Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
61
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Rolf, der Frequenzenfänger, BetacamSP, Scrat, Fisoduck, Martyn136, Terranus, Yagi, Daniel28-55-59, Ralfifranken, mobi, ... und 8 weitere

Reichweite Private DVB-T aus Nürnberg

Startbeitrag von BetacamSP am 31.03.2008 10:31

Hallo,
mich würde mal interessieren wie weit denn so die privaten Muxe aus Nürnberg reichen. Die Sendeleistungen sind ja mit 20 kW doch ziemlich ordentlich. Hätte ich da an meinem QTH noch ne Chance?

Die 50 interessantesten Antworten:

Ha,da gibts schon unzählige Empfangsmeldungen.
Können wir ja jetzt mal zusammenfassen.

Ich empfange hier in Neumarkt den FMT per Zimmerantenne im Fenster.
(Luftlinie 36km)
Hier im Talkessel hab ich schon viele neue Antennen Ri.Nürnberg gesehen.
Im nördlichen Stadtteil ist der Empfang schwer bis nicht möglich.
Hier ist sind die Zeugenberge voll im Weg.

Zu dir sinds 82 km.
Wenn du freie Sicht hast...einen hohen Standort...mit sehr guter Dachantenne,oder gleich ein UHF Duo-dann geb ich dir ne Chance was zu holen.

von Scrat - am 31.03.2008 11:00
Die Frage ist ob das Gelände sich absetzt.
ca. 420m ist der ganze Neumarkter Talkessel.
Andere Stadteile sind auf fast 600m. dort oben ginge noch der ORF.

Wenn ich mir das im Goggle Earth so ansehe gehts auf dem Weg zum FMT aber meist bis kurz vor 500m.
Also keine Kampenwand im Weg.

von Scrat - am 31.03.2008 11:06
Bei meinem 2. Wohnsitz (Litzendorf) gehen die Privaten mit der Zimmerantenne auf dem Balkon im 1. Stock und auf dem Dachboden mit einer 43 Ele. Kathrein. Mein Nachbar hat erst kürzlich seine 91 Ele. Kathrein (welche er früher für die analogen Privaten vom Kälberberg genutzt hat) auf Nürnberg augerichtet.

"Offiziell" ist der empfang nicht möglich, da wir aber an einem kleinen Südhang wohnen und theoretisch Sichtverbindung zum FMT Nbg besteht, klappt es.:xcool:

Entfernung: ca. 60 km

von March - am 31.03.2008 13:44
Tja,in NM soll ja nichtmal per Dachantenne was gehen.
"Da sei in Feucht Schluss."
Die örtlichen Blödmarktverkäufer schauen auch immer ganz ungläubig wenn ich vom Zimmernantennenempfang brabbel.
Im Zimmer selbst geht da nat. nichts mehr.Die Antenne muss am "Nürnbergfenster" stehen.

Weiter südöstlich dürfte aber nichts mehr zu holen sein.
Der Jura schiebt da schnell nen Riegel vor.

von Scrat - am 31.03.2008 13:53
Wieso es überhaupt den FMT-Schweinau braucht versteh ich sowieso nicht. Normalerweise würde doch der nicht weit entfernte Dillberg auch aus Nürnberg noch Zimmerantennen-Gebiet machen.

von Ralfifranken - am 31.03.2008 14:15
@Ralifranken

Das liegt wahrscheinlich daran, dass es wohl Gewohnheit ist dass jede größere Stadt nen eigenen Fernsehturm bekommt. Siehe München, Frankfurt, Berlin,...

München wäre ja durch den Wendelstein ja auch schon optimal versorgt.

von BetacamSP - am 31.03.2008 14:21
München und der Wendelstein sind schon etwas weiter entfernt als Nürnberg und Dillberg. Aber wenn es gehen würde, nicht schlecht. Dann könnten die Privaten auch noch von einem anderen Standort ihre Programme verbreiten, würde ja nicht mehr kosten.

von Ralfifranken - am 31.03.2008 14:28
Wendelstein liegt dafür aber auch auf ner viel exponierteren Lage und kann München perfekt versorgen. Aber nein, die Empfangspegel müssen ja unbedingt so hoch sein, dass selbst mit dem allerletzten 5¤ Küchenradio vom Baumarkt mit abgeschnittener Antenne im hintersten Kellerloch noch perfekter Stereo Empfang möglich ist...

von BetacamSP - am 31.03.2008 14:45
Das es oft zwei Türme gibt liegt halt daran zuerst die ARD anstalten eine Versorgung aufgebaut haben, und später für ZDF, Dritte und Private die deutsche Bundespost auch wieder.
Wobei auch wenn die ARD die weiter zuständig gewesen wäre, neue Sendeandelagen aufgrund des nun genutzen UHF Bandes, gebaut werden müssten.

Bei DVB-T ist es günstiger anstatt einen 100 KW Sender, zwei 50 KW bzw 50 KW und 20 KW an unterschiedlichen Standorten zu betreiben, da in D ja Wert auf Zimmerantennenempfang in den Ballungsgebieten gesetzt wird.

von Marcus. - am 31.03.2008 14:56
Zitat

...da in D ja Wert auf Zimmerantennenempfang in den Ballungsgebieten gesetzt wird.


Genau das müsste nicht sein. Da werden soviele Frequenzen verschwendet. Auch wenn es ja jetzt mit DVB-T und den SFNs besser geworden ist. Aber auf UKW besteht das Problem weiterhin.

von BetacamSP - am 31.03.2008 14:59
Zitat
BieMa
Schweinau? Dachte der steht in Stein.
Den Dillberg könnte man als DVB-T-Sender hochschrauben, also mehr kW.


Nö, der steht in Schweinau rum. Bei meiner letzten Nürnbergfahrt war ich dort. Mit der U2 bis "Hohe Marter" fahren und schon is man da. :)

von Oberpfälzer_BUL - am 31.03.2008 16:09
Habe ich schon öfters probiert, geht aber definitiv nicht. Da ich eine Unterdachantenne benutze, ist das auch nicht weiter verwunderlich. Die Dillberg-Muxe funktionieren aber bei leichtem Tropo schon ganz gut.

von Oberpfälzer_BUL - am 31.03.2008 16:23
Hallo liebe Teilnehmer,

auch wenn dieser Thread schon ein Jahr alt ist, so kann ich auch nochmal meinen Senf dazu geben.

Ich wohne ebenfalls in Neumarkt - Stadtteil Schafhof - aber in unmittelbarer Nähe zum Stadtteil Mühlen - also nicht in den höheren Stadteilen wie Wolfstein oder der "eigentliche Schafhof"
Zu analogen Zeiten konnte ich mit einer UHF-Dachantenne die Sender RTL/SAT1 und Pro7 empfangen. Die Signale waren befriedigend - mit einigem Schnee - aber es ging!

Jetzt da auf DVB-T umgestellt wurde konnte ich mit der alten Ausrüstung absolut problemlos die Sender kucken. Allerdings klappt das NUR DANN, solange ich keinen kombinierten SAT/DVB-T Empfang über Multischalter einsetze. Wenn alsop einzig und allein die terristrischen Signale verteilt werden müssen!

Sobald man einen Multischalter einsetzt - ich nutze einen von Axing SPU 94-09 - ist Schicht im Schacht mit den Privaten. Ursache ist der krasse Pegelunterschied zwischen dem starken SAT-Signal und dem sehr schwachen Signalen vom Fernmeldeturm N. Da gehen dann nur mehr die öffentlichen Sender vom Dillberg!

Damit wolte ich mich aber NICHT begnügen! Alle Privaten aus N mussten wieder her!

Bei kombiniertem SAT/DVB-T hilft - zumindest in NM - dann nur einiges an Geld auszugeben um die Dämpfung bei DVB-T so weit wie möglich zu reduzieren und die notwendigen Pegel zu erhöhen!
Ich hab dazu sehr hochwertige Koax-Kabel verlegt mit nur 16,5dB Dämpfung auf 800 MHz sowie einen sehr rauscharmen und selektiven UHF-Verstärker (ULNA 3018 mit 0,4 dB Rauschmaß (!!) direkt an die UHF-Antenne montiert.
Ferner montierte ich die UHF-Antenne außen an den Antennenmast der SAT-Schüssel, tauschte alle Koaxkabel gegen 4fach geschirmte mit 1,13 mm Kupferinnenleiter aus und optimierte deren Kabellängen auf möglichst kurze Strecken!

Nach all dem - was mich ca. 250 Euro gekostet hatte - kann ich nun einwandfrei SAT sowie DVB-T mit allen Sendern (öffentlich / Privat) vom Fernsehturm N schauen.

Also an all diejenigen in NM und Umgebung die kombinierten SAT/TV Empfang + private Sender empfangen wollen:
Ja - es funktioniert - allerdings mit entsprechend guten Komonenten. Ich sprech da speziell den Multischalter sowie den UHF-Verstärker an.

Multischalter:
Multischalter solte eine möglichst hohe Selektion (SAT/terristisch > 35 dB) und einen PASSIVEN terristrischen Eingang haben.

Zum UHF-Verstärker:
An diesen passiven terr. Eingang kommt dann direkt die Kabelzuführung der UHF-Antenne, zusammen mit rauscharmem Vorverstärker! (Rauschmaß solte wie bereits erwähnt möglichst unter 1 dB liegen - siehe hierzu Vorverstärker der ULNA-Reihe). Ferner solte es sich um einen selektiven UHF-Verstärker handeln, der nur die Frequenzen verstärkt, die auch benötigt werden. Alle anderen Baumarktverstärker verstärken auch prächtig das Hintergrundrauschen - für DVB-T absoluter Murks!

Zu den Koax-Kabeln:
Ja keine Baumarkt-Koaxkabel kaufen. Sehr gute Kabel gibt es beispielsweise beim SAT-Fuchs (4fach geschirmt und mit 1,13 mm Kupferinnenleiter!). Alles andere, wie kupferverzinnt oder nur 1,03 mm Innenleiterdurchmesser ist absoluter Murks für DXing! Außerdem ist 4fach-Schirmung Pflicht um das ohnehin schwache UHF-Signal aus N nicht noch durch Störeinflüsse zu verletzen!

Also ja keinen Baumarktschrott kaufen - denn das taugt für DXing bei den Privaten in Neumarkt absolut nix!

Viele Grüße

Fisoduck




von Fisoduck - am 29.03.2009 14:00
Sehr schön! Ich sag's ja schon lange: wer sich Mühe gibt bei der Installation, wird mit ordentlichen Ergebnissen belohnt. :spos:

Das werden die Spielzeugantennen-Fetischisten in gewissen anderen Foren wohl nie begreifen...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 29.03.2009 14:16
Hallo Rolf,

ja du hast recht. Die im Baumarkt drehen dem ahnungslosen Kunden wirklich billigen China-Mist - noch dazu weit überteuert an. Und dann gibt man verärgert auf, weil man nicht zurecht kommt.

Ich hab auch einige Zeit gebraucht um den eigentlichen Fehler - nämlich die krassen Pegelunterschiede - zu ermitteln. Darauf würde ein Laie nicht kommen und mit der Vermutung leben: "Das ist halt so"....

Viele Grüße
Fisoduck

von Fisoduck - am 29.03.2009 14:22
*Goil* No a Neimaka ;-)

Dich schirmt der Dillberg und Schlossberg schon ziemlich ab,ja.Je weiter nördlich man im Stadtgebiet ist,desto schlechter geht der FMT N-Schweinau.Am TeVi bekomm ich den N Mux noch kurz im Auto.Dann wieder kurz vorm Petry.In der Altdorfer Str. hab ich den alten Sat.1/P7 Mux auch im Gebäudeinnern mit Zimmerantenne loggen können-kurz über der Grasnarbe.
Hier,fast am Ende der Regensburger gehen im zweiten Stock alle Muxe mit 80-96% Signalquali.Und das mit ner Ankaro DSI Zimmerantenne aktiv.

Noch zur Ausgangsfrage:Mit etwas Glück habe ich bei der B8 bei Parsberg eine Stelle gefunden,an der der FMT Schweinau geht.Das sind über 60km. (Und der Wendelstein ging auch)

chris

von Scrat - am 29.03.2009 16:57
Das mit den Pegeln ist wirklich ne schwierige Angelegenheit, speziell wenn man wie ich auch noch analog aufbereitete Programme mit einspeist, die ja deutlich höhere Pegel brauchen / aufweisen.
Im Passivmodus haben Multischalter immer ne hohe Durchgangsdämpfung - der Spaun 9801 hat ganze 25dB Dämpfung bei der Terrestrik. Kann man mit dem eingebauten Verstärker auf Null runterfahren, allerdings hat man dann eben ne schlechtere SNR, was DVB-T gar nicht mag. Also lieber vorher stärker "reingehen".

Bei der analog Aufbereitung hat das hin - die Kanalzüge haben 85-95dBµV Ausgangspegel. - 19,5dB Ausgangssammelfeld, +23,5dB Ausgangsverstärker, -3,7dB Zweiwegekoppler, -25dB Multischalter.

Kommen also zwischen 60 - 70dBµV Pegel raus, was in der Norm liegt.

bei DVB-T hab ich dasselbe Problem wie Fisoduck: während die drei ÖR Muxe vom Kälberberg stark kommen, sind die drei Muxe vom FMT in Nürnberg deutlich schwächer. Und selbst der Kathrein MBV mit 28dB Verstärkung schafft es da nicht, die Dämpfung des Kopplers und SatMS auszugleichen, insbesondere der besch. K66 ist da ein Problem. Der kommt zwar "sauber" an in der SNR 22dB, pegelmäßig aber unter 33dBµV - da kommt dann beim Teilnehmer nichts mehr an, würde also nur selektive Verstärkung was bringen. Aber ob sich das lohnt ist schon die Frage.

von Terranus - am 29.03.2009 18:17
Zitat
TerranusI
würde also nur selektive Verstärkung was bringen. Aber ob sich das lohnt ist schon die Frage.

Es ist ein Hobby, das muss sich nicht lohnen! Sowas ist doch eine schöne Herausforderung. Die guten alten Polytron-Dreikreisfilter leisten da wertvolle Dienste. Mit denen bringe ich vor der Einspeisung ins Hausnetz alle DVB-T-Pakete auf etwa die gleichen Pegel, obwohl die verschiedenen Senderstandorte recht unterschiedlich starke Signale liefern.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 29.03.2009 18:49
Ich denke da stehen die Chancen schlecht, das esmitdem Empfang was wird.

- der Senderstandort Nürnberg-Schweinau ist für den Fernempfang ziehmlich schlecht geeignet, weil Nürnberg ja in einem Talkessel liegt, und auch die Fernsehturmhöhe das nicht ausgleichen kann.

- die verwendeten UHF Kanäle 52, 60 und 66, vorallem 60 und 66 liegen schon in einem Bereich wo bei handelsüblicher Hardware, sowohl bei den Antennen als auch bei den Verstärkern der Gewinn schon abfällt.

- Der Empfangsort für Nürnberg-Schweinau nicht so optimal, als erstes liegt schonmal die Fränkische Alb dazwischen und bei Luhe-Wildenau gibt es gerade nach Westen hin einige kleinere Abschattungen.

von Martyn136 - am 29.03.2009 21:19
Martyn136: Die Idee an meinem QTH den FMT Nürnberg auf DVB-T zu empfangen hab ich mittlerweile schon aufgegeben ;) Nicht mal mit meinem super-empfindlichen Kenwood KDC 6041 auf dem DX Berg gehen die UKW Programme vom FMT gescheit...Geschweige denn DVB-T an meinem deutlich niedrigeren QTH.

von BetacamSP - am 29.03.2009 21:46
Der FMT schaffts doch DVB-T mässig sogar rauf bis zum Eisfeld 3-Sonneberg....das sind schlappe 113km.
UKW wohl eher deswegen gestört weil alles mögliche mit rein stört.

von Scrat - am 30.03.2009 00:06
Auf der A73 Richtung Bamberg macht der FMT am normalen Autoradio auch schon kurz nach Erlangen schlapp UKW-mäßig. Und zwar sehr plötzlich (erst gehts noch gut, dann gehts auf einmal nur noch stark gestört).

von Ghuzdan1 - am 30.03.2009 00:44
Werde demnächst meine geplante Zwillingsanordnung der Kathrein AOP 52 gen Dillberg montieren.
Das ist von mir aus hier im Lkrs. Cham die gleiche Richtung wie der FMT Nürnberg.
Die Lage wäre nicht schlecht, ein "Westhang" mit einigermaßen freier Sicht Richtung Nordwesten.
Es sind ca. 120 km Luftlinie.

Dazu ein rauscharmer Vorverstärker K47-55 mit 35 dB Verstärkung.

Vielleicht klappt's ja hier auch mit dem K52 aus Nürnberg, auch wenn die Chancen dazu eher schlecht sind.
Evtl. bei Überreichweiten, wenn dann aber nicht der K52 aus Pilsen stört.

von Daniel28-55-59 - am 30.03.2009 08:46
Zitat
TerranusI
Das mit den Pegeln ist wirklich ne schwierige Angelegenheit, speziell wenn man wie ich auch noch analog aufbereitete Programme mit einspeist, die ja deutlich höhere Pegel brauchen / aufweisen.
Im Passivmodus haben Multischalter immer ne hohe Durchgangsdämpfung - der Spaun 9801 hat ganze 25dB Dämpfung bei der Terrestrik. Kann man mit dem eingebauten Verstärker auf Null runterfahren, allerdings hat man dann eben ne schlechtere SNR, was DVB-T gar nicht mag. Also lieber vorher stärker "reingehen".

Bei der analog Aufbereitung hat das hin - die Kanalzüge haben 85-95dBµV Ausgangspegel. - 19,5dB Ausgangssammelfeld, +23,5dB Ausgangsverstärker, -3,7dB Zweiwegekoppler, -25dB Multischalter.



49,7°N - 11,2°O - Lkr. FO


Servus Terranus,

mit den Spaum-Multischaltern hab ich schlechtere Erfahrungen gemacht. Mein Axing hat einen Einspeiseverlust von 18 - 20 dB (selbst gemessen) - während der Spaum nach Herstellerangabe weit über 20 liegt. Jedes dB an Gewinn zählt ja bei DXing.

Zuviel Verstärkung ist auch schon wieder schlecht - wegen der Übersteuerung der örtlichen Sender vom Dillberg - wir habens hier mit den privaten echt nicht leicht in NM :-(

Sogar ein zu stark gekrümmtes Koax-Kabel, bei dem der Innenleiter nicht mehr sauber im faradayischen Käfig liegt, erhöht die Verluste dramatisch - und das ist schon weit vor den maximalem Biegeradius der Fall :-(

Schlimmer wirds dann noch, wenn die von Nürnberg aus die VHF-Frequenzen stilllegen sodass sich noch mehr schwächere Signale mit dem Dillberg überlagern :-(

Das beste wäre eine Yagi-Antenne die speziell die Freqenzen ab 585 MHz verstärkt - weiß da vielleicht jemand eine Antennenversion?


Apropo
Wieso das Signal mit 44dB verstärken? Je höher die Verstärkung desto höher wird auch der Rauschfaktor! 18 dB reichen völlig - man kann mit so nem Teil eh nur die Kabelverluste bzw. die Aufschaltverluste bei MS kompensieren - dazu sind die Verstärker eigentlich gedacht! Alles andere an Gewinn MUSS die Antenne passiv bringen!

Das perfekte wäre 4 x 91-Element-UHFs parallel - pro UHF-Einzelstrang dann jeweils ein ULNA 3018 Verstärker und die vier verstärkten Stränge dann auf nen umgedrehten Vierfachverteiler :-))
Bringt bestimmt 3 - 4 dB echten Zusatzgewinn.

Vg Fisoduck

von Fisoduck - am 30.03.2009 21:55
Schön wenn man mal wieder überlesen wird...
Für Mühlen kann ich nicht mitreden,hier im Süden reicht ne aktive Zimmerantenne am Fenster.
Wenn der K6 Dillberg und FMT rüber zu K55 wechselt dürfte es keine Verschlechterung bringen,eher das Gegenteil.Schon jetzt empfange ich K55 Hesselberg und nicht mehr K6 Dillberg.


von Scrat - am 30.03.2009 22:26
Zitat
Daniel28-55-59
Werde demnächst meine geplante Zwillingsanordnung der Kathrein AOP 52 gen Dillberg montieren.
Das ist von mir aus hier im Lkrs. Cham die gleiche Richtung wie der FMT Nürnberg.
Die Lage wäre nicht schlecht, ein "Westhang" mit einigermaßen freier Sicht Richtung Nordwesten.
Es sind ca. 120 km Luftlinie.

Dazu ein rauscharmer Vorverstärker K47-55 mit 35 dB Verstärkung.

Vielleicht klappt's ja hier auch mit dem K52 aus Nürnberg, auch wenn die Chancen dazu eher schlecht sind.
Evtl. bei Überreichweiten, wenn dann aber nicht der K52 aus Pilsen stört.
Ich denke Plzen-Krasov ist da wesentlich stärker.

von Martyn136 - am 30.03.2009 22:30
Zitat
Fisoduck
Wieso das Signal mit 44dB verstärken? Je höher die Verstärkung desto höher wird auch der Rauschfaktor! 18 dB reichen völlig - man kann mit so nem Teil eh nur die Kabelverluste bzw. die Aufschaltverluste bei MS kompensieren - dazu sind die Verstärker eigentlich gedacht! Alles andere an Gewinn MUSS die Antenne passiv bringen!

:spos: Genau so ist es und das predige ich ja auch schon lange. Aber manche lernen es nie und wundern sich dann, warum die Zimmerantenne trotz 40dB "Gewinn" z.B. die 100km entfernte Zugspitze nicht empfängt... :rolleyes:

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 31.03.2009 06:46
Bei Terranus ging es doch darum, dass der Mutltischalter die Kanäle aus Nürnberg zu stark dämpft und der Kathreinverstärker die Dämpfung nicht ausgleichen kann, also, was macht man, wenn das Signal danach noch zu schwach ist, nen Verstärker nehmen, der ne höhere Verstärkung hat und somit die Dämpfung ausgleichen kann.

Mehrbereichsantennenverstärker, bei denen man die Schräglage justieren kann, gibt es nicht oder?

von Yagi - am 31.03.2009 11:38
Zitat
Yagi
Bei Terranus ging es doch darum, dass der Mutltischalter die Kanäle aus Nürnberg zu stark dämpft und der Kathreinverstärker die Dämpfung nicht ausgleichen kann, also, was macht man, wenn das Signal danach noch zu schwach ist, nen Verstärker nehmen, der ne höhere Verstärkung hat und somit die Dämpfung ausgleichen kann.

Mehrbereichsantennenverstärker, bei denen man die Schräglage justieren kann, gibt es nicht oder?



Ich will hier keinen Streit vom Zaun brechen.
Gerade bei Terranus: Eben keinen stärkeren Verstärker benutzen! Sondern stattdessen einen Multischalter mit geringerer terristrischer Aufschaltdämpfung bzw. besserer Selektion von Terr/SAT.

Besser wäre es auch für ihn, den Verstärker gegen einen rauschärmeren zu tauschen. Ich sprech da speziell die ULNA-Verstärker an - ohne Werbung hierfür zu machen.

Grüße
Fisoduck



von Fisoduck - am 31.03.2009 12:00
Wenn alle Kanäle etwa gleich schwach sind, wäre ein "grösserer" Verstärker sinnvoll. Aber im vorliegenden Fall...
Zitat
TerranusI
während die drei ÖR Muxe vom Kälberberg stark kommen, sind die drei Muxe vom FMT in Nürnberg deutlich schwächer.

...würden die starken Muxe die Anlage wahrscheinlich übersteuern, wenn man einfach drauf los verstärkt. Im vorliegenden Fall würde ich, falls das nicht eh' schon gemacht wird, die beiden Standorte mit zwei separaten Antennen empfangen, wobei die für Nürnberg einen rauscharmen VV kriegen würde. Dann selektiv filtern und die Signale zusammenführen.

Planloses Verstärken ist fast immer eine Bastellösung. Kann funktionieren, wenn man Glück hat. Kann aber auch neue Probleme schaffen, wie man in den diversen Foren immer wieder lesen kann. Wenn man, wie ich, noch richtigen Antennenbau und das Berechnen von Verteilanlagen bis ins Detail gelernt und praktiziert hat, kriegt man Bauchkrämpfe, wenn als Allheilmittel aller DVB-T-Probleme ein grösserer Verstärker, eine Designer-Antenne oder gar ein c't-Dipol empfohlen wird. Und wenn dann, wie von einem gewissen Herrn im DF-Forum, auch noch behauptet wird, dass eine fehlende Stromversorgung bei einem Verstärker das Signal nicht dämpft, klinke ich mich endgültig aus.
(Das musste jetzt einfach mal gesagt werden... ;))

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 31.03.2009 12:05
Wenn der Kälberberg schon über ne andere Antenne empfangen wird, als Nürnberg, dann könnte man doch versuchen mit nem Dämpfungsregler die Kälberbergsignale etwa auf den gleichen Level zu bringen wie die Nürnbergmuxe und dann erst in den Verstärker schicken. Schon könnte man doch nen Verstärker nutzen mit höherer Verstärkung, um die Multischalterdämpfung auszugleichen. Oder liege ich hier wieder falsch?

von Yagi - am 31.03.2009 12:26
Die Pegelunterschiede sind schon erheblich... ein wenig dämpfen kann man das ganze schon, indem man die Antenne einfach vertikal dreht - das dämpft den hor. Kälberberg und ist für Nürnberg sowieso notwendig.

Problem ist, dass die Nürnberger Muxe selbst mit dem VCB 28 nicht durch den MS kommen, während UKW und die Kälberberg Muxe "durchflutschen".

@Rolf: ja, das hat ja auch zu einem seltenen emotionalen Ausbruch bei mir geführt :rolleyes:

von Terranus - am 31.03.2009 12:38
Zitat
Yagi
Wenn der Kälberberg schon über ne andere Antenne empfangen wird, als Nürnberg, dann könnte man doch versuchen mit nem Dämpfungsregler die Kälberbergsignale etwa auf den gleichen Level zu bringen wie die Nürnbergmuxe und dann erst in den Verstärker schicken. Schon könnte man doch nen Verstärker nutzen mit höherer Verstärkung, um die Multischalterdämpfung auszugleichen. Oder liege ich hier wieder falsch?



Das ist leider wieder verkehrte Denkweise!

Denn ein selektiver Dämpfungsregler ist gerade das Gegenteil zu nem Verstärker. Der dämpft dir NICHT nur deine gewünschten Frequenzen vom Kälberberg, sondern auch alle anderen Signale "ungewollt" mehr oder weniger stark ab. Und ein schwaches Signal zu dämpfen ist genauso Humbug wie einen stärkeren Verstärker bei schwachen Signalen zu benutzen!

Versuch lieber deine Verluste mittels besserer Komponenten, wie trennungsfreudigerer (=teurer) MS, verlustarme SAT/UHF-Dosen, optimale Kabelführung, maximaler Innenleiterquerschnitt, oder aber eine bessere (=längere) UHF-Antenne zu kompensieren.

Wenn du unbedingt leistungsfähiges DXing machen willst, MUSST du deine Frequenzen separat führen. Will heißen: Separate Koaxkabel verwenden für SAT-TV -Empfang un wiederum separate für die UHF/VHF/FM Signale - möglichst ohne Verteilergeschnörksel von der Antenne direkt ins Empfangsgerät!

Nur das bringt was!



von Fisoduck - am 31.03.2009 12:48
Die Multischalter sind wirklich ein Problem. Wo es ging, habe ich SAT und Terrestrik separat geführt. Wo es nicht ging (Altbau halt...), habe ich DVB-T + UKW erst nach dem Multiswitch mittels passiver Sat-/Terrestrik-Weichen zusammengeführt, statt den terrestrischen Eingang am MS zu nutzen. Das hat sich als eine sehr gute Lösung erwiesen.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 31.03.2009 13:11
Zitat:
///Wenn der Kälberberg schon über ne andere Antenne empfangen wird, als Nürnberg, dann könnte man doch versuchen mit nem Dämpfungsregler die Kälberbergsignale etwa auf den gleichen Level zu bringen wie die Nürnbergmuxe und dann erst in den Verstärker schicken. Schon könnte man doch nen Verstärker nutzen mit höherer Verstärkung, um die Multischalterdämpfung auszugleichen. Oder liege ich hier wieder falsch? ////



Was les ich da noch grade, dass du zwei separate UHF-Antennen mit unterschiedlicher Ausrichtung für Nürnberg sowie Kälberberg verwendest?? Auuuuaaaaa.

Das tut - vor allem den ohnehin schon schwachen Signalen seeeehhrr wehh!
Ich hoffe, dass du diese beiden UHF-Antennen mit nterschiedlicher Ausrichtung NICHT irgendwie zusammenführst - das ist der Tod! denn die unterschiedlichen Antennenausrichtungen sorgen für negativen db-Gewinn.

Du darfst sowas NIE zusammenführen!

Wieso verwendest du für ortsnahe Sender eine extra Antenne?





von Fisoduck - am 31.03.2009 13:11
Zitat
Fisoduck
Ich hoffe, dass du diese beiden UHF-Antennen mit nterschiedlicher Ausrichtung NICHT irgendwie zusammenführst - das ist der Tod! denn die gegenseitigen Antennenausrichtungen sorgen für negativen db-Gewinn.

Du darfst sowas NIE zusammenführen!

Stopp, stopp! Nur breitbandiges Zusammenführen ist "pfui", darum schrieb ich oben auch extra vom kanalselektiven Zusammenführen. Mein gesamtes terrestrisches Empfangskonzept ist so aufgebaut. Für die 12 Muxe verwende ich fünf Antennen, alle mit Vorverstärker und anschliessender kanalselektiver Filterung plus Pegelanpassung mit Polytron-Dreikreisern. So gefiltert kann man die Signale bedenkenlos zusammenschalten.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 31.03.2009 13:19
Zitat
Martyn136
12 DVB-T MUXe find ich ich schon extrem, was empfängst du du denn da alles?

Na ja, einige sind doppelt, aber ich wollte alle hier machbaren Pakete in der Hausverteilung haben. Ist halt Hobby...
Diejenigen mit Sternchen sind die "wichtigen". Die anderen sind redundant, aber auch störungsfrei decodierbar.

21 - ORS MUX B *
22 - ZDF *
24 - ORS MUX A *
28 - ZDF
32 - SRG D *
34 - SRG D
40 - SWR2
41 - SWR2 *
43 - SWR1
45 - BR1 *
46 - BR2 *
54 - SWR1 *

Dazu kommen noch zwei DVB-H-Muxe (23 + 31), die aber nur als Abfallprodukt in die Verteilung mit hereinrutschen.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 31.03.2009 14:47
Hier ist theoretisch machbar:

K06 (lohnt nicht mehr, wird im Sommer abgeschaltet)
K23 ZDF
K28 BR2-Süd*
K29 BR1*
K30 BR1
K34 ZDF*
K36 BR1
K40 BR2-Nord*
K44 ZDF
K46 BR2-Nord
K47 BR2-Nord
K50 SWR1*
K52 P7S1*
K53 (bald K59) SWR2-BW*
K55 BR1
K60 Priv3*
K66 RTL*

hui das sind sogar 16...

K29,34,40,47,55 kommen hier bombig, wobei die ersten drei "zimmerantennentauglich" sind.

von Terranus - am 31.03.2009 15:11
BR1 Süd und SWR1 sind doch eh komplett identisch (jeweils ARD, EinsPlux, Phoenix, arte) und auch BR2 Süd und SWR2 sind fast identisch (abgesehen von BRalpha).

Denke die intressantere Herausforderung wären da eher die Privaten MUXe vom Wendelstein oder vielleicht französische MUXe.

von Martyn136 - am 31.03.2009 15:18
Wendelstein und Frankreich gehen hier nicht, egal mit wieviel Aufwand. Wobei mich der Privat-Dreck vom Wendelstein eh' nicht interessiert. Den kann ich bei Bedarf (den ich allerdings immer seltener habe) auch über die Schüssel empfangen.

Zitat
Martyn136
BR2 Süd und SWR2 sind fast identisch (abgesehen von BRalpha).

Ah ja? HR und WDR zählen nicht? :rolleyes:

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 31.03.2009 15:24
ich hätte auch lieber ORF und SRG, aber die sind hier nunmal nicht zu kriegen, auch mit ner 16er Gruppe nicht. Früher tauchte bei so nem Wetter wie heute mal auf K7 SF1 auf, aber dank der zigfach Belegung des K34 geht da nicht mal mehr was bei Tropo... K24 ORF lohnt aber sicher bei Tropo zu beobachten, der Kanal ist hier jetzt völlig frei.

von Terranus - am 31.03.2009 15:52
Zitat
Martyn136
12 DVB-T MUXe find ich ich schon extrem, was empfängst du du denn da alles?


K22 Digitenne 1
K65 Digitenne 2
K23 Digitenne 3
K47 Digitenne 4
K41 ARD NDR
K21 K48 ARD WDR
K35, K59 ZDF
K45 K46 WDR
K37 NDR
K29 RTL
K52 Priv. Dritt
K55 Pro7Sat1

Macht 12 unterschiedliche Muxxe, 15 total :)

Dies alles mit ein Rasterantenne unterdach.

von Jassy - am 31.03.2009 16:39
Zitat
Martyn136
12 DVB-T MUXe find ich ich schon extrem...


12 Muxe sind überhaupt kein Problem, da muß man auch keine besondere Empfangslage haben.

Bei mir sind's insgesamt 15 (mit insgesamt 4 Antennen - davon zwei AOS 32).

K07 - ARD-Mux
K27 - BR-Mux Süd
K28 - BR-Mux Süd
K29 - ORF-Mux B (der einzige Wackelkandidat seit Ochsenkopf K29)
K30 - ARD-Mux
K32 - ORF-Mux A
K33 - ZDF-Mux
K34 - RTL-Mux (bei Überreichweiten hin und wieder leichte Störungen durch K34 Dillberg)
K35 - ZDF-Mux
K47 - BR-Mux Nord
K48 - Sat1-Mux
K53 - ZDF-Mux
K56 - BR-Mux Süd
K66 - Privat-Mux

Und ab Sommer dieses Jahres:
K54 - ARD-Mux
K55 - ARD-Mux
Diese beiden werden dann mit Sicherheit auch gut empfangbar sein.

Dann sind's siebzehn.

Also wie gesagt, alle Kanäle einwandfrei und dauerhaft empfangbar.
Einzig seit Ende November ist der K29 aus Salzburg nicht mehr ständig empfangbar.
Immer wieder heftige Störungen durch den Ochsenkopf.
Und CZ ist hier - trotz nur 8 km zur Grenze - nicht empfangbar.
Gleichkanalstörungen kann ich auch keine feststellen, trotz großer Pegelunterschiede (Hoher Bogen K33 - 7 km; Gaisberg K32 - 165 km)

Und vielleicht schaffe ich es in Kürze auf unserem zweiten Haus im Nachbarort, den FMT Nürnberg hier im Lkrs. Cham reinzubekommen.

Und noch eins:
Das ist ein Hobby, da schaut man auch mal den einen oder anderen Euro nicht an.
Wenn ich mir überlege, mein Bruder ist ein Motorrad-Freak mit einer Maschine um 11.000 Euro, da könnte ich mir viele Antennen drum kaufen.

von Daniel28-55-59 - am 31.03.2009 17:10
Zitat
Daniel28-55-59
12 Muxe sind überhaupt kein Problem, da muß man auch keine besondere Empfangslage haben.
[...]
Und noch eins:
Das ist ein Hobby, da schaut man auch mal den einen oder anderen Euro nicht an.

Eben! Was bei mir mit viel Aufwand noch dauerhaft ginge, wären der Hochrheinsender und wahrscheinlich auch die Zugspitze. Aber die brächten ja keine zusätzlichen Programme mehr. Die genannten Redundanzen bei ARD1 und ZDF sind dagegen mit wenig Aufwand verbunden, weswegen ich sie einspeise. Auch schon zu Analogzeiten hatte ich einige Programme mehrfach drin.

Aber irgendwie sind wir ziemlich vom eigentlichen Thema abgekommen...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 31.03.2009 17:44
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Aber irgendwie sind wir ziemlich vom eigentlichen Thema abgekommen...

Und ich habe versucht, mit meinem letzten Satz ...in Kürze, den FMT Nürnberg bei mir hier im Lkrs. Cham reinzubekommen... wieder die Kurve zu kriegen ;-)

von Daniel28-55-59 - am 31.03.2009 17:56
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Zitat
Martyn136
BR2 Süd und SWR2 sind fast identisch (abgesehen von BRalpha).

Ah ja? HR und WDR zählen nicht? :rolleyes:

Ich hätte einfach SWR2 genommen und BR2Süd weggelassen, dann hättest du ja hr und WDR dabei.

SWR2 bringt:
SWR BW
BR
hr
WDR

BR2 Süd bringt:
BR (ist auch in SWR2 MUX drin)
BR alpha
SWR BW (ist auch in SWR2 MUX drin)
ARD (ist auch in SWR1 MUX und BR1 MUX drin)

von Martyn136 - am 31.03.2009 20:10
Danke für die Auflistung. :rolleyes:

Erstens will ich aber auch BR-Alpha sowie den BR mit Zweikanalton. Zweitens ist es, wie gesagt, Hobby und der Grünten-Empfang ist hier unproblematisch. Drittens nerven viele deiner Postings, weil sie zum Thema wenig bis gar nichts beitragen oder sachlich falsch sind.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 31.03.2009 20:22
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Danke für die Auflistung. :rolleyes:

Erstens will ich aber auch BR-Alpha sowie den BR mit Zweikanalton. Zweitens ist es, wie gesagt, Hobby und der Grünten-Empfang ist hier unproblematisch. Drittens nerven viele deiner Postings, weil sie zum Thema wenig bis gar nichts beitragen oder sachlich falsch sind.


Kann ich nur so unterstreichen!

von Bengelbenny - am 31.03.2009 20:26
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Zitat
Fisoduck
Ich hoffe, dass du diese beiden UHF-Antennen mit nterschiedlicher Ausrichtung NICHT irgendwie zusammenführst - das ist der Tod! denn die gegenseitigen Antennenausrichtungen sorgen für negativen db-Gewinn.

Du darfst sowas NIE zusammenführen!

Stopp, stopp! Nur breitbandiges Zusammenführen ist "pfui", darum schrieb ich oben auch extra vom kanalselektiven Zusammenführen. Mein gesamtes terrestrisches Empfangskonzept ist so aufgebaut. Für die 12 Muxe verwende ich fünf Antennen, alle mit Vorverstärker und anschliessender kanalselektiver Filterung plus Pegelanpassung mit Polytron-Dreikreisern. So gefiltert kann man die Signale bedenkenlos zusammenschalten.



das Thema ist zwar schon ne Weile her, beschreibt aber eventuell mein Problem.

Der BR 11D Mux soll ja laut Robert S. recht gut rund um den Bleßberg empfangbar sein. An meinem Heimat QTH hatte ich den Dillberg DVB-T Muxx seinerzeit auch brauchbar empfangen (die Entfernung dürfte so 140 km betragen). Spätestens im Sommer soll der BR MUXX mit 10 KW von dort gesendet werden, im Herbst soll auch Würzburg (Entfernung ~ 80 km) dazukommen.

Ich möchte eine WB345 Antenne für DAB über Dach an einem vorhandenen Mast montieren, die nach Süden (Süd-Westen) zeigt. Allerdings klemmt an dem Mast schon eine WB345, ausgerichtet nach Nord-Osten. Die Antenne ist auf nen Bereichsverstärker Eingang Band 3 geklemmt.

Wenn ich also nun eine 2 Antenne montiere, kann ich einfach das 2. Antennenkabel ebenfalls auf den Band 3 Eingang klemmen - oder müßte man da K11 von der einen Antenne und K12 von der anderen Antenne filtern?

hier liegt ein Foto der Antenne, wie sie heute ausschaut:

http://82.129.38.50/~wm/ant/ant.JPG

die beiden UHF Antennen (horizontal Kreuzberg / Heidelstein bzw. vertikal Bleßberg) sind auch einfach beide Antennenkabel in den Verstärker Eingang Band 4/5 geklemmt. Das ist zwar nicht schön tut aber 1A ,-)


von mobi - am 31.03.2010 11:38
@ Mobi:
Wenn dir das was nützt.
Auch die Privaten aus Nürnberg gehn auf dem Bleß ganz,gut,sogar der Kanal 66 ???
Auf der Straße vom Bleß bricht der Empfang aber nach wenigen 100 m ab.
Selbst auf dem Kieferle gehen die Privaten,wenn auch nur ganz knapp über der Graßnarbe und auch nicht alle Kanäle.

von Robert S. - am 31.03.2010 21:32
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.