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Sony Tuner XDR-F1HD: ein spezieller Neuling

Startbeitrag von Gerard Groningen am 10.08.2008 18:43

Lieber freunde

Auf den Englische Yahoo cluster wurde dieser Tuner kurz vorgestelt. Ist leider für den Amerikanischen Markt (nür 100 khz Schritten). Hat sehr Moderne Rausunterdrükkungverfahren, etc.
Lese den Link in Englisch, sehr Interessant die Daten.
http://www.ham-radio.com/k6sti/sdr-f1hd.htm

Auf der Site von k6sti stehen noch veil meht interessante sachen.

gerard

Edit von Sebastian: Link-Tags korrigiert

Die 50 interessantesten Antworten:

Re: sony tuner XDR-F1HD ein speziale Neuling

Ja, mitunter hat Sony 'Kunstwerke' im Angebot, da fragt man sich, ob da mal wieder die Leutz aus der Lehrwerkstatt ran durften.
Für die, die kein Englisch können, hier eine Kurzzusammenfassung über dieses Empfängerkonzept:
Was an dem Gerät so neu und auffällig ist, ist die Tatsache, daß die Signalverarbeitung ab ZF-Ebene rein digital erfolgt. Es wird hier ein neuer Chipset von NXP (vorm. Philips Semiconductor) verwendet, der schon auf ZF-Ebene digitalisiert und dort mittels digitaler Filter die Trennschärfe realisiert. Desweiteren wird bei schwächeren Signalen das Rauschen herausgerechnet, damit ist das Gerät 2-3 mal empfindlicher als konventionelle Empfänger bei gleichem Signal/Rauschabstand. Ein weiterer Punkt ist der Frontend, wo wir es gewohnt sind, im Eingangsbereich bis zu 7 abgestimmte Kreise zu finden, gibt es hier nur einen. Und keine Vorstufe, das Signal geht direkt auf den Mischer, der mit seiner Rauschzahl von 3dB dann auch die Grenzempfindlichkeit setzt. Trotzdem sind 50kW-Brenner in wenigen Meilen Abstand weder von der Trennschärfe (200kHz Abstand), noch von der Signalstärke ein Problem. Übrigens, die Nachbarkanaldämpfung von 87dB ist laut Autor kein Fehler, 30 - 60 dB sind eigentlich normal. Damit wohl eins der wenigen US-Geräte, die direkt ab Werk europatauglich wären, wäre da nicht die falsche Deemphasis.
Fazit: Für US$ 99,99 bekommt man ein Gerät, was problemlos mit einem modifizierten 250-Dollar-Tuner mithalten kann und obendrein noch RDS und HD-Radio mitbringt.


von Nohab - am 12.08.2008 09:46

Re: sony tuner XDR-F1HD ein speziale Neuling

Ein Kurztest des australischen DXers Todd Emslie war am 9.8.2008 in der Slywaves-Mailingliste zu lesen:

[Zitatanfang]
Hi all
Geoff recently bought a new Sony XDR-F1HD FM tuner off US eBay for US $99. Todd's XDR-F1HD is due for delivery next Monday. A preliminary test at Todd's place reveals the XDR-F1HD to be as good as the Onkyo T-4970 w/ DYNAS. The T-4970 sometimes has difficulty locking on to weak DX signals which are 200 KHz above strong locals. Unlike the T-4970 DYNAS filter, the XDR-F1HD adjacent channel DSP IFfilter performance is symmetrical regardless if the DX signal is above or below the local signal. So this makes the Sony one VERY hot FM DX tuner.

We used a very weak local Indian pirate FM TX on 90.0 MHz as a reference signal. In terms of intelligibility, the Sony seemed to do slightly better on 90.0 MHz than the T-4970, making it potentially very good for Pacific Island 100 KHz split channels. Several channels were completely clear, e.g. 89.0, 90.0, 90.6, 95.0, 96.0, 99.0,20102.0, etc. For all local Sydney channels, the +/- 200 KHz adjacent channel selectivity performance was generally equal on the XDR-F1HD and T-4970, except on 96.7 and 97.1 next to 96.9 NOVA FM. For some unknown reason, on 96.7 and 97.1 MHz, the T-4970 produces less adjacent channel splash compared to the XDR-F1HD. It could be that NOVA produces wide deviation.

The 100 KHz minimum tuning steps are not a disadvantage for DXing. The XDR-F1HD's DSP IF filter is so sharp that detuning 25 KHz would kill most DX signals. With the vertical FM-8 8-element yagi aimed directly into the local 150 kW Artarmon/Gore Hill blowtorch TX's, there was no sign of any RF IMD on the XDR-F1HD. The same can be said for the T-4970, except for one strong spurious signal on 92.7 MHz which is only present when aiming east. Geoff also tried the XDR-F1HD at St Marys. Compared to the T-4970 and Pioneer Supertuner, the XDR-F1HD featured higher RF IMD (overload rejection) performance.

The XDR-F1HD's soft muting was considered to be the main drawback with this tuner. This is not a problem with the T-4970. The Pioneer Supertuner IIID features similar soft muting, but not as noticeable compared to the XDR-F1HD. As per Brian Beezley's recommendation, we tried turning the ferrite slug one quarter turn counter clockwise in order to increase the audio signal in the soft-muting region. There may have been an improvement but we didn't notice any. However, we did notice that by adding extra RF preamplification, the audio levels increased in the soft muting region. Essentially we "tricked" the XDR-F1HD soft mute to only kick in on ambient noise. For this reason, a 10-15 dB gain RF preamp should be used most of the time with the XDR-F1HD. Brian Beezley also reports a 2.5 dB S/N improvement when a low noise RF preamp is added to the XDR-F1HD.

No wonder that US DXers are so impressed. The XDR-F1HD's high selectivity performance has up till now only been available to European and Australian DXers by virtue of the KT-6040 and T-4970/T-488F tuners. It's unfortunate that Caribbean area FM employ regular gt; 200 KHz even spaced channels (e.g. 88.1, 88.3, 88.5...) as DX targets for southern US states DXers. Hence the XDR-F1HD's high 100 KHz adjacent channel selectivity performance can only be fully utilised by Australasian and European DXers.

Both Todd & I are impressed! We highly recommend any FM DXer to get one XDR-F1HD (or XDR-S3HD) while they are still available.

Geoff & Todd
[Zitatende]

Der am Schluss genannte XDR-S3HD ist sozusagen der große Bruder des XDR-F1HD mit einem wertigeren Gehäuse und augenscheinlich angenehmerer Bedienung (z.B. 2 Drehknöpfe, Fernbedienung - hier nicht abgebildet -) bei sonst offenbar gleicher Technik. Kosten: ca. 200.--USD












































von Ottensen FM - am 12.08.2008 12:02

Re: Sony Tuner XDR-F1HD / XDR-S3HD

Ottensen FM schrieb:
Zitat

Der am Schluss genannte XDR-S3HD ist sozusagen der große Bruder des XDR-F1HD mit einem wertigeren Gehäuse und augenscheinlich angenehmerer Bedienung

Ich habe mal ein bisschen nachgeforscht. Die beiden Drehknöpfe des XDR-S3HD sind für Senderwahl und Lautstärke. Was ihn attraktiver macht: Er hat neben der FB zusätzlich zwei 6,5 cm-Lautsprecher (also auch eine kleine Endstufe) und eine Kopfhörerbuchse - praktisch bei Gruppen-DXen. Zusätzlich ist am Boden ein kleiner Lüfter angebracht, wie er im Ausgangslink für den XDR-F1HD zum nachträglichen Einbau empfohlen wird

Die angesprochenen Chancen, dass es in Europa angeboten wird, halte ich für vorerst unrealistisch, solange kein HD-Radioangebot besteht. Der AM/FM-Teil scheint wohl eher die obligatorische "Zugabe", nicht das elementare Feature als Kaufargument zu sein.

Zwei Sachen müssten an beiden Modellen für den europäischen Markt umgebaut werden: Die Deemphasis und die Stromversorgung. Ersteres steht im o.g. Link, doch wie der US-typische 110V-Trafo ohne Spannungswandler auf 220V geändert werden soll, darüber fand ich nichts. Zum einen sieht man im Text einen fest eingebauten Trafo beim XDR-F1HD, zum anderen wird hier von einem sperrigen Netztrafo im Netzkabel des XDR-S3HD geschrieben (weil Platz für Lautsprecher / Lüfter fehlte?).

Éinen auf der Platine verlöteten Trafo zu, der vielleicht noch mehrere Sekundärspannungen liefert, zu finden, gestaltet sich als schwierig, aber ein externer Trafo hat nur eine Sekundärspannung und kann leicht gegen ein passendes Steckernetzteil ersetzt werden. Zusätzlich könnte man die Stelle nach dem Gleichrichter mit einer Gleichstrombuchse verbinden, um ihn mit einem Akkupack mobiltauglich zu machen.

Ich wundere mich ehrlich gesagt, wieso der Thread zu diesem Hi-Tech-DX-Tuner zum Spottpreis so schnell nach hinten rutscht (hey, der Dollar steht doch günstig zum Euro, ;)). Liest sich für mich alles, wie die ideale Kombination aus Degen und ATS909 - Großsignalfest und RDS, dazu hohe dynamische Trennschärfe und beste Empfindlichkeit. Also ich bin kurz davor, mir die Tischradioversion zu bestellen, und das obwohl ich mir alle D'gens, Aldis und LIDLs bisher verkniffen habe. Sonst niemand? Hat jemand Erfahrung mit Bestellungen ohne Kreditkarte, geht PayPal?

Nachtrag: 3,6 kg :eek: Ganz schön heftig für ein Tischradio.

von Erich Hoinicke - am 16.08.2008 08:57

Re: sony tuner XDR-F1HD ein speziale Neuling

Todd Emslie noch mal in skywaves (18.8.2008):
[Zitatanfang]

Sony XDR-F1HD FM Tuner Preliminary Test

The Sony XDR-F1HD using stock DSP IF filter has near equal
selectivity to a Kenwood KT-6040 (with 4 x 80s + 2 x 110s). However,
unlike the muffled distorted audio experienced with the KT-6040 (80
KHz bandwidth), the XDR-F1HD produces clear audio, similar to what
you would obtain with 150 KHz filters. I estimate the XDR-F1HD 3dB
DSP filter bandwidth is somewhere between 120 and 150 KHz.

The XDR-F1HD high analog FM selectivity is probably a by-product of
Sony engineers designing DSP IF filters capable of resolving
adjacent IBOC signals. Certainly the XDR-F1HD phenomenal analog
selectivity is not advertised in Sony promo literature. Sony don't
even provide selectivity or sensitivity specifications!

One DXer, Olivier (F4CMB), has been experimenting with outboard DSP
IF filters. This approach offers considerable potential.

The XDR-F1HD is especially suited for 100 KHz adjacent channel Es FM
DX. Why use 50 or 80 KHz filters with high group delay distortion
when listening to high level Es signals? Ideally you want 150 KHz
audio quality with 80 dB adjacent channel rejection. Like a modified
KT-6040, it is quite remarkable how many vacant 100 KHz channels are
available across the band. If you hear splash on the XDR-F1HD 200
KHz adjacent to a local signal, don't blame the tuner - the station
is exceeding its deviation limits. In these circumstances, the KT-
6040 (80 KHz bandwidth) also receives the same level of adjacent
channel splash.

The XDR-F1HD IMD performance is world class. I use a 15 dB gain
GaAsFET wideband RF preamp with no overload or image problems.

Regards,

Todd
[Zitatende]

Tja, es bleiben die oben angesprochenen technischen USA/Europa-Probs...
Ansonsten: Sammelbestellung???!!!

von Ottensen FM - am 18.08.2008 12:55

Re: sony tuner XDR-F1HD ein speziale Neuling

@dxbruelhart: Der Sony Tuner scheint ein äußerst interessantes Gerät zu sein. Die technischen Daten auf der ham-radio-Internetseite sind jedenfalls hervorragend.

Da Sie dieses Gerät besitzen, möchte ich gerne von Ihnen folgendes wissen:

- Wie ist Ihr Eindruck vom mechanischen Aufbau (Verarbeitung des Gehäuses, Qualität der Bedienelemente, Anschlußbuchsen usw.) des Gerätes?

- Reicht es aus, die Netzspannung von 220V 50Hz auf 110V zu transformieren, oder könnte es Probleme geben, daß der interne Netztrafo des Gerätes für 60Hz (USA) ausgelegt ist?

- Besteht die Möglichkeit, den Sony für den mobilen Empfang zu nutzen, also mittels Batterien / Akkus zu speisen? Welche Ausgangsspannungen liefert der interne Netztrafo und wie werden diese gleichgerichtet, stabilisiert usw.?

- Sehen Sie eine Möglichkeit, das UKW-Abstimmraster von 100kHz in 50kHz zu modifizieren?

- Sehen Sie eine Möglichkeit, das MW-Abstimmraster von 10kHz in 9kHz zu modifizieren?

- Wie "dumpf" klingt das NF-Signal mit der unpassenden Deemphasis von 75µs statt 50µs?

- Ist der Sony zweifelsfrei empfindlicher als die Geräte, die Sie bisher verwendeten? Ein Vergleich mit Ihrem bisherigen Referenzgerät würde mich sehr interessieren. Bitte beachten: Hierzu müssen die Geräte an die gleiche Antenne mit dem gleichen Antennenkabel angeschlossen werden, damit ein identisches Antennensignal eingespeist wird.

- Bezüglich Trennschärfe: Kann der Sony 100kHz neben einem Ortssender (Sendemast 1,5km vom Empfangsstandort in Sichtverbindung entfernt), der extrem stark mit über 85dB einstrahlt, einen anderen schwachen Sender noch empfangen? Bei den Blaupunkt Autoradios mit digiceiver ist trotz aktiviertem "Sharks" unter derartigen Extrembedingungen 100kHz oberhalb und unterhalb des Störsenders kein Empfang anderer Sender mehr möglich.

Wenn der Sony das wirklich schafft, dann möchte ich mich einer Sammelbestellung sehr gerne anschliessen.

QTH: 32657 Lemgo 08O54 / 52N02
Ant: UKW Yagi 5 Elemente
RX: Blaupunkt Orlando CD 72, Grundig Satellit 700, Rohde & Schwarz VHF-Überwachungsempfänger ESM 300

von alreoec - am 27.08.2008 23:20

Re: sony tuner XDR-F1HD ein speziale Neuling

Okay, bevor der große Run losgeht, hier Aktuelles zum Thema Zoll und Sammelbestellung vs. Einzelaktion.

Vorgeschichte am Bsp. des teureren Tabletops: Christian hatte Glück. Er bekam sein Paket per Zustelldienst zum Auktionspreis. In meinem Fall traf der mich (um 5:52 schlafend) nicht an und lieferte es einfach beim hiesigen Zollamt ab. (Gängige Praxis, um Kosten zu sparen?). Die schriftliche Aufforderung zur Abholung gegen Rechnungsnachweis kam am Freitag. Dort wurde auf den Warenwert 9% Zoll und auf diese Summe nochmal 19% MWSt berechnet. (9% Zoll für nicht-batteriebetriebene Radiogeräte, also anders als bei Degen & Co). Konkret waren das in meinem Fall (XDR-3SHD) auf 5 Ct. gerundet:

91,55 ¤ Sofortkaufpreis (günstig, sonst ca 100...130 ¤)
..8,25 ¤ Zoll
-----------------
99,80 ¤
18,95 ¤ MWSt
----------------
118,75 ¤ Warenpreis
..46,10 ¤ Porto, Versicherung
----------------
164,85 ¤ Endpreis ohne die ~20 ¤ für den Spannungswandler

Ich gehe davon aus, dass bei einer Sammelbestellung diese 29,71% Zoll + MWSt unumgänglich sind, es sei denn, jemand hat eine andere Idee. Es bleibt sich also fast gleich, ob man in den USA ein Gerät für 100 ¤ + 50 ¤ Fracht kauft oder eines per Sammelbestellung mit nur ~10 ¤ Frachtanteil + 7 ¤ Inlandsfracht + diese 30 ¤ Zoll + MWSt.

Mein Tipp für kühle Rechner wäre also, bei ebay.com die Anbieter von Gebrauchtgeräten (es sind gar nicht wenige!) gezielt anzumailen, ob sie bereit wären, ihr Gerät auch "worldwide" zu verschicken und dazu vorher den erforderlichen Frachtpreis einzuholen. 70...90 ¤ + 40...60 ¤ Fracht sollte ein realistischer Rahmen sein und wäre damit günstiger. Schneller wäre es auch und der logistische Kraftakt, für wen auch immer, entfiele. Der verfallene Garantieanspruch ist eh zu verschmerzen, da ich nicht davon ausgehe, dass Sony in Deutschland US-Geräte repariert und der Versand zurück unerschwinglich ist. Und natürlich war die Sendung auf Anfrage immer ein Geschenk des reichen Onkels in Amerika. ;) Viel Glück.

Noch kurz ein paar technische Dinge, die noch nicht angesprochen wurden:

@ Christoph: Nein, PI-Anzeige gibt's von Haus aus nicht. Nachrüstung sollte aber möglich sein, wenn die DATA- und CLOCK-Punkte gefunden sind.

-Stromaufnahme laut Label 20 W

-keine Line Out-Buchse beim Tischgerät! Falls die Line In-Buchse nicht gebraucht wird, kann diese dazu umfunktioniert werden. Die Kopfhörerbuchse sollte DXern ja erhalten bleiben.

-F-Antennenbuchse für UKW

Bin dann mal ein paar Tage offline. ;)





von Erich Hoinicke - am 01.09.2008 16:51

Re: sony tuner XDR-F1HD ein speziale Neuling

Bei einer Bestellung aus dem Ausland ist es im Normalfall unumgänglich das da Zoll und Einfuhrsteuer draufkommen. Warum das in diesem Fall so komisch gelaufen ist weiß ich nicht. Üblich wäre eine Abholung beim Zusteller gewesen. Mit welchem Unternehmen wurde der Tuner denn zugeschickt?

Beim Versand per Post (DHL) übernehmen die auch die Zollanmeldung. Das gilt daher auch für alles was in den USA ganz normal zum Postamt (USPS) gebracht wird. Befindet sich eine Rechnung im oder auf dem Paket wird diese als Grundlage genommen, ist keine drin und der Preis auf der Deklaration (grüner Aufkleber CN22) plausibel wird der als Grundlage genommen. Der Betrag wird dann durch den Postboten einbehalten und du bekommst das Paket ausgehändigt. Stichprobenartig wird auch mal der Inhalt kontrolliert, gerne z.B. bei Ton- und Bildträgern, könnte ja was böses drin sein.

Hat der Zöllner Zweifel an der Richtigkeit, wie z.B. bei vielen Versendern aus China, möchte das Zollamt eine Rechnung sehen und du mußt das ganze dann halt selbst durch den Zoll bringen. Diese Zweifel kommen z.B. auf wenn ein neues Radio als "Gift" (Geschenk) mit einem Wert von 10$ durch den Zoll soll. Das jemand wildfremden Leuten weltweit Radios schenkt ist wohl kaum glaubhaft :-)
Waren bis 22 Euro Wert (demnächst 150) gehen so durch den Zoll, darüberhinaus wird Zoll und Einfuhrsteuer fällig.


von Marc_RE - am 02.09.2008 17:15

Re: sony tuner XDR-F1HD ein speziale Neuling

Zitat
Erich Hoinicke
Okay, bevor der große Run losgeht, hier Aktuelles zum Thema Zoll und Sammelbestellung vs. Einzelaktion.

Die schriftliche Aufforderung zur Abholung gegen Rechnungsnachweis kam am Freitag. Dort wurde auf den Warenwert 9% Zoll und auf diese Summe nochmal 19% MWSt berechnet. (9% Zoll für nicht-batteriebetriebene Radiogeräte, also anders als bei Degen & Co). Konkret waren das in meinem Fall (XDR-3SHD) auf 5 Ct. gerundet:

91,55 ¤ Sofortkaufpreis (günstig, sonst ca 100...130 ¤)
..8,25 ¤ Zoll
-----------------
99,80 ¤
18,95 ¤ MWSt
----------------
118,75 ¤ Warenpreis
..46,10 ¤ Porto, Versicherung
----------------
164,85 ¤ Endpreis ohne die ~20 ¤ für den Spannungswandler

Ich gehe davon aus, dass bei einer Sammelbestellung diese 29,71% Zoll + MWSt unumgänglich sind, es sei denn, jemand hat eine andere Idee. Es bleibt sich also fast gleich, ob man in den USA ein Gerät für 100 ¤ + 50 ¤ Fracht kauft oder eines per Sammelbestellung mit nur ~10 ¤ Frachtanteil + 7 ¤ Inlandsfracht + diese 30 ¤ Zoll + MWSt.


Stimmt die Rechnung?
Laut den Zollvorschriften werden die Versandkosten dem Warenwert hinzugerechnet!
Bei Luftfrachtsendungen wird nur der Teil der Versandkosten berechnet, der bis zum Erreichen der EG-Grenze anfällt. Der Prozentsatz bei Sendungen aus Nordamerika beträgt 70 bzw. 78%, je nach Abflughafen. Näheres unter "Luftfrachtkosten" bei www.zoll.de.
Das sollte bei einem Eigenimport mit einkalkuliert werden.

73, Jürgen


von Jürgen Martens - am 04.09.2008 19:43

Re: Sony Tuner XDR-S3HD, eine DX-Maschine

Danke für die Zollinfos. Man lernt nie aus. :) Hier also meine ersten Eindrücke der letzten Tage.

Beim DXen war es mir persönlich immer wichtig, dass hohe Trennschärfe nicht auf Kosten eines angekratzten Klangs erreicht wurde. Mein langjährige Onkyo T-9900 hatte mich in dem Punkt nie enttäuscht, weil ich die Supernarrow-ZF-Stufe "nur" mit 4x80 kHz-Filter bestückte. (56 kHz-Filter brachten mir nie ein Mehr an Sendern, nur Klangverschlechterung.) Dafür bekam er alle 1 bis 2 Jahre einen Abgleich der 4 Eingangskreise. So behielt er auch beim letzten Vergleichstest gegen meinen Blaupunkt MD70 mit Sharx, wenn auch nur knapp, die Nase vorn. Das ist nun vorbei...

Hier drei Beispiele schwacher Sender neben starken Sendern: (R=5=Ortssenderqualität, Rauschgrenze=5 dBµV))

QRG....STN..................................km..........kW (dir)....R=(XDR-S3HD)...R=(T-9900)...dBµV

87,6.....R.Idar Oberstein.................92...........0,2.............2.......................2................7-8
87,7.....SWR1, MZ........................15...........1................5.......................5.................46
87,8.....bigFM, Mannheim..............72...........(0,06).........3.......................2.................10

90,0.....Bayern 2, Würzburg..........115...........5...............2.......................2...................5
90,1.....planet, Dieburg...................37...........1...............5.......................5..................44
90,2.....youFM, Bensheim..............50..........(0.06).........2-3....................1-2................5-7

Neben den Ortssendern des Gr. Feldbergs (12 km, 70...75 dµV) sind je nach Ausrichtung der Zinneryagi beim Onkyo noch leichte Überschlage hörbar, Pegel 5 dBµV unterhalb, 5...10 dBµV oberhalb der Ortsfrequenz. Beim Sony ist der Effekt deutlich schwächer, vergleichbar mit einem schwachen Sender, der mit R=1 gerade noch im Rauschen wahrnehmbar, aber nicht mehr verständlich ist.

90,5....Bayern 2, Gelbelsee...........255...........25.............1-2...................1-2.................5
90,6....HR1, Hardberg.....................72...........50..............5......................5.................42
90,7....Bayern 1, Ochsenkopf........243..........100............2-3....................1-2................5
90,8....SWR1, Bornberg.................88............25..............5......................5.................50
90,9....R. Rüsselsheim..................18............0,32............4......................3...............18-22

Ein böses Erwachen gab's gestern, je weiter ich die 100 MHz hinter mir ließ. Zum ersten Mal brachte der Sony Sender, die nicht nur erahnbar sondern schon verständlich waren, während der Onkyo nur rauschte.

103,5...RPR1, Ahrweiler................100...........30.............1-2...............Rauschen..............5
103,6...RPR1, Kalmit......................93...........25..............4....................3.......................5

104,4...France Info, Strasbourg......179...........38..............1-2..............Rauschen..............5
104,6...harmony FM, Michelstadt....66...........(0,02)..........1-2..............Rauschen..............5
104,7...harmony FM, Dieburg..........37............0,2.............4....................3.......................5
104,8...bigFM, Bad Kreuznach........53............0,2.............2....................1.......................5
104,9...bigFM, Ahrweiler................100...........30.............1-2...............Rauschen..............5

106,5...DLF, Heidelberg..................83............0,4.............2.................Rauschen.............5

Die RDS-Empfindlichkeit ist vergleichbar mit meinem Sharx-Gerät. An die Empfindlichkeit des Conrad PI-Decoders reicht er nicht heran, der aber auch nur in den beiden anderen Bandbreiten (2x150, 2x110) arbeitet.

Das Innenleben der beiden Sonys ist ganz unterschiedlich. Während bei den Fotos des XDR-F1HD im Link eine gewisse Übersichtlichkeit erkennbar ist, wird es beim XDR-S3HD schon recht eng. Der Netztrafo ist bis zur Mitte des Netzkabels ausgelagert, die 3-adrige Niedervoltleitung ist leider nicht absteckbar. Portabelbetrieb scheidet eigentlich aus, zumal die Stromaufnahme recht hoch sein wird. Außerdem werden zwei Gleichspannungen gebraucht. Machbar, aber umständlich. (Wobei der Lüfter wahrscheinlich nur mit Wechselstrom läuft. Sorry, vergaß ich nachzusehen.)

Die beiden weich aufgehängten 6,5 cm-Speaker sind mit ihren "Bassreflexröhrchen" vom mittleren Gehäusedrittel sauber mit Zwischenwänden abgetrennt. Daraus folgt, dass die untere NT- und Verstärkerplatine mit der oberen HF-Platine samt aller Anschlussplatinen einen Block bilden, der bei HF-Mods komplett auseinander geschraubt werden muss. Die 3 Dutzend Schrauben sind verschmerzbar. Nur ein Testbetrieb im zerlegten Zustand ist nicht möglich, es sei denn, man verlängert alle internen Verbindungsleitungen.

Der Höhenverlust der Deemphasis ist für ein Tisch- und DX-Gerät mit dem Tone-Menu akzeptabel auszugleichen (Umbau auf EU-Norm siehe ersten Link). Klang ist okay, wenn auch nicht so satt wie ein Sangean WR1. Anschluss an eine Anlage geht ohne Umbau nur über die Kopfhörerbuchse (3,5 mm-Klinke), das Signal kann in 60 Schritten sehr fein auch im leisen Bereich eingestellt werden. Ein zweiter Tuner kann über die Eingangsbuchse (ebenfalls 3,5 mm-Klinke) angeschlossen und bequem über die FB hin- und hergeschaltet werden. FM-->AUX dauert null, AUX-->FM leider 6 Sekunden. Auch der Deemphasis-Unterschied ist dann störend.

Was ich am meisten vermisse, ist eine vernünftige Pegelanzeige. Die 3-Balken-Anzeige... naja.
Dafür habe ich nach 13 Jahren ein neues Referenzgerät. Meine Empfehlung. :spos:


von Erich Hoinicke - am 06.09.2008 11:27

Re: Sony Tuner XDR-S3HD, eine DX-Maschine

Hochinteressant, Erich!! :spos: Mobiler Einsatz ist wahrscheinlich am unkompliziertesten ueber einen Wandler (12 V -> 110 V) machbar. Im Wohnmobil oder aus einer Autobatterie gespeist sicherlich vertretbar - echt tragbar z. B. fuer Gipfelwanderungen wird diese Loesung nicht sein. Aber ich bin mal so dreist, dass da ein E5 oder 1103 mit 53ern aehnlich gute DX-Ergebnisse bringen wuerde. Fuer solche Einsatzzwecke trage ich lieber zwei wirklich tragbare Geraete (bei mir derzeit die Kombination aus Eton E5 und Sangean ATS 305) mit mit mir herum als Autoradio, Akkublock und Antenne. Einen Heimtuner mitzuschleppen kaeme mir nicht in den Sinn.

Diese kleinen und flexiblen Geraete sind schnell mal um die eigene Achse gedreht, vertikale oder horizontale Polarisation ausprobiert bzw. man kann sich durch Hinhocken oder die Ausnutzung gelaendegegebener Abschattung laestiger Stoersender binnen Sekunden entledigen. Scatterjagd macht damit erst wirklich Spass! Ehe man bei einer Yagi die Polarisation gewechselt hat ist ein Scatter wieder untergetaucht oder wurde ueberhaupt nicht bemerkt. Fuer den Einsatz zuhause gerne richtig gute Heimtuner, unterwegs stehe ich eher auf meine beiden "Geheimwaffen".

Viel Erfolg weiterhin damit! Berichte bitte mehr von deinem Erfahrungen! Auch Bugs, Besonderheiten in der Bedienung usw. wuerden micht interessieren.

von PowerAM - am 06.09.2008 11:46

Re: Sony Tuner XDR-S3HD, eine DX-Maschine

So, von oben nach unten...

Weil mir die nachlassende Empfindlichkeit meines Onkyos im oberen Frequenzdrittel keine Ruhe ließ, habe ich nach Todd Emsleys Anleitung die Eingangskreise in drei Zyklen noch einmal nachgestimmt. Und siehe da, das macht Taube hörend. Also im Scan oben bitte "Rauschen" streichen und durch ein R=1 (bzw. bei 106,5 MHz R=1-2) ersetzen. Die Sender an der Grasnarbe sind jetzt zwar da, aber sprachlich unverständlich. Das Grundrauschen beim Sony ist einfach geringer, es bilden sich weniger störende "Rauschfahnen" bei Modulation. Der Vorsprung schrumpft, aber bleibt.

Zitat

Lüfter. Damit habe ich ihn gerade von meinem Wunschzettel gestrichen.

Warum? Das Ding ist nicht größer als ein Streichholzbriefchen und akustisch eigentlich nicht wahrnehmbar. Falls doch: Der kleinere XDR-F1HD hat keinen, ist aber laut erstem Abschnitt im Ausgangslink ein "warmer Bruder".

Zitat

Sind die Empfangsleistungen von XDR-F1HD und XDR-S3HD eigentlich identisch?

Matthias, davon ist auszugehen. Die Tunerbausteine beider Modelle haben 27 pins (26 belegt). Dort sollten die gleichen ICs arbeiten, TEF6730 und SAF7730HV/322 (hat jemand einen Link zum datasheet?).

Zitat

Vielleicht können wir dazu etwas in REFLEXION veröffentlichen?

Das hat Udo schon Christian vorgeschlagen, ich bin selbst leider nur QRL-online. Ich würde mich freuen, wenn er etwas auf die Beine stellt.

Zitat

Wie sieht es aus mit der Trennscharfe bei sehr laut Modulierte Sender (Wie 3FM und RadioNL hier)?

Gute Frage. Die Bandbreite wird ja in digitalen Signalprozessoren kontinuierlich den Gegebenheiten angepasst, ganz wie die Parameter (Mindestbandbreite, Höchstbandbreite, Zeitkonstanten) festgelegt sind. Eine Übermodulation müsste ja eigentlich erkannt und vom DSP ausgeglichen werden. Wie klingen denn eure Holländer in Sharx-Geräten?

Zitat

Kann mir jemand einen Shop nennen, der definitiv auch nach Europa liefert?

Mein Gerät wurde vom Internetshop shopnetstore (Omaha) angeboten. Googel mal und wundere dich nicht, was da noch für Spielzeuge verkauft werden. :D Unsere sind leider z.Z. nicht mehr angeboten. Vielleicht warten sie nur auf Anfragen.


von Erich Hoinicke - am 07.09.2008 05:35

Re: sony tuner XDR-F1HD ein speziale Neuling

Portabler Betrieb des XDR-F1HD / XDR-S3HD:

Leider ist mir der Schaltungsaufbau des Netzteiles unbekannt, da ich keine Gelegenheit hatte, den Schaltplan zu sehen. Lag den Geräten, die einige aus unserer Runde bereits besitzen, ein Schaltplan bei? Sollte kein Schaltplan verfügbar sein, müßte man die Spannungen messen, die aus dem Netztrafo kommen. Zusätzlich sollten die Spannungen nach Gleichrichtung und Stabilisierung am Ausgang des Netzteils gemessen werden.

Wahrscheinlich ist das Netzteil des Sony eine einfache "Standardschaltung" und liefert 2 Betriebsspannungen 5V und 12V. Bei dem Lüfter handelt es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um ein normales Gleichspannungsmodell. Folglich könnte man den Sony an einer Autobatterie oder Akkus betreiben.

Den 110V Netztrafo kann man höchstwahrscheinlich durch eine 220V Ausführung ersetzen. Dies erspart den Vorschalttrafo und die "Fehlanpassung" des 60Hz-Trafos an unser 50Hz-Netz.

QTH: 32657 Lemgo 08O54 / 52N02
Ant: UKW Yagi 5 Elemente
RX: Blaupunkt Orlando CD 72, Grundig Satellit 700, Rohde & Schwarz VHF-Überwachungsempfänger ESM 300


von alreoec - am 07.09.2008 13:41

Re: sony tuner XDR-F1HD ein speziale Neuling

Folgende gestern und heute gemachte Erfahrungen möchte ich hinzufügen:

Betrieben wurde ein XDR-F1HD an einer fest Installierten Dachantenne, aber auch mobil an einer 3-Element-Yagi.

Der Zustand des Geräts war "out of the box", also wie es aus den USA geliefert wurde (es ist allerdings Made in China).

Beim stationären Betrieb an einer vertikalen 5-Element-Yagi auf dem Dach in Viersen-Dülken brachte das Gerät im Vergleich zu den jeweils modifizierten Tunern von Onky (4711) und Yamaha (T85) jeweils bessere Signale. Die Lütticher Lokalsender NRJ (104,5) und Nostalgie (95,0) kamen völlig rauschfrei und mit RDS. Trotz der abweichenden Deemphasis klangen auch diese relativ breit modulierten Sender gut und nicht verzerrt. Das galt auch für alle stärkeren Signale.

100 kHz neben einem Ortssender sind dennoch andere Sender aufzunehmen, selbst neben den am oben genannten QTH sehr stark einfallenden Frequenzen aus Roermond. Allenfalls sind leichte Überschläge festzustellen. Selbst der extrem breit (280 kHz) modulierte Sender von Fantasy FM auf 96,7 wurde ausreichend gut getrennt, um auf 96,6 noch Pure FM verständlich zu birngen.

Der mobile Betrieb an der Autobatterie stellte sich wie folgt dar: Am Zigarettenanzünder hing der alte 12->230V-Konverter, der eine Dreiersteckdose versorgte, an die der 230-110--Konverter sowie die PC-Aktivbox angeschlossen wurde, welche wiederum über Cinch mit dem Sony verbunden war.

Trotz dieser abenteuerlichen Konstruktion funktionierte der Empfang einwandfrei. Ein leichtes Surren im Lautsprecher produziert dieser wegen der angelieferten Rechtechspannung aus dem 230-V-Konverter wohl selbst, dieses Phänomen trat auch bei Verwendung des Onkyo und Yamaha ohne den 110-V-Konverter auf uns ist absolut nicht störend (da sehr viel lesier als das Ausiosignal).

Der ausgesuchte QTH lag zwischen Viersen-Dülken und Viersen-Boishein zwischen der B7 und der Bahnstrecke auf freiem Feld auf einer leichten Anhöhe. Der Standort ist von mehreren früheren Besuchen wohlbekannt, sowohl der Onkyo als auch der Yamaha konnten an der tragbaren 3-Elemet hier zeigen, was sie konnten.

Dennoch verhielt sich der Sony besser. Die Trennschärfe ist hervorragend, ohne dass die Signale verzerrt werden. Auch die Empfindlichkeit ist sehr gut (probiert an der 105,0 von Antenne AC in Monschau, nur 50 W und hinter dem Hauptkamm des Hohen Venn).

An diesem eigentlich wohl bekannten Standort gelangen auf Anhieb zwei Erstempfänge bei absolut nicht angehobenen Bedingungen: 100,9 Radio Hellweg aus Soest (neben Classic FM und FFH auf gleicher Frequenz) sowie auf der 104,5 France Info aus Bar-le-Duc.

Generell zeigte sich das berits von Erich Hoinecke beschriebene Phänomen, dass man allen bisherigen O=2 und O=3-Stationen aufgrund des klaren und rauschfreien Signals des Sonys einen O-Wert mehr geben kann.

Auch scatternde Sender konnten während einer auffadenden Periode klar und deutlich, ohne Rauschen und Zerren, gehört werden. Getestet wurde dies an 87,9 NDR Info (Heide) und 107,3 Ostseewelle (Schwerin), welche sich nach dem Herausschälen aus dem Rauschen zu einer Qualität steigerten, die mit Ortssendern vergleichbar ist! Das gilt auch für kurze Scatter (ganz kurz fadete die 97,2 mit DR P3 mit dänischer Moderation auf), was die Identifikation erleichtert.

Der Sender Viersen-Süchteln befindet sich in ca. 2,5 km in Sichtweite des QTH. Trotz 104,0 DKultur (500 W) war der Empfang von Arrow Classic Rock (Arnhem 104,1) in makelloser Qualität und mit RDS möglich.

Zusammenfassend kann man sagen: It's not a trick, it's a Sony.

Die Bestellung erfolgte über ebay und UPS-Versand. Das gerät kostete inkl. Versand ca. 160 USD, wobei bei Anlieferung mit UPS noch einmal 40 EUR fällig wurden. Das war offensichtlich kein Zoll, sondern die Mehrwertsteuer. Der amerikanische Versender braucht keine MWSt. an den jeweiligen Bundesstaat zu zahlen, wenn er das Gerät ins Ausland schickt. Das bedeutet aber, dass diese bei Import des Geräts fällig wird.

Zoll fällt keiner an, da das Gerät einen Wert von 200 ¤ nicht übersteigt.

von Alqaszar - am 07.09.2008 21:54
@Erich Hoinicke:

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Folgende Informationen stehen uns zur Verfügung:

"Der Netztrafo ist bis zur Mitte des Netzkabels ausgelagert, die 3-adrige Niedervoltleitung ist leider nicht absteckbar."

"Peter Körner maß +5,2 V und +10,5 V an den Gleichrichtern vor den Stabistufen."

Folglich besitzt der Netztrafo entweder eine Sekundärwicklung, die "in der Mitte" einen Abgriff besitzt, oder zwei Sekundärwicklungen, die bereits im Trafo verbunden sind. Diese Unterscheidung dürfte nicht weiter relevant sein.
Das Netzteil besitzt eine gemeinsame Masse (Minus) für die beiden Betriebsspannungen.
Höchstwahrscheinlich handelt es sich um normale Brückengleichrichter mit nachgeschaltetem Ladeelko, so daß die Gleichspannung um den Faktor 1,41 höher ist, als die Wechselspannung. Bitte auch die Wechselspannung am Gleichrichter messen!
5,2V Gleichspannung am Gleichrichter ergibt rund 3,7V Wechselspannung vom Trafo.
10,5V Gleichspannung am Gleichrichter ergibt rund 7,4V Wechselspannung vom Trafo.
Netztransformatoren für 220V Netzspannung, die diese Sekundärspannungen bei 1,5A Strombelastbarkeit liefern, sind ohne weiteres zu beschaffen.
Damit wäre das Netztrafoproblem gelöst.

Eine Akkuzelle (NiMH oder Li-Ion) liefert 1,2V. 9 Stück dieser Zellen liefern 10,8V und der Abgriff an der 5ten Zelle liefert 6V.
Somit kann man den Sony mit Akkus betreiben und im mobilen Einsatz verwenden.

Noch unklar: Woher erhält der Lüfter welche Betriebsspannung?

QTH: 32657 Lemgo 08O54 / 52N02
Ant: UKW Yagi 5 Elemente
RX: Blaupunkt Orlando CD 72, Grundig Satellit 700, Rohde & Schwarz VHF-Überwachungsempfänger ESM 300

von alreoec - am 08.09.2008 16:30
Todd Emslie hat nun den Sony gegen einige andere bewährte Tuner getestet in Sachen Trennschärfe, mit einem klaren Sieger, dies kam soeben über die Skywaves-Mailingliste:

Hi All,

Today I performed some tuner selectivity tests using a weak Indian
language pirate TX on 90.0 MHz. There are strong local signals on
89.9 and 90.1 MHz, hence this is an ideal situation for selectivity
testing.

A standard Onkyo T-9090 II (5 x 150s) is completely swamped by 89.9
and 90.1 adjacent channels. Even the T-9090 II (with 4 x 110s) is
unable to detect any trace of 90.0 MHz. I suggest that a modified
Yamaha T-85 (with 5 x 110s) would not detect the 90.0 signal.

The modified R-8500 wide FM mode (using 2 x 110s) as expected is
swamped by 89.9 and 90.1. It should be noted that the T-9090 II
selectivity is miles ahead of the R-8500 (with 2 x 110s).

The Icom R-8500 (15 KHz nFM) is able to detect 90.0 MHz without any
splash from 89.9 and 90.1. However, intelligibility is abysmal. I
can only hear on/off modulation. I can't even tell if the modulation
is mx or talk. In other words, I can only hear very weak slush. This
of course precludes any form of identification.

The Onkyo T-4970 (with DYNAS) can't lock on to the 90.0 signal. The
signal breaks up, hence there is no intelligibility.

The KT-6040 (with stock filters) is swamped by 89.9 and 90.1.

The KT-6040 (with 4 x 110s) is able to resolve the 90.0 signal with
moderate levels of splash.

The KT-6040 (with 2 x 110s + 4 x 80s) is able to resolve the 90.0
signal with no adjacent channel splash from 89.9 and 90.1. Although
moderately distorted, the intelligibility is just adequate,
especially when the signal strength increases.

The Sony XDR-F1HD (stock DSP filter) is able to resolve the 90.0
signal with no adjacent channel splash from 89.9 and 90.1. Out of
all the above tuners, the intelligibility is best on the XDR-F1HD.

With regards to selectivity / fidelity performance, the clear
winners are the KT-6040 (80 KHz filter) and XDR-F1HD (stock DSP
filter).

The KT-6040 (with 2 x 110s + 4 x 80s) is the ideal tuner for
extremely weak scatter modes, (e.g. MS, AS, TS). The 110 KHz
bandwidth is adequate for the stronger Es and tropo signals, but
don't expect XDR-F1HD level selectivity.

The Sony XDR-F1HD (stock DSP filter) is the best tuner available for
Es and tropo DX in congested areas (e.g. Europe, North America). The
XDR-F1HD selectivity is equal to a modified KT-6040 (80 KHz
bandwidth), but with much higher levels of intelligibility.

In terms of filter ultimate rejection and general IMD performance, I
rank the above tuners in the following order from worst to best:

Onkyo T-4970 (DYNAS DSP filter activated)
Onkyo T-9090 II (4 x 110 KHz filters)
Onkyo T-9090 II (stock 5 x 150 KHz filters)
Pioneer Supertuner IIID
Kenwood KT-6040 (4 x 80 KHz + 2 x 110 KHz filters)
Sony XDR-F1HD (stock DSP filter)

Potential Applications

Onkyo T-9090 II: good overall performer for general Es and tropo DX
for DXers not exposed to excessively strong local transmitters. Best
ergonomics and overall functionality. Two RF inputs automatically
select the strongest signal by using the APR function, 25 KHz tuning
steps, 3 IF bandwidths, switchable mute.

Pioneer Supertuner IIID: highest selectivity, sensitivity, and IMD
performance of any car FM tuner. AM sensitivity/selectivity also
above average compared to other car tuners.

Kenwood KT-6040 (modified with 4 x 80 KHz + 2 x 110 KHz filters):
when used with MosFET or GaAsFET RF preamp, best tuner for extremely
weak signal modes (aircraft scatter, meteor scatter). Low noise RF
preamp + 80 KHz bandwidth equates to the highest sensitivity
performance obtained on any tuner. Without preamp inline, RF
sensitivity slightly down compared to the Onkyo T-9090 II / T-4970.
The KT-6040 110 KHz wide FM selectivity somewhat better than T-9090
II
110 KHz selectivity. Relatively poor construction quality - more
likely to develop technical fault compared to all tuners listed
above. 80 KHz IF bandwidth audio quality relatively distorted -
especially on
pop/rock stations featuring wide deviation.

Onkyo T-4970 (DYNAS DSP filter activated): high sensitivity and
selectivity combination performance for DXers who desire high
fidelity audio response on DX signals. When listening 200 KHz below
a local signal, selectivity performance is equal to the Sony XDR-
F1HD. However, the DYNAS DSP asymmetrical filter response often
means the T-4970 will have difficulty locking on to a DX signal
above or in between the local signal(s). The T-4970 features two RF
inputs, 25 KHz tuning steps, switchable mute. Applications include
100 KHz adjacent channel DX.

Sony XDR-F1HD (stock DSP filter): highest selectivity and IMD
performance for any tuner available. Especially suitable for DXers
who desire high fidelity audio response on DX
signals, but with 82dB adjacent channel rejection. Applications
include 100 KHz adjacent channel DX, and superior IMD immunity in
very high RF areas. Without a preamp, the soft mute can sometimes
mask extremely weak signals. However, having said that, the XDR-F1HD
50 dB quieting RF sensitivity is so low that most meteor scatter
signals are readily received despite the soft mute. Threshold
extension and adaptive noise reduction technology means that noise
is 50 dB down for an unmodulated 13.5-dBf stereo signal. With low
noise RF preamp added, the 50 dB quieting level is only ~ 1 uV. This
means that weak signals rapidly increase to full quieting.

Todd


von dxbruelhart - am 13.09.2008 11:56
Seit gestern bin auch ich stolzer Besitzer eines SONY XDR-S3HD - und absolut begeistert von dem Empfänger!

Ein sensationell trennscharfes und empfindliches Gerät, das selbst an einer indoor aufgehängten, drei Meter langen Wurfantenne (Kunstoff-Dipol) - bemerkenswerte Weitempfänge möglich macht.

In vielen feldstärkearmen Frequenzbereichen "teilten" sich sogar jeweils zwei Programme eine QRG - das habe ich mangels vergleichbarer Empfindlichkeit mit keinem früheren Empfänger erlebt. Die 100 kHz-Trennung funktioniert erfreulicherweise auch beim 5 km entfernten 80 kW-Ortssender besser als im Vergleichsgerät, einem mit 3 x 53 kHz modifizierten Grundig Satellit 300.

Ein gewisser Rest an "Überschlägen" neben solchen Großsignalen bleibt dennoch hörbar - Exoten mit sehr niedrigen Feldstärken haben deswegen auch beim XDR-S3HD keine Chance - da ist dann wohl doch wieder ein AOR AR5000 gefragt - falls der mit den gerade beschriebenen Großsignalen zurechtkommt ... :(

Zudem bietet das digitale Filter des SONY XDR-S3HD auch bei den automatisch eingeregelten, schmalen IF-Bandbreiten eine wesentlich bessere Sprachverständlichkeit als beim auf 53 kHz Bandbreite festgelegten Satellit 300. Das hilft nicht nur bei der Identifizierung von Programmen allgemein; es läßt zusätzlich mehr Spielraum für die Verständlichkeit von Sendern, die ihren Hub deutlich überschreiten. So klappt's auch mit dem Holland-, Polen- oder Dänemark-DX! :-)

Bemerkenswert finde ich auch, daß ich bei einem ersten, überschlägigen (Tropo-)Bandscan in Hamburg-West mit der beigelegten Wurfantenne fast ausschließlich Weitempfänge aus dem "Süden" loggen konnte. Das Fenster, vor das ich die Antenne gehängt hatte, schaute aber nach Norden ´raus - in Richtung Süd-Süd-Ost, Süden und Süd-Süd-West dämpften mehrere Wände die Signale.

Topergebnisse des ersten Scans waren die Nordhelle auf 104,7 MHz (35 kW) mit 306 km Entfernung, Eins Live vom 266 km entfernten Olsberg mit nur 10 kW auf 107,0 MHz und WDR 3 aus Münster/Baumberge auf 89,7 MHz mit 25 kW - wohlgemerkt: Das alles nur mit einer kleinen Indoor-Wurfantenne!!! - Was wird wohl erst passieren, wenn ich eine schöne Yagi dranhänge?

Hier meine ersten Ergebnisse:

Bandscan 22549 Hamburg-Osdorf
Maximale Entfernung: 306 km.
Topographie: 25 m Meereshöhe, flache Umgebung, allerdings stark bewaldet, Balkonfenster-Öffnung in DIR 330 - 070, nach Süden hin Signale durch mehrere Zwischenwände abgeschirmt

Wetter: Ruhiges Hochdruckwetter, wenig Wolken, leichtes Tropo

Gerät: SONY XDR-S3HD mit variablem, digitalen IF-Filter im 1. OG mit Nordbalkon
Antenne: Mitgelieferte Dipol-Wurfantenne

MHZ ITU PROGRAM LOCATION REG KW KM O RDS
87.80 D NDR Kultur Visselhövede/Riepholmer Weg nds 2 69 2-3
88.30 D Nordwestradio Bremen-Walle bre 100 89 3-4
88.90 D Radio NORA Mitte Neumünster/Telekom shs 0.5 56 2-3
89.20 D NDR Kultur Schwerin mev 30 106 1-2
89.30 D bremen eins Bremerhaven-Schiffdorf [nds] bre 25 80 1-2
89.70 D WDR 3 Münster/Baumberg nrw 25 246 0-1
89.70 D Radio ZuSa Dannenberg/Zernien nds 0.5 90 2
89.90 D NDR Kultur Bungsberg/NDR-Mast shs 50 91 3-4
90.10 D N-JOY Visselhövede/Riepholmer Weg nds 1 69 2-3
90.60 D WDR 5 Teutoburger Wald/Bielstein nrw 100 199 2-3
90.70 D NDR Info Dannenberg/Zernien nds 3 90 3
90.80 D NDR Info Neumünster-Hasenkrug shs 1 44 3-4
103.80 D Hit-R. Antenne Niedersachsen Mitte Barsinghausen nds 25 147 3
103.90 D Radio SAW Magdeburg/Altmark Salzwedel/Schäferberg san 5 137 3
103.90 DNK Nova FM Næstved - Øverup sts 100 225 2
104.70 D WDR Eins Live Nordhelle nrw 35 306 1-2
104.70 D Deutschlandradio Kultur Kiel/Fernsehturm shs 0.28 82 0-1
104.90 D __NORA__ Itzehoe shs 1 43 4 X
105.50 D Deutschlandradio Kultur Kaltenkirchen shs 0.1 29 1-2
105.50 D WDR Eins Live Teutoburger Wald/Bielstein nrw 100 199 2-4
106.20 D Radio NORA Ost Bungsberg/Elisabethturm shs 0.13 90 3-4
107.00 D WDR Eins Live Olsberg nrw 10 266 1-2
107.70 D DKULTUR_ Cuxhaven/Otterndorf nds 20 68 5 X
107.80 D Deutschlandradio Kultur Neumünster/Telekom shs 0.5 56 3

Weitere Einschätzungen:

RDS-Empfänge benötigen zwar ein recht hohes Signal; wenn ein solches aber anliegt, beginnt die PS-Ausgabe schon nach etwa 1,5 - 2 Sekunden - das finde ich recht schnell. Auch der Radiotext startet meist schon nach ca. 5 Sekunden mit dem Durchscrollen. Das Softmuting macht mir auch keine Probleme; einzig der auch bei aufgedrehten Höhen noch ziemlich dumpfe Sound des Gerätes erschwert das Heraushören von Gleichwellen etwas.

Meine einzigen Kritikpunkte:
Der etwas nervige Lüfter an der Unterseite des Gerätes ist mit seinem konstanten Surren definitiv nichts für einen Einsatz des Gerätes im Schlafzimmer. Auch das am Gerät fest angeschlossene Netzteil stört durch ein kontinuierliches Brummen. Mein 220 V/110 V-Trafo gibt dagegen keinen Mucks von sich.

Das Frequenz- und Uhrzeitdisplay des XDR-S3HD läßt sich übrigens in Helligkeit und Kontrast an jede Zimmerhelligkeit anpassen und bietet unterschiedliche Anzeigekombinationen für Uhrzeit, RDS-PS und RDS-RT.

Auch, wenn ich noch über 50 Euro an Zoll & Umsatzsteuer nachentrichten mußte: Beim aktuellen Dollarkurs kann ich das SONY XDR-S3HD schon nach wenigen Stunden Einsatz klar empfehlen. Die Wartezeit auf das Gerät lohnt definitiv; wir haben es hier mit einer völlig neuen Generation ebenso preiswerter wie digital-leistungsfähiger Empfänger zu tun.

von FM-FREAK HESSEN - am 09.10.2008 16:23
Zitat
mago_
Kann ich die US-Version von ebay denn so hier problemlos betreiben? (Spannung, Stecker etc.)


Nein, das Gerät läuft nach US-amerikanischer Norm, also mit 100 V/60 Hz. Aber dafür gibt es preiswerte Spannungswandler (Trafos von 220 V auf 110 V, meiner hat 17,95 EUR gekostet). Ein paar Links findest Du auf Seite - 2 - dieses Forums oder hier:

CONELEK.COM

Einziger Nachteil: Wenn Du den Trafo komplett abschaltest und das Gerät dann länger als fünf Minuten ohne Spannungsversorgung ist, verflüchtigen sich alle gespeicherten Sender, die Uhrzeit und Voreinstellungen wie Display-Helligkeit, etc. Ich möchte das XDR-S3HD aber nicht das ganze Jahr über an einem rund um die Uhr stromfressenden Netzteil betreiben.

Zitat
Erich Hoinicke
:eek: Haben die bei dir jetzt doch die Versandkosten versteuert, wie hier erwähnt??


Erich, Du hattest viel Glück mit Deinem Ebay-Versender, der Dir das Gerät wirklich konkurrenzlos günstig angeboten hat. Deswegen war er wahrscheinlich auch bei meiner Anfrage wenige Tage später bereits ausverkauft ... :-( So fielen Deine Zollgebühren deutlich geringer aus als meine, denn ich habe gut 260 $ inkl. Versand bezahlt.

Es ist tatsächlich so, wie Jürgen es in diesem Thread beschrieb:

Zitat
Jürgen Martens
Laut den Zollvorschriften werden die Versandkosten dem Warenwert hinzugerechnet!
Bei Luftfrachtsendungen wird nur der Teil der Versandkosten berechnet, der bis zum Erreichen der EG-Grenze anfällt. Der Prozentsatz bei Sendungen aus Nordamerika beträgt 70 bzw. 78%, je nach Abflughafen.


Allein um das auszurechnen, benötigte der Zollbeamte ca. 15 Minuten. Dann noch Paket aufmachen und Fragen wie: "Was ist das denn für ein Radio, wieviele Lautsprecher hat es denn, was ist denn so Besonderes dran, daß Sie es aus den USA bestellen ...?" über sich ergehen lassen - da lobe ich mir den EU-Binnenmarkt mit seinem schrankenlosen Warenverkehr!

Aber dennoch hat sich der Kauf absolut gelohnt. Um einige der in Hamburg empfangenen Sender in FMSCAN überhaupt ausgewiesen zu bekommen, mußte ich die Option "Minimale Signalstärke auf 5 dBµV(!) einstellen - und das bei Verwendung der mitgelieferten, billigen Wurfantenne ... :cheers:

von FM-FREAK HESSEN - am 10.10.2008 13:30
Seit heute bin ich nun auch stolzer Besitzer eines XDR-F1HD. Rund 97 Euro hat das Gerät inklusive Versand gekostet. Dazu noch knapp 18 Euro Zoll / Einfuhrumsatzsteuer sowie 17 Euro für einen Spannungswandler. Insgesamt also ca. 132 Euro. Ein Preis, der absolut gerechtfertigt ist, wie mir ein erster kurzer Test zeigte. Die Erfahrungen meiner Vorredner kann ich bestätigen. Das unscheinbare Gerät ist ein hochempfindlicher Empfänger mit hervorragender Trennschärfe.

Natürlich habe ich ihn als erstes auf eine der härtesten Empfangsnüsse hier in der Region losgelassen: Radio Tirol von der Zugspitze. Obwohl die Zugspitze hier noch mit durchaus brauchbarem Signal ankommt, ist der Empfang auf der 95,3 sehr knifflig, weil nebenan auf 95,4 der Säntis mit brachialer Feldstärke einfällt. Hier zwei Hörproben vom Sony gegen den Yamaha T-85 mit zugeschalteter 82/53-Filterkombination.

- Sony gegen Yamaha [Musik]
- Sony gegen Yamaha [Wort]

Der Sony ist jeweils als erstes zu hören. Man erkennt ihn auch an der US-Deemphasis, die das Klangbild etwas dumpfer erscheinen lässt, was aber bei schwachen Sendern nicht mal ein Nachteil ist. Insgesamt liefert der Sony den subjektiv besseren Empfang. Die Überschläge von DRS2 auf der Nachbarfrequenz filtert er weitgehend raus, was der Yamaha trotz der recht schmalen Filter nicht ganz schafft. Man merkt auch, dass er nicht nur die HF-Bandbreite, sondern auch die "Stereo-Breite" dynamisch anpasst. Der Stereo-Eindruck bleibt einigermassen erhalten, aber das Signal klingt merklich sauberer als beim Yamaha. Wenn ich den Yamaha auf Mono umschalte, sind die Klangunterschiede nicht mehr so gross, aber die DRS2-Überschläge bleiben natürlich trotzdem vorhanden.

Der Empfang des HD-Radio-Signals von Radio Sunshine auf 88,0 ist mir bisher nicht gelungen. Dafür ist das Signal bei mir wohl zu schwach. Sunshine geht hier wesentlich besser auf der 93,4, aber die hat kein HD-Paket drauf.


von Rolf, der Frequenzenfänger - am 20.10.2008 15:53
So mein XDR-F1 HD habe ich am Montag beim Zoll abgeholt.Die Beamtin fragte nur warum ich mir einen Radiowecker aus den USA kommen lasse,den kann man doch hier viel billiger haben,zumal er auch noch 30,07 Euro Zoll kostet.Naja ich bin heim und habe ihn gegen den KT-6040 antreten lassen.Ich bin erst einmal angenehm überrascht.Neue Sender gibt es nicht,aber die Art und Weise wie er sie hörbar macht ist schon erstaunlich.Während der KT-6040 weit entferntere Sender neben Ortsender nur mit Umschaltung auf 53er Filter möglich war und das ein elendiges Gekratze war,kann man diese Sender jetzt teilweise richtig gut hören.Getestet habe ich die 91,2 Mhz Waldburg(322km)gegen 91,1Mhz Suhl(4km)-Kratzfreier Monoempfang.Nächter Versuch 98,2Mhz Ö2( 350 km)gegen 98,1 Aalen(198 km) und 98,3Mhz Bayern 1(57 Km)-Ergebnis keine Überschläge mehr von SWR3 oder Kreuzberg gegen den Pfänder.Vorerst letzter Versuch die "Katastrophenfrequenz"105,4Mhz.Hier tummeln sich 4 Radiosender je nach Drehung der Antenne.Radio Siegen,Antenne 1,NDR 1,RTL Sachsen und Südtirol1.Und das gegen105,3 Bayern 5(57 Km-mit einem höllischen Hub,den der KT 6040 noch nicht einmal mit 53er Filtern richtig trennen konnte)und SWR4 Bad Mergentheim(105,5Mhz,138 km).Was soll ich dazu sagen,ich habe heute Mittag bevor ich in die Schicht ging,das "Südtiroljournal"ohne B5 gekratze,von der 408 km entfernten Zirogalm(1,5 kw) angehört.
Also:spos: empfehlenswert

von quappi - am 06.11.2008 00:15
Habe seit dem Jahrestreffen auch den kleinen (Dank an MHM). Antenne gesplittet und mit Bremen MP74 verglichen: Bremen verliert immer deutlich bei der Trennschärfe. Allerdings kommen einige Ausländer mit großeren Hub im Bremen klarer.
Einige Messungen am eingebauten 110 V Netzteil: Eingang Trafo 110VAC 0,1A. Ausgang Trafo zwei getrennte Wicklungen. 1: Leerlauf 5,5 Betrieb 5,0 VAC 1,2A (Sicherung danach: 3,75A) Graetzgleichrichtung Kondensator 4,7mF 10V Ausgang als 5,2V bezeichnet Leerlauf 6,8 Betrieb 4,6 VDC 1,1 A ; 2: Leerlauf 9,7 Betrieb 8,9 VAC Einweggleichrichtung Kondensator 2,2mF 15V Ausgang als 10,5V bezeichnet Leerlauf 13,2 Betrieb 9,1 VDC 0,2A.
Habe die vier Kondensatoren C11 C12 C21 C22 ausgelötet: Klang jetzt besser, aber immer noch nicht so gewünscht höhenlastig wie von deutschen Radios gewöhnt. Die Angegebene OpV Schaltung werde ich aber erstmal nicht bauen. Die Abschaltung des Lichtes bei Standby und das längere Gedächtnis der eingestellten Frequenz funktionieren durch die angegebenen Änderungen auch.
Zwei Fragen: Verstehe nicht ganz was in dem Abschnitt "Extending Audio Haedroom" zum Ausdruck gebracht wird und würde sich der Umbau lohnen? 2. Würde man einen Lüfter einbauen wollen (z.B. 40*40*10), Vorschlag wo? und in welche Blaßrichtung?

von Harald Z - am 07.11.2008 09:27
Seit heute bin ich nun auch endlich Besitzer dieser DX-Maschine. Zuhause habe ich ihn gleich einmal ausgiebig getestet. Dazu habe ich die mitgelieferte Dipol-Wurfantenne auf einem ausgeklappten Zollstock befestigt. In meiner Wohnung sind die Empfangsbedingungen allerdings äußerst kritisch, so daß ich natürlich keine besonderen Weitempfänge erwartet habe, außerdem DXe ich grundsätzlich nur außerhalb, weil es in der Wohnung keinen Sinn hat. Dennoch konnte ich mich ziemlich rasch von der Trennschärfe dieses Gerätes überzeugen.

So ist etwa direkt neben dem Ortssender hr3 auf der 89,3 vom Feldberg (70 km) auf 89,2 NDR 2 von der Schleptrupper Egge bei Osnabrück (8 kW, 178 km) mit O=2 zu hören. Er schafft es auch, Radio ffn auf der 102,4 (Torfhaus, 165 km) zwischen den stark einfallenden Sendern hr-info auf der 102,3 (Biedenkopf, 19 km) und hr4 auf der 102,5 (Feldberg) einigermaßen anhörbar zu empfangen. Auch Bayern 3 auf der 93,4 (Pfaffenberg, 107 km) direkt neben dem absoluten Ortssender Deutschlandradio Kultur auf der 93,3 (Marburg-Lahnberge, 4 km) ist damit möglich. Es ist ebenso erstaunlich, daß er es schafft, zwischen den beiden stark einfallenden DLF-Frequenzen 103,3 (Heidelstein, 99 km) und 103,5 (Marburg-Lahnberge) Radio ffn von der Schleptrupper Egge auf der 103,4 herauszuschälen, wenn auch nur sehr schwach. Gelegentlich gibt es dann doch einmal Überschläge von stark einfallenden Sendern auf der Nachbarfrequenz, aber andererseits sind in meiner Wohnung viele Frequenzen auch wirklich leer. Selbst MDR Figaro auf der 107,8 vom Brocken (10 kW, 169 km) kann zwischen dem sehr stark einfallenden Hitradio FFH auf der 107,7 (Hohes Lohr, 29 km, nur wenige Schritte von mir entfernt Sichtkontakt zum Sender!) und Bayern 4 auf der 107,9 (Kreuzberg, 102 km) durch entsprechendes ausrichten des Dipols mit nur geringen Überschlägen von FFH hörbar gemacht werden.

Die Empfangsstärke scheint auch beachtlich zu sein. Die meisten Sender vom Brocken (169 km) gehen hier mit RDS. Interessant fand ich auch einige Empfänge der Sender Münster (25 kW, 158 km, z. B. WDR 3 auf der 89,7), Langenberg (126 km) oder Stadthagen (25 kW, 162 km), denn diese Sender gehen hier wohl nur schwer. Sogar Bayern 3 auf der 99,4 vom Ochsenkopf (235 km) konnte ich mit der Antenne am geschlossenen Fenster (!) schwach erahnen. Ebenso NDR 2 auf der 99,8 aus Steinkimmen (246 km).

Am Abend bin ich dann noch einmal kurz auf einen Parkplatz in der Nähe gefahren und habe das Gerät über einen Wechselrichter im Auto angeschlossen. Dort habe ich aber nur sehr kurz getestet, aber ich konnte auf der 89,1 CRo 1 Radiozurnal aus Pilsen (322 km) mit O=3 empfangen, mit Unterstützung von etwas Ost-Tropo. Für morgen sind ja gute Tropo-Bedingungen angekündigt, dann werde ich den Härtetest machen.

Es ist sehr angenehm, wie das Rauschen unterdrückt wird, ebenso das Softmuting. Bei anderen Empfängern fällt es oft schwer, das Programm aus dem Rauschen herauszuhören, hier ist das wirklich gut geregelt und kann die Identifizierung schwacher Sender entscheidend erleichtern.

von Lahnwelle - am 29.12.2008 20:24
Das mobile DXen mit dem XDR-F1HD im Auto ist natürlich so eine Sache, was aber natürlich nicht am Tuner liegt, sondern an der Physik. Bisher habe ich immer nur mit dem E5 mobil gescannt, damit ist man natürlich sehr flexibel, was die Standortwahl betrifft. Ist man mit dem Auto unterwegs, muß man natürlich erst einmal passende Stellen finden, an denen die Empfangseigenschaften wie gewünscht sind und man auch problemlos parken und in Ruhe DXen kann. Aber wenn man diese Stellen kennt, ist dort bestimmt eine Menge möglich. Ich werde mich wohl mal in der Gegend nach geeigneten Stellen umschauen und dort den Sony unter Normalbedingungen testen. Auf jeden Fall kenn ich jetzt schon eine schöne Stelle, an welcher der Sony bei Tropo aus südlichen Richtungen zeigen kann, was er drauf hat.

Der Vorteil des Gerätes ist hierbei ganz klar, daß er handlich und leicht ist und sich somit auch gut mobil einsetzen lassen kann. Man könnte ihn sogar problemlos in einen Rucksack stecken. Alleine schon wegen der Trennschärfe ist er dem E5 beim mobilen Einsatz deutlich überlegen. Während man im E5 selbst mit 80-/80er-Filtern die Überschläge von starken Sendern 100 kHz daneben kaum oder gar nicht ausblenden kann, ist beim XDR-F1HD höchstens bei einer bestimmten Antennenausrichtung noch ein Überschlag wahrzunehmen, aber ansonsten praktisch nicht, wenn die Frequenz wenigstens schwach mit einem Sender belegt ist. Das mobile DXen mit dem Sony kann hier noch einmal eine Steigerung bringen, auch wenn es zugegebenermaßen schon etwas umstandlicher ist, alles im Auto anzuschließen.

Edit: Was ich noch vergessen habe, Mischprodukte scheinen für den Sony ein Fremdwort zu sein. Diese trüben mir im E5 häufiger das DX-Vergnügen.

von Lahnwelle - am 30.12.2008 18:00
Zitat

Die direkte Frequenzeingabe wäre zweifellos das Sahnehäubchen.

Das lese ich oft auch bei anderen Tunern, die nur Skiptasten haben. Dabei hat der XDR-S3HD einen Tuningknopf, mit dem ich schneller auf der Zielfrequenz bin als ich sie eingetippt hätte. Analog aufgewachsen eben... ;)
Zitat

Wenn man einen Sender identifizieren will und dazu auf eine Alternativfrequenz des Senders gehen will, kann dabei viel Zeit verloren gehen, wenn diese Frequenzen weit auseinanderliegen.

Hat der F1 keine Senderspeicherfunktion? Beide Frequenzen speichern und per FB abrufen müsste doch gehen?
Zitat

Da ich ihn derzeit nur stationär betreibe, kann ich problemlos einen zweiten Empfänger parallel laufen lassen, um schnell vergleichen zu können.

Mache ich genauso wie Rolf. Paralleles Scannen macht wirklich Spaß in kritischen Situationen. Insgeheim hofft man aber doch, dass das über Jahre selbst modifizierte Gerät den Zauberkasten aussticht, was selten, aber doch, vorkommt.
Als Splitter (1 Antenne -> 2 Tuner) verwende ich einen Hirschmann BK-Verteiler VFC 0421:

Nachtrag: Die Kombi Sony/Onkyo empfinde ich deshalb als "Dreamteam", weil sich die beiden wunderbar ergänzen. Während der Sony in der Trennschärfe und im verzerungsarmen Klang glänzt, kann der Onkyo mit dB-Anzeige und, mit RDS-Manager ergänzt, auch mit PI-Anzeige auftrumpfen. Mit den eingebauten Lautsprechern des S3 entfällt auch das Umschalten am Verstärker, an dem der Onkyo läuft. Der Zweikampf ist also immer präsent! ;)

von Erich Hoinicke - am 10.01.2009 18:46
Das Christkind hat mir 2008 einen Sony XDR-F1HD geschenkt, er ersetzt meinen bisherigen UKW-Supertuner Onkyo T 4970. Dieser hat mir viele Jahre treue Dienste geleistet, ich betrieb ihn mit 2 x 110 KHz Keramikfiltern, zusätzlich besitzt er eine Dynaxschaltung. Um für den Sony die erforderliche Netzspannung zu erhalten, benutze ich einen alten Netztransformator aus der Bastelkiste mit einem 110 Volt Abgriff. Diesen setze ich als Spartrafo ein, d.h. ich schließe nur die Primärwicklungen an. Den 110 V Anschluss habe ich mit dem Sony verbunden, das funktioniert ausgezeichnet, der Trafo verkraftet es gut und erwärmt sich nur minimal.
Die amerikanische Deemphasis (dadurch ist der Klang in Europa recht dumpf) kompensiere ich durch Widerstände und Kondensatoren am NF Ausgang. Den Lautstärkeverlust gleiche ich mit dem Regler des Verstärkers aus.
Vergleich Sony XDR-F1HD mit Onkyo T 4970
1.) Trennschärfe: Bei eingeschalteter Dynax-Funktion konnte ich keinen signifikanten Unterschied feststellen. Aber: im Onkyo entstehen bei diesen schmalen Bandbreiten unangenehme Verzerrungen, die das Hörvergnügen mindern (ähnlich wie bei meinem E5 mit 2 x 82 KHz Filter). Der Sony erzeugt dagegen einen sehr sauberen Klang.
2.) Empfindlichkeit: (Versuche mit Dämpfungsgliedern) Auch hier konnte ich keinen nennenswerten Unterschied feststellen. Aber: bei sehr schwachen Stationen rauscht der Onkyo störend auf. Der Sony unterdrückt das durch Softmuting, was ich als angenehmer empfinde.
3.) Großsignalverhalten: Eindeutiger Sieger ist hier der Sony. Wenn ich meine Antenne Richtung Sackpfeife ausrichte (mehrere Großsender mit 100 kW in 17km Entfernung), entstehen im Onkyo viele Intermodulationsprodukte. Beim Sony dagegen sind alle Frequenzen ungestört, da bei diesen Feldstärken noch keine Übersteuerungseffekte auftreten.
4.) Stereoempfang: Dieser ist beim Onkyo nur ab mittlerer ZF-Bandbreite und nur bei stärkeren Signalen möglich (also eingeschränkte Senderzahl). Unglaublich: Der Sony erzeugt auch in Extremsituationen recht saubere Signale. Ein Beispiel: Stereoempfang auf 102,4 MHz (Torfhaus, Radio ffn, 100 kW, 165km Entfernung) zwischen Sackpfeife 102,3 MHz, 10 kW, 17km Entfernung und Feldberg 102,5 MHz, 100 kW, 72km Entfernung. Das war bisher unmöglich.
5.) Bedienung beim Dxen: Es ist beim Onkyo sehr lästig, zum Frequenzwechsel von nur 100 KHz 4 x auf eine Taste zu drücken, zusätzlich stört dabei das Aufrauschen zwischen den Stationen. Mit dem Sony ist das viel angenehmer: 100 KHz Frequenzraster, also nur 1 x tippen und dank Softmuting kein Aufrauschen bei nicht belegten oder gestörten Frequenzen.
Fazit: Nach vielen Jahren der Stagnation im UKW-Heimtunerbau gibt es mit dem Sony XDR-F1HD einen deutlichen Fortschritt. Bisher brachte die Bandbreitenreduktion durch schmalere Filter die erwünschte Trennschärfe, aber auch Verzerrungen und nur eingeschränkte Stereo- und RDS-Funktionen. Alle diese Probleme kennt der Sony nicht. Endlich habe ich auch wieder Platz auf dem Schreibtisch. Der im Vergleich riesige Onkyokasten, -zum größten Teil mit Luft gefüllt - kann nun durch den sehr kleinen Sony ersetzt werden.

Zum Schluss einige interessante Logs von meinem nördlich ausgerichteten QTH im Raum Marburg vom 05. bis 08. Januar 2009 mit dem Sony XDR-F1HD, drehbarer 5 Element Yagiantenne oder vertikalem Dipol bei leicht angehoben Bedingungen (Hochdruckgebiet, zeitweise Inversionen). Antennenhöhe 260 m, 350 bis 500 m hohe Berge in der nahen Umgebung.
Frequenz - Standort - (ITU) - Programm - Leistung - Entfernung
A...: Dauerhafter stabiler Empfang
88,1 Eggegebirge Radio Hochstift 4 kW 88 km
89,2 Osnabrück NDR 2 8 kW 176 km
90,7 Ochsenkopf Bayern 1 100 kW 236 km
91,7 Sonneberg MDR 1 100 kW 181 km
94,2 Sonneberg Deutschlandradio 100 kW 167 km
94,8 Bamberg Bayern 1 25 kW 185 km
95,1 Linz SWR 3 50 kW 103 km
95,1 Langenberg WDR 3 100 kW 125 km
95,9 Weinbiet SWR 4 25 kW 170 km
95,9 Göttingen N-Joy 0,5 kW 119 km
96,4 Höxter WDR 2 0,5 kW 111 km
96,5 Langenberg BFBS 35 kW 125 km
97,5 Suhl MDR Info 5 kW 144 km
98,0 Stadthagen NDR 1 25 kW 160 km
99,8 Bamberg Bayern 3 25 kW 185 km
102,4 Torfhaus Radio ffn 100 kW 165 km
102,6 Hessisch Lichtenau Rundfunk Meißner 0,32 kW 76 km
103,0 Bielefeld BFBS 70 kW 131 km
106,7 Hann.Münden Hitradio 0,5 kW 89 km
107,1 Göttingen Stadtradio 1 kW 118 km
106,7 Langenberg Eins live 100 kW 125 km

B...: Dauerhafter stabiler Empfang aber gestört durch Gleich- oder Nachbarkanäle
90,8 Alzenau Radio Primavera 0,2 kW 90 km
90,8 Bornberg SWR 1 25 kW 166 km
91,2 Bad Rothenfelde N-Joy 0,1 kW ! 149 km
91,8 Frankfurt Radio X 0,1 kW 80 km
92,4 Osnabrück NDR 1 8 kW 176 km
92,9 Hann.Münden NDR Info 0,05 kW ! 89 km
93,0 Braunschweig BFBS 40 kW 208 km
93,4 Göttingen Radio 21 1 kW 119 km
96,5 Waldenburg SWR 3 100 kW 196 km
97,9 Bad Rothenfelde NDR 4 0,5 kW 149 km
99,1 Donnersberg SWR 1 60 kW 148 km
100,8 Aachen WDR 2 20 kW 186 km
103,4 Osnabrück Radio ffn 10 kW 176 km
104,5 Münster DLF 0,05 kW ! 140 km
105,8 Kassel Freies Radio 0,5 kW 75 km
106,6 Scharteberg Big FM 9,5 kW 154 km
106,7 Hann.Münden Hit Antenne 0,5 kW 89 km
106,7 Kalmit Big FM 25 kW 178 km
106,7 Sonneberg Landeswelle Thür. 60 kW 181 km
106,9 Schleiden R.Euskirchen 4 kW 164 km
107,1 Ochsenkopf Bayern 5 100 kW 236 km
107,6 Remda Antenne Thür. 60 kW 172 km

C...: Troposphärischer Empfang, ziemlich regelmäßig
88,5 Lüttich (BEL) BRF 1 50 kW 226 km
89,9 Dudelange (LUX) R.Luxembourg 50 kW 243 km
90,4 Leipzig Jump FM 100 kW 247 km
91,8 Smilde (HOL) Radio 1 100 kW 261 km
93,8 Bremen Bremen 1 100 kW 249 km
97,6 Visselhövede BFBS 30 kW 247 km
99,8 Steinkimmen NDR 2 100 kW 246 km
100,4 Hornisgrinde R.Regenbogen 80 kW 254 km
100,6 Dillberg Antenne Bayern 25 kW 251 km
104,6 Markelo (HOL) Radio 2 100 kW 209 km

D...: Troposphärischer Empfang, sporadisch
88,0 Smilde (HOL) Radio 2 100 kW 261 km
89,1 Pilsen (CZE) Cro 1 100 kW 245 km
90,3 Hamburg NDR 80 kW 329 km
90,5 Lüttich (BEL) RTBF 50 kW 226 km
91,4 Markelo (HOL) Radio 4 100 kW 209 km
94,3 Berlin RS 2 25 kW 385 km
95,6 Pilsen (CZE) Cro 3 81 kW 245 km
95,7 Mühlhausen (F) France Inter 50 kW 360 km
96,6 Anderlues (BEL) RTFB 3 50 kW 321 km
96,8 Lopik (HOL) Radio 3 100 kW 316 km
97,0 Hosingen (LUX) RTL 100 kW 208 km
98,4 Markelo (HOL) Radio 1 100 kW 209 km
98,8 Metz (F) France Inter 40 kW 246 km
103,6 Hamburg Radio Hamburg 80 kW 329 km
107,1 Bremen DLF 100 kW 249 km


von R.Oberlahn - am 13.01.2009 13:10
Gestern kam mein XDR-S3 HD. Bin sehr beeindruckt. Hier kurz meine ersten Ergebnisse:
101,5 MDR info Altenburg O=2 62km Erstempfang
88,6 Radio Top 40 Erfurt O=2 87km
98,1 WDR 3 Nordhelle O=2-3 295km
98,6 WDR 5 Olsberg O=3 240km
98,7 AFN Feldberg O=2 282km
107,7 FFH Hohes Lohr O=3 211km
106,8 FFH Driedorf O=2 282km
104,1 SWR 4 Heidelberg O=1-2 324km
104,1 WDR 4 Olsberg O=2-3 240km
96,7 Funkhaus E. Bremen O=3 282km Erstempfang
88,3 Nordwest R. Bremen O=2 282km
92,4 SWR1 Linz O=2 338km
90,3 WDR 5 Nordhelle O=3 295km Erstempfang
89,2 NDR 2 Osnabrück O=2 288km Erstempfang
103,4 OK Jena Jena O=2 71km Erstempfang

Heute morgen:
102,8 R. Regenbogen Heidelberg O=1-2 324km Erstempfang
96,5 SWR 3 Waldenbg O=2 303km

Erwähnen möchte ich, dassO=2 hier als gut hörbar einzustufen ist. Also das Teil ist sehr überzeugend :hot: . Interessant auch auf der 99,5: Bayern3 war hauptsächlich zu hören. Ab und an NDR info. Dann wurde ein klassischer Sender hörbar. Dieser war zeitweise bis zu 30sec sehr hörbar. Ich denke es könnte nur Liège sein, mit 459km Entfernung.

Angeschlossen war eine aktive Zimmerantenne

von Micha aus Halle - am 26.02.2009 09:29
Zitat
Robert S.
Das Teil scheint ja wirklich recht gut zu sein.

Das ist es! :-) Deswegen wundert es mich manchmal, daß viele der Freaks, die hier regelmäßig im Forum posten und wer weiß wie viele Tuner zuhause und mobil in Betrieb haben, ausgerechnet den Sony noch nicht besitzen.

Am Spannungswandler 220 --> 110 V (Kostenpunkt: ab 15 Euro) kann es ja eigentlich nicht liegen. Am Zoll eigentlich auch nicht, auch wenn ich mir beim Zollamt in Hamburg geistreich-bohrende Fragen gefallen lassen mußte wie "Was haben Sie mit dem Gerät vor?" / "Wieso beschaffen Sie sich ein solches Gerät extra aus den USA?", etc.

Der Euro-/Dollar-Kurs ist immer noch recht gut, einige US-Anbieter mit internationalem Versand gibt es inzwischen auch - und eine Feststellung vom 28. August 2008, die eigentlich alles sagt:

Zitat
dxbruelhart
Im Enderebnis ist der Sony noch deutlich besser als der AR5000, er bringt also letztlich mehr Sender an den Lautsprecher als der AOR, wobei der AOR sich halt auch gerne selbst stört mit dem Netzteil, das (bei mir) wandernde starke Störträger produziert, zudem scheint mir der AR5000 anfälliger auf Störungen aus der Umgebung zu sein.


... und weiter ...

Zitat
dxbruelhart
Die Trennschärfe ist wesentlich besser als die Trennschärfe des Blaupunkt Woodstock DAB54, die Empfindlichkeit an einer 3-Element-Yagi übertrifft auch alles, was ich zuvor in den letzten 10 Jahren in meinen Händen hatte. Ich kann jetzt hier direkt in Uster mit diesem Gerät auf 96,5 den Brotjacklriegel empfangen, das geht mit keinem anderen Gerät! Ansonsten (mit anderen Geräten) muss ich auf die 953 m hohe Hulftegg fahren, um den Brotjacklriegel empfangen zu können. Der Rigi auf 96,6 ist immerhin der am stärksten einfallende SRG-Standort hier, den kriegt das Sony komplett sauber getrennt auf 96,5.


Ich kann das Gerät ebenfalls uneingeschränkt empfehlen und habe im November vergangenen Jahres mit dem XDR-S3HD sogar den Regenbogen-HD-Test auf 102.8 MHz empfangen können: 300 Watt ERP bei 94 km Entfernung an einer 3-Ele-Yagi - was will man mehr? :-)


von FM-FREAK HESSEN - am 28.02.2009 00:09
Ärgerlich fand ich bis jetzt, dass der F1 nur Cinchausgänge, der S3 nur einen Stereoausgang für Kopfhörer hat. Beides bei beiden Geräten wäre ideal. Seit gestern habe ich am S3 diesen Stereo-Adapter angeschlossen:


Damit wird der S3 nicht nur vom Küchenradio zum Anlagentuner, es entfällt auch ein aufwändiger Deemphasis-Umbau. Denn ein Aufziehen der Höhen auf +6 löst das Problem ganz einfach. Diese Einstellung bleibt auch nach dem Ausschalten erhalten, leider aber nicht nach Trennung vom Netz (Zeitschaltuhren).

Ich testete mit 2 Monosignalen meiner beiden Tuner, die ich über Verstärker getrennt auf die Muscheln meines Kopfhörers legte. Steht der regelbare Onkyo-Ausgang auf max., entspricht das etwa dem Lautstärkereglerstand von +47 (von 99) am Sony. Der Standardausgang ist leiser und lässt den Regler etwa bei +33 stehen. Übrigens muss einer der beiden "langsamer" sein. Trotz mono hatte ich einen Raumklangeffekt, der wohl mit Mini-Echo umschrieben werden muss. Jedenfalls konnten meine Ohren nicht den Schnelleren der beiden ausmachen... ;)

Der Adapter kostet bei Pollin z.Z. 30 Cent.

von Erich Hoinicke - am 01.03.2009 05:40
So seit heute 16 Uhr bin ich auch stolzer Besitzer des XDR-F1HD. Und mein erstes Fazit:

G I G A N T I S C H ! ! !

Sowas habe ich noch nicht erlebt, auf einmal sind Stationen aus ganz Bayern, Österreich zu empfangen, die ich vorher noch gar nicht kannte. (mit 3-El-Yagi Hirschmann Dachantenne).

Und die Trennschärfe ist auch der Wahnsinn:

Hier nur zwei Beispiele (Wohnort Weiding, Lkrs. Cham, Oberpfalz):

94,7 MHz Hoher Bogen, Bayern 3, 50 kW (6 km entfernt)
94,8 MHz Gaisberg, Radio Salzburg, 100 kW (170 km entfernt) - bester Empfang mit ganz leichten Überschlägen aus 94,7 MHz, aber kaum hörbar.

92,7 MHz Hoher Bogen, Radio Charivari, 1 kW (6 km entfernt)
92,8 MHz Hohenpeißenberg, Bayern 1, 25 kW (220 km entfernt) - bester Empfang, keine Überschläge, glasklar.

Das ist wirklich mit keinem anderen Gerät möglich.

Mit dem Fernempfang muß ich mich noch näher befassen.
Ein Beispiel kann ich Euch noch nennen: 101,5 MHz vom Säntis ist auch sehr gut empfangbar.

Also nur zu empfehlen.

Am Sonntag vor einer Woche bestellt und heute schon beim Zollamt Furth i. Wald. Mußte heute noch knapp 14 Euro Einfuhrumsatzsteuer bezahlen.
Das war's.

von Daniel28-55-59 - am 16.03.2009 18:31
Zitat
Daniel28-55-59
So seit heute 16 Uhr bin ich auch stolzer Besitzer des XDR-F1HD. Und mein erstes Fazit:

G I G A N T I S C H ! ! !

Sowas habe ich noch nicht erlebt, auf einmal sind Stationen aus ganz Bayern, Österreich zu empfangen, die ich vorher noch gar nicht kannte. (mit 3-El-Yagi Hirschmann Dachantenne).

Und die Trennschärfe ist auch der Wahnsinn:

Hier nur zwei Beispiele (Wohnort Weiding, Lkrs. Cham, Oberpfalz):

94,7 MHz Hoher Bogen, Bayern 3, 50 kW (6 km entfernt)
94,8 MHz Gaisberg, Radio Salzburg, 100 kW (170 km entfernt) - bester Empfang mit ganz leichten Überschlägen aus 94,7 MHz, aber kaum hörbar.

92,7 MHz Hoher Bogen, Radio Charivari, 1 kW (6 km entfernt)
92,8 MHz Hohenpeißenberg, Bayern 1, 25 kW (220 km entfernt) - bester Empfang, keine Überschläge, glasklar.

Das ist wirklich mit keinem anderen Gerät möglich.

Mit dem Fernempfang muß ich mich noch näher befassen.
Ein Beispiel kann ich Euch noch nennen: 101,5 MHz vom Säntis ist auch sehr gut empfangbar.

Also nur zu empfehlen.

Am Sonntag vor einer Woche bestellt und heute schon beim Zollamt Furth i. Wald. Mußte heute noch knapp 14 Euro Einfuhrumsatzsteuer bezahlen.
Das war's.

Trennt er die 101,3 MHz von den 101,4 MHz?

Herausforderungen wären vielleicht auch die 106,9 MHz (Energy Nürnberg) und die 92,9 MHz (N1)

von Martyn136 - am 18.03.2009 12:56
Ich hatte heute mal Zeit für ein paar erste Vergleiche zuhause. Das bisherige Ergebnis ist durchwachsen.

Ich habe zunächst mal die Nachbarfrequenzen einiger "sehr schwieriger" QRGs (z.B. 88.7 Grünten gegen 88.6 Mulhouse) hier getestet: Nichts zu machen bzw. zu hören.

Dann habe ich mal einen Bandscan von oben herunter gemacht. Gegen 108 MHz ist der Sony auf jeden Fall empfindlicher als mein umgebautes Conmrad-Dynas-Autoradio. So konnte zwei neue Stationen in meinen Bandscan einfügen, nämlich 107.7 DNR auss Luxemburg und 106.7 DRS2 Uetliberg.

Auch auf 107.9 ist der Sony sehr empfindlich, so wechselten sich hier im Troposcatter Bayern 4 vom Kreuzberg und Rockland aus Mainz/Wiesbaden ab. Léglise/Belgien auf 94.1 kam auf beiden Empfängern hingegen gleich gut herein.

Auf 106.9 konnte ich ein Mischprodukt mit Baden FM (106.0) feststellen, wenn die Yagi direkt auf den Blauen ausgerichtet war, sonst habe ich bis jetzt keine Mischprodukte direkt festgestellt. Wahrscheinlich gibt es auf ein paar Frequenzen ein paar schwache, wenn sie nicht durch starke Sender belegt sind und ich die Antenne nach Mulhouse ausrichten würde. Aber da müsste ich wohl länger suchen.

Auf 106.4 schlägt bei Antennenstellung Nord noch die 119 km entfernmte Hornisgrinde (106.3) durch. Die Nachbarkanaltrennung ist meines Erachtens nicht so revolutionär wie mich manche euphorischen Beschreibungen zunächst vermuten liessen.

Auf 94.9 kam SWR2 Waldburg bei Antennenstellung Ost auch auf beiden Geräten herein, jedoch im Dynas-Empfänger hörbar besser getrennt vom 1kW-Signal von Europe 1 aus Mulhouse (die Antenne war, wohlgemerkt, nach Osten gerichtet, Mulhouse streute mit nur 1 kW von schräg hinten hinein, dennoch keine saubere Trennung). Strasbourg von 95.0 hingegen wurde gut getrennt, kommt aber eben auch nicht so stark wie Mulhouse hier herein. Könnte sein, dass der (dieser?) Sony nach oben hin besser trennt als nach unten hin. Vielleicht auch nur eine Exemplarstreuung?

Diesen letzten Empfang habe ich mal kurzerhand aufgenommen:
http://www.udo-deutscher.de/dx/sony-dynas-vergleich-94_9.mp3 (280 kB)

Man hört den Unterschied beider Geräte daran, dass das Dynas-Autoradio deutlich mehr Höhen hat, der Sony wesentlich dumpfer klingt.

Für weitere Tests habe ich heute leider keine Zeit mehr.

von Udo Isaenko - am 22.03.2009 19:07
@Gerard:
Bis Mulhouse sind es 24 km, bis zum Blauen 19 km und zur St. Chrischona 7 km, aber die ist total abgeschottet von dem Hügel hinter meinem Dorf. Der nächste Sender ist eigentlich noch näher, nämlich Lörrach/Tüllinger Berg (das ist der Hügel hinter meinem Dorf), aber der steht ganz am Südende des Hügels in Obertüllingen und ist ebenfalls abgeschottet. Deshalb kommt z.B. Deutschlandradio Kultur auf 95.0 (0,1 kW, 3 km Entfernung) nur dann überhaupt gegen France Musique Strasbourg (50 kW, 114 km Entfernung) durch, wenn ich die Antenne nach Westen drehe, wo sie dann Richtung Strasbourg (liegt im Norden) ein Minimum hat. Das sind schon merkwürdige Verhältnisse, besonders im Vergleich zu einem Ort im Norden mit vielen Kilometern Flachland drumherum.

Den Sendemast von Mulhouse kann ich fast immer (ausser wenn es Nebel oder Dunst hat) von meinem Wohnzimmerfenster aus sehen, den Blauen ebenfalls.

Wenn ich Dämpfung in die Antennenleitung hänge, dämpfe ich natürlich auch die Nutzsignale, die ich eigentlich empfangen will. Ich glaube, das wird nichts bringen. Ich bin schon froh wenn ich Geräte habe, die nur ganz wenige Mischprodukte verursachen. Der Sangean ATS909 war da grauenvoll. Schon an der Teleskopantenne brachte er viele Geistersignale aus Mulhouse...

von Udo Isaenko - am 22.03.2009 21:55
Hallo zusammen.
Seit heute bin ich auch Besitzer eines Sony XDR-S3HD. Gerät ausgepackt, Spannungswandler angeschlossen und ab an die drehbare 5 Elementantenne (horizontale Pol.) mit Koaxumschalter für den Betrieb von zwei Empfängern an einer Antenne. Mein Refernzgerät ist ein KT 6040 mit 80 KHz ZF-Filtern und neu abgeglichen vom Hr. J. Martens. Kann also zw. beiden Tunern hin und her schalten, aber nicht gleichzeitig an der Antenne betreiben.

Hier meine ersten Eindrücke zum Sony:
Empfindlichkeit und Trennschärfe sind minmal besser.
Der Klang ist durchaus gut, nicht zu dumpf.
Ich konnte allerdings nicht mehr Sender loggen.
Direkt neben dicken Signalen vor allem die vom Grünten, ist auch nichts Neues zu hören.
RDS nur bei den Starken relativ flott.
Sehr positiv ist das Großsignalverhalten. Steht die Antenne Richtung Süden (Grünten) liefert der KT 6040 Mischprodukte, der Sony dagegen überhaupt nicht. Schalte ich aber den Kenwood auf Narrow, dann sind auch die Mischprodukte verschwunden.

Mein Fazit: Ein tolles Gerät, aber auch alt bewährte Tuner können durchaus mithalten.
Falls jemand hier in der Gegend, Großraum Memmingen wohnt, kann gerne mal auf einen Test hier bei mir vorbei kommen.

Gruss, Thomas.




von HF-Jäger - am 25.03.2009 18:14
Also hier schreib ich kurz was in Sachen trennschärfe in direkter vergleich mit der Bremen MP74:

Trennschärfe:


Situation:

101v HOL Sky Radio Smilde-Hoogersmilde (dre) 100 64km 328° O=5 RDS
101.1h D SWR3 Donnersberg (rlp) 60 319km 167°
101.2v HOL Sky Radio Hengelo/TenneT-Trafostation (A35) (ove) 12 21km 207° O=5 RDS

Der SWR3 vom Donnersberg kommt (Vor soweit mir bekannt) nur bei Tropo durch. Bei optimaler Ausrichtung, richte ich die Antenne in Richtung der 101.2. Der 101 knallt aber von hinten in die Antenne. Fazit: Trotz Horizontal halten des Antennes kommen beide mit RDS an.

Der Bremen lässt bei Optimaler ausrichtung nur noch überschlagen hören von die beide Nachbarnsender. Wenn ich aber die Antenne wegdreh von der 101.2 kommt auf 101.1 der SWR3 aus dem überschlagen hoch, wenn auch sehr schwach. O=1.

Der Sony hats auch sehr schwer, und auch da überherrschen die überschlagen von die beide Nachbarsender. Wenn ich aber auf SWR3 die Antenne dreh 'rechnet' der Sony die überschlagen irgendwie weg*. Es sind aber noch genug da, trotzdem viel weniger als beim Bremen.. Ein deutlich klarere Empfang von SWR3 ist gegeben. O=2-3

*: Dieses Phanomen habe ich auch bei Folgender situation:

98.3h D Bayern 1 (Mainfranken) Kreuzberg (Rhön) (bay) 100 312km 136° O=2f
98.4v HOL Radio 1 Markelo/Zendmast (ove) 100 37km 237° O=5 RDS

Der Bayern 1 empfang ist nicht dauerhaft da, immer wieder fadet er weg. Die überschlagen vom 98.4 werden dann auch deutlich schlimmer. Sobald der Kreuzberg wieder hoch kommt verschwinden die überschlagen und ist Bayern 1 da. Es gelingt der Sony um die überschlagen besser weg zu rechnen als bei Skyradio, weil Radio 1 nicht so ein extremer Hub hat. Zudem liegt Markelo nicht in der weg zum Kreuzberg. Dabei dann auch noch das das ganze Horizontal ist (Und dann entsprechend Markelo weiter in Signalstärke abnehmt) macht dieser ziemlich saubere weitempfang möglich.

von Jassy - am 12.04.2009 14:27
Ich habe heute meinen XDR-S3HD beim Zoll abgeholt. Die Zöllnerin fand das Gerät sehr interessant ("Was Leute sich so bestellen... sieht aber schön aus. Is Retro, nech?"), ich habe brav meine 23,59 bezahlt und die Kiste mitgenommen. Im Laufe des Tages ist dann auch noch der Wandler 230 V --> 120 V angekommen. Höchste Zeit also das Gerät in Betrieb zu nehmen.

Also schnell die mitgelieferte Dipolantenne um die Gardinenstange gewickelt und über das Band gescanned. Der erste Eindruck ist lala. Die Trennschärfe ist gut, ich kann z.B. hr3 auf 89,3 neben "meiner" Schleptruper Egge auf 89,2 hören. Man kann wirklich von "Hören" sprechen, die Nachbarkanalstörungen halten sich in Grenzen (89,2 = Vollausschlag, 89,3 = ein blinkender Balken). Das Gleiche gilt für das brutal laute Radio 21 (95,3) und Antenne Münster (95,4). SWR 1 auf 89,8 ist stabil neben WDR3 auf 89,7 zu empfangen. Und auch Bremen 4 mogelt sich zwischen dem lauten D-KULTUR aus Tecklenburg (101,1) und WDR4 aus Langenberg (101,3) durch. Radio SAW ist zwischen WDR4 und ffn (101,5) ebenso zu hören wie ffn aus Barsinghausen zwischen dem DLF auf 101,8 (Ortssender) und 102,0 (wobei es da schon arg kracht).

Das kann ein modifizierter Roadstar aber beispielsweise auch. Mich haut das Gerät aktuell noch nicht aus den Socken, vielleicht bin ich aber auch noch vom modifizierten Roadstar zu stark beeindruckt um mich richtig über den Kauf zu freuen. Auf der anderen Seite habe ich den Roadstar jetzt einige Wochen lang testen können, den Sony hingegen nur einen halben Abend. Ich werd in den nächsten Tagen vmtl. noch mehr dazu schreiben ;-)

von Staumelder - am 23.04.2009 19:48
Neuer Tag, neue Tests. Ich habe den SONY heute Morgen in verschiedenen Räumen getestet. Und immer noch bin ich nicht so recht überzeugt von dem Gerät. Die mitgelieferte Wurfantenne scheidet aus, der Dipol leistet da bessere Arbeit. Ihn habe ich in verschiedenen Winkeln aufgehangen (horizontal, vertikal) und das UKW-Band durchgekurbelt. Die Trennschärfe ist wirklich gut aber gerade bei schwachen und lauten Signalen (wie z.B. Radio NL auf 97,1 bzw. Veranstaltungsfunkern auf 94,5 und 95,9) ist eine Identifzierung schwer. Vielleicht würde eine Abstimmung in 0,05 MHz-Schritten hier Sinn machen (um zumindest herauszuhören was dort gesendet wird). Und: Ich kann mit dem Gerät nicht mehr Sender empfangen als mit dem Leih-Roadstar (aktuell mein Referenz-Gerät). Oder bin ich zu ungeduldig? Betrieb an einer Yagi scheidet aktuell aus (mangels Verbindung zum Dachboden, Mietwohnung, blabla). Ich könnte mir vorstellen, dass das Gerät da mehr Spass macht als an einer Wurfantenne.

Ein kleines Aha-Erlebnis hatte ich vorhin: Neben meinem Ortssender NDR Kultur auf 98,8 lief Popmusik (98,7). Ich habe erst auf Radio Emscher-Lippe getippt und den Song mit anderen NRW-Locals abgeglichen. Allerdings passen The Ting Tings nicht wirklich zum Lokalfunk, oder? Relativ deutlich konnte ich dann die ID "AFN The Eagle" heraushören. Die Qualität war okay, NDR Kultur ist manchmal nicht gerade leise. Da hat das Gerät schön nachgerechnet. Achja, auf 98,6 sitzt WDR5 aus Olsberg mit starkem Signal.

Ich werde das Gerät noch ein paar Tage testen, tendenziell überlege ich aber einen Weiterverkauf. Sollte ich mich dazu entschliessen, meld ich mich hier.

von Staumelder - am 24.04.2009 05:51
Referenz hinsichtlich der Trennschaerfe ist mein Eton E5 - jedoch mit 53ern. :eek: Das Ding ist aber reines Sportgeraet, dass den Empfang von sehr weit entfernten Sender eingekeilt zwischen Ortssendern ermoeglicht. Programmhoeren faellt damit aber aus, dazu klingt das hoerbar gemachte Signal zu verzerrt. Mal 'ne ID kann man noch abwarten, danach ist's dann genug. Bei den sehr lauten Sendern aus NL oder F habe ich oftmals nur moduliertes Rauschen, eine Identifizierung ist daher meist unmoeglich.

Im Roadstar habe ich 82/110 drin, das Ding soll unter normalen Umstaenden ein weitgehend verzerrungsfreies Hoeren ermoeglichen. Sind die Ortssender nicht gerade 100 kW-Brummer, dann kann man auch noch auf 100 kHz trennen. So ist Radio Brocken auf 105,70 MHz neben Ostseewelle 105,80 MHz (Quasi-Ortssender), Hitradio RTL auf 105,90 MHz und RFI auf 106,00 MHz (Ortssender) langzeithoerbar drin.

Grenzen setzen bei mir die Berliner 100 kW-Sender, die in 22 km Entfernung unter unguenstiger Antennenausrichtung in beiden Geraeten zu Mischprodukten fuehren und selbst im E5 100 kHz daneben noch empfindlich Laerm machen. Mit externen Antennen sind beide hier nicht mehr zu gebrauchen. Ihr Vorteil ist der mobile Empfang, bei dem man sich auch natuerliche Gegebenheiten (z. B. Bauwerke) als Abschirmung unerwuenschter Richtungen zur Hilfe nehmen kann. Zwei Schritte weiter ist man manchmal schon den laestigen Stoerer los! Zudem sind sie schnell eingepackt und koennen mit ein paar Akkus jederzeit irgendwo eingesetzt werden.

Dritte DX-Waffe ist mein Grundig WKC 6400, das mit 82-82-110 den Mittelweg zwischen DXen und Programmhoeren verfolgt. Ausser den lauten Polen gehen deutsche Sender noch weitgehend verzerrungsfrei. Trennen auf 100 kHz ist bei Ortssendern mit weniger als 100 kW fast immer drin. RDS geht mit dieser Kombination problemlos und ist bei eingekeilten Sendern erst mit verbesserter Trennschaerfe ueberhaupt moeglich.

Richtet man die Antenne jedoch direkt auf Berlin, dann klappt der Tuner mit Mischprodukten zusammen wie ein Gartenstuhl.

von PowerAM - am 24.04.2009 06:50
Zitat
Yoshi2001
Ich hätte ja nicht gedacht das die Deutsche Post AG Zollübergabestelle Papenburg so ein aufriss macht.
Die wollen von mir etliche Kopien von den unterlagen ( Ebay ) haben über den kauf des Sony XDR-S10HDIP.

Ist das normal ?

Bei mir wollen die wohl auch die 19% Mehrwertsteuer berechnen.


Alle Wareneinfuhren aus Nicht-EU-Ländern unterliegen der Zollpflicht. Das ist völlig normal.
Früher mussten sogar Einfuhren aus EG-Ländern (z.B. Frankreich, Niederlande) verzollt werden.
Erhoben wird ein Zollsatz auf den Warenwert und den Transportkosten (bei Luftfracht einen prozentualen Anteil bis zum Einflug in die EU-Aussengrenze).
Auf die Summe von Warenwert, Transportkosten und Zollgebühren wird dann noch die sog. Einfuhrumsatzsteuer (entspricht der Mehrwertsteuer) aufgeschlagen. Es sind also in jedem Fall 19% Umsatzsteuer zu bezahlen, auch bei einem Zollsatz von 0% (das gibt es auch).
Das war schon immer so und daran hat sich auch im Zeitalter von Internet, ebay und vereinfachten Bezahlsystemen wie Paypal nichts geändert.
Dies wird oft nicht beachtet und führt dann zu späteren Überraschungen.
Die Zollabwicklung wird erleichtert, wenn der Ware eine Handelsrechnung beiliegt, aus der der Kaufpreis und die Transportkosten hervorgeht.
Ansonsten fordert das Zollamt vom Empfänger Nachweise über den Wert der Ware an, z.B. Kopien der ebey Kaufabwicklung oder von Zahlungsbelegen.
Offenbar hat der Versender keine Rechnung beigelelegt, wie es im Handelsverkehr allgemein üblich ist.

Eine Falschdeklaration mit einem geringeren Wert oder gar als Geschenksendung stellt übrigens eine Steuerstraftat dar.
Dabei machen sich sowohl der Absender als auch der Empfänger strafbar.
Hinterzogene Zollabgaben können bis zu vier Jahren nach Erhalt des Paketes nachgefordert werden. Ausserdem wird gegen den Steuerpflichtigen auch wegen Steuerhinterziehung ermittelt.
Meist wird dem Steuerpflichtigen dann eingeräumt, Selbstanzeige zu erstatten, was dann meist ein geringeres Bußgeld nach sich zieht.
Dies als Hinweis für all diejenigen, die angeblich "wissen wie man's macht".



von Jürgen Martens - am 08.05.2009 14:30
Ich denke mal das der S1 zwar noch Produziert wird aber nicht mehr in den Stückzahlen.
Denn ich konnte so schnell keinen Händler finden der den noch anbietet und auch bereit ist nach Europa / Deutschland zu liefern.
Deswegen habe ich auch bei den S10 zugeschlagen.


So wie das aussieht ist beim S10 das Display etwas größer als beim S1.
Denn bei mir wird neben der Frequenz und dem PS auch nach einiger zeit der Radiotext angezeigt.
Ich denke mal das im IPod betrieb die Tracknummer sowie Titel & Interpret angezeigt werden.
Oder gar die Verzeichnisstruktur von dem Ipod.

Auch hat der S10 auf der Rückseite einen kleinen Lüfter der wohl Temperatur geregelt ist.

Und was ich noch so gut finde ist das die Lautsprecher in eigens abgetrennte Kammern befinden.
Diese haben jeweils ein eigenes Bassreflex rohr.
Daher auch der gute klang.
Die Bass und Höhen Reglung lässt sich von +6 bis -6 Regeln.
Auch bei der erst Inbetriebnahme ist mir kein dumpfer klang aufgefallen wegen der falschen Deemphasis.

Mich würde es nicht wundern wenn der das auch noch automatisch erkennt und das von sich aus korrigiert.

Ich will mal schauen ob es ein Servicemenü gibt.
Wo man eventuell die Pi anzeigen lassen kann sowie noch andere nette Funktionen einstellen oder ändern kann.






von _Yoshi_ - am 16.05.2009 07:53
Das Gerät fand die Tage auch den Weg nach Steinheid,naja zusammen mit den Kollegen Miro und Vogelsberger ;)
Wir scannten mit ihm gestern Abend bei mir in der guten Stube.
Ich war erstaund,solch ein Gerät hab ich noch nicht in Aktion erlebt,bei mir,an der 14'er Yagi die direkt auf den Bleß ausgerichtet ist,keinerlei Übersteuerungen,auf keiner Frequenz :spos:
Dafür gab es BFBS auf 93,0 und das obwohl die Antenne ja nichtmal Richtung Norden zeigte.
Auf 106,9 gab es dann noch Antenne Niedersachsen zu hören,richtig,normalerweise dominiert da Würzburg bzw Leipzig :eek:
Heut Vormittag ging es dann aufs Kieferle,dort wurde bei Nebel und Katerwetter die Schutzhütte beschlagnamt wo wir erstmal die Reste vom Vortag beseitigen mußten.
Auch hier keinerlei Übersteuerungen durch den Bleß.
Dafür gabs einige Überraschungen,wir loggten Lopik 98,9 und Straßburg auf 97,3 und 88,????
Auch Skyradio auf 101,0 gab es zu hören,neben Radio Brocken aus Dequede und Bayern 4 vom Grünten.
Auf 102,2 gabs keinen Inselsberg mehr sondern SWR 4 Weinbiet :eek:
Das Gerät ist wirklich der Hammer,sowas hab ich noch nicht erlebt,der Bleß hat ja schon einige Geräte zum Schweigen gebracht,aber nicht den Sony.
Dann folgte der Hardcortest,obn aufm Bleß,direkt unter dem Mast :D
Hier regelte er zwar die Empfindlichkeit herunter aber trotzdemn war er noch recht gut dabei,es gab WDR 3 auf 88,7 mit RDS.
Auf 4 Frequenzen waren Mischprodukte zu hören,erst nachdem wir die 7 Elemente Yagi direkt auf die Mastspitze ausrichteten gab der Sony nach und es ging nix mehr :D

Mein persönliches Fazit,das Gerät besorg ich mir noch,die Investition lohnt sich wirklich :spos:

von Robert S. - am 22.05.2009 23:10
Mit diesem Board (von dem ich schon am 26.8. über die Skywaves-Mailingliste erfahren habe) wird so langsam so ein XDR auch für mich interessant. Ich hatte ja bisher drauf verzichtet mir einen zu besorgen, weil Test im früheren QTH nicht soo wahnsinnig viel bessere Ergebnisse ergab als bei meinen bisherigen Geräten und es ja leider keinen S3 mehr gibt und die Tipptastenabstimmung mich ziemlich nervt.

Aber bei diesem Gerät ist nicht nur PI-Decoding möglich, sondern der Autor plant auch einen Meteorscatter-Logger (der sicher auch für Airplane-Scatter und ähnliches verwendbar sein wird) und das beste daran: Der ist in Python programmiert und läuft auf jedem Betriebssystem, also auch unter Linux!

Nun frage ich mich: Wenn ich mir vielleicht doch einen F1 besorgen würde, wieviel Zoll und sonstige Gebühren (Einziehung der MWSt durch Post oder Spedition etc.) kämen da wohl auf mich zu? Wäre es sinnvoller, so einen F1 nach DL zu bestellen oder direkt zu mir in die Schweiz?

Als ich neulich den PM-SDR in Südtirol bestellte, sahnte allein der Spediteur, der die CH-MWSt. einzog, rund 33 Franken an Gebühren ab (bei rund 17 Franken MWSt.).


von Udo Isaenko - am 29.08.2009 09:12
Eine Einzelbestellung kann günstiger sein als eine Sammelbestellung. Bei einer Sammelbestellung fällt kein Zoll an. Bei einer Sammelbestellung schon. Dazu kommen höhere Portokosten. Da die größtenteils vom Gewicht abhängig sind lohnt das warscheinlich auch nicht wirklich.

Eine Bestellung bei einem US-Händler der nach Deutschland liefert ist relativ einfach. Der Kauf läuft wie bei einem deutschen Händler, Zahlung am einfachsten per Paypal. Alles andere ist unsicher (Western Union, Geld im Brief) oder kostet viel Geld (Auslandsüberweisung). Ein US-Verkäufer wird dir auch seine Kontonummer nicht geben, Überweisungen von Konto zu Konto, wie hier in Deutschland üblich, kennt man nicht überall auf der Welt. Amerikanische Verkäufer möchten daher am liebsten eine Paypalzahlung, teilweise wird sogar nichts anderes akzeptiert. Oft ist noch eine Zahlung per Kreditkarte möglich. Entweder über irgendwelche Zwischenfirmen, direkt über ein Shopsystem des Verkäufers oder auf die althergebrachte Art per Streifen (Ritschratschmaschine) und Zahlungsauthorisierung über die Kreditkartengesellschaft statt einer Unterschrift.
Im Normalfall ist aber Paypal das Zahlungsmittel der Wahl.
Wenn der Verkäufer die Zahlung bekommen hat, bei Paypal also praktisch sofort, geht alles seinen normalen Weg. Der Verkäufer packt das ganze in ein Paket, klebt eine Zollerklärung, die Auskunft über den Inhalt (HD Radio), den Wert und weitere Infos (Geschenk, Muster, usw.), aussen drauf und ab geht die Post.
Andere Paketdienste sind auch möglich, sind aber meistens teurer und berechnen zusätzliche Handlinggebühren für die Zollabwicklung. Die US-Post (USPS) ist daher das Versandmittel der Wahl.
Oft bekommt man eine Trackingnummer und kann damit verfolgen wo das Paket gerade ist.
Nach einigen Tagen hat es dann den Status "Into foreign customs", es ist also in Deutschland angekommen und wird vom Zoll bearbeitet.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen kann der Zoll den Inhalt feststellen, anhand der Rechnung (sofern eine im Paket liegt) den Wert feststellen und das Paket der Post übergeben. Dann steht ein paar Tage später der Paketbote bei dir vor der Tür, kassiert den Zoll und übergibt dir das Paket.
Wenn der Zoll den Wert nicht feststellen kann, mit dem Inhalt nichts anfangen kann oder sonst irgendwas unklar ist geht das Paket an das nächste Zollamt, in meinem Fall das in Gelsenkirchen.
Die schicken dann eine Benachrichtung an dich raus, mit der Bitte, die fehlenden Infos nachzuliefern.
Dazu reicht letztendlich ein Ausdruck der ebay Kaufabwicklung aus, es muß letztendlich nur erkennbar sein was du wofür bezahlt hast.
Viele Verkäufer kreuzen das Feld "Gift" auf der Erklärung an, das glaubt der Zoll natürlich nicht. Warum sollte dir auch ein US-Versandhändler einen Tuner schenken?
Das ganze kann dann per Post oder persönlich erfolgen. Bei persönlichen erscheinen kannst du das Paket dann direkt mitnehmen, ansonsten kommt es halt per Paketbote.
Wenn du persönlich erscheinst muß man das Paket im beisein des Zollbeamten öffnen, dann möchte er die Rechnung sehen und setzt die Kosten fest. Die bezahlt man an der Kasse und darf das Paket mitnehmen.

Alles in allen also keine große Sache.

Allerdings kamen bei mir auch schon Pakete ohne Rechnung an wo nur aufgrund der Angabe auf der Erklärung berechnet wurde. Den Sony durfte ich beim Zoll abholen obwohl eigentlich alles klar war. Eine Erklärung dafür konnte mir der Zollbeamte allerdings auch nicht geben, er wundert sich auch nur darüber was alles bei ihm landet obwohl eigentlich alles klar ist.



von Marc_RE - am 30.08.2009 18:25
Ich hatte nun am Wochenende am Hoherodskopf auch die Gelegenheit den Sony S3 ausgiebig zu testen. Ich bin wirklich begeistert von diesem Gerät. Das hat mehrere Gründe:
Die automatische Bandbreitenregelung funktioniert wirklich ganz hervorragend, noch viel besser als beim SHARX. 100kHz-Abstand zwischen durchschnittlich starken Sendern ist für den S3 überhaupt kein Problem. So erwies sich der S3 bei dem sehr dicht belegten UKW-Band am Vogelsberg äusserst sattelfest. Eine Station nach der anderen war so in guter Qualität hörbar (auch Nicht-DXer-tauglich!)
Die Empfindlichkeit des S3 ist überragend: Auch schwache Signale sind in einwandfreier Tonqualität nicht nur zu empfangen, sondern tatsächlich zu hören.
Lediglich bei absoluten Gemeinheiten (eine schwächere Station neben einem absoluten Ortssender, also z.B. 94.6 Brocken neben 94.7 direkt am Hoherodskopf) ist dann Schluss. Da kann man dann vielleicht(!) mit festen absolut schmalen Filtern (60kHz oder schmäler) noch was rauskitzeln, was dem S3 nicht gelingt (allerdings nichts HÖRbares).
Dazu kommt:
- Die sehr einfache Bedienung des S3, die Abstimmung per Drehknopf ist mir seit jeher mit Abstand die liebste, so geht der Frequenzwechsel sehr zügig und geschmeidig, man hat eigentlich ein echtes Analog-Tuner-Feeling. Lediglich eine Frequenzdirekteingabe bietet der S3 nicht. Vielleicht ist sowas nachrüstbar? Ansonsten hat man einfach nichts zu tun und kann sich aufs Hören konzentrieren. Die Bandbreitenanpassung erfolgt im DSP-Empfänger ja stufenlos und unhörbar sowie äusserst schnell. Die Wartezeit, die man von SHARX-Geräten kennt, entfällt hier.

- der sehr gute Klang, der den S3 auch über das reine DX hinaus als Küchen/Schlafzimmer/Reise/Urlaubsradio hinaus tauglich macht. Man braucht also kein zweites Gerät mehr mitnehmen/anschaffen, um Radio zu HÖREN.

- das sehr formschöne Design, durch das sich der S3 nicht in einem DX-Shack zu verstecken braucht, sondern sich auch im Wohnzimmerschrank sehr dekorativ macht. (das erspart ihm sicher auch das obligatorische Hausfrauen-Häkeldeckchen mit darauf platzierter Blumenvase)

- das recht moderate Gewicht und die kompakten Abmessungen, welche diesen Super-Brü(h)lwürfel zumindest eingeschränkt portabel macht. In einem Bergsteigerrucksack wird er zwar nicht Platz finden, aber in einer Fahrradsatteltasche wäre er schon denkbar.

Bleiben die einzigen Maluspunkte:
- der 110V-Anschluss. Es braucht also einen Adapter, um ihn am deutschen Lichtnetz zu betreiben.

- die Schwierigkeiten bei der Besorgung. Er wurde nur für den amerikanischen Markt gebaut und momentan soll er nicht lieferbar sein.
Wenn man ihn also irgendwo ergattern kann, sollte man schnellstens mit dem Hämmerchen das Sparschwein hauen und zuschlagen.



von Peter Schwarz - am 28.09.2009 11:51
@ LeipzigNewsMan74: Als sogenannte "Privatsendung" (alt: "Geschenksendung") gilt eine Sendung von Privatpersonen an Privatpersonen, die ohne irgendeine Bezahlung versandt wird. Sie ist vollkommen abgabenfrei, wenn ihr Wert 45 EUR nicht ueberschreitet. Eine Privatsendung i. S. der Rechtsvorschrift ist es nicht mehr, sobald Absender oder Empfaenger gewerblich taetig sind oder irgendeine Bezahlung die Versendung ermoeglicht hat. Selbst die Bezahlung der Versandkosten durch den Empfaenger schliesst per Definition die daraus resultierende Abgabenfreiheit i. R. der Wertgrenze aus.

Darueber hinaus gibt es den Begriff der "Geringfuegigen Sendung", deren Absender und Empfaenger gewerblich arbeiten duerfen. Bis zu einer Wertgrenze von 150 EUR je Sendung ist diese zollfrei, es wird also kein Zollsatz ermittelt und erhoben. Das basiert auf EU-Recht. Dieses Geld geht nach Bruessel. Abweichend davon unterliegt die Wertgrenze fuer die Befreiung von der Einfuhrumsatzsteuer (= MwSt) nationalem Recht. Die Bundesrepublik hat am bestehenden Recht nichts veraendert. Demnach bleibt die Befreiung von der EUSt an die Wertgrenze von 22 EUR gebunden. Dieses Geld versinkt im nationalen Haushalt.

von PowerAM - am 08.01.2010 15:05
""Das Ding hat sogar ein aufgedrucktes CE-Kennzeichen!""
Was überhaupt kein Problem ist, denn CE steht für 'China Export'.
Auch wenn du jetzt ein Gesicht wie ein Reh im Scheinwerferlicht machst,
das ist mein voller Ernst. Man nehme: Ein CE-Logo, ändere es geringstfügig
ab - Feddich. Genauso lief die Denke der Verantwortlichen in China.

Etwas sicherer fährt man, wenn man auf andere Kennzeichen achtet:
USA: http://www.fs-leiterplatten.de/assets/images/ul-logo.gif

DL: http://www.infrarot-waermekabinen.de/images/gs%20zeichen.jpg
http://www.praedata.de/cms_bilder/originale/upload_1210252613.jpg

NL: http://www.goodlogo.com/images/logos/kema_keur_logo_2604.gif

Skandinavien: http://www.ipprod.com/images/SEMKO.gif

Kanada:http://www.canadiandesignresource.ca/officialgallery/wp-content/uploads/2006/07/CSA_canadian_design1.jpg

Hinter diesen Prüfzeichen stehen die jeweils nationalen
Zertifizierungs- / Prüforganisationen der entsprechenden Länder,
damit ist wenigstens ein Mindestmaß an Sicherheit gewährleistet.
Leider werden auch diese Prüfzeichen immer mal wieder gefälscht,
man achte daher auf Rückrufmeldungen in den Medien.
Das CE-Zeichen besagt garnichts und ist auch nichts wert, da es gerade
von den Chinesen dazu mißbraucht wird, den übelsten Müll in den Westen
zu exportieren. Ach, und was den geladenen Entstörkondensator anbelangt,
in sämtlichen Ländern der oben angegebenen Prüfzeichen ist ein
Entladewiderstand vorgeschrieben.


von Nohab - am 09.01.2010 16:30
Zitat
Jürgen Martens
Mein Hinweis auf ein fehlendes CE-Zeichen führte, wie meistens, zu allgemeinen und nicht immer sachlichen Diskussionen.

Was ist an meinem Beitrag unsachlich?
http://neuerdings.com/2008/03/21/china-export-gadgettester-leben-gefaehrlich/
http://www.elektrofachkraft.de/fachwissen/fachartikel/haftungen/das-ce-kennzeichen-wird-nachgeahmt-und-missbraucht?searchterm=china+export
Das dazu.

Daß Spartrafos aufgrund der fehlenden Netztrennung lebensgefährlich
sein können, ergibt sich aus der Tatsache, daß bei faktisch allen
Schaltnetzteilen Entstörkondensatoren zwischen Primär- und
Sekundärseite geschaltet sind. Bei 110V-Netzteilen sind die
entsprechend spannungsfest (ca. 125Veff, etwa 180-200VDC). Bei Phase
auf dem gemeinsamen Pol liegen dann aber 230Veff ( 325Vss ) auf dem
Kondensator an. Man kann sich ausrechnen, wie lange das gut geht.
Bei mir fliegen diese Entstörkondensatoren übrigens raus, da deren
Ladung Audioeingänge killen kann. Oft nimmt dann auch die Störwirkung
ab. Kann man das nicht ( Garantie, keine technischen Kenntnisse ), erst
das Gerät anschliessen und das Netzgerät erst zum Schluß einstecken,
wenn alles andere eingesteckt ist.
Ein Beitrag zu dieser Problematik findet sich hier (Englisch):
http://sound.westhost.com/articles/external-psu.htm#kil

Ich hoffe, jetzt dürften wohl alle Unklarheiten beseitigt sein.


von Nohab - am 09.01.2010 19:15
Hallo,
Ich habe mal das US-Netzteil zum XDR-F1HD erfasst.
Die Spannungen dieses originalen Netzteils sind nicht stabilisiert, das passiet erst auf der Hauptplatine. Sie dürfen um +/- 0,5Volt schwanken.



Da ich auch keinen passenden Trafo für 230V fand, der vor allem mechanisch passte, hab ich das Netzteil ganz entfernt und für 12V-Betreib ein kleines Schaltnetzteil gebaut. Es fand ein DC/DC Wandler (Ausschlachtteil aus der Bastelkiste), der genau in ein Alu-Gehäuse passte. Dies passt dann genau zw. Gehäusewand und Hauptplatine. Es müssen aber einige Platikteile im Gehäuseboden und am Deckelteil entfernt werden. Habe noch Entstördrosseln und Siebgleider mit eingebaut. Die L-Werte sind nicht ganz so kritisch, auf jeden Fall größer als 50µH und die Drahtwicklungen müssen schon 1Amp. aushalten. Ohne Drosseln gibt es sonst auch auf UKW Störungen aus dem DC/DC Wandler.
Auf dem AM-Bereich tritt die Oberwelle dieses Wandlers bei 650KHz am stärksten in Erscheinung, kann ich mit Leben....



Der 3,3Volt Spannungsregler IC901 rechts auf der Hauptplatine mit dem Kühlkörper, bekommt eine neue M2,5 Schraube mit Mutter, womit auf der Gegenseite ein kleinen Fingerkühlkörper gehalten wird. Damit hat sich bei meinem Gerät erübrigt, einen Lüfter einzubauen.



Alle Angaben ohne Gewähr. Falls sich jemand hier was von nachbauen sollte, übernimmt er selbst dafür die Verantwortung.

von Radioboy - am 30.04.2010 11:28
Also, die 5Volt können (bei meinem Gerät) bis auf 4,4Volt runter, sonst hat irgendein SMD- Regler auf dem Mainboard ein Problem, der Empfang bricht weg. ( IC901 ist kein SMD ). Die 10 Volt sind wohl nur für die Display-Platine, bei mir geht es mit 8 Volt gerade noch so, sonst auch Empfang weg.-- Mit mehr als 12 Volt hab ich auch nicht testen wollen. Die 12V kann man mit 3 Si-Dioden oder mit einer 2,7V Z-Diode in Reihe in Richtung 10V runterknüppeln.
Wenn jemand mal das komplette Schaltbild auftreibt ( und vielleicht hier noch reinstellen könnte) kann man dann auch sehen, was da wo verbaut und mittels Reglern abgesichert ist. Das mit den +/- 0,5V ist meine gesetzte Grenze, damit die evt. Nachbauer nacher nicht rummeckern, wenn dann bei ihnen doch was schiefging.

Zur Wärmeentwicklung: wenn ich die Hand aufs Gehäuse lege und nach 10 Sekunden mir das zu heiß wird, habe ich da schon Bedenken - muß nicht sein. Mit dem O-NT: Für (meinen) Geschmack einfach zu heiß, vermutlich ein Kompromiß zw.Größe/Platzbedarf; Leistung; Preis. Dazu kommt, das 60Hz Trafos an 50Hz sowieso mehr Wärme entwickeln. Ein Schaltnetzteil wäre da wärmetechnisch und natürlich auch vom Wirkungsgrad besser gewesen. Dazu gibt es auf der Site von K6STI ja auch schon diverse Vorschläge.


von Radioboy - am 02.05.2010 11:13
Hallo Leute

Zuviel sender und jetzt bin ich auch nog 4 Tage weg.

Habe schon gescanned am Mittwoch 28 april und heute den 4 Mai. Antenne 8 el mit Ausgedrehter Versatower auf 20 mtr.

Einige Highlights:
88.1 MDR Wittenberg 462 O2
88,2 Bayern 2 Büttelberg 498 O2
88,4 Mdr figaro Leipzig 460 O3 beide Tage
88.4 Bay 2 Pfaffenberg 406 O2
88.8 unid Antenne Ost kein RBB,N-Joy,oder Hörby
90.1 SWR 4 Stuttgart 540 O3 (Montag)
90.4 jump Leipzig 460 O2
90.7 Offener Kanal Bremerhafen 139 O3 0,2 kW neben Smilde
90.7 WDR 4 Bonn 280 O3
91.2 NDR 1 Dannenberg 288 O2 (neben simone FM)
91.4 Berliner Rundfunk Berlin 465 O3 (,,,,, ,,,)
91.6 SWR 3 Koblenz O2 (neben Leer 91.5)
91.7 MDR 1 Sonneberg O3 (neben Smilde)
91.7 DR P3 Arhus O3 ( ,,)
92.0 Radio Stettin Stettin 538 O1-O3 (beide Tage)
92.0 Radio Nora ?? ?
94.3 RIAS 2 Berlin 462 O2-O3
94.3 SWR 3 Heidelberg O2
94.4 HR 1 Grosser Feldberg 356 O2
95.0 HR 2 Rimberg 333 O3
95.6 Fresh FM ?? Rijswijk Antenne Südwest O2
96.5 F inter Rouen 610 O2
96.8 Bayrern ! Cham 622 Sc.
97.0 SR Hörby 555 O2
98.9 ?? Popmusik Antenne Südost
98.9 D Deutschsprachig ???
99.5 Musique 3 Liège 310 O2
100.1 Radio Norge Zum erstenmal in Rottum sc
100.1 Radio SAW ??Antenne Ost O2
101.5 Classic FM Tacelneston 380 immer da O2-O4
106.7 Sonneberg Sc
106.7 Rock Und Pop das war doch??
107.6 Ostseewelle Garz rügen O2 Zwischen Regionalsender

Op 88.8 hatte ich am Mittwoch nog eine MS-reflection von 10 sec. Schlavischer sender??

Da war noch veil mehr. Aber der Antenne dreht mit Rotor langsam. Es dauert lange bis man eine Frequenz complet abgesucht hat.
Ein completter Scan kommt sicher. Wer hilft?? Essen und Drinken gratis.

Grüsse Gerard





91.7






von Gerard Groningen - am 04.05.2010 21:25
Iks202, ein polnischer DXer hat ein Youtube-Video eingestellt, welches eine hervorragende Erweiterung zu den Sony XDR HD-Geräten vorstellt:
Der XDR F1HD I2C Controller ermöglicht:
- individuell einstellbare Filterbandbreiten (!)
- einen erweiterten Frequenzbereich, sodass auch das ganze OIRT-Band abgedeckt ist, er hat nun eine Bandbreite von 60 - 130 MHz statt nur von 87.5 - 108 MHz
- Die Frequenzschrittweiten werden von 100 kHz auf 5 kHz reduziert

Hier dieses Video: http://www.youtube.com/watch?v=A3eSn6k4Tu8

Es handelt sich hier offensichtlich um Konrad K. der diese Erweiterung konstruiert hat.

Ich zitiere Viktor R. aus der Skywaves-Mailingliste dazu:

Konrad K. from Plock, Poland
http://kkonrad.dyndns.org/log/
http://forum.radiopolska.pl/index.php?showtopic=20644 (registration needs)
http://wstaw.org/m/2012/04/10/tuner.jpg

Citing from polish forum (google's translation):

One of the best (if not the best?) Tuners for bandwidth DX 87.5 - 108MHz ... is even better!

After the last battle of the eavesdropping I ^(2) C bus on the receiver to read the signal and RDS decided to go further ... Using Arduino (exactly Seeeduino@3.3V - ATmega328) have written their own driver to XDRa. In addition to the SDA, SCL (I ^(2) C) were needed RDS (interrupt) and Reset (switching off the CPU and take control of scalakami DSP / IF).

What do we gain? The great possibilities! Here are some of them:

Frequency range from ~ 60 to 130MHz! (There is a function of temperature - official TEF6730 support band 65-108MHz)
5 kHz tuning step instead of 100kHz
Control your computer (this gives you the ability to control tuners from around the world)
Changing the de-emphasis (50/75ms or disabled) in the DSP
Reading the signal level
Replacing the coefficients of digital filters!
Setting the width of the digital filter has a fixed value
Disable AGC threshold or cut the signal change
All data from RDSu

And that's just a tiny part of what you can do ... Certainly possible to measure the deviation, the level of multipath. Unfortunately I have no details of the memory addressing individual DSP cores ... You can replace the 16 FIR filters with arbitrary bandwidth. The test I threw one of the narrowest filters available for AM-u. The result? Reception of NFM (eg taxis) improved to a very thin WFM hear ;)

It is interesting to add, that used DSP supports Phase Diversity (receiving the same signal from two antennas for best quality), and two decoders RDS. Unfortunately, XDR has only one intermediate (TEF6730), so do not listen to the ES-s on the two antennas at a time :) DSP also supports the decoding of stereo AM (CQUAM).

The only minor downside of the whole solution is that the tuner screen will not see anything (of course the radio without a computer works the same as before).

Probably throw some recording soon, and the tuner can be controlled remotely via the Internet.

I would also like to thank Melomanowi for their support and assistance throughout the project! Thanks a lot! ;)

von dxbruelhart - am 01.05.2012 08:31
So, mein S3 spielt wieder!!!

Richtig "ausgebrannt" war der Transistor Q5 (Seite 14).

Durch die großartige Hilfe eines guten Freundes funktioniert er nun wieder.

Ein neuer Transistor wird nun bestellt. Sonst ist nichts defekt.

Mit 1,8 V externer Versorgung konnte der kaputte Transistor überbrückt werden. So wurde das Radiogerät wieder zum Spielen gebracht. Empfang ist genauso gut wie beim F1. Einfach großartig und immer wieder beeindruckend.

Zwei Elkos im unteren Block der 1. Platine (in der 6 und 12V-Zuleitung) werden auch noch ausgewechselt. Die sind auch nicht mehr die Besten.

Die Frage ist halt jetzt nur, wie ein solcher Transistor so derart ausbrennen kann, daß sogar die Füße und Lötpunkte schadhaft sind.

Mit der derzeitigen Überbrückung läuft er schon seit Stunden fehlerfrei.

Danke nochmal für die Tips!

Ich bin jetzt noch am Überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, dem Gerät nur noch 12 Volt zuzführen. Dann wäre er mobil einsetzbar und auch die "Problematik" mit der 110V-Netzspannung wäre gelöst. Ist halt jetzt die Frage, wie sich das mit einem eingebauten Spannungswandler 12 auf 6 Volt verhält bzw. wieviel Leistung hier benötigt wird.

von Daniel28-55-59 - am 25.12.2012 19:07
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