Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
39
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
PowerAM, Cartmaschine, senderjaeger, Stephan Großklaß, seventeen, WiehengeBIERge, shianne, andimik, Nohab, _Yoshi_, Erich Hoinicke, Mc Jack

Testbericht und Modifikation: Bench KH 2028 und 2027

Startbeitrag von PowerAM am 20.05.2008 11:57

Nachdem mein fabrikfrischer Bench KH 2028 vom ebay-Dealer vergangene Woche geliefert wurde hab' ich ihn gestern zunaechst originalbelassen getestet.

Empfangsbereiche: 87,50 bis 108,50 MHz, 144 bis 281 kHz, 522 bis 1656 kHz und 5,85 bis 17,9 MHz. Abgestimmt wird auf UKW standardmaessig in 100 kHz-Schritten, 50 kHz sind auf Tastendruck auch waehlbar. Die Mittelwelle kann 9 kHz-Schritte und ist bei Bedarf auf 10 kHz umstellbar. 50 kHz sind auf Kurzwelle vorgegeben.

Zunaechst zum Bedienkonzept: Die Wellenbereiche waehlt man per Schiebeschalter. Die Lautstaerke ist in sehr feinen Schritten per +/- Tasten justierbar. Auch der Sendersuchlauf ist logisch bedienbar - einzeln gedrueckt geht es je einen Schritt hoch oder runter, langes Druecken setzt einen maessig empfindlichen Suchlauf in Bewegung, der nur bei absoluten Ortssendern haelt.

250 Senderspeicher sollen zusammenkommen: Je 60 Speicher in 6 Seiten fuer UKW und MW, 30 Speicher in 3 Seiten fuer LW und 100 Speicher in 10 Seiten fuer Kurzwelle.

Klanglich ist das Geraet im Originalzustand akzeptabel aber nicht der Kracher. Keine Baesse, keine Hoehen - klanglich eben recht nasal. Sprachverstaendlichkeit einwandfrei, rauschende UKW-Sender fallen nicht stoerend auf. Leider war mein Geraet recht nachlaessig zusammengebaut, was zu Knarzen und Scheppern im Gehaeuse fuehrte.

Die Empfindlichkeit auf UKW geht im Originalzustand schon sehr in Ordnung, es mangelt aber an Trennschaerfe. 300 kHz muessen es schon zum naechsten Ortssender sein. Auf LW dominiert der nahe Sender Zehlendorf und D-Kultur ist uebers ganze Band zu hoeren. MW ist grob in Ordnung und die KW habe ich nur kurz angetestet. Funktioniert, hat aber kein SSB.

Also habe ich das Geraet heute zerlegt und analysiert. Es enthaelt zwei Platinen, die jeweils beidseitig bestueckt sind und in Mischbauweise mit konventionellen sowie SMD-Bauteilen bestueckt ist. Die Platinen sind aber sehr sauber bestueckt und uebersichtlich gehalten. Soll ja auch problemlos von Kindern zusammengebaut werden koennen! ;) Zum Zerlegen schraubt man idealerweise die Antennenleitung ab und entloetet die Batteriekabel. Dann laesst sich alles sauber nebeneinander auf den Tisch legen. Die Draehte zum Lautsprecher sind lang genug.

Beide keramischen ZF-Filter lassen sich gut erreichen. Es sind original 10.7 S verbaut. Beim Ausloeten sollte man sehr vorsichtig und schnell vorgehen, denn direkt an einem Filter sitzt noch ein SMD-Widerstand. Der loest sich entweder von seiner Loetstelle oder raucht bei zuviel Hitze ab wenn man es uebertreibt. Ich hatte eine ruhige Hand und etwas Glueck, denn der Widerstand blieb heil. Man sollte ihn nur beim Ausloeten des Filters mit einem Schraubendreher auf die Platine druecken, damit er sich nicht abhebt.

Ich hatte zunaechst Stecksockel eingeloetet, um mit unterschiedlichen Filtern spielen zu koennen. Zunaechst: Zweimal 110 kHz reichen fuer normale Ansprueche! 200 kHz direkt neben Ortssendern kann man was weiter entferntes hoeren. Klanglich noch keinerlei Verluste. Ich hatte dann zwei 80er probiert und konnte auf 100 kHz neben einem Ortssender trennen, wenn es nicht gerade ein 100 kW-Brenner ist. Leichtes Zerren bei sehr lauten Ortssendern erkauft man sich damit aber. Die Kombination 80 und 110 scheint am besten zu funktionieren, ist klanglich problemlos und trennt auch kaum schlechter als zweimal 80 kHz. Auf Stereoton und RDS braucht man keine Ruecksicht nehmen - beides gibt es nicht.

Ein kleines Problem war allerdings, dass die Filtersockel der Schaltung bereits zuviel waren. Es kommt mit ihnen zu Phantomsendern und Mischprodukten zwischen anderen Sendern. Nach dem Tests habe ich die Filter also direkt auf die Platine geloetet. 110 und 80 kHz schienen mir am besten und wurden ausgewaehlt.

Lustig ist noch, was man mit den zahlreichen Drahtbruecken auf beiden Platinen anstellen kann! UKW laesst sich auf 63 bis 74 MHz, 76 bis 92 MHz oder 87,5 bis 108,5 MHz jumpern. Leider geht 76 bis 108 offenbar nicht. Ist aber auch nicht schlimm, da das UKW-Band im Bereich um 80 MHz kaum schwaecher wiederfindet.

Antworten:

Re: Testbericht und Modifikation: Bench KH2028

Zitat

Beide keramischen ZF-Filter lassen sich gut erreichen. Es sind original 10.7 S verbaut. Beim Ausloeten sollte man sehr vorsichtig und schnell vorgehen, denn direkt an einem Filter sitzt noch ein SMD-Widerstand. Der loest sich entweder von seiner Loetstelle oder raucht bei zuviel Hitze ab wenn man es uebertreibt. I

Yeah :cool: .

von WiehengeBIERge - am 20.05.2008 12:00

Re: Testbericht und Modifikation: Bench KH2028

Fortsetzung:

Der OIRT-Bereich ist aber ziemlich sauber. Die Kurzwelle kann man vielfach einschraenken, nur auf das 49 m-Band oder aber statt durchgangig auf 49-, 41- und 31 m-Band ohne den Bereich dazwischen begrenzen. Auf MW kann man per Jumper das sonst per Tastendruck umschaltbare 10 kHz-Raster als Standard vorgeben, wobei dann 9 kHz und LW nicht mehr waehlbar sind. Die Schalterstellung LW ist dann funktionslos. Ich hab' allerdings alle Bruecken wieder eingesetzt, da mir die Aenderungen nichts brachten.

Was koennte man sonst noch optimieren? Die gruene Displaybeleuchtung mit Low-Current-LEDs koennte man auf blaue oder weisse 3 mm-LEDs umbauen, was aber den ansonsten herrlich geringen Strombedarf wieder kaputtmachen wuerde. Die eingebauten LEDs sind aber wirklich ziemlich dunkel. Man kann trotzdem bei Dunkelheit einwandfrei das Display lesen.

Den Raum hinter dem Lautsprecher habe ich mit einer Schaumgummieinlage entdroehnt. Zudem kam die Displayplatine mit Gummi-Unterlegscheiben wieder rein, womit das Knarzen verschwunden ist. Die Teleskopantenne ist eindeutig zu kurz und sollte vieleicht ersetzt werden. Bereits 1 m Draht darangeknotet bringt einen besseren UKW-Empfang sowie eine lautere Kurzwelle. Fuer sie gibt es uebrigens einen schaltbaren Local-Abschwaecher, der auch nur dort wirkt. Er macht den Empfaenger aber sehr taub.

Ich habe uebrigens noch eine isolierte Alufolie zwischen die Platinen gelegt, womit das leise flirrende Geraeusch beim LW-, MW- und KW-Empfang verschwand, das offenbar vom Display kam.

Fazit: Fuer 5 EUR Sofortkauf zzgl. 4 EUR Versand ein nettes Reiseradio! Der LW-Empfang versagt wegen des sehr starken Senders Zehlendorf, was auch den MW-Bereich beeintraechtigt. Der UKW-Empfang ist wie oben beschrieben modifiziert auf jeden Fall den Aufwand wert! Die Schaltung ist simpel aber empfindlich. Sie bringt mir an der Teleskopantenne die 100 km entfernte N-Joy Funzel Roebel (97,40 MHz, 4 kW) sauber und nur leicht rauschend heran. Das Rauschen ist mit einer etwas laengeren Antenne voellig wegzubekommen. Fuer das Geraet spricht der seeehr geringe Stromverbrauch, der mit einer Akkuladung einen ganzen Urlaub lang taegliche Musikberieselung ermoeglichen sollte. 40 mA bei abgeschalteter Displaybeleuchtung und Zimmerlautstaerke sind eine Ansage! Der Eton E5 nimmt um die 100 mA.

von PowerAM - am 20.05.2008 12:15

Re: Testbericht und Modifikation: Bench KH2028

Zitat

Der OIRT-Bereich ist aber ziemlich sauber.

Was wohl vermutlich daher kommen wird, dass er auf diesen Bereich nicht abgeglichen ist.

von WiehengeBIERge - am 20.05.2008 12:20

Re: Testbericht und Modifikation: Bench KH2028

Denkbar! ;)

Ein interessantes Feature habe ich noch gefunden! Schaltet mal auf MW ins amerikanische 10 kHz-Raster, so vergroessert sich der Empfangsbereich auf 520 bis 1710 kHz. Dem Hoervergnuegen im X-Band steht also nichts im Weg! Denn wenn man jetzt auf "Fine" schaltet, dann gibt es sogar 1 kHz-Schritte, was das X-Band ueberhaupt erst nutzbar macht. :spos:

von PowerAM - am 20.05.2008 12:28

Re: Testbericht und Modifikation: Bench KH2028

Ich moechte doch zum Programmhoeren zweimal 110 kHz empfehlen. Bei Ortssendern kracht und zerrt es doch etwas, wenn man 80 und 110 kHz verbaut. Besonders dann, wenn die Ortssender recht "laut" sind.

von PowerAM - am 20.05.2008 20:56

Re: Testbericht und Modifikation: Bench KH2028

Zwischenfrage: Was hast du eigentlich so IC-technisch und in Sachen AM-Filter in dem Gerätchen gesichtet? Wenn ich mal raten dürfte, UKW-Frontend TA7358AP (das ist ein 9-Füßler in SIP) nach Datenblatt, dazu für ZF und AM TA8132AN, bzw. jeweils die CD...-Äquivalente. Filter vielleicht ein LPP450H oder irgendein LT...U.

Was die zugestopfte LW angeht, da dürfte trotz abgestimmten Antennenkreises der Mischer dichtmachen. Kommt schon mal vor.

Die Bestückung mit Durchsteckbauteilen auf einer und SMD auf der anderen Seite ist übrigens typisch für günstige neuzeitliche Geräte. Erst bei etwas größerer Platznot (z.B. DE1121) verirren sich SMD-Bauteile auch auf die Bestückungsseite, ist halt bei der Produktion löttechnisch etwas aufwendiger.

von Stephan Großklaß - am 21.05.2008 19:01

Re: Testbericht und Modifikation: Bench KH2028

...ich muesste nochmal reingucken, was sonst noch so drin ist. Falls es dich brennend interessiert, dann kuemmere ich mich mal drum.

Kann man mit der LW irgendwas machen? Ich meine, andere Geraete gehen hier trotz LW-Sender mit diversen 100 kW in Sichtweite deutlich besser.

von PowerAM - am 21.05.2008 21:25

Re: Testbericht und Modifikation: Bench KH2028

Cooler Test. Bin mit dem Gerät seit 3 Jahren sehr zufrieden.
Auch als Radiowecker leistet er gute Dienste.

Zitat
PowerAM
Dem Hoervergnuegen im X-Band steht also nichts im Weg! Denn wenn man jetzt auf "Fine" schaltet, dann gibt es sogar 1 kHz-Schritte, was das X-Band ueberhaupt erst nutzbar macht.


Die Fine-Einstellung geht dann aber wohl nur intern? Ich habe zwar einen Taster für 10 KHz-Schritte, aber nicht für 1 KHz außen am Gerät.

Achso: Langwelle ist bei meinem bench mit dem Degen auf Augehöhe. Scheint dann wohl aber trotz allem nicht Großsignalfest auf LW zu sein, wenn ich deinen Test so anschaue.


von seventeen - am 22.05.2008 17:18

Re: Testbericht und Modifikation: Bench KH2028

@PowerAM
Poste mal wenn es nicht zu aufwendig ist die Bezeichnung der Hauptcpu in dem Bench.
Dann kann man mal nach dem Datenblatt suchen und schauen was man mit dem Bench noch so anstellen kann.

von _Yoshi_ - am 22.05.2008 17:33

Re: Testbericht und Modifikation: Bench KH2028

Zitat
PowerAM
Kann man mit der LW irgendwas machen? Ich meine, andere Geraete gehen hier trotz LW-Sender mit diversen 100 kW in Sichtweite deutlich besser.

Das Frontend wird wenig mehr als ein abgestimmter Antennenkreis sein, dessen Output auf den Eingang des betreffenden ICs geht, da kann man in Sachen Abschwächer nicht arg viel machen. Könnte natürlich auch sein, daß der Eingangskreis breitbandig ist, das wäre eine Erklärung für das mäßige Großsignalverhalten. (Die andere wäre ein etwas lausiger Mischer.)

Die einzige solche Billiggurke, die ich mir bis dato an Land gezogen habe, war ein "Opera PLL205", im Prinzip also diese Kiste. Die Trennschärfe auf den AM-Bereichen ist ja durchaus passabel (das war der Knackpunkt beim Degen DE105), Klang (über Kopfhörer) auch, es mangelt dem Gerätchen aber eklatant an Über-Alles-Verstärkung (für den DRM-Downmixer mit SA612 vielleicht gar nicht mal so schlecht), und das Großsignalverhalten auf der kurzen Welle ist nur so la-la (mit der AN-LP1 kann man ihn prima übersteuern). Der LO hörte sich auch nicht gar so furchtbar sauber an. UKW-seitig schön breites Filter. Zusammen mit dem Siemens RK709G4 (lausiges AM-Filter, sonst gar nicht mal so übel) war ich dann von solcherlei Quietschkisten erstmal wieder kuriert.

Es muß doch aber auch bessere Einfachsuper-Portables geben...

von Stephan Großklaß - am 22.05.2008 20:13

Re: Testbericht und Modifikation: Bench KH2028

...von den vier viereckigen Tastern an der Front, die so schoen quadratisch gruppiert sind, ist es der links oben mit der Bezeichnung "Alt. Display / Fine Set". Ein Druck darauf bringt 1 kHz-Schritte im AM-Bereich und 50 kHz im FM-Bereich. ;)

Ueber das Wochenende habe ich den Kopf mit Besuch voll, ich werde den Bench sicher nochmal zerlegen und nach der CPU suchen.

von PowerAM - am 22.05.2008 22:00

Re: Testbericht und Modifikation: Bench KH2028

Zitat
PowerAM
...von den vier viereckigen Tastern an der Front, die so schoen quadratisch gruppiert sind, ist es der links oben mit der Bezeichnung "Alt. Display / Fine Set". Ein Druck darauf bringt 1 kHz-Schritte im AM-Bereich und 50 kHz im FM-Bereich. ;)


Die Taste habe ich nicht (Alt Display liegt bei mir auf Tuning down). Dann hast du ein neueres Modell in gleichem Design.

von seventeen - am 23.05.2008 05:46

Re: Testbericht und Modifikation: Bench KH2028

Ja, schade fuer dich! Selbst der in meiner Bedienungsanleitung ebenfalls beschriebene KH2027 hat eine eigene Taste dafuer.

von PowerAM - am 23.05.2008 07:36

Re: Testbericht und Modifikation: Bench KH2028

Nochmal aufgewaermt! Nachdem ich fuer einen Freund nochmal einen KH 2027 bei e*** fuer das Startgebot erwerben konnte, kommt hier der Testbericht fuer den "kleinen Bruder" des KH 2028:

Ausgepackt stellte ich erneut ein zwar mal ausgepacktes, jedoch ansonsten fabrikfrisches Geraet fest. Keine Fingerabdruecke drauf, keine Kratzer - und auch das Netzteil war noch zusammengerollt.

Der KH 2027 ist eine ganze Nummer kleiner, wirkt jedoch vom Design und von der Verarbeitung wertiger als der klotzige 2028. Im Prinzip sind die gleichen Schiebeschalter fuer Wellenbereich und den KW-Abschwaecher vorhanden, nur beim "kleinen" alle rechts. Kopfhoerer- und Netzteilanschluss verblieben links. Die Tasten auf der Front sind kleiner und fummeliger, die plan liegenden Tuning-Tasten beim "kleinen" sind bei Dunkelheit nicht zu erfuehlen. Wie auch der grosse Bruder hat der 2027 einen ausklappbaren Aufsteller. Ebenfalls auffaellig ist die kleinere und daher auch deutlich kuerzere Teleskopantenne, die auf der Kurzwelle jetzt fast schon toetlich wirkt. Selbst bei der sehr starken ORF-Kurzwelle reagiert das auf dem Tisch stehende Geraet auf Herumlaufen im Raum oder das Annaehern einer Hand an das Geraet. Etwas Draht anknoten und das Problem ist weg!

Vergleicht man beide (offenen) Geraete, so stellt man eine fast identische Displayplatine fest, die Hauptplatine ist jedoch durch das kleinere Gehaeuse anders designt. Auch diesmal fanden sich zwei 10.7 S-Filter mit rotem Punkt oben rechts (=180 kHz), wobei die Falle mit dem direkt angeloeteten SMD-Widerstand an einem Filter hier nicht besteht. Der betreffende Widerstand sitzt diesmal etwa 5 mm entfernt. Mit ruhiger Hand duerfte das risikolos fuer den begabten Bastler sein. Ansonsten wirkt auch die Platine des "kleinen" Bench aufgeraeumt und uebersichtlich. Alle Loetstellen wirken sauber, es sind keine Nachbesserungen sichtbar.

Aufgabe des 2027 war der Wunsch nach der technischen Empfangbarkeit der Ostseewelle hier am Berliner Stadtrand. Die Empfindlichkeit auf UKW ist direkt mit dem 2028 vergleichbar. Da keine DX-Maschine draus gemacht werden sollte waehlte ich zwei 150er Filter und loetete sie ein. Bedingt durch die Erfahrungen mit meinem 2028 verzichtete ich gleich auf Filtersockel. Fazit: Trennschaerfe ausreichend, um den 200 kHz hoeher liegenden RFI-Sender und das 300 kHz tiefer liegende Spreeradio loszuwerden. Den direkt neben den Keramikfiltern liegenden Spulenfilter habe ich wie bei meinem 2028 auch beim 2027 auf maximale Lautstaerke abgestimmt. Die Einstellung macht auch am oberen oder unteren Bandende keinen Unterschied, weshalb ich auf die leicht rauschende N-Joy Funzel aus Roebel (97,40 MHz, 4 kW, 100 km) zurueckgriff, die nur mit der Maximum-Einstellung aus dem Rauschen herauskam.

Der LW- und MW-Bereich des 2027 war ab Werk unbrauchbar. Auch hier D-Kultur im ganzen LW-Bereich, unterlegt von einem sehr laut hoerbaren Flirren. Beim Zerlegen des 2027 stellte ich dann die Ursache des Stoergeraeusches fest: Ein Draehtchen der Ferritantenne lag etwa 2 cm lang direkt auf der Flachleitung zum Display. Das Ferritantennendraehtchen habe ich etwas anders verlegt und mit einem Tropfen Heisskleber fixiert. Verbaut man auch beim 2027 eine isolierte Alufolie zwischen beiden Platinen, so ist ganz Ruhe und vom Display hoert man nichts mehr.

Im Gegensatz zum einigermassen brauchbaren 2028 ist der 2027 auf MW deutlich schlechter. Die Russenstimme auf 693 kHz ist 18 kHz drueber und drunter noch stark, zudem faellt die Empfindlichkeit ab etwa 1200 kHz massiv ab. Kein Problem duerfte abends ja der DLF auf 1422 kHz sein, den mein 2028 rauschfrei und mit dem ueblichen Fading lautstark wiedergibt. Der 2027 ist deutlich schlechter, hier rauscht der DLF staendig und verschwindet beim Fading im Rauschen, wenn er beim 2028 etwas verzerrt noch hoerbar ist. Mit dem 2028 kann man am Wochenende auch im X-Band Piraten hoeren, der 2027 bringt hier nichts mehr. Ich gehe davon aus, dass beim Abgleich was schief ging oder er schlicht ausfiel. Allerdings weiss ich nicht, wie ich ihn selbst abgleichen koennte.

von PowerAM - am 15.07.2008 09:56
Im direkten Vergleich offenbaren sich doch ein paar mehr Unterschiede zwischen dem 2028 und dem 2027. Einziger IC auf der Hauptplatine im 2028 ist ein TA2003PG, der direkt neben den ZF-Filtern sitzt. Auf der Displayplatine findet sich die schwarz vergossene CPU mit der Bezeichnung A01-155FT sowie ein weiterer IC namens 2614FS-5S26.

Fuer was ist der als CF4 bestueckte GFMB3SE und schwarzem Punkt unten rechts eingesetzt?

Nochmal zu den ZF-Filtern fuer UKW: Aus meinem 2028 habe ich zwei 10.7 S (CF1 und 5) mit rotem Punkt oben links ausgebaut (=230 kHz). Eingesetzt habe ich jetzt einen 10.7 HY mit rotem Punkt oben rechts (=110 kHz) sowie einen 10.7 TY ohne Punkt (=80 kHz). Das klingt gerade noch und bringt mir die gewuenschte Trennschaerfe. Mit dem Spulenfilter direkt daneben habe ich auf Laustaerkemaximum abgestimmt. Die Einstellung ist an beiden Bandenden identisch und nicht verbesserbar. Die penible Einstellung des Spulenfilters entscheidet darueber, ob ich die N-Joy Funzel Roebel (4 kW, 100 km) aus dem Rauschen fische oder nicht. Habe ich da alles korrekt gemacht, oder sollte man andere Filter waehlen bzw. noch irgendwo nachgleichen?

Ausserdem habe ich zwischen den Keramikfiltern noch CF2 und 6 mit orangefarbigen Plastikfiltern gefunden, die mit 4.5-irgendwas beginnen, dahinter aber abgeschliffen sind. "C&Q SFU" ist noch lesbar. Einer ist groesser als der andere, wobei der kleinere an der Oberseite rechts eine Kerbe hat. Die Bezeichnungen sind bei beiden nicht lesbar. Hier duerfte es sich um die AM-Filter handeln, oder?

Kann man da was verbessern oder lohnt das bei diesem Billiggeraet nicht?

von PowerAM - am 15.07.2008 11:18
Obwohl... Wirklich unterschiedlich sind die Platinen doch nicht. Auf der Displayplatine des 2027 ist die gleiche Bestueckung mit A01-155FT sowie 2614FS5T84 vorhanden. Auf der Hauptplatine habe ich den bekannten TA2003PG wiedergefunden.

Witzigerweise sind hier CF2 und 6 nicht abgeschliffen sondern lesbar: Der kleinere mit der Kerbe oben rechts heisst C&Q FM 450AL und der groessere C&Q SFU 450A.

Als ZF-Filter fuer UKW habe ich zwei 10.7 JA mit rotem Punkt oben links eingebaut (=150 kHz) und beim Spulenfilter wie oben beschrieben mit Hilfe von N-Joy abgeglichen. Ausgebaut hatte ich aus dem 2027 jedoch abweichend zu meinem 2028 zwei 10.7 S mit Punkt oben rechts (=180 kHz). Im Originalzustand war der 2027 also etwas trennschaerfer. Kann man hier noch irgendwas verbessern?

von PowerAM - am 15.07.2008 11:46
Hab mal Google gefragt:

GFMB3SE scheint ein UKW-Bandpaß zu sein (98 MHz).

FM450AL ist ein 2-Element-Keramikfilter für 450 kHz mit den Daten:
6dB Band Width(KHz)4.0
Selectivity:-9KHZ(dB)≥18
Insertion Loss (dB):≤6
Input/Output Impedance(Ohm):1000/15000

SFU450A ist ein 1-Element-Keramikfilter, Daten siehe hier. Keine Ahnung, wofür das hier benutzt wird, vielleicht als IFT oder für eine Feldstärkeanzeige.

2614FS ist ein BU2614FS von Rohm, PLL-Synthi-IC.

Bleibt noch der Frontend-Abgleich. Der 2027 scheint auf MW ja deutlich fehlabgeglichen zu sein. Da müßte es eigentlich irgendwo 'nen C-Trimmer geben.

von Stephan Großklaß - am 17.07.2008 13:23
Wenn das Ding so konstruiert ist, wie das Aldi-Radio, dann sieht das so aus:
Gerät auf ~550-560kHz einstellen, VCO-Spule suchen und leicht verdrehen, bis maximale Lautstärke erreicht wird,
Gerät auf ~1550-1600kHz einstellen, dann mit einem Keramiktrimmer auf maximale Lautstärke einstellen.
Man muß durchprobieren, welcher Trimmer/Spule es ist. Die VCO-Spule reagiert sofort hörbar,
wenn man da einen Schraubenzieher nur ins Loch steckt oder den Kern verdreht, (Pfeif-/ Schlabbergeräusche)
der Abgleich sollte aber mit passenden Abgleichbesteck durchgeführt werden,
Ferritkerne haben nämlich die Angewohnheit, oben am Schlitz auszubrechen.
Langwelle geht auf die gleiche Weise.


von Nohab - am 17.07.2008 17:23
Erster Defekt (zeitgleich) bei beiden Geraeten: Die Netzteilbuchse gab nach mehrfachem Benutzen auf. Der Umschaltkontakt zwischen Netz- und Batteriebetrieb ist defekt. Als Folge funktionieren die Geraete nur noch im Netzbetrieb und gehen beim Ziehen des Netzteilsteckers aus.

Mist ist, dass die kleinen Netzteilbuchsen nicht im oertlichen Bastelladen zu haben sind und auch kein Teilespender was passendes hatte. Da der Netzteilbetrieb bei beiden Geraeten verzichtbar ist hab' ich 'ne Drahtbruecke eingeloetet und mit 'nem Tropfen Heisskleber die Buchse verschlossen.

Dass die Schalter in den Netzteilbuchsen ab und an mal aufgeben ist mir bekannt. Dass es allerdings so frueh bei Quasi-Neugeraeten passiert ist allerdings schade. Klar, es sind absolute Billiggeraete. Aber dass man maximal 3 - 4 mal ein Netzteil anschliessen darf ist mir neu.

von PowerAM - am 15.08.2008 05:16
@Poweram

Habe mir jetzt auch so ein preiswertes Zweitgerät zugelegt und es gleich auseinandergeschraubt.
Mit welchen Brücken werden die Frequenzbereiche im Bench 2028 modifiziert? Findet dies auf der Rückseite (Lötpunkte) der Display-Porzessorplatine statt? Besteht evtl. auch die Möglichkeit, die Kurzwelle bis 20 Mhz zu erweitern? Welche LED's eignen sich, um die funzelige Disply-Beleuchtung zu erhellen?

von Cartmaschine - am 17.10.2009 22:16
Als LEDs geht alles mit 3 mm Groesse, wenn Du den Vorwiderstand entsprechend anpasst. Ab Werk sind Low Current-LEDs drin, die also auch recht wenig Strom kriegen sollen. Nimmst Du irgendwas mit hoeherem Strombedarf, so sind sie mit dem gleichen Vorwiderstand zu dunkel. Findest Du aber einfach auf der Displayplatine! Welche Farbe Du nun nimmst ist dann egal, wobei rote oder gelbe LEDs wohl die beste Lesbarkeit des Displays ermoeglichen.

Zu den Drahtbruecken kann ich nichts sagen, ich habe beide Geraete nicht mehr. Den 2027 hat ein Freund, der jetzt im Sommer weg gezogen ist und der recht anstaendig spielende 2028 ist mir auf der Arbeit gemopst (?) worden.

Trau' dich einfach und probiere aus, was passiert, wenn Du die Bruecken einzeln auftrennst bzw. wieder einloetest! Ich hab' auf beiden Platinen herumgespielt, mir aber keine Aufzeichnungen gemacht.

von PowerAM - am 17.10.2009 23:07
Danke schon mal im Voraus für den Tipp mit den LEDs. Werde ich mal ausprobieren.
Habe eben im Internet mal gegoogelt. Das Teil ist auch unter der Bezeichnung Model Number PLL-2361-V6-US bekannt. (Das ist die Platinenbezeichnung der Prozessorkarte) Es kommt wohl von dieser Firma:
http://hinston.manufacturer.globalsources.com/si/6008800010004/Showroom/3000000149681/ALL.htm.

Hier eine Umbauanleitung von einem Radiobastler:
http://spazioinwind.libero.it/elettroidee/z8bfo.html

Wäre schön, wenn man den Frequenzumfang doch noch etwas verändern könnte... Aber ein Schematic Diagramm finde ich nirgends...

Traurig, dass sie dir das billige Teil gemopst haben. Meins hat nur 6 Euro gekostet. Habe es aus einem Restpostenmarkt vom Wühltisch. (Bei dem Preis konnte ich nicht wiederstehen - wobei es mit Risiko behaftete B-Ware war - sprich das blanke Gerät wurde ohne Zubehör oder Anleitung und mit leichten Dellen so wie ohne Funktionsgarantie verkauft)

von Cartmaschine - am 17.10.2009 23:26
Ja, in der Tat schade. Den 2028 hatte ich immer in meinem Dienstkoffer, der fuer kurzfristig angesetzte Dienstreisen gepackt stehen musste. Der geringe Stromverbrauch war gut, die Batterien hielten ewig! Ich weiss nicht, ob ich ihn im Umkleideraum oder im Gemeinschaftsbuero stehen gelassen habe, jedenfalls ist er weg! :( Woanders habe ich ihn zumindest auf der Arbeit nie benutzt.

Was willst Du mit dem Geraet anstellen? Ausser mit 'nem Filterumbau inklusive Nachgleich den UKW-Empfang auf akzeptables Niveau zu bringen lohnt der Aufwand nicht. Dafuer wuerde ich ihn selbst sogar nochmal treiben. Aber LW, MW und KW waren so enttaeuschend, dass ich nicht weiter dran herumgespielt habe. Fuer 'nen 5er ein nettes Spielzeug und Bastelobjekt, mehr nicht... ;)

von PowerAM - am 17.10.2009 23:39
Wie sind denn die Eigenschaften im FM-Bereich? Geht es dort noch weiter runter oder rauf? Okay es fehlt ein Squelch...
Auf AM (Mittelwelle) ist er gar nicht so schlecht (gut habe ihn vorher neu abgeglichen) und prompt bei 1653 einen holländischen Piraten glasklar empfangen. Das konnte ich sonst nur mit meinem alten Crown Ghettoblaster.

von Cartmaschine - am 17.10.2009 23:42
Wohin willst Du mit dem Geraet? OIRT wird nicht funktionieren, da nicht dafuer abgeglichen. Fuer BOS ist der Empfaenger zu breit, zudem ist das 50 kHz-Raster nicht fein genug. Beides ging aber irgendwie mit den Drahtbruecken freizuschalten.

Zum anspruchsvolleren Radiohoeren auf UKW sollten schmalere Filter und ein Neuabgleich ausreichen. Vielleicht noch eine laengere Antenne...

von PowerAM - am 17.10.2009 23:48

Hatte füher mal einen Sony-Weltempfänger (leider Bat. im Gerät komplett ausgelaufen) der 130-Euro-Klasse. Damit war es möglich Bos zu hören, trotz dass dort Schmalband gerfahren wird. Dafür war der FM-Tuner aber nicht so hellhörig wie bei diesem Billig-Teil. Bin richtig erstaunt was da gar ohne andere Filter reinkommt. Apropo. Bekomme ich die Filter bei Conrad Elektronik? Will das mal probieren..... Schade dass keiner die Platinen fotografiert hat. Kann das ja mal machen... (Radio ist eh noch offen)

von Cartmaschine - am 18.10.2009 00:36
Zitat

Apropo. Bekomme ich die Filter bei Conrad Elektronik?

Nein. 150 kHz ZF-Filter gibt's gerade noch bei Reichelt. Eine Sammelbestellung für Schmaleres ist >hier

von Erich Hoinicke - am 18.10.2009 03:07
Ich stimme Erich zu, das ist wirklich schade!

Bestell' dir trotzdem erstmal 150er und gleiche das Geraet danach neu ab. Wie eingangs geschrieben ist's auf UKW ganz ordentlich hinzukriegen, der Rest (LMK) lohnt m. E. den Aufwand nicht. Und der LED-Umbau kann dabei mit abfallen.

von PowerAM - am 18.10.2009 08:55
Bei giga-tech.de sind mir vor kurzem auch 110er über den Weg gelaufen.
Und tatsächlich, die SFE10.7H sind dort noch gelistet:

--> http://www.giga-tech.de/keramischefilter.htm

von Mc Jack - am 18.10.2009 09:06
@powerfm

Wo finde ich die besagten Jumper um die Empfangsbereiche zu ändern? Sind es die nicht bestückten Smd-Brücken auf der Unterseite der Prozessorplatine rechts neben der vergossenen cpu mit der Unterschrift A01-155FT? Wie hast du die Bereiche geändert? Einfach mit Lötzinn überbrückt oder mit einem Smd-Widerstand?
Ich habe inzwischen Fotos von den Platinen gemacht. Wie kann ich die hier hochladen?

von Cartmaschine - am 20.10.2009 11:28
Zitat

Wie kann ich die hier hochladen?


Hier direkt wohl eher gar nicht.
Du kannst sie aber bei einem Bilder-Hoster hochladen und hier darauf verweisen.
Ich nutze z.B. imageshack.us.
Es gibt aber auch noch mehr Anbieter.

von shianne - am 20.10.2009 14:17
Habe eben mit diversen Brücken die als JP gekennzeichnet sind, experimentiert. Eine Frequenzbereichsveränderung wie im Eingangsposting von powerfm beschrieben konnte ich aber nicht nachvollziehen. Auch ein überbrücken der leeren Jumper auf der SMD-Seite brachte nix.
Offenbar ist der Prozessor wohl doch "fest" eigestellt auf das in Deutschland/Europa übliche Frequenzraster. Auch ein Beschränken der Kurzwelle oder die Zwangsumstellung auf 10 Khz Abstimmung bei Mittelwelle mit Verlust der Langewelle habe ich nicht realisieren können.

Normalerweise müssten die Änderungen im Bereich des Prozessors passieren (innere Platine auf der Rückseite vom Display). Durch Ändern einer Bürcke wird das Gerät zum Einlesen eines anderen Frequnezbereichs gebracht....(Geht so zumidest bei Funkgeräten oder Scannern oder auch Weltempfängern anderer Hersteller)
Aber wo? Besonders bezeichnet sind die Punkte auf der Platine nicht. Ein "Data Sheet" habe ich dem Internet nicht entlocken können.

Grübel...

Poweram - War es wirklich der Bench 2028 oder doch ein anderes Gerät? Auch wenn du das Teil nicht mehr hast - ich würde mich über einen detailierte Tipp, wo und wie dein "Eingriff" passiert ist, sehr freuen.

Gibt es irgendwo einen Schaltplan für das Gerät?


Scheinbar komme ich doch nicht um die Anschaffung eines "Degens" herum. Dort sollen ja die Bänder ohne Eingriff weiter gehen - wie bei meinem alten ICF von Sony. War halt nur ein preiswerter Bastelkauf....

von Cartmaschine - am 20.10.2009 17:24
Zitat
Cartmaschine
Scheinbar komme ich doch nicht um die Anschaffung eines "Degens" herum. Dort sollen ja die Bänder ohne Eingriff weiter gehen


Der Degen empfängt nicht nur mehr Frequenzen, sondern ist im Gegensatz zu dem Billigkram auch ein richtig gutes Radio mit Top-Empfang auf allen Wellenbereichen! Klanglich ist es den einschlägigen Supermarktbilligheimern ebenfalls überlegen.

von senderjaeger - am 20.10.2009 20:32
Was für einen Degen würdest du mir empfehlen oder sollte ich doch besser zu einem Sangean greifen? Hätte gerne ein universelles Gerät mit erweitertem FM und durchgehendem SW-Bereich und SSB. Stereo und RDS muss nicht sein.

von Cartmaschine - am 20.10.2009 21:25
Zitat
Cartmaschine
Was für einen Degen würdest du mir empfehlen oder sollte ich doch besser zu einem Sangean greifen? Hätte gerne ein universelles Gerät mit erweitertem FM und durchgehendem SW-Bereich und SSB. Stereo und RDS muss nicht sein.


Wenn hier von "dem" Degen die Rede ist, geht es in aller Regel um den DE1103. Denn das ist der beste Degen. Alternativ kannst du auch den Lextronix E5 nehmen, in ihm steckt die gleiche Empfangstechnik - bei besserer Bedienung. Ein empfangsstärkeres Radio wirst du in dieser Klasse schlicht nicht finden.

von senderjaeger - am 20.10.2009 21:35
Danke! Nur wo bekommt man den DE1103 in Deutschland? Beim großen Auktionshaus wird es direkt für 60 Euro aus China angeboten - nur wie sieht es mit Zoll aus und der Sicherheit das Teil zu erhalten? Hat da wer Erfahrungen?

von Cartmaschine - am 20.10.2009 23:30
Zitat
Cartmaschine
Danke! Nur wo bekommt man den DE1103 in Deutschland?


Bei Thiecom zum Beispiel.

Zitat

Beim großen Auktionshaus wird es direkt für 60 Euro aus China angeboten - nur wie sieht es mit Zoll aus und der Sicherheit das Teil zu erhalten? Hat da wer Erfahrungen?


Die Suchfunktion wird dir diesbezüglich mehr als genug Lesestoff liefern. ;) Kurz gesagt: Zahlreiche Forenmitglieder haben ihren DE1103 in China gekauft, und es gab keine Probleme.

von senderjaeger - am 20.10.2009 23:37
So, ich hab mal nachgeschaut, welche Pins ich verbunden habe.

Im Bench KH2027 arbeitet ein TA2003PG.

Pin 11 ist DET out (rotes Kabel) und Pin 9 ist GND (Ground, Masse)
[attachment 2862 bench_modifikation.JPG]
[attachment 2863 bench_mpx.PNG]

von andimik - am 07.03.2014 23:17
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.