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Testbericht und Modifikation: Roadstar TRA-2350P

Startbeitrag von PowerAM am 29.09.2008 14:53

Der Roadstar TRA-2350P ist eine Mischung aus Kofferradio und Supersize-Weltempfaenger. Zu seinen stattlichen Abmessungen (185 x 290 x 70 mm) kommt ein auf der Kuechenwaage gemessenes Gewicht von 2,1 kg ohne Batterien oder Akkus. Der Roadstar kann wahlweise mit Netzstrom vom eingebauten Netzteil, mit externen 6 - 9 V oder mit je 4 Mono- oder Mignonzellen betrieben werden. Ich hatte sowas noch nie zuvor gesehen! Die Front wird dominiert vom Lautsprechergitter, einem riesigen Display, 'ner handvoll Tasten und 7 Drehknoepfen.

Zusaetzlich zu den eingebauten Antennen (Teleskop und Ferritantenne) sind externe Antennen fuer jeden Wellenbereich anschliessbar. Neben einem Anschluss fuer Stereokopfhoerer und einem Line-Out gibt es einen Anschluss, der mit "AM-IF" beschriftet ist. Soll u. a. fuer DRM taugen.

Empfangen kann der Kasten UKW, MW und KW in 3 Baendern, die aber lueckenlos den Bereich von 1,7 bis 30 MHz abdecken. Es gibt leider keine Langwelle und auch kein SSB. Die Abstimmschritte sind auf UKW von 100 kHz auf 10 kHz reduzierbar, auf MW kann von 9 kHz auf 1 kHz und auf KW von 5 kHz auf 1 kHz reduziert werden. Das 9 kHz-Raster auf MW kann auf amerikanische 10 kHz angepasst werden.

Uhrzeitanzeige und Weckfunktion haben die tragbaren PLL-Radios inzwischen fast obligatorisch. Der Roadstar kann zusaetzlich mit Welt- und gewuenschter Lokalzeit arbeiten. Als Radiowecker einschliesslich Schlummerfunktion taugt er auch. Display und Tasten sind gelb beleuchtbar, das Display auf Wunsch auch dauerhaft.

Beim ersten Ausprobieren faellt einem der kraeftige Bass auf, den dieser Kasten abgibt. Baesse und Hoehen sind getrennt einstellbar. Jedoch scheint bei hoeherer Lautstaerke der eingebaute Lautsprecher mit den gebotenen maximal 2,5 W NF-Leistung ueberfordert zu sein. Ich hatte probeweise einen anderen 13 cm-Lautsprecher dran, der sogar noch fetter klang und deutlich lauter spielte. Leider war seine Einbautiefe um wenige Millimeter zu gross und so passte er nicht hinein.

Die Empfangseigenschaften sind differenziert zu sehen. Im Werkszustand kann der Roadstar auf UKW auf 200 kHz neben Ortssendern trennen. Die Empfindlichkeit an der Teleskopantenne ist grundsaetzlich auch sehr gut, jedoch zeigt der Empfaenger Uebersteuerungserscheinungen.

Der eingebaute Lautsprecher gibt bei eingeschalteter Stereowiedergabe ein heruntergemischtes Signal wieder. Wenn es also rauscht und man will keinen Kopfhoererempfang, dann sollte man den Schalter gleich auf Mono stehen lassen. Leider zeigt die Signalstaerkeanzeige nichts zwischen Dauervollgas oder keinem Signal an. Hat man irgendwas verstaendliches, dann steht sie bei 5.

Der MW-Empfang kann sich beinahe mit meinem Roehrenradio messen. Die Empfindlichkeit kann auch hier ueberzeugen. Falls Nachbarsender stoeren, so kann von "Wide" auf "Narrow" umgeschaltet werden, wobei "Wide" wirklich sehr breit und "Narrow" mir nicht schmal genug ist. Hat man dagegen starken und ungestoerten Empfang, so kann der warme und weiche Klang begeistern. Die Kurzwelle habe ich nur kurz angetestet - sie funktioniert.

Stoerend nahm ich 22 km vom Berliner Fernsehturm entfernt auftretende Uebersteuerungem im UKW-Band wahr, die sich erst mit halb eingeschobener Teleskopantenne aufloesen. Einen regelbaren Abschwaecher wie fuer die AM-Bereiche kann der Roadstar fuer UKW nicht bieten. Am Koaxantennenanschluss kann man hier zuhause den Roadstar leider komplett vergessen. Egal wie die Antenne steht, er uebersteuert. Auch am Anschluss fuer die MW-Antenne hatte ich einen Langdraht (ca. 160 m), was mir die Russenstimme aus Zehlendort im ganzen MW-Band sowie einige Male auf KW brachte. Der Abschwaecher funktioniert zwar, bewirkt aber nur wenig. Man draengt zwar die Russenstimme zurueck, andere Sender kommen am Langdraht weder auf KW noch auf MW rein.

Antworten:

Fortsetzung:

Die Empfindlichkeit ist gut, die gebotene Trennschaerfe ab Werk erlaubt 200 kHz neben Ortssendern bereits den ueberschlagfreien Empfang anderer Sender. Ich teste immer NDR 2 von Roebel und Ostseewelle vom Helpterberg, die je 200 kHz neben Ortssendern bei mir liegen. Dafuer waere keine Modifikation noetig gewesen, beides ging ueberschlagfrei bereits im Originalzustand.

Will man den Kasten dennoch mit schmaleren Filtern ausstatten, dann sollte man das zuvor schon bei einigen anderen Geraeten gemacht haben. Ich hatte zuvor noch nie ein Geraet auf dem Tisch, aus dem man beim Zerlegen so viele Schrauben holt!

Der Roadstar erfordert komplettes Zerlegen und das Abloeten einiger Kabel, um zuletzt auch die ganz unten liegende Tunerplatine ausbauen zu koennen. Die rueckwaertigen Antennenbuchsen muessen raus, wenn man die Kabel an der Platine nicht abloeten will. Abschrauben geht zudem schneller als das Loeten. Einzig die Netzteilplatine kann im Gehaeuse verbleiben. Dazu sind noch 3 Flachbandkabel abzustecken und die Kabel fuer den im Batteriefach wohnenden 9/10 kHz-Umschalter loetet man besser auch ab.

Will man die ZF-Filter ausloeten, so ist unbedingt auf den an einem Filter direkt verloeteten SMD-Transistor zu achten! Aufpassen sollte man ausserdem mit den Loetaugen, die sich offenbar mit zuviel Waerme selbst bei nur kurzem Loeten vom Leiterplattenmaterial loesen koennen. Ich hatte das an je einem Filter und musste dort mit einer ganz kurzen Drahtbruecke improvisieren.

Die zwei verbauten 10,7S sind zusaetzlich an der Oberseite mit Heisskleber fixiert. Ich habe erstmal Sockel eingebaut, um verschiedene Filter probieren zu koennen. Zweimal 110 kHz brachten kaum einen hoerbaren Effekt verglichen mit der Serienausstattung, zwei 80er kratzten dagegen bereits erbaermlich. Auch ein 110er und ein 80er waren unterm Kopfhoerer nicht auszuhalten. Jetzt habe ich einen 82er (einen etwas breiteren 80er) und einen 110er als beste Kombination gefunden, die meine Filterbestaende hergaben. Mir scheint, dass mit den gewechselten Filtern auch die Uebersteuerungen zugenommen haben. Vielleicht sollte ich die Sockel nach der Erprobungsphase rausnehmen?!

Modifizieren koennte man vielleicht noch die LED-Beleuchtung. Die 8 gelben LEDs (davon 2 fuers Display) sind mittelhelle 3 mm-Exemplare. Andere Farben sind also machbar. Die LEDs fuers Display sind nach Ausbau der obersten Platine bereits erreichbar, die restlichen erst nach Demontage eines Abschirmbleches.

Falls ich nochmal einen weich aufgehangenen 13 mm-Lautsprecher mit grossem Hub finde, der ins Gehaeuse passt, dann wechsle ich den auch noch. Den Piepser fuer Alarm und als Quittungston habe ich mit einem Vorwiderstand eingebremst. Dessen Originallautstaerke braucht man vielleicht zum Wecken, sonst nervt das Ding aber ziemlich.

von PowerAM - am 29.09.2008 15:27
Zitat
PowerAM
Neben einem Anschluss fuer Stereokopfhoerer und einem Line-Out gibt es einen Anschluss, der mit "AM-IF" beschriftet ist. Soll u. a. fuer DRM taugen.

Dort wird die 455-kHz-ZF ausgegeben. Mit einem 12-kHz-Mischer und einem PC kann man dann DRM, SSB und CW empfangen.
Für so einen Mischer braucht es nicht viel:

Weitere Informationen auch zur Modifikation und dabei auftretenden Problemen findest Du hier.

Beste Grüße
DAC324

von DAC324 - am 30.09.2008 09:51
Ich werde mal lesen. Danke dir!

von PowerAM - am 30.09.2008 10:11
1. Ja, es gibt sicher noch bessere Lautsprecher. Der Frequenzgang des (durchaus nicht schmächtigen) Originals ist kein Musterbeispiel an Linearität, was man auf UKW auch hört. Aber die Bautiefe ist halt das Problem.

2. Die Signalstärkeanzeige ist auf UKW keine solche, sondern eine Tuning-Anzeige. Entferne dich mal gemächlich von der Nennfrequenz einer starken Station, die Anzeige wird abnehmen. Diese Eigenart teilt er sich mit dem Redsun RD1220, ebenfalls auf dem LA1260 basierend und aus dem gleichen Hause.

3. Das mit der Übersteuerungsanfälligkeit auf UKW wurde schon mal erwähnt - hier macht sich das Fehlen einer HF-AGC bemerkbar. Er sollte aber hier zumindest einem DE1103 / E5 nicht nachstehen, die Frontend-Schaltung ist grundsätzlich gleich.

3. Der störende Transistor am Filter wird der FET für die ZF-Verstärkung sein.

4. Wenn die Traum-Filterkombi gefunden ist, Sockel raus. Diese führen mindestens zusätzliche parasitäre Elemente ein, reduzierte Filterwirkung ist auch denkbar.

5. Der Quittungston quittiert weitgehend seinen Dienst, wenn man SNOOZE einmal lang drückt.

6. Eine Besonderheit dieser Geräte: Der Abschwächer für die AM-Bereiche liegt hinter dem Vorverstärker. Wenn's übersteuert, kann man nur die Verstärkung zurückdrehen und hoffen, daß das reicht. Hilft das nicht, hat man Pech.

7. Am MW-Antennenanschluß (geht über eine Koppelwindung auf die Ferritantenne) dürfte in HF-reicher Umgebung eine abgestimmte Loop weit besser spielen. Die Ferritantenne ist bereits Teil eines abgestimmten Vorkreises, schon der Spiegelfrequenzdämpfung wegen.

8. Die Trennschärfe in "narrow" sollte etwa der eines DE1102 bei gleicher Bandbreitenwahl entsprechen. Die Weitabselektion ist nicht optimal, da vor dem Filter ein nicht abgestimmter (also breitbandiger) Übertrager zum Einsatz kommt - dem kann man aber grundsätzlich abhelfen. Das breite Filter ist zwar in der Tat recht breit (Klasse "F"), hat aber als 6-Element eine gute Flankensteilheit.

9. Nützlich bei diesem Gerät sind auch die Klangregelmöglichkeiten. Bei AM-Betrieb kann man unbesorgt die Höhen voll reindrehen, ohne daß der Frequenzgang obenrum aufwärts ginge. Das reduziert naturgemäß die Trennschärfe etwas, sorgt aber gerade bei eher dumpf modulierten Stationen für eine bessere Verständlichkeit.

von Stephan Großklaß - am 30.09.2008 18:52
Danke fuer die Ausfuehrungen, Stephan!

Den Lautsprecher habe ich inzwischen durch einen passenden Autolautsprecher ersetzt. Mir fiel ein aelterer Blaupunkt-Lautsprecher in die Haende, der mit Hochtonkegel, recht steifer Pappmembran und Gummisicke ausgestattet ist. Durch die recht weiche Aufhaengung macht er leise gespielt etwas mehr Bass. Trotzdem ist er bei hoeherer Lautstaerke nicht so schnell am Ende wie die Serienausruestung. Bei Bedarf 2,5 W NF-Leistung auf den Lautsprecher ballern zu koennen ist fuer ein tragbares Geraet schon 'ne Ansage! Die Geraeterueckwand bekam noch eine Schaumgummidaemmung, was das Klangbild angenehmer macht.

Meine Wunschbestueckung ist nach laengerem Probieren auf 82 und 110 gefallen. Zweimal 110 reichten mir nicht ganz. 82er entsprechen ja etwas breiteren 80ern und scheinen in diesem Geraet der gesunde Kompromiss zwischen Klangqualitaet und Trennschaerfe zu sein.

Mit 'nem guten Stereokopfhoerer ist beim sehr lauten Ortssender 94,3 rs2 kein Klirren zu vernehmen und auch die sehr lauten Privatpolen sind ohne Verzerrungen in Stereo zu geniessen. Angesichts des guten Klangs waere es Verschwendung, das Ding mit zu schmalen Filtern zu bestuecken.

Probiert hatte ich auch zwei 82er, die klirren aber schon deutlich. Muesste das nicht bereits bei einem zu schmalen Filter der Fall sein? Damit schneidet man ja auch schon massiv was weg?!

Eine Loop habe ich noch nicht gebaut. Fuer MW sollte sie wahrscheinlich auch recht gross werden, oder? Mir blieb noch ein Langdraht, der 2003 bei der Vollsanierung freundlicherweise unter der Styropor-Aussenisolation von der ausfuehrenden Firma "vergessen wurde". Allerdings scheint mir das Ding vom nahen Sender Zehlendorf (bei Oranienburg) genuegend einzufangen. Meinem Eton E5 ist der Draht auch zuviel. Mein Roehrenkasten spielt daran aber erst zur Hochform auf.

Beim Roadstar werde ich auf MW und KW leider die Uebersteuerungen von Zehlendorf nur durch einen Standortwechsel los. Ich habe die Russenstimme mehrfach auch auf der KW gefunden. Schade finde ich noch, dass der Bereich zwischen 1,62 und 1,7 MHz nur bei Wahl des 10 kHz-Rasters zur Verfuegung steht. Wenn die Piraten sich gegenseitig nicht zu nah auf die Pelle ruecken, dann haben sie oftmals auch einen sehr ansprechenden Klang. Mit 1 kHz-Schritten kann man ja wirklich genau abstimmen.

Stephan, weisst Du mehr ueber die zahlreichen Drahtbruecken ("Jumper") auf der Platine? Kann man eventuell die Frequenzbereiche geringfuegig erweitern? Also das X-Band haette ich gern direkt am oberen Ende der MW! OIRT oder aehnliches kann man ja ohne Abgleich darauf ohnehin vergessen.

von PowerAM - am 03.10.2008 05:44
Nach der laengeren Praxiserprobung habe ich mich fuer die Filterkombination 82/110 entschieden. Auf Empfehlung von Stephan loetete ich die Stecksockel wieder aus. Den zwischen beiden Filtern sitzenden SMD-Transistor habe ich mit einer Schraubendreherklinge gekuehlt. Bedingt durch die kurzen Anschluesse heizt es ihn in jedem Fall auf.

Leider hatten die nun direkt eingeloeteten Filter keine Veraenderungen gebracht. Ich bin sogar der Meinung, man koennte sie bedenkenlos im Geraet belassen. Die geaeusserten Befuerchtungen sind zumindest bei meinem Geraet nicht zutreffend und so aergere ich mich schon beinahe, dass ich die Sockel nicht eingebaut gelassen habe. Aber egal, denn: Versuch macht kluch... ;)

von PowerAM - am 04.10.2008 05:05
Zitat
PowerAM
Leider hatten die nun direkt eingeloeteten Filter keine Veraenderungen gebracht. Ich bin sogar der Meinung, man koennte sie bedenkenlos im Geraet belassen. Die geaeusserten Befuerchtungen sind zumindest bei meinem Geraet nicht zutreffend und so aergere ich mich schon beinahe, dass ich die Sockel nicht eingebaut gelassen habe. Aber egal, denn: Versuch macht kluch... ;)

13,4333 - Empfänger: Onkyo T-4450 (150 / 110 kHz), Blaupunkt Palm Beach (Sharx), Grundig Allixx 5410 (DAB), Sony CD-X MP70 (mobil), Lextronics Eton E5 (53 kHz)
52,7167 - Antennen: 3-Element Yagi (UKW), Dipol (UKW), 7-Element Yagi (DAB Band III), Worldspace Yagi (DAB L-Band) -> Wandlitz, Brandenburg


Die Steckfassungen habe ich auch in meinem Gerät gelassen und die Zusatzkapazitäten sehe ich als so gering an, das man das gar nicht heraushört. Allenfalls sieht man beim Wobbeln, das sich dadurch in der Durchlasskurve etwas geändert haben könnte. Evt. Verluste durch einen Übergangswiderstand kann man durch passende, stramm sitzende Fassungen entgegenwirken. Und wie schon richtig angemerkt, es handelt sich hier um ein Gerät um die 70Euro, das ist keine Hochleistungs-DX-Maschine. Allerdings ist für den Preis schon erstaunlich viel drin und dran.

von Radioboy - am 05.10.2008 07:53
...die von vielen Modifikateuren benutzten IC-Sockelleisten fuer Printmontage kann man in 3er-Abschnitten abtrennen und einloeten. Sie besitzen innen entweder Federhuelsen oder einzelne Drahtfedern. Sie halten Keramikfilter schon recht stabil fest. Man kann etwas dran herumwackeln, es aendert sich aber nichts am Empfang. Ganz aengstliche Naturen koennten einen Tropfen Heisskleber verwenden, um die Filter im Sockel zusaetzlich zu fixieren. Diese Verbindung ist vorsichtig mit einem Cutter auch wieder zu loesen.

Kann man gegen das "klingelnde" Abstimmgeraeusch und gegen das "Flirren" bei leichter Abstimmung neben der Nennfrequenz machen? Das "Klingeln" wird uebrigens auch abgestrahlt und kann benachbarte Empfaenger stoeren.

von PowerAM - am 05.10.2008 08:53
Ich denke, das Klingeln scheint von der PLL zu kommen. Die rastet wohl etwas langsamer, ist halt keine superteure drin. Was man im anderen Empfänger hörst, ist wohl das kurzzeitige übers Band wandern des Oszillators, bevor die Regelschleife der PLL diesen auf die gewünschte Frequenz "zieht".

N.B.:Bei einem SAT 700 von Grundig z.B. wird wohl deshalb auch für einen kleinen Moment daher die NF stummgeschaltet, damit man diesen Einschwingprozess nicht hört.

von Radioboy - am 06.10.2008 07:55
Das Klingeln als solches waere ja verschmerzbar, wenn man nicht zeitgleich andere Empfaenger im Nahbereich massiv mit den Abstimmgeraeuschen stoeren wuerde. Aufgefallen ist es mir am Dollart beim Scan mit iro, dem ich den SAT 700 zugeklingelt hatte. Allerdings hatte ich das zuvor nicht bemerkt.

von PowerAM - am 06.10.2008 08:17
Das war schon etwas nervig mit dem Klingeln, S=5/Anschlag...

von iro - am 06.10.2008 10:05
...zumal auch 5 m Sicherheitsabstand nicht ausreichten! :mad: Ich hatte mich dann mit Jens' Roadstar von der Deichkrone verkrümelt. :(

von PowerAM - am 06.10.2008 10:27
Mir fiel noch ein, das der Tuner gar nicht abgeschirmt ist. Das war wohl mal vorgesehen. Wenn ich mich recht entsinne, ist auf der Platine so was wie die Umrisse eines Blechgehäuses aufgedruckt.
Ist dann wohl dem Rotstift zum Opfer gefallen.

von Radioboy - am 06.10.2008 20:59
Einzig ein Abschirmblech zwischen Display- und Tunerplatine ist verbaut.

von PowerAM - am 06.10.2008 22:20
Ups! Dann sollte man wohl im 2felsfall doch dem Elta 3569 (RP2100) den Vorzug geben - bei dessen chinesischem Original jedenfalls ist das UKW-Frontend eingedost.

von Stephan Großklaß - am 07.10.2008 15:05
Kann man die Dose nicht nachbauen??

Heute hab' ich uebrigens einen nagelneuen 4er Satz Monozellen (NiCd, 2,5 Ah) bekommen. Mal sehen, wie lange die halten... Wahrscheinlich ewig. :)

von PowerAM - am 07.10.2008 17:53
Die Abschirmung der Displaysteuerung habe ich jetzt nachgebaut. Die Mittel- und Kurzwelle wurde ruhiger. Bei dieser Gelegenheit gab es einen Farbwechsel auf blaue Displaybeleuchtung und orange Tastenbeleuchtung. Nicht, dass es praktisch waere - es war Langeweile. ;)

von PowerAM - am 27.12.2008 00:32
Zitat
PowerAM
Die Abschirmung der Displaysteuerung habe ich jetzt nachgebaut. Die Mittel- und Kurzwelle wurde ruhiger.

[x] Send pix!

von Stephan Großklaß - am 27.12.2008 15:58
Gute Idee! :) Im Zweifelsfall Pics an mich, ich lade sie auf meinem Webspace hoch.

BTW:
Wäre es nicht ein geschickter Zug, endlich mal einen Roadstar-Sammelthread mit allen bisher geschriebenen Beiträgen und vor allem Daten und Fakten zu starten? Es gab schon einen ganzen Haufen Threads, in denen der Roadstar immer wieder mal thematisch angeschnitten wurde. Nur sind diese halt in der unendlichen Foren-Galaxie verschwunden und tlw. selbst mit der Suchfunktion nur mühsam zu finden. Die Idee habe ich schon länger, aber....nunja....;)
Das Radio hat ja mittlerweile einige Fans, da käme ein Sammelthread doch gerade recht.

von Mc Jack - am 27.12.2008 16:10
Geht nicht, hab' nur einen PDA ohne die Moeglichkeit, Bilder hochzuladen. Bin auch fernab der Heimat.

Lass' es mich beschreiben! Ich habe aus einer 800 ml-Konservendose Blech gewonnen. Das habe ich kalt gewalzt, bis ich eine Blechplatte gewonnen habe. Jetzt habe ich auf der Unterseite der oberen Platine (die das Display traegt) eine Pappe untergelegt und mir das Blech passend geschnitten. Ausgeschnitten habe ich die Anschraubpunkte fuer die Platine am Gehaeuse. Rechts an der Platinenunterseite ist ein breiter Massepunkt, an den ich das Blech mit einem kurzen Stueck Litze angeloetet habe. Den Blechrahmen um das Display habe ich ebenfalls mit an die Blechplatte geloetet. Nach dem Einsatz einiger Streifen Gewebeklebeband ist alles klapperfrei geworden. Unter der Blechplatte liegt die Pappe und verhindert, dass es zum Kontakt mit Loetstellen kommt.

Zu den Effekten: Das im Lautsprecher hoerbare Flirren beim Empfang schwacher AM-Sender ist weg. Bei AM hoert man auch keinerlei Abstimmgeraeusche mehr. Das trifft jetzt (fast) auch auf den UKW-Bereich zu. Hier hat man ebenfalls keine flirrenden Stoergeraeusche mehr, die Abstimmgeraeusche im Form eines klingelnden Geraeuschs sind allerdings noch immer vorhanden. Vorher waren sie sehr deutlich zu hoeren, jetzt sind sie sehr leise und man meint fast, sie sollen als akustisches Feedback zum Abstimmen so sein. Leider, denn ich hoffte, sie komplett wegzukriegen! Das wuerde zum herrlichen analogen Abstimmgefuehl passen, das der riesige Knopf und die moeglichen feinen Abstimmschritte ermoeglicht.

von PowerAM - am 27.12.2008 16:23
Heute nacht (sic) habe ich mal bei meinem Roadstar einen Blick unter den Rock geworfen - in der Tat Schrauben ohne Ende (6 Stück hinten, Knöppe ab, Front abnehmen, µP-Board nochmal 7!). Nun ja, kennt man ja vom RD1220. Das interessante: Hier ist alles brav geschirmt - Blech hinter dem µP-Board, UKW-Frontend eingedost. Hatte ich schon fast vermutet, Flirren auf der MW kannte ich nämlich nicht.

Mir scheint, hier wurde später etwas gespart. Meinen Roadstar hatte ich seinerzeit bei der Apotheke mit dem großen C zum Einführungspreis gekauft. Das war, Moment..., September 2006.

von Stephan Großklaß - am 28.12.2008 13:43
Mein Roadstar hat einen Preisschild-aehnlichen Aufkleber auf der Innenseite. Aufdruck: "2008-01-11". :eek: Mir scheint, es ist maechtig gespart worden. Auch die Eindosung des FM-Bereichs fehlt. Einiges ist mit Alufolie abgeklebt, die an einer Stelle auf Masse gelegt wurde. Das habe ich noch nicht geaendert.

Ein Problem hat mein Geraet noch: Die Abstimmgeraeusche der PLL strahlen ab. Sie sind auf benachbarten Empfaengern hoerbar. Die Antennenlaenge (Teleskop z. B. eingeschoben) macht nicht viel aus. Es erzeugt ein klingelndes Geraeusch. Allerdings weiss ich nicht, wie ich diese Abstrahlung bedrosseln kann.

von PowerAM - am 28.12.2008 20:07
Zitat
PowerAM
Ein Problem hat mein Geraet noch: Die Abstimmgeraeusche der PLL strahlen ab. Sie sind auf benachbarten Empfaengern hoerbar. Die Antennenlaenge (Teleskop z. B. eingeschoben) macht nicht viel aus. Es erzeugt ein klingelndes Geraeusch. Allerdings weiss ich nicht, wie ich diese Abstrahlung bedrosseln kann.

Wie schlimm ist das denn bei dir? Wenn ich meinen E100 oder DE1102 daneben packe und auf eine weitgehend freie Frequenz abstimme, dann höre ich das auch. (Offenbar zeigt die PLL kräftiges Überschwingen.) Jeder halbwegs empfangbare Sender zeigt sich davon allerdings wenig beeindruckt (solange man nicht gerade den LO 10,7 MHz unterhalb einfängt, klar), so daß ich es kaum als Problem ansehen würde.

Sollte das ganze bei deinem erheblich stärker ausfallen, so würde ich die fehlende Eindosung des UKW-Frontends verdächtigen.

von Stephan Großklaß - am 29.12.2008 01:14
Testaufstellung: Sangean 305 in einer Entfernung von 6 m aufgebaut, eingeschaltet und keinen Ortssender sondern eine etwas entferntere Station eingestellt. Am aktuellen Standort Korschenbroich (nahe Neuss oder Moenchengladbach) ist das beispielsweise SWR 3 oder 4 von Linz. Das "Klingeln" des Roadstar ist beim Abstimmen ist im 305 deutlich zu hoeren. Stellt man 89,40 MHz am 305 ein (Lokalsender NE-WS 89,4) ist nichts zu vernehmen. Das Abschirmblech zwischen Displayplatine und Tunerplatine hat die eigenen Einstreuungen allerdings fast komplett eliminiert.

Eben hatte ich den Roadstar beim Verdauungsspaziergang mitgeschleppt und auf einem Feld etwas ausserhalb ausprobiert. Spontaner Empfangserfolg: Berliner Rundfunk 91,4 aus Berlin mit 100 kW. Signal O=3 stabil mit leichtem Rauschen. Die blaue Displaybeleuchtung sieht recht edel aus, das LC-Display mag den Frost aber nicht und ist sehr langsam geworden. Aergerlich ist, dass mir meine China-Akkus nach 30 min zusammenbrachen, jetzt drinnen aber wieder einwandfrei funktionieren. SWR 4 auf 93,90 MHz kann ich z. B. trotz total verstrahlter Umgebung (durch viele offene Computer) gut empfangen.

von PowerAM - am 29.12.2008 01:56
Zitat
PowerAM
SWR 4 auf 93,90 MHz


...wird wahrscheinlich aber nur WDR 4 aus Aachen sein. Oder wars die 93,6?

Edit: OK, ARD-Nachtexpress von SWR4 RP über Stolberg ;-)

von Japhi - am 29.12.2008 11:02
Zitat
PowerAM
Testaufstellung: Sangean 305 in einer Entfernung von 6 m aufgebaut, eingeschaltet und keinen Ortssender sondern eine etwas entferntere Station eingestellt. Am aktuellen Standort Korschenbroich (nahe Neuss oder Moenchengladbach) ist das beispielsweise SWR 3 oder 4 von Linz. Das "Klingeln" des Roadstar ist beim Abstimmen ist im 305 deutlich zu hoeren.

Ach du Schande. Hier muß ich den E100 fast an die Teleskopantenne des Roadstar halten, um davon was zu hören. Die LO-Abstrahlung (10,7 MHz unter der Frequenz des Roadstar) müßte bei dir ja brüllend laut sein. Selbst die ist hier in 2-3 m Entfernung praktisch weg.
Zitat
PowerAM
Aergerlich ist, dass mir meine China-Akkus nach 30 min zusammenbrachen, jetzt drinnen aber wieder einwandfrei funktionieren.

Gönn dir mal 'n paar Eneloops. Die bringen auch etwas zickige Digitalkameraden noch bei Kälte auf Trab. Andere "Ready to use"-Akkus (NiMH+) täten's wohl auch, aber die Sanyos waren die ersten und sind wirklich gut. (Haben "nur" 2000 mAh, dafür ist der Innenwiderstand respektabel. Die Selbstentladung natürlich sowieso.) Habe inzwischen (nach der Digi) auch einen Teil meiner "Radio-Flotte" damit ausgerüstet. Gerade bei den seltener verwendeten Geräten waren die vorher in Gebrauch befindlichen Akkus (auch schon Sanyos, 2500er und Restposten-1850er von Pollin, wobei die letzteren fast haltbarer scheinen) im Zweifelsfall ladebedürftig.

von Stephan Großklaß - am 29.12.2008 17:08

Re: Akkus...

Ich habe ältere Ansmann 2000mAH NIMH AA Akkus im ähnlichen Eltagerät. Ich lade die aber nicht mit dem Gerät sondern nem externen Ladegerät auf.

Die brauchen aber derzeit ewig bis sie leer werden auch wenn sie nur 50% auf der Batterieanzeige anzeigen, aber bei neuen Zink-Kohle Batterien schauts genauso aus.

ich habe noch ein 4er Pack Monozellen Alkaline reingepackt. Aber die sind mehr für "Backupzwecke".

von Detektordeibel - am 29.12.2008 17:34

Re: Akkus...

Zitat
Detektordeibel
Ich habe ältere Ansmann 2000mAH NIMH AA Akkus im ähnlichen Eltagerät. Ich lade die aber nicht mit dem Gerät sondern nem externen Ladegerät auf.

Ich natürlich auch. Hier werkelt ein IVT AT3+ (das Ding mit der Vorliebe für Akkus mit kleinem Innenwiderstand, billige Gurkenzellen werden gern überladen, Eneloops gehen dafür 1A), heutzutage würde ich wohl zum AV4m von Accu-Select greifen. Bei zwei rundzellenfressenden Kameras im Haushalt lohnt sich das.
Wobei sich mit den Eneloops die Auslastung deutlich verringert hat, bei den 2500ern vorher war öfter mal 'ne angeknackste Zelle mit zu hoher Selbstentladung dabei. (Je höher die Kapazität, desto dünner die Folie und desto eher wird sie mal in Richtung Ladeende von so einem hinterhältigen Kristall durchbohrt, was zu einem internen Feinschluß führt. Jenseits der 2300 mAh waren selbst die eigentlich als solide bekannten Sanyos nicht mehr das Gelbe vom Ei in Sachen Zuverlässigkeit, hier haben ebenfalls schon ein paar 2500er den Weg zum Recycling gefunden.)
Zitat

Die brauchen aber derzeit ewig bis sie leer werden auch wenn sie nur 50% auf der Batterieanzeige anzeigen, aber bei neuen Zink-Kohle Batterien schauts genauso aus.

Nun ja, die Redsuns sind nicht gerade für eine hochpräzise Batteriestandsanzeige bekannt. Das meiste spielt sich in der Tat bei zwei Balken ab.

Zink-Kohle? Wer kauft sowas noch?
Zitat

ich habe noch ein 4er Pack Monozellen Alkaline reingepackt. Aber die sind mehr für "Backupzwecke".

Die Flexibilität in Sachen Stromversorgung ist sicher einer der großen Pluspunkte des Geräts.

von Stephan Großklaß - am 29.12.2008 19:42
@ Stephan: Ja, 10,7 MHz unterhalb bruellt es benachbarten Empfaengern die Antennen krumm. Geht einige 10 m weit. Theoretisch duerfte sowas hier nicht verkauft werden. Aber von den Empfangsleistungen und vom Klang her ist das Ding toll.

Die aktuell von mir zuhauf verwendeten Encore-Akkus sind arg verschieden. Es gab sie bei unterschiedlichen Anbietern in meiner Heimat. 2000er aus den Jahren 2004 und 2005 laufen heute noch super, die funktionierenden 2700er des letzten Jahres haben sich in meinem Bestand bereits halbiert. Viele der verbliebenen sortiert mein ELV-Ladegeraet als fehlerhaft aus, das alte Conrad laedt sie aber noch. Ladung nehmen sie an und funktionieren in Geraeten ohne hohen Strombedarf trotzdem sehr lange. Die Selbstentladung scheint also nicht das Problem zu sein. Bei grossem Entladestrom oder Temperaturen im Frostbereich brechen sie aber sofort zusammen.

von PowerAM - am 29.12.2008 22:02
Zitat
PowerAM
@ Stephan: Ja, 10,7 MHz unterhalb bruellt es benachbarten Empfaengern die Antennen krumm. Geht einige 10 m weit. Theoretisch duerfte sowas hier nicht verkauft werden. Aber von den Empfangsleistungen und vom Klang her ist das Ding toll.

Tja, da solltest du wohl wirklich mal eine Eindosung des UKW-Frontends in Erwägung ziehen. Ist allerdings u.U. nicht ganz ohne - zum einen muß es natürlich mechanisch passen (es gibt Bilder vom Original, siehe Dateibereich der Yahoo-Group redsun-shortwave-radios) und zum anderen wird man hinterher auch den Abgleich nachziehen müssen.
Zitat
PowerAM
Die aktuell von mir zuhauf verwendeten Encore-Akkus sind arg verschieden. Es gab sie bei unterschiedlichen Anbietern in meiner Heimat. 2000er aus den Jahren 2004 und 2005 laufen heute noch super, die funktionierenden 2700er des letzten Jahres haben sich in meinem Bestand bereits halbiert.

Das paßt ins Bild.
Zitat
PowerAM
Viele der verbliebenen sortiert mein ELV-Ladegeraet als fehlerhaft aus, das alte Conrad laedt sie aber noch. Ladung nehmen sie an und funktionieren in Geraeten ohne hohen Strombedarf trotzdem sehr lange. Die Selbstentladung scheint also nicht das Problem zu sein. Bei grossem Entladestrom oder Temperaturen im Frostbereich brechen sie aber sofort zusammen.

Hier dürfte kräftige Kristallbildung zu einem hohen Innenwiderstand geführt haben. Sowas passiert normalerweise bei Überladung - werden die Zellen gegen Ladeende auch gut warm oder gar heiß? Du kannst mal versuchen, die Zellen langsam (< 200 mA) vollständig zu entladen. Dann wieder laden (aber nicht heiß werden lassen) und nochmal entladen, evtl. mehrfach.

Einen Versuch ist es wert, auch wenn ich mir solche "Turnübungen" nicht mehr antun würde. Habe mich lange genug mit alten Billigzellen rumgeärgert, reine Zeitverschwendung IMO. Ausrangiert wurden sie letztlich doch alle, und hochstromfähig waren sie ohnehin nie.

Edit(h):
Habe mir gerade mal 2x 6 herumliegende Akkus vorgeknöpft, einmal welche von meiner letzten Eneloop-Bestellung im September (sonst unbenutzt) und einmal normale 2500er Sanyos von 2005 oder 2006 (2x 3 Stück als dezimierte 4er-Sätze aus der Familien-Digi mit vielleicht ein paar dutzend Zyklen auf dem Buckel). Die müßten alle etwa zur gleichen Zeit geladen worden sein.
Von den 6 Sanyos hatte einer nur noch Leerlaufspannung (957 mV), vielleicht die Zelle, die ich mal im MP3-Player und damit häufiger in Gebrauch hatte. Eigentlich reif für die Tonne. Die anderen hatten 1267 bis 1282 mV, etwa halbvoll. Die Eneloops lagen allesamt bei 1324-1325 mV.
Die Eneloops im gelegentlich benutzten Roadstar (die sind etwa genauso lange da drin - oder waren das sogar schon welche vom Mai?) weisen gar durchgängig 1265 mV aus. Im ICF-SW7600G (Mai?) durchgängig 1287 mV. Und meine ersten (März 2007) in der Digi: 1258+1259 mV, Reservesatz 2x 1318 mV. Die Biester streuen wirklich extrem wenig.

von Stephan Großklaß - am 29.12.2008 23:44
Das ist mir mit Conrad-Zellen passiert. Die wurden kochend heiss, mein Ladegeraet hat den Thermoalarm (im Minuspol integriert) gezuendet. Die 2300er-Zellen hielten 1,5 Jahre, waren anfangs aber auch hochstromfaehig und gut fuer digitale Kameras.

Die jetzigen 2700er Encore scheinen noch keine ausgepraegte Selbstentladung zu haben. Sie spielen z. B. in Radios ewig, brechen aber in Digitalkameras recht schnell zusammen. Heiss werden sie beim Laden nicht, allenfalls handwarm. Aber das haben sie offenbar umsonst, andere Zellen tun es auch.

Kann ich die Abschirmung um die Tunertechnik eventuell auch groesser bauen? Ich meine, Platz ist genug im Gehaeuse. Dazu duerften sich die Auswirkungen auf den Tuner an sich auch geringerabzeichnen. Der Nachgleich ist ja angesichts des Aufbaus und der Anzahl der Kreise auch recht aufwendig. Es muesste jedes Mal alles zerlegt werden, da man im zusammengebauten Zustand schon wieder einiges veraendert. Bereits jetzt merkt man, dass der Abgleich sich veraendert, wenn das Geraet halbzerlegt auf dem Tisch betrieben wird. Die Empfindlichkeit ist etwas geringer als im zusammengebauten Zustand.

von PowerAM - am 30.12.2008 00:17
Zitat
PowerAM
Kann ich die Abschirmung um die Tunertechnik eventuell auch groesser bauen? Ich meine, Platz ist genug im Gehaeuse.

Grundsätzlich sehe ich da keine Hinderungsgründe, solange sie ihren Job gut macht. Denke dran, daß beidseitige Schirmung nötig ist.
Zitat
PowerAM
Bereits jetzt merkt man, dass der Abgleich sich veraendert, wenn das Geraet halbzerlegt auf dem Tisch betrieben wird. Die Empfindlichkeit ist etwas geringer als im zusammengebauten Zustand.

Fragt sich: Wie haben die das im Werk richtig abgleichen können (und halbwegs fix dazu)? Wenn die Welt am Abschirmblech endet, ist der Fall ja klar, aber so...?

von Stephan Großklaß - am 30.12.2008 00:31
Das ist mir auch ein Raetsel!

von PowerAM - am 30.12.2008 02:58
Hochhol!

Weisst jemand wo es eine ersatzantenne gibt fuer dieses geraet? Meiner ist leider beim radio lauschen abgebrochen und entsprechend taub :(. Hat jemand ein tipp fuer mich?

von Jassy - am 09.06.2013 13:36
Vielen dank! Leider steht dort dass der DTS 10 nicht auf Lager ist :( Immerhin habe ich jetzt was, was dann wohl auch passt. Ich werde mal weiter suchen :)

von Jassy - am 09.06.2013 14:14
@Jassy:
Wenn du was gefunden hast, sag Bescheid. Die Antenne bei meinem Roadstar ist naemlich auch kaputt. Waere super, danke!

von Habakukk - am 10.06.2013 09:58
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