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Was passiert mit dem UKW-Bereich nach der FM-Ära?

Startbeitrag von Thorsten Jaspert am 20.08.2003 23:24

Was soll eigentlich mit dem UKW-Bereich in Zukunft passieren, wenn DAB erfolgreich eingeführt sein sollte. Wird dann im alten UKW-Bereich auch in der DAB-Norm senden. Wenn ja, müsste dann auch die Radiogeneration dieser Zeit DAB auf UKW empfangen können. Oder sind heute DAB-Empfänger auch darauf vorbeireitet ?

Antworten:

Es wird keine "Zeit nach UKW" geben. Weder in Deutschland noch anderswo.

Das UKW-Radio wird sich inmitten der Digitalisierung ebenso wie Buch und Zeitung behaupten wollen. DRM mag (hoffentlich!) ein anderes Thema sein.

gb

von gb - am 20.08.2003 23:35
genau, der zwang alles zu digitalisieren wird an dieser Rundfunktechnischen Institution sich die Zähne ausbeissen.

von elchris - am 21.08.2003 00:35
Dann können wird endlich ungestört senden...

von Piraten-Kenner - am 21.08.2003 05:18
Anarchie wie in Italien, ein utopischer Traum ...

von Thomas Birkle - am 21.08.2003 09:53
Von mir aus, kann UKW weiter zugemüllt werden, bis nur noch Inselchen übrig bleiben und man alle 20 km die Frequenz wechseln muß. ;)



von Reinhold Heeg - am 21.08.2003 10:09
Die Frage muss lauten:

Was passiert mit dem DAB-Bereich nach der Digitalradio-Ära?

Diese steht vermutlich eher zur Debatte.

von DAB - am 21.08.2003 10:15
@Thomas Birkle:

Das wäre schon gut aber dann lieber "gemischte Anarchy" wie südlich von Napoli.
"richtige Sender" (ÖR) + "private Sender" + Private Piraten" ...
DAs wäre was schönes!!



von frequenzfreak - am 21.08.2003 10:16
Man sollte nach wie vor damit aufhören, DAB als Ablösung von UKW zu sehen. UKW hat das bei MW auch nicht geschafft. Ich würde sagen, DAB gehört in alle neuen Empfänger mit verbaut (wenn die Chips entsprechend billig sind), genauso wie DRM. Wenn der Markt dann mal halbwegs mit diesen Kombiempfängern gesättigt ist, ists für Programmanbieter egal, ob sie über UKW oder DAB oder DRM senden und dem Hörer ists auch egal. Der drückt nur die >> Taste, um zum nächsten Sender zu gelangen oder ruft irgendwelche fest eingespeicherten Stationen ab. Wichtig wäre aber seitens der Geräteindustrie, DAB möglichst billig in alle neuen Geräte mit zu verbauen. Und es gehören schleunigst weitere und bessere Ensembles her.

von Andreas W - am 21.08.2003 10:21
DAB oder überhaupt digitale Empfangstechnik muss eins bieten: Gleichwertigkeit. Auf DVB-S sind alle analogen Sender auch digital vertreten, bei der Kabelvariante sieht es digital noch mau aus, also hat es so gut wie niemand... Also, DAB bring mir alle Sender die ich auch auf UKW hab (auch Nachbarländersender) dann reden wir weiter, vorher kann der Standard von mir aus vor sich hin dümpeln.

von elchris - am 21.08.2003 10:30
@Chris.:
Im Gegensatz zu Analog-Kabel/Digital-Kabel kriegst du DAB ja hauptsächlich als Kombigerät, also mit UKW. Da braucht DAB nicht unbedingt nochmal den gleichen Sch... abbilden, finde ich.

Wichtig wäre nur, dass man nicht zwischen DAB und UKW umschalten muss, sondern dass (von mir aus anhand der PI-Codes) die Programme sortiert werden und gemischt abrufbar sind. Dann merkt kein Mensch mehr, ob UKW oder DAB oder gar DRM.

Ein weiteres Problem ist das Antennenproblem: kein Mensch baut sich zwei Antennen an seine Empfangsgeräte ran (es sei denn für Handies). Daraus folgt: Mit EINER Antenne muss DAB und UKW gehen. Daraus folgt wiederum: Die Feldstärke für DAB muss erhöht werden (dann klappts auch mit dem Indoor Empfang, der derzeit absolut mau ist), das L-Band kann in den Orkus gekippt werden. Das mit der Antenne muss irgendwie möglich sein, denn der DAB Bereich hat recht genau doppelte Frequenz des UKW-Bereichs, einmal lamda/4, einmal lamda/2, was solls, muss irgendwie gehen.

Das wäre für mich dann echt das Optimum, ob Autoradio, Hifi-Stereo-Tuner oder Radiowecker. Ich stell das Ding hin, das Gerät macht eine Minute lang Suchlauf, merkt sich alle relevanten Programme (bei DRM also nicht unbedingt Radio Usbekistan auf irgendner Kurzwelle), sortiert die nach PI-Codes und stellt sie so sortiert zur Verfügung.

Ich zappe mich dann der Reihe nach durch und speichere die, die mir gefallen, das könnte z.B. so aussehen:
Bayern 1 (UKW), (=>speichern auf Platz1)
Bayern 2 (UKW), (=>speichern auf Platz2)
Bayern 3 (UKW), (=>speichern auf Platz3)
Bayern 4 Klassik (DAB), (=>speichern auf Platz4)
B5aktuell (DAB), (=>speichern auf Platz5)
BR mobil (DAB), (=>speichern auf Platz8)
BR Modul (DAB), (=>speichern auf Platz9)
BR Info(DAB),
BR Business(DAB),
BR Verkehr(DAB),
Antenne Bayern (UKW), (=>speichern auf Platz6)
Rockantenne (DAB), (=>speichern auf Platz7)
Galaxy (DAB), (=>speichern auf Platz10)
DLF (UKW), (=>speichern auf Platz11)
DRadio Berlin (DRM), (=>speichern auf Platz12)
RTL Radio (DRM), (=>speichern auf Platz13)
...

Ob DAB, UKW oder DRM merke ich als Ottonormalverbraucher nicht. Angezeigt wird nur die Senderkennung und evtl. ein Radiotext oder PAD. Einzig bei schlechtem Empfang merkt man es, obs rauscht oder blubbert. Das wäre für mich ein Optimum an Bedienungskomfort und praktischem Nutzen.
Für interessierte muss natürlich ein Modus verfügbar sein, in dem man wie bisher die Frequenz/DABKanal auswählen kann. Außerdem sollte man bei teuren Geräten trotzdem die Möglichkeit haben, für jeden Wellenbereich separat eine Antenne anzuschließen, um sozusagen das Optimum rauszuholen.

von Andreas W - am 21.08.2003 11:00
Nein, praktisch gesehen ist es nicht möglich, im UKW-Band DAB zu senden. Koordiniert für DAB sind in Europa einzig allein Teile des VHF-Bandes und das L-Band.

von hybrid - am 21.08.2003 11:34
Ursprünglich stand in den Prospekten aus der bayerischen Versuchsphase, dass DAB nach Räumung des UKW-Bandes dorthin umziehen soll. Band III sollte nur ein Zwischenlager sein. Diesen Gedanken hat man aber wohl aufgegeben.

Sollten wir nicht mal eine Art Unterschrifenaktion machen mit dem Ziel, weitere Plätze im Band III so schnell freizugeben, wie man jetzt z.B. in Bayern bauen kann? Technischer Forstschritt (egal welcher) verträgt es nicht, dass die Umsetzung Jahrzehnte dauert und zwar nur, weil irgendwelche Gremien noch immer im Steinzeittempo arbeiten.

Rudi

von RudiP - am 21.08.2003 11:49
@ rudip
stimmt scho, wenns weiterhin so träge geht wird´s nix mehr mit DAB. Ma kann scho a unterschriftenaktion im web machen aber ob des was bringt.....
Ich spreche DRM sowieso bessere Chancen ein den Markt zu erobern.



von Onabi - am 21.08.2003 12:12
:spos: :spos: :spos:
@Andreas: Richtig, nur so geht's !
Die alte Trennung LW/MW/KW/UKW/DAB muss weg.

von KlausKB - am 21.08.2003 12:12
Ich hör immer nur DRM. Ich hab nix gegen DRM, aber wenn's damit auch nicht so voran geht, was mach'mer dann? Das System funzt, aber weit und breit keine Geräte in den Läden, außer Ankündigungen, daß bald was kommt (siehe anderen Thread mit der häßlichen DRM-Kiste)
@KlausKB: erläuter das mal näher, wie du dir das vorstelltst, die Trennung von den verschiedenen Bändern aufzuheben. DW auch auch UKW, FFH auf die KW, oder wie oder was? ;)
Gruß, Reinhold



von Reinhold Heeg - am 21.08.2003 12:19
Lies einfach Andreas' Posting weiter oben, dann weißt Du, worum es geht !

von hybrid - am 21.08.2003 12:23
@Reinhold:
Na wie ichs eben geschrieben hab. Es soll letztendlich egal sein, über welches System ein Sender abgestrahlt wird, der Benutzer soll das gar nicht merken. PI-Codes wären doch hervorragend geeignet, Sender aus verschiedensten Systemen zu sortieren. Im Grunde ein Konzept wie die Lemon Volksbox bei SAT: Analog-Radio/ADR/DVB-S Stationen bunt gemischt, ohne dass ich mir groß Gedanken machen muss, hu, sendet der nun über ADR oder DVB-S oder wie oder wo? Er ist halt einfach da!!! Und wenn nun wirklich Kombichips DRM / DAB einfach möglich sind, dann ists doch echt kein Problem, zwischen B5aktuell aus DAB und dem DLF aus UKW noch ein RTL Radio aus DRM zu schieben, oder? Das Radio sollte sich immer den bestklingendsten Übertragungsweg raussuchen, also abhängig von Bitrate DAB->UKW->DRM oder UKW->DAB->DRM. Kann doch in heutiger Zeit nicht schwierig sein, sowas zu realisieren, oder?

von Andreas W - am 21.08.2003 12:26
Achso, DAS! Sag das mal der Geräteidustrie. Aber das wird eh nix. Wozu auch? Ich weiß, wo ich MEINEN Sender zu suchen habe, mehr muß ein Radio nicht können.
Gibt es nicht sowieso schon Geräte, denen es egal ist, auf welchem Band die gespeicherten Programme empfangen werden können?
Aber darum geht's ja hier nicht. Die Frage war, was passiert mit dem UKW-Band, wenn die analoge Zeit vorüber ist. Fraach misch mol en zwanzisch Juhr, do kann isch der's villeischt saa :D
Gruß, Reinhold



von Reinhold Heeg - am 21.08.2003 12:31
Genauso wie es Andreas oben beschrieben hat. Eine Kiste, egal ob Autoradio, Radiowecker usw., da steht nur Radio drauf. Keine Tasten für Wellenbereiche.
Das Teil speichert nach dem ersten Einschalten alle empfangbaren Sender ab und sortiert sie.
Ich wähle dann nur noch den Sender, den ich hören will.
Dabei spielt es keine Rolle, ob der in DAB oder UKW vom nächsten Hügel kommt, über LW in DRM aus Aholming oder über Kurzwelle aus Portugal.
Auf welchem Weg ein Sender in die Kiste gelangt, ist völlig zweitrangig, für Normalhörer eh uninteressant.
Und wenn FFH meint, es müsse in DRM aus Russland senden, bitteschön.



von KlausKB - am 21.08.2003 12:32
@Reinhold Heeg:

DRM wird allein schon deshalb kommen, weil es senderseitig so kostengünstig ist. Da kann man riskieren, für eine Zeitlang quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu senden, was bei DAB allerdings um ein vielfach höhere Kosten mit sich bringt.

Über die Katze, die sich hier selbst in den Schwanz beißt (oder war's ein anderes Tier?) brauchen wir ja wohl nicht mehr zu diskutieren.

Der Verbraucher wird DAB nur dann akzeptieren, wenn er nach einem Umstieg auf DAB nicht weniger Programme empfängt wie vorher. Aus diesem Grund ist auch die Kombination UKW/DAB wie oben angesprochen sinnvoll, weil so ja noch mehr Programmvielfalt empfangen werden kann und der Kaufanreiz wächst.

Andererseits wird sich niemand einen DAB-Empfänger zulegen, wenn er anschließend seinen Lieblingssender (etwa den SWR, RPR oder bigFM in Düsseldorf) weiter auf UKW hören muss. Daher sollten die Kleinstaatler mal besser darüber nachdenken, wie man die traditionellen UKW-Overspills auf DAB abbilden kann, etwa durch Austrahlung der wichtigsten rheinland-pfälzischen Programme im Rheinland und Ruhrgebiet oder der entsprechenden niedersächsischen Programme im Münsterland und Ostwestfalen (Slogan: Bisher empfängst Du SWR 3 nur mit Rauschen, aber mit diesem neuen Radio ist der Klang lupenrein!).

Was ich überhaupt nicht sehe, ist irgendeine Konkurrenz zwischen DRM und DAB. Demnächst werden wir einfach zwei Knöpfe mehr am Radio haben, fertig. Je mehr desto besser. Und, Reinhold Heeg, wenn Dein Arbeitsplatz mit einem Erfolg des DAB sicherer wird, würde ich an Deiner Stelle DRM ebenso euphorisch begrüßen.

von alqaszar - am 21.08.2003 12:35
@algaszar: Ich will überhaupt keinen Knopf mehr am Radio. Das muss das Ziel sein.

von KlausKB - am 21.08.2003 12:39
*g* Das Radio sollte gleich erraten, welchen Sender du hören willst ;-) Ohje, was da dann wohl raus kommt...
Kennt ihr die Story mit dem selbstlernenden Videorekorder, der aufgrund der Sehgewohnheiten selbständig Sendungen aufzeichnet? Ist echt witzig...

von Andreas W - am 21.08.2003 12:42
Ach ja, nachzulesen unter
http://home.t-online.de/home/akrue/dumm54.htm
(letzter Abschnitt).

von Andreas W - am 21.08.2003 12:44
"Das Radio sollte gleich erraten, welchen Sender du hören willst."
Genau, und zwar je nach Stimmungslage.
Ein paar Knöppe können ja bleiben, aber bitte keinen für irgendwelche Wellenbereiche.

@Reinhold: "Aber das wird eh nix". Wieso denn gleich schon wieder so negativ?
Immer diesen Bedenkenträger, deshalb geht ja in D nix vorwärts.

von KlausKB - am 21.08.2003 12:48
Na, der Hörer sollte schon noch merken, über welche Welle/Betriebsart er den Sender empfängt. Es sollte da vielleicht mehrere Betriebsmodi geben:
- den automatischen Modus, wie von Andreas W. beschrieben; auch mit Anzeige des Wellenbereichs/Betriebsart und Frequenz.
- den klassischen Modus, Einstellung des Wellenbereichs und der Frequenz
- Speicherbetrieb wie bei der Lemon Volksbox
Der klassische Modus müsste aber in jedem Gerät drin sein; ich will öfters Z.b. auch eine bestimmte Frequenz beobachten, um rauszufinden, was auf dieser Frequenz hörbar ist. Der interessierte Normalhörer will das auch mal machen.
Ein Radio mit vielen Knöpfen ist mir doch noch lieber, als alle Einstellungen über Menüs machen zu sollen; ein Radio fast ohne Knöpfe/Schalter ist z.B. der Lowe HF-150; das Bedienkonzept ist da vielleicht wirklich nicht ganz optimal.

von dxbruelhart - am 21.08.2003 12:55
Alle hier im Forum sind keine "Normalhörer". Dass wir gerne viele Knöpfe zum spielen haben, liegt auf der Hand.
Aber wenn DAB, DRM und was auch immer ein Erfolg werden sollen, dann müssen die Geräte so simpel zu bedienen sein, wie nur irgend möglich.
Alles andere verwirrt die Leute nur.
Von mir aus können da auch jede Menge Knöppe sein, nur KEINE für die Wahl von LW/MW/UKW usw. Die Trennung muss weg.

Wenn ich heute an meinem Autoradio die Langwelle einstellen will, dann muss ich erst in ein Menü rein, dann wieder eine Taste drücken und kann dann erst LW oder MW auswählen.
Das macht kein Mensch, und in voller Fahrt ist das auch noch lebensgefährlich.



von KlausKB - am 21.08.2003 13:29
Nervig ist auch bei vielen Radios, dass sie getrennte Programmspeichergruppen haben für UKW, KW, MW und LW. Was soll man mit 6 Speicherplätzen für die LW anfangen? Warum ist es nur bei wenigen Radios möglich in einer Speicherbank Sender von verschiedenen Bändern abzulegen?

von Analogiker - am 21.08.2003 13:38
Da weiß ich ein Gerät mit wenig Knöpfen und fast ohne Bedienungsanleitung zu bedienen ist, das PersTel DR 101. Und um von DAB auf UKW zu kommen, ist auch ganz simpel, nur 2 Knöpfe müssen gedrückt werden, falls noch nix gespeichert ist, muß halt noch einer (der zum Tunen) gedrückt werden.
Das wäre ein Gebrauchsmuster wert, die Idee mit dem sich selbst auf die orstüblich empfangbaren Programme einstellenden Empfänger. Schonmal daran gedacht, der, der hier zuerst die Idee hatte? Bei TVs und Videorecordern kennt man das ja schon länger, Strom und Antenneenkabel rein, dem TV gesagt, über welche Empfangsart man vor Ort verfügt, Land eingegeben und schon rennt der Suchlauf los.
Gruß, Reinhold



von Reinhold Heeg - am 21.08.2003 13:41
Reinhold Heeg schrieb:

Zitat

Bei TVs und Videorecordern kennt
man das ja schon länger, Strom und Antenneenkabel rein, dem
TV gesagt, über welche Empfangsart man vor Ort verfügt, Land
eingegeben und schon rennt der Suchlauf los.

Und das Ergebnis (Sortierung) ist dann meist ein einziges Chaos, weil irgendwelche Sender nicht erkannt werden (Lokalsender z.B.), das lokale Dritte ganz hinten landet usw. Hab' noch nie einen automatischen Suchlauf bei TV und Video gesehen, der richtig gut funktioniert hat.

von Brubacker - am 21.08.2003 13:44
Was wir brauchen, ist die bedienerfreundliche, eierlegende Wollmilchsau mit hohem Nutzwert. Das Teil muss ALLE Modulationsarten beherrschen, na ja, SSB muss es vielleicht nicht können. Obwohl, wenn es HF-FAX beherrschen würde, dann könnte man sich z.B. die Wetterkarten vom DWD ausdrucken lassen.
Aber wir wollen es ja nicht übertreiben.

von KlausKB - am 21.08.2003 13:50
Unsere Gremien sind jetzt dabei, das zu verwirklichen, was selbst die Goebbels-Schnauze (Volksempfänger) nicht geschafft hat: Keinen grenzüberschreitenden Rundfunk, keinen Overspill. Was ist, wenn solch ein Mitteldann mal in falsche Hände gerät?

von jkr - am 21.08.2003 14:01
@Reinhold Heeg:
Von dem hab ich auch die Idee ;-) Finde das echt sehr gut, dass man da UKW und DAB gleich bedient.

@Brubacker:
Beim TV gibts halt keine Codes, nach denen man etwas sortieren kann. Im Autoradio finde ich das schon immer recht praktisch, wenn ich einfach mit der > Taste eine Station weiter komme. Die Sortierung nach PI-Codes ist sinnig, da dort Land, Bundesland und Senderkettennummer meist ordentlich abgespeichert ist. So hab ich dann hier im Autoradio die Reihenfolge:
R.Charivari... R.Chiemgau..... Ö1, R.Salzburg, Ö3, FM4, DLF ... Bayern 1-5 ... Antenne Bayern ... DRadio...
Je nach Empfang sortiert sich dann zwischen FM4 und Bayern 1 noch Antenne Salzburg, Welle 1, und Krone Hit Radio ein, oder fällt DLF oder das DRadio raus.

Die Reihenfolge ist jedenfalls finde ich sehr sinnig. Und auch im DAB wird ja das Konzept der PI-Codes fortgeführt, also nach D315 von B5aktuell folgt D316 und D317 für BR Mobil bzw. Das Modul. Oder nach D318 von Antenne Bayern folgt dann D319-D31F für die Rockantenne, Galaxy, Fantasy Bayern und die drei Wortkanäle des BR. Ist doch sehr gut so.

Und was DRM betrifft: selbst die Deutsche Welle passt noch rein: D200 z.B. (was hat die denn im Berliner DAB für nen PI-Code?) Oder RTL (hat eh schon einen PI-Code von UKW her)... Und dann gäbs da ja noch die Sprache als Sortierkriterium und dergleichen. Da könnte man viele feine Sachen machen, wenn man nur wollte. Alles unter einen Hut. Kann doch nicht so schwierig und v.a. teuer sein, oder? Und man unterscheidet dann vielleicht nicht mehr UKW und MW/LW und KW, sondern nach Versorgungsgebieten: lokal/regional/national/international beispielsweise.

von Andreas W - am 21.08.2003 14:13
Die Programmanbieter sehen das wohl doch etwas anders:
ERST mal müssen die Geräte auf den Markt.. dann kommen die Programme !

Kein Sender ist bereit, sein Geld ins Jenseits zu schleudern..
Irgendwie ist das schon so ne Art Teufelskreis:

Keine attraktiven Programme seitens der Veranstalter > kein Hörer/ Konsumenteninteresse > keine günstigen Geräte auf dem Markt > kein Absatz > und wieder von vorn...

von gowest - am 21.08.2003 16:06
DAB schrieb:

Zitat

Die Frage muss lauten:

Was passiert mit dem DAB-Bereich nach der Digitalradio-Ära?

Diese steht vermutlich eher zur Debatte.


Solange über DAB so intensiv diskutiert wird, kann es wohl noch nicht tot sein.

von _noname_ - am 21.08.2003 19:25
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