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Brocken/Torfhaus-Empfang in Frankfurth/Main möglich?

Startbeitrag von brockenfan2 am 21.01.2007 19:21

Ich hab mal mit Radio-Mobile rumgespielt und dabei erreichen Brocken/Torfhaus noch gut 30dbµV/m. Geht nun der Brocken und Torfhaus dort wirklich noch relativ gut oder ist die Karte zu optimistisch?

Antworten:

Nix da,wenn dann nur bei Tropo oder im Taunus,sonst sind ja fast alle Frequenzen dort anderweilig belegt,ich glaub da wird nichts gehn.

von Robert S. - am 21.01.2007 19:48
Besonders die Torfhaus Frequenzen sind hier blockiert. Da geht mal nix gehen tun :)

von Nordi - am 21.01.2007 20:06
Hier in Florstadt, 30 km nordöstlich von Frankfurt an einem Nordosthang, empfange ich ständig den Brocken auf 89,0 und 91,5 - beides allerdings nur knapp über dem Rauschen und mobil natürlich unbrauchbar. Im Frankfurter Becken wird davon sicher nichts mehr ankommen, da stimme ich Robert zu. Liegt alleine schon daran, dass Frankfurt recht tief liegt und ein paar Hügel in Richtung Nordosten die Sicht zum Brocken völlig versperren.

@Nordi: Die Hoffnung auf Torfhaus ständig irgendwo in der Wetterau oder im Maintal habe ich längst aufgegeben - der Standort ist ja noch 300 Meter niedriger als der Brocken und das Signal muss mitten durch den Vogelsberg...

von Hagbard Celine - am 21.01.2007 20:08
Mit einer 5 Element-Yagi auf dem Balkon 25 m über Grund geht in Mainz ab und zu der Brocken auf der fast freien Frequenz 89,0 MHz, etwas angehobene Bedingungen wie z.B. eine Morgen-Tropo sind aber schon notwendig. In Wiesbaden gibt es einige Stellen, wo's noch viel besser geht, auch bei Autoradio-Empfang (man muss nur den Würzburger Sender für BR 4 auf der gleichen Frequenz ausblenden).

von Mainspitzdreieck - am 21.01.2007 22:25
Die 89,0 und 94,6 gehen hier in Mainz-Kastel immer wieder, aber nicht dauerhaft. Man kann das wohl eher als Scatter bezeichnen, was hier noch vom Brocken ankommt.

von Wiesbadener - am 22.01.2007 06:01
In Langenselbold (etwas erhöhte Lage), 20 km ONO von Frankfurt, gehen folgende Brocken/Torfhaus-Frequenzen ohne Tropo und ohne Yagi-Antenne, aber mit einem trennscharfen Autoradio und passiver Stabantenne am Kotflügel:
89,0 RTL Brocken O=3,5
91,5 Jump Brocken O=2-3 (Signal schwankt, Fading)
92,1 NDR2 Torfhaus O=3 (Friedberg stört da gar nicht)
94,6 MDR1 Brocken O=2,5
102,4 ffn Torfhaus O=2
103,5 DLF Torfhaus O=3
107,8 Figaro Brocken O=3

von dxbruelhart - am 22.01.2007 06:06
Vorsicht: 103,5 DLF kann auch aus Marburg kommen (Gleichkanal)

von Wiesbadener - am 22.01.2007 08:11
@ dxbruelhart

20km ONO von frankfurt ständig [tm]? Bist du dir da sicher, also woher nimmst du den Optimismus...? Selber über etliche Wochen ausprobiert. oder kennst du einen, der einen weiss, der das kann...? *neugierigbin*


von HAL9000 - am 22.01.2007 10:20
@ HAL 9000:
Ich war schon oft, ca. 15 in Langenselbold, und jedesmal habe ich diese vorgenannten Sender vom Torfhaus und Brocken empfangen. Somit kann ich wirklich sagen, diese Sender gehen da dauerhaft bzw. ständig. Das ist genau im Bereich des Naturfeundehaus Wingertskippel, oberhalb des Kernbereichs von Langenselbold, von da sieht man die Skyline von Frankfurt alias Mainhattan.

von dxbruelhart - am 22.01.2007 11:26


von WiehengeBIERge - am 22.01.2007 11:34
Doch, NDR2 Steinkimmen auf 99,8 geht mit jedem trennscharfen Radio, wenn man die Antenne genau ausrichtet, auch dauerhaft mit annehmbarer Qualität im Bereich des Naturfreundehauses Wingertskippel Langenselbold. Dies können auch ein paar andere Forenkollegen bestätigen. z.B. Heinz Schulz oder Markus Weidner.

von dxbruelhart - am 22.01.2007 12:13
Das mit Steinkimmen kann ich bestätigen: auch in Taunusstein kommen etwa 99,8; 102,3 und 105,7 mit Sharx hörbar an, etwa O=2, mit Dachantenne sicher noch stärker. Hier gibt's einen Effekt wie an den Alpen: die Radiowellen werden von Norden an den Taunusbergen reflektiert und lassen sich dann etwa in Taunusstein-Wehen herab. Ähnlichen Effekt hat man umgekehrt aus Süden in Wiesbaden, etwa 105,4 Heidelberg mit RDS trotz mageren 50 Watt im Nerotal.

von Wiesbadener - am 22.01.2007 12:20
Steinkimmen kommt auf Anhöhen von Gedern fadend mit RDS durch, davon kann vogelsberger ein Lied singen ;) also kann das mit Langenselbold hinkommen dort in den Hängen kommt auch Brocken und Torfhaus ständig, rauschfrei mit RDS (je nach Störfunzel-Lage)!

Auf der Autobahn (Langenselbold) habe ich Brocken und Torfhaus (89,0 und 92,1) schon im Bremen vernommen, aber so genau und längerfristig habe ich das nicht beobachtet!

von Rosti 2.0 - am 22.01.2007 16:46
Zitat

der Standort ist ja noch 300 Meter niedriger als der Brocken und das Signal muss mitten durch den Vogelsberg...
Naja. Es sind "nur" rund 200m Unterschied zwischen Brockenantenne und NDR Torfhaus. Und der Vogelsberg wirft laut RadioMobile einen relativ kleinen Schatten, der nicht allzu weit reicht.



von brockenfan2 - am 22.01.2007 18:09
@dxbruelhart:

Zitat

92,1 NDR2 Torfhaus O=3 (Friedberg stört da gar nicht)


Dass Friedberg nicht bis Langenselbold kommt, wundert mich ganz und gar nicht. Realistisch sind bei der Funzel 10, höchstens 15 km Reichweite, da sie fast schon im Tal drin liegt und sich an meinem Heimatdorf schon die erste Hügelkette erhebt - und Richtung Langenselbold ist noch ne zweite, die ein Stück höher ist. Und für das Bisschen werden 320 Watt in den Äther geschleudert... :rolleyes:

Getoppt wird das nur noch von der 94,0 vom gleichen Standort, da Koblenz zweitstärkster SWR-Standort ist (ok, drittstärkster dort, wo der Königstuhl geht) und auf den meisten Anhöhen mit ordentlich Pegel und RDS reinbrettert - macht Spaß, wenn man hier den Hügel hoch fährt, AF ausschaltet und sich das Bäumchen-wechsel-dich auf der Zunge zergehen lässt :D

Wohlgemerkt: Das sind ziemlich genau 8 km Luftlinie zum Sender auf dem Telekom-Gebäude in der Friedberger Saarstraße (Schützenrain ist ein minimaler Ablesefehler auf der Karte, wohl aufgrund nicht ganz genauer Koordinaten - es liegt genau ne Tankstelle zwischen Sender und Straßenecke) und trotzdem bezeichne ich den Sender nicht als Ortssender, da ich den DLF auf Erdgeschossniveau definitiv nicht rauschfrei empfange. Auf dem Dachboden ist das was anderes, aber da schau ich ja auch über den kleinen Hügel zwischen mir und Friedberg drüber und kriege sogar die dortige O2-Mobilfunkstation eingelesen...

von Hagbard Celine - am 22.01.2007 18:37


von WiehengeBIERge - am 22.01.2007 19:49
Alsooo... ich bin auch regelmäßig auf dem DX-Camp in Langenselbold und kann den Steinkimmen- und Torfhaus-Empfang bestätigen. Auch NDR 2 auf 99,8 ist dort noch brauchbar aufzunehmen. Die 103,5 DLF wird dort aber leider weder von Marburg noch von Torfhaus mehr zu hören sein, denn seit einiger Zeit ist dort die Funzel aus Oberursel (ebenfalls DLF) aufgeschaltet.
Der Empfangsort in Langenselbold bietet prinzipiell gute Empfänge dieser niedersächsischen Stationen und, da relativ frei gegen Süden, auch aus Baden-Württemberg, Saarland, Luxemburg und dem Elsass. Und wers nicht glauben mag: Um Ostern herum ist wieder ein Camp. Näheres unter www.rmrc.de

von Heinz Schulz - am 22.01.2007 20:03
in Langenselbold [und] kann (ich) den Steinkimmen- und Torfhaus-Empfang bestätigen. Auch NDR 2 auf 99,8 ist dort noch brauchbar aufzunehmen.
Ja!! Interessant wäre mal der Signalweg. Ich gehe davon aus, daß das Signal am Rothaargebirge reflektiert wirt. Sehr interessant war allerdings, daß Steinkimmen nur wenig schwächer als Torfhaus ankommt.
In Ffm sollte bei entsprechender Nordostlage, Sichtverbindung zum Vogelsberg Grundvoraussetzung, Torfhaus und Brocken ebenfalls permanent gehen. Zu meiner Ginnheimer Zeit hatte ich keinen Empfänger entsprechend trennscharf und großsignalfest war. Von der U1 konnte man den Hoherodskopf knapp über dem Horizont sehen, aber selbst die 104,8 (damals FFH) war durch Mischprodukte von Feldberg und Ginnheim hoffnungslos dicht. Das ging soweit, daß noch nichtmal mehr Pfaffenberg und Donnersberg in Stereo sauber empfangbar waren.

von Thomas (Metal) - am 22.01.2007 20:40
Zitat
Wiesbadener
Das mit Steinkimmen kann ich bestätigen: auch in Taunusstein kommen etwa 99,8; 102,3 und 105,7 mit Sharx hörbar an, etwa O=2, mit Dachantenne sicher noch stärker. Hier gibt's einen Effekt wie an den Alpen: die Radiowellen werden von Norden an den Taunusbergen reflektiert und lassen sich dann etwa in Taunusstein-Wehen herab.

[OT]Was treibst Du Dich denn seit neuestem in Tsst-Wehen rum? Wieder umgezogen oder Fussbalfan? - :D

von KlausD - am 22.01.2007 21:03
Zitat

die Radiowellen werden von Norden an den Taunusbergen reflektiert und lassen sich dann etwa in Taunusstein-Wehen herab.


Interessante Theorie...könnte dies der Grund sein, warum ich Lopik 98,9 Radio 1 ständig über 300km an meiner 7-Element hören kann ?

von vogelsberger - am 22.01.2007 21:31
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