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Kartellamt ermittelt gegen KD,UM+Premiere wg. Zwangsboxen

Startbeitrag von transponder am 11.09.2008 15:32

Endlich geht es diesen drei Unternehmen an den Kragen. Es fehlt noch Kabel BW. Da diese den Kunden bestimmte Boxen für den Empfang ihrer Angebote vorschreiben, hat das Kartellamt nun Ermittlungen eingeleitet. Hoffentlich hagelt es bald Abmahnungen:
Zitat
Wie das Bundeskartellamt auf Anfrage von Digitalmagazin bestätigte, führt die Behörde ein Verfahren gegen die drei Unternehmen Unity Media, Kabel Deutschland und Premiere. "Ihre Geschäftspraxis, bestimmte Inhalte über proprietäre Boxen zu vertreiben, wird kartellrechtlich überprüft", erklärte eine Sprecherin gegenüber Digitalmagazin. Die Behörde moniert, dass zum Empfang der Angebote der Unternehmen jeweils eigene Digitalreceiver notwendig sind. Untersucht wird, ob es sich dabei um die Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung handeln könnte. Ob weitere Unternehmen von der Untersuchung betroffen sind, wollte die Sprecherin auf Anfrage von Digitalmagazin nicht sagen. Das Bundeskartellamt, welches das Verfahren im Sommer eingeleitet hat, sei durch eigene Marktbeobachtungen auf das Problem aufmerksam geworden, hieß es in Bonn. Für das Verfahren gelten keine Fristen, so die Sprecherin, ein Termin für den Abschluss des Verfahrens könne nicht genannt werden.

http://www.infosat.de/Meldungen/?srID=5&msgID=48969

Antworten:

Sehr gut, hoffentlich zeigt sich das Kartellamt nicht so zahnlos wie bei den Energieversorgern.


von Nohab - am 11.09.2008 17:04
:spos:
Ich fürchte aber die Kabel-Lobby wird daran arbeiten das nichts passiert.
Als nächstes wäre der Gesetzgeber gefragt der Koppelverträge bei Vermietungen unterbinden müsste.


von mor_ - am 11.09.2008 17:49
Koppelverträge verbieten?
Das wird nicht passieren. Schon deshalb, weil auch Mobiltelefonverträge und Internetzugänge
eben solche Koppelverträge darstellen. Das ist normalerweise auch kein Problem, da die
notwendige Hardware nicht zwingend beim Vetragsanbieter gekauft werden muß,
man kann schließlich sein altes GSM-Telefon mit der neuen Karte weiterverwenden.
Der Zwang, ein bestimmtes, vom Zugangsanbieter vorgeschriebenes und geliefertes Gerät zu verwenden,
der ist allerdings angreifbar und es ist gut möglich, daß sich irgendwann auch die
EU-Wettbewerbskommission dafür interessiert.


von Nohab - am 11.09.2008 20:43
Na das klingt doch löblich. In der Schweiz dreht ja derzeit auch eine heftige Diskussion um Kabel-Zwangsboxen die Runden. Dort findet diesbezüglich dieser Tage auch im Nationalrat eine Debatte zur Erzwingung eines freien Boxenzugangs statt.

von Wrzlbrnft - am 12.09.2008 05:53
Zitat
Nohab
Koppelverträge verbieten?
Das wird nicht passieren. Schon deshalb, weil auch Mobiltelefonverträge und Internetzugänge eben solche Koppelverträge darstellen.

Der Vergelich hinkt aber, finde ich. Denn ein Mobiltelefon ist nicht so wichtig, wie der Rundfunkempfang. Gerade bei so einem Existenzrecht sollte möglichst viel Freiheit herrschen. Jemand, der als Mieter keine andere Möglichkeit als Kabel hat, wird gedrängt auf DVB-C umzusteigen, hat aber keine Receiver-Wahl. Er muss für jeden Receiver + Karte in der Wohnung extra Geld bezahlen und bezahlt so deutlich mehr als vorher zu schlechteren Konditionen.
z.B. Aufnehmen? Oft nicht möglich und nicht gewünscht.

Verständlich, dass sich die Menschen hier über den Tisch gezogen fühlen und meiner Meinung nach haben sie auch Recht.
De facto werden die Leute hier in ihren Freiheiten beschnitten und auf bestimmte Sachen festgelegt, die sie nicht beeinflussen können. Dafür dürfen sie aber mehr Geld bezahlen. Da stimmt doch was nicht.

Auch wenn es vielleicht unwahrscheinlich ist, aber ich hoffe auch, dass diese Zwangsboxen ein Ende finden. Welchen Receiver ich mir in die Wohnung stelle, sollte doch schon mir überlassen bleiben. Ich habe nichts dagegen, wenn die Kabelbetreiber mir beim Vertragsabschluss einen "eigenen" Receiver zu günstigen Konditionen anbieten, aber aufzwingen lassen will ich mir da eigentlich nichts.
Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum ich mit DVB-S viel glücklicher bin.

von Sebastian Dohrmann - am 12.09.2008 06:38
Könnte da vor allem Premiere keine Probleme mit der Verschlüsselung bekommen? Laut einem Bericht einer Zeitschrift (ich glaube es war die Sat+Kabel) benutzt doch Premiere eine modifizierte Version von Videoguard. Laut dem Artikel ist das ja auch der Grund warum die neuen Premierekarten nur in "Premiere Zertifizierten" Receivern laufen. Andere Receiver oder CA-Module können, obwohl "geeignet für Videoguard" drauf steht, nichts mit diesen Karten anfangen. Jetzt ist natürlich die Frage was Premiere macht wenn ihnen die Sache mit den Zwangsboxen untersagt wird. Stellen die dann schon wieder die Codierung um? Dann hätte Premiere aber schwer zu rudern denn dann hätte man zig Millionen Euro in den Sand gesetzt und das können die nicht einfach so wegstecken.

von Spacelab - am 12.09.2008 07:13
Zitat
mor_
:spos:
Ich fürchte aber die Kabel-Lobby wird daran arbeiten das nichts passiert.
Als nächstes wäre der Gesetzgeber gefragt der Koppelverträge bei Vermietungen unterbinden müsste.


Ich denke mal das mor die Zwangsverkabelung in einer Mietwohnung damit meinte.
Denn diese gehört genauso abgeschafft.

von _Yoshi_ - am 12.09.2008 08:51
Diese neue Philips NDS Zwangsbox von premiere ist ne Katastrophe. Ich hab das Teil mal zwischen die Finger gekriegt....sowas langsames und unübersichtlich zu bedienendes habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Man hat da nichts gelernt...

von Terranus - am 12.09.2008 09:04
Läuft das Teil unter dieser Betaresearch Software die meinen Vater schon vor Jahren auf der dBox1 und später auf der dBox2 gequält hat? Die alte dBox2 von Sagem hat ganz schön geschnauft unter dieser Premiere Software damals. Mit der Sagem original Software war das Teil aber hingegen richtig schnell.

von Spacelab - am 12.09.2008 09:15
Hallo,

ich muss ja sagen, dass ich nach meinem Umzug nach Hessen den Umstieg von Kabel auf DVB-T zunächst als Rückschritt empfunden habe (nur 20 Programme, deutlich schlechtere Bildqualität), aber wenn ich diese Diskussionen hier mitverfolge, bin ich eigentlich doch wieder froh, nicht an einem Zwangskabel zu hängen...

Ach so, das noch:
Zitat
Wrzlbrnft
Deutschland muss wieder Teilland werden!

Besserer Vorschlag: Deutschland unter seinen Nachbarn aufteilen. Wer braucht heutzutage schon noch Deutschland bzw. das, was davon noch übrig ist?

Beste Grüße
DAC324

von DAC324 - am 12.09.2008 09:38
Selbst als Nicht-Premiere-Nutzer ist man bei der Kabelreceiverwahl dennoch nicht besser dran und auf diese Premiere-Zwänge angewiesen, zu denen z.B. das Verbot gehört, sich die Senderliste nach eigenem Belieben zu sortieren und nicht genutzte Dienste komplett zu löschen, statt eines Zwangssuchlaufes, der nach Ausschaltes des Geräte alles nach KDG/Premiere wieder einrichtet. Eine freie Gerätewahl, ohne dieses vordoktrinierte Eigenleben der Box ist auf alle Fälle eine wesentliche Verbesserung und hoffentlich bald Realität.

von Radio_DDR - am 12.09.2008 10:25
Die Software erinnert in der Tat an die Anfänge der dbox1. Auch das Design erinnert entfernt daran. Von der Geschwindigkeit her ist die Box wirklich sowas wie die beta.
Dass man sowas heute überhaupt noch auf den Kunden loslässt ist schon bemerkenswert. Da wurde mit "heißer Nadel" gestrickt wie der Politiker sagen würde.
Die Senderliste wird automatisch geordnet, die Premiere Kanäle beginnen bei 100. ARD ist auf 1, ZDF auf 2 etc.

von Terranus - am 12.09.2008 10:45
Zitat
Terranusl
Dass man sowas heute überhaupt noch auf den Kunden loslässt ist schon bemerkenswert.

Die dBox1 war ja zur damaligen Zeit auch schon veraltet. In der Kirch Biografie wurde ja geschrieben das so mancher Plan den Leo hatte nicht verwirklicht werden konnte weil die Box einfach nicht mitgespielt hat und die Software auch nie den technischen Stand erreicht hat wie sie sollte. Leo Kirch bzw. sein "Cheftechniker" hatte sich ja damals sowieso zum Gespött gemacht. Die Leute bei Nokia sollen sich heute noch vor lachen auf die Schenkel klopfen weil ein deutscher eine ganze Lagerhalle, plus weitere hunderttausende, Digitalreceiver gekauft hat die damals schon veraltet waren und Nokia schon die Befürchtung hatte man müsse die Teile verschrotten weil sie niemand wollte. Das tollste aber war das man die Boxen total überteuert und ohne zu verhandeln(!) einfach so blind gekauft hat. Dieser Deal soll ja auch maßgeblich dazu beigetragen haben das DF1 Pleite ging.

von Spacelab - am 12.09.2008 11:18
Kabel BW ist nun definitiv von der Kartellamtsuntersuchung NICHT betroffen. Sprecher der drei anderen betroffenen Unternehemen verweigern jede Stellungnahme mit Verweis auf das schwebende Verfahren. Verstehen muss man nun aber nicht, warum Kabel BW nicht betroffen ist....
Zitat
Kartellamtsermittlungen wegen proprietärer Digitalreceiver - Update 12.09.2008 Kabel BW ist von den Ermittlungen des Bundeskartellamtes gegen Premiere, Kabel Deutschland und Unity Media nicht betroffen. „Ein Verfahren des Bundeskartellamts gegen Kabel BW ist nicht anhängig“, erklärte ein Sprecher auf Anfrage von Digitalmagazin (DM). Wie DM in der Ausgabe vom 12. September berichtete, führt die Behörde ein Verfahren gegen die drei Unternehmen Unity Media, Kabel Deutschland und Premiere. „Ihre Geschäftspraxis, bestimmte Inhalte über proprietäre Boxen zu vertreiben, wird kartellrechtlich überprüft", erklärte eine Sprecherin gegenüber Digitalmagazin. Die Behörde moniert, dass zum Empfang der Angebote der Unternehmen jeweils eigene Digitalreceiver notwendig sind. Untersucht wird, ob es sich dabei um die Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung handeln könnte. Sprecher von Unity Media, Kabel Deutschland und Premiere wollten sich mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht äußern.

http://www.infosat.de/Meldungen/?srID=8&msgID=49021

von transponder - am 12.09.2008 13:42
Interessant finde ich die Ausführungen des Users "mischobo" aus BN zum Thema.
Herrn mischobo wird eine sehr starke unity nähe nachgesagt
"Gegen Kabel BW wird aber nicht ermittelt, weil Technisat sich nur über Unitymedia, Kabel Deutschland und Premiere beim Kartellamt beschwert hat. Das erklärt auch, warum bislang nur die Infosat das Thema aufgegriffen hat.
Aufgrund der Beschwerde seitens Technisat hat das Kartellamt dann mit der Marktbeobachtung begonnen.
Die Ermittlungen seitens des Kartellamtes dürfte die Einführung von CI plus nicht unereheblich forcieren
..."

von mor_ - am 12.09.2008 15:06
Nicht nachgesagt, er selbst hat bestätigt, dass er bei UM arbeitet. Er ist zuweilen aber auch recht kritisch gegenüber seinem Arbeitgeber.

von Terranus - am 12.09.2008 15:09
Zur Klarstellung:
Bei Unitymedia ist keiner auf die Zwangsboxen (der TechnoTrend und Samsung-Schrott ;-)) angewiesen, es steht jedem frei, sich einen Receiver, Alphacrypt Classic-Modul (beides muss natürlich zusammen funktionieren) und eine IO2-Smartcard (das ist das wichtigste, UM01-Karten funktionieren im Alphacrypt nicht) zu besorgen, und schon hat man mehr oder weniger freie Receiverwahl.

Zitat

Der Vergelich hinkt aber, finde ich. Denn ein Mobiltelefon ist nicht so wichtig, wie der Rundfunkempfang. Gerade bei so einem Existenzrecht sollte möglichst viel Freiheit herrschen. Jemand, der als Mieter keine andere Möglichkeit als Kabel hat, wird gedrängt auf DVB-C umzusteigen, hat aber keine Receiver-Wahl. Er muss für jeden Receiver + Karte in der Wohnung extra Geld bezahlen und bezahlt so deutlich mehr als vorher zu schlechteren Konditionen.
z.B. Aufnehmen? Oft nicht möglich und nicht gewünscht.

Bei größeren Wohnungsgesellschaften mit Zwangsverkablung, wo die NE4 durch ISH-KS / UM-Services betrieben wird und als sogenannte MMA-I ausgebaut wurde (= kompletter Erneuerung der Verkabelung, Verteiler und Verstärker in den ISPs und Multimediadosen in den Wohnungen), gibt es tlw. eine Zwangsbox pro Mieter kostenlos, tlw. sogar Internet-"Light" ebenfalls kostenlos, je nach NE4-Vertrag.

von WiehengeBIERge - am 12.09.2008 18:04
Meine frage steht immer noch; Was würde Premiere denn machen wenn sie ihre Zwangsboxen nicht mehr in der Form an den Mann bringen dürften? Dieses neue, von Premiere eingesetzte "verschärfte" Videoguard System ist ja mit dem "normalen" Videoguard inkompatibel und läuft bisher nur mit den Zwangsreceivern von Premiere. Wenn die jetzt wieder auf ein anderes Verschlüsselungssystem umstellen müssten hätten die Millionen in den Sand gesetzt. Und das könnte Premiere nicht einfach so wegstecken.

von Spacelab - am 13.09.2008 09:16
Zitat
WiehengeBIERge
Zur Klarstellung:
Bei Unitymedia ist keiner auf die Zwangsboxen (der TechnoTrend und Samsung-Schrott ;-)) angewiesen, es steht jedem frei, sich einen Receiver, Alphacrypt Classic-Modul (beides muss natürlich zusammen funktionieren) und eine IO2-Smartcard (das ist das wichtigste, UM01-Karten funktionieren im Alphacrypt nicht) zu besorgen, und schon hat man mehr oder weniger freie Receiverwahl.

(...)
Gegenfrage: Trifft es zu, dass Kunden, die bei UM eine andere als die vorgesehene Box benutzen, eine "Strafgebühr" von 5 Euro monatlich bezahlen müssen? Begründet wird dieser Umstand von UM - meines Wissens nach - mit dem Hinweis, dass bei Problemen mit der Box, bzw. der Decodierung beispielsweise der Privatsender, der werte Kabelnutzer zuallererst die Callcenter von UM anruft. Diesen Mehraufwand durch "Fremdreceiver" soll sich UM mit diesen 60 Euro pro Jahr vergüten lassen.

Sollte dies so zutreffen, würde ich wohl eher von einer weniger freien Receiverwahl sprechen, um nicht zu sagen, hier soll wohl der eigene "Schrott" - um in der Sprache des obigen Users zu bleiben - weiterhin an den Kunden gebracht werden.

von transponder - am 13.09.2008 10:03
Zitat
transponder
Diesen Mehraufwand durch "Fremdreceiver" soll sich UM mit diesen 60 Euro pro Jahr vergüten lassen.

Na schöne Methoden sind das. :rolleyes:

von Spacelab - am 13.09.2008 10:10
So, nochmal nachgeschaut. Bei der Preisliste von UM erscheint die Position tatsächlich unter Punkt 3.1.5.
http://blob.unitymedia.de/Download/AGB_Preisliste_ab_01-07-08,0.pdf
Zitat
3.1.5 Bereitstellung SmartCard und Digital TV BASIC monatlich 5,00 für vorhandenen Digital-Receiver

Pure Abzocke! Die Gängelung und Bevormundung der Kabelkunden erreicht hier wirklich neue Dimensionen. :sneg:

von transponder - am 13.09.2008 10:35
Zitat

Gegenfrage: Trifft es zu, dass Kunden, die bei UM eine andere als die vorgesehene Box benutzen, eine "Strafgebühr" von 5 Euro monatlich bezahlen müssen? Begründet wird dieser Umstand von UM - meines Wissens nach - mit dem Hinweis, dass bei Problemen mit der Box, bzw. der Decodierung beispielsweise der Privatsender, der werte Kabelnutzer zuallererst die Callcenter von UM anruft. Diesen Mehraufwand durch "Fremdreceiver" soll sich UM mit diesen 60 Euro pro Jahr vergüten lassen.

Wieso Gegenfrage, wenn du die Antwort bereits selbst gibst / weißt?

von WiehengeBIERge - am 14.09.2008 07:22
Man kann aber auch die bei Unity mit dem neuen "Zwangsreceiver" mitgelieferte Smartcard mit einem Alphacrypt Classic (nicht light!) in jedem x-beliebigen CI-Receiver nutzen, ohne 5 Euro Aufpreis zahlen zu müssen. Trotzdem ist diese Receivervorschrift nicht richtig, auch wenn sie sich leicht unterlaufen läßt. Schließlich werden die meisten Normalnutzer diese Möglichkeit nicht kennen. Eine freie Receiverwahl sollte es auf jeden Fall geben.

von Lahnwelle - am 14.09.2008 09:21
Korrekt. Bei neueren Receivern wird meist (darauf hat man selbst keinen Einfluss) die UM01 mitgeliefert, die darin funktioniert (angeblich übrigens auch in allen "geeignet für Premiere"-Receivern, ob das stimmt weiß ich aber nicht, da noch nie gesehen).
Links die UM01, Rechts eine I03, mit der es nicht geht.

Beide Typen können bei Neubestellungen noch dabei sein!

von WiehengeBIERge - am 14.09.2008 09:45
Zitat
transponder
So, nochmal nachgeschaut. Bei der Preisliste von UM erscheint die Position tatsächlich unter Punkt 3.1.5.
http://blob.unitymedia.de/Download/AGB_Preisliste_ab_01-07-08,0.pdf
Zitat
3.1.5 Bereitstellung SmartCard und Digital TV BASIC monatlich 5,00 für vorhandenen Digital-Receiver

Pure Abzocke! Die Gängelung und Bevormundung der Kabelkunden erreicht hier wirklich neue Dimensionen. :sneg:


Das eigentlich traurige ist ja, ich wäre ja bereits froh, wenn ich für diesen Betrag von meinem Kabelbetreiber (cablecom) ein entsprechendes Modul zur Miete ausgehändigt bekäme, mit dem ich meine Smartcard legal in einem mir genehmen Receiver betreiben dürfte. Klingt unterwürfig, ist aber so.

von Wrzlbrnft - am 14.09.2008 10:50
Endlich gehts den Zwangskabelanbietern mal an den Kragen mit ihren Zwangsreceivern. Schließlich haben es solche Anbieter nicht besser verdient.

von Yagi - am 14.09.2008 12:42
Sagt euch eine NetUnion-Box was? Die bietet unser Vermieter ab 1.12. im Zuge einer teilweisen Digitalisierung des Kabelnetzes an. Bietet Fernsehen mit Rueckkanal (zu Marktforschungszwecken!) und Internet for free. Der Monatspreis soll 19 EUR betragen. Ueber angebotene Fernsehsender und die hinter dem Internetzugang stehende Bandbreite (bzw. deren Beschraenkungen) huellt man sich in Schweigen.

von PowerAM - am 14.09.2008 12:52
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