Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
270
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Monaten, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
andimik, Radio-DX, carkiller08, DX-Matze, Joe2006, mattm, UlliBG, Felix II, Nohab, Rheinländer, ... und 47 weitere

Conrad RDS-Manager

Startbeitrag von gernstel am 24.05.2008 08:29

Ich hatte vergangenes Jahr einmal angefragt, zu welchem Preis und wie man den berühmten Conrad RDS-Manager verkaufen kann. Damals hatte mir hier jemand empfohlen, ihn bei eBay einzustellen. Das mag ich zwar nicht so übermäßig; da das Ding aber immer noch hier liegt und bisher von mir nur 4, 5mal ausprobiert worden ist, muss es jetzt raus.

Damit keiner von den Profis mault, er hätte keine Chance gehabt: Am Sonntagabend ist diese Auktion zu Ende. Wer mitbieten will: Bitte nicht über den Neupreis gehen, die Preise auf Flohmärkten und den Neupreis findet ihr hier im Forum.

Viele Grüße,

gernstel

Die 50 interessantesten Antworten:

Junger Mann,

am besten sind immer Win-Win-Situationen, d.h., nicht nur glücklicher Verkäufer, sondern auch glücklicher Käufer. Aus dem anderen Thread ist klar, dass es erhebliche Preisspannen bei diesem Gerät gibt; dazu noch andere Anbieter wie unseren Felix II aus Post #2 dieses Threads, so dass man die Leute schon ein bisschen bremsen muss.

Mit diesem Ergebnis hätte ich in der Urlaubszeit nicht gerechnet. Einen zeitgleich angebotenen externen Subminiatur-CD-Brenner ersteigerte dafür einer für 5,50 Euro - das war dann schon eher ein Schnäppchen.

Hier werde ich halt wenigstens noch was beilegen.



von gernstel - am 26.05.2008 07:54
Habe auch den guten alten Conrad RDS-Manager und wie bekannt, ist ja der Line-Out am Degen 1103 eine Krücke. Da ich absolut basteluntauglich bin, wollte ich mal fragen, ob es irgendwie möglich ist, dass der Empfänger problemlos mit dem Decoder zusammenarbeitet. Bis jetzt funktioniert es so einigermaßen, wenn ich auf Mono umschalte - aber so richtig toll ist das noch lange nicht.

Ich habe mal durch suchen etwas gefunden - da wurde irgendwie ein Draht in die Leitung gewickelt und danach sollte es gehen. Aber Rückmeldungen gab es damals nicht drauf. Hat deshalb jemand noch eine andere Möglichkeit? Gerade für Sporadic-E wäre es hervorragend, wenn man gleich den Sendernamen angezeigt bekommen würde.

Gruß
Thomas

von Thomas W. - am 07.06.2008 14:31
Will (noch) keinen Thread dazu aufmachen, deshalb hier:

Der erste Prototyp meines Selbstbau-RDS-Decoders ist fertig! :spos:



Was kann er?

- Anzeige von PI Code, PS, TP/TA/MusicSpeech-Flag, Uhrzeit (momentan nur UTC, lokal kommt noch)
- Radiotext
- unten laufen die Alternativfrequenzen durch

Woraus besteht er?

- Atmel ATtiny2313 Controller (knapp zur Hälfte voll) mit TDA7330B Decoder IC und Wintek 4x27 Zeichen LCD, handvoll Kondensatoren, 4.332MHz Quarz

Was sonst?

- eine MPX Quelle braucht man natürlich
- Spannungsversorgung ca 4.5V, Stromaufnahme ca 13mA, Batteriebetrieb wär also möglich


Gehäuse und Platine fehlen noch, aber im Großen&Ganzen kann ich es mit dem Conrad-Manager locker aufnemen :rp: Oder was meint ihr dazu?

Einzig die Beschaffung der Teile ist kompliziert: Decoder und Atmel gibts bei Reichelt, LCD bei Pollin, Quarz bei Kessler oder Segor. Für

von mattm - am 08.06.2008 18:10
Hallo Mattm,

ich wäre daran interessiert, den Dekoder mal nachzubauen und auszuprobieren .

Ich hatte schonmal einen anderen Dekoder nachgebaut,
der allerdings lediglich Programmname, Uhrzeit und Radiotext auf einem 16x2-Display anzeigen konnte.

siehe
www.mictronics.de/?page=rdsdec

Den Controller könnte ich selbst brennen (mit Galep4).
Solche 27x4 Displays (von Pollin) und die 4,332MHz-Quarze habe ich auch noch da.
Platine herstellen (inkl. Layout erstellen) ist auch kein Problem.

Wenn es mehrere Interessenten geben sollte, kann ich auch ein paar mehr Platinen / Controller
herstellen / brennen.


von carkiller08 - am 08.06.2008 19:14
Ich habe keinen Stromlauf angefertigt, aber hardwareseitig ist alles sehr simpel gehalten:

PortB geht komplett auf die Datenleitungen des Displays. PortA ist unbeschaltet, PortD wie folgt:

PD0 - SDA
PD1 - RS
PD2 - SCK
PD3 - R/W
PD4 - E1
PD5 - Kontrast *
PD6 - E2

wobei bis auf SCK und Kontrast alle Pins austauschbar sind.

* Kontrast: Ab Vcc=4V kann man das Dispplay ablesen, bis 4.5V kann der Kontrasteingang auf Masse gezogen werden. Darüber muss man entweder einen Spannungsteiler einsetzen, oder man nutzt die PWM auf PD6.

Der TDA7330B ist nach Datenblatt beschaltet, wobei die Kapazitäten in meinem Aufbau allesamt Pi*Daumen sind (was eben gerade rumlag...)

Tja, mehr ist es nicht, die Software macht den Rest.

Eine echte Platine wäre natürlich eine feine Sache, kannst für mich schonmal 2 Stück einplanen.

Edit: Das Projekt von Mictronics diente mir als Vorlage. Ein kleiner Teil des Codes stammt von dort.

von mattm - am 08.06.2008 20:10
Einen Decoder mit RS232 Ausgang gibt es schon hier.

Ich werde mir irgendwann bestimmt einmal das AVRUSB Projekt vornehmen (ist ein Software-USB-HID-Core in ca 2k code), aber nicht in der nächsten Zeit.

Bei meinem 4x27 Display habe ich auf jegliches Scrolling verzichtet. Wenn du das Ganze auf 4x20 umbauen willst, wirst um ein intelligentes Displaymanagement nicht drumrumkommen.

Meinen Code findet ihr HIER. Im Moment gut für die Gruppen 0a, 2a und 4a.

von mattm - am 09.06.2008 15:18
Zitat
Nohab
Ich denke mal, USB dürfte da schon ein höherer Aufwand sein, sinnvoller und einfacher,
auch weil dann kein spezieller Treiber auf der PC-Seite notwendig ist, die USART vom Attiny zur Ausgabe nutzen
und dann das mit einem USB/RS232-Converter nach USB umsetzen.
Auf der PC-Seite ist es dann einfach, die Daten über einen virtuellen COM-Port abzugreifen,
entweder profan mittels Hyperterminal oder programmatisch über die MSCOMM32 in z.B. Visual Studio.


Das wäre dann aber eine reine Windows-Lösung, mit der ich nichts anfangen könnte. Abgesehen davon wird die RS232-Schnittstelle auf absehbare Zeit ohnehin verschwinden.

von _Christoph - am 09.06.2008 18:15
@MattM: Danke, sieht schonmal gut aus.
Ich denke mal, der Aufwand für ein anderes Display dürfte nicht allzu groß sein.
Die Wintek-Displays sind Restposten, 4x20 ist dagegen regulär erhältlich, daher zukunftsicherer.
Dürfte dann immer noch in einen 2313 passen.

@_Christoph: Diese Lösung via USB/RS232-Converter ist keine reine Windows-Lösung, mit Linux/FreeBSD geht es ebenfalls.
Desweiteren sieht der PC eben USB, die Sache mit den virtuellen COM-Ports, die darauf abgebildet werden,
sind eine offizielle betriebssysteminterne Sache, die uns angesichts der Verkaufszahlen dieser Umsetzer wohl noch lange erhalten bleibt.
Auf Linux sollte so ein Converter als Serial Character Device eingebunden werden.


von Nohab - am 09.06.2008 19:52
Zitat
andimik
Zitat
Nohab
Diese Lösung via USB/RS232-Converter ist keine reine Windows-Lösung, mit Linux/FreeBSD geht es ebenfalls.
Ist das deine Vermutung, oder weißt du das ganz sicher?

http://ftdi-usb-sio.sourceforge.net/ FTDI-Chips
http://www.linux-usb.org/USB-guide/x356.html Genereller Aufruf
http://serialio.com/products/adaptors/usb_serial.php Hersteller eines Adapters.
Quote: ""Linux with kernel 2.4 and later has drivers built-in (most linux machines shipping for the past several years use the 2.4 kernel""

http://www.kroah.com/linux/usb/ USB-Gerätelister - Was ist eigentlich an meiner Kiste dran?

Für alle weiteren Links bemühe bitte Google:
""Ergebnisse 1 - 100 von ungefähr 2.180.000 für usb rs232 converter linux.""




von Nohab - am 10.06.2008 12:09
@mattm

Ich habe das Layout für die Platine soweit fertig.


Die Platine ist 14x3,25 cm groß und wird an der Rückseite des Displays mit
2 Schrauben/Abstandhaltern verbunden.

Ich werde das Ding in den kommenden Tagen mal aufbauen.
Das Anlöten dieses LCD-Folienleiters wird bestimmt lustig :-)
Kannst du evtl die .hex oder .bin.Datei für den 2313 noch hochladen ?
Einen AVR-Assembler habe ich nämlich momentan nicht installiert, da ich sonst mit
BASCOM arbeite.


LG
cc

von carkiller08 - am 11.06.2008 19:30
Sorry für die späte Antwort, ich war ein paar Tage weg...

Die Platine kann sich ja sehen lassen, schick schick! Dann warte ich mal noch ein wenig und verzichte diesmal auf Lochrasteraufbau.

Ich habe probiert, mit dem Folienleiter zu hantieren. Alles Mist! Das Ding muss runter und dann entweder 1,27mm Flachbandkabel oder eben einzelne Litzen ran.

Im RAR liegt jetzt auch das IHEX-File. Neuer LINK.

Nachtrag:

- Ganz rechts: Sind die ISP-Pins entsprechend dem AVRISP mkII Adapter auf der 2x3 Stiftleiste? (1 MISO, 2 Vcc, 3 SCK, 4 MOSI, 5 Reset, 6 GND)
- Ganz links: Ist das die MPX Einspeisung? Printbuchse?

von mattm - am 14.06.2008 16:05
So, bin gerade fertig geworden mit dem Nachbau :



Der Programmname wird relativ schnell fehlerfrei angezeigt. Der Radiotext geht bei mir aufgrund hier derzeit fehlender Dachantenne nicht so gut, aber der geht mit dem anderen Decoder auch nicht besser.



Den Folienleiter konnte ich erstaunlicherweise sehr gut einlöten. Ich hatte die Kontakte
am Folienleiter und auf der Platine ordentlich vorverzinnt und konnte mit einer extra
angepitzten Lötspitze somit leicht die Kontakte verlöten.
In der Platine habe ich einen Schlitz direkt vor die Kontakte gefräst und den Folienleiter entsprechend soweit durchgesteckt, daß er ca. 1mm über die Platinenkontakte überstand.




Die 6 Anschlüsse/Löcher rechts auf der Platine sind für eine optionale Anzeige für ARI und RDS_Quality vorgesehen. Ganz rechts würden dann 2 NPN-Transistoren (BC547 o.ä.) eingelötet werden,
die 2 LED's ansteuern. Dazu müssten dann noch 2 Widerstände (SMD, ca. 10kOhm) unter den TDA7330B gelötet werden, die die Verbindungen zwischen dem TDA7330B und den Basis-Anschlüssen der Transistoren herstellen.

Ganz links auf der Platine könnten dann die beider Vorwiderstände (SMD oder stehend, 330 Ohm)
für die beiden LED's eingelötet werden.

Wie gesagt ist dies nur eine Option. Das muß nicht bestückt werden.
Es war halt noch etwas Platz auf der Platine :-)

Eine ISP-Schnittstelle ist nicht auf der Platine.

Auf der Platine steckt auch gleich noch ein Spannungsregler 7805, damit der Dekoder an einer Spannung von ca. 8-15 Volt betrieben werden kann. Der kann bei vorhandener 5V-Spannungsversorgung natürlich auch entfalen und durch eine Drahrbrücke ersetzt werden.

Noch ein kurzer Hinweis zum Programmieren des ATTiny2313 :

CLKSEL 0100 (interner Oszillator 8MHz)
BOD 101 (Brown Out Detection auf 2,7V einstellen)
- - - - - - -


von carkiller08 - am 14.06.2008 20:18
Na is ja super! :) Da haben wir jetzt einen Decoder, der mehr kann als der Conrad und letztlich auch nur einen Bruchteil kostet. Sehr schön!

Zur Funktion vllt. noch eine Erläuterung:

Im Atmel selbst wird so gut wie nix zwischengespeichert, alles wandert direkt zum LCD.

Zur PI-Anzeige müssen die Syndrome ABCD einmal komplett fehlerfrei empfangen werden. Eigentlich würde ja A reichen, aber die Praxis hat gezeigt, daß bei Unterschlagung von BCD sich doch recht viele Fehler einschleichen und das Display so ständig gelöscht wird.

PS wird direkt im Display zusammengebaut, also pro empfangener 0a-Gruppe 2 Zeichen. Radiotext genauso, in Blöcken zu je 4 Zeichen.

Das Musik/Sprache Bit ist recht sinnlos, weil keine Station es zu bedienen scheint, aber was anderes hätte nicht mehr hingepasst.

Die Uhr werde ich noch auf Lokalzeit umstellen.

Die AFs werden auch nicht zwischengespeichert und rasen entsprechend schnell durch, aber damit sollte man leben können.

Anstelle von ARI könnte ich auch das TA-Flag auf einen Pin packen. Wer es braucht...

@carkiller: Ich schick dir ne Mail mit meiner Adresse

von mattm - am 15.06.2008 09:55
Ok, die Platinen gehen morgen raus.

Hier noch einige Infos zum Nachbauen: (Update 17.8.08 mit Ergänzungen)



Hier noch einige Fotos von der Platine, wo anstelle des Folienleiters ein Flachbandkabel verwendet wurde. Desweiteren ist hier die optionale RDS_QUAL-Anzeige (LED) mit dabei (ARI-Anzeige nicht) .

http://www.bilder-hochladen.net/files/6mcq-g-jpg.html
http://www.bilder-hochladen.net/files/6mcq-h-jpg.html
http://www.bilder-hochladen.net/files/6mcq-i-jpg.html

von carkiller08 - am 15.06.2008 21:08
Hallo Joe2006,

der Decoder selbst braucht eine Spannung von ca. 5 Volt. Der ATTiny2313 und der TDA7330B
laufen aber auch noch mit etwas weniger Spannung.
Auf der Platine ist aber auch Platz für einen Festspannungsregler (7805), womit das Ganze auch mit
einer Spannung von ca.7-14 Volt funzt (bei Kühlung der Reglers auch mit mehr Spannung).

Welche Batteriespannung stünde denn bei dir zur Verfügung ?

Ob der Decoder genau so reagiert wie der Lidl-Decoder , kann ich aufgrund fehlender
Vergleichsmöglichkeit nicht sagen. War es bei dem Lidl-Teil nicht so, daß bei Senderwechsel
keine Aktualisierung erfolgte ???

Der hier beschriebene Decoder reagiert bei Senderwechsel so, daß zunächst bei fehlendem RDS-Signal die Informationen im Display verbleiben. Erst wenn wieder gültige RDS-Daten
anliegen, wird das Display aktualisiert.
Der TDA7330B bietet aber noch einen Anschluß, über den erkennbar ist, ob ein
RDS-Signal stabil dekodiert wird (H) oder nicht (L oder wechselnd).

Dies ließe sich ohne großen Aufwand für eine zusätzliche LED-Anzeige nutzen.
Ggf. kann mattm die Software auch noch so anpassen, damit dies im Display mit angezeigt werden kann (aktuell gültige oder nicht gültige Daten) .
Das müsste mattm dann aber übernehmen.

Platinen kann ich dir zum Herstellungspreis (ungebohrt 1,- EUR/Stk. + Versand oder gebohrt und mit Lötlack beschichtet 2,- EUR/Stk. + Versand) zukommen lassen .
Den ATTiny2313 kann ich dir auf Anfrage auch programmieren und zuschicken.

Alternativ könnte ich auch 1 komplett aufgebautes Modul samt Display abgeben (12 EUR + Versand)
Schreib mir am besten eine Mail, wenn Interesse besteht (siehe Profil) .


von carkiller08 - am 30.06.2008 14:05
Hallo carkiller08,
ich hätte durchaus Interesse am komplett aufgebauten Modul, momentan hätte ich auch sehr wenig Zeit zum Zusammenbauen (das dürfte sich nicht gerade positiv auf die Lötstellen auswirken :D ).
Ich würde das Teil vielleicht mit einem 9V-Block betreiben (empfiehlt sich das, oder macht die geringe Kapazität da einen Strich durch die Rechnung?).
Dann noch eine Frage zur Empfindlichkeit: ist es auch so, dass die Software den PI-Code anzeigen kann, noch bevor überhaupt etwas vom PS durchkommt bzw. welchem geschätzten Pegel (O=...) kommt denn ungefähr das erste Signal an? Nur, dass ich ihn ein bisschen mit dem LIDL vergleichen kann...
Wie gesagt, ich wollte das Ding mit meinem Siemens verbinden, der nur eine Teleskopantenne besitzt (niedrige Signalstärke => deswegen auch die Sache mit dem PI). Evtl werde ich dann noch die Filter sockeln und für den Zweck (im Urlaub) 110er einsetzen.
Wie gesagt, Interesse besteht, das Weitere kann man ja dann per Mail regeln ;). Danke schon mal!

von Joe2006 - am 04.07.2008 23:30
Das mit dem 9V-Block sollte gehen, wenngleich das bei einer Stromaufnahme von 19mA
nicht empfehlenswert ist.
Wenn die Batteriespannung 7V unterschreitet, wird der 5V-Spannungsregler an seine Regelgrenze kommen. Eventuell wäre der Betrieb mit 4x Micro- oder Mignon--Zellen (6V) günstiger, wobei
der Spannungsregler auf der Platine dann durch eine Diode ersetzt werden müsste.



Der PI-Code ist das 1. , was eingelesen/angezeigt wird. Erst danach kommen PS,AF usw.

Ich habe das Teil an einem älteren Blaupunkt-Autoradio (Coburg SQR26) zuhause angeschlossen
( MPX/RDS-Signal intern abgegriffen) und eine Doppel-Teleskop-Antenne dran..

Das Signal sollte nur leicht verrauscht sein, damit es funktioniert.


Vieleicht mal einige Beispiele.

Sender Petersberg (ca. 30km entfernt)
PI, PS,AF werden in

von carkiller08 - am 05.07.2008 21:41
Ich habe vorhin in meiner Bastelkiste einen Adapter gefunden, der 6 Mignon-Zellen auf einen 9V-Anschluss zusammenlegt. Da kann man ja dann Akkus mit 2000mAh nehmen, die dürften recht lang halten.
Mir ging's bei der ganzen Sache darum, italienische Sender im Schweiz-Urlaub zu identifizieren, die haben ja meistens schon einen einigermaßen brauchbaren RDS-Hub. Auf dem Berg ewig auf eine ID zu warten, würde, glaube ich, meine Begleiter etwas nerven (so, wie auch die ganze Scannerei) ;) .
Wieviel Aufwand wäre es denn, diese Status-LED einzubauen bzw. kann ich das evtl auch selbst machen? Wohl wahrscheinlich nicht, weil dazu die Software geändert werden müsste, oder?

von Joe2006 - am 07.07.2008 09:07
Zum Thema 7805: Es gibt LowDrop-Alternativen, z.B. LM1117T-5.0 oder LM2940CT-5.0.
Die brauchen nur 0.5 - 1 Volt zwischen Ein- und Ausgang. Bei 19mA dürfte der Spannungsbedarf unter 0.5Volt liegen.
Und bei 5.5 Volt dürfte eine 9Volt-Batterie als leer zu bezeichnen sein.
Bei dem Stromverbrauch reicht auch die TO92-Version (sieht aus wie ein Kleintransistor): LP2950-CZ5.
Eine evtl. Displaybeleuchtung ist dann separat zu versorgen.
Aber Achtung: Pinbelegung vor dem Einlöten prüfen.
LM2940 und LP2950 gibt es bei Reichelt.



von Nohab - am 07.07.2008 10:06
Die LED für die RDS-Qualitätsanzeige wird vom TDA7330B angesteuert (über einen Treiber-Transistor). Die funktioniert unanhängig von der Software des Controllers.

Die LED kann einfach mittels 2 Drähten an die Platine angeschlossen werden.
Bei gutem RDS-Signal leutet sie dauerhaft; je schlechter die Signalqualität,
um so mehr flimmert / flackert sie. Ist gar kein Signal (also auch kein Rauschen) da, ist sie komplett aus.
Die LED würde den Stromverbrauch alerdings nochmal um einige mA erhöhen.

Einen Low-Drop-Regler habe ich momentan nicht da. Den müsstets du dann selbst
besorgen und entsprechend austauschen.

Greeez
carkiller08

PS : Ich hoffe, meine email ist angekommen.
Es kam eine "Out of Office AutoReply"-email zurück.


von carkiller08 - am 07.07.2008 18:45
@carkiller08: meintest du mich mit der Mail? Sorry, da spinnt anscheinend mein GMX zur Zeit... ich habe gerade die Adresse auf meine zweite umgestellt. Jetzt müsste es eigentlich funktionieren ;).
Aber theoretisch bräuchte ich doch den Low-Drop gar nicht, wenn ich das Teil mit 9V (also 6 Mignons) betreiben würde), oder? Aber gut, dass das schonmal keine Software-Sache ist. Das macht das ganze für mich deutlich einfacher :D . Ich vermute mal (laut Datasheet des 7330B), dass es sich um den Pin 14 handelt (QUAL) und da die LED gegen Masse geschlossen werden müsste?
Naja, mit 2000mAh-Akkus sollte das Ding doch eine Weile zu betreiben sein (vielleicht 1-2h pro Tag) und ansonsten nehm ich mir Reserve-Akkus mit.

von Joe2006 - am 07.07.2008 20:04
Ja, es geht auch ohne den Low-Drop-Regler. Mit den Mignon-Zellen sollte es auch so viele Stunden laufen. Mit einem Low-Drop - Regler würde sich mit bereits stärker entladenen Batterien/Akkus
noch eine etwas längere Laufzeit ergeben.

Die LED ist nicht direkt an den TDA7330B angeschlossen. Im Datenblatt stand nicht genau drin, wieviel mA Strom der Pin14 verträgt. Daher ist noch ein Widerstand+Transistor nachgeschaltet.Sicher ist sicher und es kostet fast nix.

Mit dem Email-Problem meine ich Stephan M., der mir am 4. Juli eine email geschrieben hatte.

von carkiller08 - am 07.07.2008 20:47
Ich war kurz krank, deshalb jetzt erst:

Linearregler a la 78L05 machen bei batteriebetriebenen Geräten m.M. keinen Sinn. Da frisst der Regler nochmal so viel Strom wie die eigentliche Schaltung.

Dem Atmel kann man eh von 3 bis 6V alles anbieten, der Decoder-IC arbeitet auch bei 4V noch einwandfrei.
Spannungsbestimmend ist der Kontrast am LC-Display! Wie es der Zufall will, ergibt sich eine optimale Lesbarkeit bei Vcc = 4,5V und dem Kontrastpin auf Masse.

Optimal sind also 3 AA-Batterien, die zusammen übrigens genau so lang sind wie die Platine. Keine Spannungsregler.

von mattm - am 12.07.2008 15:51
Ich habe das Gerät (dank Platine und Controller von carkiller08) mit Erfolg aufgebaut und es läuft prima. Ein Bericht darüber steht in der demnächst erscheinenden REFLEXION Nr. 218)

Nun würde ich den RDS-Decoder gerne in ein Gehäuse einbauen, finde aber zumindest bei Reichelt nichts passendes. Damit es ins DX-Regal direkt über den Yamaha-Tuner noch hinein passt, darf es nicht höher als ca. 75mm sein, muss aber aufgrund der Displaymaße ca. 160mm breit sein. Eine Tiefe von gut 40mm wäre nötig, mehr wegen der Standsicherheit sogar sinnvoll.

Hat jemand eine Idee, wo ich ein passendes Gehäuse her bekommen kann bzw. wie ich es mir selbst herstellen kann?


von Udo Isaenko - am 07.09.2008 12:28
Bei Reichelt sehe ich folgende Gehäuse , die gehen könnten :

TEKO AUS22 -> 8,55EUR 198x178x72mm
Kunststoffgehäuse mit Front-und Rückplatte aus Aluminium

TEKO P3 -> 4,20EUR 160x96x61mm (dürfte das Günstigste sein)

TEKO WALL 3 -> 6,10EUR 155x85x58mm
TEKO WALL 4 -> 7,60EUR 170x100x73mm

Von BOPLA gibts auch noch etliche Gehäuse, die passen sollten. Die sind aber dann deutlich teurer.

Was auch noch gut gehen könnte, sind diese manuellen Umschalter-Kästen aus dem PC-Bereich.
(Data Switch , z.B für 2 PCs an einem Drucker).
Reichelt schreibt leider nicht hin, wie groß die sind.
Das Teil, was ich hier habe, ist ca. 152 x 120 x 65mm groß.

von carkiller08 - am 07.09.2008 17:48
Zitat

Reichelt schreibt leider nicht hin, wie groß die sind.
Das Teil, was ich hier habe, ist ca. 152 x 120 x 65mm groß.


Ich habe so ein Gehäuse von Reichelt.
Frontplatte 150x55 mm, Tiefe 90 mm.
Habe ich schon mehrfach verbaut für RDS Decoder mit TDA 7330. Hat hinten schon drei 25 polige Buchsen die man nutzen kann. Kostenpunkt 5.60¤, billiger gehts nicht.

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=ED7;GROUPID=796;ARTICLE=6700;START=16;SORT=artnr;OFFSET=16;SID=28lQ5Iu6wQARwAACN8mt089531da91eb10e7fe8fe47667be8784b

von ACDC - am 07.09.2008 18:50
Ich bin gerade dabei, den RDS-Decoder von carkiller08 nachzubauen. Um zu testen, ob die Decodierung mit dem TDA7330 überhaupt funktioniert, habe ich zunächst den Clock und Data Ausgang über einen MAX232 mit dem PC verbunden und will das über die Software von Esslinger decodieren.

Das Clock Signal wird von der Software erkannt, aber das Data Signal kann nicht decodiert werden. Es wird eine hohe Fehlerrate angezeigt.
Pegel und Taktrate vom Clock konnte ich mit dem Oszi nachmessen und das passt soweit.

Das MPX-Signal habe ich an einem LA1837 am Pin22 abgegriffen. Das QUAL Signal vom TDA7330 ist auch auf HIGH wenn ein sauber zu empfangender Sender eingestellt ist.

Soweit habe ich doch alles richtig gemacht?

Muss ich vielleicht erst noch das Clock Signal invertieren, damit die Esslinger Software mit dem TDA7330 zurecht kommt? Hat das MPX Signal den richtigen Pegel?

von Analogist - am 20.04.2010 08:56
Zitat
shianne
Für über 50Euro nur für RDS


Habe mir das mal angesehen. Wenn ich's richtig verstehe, ist das ELV-Teil ein komplettes PLL-Radio _mit_ RDS, also nicht nur ein RDS-Anzeigemodul.
Für die Bausatzversion kann man eine ausführliche PDF-Bauanleitung runterladen, in der u.a. das RDS-Verfahren dokumentiert ist.
Man kann die Empfindlichkeit des Suchlaufs einstellen - ob das DX-tauglich ist, wäre die Frage.
In der Bedienungsanleitung steht, dass keine Hochantenne angeschlossen werden darf - ist das wegen möglicher Störstrahlung?

von lambic - am 21.04.2010 16:51
So, ich hab unter neueren PCs nun das RDSS0389 zum Laufen gebracht, vorher muss ich das R200fix-Programm von http://kannegieser.net/veit/programm/r200fix.arj ausführen.

Damit habe ich es erstmals auf einem AMD 1,8 GHz geschafft, über die eingebaute COM-Schnittstelle an die Daten zu kommen :hot:

Mittels USB-COM-Adapter scheint das wirklich nicht zu funktionieren :-(

Hab mir jetzt das bestellt: http://www.amazon.de/Delock-075350-DeLOCK-Express-Seriell/dp/B001GDGHV6/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=ce-de&qid=1272837995&sr=8-1

Werde euch berichten, ob das unter der DOSBox oder DOS und Windows Vista geht ...

von andimik - am 02.05.2010 19:31
So, heute ist ein Feiertag :cheers:

Ich hab auf dem Laptop mit der Delock 66217 endlich RDS dekodieren können, wenn auch seeeehr lückenhaft (liegt aber vermutlich an Vista, die Empfangsqualität ist wie eine Sinuskurve). Aber lustigerweise nur mit RDSDX (Pineinstellung anders). Alle anderen Tools (mit normalen Pins) kriegen keine Daten.

Am PC mit Windows 2000 und eingebauter COM-Schnittstelle hab ich überall 100% (DOS, Esslinger und auch RDSDX)

Ich werde mal am Laptop Windows 95 oder 98 oder 2000 (sofern das geht) installieren, mal sehen ...

von andimik - am 02.10.2010 11:30
Das mit der AF-Liste scheint bei mir noch nicht richtig hin zuhauen, bei mir werden erst Frequenzen in Methode A und B gelistet, dann löscht das Programm die A-Spalte und sortiert alles bei B ein.

Außer ein bisschen Bugfix (PS-Reset dauert zu lange, AF-Problem), und vielleicht eine alternative Schriftart für die PS-Anzeige sowie eine Log-Funktion wünsche ich mir, ansonsten ist das Programm echt gut.

Man könnte theoretisch als "Log-Funktion" die Aufzeichnung verwenden, und am nächsten Tag abspielen, ob sich was per (Meteor-) Scatter auf eine freie Frequenz verirrt hat.

Werde mal später eine Mail nach Tschechien senden... ;)

von DX-Matze - am 24.11.2010 11:47
Ist doch simpel...

natürlich muss der Empfänger ein RDS-Decoder haben.

Ich hab ein altes 3,5 mm Kabel genommen, an einem Ende die Drähte abisolieren.

Die rote Leitung an den Data-Pin, die weiße an Clock, und die meist unisolierte Leitung auf Masse. Die Klinke am anderen Ende an einen beliebigen Line-In Eingang klemmen, Line-In unter Aufnahme aktivieren, ggf. Line-In unter der Wiedergabe stummschalten, sonst kann man sich demnächst ein Ohrenarzt aufsuchen ;)

RDS Spy starten, Soundkarte als RDS Source wählen... fertig.

von DX-Matze - am 24.11.2010 18:42
Zitat
Jassy
Das ganze lauft aber wohl nur wenn den Receiver nen MPX Output hat oder?

Edit: Der HT850 spuckt wohl kein RDS Signal aus? Es können eventuell auch die schmale Filter sein, mal tauschen.

__________________________________________
QTH: Ootmarsum [NL]
Empfänger: Sony XDR-S3HD, Lextronix E5 82/56, Microspot RA-318
Fiat Bravo 1.4 12V SX
VW Polo 1.4 8V 44KW



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.11.10 18:16 durch Jassy.


Dochdoch, der HT850 liefert sogar ein sehr brauchbares RDS-Signal. Siehe WiehengeBIERges RDS-Lösung mit Küchenradio-Modifikation.

von Mc Jack - am 03.12.2010 13:09
Hallo,

man möge es mir verzeihen, dass ich diesen alten Thread ausgrabe, aber der Selbstbau eines RDS-Dekoders steht halt immer mal wieder auf dem Programm :-)
Zitat
mattm
Na is ja super! :) Da haben wir jetzt einen Decoder, der mehr kann als der Conrad und letztlich auch nur einen Bruchteil kostet. Sehr schön!

Leider gibt es den TDA7330 bei Reichelt wahrscheinlich bald nicht mehr - die letzten 8 Stück wurden bereits bestellt. Leider findet man für die moderneren Alternativen (z.B. TDA7478, TDA7479) keine Bezugsquellen. Weiß jemand Abhilfe?

Vielen Dank schon mal für alle Tipps und beste Grüße

DAC324


von DAC324 - am 27.04.2011 10:49
Ich habe gestern auch mal RDSSpy auf den Rechner geschoben. Signal über Soundcard zugeführt und hat gleich gefunzt. Bisher habe ich nur RDSDX benutzt. Um einen Vergleich machen zu können, werden beide Decoder vom gleichen RDS-Chip im Bench Küchenradio mit Data und Clock gefüttert. (Einen 74HC08 habe ich noch zwischengeschalten.)
Das kleine Anzeigefenster von RDSSpy habe ich auf dem Bildschirm über das Fenster von RDSDX gelegt. So waren beide Anzeigen gut im Blick. Nach vielen Teststunden gestern und heute gibt es nun folgendes Ergebnis.

- Bei starken Sendern wird PI und PS bei RDSDX schneller angezeigt. RDSSpy muß immer erst zwei Sekunden "überlegen" und bringt dann die komplette Anzeige.

- Bei normalen Felstärken wird der PI oft zuerst von RDSSpy angezeigt (1 - 2 Sekunden schneller)
Der PS wird von RDSSpy immer schneller angezeigt. Sind aber auch nur 1 - 3 Sekunden.

- Bei schwachen Signalen gibt es kaum Unterschiede bei der PI-Anzeige. Mal der eine mal der andere schneller. Der PS wird auch hier immer von RDSSpy zuerst angezeigt.

- Bei Scatterempfang hat eindeutig RDSSpy die Nase vorn. Der PI wird oft nur von diesem Decoder angezeigt. (mit Super-Modus) Reicht das Scattersignal auch für den PS, sind beide Decoder etwa gleich gut.

Unterm Strich würde ich RDSSpy mit leichtem Vorteil als Sieger erklären. Besonders wegen dem schnellen PS.

Leider habe ich einige Sachen noch nicht herausgefunden.
Was kann man mit dem "Tune"-Button machen?
Was kann mit der Frequenzauswahl gemacht werden?
Kann man zu den gespeicherten Logs auch die entsprechende Frequenz beifügen?
Können die Logs auch in einem anderen (extra) Ordner gespeichert werden?
Wer kennt sich aus? :-)

von Radio-DX - am 22.05.2011 19:10
Ganz einfach.
Styling by handmade. :D

In den letzten Tagen habe ich etwas herumgespielt und diese Lösung für eine Archivierung von (besonderen) RDS-Anzeigen gefunden.
Früher habe ich immer Fotos von den Anzeigen gemacht. Das nervt aber bei einer heftigen Sporadic-E Öffnung schon ganz ordentlich.
Und die Frequenz hat auch meist gefehlt.
Nun mache ich vom der Anzeige ein Screenshot. Vorher stelle ich im Fenster die zum RDS dazugehörige Frequenz ein.
Kurz die Print-Taste drücken und das Bild ist gesichert. So ist immer nachvollziehbar was man wo empfangen hat.



Später setze ich mit einem Bildbearbeitungsprog. die Frequenz in die RDS-Anzeige ein und schneide diese aus dem Fenster aus.



Ausschneiden muß nicht sein, sieht aber als "Datensatz" schöner aus.
Die Sache hat sich in den letzten Tagen gut bewährt.

Ist also ganz einfach. :cool:


von Radio-DX - am 25.05.2011 20:55
Zitat
Erich Hoinicke
Im Wetekom RDS-Decoder werkelt, soweit ich mich erinnern kann, der gleiche SAA6579T wie im Conrad und hat die gleiche Belegung wie der IC im LIDL-Radio, Pin 2 = RDDA (Data). Pin 16 = RDCL (Clock). Damit kannst Du die Beschreibung oben übernehmen.

Ich musste den Wetekom komplett auseinandernehmen um den IC überhaupt zu entdecken ;)

In seinem Fall braucht man die Kontakte nur an die beiden Widerstände anlöten, Masse ist reichlich auf der Platine vorhanden. Spitze Lötspitze ist gar nicht erforderlich und es ist somit anfängerfreundlich gestaltet.

Werde ihn am Wochenende umbauen (9-Volt-Versorgung und RDS-Ausgang), mal sehen, wie er sich gegenüber dem Conrad schlägt (der Conrad macht mir vor allem in PI-Stellung das SNR zunichte).

Bin schon gespannt.

von andimik - am 09.06.2011 08:29
Zitat
mobi
kann denn heute noch einer (nach fast 3 Jahren) Platinen für den Selbstbausatz auf Seite 2/3 besorgen?


Könnte der folgende RDS-Decoder eine Alternative für dich sein?
http://haraldkliem.jimdo.com/elektronik/rds-decoder-2/

Ich habe mir die portable Version geholt und auch den Erbauer auf dieses Gehäuse aufmerksam gemacht. In seinem Shop (http://haraldkliem.jimdo.com/shop/) gibts auch die Platine oder auch nur den ATmega8 - was man halt haben will. Er verkauft grundsätzlich nur Bausätze und keine Komplettgeräte!

Der Decoder ist sehr empfehlenswert, aber ich muss ihn noch ausführlich testen.

von oli84 - am 09.06.2011 15:37
Alternative Software (Christoph L. wird mir danken, denn das scheint auch unter Linux zu funktionieren!)

> The RDS Data line must be connected to the left channel,
> the RDS Clock line must be connected to the right channel.

http://rds-surveyor.sourceforge.net/

Muss ich mal testen.

Hab mal das Howto durchgelesen. Genial :spos:

Man kann eine Wavedatei auch einlesen (links Data, rechts Clock). Samplingrate ist egal ...

Die spy (und vermutlich rds-) Dateien liest er problemlos.

von andimik - am 12.10.2012 14:35
Ich habe nun endlich einen Weg gefunden, wie ich fehlerfreie RDS-Empfänge in MS-DOS auf einem aktuellen Rechner mit RS232 hinbekomme. Unter Windows im DOS-Emulator funktioniert es nur zu 90%.

Ein Start-USB-Stick mit FAT32 macht es möglich!

http://www.biosflash.de/bios-boot-usb-stick.htm

Auf dem sollte auch die DOS-Software (RDSS0389) in einem Unterverzeichnis sein, ebenso r200fix, damit neue Rechner mit Borland klarkommen.

Ich weiß, dass es über die Soundkarte und RDSSpy perfekt geht, aber es gibt keinen Log für VF-Meldungen und EON-Signale.

von andimik - am 16.04.2013 17:46
Hi,
also zunächst mal solltest du überprüfen, ob deine Soundkarte 192 kHz kann. Ich gehe jetzt einfach mal von Windows 7 aus.

Dazu die Liste der Aufnahmegeräte öffnen (Rechtsklick auf Lautsprecher -> Aufnahmegeräte). Bei deinem Aufnahmegerät klickst du auf "Eigenschaften" und dann auf "Erweitert". Hier kannst du die Samplerate einstellen. Wenn in der Liste 192000 Hz auftauchen, stellst du diese ein und klickst "Übernehmen". Wenn 192000 Hz nicht dabei ist, funktioniert es mit deiner Karte nicht.

Manche Soundkarten (z.B. meine E-MU 0404 PCI) haben eine eigene Software, in dem Fall musst du die Samplerate in dieser Software umstellen.

Wenn die 192 kHz eingestellt und gespeichert sind, müsste es klappen ;)

Ganz wichtig: der DE1103 muss auf MONO gestellt sein (SSB-Taste drücken)!

von ScheichManfred - am 15.07.2013 16:26
Ich habe heute den RDSSpy erstmals getestet. Leider habe ich kein Radio, das ein ungefiltertes NF-Signal ausgibt. Ich habe es deshalb mit einem unmodifizierten und einem mit schmaleren Filtern modifizierten DE1103 getestet. Es funktioniert nur bei Sendern in annähernd Ortssenderstärke. Die Stereo/SSB-Taste hat keinen Einfluss.

Beim Original DE1103 muss man 125 kHz oder, wo es geht, besser noch 150 kHz unter der eigentlichen Frequenz abstimmen. Beim modifizierten DE1103 entsprechend 50 kHz unterhalb. Stimmt man oberhalb der eigentlichen Frequenz ab, funktioniert es (erwartungsgemäß) nicht.

Mit dem modifizierten DE1103 funktioniert es deutlich besser als mit dem normalen.

Bei Ortssendern geht es eigentlich ganz gut, die AF-Liste wird z.B. gefüllt. Für einen sauberen Radiotext reicht es aber nicht.

Gibt es außer dem Eton noch andere Radios, mit denen es gut funktioniert?

von Funkohr - am 18.08.2013 18:08
Zitat
ScheichManfred
Ich weiß ja nicht, wie ihr den DE1103 anschließt, aber über den Kopfhörerausgang in Mono-Einstellung funktioniert das RDS über die Soundkarte bei mir einwandfrei. Leider stört der Computer den Empfang ziemlich stark, sodass der Nutzen nur gering ist. Bei Ortssendern klappt es aber gut.

Super, danke für den Tipp!!! Ich hatte es vorher am Line-Ausgang probiert, wo es nicht gut lief. Mit dem Kopfhörer-Ausgang auf mono klappt es nun. Am besten dreht man bei deutschen Sendern die Lautstärke auf etwa "25", so dass der NF-Pegel im Kontrollfenster im RDS Spy knapp unter 0 dB liegt.

von Funkohr - am 18.08.2013 20:18
Zitat
DX-Fritz
Mein externer RDS-Dekoder spricht grundsätzlich nur bei starken Ortssendern an, dann aber komischerweise auch nur dann, wenn ich den Sender 100 kHz höher oder tiefer einstelle. Der Klang ist dann schon ordentlich verrauscht und die Signalpegel-Anzeige ist ebenfalls schon von 38 auf 18 dB gesunken. Trotzdem zeigt der RDS-Dekoder erst dann die Daten an.

Kennt jemand dieses merkwürdige Verhalten?


Ich sollte vielleicht noch ergänzen, dass es sich hierbei nicht um den Conrad RDS-Dekoder sondern um das RDS-Dekoder-Modul von mattm/carkiller (Seite 2 dieses Threads) handelt. Angeschlossen habe ich es an einen ICOM R7000 (Ausgang REC = Recorder). Ich denke nicht, dass ich bei diesem Gerät auf Mono umschalten kann bzw. dass hier überhaupt ein Stereo-Signal ausgegeben wird.

Grüße
Fritz

von DX-Fritz - am 19.08.2013 13:52
Zitat
ScheichManfred
Ich weiß ja nicht, wie ihr den DE1103 anschließt, aber über den Kopfhörerausgang in Mono-Einstellung funktioniert das RDS über die Soundkarte bei mir einwandfrei. Leider stört der Computer den Empfang ziemlich stark, sodass der Nutzen nur gering ist. Bei Ortssendern klappt es aber gut.


Hier geht es wie gesagt nur manchmal, egal ob über Kopfhörer- oder Line-Ausgang. Die letzten Male hat es sogar überhaupt nicht funktioniert - und als es funktioniert hatte ging es nur bei den Ortssendern. Wie ich schon geschrieben hatte, habe ich auch 192kHz Samplingrate usw. eingestellt, aber trotzdem geht es nicht.

von pg09 - am 19.08.2013 14:34
Zitat
Günter Lorenz
@Rheinländer: Welcher Tuner?
Viele Tuner haben am NF-Ausgang ein Tiefpassfilter, das irgendwo zwischen 15.000 und 20.000 Hz abschneidet. Da kommt dann kein RDS-Signal (57 kHz) am NF-Ausgang an. Soweit ich weiß, funktioniert der direkte Anschluß nur beim Kenwood KT-6040, der hat so ein Tiefpassfilter nicht.

73,
Günter


ohh meiner ist ein ganz alter kenwood, die anlage is sicher 20 jahre alt Da steht Tuner sound processor C-F5 , als ich damals den RDS Manager daran angeschlossen hatte, ging RDS durch.

@marc ok dann kann ich die software runter schmeissen :-( . Doch bis 96 kommt er, da kann man zwar höhere auswählen die nimmt er aber offenbar garned an :-(

von Rheinländer - am 02.11.2013 23:23
RDSSpy hat eine neue Version, allerdings keine neu nummerierte, nur 1.02 rev 2, ist daher unter News gar nicht zu finden.

http://rdsspy.com/index.php/download/

Was ist (vor allem) neu:

http://rdsspy.com/index.php/forum/user-experience/rds-spy-connection-in-a-car/

http://www.gns-gmbh.com/shop/xtc/product_info.php?info=p183_GNS-TrafficBox-FM9-USB.html&XTCsid=efc66677ffcb46836711dfa48443d970

Diese Box kann anscheinend RDS-Dateien schreiben, die dann RDSSpy lesen kann, oben befindet sich ein Link auf einen Mitschnitt (Dropbox).

von andimik - am 14.02.2014 15:24
Ich habe seit gestern die 0404 E-MU Soundkarte und bin begeistert. :hot:

Mit meinem Bench KH2027 (vom Lidl)

http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,208366,432642#msg-432642
http://autozysk.pl/pl/p/Radio-przenosne-BENCH-KH2027/450

dem ich vor einigen Jahren einen (offensichtlich) MPX Ausgang spendiert habe, geht RDS am besten von all meinen Geräten und damit besser und stabiler als alle Hardwarelösungen. :spos: Leider ist halt das Gerät selbst nur für Ortssender geeignet.

Hab das Signal im Spektrum mit dem DE1103 verglichen (Screenshots folgen demnächst)

Der DE1103 ist am Line-Out so taub wie kein anderer Empfänger (daher funktioniert der Conrad RDS Manager auch so schlecht, ich muss wirklich mal MPX ausführen). Der Bench hat einen wunderbaren Pilotton und RDS ist auch noch relativ gut vorhanden. Conrad am Bench ist wie 100:1 gegenüber DE1103.

von andimik - am 05.03.2014 11:42
Kann mir jemand mal helfen?

Ich hab am DE1103 (ist mit schmäleren Filtern modifiziert) Pin 19 mit einem C (Wert weiß ich jetzt nicht) an die unterbrochene Line-Out-Leitung (siehe rechts oben) gelötet.

Am Conrad geht das prima (auch entfernte Signale), am PC mit RDSSpy und 192 kHz Soundkarte aber fast nicht (nur seehr schlecht), weil er RDS anscheinend zwingend auf 57 kHz erwartet, das liegt dort aber nicht, sondern etwas darunter.
[attachment 2865 degen_mod.JPG]

Auch der Pilotton fehlt da irgendwie oder ist nicht auf 19 kHz.

Am Bench hab ich direkt von MPX in die Soundkarte gegeben, soll ich das auch am Degen machen? Brauch ich diesen Koppel-C überhaupt? Oder ist die Modifikation "schuld"?


Siehe unten, Soundkarte war nicht auf 192 kHz eingestellt.

von andimik - am 07.03.2014 23:32
Die Trägerfrequenzen können sich nicht ändern nur durch den bloßen Einbau eines Kondensators.

Du koppelst da so wie es aussieht gar nicht das MPX-Signal aus, sondern bereits das gefilterte Signal...

Den Koppel-C brauchst du zwingend, da du sonst Gleichspannung auf dem Ausgang hast und die eventuell die Schaltung am anderen Ende der Leitung beeinträchtigen kann oder gar zerstören kann.
Der Wert dieses Kondensators ist auch nicht egal, da er einen Hochpass bildet. Dieser sollte so dimensioniert sein dass er auf 57 kHz auch wirklich Durchlass hat, wenn es ein richtiger MPX-Ausgang sein soll muss er so dimensioniert sein, dass er bereits ab 20 Hz Durchlass hat.

von WiehengeBIERge - am 08.03.2014 08:12
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.