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[DVB-T] Problem: Minderwertige Bildqualität bei privaten Sendern

Startbeitrag von Dr. Antenne am 23.01.2007 14:50

Vor ein paar Wochen habe ich mir bzw. meinen Eltern einen neuen DVB-T Reciever von Skymaster gekauft. Es ist kein King-Class-Gerät für zig Euro, er hat nur ca. 40¤ gekostet. Nur jetzt habe ich ein paar nicht so tolle Sachen festgestellt was besonders mein Vater etwas stört:

Bei Pro7, SAT.1 und Kabel 1 noch ein paar privaten ist das Bild recht pixelig, besonders schlimm ist es bei schneller Bildfolge wo viel passiert. Manchmal stockt das Bild sogar für 2 bis 3 Sekunden komplett, Ton läuft aber weiter. Bei ARD, ZDF, NDR usw ist allerdings in alles Ordnung. Der Empfänger ist an die Hausantenne angeschlossen.

Jetzt weis ich nicht woran es liegen könnte, die Kabel sind alle okay (hab schon mehrere getestet). ABER die TV-Antenne auf dem Hausdach ist nicht nach Hannover, sondern etwas abweichend auf den Harz ausgerichtet. Kann das vielleicht die genannten Nachteile haben? Ausserdem ist die Antenne schon ca. 30 Jahre alt... Oder hab ich vielleicht einen minderwertigen Recierver erwischt (ich hab wahrlos ein ansprechendes Modell per Internet gekauft). Könnt ihr mir vielleicht weiterhelfen?

Übrigens: Bei Pro7 ist die Signalstärke bei 88 bis 95 %, beim Rest bei 97 bis 99 %.

Antworten:

Also: 1. Die Signalqualität ist wichtig, die Stärke ist erst wichtig, wenn Kabel usw. das Signal dämpfen!
2. Der Pixelbrei ist bei DVB-T (zumindest bei den privaten "normal") weil mir sehr geringer Datenrate gesendet wird!
3.Nach Möglichkeit sollte die Antenne schon auf den Sender zeigen, damit man optimale Signalqualität hat (siehe auch 1.)

von brockenfan2 - am 23.01.2007 15:26
In H wird meines wissens nach vom Telemax vertikal gesendet. Die Harzantenne wird allerdings, wenn sie für den Brocken DDRII/mdr bestimmt war horz. polarisiert sein. Richtige pol kann in schwierigen Fällen die nötigen dB bringen.

von w_weinmann - am 23.01.2007 15:32
Stockendes Bild ist ein Zeichen für Probleme beim Empfang. Dieser Effekt tritt häufiger auf, wenn die Empfangsstärke nicht ausreichend ist und (ggf. zusätzlich) anderweitig gestört wird.

Falls deine Box die Empfangsparameter darstellen kann, so kannst Du dir ja auch mal die Bitrate angucken. Sie wird dynamisch verwaltet und sollte "nach Bedarf" die zur Verfügung stehende Bandbreite des gesamten Kanals auf die übertragenen Programme aufteilen. Alles ab 3,5 MBit aufwärts sieht im Regelfall ganz manierlich aus, wenn denn das Signal in ordentlicher Qualität dem Sender zugeführt wird. Die Normalität sieht aber bei z. B. P7S1 eher anders aus und so müssen die Programme oft mit 2 bis 2,6 MBit auskommen.

Eigene Meinung: DVB-T ist nichts, was gute Bildqualität liefert. Es langt, wenn man keine allzu guten Fernseher hat und nichts aufnimmt um es archivieren zu wollen.

von PowerAM - am 23.01.2007 15:33
Wenn es wirklich manchmal stockt und der Ton läuft weiter, liegt es mit ziemlicher Sicherheit am Empfang! Das System DVB bringt es mit sich, dass sich bei stark ändernden Bildinhalt (z.B. Bewegung, neue Szene) auch die zu übertragenen Änderungen des Bildes sprich die Datenrate hochgeht. DVB-t verfügt jedoch nur über begrenzte Kapazität, die natürlich gerade bei den Privaten voll ausgenutzt wird (viele Programme auf wenig Kapazität = niedrige zur Verfügung stehende Datenrate für das einzelne Programm). Hinzu kommen wohl die qualitativ schlechteren Encoder der Privaten gegenüber den Ö/Rs (die Geräte die das Boquet zusammenstellen, auch muxen genannt). Weiters spielt das Ausgangsmaterial eine starke Rolle! DVB ist ein digitales Verfahren, bei dem Datenreduktion angewandt wird (wie bei mp3), die Privaten nutzen als Zuführung zu den terrestrischen (=erdgebundenen) Anlagen das Sat-Signal, das schonmal komprimiert wurde. "Am Boden" wird das Signal umgewandelt und wieder zu einem Boquet zusammengestellt, dabei ensteht eine zweite Kompression (die es bei den Ö/R nicht gibt). Was dabei heraus kommt, kann man nur noch als "Matsch" bezeichnen...

Bei dir liegt aber wohl zusätzlich ein Empfangsproblem zu Grunde, wie schon gesagt.

von Rosti 2.0 - am 23.01.2007 15:46
@Dr.Antenne: Signalstärke 97%, gibt's das überhaupt ?, Mein Technisat Digipal 2 kommt kaum über 65 % hinaus, auch beim Ortssender - oder meinst Du evtl. die Signalqualität ?
Auch bei einer konstanten Signalqualität von 100% treten vor allem bei schnellen Bildfolgen immer mal Aussetzer oder ein verpixeltes Bild auf, vor allem, wenn mit niedriger Bitrate oder minderwertigen Encodern gesendet wird, hier sind m.E. die Privaten am schlechtesten .. auch der HR schneidet da relativ schlecht ab.
Jedenfalls sollte ein leistungsfähiger DVB-T-Receiver mit einer Signalqualität von nur 10% kaum größere Probleme haben.
Wie schon geschrieben, DVB-T ist nicht das wahre an Bildqualität, leider, mir fällt da immer das böse Wort von der "Verschlimmbesserung" ein.

von Mainspitzdreieck - am 23.01.2007 15:47
In diesem Fall liegt es nicht am Empfang. Seit Anfang dieses Monats/Jahres hat das ProSiebenSat.1 Bouqet - zumindest in NRW - ein total bescheidenes Bild...
http://forum.mysnip.de/read.php?8773,468495

Ich habe hier auch einwandfreien Empfang und trotzdem ist das Bild sch....

von Sebastian Dohrmann - am 23.01.2007 15:51
Zitat

Jedenfalls sollte ein leistungsfähiger DVB-T-Receiver mit einer Signalqualität von nur 10% kaum größere Probleme haben.


Mein Digipal 2 holt mit 1% Qualität noch ein einwandfreies bild vom ZDF Bouquet!

von Jassy - am 23.01.2007 15:51
Sebastian, aber stockendes Bild mit weiterlaufenden Ton (habe ich selbst bei den schlechtesten Receivern unter "Normalbetrieb" noch nicht feststellen können), falsch polarisierte, nicht korrekt ausgerichtete Antenne, sprechen aber sehr wohl von einem Zusammenspiel aus schlechtem Empfang und grauenhaften Bild...

von Rosti 2.0 - am 23.01.2007 15:54
@ Michael Rost: Bildaussetzer und weiterlaufenden Ton bzw. danach unsynchron laufenden Ton zum Bild hatte meine erste Medion DVB-T Box auch regelmäßig. Das passierte auch bei einwandfreiem Empfang ab und an mal, mit schlechterem Empfang aber noch häufiger. Es war eine Software-Macke, die durch ein Update behoben werden konnte. Dafür hatte die dann aufgespielte Software andere Bugs... ;)

von PowerAM - am 23.01.2007 15:58


von WiehengeBIERge - am 23.01.2007 16:00
Na da ist ja mal reichlich zusammengekommen, danke an Euch! :)

@Mainspitzdreieck
Also angezeigt werden einmal "Signalstärke" und "Bildqualität". Letzteres wird wohl eher dem Begriff Signalqualität entsprechen. Hab gerade nochmal nachgeschaut, bei Pro7 soll Bildqualität zwischen 81 und 92% liegen. Die anderen liegen angeblich bei 99 oder 100% Bildqualität.



von Dr. Antenne - am 23.01.2007 16:01
PowerAM: Gut mit den ersten Generationen der DVB-T-Boxen kenne ich mit zugegebenermaßen nicht sonderlich aus, hier gibt es DVB-T erst seit letzem Jahr, nicht wie in Berlin... ;) Aber ich weiß aus anderen Bereichen, wie bugig die Software vor den ersten paar Updates sein kann.

Trotzdem ich bleibe dabei, stockendes Bild ist ein Zeichen für schlechten Empfang, DVB-T gibt es nun schon ein paar Jahre und die Erfahrungen im Bereich der Software sollten auch bei den billigsten Produzenten inzwischen angekommen sein...

von Rosti 2.0 - am 23.01.2007 16:07
Wollt ihr Vergleichswerte?

Empfänger: Technisat Digipal 2
Antenne: Technisat Aktivantenne, auf dem Fensterbrett liegend (weil horizontal gesendet wird)

Den Berliner Fernsehturm habe ich in Sichtweite.


Kanäle: 25, 27, 33, 44 - Signal: 100 %, Qualität: 100 %, Bitfehler: 0

Kanäle: 56, 59 - Signal: 90 - 95 %, Qualität: 100 %, Bitfehler: einige wenige (

von PowerAM - am 23.01.2007 16:21


von WiehengeBIERge - am 23.01.2007 16:23
Gibt's keine Möglichkeit auf nen Hinweis auf die Software?

Die Bildqualität auf DVB-T ist nicht per se schlecht. Das ZDF bietet ein wirklich gutes Bild, und auch die ARD hat hier deutliche Verbesserungen aufzuweisen.
Die RTL Programme sind auch noch brauchbar, wirklich richtig mies ist hier die P7S1 Gruppe.

von Terranus - am 23.01.2007 16:25
@Sebastian: Natürlich geht das mit der Originalsoftware. Einfach im laufenden Betrieb die grüne Taste drücken und es werden die technischen Daten des Kanals sowie Signalstärke und Signalqualität angezeigt - siehe z.B. Screenshots auf http://home.hetnet.nl/mr_11/76/hansbaard/Hans/DVB-T-DX/DVBlogbook.html . Dabei erreichen die verstärkten Signale hier meist eine Stärke von etwa 60, Qualität natürlich 100...somit dürften die hohen Werte nahe bei 100 für die Signalstärke doch eher auf die andere Software zurückzuführen sein. ;)

von Kroes - am 23.01.2007 16:30
@Sebastian Budde:
Das geht nachdem du im Setup Menü den Unterpunkt Antenne ausrichrichten oder so ähnlich angewählt hast (ich glaube nicht bei der manuellen Kanalwahl, oder doch?), da müsste ich jetzt nochmal genau nachsehen... aber irgendwo da ist es versteckt!

@PowerAM:
Aber du wirst doch nicht etwa :D etwa wegen dem einem Boquet mit dem T im Namen? Wo findet man da Infos über Alternativen bzw. wie heißt denn die Software :D (wenn nicht hier im Forum dann gerne auch als eMail auf rost.m(at)gmx.net :) )

von Rosti 2.0 - am 23.01.2007 16:30
Bei P7Sat1 ist in HH zumindest Sat1 nach wie vor ok. Sat1 wird wohl wegen der Regional Magazine vom Astra auf 23Grad abgenommen und da sendet man mit 5MBit/s CBR.
Pro7, N24 und Kabel1 sind dagegen wirklich unter aller Sau seit man auf Astra 19Grad so extreme VBR faehrt. Andererseits scheint das bei DVB-S Receivern aber was in Sachen Quali gebracht zu haben und somit bleibt das wohl auch so.

von Nordlicht2 - am 23.01.2007 16:31
Was macht denn der Signalqualitätsbalken des Skymaster in dem Moment, wenn das Bild aussetzt? Sollte eigentlich schlagartig runter gehen in dem Moment.

von Ingo-GL - am 23.01.2007 16:33


von WiehengeBIERge - am 23.01.2007 16:33
@ Sebastian Budde: Die Originalsoftware kann es, wenn Du auf die grüne Taste auf deiner Fernbedienung drückst. Im "Dognose-Modus" :D ("Diagnose...") bekommst Du unter der Überschrift "Channel Information" die Frequenz, die Kanalparameter, die Netto-Bitrate und unten zwei Balken mit "Signal Level" und "Signal Quality". Meine Software zeigt leider keine Balken mehr an sondern nur noch die Werte in Zahlen. Dazu aber "Bit Failure".

Mit einem Druck auf die Pfeiltaste ">" bekommst Du die Programm-ID und die Video- und Audioparameter. Hier siehst Du auch, wieviel Bandbreite das Programm gerade abkriegt. Ein weiterer Druck auf die Taste ">" bringt dich zu möglichen Angaben verschlüsselter Programme. Hier nur bei 3 Radiosendern der Fall. Anzeige also "Conditional Access" oder "Service scrambled" mit der Angabe des Verschlüsselungsverfahrens. Die Radioprogramme von Technisat sind in Conax verschlüsselt. Im letzten Fenster (auch einmal ">" drücken) bekommst Du die Service Informationen. Also Bouquetname, -ID und manchmal auch den Senderstandort (wenn er eingetragen wurde).

Zur Software äußere ich mich nicht. Da war gegen den Programmierer was anhängig. Sie ist auch im WWW nicht mehr zu finden. Aufspielen konnte man sie über RS232.

von PowerAM - am 23.01.2007 16:39
@ Michael Rost: ik schreef u! :D

von PowerAM - am 23.01.2007 17:02
Zitat

Was macht denn der Signalqualitätsbalken des Skymaster in dem Moment, wenn das Bild aussetzt? Sollte eigentlich schlagartig runter gehen in dem Moment.

Die Signalstärke sinkt auf einen ganz geringen Prozentsatz und Bildqualität auf null. Wenn es klemmt dann meistens bei Filmen mit schnellen Bildwechseln.

von Dr. Antenne - am 23.01.2007 18:37
Es überlagern sich zwei Effekte:

1.) Die schlechte Bilqualität durch die zu geringe Datenrate: Den Privatsendern sind ihre Zuschauer so was von scheißegal. Es finden sich immer genügend Deppen, die den Quatsch anschauen, und man geht wohl zu Recht davon aus, dass Menschen, die sich den Müll der Privatsender antun, auch zu bescheuert sind, die schlechte Bildqualität zu bemerken. Hemut Thoma, der Gründer des Idiotenfernsehens in Deutschland, hat das mal so formuliert: "Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler."

Also, liebe Fische, viel Spaß beim Würmerfressen. Die Angler wird's freuen.

2.) "Stockendes" Bild wegen Überlastung der FEC: Zwar ist im Übetragungsstandart DVB-T ein elektronisches Vefahren implementiert, das Fehler, die durch schlechten Empfang entstehen, wieder korrigieren soll, aber dies stößt dann an die Grenzen, wenn zu viele Fehler im Datenstrom sind. Diese Fehler entstehen eben durch das, was beim analogen Empfang Störungen wie Schattem, Farbrauschen ö. Ä. verursacht.

Daher gibt es bei den Receivern zwei "Balken" Einer zeigt die Empfangsstärke an, das andere die Empfangsqualität.

Auch relativ schwache Signale (Signalstärke 60 %) können noch perfekte Bilder liefern, wenn das Signal "sauber" ist. Kommen Reflexionen etc. hinzu, dann geht auch die Bildqualität in den Keller: Klötzchenbildung, einfrierendes Bild und Kratzen im Ton.

Auch ein starkes Signal kann unter Reflexionen leiden, wenn es etwa von einer Yagi empfangen wird, die in eine falsche Richtung zeigt und sich somit Reflexionen oder Störsignale einfängt.

Daher wäre bei grundsätzlich starken Pegeln auch die Verwendung einer Zimmerantenne zu überlegen. die zwar kein starkes, dafür aber relativ sauberes Signal liefert als die falsch ausgerichtete Dachantenne.

von Alqaszar - am 23.01.2007 21:29
Das ist so nicht ganz richtig. Reflektionen stören das Signal nämlich nicht wirklich - zumindest so lange nicht, wie sie nicht zur Auslöschung einzelner Signalanteile führen. "Gewöhnliche" Reflektionen können aber durch das Guard-Intervall problemlos aufgefangen werden - dieses ist auch völlig unabhängig von der eigentlichen Fehlerkorrektur. Viel problematischer sind eben wirkliche Störsignale, die sich analog meist in irgendwelchen "Fischen" (würde man jedenfalls beim Sat-Empfang dazu sagen) oder im FM-Bereich im "Tonknacken" äußern. Analoge Schattenbilder, Farbrauschen etc sind dagegen fürs digitale Signal unproblematisch. Daher kann auch eine falsche Antenne sogar manchmal perfekte Signale liefern. Bestes Beispiel hier: Sender Kleve. Analog ging mit 100 kW nur ein stark verwackeltes und gestörtes schwarz-weiß-Bild. Digital mit 1 kW (eine Zeit lang war nur K48 mit 1 kW aus Kleve aktiv, der Empfang war also eindeutig) war dagegen ein absolut ungestörtes Signal rauszuholen - und das nicht mit einer Antenne auf Kleve, sondern mit einer VHF(!)-Antenne ausgerichtet auf Roermond, die wiederum auch für die restlichen Digital-Signale ein besseres Ergebnis lieferte als die UHF-Antenne (allerdings horizontal statt vertikal) auf Wesel. Inzwischen nutze ich die VHF-Antenne Richtung Langenberg und bekomme damit die von allen Sendemasten ausgestrahlten Pakete und zusätzlich die nur über Essen / Gelsenkirchen, Wuppertal, Langenberg gerichtet / Dortmund (schwach) und Roermond ausgestrahlten Digitalbouquets - mit irgendeiner der UHF-Antennen gelingt das dagegen nicht. Es ist also absolut nicht wichtig, dass ein starkes Signal ankommt - vielmehr muss es einfach nur ungestört sein. Und da kann eine falsche Antenne manchmal sogar hilfreicher sein, weil eben auch mögliche Störer abgeschwächt werden.

von Kroes - am 23.01.2007 21:41
Abrupte Schwankungen der Signalqualität habe ich schon des öfteren gesehen, ohne dass das gleich zum Zusammenbruch des Empfangs führte. Auf die Idee, dass das mit Bildwechseln oder Schwankungen der Datenrate zu tun haben kann, war ich noch gar nicht gekommen. Das sollte ich mal im Auge behalten.
Für den Empfang von reflektierten Signalen, die einen weiten Umweg zurückgelegt haben, sind die Parameter der DVB-T-Netze sicherlich nicht ausgelegt. Wenn also eine unglücklich ausgerichtete Antenne nur relativ wenig von dem direkten Signal und dafür annähernd gleich viel von hinreichend verzögerten reflektierten Signalen empfängt, dann kann das wohl zu Problemen führen. Jedoch spielt auch der Empfänger eine Rolle. Denn gerade in der Robustheit gegenüber Mehrwegeempfang unterscheiden sich Empfängerfabrikate ja beträchtlich.

von Ingo-GL - am 23.01.2007 23:31
Die Bildqualität ist auch hier im NDR-MV-Bouquet miserabel. Obwohl mein Digipal 1 ständig 100% Qualität anzeigt, sind vor allem der RBB und der MDR (Schwerin K26) stark verpixelt, beim rbb kommt es sogar ab und zu zu Tonaussetzern. Die beiden übrigen Px im selben Bouquet sind weniger verpixeltund mit sauberem Ton, kommen aber auch an die analoge Bildqualität nicht heran. In der Tat liefert das ZDF-Bouquet trotz gleicher Parameter und ebenfalls 100% Qualität ein deutlich besseres Bild. Dies ist sowohl hier in Lübz als auch an meinen DX-QTH in den Ruhner Beregn ebenso und gilt dort auch für Marlow, der ebenfalls mit 100% Quali hereinkommt. Dort ist auch festzustellen, dass auf E-9 (NDR-Bouquet Hamburg) das Bayerische FS verpixelter ist als die übrigen Px dieses Bouquets. Stark verpixelt und bildmäßig fast unbrauchbar, aber ohne Tonaussetzer ist das P7S1-Bouquet auf K30 (Hamburg/Lübeck), besonders schlimm ist dabei N24.

Es zeigt sich hier mal wieder: Mit DVB-T wollte man hier in M-V nur die Kosten zu Lasten der Qualität senken :mad:

von Analog-Freak - am 25.01.2007 22:41
Na ja, das Bild von N24 ist in NRW an den Standorten Bonn, Köln und Langenberg auch stark verpixelt. Ich vermute, es ist eine Frage der Zuführung bzw. des Multiplexings in den Verbreitungsgebieten.

von Stiller Leser - am 27.01.2007 19:06
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