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SWR-Sender Königstuhl

Startbeitrag von 99,9 am 04.06.2008 11:13

Laut Rhein-Neckar-Zeitung, hat der SWR den unteren Teil des Sendeturms auf dem Königstuhl, der bisher der Stadt Heidelberg gehört hat, für 15.000 Euro gekauft.
Nun will der SWR den Turm für ca. 300.000 Euro renovieren.

Leider bleibt der Aussichtsturm, der schon seit 2001 gesperrt ist, für immer geschlossen.

Aber zum Glück gibt es noch den Teltschikturm in Wilhelmsfeld (ca. 10 km nordöstlich vom Königstuhl), von dem man ebenfalls einen wunderschöne Aussicht hat.

Die 50 interessantesten Antworten:

Apropos - in den UKW-/TV-Nachrichten steht (Auszug):

Zitat

DVB-T Umbau Antenenanlage Heidelberg

Nach Informationen des SWR gegenüber dem Fachverband Elektro- Informationstechnik Hessen/Rheinland Pfalz FEHR wird von Anfang bis Ende Juli 2008 der Sender Heidelberg umgebaut. Während diesem Zeitraum von ca. 3 Wochen werden die DVB-T Sender (K27, K50, K53) mit verminderter Sendeleistung über einen Ersatzsender betrieben, was eine geringere Reichweite zur Folge hat. Die SWR-Radiosender werden in der Umbauzeit ebenfalls beeinträchtigt.
Ab Ende Juli soll der umgebaute DVB-T Sender auf den bisherigen Kanälen (27, 50 und 53) wieder mit der normalen Sendeleistung in Betrieb gehen.

Wer weiß, was dieser Umbau eigentlich bezweckt ? Wird auch über Ersatzantenne gesendet ?
War die bisherige UHF-Sendeantenne evtl. nicht für Kanal 60 ausgelegt und muss deshalb ganz ausgewechselt werden ?

Fragen über Fragen, aber kein Wunder, denn die Meldung ist nicht gerade aussagekräftig.

von Diehler - am 05.06.2008 11:17
Der Turm (aus Stahl-Beton) wurde im Auftrag der Stadt Heidelberg errichtet und (für kurze Zeit) als Wasserturm benutzt. Der wurde ziemlich vernachlässigt. Der SDR (heute SWR) hat sich damals an den Baukosten beteiligt. Der SDR hat darauf den Stahlgitteraufbau mit den Antennen errichtet.

Die Stadt Heidelberg benötigt den Turm seit langem nicht mehr und hat ihn kürzlich für 15.000 EUR (ohne Grundfläche) an den SWR verkauft, der ihn sanieren wird.

Die Aussichtsplattform hat sich finaziell nie gelohnt, das wird auch zukünftig so sein und der SWR wird sie bestimmt nicht bezuschussen. Sie wurde 2001 geschlossen.

Bernhard


von Bernhard W - am 01.07.2008 18:55
Genaue Zahlen habe ich nicht vorliegen.

Zu den Öffnungszeiten muss ständig eine Person vor Ort sein, auch bei schlechtem Wetter, wenn fast niemand kommt. Urlaubs- und Krankheitsvertretung müssen auch organisiert werden. Dazu kommen Abnutzungs- und Wartungskosten für Wege, Fahrstuhl, Geländer usw. Soweit ich weiß, hat sich das Kiosk gerade so getragen, insbes. durch den Verkauf heißer Würstchen.

Für einen guten Blick nach Heidelberg muss man nicht auf den Turm, das sieht man sehr gut direkt von der Terrasse neben der Bergbahn oder vom Schloss aus. Vom Turm, dessen Aussichts-Plattform nicht viel höher ist als die Bäume (s. unten verlinktes Bild), hat man einen schönen Überblick über den Odenwald und auf den Telekom-Turm. Viel mehr sieht man nicht. Für uns Radio-Fans ist das interessant, für viele Wanderer und Ausflügler nicht.

Das Bild vom Telekom-Turm http://www.dxradio-ffm.de/web//HD-K-DTAG_X.jpeg habe ich am 25.07.2001 von der Aussichtplattform des SWR-Turms aufgenommen, als diese bereits offiziell geschlossen war. Mit einem Fernglas konnte ich gut die beiden riesigen Masten von Mudau-Donebach, Krehberg, Gr. Feldberg, Donnersberg usw. erkennen. Bei sehr guter Sicht müssten auch Hornisgrinde und der Stuttgarter Fernsehturm erkennbar sein. Und natürlich sieht man viele, viele Bäume ;-)

Bernhard


von Bernhard W - am 01.07.2008 20:09
Zitat

Umbauarbeiten in Heidelberg beendet
Information vom 21. Juli 2008

In den Abendstunden des 21. Juli wurden die Antennenarbeiten am Standort Heidelberg erfolgreich beendet. Die Programme werden nun wieder über die Hauptantenne abgestrahlt und sind somit in bekannter Qualität empfangbar.
Die nächste Änderung steht erst Anfang November an, wenn die Umstellung auf die neuen Frequenzen erfolgt. Allerdings muss dann lediglich ein Suchlauf durchgeführt werden.
Entsprechende Informationen können rechtzeitig dieser Internetseite und der lokalen Presse entnommen werden.
http://www.swr.de/dvbt/infoarchiv18.html

von mor_ - am 24.07.2008 10:42
@Ketscher: Ich wohne im Süden von Mainz und kann mit bloßem Auge den Melibocus sehen, habe also sehr gute Empfangsverhältnisse auch vom Königstuhl. Der neue Kanal 60 hat zusätzlich noch ein Problem mit den Gleichkanalsendern im Sauerland (Hunau), den Empfang vom K 60 kann ich also vergessen.
Wenn der Heidelstein auf K 43 gewechselt ist, wird man sehen, ob der neue K 49 brauchbar reinkommt, ich hoffe, ja.
Übrigens, auch der bisherige Empfang von Kanal 33 (Bad Marienberg und Koblenz) ist vorbei, hier ist Langenbrand der Killer, aber das ist halt so bei DVB-T, viele Auslöschungen, in der Tat.
Zu analoger Zeit gab es Gleichkanalbeeinträchtigungen aber auch, ich denke da an den "Kampf" auf Kanal 37 zwischen Heidelstein und Donnersberg.

von Wurzelpeter - am 07.11.2008 00:22
Gestern waren die beiden Fernsehsender auf Kanal 49 und 60 zwischen ca. 20.50 Uhr bis ca. 22.00 Uhr nicht on air.
Als ich dann so gegen 21.10 Uhr beim Techniker des Senders Königstuhl angerufen habe, hat er erst einmal prüfen müssen ob die Sender "off" sind.
Er hat mir dann bestätigt, dass nicht mein DVB-T Empfänger defekt ist, sondern die beiden Sender.

Nun noch eine zwei Fragen:

Werden eigentlich die Kabelkopfstationen immer noch über die Grundnetzsender versorgt, oder gibt es jetzt eine andere Lösung?
Wenn ja, hätten auch die Kabelkunden, die über den Sender Königstuhl versorgt werden, 8 öffentlich Rechtliche Sender weniger gehabt.

Wenn früher ein Fernsehsender ausgefallen ist, wurde doch sofort ein Reservesender eingeschaltet.
Werden den heute keine Reservesender mehr bereit gehalten, beim Zeitalter von DVB-T?

von 99,9 - am 19.11.2008 13:47
Zitat
99,9
hat er erst einmal prüfen müssen ob die Sender "off" sind.

Sorry, aber das ist ja fast nicht zu glauben. Vielleicht haben ja in Baden-Baden sämtliche Alarmglocken geschrillt, nur der Techniker vor Ort hat's nicht mitbekommen. ;-) Oder man hat nach der Umstellung die Überwachung noch nicht wieder aktiviert, weil ja ein paar Tage lang mit anderen Parametern gesendet wurde.

Zitat

Werden eigentlich die Kabelkopfstationen immer noch über die Grundnetzsender versorgt

Nein, die Zuführung erfolgt so weit ich weiss zentral über Glasfaser.

Trotzdem war heute hier zum zweiten Mal innerhalb von Tagen das komplette Kabelnetz tot.



von EmmWeh - am 19.11.2008 18:35
Zitat
99,9
Seit über einer Woche ist beim Telekomturm (Deutsche Funkturm GmbH) Königstuhl, die Beleuchtung an der Antennenspitze ausgefallen. Obwohl der Deutschen Funkturm GmbH das schon seit 19.01.09 bekannt ist, wurde noch nichts unternommen.
Dauert es bei anderen Sendetürme genauso lang, bis die Beleuchtung wieder funktioniert?

Wie lange das Auswechseln üblicherweise dauert, weiß ich nicht. Müssen notwendige Lampen nicht sowieso mehrfach (redundant) vorhanden sein?

Seit vor vielen Jahren die UKW-Antenne (nur für 102,8 MHz R. Regenbogen benutzt) dazwischengeschraubt wurde, ist der "Telekom-Turm" der höhere. Der beleuchtete SWR-Turm steht aber nur 190 m entfernt.

Beim AFN Mannheim-Käfertal (UKW + TV) ist das Rotlicht an der Spitze oft Monate lang aus. Bei 60 m Höhe ist dort eine Beleuchtung vermutlich auch nicht vorgeschrieben.

Bernhard


von Bernhard W - am 25.01.2009 12:19
@ 99,9

Zitat

Dauert es bei anderen Sendetürme genauso lang, bis die Beleuchtung wieder funktioniert?


Eigentlich dürfte die Flugbefeuerung überhaupt nicht ausfallen. Wie Bernhard schon geschrieben hat, sollte die Beleuchtung redundant ausgeführt sein.



@ Bernhard W

Zitat

Seit vor vielen Jahren die UKW-Antenne (nur für 102,8 MHz R. Regenbogen benutzt) dazwischengeschraubt wurde, ist der "Telekom-Turm" der höhere. Der beleuchtete SWR-Turm steht aber nur 190 m entfernt.


Wann genau war eigentlich nochmal der Umzug von Radio Regenbogen zum Telekom-Turm?


Zitat

Beim AFN Mannheim-Käfertal (UKW + TV) ist das Rotlicht an der Spitze oft Monate lang aus. Bei 60 m Höhe ist dort eine Beleuchtung vermutlich auch nicht vorgeschrieben.


Das kommt immer darauf an, ob der Mast in oder in der Nähe einer Flugschneise steht.


von Kay B - am 25.01.2009 13:08
Zitat
99,9
Seit ca. 1 Woche funktioniert die Beleuchtung des Telekomsenders wieder. Jetzt war die Beleuchtung ca. 6 Wochen ausgefallen. Das finde ich ich unverantwortlich!
Haben die Techniker der Deutschen Funkturm GmbH vielleicht auf besseres Wetter gewartet?

Zwei persönliche Meinungen:

Da von dort Radio Regenbogen abgestrahlt wird, kommt ihm sowieso niemand zu nah. ;-)

Da von dort fast nur noch Radio Regenbogen abgestrahlt wird, reicht das Geld nicht mehr für die Beleuchtung. (TV --> komplett SWR-Turm, Richtfunk --> Glasfaser, DAB L-Band --> abgeschaltet. Rest sind Kleinmieter)

Bernhard


von Bernhard W - am 09.03.2009 08:02
Am Mittwoch, den 25. März, werden vorübergehend die Kanäle 21, 49 + 60 am Sender Königstuhl abgeschaltet.
http://www.swr.de/dvbt/index.html

Zitat
[u
DVB-T-Senderabschaltung am Standort Heidelberg-Königstuhl
[/u]
Am 25. März 2009 müssen wegen dem Abbau der Sendebehelfsantenne und -kabels, aus Gründen des Arbeitsschutzes, die DVB-T-Sender in der Zeit von 09:05 Uhr und 12:00 Uhr abgeschalten werden. Betroffene Kanäle/Frequenzen/Programme:
Kanal 60 (786 MHz) ARD-Bouquet
Kanal 21 (474 MHz) ZDF-Bouquet
Kanal 49 (698 MHz) SWR-Bouquet
Wir bitten um Ihr Verständnis für diese notwendigen Arbeiten.]


Noch mehr Verständnis hätte ich für ein sauberes SFN. Immerhin werde ich die Gelegenheit nutzen, die Empfangsqualität der Kanäle aus Baden-Baden/Pforzheim hier im Großraum Weinheim ohne den Störsender Heidelberg zu testen. Vermutlich wird die Qualitätsanzeige des DVB-T Receivers beim K60 von 0 auf 100% raufspringen, sobald Königstuhl abgeschaltet ist.

von transponder - am 21.03.2009 18:54
Südwest 3. Das gemeinsame dritte Fernsehprogramm von Süddeutschem Rundfunk, Saarländischem Rundfunk und Südwestfunk Piiiiiiiieeeeeeeeeeeeep.
So tönte es FuBK-testbildbegleitend bald zwei Jahrzehnte lang ganze Nachmittage. Das heisst, S3 kam abwechselnd aus Stuttgart und Baden-Baden, einzelne Sendungen auch aus Saarbrücken. Die UHF-Sender betrieb ohnehin die Post. Insofern war auch hier nie SDR oder SWF im Testbild zu lesen, sondern immer SW3, tlw. aber mit dem Zusatz BADN oder STGT. Ob dies nur abhängig davon war, wer jetzt gerade das Testbild ausstrahlte oder ob es da unterschiedliche Regionalketten gab, entzieht sich meiner Kenntnis. (Im ersten Programm stand dagegen SWF RBG oder SDR STGT und ähnliches, diese Sender wurden ja auch von den jeweiligen Anstalten betrieben)


von Peter Schwarz - am 20.07.2009 21:28
Zitat
Marcus.
Das dritte Programm wurde doch gemeinsam veranstaltet und kam aus Baden-Baden.

In den 70er-/80er-Jahren gab es feste Sendetage:
So, Mo, Di aus Stuttgart, Mi aus Saarbrücken und Do, Fr und Sa aus Baden-Baden.


Zitat
SAT-Dish
Druckfehler ? Heidelberg gehörte doch noch ins SDR gebiet ?

Ja, falsch zugeordnet.


Zitat
Peter Schwarz
Insofern war auch hier nie SDR oder SWF im Testbild zu lesen, sondern immer SW3, tlw. aber mit dem Zusatz BADN oder STGT.

Das stimmt aber nicht ganz.

Beim SWF gab's einige Jahre auch >SWF/BADN SW3/N< bzw. > SWF/BADN SW3/S http://www.geocities.com/TelevisionCity/Lot/2941/testcard/testcards.html



von Manager. - am 21.07.2009 17:35
@ 99,9: Die schwächeren Königsstuhl-Frequenzen sind hier in der Tat nicht zu hören, vor allem bedingt durch hiesige Gleichkanalsender (ansonsten könnte die 106,1 vielleicht schon noch durchkommen, aber da sind B5 aktuell vom Gebelsee und RSA vom Mittelberger Gundkopf drauf.
Vom Hardberg kommen hier die 90,6 die 92,7 und die 101,6 mit etwa O=2 durch; der Krehberg geht hier nicht, da ist die 105,0 Radio 7 von der Iberger Kugel viel zu stark.
Vom Weinbiet kommen die 95,9 und 102,2 mit O=3 durch.
Die Hornisgrinde kommt hier mit O=5 an auf den Hauptfrequenzen 93,5 96,2 und 98,4 - die 100,4 und 106,3 sind mit starken Gleichkanalsendern blockiert.
Der Donnersberg kommt hier auch gut an, vor allem auf 92,0 und 99,1 mit O=4; die anderen Frequenzen sind mit Gleichkanalsendern belegt, auf höheren Punkten kommen aber auch die 101,1 und die 105,6 durch. Vom Kalmit kommen auch beide Frequenzen 103,6 und 106,7 mit O=2-3 durch.


von dxbruelhart - am 24.07.2009 09:36
> Die anderen beiden Lowpowersender 106,1 MHz (1 kW) und 105,4 MHz (0,05 kW) kann man aber bestimmt nicht empfangen, oder doch?

Die beiden laufen über Richtantennen und die Leistungsangaben gelten nur für die Mitte der Hauptstrahlrichtungen (260°-70°, also von Schwetzingen über Mannheim, Bergstraße bis Wilhelmsfeld). Mit halber ERP wird noch Richtung 120° gestrahlt.

Richtung Süden geht fast nichts raus.

Bernhard


Hinweis: Der Hausberg von Heidelberg wird mit einem "s" geschrieben (Königstuhl). Der Königsstuhl ist auf Rügen zu finden.



von Bernhard W - am 24.07.2009 10:06
Wie ich nun erfahren habe, kann man ja viele Programme des Königstuhls bis ins Ostallgäu empfangen.

Daher würde ich mich freuen, wenn Ihr mitteilen könntet, in welchen Orten bzw. Gebiete ihr die Königstuhlprogramme empfangen könnt? Es wäre auch toll wenn ihr mir schreiben könntet wie der Empfang ist
(z.B. O 3) und welchen Empfänger und Antenne ihr einsetzt (z.B. Lextronix E 5, Teleskopantenne).

Hier die Programme und Frequenzen.

88,80 MHz SWR 2 100 KW
97,80 MHz SWR 1 100 KW
99,90 MHz SWR 3 100 KW
104,10 MHz SWR 4 50 KW
102,80 MHz R.Regenbogen 50 KW
106,10 MHz Sunshine Live 1 KW
105,40 MHz Bermudafunk 0,05KW


Vielen Dank für Euere Mühe!!!



von 99,9 - am 02.08.2009 19:20
Zitat
99,9
Danke für die bisherigen Antworten!!

Allerdings würde ich mich freuen, wenn ich noch mehr Antworten bekäme, wo man überall die Hörfunkprogramme des Königstuhl hören kann.


Nahe-Hunsrück (RLP)
Stationär:
88,80 MHz SWR 2 - hörbar, kein RDS
97,80 MHz SWR 1 - hörbar, kein RDS
99,90 MHz SWR 3 - hörbar, RDS
104,10 MHz SWR 4 - hörbar, kein RDS
102,80 MHz R.Regenbogen - wenig Rauschen, kein RDS
106,10 MHz Sunshine Live - verdrängt durch schwaches SWR4 TR
105,40 MHz Bermudafunk - kein Empfang

Wenn man durch unsere Gegend fährt ist der Empfang natürlich besser (keine Ortssender-Qualität ;) ), wegen der topographischen Lage. Sunshine Live ist generell "an der Grenze" wegen der geringen Leistung einerseits und wegen der SWR4 TR Funzel aus dem Nahetal andererseits. Aber SL kommt an einigen Stellen auch mit RDS durch, SWR & Regenbogen gehen auch fast überall sogar mit RDS. Bermudafunk nur an günstigen, erhöhten Stellen.
Insgesamt hab ich aber das Gefühl, dass alle Königstuhl Sender nicht mehr so stark durchkommen wie in den Jahren zuvor. 100,4 Regenbogen Hornisgrinde geht in Moment sogar besser als Königstuhl

von DC3 - am 08.08.2009 15:05
Zitat
99,9
In Weinheim kann man zumindest bei SWR 3 auf Donnersberg 101.10 MHz umschalten

Da ist das falsche Regionalfenster drauf (Wetterbericht und V-Tipps für Rheinland-Pfalz und das Rheinland. Auf der 99,5 aus Weinheim: für Baden und die Kurpfalz).
SWR1 BW und SWR4 Kurpfalz-Radio haben logischerweise keine Frequenz auf dem Donnersberg, für beide ist der Sender in Weinheim absolut unverzichtbar.
Die einzige wirklich überflüssige Frequenz aus Weinheim war die 93,1 für SWR2. Diese wurde kurz nach der Fusion von SWF und SDR abgeschaltet und ging Ende 1999 für Rockland im benachbarten Mannheim in Betrieb (auf 93,2).

Zitat
Bernhard W
Für "suboptimal" halte ich die Strahlungscharakteristik. Die Antenne strahlt auch weit in die Rheinebene und die wird vom Königstuhl ausreichend versorgt.

Das ist richtig. Auch in den umliegenden Orten wie Heddesheim, Ilvesheim und Ladenburg gibt es störungsfreien Empfang der Hirschkopf-Frequenzen, dabei werden diese vom Königstuhl perfekt versorgt.






von MainMan - am 07.02.2010 12:46
In Eberbach kann man Degerloch und Donnersberg erst hören, wenn man sich etwas höher gibt, beispielsweise oben am Kreiskrankenhaus, aber selbst dort ist dann Degerloch allerhöchstens mit S=4 vertreten. In Erinnerung hab ich beim Quickscan da oben auch, das Sender aus RP nicht so gut gingen.
Was mich allerdings jedesmal überrascht ist das Strasbourg-Nordheim dort sehr brauchbar ankommt.

Auf jeden Fall ist unten in der Stadt Heidelberg nur stationär zu empfangen, bei jedem Meter Mobilempfang verzerrt das Signal immer wieder unerträglich, hier ein ähnliches Schauspiel.

Waldenburg ist bis etwa Neckargerach brauchbar, nimmt dann durch die Abschattung im Neckartal stetig ab. Stellenweise ist auf der B37 von Mosbach nach Eberbach immer wieder die Hornisgrinde sehr gut zu hören, kann auch daran liegen das die B37 östlich der Flussrichtung vom Neckar liegt und das Signal besser einfällt. Auch Langenbrand ist gut aufzunehmen.

Ich kann Manager nur zustimmen.

von DX-Matze - am 07.02.2010 19:33
So, ich war in Eberbach, und habe nahe dem Hauptbahnhof die 99,9 vom Königsstuhl per Handy aufgenommen, zur Aufnahme hat der Line-In meines PDA gedient.

Wie ich schon sagte Feldstärke ist gut, das Signal wird jedoch durch das Neckartal verzerrt.

Die 92,2 O=3 und die 96,5 O=3 gehen zwar auch, sind aber herzlich schwach auf der Brust durch den Berg der nach Süden Steht (vom Bahnhof ausgesehen, dort wo das Krankenhaus drauf steht)

Aufnahme-Beispiel (34 Sek, mp3 192 kbit/s, 803 KB)

von DX-Matze - am 08.02.2010 14:06
@MainMan:
Die paar Minuten Regionalprogramm auf SWR3 dürfte niemaden sonderlich interessieren.
Bezüglich der 93,1 ist zu sagen, daß dann die 102,2 auf dem Weinbiet auch überflüssig ist, wenn man SWR2 als länderübergreifend auffaßt. Dies war ja beim SWR offenbar einmal umstritten oder ist es noch, weil man Frequenzen behalten möchte.
Aber die Argumentation kann man drehen, wie man will: Der SWR wird einfach sagen, daß aufgrund der Entfernung von über 50 km der Donnersberg am Rande der Rheinebene zum Odenwald leicht verzerrt ist oder man argumentiert umgekehrt in Nierstein-Oppenheim mit der 99,9 vom Königstuhl so, weil dieser dort 65-70 km entfernt ist und man dann angeblich die neue 98,4 braucht.

von Stefan Z. - am 08.02.2010 15:12
Über den Sinn der Regionalfenster bei SWR3 kann man sicherlich geteilter Ansicht sein. Es gibt sie aber nunmal und sie wurden in den letzten Monaten weiter ausgebaut, teilweise wird jetzt mehrmals pro Stunde gesplittet. Gäbe es die Regionalfenster nicht, würde man halt argumentieren dass der Donnersberg in der Weinheimer Altstadt leicht verzerrt ist und SWR3 keine Frequenz auf dem Weinbiet hat, auf die man ausweichen könnte.
Bei der 93,1 von SWR2 lag die Sache anders: Die zweite SWR-Welle hat Frequenzen auf dem Donnersberg UND dem Weinbiet, ist also in Weinheim wirklich störungsfrei zu empfangen. Regionale Fenster gibt es bei SWR2 so gut wie gar nicht mehr, nur am Samstag Abend laufen in BW und RP getrennte Programme.


von MainMan - am 08.02.2010 18:35
Zitat
DX-Matze
Man sieht den Sender praktisch in ganz Eberbach.

Dachte ich früher auch - stimmt aber nicht. ;-)

Dieser Sendeturm, den man fast überall in Eberbach oben aus dem Wald ragen sieht...

---> http://s10.directupload.net/file/d/2065/k9vtjaa9_jpg.htm

...ist nicht der SWR-Sender bei 49°27'26'' / 08°58'08'', sondern der ehem. Bundespost-Sender...

---> http://s3b.directupload.net/file/d/2065/lmku4h7b_jpg.htm

...für ZDF und SWR BW bei 49°27'17'' / 08°58'06''.

Den tiefer gelegenen SWR-Sender kann man vom Tal aus kaum erkennen, weil er nicht höher als die umgebenden Bäume ist. Nur nordwestlich vom Sender bei der Kreuzung von B 37 und B 45 sieht man ihn rechts unterhalb des ex-Telekom Senders.

von Manager. - am 09.02.2010 18:17
Keiner hat wohl ernsthaft was gegen Funzeln, die da bleiben, wo sie sind, die einfach ihr Zielgebiet versorgen und dort im Falle eines öffentlich-rechtlichen Betreibers den Gebührenzahlern ihre Programme ins Haus bringen. Schlimm sind Funzeln mit einem Riesen-Overspill (wie einige vom BR, z.B. Pfronten), bei Eberbach ist das definitiv nicht der Fall. Also, die Funzel stört keinen, sie nutzt den Einwohnern dieses Städtchens, dann lasst sie doch funzeln ;)
Wenn man beim SWR eine wirklich überflüssige Funzel finden will, dann kann man den Sender Trier hernehmen. Ich kenne jemanden, der lange dort gewohnt hat und es umfassend ausprobiert hat: Diese Funzel braucht es wirklich nicht, mit durchschnittlichem Equipment ist überall in ihrem Ausleuchtungsgebiet ein anderer SWR-Standort einwandfrei zu hören.


von Peter Schwarz - am 09.02.2010 20:47
Also ich bin auch schon des öfteren durch Eberbach gefahren. Die Königstuhlprogramme kommen mit meinem Autoradio gut herein.
Es gibt bestimmt stellen, wo der Empfang gestört ist, aber da müsst man in vielen Orten Füllsender bauen, wenn man jede Stelle im Sendegebiet 100 Prozent, in Stereo, versorgen möchte.
Außerdem wurden viele Füllsender zu der Zeit in Betrieb genommen, als der Privatfunk auf Sendung ging oder kurz vorher. Mein Verdacht ist, dass die öffentlich rechtlichen Anstallten die Frequenzen
nur in Betrieb genommen haben, um anderen Anbieter die Frequenz zu nehmen bzw. um andere Sender zu stören.


von 99,9 - am 10.02.2010 20:16
Zitat
99,9
Außerdem wurden viele Füllsender zu der Zeit in Betrieb genommen, als der Privatfunk auf Sendung ging oder kurz vorher.

Eberbach ging erst 1989/90 in Betrieb - also nach der Einführung des Privatfunks in BaWü 1987.


Zitat
99,9
Mein Verdacht ist, dass die öffentlich rechtlichen Anstallten die Frequenzen
nur in Betrieb genommen haben, um anderen Anbieter die Frequenz zu nehmen bzw. um andere Sender zu stören.

Hm - in Betrieb genommen wurden damals folgende Frequenzen:
SDR 1 97,2
SDR 2 87,8
SDR 3 94,2.
Mal davon abgesehen, dass der SDR sich die Frequenzen nicht beliebig ausdenken und in Betrieb nehmen konnte, stellt sich die Frage wen man damit 1990 in Eberbach hätte stören können:
97,2 störte Stimme der DDR Inselsberg
87,8 störte SDR 1 Bad Mergentheim
94,2 störte Stimme der DDR Sonneberg
Aha - Eberbach war also ein Störsender, um den DDR-Empfang in Eberbach zu verhindern oder wie? :wall:

Mein Verdacht ist, dass du bezüglich Eberbach nur Pauschalierungen, aber keine stichhaltigen Argumente zu bieten hast. Daher 3 ¤ in's Phrasenschwein. :)



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Jubiläum => 5.000 :cheers:




von Manager. - am 10.02.2010 20:59
Zitat
DX-Matze
Am Ohrsberg in Eberbach ist ja auch noch die 100,9 koordiniert, und währe frei.

Ja - koordiniert für den Ohrsbergturm 49°28'12'' / 08°59'24'' (ex-TVU des SWR).

---> http://s5b.directupload.net/file/d/2066/xuigg8sn_jpg.htm


Blick vom Ohrsbergturm flussabwärts Richtung Heidelberg:

---> http://s10.directupload.net/file/d/2066/cawl2jvr_jpg.htm

Unten am Neckar ist der Königstuhl nur über Reflexionen empfangen.


Und hier noch ein Blick flussaufwärts Richtung Obrigheim: ;)

---> http://s12b.directupload.net/file/d/2066/ryxbeekn_jpg.htm

Da sieht man die Berge, die Eberbach Richtung Waldenburg bzw. S-Degerloch abschirmen.


von Manager. - am 10.02.2010 21:39
Heidelberg: SWR-Programme eingeschränkt zu empfangen

03.06.11, 13:48
Heidelberg. Im Zuge von Arbeiten am Antennenträger des Standortes Heidelberg-Königstuhl werden die dortigen UKW-Sender des Südwestrundfunks (SWR) von Montag, 6. Juni, bis Samstag, 18. Juni, in ihrer Leistung reduziert. Betroffen sind folgende Frequenzen/Programme: 97,8 MHz SWR1 BW, 88,8 MHz SWR2, 99,9 MHz SWR3, 104,1 MHz SWR4 MA. Durch die meistens vorhandene Überdeckung gibt es aber die Möglichkeit, die entsprechenden Programme über weitere UKW-Sender zu empfangen, teilt der SWR mit. (red)

Quelle:
http://www.morgenweb.de/

von quasselradio - am 04.06.2011 20:33
Auf Kanal E7 wurde nur nach Osten gestrahlt, der war in Mannheim wesentlich schwächer. Die Wellenlänge ist fast vier Mal so lang als bei Kanal 50 und dadurch reicht die Feldstärke weiter in die Odenwaldtäler, genau wie MainMan weiter oben geschrieben hat. Andernfalls hätte der SDR noch mehr Umsetzter aufstellen müssen.

Soweit ich weiß, wurde auf Kanal 50 rund gestrahlt.

Die Vorabenprogramme von SDR (mit Äffle und Pferdle) und SWF (mit Kater und später Miezen) waren unterschiedlich. In Mannheim habe ich auch manchmal den HR (mit Onkel Otto) geschaut, der kommt hier auch gut an.

Donnersberg war auf E10 und westlich von Heidelberg sehr gut zu empfangen.

Bernhard


von Bernhard W - am 08.07.2011 22:54
Zitat
Bernhard W
Die Vorabenprogramme von SDR (mit Äffle und Pferdle) und SWF (mit Kater und später Miezen) waren unterschiedlich.

Ja, aber nur zwischen BaWü und RLP. Da waren Abendschau, Landesschau (beide ab Mitte der 60er-Jahre) und sehr viel später auch die Werbung getrennt. Der Rest war identisch. Nur am 6. Januar (Feiertag in BaWü; Werktag in RLP) gab es komplett unterschiedliches Vorabendprogramm.

Innerhalb von BaWü gab es aber - abgesehen vom Testbild - schon seit den späten 50er-Jahren keinen Unterschied zwischen SDR- und SWF-Sendegebiet. Und die Werbefiguren von SDR (s'Äffle und s'Pferdle) und SWF (gestiefelter Kater; Miezen) waren abwechselnd in beiden Bundesländern zu sehen.

von Manager. - am 09.07.2011 07:08
@Manager: Ja, genau so erinnere ich mich auch noch, wobei man das rheinland-pfälzische Programm bei uns nicht empfangen konnte. Ich kann mich aber noch gut an die Schaltzeiten erinnern, wenn um 19:48 Uhr vom Vorabendprogramm aus Baden-Baden nach Stuttgart zur Landesschau geschaltet wurde. Manchmal gab es da kurze Verzögerungen, bis die berühmte Standuhr mit dem Tick-Tack und dem Schriftzug "Stuttgart" kam. Aber Du bist halt eben wirklich unser wandelndes UKW/TV-Geschichtslexikon. :spos:
Etwas mehr on-topic zum Sender Königstuhl: Dieser war bei uns am Albrand ein typischer Tropo-Indikator. Unter Normalbedingungen war von ihm auf UHF nur ein leichtes Rauschen im Walde zu sehen, bei Überreichweiten mauserte er sich dann aber zeitweise zum Ortssender und brachte mitunter in Extremsituationen auch mal das beste Bild, während alle näheren Sender und Umsetzer Moiré-Muster und Gleichkanalstörungs-Streifen zeigten (im Fall vom örtlichen Umsetzer Tischardt dann tlw. schon so vom Muttersender Pforzheim empfangen). Das allerextremste (jetzt wirds wieder leicht oT) war aber einmal über mehrere Tage hinweg ein einwandfreies Signal vom noch wesentlich weiter entfernten Sender Sonneberg.
K7 war übrigens nie so gut zu empfangen, vielleicht war unsere VHF-Antenne damals aber auch eine Kanalantenne für Kanal11 Stuttgart?!




von Peter Schwarz - am 09.07.2011 18:07
Damit wir nicht weiter spekulieren müssen und damit Jassy endlich aktuelle Fotos zu sehen bekommt, war ich heute Nachmittag bei hochsommerlichen 12°C auf dem Königstuhl.

So sah es hier 2007 aus:
---> http://s1.directupload.net/file/d/2588/gkszvtca_jpg.htm


Und so 2009 (nach der DVB-T Einführung):
---> http://s7.directupload.net/file/d/2588/5vbvck2a_jpg.htm


Und heute:
---> http://s1.directupload.net/file/d/2588/8znlodk5_jpg.htm

Die "Stinkefinger-Antenne" auf der Spitze fehlt, die vert. VHF III-Antennen unterhalb des GFK-Zylinders fehlen und von den 8 Ebenen der hor. UKW-Doppeldipolfelder fehlen während des Umbaus die beiden oberen. Das erklärt dann auch den minimal schlechteren Empfang; besonders in weiten Entfernungen.

---> http://s7.directupload.net/file/d/2588/xjlo7eh3_jpg.htm

Zwischen dem GFK-Zylinder und den UKW-Antennen werden dann wohl in Kürze die neuen VHF III-Antennen für DAB installiert werden. Der lange "Draht" rechts im Bild ist übrigens eine Seilwinde.

Vor dem Sendeturm liegen einige VHF III-Dipolantennen.

---> http://s7.directupload.net/file/d/2588/er4ytqg9_jpg.htm

Das scheinen mir aber die alten Kanal 7-Antennen zu sein. Von den neuen Kanal 5-Antennen ist also noch nichts zu sehen...



BTW:
Beim benachbarten ex-Bundespost Sender war nichts neues zu sehen.
---> http://s1.directupload.net/file/d/2588/ip28f5ig_jpg.htm


Und bevor Kay B anschl. danach fragen wird... ;)
---> http://s7.directupload.net/file/d/2588/fja43z4u_jpg.htm


von Manager. - am 17.07.2011 19:37
Mit meiner kaputten Dachantenne im Auto (wird am Donnerstag endlich getauscht) war der Empfang vom Königstuhl am Samstag grauenhaft.
Ich bin von Rastatt aus auf der A5 Richtung Walldorf gefahren (IKEA :D), anfangs ging ja noch die Hornisgrinde, wenn auch mit Rauschen, ab Karlsruhe war damit fertig. Von Heidelberg fehlte aber jegliche Spur, nur Rauschen.
Erst ab Bruchsal konnte ich erste Fragmente von HD empfangen, am Kreuz Walldorf, war erstmals für wenige Sekunden störungsfreier Empfang möglich, trotz Sichtkontakt! Die Leistung muss also echt drastisch reduziert sein.

Auf dem Rückweg hab ich übrigens Regenbogen ausgetestet. Hier war durchgehend Empfang möglich inkl. Wechsel zurück auf die Hornisgrinde!

von Fischer's Fritz - am 18.07.2011 09:40
Zitat
Wiesbadener
Eine Vermutung habe ich übrigens noch: Aufgrund der Umbauarbeiten strahlt man DAB BaWü temporär entweder über die nach Norden/West gerichtete Rheinland-Pfalz-Antenne oder gar von einem ganz anderen Srtandort (Mannheim-FMT?) aus. Nach wie vor empfange ich das BaWü-Ensemble, was bis vor kurzem nie ging.


Kann ich bestätigen. DAB-BW-Ensemble konnte ich vorhin per Autoradio auf der A5 Karlsruhe-Weinheim ohne Störungen empfangen. Aber der FMT in Mannheim? Ich hätte als Ersatzstandort eher auf den Donnersberg in der Pfalz getippt, aber gut, werden wir wohl niemals aufklären können.

von transponder - am 18.07.2011 13:23
Zitat
transponder
Zitat
Wiesbadener
Eine Vermutung habe ich übrigens noch: Aufgrund der Umbauarbeiten strahlt man DAB BaWü temporär entweder über die nach Norden/West gerichtete Rheinland-Pfalz-Antenne oder gar von einem ganz anderen Srtandort (Mannheim-FMT?) aus. Nach wie vor empfange ich das BaWü-Ensemble, was bis vor kurzem nie ging.


Kann ich bestätigen. DAB-BW-Ensemble konnte ich vorhin per Autoradio auf der A5 Karlsruhe-Weinheim ohne Störungen empfangen. Aber der FMT in Mannheim? Ich hätte als Ersatzstandort eher auf den Donnersberg in der Pfalz getippt, aber gut, werden wir wohl niemals aufklären können.


Wen könnte man dazu denn fragen? Gibt es die Digitalradio-Südwest noch?

von Habakukk - am 18.07.2011 13:35
@ SAT-Dish:
Stimmt, da habe ich Mist geschrieben. Streich die Klammer, dann stimmt's wieder.


@ Habakukk:
Frag' einfach mich. ;)
12B kommt zweifelsfrei vom Königstuhl (gestern vor Ort: Vollausschlag bei eingeschobener Antenne) und die Leistung ist auch unverändert. Aber über welche Antenne? Das habe ich mich gestern auch gefragt. Und in dem Nebel (Wetter war noch schlechter als auf den Bildern zu erkennen) konnte ich das nicht ausmachen. Evt. wird sogar vom benachbarten Telekom-Turm gesendet???


Heute früh bei der Fahrt in's Büro schaltete RDS bei SWR1 nicht einmal auf die Heidelberg-Frequenz.
Normal ist das auf der Fahrt so: 97,8 => 94,7 => 97,8 => 98,8.
Heute aber: 93,5 (anstatt 97,8) => 94,7 (wie immer) => 94,7 (anstatt 97,8) => 98,8 (wie immer).
Die Lücken von Heidelberg werden im Neckartal im Raum Heilbronn/Neckarsulm also von Hornisgrinde und Stuttgart aufgefüllt. Bin gespannt wie das in der Innenstadt HN aussieht. Da könnte es östlich vom Zentrum (Stuttgart, Hornisgrinde, Langenbrand und Waldenburg teilweise oder ganz abgeschattet) eng werden.


von Manager. - am 18.07.2011 14:06
So, Testfahrt beendet.
Meine Sorge war unbegründet. Im Heilbronner Osten wechselt RDS jetzt häufiger als gewohnt auf Waldenburg (anstatt Heidelberg) und in den höheren Lagen dann (wie immer) auf Heidelberg. Dafür reicht also auch die reduzierte Leistung noch aus.


Nochmals zu DAB:
Am Wochenende war der 12A-Empfang an der Südlichen Weinstraße (Raum Landau/Pfalz) schwächer als gewohnt, weil Heidelberg off ist. 12B (u.a. aus Heidelberg) ging dort dagegen normal.
Auch hier in HN ist der 12B-Empfang unverändert. Das war auch letzte Woche so, als der Sender in Stuttgart einen Ausfall hatte.

von Manager. - am 18.07.2011 15:41
@ Manager.

Zitat

Die "Stinkefinger-Antenne" auf der Spitze fehlt, die vert. VHF III-Antennen unterhalb des GFK-Zylinders fehlen und von den 8 Ebenen der hor. UKW-Doppeldipolfelder fehlen während des Umbaus die beiden oberen. Das erklärt dann auch den minimal schlechteren Empfang; besonders in weiten Entfernungen.


Da stellt sich nun die Frage, ob die oberen zwei Ebenen der UKW-Antennen nun wirklich dauerhaft unten bleiben, oder ob man die nur für den Umbau demontiert hat.


Zitat

Und bevor Kay B anschl. danach fragen wird... ;)


Hätte ich schon nicht gemacht. ;-) Rundfunkmäßig kam nie etwas von diesem Turm. Das Bild ist aber trotzdem interessant. Denn soweit ich weiß, hat die US Army diesen Turm 2007 oder so aufgegeben. Da werden sich wohl jetzt einige Mobilfunkanbieter eingemietet haben. Denn der SWR hat nicht viel Platz für Richtfunk auf seinem Turm und die Preise der Deutschen Funkturm sind bekanntlich nicht gerade niedrig.



@ Peter Schwarz

Zitat

Wie es ohne Überdeckung aussieht, weiss man ja aktuell in diesem kleinen Land an der Nordsee.


Das ist aber eine Ausnahme. Man kann eine großflächige Überdeckung, wie es gerade beim SWR seit der Fusion von SDR und SWF der Fall ist, nicht mit einem möglichen Ausfall eines Senders rechtfertigen. Da wäre es immer noch frequenzökonomischer, jeden Senderstandort mit zwei Antennenträgern, zwei Antennenanlagen und zwei Sendeanlagen auszurüsten um eine durchgehende Versorgung nach dem Ausfall einer Sendeanlage zu gewährleisten.


von Kay B - am 18.07.2011 20:14
Aus einem anderen Thema:

Zitat
Matthias K.
Zitat
geschrieben von: reg. User maggus Datum: 16. Juli 2011 18:03 Aber komisch ist das schon ich wohne ca 60km von Heidelberg Königsstuhl weg und habe hier 1A Indoor empfang und der send ja bekanntlich gerade mal mit ca 1KW!!!! also sollten bei 10KW locker mal 120km drinn sein.Und ich wohn nicht auf dem Berg sondern in der Rheinebene.


Aber ca. 20 km von Heidelberg entfernt im Tal von Langenbrücken kommt indoor nichts brauchbares mehr an, von dem 1kW DAB.


Auf 12B sendet Heidelberg von 090°...220° (also genau der Spitzgrenze von Frankreich) mit der Maximalleistung von 1.000W.
Karlsruhe in 60km ist damit also noch "voll" versorgt.

Auf der A61/A6 klappte der Mobilempfang auch erst ab etwa Speyer (in nur 023km bei 260° mit nur 0.040W!!! als Minimalleistung)
bestens bis zur Ablösung durch Waldenburg.

von Karl Kaiser - am 19.07.2011 09:32
> zwei Aufnahmen vom Königstuhl. Leider kann ich zum Entstehungsjahr nichts sagen, vielleicht frühe 60er Jahre?

Die Zeit könnte etwa passen, so kenne ich den Königstuhl jedenfalls nicht mehr. Zur Zeit des kalten Kriegs - und ohne Satellitenverbindungen - war der amerikanische Standort ein wichtiger Fernmelde-Knotenpunkt. Heute steht dort nur noch ein kleiner Betonturm. Der amerikanische Fernmeldeturm in Mannheim-Käfertal trägt seit mehr als einem Jahr keine einzige Antenne mehr.

Ende 1960-er Jahre habe ich in Mannheim neben AFN auch CFN empfangen können. Weiß jemand, ob der vom Königstuhl kam?

Auf dem Gesamtbild ist der SDR-Turm noch der höhere.

Bernhard


von Bernhard W - am 20.07.2011 20:01
Muss ich auch mal testen, ob ich eventuell irgendwo im Canyon zwischen Mosbach und Heilbronn La Première eventuell mit Verrenkungen rauszaubern kann, jedenfalls hab ich ja hier schon dank Abschattung Empfangsprobleme, die 105,4 vom Telekom-Turm wird hier fast überall von Antenne 1 geplättet und die 106,1 geht nur an bestimmten Stellen mit RDS, je näher am Ostrand des Tals desto besser. ;)

Die Verzerrungen sorgen dafür das hier das Signal durchgehend schwach und mobil meist ohne RDS ist. Und auf der 99,9 säuselt es dank leichter Tropo recht stark wenn man die Antenne Richtung Säntis dreht :D

von DX-Matze - am 22.07.2011 16:05
Zitat
Kann es sein das Königstuhl, schon die ersten Testsendung für DAB + fährt?
Zitat
Nein


Ich habe heute beim Sender Königstuhl angerufen, sie senden wirklich noch kein Testprogramm.
Was mich allerdings wundert ist, dass ich alle DAB Programme die vom Königstuhl abgestrahlt werden, doppelt empfange, inklusive SWR 1 RP und SWR 2 RP. Ich vermute ich empfange auch noch Donnersberg oder Hohe Wurzel.

Außerdem empfange ich folgende Programme:
xContra
xDasding
xSWR 1
xSWR2
xSWR2+
xSWR3
xSWR3+AUD

Von welchem Standort werden diese Programme ausgestrahlt? Ich habe gedacht, dass dies schon Testsendungen vom Königstuhl sind.


von 99,9 - am 22.07.2011 18:46
Ich habe z.Z. keine Zeit bei der LfK nachzuschlagen deshalb die Dehnmedia Meldung
Zitat
dehnmedia vom 29.07.11
Auch der SWR wird am 1. August Sendungen in DAB+ aufnehmen. Ab April 2012 soll der Multiplex im Block 11B mit weiteren drei privaten Sendern ergänzt werden. Das kündigt die Landesmedienanstalt LfK, ebenso wie für den Herbst eine Ausschreibung für die drei Plätze, an. Ab April 2012 werde der Empfangsbereich von Stuttgart und Heidelberg/Mannheim auf den Großraum Ulm, Karlsruhe und Freiburg mit 5 Mio. Einwohnern erweitert.

Quelle: http://www.dehnmedia.de/?page=update

Ich gehe deshalb davon aus das am 01.08. HD Königstuhl on air geht.
Alles vorher wäre Bonus :)

von mor_ - am 29.07.2011 08:24
@ freetoair

Zitat

Ich vermute mal 60-80% Sendeleistung.
Normal wird RSR1 von SWR3 bei mir komplett weggedrückt!


Das kann aber auch an der nun kleineren UKW-Antenne liegen. Immerhin sind jetzt nur noch 6 Ebenen statt vorher 8 Ebenen der UKW-Antenne vorhanden. Diese geringere ERP müßte man nun mit einer höheren TRP, also Senderausgangsleistung, kompensieren.

Da stellt sich die Frage, ob die Möglichkeit der Erhöhung der Senderausgangsleistung überhaupt besteht und ob sich das bei der Überversorgung der SWR-Programme überhaupt lohnt.



@ Diehler

Den GFK-Zylinder können sie ruhig auf dem Telekomturm drauflassen. Ich finde es halt nur seltsam, daß er noch drauf ist.


von Kay B - am 14.08.2011 14:01
Mal eine Frage hier in der Region Schwetzingen/Hockenheim/Waghäusel sieht man oft nur recht unspektakuläre Antennenanlagen. Meist eine UHF Antenne für Königstuhl (ARD|ZDF|SWRBW) und schielend kam damit meistens noch Krehberg (hr-fernsehen) und Donnersberg (SWRRP) rein (zähle jetzt nur die Sender mit mehrwert auf klar dass ZDF z.b. mehrfach empfangbar war)

Aber oft sieht man zusammen mit den UHF Antennen auch noch ein (schätze) Band III Räschen der wenn der Königstuhl im Norden liegt Richtung Westen zeigt. Ein ehemaliger Radio Fernsehtechniker sagte zu mir die wären für Kanal 10 Donnersberg gewesen.
Aber welchen Mehrwert hat es sich ein rießen Rächen aufs Dach zu kloppen um die SWF RP Regionalvariante vom Ersten zu empfangen ?
Wurde da was besonderes ausgestrahlt (Ferienprogramm, Fußball ...) ?

Gruß SAT-Dish

von SAT-Dish - am 25.07.2013 19:20
Zitat

Theorie 1: Die Antennen sind aus der Zeit vor 1958 und empfangen nicht Donnersberg, sondern Weinbiet.


Mein Uropa meinte als sie ihren ersten Fernseher bekamen 1956 wurden die Antennen auf den Stuttgarter Fernsehturm ausgerichtet.

Außerdem gibt es zu viel solcher Band III antennen hier ich denk die Fernsehbesitzer vor 1958 kann man an 2 Händen abzählen wenn überhaupt.

Zitat

Theorie 2: Die Antennen sind aus der Zeit, bevor vom Königstuhl die ARD auf UHF gesendet wurde. VHF vom Königstuhl wurde gerichtet nach Nordost (Odenwald) gesendet.


Völlig auszuschließen da stimmt die richtung nicht.

Zitat

Theorie 4: Es gab verschiedene Vorabendprogramme für SDR und SWF und dafür hat man gerne auch mal über den Tellerrand geschaut.


Das denk ich mir auch

von SAT-Dish - am 27.07.2013 12:28
Hier im Raum Weinheim / Bergstraße sind ebenfalls an alten Antennenanlagen die UHF-Antenne für den Königstuhl und die VHF-Antenne für den Empfang aus Rheinland-Pfalz montiert. Damit konnte man sowohl den K6 von Weinbiet (ARD-SWF aus Neustadt/Weinstraße) als auch den K10 (ARD-SWF aus Kirchheimbolanden) vom Donnersberg empfangen. Es gibt hier fast keine Anwesen, die - falls eine terrestrische Anlage installiert ist - ohne den VHF-"Rechen" auskommen. Das war sozusagen die Standardinstallation in den 70er- und 80er-Jahren.

Abgesehen von den unterschiedlichen Nachrichten und Magazinsendungen im "Ersten" (SDR/SWF), ist die Empfangbarkeit des Königstuhl (K50-ARD) entlang der Bergstraße schwierig durch den Verlauf des Odenwaldes. Ortssender ist hier ganz klar der Donnersberg, da er mit minimalem Antennenaufwand empfangbar ist.

Es sind auf dem Gebiet von Baden-Württemberg sogar Häuser zu sehen, die den Königstuhl gar nicht anpeilten, sondern die oberste UHF-Antenne Richtung Feldberg/Taunus (ARD-HR, hr-fernsehen) und die UHF-Antenne in der Mitte, sowie die VHF ganz unten am Mast, Richtung Donnersberg ausgerichtet ist. Hier hat man auf den Empfang von der Ba-Wü Version vom "Dritten" verzichtet, um den HR dafür zu empfangen.


von transponder - am 27.07.2013 16:32
Zunächst gab es das ARD-Fernsehen in den 50er-Jahren ja nur über VHF I und VHF III. UHF kam ja von ganz wenigen Ausnahmen wie Haardtkopf und glaube auch Münster abgesehen erst in den 60er-Jahren in Folge der Wellenkonferenz Stockholm 61.

Also hat sich in den 50ern jeder, der TV empfangen wollte, eine VHF I- oder VHF III-Antenne aufs Dach gesetzt und einen der umliegenden Grundnetzsender angepeilt. Daher sieht man auch in später nur über UHF-Kanäle versorgten Gebieten auf alten Häusern oft noch VHF-Antennen aus dieser Zeit.

Das kann im Raum Rhein-Neckar neben Weinbiet (E06), Donnersberg (E10) und Stuttgart (E11) auch der Gr. Feldberg (E08) und Hardberg (E05) gewesen sein. Und ARD vom Königstuhl kam evt. zunächst nur (rund) auf VHF (E07), bevor dann UHF (E50) hinzu kam.

von Manager. - am 27.07.2013 16:33
Zitat

Abgesehen von den unterschiedlichen Nachrichten und Magazinsendungen im "Ersten" (SDR/SWF), ist die Empfangbarkeit des Königstuhl (K50-ARD) entlang der Bergstraße schwierig durch den Verlauf des Odenwaldes. Ortssender ist hier ganz klar der Donnersberg, da er mit minimalem Antennenaufwand empfangbar ist.


Es muss echt nur an den unterschiedlichen Vorabendprogrammen gelegen gaben dass man sich eine solche Band III Antenne aufs Dach montieren hat lassen. K50 ging hier im Rheingraben wie auch die anderen Königstuhlsender selbst ohne eingestecktes Antennenkabel.


Zitat

Also hat sich in den 50ern jeder, der TV empfangen wollte, eine VHF I- oder VHF III-Antenne aufs Dach gesetzt und einen der umliegenden Grundnetzsender angepeilt. Daher sieht man auch in später nur über UHF-Kanäle versorgten Gebieten auf alten Häusern oft noch VHF-Antennen aus dieser Zeit.


Klar diese Häuser mit Uralten Antennen gibt es auch noch aber da wurde nie der Weinbiet angepeilt sondern meist entweder Stuttgart oder Hornisgrinde. Die Band III nach RLP sieht man meist auf noch jüngeren Häuser gebiet wurde bebaut ab mitte 60er Jahre

von SAT-Dish - am 28.07.2013 07:11
Zitat
Fischer's Fritz
Enttäuscht bin ich allerdings auch ein bisschen vom Donnersberg. Hätte gedacht, dass der in der Region zwischen LU und Neustadt einen besseren Pegel macht, aber das ist ja hier nicht Thema.

Naja, da steht einmal die komplette Haardt im Weg, da ist das klar. Das gleiche gibt es mit dem Königstuhl in KIB - ja, in den Höhenlagen kann man ihn ganz deutlich erkennen. Fährt man aber tief in die Täler verschwinden teilweise sogar die 100 kW-Brenner komplett. Das hat nichts damit zu tun dass der Königstuhl schlecht wäre (genausowenig wie der Donnersberg schlecht ist) - das ist einfach die tückische Topographie.

Zu guten alten SWF-Zeiten mussten Neustädter und Ludwigshafener tatsächlich auf die Hornisgrinde ausweichen um ihre Rundfunkprogramme zu bekommen, da ja vom Weinbiet lange Zeit nur ein Rundfunkprogramm kam.

von RheinMain701 - am 02.08.2013 11:56
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