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Umschaltkriterium für RDS Alternativfrequenzen

Startbeitrag von Rosenrot am 28.01.2007 10:04

Hallo,
Mich würde mal interessieren, welches Kriterium z.B. ein Autoradio benutzt, um auf die RDS-Alternativfrequenz zu wechseln. Ist es eine bestimmte Fehlerrate im RDS-Signal oder der simple Ausfall des RDS-Signals? Sind diese Umschaltkriterien bei der UER in dem RDS-Standard genormt damit alle Autoradios nach denselben Kriterien umschalten?
Nico

Antworten:

Meine erfahrung damit is das das stark unterschiedlich ist!

Damals hatten wir hier eine Citroen C5 mit eine Magnetti Marelli teil drin. Der Radio empfang war recht gut. In NRW hören wir eigentlich immer Einslive, weil es dort nix besseres gibt. Auf die Sauerlandroute musste es so ungefähr wechselen von die 106,7 nach die 104,7. Das machte er aber seeehrr spät. Langenberg war schon ganz verschwunden und er ging nicht nach die 104,7 vom Nordhelle! Wenn denn endlich die Nordhelle absolute Ortsender war ging er auf die 104.7 weiter.

Jetzt habe wir eine VW Passat mit die RNS MFD2 DVD drin von Blaupunkt (Also mit Double Diversity Antenne und SHARX). Der holt hier Langenberg 106.7 mit RDS rein. Wenn ich Einslive auf die 106,7 hören möchte, geht er sofort nach die 107,9 (Der ist hier ja ortsender). Auch von Ootmarsum nach Oldenzaal geht er bei Skyradio von 101.0 Smilde nach 101.2 Hengelo und umgekehrt und das sehr oft.

von Jassy - am 28.01.2007 11:01

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von Seltener Besucher - am 28.01.2007 11:44
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von WiehengeBIERge - am 28.01.2007 11:52

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von Seltener Besucher - am 28.01.2007 11:56
Zitat

Wer ist "wir"? Steht der Benutzername Jassy für mehrere Personen?

Es gibt Menschen, die haben auch eine Familie und fahren nicht nur alleine im benachbarten Ausland rum.
Zitat

Und ich behaupte jetzt: "Wir in NRW hören WDR5!" und trage damit zur Diskussion über RDS genau so wenig bei wie Du Jassy.

Jassy hat nur nebenbei angemerkt, dass er in NRW immer 1Live hört, da man als Ausländer nicht umbedingt immer ein Wortprogramm hören muss, von dem man eh nicht alles versteht, sondern lieber Musik. 90% seines Beitrages waren ON-TOPIC.

(Jetzt hab ich auch nichts beigetragen, aber das musste mal sein)

Ich beobachte im unserem Autoradio (Opel-Werksradio von Philips, CCR600), das die Frequenz erst umgeschaltet wird, wenn der Sender schon merklich gestört ist.
In einem versteckten Menü ( RDS-Taste gedrückt halten, bis es zum 2. Mal piept) wird auch die RDS-Fehlerrate angezeigt, hexadezimal von 0-F. Sobald die Fehlerrate längere Zeit unter 9 oder 8 sinkt, wird auf eine Alternativfrequenz umgeschaltet. Das hört man deutlich und man hat doch immer Rauschen.

Edit:
Zitat

Grundig Autoradio bei dem man durch längeres halten der M-Taste in den RDS-Modus wechselt, bei dem man den PI-Code und die Feldstärke ablesen kann?


So ähnlich ist das bei obengenanntem Opelradio.

von Japhi - am 28.01.2007 11:58
Zitat
Rosenrot
Mich würde mal interessieren, welches Kriterium z.B. ein Autoradio benutzt, um auf die RDS-Alternativfrequenz zu wechseln. Ist es eine bestimmte Fehlerrate im RDS-Signal oder der simple Ausfall des RDS-Signals? Sind diese Umschaltkriterien bei der UER in dem RDS-Standard genormt damit alle Autoradios nach denselben Kriterien umschalten?


Ist nicht genormt und machen verscheidene Radios auch verschieden. Grundsätzlich lassen sich aber zwei Gruppen von Geräten unterscheiden:
- Hochwertigere Radios haben einen zweiten Empfänger, der im Hintergrund aktiv ist und (unter anderem) die Alternativfrequenzen des gerade empfangenen Programmes überwacht. Sollte das Gerät nun feststellen, dass eine solche Alternativfrequenz für einige Zeit besser zu empfangen ist, so schaltet es auf diese Frequenz um. Funktioniert recht zuverlässig und ist für den Nutzer kaum zu hören. (Kurzes Knacken beim Umschalten, mehr normal nicht.)
- Einfachere Radios sparen sich den zweiten Empfänger aus Kostengründen. Das Gerät kann darum die anderen Frequenzen nicht parallel zum normalen Empfang überwachen und wartet deswegen einfach mal ab. Wenn der Empfang zu schlecht wird fängt das Radio nun an die Alternativfrequenzen auszuprobieren. Da es aber leider nur einen Empfänger gibt, muss der Empfang des Radioprogrammes solange unterbrochen werden (d.h. du hörst entweder nichts oder wie der Empfänger verschiedene Frequenzen antuned). Sollte er dabei etwas besseres finden schaltet er um, ansonsten zurück auf die ursprüngliche Frequenz.

Wirklich brauchbar halte ich allerdings nur den ersten Fall. "Geiz ist geil" hat aber dazu gehört, dass man auch Geräte des zweiten Falles bekommt.

von mawis - am 28.01.2007 11:59
Lieber Seltener Besucher, höre ich da einen leicht aggressiven Ton heraus (diese Neigung lese ich übrigens nicht nur hier zum ersten Mal aus deinen Beiträgen heraus)? Das "wir" -denke ich- bezieht sich auf Jassy und seine Familie, denn er macht bekanntlich öfters mal Fahrten durch Deutschland (wo er wohl das RDS-Schaltverhalten deutlicher nachvollziehen kann!) und nicht auf die Allgemeinheit in NRW, ein kleiner Blick auf seine Signatur hätte deutlich gemacht, dass er ein niederländischer Staatsbürger ist!

Und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo dein Problem ist. Dass Jassy den Sender nicht besonders gut findet, hat er ja wohl deutlich klar gemacht ("[..]weil es dort nix besseres gibt."), nicht jeder bevorzugt Wort, Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und das Radio ist auch ein Unterhaltungsmedium. Punkt. (diese Diskussion möchte ich nicht weiter führen, denn sie führt zu nichts und trägt nur am Rande etwas bei)

Das verschiedene Schaltverhalten hat er ja nun deutlich klar gemacht, zwischen den beiden Empfängern. Er hätte genauso gut die Fahrt durch Hessen beschreiben können (meines Erachtens noch schlimmer, aber wie gesagt Geschmackssache)

So ich musste jetzt mal ganz klar eine Lanze für Jassy brechen...

DAS war jetzt ein Beitrag der nichts zum Diskussionsfaden beigetragen hat!


EDIT: Oh ich sehe in der Zeit wo ich diesen Beitrag verfasst habe, haben sich schon andere diesem Thema gewidmet.

Und um jetzt zum Thema zu kommen:
Es gibt ganz klar unterschiedlich Schaltkriterien, die von Empfänger zu Empfänger und von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sind! RDS-Fehler werden soviel ich weiß nicht berücksichtigt, so zumindest nicht in meinen bisherigen Autoradios (fast ausschließlich Blaupunkt), denn RDS-PS' werden auch gerne einmal intern gespeichert und am Display wiedergegeben ohne das ein auswertbarer RDS-Empfang überhaupt da ist. Eine Norm gibt es also nicht.

Ich finde leider den Thread nicht mehr, aber Habakukk hatte mal von einem etwas trägen RDS-Umschaltverhalten beim Grundig Alixx berichtet, da wurde das Gerät mit einem anderen Blaupunkt verglichen... leider finde ich ihn nicht mehr wieder. Ist vielleicht ganz interessant zu lesen, vielleicht hat ja noch jemand den Link?

von Rosti 2.0 - am 28.01.2007 12:25
Wonach ein Autoradio geht wenn es die AF Frequenzen absucht ? Ich denk mal das da irgendwie nach der Empfangstärke also dB gegangen wird,höchste dB Zahl = stärkste Frequenz und somit wird Diese dann auch gewählt.

@ Seltener Besucher : ich schließe mich meinen Vorrednern an,Jassy ist aus den Niederlande,er gibt sich größte Mühe hier fehlerfrei Deutsch zu schreiben,daß das nicht immer klappt ist doch kein Weltuntergang oder ?
Ich möcht dich mal sehn ob du gut Niederländisch oder ne andere Sprache sprechen bzw Schreiben kannst....

von Robert S. - am 28.01.2007 12:50
Mir ist aufgefallen, daß der Esslinger RDS-Decoder im AF (Alternativ-Frequenz) Fenster offensichtlich zwei Verfahren unterscheidet:
Unter "AF method" wird bei bestimmten Sendern "A", bei anderen "B" angezeigt. Was bedeutet dies?
Die Beobachtungen stammen aus Italien, hierzulande hatte ich noch keine Zeit, das genauer zu beobachten.

Dann habe ich noch in Erinnerung, daß vor vielen Jahren mal ein Autoradio strikt auf eine starke AF umgeschaltet hat, ohne Rücksicht auf den PI-Code. Heutzutage ist es wohl so, daß
- die AF-Liste abgeklappert wird und dann ggfs. umgeschaltet wird, aber nur dann, wenn der PI übereinstimmt
- der Zweit-Empfangskreis das Abklappern übernimmt oder sogar selbständig einen stärkeren Sender mit gleicher PI ansteuert (die AF-Einträge entsprechen in Italien nicht unbedingt immer der Realität). Spannend wird es, wenn der PI-Code eines Networks von einem kleinen privaten Sender "irrtümlich" ausgestrahlt wird.

Zu den FMLIST-Nutzern gehören auch (Software-) Entwickler der großen Autoradio-Hersteller. Ich vermute mal, daß die verlässliche Daten brauchen, um ihr Equipment zu testen... ob wir da wohl mit einem "Statement" rechnen können?

73,
Günter

von Günter Lorenz - am 28.01.2007 12:55
Mein Aldi-Autoradio fängt dann an die AFs abzuklappern, wenn es wohl kein RDS mehr empfängt.
Dann hört man, wie er Frequenz nach Frequenz abcheckt um eine bessere zu finden. Findet er eine, bleibt er dabei. Und wenn die weggeht, beginnt das Spiel von Neuem.

@Seltener Besucher
Den Kritiken an Deinem Beitrag kann ich nicht's mehr hinzufügen. Zum einen ist es, in diesem Thread, absolut uninteressant, wie gut oder schlecht 1LIVE ist und dass Jassy nicht immer 100%ig korrektes Deutsch schreibt, ist bekannt und keine Schande. Vielleicht war Dir das, als seltenem Besucher, nicht bekannt. Jetzt weißt Du's.
Im Übrigen hat Dein Beitrag, im Gegenstaz zu Jassys, nichts zum Thread beigetragen.
Hier kannst Du gerne über 1LIVE diskutieren.

von Sebastian Dohrmann - am 28.01.2007 14:22
> Unter "AF method" wird bei bestimmten Sendern "A", bei anderen "B" angezeigt. Was bedeutet dies?

"A" bedeutet, dass es nur eine einzige AF-Liste gibt, mit der Frequenz des aktuellen Senders und dessen AFs. Bei "B" wird dagegen nicht nur die Liste des aktuellen Senders übertragen, sondern gleich mehrere. Das ist besonders praktisch, wenn ein grosser Standort weitere (Ballempfangs-)Standorte versorgt. So kann für jeden Umsetzer eine eigene Liste erstellt werden. Ausserdem gibt es Radios, die allergisch darauf reagieren, wenn die Hauptfrequenz in der AF-Liste nicht mit der tatsächlichen Empfangsfrequenz übereinstimmt (was bei Ballempfangs-Umsetzern und Verfahren "A" unweigerlich der Fall ist).
Der SWR macht dies richtig vorbildlich: Verfahren "B" wird nur angewendet, wo es sinnvoll ist, und die Listen werden sehr knapp gehalten ( -> schnelle "Ladezeit", auch bei weniger gutem Empfang). Der BR dagegen (und auch die bayerische Antenne) senden ewig lange Listen nach Verfahren "B". Es sieht fast so aus, als würde an jedem Standort die Liste des gesamten Sendernetzes übertragen. Selbst bei einwandfreiem Empfang dauert es über eine Minute, bis alles eingelesen ist.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 28.01.2007 14:42
Bei meinem JVC - KD SH 99 R /DAB

Wird Nach 3 Punkten Entschieden

Punkt 1 : Feldstärke
Punkt 2 : RDS Fehlerrate
Punkt 3 : Nutzsignal Frequenzgang

Der Wechsel zur AF ist dabei selbst beim Lauthören,Unhörbar

Zum Thema Blaupunkt.
Sharx ist ne ganz nette "Erfindung"
Aber ein System das genauso Arbeitet wurde 1995 von SONY entwickelt
(Weiterentwicklung von DYNAS)
Bei JVC heißt es " High Sensytivy Hybrid Tuner" -HSHT-

Das KD SH 99 R fügt dem ganzen aber noch einen kleine Besonderheit dazu.
Das Radio Empfängt das Sendesignal permanent In Mono . Erst Vor der Endstufe wird es
Von einem Prozessor in "Pseudo Stereo" Verwandelt.Das Funktioniert in der
Praxis absolut genial und Klangmäßig nicht zu unterscheiden vom "Normalen Stereo Empfang.Normal Stereo Kann man übrigens auch einstellen.Auch die
ZF Filter lassen sich bei JVC Radio im Menü einstellen.






von PowerpIay - am 28.01.2007 14:44
Unterschiede bei der Anwendung von AF habe ich auch festgestellt.

Beim Radio vom Nissan Primera wird nicht sofort die Frequenz gewechselt. Erst wenn die Störungen auf einer Frequenz länger anhalten bzw. stärker werden und kein RDS mehr reinkommt wird gewechselt. Die AF-Frequenz sucht das Autoradio per PI-Code, wenn bei ffn z.B. gerade die Regionalstudios laufen wird also keine Frequenz gewechselt.
Ist keine Ausweichfrequenz mit RDS da behält es die bisgerige Frequenz bei, und es fällt in den (unsinnigen) Suchlauf wo es trotzdem keine Frequenz findet. Das wiederholt das Gerät dann immer wieder.

Mein Opa hat in seinem Honda ein Blaupunkt Dresden und da funktioniert es etwas anders. Das Radio sucht IMMER nach einer besseren Frequenz, so schaltet es in Hannover bei NDR 1 permanent (manchmal sekundenweise) zwischen 90.9, 98.0 und 100.8 her, obwohl alle gut reinkommen. Ausweichfrequenzen sucht es aus der AF-Liste, und so kann es passieren das bei NDR1 Regional auch hin und her geschaltet wird, und so total ducheinandergemischtes Gelaber herauskommt. Auch hier muss die AF-Frequenz aber RDS haben, ansonsten wird nicht gewechselt, bleibt auf der momentanen Frequenz und fällt nach einiger seit in den Suchlauf sofern wirklich keine AF-Frequenz da ist.

So ähnlich ist es auch bei unserem Blaupunkt Monteux RCR44, nur dass es ähnlich wie beim Nissan Radio bei unterschiedlichen Regionalprogrammen nicht wechselt.

von Dr. Antenne - am 28.01.2007 15:30
Beim Grundig Allixx ist mir aufgefallen, dass es erst sehr spät die Frequenz wechselt, und zwar dann, wenn das Signal schon hörbare Aussetzer (Wechsel auf Mono, leichte Aufrauscher) hat. Das Blaupunkt Woodstock dagegen schaltet tlw. im Sekundentakt zwischen mehreren gleich stark empfangbaren Sendern hin und her, wenn es sein muss. Bei Blaupunkt offenbar also schon dann, wenn das RDS erste kleine Datenfehler aufweist, beim Grundig wohl erst kurz vorm Totalausfall des RDS.

von Habakukk - am 28.01.2007 15:36
Ob bei verschiedenen Regionalprogrammen gewechselt wird oder nicht, kann man bei den meisten Autoradios einstellen. Ist ein einfacher Filter anhand des PI-Codes. Nervig ist das allerdings bei vielen Privatsendern, die nur Alibi-Regionalisierung betreiben. Ein nettes Beispiel ist hier FFH - die stärkste Frequenz hier in Florstadt ist die 105,9 vom Großen Feldberg. Fährt man jedoch auf die A45, wird man mit eingeschalteter Regionalisierung nicht lange Spaß haben - in beiden Richtungen ist der Feldberg oft durch die unzähligen Hügel, über die und an denen man vorbei fährt, abgeschattet. So schaltet das Radio ohne REG-Schaltung Richtung Norden schnell auf die 100,0, Richtung Süden schnell auf die 105,0 - mit REG-Schaltung tut es das nicht, da die 105,9 als einzige die Rhein-Main-Kette bildet.

War übrigens zu Zeiten, als wir noch ein RDS-loses Autoradio hatten, der Grund, wieso ich dachte, der Feldberg deckt nur Taunus und Wetterau ab - dass es in halb Hessen Orte gibt, wo man den Feldberg brauchbar empfangen kann, weiß ich erst seit einigen Jahren ;-)

von Hagbard Celine - am 28.01.2007 15:50
In meinem Autoradio sind z.B. B5 mit der Augsburger Frequenz und Radio Prima mit der Mindelheimer Frequenz eingestellt. Wenn ich mich jetzt in Memmingen, also ohne Empfangsmöglichkeit dieser Frequenzen, befinde und auf einen dieser Sender umschalte, dann folgendes Phänomen:

B5 findet sofort auf die richtige Ortsfrequenz - Radio Prima findet gar nichts und sucht sinnlos - bin er anscheinend die Mindelheimer Frequenz einlesen kann - dann wird auch umgeschalten auf die Memminger AF.

von cappu - am 29.01.2007 20:01
Beim serienmäßigen Blaupunkt CCR 300 im Opel Corsa wird bereits nach Alternativfrequenzen gesucht, wenn der Empfang subjektiv noch gut ist. Man erkennt den Versuch bzw. den Erfolgten Wechsel an kurzen Unterbrechungen des Empfangs. So wechselt hier in der Region WDR 1Live fleißig zwischen 106,7 und 106,4 hin und her.

Hört man einen Sender, der nur eine vernünftig empfangbare Frequenz hat (z. B. Radio 2 aus den Niederlanden), versucht das Radio trotzden manchmal in der Stadt die Frequenz zu wechseeln, weil die 88,2 aus Roermond hier "hinter'm Berg" ist. Der erfolglose Wechselversuch macht sich dann als "Aussetzer" bemerkbar.

von Alqaszar - am 29.01.2007 20:16
Zitat

Zum Thema Blaupunkt.
Sharx ist ne ganz nette "Erfindung"
Aber ein System das genauso Arbeitet wurde 1995 von SONY entwickelt
(Weiterentwicklung von DYNAS)
Bei JVC heißt es " High Sensytivy Hybrid Tuner" -HSHT-

Bei Alpine heißt das "MaxTune PRO".

Das Becker Mexico (schon älteres Modell) meiner Mutter ist die reinste Schnarchnase. Das schaltet erst wenn gar nichts mehr geht. Also genau so wie das "alte" Magnetti Marelli Radio von Jassy. Der Empfang ist zwar außergewöhnlich gut und es ist erstaunlich welchen Klang es selbst aus schwachen sendern noch zaubert, aber das RDS ist zum in die Tonne treten.

Ein Freund hat sich vor kurzem ein MP3 Autoradio von eBay geholt. Das Teil hat die Einstellung "RDS1" und "RDS2". Bei "RDS1" wird erst umgeschaltet wenn auf der empfangenen Frequenz garnix mehr zu hören ist und bei "RDS2" gibt es selbst bei starken Ortssendern permanente Aussetzer in denen das Radio anscheinend alle Alternativfrequenzen durchnudelt. Und diese Aussetzer sind seeehr lang. Das Radio sieht zwar recht gut aus und hat auch ein paar nette Gimmiks, aber technisch gesehen ist das Teil der reinste Schrott.

von Spacelab - am 29.01.2007 21:16
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