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mago, Ingo-GL, ANDREAS R-|-DJ, Marc_RE, Peter Schwarz, seventeen, ziyati, Rolf, der Frequenzenfänger, DAC324, Jürgen Martens

Netzteil von/für DEGEN 1103

Startbeitrag von mago am 29.05.2008 09:36

Ich hab zwar schon ein wenig gesucht aber nicht wirklich etwas gefunden.

Bei meinem DEGEN war ein Netzteil dabei mit chinesischen oder sonst was Stecker. Passt hier natürlich nicht. Jetzt steht in der Anleitung dass zum Laden der Akkus das Originalnetzteil benutzt werden muss. Inwiefern trifft dies zu bzw. nicht? Schaltet der Degen bzw das Netzteil ab wenn die Akkus voll sind?

Nachtrag:

Das Netzteil was ich dabei habe sieht aus wie bei folgender Auktion:
http://cgi.ebay.de/Reise-Adapter-Reiseadapter-Strom-UK-EU-USA-China-Asien_W0QQitemZ120265374979QQihZ002QQcategoryZ74462QQcmdZViewItem
Das untere Bild, die beiden flachen Nippel mit den Löchern. Nur das bei mir diese Löcher fehlen.

Antworten:

Hab den Degen bisher mit 2 verschiedenen 4,5 V Netzteilen betrieben, beide waren bei irgendwelchem elektronischen Kleinkram mal mitgeliefert worden. Funktionierten ohne Probleme und auch das Laden der Akkus klappt wunderbar! Habe nur das Gefühl, dass die Ladezeit beim Degen etwas länger ist als bei meinem Ladegerät, was mir aber nichts ausmacht. Ist das bei euch auch so?

Falls du also ein 4,5 V Netzteil rumliegen hast, dann probier das erstmal. Die Phrase mit dem Originalzubehör liest man in fast jeder Bedienungsanleitung, hat aber i.d.R. keinen technischen Hintergrund.

von ANDREAS R-|-DJ - am 29.05.2008 10:08
Hallo,

ich kann ANDREAS R-|-DJ nur beipflichten. Es sollten sich auch andere Netzteile verwenden lassen, sofern Ausgangsspannung und Strombelastbarkeit stimmen.

Im Interesse eines störungsarmen Empfangs sollte es sich jedoch um elektronisch stabilisierte Netzteile mit gleicher oder höherer Strombelastbarkeit handeln als auf dem Original-Netzteil angegeben.
Aus dem gleichen Grund sind Schaltnetzteile (z.B. vom Handy) nicht zu empfehlen, auch wenn sie nicht so warm werden wie die üblichen "Wandwarzen" mit Trafo.

Ist das Netzteil tatsächlich elektronisch stabilisiert, kann man auch eines mit 5V Ausgangsspannung verwenden. Die 0,5V zuviel schaden in diesem Fall nicht.

Unstabilisierte Netzteile aus dem Baumarkt haben aber oft eine wesentlich höhere Ausgangsspannung als auf dem Typenschild angegeben und können daher unter Umständen das Radio beschädigen.

Beste Grüße
DAC324

von DAC324 - am 29.05.2008 10:18
> kann man auch eines mit 5V Ausgangsspannung verwenden. Die 0,5V zuviel schaden in diesem Fall nicht

4,5V ist sowieso zu knapp bei vier Akkus! Das funktioniert bei Andreas wohl nur deswegen, weil es sein Netzteil mit der Ausgangsspannung auch nicht so genau nimmt und etwas mehr rausgibt.

Ich habe meinen DE1103 noch gar nie mit einem Netzteil betrieben, kann also nicht mit eigenen Erfahrungen dienen. Die Akkus lade ich in einem externen Ladegerät.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 29.05.2008 10:24
Dann müßte ich mir jetzt einen Stecker suchen der passt und den auf ein altes Netzteil löten. Ich guck mal alte Diskmans etc. müßten noch rumliegen oder halt so ein Universalnetzzeil wobei das 500mA hat und nicht 300 mA

von mago - am 29.05.2008 10:29
Ich habe den DEGEN 1103 noch nie mit Netzteil betrieben. Daher nur soviel:

Am Gehäuse ist "6V" aufgedruckt. Plus = Innenleiter
Bei 4 Akkus müssten es jedenfalls mehr als 5 V sein. Denn die Ladespannung ist ja größer als die Nennspannung des Akkus.

Der Hohlstecker ist vom Typ 4,0mm Außendurchmesser / 1,7 mm Innendurchmesser.
Dieser Stecker macht sich neuerdings rar. Als Einzelteil habe ich den noch gar nicht angeboten gesehen und Netzteile mit Mehrfachstecker hatten ihn zwar. Bei neuesten Modellen von Friwo fehlt er wieder.

Hat der 1103 eine automatische Ladeabschaltung?
Ich würde NiMH-Akkus doch lieber einem speziellen Ladegerät anvertrauen.

von Ingo-GL - am 29.05.2008 11:04
Ich hab das mal probiert, mit nem Netzteil mit Mehrfachstecker und 6V. Geladen hats sehr wohl, nur die Batterien waren dann nach 2 Tagen schon wieder leer. Wenn ich sie im Ladegerät lade, halten die normalerweise 2 bis 3 Wochen bei mir. weiß nicht, was ich da falsch gemacht habe...

Und ja, der Degen hat ne automatische Ladeabschaltung: Wenn er aus ist, muss du auf VOL/CHG drücken und kannst dann über das Tuningrad die Ladezeit einstellen.

von ziyati - am 29.05.2008 11:21
Hallo ziyati,

Akkus brauchen einen gewissen Spannungsüberschuss, damit ein Ladestrom fließen kann.
6V sind für 4 Zellen viel zu wenig.
Bei einem Netzteil mit umschaltbaren Spannungen am besten auf 7,5V stellen, dann
werden die Akkus voll. Stabilisierung ist nicht erforderlich, aber über den Gleichrichterdioden
sollten Kondensatoren mit 10...100 nF gelötet werden, um Brummmodulation zu vermeiden.

Viele Grüße
Jürgen

von Jürgen Martens - am 29.05.2008 16:44
Ich habe vor kurzem das Netzteil von meinem CD-Discman mit dem Degen verbunden.
Mit 4,5 V (500mA) ist das Gerät sehr zufrieden und brummfrei.



von seventeen - am 29.05.2008 17:39
Ihr habt recht, ich hab vergessen dass der Degen eigentlich 6V braucht. Läuft aber mit 4,5 V genauso gut. Das mit der Ladezeit ist dann natürlich auch klar. Mit dem Degen hatte ich auch nur im Urlaub aufgeladen, da mein Ladegerät ziemlich groß ist.

von ANDREAS R-|-DJ - am 29.05.2008 18:00
Mit 4,5V werden die Akkus nie voll, die Akkuspannung beträgt immerhin 4,8V.
Der DE1103 schaltet nicht ab wenn die Akkus voll sind sondern wenn die von dir eingestellte Ladezeit abgelaufen ist, siehe Gebrauchsanweisung.
Man kann jedes geregelte (wichtig!) 6V Netzteil mit mindestens 300mA verwenden. Schaltnetzteile sollte man vermeiden, die können Empfangsstörungen verursachen.
Es gibt aber auch passende Adapter um das Chinanatzteil verwenden zu können. Lohnt sich aber kaum da passende Netzteile nicht viel teurer sind und die Chinesischen Stecker, genau wie die amerikanischen, nicht griffsicher sind.

von Marc_RE - am 29.05.2008 18:11
Es gibt Netzteile, die bestehen nur aus aus einem Transformator und einem Gleichrichter. In dem Fall hängt es von dem Umständen ab, welche Spannung sie tatsächlich abgeben.
Angenommen, das Netzteil liefere 4,5 V bei einem Nennstrom von 1 A. Wenn man dann einen Verbraucher daran hängt, der bei 4,5 V zum Beispiel nur 100 mA aufnimmt, dann wird die Spannung tatsächlich höher sein. Sie wird irgendwo zwischen der Leerlaufspannung des Netzteils und der Nennspannung bei 1A liegen. Und die Netzspannung spielt auch noch eine Rolle.

von Ingo-GL - am 29.05.2008 18:16
Bei mir funktioniert das gut mit dem Laden. Bei dem beigelegten Netzteil war auch ein Adapter, damit es in europäische Dosen passt. Man darf nur nicht vergessen, den Ladevorgang zu starten. Das geht bei der Fernost-Waffe nämlich NICHT automatisch!


von Peter Schwarz - am 29.05.2008 18:34
Mhm. Wenn bei Dir ein Adapter dabei war Peter. Sollte ich mal meinen Karton ein zweites Mal genau unter die Lupe nehmen.

Aber ein Netzteil mit 500 mA und 6 V schadet dem Degen nicht, wenn das Original nur 300 mA und 6 V hat? Dann würde ich nämlich erstmal nen passenden Stecker an mein Netzteil löten.

von mago - am 30.05.2008 06:12
Wenn das Original-Netzteil ein geregeltes Netzteil ist, das auch im Leerlauf, wenn lediglich ein hochohmiges Spannungsmessgerät angeschlossen ist, 6V abgibt, dann sollte auch das Ersatz-Netzteil diese Eigenschaften haben. In dem Fall macht es nichts, wenn das Ersatz-Netzteil stärker belastbar ist. Es kommt eben nur darauf an, dass es die geforderte Spannung abgibt bei dem Strom, den der Degen ihm abverlangt.

von Ingo-GL - am 30.05.2008 07:17
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