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Radioforum
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 3 Monaten
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Bengelbenny, orf-fan, Radiopirat, Onabi, wavefinder, audion, Felix 99, WiehengeBIERge, Alqaszar, Rolf, der Frequenzenfänger

Wie richtet man eine terrestrische TV-Antenne aus?

Startbeitrag von orf-fan am 07.04.2007 15:22

siehe topic

Antworten:

Wäre geneigt zu sagen "mit den Händen" ;) , da Du absolut keine weiteren Infos angibst ob für analog oder DVB-T :)

Als "Amateur" richtet man die Antenne aus bis 1) analog das Bild rauschfrei ist oder 2) digital Feldstärke und Qualität am Receiver ihr maximum erreicht haben.

Gehe ausgehend von der Frage nciht davon aus, dass Du spezielles Messequippement besitzt somit bleibt Dir nur diese Möglcihkeit , bei der Du sicher die Hilfe einer 2. Person brauchst oder Du musst per Kompass die Antenne auf den Sender einstellen und hoffen, dass Deine Berechnungen stimmen.


Frohe Ostern

Félix

von Felix 99 - am 07.04.2007 15:29


von WiehengeBIERge - am 07.04.2007 15:35
Zitat

Wie richtet man eine terrestrische TV-Antenne aus?


Immer auf den Sender.

von Alqaszar - am 07.04.2007 15:44
Zitat

Immer auf den Sender.


Nicht immer, beim Schweizer Fernsehen quer zur Richtung des Senders um möglichst wenig sehen zu müssen :drink: :joke:

von audion - am 07.04.2007 15:48
Zitat
Sebastian Budde
Die Beitragsqualität nimmt immer mehr zu ;-).
Auf so eine ungenaue Frage hat wohl keiner ernsthaft Lust überhaupt zu antworten.


tut mir leid. ich weiss selbst noch nicht ob analog oder digital. war mehr ne allgemeine frage. speziell geht es mir um ORF und SF.

also nochmal SORRY

P.S.: messequipment habe ich nicht, rentiert sich sowas, was kostet es?


von orf-fan - am 07.04.2007 15:57
> ich weiss selbst noch nicht ob analog oder digital. war mehr ne allgemeine frage. speziell geht es mir um ORF und SF.

Weder beim SF noch beim ORF rentiert es sich, noch grösseren Aufwand in analoge Installationen zu stecken. Das SF wird ab November grösstenteils nur noch via DVB-T zu empfangen sein und auch beim ORF ist das analoge Ende absehbar. Am Pfänder ist es ja sogar schon eingetreten.

Zur Frage: Messequipment lohnt sich nur, wenn du sowas öfters machen willst. Sonst, wie von Felix erwähnt, nach Augenschein bzw. Qualitätsanzeige des DVB-T-Receivers. Beim Fernempfang ist es ausserdem wichtig, verschiedene Antennenstandorte auszuprobieren. Speziell in hügeligem/gebirgigem Gelände können ein paar Meter Standort-Unterschied schon Welten ausmachen.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 07.04.2007 17:55
@ orf-fan:
was für einen Standort hast Du?
Dann kan man dich auch beraten, ob analog oder besser noch kurze Zeit auf digital zu warten.
Schweiz schaltet ja im November ab und digital sind die jetzt schon auf Kanal 34.
ORF:
Pfänder jetzt schon nur digital
Zugspitze vermutlich 2008 o. 2009 digital, derzeit noch Kanal 49 ORF1 und Kanal 55 ORF2
Salzburg-Gaisberg auch schon digital On Air

Generell gilt bei Terrestrik:
-guter Standort, möglichst hoch, umso weniger "Hindernisse" im Weg, umso besser.
-möglichst kurze Strecke zwischen Antenne und Fernsehen, bzw. DVB-T Receiver (also nicht zu langes Antennenkabel, weil je länger, umso mehr Verlust vom Signal)

sonst noch Fragen?


von Radiopirat - am 07.04.2007 18:33
also mein standort ist reichertshofen, zwischen ingolstadt und pfaffenhofen/Ilm

von orf-fan - am 09.04.2007 13:55
Zitat
orf-fan
siehe topic


Auf den Sender, wie sonst :D
Alternativ kannst Du sie auch Richtung Mekka ausrichten.

von wavefinder - am 09.04.2007 14:08
Um diesem Thread jetzt vielleicht noch einen Anflug von Ernsthaftigkeit zu verleihen:

Ich empfange ja ORF1 über den K39 aus dem Kleinwalsertal, der bei mir mit 2 ZDF-Füllsendern gestört wird.

Ich hab die Antenne ja normalerweise die Antenne auf den Sender ganz normal ausgerichtet, ganz krieg ich die Störer aber nicht weg. Die Antenne ist auf dem Dachboden an einer 2,5m Holzleiste befestigt.

Eben diese Holzleiste ist irgendwann in den letzten Tagen samt Antenne ein paar Grad nach vorne gekippt, so dass die Spitze der Antenne jetzt etwas richtig Boden zeigt.

Ich war heute etwas überrascht, dass ORF1 doch relativ stabil geht und man die Störer kaum wahrnimmt.

Zunächst dachte ich an einen Ausfall eines der beiden Füllsender in den Alpen. Als ich auf den Dachboden kam richtete ich die Antenne wieder normal ein, die Störer waren wieder da.

Ich kippte das Ganze wieder, der Empfang wurde stabiler.


Nun die Frage:
Kann es sein, dass es sich hier bei mir um eine Ausnahmesituation handelt, und ich mit leicht gekippter Antenne auf dem Dachboden tatsächlich die Störer besser ausblenden kann?

Hat jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht? Bin nur momentan etwas verwundert.



von Bengelbenny - am 20.04.2007 18:42
Zitat

Nun die Frage:
Kann es sein, dass es sich hier bei mir um eine Ausnahmesituation handelt, und ich mit leicht gekippter Antenne auf dem Dachboden tatsächlich die Störer besser ausblenden kann?

Hat jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht? Bin nur momentan etwas verwundert.


Ja, solche Erfahrungen habe ich auch schon oft gemacht. Wenn es beim Analog-TV irgendwelche Streifen o.ä. gibt, probiere ich immer zuerst, die Antenne etwas nach oben oder unten zu neigen, was manchmal eine Verbesserung bringt. Dabei verbessert sich nicht die Empfangsstärke sondern so können Störungen durch andere Sender oder Reflexionen minimiert werden.
Das ganze ist nicht wirklich erklärbar, da es von relativ unberechenbaren Reflexionen abhängt. Ausprobieren sollte man es aber unbedingt.



von Onabi - am 20.04.2007 19:17
Zu 100% hab ich die Störer zwar (noch) nicht draußen, aber es ist nun viel erträglicher und der Ton kommt in Stereo (nur leicht angerauscht). Bei "normaler" Ausrichtung hats gern auch mal in Mono gerauscht, und das nicht zu knapp.

Wenn ich da halt schon mal früher draufgekommen wäre ;-)
Mit genau diesem leichten Kippen ist plötzlich auch das SF2-Bild besser. Dort hab ich ja das Problem, dass ein Fast-Ortssender von hinten in die Antenne einfällt, und im "Kippmodus" wird das Bild besser, da der Störer offensichtlich so weit weniger stark einfällt als bei herkömmlicher Ausrichtung.

Man lernt nie aus ;-))


Edit:
Mit der Kippausrichtung geht jetzt auch endlich der ARD-Füllsender auf dem Studentenwohnheim Lechhausen (K40, 300 Watt) recht vernünftig. Bei normaler Ausrichtung stört SWR BW auf K40 (Ravensburg) nicht unerheblich. Der K40 in Augsburg ist wohl für die Altstadt und Lechhausen bestimmt, aber ich glaube nicht ernsthaft, dass jemand seine Antenne dorthin ausgerichtet hat.

Für mich ne unglückliche Koordinierung.

von Bengelbenny - am 20.04.2007 19:55
So, hab heut nochmals ein wenig rumexperimentiert, obwohl ich eigentlich lernen sollte. Aber der Drang war größer:

Hab ja von der Aktion berichtet, die Antenne leicht nach vorn zu kippen, um stabileren Empfang zu bekommen.

Jetzt hab ich heut mal das Gegenbeispiel in Angriff genommen und die Antenne mit der Spitze ein paar Grad nach oben eingerichtet.

So ist der Empfang weiterhin stabil, die Signalstärke jedoch deutlich höher, sogar höher wie bei "normaler" Ausrichtung.

Ich nehme an, dass hier Reflexionen im Spiel sind, die den ORF-Empfang halbswegs ansehnlich machen.

Jetzt muss ich nur noch dahinter kommen, warum ORF2 deutlich schwächer empfangbar ist als ORF1.

von Bengelbenny - am 23.04.2007 16:33
sprichst Du vom Mittelberg?

von Radiopirat - am 23.04.2007 16:48
Ja. Werde das aber entsprechend auch für die Zugspitze mal ausprobieren, allerdings muss ich da die Antenne ein paar Meter höher anbringen. Denke aber, dass es da weniger relevant sein wird. Auf K49 ist eigentlich kein richtiger Störer. Der einzige Störer hier ist ein Haus welches "vor der Sonne" steht.

von Bengelbenny - am 23.04.2007 16:56
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