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Auch Radio Aachen

Startbeitrag von WellenreiterBN am 28.06.2007 17:24

So,jetzt haben Wir Sie alle,denn auch Radio Aachen(100.1 MHz)erhöhte die Sendeleistung von 0,4 auf 1,0 kW.

Die 50 interessantesten Antworten:

Die Erhöhung war ja laut BNetzA-Daten mit einer deutlich geringeren Antennenhöhe und vertikaler Polarisation - dafür aber auch breiterem Richtdiagramm - verbunden gewesen. War schon mal jemand auf der Karlshöhe und konnte neue Antennen für die 100,1 ausmachen? Einen stärkeren Empfang kann auch ich hier am linken unteren Niederrhein bestätigen - aber weiterhin deutlich besser horizontal als vertikal (wo dann Lopik schon deutlich reinhaut).

von Kroes - am 06.07.2007 14:07
Ich hab nochmal ein bisschen rumprobiert und bekomme die 100,1 jetzt vertikal teilweise stärker (aber wegen Lopik natürlich auch stärker gestört) als horizontal rein. Auf die große Entfernung hin kann man aber natürlich die Polarisation nicht mehr zu 100% sicher ausmachen - schon eine Reflektion an irgendeinem Hügel kann das ja gewaltig verfälschen. Wie sieht es denn aus der Nähe aus? Oder hat jemand mal Zeit und Lust sich direkt auf der Karlshöhe umzusehen? Nach der Koordinierung müsste eine neue Antenne ja sogar noch unter den TV-Antennen irgendwo am unteren Turmabschnitt zu finden sein.

von Kroes - am 09.07.2007 14:00
Da ich jetzt nicht unbedingt für jeden Lokalsender ein neues Thema aufmachen will hier meine Frage: Kann es möglich sein, dass die 102,2 von Radio Essen auch verstärkt wurde? Irgendwie ist diese Frequenz zur Zeit einfach besser in Essen zu empfangen.

von pfennigfuchser - am 11.07.2007 03:05
Ha, hier in Kerkrade bekomme ich Radio Aachen sogar minimal schwächer als vorher, Equinoxe ist nun etwas leichter reinzuholen als vorher, wenn man die Antenne vertikal stellt.
Die 1kW scheinen also deutlicher gerichtet zu sein!
Ich muß die Tage wohl mal in den Stadtwald gehen und vorbeischauen...wobei ich nicht garantieren kann, das ich was sehe, denn der Turm ist sehr gut im Wald versteckt und der Blick zu den Antennen im Sommer kaum möglich.
Bei 107.7 definitiv keine Änderung, was die Signalstärke angeht...dafür ist der Sound wieder leicht besser und die Musikmischung etwas ausgegorener...vielleicht wirds ja so langsam.




von PeterSchwarz - am 23.07.2007 20:41
Zitat
pfennigfuchser
Da ich jetzt nicht unbedingt für jeden Lokalsender ein neues Thema aufmachen will hier meine Frage: Kann es möglich sein, dass die 102,2 von Radio Essen auch verstärkt wurde? Irgendwie ist diese Frequenz zur Zeit einfach besser in Essen zu empfangen.


Aus der LfM-Liste:


31 Essen 102,2 300 W / D

von WellenreiterBN - am 24.07.2007 07:07
Auch hier war die Meldung ja zunächst mal falsch - bislang wurde ja garantiert horizontal weiter gesendet mit der Antenne im oberen Turmbereich. Jetzt aber wurde die Standortbescheinigung http://emf.bundesnetzagentur.de/gisinternet/regtp/standort.aspx?FID=24727 angepasst und dabei der bisherige Eintrag für Radio Aachen auf 56,2m Höhe mit dann aber 1 kW Leistung (nach 10-140°) abgeändert. Man scheint also wirklich jetzt die Vorbereitungen für eine Umstellung auf vertikale Polarisation mit höherer Leistung, aber eben geringerer Antennenhöhe, anzugehen. Platz dürfte ja jetzt weiter unten sein, denn die TV-Antennen dort dürften ja nicht mehr benötigt werden...für DVB-T hat man ja wohl was an der Spitze montiert, oder? Vielleicht hat ja jemand demnächst Zeit und möchte ein paar Fotos machen...derzeit dürfte ja durch die kahlen Bäume durch doch noch einiges zu erkennen sein.

von Kroes - am 28.01.2008 21:17
Jaja, Deutschland, wo alles immer etwas länger dauert. Wie lang da jetzt schon rumgegackert wird mit der Leistungserhöhung von Radio Aachen.
Zuerst sollten sie ja, zusammen mit dem Hochschulradio und dem DLR auf den Lousberg. Dann gab es da Probleme mit dem insolventen Betreiber. Der einzige, der sein Vorhaben bis jetzt trotzdem umgesetzt hat und auf Sendung ging, ist das Hochschulradio, das jetzt von der Rütscherstraße kommt, dafür mit doppelter Leistung.
R. Aachen sitzt immer noch auf dem teuren Mulleklenkes mit seinen 400 Watt und das DLR ist es gar nicht auf Sendung gegangen. Vielleicht haben sie eingesehen, daß die 103.7 spätestens dann nix mehr bringt, wenn demnächst auf 103.6 aus Lüttich mit 50kW rund gesendet wird!!


von Peter Schwarz - am 28.01.2008 23:28
Was hat das denn aber bitte diesmal mit Bürokratie zu tun? Laut http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV14-569.pdf kann die 100,1 schon seit dem 06. Juni 2006(!) mit 1 kW vertikal von der Karlshöhe betrieben werden. Da wird wohl eher eine Übereinkunft zwischen Telekom und Radio Aachen getroffen worden sein, dass man mit dem Aufbau bis zur Abschaltung des Analog-TV und dem damit verbundenen Abbau der Antennen auf etwa gleicher Höhe wartet. Und was kann die Bürokratie für einen insolventen Turmbetreiber?

Zur angeblich so teuren Telekom: Warum macht das Hochschulradio denn dann nicht alles selbst, wenn es doch sooooo viel billiger geht? Oder ist das eben einfach doch nur Unsinn, was hier manche über die T-Preise schreiben? Und mal ganz davon abgesehen: Mit 1 kW vom Lousberg würde man vielleicht die Innenstadt beschallen, die Außengebiete der Stadt Aachen (die ja auch zum Versorgungsgebiet gehören) aber sicherlich nicht mehr. Die Karlshöhe ist eben doch noch um einiges höher.

von Kroes - am 02.02.2008 11:05
Vielleicht hätte ich noch ein "ganz" schreiben sollen...zumindest die Preuswald-Siedlung wird ja wohl definitiv nicht versorgt werden können, weil eben genau die Karlshöhe dazwischen liegt. Und auch Orsbach dürfte problematisch geworden sein...wobei da ja auch jetzt schon nicht viel ankommt.

Aber ansonsten wissen wir ja auch, dass du alles sowieso viel besser kannst und unser aller Held bist. Herzlichen Glückwunsch, Helau, Alaaf und Tätärätä!

von Kroes - am 03.02.2008 09:18

Re: Mögliche Sendeleistungserhöhung Radio Aachen

Zitat
SeeBastian
...fragt kopfschüttelnd derjenige, der mit 7 Watt von... ach scheiß drauf, in eurem Kosmos geht das eben nicht. Ende.


Genau, ach der liebe Herr SeeBastian weiß es wieder besser.. na dann wolln wir mal, wenn du die Runde mal wieder auflockern willst! Dir als Profi dürfte dann auch bekannt sein, dass die Höhe ein gehöriges Wörtchen mitzuspielen hat! Klar ich kann mit 1Watt von der Zugspitze senden und erreiche ein sehr viel größeres Gebiet als sagen wir mal -um halbwegs beim Thema zu bleiben- vom Standort Achen Stadt 10m über Grund... Genauso gegenüber der grauen Theorie ist es durchaus interessant zu wissen, was nebenan oder auf der selben Frequenz so in der Gegend sendet bzw. hereinkommt. Und zum Schluss wäre es noch ganz hilfreich zu wissen, was du da gesendest hast. Auf der Kurzwelle komme ich damit bis nach Tumbuktu wenns sein muss..

BTW: Könnte man eventuell mal diese sinnentstellte Überschrift endlich abändern ;)

Rechtschreibfehler könnt ihr behalten :D

von Rosti 2.0 - am 03.02.2008 09:37
ein letztes OT an den lieben Herrn:
Ich glaube ich habe mehr soziale Kompetenzen als du mein lieber und wenn du das Thema Kinderkriegen ansprichst.. keine Sorge die Praxis liegt mir da schon näher als in dein verschwindend geringen Horizont zu passen scheint...

Danke Saarländer!

von Rosti 2.0 - am 03.02.2008 11:31
Das hier ein ganz komisches Verhalten an den Tag gelegt wird ist auf keinen Fall abzustreiten, das sehe ich auch so!
Aber rein inhaltlich / sachlich gesehen muss ich SeeBastian eher zustimmen.
Darf ich die Reichweitenzweifler daran erinnern, dass man mit (anständig abgestrahlten) 1 kW halb Nordwestdeutschland versogren kann (na, wer errät den Senderstandort, den ich damit meine?), wieso dann bitte nicht eine verleichsweise kleine Fläche wie die Stadt Aachen? Klar, die Gegebenheiten sind dort anders, aber gerade durch Berge / Hügel erzeugte Verzerrungen werden bei höherer Sendeleistung eher schlimmer als besser!

von WiehengeBIERge - am 03.02.2008 18:39
Zitat
Wiehengebirge
... mit (anständig abgestrahlten) 1 kW halb Nordwestdeutschland versogren kann (na, wer errät den Senderstandort, den ich damit meine?)

Ein Kandidat für diese Beschreibung ist "meine" 104,8 vom Dörenberg. Allerdings ist die Frequenz alles andere als frei. Ansonsten hätte ich noch die 99,3 aus Molbergen im Angebot.

von Staumelder - am 03.02.2008 19:32
Den ganzen Emotionalkram der letzten 9 Postings klammere ich mal aus.
Zu den Fakten:
@Kroes: Nein, es liegt NICHT an den Preisen. Die sind beim T durchaus ganz schön hoch. Vergleichbare Angebote liegen nicht vor. Es lag an der Koordinierung, die DAMALS noch über T-Systems laufen musste. Mittlerweile hat sich das allerdings verändert...die Details kannst Du bei den Technikern des Hochschulradios erfahren.
Und die Tatsache, daß Radio Aachen nach Alternativen suchte, weil die T-Systems mit dem Mulleklenkes zu teuer war, ist auch kein Hirngespinst von mir...frag wegen mir gerne auch mal dort nach, wobei ich nicht weiß, wie offen man da nach aussen mit sowas vordringt.

Was die Reichweite vom Lousberg angeht: Ich habe einmal einen Plot zeichnen lassen mit RadioMobile für die 1kW mit dem koordinierten Antennendiagramm für den Lousberg. Damit wird die Stadt samt Aussenbezirke optimal abgedeckt. Auch bzw. speziell der Bereich um Kornelimünster. Manchmal ist es nämlich auch entscheidend, wie der Winkel vom Senderstandort zu einem Tal ist...und da liegt der Lousberg günstiger als die Karlshöhe.
Sicherlich ist vom Mulleklenkes der Streubereich höher, doch das ist ja Overspill, mit dem Radio Aachen wenig anfangen kann. Was haben die davon, wenn sie in Viersen gut zu hören sind, aber in den südlichen Stadtteilen Aachens nicht. Orsbach ist übrigens eh ein Sonderfall, topographisch gesehen schon mitten in NL, dass ist ja quasi eine deutsche "Landzunge".
In Orsbach kann man auch den WDR nur gestört empfangen und bekommt kein deutsches Mobilfunknetz.

Eine freie Frequenz vorausgesetzt, langen für Aachen, egal ob von der Karlshöhe, vom Lousberg oder von einem Heißluftballon aus, der zwischen Tivoli und Audimax gespannt wird, allemal 200 Watt aus.
Das Problem sind auf der 100.1 in der Tat die Interferenzen durch R. Equinoxe aus Lüttich, die mit etwas mehr als 100 Watt senden und BNR Radio aus Lopik. Letzterer schlägt vor allem bei Tropowetterlagen durch, dann aber sehr heftig. Ich hatte einmal bereits in Kohlscheid keinen R. Aachen-Empfang mehr!

Soviel zu den Tatsachen, um die Hahnenkämpfe zu schlichten.


von Peter Schwarz - am 03.02.2008 23:01
OK...aber letztlich bleibt die Karlshöhe auch für die Versorgung der Außenbereiche der bessere Standort...meiner Meinung nach. Ob es jetzt 1 kW sein muss, sei mal dahingestellt, aber gut.

@Wiehengebirge: Man kommt von der Karlshöhe ebenfalls seeeehr weit. Schon jetzt ist die 100,1 hier in knapp 100km Entfernung gut zu hören - und dabei gehen hier nur sehr wenige Watt in meine Richtung (Nord) raus. Vom Lousberg aus wäre das sicher nicht möglich - aber das ist ja auch nicht Sinn eines Radios für die _Stadt_ Aachen. Aber eben vom Lousberg aus dürften die zwei angesprochenen (zugegeben sehr kleinen) Ortsteile kaum ordentlich versorgbar sein. Aachen ist eben doch eine ziemlich hügelige Stadt, auch wenn sie in West-NRW liegt. ;)

von Kroes - am 04.02.2008 09:27
Zitat
Wiehengebirge
@ Staumelder
Zitat

Ansonsten hätte ich noch die 99,3 aus Molbergen im Angebot.

Bingo ;-)!


OT:

Joa die geht sehr weit, und ist selbst hier noch mit O=3 zu empfangen! (Entfernung 84km)

von Jassy - am 04.02.2008 10:05
"Zur Stunde (12-13 Uhr) wird die Sendeanlage von Radio Aachen gewartet. Dabei kann es kurzzeitig zu Empfangsstörungen kommen. Danach sind wir aber wieder normal auf der Frequenz 100,1 zu hören."

steht auf der Heimseite von Radio Aachen.
Tatsächlich ist bei mir der Empfang an der horizontalen Richtantenne wesentlich schlechter als sonst. Es machen sich in verschiedene Richtungen Gleichkanalsender zischelnd bemerkbar. Gen 220° kann ich R. Aachen jetzt fast vollständig nullen. Wenn ich die Antenne in Richtung Aachen (etwa 180°) ausrichte, ist der Empfang auch nicht ungestört. Das spricht irgendwie dafür, daß man doch auf vertikale Polarisation umgestellt hat. Ich muß es jetzt noch mobil probieren, da sollte es sich dann ja verbessert haben.


von Peter Schwarz - am 31.03.2008 10:47
Auch wenn bei der Entfernung zu mir (80 Kilometer) nichts mehr sicher festzustellen ist und auch immer die Bedingungen mitspielen können: Hier im Südkreis Kleve geht die 100,1 jetzt vertikal besser...und auch deutlich besser als vorher. Um BNR aus Lopik zu hören, muss die Antenne jetzt sogar beinahe horizontal stehen, wodurch Aachen wohl ausgeblendet werden kann (einfacher Dipol -> vertikal also keine Richtwirkung, horizontal dagegen schon)...das alles spricht schon für eine Umstellung mit breiterem Diagramm, denn bislang gab es in meine Richtung wohl 10 bis 15 dB Einzug (entsprechend verbleibend 12 bis 40 Watt), vertikal soll hierhin aber beinahe die volle Leistung von jetzt 1 kW (weniger als 1 dB Einzug) abgestrahlt werden.

von Kroes - am 31.03.2008 13:06
Jetzt müsste nur mal jemand zur Karlshöhe hochfahren und ein Bild machen. ;) Die Antennen dürften sich - falls denn jetzt vertikal gesendet wird - am Betonteil des Turm befinden, etwa dort, wo früher die Analog-TV-Antennen waren. Und neue Bilder von der Turmspitze mit den UHF-Antennen für DVB-T fehlen ja auch noch. Also nicht so faul sein, bitte. ;)

von Kroes - am 31.03.2008 15:48
Leider hatte ich heute keinen Fotoapparat vorbei, aber das wird noch nachgeholt. Dafür kann ich folgendes berichten:
Es wurden tatsächlich, tataaa, neue Antennen montiert. Diese befinden sich am Schaft des Turms unterhalb der Plattformen. (etwa 30m tiefer als bisher) Es sind zwei der berühmten Kathrein-Yagis VERTIKAL gen 90° und 180°.
Nach Norden gibt es also keine eigene Antenne mehr. Braucht es im Prinzip ja auch nicht, da es bei vertikaler Pol. im Horizontaldiagramm keine Nullstelle bei 90° gibt. Die Antennen hängen sehr dicht am Schaft, der in dieser Höhe bestimmt noch mehrere Meter Durchmesser hat. Somit ist die Ausblendung gen Westen grandios. Wie grandios, das sollte sich auf der anschliessenden Testfahrt herausstellen. Bereits im Aachener Kessel fielen mit in Uninähe Spratzer auf (Mehrwegempfang), wie ich sie früher nicht kannte. Auf der B264 gen Kelmis im Funkschatten des Aachener Waldes nehmen diese deutlich zu. Zwischen Preuswald und Kelmis, in Sichtweite zum etwa 1km entfernten Turm habe ich Mehrwegverzerungen, wie ich sie nur aus dem Hochgebirge (z.B. vom Grünten oder Kitzbüheler Horn) kenne. In Kelmis an Ralfs Fritüre ist der Empfang sehr gestört, der Pegel etwa bei 2/3 Ausschlag. (dort hatte man früher einwandfreies Signal mit Vollausschlag). In Kelmis wird der Empfang dann immer schlechter, Equinoxe stört deutlich rein. In Moresnet schliesslich ist fast nur noch Equinoxe zu hören. Das ändert sich auch bis zum Dreiländerpunkt nicht. Dort ist, trotz Sichtweite zum 1,5km entfernten Mulleklenkes nur ein sehr verrauschter R. Aachen-Empfang möglich. Equinoxe ist fast doppelt so stark. Auf der Fahrt runter nach Vaals ewig verzerrtes Signal. Equionxe ist hier durch den Bergrücken allerdings auch abgeschattet. In Vaals auf der Hauptstraße wird der Empfang schlagartig besser, auf der Vaalser Str. aacheneinwärts ist der Empfang dann als gut zu bezeichnen, trotzdem gibt es mehr Spratzer und Verzerrer als früher. Dies ändert sich auch in Kohlscheid nicht, wo der Empfang etwa gleich gut/Schlecht ist wie früher, eher noch etwas suboptimaler: hörbar, aber immer wieder kleine Störungen.

Meiner Ansicht nach entstehen diese Mehrwegverzerrer schon am Turm selbst, da die Sendeantenne einen Großteil der Energie direkt gegen den Stahlbetonmast bläst!

Ich kenne einen ähnlichen Antennenstandort in Karlsruhe-Grünwettersbach. Auch da hängen, hoch über dem Zielort, die Antennen am Schaft des Turmes. Und auch die dortige 101.8 kommt m.E. für ihre 25kW suboptimal raus.

Wenn das also jetzt 1kW sein sollen statt bisher 400 Watt, dann kann ich nur sagen: Pfui, böse Energieverschwendung! Dafür gibts noch nicht mal die rote Feinstaubplakette!
Theoretisch sollte ja im Aachener Süden der Empfang besser geworden sein. Das war ja, wenn ich richtig informiert bin, das bisherige Problemgebiet (vor allem Kornelimünster).

Insgesamt muß ich sagen: Es kommt für mich noch ein Grund hinzu, die 100.1 noch seltener einzustellen. Neben der langweiligen Musik aus Oberhausen und dem miesen Sound jetzt auch noch der mobil dauernd leicht gestörte Empfang! In Eupen wird man frohlocken...
Übrigens hängt die alte Antennenkonstruktion auch noch...vielleicht ist man sich der Sache also doch noch nicht so sicher, oder man hat mit denen was anderes vor...normal schraubt der große rosa Riese ja die Antennen gleich ab und verwendet sie weiter.




von Peter Schwarz - am 02.04.2008 14:37
Vielleicht testet man ja wirklich erst mal, ob sich eine Verbesserung ergibt. Weit außerhalb des Zielgebiets gibt es jedenfalls eine...die 100,1 ist jetzt hier deutlich stärker als vorher und hat schon ein dickes O=3 verdient.

von Kroes - am 02.04.2008 16:04
Empfang von R.Aachen ist im Gebiet Simmerath bis nach Monschau deutlich schlechter geworden. Sehr enttäuschend was ---T- da gebastelt hat. Man sollte die 1 KW-Sendeleistung, wenn sie es denn derzeit ist, auf die alten Antennen schalten.


von Dienideg - am 02.04.2008 16:50
Vielleicht macht's doch auch die Höhe? Der Turm steht zwar relativ hoch...aber eben gerade nach Südosten geht es ja auch noch deutlich höher. Da könnten die jetzt fehlenden 50 Höhenmeter schon klar den Unterschied machen. Nach Norden dagegen macht sich bei so oder so fast freier Sicht ja die deutlich höhere Leistung bemerkbar, in andere Richtungen könnte es wohl anders aussehen. 1 kW von ganz oben wird dagegen wohl nicht machbar sein...da dürften einige Seiten (HOL, BEL) wohl was dagegen haben.

von Kroes - am 02.04.2008 18:56
Radio Aachen wird bestimmt als Lösung für den Süden von Aachen ein neuer Funzel hervorzaubern.
Warum stellt die Telekom die Antennen auf Vertikal um? Bis jetzt hiess es doch Horizontal würde Mobil besser gehen. Oder gibt es eine neue "These" zur Polarisation von UKW Wellen?

von DJ Taifun - am 02.04.2008 20:13
Dann geht es ja tatsächlich in alle Richtungen schlechter als vorher. Ich werd das mal mit RadioMobile durchrechnen, weil ich es mir überhaupt nicht vorstellen kann. Gerade wenn die Leistung erhöht wird, müsste sich der Empfang eher verbessern!
Kann aber sein, daß das durch die Höhenmeter kompensiert wird. Dann muß man aber ganz klar von Energieverschwendung reden. Wenn ich mit mehr Sendeleistung schlechtere Ergebnisse bekomme, kann ja was nicht stimmen?!


von Peter Schwarz - am 03.04.2008 12:44
Vielleicht ist das auch zunächst so eine Ersteinstellung, die nachgebessert wird, wenn man Erfahrungswerte gesammelt hat????
Bei 1Live vom Kölnturm war das ja auch so...

Peter, hat man da auf dem Turm auch was in den Weg der Antennen gestellt (zB. irgendwelche Masten oder strahlt man irgendwo gegen?), um irgendwelche Ausblendungen gemäß koord. Diagramm hinzubekommen? Ich meine, in entgegengesetzte Richtung zum Stahlbetonmast! Wie schon gesagt: Richtwirkung hat die Konstruktion ja nicht! Ist Dir schon was aufgefallen?


von FM100 - am 03.04.2008 15:56
Richtwirkung hat die freilich! Eine Yagi bleibt eine Yagi, nur gibt es halt keine Nullstelle bei 90° (bzw. die gibt es schon im Vertikaldiagramm, also nach oben und unten)
Im Weg ist da sonst nix, wie sollte es auch. Aber der Turm selbst reflektiert hat stark.


von Peter Schwarz - am 03.04.2008 16:10
@SeeBastian: Media&Broadcast, bitte. ;) Außerdem ist der Preisunterschied nicht wirklich gravierend...unter 60m Antennenhöhe sind Anlagen billiger als bei mehr Höhe - zusammen liegt der Mehrpreis mit der neuen Anlage jetzt bei knapp 100 Euro/Monat. Trotzdem ist das natürlich ziemlicher Unsinn, was da gebastelt wurde, wenn das wirklich so schlecht funktioniert. Und deinen blöden Kommentar mit der Gelben Karte kannst du dir demnächst sperren, dieses Rumgeheule (ach sind die doch alle böse zu mir) nervt einfach nur...

@Peter: Eine richtige Nullstelle gibt's nicht (die gibt es aber auch bei einer horizontal montierten Yagi nur in der Theorie), aber trotzdem deutlich Einzüge auch im 90°-Winkel - auf http://www.kathrein.de/de/bca/produkte/download/936059c.pdf ist das Diagramm ja zu erkennen. Bist du mit deinen Messungen von 90 und 180° denn sicher? Das wäre dann ja dieselbe Ausrichtung wie bei den DKultur-Antennen oben auf der Spitze (plus eine Antenne nach 0°). Sinnvoller wäre beim koordinaten Diagramm ja 25° und 115° (oder 30° und 120°)...und aufgrund des ankommenden Signals bei mir gehe ich auch eher mal nicht davon aus, dass das von der "90°-Yagi" (die nach 180° mit rückwärtiger Keule kann es wegen dem Turm ja schon mal dann gar nicht sein) kommt.
Und "in alle Richtungen" schlechter kann ich definitiv nicht bestätigen...nur im Sendegebiet anscheinend. ;) Wobei die oben beschriebenen Probleme in Monschau und Simmerath ja möglicherweise sogar (von der LfM) gewünscht sind...es ist schließlich ein Programm für die _Stadt_ Aachen und nicht die ganze Städteregion oder wie das Gebilde da jetzt heißt.

von Kroes - am 03.04.2008 16:21
Das eine ist die Umsetzung, das andere die Planung...und die Planung ist ja erstmal nicht schlecht (mehr Leistung exakt nach Norden, vertikale Polarisation, allgemein höhere Leistung für die Innenstadt) - wenn die Umsetzung dann grauenhaft vorgenommen wird (ich glaub es euch ja), dann muss man aber eben nicht die ganze Planung verteufeln.

von Kroes - am 03.04.2008 16:28
Ganz genau von der DLF-Konstruktion habe ich die Gradzahlen abgeleitet. Da ich keinen Kompass mit hatte, wäre ich sonst ganz schön im Wald gestanden, im wahrsten Sinne des Wortes!
Um ein paar Grad hin und her könnte man streiten, aber sie zeigen schon nach Ost und Süd.

Kroes: Was da bei Dir ankommt, darüber ist müßig zu diskutieren. Eine Mischung aus allem vermute ich. Ein Dipol hat vertikal aufgehängt in der h-Ebene ein absolut rundes Diagramm an sich, alle Ausbuchtungen sind Reflexionen am Masten zu verdanken. D.h. da geht auch bei der Yagi noch einiges zu Dir raus. Und zwischen der 180°-Antenne und Dir steht kein Turm. Die Antennen sind an der östlichen Seite des Turmschaftes montiert. Abgeschirmt durch ein paar Tonnen Beton ist demnach Belgien und der größte Teil der Niederlande, was sich auch deutlich bemerkbar macht. Vermutlich ist gerade dies gewünscht.

(mehr Leistung exakt nach Norden, vertikale Polarisation, allgemein höhere Leistung für die Innenstadt)
schön und gut, wenn sich dadurch aber nicht der Empfang im Kernsendegebiet verbessert, taugt das nix. Ich hoffe, die messen nach und merken das.


von Peter Schwarz - am 03.04.2008 17:10
Habe gerade mit jemandem von Radio Aachen gesprochen (zufällig getroffen und war nicht als Radio Aachen-Mensch zu erkennen). Angesprochen, dass der Empfang jetzt bei mir zumindest mobil schlechter wäre. Stationär auch, nur mit Yagi noch gut. Als Antwort kam: Neue Antenne hängt tiefer, wir wissens und gucken was wir machen können.

von mago - am 04.04.2008 14:37
Schön verarscht vom großen Sendernetzbetreiber, könnte ich jetzt sagen, wenn ich böse wäre.
Eigentlich TESTET man sowas, bevor man das endgültig in Betrieb nimmt. Aber die alte Antenne steht ja immerhin noch da...


von Peter Schwarz - am 04.04.2008 17:49
Zitat
Peter Schwarz
Schön verarscht vom großen Sendernetzbetreiber, könnte ich jetzt sagen, wenn ich böse wäre.
Eigentlich TESTET man sowas, bevor man das endgültig in Betrieb nimmt. Aber die alte Antenne steht ja immerhin noch da...


Wieso nimmt man nicht die alte Antenne und schickt dort die 1 KW drauf ?

von Dienideg - am 04.04.2008 19:39
Naja, die hätten nicht so viel zu melden...die waren schließlich später da. Aber: Auf 99,9 sendet Genk, auf 100,3 Roermond...da kann man dazwischen nicht zu viel Power draufgeben. Und noch wichtiger: Die LfM achtet - eigentlich sinnvollerweise - schon darauf, dass die lizenzierten Sendegebiete (und das ist eben immer noch _nur_ die Stadt Aachen) nicht zu weit überschritten werden. Mit 1 kW von oben und noch breiterem Diagramm wäre das aber sicher der Fall. Jetzt kann man natürlich gerne darüber streiten, ob es für Stadt und Land Aachen jeweils unterschiedliche Lokalradios geben muss...aber derzeit ist es eben so. Viel mehr Sinn würde natürlich ein "Regionalradio" für die gesamte Städteregion und dazu noch den Kreis Heinsberg machen. Aber sowas müsste erstmal beantragt und dann monatelang ausdiskutiert werden.

von Kroes - am 04.04.2008 21:35
In anderen Ländern würde man es erstmal testen. Oder H und V gleichtzeitig on Air geben.
Die Leute mit Hausantennen dürften Probleme geben, da diese horizontal polarisierte Antennen haben.
Deutschland - das Land der Nichtskönner


von Der Korken - am 04.04.2008 22:08
Naja...beide Antennen noch vorhanden ist ja noch so eine Art "Testphase". Wenn es nicht funktioniert kann man ja wieder zurück zum alten Stand wechseln. In Kleve hat man es bei Antenne Niederrhein so gemacht. Dort wurde die 98,0 vertikal getestet und wegen Nichterfolg (kein Wunder so dicht an der Grenze bei Gleichkanalbelegung u.a. aus Hengelo) wieder fallengelassen. Es sagt ja niemand, dass es in Aachen nicht auch so wird. Und wenn es wirklich so schlecht im Zielgebiet läuft - keine Frage, ich glaube euch das - dann sollte das auch gemacht werden.
Nur eine kleine Frage: Was soll es bringen, gleichzeitig horizontal und vertikal zu senden? Ordentlich testen, was jetzt besser ist, kann man da ja wohl nicht...dafür gibt es zu viele Polarisationswechsel durch Reflektionen usw.

von Kroes - am 04.04.2008 22:32
Och, das bringt ganz schön viel. Hör Dir mal an, wie weit und wie gut flächendeckend Lüttich-Bol d'Air kommt. In den USA senden fast alle Sender zirkular oder gemischt polarisiert. In Großbritannien ebenfalls. Diese Yagis in 4er-Anordnung hab ich dagegen noch nirgendwo ausserhalb Deutschlands gesehen, die sind echt ein Spezialphänomen, bei dem es jedem Funktechniker graust. Die Strahler sind dabei viiiiel zu dicht aneinander montiert. Das kann ja nur gegenseitige Auslöschungen geben.



von Peter Schwarz - am 04.04.2008 23:08
@Kroes
Naja, die (= Kölner Campus Radio, 100,0) hätten nicht so viel zu melden ...die waren schließlich später da.
Bestandsschutz hebt sich dann aber doch für Radio Aachen auf, wenn man NEU Koordiniert, oder?

Richtung 70 Grad ist ja auch ein kleiner Einzug vorgesehen -> für die Campus Funker aus Köln?
Und Aachen durfte auf der 100,1 doch schon immer mit 1 kW auch horizontal rausblasen, oder bezog sich das nur auf den Lousberg?

von FM100 - am 05.04.2008 09:56
"Richtung 70 Grad ist ja auch ein kleiner Einzug vorgesehen -> für die Campus Funker aus Köln?"

Darf ich mir einen Vertikalausleger lachen und mich draufsetzen?

WIE soll denn der realisiert werden, wenn man gen 90° voll sendet? Ein Kuchengitter als Reflektor schräg links vor die Antenne hängen? Einen hinsetzen, der mit einem fliegenden Teppich die Funkwellen wegfächert?

Momentan haben die Reflexionen genug am Turmschaft und den darüberliegenden Plattformen. Die schmeißen vermutlich noch einen Teil der Sendeenergie direkt nach unten in den Wald...



von Peter Schwarz - am 05.04.2008 10:52
Hallo Peter,
deswegen hatte ich Dich gefragt, ob die Antennen irgendwo gegen strahlen! War mir natürlich (fast) völlig klar, dass das nicht der Fall ist. Aber ich kenne mich da auf dem Turm nicht so aus! Ich kenne das Prinzip aber von anderen Türmen. Kann man da nicht mal Mr. Photo, den Sebastian hinschicken? ;-)

Ist doch übrigens unerheblich, ob man nach 70 ° mit 700 Watt (28.5 dBW) oder mit 1.000 Watt (30 dBW) sendet... alles nur Streuverluste...:rolleyes::rolleyes:

von FM100 - am 05.04.2008 15:35
@FM100: Die 1,5 dB Einzug gibt es wahrscheinlich auf "natürlichem Wege". Eine Yagi hat eben auch vertikal Einzüge und wenn man dann zwei davon montiert, dann kann durchaus genau in der Mitte (die liegt bei 70°...zumindest nach Koordinierung - auch wenn Peter da was anderes gemessen hat) ein kleiner Einzug durch gegenseitige Auslöschung entstehen. Wenn man vier horizontale Yagis irgendwo montiert, dann hat man ja auch keine 100%-Rundstrahlung, sondern an einzelnen Stellen Einzüge von 1 bis 2 dB...das dürfte vertikal ja ähnlich sein.
Und weiter: 1 kW hätte man vom Lousberg gedurft...von der Antenne oben auf dem Karlshöhe-Turm mit horizontaler Polarisation waren 400 Watt erlaubt - und z.B. exakt nach Norden nur nach ganz wenig.

@Peter: Klar, wenn man wirklich beides senden _möchte_, dann kann man das so machen. Aber zum Test, ob horizontal oder vertikal besser funktioniert, taugt das ja nicht so wirklich. Da muss man schon "entweder-oder" senden. Und warum du keine 4 Strahler in dieser Ausrichtung bislang nirgendswo sonst gesehen hast, ist auch relativ einfach zu erklären: Außerhalb von Deutschland senden zunächst mal nur sehr wenige Länder horizontal, also fällt das da schon mal weg. Und dann haben eben viele Kleinsender auch scharfe Richtstrahlung und nur die Großsender strahlen rund...für ersteres braucht man keine 4 Yagis, für letzteres sind Yagis zu wenig. Nur in Deutschland hat eben überhaupt Rundstrahler in der Größenordnung 100 Watt bis 1 kW.

von Kroes - am 05.04.2008 15:44
Ja, Kroes, so ne Maßnahme wäre möglich!
Ich denke ja immer das: Davon, wie hier wieder mit Sendeleistung herumgeschmissen wird, darf man dem DRadio und den zukünftigen Betreibern der 30 Watt in Köln nichts erzählen... nächstes Rolleyes... = :rolleyes:


von FM100 - am 05.04.2008 15:58
Ansichtssache...beim DRadio stimme ich dir voll und ganz zu, das sollte ebenfalls flächendeckend empfangbar sein. Ein _weiterer_ und damit _zusätzlicher_ Anbieter muss aber eben das nehmen, was übrig bleibt...also eben auch mal nur eine Innenstadtfunzel. Für Lokalradios dagegen ist eine flächendeckende Abdeckung _im Versorgungsgebiet_ (und möglichst nicht weit darüber hinaus) auch wieder wünschenswert. Nur sollte man doch langsam mal - auch im Hinblick auf die spätere Digitalisierung - darüber nachdenken, ob man nicht aus den Lokalradios eher Regionalradios für die einzelnen sogenannten Planungsregionen (also mehrere Landkreise, vgl. Baden-Württemberg und Bayern) machen sollte. Da kann man dann teilweise sogar geschlachtete Frequenzen sinnvoller nutzen und hätte wesentlich mehr Platz für DLF und DKultur und evtl sogar für weitere Privatanbieter.

von Kroes - am 05.04.2008 16:26
Bevor mich jemand falsch versteht. Meine Aussage bezog sich nicht auf die BNETZA,und schon gar nicht auf den kleinen T-Systems-Techniker. Diese Leute machen einen guten Job, sie führen nur die Aufträge aus. Ich meinte mehr die Auftraggeber, die meinen, mit Sparsamkeit ein Ergebnis zu erzielen, das einem üppigen Etat entspricht.
Kommt die 100,1 jetzt auch besser auf der A1 rein ? Hier gab es bisher viele Stellen, wo man die Aachender sauber hören könnte (inkl. RDS).

von Der Korken - am 05.04.2008 16:34
Kroes: Um ein paar Grad irren sich meine Glupscher in bewaldetem Gebiet schon mal gern, aber bei 70° ist aktuell ganz sicher nicht die Mitte. Ausblendung gen 70°? Hallo, da liegt genau die Innenstadt Aachens, also das Hauptversorgungsgebiet.


von Peter Schwarz - am 05.04.2008 20:50
@Peter: Das hast du falsch verstanden...ich glaub dir ja sicher, dass du das so gemessen hast (und das es auch so ist). Ich wollte nur erklären, wie der "Knick" in der Koordinierung zustande kommt. Wie er jetzt in der Realität realisiert ist (vielleicht fährt man ja auch generell nur 500 Watt oder so), ist natürlich ne andere Sache. Aber selbst wenn da wirklich 1,5 dB exakt zum Zentrum weniger sind: Ob jetzt 700 Watt oder 1000 Watt macht auch nicht wirklich was aus.

von Kroes - am 06.04.2008 08:40
War heute bei meinen Eltern in bzw bei Berg. Gladbach. Radio Aachen kommt auf der 100,1 recht gut vertkal an, mit dem Sangi 909 mit 6 S-Balken (von 7 Balken). Vorher kam die 100,1 nicht oder sehr gestört rein wegen das Campus Radio.


von DJ Taifun - am 06.04.2008 19:31
Danke DJ TAIFUN

na super, 6 von 7 Balken!!!
Wieder einmal völlig überflüssige Effekte in einem Gebiet 90-100 km vom eigentlichen Versorgungsgebiet entfernt! Das ist eigentlich nur eines öffentlich-rechtlichen Senders mit 100 kW würdig! Was soll der quatsch mit der vertikalen Abstrahlung?

Hier wird doch wieder weit über das eigentliche Ziel hinausgeschossen, Verbesserung des Empfangs in Aachen, oder?

Wie immer: :rolleyes:

von FM100 - am 06.04.2008 22:55
Es gibt da ja die Theorie, dass auch Köln wegen der Ville und dem Bergischem Land in einem Tal liegt. Das man Signale aus Westen in Berg. Gladbach gut empfangen kann liegt dann auf der Hand, weil Berg. Gladbach in Teilen ja ein paar Meter höher als Köln liegt. Die Signale streichen über das Stadtgebiet Köln hinweg, so die Theorie.
Bleibt das aber völlig störungslos für Köln? Man müsste mal einen Messwagen losschicken.

von FM100 - am 07.04.2008 10:21
Ich hab neue Bilder im Netz gefunden: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/81/MulleKlenkes.JPG und http://www.patzwald.de/senderfotos.html (wenn derjenige hier mitliest: das ganze in größer wäre auch sehr schön!). Da kann ich erstmal nur _eine_ vertikale Yagi erkennen...oder ist da in den "Verstrebungen" wirklich noch eine zur Versorgung der Preuswald-Siedlung angebracht? Zusammen mit http://emf.bundesnetzagentur.de/gisinternet/regtp/standort.aspx?FID=24727 müsste die klar erkennbare Yagi jedenfalls etwa nach 75° zeigen, was auch mit der DKultur-Antenne weiter oben (0°, 90°, 180°) übereinstimmen würde. Eine zweite Yagi nach 185° mit geringerer Leistung (100 Watt) würde dann natürlich nochmal der Koordinierung entsprechen. Wenn dem also so ist, dann hat Peter sich vor einem Jahr wirklich nicht verguckt, oder eben nur um ein paar Grad. ;) Denn wenn das in den Verstrebungen wirklich ne Yagi ist, dann befinden sich die beiden zumindest nicht im 90°-Winkel zueinander. Also: Vermutlich 1 kW nach 75° und 100 Watt nach 185°:

Etwas verwundert bin ich aber über die UHF-Antennen ganz oben. Auf dem Wikimedia-Bild sieht es so aus, als würde nach "vorne" auch was montiert sein, das wären dann etwa 160°. Bei Hauptstrahlrichtung 70° müsste es demnach drei Antennen (340°, 70°, 160°) geben...bisher war ich eher von zwei Richtungen wie früher beim Analog-TV (25° und 115°) ausgegangen, was auch dem koordinierten Diagramm (schon 6 bzw 7dB Einzug nach 340° bzw 160°) besser entsprechen würde. Ist das also nur eine "optische" Täuschung und es gibt wirklich nur die erwarteten zwei Antennenrichtungen? Ein Foto aus Nordost würde diese Fragen natürlich endgültig beantworten, wenn jemand Zeit dafür hat. ;)

von Kroes - am 02.07.2009 08:52
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