Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
36
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Felix 99, Dixie_, oli84, Radiopirat, Nohab, Channel Master, Wasat, gesperrter User, lambic, HAL9000, ... und 12 weitere

rechtlicher Rahmen bei online gestellten Mitschnitten

Startbeitrag von Felix 99 am 21.01.2007 20:10

Angeregt durch die Bilderdiskussion frage ich mich was alles beim online Stellen von Mitschnitten zu beachten ist.

Ich habe gerade auf meiner Seite ein paar Mitschnitte eingebaut, die ich schon aus rechtlcihen Bedenken auf ein Mindestmaß gekürzt habe.
Aber mir stellt sich aber immernoch die Frage,
wie der rechtliche Rahmen aussieht, da teilweise ja auch Musik - bei Radio ja irgendwie immer dabei- mit drauf ist.
Sprich was , darf man wie in welcher Quali und welchem Umfang online stellen?

Stellt wer von euch Mitschnitte online bzw Audio oder Video Beispiele?
An welchen Gesichtspunkten macht ihr den legalen Rahmen fest?

Dank im Voraus

Felix


Antworten:

Naja also ganz sicher ist man, wenn die Mitschnitte in einem geschlossen Forum einem bekanntem Kreis zur Verfügung gestellt werden.
Abgesehen davon liegen doch die Rechte für die Geräusche zwischen der Musik bei dem jeweiligen Radiosender - oder sehe ich das falsch?


von oli84 - am 21.01.2007 20:45
Ums mal kurz zu fassen:

Bereits der Besitz der Mitschnitte ist illegal (Quelle IFPI), alles was darüber hinausgeht natürlich auch.





von gesperrter User - am 21.01.2007 20:47
Zitat
Radioholiker
Ums mal kurz zu fassen:

Bereits der Besitz der Mitschnitte ist illegal (Quelle IFPI), alles was darüber hinausgeht natürlich auch.

Das hätten diese Leute wohl gerne - dem ist aber nicht so. :)

Radiomitschnitte und auch das anschließende Umkopieren auf einen MP3-Player sind völlig legal.

von Dixie_ - am 21.01.2007 20:56
Und wie sieht es mit dem bereitstellen online aus ?
Wollte ein paar Phänomene - Fading , Gleichkanalstörungen, Qualitätsbeispiele zu Sporadic und Tropo bereitstellen.
Um die dateien wo die Qualität miserabel ist mache ich mir keine Sorgen, aber dort wo Auschnitte in guter Qualität zu hören sind ... .
Denke werd den Teil erstmal rausnehmen.


von Felix 99 - am 21.01.2007 21:10
Zitat
Felix Martin
Und wie sieht es mit dem bereitstellen online aus ?
Wollte ein paar Phänomene - Fading , Gleichkanalstörungen, Qualitätsbeispiele zu Sporadic und Tropo bereitstellen.
Um die dateien wo die Qualität miserabel ist mache ich mir keine Sorgen, aber dort wo Auschnitte in guter Qualität zu hören sind ... .
Denke werd den Teil erstmal rausnehmen.

Eine unentgeltliche Übertragung von privaten Mitschnitten ist rechtlich zulässig.

Verboten ist der Verkauf bespielter Medien. Nicht verboten ist hingegen die private Vervielfältigung dieser Mitschnitte, zumal hier auch kein Kopierschutz vorliegt, der umgangen wird.

von Dixie_ - am 21.01.2007 21:21
Echt schwierig da 'ne Aussage zu treffen.

Meiner Meinung nach kommt es darauf an, was man mit so 'nem Mitschnitt bezweckt und ob andere Leute diesen Mitschnitt für kommerzielle Zwecke nutzen könnten.

Würde man z.B. den Mitschnitt (womöglich noch von DVB) eines kompletten Songs online stellen, könnte das weitaus eher problematisch werden, als wenn man irgend 'nen verrauschten Jingle zum download anbietet.

Sicherlich liegen die Copyrights von fremd erstelltem Material (sei's in Schrift, Ton oder Bild) bei den jeweiligen Urhebern. Aber gerade in Diskussionsrunden (und sowas ist ein Forum nunmal) muß man sich öfters auch aus externen Quellen bedienen. Nur gehört halt hierzu die Angabe der Quelle.

Also anders ausgedrückt: Man sollte mit solchen Mitschnitten umgehen wie mit Zitaten aus Fachbüchern - auf's wesentliche konzentrieren, es in einem Rahmen halten, sodaß man dem Urheber dabei nicht in die Suppe spuckt (also wenn man z.B. komplette Sendungen vervielfältigt) und natürlich die Quelle angeben (wenn sie nicht ersichtlich ist, wie z.B. in Jingles).


von Kay B - am 21.01.2007 21:29
"Bereits der Besitz der Mitschnitte ist illegal (Quelle IFPI), alles was darüber hinausgeht natürlich auch."
Wo kann ich diese Aussage mal schriftlich finden?
Demnächst ist bestimmt auch noch die persönliche Erinnerung an die Melodie ein Straftatbestand.

von Stiller Leser - am 21.01.2007 21:59
Wenn die Musik nicht länger als 30 Sek läuft gibts keine Probleme.

von Frequenzfieber - am 21.01.2007 22:23
Zitat
Frequenzfieber
Wenn die Musik nicht länger als 30 Sek läuft gibts keine Probleme.


aja ?

"Die Verwendung von GEMA-pflichtiger Musik ist ausnahmslos ab der ersten Sekunde vergütungspflichtig.
www.gema.de/media/de/online/gema_infoblatt_wp.pdf"

von AFNBEKENNER - am 21.01.2007 22:37
Zitat
AFNBEKENNER
Zitat
Frequenzfieber
Wenn die Musik nicht länger als 30 Sek läuft gibts keine Probleme.


aja ?

"Die Verwendung von GEMA-pflichtiger Musik ist ausnahmslos ab der ersten Sekunde vergütungspflichtig.
www.gema.de/media/de/online/gema_infoblatt_wp.pdf"

So ist es. Privat gilt dies aber nicht - und auch nicht für die unentgeltliche Übertragung

von Dixie_ - am 21.01.2007 23:10
Ich kann mir nicht vorstellen, dass du ohne GEMA-Zahlung etwas übertragen darfst - egal ob unentgeltlich oder nicht. Und privat ist die Sache ja schon mal auch nicht mehr, wenn du jedem nach Mailkontakt den Zugang gewährst. Der Privatbereich bezieht sich eigentlich nur auf Familie und "richtige" Freunde, mit denen man auch wirklich Kontakt hat.

von Kroes - am 21.01.2007 23:28

-

-

von Seltener Besucher - am 21.01.2007 23:50
Zitat

Der Privatbereich bezieht sich eigentlich nur auf Familie und "richtige" Freunde...


Sind wir hier nicht alle eine große Familie und gute Freunde ?

Zitat

...mit denen man auch wirklich Kontakt hat.


Trifft ja auch irgendwo zu, Stichwort Forentreffen (na gut, ich hab noch keinen von Euch getroffen aber viele hier kennen sich untereinander sehr gut.



von Felix II - am 22.01.2007 00:02
Also im Internet gibts bereits etliche Seiten, wo Mitschnitte sogar offensichtlich in einer Rubrik zu finden sind. Ich nenne kein Beispiel, aber ein ehem. Moderator bietet dies an und ist bislang auch nicht abgemahnt oder verklagt worden.
Und im Regelfall wird ja nur ein Aircheck und Jingles angeboten.
Aircheck-Rechte=jeweiliger Radiosender
Jingles=jeweilige Produktionsfirma der Jingles

Ich würde da nicht so viel Wind um die Sache machen. Schon garnicht hier im öffentlichen Forum. Ist doch das gleiche Prinzip wie bei den Piratensender.
Da können wir ja gleich eine Mail an Gema u GVL schicken... :rolleyes:
Also ich bin dafür, die Sache einfach durchziehen und Mund zu :cool:

von Radiopirat - am 22.01.2007 10:46
Zitat

Also ich bin dafür, die Sache einfach durchziehen und Mund zu

Und anschließend kommt die fette Abmahnung mit 50000 Euronen Streitwert.
Grundsätzlich gilt: Radioaufnahmen dürfen nicht ohne vorherige Genehmigung online gestellt werden.
Wenn man unbedingt Radiomitschnitte online stellen will, die Musik rausschneiden,
so daß nur der Sprachanteil übrig bleibt, dann hat zumindest die GEMA nichts mehr zu melden.
Trotzdem, zulässig ist es nicht, wenn nicht vorher beim betreffenden Radiosender gefragt wird.
Die Aussage der IFPI ist übrigens völliger Blödsinn, private Kopien sind erlaubt,
solange kein wirksamer Kopierschutz umgangen wird. Siehe UrhG.
Nochwas: Ein Forum ist grundsätzlich öffentlich, eine Webseite, die nur 3 Leute kennen, ebenfalls.
Selbst ein Passwortschutz hilft da nicht. Siehe FTP-Welt-Verfahren.




von Nohab - am 22.01.2007 11:33
Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird! Das Hosten von Mitschnitten auf der eigenen Seite als Teil eines Hobbys ist in meinen Augen nicht verwerflich. Wenn die Radiosender oder irgendwelche Produktionsfirmen was dagegen haben, dann sollen sie geeignete Maßnahmen ergreifen um das zu Unterbinden! 100 %ig sicher wäre natürlich, nichts mehr davon zu senden... :eek: Die sollen froh sein, wenn ihr "GrützprogrammTM" überhaupt irgendwer hört...

von PowerAM - am 22.01.2007 11:39
Wie siehts denn aus wen die Mitschnitte - also meist alles

von Felix 99 - am 22.01.2007 13:19
Zitat

Wie siehts denn aus wen die Mitschnitte - also meist alles


von Channel Master - am 22.01.2007 16:50
Zu urheberrechtlichen Dingen habe ich mal eine einfache Faustregel gehört:
Sobald man selbst auch nur den geringsten Zweifel an der Rechtmäßigkeit einer Veröffentlichung hat, dann den Rechteinhaber selbst fragen - oder das Ganze bleiben lassen.

Nicht vergessen sollte man, dass man bei Veröffentlichungen jeder Art
auch Angriffsfläche für vielleicht unberechtigte Forderungen bieten kann,
gegen die man sich dann aber erst mal zur Wehr setzen muss.

Am besten nur veröffentlichen, was einem definitiv selbst "gehört".

von lambic - am 22.01.2007 16:54
Hier wird viel gemutmasst. Gibt es hier im Forum keinen wirklichen Experten, der tatsächlich Ahnung von der Sache hat (und sich auch als juristischer Fachmann outet) und uns mal verständlich und verlässlich aufklärt?


von Udo Isaenko - am 22.01.2007 18:39
Aber es gibt doch sicher Seiten und Homepage wo auch Radiomitschnitte/jingles aufgeführt sind? Wie handhaben die das denn-? Gibts vielleicht auch eine Verjährungsfrist.
Das ist doch alles privat-und wird nicht kommerziell genutzt-daraufhin könnte man doch in einem geschickt formulierten Satz hinweisen...

von 88,7 MHz - am 22.01.2007 19:15
Laut GVL ist bereits das vor-sich-hinpfeifen eines Liedes an der Haltestelle vergütungspflichtig.

Jaja, spätestens dann wirds hanebüchen! Ein Zeichen, daß man nicht jeden PAragraphen ernst nehmen sollte (in Wahrheit sollte man das die allerwenigsten)


von PeterSchwarz - am 22.01.2007 19:18
Stimmt eigentlich:

vor-sich-hinpfeifen eines Liedes an der Haltestelle = öffentliche Aufführung


Zitat

Am besten nur veröffentlichen, was einem definitiv selbst "gehört".



Die Jingles gehören der Firma, die Musikstücke, über die ich gesprochen habe der GEMA,GVL usw. die Kassettenrechte der IFPI. Was soll ich dann noch veröffentlichen? Das Sendeloch????

BTW: Liegen die Rechte des UKW-Rauschens bei Rohde & Schwarz oder bei der T-Systems?






von gesperrter User - am 22.01.2007 19:41
Zitat

...und uns mal verständlich und verlässlich aufklärt?

Das ist leider nicht möglich, weil das Urheberrecht ziemlich rigoros formuliert ist. Schließlich geht es hier in erster Linie um die Sicherung eines Milliardengeschäfts. Da hat man auf ein paar Hobbyleute natürlich keine Rücksicht genommen. Und auf den Umstand, dass keine kommerzielle Nutzung beabsichtigt wird, kann man sich rechtlich kaum stützen. Das wirkt höchstens mildernd bei der Festlegung der Mahngebühr.

Wenn also bestimmte Dinge in rechtlich nicht ganz sauberer Weise kopiert bzw. veröffentlicht werden, so wird es eben geduldet. Eine Radiostation wird wohl kaum etwas dagegen haben, wenn jemand einen Mitschnitt mit Stationsansage, Jingle usw. veröffentlicht, denn schließlich ist das auch eine Art kostenlose PR. Aber man kann sich eben nicht darauf verlassen, dass es immer so gesehen wird. Irgend jemand könnte sich bei aller Toleranz doch auf den Schlips getreten fühlen.

Einem Bekannten von mir ist es so ergangen, als er etwas leichtfertig ein Bild aus einer Zeitschrift zur Verschönerung seiner Website verwendete. Nach über einem Jahr meldete sich ein Anwalt und verlangte im Auftrag des Fotografen des Bildes 150 Euro Mahngebühr. Andernfalls würde man vor Gericht ziehen, was noch viel teurer wäre. Da mein Bekannter beweisen konnte, dass keine kommerziellen Absichten verfolgt würden, wurde der Betrag gütigerweise halbiert. Für meinen Bekannten war es ein blaues Auge und für mich eine Lehre. Ich achte seither bei der Nutzung fremder Bilder immer auf die Freigabe des Rechteeigentümers.

Es gibt allerdings noch das so genannte Bildzitat, bei dem man sich aber schon auf rechtlich etwas schwierigem Boden bewegt. Das Urheberrecht soll allerdings die "Wissensvermehrung" und geistige Auseinandersetzung nicht behindern. Somit ist es grundsätzlich einmal gestattet, Textpassagen zu zitieren. Es ist jedoch auch zulässig, eigene Arbeiten mit fremden bildnerischen Darstellungen zur besseren Erläuterung zu versehen. Dabei muss aber immer ein direkter Bezug zum Text bestehen. Außerdem sollte das Bildmaterial einen deutlich dokumentarischen und eher untergeordneten künstlerischen Wert besitzen.

Man kann die Vorgangsweise für Bildzitate auch auf "Tonzitate" übertragen. Demnach wäre z.B. eine Beschreibung von Fadingerscheinungen mit Tonbeispielen oder die Dokumentation der historischen Entwicklung von Stationsansagen rechtlich kaum angreifbar. Nicht einmal kurze Musikpassagen würden dann problematisch sein, wie folgendes Beschreibung erkennen lässt:

Zitat

Melodie, Schutzfähigkeit
Damit eine Melodie schutzfähig ist, muß sie eine geistige Schöpfung darstellen und eine Eigentümlichkeit aufweisen, die die Rechtsprechung der heutigen modernen U-Musik generell heute abspricht. Die Melodie, d.h. die eigentliche Notenfolge, könne in der heutigen Zeit nicht neu sein. Neu kann allenfalls das Arrangement sein, so daß die Darbietung der gleichen Melodie durch ein bestimmtes Arrangement einen Urheberrechtsschutz erfährt.
Um jedoch die Anforderungen an eine Melodie, d.h. ein Musikwerk oder eine geschlossene Tonfolge mit individuellem Gepräge nicht zu übersteigern, gibt es die sogenannte kleine Münze, die letztendlich geringere Anforderungen an eine musikalische Schöpfung stellt.
Danach ist die Benutzung der charakteristischen Sequenz aus einem bekannten Lied aus "Carmina Burana" von Carl Orff untersagt; jedoch die Wiedergabe des Liedes "Ein bisschen Frieden" von Nicole sehr wohl, trotz des Begriffes der kleinen Münze.


Zitat

Gibts vielleicht auch eine Verjährungsfrist.

Ja, 70 Jahre.

von Wasat - am 22.01.2007 19:50
Einen Link:
http://www.finanztip.de/recht/online/urheberrechte.htm

Allumfassend:
http://www.internetrecht-rostock.de/



von Nohab - am 22.01.2007 20:40
Die Rechte fürs Rauschen liegen bei Gott als Creator von Erde und Cosmos, auch wenn der Wohnsitz sowie Kontonummer desgleichen noch nicht ermittelt sind ;)

Sorry musste sein.

von Felix 99 - am 22.01.2007 21:56
Dabei sollte man meinen, dass die Radiosender doch eigentlich froh sein sollten, wenn sich Leute für ihres Jingles etc. interessieren.
Aber alles wird immer bekloppter bis wir gar nichts mehr dürfen --> Herzlich Willkommen in "1984"...

von oli84 - am 22.01.2007 23:49
Zitat

Falsch. "70 Jahre nach Tod des Rechteinhabers" ist richtig.


Auch nicht ganz richtig.

Bei unzureichender Urheberbezeichnung endet das Urheberrecht 70 Jahre nach Schaffung des Werkes. Ausnahme: Das Werk wird vor Ablauf dieser Frist veröffentlicht. Dann endet die 70-Jahresfrist erst 70 Jahre nach der Veröffentlichung.

von Wasat - am 23.01.2007 17:25
Zitat


"Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht." (Bertolt Brecht)


DANKE! Treffender hätte ich es nicht formulieren können! Hätte jeder in der Weltgeschichte darauf bestanden, dass sein geistiges Eigentum durch alles und nix geschützt wird, würden wir heute noch in Höhlen leben.
Ich frage mich immer, wie geldgeil und selbstverliebt man sein muss, um so sehr auf seinem geistigen Eigentum zu bestehen. Gut, bei Diplom-Arbeiten oder Dissertationen ist das was anderes - aber ich meine hier Radiojingles oder auch Musikfetzen...

Abgesehen davon bin ich gespannt, wie lange die Leute sich die Vorgehensweisen der Rechtemafia gefallen lassen...

von oli84 - am 23.01.2007 23:02
> Abgesehen davon bin ich gespannt, wie lange die Leute sich die Vorgehensweisen der Rechtemafia gefallen lassen...

"Die Leute" nutzen ja auch bereitwillig Windows Media Player, iTunes und ähnliche rechte-beschneidende Software und Websites. Vom heutigen Volk braucht man wohl keinen nennenswerten Widerstand mehr zu fürchten...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 24.01.2007 05:09
Zitat

Laut GVL ist bereits das vor-sich-hinpfeifen eines Liedes an der Haltestelle vergütungspflichtig.
:rolleyes:

von Radiopirat - am 24.01.2007 08:40
Zitat

Hätte jeder in der Weltgeschichte darauf bestanden, dass sein geistiges Eigentum durch alles und nix geschützt wird, würden wir heute noch in Höhlen leben.


Genau! Zumal der Begriff "geistiges Eigentum" heute völlig verzerrt dargestellt wird. Wenn jemand "geistiges Eigentutum" haben möchte, dann muss er die Sache eben für sich behalten, dann hat er sein geistiges Eigentum. Mit Verwertung ist da nichts.

von Channel Master - am 24.01.2007 08:46
Ich halte es damit so wie immer: Ich scheiss drauf ! Diesen Urheberrechte- Mafia- Quatsch unterstütze ich in keiner Weise.
Wenn ich das schon lese: "Man darf nich mal an der Bushaltestelle irgendwelche Lieder pfeifen." Demnächst lass ich an der Bushaltestelle einen fahren und werde anschliessend verklagt, weil sich das so anhörte, wie die ersten Takte der neuesten Scheibe von Madonna.

Solange ich nicht dafür verantwortlich bin, das Plattenfirmen Millionen verlieren, weil ich komplette Alben oder vollständige Musikstücke anbiete/downloade (und ich werd nen Teufel tun das zu machen), dürfen die mir allesamt im Mondschein begegnen.

Diese Pauschalverkriminalisierung aller normalen Verbraucher durch Leute, die quasi von MEINEM (Kunden-) Zaster ein Leben in Saus und Braus führen, ist nicht mehr zu ertragen. Das ganze wird unterstützt durch Lobbyisten, Parteispenden und korrupte Politikverbrecher, die auf welchen finsteren Kanälen auch immer mit den Rechteinhabern verbandelt sind (Arbeit in den Firmenvorständen usw).


von HAL9000 - am 24.01.2007 11:38
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.