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Radio Bonn/Rhein-Sieg testet 104,2 MHz vertikal

Startbeitrag von Jorkoam am 12.11.2007 18:57

Radio Bonn/Rhein-Sieg testet bis 22. November die 104,2 MHz, 200W, vertikale Polarisation in Richtung Südost. Der Sender steht auf dem Turm in Bornheim-Merten. Es läuft eine 15minütige Testschleife.

Die 50 interessantesten Antworten:

Ich kann den Sender empfangen. Kommt hier an der Yagi mit etwa O=3~4 und Stereo.
Habe mir die Testschleife aufgenommen, allerdings nur in Mono weil Stereo zu verrauscht ist für 'ne ordentliche Aufnahme.

Allerdings frage ich mich auch, ob der Sender wirklich nötig ist. Die Bonner 98.90 müsste in Bornheim doch noch problemlos zu empfangen sein.

von Sebastian Dohrmann - am 12.11.2007 19:56
Zitat

Ich kann den Sender empfangen. Kommt hier an der Yagi mit etwa O=3~4 und Stereo.
Habe mir die Testschleife aufgenommen, allerdings nur in Mono weil Stereo zu verrauscht ist für 'ne ordentliche Aufnahme.

Allerdings frage ich mich auch, ob der Sender wirklich nötig ist. Die Bonner 98.90 müsste in Bornheim doch noch problemlos zu empfangen sein.

Das hört sich alles ähnlich an wie in meinem Fall mit der 95,1 aus Rahden.
@ Sebastian
Kannst du die Testschleife Online stellen? Mich würde mal interessieren, ob die nach dem gleichen Prinzip aufgebaut ist wie bei Radio Westfalica.

von WiehengeBIERge - am 12.11.2007 19:59
Zitat
Wiehengebirgs-DXer
@ Sebastian
Kannst du die Testschleife Online stellen? Mich würde mal interessieren, ob die nach dem gleichen Prinzip aufgebaut ist wie bei Radio Westfalica.

Technisch ist das kein Problem, ich hab da eher Bedenken wegen der Rechte. Schreib mich doch mal per ICQ an. ;-)

von Sebastian Dohrmann - am 12.11.2007 20:04
Da geht doch unter Garantie sowohl Venusberg als auch Ölberg einwandfrei!

Wieder eine Funzel nach dem Motto: Hauptsache, Frequenz ist besetzt.

Schön eingequetscht zwischen Koblenz und Bärbelkreuz...

von Alqaszar - am 12.11.2007 20:05
Hab mich entschlossen die Schleife online zu stellen in der Hoffnung, dass man bei Radio Bonn/Rhein-Sieg nix dagegen hat. ;-)

http://www.radio-dx.eu/Sebastian/Upload/BONN_SU_Testschleife.aac

Ist im aac+ Format. Es rauscht etwas, weil die Yagi nicht ganz genau ausgerichtet ist. Hab sie im prinzip "hingestellt" wie es grade ging, da ich sie nicht fest montiert hab und keine viertel Stunde in der Luft halten will.

von Sebastian Dohrmann - am 12.11.2007 20:08
Die Schleife ist mega 100%mega langweilig. Da ist ja nix besonderes dabei. Da hätten die sich aber etwas mehr mühe geben können als 100% die beste musik zu spielen. Schön für denjenigen der die Messfahrten macht und immer zwei Lieder auf die Ansage warten muss *g*

von Frannek1 - am 12.11.2007 22:39
Ich frage mich wofür man noch einen Sender braucht? Merten liegt zwar im äußersten nordwestlichen Zipfel des Rhein-Sieg-Kreises, und dort sind Bonn und Siegburg vielleicht nicht mehr überall mit 54 dBµV in 10 Metern Höhe zu empfangen, aber als Lückenfüller hätte es auch ein weniger exponierter Standort getan (wo bleibt die Frequenzökonomie?).
Andererseits zweifle ich an den 200 Watt Sendeleistung. Ich wohne genau in Hauptstrahlrichtung, etwa 12 Kilometer entfernt, nur ein kleiner Hügel dazwischen, habe aber maximal ein mittelstark verrauschtes Stereosignal. RDS wird offenbar nicht gesendet.

Sagenhaft ist auch, dass sogar in der Testschleife geclaimt wird. Für alle, die die Testschleife nicht herunterladen wollen: Zu Beginn jedes etwa zweiten Liedes kommt nach dem Claim die Ansage "Dies ist eine technische Versuchssendung auf der Frequenz 104,2 Megahertz für Radio Bonn/Rhein-Sieg. Strahlungsleistung 200 Watt, der Standort des Senders ist Bornheim-Merten".

von Thomas R. - am 12.11.2007 23:16
Zitat
BonnerDX
(...) angeblich soll da was ab 2008 im Raum Bonn und Rhein-Sieg im Lokalfunk anders werden, deswegen wird nun die 104,2 MHz getestet. Radio Bonn/Rhein-Sieg sendet seit einiger Zeit aus dem neuen Studio in Siegburg vom Friedensplatz.


@BonnerDX
Nett, dass Du Deinen heute frisch registrierten Forumsnamen mit Verwechslungsgefahr ausgesucht hast...

Dass Radio Bonn/Rhein-Sieg aus Siegburg und nicht mehr aus Beuel sendet, geht aber nun weder aus der Internetpräsenz, noch aus der Anfahrtsbeschreibung zum Sender, noch aus den Telefonnummern, mit denen die Redaktion effektiv erreicht wird, hervor.. Die Siegburger Adresse taucht dort lediglich als Anschrift der Betriebsgemeinschaft auf.

von bonndx - am 13.11.2007 07:25
Verantwortlich für diese Webseiten: (aus der Homepage von Radio/Bonn/Rhein-Sieg)

Radio Bonn/Rhein-Sieg GmbH & Co KG
Friedensplatz 2
53721 Siegburg

Also,Radio Bonn/Rhein-Sieg sendet aus Bonn und bleibt auch in Bonn,man wird 2008 aus Bornheim-Merten auf 104.2 MHz senden :sneg: .Da man "Versorgungslücken" hat sind offensichtlich noch Veränderungen an anderen Senderstandorten geplant,so meine Infos an der Rezeption von Radio Bonn/Rhein-Sieg.

WellenreiterBN

von WellenreiterBN - am 13.11.2007 08:13
Zu "BonnerDX"... Da war mal wieder das gestörte Mannheimerlein am Werk. Kein Grund zur Panik ;-)
Auch wenn uns das Mannheimerlein was anderes erzählen willl...

Fakt ist z.Zt. nur, dass BONN/SU testet. Sonst nix.

von Sebastian Dohrmann - am 13.11.2007 13:03
Für einen Sender, der von Bornheim nach Süd-Osten gerichtet sendet, ist er in Rösrath aber überraschend stark. Er geht sogar im Funkloch Hoffnungsthal und viel besser als Radio Köln 107,1. Der Modulationsindex ist jedoch vergleichsweise klein. Die Modulation wirkt leise.

von Ingo-GL - am 13.11.2007 19:38
Da hat noch nicht mal Domradio seine Kölner Frequenz, das eine oder andere Uniradio wartet noch, diverse "Pommessender" können eh jede Hoffnung begraben.
Jede noch vorhandene Funzel wird als Lückenbüßer für den Lokalfunk eingesetzt. Dann hat man in einem Landkreis 6 Frequenzen und es rauscht immer noch vor sich hin. So viel Ineffizienz gehört eigentlich mit einer Tracht Prügel auf den nackten Arsch bestraft (am besten mit einem glühenden Ofenschieber).
Eine noch bessere Strafe: Man binde denjenigen, der für sowas verantwortlich ist an diese schöne Konstruktion und drehe dann die Sendeanlage auf, die einst ihren Dienst darüber verrichtete. Dann weiß der: Auf die Dauer hilft nur Pauer!
Gepflegte Langeweile im Westen...



von Peter Schwarz - am 13.11.2007 20:35
Uhi, Uhi, wieder eine "Seuche" mehr.Sorry für den Ausdruck, aber ich zweifle allmählich den Sinn der Zuferfunzelung. Da sendet noch aus Siegburg die 91,2 mit 200Watt, sollte nach der Aufschaltung der 99,9 vom Ölberg abgeschaltet werden und nun kommt die 104,2 dazu. Wäre das besser wenn die 91,2 nach Bornheim verlagert wird, oder wird die 91,2 doch noch abgeschaltet?
Gibt es keine Einwende seitens des WDR wegen 104,4 Bärbelkreuz. Luftlinienmäßig ist es nicht weit zum Bärbelkreuz. Auch der Standort zwischen Bornheim und den BN-Venusberg ist nicht weit, wenn Empfangstörungen gibt dann die 98,9 höherfahren, darum sinnlos. Das wäre dann so wie als wenn Radio Köln in Kölner Süden einen "Lückenfüllfunzel" in Betrieb nimmt. Irgenwo im Forum wird erwähnt das in Kölner Süden die 107,1 ab und an von der SWR4 107,1 von Haardtkopf gestört wird.
Also was folgert man daraus? :sneg: :sneg: :kotz: :kotz:
Kann der Sendestandort Merten der Rösberg sein? Dort steht ein Gitterturm mit Richtfunkantennen und vor der Lokalfunkzeit wurde von dort eine Testschleife auf der 98,6 abgestrahlt.

von DJ Taifun - am 13.11.2007 21:33
Eigentlich kann man den Lokalsendern nicht verwehren, auch im letzten Winkel ihres Verbeitungsgebietes mit tauben Nüssen empfangbar zu sein. Aber als Kompromiss gehört für mich auch dazu, mit zunehmender Anzahl an Füllsendern die exponierten Standorte zu räumen. Es ist einfach Ressourcenverschwendung, Radio BN/SU von einem Grundnetzsender wie Bonn-Venusberg zu verbreiten, aber gleichzeitig in Siegburg, auf dem Ölberg und in Merten einen Füllsender aufzubauen. Der Lokalsender gehört mitten in die Stadt koordiniert, meinetwegen auf den Telekomturm an der Reuterstraße. Dazu noch ein gerichteter Füllsender mit geringer Leistung am Heiderhof für die Versorgung von Königswinter, Bad Honnef und Teilen Bad Godesbergs. Und da es ja scheinbar auch in Meckenheim/Rheinbach Empfangsprobleme gibt, läuft dort vielleicht bald die nächste "Versuchssendung" und macht die Standorte Venusberg und Ölberg erst recht überflüssig. Auch müsste man nicht von der Spitze des Ölbergs senden, sondern könnte von der Ostseite des Berges, etwas tiefer gelegen, gerichtet in die "Problemgebiete" senden.

So könnte man die Frequenzsituation etwas entspannen, Kölncampus wäre nicht so stark durch den Ölberg angegriffen und die 98,9 könnte man schon deutlich näher für ein alternatives Radioformat wiederverwenden. Vielleicht schon für Domradio in Köln, auch wenn das an italienische Verhältnisse erinnern würde.

@DJ Taifun: Es handelt sich wahrscheinlich um diesen Standort mit diesen Koordinaten.

von Thomas R. - am 13.11.2007 22:05
Ja lieber Seebastian, das gleiche Problem hab ich auch. Ich habs damals (natürlich) mitgeschnitten, aber ich habs irgendwann wieder mit was anderem überspielt. Ich weiss aber definitiv, dass die Testschleife von Patrick Lynen produziert wurde. Ich meine auch gehört zu haben, dass gleicher auch die Radio Neandertal Testschleife produziert hat.

Mann hab ich damals auf das geile Programm hingefiebert was da angetrailert wurde. Leider aber sah/sieht die Realität ja ganz anders aus... :(


von Frequenzfieber - am 13.11.2007 23:36
Oh ja, die alten Zeiten... "Den ganzen Tag gut drauf..." Damals wusste ich nichtmal das es Oberhausen gibt ;-) Ich stand, wenn ich dann alleine in die Stadt gegangen bin, Stundenlang vor der Haustüre des Senders und wollte unbedingt mal reinschaun..hab mich nie getraut zu klingeln.
Damals.... da wurden "wir" Kinder noch an Heilig Abend aufgerufen in den Sender zu kommen und ein Gedicht am Morgen vorzutragen. Klar war ich dabei..der Erste der Morgens um 8 im Sender auftauchte und bis Mittags um 12 blieb.
Damals wünschte ich, ich könnte den Sender mal von innen sehen.. heute wünsch ich mir, ich hätte ihn nie gesehen! Wie vermiss ich diese personality...Wenn heut ein Hörer in den Sender kommt verdreht man doch die Augen. So, genug der schwärmerei. Schaun wir mal was die Zukunft bringt.. dazu zählt Bonn.

von Frannek1 - am 13.11.2007 23:44
Empfangstest nochmal:
In Rösrath geht es mobil noch ganz gut, hatte ich oben geschrieben (im engen Hoffnungsthal geht es schlechter, aber immer noch überraschend gut).
Weiter nach Norden Richtung Bergisch Gladbach:
Ab dem Ortsausgang von Forsbach beginnt ein Wechselspiel zwischen Antenne Düsseldorf und dem Testsender. Da kippt das Gelände nämlich nach Norden und Westen hin ab. Gut für Sender in Düsseldorf, schlecht für südlich von Forsbach gelegene Sender.

von Ingo-GL - am 14.11.2007 17:23
Zitat

Denn das Rahmenprogramm für Antenne AC war ja ein RTL-Ableger, dessen Ähnlichkeit zum "echten" Luxemburger unüberhörbar war.
Wieso ist dieser RTL Ableger eigentlich dicht gemacht worden. Wenn es in NRW wenigstens zwei Rahmenprogramme gäbe, Radio NRW aus Oberhausen und z.B. "RTL Rahmen", könnte Dortmund das eine Rahmenprogramm übernehmen, Bochum das andere, Ennepetal das eine, Hagen wieder das andere usw. und am Ende hätte jeder 2 Programme zur Auswahl. Das wäre wenigstens die doppelte Auswahl als jetzt. Auch Welle West hatte seinerzeit den "RTL Rahmen" übernommen. Was ist damit passiert?

von Free Speech - am 14.11.2007 17:54
Lieber 50 Grad N, 8 Grad O, danke, dass du meine Meinung teilst. :) Es wäre eine ziemliche Bereicherung, wenn es wenigstens zwei Rahmenprogramme unterschiedlicher Musikfarbe gäbe, meinetwegen Radio NRW Pop, RTL Oldies und wat weiß ich, NRJ oder ähnlicher Stuß. Dann gäbe es nicht diese extreme Frequenzverschwendendung/vermüllung von RadioNRW.

Allerdings, wie Franz, der 1. oben schon richtig bemerkte, ist RTL auch an RadioNRW beteiligt, genauso wie der WDR, der keine Konkurrenz zu "seinem" Programm zulassen möchte.

von Japhi - am 15.11.2007 08:39
Dein RTL-Rahmen war das RTL-Programm von Baden-Württemberg, das von ein paar NRW-Lokalsendern auch übernommen wurde.
Das wurde aber 1994 eingestellt, weil RTL im Südwesten nirgendwo eine Lizenz mehr bekommen hat.
Kann mich nich gut an RTL Radio z.B. auf 100.7 oder via Radio ES erinnern, wo dann bei call-ins schon mal Hörer aus Alsdorf dabei waren.


von Peter Schwarz - am 15.11.2007 09:56
Woher soll ich das wissen? Arbeite ich da? Ich kann dir nur sagen, wie viele Menschen reagieren: Auf überzogene und unberechtigte Kritik am Arbeitsstil - gerne noch gepaart mit wilden Beschimpfungen - kann man schon mal empfindlich reagieren und Anträge abschmettern. Begründungen lassen sich immer finden - aber wenn man jemanden nicht mag (weil derjenige sich nicht gerade wie ein zivilisierter Mensch benimmt), dann noch wesentlich schneller und auch lieber. Wenn mir jemand blöd kommt, dann lass ich ihn das auch deutlich merken und er hat von mir nichts mehr zu erwarten. So läuft es im Leben nunmal. Nicht vergessen: IHR wollt was - nämlich eine Sendelizenz, um damit Geld zu machen. Also müsst ihr euch auch zumindest etwas benehmen. Von Arschkriecherei spricht hier niemand, aber vielleicht von zumindest etwas Achtung für den Job anderer Leute. Habe ich vor eurer Arbeit _im_ Radio auch (hab zwar nie reingehört, aber wenn jemand was macht ist es grundsätzlich erstmal nicht falsch)...aber keinesfalls vor dem Auftreten eurer Pöbeltruppe hier im Forum! Und das wiederum ist genau der Grund, warum ihr von mir nichts zu erwarten habt. Ich weiß, was für Köpfe hinter dem Sender stecken (zumindest aus dem Verhalten hier im Forum) und werde ihn deswegen _nie_ einschalten. Wenn das noch mehr Leute wüssten und entsprechend reagieren würden, dann könntet ihr bald zusperren...ohne Werbung geht ja wohl auch bei einem Kabel- und Internetradio nicht viel...

von Kroes - am 15.11.2007 21:16
DU NERVST! Geh dich bei der LfM ausheulen...dann hab ich halt Sendelizenz und Sendefrequenz (im UKW-Band) in der Hektik vertauscht...denn letzteres habt ihr nicht und werdet es auch nie bekommen! Und wenn ich dein Theater hier so lese, dann ist das auch bestimmt nicht schade drum. Was soll eigentlich dieses ständige Palaver hier? Schon früher hast du doch hier rumgepöbelt und bist schließlich gesperrt worden...und jetzt geht es wieder von vorne los. Wo hast du eigentlich dein handzahmes Helferlein C.M. gelassen? Von dem hört man in den letzten Tagen gar nichts mehr...und dabei kann der mindestens genauso tollen Unsinn erzählen, wie du...

Mag ja sein, dass ihr Radio machen könnt - und vielleicht sogar gut. Das ist doch schön für euch und das begrüße ich auch! Mag auch sein, dass ihr zudem technisch was auf die Reihe bekommt (eigener Senderbetrieb usw). Aber muss man sich dann gleich als der Größte hinstellen und einen auf dicke Hose machen? NEIN! DAS NERVT EINFACH NUR! Mich interessiert es nicht, für wie toll ihr euch haltet...und eure Schwanzlänge ebenso nicht...kommt mir nämlich manchmal so vor, als ob ihr euch hier irgendwie messen wollt. Nur mit wem, frage ich mich? Wenn wir doch alle so unwissend und unfähig sind, warum diskutiert ihr hohen Tiere dann überhaupt mit uns? Macht für mich keinen Sinn...!?

von Kroes - am 15.11.2007 21:34
So, jetzt reichts! rumpelstilzchen macht seinem Namen alle Ehre und bekommt dafür die gelbe Karte.



Ende der Debatte. Weitere themenfremde Einträge werden ohne Ankündigung gelöscht.

von Sebastian Dohrmann - am 15.11.2007 21:39
Zitat
rumpelstilzchen9
Wird Düsseldorf denn nun gestört durch die Testabstrahlung für Bonn?


Im Südteil von Bergisch Gladbach schon. Aber das liegt ja außerhalb des Zielgebiets. Und die Situation, dass sich zwei Lokalradios außerhalb ihrer Zielgebiete überlagern, ist nicht einzigartig.

von Ingo-GL - am 16.11.2007 10:07
Dass in Köln allzuviel davon ankommt, glaube ich nicht (vielleicht kann ja ein Kölner etwas dazu schreiben; ich fahre lieber in das Bergische Land als nach Köln). Gesendet wird von Bornheim-Merten in Richtung Südosten. Rösrath und Lohmar liegen vermutlich am äußersten Rand des Sendekegels, wo die Feldstärke schon abklingt. Nach Westen hin sollte das Signal noch schwächer werden, denn der Winkel zur Hauptstrahlrichtung steigt dort ja an.

von Ingo-GL - am 16.11.2007 13:17
Also, auf der Fahrt von Bonn nach Köln (A555) wird Bornheim in der Höhe von Wesseling recht schnell von Düsseldorf überlagert, mit meinem Zwei-Antennen Autoradio ist ein lustiges Mischmasch zu hören. In Köln-City dominiert eher Düsseldorf. Fährt man über die A4 /A1 Richtung Norden, ist Bornheim in Höhe des AK Köln-West noch mal kurz dominant,nimmt dann aber Richtung AK Köln-Nord sehr schnell ab.Ab etwa der Höhe Bocklemünd (A 57) ist dann neben ganz kurzen Mini-Spratzern durch Bornheim nur noch Düsseldorf zu hören. Die Funzel aus Bornheim wirkt sich m.E., bis auf die DX-Randgebiete, überhaupt nicht auf die Hörbarkeit von Antenne Düsseldorf aus

von Stephan Kaiser - am 16.11.2007 16:18
Ich weiß nicht, ob später im Regelbetrieb horizontal gesendet werden soll. Vielleicht will man auch bewusst wegen Antenne D'Dorf vertikal senden. Wäre nur ungewöhnlich für deutsche Verhältnisse, oder?

von Sebastian Dohrmann - am 16.11.2007 19:14
Zitat
Stephan Kaiser
Also, auf der Fahrt von Bonn nach Köln (A555) wird Bornheim in der Höhe von Wesseling recht schnell von Düsseldorf überlagert, mit meinem Zwei-Antennen Autoradio ist ein lustiges Mischmasch zu hören. In Köln-City dominiert eher Düsseldorf. Fährt man über die A4 /A1 Richtung Norden, ist Bornheim in Höhe des AK Köln-West noch mal kurz dominant,nimmt dann aber Richtung AK Köln-Nord sehr schnell ab.Ab etwa der Höhe Bocklemünd (A 57) ist dann neben ganz kurzen Mini-Spratzern durch Bornheim nur noch Düsseldorf zu hören. Die Funzel aus Bornheim wirkt sich m.E., bis auf die DX-Randgebiete, überhaupt nicht auf die Hörbarkeit von Antenne Düsseldorf aus

Hier unweit der Abfahrt K-West sieht es so aus:
In der Wohnung Antenne Düsseldorf eigentlich wie gewohnt. Lediglich am Fenster bei vertikaler Stellung Empfang des Testsenders von Bonn/Rhein-Sieg möglich.
War gerade mit dem Auto unterwegs - hier dominiert im Kölner Westen deutlich die A.D., lediglich ab und an bricht der Testsender durch.
Denke mal, daß die Ganze Aktion mir bei angehobenen Bedingungen die Jagd nach der LW Thüringen vom Inselsberg nicht allzusehr erschweren wird.
New Order in der Dauerberieselung ist gar nicht so verkehrt. :cool:

Grüße,
Matze

von Mathias Volta - am 16.11.2007 19:50
Noch ein Empfangsbericht aus Bonn (linksrheinisch):

Der Sender ist auf dem Hardtberg fast durchweg mit O=4 empfangbar. Bei der Fahrt in die tiefergelegten Gebiete ist er etwas schwächer mit O=3. Auf der Kennedybrücke haut er mit O=5 in Stereo durch. Auch in der Innenstadt (Oxfordstr. und Umgebung ist er teilweise mit O=4 präsent.

Bei mir zu Hause hat er Antenne Düsseldorf (zuvor mit O=3 empfangen) komplett vernichtet, egal ob ich vertikal oder horizontal höre.

200 Watt, können die wirklich so stark in 15 km Entfernung ankommen oder sind es eher doch ein paar Watt mehr??? Kenne andere Sender mit 500 Watt, die zwar nicht so exponiert senden aber in 7 km Entfernung nur noch mit O=2 zu hören sind.

LG
Manuel

von Manuel M. - Bonn - am 17.11.2007 13:27
Im Vergleich zu Dienstag hat man aber nochmal ordentlich Leistung draufgelegt. Entweder wurde an der Antenne geschraubt, oder aber, wahrscheinlicher, man sendet erst jetzt mit vollen 200 Watt. Ich schätze, jetzt hat man 10 dB mehr als Dienstag. Der Sender kommt hier jetzt in nahezu rauschfreiem Stereo.

Zitat
Manuel M. - Bonn
Kenne andere Sender mit 500 Watt, die zwar nicht so exponiert senden aber in 7 km Entfernung nur noch mit O=2 zu hören sind.


Sieht man mal von Küchenradioversorgung ab, kann man mit 200 Watt von exponierten Standorten ein riesiges Gebiet abdecken. So kann man auch die Ahrtalfunzel (10 Watt!) bei günstiger Lage noch in 50 km Entfernung identifizieren...
Sendet man denn von der Pädagogischen Fakultät tatsächlich mit den offiziellen 500 Watt? Erscheint mir ehrlich gesagt zu optimistisch. Falls Du die Empfangslücken auf dem Venusberg und in Ippendorf/Röttgen meinst, da ist schon zu viel "Gebirge" im Weg, sobald man oben angekommen ist.

EDIT: Damit man meinen Empfangsbericht auch vernünftig beurteilen kann, hier das Relief zwischen Sender und Empfangsort (klicken macht's größer):

von Thomas R. - am 17.11.2007 14:47
Im Tal der Sieg bringt die 104,2 einen Qualitätsgewinn beim mobilen Empfang. Sie neigt dort weniger zu Flatterfading als die anderen 3 Frequenzen. Besonders in der Umgebung des Örtchens Stein fällt das auf. Ob das mit der vertikalen Polarisation zu tun hat?
Im Rheintal an der B42 bringt sie keinen Vorteil. Mindestens die 98,90 ist dort gleichwertig oder besser. In Linz geht die 104,2 gar nicht und auch in dem Halbtunnel bei Oberdollendorf ist die 98,90 besser.

von Ingo-GL - am 17.11.2007 18:19
Ich habe den Verdacht, daß hier vor allem die vertikale Polarisation der Sendeantenne gestestet werden soll. Hat man andernorts ja auch schon getan, wird also auch Zeit, daß man es in Nordwest-Reinfallen auch probiert.


von Peter Schwarz - am 17.11.2007 19:06
Apropos Vertikal vs. Horizontal:
Ich kann bei mir auf der 89.9 horizontal NDR Info vom Torfhaus aus 140km auch am Dipol im E5 mit O=5 empfangen.
Halte ich den Dipol nun vertikal, kann ich mit O=1-2 ständig PR Dwojka aus Zielona Gora (188km) auf selber Frequenz hören.

Vertikale Strahlung macht also Sinn, um Störungen zwischen Sendern zu reduzieren.

Ich hatte mal gelesen, dass es bei vertikaler Polarisiation häufiger zu Reflexionen kommt, die bei digitalen Systemen wie DAB und DVB-T zwar nützlich sind, bei UKW oder Analog-TV aber schneller zu Störungen führt.


von Tornado Wayne - am 18.11.2007 09:46
Der Sender ist wieder planmäßig abgeschaltet worden. Gestern Abend lief er noch. Seltsam nur, dass ich im Hintergrund nichts aus Düsseldorf empfangen kann, es ist nur Rauschen zu hören. Neuss auf 89,4 MHz ist dagegen hier in Mono mit leichtem Rauschen noch zu hören.

Auf 104,2 sind dagegen noch ganz schwach ein oder zwei Unids. Entweder ein Klassikprogramm oder eine Infowelle, oder eine Mischung aus beidem.

von Thomas R. - am 23.11.2007 11:22
Da ist eigentlich nichts verwunderlich. "Neuss" 89,4 sendet vom Düsseldorfer Rheinturm aus etwa 200m Höhe - die 104,2 dagegen vom Telekomgebäude in der Stadt aus gerade mal 60m über dem Grund. Da geht kaum was von raus, erst recht nicht nach Süden.

von Kroes - am 23.11.2007 11:24
Auf der Internetseite von Radio Bonn/Rhein-Sieg gibt es jetzt ein Laufband, welches die Nachricht verbreitet, dass die 104.2 am 29.05. in Betrieb gehen soll:
Zitat

Ab 29. Mai: Neue Frequenz 104,2+++Bester Empfang in Bornheim + Bonn-Nord + Niederkassel auf 104,2 ab 29. Mai


von Sebastian Dohrmann - am 19.05.2008 10:03
Auf http://emf.bundesnetzagentur.de/gisinternet/regtp/standort.aspx?FID=25219 ist der entsprechende Eintrag auch schon zu finden (62,7m 130°). Da man vertikal sendet, könnte es sogar sein, dass da wirklich nur eine einzige Yagi (ist ja vertikal deutlich breiter als horizontal) nach 130° montiert ist.

von Kroes - am 19.05.2008 10:34
Ich kann den Empfang bestätigen. Die Signalstärke bei mir ist vergleichbar mit jener damals bei den Testsendungen. RDS ist aufgeschaltet, PS- und PI-Code wie an den anderen Standorten, alle anderen Sendefrequenzen werden als AF gelistet.

Die Modulation hört sich in etwa an, als wäre nur das Differenzsignal zwischen rechtem und linkem Kanal zu hören.

von Thomas R. - am 28.05.2008 19:23
Da heute Sonntag ist, die seltsame Wetterlage mit dem extremen Hochnebel/Dunst endlich hinter uns liegt, d.h. man wieder weiter als einen Kilometer schauen kann, bot sich heute eine kleine Fahrradtour an, die unter anderem am neuen Sender vorbeiführte:

Der Sendeturm steht nördlich des Ortsteils Merten...

... und damit im äußersten Nordwesten des Rhein-Sieg-Kreises.

Der Turm befindet sich am Waldrand, und daher war es etwas schwierig, Bilder zu machen, auf denen man mehr Turm als Wald sieht. Außerdem hatte ich etwas mit Gegenlicht zu kämpfen. Links hinter dem Zaun beginnt das Turmgelände, der Zufahrtsweg ist, wie man sieht, lediglich ein besserer Waldweg:


Für deutsche Verhältnisse hat der Turm eine eher ungewöhnliche Bauweise, außerdem sieht er an einigen Stellen schon etwas angerostet aus. Bis auf etwas Mobilfunk gibt es nicht mehr viele Nutzer, nachdem man die Funkamateure, die dort ein ATV-Relais betrieben, letztes Jahr verjagt hat. Eine Gesamtansicht zum Vergrößern:


Hier sieht man die Turmspitze und erkennt auch schon die Sendeantennen für Radio BONN/SU:


Es handelt sich um zwei gestockte vertikale Yagi-Antennen. Sie zeigen ganz grob in Richtung 110 Grad.


Nun ein Foto des Betriebsgeländes. Interessant ist die Satellitenschüssel, was wird damit empfangen? Außerdem rätsele ich, wie das Signal vom Lokalradio hierhin kommt. Da es bei den Testsendungen zeitweise eine ziemlich kaputte Modulation gab, jedoch RDS währenddessen einwandfrei funktionierte, schließe ich Ballempfang aus. Zumal ich auch keine Ballempfangsantenne erkennen konnte, wobei diese auch relativ klein und versteckt sein könnte.


Und zum Abschluss ein Minipanorama des Versorgungsgebiets, etwa 200 Meter östlich des Turms aufgenommen. Links der Mitte, vor dem Siebengebirge im Dunst, liegt Bonn. Zu erkennen ist z.B. das Hochhaus der Post, aber auch wenn man ganz genau hinschaut der WDR-Turm auf dem Venusberg (ziemlich genau über dem ersten Pfahl links neben der Kirche im Vordergrund). Der Norden und Osten von Bonn wird also vom neuen Sender mitversorgt, während der Süden und Osten hinter Hügeln versteckt liegt.


Ich trete sämtliche Rechte an diesen Bildern ab, ihr könnt damit machen was ihr wollt. Wer die Originale haben möchte, soll sich melden.

von Thomas R. - am 01.06.2008 12:58
Zitat
RBRS
Das führte bei ungünstigen Wetterlagen zu Störungen durch ein niederländisches Programm.

mal ne blöde Frage: Welches niederländische Programm störte denn da die 98,9 und 91,2? Vielleicht stehe ich grade aufm Schlauch, aber ich komme echt nicht drauf, wer da stören könnte? Doch nicht etwa Lopik?

von ziyati - am 04.06.2008 16:17
Freilich Lopik. Der kommt oft genug noch fast in Ortssenderqualität an. Auf 91.2 wüsste ich freilich keinen Holländer. Da dürfte eher SWR1 problematisch sein. Dann haben sie ja noch die 99.9, die ist eh interferenzbelastet ohne Ende. Das sinnvollste wäre eigentlich eine Leistungserhöhung der 98.9 auf 1-2kW gewesen. Aber nein, statt dessen funzelt man lieber jeden Hühnerstall separat zu!


von Peter Schwarz - am 04.06.2008 16:25
91,2 MHz ist in Bornheim und Umgebung sicher nicht mehr erste Wahl.
Wenn Lopik bei Tropo auf 98,9 MHz "stört", wird vermutlich die 99,9 MHz vom Ölberg von VRT Radio 1 aus Genk beinträchtigt. OK, ist Belgien, aber für den Hörer stört halt "ein Holländer".

Weiterhin schließe ich mich Peter Schwarz an, denn ich kann das Programm inzwischen auf 6 Frequenzen hören, ganz toll.

von Christian_66 - am 04.06.2008 16:38
Zitat
Sebastian Dohrmann
Tolle Bilder. :spos: Radio Bonn/Rhein-Sieg hat auch eins auf seiner Homepage dafür verwendet:
http://www.radiobonn.de/bonn/rb/204885/service


Danke! Schöne Sache, da sieht man mal, wer hier im Forum so alles mitliest ;).

Zitat
Peter Schwarz
Dann haben sie ja noch die 99.9, die ist eh interferenzbelastet ohne Ende. Das sinnvollste wäre eigentlich eine Leistungserhöhung der 98.9 auf 1-2kW gewesen. Aber nein, statt dessen funzelt man lieber jeden Hühnerstall separat zu!


Wie man es geschafft hat, die 99,9 MHz zu koordinieren, ist mir auch ein Rätsel. Zumal Kölncampus vorher da war und schon im südlichen Teil Kölns mit Interferenzen zu kämpfen hat. Außerdem, wenn auch weitaus weniger schlimm, gibt es im nördlichen RLP ein Verwirrungsgebiet mit Heidelberg-Königstuhl 99,9 MHz.

Die 98,9 MHz steht übrigens bei der BNetzA eingetragen mit den Koordinaten vom Ölberg. Am heutigen niedrigeren Standort wäre also sicherlich mehr Leistung möglich, insbesondere gerichtet in die Problemgebiete.
Ob der Sender Merten wirklich notwendig war, möchte ich auch mal bezweifeln. Niederkassel, das ausdrücklich beworben wird, wird nach Radio Mobile wegen der starken Richtstrahlung nämlich bei weitem nicht mit den typischen 54 dBµV versorgt, allerdings hat man dort ausreichende Versorgung aus Bonn und Siegburg. Dafür gibt es jetzt zusätzlich in zwei Dorfzentren im Vorgebirge guten Empfang, wo vorher weder Bonn noch Siegburg mit >= 48 dBµV ankamen...

Und auch ich kann den Empfang auf allen sechs Frequenzen bestätigen, auf vier davon küchenradiotauglich.

von Thomas R. - am 05.06.2008 19:02
Zitat
Thomas R.
Zitat
Sebastian Dohrmann
Tolle Bilder. :spos: Radio Bonn/Rhein-Sieg hat auch eins auf seiner Homepage dafür verwendet:
http://www.radiobonn.de/bonn/rb/204885/service


Danke! Schöne Sache, da sieht man mal, wer hier im Forum so alles mitliest ;).

Zitat
Peter Schwarz
Dann haben sie ja noch die 99.9, die ist eh interferenzbelastet ohne Ende. Das sinnvollste wäre eigentlich eine Leistungserhöhung der 98.9 auf 1-2kW gewesen. Aber nein, statt dessen funzelt man lieber jeden Hühnerstall separat zu!


Wie man es geschafft hat, die 99,9 MHz zu koordinieren, ist mir auch ein Rätsel. Zumal Kölncampus vorher da war und schon im südlichen Teil Kölns mit Interferenzen zu kämpfen hat. Außerdem, wenn auch weitaus weniger schlimm, gibt es im nördlichen RLP ein Verwirrungsgebiet mit Heidelberg-Königstuhl 99,9 MHz.

Die 98,9 MHz steht übrigens bei der BNetzA eingetragen mit den Koordinaten vom Ölberg. Am heutigen niedrigeren Standort wäre also sicherlich mehr Leistung möglich, insbesondere gerichtet in die Problemgebiete.
Ob der Sender Merten wirklich notwendig war, möchte ich auch mal bezweifeln. Niederkassel, das ausdrücklich beworben wird, wird nach Radio Mobile wegen der starken Richtstrahlung nämlich bei weitem nicht mit den typischen 54 dBµV versorgt, allerdings hat man dort ausreichende Versorgung aus Bonn und Siegburg. Dafür gibt es jetzt zusätzlich in zwei Dorfzentren im Vorgebirge guten Empfang, wo vorher weder Bonn noch Siegburg mit >= 48 dBµV ankamen...

Und auch ich kann den Empfang auf allen sechs Frequenzen bestätigen, auf vier davon küchenradiotauglich.


Das mit der 99,9 hätte niemals durch gehen dürfen!! Da hat jemand nicht aufgepasst!

Wenn man im rheintal nach süden fährt bekommt man die sogar noch in Andernach rein! Weiter oben ist das überheipt kein problem BN/SU weiter südlicher zu empfangen. Der Ölberg ist ja mit seinen 462m so ziemlich das höchste im umkreis. mal nach süden geschaut. Auf der A61 in höhe laacher see stören sich BN/SU und SWR3 gegenseitig!

Offenbar pullert man dort rund! , Nach süden müßte es eigentlich dicke einzüge geben

von Rheinländer - am 14.02.2012 19:28
Ach so? Dann dürfte nach Deiner Logik SWR3 auch bei Dir nicht mehr empfangbar sein. Und in Köln schon garnicht. Die 94,8 ist für die Versorgung bis zur Landesgrenze hier überflüssig wie ein Kropf. Die 91,6 ist bis hier hin Ortssender. Diesen Overspill nimmt man in Kauf um schlecht versorgte Gebiete besser abzudecken und wenn die ÖR das machen, wieso soll es Privatsendern dann verboten sein? Dass Bonn/SU ne dicke Üverversorgung hat ist bekannt, aber die 99,9 ist hier nicht das Hauptproblem. Eher Frequenzbunkerei. Zum einen die oben angesprochene 104,2 und die 91,2. Wenn man bedenkt, dass der Sender zum Start nur drei Frequenzen hatte (98,9, 91,2 und 107,9) ist das heute Luxus.

Und zum Thema "rund pullern"... Ein Blick in die Datenbank genügt:
h D 50-90 230

Mit welchem Halbwissen hier rumgemeckert wird...

von Sebastian Dohrmann - am 14.02.2012 19:39
Zitat
Sebastian Dohrmann
Ach so? Dann dürfte nach Deiner Logik SWR3 auch bei Dir nicht mehr empfangbar sein. Und in Köln schon garnicht. Die 94,8 ist für die Versorgung bis zur Landesgrenze hier überflüssig wie ein Kropf. Die 91,6 ist bis hier hin Ortssender. Diesen Overspill nimmt man in Kauf um schlecht versorgte Gebiete besser abzudecken und wenn die ÖR das machen, wieso soll es Privatsendern dann verboten sein? Dass Bonn/SU ne dicke Üverversorgung hat ist bekannt, aber die 99,9 ist hier nicht das Hauptproblem. Eher Frequenzbunkerei. Zum einen die oben angesprochene 104,2 und die 91,2. Wenn man bedenkt, dass der Sender zum Start nur drei Frequenzen hatte (98,9, 91,2 und 107,9) ist das heute Luxus.

Und zum Thema "rund pullern"... Ein Blick in die Datenbank genügt:
h D 50-90 230

Mit welchem Halbwissen hier rumgemeckert wird...


Mir ging es nur um Gleichkanalstörungen mehr nicht. Die 104,2 ist genau so überflüssig wie die 91,2 aus Siegburg!

von Rheinländer - am 14.02.2012 19:46
Am 30.09.16 war im Bonner Generalanzeiger eine Verlagsbeilage zum Thema "25 Jahre Radio Bonn/Rhein-Sieg".

Interessant fand ich in dieser Beilage die Versorgungskarte für Radio BN/SU. Ich stelle sie hier mal ein, in der Hoffnung, dass Generalanzeiger und Radio BN/SU nichts dagegen haben.

[attachment 8189 Versorgung_BN_SU_mit_Text.jpg]

Interessant vor allem, welches Mini-Gebiet vom der "höchstgelegenen Antenne" auf dem Ölberg abgedeckt werden soll.

von Funkohr - am 12.10.2016 16:58
DIe Karte ist auch auf der Webseite vorhanden.
Aber nochwas anderes interessantes http://www.radiobonn.de/images/166/168/250010/253749/253750/781069.pdf
Das finde ich :spos:

von DJ Taifun - am 12.10.2016 18:58
Zitat
DJ Taifun
Die Karte ist auch auf der Webseite vorhanden.


Tatsache. Jetzt habe ich sie auch gefunden. :)
Zu der von Dir verlinkten pdf-Datei auch von mir ein :spos:.

von Funkohr - am 12.10.2016 19:32
Das ist ja schon Witzig, wenn man bedenkt wie weit die 99,9 nach Süden raus geht! Nämlich genau so weit, wie Heidelberg zu stark wird!!!

Heißt wenn man die A61 nach süden fährt, kommt man ja an die Ausfahrt Mayen, spätzestens wenn man oben auf der Kuppe ist, von wo man schon auf den Hunsrück blicken kann und auf die Koblenzer ebene ist Schluss!

Wie weit der oben auf der A3 geht hab ich noch net mal getestet gehabt, da ist ja mehr Richtung Heidelberg im weg als oben auf der A61.

Die 105,2 Von radio berg geht aber auch sehr weit nach süden raus!

von Rheinländer - am 13.10.2016 19:33
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