Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
69
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Dr. Antenne, Mc Jack, Staumelder, KlausD, idefix7919, Wiesbadener, WeltempfÀngermatze, nicki6478, Wellensurfer, Sarstedter, ... und 19 weitere

Bald kommerzielles Dudelradio unter NKL-Deckmantel in Hannover?

Startbeitrag von Wiesbadener am 25.06.2008 04:57

Interessant: http://nds-bremen.verdi.de/branchen_und_berufe/fachbereich_8_medien_kunst_und_industrie/medien/dju/nachrichten_aus_dem_bezirk


Radio Flora: Wie die Landesmedienanstalt die "Hörerakzeptanz" des hannoverschen BĂŒrgerradios verbessern will


Hannover. "Der Rundfunk wĂ€re der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, wenn er es verstĂŒnde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur zuhören, sondern ihn auch sprechen zu machen." Dieser weise Satz stammt von Bertolt Brecht. Er steht im Redaktionsstatut von Radio Flora. Ein seiner Zeit vorauseilendes PlĂ€doyer fĂŒr eine Zugangsoffenheit der BĂŒrgermedien, die in Niedersachsen in den 90er Jahren Wirklichkeit wurde: Der Zuhörer soll Programmdirektor seiner Wahrheit sein und aussprechen, was die etablierten Medien nicht mehr sagen: Gegenöffentlichkeit statt Quote.

Doch dieses Ideal aus den GrĂŒnderjahren medialer BĂŒrgerbeteiligung wird nun stĂŒckweise beim Sender in Hannovers Stadtteil Linden demontiert, nach 11 Jahren Sendebetrieb. Was im Augenblick passiert, erinnert an ein LehrstĂŒck Brechts: Anfang April machte die NiedersĂ€chsische Landesmedienanstalt (NLM) nĂ€mlich einmal mehr klar, dass es ihr mit einem stromlinienförmigen BĂŒrgersender in der Landeshauptstadt ernst ist. Und das heißt: Quote um jeden Preis. Deshalb wollen die niedersĂ€chsischen MedienwĂ€chter zwei erfahrene nichtkommerzielle Radiobetreiber und einen Kommerzfunkanbieter unter einen Hut bringen. Alle drei - Radio Flora, Lokalradio Neustadt und das Radio Team Niedersachsen - hatten sich auf die BĂŒrgerfunkfrequenz 106,5 in Hannover beworben. Sie war ausgeschrieben worden, nachdem die NLM wegen Floras geringer Einschaltquoten eine LizenzverlĂ€ngerung des Senders im MĂ€rz 2007 abgelehnt hatte.

Eine politische Entscheidung, da sich die Quote nach Meinung von Beobachtern mit der eigentlichen Aufgabe der BĂŒrgermedien, etwa der nichtkommerziellen Zugangsoffenheit und einem medienpĂ€dagogischen Auftrag, schwer vereinbaren lĂ€sst. Die Landesmedienanstalt stufte die "Hörerakzeptanz" in dem mit lokaler Berichterstattung gut versorgten Hannover aber höher ein als die augenscheinlichen Pluspunkte des Senders: Immerhin liegt Radio Flora mit 560 Mitgliedern und 28.000 Euro Mitgliedseinnahmen jĂ€hrlich an der Spitze der niedersĂ€chsischen BĂŒrgerradios. Ebenfalls unĂŒbertroffen ist, dass 40 Prozent aller Einnahmen vom Verein des Senders aufgebracht werden. Auch dass Flora bei der Einwerbung von Drittmitteln redlich blieb, spielte fĂŒr die Landesmedienanstalt offenbar keine Rolle. Nicht ĂŒberall ist das so: Radio Okerwelle in Braunschweig zum Beispiel legte das Prinzip der "Zugangsoffenheit" zugunsten zahlungswilliger Kunden aus. Sendezeit wurde vermarktet. Die in Braunschweig ansĂ€ssige "Initiative Saubere Berichterstattung" warf dem Sender im vergangenen Jahr Schleichwerbung und einen Verstoß gegen das Landesmediengesetz vor. Andere BĂŒrgermedien, die ebenfalls eine gute Quote und deshalb keine Sorgen mit dem Lizenzantrag hatten, werben auf ihren Internetseiten ungeniert mit den Logos örtlicher Radiosponsoren. Droht diese Praxis nun auch in Hannover?

Wie es dazu kam, dass sich ausgerechnet das Radio Team Niedersachsen (RTN) auf die BĂŒrgerfunkfrequenz in Hannover bewarb, ist bislang unklar. Denn kurz zuvor hatte RTN noch auf der Bewerberliste fĂŒr die erstmals ausgeschriebene stĂ€dtische Kommerzfunkfrequenz 107,4 gestanden. Und nichts deutet bei diesem Betreiber auf Erfahrungen mit den BĂŒrgermedien hin: "Hinter dem Radio Team Niedersachsen stehen erfahrene und bekannte Radioprofis, denen es gelungen ist, einen interessanten weiten Kreis von UnterstĂŒtzern und Förderern aus Gesellschaft und Wirtschaft hinter sich zu versammeln", heißt es auf der Homepage der Deutschen Public Relations Gesellschaft. Das Team um Andreas Kuhnt, ehemals Moderator beim privaten Radio ffn, trat vor allem mit lokalen Veranstaltungsradios hervor, etwa mit dem Messeradio 107,4, mit einem Hörfunkprogramm zum hannoverschen SchĂŒtzenfest, dem Flughafenradio "Take off" und mit "Radio Mundus" im Internet, das sich aus Werbeeinnahmen finanziert. Der 1961 geborene Kuhnt war nach seiner ModeratorentĂ€tigkeit bei Radio ffn zunĂ€chst drei Jahre lang Mitarbeiter der Bildzeitung, dann unter anderem freier Moderator des privaten "Radio 21" und des kommerziellen "TV Travel Shop". Nebenbei verdiente er sich ein Zubrot mit PrĂ€sentationsgalas fĂŒr Unternehmen auf dem hannoverschen MessegelĂ€nde.

Über Monate waren die RTN-Leute nicht bereit gewesen, mit Flora und Lokalradio Neustadt an einem gemeinsamen Konzept zu arbeiten. Solch eine Menage Ă  trois hatte die Landesmedienanstalt aber gefordert. Eine plausible BegrĂŒndung fĂŒr ihre ablehnende Haltung hatten die Kommerzfunkbetreiber stets verweigert. Der Schluss liegt nahe, dass das Team um Andreas Kuhnt auf eine Auswahl zu seinen Gunsten hoffte. So etwas gilt in der Medienbehörde aber als ultima ratio, wenn sich mehrere Bewerber also endgĂŒltig nicht einigen können. Ende MĂ€rz lud NLM-Direktor, Reinhold Albert, alle drei Bewerber zu einem VermittlungsgesprĂ€ch ein. Dabei wurde das Radio Team Niedersachsen bereits eine halbe Stunde vor dem EinigungsgesprĂ€ch in die GeschĂ€ftsstelle gebeten. "Vermutlich wollten ihm die Leute von der NLM noch einmal eindringlich eine Dreierlösung nahe bringen", schĂ€tzt Caren Beckers vom Vereinsvorstand Floras die Situation ein. Anschließend war das Radio Team Niedersachsen denn auch zu EinigungsgesprĂ€chen bereit. Doch es kriselt zwischen den Bewerbern.

Dem Vorstand von Radio Flora sei es wichtig gewesen, erklĂ€rt Caren Beckers weiter, dass bei den EinigungsgesprĂ€chen auch der ehemalige Flora-Programmchef Achim Wiese mit am Tisch saß. Wiese, vor seiner Flora-Zeit Moderator beim privaten Hit Radio Antenne, sollte eine BrĂŒcken- und Vermittlerfunktion gegenĂŒber den RTN-Leuten einnehmen. Dass mit Achim Wiese im August 2007 nicht ganz unumstritten ein Profi von den Privaten das Zepter im Floraprogramm ĂŒbernommen hatte, war Teil einer umfassenden Programmreform. Dazu gehört auch eine neue Magazinstrecke von 7.00 bis 17.00 Uhr. Und dass fremdsprachliche Sendungen in die Abendstunden und aufs Wochenende verlegt wurden, wenn die Zuhörerquote im Allgemeinen abgeebbt ist. Impulsgeber Achim Wiese hat inzwischen abermals die Fronten und auf den besser bezahlten Posten eines Pressesprechers der Linkspartei im NiedersĂ€chsischen Landtag gewechselt. Seinem frĂŒheren Arbeitgeber ist er als Programmberater treu geblieben.

Auch sonst wird bei Flora einiges getan, um nicht den Eindruck des "Stillstands" entstehen zu lassen: So soll der alte TrĂ€ger gegen eine gemeinnĂŒtzige GmbH ausgetauscht werden, erlĂ€utert GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dirk Ihle. Auch der bisherige Markenname Flora soll bald Geschichte sein. Und: Die MietvertrĂ€ge auf dem FaustgelĂ€nde in Hannover-Linden, einem Treffpunkt sozialer und kultureller Initiativen aus dem linken Spektrum, wurden gekĂŒndigt. Der Sender will in ein reprĂ€sentatives Domizil nahe dem hannoverschen Hauptbahnhof ziehen.

Die Voraussetzungen fĂŒr den hemdsĂ€rmeligen Neuanfang wurden bereits im Dezember 2007 geschaffen, durch Änderungen der Vereinssatzung und des Redaktionsstatuts: Hieß es beispielsweise noch in der Vereinssatzung aus dem Jahr 2003, das von Flora "zu betreibende Radio ist ein basisdemokratisch verfasstes Radio", fehlt diese Formulierung in der ĂŒberarbeiteten Fassung. Stattdessen liest man, dass sich "die Vielfalt der Meinungen unterschiedlicher gesellschaftlicher KrĂ€fte" widerspiegeln solle. "Wir wollten zeigen, dass wir offen fĂŒr viele Entscheidungsstrukturen und nicht auf die Basisdemokratie fixiert sind," erlĂ€utert Caren Beckers diesen Passus. Konkret hat das Radioplenum, das sich aus Vertretern aller Redaktionen und Arbeitsbereiche des Senders zusammensetzt, jetzt deutlich weniger Vollmachten. Bei der Einstellung von Personal und bei Haushaltsfragen darf es nur noch beraten. Und anders als frĂŒher, kann es ein Programmschema nicht lĂ€nger unabhĂ€ngig, sondern lediglich nach Vorschlag einer Programmkonferenz beschließen. Weitere Änderungen in der Vereinssatzung und im Redaktionsstatut unterscheiden deutlich die Kompetenzen zwischen dem Vereinsvorstand und der Sendeleitung.

In den GesprĂ€chen mit der Landesmedienanstalt hĂ€tte der Vereinsvorstand frĂŒher nie ein Verhandlungsmandat gehabt, erinnert sich Christoph Weimann, der zwölf Jahre lang dem frĂŒheren Vorstand angehört hatte, an ein praktisches Problem mit der Basisdemokratie. Verhandlungen mit der NLM und Zusagen ohne RĂŒcksprache und Zustimmung des Plenums seien nahezu unmöglich gewesen. Deshalb habe bereits der frĂŒhere Vorstand Struktur- und ProgrammĂ€nderungen gefordert, so Weimann. Doch der Vorstand erntete damals massive Kritik und den Vorwurf, er wolle Hierarchien einfĂŒhren. Im Mai 2007 wurde schließlich ein neuer Vorstand gewĂ€hlt. Nachdem dieser nun VerĂ€nderungen durchgesetzt hat, die seine VorgĂ€nger forderten, fĂŒhlt sich Christoph Weimann als "Bauernopfer".

Alexander Meister

Die 50 interessantesten Antworten:

Es dĂŒrfte auch wohl ein offenes Geheimnis sein, dass in NDS eine vierte Privatkette im Raum steht. Es gibt Überlegungen die BĂŒrgerfunkfrequenzen nach dem Ende der jeweiligen Lizenzen fĂŒr BĂŒrgerfunkanbieter bzw. NKLs und fĂŒr kommerzielle Anbieter auzuschreiben. Nach welchem Schema dann zwischen NKL und Privatanbieter entschieden wird, ist mir allerdings unklar :rolleyes: Dass die Zahlen in Hannover unterirdisch waren (sind?), ist auch kein Geheimnis. Die NLM wird diese Projekt dann wahrscheinlich fĂŒr gescheitert erklĂ€rt und daher die Lizenz nicht verlĂ€ngert haben (die ZuschĂŒsse hĂ€tte man sicher eher auf die Strasse legen und wegwehen lassen können). Ob ein Voicetrack-Dudelfunk mit 150 Tiiteln rentabler/akzeptabler ist, wage ich zu bezweifeln.

von Staumelder - am 25.06.2008 07:20
Das wird wohl noch ein paar Jahre dauern. Die Lizenz von os-radio lĂ€uft z.B. bis 2014. Ich habe mich mit 4. Kette etwas unglĂŒcklich ausgedrĂŒckt: Im GesprĂ€ch ist kommerzieller Lokalfunk.

von Staumelder - am 25.06.2008 10:45
Zitat
Jack D.
..Fazit: Wenn der BĂŒrgerfunk nicht fĂŒr den BĂŒrger funkt, muss er weichen. Ganz einfach.

Ganz so einfach ist es sicherlich nicht, denn seit wann sind NKLs an Quoten zu messen? Aber eines ist schon richtig: mit DEM Geld und DEN zulĂ€ssigen Möglichkeiten, die den NKLs in NDS zur VerfĂŒgung stehen, hĂ€tte man sich sicherlich mehr daraus machen können.

von Eckhard. - am 25.06.2008 12:45
@ Jack D.: Du hast schon recht mit deiner Kritik, wobei die Umfragemethoden / Bemessungsgrundlagen fĂŒr mich recht zweifelhaft bleiben, denn die Kriterien der normalen MA können dabei sicherlich nicht angelegt werden. Ich bin nur der grundsĂ€tzlichen Ansicht, dass sich "Quote" und "NKL" erst einmal ausschliessen mĂŒssen, sonst stimmt der Grundgedanke der angedachten Konzeption nicht mehr.

Klar, mit einem Bruchteil der ZuschĂŒsse und der in NDS zulĂ€ssigen Möglichkeiten erreichten die hessischen NKLs schon vor Jahren einen durchschnittlichen, aus allen 7 NKLs gebildeten WHK-Wert von ĂŒber 8 Prozent. Nur, was sagt dies in den einzelnen Verbreitungsgebieten schon wirklich aus ?

Gleichzeitig bin ich aber auich der Ansicht, dass das, was da in NDS als NKL bezeichnet und in Finanzierung und Progarmminhalt zugelassen wird, nicht als "nichtkommerzieller BĂŒrgerfunk" im wirklich Sinne angesehen werden kann. Somit sind auch die Quoten der anderen NKLs fĂŒr mich kein Vergleichsmassstab.

von Eckhard. - am 25.06.2008 14:32
Zitat

Radio Aktiv in Hameln kann ich nicht beurteilen, aber auch von dort hört man zumindest nicht negatives

Ist auch ein sehr positives Beispiel, der Sender hört sich ziemlich lokalsendermĂ€ĂŸig an, keineswegs BĂŒrgerfunkmĂ€ĂŸig. Meiner Meinung ist das sogar der beste NKL in Niedersachsen. Die Ems-Vechte Welle ist ĂŒbrigens Ă€hnlich, allerdings ist die QualitĂ€t dort stark vom jeweiligem Programm-Macher abhĂ€ngig und SendeplĂ€ne scheint es dort auch nicht zu geben bzw. werden diese nicht zwangslĂ€ufig auch eingehalten ;-).

von WiehengeBIERge - am 25.06.2008 15:46
Unter dem Namen "NKL" verbergen sich halt in Deutschland völlig unterschiedliche Projekte und Vorstellungen. Da gibt es die ganz radikalen, linksalternativen wie Radio Unerhört Marburg oder Radio Dreyeckland, die jeden Kommerz ablehnen und dazu noch absichtlich dilettantisch wirken, um sich bewusst vom Kapitalismus abzugrenzen. Da gibt es Mixprogramme wie Radio Rheinwelle hier in Wiesbaden, die sowohl typische Lokalshows, wie man sie von kommerziellen Radios kennt als auch sehr spezielle Programme, auch fĂŒr Randgruppen, bieten. Und da gibt es Sender wie die beschriebenen in Niedersachsen, die ein typisch kommerziell angehauchtes Lokalprogramm bieten und nur dank Gesetz sich nicht aus Werbung finanzieren dĂŒrfen. Man sollte auch noch erwĂ€hnen, dass die Finanzierung der NKLs unterschiedlicher nicht sein kann. Die Niedersachsen dĂŒrfen etwa Sponsoring zulassen und haben sogar bezahlte Mitarbeiter und eine GeschĂ€ftsleitung. In Hessen ist das unzulĂ€ssig.

von Wiesbadener - am 26.06.2008 04:43
Frag mich gerade wann die nlm denn ĂŒber die Frequenz von flora entscheidet. Vielleicht errinnert ihr euch ja noch. Die Frequenz 106,5 war Ende letzten Jahres ausgeschrieben.. .

Zitat
17.12.07
Drei Bewerber fĂŒr die BĂŒrgerrundfunkfrequenz Hannover 106,5 MHz



Die Ausschreibung der Hörfunkfrequenz 106,5 MHz fĂŒr die Ausstrahlung von BĂŒrgerrundfunk im Verbreitungsgebiet der Landeshauptstadt Hannover endete heute um 12:00 Uhr. Insgesamt drei Bewerbungen trafen fristgerecht bei der NLM ein:

* Lokalradio Neustadt e. V.
(vertreten durch Henning LĂŒhr, Oliver Purschke und Hartmut Schulze)
* Radio Team Niedersachsen GbR
(vertreten durch Andreas Kuhnt und Bernd Ziegler-Roy)
* Freundeskreis Lokal-Radio Hannover e.V. - radio flora
(vertreten durch Caren Beckers, GĂŒnter Schleifer und Doris Schmidt)

Der zustĂ€ndige Fachausschuss der NLM wird sich auf seiner Sitzung Mitte Januar 2008 erstmalig mit den eingegangenen AntrĂ€gen befassen und das weitere Beratungsverfahren beschließen. Über die Lizenzvergabe entscheidet die Versammlung der NLM voraussichtlich im FrĂŒhjahr 2008. Bei mehreren Bewerbungen hat die NLM nach dem NiedersĂ€chsischen Mediengesetz (NMedienG) zunĂ€chst auf eine Einigung hinzuwirken. Kommt eine Einigung unter den Bewerbern nicht zustande, trifft die Versammlung der NLM die Auswahlentscheidung

Die Neuausschreibung der hannoverschen Lokalradiofrequenz war notwendig geworden, nachdem die NLM im MÀrz 2007 entschieden hatte, die Lizenz von radio flora nicht zu verlÀngern. Die aktuelle Zulassung von radio flora endet am 31.03.2009. Der neue Zulassungszeitraum beginnt am 01.04.2009 und umfasst einen Zeitraum von 7 Jahren. [/quote



von idefix7919 - am 30.06.2008 13:46
Zitat
aus: radiowoche.de vom 13.8.2008
--->Streitigkeiten um Radio Flora Frequenz gehen weiter

Seit dem 21. Juni 1997 ist auf der Hannoveraner UKW-Frequenz 106,5 MHz das nichtkommerzielle BĂŒrgerradio zu hören. aber das könnte schon bald ganz anders sein. WĂ€hrend allen BĂŒrgerradios und TV-Sendern im vergangenen Jahr die Sendelizenz verlĂ€ngert wurde, wurde im Fall von Radio Flora die Frequenz neu ausgeschrieben. Von offizieller Seite hieß es dazu: Vor dem Hintergrund der weit unter dem Landesdurchschnitt liegenden Akzeptanz, die TNS-Emnid im Rahmen einer Media-Analyse letzten Herbst ermittelte, hat die Versammlung der NLM dem Antrag auf LizenzverlĂ€ngerung von Radio Flora/Hannover nicht entsprochen".


Auf die Ausschreibung bewarben sich die drei Programmveranstalter: Lokalradio Neustadt e. V., Radio Team Niedersachsen GbR und Freundeskreis Lokal-Radio Hannover e.V. - radio flora. Durch die Vielzahl der Bewerber bat die Landesmedienanstalt um EinigungsgesprĂ€che untereinander. Diese wurden augenscheinlich auch erfolgreich im Mai/Juni diesen Jahres abgeschlossen. Demnach sollte eine gemeinnĂŒtzige GmbH als TrĂ€gergesellschaft mit folgenden GesellschaftsverhĂ€ltnissen gegrĂŒndet werden:
5/8: Radio Team Niedersachsen GbR
2/8: Freundeskreis Lokal-Radio Hannover e.V. - radio flora
1/8: Lokalradio Neustadt e. V.

Nachdem es aber erneut Streitigkeiten beim nichtkommerziellen Lokalradio Radio Flora gegeben hat wurden die Verhandlungen zunĂ€chst abgebrochen, daraufhin und wegen Streitigkeiten in den eigenen Reihen trat der Vorstand des Freundeskreis Lokal-Radio Hannover e.V. zurĂŒck.

Nach aktuellem Stand planen nun der Lokalradio Neustadt e. V. und die Radio Team Niedersachsen GbR einen gemeinsamen Lizenzantrag zu stellen, wie Andreas Kuhnt gegenĂŒber der radioWOCHE sagte. "Der Antrag soll am 1. September 2008 bei der zustĂ€ndigen Landesmedienanstalt eingereicht werden."

Es gilt als recht wahrscheinlich das Radio Flora einen eigenstÀndigen Lizenzantrag stellen wird.

Die Radio Team Niedersachsen GbR plant unter dem Namen "Schwitters 106,5 – Das lĂŒttje Radio" (Arbeitstitel) ein regional verankertes Lokalradio, welches ein durchhörbares Musikformat ausstrahlen werde, das sich aber von der kommerziellen Konkurrenz abgrenzen wird.


von Dr. Antenne - am 16.08.2008 14:12

Bald kommerzielles Dudelradio unter NKL-Deckmantel in Hannover?

Zitat
Die Radio Team Niedersachsen GbR plant unter dem Namen "Schwitters 106,5 – Das lĂŒttje Radio" (Arbeitstitel) ein regional verankertes Lokalradio, [u
welches ein durchhörbares Musikformat ausstrahlen werde,[/u] das sich aber von der kommerziellen Konkurrenz abgrenzen wird.]

Na also, dann passt ja die Überschrift = trotzallem wird es der ĂŒbliche kommerziell geprĂ€gte Dudel-Sch.... werden - :sneg:. Was hat dies dann noch mit NKL zu tun ?? Also NRW-ZustĂ€nde auch in Niedersachsen, wenn dies durchkĂ€me - :sneg::sneg:. .. und anschliessend dann in Hessen: "Nachtigall ick hör Dir tapsen".- :angry:

von KlausD - am 16.08.2008 14:58
Zitat

Kommerzfunk

Das klingt nach der Anti-Privatfunk-Hetze der SPD in den 80-er Jahren. Immer der böse "Kommerz". Der sorgt zwar dafĂŒr, dass es Arbeit und Wohlstand in Deutschland gibt, aber die Utopisten, die selbst nur von Födergeldern "des Kommerz" leben, sterben leider nicht aus.
Wer privat etwas mitteilen möchte, was offenbar nicht die Massen interessiert, soll ein Webradio aufmachen, aber nicht wertvolle UKW Frequenzen blockieren.
Die öffentlich-rechtlichen Sender haben den Auftrag, auch Minderheiten entsprechend zu berĂŒcksichtigen und Minderheitenprogramme auszustrahlen. Die öffentlich-rechtlichen haben die meisten/besten Frequenzen in Deutschland und stellen je nach Bundesland zwischen 50% und 90% (NRW) der im Lande abgestrahlten Sendeleistung. Dass die privaten Sender leider oft Dummfunk machen und dasselbe Gedudel bringen, liegt daran, dass ihnen bei der Lizenzierung durch die zustĂ€ndigen Landesbehörden keine entsprechenden Auflagen gemacht werden. "Du spielst Klassik, du spielst Schlager, du bringst mindestens 50% Wortanteil,...", alles rechtlich machbar. FĂŒr eine 100 kW Frequenz von Feldberg, Brocken oder Langenberg wĂŒrde sich auch bestimmt jemand privates finden, der sich verpflichtet, Klassik zu spielen und nicht nur Robbie Williams. Ich kenne die BĂŒrgerfunkszene in Niedersachsen nicht, aber wer mit Begriffen wie "die Kommerzfunkanbieter" um sich wirft, hat nicht meine höchste WertschĂ€tzung, sorry!

von Free Speech - am 16.08.2008 16:40
...und stĂ€ndige erzkonservative Nörgler, die sich mit der Materie NKL nicht auskennen und als Alternative die Öffentlich-rechtlichen mit ihrem "Bildungsauftrag" nennen (die je nach Anstalt leider nicht immer Minderheitenprogramme austrahlen können/wollen) sterben leider auch nicht aus. Hauptsache man hackt auf nichtkommerzielle Radios herum, die ihre Fördergelder grĂ¶ĂŸtenteils nichtkommerziell durch einen geringen Bruchteil der GEZ-GebĂŒhren erhalten. Übrigens, hierzulande senden die NKLs auf keinerlei besonders "wertvollen" UKW-Frequenzen via 100 kw Brummer. Wo bitte blockieren alternative Radios wertvolle Frequenzen? UKW-Frequenzen sind nicht nur fĂŒr die Massen da, und besonders die deutschen Massen wĂŒrden auch auf den Geschmack von "Mitteilungen" beispielsweise in Form von alternativer Musik kommen, wenn die Frequenzen nicht immer von dem gleichen privaten oder öffentlich-rechtlichen HitgesĂŒlze und den lustigsten Morningshows mit den dĂ€mlichsten Gewinnspielen blockiert wird. Das dies kein Ding der Unmöglichkeit ist kann man in einigen von unseren Nachbarstaaten sehen.


von Chris85 - am 17.08.2008 00:47

Bald kommerzielles Dudelradio unter NKL-Deckmantel in Hannover?

@ 50 Grad N, 8 Grad O: Dazu liesse sich jetzt mal wieder jede Menge schreiben, ist aber letztlich irgendwann hier alles schon mal gepostet worden. Ausserdem: Ein Blick auf die Abstrahlleistungen der privaten Landessender offenbart bekanntlich jede Menge Senderleistungen im zweistelligen kW-Bereich fĂŒr die gleichen Programme bei z.T. Entfernungen von unter 50 km Luftlinie zwischen den entsprechenen Standorten. Die teilweise durchaus vorhandenen 100 kW-Sender der Privaten will ich da garnicht ansprechen.

Ausserdem: eine entsprechende Formatrichtung der Programme ist in den Lizenzen (fast) immer drin. Nur rechtfertigt dies nicht das allmĂ€hliche Absinken dieser privaten -Landes-Haupt-Sender- auf 9Live-Niveau mit der wahnwitzigen BegrĂŒndung, der Hörer wolle genau diese Art von Programmen.

Aber was schreibe ich dies alles ĂŒberhaupt? Deine Einstellung zu NKL hast Du schon oft genug hier dargelegt und diese in eine bestimmte Richtung eingeordnet. Ich fasse sie ( mal wieder ) zusammen: - Auch Vorurteile sind zwar Urteile, fast immer aber Fehlurteile -. Schönen Sonntag noch nach Mainz.

von KlausD - am 17.08.2008 08:48
@meine beiden Vorredner: Ich wĂŒsste nicht, welche meiner Sachaussagen unrichtig wĂ€re. Dass ich zu anderen Urteilen als ihr komme, ist richtig. Warum ich deshalb Vor-Urteile hĂ€tte, oder "erzkonservativ" sein sollte (Definintion?) oder nörgeln wĂŒrde, ist mir nicht klar. Die Nörglerszene ist eher auf anderen Wellen als meinen zuhause ;-) Dass UKW Frequenzen nicht nur fĂŒr Massenprogramme da sein sollten unterschreibe ich sofort und meine Meinung zum Niveau von RPR und co. habe ich auch oft genug hier gepostet. Aber wenn ich mir mein Heimatland NRW anschaue und feststelle, dass dort mit WDR 3, 5, 6 (FH), DLF und DLR fĂŒnf Minderheitenprogramme einer privaten Kette gegenĂŒberstehen, kann man nicht gerade behaupten, dass dort "der Kommerz" die Oberhand hĂ€tte. Und eigentlich wollte ich mich nur zu dem Thema der Vorurteile macher NKL-Macher Ă€ußern: "wir sind die guten, niveauvollen" und alle anderen sind die "bösen kommerziellen". Der Begriff "Kommerzfunk" in einer Marktwirkschaft kann nur von Leuten stammen, die politisch weit links stehen. Wenn diese dann Andersdenkende mit "erzkonservativ" bewerten, bestĂ€tigt das nur meine Einordnung.

von Free Speech - am 17.08.2008 15:20
In NRW hat eigentlich ja auch keine richtigen Privaten der WDR ist ja an Radio NRW beteiligt. ABer zwei Kulturwellen PLUS FH sind schon gut. Auch BAyern ist hier zu nennen.

Aber das sind alles ÖR Anstalten. Hier ist der ORF ein gutes Beispiel Ö3 finanziert Ö1 und FM4. Das können sich die privaten nicht leisten

von Marcus. - am 17.08.2008 19:10

Bald kommerzielles Dudelradio unter NKL-Deckmantel in Hannover?

.. und schon wieder diese Vorurteile !!
Zitat
nicki6478
Sollte die Linkspartei mit der SPD an die Macht kommen, werden wir Radio Unerhört und co bald flÀchendekend haben.

Werden wir nicht, denn die Anzahl der hessischen NKLs wird auf maximal 7 begrenzt bleiben. Im Gegenteil, es könnten sogar eher noch weniger werden. Wer sich also fĂŒr Festplattendudler wie FFH und Co. begeistert, kann sich schon mal freuen. Was anderes wird nĂ€mlich nicht nach kommen...

von KlausD - am 17.08.2008 21:45
@ an alle : schwierige materie. ja, es stimmt, die spd war (leider) anfang der achtziger schwer gegen "kommerziellen rundfunk" (was fĂŒr mich etwas anderes ist als das -abwertende- "kommerzfunk"). und der versuch mit dem LR (in rh-pfalz) war nur halbherzig und dauerte nicht lange.
NKL muss es geben, diese sender haben ihre daseinsberechtigung, auch wenn die bandbreite da sehr groß ist. in marburg diskutieren sie und stellen antrĂ€ge, stimmen ab und was noch alles, bevor sie ĂŒberhaupt den ersten funken senden.das ist wirklich gelebte basisdemokratie... nur im Ă€ther und als programm unmöglich, da kommt es auf schnelle entscheidungen an.

auch bei den NKLs habe ich immer gesagt : "ihr wollt gehört werden - oder sendet ihr fĂŒr euch selbst?" es spricht also nichts dagegen, auch ein nkl - in grenzen- "durchhörbar" zu machen. es bringt letztendlich auch den initiativen, die dort mit sendezeit vertreten sind, MEHR.
ich habe aber NICHT gesagt, das diese initiativen dann NICHT senden sollen, jedes nkl packt es eben anders an.... viele machen rund um die uhr auf alternativ-opposition,andere verlagern die "sperrigen" beitrÀge gezielt in die abendstunden.

was meines erachtens bei allen NKLs zu kurz kommt, ist die ausbildung / heranfĂŒhrung von interessiertem nachwuchs in die grundlagen von moderation, beitrĂ€gen (erarbeiten, schneiden), journalismus (wer,wie,wo,wann,warum) ....
jeder wurstelt da vor sich hin, teilweise dilettantisch - samt den möchtergern-djs (viel zu viel), die nachts dann ihre spezialsendungen abfahren. recht gelungen ist in meinem hörbereich das "radio sub" auf radio x - die kommen durchhörbar und fast professionell daher.

mitte der 80iger habe ich mich sehr fĂŒr was anderes eingesetzt - neben den öffentlich-rechtlichen sendern. letztere habe ich wegen der fĂŒlle der informationen und des journalismus schĂ€tzen gelernt, nicht unbedingt wegen der musik.... unter dem kommerziellen rundfunk in deutschland habe ich mir KEINE computergesteuerte sender und moderatoren, die nur noch ihren namen sagen und das nĂ€chste gewinnspiel ankĂŒndigen, vorgestellt. da ist der schuss ĂŒberwiegend nach hinten losgegangen. ich hatte zusehr den gedanken von "free radio" im kopf und klĂ€nge wie caroline oder veronica im hinterkopf. in den niederlanden funktioniert die abwechslung und prĂ€sentation, hier in deutschland wird fast alles falsch gemacht oder unbefriedigend in den Ă€ther gebracht. schade.

das linke & spd nkl-radio flĂ€chendeckend einfĂŒhren, ist quatsch. und nicht zu befĂŒrchten. die haltung der spd hat sich zu "privatfunk" zum glĂŒck auch geĂ€ndert.
aber-um auf den ausgang der diskussion zurĂŒck zu kommen- warum "radio flora" zwangsfusioniert werden soll und hinterher noch einen 2/8-anteil an dem neuen sender hat, ist auch mir nicht ganz begreiflich.
egal, was flora bisher auch immer gesendet hat - das die landesregierung in hannover sich hinstellt und wegen fehlender quote (das ist NIE der auftrag eines NKL-radio !) die lizenz verweigert und eine zwangsehe anordnet, ist ein einmaliges stĂŒck radiogeschichte. oder irre ich mich da ?


von kirkroger - am 18.08.2008 05:14
Und jetzt ist es auch offiziell:

Radio Flora verliert seine Lizenz

Mehr Infos bei http://www.radiowoche.de/index.php?area=1&p=news&newsid=6337 oder http://www.radioflora.de/

Zur Zeit ist auf Radio Flora was interessantes zu hören: "Spiel mir das Lied vom Tod" wechselt sich mit einer Bandansage ab.

von Wellensurfer - am 07.11.2008 08:42
Jupp. Ignoriert haben Sie ihre geringe Reichweite schon lange. Stattdessen wird weiterhin Programm fĂŒr "spezielle Interessensgruppen" gemacht, die aber wohl auch selber nicht das Programm gehört haben (oder nicht wussten, dass es sowas gibt). NatĂŒrlich ist ein Lokalradio gerade fĂŒr besondere Programme und spezielle Interessen geeignet, jedoch muss sie auch jemand hören wollen.

Erfolgreicher gibt sich z.B. Radio Tonkuhle aus dem benachbarten Hildesheim. Mit einer Reichweite ĂŒber 27% (lt. einer Reichweitenuntersuchung der NLM 2006) kann man hier wirklich von einem Lokalradio mit hoher Akzeptanz sprechen.

von Wellensurfer - am 07.11.2008 10:13
Immer wieder interessant wie manche versuchen sich da mit dramatischen Worten irgendwas zurecht zu biegen. "Schlag ins Gesicht engagierter BĂŒrger". Ich fass es nicht. Die Hörer von Radio Flora konnte man doch an einer Hand abzĂ€hlen.

von Spacelab - am 07.11.2008 11:08
@ Mc Jack: Welche Hinweise der LfM meinst Du? Soviel mir bekannt ist, hat man schon versucht, dass Programm "mainstreamiger" zu machen, was m.E. allerdings nicht gelungen ist. Man muss schon sehr tolerant sein, um das Programm ĂŒber lĂ€ngere Zeit hören zu können. Insoweit verwundert der Höreranteil von nur 0,3 % nicht. Und es ist m.E. nicht Aufgabe der LfM, GebĂŒhrengelder aus den RundfunkgebĂŒhren zu verschwenden.
Ob RTN das besser machen wird, weiß ich nicht. Das werden wir ja hören. Ich persönlich bin allerdings auch kein Freund des Moderators Andreas Kuhnt. Immer wenn ich den hörte, habe ich sofort umgeschaltet. Er ist einfach nur unertrĂ€glich trivial. Aber das ist nur meine persönliche Ansicht.

von Noch ein Hannoveraner - am 07.11.2008 11:13
Obwohl ich ja auch mal grundlegend andere Sender höre als den Mainstream-Kram konnte ich mich absolut nie fĂŒr Radio Flora begeistern. Der Sender machte immer einen relativ unrouitinierten Eindruck. Und nur weil man neuerdings mal Musik aus den Top 40 spielt wird die Moderation noch lage nicht besser. Ab und zu habe ich wirklich schonmal geglaubt, die haben da den erstbesten, radiountauglichen Jugendlichen aus der Pasarelle ins Studio gepflanzt. Dass der Sender praktisch nie gehört wurde ist eigentlich nicht verwunderlich. Egal wer nun auf die 106,5 kommt, ich finde jemand erfolgreicheres sollte nun diese Frequenz haben, ein richtiges Lokalradio wĂ€re natĂŒrlich nicht schlecht.

von Dr. Antenne - am 07.11.2008 12:14
Ein solches Programm steht und fĂ€llt mE immer mit den Leuten die am langen Hebel sitzen. Wenn man nach Ostfriesland blickt, sieht man einen GF mit kommerzieller Erfahrung und schon klingt das Programm streckenweise kommerziell. Ob das nun ein Zugewinn fĂŒr die Rundfunklandschaft ist (der xte Dudelsender), steht natĂŒrlich auf einem Blatt. Wenn man nun absichtlich Panflöten oder Buschtrommeln (weil es halt alternativ ist), muss man sich ĂŒber 0,3% nicht wundern.

Die Qualifikation der Moderatoren ist ein anderes Thema. Auch hier gibt es wieder Leute die die Meinung vertreten "Regler hochziehen und versuchs mal on air" reicht aus. Sowas klingt natĂŒrlich auch entsprechend schrecklich. Das in Kombination mit Buschtrommeln ist natĂŒrlich KEIN Einschaltgrund. Es steht und fĂ€llt immer mit den EntscheidungstrĂ€gern und in Hannover wirds wohl daran gehapert haben...

von Staumelder - am 07.11.2008 13:28
Genau das gleiche gibt es auch in Darmstadt!

RADAR 103,4

Immer wenn ich dort einschalte, lÀufen dort AuslÀndersendungen:rolleyes:

Dazu noch ein Vorstand der kein Arsch in der Hose hat!

Wenn ich mir da Radio X ansehe....



von nicki6478 - am 07.11.2008 14:15
Die einzige Sendung, die ich auf FLORA halbwegs regelmĂ€ĂŸig gehört habe, war die Rock'n'Roll-Party. Die war zwar auch nicht immer professionell gemacht (starke LaustĂ€rkeunterschiede zwischen Musik und Sprache und auch zwischen Moderator und Gastmoderator(in), hatte aber Charme und war eine der wenigen Sendungen im UKW-Radio, die das Flair der 50er und 60er Jahre rĂŒberbrachte (ich mag solche Sendungen und die entsprechenden Oldies recht gern). Dort fanden sich neben den 50er/60er-Jahre Oldies auch O-Töne aus zeitgenössischen Nachrichtensendungen, alte Funkwerbungen oder kurze Einspieler von Heinz Erhardt & Co. Alternativ gibt es nur noch die Sendung "Rock-o-la" mit Dave Simmons auf BFBS R2, die natĂŒrlich eher auf die britische Sichtweise getrimmt ist. Auch daß bei den Veranstaltungshinweisen der Rock'n'Roll-Party zur Oldie-Szene in Niedersachsen die Telefonnummern immer mit "Fernruf" und Faxnummern als "Fernkopierer" durchgegeben wurden, regte angenehm zum Schmunzeln an.

Ansonsten empfand ich es bei FLORA immer als unangenehm, daß die politisch linke Gesinnung der Macher so in den Vordergrund gerĂŒckt wurde.

von Optimierer - am 07.11.2008 14:56
Ich bin weder alternativ noch sonstwie einer linken Studentenszene zuzuordenen. Trotzdem hörte ich zu meiner Bremer Zeit regelmĂ€ĂŸig bei diesem Sender "rein" und konnte es genießen, morgens um sieben mit Pat Metheny, Jazzanova oder Flora Purim ins Bad begleitet zu werden. Die zugegeben manchmal wenig professionelle Moderation konnte ich als NKL-er ertragen, und wenn einmal nicht: Zapp!

Seht es doch positiv, wenn sich 0,3% in einem Sender wiederfinden, bei welchen Inhalten auch immer. Die angesprochenen Kosten sind doch Peanuts. 1% der HörfunkgebĂŒhren sind ein paar Cent pro Nase. Und seid ehrlich, wĂ€re statt "(pseudo-) intelektueller Randgruppenmusik" nur Wumba-bumba-bumba ĂŒbers Land gesprengt worden, hĂ€tten sich die meisten Nörgler hier doch irgendwie mit Flora anfreunden können.

NKLs in Niedersachsen empfand ich immer als interessante Spielwiese, auf der von Laien genau die Vielfalt gelebt werden konnte, die die meisten hier den Formatprofis als Mangel vorwerfen. Vielfalt heißt aber auch, als Hörer viele Sender mit unterschiedlichsten Angeboten auswĂ€hlend wahrzunehmen anstatt wie zu Omas Zeiten, sich seinen einen Lieblingssender vom Himmel zu wĂŒnschen. Passiert das nicht mehr, kann der Nachfolger nur ein Flachdudler werden, der was Wunder, Quote hat. Das alte Huhn-oder-Ei-Problem eben.. :rolleyes:



von Erich Hoinicke - am 07.11.2008 16:24
Schade um Radio Flora, war gestern doch ĂŒberrascht als ich davon gehört habe. Vor der letzten Programmreform haben mir die Magazinsendungen "Hallo Wach" und "Wellenbrecher" sowohl von der Musik als auch von den Themen recht gut gefallen. Die Musikprogramme waren schon sehr speziell und man merkte den Geschmack des jeweiligen Moderators, was mich an frĂŒhere NDR-Sendungen erinnerte. Gehört hatte ich die Folk- und Reggaeprogramme. Auch wurde ich im laufenden Floraprogramm auch auf weniger bekannte deutschsprachige Gruppen wie die Aeronauten oder IFA Wartburg aufmerksam, die wo anders kaum zu hören sind. Ziemlich chaotisch empfand ich das damalige Programmschema, aber vielleicht musste es auch zu einem Alternativsender passen.Vielleicht wird die ein oder andere Sendung auch beim neuen Radio-Team-Niedersachsen Sender zu finden sein, von dem ich aber glaube, daß er keine so große musikalische Vielfalt bietet wie Radio Flora. Das derzeitige Programm hat mit dem einstigen nur noch wenig gemeinsam. Schade Flora ist verblĂŒht.

von Langenhagener - am 08.11.2008 17:44
Die Musiksendungen oder Sendungen mit kulturellem Inhalt auf den NKLs sind doch meistens Perlen. Das wird von Amateuren mit Herzblut gemacht. Oft fehlt ihnen ein Packen Ausbildung, da sollte ihnen schon mehr unter die Arme gegriffen werden. Manche sollten dann vielleicht auch einsehen, daß sie zwar wunderbare Redakteure sind, aber doch einen anderen ans Mikro lassen sollten. Völlig Beratungsresistente gibt es leider auch, die sind dann ein Problemfall, weil man sie ob der basisdemokratischen Strukturen halt nicht verhindern kann! Schlimm wird es meistens, wenn politische Sendungen kommen. Die sind nicht nur gewollt einseitig (was ja bei einer aussenpluralen Medienlandschaft wie es sie z.B. in den USA gibt nicht schlimm ist) sondern wiederholen sich jahrelang auch noch gebetsmĂŒhlenartig und regen sich ĂŒber die ewig selben Themen rund um Anti-AKW, Abschiebehaft und Nazidemos auf.
Richtig aufgezogen und professionell betreut hat so ein NKL aber oft mehr publizistische LeistungsfĂ€higkeit als Kommerzradio und ÖR-Aussenstudio zusammen. Man muß die Möglichkeiten und Chancen nur nutzen. In wiefern das bei FLORA der Fall war, entzieht sich meiner Kenntnis.


von Peter Schwarz - am 08.11.2008 18:21
Wie die "Neue Presse" in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, soll das neue BĂŒrgerradio "LeineHertz 106einhalb" heißen und Ende Mai auf Sendung gehen. Nach dem Ende von Radio Flora, das als Webradio weitersenden will, soll ab 1. April bis zum Sendestart eine Sendeschleife auf der 106,5 laufen.

Nachtrag: Die Homepage http://www.leinehertz.de/ sieht noch etwas karg aus... :)

von WeltempfÀngermatze - am 04.03.2009 17:15
Kein Keativwunder, aber der Name ist ganz okay, zumindest der erste Teil. Aber hÀtte man anstatt "106einhalb" nicht einfach "106,5" sagen können? 106einhalb hört sich wieder etwas sonderbar an... ;)

von Dr. Antenne - am 04.03.2009 21:12
Der Name hört sich ECHT dĂ€mlich an! Wobei man in anderen LĂ€ndern ja schon öfter ĂŒber deutsche Programmnamen (ich sag nur "Wir von hier") milde lĂ€chelnd den Kopf geschĂŒttelt hat!


von Peter Schwarz - am 05.03.2009 11:22
Leineher(t)z....ein echt seltsamer Name. Darunter stellt man sich evtl. einen Singletreff fĂŒr Ă€ltere Semester oder einen Anmachschuppen in der Heidesteppe vor...aber einen Radiosender??!

von Mc Jack - am 05.03.2009 14:14
Ich finde Leinehertz immerhin besser als Flora, wo einem unweigerlich der Gedanke an ein Gartencenter kam. FĂŒr nicht so Ortskundige: Durch Hannover fleißt der Fluss "Leine", also kann man immerhin ein bischen Bezug zur Heimat im Namen finden (wobei mir sowas auch unwichtig ist). Wirklich albern ist nur dieses 106einhalb...

Wie man den neuen Namen wohl nur halbwegs brauchbar und ansehnlich ins RDS-PS bekommen will? :D

von Dr. Antenne - am 05.03.2009 16:12
Zitat
Dr. Antenne
Ich finde Leinehertz immerhin besser als Flora, wo einem unweigerlich der Gedanke an ein Gartencenter kam. FĂŒr nicht so Ortskundige: Durch Hannover fleißt der Fluss "Leine", also kann man immerhin ein bischen Bezug zur Heimat im Namen finden (wobei mir sowas auch unwichtig ist). Wirklich albern ist nur dieses 106einhalb...

Wie man den neuen Namen wohl nur halbwegs brauchbar und ansehnlich ins RDS-PS bekommen will? :D



D-30900 Wedemark *12km nördlich von Hannover*, Niedersachsen, 09e46/52n31 | Höhe ĂŒ. NN.: 67m *-*-*-*-*-* UKW-Bandscan Wedemark *-*-* UKW-Kabelscan
[EMPFÄNGER] Zu Hause: Kenwood XD-551 RDS-EON, Sanyo DC/DA380 RDS (110kHz) | Mobil: Nissan N-FORM RDS-EON, Blaupunkt Montreux RCR44 RDS



Wahrscheinlich nur dynamisch

von Staumelder - am 05.03.2009 17:00
Zitat
Staumelder
Wahrscheinlich nur dynamisch


Oder abgekĂŒrzt. ;) LHz oder so... :joke:

Ich finde den Namen ziemlich dĂ€mlich. LeineHertz geht ja noch einigermaßen, wenngleich das BinnenH genauso schmer(t)zt wie frĂŒher das große R beim DeutschlandRadio. Aber das "106einhalb" ist einfach nur hochnotpeinlich. Fast noch peinlicher als alle Sendelöcher und Versprecher, die die Floristen je produziert haben.


Meint jedenfalls einer, der seit fast 11 Jahren FLORA-Mitglied ist und den Lizenzentzug sehr bedauert.

von WeltempfÀngermatze - am 05.03.2009 17:29
Schaunmermal was auf der 106,5 passiert. Es hÀtte ja auch wie in Cloppenburg zu einer Einverleibung durch einen Nachbarsender kommen können. Nicht ohne Grund sendet die Ems Vechte Welle aus dem Kreis Cloppenburg auf 99,3 MHz.

Mal was anderes: Gibts eigentlich neue Zahlen seitens der NLM ĂŒber die Reichweite der NKLs oder ist eine solche Studie mal wieder zu teuer? Die könnte man hingegen locker durch die GEMA-GebĂŒhren finanzieren, die ffn 1-3 allein an Coldplay abdrĂŒcken mĂŒssen :joke:

von Staumelder - am 05.03.2009 18:13
Zitat
Mc Jack
Leineher(t)z....ein echt seltsamer Name. Darunter stellt man sich evtl. einen Singletreff fĂŒr Ă€ltere Semester oder einen Anmachschuppen in der Heidesteppe vor...aber einen Radiosender??!

Erinnert mich irgendwie an Doppelherz, aber vielleicht will man gerade diese Generation ansprechen?

von Rhein-Willi - am 05.03.2009 20:45
Bloß nicht. :eek:

Wobei das aktuelle Messeradio, wo laut div. Quellen die zukĂŒnftigen Macher der Her[t]zleine beteiligt sind, Hoffnung auf ein gut gemachtes, etwas anders klingendes Radio auf 106,5 macht.



von Mc Jack - am 05.03.2009 21:38
So, noch eine Woche und hier in Hannover muss sich ein langjĂ€hriger, allerdings auch teilweise ziemlich kritisierter Lokalsender verabschieden und die 106,5 MHz freimachen. Ab dem 1. April soll wie oben angekĂŒndigt ja eine Schleife des neuen Programms laufen.

Auf der Flora Homepage hab ich eben gelesen, dass man angeblich sogar mit 500 Watt sendet. Koordiniert sind ja nur 300. Ein Fehler?

von Dr. Antenne - am 24.03.2009 19:49
Grade in diesem Moment lÀuft der letzte Song bei Radio Flora auf UKW! Passend: Höhner mit: "Niemals geht man so ganz.." !

In der letzten Stunde waren viele Radiomacher im Studio und haben von ihren Erlebnissen wÀhrend der Radio-Flora-Geschichte erzÀhlt! Gleich um 0:00 Uhr ist Schluss...

von Sarstedter - am 31.03.2009 21:57
Ja, ganz große Klasse, ausgerechnet Robbie Williams zum Start.

NEEEEEIIIINNNNN!!!!!! Höre ich da etwa den Claim "100% von hier"??


UUUUÄÄÄÄÄRRRGGGSSS!!!

von Mc Jack - am 31.03.2009 22:12
Zitat
Mc Jack
Ja, ganz große Klasse, ausgerechnet Robbie Williams zum Start.

NEEEEEIIIINNNNN!!!!!! Höre ich da etwa den Claim "100% von hier"??


UUUUÄÄÄÄÄRRRGGGSSS!!!


*lol* erinnert irgendwie an Radio NRW.

RDS wird jetzt ĂŒbrigens auch angezeigt: LEINEHZ_

von idefix7919 - am 31.03.2009 22:14
Kleine Korrektur:

PS: LeineHz_
PTY: none
TP: nein
EON: nein

Der Radiotext ist bisher noch der alte, vielleicht wird man jetzt noch etwas dran pfeilen. Auch der PI-Code ist unverÀndert.

von Dr. Antenne - am 31.03.2009 22:18
Übrigens, ich fertige seit kurz nach 10 einen Mitschnitt von Flora an. Hat da jemand Interesse?
Aufgenommen hab ich fast alles außer der Musik.
Flora, mein Beileid und schade um die 106,5 Mhz.

von DJ DAREK - am 31.03.2009 22:19
Zitat
Dr. Antenne
Kleine Korrektur:

PS: LeineHz_

Mein Radio kann leider nur grosse Zeichen anzeigen ;-)

von idefix7919 - am 31.03.2009 22:20
Mal eben schnell einen ersten Mitschnitt erstellt:

Klick

Zwei Bilder:





von Mc Jack - am 31.03.2009 22:39
Zitat
Mc Jack
Ja, ganz große Klasse, ausgerechnet Robbie Williams zum Start.

NEEEEEIIIINNNNN!!!!!! Höre ich da etwa den Claim "100% von hier"??


UUUUÄÄÄÄÄRRRGGGSSS!!!



Ich habe auch zugehört. Mein erster Gedanke war: Brechreiz 106 hoch 5... :angry:

Habe zuvor den kompletten letzten Flora-Sendetag von 7 bis 24 Uhr mitgeschnitten. Bei der Abschiedssendung standen mir die TrĂ€nen in den Augen, schließlich war ich selbst von 1998 bis 2003 bei Flora auf Sendung und kenne alle im Studio Versammelten persönlich. HĂ€tte ich nicht SpĂ€tschicht gehabt, wĂ€re ich selbst vor Ort gewesen... :(



von WeltempfÀngermatze - am 31.03.2009 22:47
Zitat
Wiesbadener
Dudelradio unter NKL-Deckmantel, siehe Ausgangsposting!

.. und -hier- - :kotz:

von KlausD - am 01.04.2009 06:02
Es ist schon sehr betrĂŒblich zu hören, daß Radio Flora abgeschaltet wurde, vor allem weil ich die Entwicklung des Senders von den ersten Testprogrammen, ĂŒber die Solidarischen Wellen und vom Sendestart bis zu den diversen Umstellungen mitverfolgt habe.
Auch bei allen unprofessionellen und amateurhaften Sprechern und Programmen, war Flora doch eine echte Alternative zu allen anderen Sendern und auch anderen BĂŒrgerradios gewesen.
NatĂŒrlich habe auch ich die letzten Sendeminuten bis zur neuen Testschleife gehört. Viel hörenswertes erwarte ich von LeineHertz nicht, aber mal abwarten.... Den Titel "Wir sind gekommen um zubleiben", kann schon als Drohung empfunden werden. Wenn man vor Robbie Williams und Wir sind Helden nicht zurĂŒckschreckt, wird einem im nĂ€chsten Monat auch hier Phil Collins begegnen :kotz:.
Daß es die nĂ€chsten 4-6 Wochen lediglich nur eine Sendeschleife auf der 106,5 gibt finde ich ziemlich schwach. Im Internet-Stream lief heute morgen lediglich nur ein "Notprogramm" mit Flora typischer Musik und Ansagen, aber vielleicht ist man ja noch ausbaufĂ€hig.
In diesem Zusammenhang drĂ€ngt sich mir die Frage auf, warum man nicht mehrere Lokalradios in Hannover lizenziert ?. Viele dafĂŒr in Frage kommenden Frequenzen wie die 95,2 (Testsendungen der Uni Hannover ?), 100,00 (gelegentliche Messeprogramme und Bundesliga Radios), sowie die schon so lange geplante 107,4 liegen seit sehr langer Zeit brach und könnten doch vergeben werden.

von Der Langenhagener - am 01.04.2009 10:41
Zitat
Mc Jack
NEEEEEIIIINNNNN!!!!!! Höre ich da etwa den Claim "100% von hier"??


UUUUÄÄÄÄÄRRRGGGSSS!!!



Mitschnitte || Technik || DĂŒtt un Datt

HI meets OS
Deep Space Night '99 - Möge die Nacht mit euch sein.

Au weiHa :wall: Nix gegen geistigen Diebstahl aber wenn dann bitte halbwegs kreativ...

von Staumelder - am 01.04.2009 12:53
Seit heute wurde das PS um ein Zeichen nach rechts versetzt. Nun lautet es '_LeineHz'. Beim Radiotext scheint man nun gemerkt zu haben, dass dort noch Radio Flora drinne stand. Nun schickt man sinnlos ' --- ' durch den RT.

von Dr. Antenne - am 06.04.2009 18:11
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.