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DLF/DRK neu in Ulm und Landsberg/Lech

Startbeitrag von EmmWeh am 18.01.2008 23:33

Lt. Pressemeldungen wurden folgende QRGs neu aufgeschaltet:

"Der Informationssender Deutschlandfunk wird ab sofort in Ulm auf der Frequenz UKW 91,5 MHz ausgestrahlt. Die neue Frequenz sorgt im Stadtgebiet von Ulm für einen deutlich verbesserten Empfang des Deutschlandfunks. Sie ersetzt die bestehende Frequenz UKW 94,0 MHz, die zwei Wochen nach Inbetriebnahme der neuen Frequenz abgeschaltet wird."
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"Der Informationssender Deutschlandfunk wird ab sofort in Landsberg am Lech vorübergehend auf der Frequenz UKW 90,3 MHz ausgestrahlt. Die neue Frequenz sorgt im Stadtgebiet von Landsberg für einen deutlich verbesserten Empfang des Deutschlandfunks. Erforderlich wird der Frequenzwechsel, da es in der Vergangenheit immer wieder zu Störungen benachbarter Frequenzen in der Nähe des Deutschlandradio-Sendestandortes kam.
Deutschlandradio Kultur wird zukünftig auf UKW 107,9 MHz ausgestrahlt."
--
EDIT 19.01. 00:40: Gemeint ist in Ulm offensichtlich Deutschlandradio Kultur und nicht der Deutschlandfunk (Ulm-Ermingen 103,5 MHz). In den Frequenzlisten sind beide Standorte noch nicht aktualisiert.

Antworten:

Sendet die 91,5 aus Ulm-Ermingen tatsächlich? Hier in Uster geht auf 91,5 nur Radio Munot von Schaffhausen-Cholfirst. Empfängt denn jemand auf 91,5 DLR Kultur, vielleicht im Raum Stuttgart, Heilbronn oder Augsburg?

von dxbruelhart - am 19.01.2008 06:22
Ich werde später mal die 91,5 testen.
Zum Thema 107,9 in Landsberg/Lech: Frohes Zischeln. Hatte erst vor ein paar Wochen die 107,8 vom Säntis beobachtet, und die geht in Landsberg alles andere als schlecht. Wie man da wieder die 107,9 koordinieren konnte ist mit schlichtweg ein Rätsel.


Edit:
Die 91,5 sendet. Bei einem Kurztest in meiner Wohnung in verrauschtem Mono. Zwängt sich zwischen die beiden ORF-Frequenzen 91,4 (Ö1 Mittelberg) und 91,6 (Ö1 Zugspitze), hat aber gegen beide Österreicher zumindest bei mir in Augsburg kaum eine Chance (und das ist auch gut so).

von Bengelbenny - am 19.01.2008 07:59
Die genannten Frequenzen sind bei der BNetzA auch als "Landsberg 6 Versuch" gekennzeichnet - das passt dann ja schon zu der oben angegebenen Aussage "vorübergehend". Man will (oder muss?) also in jedem Fall von den bisherigen Frequenzen weg und sucht jetzt vermutlich neu - in der Zwischenzeit nutzt man dann also Frequenzen, die etwas weniger stören und gestört werden als die bisherigen.
Aber was störte da bislang? Gelbelsee? Ulm?

von Kroes - am 19.01.2008 08:09
Die 91,5 MHz ist tatsächlich auf Sendung (Kennung DKULTUR).
Die Feldstärke bei mir hier nördlich von Ulm ist ähnlich der der SWR-Sender auf dem Kuhberg.


von RolfS - am 19.01.2008 09:12
Laut PM soll doch aber Deuthscland Funk drauf sein und nicht DRK

von Marcus. - am 19.01.2008 12:03
@Marcus:
Hab' ich oben geschrieben: Da stimmt offensichtlich die Pressemeldung nicht. Der DLF sendet in Ulm auf 103,5 und nicht auf 94,0 / 91,5.

von EmmWeh - am 19.01.2008 12:06
Neue UKW-Frequenz in Bayern
Deutschlandfunk in Landsberg am Lech neu auf UKW 90,3 MHz



Der Informationssender Deutschlandfunk wird ab sofort in Landsberg am Lech vorübergehend auf der Frequenz UKW 90,3 MHz ausgestrahlt. Die neue Frequenz sorgt im Stadtgebiet von Landsberg für einen deutlich verbesserten Empfang des Deutschlandfunks. Erforderlich wird der Frequenzwechsel, da es in der Vergangenheit immer wieder zu Störungen benachbarter Frequenzen in der Nähe des Deutschlandradio-Sendestandortes kam.
Deutschlandradio Kultur wird zukünftig auf UKW 107,9 MHz ausgestrahlt.

Zusammen mit Deutschlandradio Kultur gehört der Deutschlandfunk zum Nationalen Hörfunk Deutschlandradio, einer von allen 16 Bundesländern getragenen Körperschaft des öffentlichen Rechts. Beide Programme sind werbefrei.

Der Deutschlandfunk bietet seit über 40 Jahren Informationen aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Ein Wortanteil von rund 80 Prozent prägt sein unverwechselbares Profil. In journalistisch herausragenden Informations-Sendungen werden die Ereignisse des Tages in ausführlichen Gesprächen und Interviews beleuchtet und von Korrespondenten-berichten aus der ganzen Welt ergänzt. Differenzierte Stellungnahmen sind täglich in den Kommentaren zu hören, in denen sich kompetente Journalisten zu Wort melden.

Auch Hörspiele oder Musikinformationen haben ihren Platz im Programmangebot des Deutschlandfunks. Der "Büchermarkt" und die Sendung "Kultur heute" widmen sich literarischen und kulturellen Themen und abends wird ein breit gefächertes Konzertangebot aus Klassik, Jazz und Rock geboten.

Quelle: D-Radio


von WellenreiterBN - am 19.01.2008 13:22
dann geb ich noch meinen Senf dazu:

Die 91,5 geht bei mir in Augsburg garnicht, wird von total von der Zugspitze platt gemacht. Und die 91,4 kommt auch so stark, dass die auch platt macht.

von Radiopirat - am 19.01.2008 13:28
Ich komm nächste Woche nach Landsberg und werd mal das 107,8-107,9-Gedöns beobachten. Aber ich kann mir schon denken was da dabei rauskommt...
91,5 ist eindeutig DKULTUR.

von Bengelbenny - am 19.01.2008 14:15
Ja und was genau wurde da nun gestört? Die Frequenzen sind ja immerhin damals ordnungsgemäß koordiniert worden... Gab es nicht bereits vorher schon ein Problem an dem ursprünglich geplanten Standort, von dem auch Top FM kommt, weswegen man nun zum Alternativstandort wechselte?

von Habakukk - am 19.01.2008 14:37
selbst das DLR wird sich wohl an den Gedanken gewöhnen müssen, dass es Orte gibt an denen keine brauchbaren Frequenzen mehr verfügbar sind...

von Terranus - am 19.01.2008 15:03
Tja, und nun sendet man mit 50 Watt rund statt 1kW bzw. 500W gerichtet. Ob das nicht doch eine deutliche Verschlechterung mit sich bringt?

Habe ich das aus der PM richtig rausgelesen? Die 90,3 ist temporär und schon in Betrieb, die 107,9 wird dauerhafter Ersatz für die 99,8 und ist noch nicht in Betrieb? Oder macht man es wie in Lingen und sendet dann von einem Standort aus auf zwei Frequenzen? Landsberg-Stadt 107,9, Landberg-Land 99,8

von Habakukk - am 19.01.2008 17:01

Die 91,5 geht bei mir in Augsburg garnicht, wird von total von der Zugspitze platt gemacht

Muss sie ja auch nicht..die meisten Ulmer Frequenzen verstummen, wenn man ins Lechtal runterfährt. Ihr habt doch eure eigene DR-Kultur-Funzel :rp:

von Peter Schwarz - am 19.01.2008 19:27
Naja, 15kW würde ich nicht mehr als Funzel bezeichnen, die 100,0 ist eine der wenigen leistungsstarken DKultur-Frequenzen in Bayern. Leider ist sie halt sehr eingekeilt, zwischen 99,9 Herzogstand / Säntis und 100,1 Brotjacklriegel, das schränkt die Reichweite schon sehr ein. Sonst wäre die 100,0 oftmals eine der bestempfangbaren DKultur-Frequenzen. Selbst bei uns hier im Raum Rosenheim wird die 100,0 vom RDS manchmal (v.a. bei Tropo) verwendet.

von Habakukk - am 19.01.2008 23:25
Ich konnte die 91,5 in Aalen auf dem Braunenberg mit O=1 empfangen. Hörgenuss war gleich null aber man konnte sie erkennen!

von electroSMOG - am 19.01.2008 23:38
"Störungen benachbarter Frequenzen in der Nähe des Deutschlandradio-Sendestandortes"

Das besagt ein Problem, dass es doch überall gibt: in der Nähe starker Sender werden andere Frequenzen aufgrund von Dämpfung, Mischprodukten etc. gestört. Vielleicht gab es im Fall des Stadtstandortes Landsberg zu viele Beschwerden von Leuten, die den BR oder Antenne Bayern nicht mehr hören konnten. Anders kann ich mir das nicht erklären.

von Wiesbadener - am 20.01.2008 01:04
Ja...aber was ist bitte an 500 Watt oder 1 kW stark? Solche Mischprodukte habe ich zwar bei Langenberg und Aachen (auch noch in 5km Entfernung vom Sender) gehabt - aber sicher nicht bei Sendern im Bereich bis 1 kW. In Geldern z.B. kann man problemlos um den Turm herum jedes andere Programm hören...wenn nicht gerade wieder ein Kabelleck dazwischen haut. ;)

von Kroes - am 20.01.2008 08:45
Die 100.0 ist für mich irgendwie trotz der großen Leistung eine ziemliche Funzel, da sie so eingekeilt ist von anderen Sendern. Nach Westen raus stört sofort der Säntis, nach Osten kommt der befreundete Störer vom broaden Jagerriegel. Und der Herzogstand zündet da auch noch irgendwo auf 99.9 rum, wenn ich mich nicht täusche.

Mischprodukte kannst Du mit schlechten Geräten auch in unmittelbarer Nähe zu einem 1kW-Sender bekommen.
Selbst mit dem S700 hab ich aber z.B. in Oberensingen im Umfeld der 106.8 Probleme. Wenn ich da auf 107.1 Aalen empfangen will, muß ich den Ortssender (etwa 1,5km entfernt) mit der Stabantenne gezielt nullen.


von Peter Schwarz - am 20.01.2008 10:59
So, was sagen denn die Leute vor Ort: wie hat sich der Empfang von 90,3 und 107,9 gegenüber 101,7 und 99,8 verändert? 50W statt 500W/1kW ist ja doch eine spürbare Verringerung der Leistung und so viel besser werden die Frequenzen nicht sein, oder?

von Habakukk - am 22.01.2008 16:50
Da hätte ich gleich mal eine Frage zur Ankündigung DL Kultur Konstanz / und bestehender Sender SWR Sender Raichberg:

Die beiden liegen ja doch eng beeinander: 94,3 / 94,5.

Könnte es da nicht Probleme geben?

von Radiopirat - am 26.01.2008 19:58
Schmarrn!
1. kannst Du jedes Radio, daß keine Sender auf 200kHz trennen kann, rauswerfen.
2. überschneiden sich die Versorgungsgebiet null komma null. Die DLR-Funzel wird traditionell nicht über die Grenzen der Stadt hinauskommen, der Raichberg kommt in Konstanz so gut wie gar nicht rein. Die zuständigen SWR3-Frequenzen sind hier 97.1 Witthoh und 103.0 Grünten.
Wenn es Probleme gibt, dann mit der 94.6 vom Uetliberg!


von Peter Schwarz - am 26.01.2008 22:23
Zitat
Die DLR-Funzel wird traditionell nicht über die Grenzen der Stadt hinauskommen, der Raichberg kommt in Konstanz so gut wie gar nicht rein

Ja wenn das so ist, dann is ja gut. Wie und ob der Raichberg in Konstanz noch ankommt, war mir nicht bekannt, deswegen auch meine Frage. Danke für die Info.

von Radiopirat - am 27.01.2008 12:18
Zitat
RolfS
Die 91,5 MHz ist tatsächlich auf Sendung (Kennung DKULTUR).
Die Feldstärke bei mir hier nördlich von Ulm ist ähnlich der der SWR-Sender auf dem Kuhberg.

Kann ich - diesmal südlich von Ulm - bestätigen. Die 94,0 war immer deutlich angerauscht, trotz eigentlich ausreichender Feldstärke, 91,5 ist stärker und vor allem sauber.

von Stephan Großklaß - am 28.01.2008 01:56
Mittlerweile läuft in Ulm auf der bisherigen Frequenz 94,00 nur noch eine Ansage mit dem Hinweis auf die neue Frequenz:

"Deutschlandradio Kultur Liebe Hörerinnen und Hörer, ab 21. Januar wird Deutschlandradio Kultur in Ulm auf einer neuen Frequenz zu hören sein. Wir wechseln von der UKW-Frequenz 94,0 MHz auf die UKW-Frequenz 91,5 MHz. Für den Wechsel der Frequenz auf 91,5 MHz bitten wir um Verständnis."

Die 94,0 MHz wird also tatsächlich abgeschaltet. Es bleibt spannend, ob sie für immer abgeschaltet bleibt, oder ob ein anderes Programm aufgeschlatet wird. Interessenten gibt es bestimmt genug.

von Steff - am 02.02.2008 20:26
Nach all den Praogrammwechseln der letzten Jahre vielleicht mal
ROCKANTENNE mit Zielgebiet Neu-Ulm vom Fernmeldeamt?
(Schon gut, ich träum' weiter) :cool:

von FrankenWalder - am 03.02.2008 16:42
stell doch selber nen Sender auf! :D

von Radiopirat - am 03.02.2008 16:56
@Pfänder das hatte ich vor ca. 25 Jahren schon mal - am Galgenberg in Weißenhorn.
Trotz Blick nach Ulm (ca. 16km Luftlinie zum Münster) und zum Bussen kam ich mit
meinem Messsender und Wurfantenne nicht über unser Städtle raus.
Danach gab ich's auf und kam noch gelegentlich zum DX-en auf diesen (eigentlich auch
für die Versorgung von Ulm und Umgebung guten Standort.
(Hier kam früher z.B. und Radio Bavaria International und manchmal auch Radio24 vom
Pizzo Groppera im Autoradio, später auch der "Linksrheinische Rundfunk" und andere
RPR-Vorgänger)

von FrankenWalder - am 03.02.2008 18:37
naja, auch wenn Sichtverbindung herrscht. bei 16 km Entfernung reichen ein paar Watt nicht so ganz aus. So etwa 10 Watt sollte die Endstufe haben und dann noch ne Yagi. Dann gehts sicherlich! :)
Wir können ja mal testen :D ... im Traum! ;-)

von Radiopirat - am 03.02.2008 18:55
Die 94.0 lief doch seinerzeit auch von Ermingen aus und das nicht schlecht mit dem echten Donau 1?! Was spricht denn dagegen, die wieder von dort aus einzusetzen. Rockantenne wär natürlich geil!


von Peter Schwarz - am 03.02.2008 23:12
Zitat

Was spricht denn dagegen, die wieder von dort aus einzusetzen.

-> Mindelheim 93,9

von Manager. - am 04.02.2008 08:10
@PeterSchwarz
Die 94,0 lief nie von Ermingen, sondern in der Innenstadt (DTAG-Gebäude Olgastraße).
Daher war die Reichweite auch nur auf das Stadtgebiet Ulm begrenzt.
Rockantenne gibt`s in Ulm über DAB....

von RolfS - am 04.02.2008 11:58
Seit heute ist die Ulmer Frequenz 94,0 ganz abgeschaltet. Nur noch Rauschen zu hören.
Bin gespannt, ob und was da nun aufgeschaltet wird. Zusätzliche Spannung bringt ja noch die Abschaltung von Radio Melodie in Bayern rein. Vielleicht wird die 94,0 in Ulm bei einer Vergabe dieser Frequenzen gleich mit einbezogen.

Baden-Württembergische Sender dürften wohl ausscheiden, da alle in Ulm sehr gut vertreten sind. Außer es kommen so Exoten wie MotorFM oder Wilantis zum Zug. Auf bayerischer Seite wird es wohl mehr Interessenten geben: BR1, BR2, BR4, BR5, BOR, Galaxy, Rock Antenne, eventl. RT1 Südschwaben?

von Steff - am 04.02.2008 18:51
Die Frage ist: ist die 94,0 nun eine bayrische Frequenz (weil ehemals für einen Neu-Ulmer Lokalsender in Verwendung), oder gehört sie zu Baden-Württemberg?

von Habakukk - am 04.02.2008 19:23
@Habakukk:
Na bei der BNetzA ist sie für BW koordiniert und die Olgastrasse liegt auch nicht in Bayern... :-)

von EmmWeh - am 04.02.2008 19:43
@Mathias Weber:
Du hast zwar recht, aber das muss nicht unbedingt was heißen. Das gleiche gilt nämlich auch für die 104,8 (Olgastraße, eingetragen für BWÜ), auf der Antenne Bayern läuft. Und für die 98,4 von Bayern 3 (Ulm-Kuhberg).
Die 94,0 war zumindest ursprünglich eine bayrische Frequenz für Neu-Ulm, wenn sie auch aus BWÜ abgestrahlt wurde. Es könnte also sein, dass sie, wenn das Dradio sie nicht anderweitig nutzt, an Bayern bzw. die BLM zurück fällt.

von Habakukk - am 04.02.2008 20:29
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