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Neue geplante Senderstandorte Seefunk-Radio

Startbeitrag von dxbruelhart am 13.10.2002 07:32

Radio Seefunk hat für die neue Lizenzperiode immerhin 4 neue Senderstandorte zugesprochen bekommen. Wird Seefunk aber auch alle 4 neuen Sender aufbauen, was denkt Ihr? Geplant sind folgenden neue Standorte:
103,9 Iberger Kugel die kommt wohl wirklich, wird ja auch getestet
103,7 Sigmaringen Sendeturm am Franziskanerweg, oberhalb des (ehemaligen) Klosters Gorhem - der Sender ist ja schon ewig geplant
100,1 Pfullendorf - Wasserturm Schächergasse (nahe der Wallfahrtskirche Maria Schray)
96,1 Bad Schussenried - genauer Standort nicht bekannt
(Standorte gem. Koordinaten UKW-Datenbank von sender-tabelle.de)
Hat Seefunk wohl genug Reserven, können sie sich all diese Sender effektiv leisten?
Der Standort Konstanz-Fernmeldeamt 101,8 soll ja auch auf 10 kW ERP aufgebohrt werden; der Sender Singen-Rosenegg 105,3 soll auf 500 W ERP aufgebohrt werden.
Was denkt Ihr, werden diese Aenderungen wirklich per Anfang Jahr vollzogen?

Antworten:

Vielleicht nicht alle am Anfang, aber das Aufbauen bezahlt ja die Telekom.

Die Sendermiete sollte eine Gruppe, die zu etwa gleichen Teilen Radio 7 und dem Monopolzeitungsverlag gehört wirklich nicht überfordern.

Außerdem ist mono-senden ja auch billiger ;-)

Sollen sie halt auch noch das RDS weglassen. Spart bei Seefunk ca. 3000-4000 DM/Monat insgesamt. Dafür kann man schon wieder Singen, Pfullendorf und Schussenried bezahlen.

von Bayer - am 13.10.2002 11:38
Stimmt! Radio Neckarburg macht das ja auch so. Die Zielgruppe (v.a. Haufrauen &Rentner) hat sowieso zu 90% kein RDS-Radio.
Warum sollen die Sender nicht kommen?
Radio BB hat ja zB auch innerhalb von über 10 Jahren von einem einzigen 100Watt-Sender erweitert auf drei Landkreise und benützt mittlerweile 8 Sender auf 7 Frequenzen, zum Dank werden sie nun von der LfK zwangsabgeschaltet.

Was Seefunk betrifft (die spielen doch gar kein Funk...;-)
Als einen Lokalsender kann man das dann wahrlich nicht mehr bezeichnen...wo sind denn die Zusammenhänge zwischen Lörrach und Isny? Südbadischer Hochrhein und oberschäbisches Allgäu...es soll ja künftig nach einerLizenzauflage lokale Fesnter geben.Die scheinen dann auch zwingend notwendig.
Ein Lokalsender sollte eigentlich immer einen zusammenhängenden Raum versorgen. Nur dann stimmt die lokale Ansprache der Hörer, die gemeinsame Identität, und das ist ja das, was einem Lokalsender Vorsprung gegenüber landesweiten Sendern gibt. Auch SWR4 hat hiermit in bestimmten Regionen Schwierigkeiten. z.B. in Rottweil, wo man entweder das Programm Tübingen oder Freiburg empafnegn konnte, mittlerweile gibt es ein Regionalfenster Schwarzwald-Baar. Oder Tuttlingen und Sigmaringen werden mit Bodenseeradio versorgt.
Das sind Regionen, wo die Hörerzahlen auch weit hinterm Durchschnitt liegen.
Wenn Seefunk also mit seinem Programm solch ein grosses Gebiet versorgen möchte, daß noch nicht einmal eine Identität wie das noch grössere Regenbogen-Sendegebiet (nämlich ganz Baden) aufweisen kann, müssen sie verdammt gut sein.
Als einer der letzten Privaten, die auf Schlager/Oldies (das ursprüngliche Arabella-Format) setzen, werden sie es damit bestimmt nicht leicht haben.

A propos Sigmaringen: War dort nicht die 104,2 geplant?

von Peter Schwarz - am 13.10.2002 11:50
@ Peter Schwarz: Seefunk Sigmaringen ist geplant auf 104,2 - da hast Du recht - da hab' ich nicht richtig getippt.
RDS dürfen die aber doch nicht weglassen - mit 13 oder 14 Frequenzen geraten dann wohl fast alle Autofahrer in Konfusion, wenn sie Seefunk hören wollen, und durchs Sendegebiet wuseln. Wenn zwar die 103,1 wirklich auf St. Chrischona kommt, reichen dann bald die 4 Sender 103,1 St. Chrischona - 107,0 Wannenberg - 101,8 Konstanz - 103,9 Iberger Kugel. Dann würden sich fast schon die anderen Sender erübrigen.

von dxbruelhart - am 13.10.2002 20:41
Wenn ihr schon gerade beim Thema seid:

In der Sendertabelle ist für die 104,3 (Tüllingen) ja ein Wechsel von Seefunk zu Big FM angekündigt. Das deckt sich mit den Angaben in der UKW Datenbank.
Für die 103,1 (Rührberg) ist jedoch in der UKW Datenbank "geplant für FR1" eingetragen. Auch die 101,9 (Schopfheim) ist dort als FR 1 Frequenz eingetragen.
Also ich das letzte mal dort war lief aber Seefunk (wie in der Sendertabelle auch steht).
Weiss jemand was davon, dass FR 1 Seefunk Standorte (insbesondere 104,3) bekommen soll? Das würde ja bedeuten, dass Seefunk sich vom westlichsten Teil des Sendebegietes verabschieden würde...also mir wär's wurscht. Kann mir weder Seefunk noch FR 1 anhören :-)

von Phil75 - am 13.10.2002 22:33
Hallo, Philipp !

Die LFK plante mal, den Landkreis Lörrach FR1 zuzuschlagen. Dann wären Sender wie Rührberg 103,1 und Schopfheim 101,9 an FR1 gegangen. Dies wurde aber wieder verworfen:
Der Landkreis Lörrach bleibt Seefunk-Gebiet. Dafür soll Seefunk mehr lokalisiert werden.

Gruß, Stefan

von Stefan - am 14.10.2002 06:57
Wobei FR1 in weiten Teilen des Landkreises eh über Blauen 106,0 zu empfangen ist...

von Ole - am 14.10.2002 07:25
Wäre es nicht logischer gewesen Lörrach zu FR1-Gebiet zu machen? Weiter oben wurde ja schon das zu große Seefunk-Gebiet beanstandet und außerdem sendet der von FR1 betriebene Fernseh-Sender FR-TV auch ganz offiziell auch für Lörrach. Und ich denke mal Lörrach wird doch mehr in Richtung Freiburg orientiert sein, oder?

von Brubacker - am 14.10.2002 10:38
Genau! Wenn ich hier ca. 20 km südlich von Freiburg Radio Seefunk höre, habe ich mich schon immer gefragt, welcher See denn da gemeint ist. Der Titisee oder der Schluchsee...lol

von Bade - am 14.10.2002 10:45
FR 1 kann man eh über die 106,0 vom Blauen im ganzen Landkreis LÖ und im westlichen WT hören (und in der halben Schweiz).

Ist der Wechsel der 103,1 vom Rührberg auf die Chrischona wirklich aktuell?
Die 103,1 sollte ja eigentlich auf der Chrischona sein, wurde aber dann auf Intervention der schweizer Privatradios nach unten auf den Rührberg verlegt...soweit ich mich erinnern kann.

Seefunk konkurenziert ja eigentlich keinen Privatsender in der Nordwestschweiz mit seinem Oldie/Schlager Format.

von Philipp Roos - am 14.10.2002 11:43
Wird übrigens der Seefunk je in Stereo senden?

von Hugo Rossi - am 14.10.2002 14:31
Radio Seefunk macht nun offenbar wirklich ernst mit dem Einschalten der 4 neuen Sender anfangs oder während des Jahres 2003, sie haben auf Ihrer Homepage unter http://www.script-radio-seefunk.de/frequenzen/sendegebiet.jpg die 4 neuen Sender als geplant für 2003 eingezeichnet. Dass Radio Seefunk im Teilbesitz von Radio 7 und dem Monopolzeitungsverlag ist, wusste ich bisher noch nicht; damit kann Seefunk die vier neuen Sender wirklich problemlos finanzieren. Falls die Verhandlungen zwischen Deutschland und der Schweiz gut enden, kann Seefunk dann auch die 103,1 vom St. Chrischona-Turm aus nutzen, und vielleicht gibts dann sogar Seefunk in Stereo.

von dxbruelhart - am 01.11.2002 19:51
Wozu in Stereo ? 3 Hörer nutzen die heimische Stereo-Anlage. Der Rest, also mehr Tausend Hörer, hörenr auf Radioweckern, Kleinstradios etc. Die meisten davon sind in Mono. Und Aufgrund der Verzerrungen ist es eigentlich einzusehen, dass man dann besser auf Stereo verzichtet.

Hallo, Leute. Ist nicht mehr 1980 !!!!

von icke - am 01.11.2002 21:33
dann könnte man sich ja auch das RDS sparen, wie es R. Neckarburg tut. Welches Deiner aufgeführte4n Geräte hat diese Funktion schon?
Wenn man denkt daß vor Jahren sogar schon Tests in Quadrophonie liefen und es mal Aufnahmen in Kunstkopf-Stereophonie gab. Heutzutage scheint die Tonqualität scheissegal zu sein, oder wie soll man sich sonst diesen mPEG-Matsch a la "Das Ding" erklären oder den grauenhaften Küchenstudio-Sound von Big-FM.

von Peter Schwarz - am 01.11.2002 22:23
Mir kommt die Reichweitenkarte von Seefunk etwas zu optimistisch vor, auch wenn die nur in mono senden. Glaube kaum, dass man die noch in Zürich aufnehmen kann.

von Schwabinger - am 02.11.2002 11:23
Das müsste zT über die 107,0 noch gehen. Meines Wissens nach (ich kenne die Gegend nicht allzu gut) geht die 107,0 in der Schweiz besser als in Deutschland, da hier ständig noch die 106,9 vom Grünten reindrückt.
R. Seefunk hat halt bieslang das Problem das alle Sender irgendwie am Bodensee bzw. im Hochrheingraben stehen und die Umgebung drumrum ansteigt, d.h. die senden quasi aus dem tal raus.
Der Standort Iberger Kugel würde aber in jedem falle auf 103,9 noch den großraum Ulm erreichen, sofern 103,8 Hohenpeissenberg nicht allzusehr reinstört.

von Peter Schwarz - am 02.11.2002 12:07
In der Stadt und Region Zürich kommt die 107,0 vom Wannenberg noch sehr gut; mit einem einfachen Radio merkst Du kaum einen Unterschied, ob Du einen Lokalsender vom Uetliberg oder Seefunk vom Wannenberg hörst. Auch im Glarnerland geht Seefunk noch sehr gut, hier ist allerdings die 99,3 von Friedrichshafen die erste Wahl. Auch die 103,1 von Rheinfelden-Rührberg geht mit trennscharfen Geräten in der Region Uster und im Glarnerland noch recht gut; die 105,4 aus Tiengen geht auch an beiden Orten, aber nur schwach. Mit erhöhtem Aufwand kann ich in Uster auch die 105,3, die 102,4, die 104,3 und die 101,8 empfangen.

von dxbruelhart - am 02.11.2002 14:00
Sendet Seefunk vom Wannenberg eigentlich tatsächlich mit 5kW, oder auch wie der SWR mit 2,6kW?



von Andreas W. - am 03.11.2002 19:36
Aufgrund der Empfangsqualität dürfte die ERP tatsächlich 5 kW betragen. Seefunk ist auf der 107,0 beispielsweise auch der Autobahn von Härkingen bis Zürich in guter Qualität empfangbar.

von dxbruelhart - am 03.11.2002 22:02
Nun habe ich Nachricht von der Lfk bekommen, wann die Iberger Kugel getestet wird: Wir sollten dann wirklich testen, wie weit das Signal geht:

der Strahlungsversuch der UKW-Frequenz 103,9 MHz von von der Iberger Kugel findet voraussichtlich vom 26.11.02 bis zum 28.11.02 statt. Geplant ist eine stark gerichtete Abstrahlung Richtung ca. 330 Grad mittels einer logarythmisch-periodischen Antenne (die die Störleistung Richtung Schweiz und Bayern minimieren soll) mit einer Leistung von ca. 5 kW ERP. Als Modulation wird Gemafreie Musik vom CD-Player aufgeschaltet. Zeitweise wird in Mono gesendet, da die Frequenz für Radio Seefunk (Mono-Abstrahlung) vorgesehen ist. Da die gleiche Frequenz jetzt noch in Biberach von Radio Donau 1 - Die Welle benutzt wird, wird sie auf dieser Position für die Zeit des Strahlungsversuches von der kürzlich durchkoordinierten 104,6 MHz ersetzt. Die 104,6 soll dann in Biberach ab Anfang nähsten Jahres regulär in Betrieb gehen.

Für diese Zeit sind umfangreiche Messungen (stationär und mobil) seitens der LfK, der T-Systems, der BLM sowie natürlich der Bakom geplant.

Schöne Grüße in die Schweiz

Bernhard Jamborek, LfK Stuttgart

von dxbruelhart - am 17.11.2002 07:49
Jetzt kenne ich auch den kommenden, sehr wahrscheinlichen Standort von 96,1 Seefunk-Radio, der heisst offiziell Bad Schussenried. Der reale Standort wird aber wohl auf der Atzenberger Höhe, im Schwemmer Wald, das liegt auf dem Gemeindegebiet von Ebersbach-Musbach, zu stehen kommen. Da befindet sich jetzt schon ein Sendemast der Telekom, der heute primär für Mobilfunk genutzt wird. Gemäss einem ortsansässigen DXer, Joachim Mangold, soll Seefunk-Radio dann wohl von diesem Mast senden. Die Koordinaten dieses Sendemasts: 09E 36 24 / 47N 59 23.

von dxbruelhart - am 09.01.2003 15:42
Radio Top in Wiesendangen sendet auch auf 96.1..... könnte das Probleme geben?

von baumbeisser - am 10.01.2003 07:33
Ich denke, dass dieser Seefunk-Sender in der Region Uster empfangbar sein wird, aber wohl eher schwach. Im Raum Wiesendangen dürfte sich dieser Sender wohl kaum störend auf den Top-Sender auswirken.
Derzeit geht hier der Top-Sender relativ schwach, nach Einschaltung des Seefunk-Senders wird dann wohl hier - je nach Antennenstellung - der eine oder andere auf 96,1 empfangen werden können.

von dxbruelhart - am 10.01.2003 07:41
Ich sehe bei den Seefunk-Frequenzen noch ein anderes Problem:
Pfullendorf 100,1 und Radio Top aus Reutenen/TG 100,2, welcher im Linzgau recht stark einfällt.
Wird diese 100,2 geändert?

von Joachim - am 10.01.2003 20:06
Der Sender von Radio Top auf 100,2 aus Reutenen wird in den nächsten 2 Jahren wohl kaum die Frequenz wechseln; die 107,4 war früher von diesem Standort aus mit DRS 1 on air. Seit dem Herbst 1997 sendet aber Radio Zürisee vom Kleinbachtel auf 107,4. Radio Zürisee soll aber längerfristig vom Kleinbachtel wieder runter. Dann würde auch die 107,4 wieder frei, und könnte in Reutenen wieder eingesetzt werden. Das wird aber kaum vor dem Inkrafttreten des neuen Radio- und TV-Gesetzes in der Schweiz geschehen, und damit ist sicher nicht vor 2005 zu rechenen, eher noch etwas später.

von dxbruelhart - am 11.01.2003 00:02
weshalb wurde eigentlich Radio Top (ehemals Eulach) von 107.2 auf 103.5 verschoben? Die 107.2 ist in Winterthur jetzt nämlich frei.... RaSa aus Schaffhausen mit 50 W kriegt man nur mit ganz viel Mühe schwach rein... könnte das ev. die neue Munot Frequenz sein.... oder etwa 107.5? Da hat doch mal Radio Fireball einen Monat gesendet....

von baumbeisser - am 13.01.2003 08:07
Radio Top - ex Eulach -. wurde umgelegt auf die 103,5, damit eben die 107,2 in Schaffhausen eingesetzt werden konnte. Rasa Schaffhausen ist in und um Uster gut zu empfangen, ebenso im Glarnerland (Netstal); auch auf der ganzen Strassenstrecke Uster-Netstal ist auf 107,2 immer nur ein Sender zu empfangen: Rasa aus Schaffhausen. Da dieser Sender doch eine gute Reichweite hat, trotz geringer Sendeleistung, kann die 107,2 nicht mehr in Winterthur gebraucht werden. Koordiniert ist zwar die 107,2 nach wie vor für den Standort Brütten-Chomberg, da ist ebenfalls die 87,6 koordiniert. Für den Brüelberg ist noch die 95,7 koordiniert, sowie die 96,1 (die geht heute nicht wg. Top Wiesendangen).
Die 107,5 könnte allenfalls auch noch eingesetzt werden, die ist aber für Winterthur doch eine recht ungünstige Frequenz: Auf 107,5 sendet derzeit R. Munot aus Hallau, der kommt auch in Uster und in Netstal, auf 107,4 sendet R. Zürisee vom Kleinbachtel, der ist in Winterthur mehr oder weniger gut zu empfangen. Die 107,4 ist aber auch die Feederfrequenz von Radio Top, also die Frequenz, auf der Radio Top Aussenübertragungen ins Studio sendet.

von dxbruelhart - am 13.01.2003 10:21
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