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Sender Saarbrücken Winterberg

Startbeitrag von Dampfradio am 30.07.2008 09:28

Kurz vor dem offiziellen Sendestart von Classic Rock Radio habe ich mich ein bisschen auf dem Winterberg umgesehen.
UKW: 90,1 / 92,9 / 107,5
DAB L-Band
http://s6.directupload.net/file/d/1506/nt3nrbqj_jpg.htm

Jetzt hat man 3 Ebenen von Yagis angebracht!

Dann gehe ich mal davon aus dass die untere Ebene mit den 4 Yagis in Chaos Anordnung für die 92,9 MHz sind. Die mittlere sollte für die 90,1 sein und die obere für die 107,5.
Ich kucke mir die Diagramme aber noch mal an aber es müßte so hin kommen weil die oben schon am längsten hängen und die 107,5 zuerst in Betrieb war.

http://s5.directupload.net/file/d/1506/kdeicgzq_jpg.htm
http://s6.directupload.net/file/d/1506/xmr3c9ba_jpg.htm
http://s5.directupload.net/file/d/1506/o8qkz22m_jpg.htm
http://s6.directupload.net/file/d/1506/cx9l8jxr_jpg.htm
http://s5.directupload.net/file/d/1506/n8to9opg_jpg.htm
http://s6.directupload.net/file/d/1506/s4fct8ux_jpg.htm

Die 50 interessantesten Antworten:

Nein, die untere Konstruktion war noch nicht da als die 90,1 schon ON AIR war.
Ich war gestern Abend unterwegs und hatte die 92,9 drin.
Von Felsberg über die A620 bis Kreuz SLS dann A 8 bis Ausfahrt Schwarzenholz. 92,9 nicht hörenswert oder gar nicht hörbar! Kurzes Aufbäumen auf der Ausfahrt Schwarzenholz. Weiter nach Elm-Sprengen bis Püttlingen Breitfeld. 92,9 nicht beifahrertauglich. Kurz in Püttlingen auf dem Breitfeld einigermaßen hörbar. Zur Stadtmitte Püttlingen und Richtung Ritterstraße ungenießbar.
Auf der Ritterstraße ca. 800 Meter gut hörbar, sobald der Schoksberg abschirmt, nicht mehr hörenswert. In Riegelsberg bis zur A1 mit Störungen hörbar. Auf der A1 bis Kreuz SB schlechter Empfang, auf der Göttelborner Höhe ganz weg. Auf der A8 bis Ausfahrt Kohlhof nicht beifahrertauglich, das gleiche auch in Bexbach und Frankenholz. Auf dem Höcherberg ist der Empfang OK. Da gehen aber Alle. 99,6 - 90,1 - 107,5 und 92,9. Am besten die 90,1 und die 99,6 aus SB mit RDS.
Heimfahrt von Frankenholz über A8 bis Kreuz NK und A6 bis Saarbrücken.
Die 92,9 ist erst ohne Störungen ab der Grumbachtalbrücke zu empfangen. Rohrbach und IGB gehen auf der Autobahn nicht. Das heißt Classic Rock braucht weiter die 100,6.
Für mich ist der Empfang der Frequenz sehr enttäuschend.
Daher behaupte ich mal, dass die unteren Yagis für 92,9 sind. Da fehlen gute 10 Meter an Höhe und die Antennen können in dieser Anordnung nicht das koordinierte Diagramm senden. Keine der am Mast angebrachten Antennen strahlt in Richtung St. Avold und was nach Vorne raus geht bleibt an den Hügeln um Saarbrücken hängen.
Da hätte man wie beim Sender Bliestal besser mit 2 oder 4 fach gestockten Doppeldipolen in 3 Feldern um den Mast gearbeitet. Platz wäre genug.

von Dampfradio - am 02.08.2008 00:42
Soweit habe ich nicht getestet, erst ab IGB Mitte Richtung SB. Aber die 100,6 ist gar keine schlechte Frequenz. Sie sendet zwar nur mit 100 W, aber dafür rund. Das bei uns schon was besonderes, sonst nur Bliestal, und die umkoordinierte 105,0 aus NK.

Die 1 KW aus SB hören sich alles toll an, aber das Minimum bei den Frequenzen ist:

94,2 32 W
107,5 10 W
92,9 10 W
90,1 32 W

genauso wie die 103,7 gegen Osten gehen nur 12,5 KW raus.

von Marcus. - am 02.08.2008 01:14
Wie schon mehrfach erwähnt ist die 92,9Mhz eine weitere Enttäuschung. Aber nachdem ich gesehen habe wie Radio Salü die Werbetrommel gerührt hat und sein Classic Rock (wohl nicht nur) gestern auf dem Saar Spektakel gepusht hat, bin ich mir sicher das die alle Hebel in Bewegung setzen werden um noch weitere Frequenzen im Saarland zu bekommen. Und so wie die sich auf die Hinterbeine gestellt haben wird denen das auch ganz sicher gelingen. Außerdem würde es mich auch nicht wundern wenn die da ihre Beziehungen spielen lassen würden damit das alles etwas schneller geht.

von Spacelab - am 03.08.2008 14:43
Die FMLIST sagt zur Zeit folgendes:
90,1: 1000 W
92,9: 1000 W
107,5: 400 W

Ist das tatsächlich so? Schon seit den Aufschaltungen der 90,1 und der 92,9 würde ich subjektiv nicht behaupten, dass diese beiden stärker Richtung Dudweiler und Quierschied (Azimut 15°) rausgehen als die 107,5. Eher umgekehrt.

Laut BNetzA-Diagrammen gehen Richtung 15° folgende Leistungen:
90,1: 251 W
92,9: 100 W
107,5: 1000 W
[attachment 294 Saarbrcken-Winterberg-BNetzA.png]

Subjektiv würde ich diesen Leistungsangaben Richtung 15° nach meinen Beobachtungen auch zustimmen.

von Natrium - am 19.07.2012 09:18
Natürlich. Man hätte auch die Leistung auf 200 W erhöhen können, nur wurde der Sender für ein Uni Radio mit Jam FM als Mantel geplant ...

Die Schwarzenberg ist eigentlich ein zu guter Standort, der viel in der Fläche versorgt und deshalb halt nicht die nötige Leistung haben kann ....

Wie auch das Fernmeldeamt hat er den Nachteil, dass die Innenstadt in Richtung Frankreich liegt, was meistens ja immer in der Ausblendzone liegt. Das bekommt man vom Winterberg oder Halberg besser hin.

von Marcus. - am 19.07.2012 18:50
Theoretisch könnte der Sender auch saarlandweit erfolg haben. Die Musikmischung stößt auf recht großen Zuspruch. Aber die Frequenz ist einfach zu schlecht. Innerhalb Saarbrückens ist man nicht mehr Brüllwürfeltauglich empfangbar und Außerhalb geht dem Sender auch recht schnell die Luft aus. Entweder spratzelt der Bornberg oder irgendein Franzose rein. Und dann ist die Sendeleistung mit 100 Watt auch viel zu knapp bemessen um wirklich brauchbar über die Stadtgrenze drüber weg zu kommen. Mit der 99,6Mhz vom Schwarzenberg aus hat man also weder noch.

von Spacelab - am 19.07.2012 19:24
Zitat
Marcus.
Die 107,5 sendet doch immer nur mit 400 W. Das ist schon seit ewigen Zeiten so, obwohl mit 1 kW koordiniert. DLR listet die Frequenz auf der Netz immer noch mit 400 W.
Hinzu kommt, dass man ja auch nur eine Telkom EIgenbau Yagi Konstruktion verwendet im Gegensatz zum SR vom Halberg oder auch Mettlach ...

Die Frequenz hatte ihren Anfang im übrigen mit 100W vom Fernmeldeamt auf dem Eschberg ...


Also doch nur 400 W? Hast du auch Infos zum aktuellen Diagramm? Ist es das koordinierte, nur dass es auf maximal 26dBW begrenzt ist? Oder ein ganz anderes?

von Habakukk - am 23.07.2012 09:46
Die 107,5 kommt "schon seit ewigen Zeiten" über eine 2er-Yagi.


So sah es aus, als es dort nur die 107,5 gab:
---> http://pixuria.com/?p=134306039774a68f58f5



Und jetzt sind darunter noch die Yagis für 90,1 und 92,9:
---> http://pixuria.com/?p=1343060451e5552fcf84

von Manager. - am 23.07.2012 16:24

DLF Sender Saarbrücken Winterberg - mehr Power ?

Kann es sein, dass beim DLF- Sender Saarbrücken Winterberg 90,1 MHz in letzter Zeit ordentlich die Leistung hochgeschraubt wurde ?

Solange der DLF auf 1422 kHz hier in St. Ingbert bestens ankam, hat mich die Funzel auf dem Winterberg nicht interessiert.

Wegen des sich abzeichnenden Endes der 1422 hatte ich schon zuvor eine meiner Yagis auf den Winterberg ausgerichtet und dabei mit dem Onkyo im Sommer einen Level von 37 – 38 dB gemessen.

Bei einer neuen Messung gestern zeigte der Onkyo nun sagenhafte 49 – 50 dB !!! :hot:

Ohne die 1422 sieht es im Saarland und Umgebung ziemlich schlecht aus für den DLF, da ist etwas mehr Power vom Winterberg sehr angesagt.

von RealRock - am 07.12.2015 20:56
Vom Winterberg ist nach St. Ingbert zwar keine freie Sicht, aber wie Marcus. schon sagt liegt St. Ingbert bei der 90,1 MHz voll in Hauptstrahlrichtung (also 1 kW). Daher müsste die 90,1 jedenfalls zumindest besser als die 92,9 (CRR, 250 W koordiniert in Richtung IGB) und 107,5 (DRadio, angeblich 400W, aber wenn man sich die Antennen anschaut ist IGB nicht mehr ganz Hauptstrahlrichtung) sein.

Sicher, dass du damals im Sommer die 90,1 und nicht eine der beiden anderen beobachtet hast?

P.S. Gerade mal Radiomobile gefragt. Sagt für den Empfängerstandort IGB-Oststr. (der Einfachheit genommen, da ich ihn bereits als Senderstandort in der Datenbank hatte) bei Antennenhöhe 2m folgende Werte voraus
90,1 DLF 1kW: 55,3 dBµV/m
92,9 CRR 250W: 50,7 dBµV/m
107,5 DRadio 400W: 51,4 dBµV/m

von SaarLux03 - am 08.12.2015 15:04
Dann scheint meine Notiz mit den 37 – 38 dB unrealistisch zu sein, indem die Antenne dabei wohl doch noch nicht auf den Winterberg ausgerichtet war, das hatte ich leider nicht notiert. Normalerweise werden Dinge von selbst mit der Zeit nur schlechter statt besser, danach wäre auch dies hier paradox.

Tatsächlich kommt das Winterberg-Signal aber hier noch ganz gut an, geht im Erdgeschoss mit Wurfantenne völlig rauschfrei, was will man mehr. :spos:

Also kann ich auch nach 2015 den DLF mit normaler, d. h. analoger Radiotechnik hören, nur der Bereich hat sich geändert. Ist nur leider nicht mehr so rustikal wie die Mittelwelle, die ich auch mit 1930er Röhrenradios hören konnte. :-(

von RealRock - am 08.12.2015 20:31
@RealRock- Wie geht denn bei dir Deutschlandradio Kultur auf der 107,5 (dass er auf der 105,0 einwandfrei gehen muss, ist mir klar)?

Ich habe mich als damals die 90,1 in Betrieb genommen wurde immer gefragt, warum man nicht den DLF auf 107,5 gelassen und DRadio Kultur auf die neue 90,1 gegeben hat - da die 107,5 in Richtung Saarlouis besser geht und DKultur in diese Richtung bereits gut versorgt war/ist. Aber vielleicht war die bessere Empfangbarkeit der 90,1 in Richtung IGB und NK tatsächlich der Grund, zu tauschen und die 90,1 an DLF zu geben. Die Frage ist nur: Ist die 90,1 in diese Richtung denn wirklich besser (die reinen Zahlen sprechen ja dafür)?

von SaarLux03 - am 08.12.2015 22:13
Die 107,5 dürfte in der Theorie in die Richtung IGB gleich gut gehen. Allerdings stört sobald man aus dem Saarbrücker Kessel rauskommt, recht schnell die 107,6 vom Bornberg. Richtung Frankreich die 107,7 mit ihrem Mörder Hub.

Am Anfang kam die 107,5 ja auch nur mit 100W vom Eschebrger Fernmeldeamt.Später wurde sie erst hoch koordiniert. Laut EMF Datenbank komme ich mi übrigen auf einen Wert von 484 W.

Der Ursprüngliche interne Plan des DLR sah vor:

DLF:

107,5 SB
107,9 LEB

DLR:
90,1 SB
100,9 LEB

von Marcus. - am 08.12.2015 23:37
So, nun habe ich den Onkyo T9900 hier im EG aufgebaut. Mit 12 – 15 m mehr Kabel und in Zimmertemperatur brachte er die 90,1 statt zuvor mit 50 dB jetzt mit nur noch zuerst 45 dB, später nur noch 42 dB; das Gerät scheint eine Temperaturdrift zu haben, was die dB- Anzeige betrifft. Zum Vergleich reichen die Angaben aber schon.

Die Angaben P_dir, P_max und DB-FMSC sind die Werte von der FMSCAN-Seite http://fmscan.org/main.php mit receiver location: (07e06/49n16)

DB-mess sind die Werte vom Onkyo, die stark bis sehr stark unter den Werten von FMSCAN = DB-FMSC liegen.

Die 107,5 vom Winterberg bringt entgegen aller Erwartungen nur müde 9 – 10 dB !
Die 105,0* MHz aus NK strahlen natürlich rückwärts in die 6-ele Yagi.

MHz___Programm_Loc__________P_dir___P_max__DB-mess__DB-FMSC
90,1___DLF______Winterberg____1______1_______42_______69
92,9___CRR______Winterberg____0,25___1_______35_______63
107,5__DRK______Winterberg____0,4____0,4______9_______65
105*___DRK______NK__________5______5_______35*______73
94,2___big FM____Halberg_______0,16___1_______38_______62
98,2___SR 1______Halberg_______0,002__0,01____20_______43
99,6___Radio SB___Schwarzenbg__0,001__0,1_____33_______46

( diese Forensoftware ist eine ziemliche Katastrophe, Listen und Tabellen darzustellen)

von RealRock - am 10.12.2015 07:35
Danke für das intensive Nachmessen, RealRock :spos:

Ich habe gerade nochmal in die Standortbeschreibung für den Winterberg gekuckt.

Folgender Eintrag dürfte für die 90,1 sein:
Sonstige Funkanlage 60,00 65,000 8,09 3,41

und für 92,9 folgende 2 Einträge:
Sonstige Funkanlage 58,00 80,000 8,06 1,28
Sonstige Funkanlage 58,00 325,000 8,06 1,28

und die 107,5 hat scheinbar auch 2 Einträge:
Sonstige Funkanlage 63,02 0,000 5,60 2,32
Sonstige Funkanlage 62,74 330,000 5,60 2,32

Ich vermute mal, dass da wirklich die genauen Richtungen der Yagis stehen, auch wenn bei der 90,1 die Yagi in Richtung Stadtmitte vergessen wurde (vgl. hier).

Somit lässt sich der schwache Empfang der 107,5 in IGB damit begründen, dass halt einfach nur nach Norden (0°) und Nordwesten (330°) gesendet wird, IGB liegt aber in Richtung 50° vom Sender und kriegt damit sicherlich bei weitem keine 400 W mehr ab. Aber 50° liegen noch in der Hauptkeule von der 90,1 und so ein bisschen in der Keule von 92,9.

Vielleicht erklärt das ganze auch, warum die 107,5 nur mit 400 W (oder 480 W lt. Standortbeschreibung) sendet. Wenn man 1 kW in Richtung 330° blasen würde, käme man möglicherweise nicht mehr auf den laut Koordinierung vorgeschriebenen Einzug auf nur 100 W bei 290°. Da müsste man sich aber mal im Kathrein-Katalog die genauen technischen Daten der Yagi ansehen, um das zu bestätigen.

von SaarLux03 - am 10.12.2015 11:38
Zitat
fusselfusel
Somit lässt sich der schwache Empfang der 107,5 in IGB damit begründen, dass halt einfach nur nach Norden (0°) und Nordwesten (330°) gesendet wird, IGB liegt aber in Richtung 50° vom Sender und kriegt damit sicherlich bei weitem keine 400 W mehr ab. Aber 50° liegen noch in der Hauptkeule von der 90,1 und so ein bisschen in der Keule von 92,9.

Vielleicht erklärt das ganze auch, warum die 107,5 nur mit 400 W (oder 480 W lt. Standortbeschreibung) sendet. Wenn man 1 kW in Richtung 330° blasen würde, käme man möglicherweise nicht mehr auf den laut Koordinierung vorgeschriebenen Einzug auf nur 100 W bei 290°. Da müsste man sich aber mal im Kathrein-Katalog die genauen technischen Daten der Yagi ansehen, um das zu bestätigen.


Bei den angeordneten Yagis 0° und 330° (also nur 30° Unterschied) ist das eine Erklärung, warum man nur mit 400W sendet.

Aber dann folgt direkt die nächste Frage, warum die Yagi nach 0°?
Laut BNetz darf man bis 70° mit 1 kW senden und bis 100° sogar mit 0,4 kW.
Also entweder die ganze konstruktion +20° bis 30° versetzen und die Leistung erhöhen oder noch eine Dritte Yagi nach 30° Positionieren, wobei mir der Abstand doch arg gering vorkommt.

oder halt 350° und 40 ° mit max ERP 630 W.

von Marcus. - am 10.12.2015 18:05
Zitat
RealRock
Zitat
fusselfusel
Vielleicht sendet man nicht mehr Power nach Nordosten, um den Bornberg zu schützen.


So wird es wohl sein, zumal es ja in die Richtung geht, wo DRK von 105,0 aus NK versorgt wird.


Das stimmt wohl, nur gibts durch den fehlenden Yagi nach Norosten auch weniger Strahlung nach Südosten und dieses Gebiet wird nicht von der 105.0 aus NK Versorgt.

Bei mir gibts die 90,1 und 92,9 in Stereo, die 107,5 leider nur in schlechtem Mono. Obwohl es nominal nur ein unterschied zwischen 25W bzw 32W auf der einen und 10W auf der anderen Seite sind lt. Daigramm

von Marcus. - am 11.12.2015 04:12
Ich erinnere mich noch an ein Gespräch mit einem Kollegen von damals.

Die 107,5 wurde Anfangs vom Telekomhaus auf dem Eschberg (auch Füllsenderstandort für die Privaten K26 und K29) betrieben. Die Leistung war 100W richtung Innenstadt.
Deshalb gab es für die Kette auch Standorte in Völklingen und Friedrichsthal. Inzwischen gab es ja auch auf dem Winterberg wieder einen TV Sender und man hat auch den UKW Sender auf den Winterberg umkoordiniert. Das theoretische Diagramm ist bei BNetz Agentur hinterlegt. Dies lies sich aber nicht so einfach umsetzten. Man muss ja in Richtung Bornberg und nach Frankreich wegen Autoroute Info ausblenden. Deshalb fährt man aktuell mit 400W und die Keule ist auch nicht so breit (nach Osten) und die Reststrahlung beträgt keine 10W, sondern weniger.
Die Versorgung war aber immer noch besser als zu Zeiten auf dem Eschberg. nach der Frequenzrochade und vor der Aufschaltung der 90,1 war ja der DLF auf der 107,5 zu höhren.

Man kann natürlich drüber streiten, welche Frequenz besser beim DLF aufgehoben ist. Aber ich denke, dass ist der falsche Ansatz, denn mit der 105,0 ist die 107,5 die beste Wahl im Verbund. Man müsste sich eher die 88,6 anschauen, die würde beim DLF als Anschluss an die 90,1 mehr Sinn machen und das DLR hätte im Anschluss an die 107,5 die 96,3 in SLS und die 107,9 aus Lebach, die auch aushilft.

Aber mal ne andere Frage, in der Zeit war ich noch nciht im Saarland, ist der Turm auf dem Winterberg, der selbe Mast und Höhe, der Früher Standort des TV GNS war?

von DAB_Saar - am 05.07.2016 17:26
Hat noch jmd das Diagramm, als damals die 107,5 vom Eschberg gesendet wurde?

Ich habe mir mittlerweile mal eine Liste von genf 84 besorgt. Ich habe aber abgesehen von der 107,5 keine weiteren Frequenzen der ehemaligen DLR/Antenne Saar gefunden.

Man kann die 107,5 ja quasi als unvollständige 6.Kette ansehen.

Für den DLF war die Leistung ja gering, aber der DLF war ja um die Zeit ganz scharf auf grenznahe Frequenzen.

und vlt nochmal zum TV Senderstandort zurück. War der Schoksber eig die einzigste Option oder gab es damals mehrere Standorte zur Auswahl?

Ausserdem würde mich die generelle Abdeckung der UHF Kette interessieren zu Zeiten des Winterberges. Musste man wirklich reagieren oder ist man vlt doch nur dem Krankenhaus ausgewichen?

von DAB_Saar - am 07.07.2016 17:13
Zitat
DAB_Saar
Ich habe mir mittlerweile mal eine Liste von genf 84 besorgt. Ich habe aber abgesehen von der 107,5 keine weiteren Frequenzen der ehemaligen DLR/Antenne Saar gefunden.


An Programme wie DLR Berlin und Antenne Saar hat bei der Planung in Genf noch niemand gedacht. Die kamen ja erst 10 Jahre später.


Zitat
DAB_Saar
Man kann die 107,5 ja quasi als unvollständige 6.Kette ansehen.
Für den DLF war die Leistung ja gering, aber der DLF war ja um die Zeit ganz scharf auf grenznahe Frequenzen.


Die 107,5 war keine Planung für den DLF. Der hatte damals keinen Versorgungsauftrag für das Bundesgebiet, sondern nur für die DDR und das europäische Ausland. Folglich wurden für ihn in Genf nur weitreichende Frequenzen an den Außengrenzen geplant.

Die 107,5 hat sich bei Genf 84 sicher der SR planen lassen. Aber wofür?
Vielleicht für sein Stadtradio - das beim SR intern "Pampersradio" genannt wurde. Da durften die Nachwuchskräfte eine Zeit lang Mo-Fr von 15-16 h auf der 94,2 senden. Aber das ist jetzt Spekulation!


Zitat
DAB_Saar
und vlt nochmal zum TV Senderstandort zurück. War der Schoksber eig die einzigste Option oder gab es damals mehrere Standorte zur Auswahl?


Ursprünglich war auch Felsberg, wo die Sender von Europe 1 stehen, ein heißer Kandidat für einen TV-Grundnetzsender. Auch Tholey (Schaumberg) wurde erwogen, aber wieder verworfen.


Zitat
DAB_Saar
Ausserdem würde mich die generelle Abdeckung der UHF Kette interessieren zu Zeiten des Winterberges. Musste man wirklich reagieren oder ist man vlt doch nur dem Krankenhaus ausgewichen?


So genau weiß ich das nicht mehr. Bin da noch zur Schule gegangen. Aber wahrscheinlich hat beides bei der Verlagerung eine Rolle gespielt.

Kann mich aber noch an viele Beschwerden von Zuschauern (u.a. Leserbriefe in der Saarbrücker Zeitung) erinnern, die das 2. und 3. TV-Programms nur schlecht oder gar nicht empfangen konnten.

Kein Witz: Wenn damals ein wichtiges Fußballspiel im Fernsehen übertragen wurde (so wie heute Abend Deutschland-Frankreich bei der EM), gab es nicht selten folgende Dialoge unter Nachbarn, Freunden, Bekannten und Verwandten: "Können wir das Spiel bei euch anschauen? Weil äh - das kommt ja nur im Zweiten. Und du weißt ja, das kriegen wir nicht." :D

von Manager. - am 07.07.2016 18:21
Zitat

Ursprünglich war auch Felsberg, wo die Sender von Europe 1 stehen, ein heißer Kandidat für einen TV-Grundnetzsender. Auch Tholey (Schaumberg) wurde erwogen, aber wieder verworfen.


Der Felsberg wäre eine Interessante Option gewesen. Diagramm dann wohl bei Aachen-Stadt. Man muss aber sagen, dass der sender nicht Zentral steht und man sieht es im DAB Thread mit Kerlingen, dass trotz der guten höhe die Topographie des Saarland dem Sender schnell Grenzen setzt, aber das ist im Saarland wohl überall so.
Tholey hat den Nachteil zu nah am Teufelskopf zu sein und auch in den Dünn besiedelten Regionen des Saarlandes.

Zitat

Die 107,5 hat sich bei Genf 84 sicher der SR planen lassen. Aber wofür?
Vielleicht für sein Stadtradio - das beim SR intern "Pampersradio" genannt wurde. Da durften die Nachwuchskräfte eine Zeit lang Mo-Fr von 15-16 h auf der 94,2 senden. Aber das ist jetzt Spekulation!


Aber für die eine Stunde hatte man ja die 94,2. Außer man wollte das Projekt ausweiten. Dann hätte eine Verlegung schon Sinn gemacht. Aber man hatte ja immer noch die 5.te Kette mit der 103,7 in der Hinterhand.
Eine Spekulation von mir. Die 103,7 hat ja die Ausblendung nach osten und wurde Anfangs, lt meinen Aufzeichnungen nur mit 40kW betrieben. Könnte die 107,5 ein Füllsender für den Raum SB in der Kette der 103,7 gewesen sein, wenn man die 103,7 über die bestehende Antennenanlage betreibt. Wir wissen, dass es anders gekommen ist, aber in diesem Fall wären nach Süden ja nur noch 5 kW rausgegangen?

von DAB_Saar - am 07.07.2016 19:00
Die 99,6 soll vom Schwarzenberg auf den Winterberg mit 160 W gerichtet nach 300-60° und einer nebenkeule 32W nach 110° umkoordiniert werden.
Das sieht mir nach der DLR Antenne aus mit zumindest 2 der 3 Yagis die montiert sind.

Über die Gründe kann man natürlich spekulieren. Ab 2017 gilt ja die neue Preistabelle der MB und hier dürfte der Winterberg günstiger sein als der Schwarzenberg alleine ohne mitnutzer.

Der Empfang in der Innenstadt wird sich merklich verbessern. Uni und Dudweiler verschlechtern.


Wenn auch nicht sehr wahrscheinlich, aber es gibt ja noch die 97,1 vom Schwarzenberg. Das würde sich als perfekte Ergänzung für Dudweiler und die Uni eignen. Eine Yagi nach Nord-Nord-Ost vom Schwarzenberg oder Sender Dudweiler oder ein der Physik Tower auf der Uni in Eigenregie.

von DAB_Saar - am 22.11.2016 23:15
Zitat
DAB_Saar
Die 99,6 soll vom Schwarzenberg auf den Winterberg mit 160 W gerichtet nach 300-60° und einer nebenkeule 32W nach 110° umkoordiniert werden.
Das sieht mir nach der DLR Antenne aus mit zumindest 2 der 3 Yagis die montiert sind.


Die 107,5 DKultur wird aber doch nur über 2 Yagis gesendet, die nach 330° und 0° gerichtet sind (die Einträge auf 63,0m und 62,7m auf http://emf3.bundesnetzagentur.de/bnetzachart/Standort.vtl.aspx?fid=516614). Die 330°-Yagi würde aber zumindest passen. Eine UKW-Yagi nach 110° gibt es glaube ich am Winterberg-Mast derzeit nicht.

Ergänzung: Die Radiomobile-Plots zeigen natürlich deutlich, dass vom Winterberg mit dem beantragten Diagramm deutlich besser die Kernstadt und die Gebiete erreicht werden, wo wirklich viele Leute wohnen bzw. sich aufhalten.

von SaarLux03 - am 23.11.2016 19:53
.....die 107,5 DKultur wird aber doch nur über 2 Yagis gesendet, die nach 330° und 0° gerichtet sind....

Einspruch.
Das wären nur 30° Unterschied. Es sind laut Bild aber 90°:
http://www.panoramio.com/photo/28784077?source=wapi&referrer=kh.google.com
Nach meiner Meinung sind gleich drei Gradangaben in der Standortbeschreibung falsch.
58m 92,9 drei Antennen nach 80° und eine nicht nach 325°, sondern nach 300°
60m 90,1 die zwei Antennen nach 65° und 335°
62,7 + 63m 107,5 die zwei Antennen nach 40° und 310°

Das ändert aber nichts an der hier diskutierten Problematik bezüglich der neuen 99,6 und deren möglichen Antennen.

von Harald Z - am 23.11.2016 22:07
Hmm, ich finde es ehrlich gesagt immer ziemlich schwierig anhand solcher Fotos die Winkel zu schätzen. Aber mehr als 30° werden das schon sein, da stimme ich zu.

Dass die 107,5 in Richtung 40° sendet glaube ich aber dann doch nicht. Dann müsste der Empfang im Raum St. Ingbert deutlich besser sein. RealRock's Angaben weiter vorne im Thread (Posting vom 10.12.2015) sprechen da ne andere Sprache.

EDIT: Nach nochmaligem, längeren, scharfem Anschauen von http://www.panoramio.com/photo/28784077?source=wapi&referrer=kh.google.com und http://www.dxradio-ffm.de/SB_Winterberg89.jpg denke ich, dass du (@HaraldZ) wohl im Großen und Ganzen Recht hast (wobei ich mir absolut nicht zutraue, exakt die Winkel zu bestimmen, aber von der Lage der verschiedenen Antennen untereinander und dass einige zumindest in etwa rechtwinklig angeordnet sind, passt's).

Den schwachen Empfang in St. Ingbert kann ich mir dann aber nur damit erklären, dass die 40°-Antenne entweder gar nicht oder nur ganz schwach sendet. Nun gut, dann könnte man die ja in Richtung 110° weiterdrehen und dann würde es vielleicht für beide Frequenzen 107,5 und 99,6 passen.

von SaarLux03 - am 23.11.2016 22:27
Also, wenn die Antenne nach 30/40° zeigt, sendet sie nicht mit voller Power, diese kann man auch nicht für die 99,6 verwenden.

Das Problem, welchen wir haben ist, dass wir nicht wissen wie das Diagramm genau ausieht. Koordiniert sind ja auf der 107,5 1 kW, betrieben wird sie mit 400-500 W.

Es gibt ja mehrere Möglichkeiten. Das max. kann man auf 400-500W begrenzen, dann muss man 3 db weniger ausblenden oder es geht auch nach hinten weniger raus.

Erfahrungsgemäß kann ich sagen, dass die 107,5 nach Süden und Südosten bedeutend schlechter geht als die 90,1 oder 92,9.

Aber zurück zum Thema. Nehmen wir mal 130 °:

99,6 -8db = 14 dbw = 25 W
107,5 -13db = 17 dbw = 50 W erlaubt. Mit 3db weniger Input als maximum würde das passen.

und noch 140 °
99,6 -10db = 12 dbw = 16W
107,5 -20db = 10db = 10 W erlaubt. Wieder 3db weniger als max und es passt-

abschließend 120°
99,6 -7db = 15dbw = 32 W
107,5 -8db = 22 dbw = 160 W Kein Problem

von DAB_Saar - am 24.11.2016 05:06
Klar, ob es Phasen-Verschiebereien gibt, weiß man in der Tat nicht. Mir scheint es eher, als wenn bei jeder Frequenz jeweils eine Antenne (bei CRR die drei parallen Antennen) mit der maximalen Leistung angesteuert werden und die andere deutlich niedriger. Zum Beispiel bei der 90,1 gehen 1 kW in Richtung 65° und 32 W (das wären dann -15 dbW) in Richtung 335°. Auf die 107,5 übertragen wären das 400 W in Richtung 310° und ganze 12,5 W in Richtung 40° (was dann auch wieder den schlechten Empfang in St. Ingbert erklärt).

von SaarLux03 - am 26.11.2016 12:40
Für den Sender Saarbrücken Winterberg gibt es jetzt eine aktualisierte Standortbeschreibung mit Datum 09.06.2017.

Sieht wie folgt aus (nur Sonstige Funkanlagen):

Sonstige Funkanlage 63,0 0,000 5,60 2,29
Sonstige Funkanlage 62,7 330,000 5,60 2,29
Sonstige Funkanlage 57,0 65,000 8,09 3,31
Sonstige Funkanlage 58,0 80,000 8,06 3,30
Sonstige Funkanlage 58,0 80,000 8,06 3,30
Sonstige Funkanlage 39,0 330,000 3,24 1,33


Leider habe ich keine Sicherung gemacht, wie es vorher ausgesehen hat. Meine aber, der untere Eintrag auf 39m wäre neu. Der Sicherheitsabstand entspricht 164 W, was wiederum zur 99,6 passen würde. Ich wundere mich nur, dass die so tief hängen soll. Anscheinend kann man dann doch keine der bestehenden Antennen mitnutzen!?

von SaarLux03 - am 12.06.2017 19:53
Danke Dampfradio für diese Information.

Ist aber nicht viel höher als aktuell.

Bei Wikipedia steht 100m, das glaube ich aber nicht. Es müssten etwas mehr als 80m sein.

und obwohl der Halberg wie eine Schwester aussieht, ist der Winterberg ja ein Turm während der Halberg ein abgespannter Sendemast ist.

Was hatte der Sender auf dem Winterberg eigentlich für Aufgaben nach 1977? UHF mit den Privaten ging ja erst Mitte der 90er on air und die 107,5 kam ja Anfangs auch vom Eschberg.

Mit nur 110 m muss aber die Versorgung im Saarland aber auf UHF sehr schlecht gewesen sein und in der Anfangszeit gab es ja auch bei weitem noch nicht so viele Füllsender.

Im Vergleich zu K2 (bzw Schoksberg) fehlten ja 40m(170m) Antennenhöhe und 140m (70m) Standorthöhe und fehlende zentrale Lage, dazu die weitaushöhere Dämpfung, dafür aber keine Tropoanfälligkeit.

von H_Deutsch - am 13.06.2017 17:27
Zitat
Was hatte der Sender auf dem Winterberg eigentlich für Aufgaben nach 1977? UHF mit den Privaten ging ja erst Mitte der 90er on air und die 107,5 kam ja Anfangs auch vom Eschberg.


Der Winterberg hatte nach 1977 zuerst keine Aufgabe mehr, denn der Mast wurde ja abgebaut.

Das ZDF und das III Programm waren vor dem Schoksberg in weiten Teilen des Saarlandes schlecht zu empfangen.
Saarbrücken, Völklingen und der Warndt gingen teilweise gut bis sehr gut aber schon in Püttlingen (Ritterstraße) fing das "Chaos" an.

von Dampfradio - am 13.06.2017 17:52
Zitat
Dampfradio

Das ZDF und das III Programm waren vor dem Schoksberg in weiten Teilen des Saarlandes schlecht zu empfangen.
Saarbrücken, Völklingen und der Warndt gingen teilweise gut bis sehr gut aber schon in Püttlingen (Ritterstraße) fing das "Chaos" an.


Ich erinnere mich noch schwach an eine 'Riesenyagi', möglicherweise ohne Reflektor, die in meinem Elternhaus in den frühen 80ern noch auf dem Dachboden rumlag. Die könnte mal für den Winterberg bestimmt gewesen sein.
Auf dem Dach stand da schon längst eine Standard-UHF-Yagi für den Schoksberg. Müsste mal meinen Vater danach fragen.
Hätte mich auch mal interressiert, wie gut das Bild damals war. Aber wir hatten bis 1976 ohnehin nur einen Schwarz-Weiß-Fernseher. Da war das wohl eh nicht so wichtig.

von Saarländer (aus Elm) - am 13.06.2017 20:33
Zitat
Also gab es dann keinen Mast auf dem Winterberg mehr?


Richtig, es gab dann keinen Mast mehr auf dem Winterberg.

Mit ein Grund den Mast zu entfernen und auch lange keinen neuen zu bauen war die Stationierung des ADAC Rettungshubschraubers Christoph 16 am Saarbrücker Winterberg Krankenhaus.

Der alte Mast hatte an der Spitze einen GFK Zylinder, etwa halb so hoch, wie der auf dem Schoksberg.

Das erste Fernsehprogramm im Saarland wurde über den Sender Saarbrücken Eschberg ausgestrahlt.
Danach über den Sender Sauberg bei Felsberg

TELESAAR

deutsch

Saarbrücken - Eschberg - 100 Watt - 23.12.53 -15.7.58 - F 7 - E - 819
Felsberg - Berus - 3 KW - 15. - 25.1.1958 - F1b vert - E - 819

von Dampfradio - am 13.06.2017 20:39
Das ist schon eine beachtliche Steigerung. Über Monate(!) hinweg reichten schon etwas dickere Wolken am ansonsten blauen Himmel damit es Gott erbärmlich Quietschte auf der 90,1. Ich habe diese Störung 3 mal gemeldet und jedesmal kam die Antwort vom DLF zurück das der Senderbetreiber keinen Fehler feststellen konnte. :wall:

Zitat
SaarLux03
Nochmal zurück zu den aktuellen Änderungen: Weiß jemand, ob die 99,6 denn jetzt bereits umgezogen ist oder noch vom Schwarzenberg funkt?

Also heute Nachmittag war der Empfang in Völklingen noch genauso wie immer.

von Spacelab - am 15.06.2017 22:06
Könnte man die 99,5 SLS eigentlich etwas optimieren, durch den Umzug auf den Winterberg oder sind International die 99,4 vom Donon und 99,8 aus Metz weiterhin die Killer?

Richtung Innenstadt dürfte ja die neue 99,0 wohl besser gehen als die 99,5 aktuell. Wie sehr behindert, denn umgekehrt die 99,5 den Empfang der 99,6. Ich konnte die 99,6 noch Jam FM Zeiten bis kurz vor dem Talkessel in SLS im Auto empfangen.

Ich habe mir mal die analogen TV Sender der Privaten im Saarland angeschaut. Immer wieder erstaunlich, dass man in SB 3 Sender brauchte, wenn ich das mit Koblenz oder Lautern vergleichen. Eben schön verwinkelt.
Wann gingen eigentlich die Sender in SB on air?

Gab es kein Interesse Ende der 80er Anfang 90er Jahre durch Sat 1 und Pro7 an einer Versorgung der größeren Städte Saarlouis und Homburg oder war dort Empfang durch Völklingen bzw Neunkirchen möglich ?

In Homburg gibt es einen Stadtsender auf UKW und auch einen Füller der Bundespost / Telekom und der SR hat ja meines Wissens mit Wachsen der Berghalde in Ensdorf dort einen Füllsender am Kraftwerk (Turm) in Betrieb genommen mit Richtstrahlung Nord. Wäre ja dann optimal gewesen für die Privaten, so hätte man SLS versorgen können.

RTL war ja damals bombig durch Dudelange versorgt.

Ab Mitte / Ende der 90er Jahre mit dem Siegeszug von Astra war das ganze natürlich ncith mehr so das Thema.

Zumindest in homburg hätte man ja auch noch die Ersatzfrequenz K57 (Bliestal) dafür nutzen können. Die andere K49 (Moseltal) hat man ja für Füllsender im Moseltal und Merzig mit 60 W geschlachtet.

von H_Deutsch - am 16.06.2017 18:18
Zitat
SaarLux03
Ich kann mir nicht vorstellen, dass durch die Änderungen der 99,6 zum Winterberg irgendetwas an der 99,5 in Saarlouis verbessert werden kann. Die Koordinierungen sind da einfach zu sehr auf Kante genäht. Wo genau sich die beiden Frequenzen stören, hab ich noch nicht beobachtet. Aber das müsste irgendwo zwischen Völklingen (dort geht noch die 99,6) und Saarlouis (dort geht noch die 99,5) sein.


Naja der Schwarzenberg, war bei (40m am Winterberg) gut 80m höher, dazu ging die volle Leistung nach VK und SLS raus im Gegensatz zum Winterberg.

von H_Deutsch - am 18.06.2017 12:40
Auf welche andere Signalquelle denn? Das ist nur ne popelige Funzel. Noch nicht mal die 101,7 als Grundnetzsender hat eine alternative Signalquelle. Die MB lässt sich solche Späße richtig ordentlich bezahlen und da überlegt man sich zweimal ob man sich diesen Luxus leistet. Im Prinzip ist das ja auch gar nicht so schlimm wenn 3 mal im Jahr wegen Unwetter der Ton ausfällt. Da kann man sehr gut mit leben. Nur wenn die MB es nicht geregelt bekommt die Satschüssel auch nur annähernd korrekt einzustellen kann das schon ärgerlich werden.

von Spacelab - am 29.06.2017 16:31
Der Träger war nie weg, die Modulation ging nur von Stotter-Aussetzern bis zu länger anhaltender völliger Stille.

An der schlecht ausgerichteten Satschüssel könnte was dran sein. Heusweiler hatte ja auch sein Signal vom Sat, da kann ich mich aber an Aussetzer nicht erinnern.

Solange Heusweiler aktiv war, war die 90,1 MHz eine Luxus-Funzel für Saarbrücken, heute ist es die einzige DLF- Signalquelle für das südliche Saarland, von der DAB-Sülze mal abgesehen. Eigentlich müsste dem DLF hier ein Grundnetzsender zustehen. Zumindest wäre ein Tausch mit der 5 kW- Frequenz 105,0 MHz für das wichtigere DLF- Programm angemessen.

von RealRock - am 30.06.2017 08:10
Zum einen ist der DLF eigentlich über Saarburg und Hornisgrinde gut im Saarland empfangbar gewesen, aber dann kamen die Franzosen mit ihrem Lauten Hub. Man konnte natürlich früher immer auf die Mittelwelle zurückgreifen, deshalb hat man wohl auch früher eher auf eine Verbreitung von dem zweiten Programm gesetzt.

Auch wurde die 100,9 in Lebach, wie ich mal gelesen hatte, glaube sogar hier im Forum ursprünglich vom DLR koordiniert wurden, was auch der Betreiber in Lebach ist.

Die Frage ist, ob dass DLR die Frequenzen einfach umwidmen darf, da der SR und die LMS hier wohl immer noch die Finger im Spiel hat. Spacelab hat dies meine mal erwähnt. Es gab ja auch das Jazzprogramm "Antenne Saar" das morgens in den 90er Jahren noch gesendet hat.

Rückblickend betrachtet stellt sich natürlich die Frage, warum der DLF keinen Sender in Saarbrücken hatte, denn Heusweiler wurde ja Erst Ende 1994/Anfang 1995 übernommen, aber für den DLF, überden ja noch Ausländerpromme bis 1993 liefen, wurden ja entlang der Bundesgrenze, wie im Falle Saarburg und Hornisgrinde starke GNS koordiniert.

Dachte man eine Versorgung über SAB und Hornisgrinde sei ausreichend, gab es keine freie Frequenzen mehr etc.
Kann hier jemand was zu sagen?

Eine weitere Frage ist auch, warum hat der SR als SR4 defacto 1995 schon mit dem Start von SR2 Kulturradio als Vollprogramm eingestellt wurde bis auf den OK der LMS und die Ausländerprogramme hier nicht den DLF übernommen bzw DLR Kultur und deren Kette an den DLF gegeben ??

Die grundsätzliche Politik des DLF muss man aber nicht verstehen. Denn im Osten wird ja DLF Kultur auch über UKW bevorzugt. Mans cheint auf UKW auch den Bestand nciht mehr optimieren zu wollen. Man könnte in der Tat das Hauptprogramm viel besser auf UKW verbreiten auf Kosten von DLF Kultur natürlich. Aber das gibts ja auch auf DAB und auf UKW eben nur noch in Gebieten, wo der DLF versorgt ist.

Machen wir uns doch nichts vor DLF wird doch im Auto so oder so mehr gehört als DLF Kultur. Hinzu kommt, dass in jedem Bundesland eine Kulturwelle gibt. Ein Programm wie der DLF aber nicht.

Für das Saarland würde sich in der Tat Optionen geben.

Wie gut die Hornisgrinde im östlichen Saarland geht kann ich nicht sagen, aber die Störungen durch die franzosen sollten weg sein. Auch liegt die Hauptstrahlugnsrichtung der 90,1 nach Osten. Deshalb bin ich nicht sicher, ob es sinnvoll ist die 105,0 zu shiften.

Aber die 88,6 aus VK wäre in meinen AUgen eine gute DLF Frequenz, denn die 107,5 geht in die Richtung stärker als die 90,1.

Die 96,3 und 107,9 könnten dann bei DLF Kultur bleiben. Die Moseltal Frequenz so oder so.

von H_Deutsch - am 30.06.2017 19:26
Gerade festgestellt:

Radio Saarbrücken sendet nun auf 99,6 vom Winterberg.

Die Signalstärke bei mir ist vergleichbar mit der 107,5 von Dlf Kultur, mit Zimmerantenne so etwa 24 dBµV, was gegenüber der gerade mal 10-12 dBµV vom Schwarzenberg nun doch zu einer einigermaßen stabilen Hörbarkeit führt.

Die Sendungen sind zudem in Mono. Weiß nicht ob das so geplant oder schon länger so ist.

bigfm aus Saarlouis ist bei mir noch schwächer, so dass dieses Monosignal noch nicht mal angekratzt wird.

von Saarländer (aus Elm) - am 01.07.2017 08:59
Bin gestern gegen 13.00 Uhr von Saarbrücken in Richtung Saarlouis gefahren.

In Burbach ging die 99,6 ohne Störung, die ersten Zischer kamen beim Messegelände und hinter dem Schanzenberg bei Gersweiler war der Empfang nicht berauschend.
Dann ging es einigermaßen bis Wehrden, dann macht es aber keinen Spaß mehr und die Frequenz war nicht mehr beifahrertauglich.

In Saarlouis bis nach Unterfelsberg geht gar nichts mehr, da stört die 99,5 doch sehr stark.

von Dampfradio - am 01.07.2017 10:49
Ja anders kenne ich das Uni Radio auch nicht.

Ich hatte mal eine alte Senderliste die man sich damals gegen ein paar Mark Unkostenbeitrag von der "Hörzu" zuschicken lassen konnte. Dort stand die 97,1 als "Uni Radio Saarland" drin. Aber das muss nichts bedeuten. Ich hatte über die Jahre mehrere dieser Listen gesammelt und da standen immer wieder Frequenzen drin die nie OnAir gingen. Zum Beispiel die 97,9 Saarlouis-Roden (vermutlich war hier der Steinrausch gemeint).

von Spacelab - am 01.07.2017 16:44
97,1:
Die 97,1 war in der Tat nie on air. Als die dann endlich mal koordiniert war, gab es scheinbar kein Interesse von der Uni. Und für einen kommerziellen Sender ist sie wegen der schlechten zu erwarteten Reichweite (die Stadt selbst wird ja nicht versorgt) unbrauchbar, also hat man sie erst gar nicht ausgeschrieben.

99,6 Radio Saarbrücken:
Ich konnte heute morgen die 99,6 mal auf der B268 in Heusweiler ausprobieren. Geht dort tendenziell jetzt schlechter als vorher vom Schwarzenberg und hat immer wieder Rauscheinbrüche (das war vorher nicht der Fall).

D-Radio:
Deutschlandfunk ist eigentlich nur im Bereich Saarbrücken - St. Ingbert (über die 90,1 Winterberg) und im Landkreis Merzig-Wadern (über 104,6 Saarburg) gut versorgt. Weiter südlich (also Bereich Saarlouis, Völklingen, Heusweiler) wird Saarburg zu sehr durch den Franzosen auf 104,5 gestört. Im Ostsaarland geht durchaus teilweise die 106,3, aber nur wenn die Sicht nach Südosten frei genug ist. Nach heutigen Anforderungen kann man das nicht als vernünftige Versorgung ansehen.

Umgekehrt geht Deutschlandfunk Kultur eigentlich fast im ganzen Saarland, bis auf den Bereich um Merzig (auf der A8 geht die Empfangslücke von kurz vor AS Merzig bis zum Tunnel Pellinger Berg, danach übernimmt der Moseltal-Sender). Klar könnte man jetzt DlfKultur-Frequenzen auf dessen Kosten zum DLF umshiften. Man könnte z. B. die 105,0 (Nk), 107,9 (Lebach) und 88,6 (Vk) an DLF geben und in Saarbrücken die DLF- und DKultur-Frequenzen switchen. Damit hätte der DLF Vollversorgung im Saarland. DLFKultur wäre dann nur noch auf der Achse Saarlouis - Völklingen (mit Abstrichen) - Saarbrücken - St. Ingbert und im Moseltal empfangbar. Ob es das dann wirklich bringt?

von SaarLux03 - am 03.07.2017 20:03
Wie ist der Empfang um die Universität und weiter Dudweiler etc?

Hier dürfte doch nicht mehr viel ankommen ...

Es rechnet sich wohl nicht, aber Radio SB könnte die 97,1 durchaus gebrauchen, ob Schwarzenberg, Physiktower oder Dudweiler.

Als ich vor Jahren mal in Lothringen an einem der vielen Weiher war, hatte ich auf der Rückfahrt südlich von Saarbrücken mal die beiden DLR Frequenzen getestet und wenn ich es noch richtig in Erinnerung hatte ging die 90,1 dort doch wesentlich besser, als die 107,5.

Hat eig jemand das reale Diagramm der 107,5, denn nominell wären ja 1kW erlaubt und Richtung VK und SLS sollte die Frequenz von den Daten her besser gehen als die 90,1. Aber die Erfahrungsberichte scheinen ja genau das gegenteil zu behaupten.

Was mich früher bei der Durchsicht der Frequenzlisten als Außenständiger immer verwundert hat, war die Tatsache, dass bei der Städtekette des DLR kein Sender in Merzig in Betrieb war.

Der SR wollte doch sparen, man könnte sich von der Funzel in Homburg von SR2 trennen und hier den DLF aufschalten. Ich war noch nicht in jedem Winkel der Stadt, sondern hauptsächlich auf der A6 und der B40, aber Göttelborn ging dort mehr als ausreichend. Wenn wäre eine Verlagerung zum eigenen Sender Bliestal sinnvoll oder halt eine Abschaltung.

von H_Deutsch - am 04.07.2017 00:14
Also in Richtung VK und SLS und bei mir zu Hause geht die 107,5 besser als die 90,1.

Und auch die 99,6 macht sich nun ganz gut. In Bous vielleicht ein leichtes Knistern, ansonsten aber rauschfrei auf meiner üblichen Arbeitsstrecke.
Heute morgen bin ich über Heusweiler und Riegelsberg nach Saarbrücken gefahren.
Auf der L140 v.a. im Bereich der A8 gabs ein Wechselspiel mit SWR4, ein wirklich hartes Hin und Her zwischen beiden Programmen.
Ab Heusweiler aber durchgängig Radio Saarbrücken mit leichtem Schwächeln in Riegelsberg.
Einen Vergleich mit der vorherigen Situation habe ich aber nicht.

von Saarländer (aus Elm) - am 04.07.2017 10:28
Zitat
Saarländer (aus Elm)
Also in Richtung VK und SLS und bei mir zu Hause geht die 107,5 besser als die 90,1.

Und auch die 99,6 macht sich nun ganz gut. In Bous vielleicht ein leichtes Knistern, ansonsten aber rauschfrei auf meiner üblichen Arbeitsstrecke.
Heute morgen bin ich über Heusweiler und Riegelsberg nach Saarbrücken gefahren.
Auf der L140 v.a. im Bereich der A8 gabs ein Wechselspiel mit SWR4, ein wirklich hartes Hin und Her zwischen beiden Programmen.
Ab Heusweiler aber durchgängig Radio Saarbrücken mit leichtem Schwächeln in Riegelsberg.
Einen Vergleich mit der vorherigen Situation habe ich aber nicht.


Wäre es dann nicht sinnvoller die 88,6 an die 90,1 zu koppeln anstatt 107,5 ?

von H_Deutsch - am 04.07.2017 17:18
Zitat
H_Deutsch
Wäre es dann nicht sinnvoller die 88,6 an die 90,1 zu koppeln anstatt 107,5


Einverstanden, dann hab ich die Leistungsfähigkeit der 107,5 in Richtung Völklingen unterschätzt bzw. hatte sie falsch in Erinnerung.

Dann würde ich das Planspiel wie folgt umstellen:

DLF: 96,3 (Saarlouis), 107,5 (Saarbrücken), 105,0 (Neunkirchen).
Damit wäre eigentlich - in der Kombination mit 104,6 und 106,3 - das Saarland mehr oder weniger komplett (zumindest bedingt) versorgt.

DLF Kultur: 106,2 (Moseltal), 107,9 (Lebach), 88,6 (Völklingen), 90,1 (Saarbrücken).
Damit hat man (außer dem Moseltal an der Grenze zu Luxemburg) praktisch die Achse Saarlouis (zumindest bedingt über Lebach und Vk) - Völklingen - Saarbrücken - St. Ingbert sowie den Bereich Lebach - Heusweiler - Riegelsberg versorgt. Man verliert gegenüber heute natürlich den ganzen Bereich Neunkirchen - St. Wendel

Ich denke, wenn das Deutschlandradio seine Frequenzen im Saarland frei aufteilen kann und sich auf Deutschlandfunk fokusieren möchte, wäre das dann wohl die beste Aufteilung.

von SaarLux03 - am 04.07.2017 20:30
Die Frage ist, ob der DLF die Frequenzen neuaufteilen, aber nehmen wir an es wäre so.

Ich würde aus etwas Entfernung betrachtet folgendes zur Optimierung vorschlagen:

1.) Die Ketten bleiben grundsätzlich unverändert.
2.) VK 88,6 (DLF Kultur) zu DLF
3.) HOM 98,6 (SR2) zu DLF
und weiter gedacht:
4.) WND 90,3 (Unser Ding) zu DLF, dafür Moseltal 106,2 (DLF Kultur) zu Unser Ding.

Evenutell könnte man auch die LMS noch mit ins Boot nehmen und ihnen die 90,3 geben und dafür die neue geplante 92,6 an den DLF vergeben mit dem Hintergedanken vlt eine Frequenz in SLS abzubekommen. Aber das wäre zu viel der Spekulation. Also fassen wir zusammen:

DLF:
90,1 SB 1kW
88,6 VK 0,1 KW
90,3 WND 0,1 kW
98,6 HOM 0,2 kW

DLF Kultur:
107,5 SB 0,4 kW
107,9 LEB 0,1 kW
96,3 SLS 0,1 kW
105,0 NK 5 kW

Unser Ding:
103,7 SB 100 kW
98,0 Bliestal 5 kW
106,2 Moseltal 5kW

von H_Deutsch - am 04.07.2017 21:01
Klar, wenn du natürlich noch Frequenzen mit dem SR tauschst, dann gibt es noch weitere Möglichkeiten, aber realistischer wird es dann nicht, auch wenn deine Aufteilung zugegebenermaßen eine gute Empfangbarkeit beider Deutschlandradio-Programme sicherstellen würde.

Recht gebe ich dir bei der 98,6 Homburg. Was der SR, der ja angeblich so viel sparen muss und noch nicht mal mehr sein Prestigeprojekt Halberg Open Air halten kann, mit der Frequenz will, erschließt sich mir nicht. Für SR2 schon mal gar nicht. Vollständiger Overlap mit 91,3 Göttelborn. Klar, wird das nicht die teuerste sein. Aber wenn man sparen will, muss man halt auch die nicht so teuren unnötigen Dinge los werden. Die 90,3 kann ich zu einem gewissen Maßen noch verstehen... aber wenn man ersthaft sparen will/muss, muss die eigentlich auch weg.

Und nimm mir bloss nicht meine 106,2 Moseltal DLF Kultur weg ;) Im Moseltal geht nämlich auch kein DAB-Bundesmux und ich hör die Frequenz eigentlich ganz gerne auf dem Weg nach Luxemburg rein. Die soll also mal schön mit DLF Kultur belegt bleiben.

von SaarLux03 - am 04.07.2017 21:09
Was bringt denn dem SR die 90,3 in WND?

Ich komme leider zu selten in der Gegend vorbei, wenn Nutze ich die A1 oder A62, aber habe mir die Karte auf FMScan angeschaut und WND liegt wieder in der vollen Ausleuchtzone der 103,7. Nach der Logik müsste dann Salü dort auch einen Sender haben.
und nach Süden, wo sie gebraucht würde, funkt der Donon auf der selben Frequenz. Also in NK konnte ich Unser Ding in meinen Erinnerungen nie auf dieser Frequenz empfangen.

Naja und mit der Moselfrequenz, wer was nimmt muss auch was geben und die erschien mir am sinnvollsten, da hier Unser Ding erstens noch Bedarf hat und eine Nettorechnung der potentiellen zuhöhrer auch pro den beiden Funzeln ausfällt, denn auf deutschem Boden versorgt der Sender Moseltal ja kaum Menschen und auch in Luxemburg, sind die östlichen Distrikte nicht die Bevölkerungsreichsten und drittens, dürfte die Frequenz Richtung Saarland eine Inselfrequenz sein, Richtung Saarburg und Trier geht es zum Teil.

Das teuerste bei den Funzeln ist zum einen die Zuführung und zweitens die Antenne. in HOM sendet das Lokalradio über eine eigene Antenne. Der Sender Moseltal gehört dem SR, dürfte also unter dem Strich für den SR billiger sein und man hätte das Versorgungsgebiet ausgebaut und der DLF wäre in den Städten Homburg und im St.Wendeler Land und darüber hinaus Empfangbar.
Ich hatte die 90,3 schon auf der A6 zwischen KL und Ladnstuhl als erste Wahl meines Autoradios vor der 103,7 und auch auf der A62 weiter nach Kusel. Der Bosenberg ist ja auch rund 480m hoch und dazu hängt die Antenne auf 75m mit 170W oder 81m mit 80W werde aus den EMF Angaben nicht schlau,
Wichtig ist aber, dass Donon halt nicht durch kommt. Auch im Westrich geht die Frequenz teilweise sehr gut und dann gibt es flecken, wo sie gar nicht geht. Der Westrich ist auch das Problem, warum in Homburg und weiter entlang der A6 die Hornisgrinde nicht mehr aushelfen kann.

von H_Deutsch - am 04.07.2017 21:56
Zitat
Noch'n Saarländer
Eine Frewuenz vergesst ihr bei Euren Planspielen die ganze Zeit. Die 100,2 ist im Ostsaarland in weiten Teilen beinahe Ortssender. Und da ist seit einiger Zeit der DLF drauf.


Stimmt, die 100,2 geht noch ein gutes Stück ins Saarland rein. Umso schöner wäre es, wenn es da eine vernünftige Anschlussfrequenz des DLF geben würde. Ich glaube, die 100,2 und 105,0 würden sich (auch wenn es natürlich einige Überschneidungen gibt) eigentlich ganz gut ergänzen.


Zitat
H_Deutsch
Was bringt denn dem SR die 90,3 in WND?

Ich komme leider zu selten in der Gegend vorbei, wenn Nutze ich die A1 oder A62, aber habe mir die Karte auf FMScan angeschaut und WND liegt wieder in der vollen Ausleuchtzone der 103,7. Nach der Logik müsste dann Salü dort auch einen Sender haben.


Ich bin leider auch nicht ortskundig genug. Die 103,7 wird allerdings von geringerer Höhe und mit Einzug nach Osten gesendet (auch wenn laut koordiniertem Diagramm nach WND schon wieder die volle Leistungs rausgeht, aber ob das in der Realität so ist, weiß man ja nicht). Von daher kann es schon einen Unterschied zur 101,7 geben.

von SaarLux03 - am 05.07.2017 06:49
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