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Netbook als DVB-T und DRM-Empfänger

Startbeitrag von shianne am 23.11.2008 13:40

Hat das schon mal jemand probiert?

DRM dürfte ja funktionieren, bei rund 1GHz und 1GB RAM sehe ich soweit kein Problem.
Die Qualität des Soundchip dürfte auch kaum eine Rolle spielen,
mein Tablett-Rechner konnte zumindest stückweise Ton decodieren, die Datenspuren fast durchgängig.
(der hat auch nur einen grottigen Soundchip und dazu nur 400MHz und 192MB RAM, da bricht schon die Verbindung zur Hardware andauernd ab)

Bei DVB-T wird es dann schon schwieriger.
Die USB-Empfänger brauchen ja einen 2.0 Anschluss (der dürfte vorhanden sein),
aber die Daten müssen ja auch vom USB-Anschluss zum Prozessor kommen.
Eine Frage der Geschwindigeit der Hauptplatine.

Bleibt dann noch der Grafikchip.
Aber wenn man Videos schauen kann, sollte man auch DVB-T grafikmäßig schaffen können.

Wäre interessant zu wissen.
Dann taugen die Netbooks eigentlich richtig fürs DXen.
Fehlt eigentlich nur noch die serielle Schnittstelle, um RDS komplett zu dekodieren und Empfänger zu steuern.
Wobei das ja auch per USB geht.

Antworten:

DVB-T: Ja, geht, kein Problem. Sogar mit dem Eee 701, dessen CPU-Takt (betagter Celeron M) tatsächlich nur 630 MHz beträgt.

von Mc Jack - am 23.11.2008 14:30
ich warte auf das Lenovo S10, 2x USB2.0 für DVB-T sollze funzen, mein DRM Traveler sollte damit auch laufen. Blöd nur das ich wegen DVB-T die Win XP Version nehmen muß, da der Terratec Stick nicht unter Linux läuft.

von mobi - am 23.11.2008 14:34
DRM sollte auch gehen; die CPU Last lässt sich ja notfalls auch etwas steuern ( z.B. über number of MLC iterations etc. )

von Werner53 - am 23.11.2008 14:51
@mobi: Terratec-Linuxtreiber
Wirst du dort fündig oder warst du dort schon?


@cybertorte: Da stimme ich dir zu, PCMCIA gehen besser. Aber das haben ja nicht alle Netbooks.
Und für Laptops sollte DVB-T überhaupt kein Problem darstellen.

Zitat

DRM??? keine ahnung - hatte bisher noch keine passende karte/stick für mich gefunden.

Ich wüsste auch nicht, dass es für Digital Radio Mondiale Empfänger in Form von USB-Stiften oder PCMCIA-Karten gibt.
Ich habe es mit einem modifizierten MW-Empfänger versucht.
Aber der Stylistic 3400 schafft es definitiv nicht. Da hilft auch kein Linux. (was ihn je nach Distribution schon schneller macht)

Zitat
Mc Jack
DVB-T: Ja, geht, kein Problem. Sogar mit dem Eee 701, dessen CPU-Takt (betagter Celeron M) tatsächlich nur 630 MHz beträgt.

Wirst dich ärgern, zu früh gekauft zu haben.
Und der macht das ruckelfrei, obwohl du schon mit flashbasierenden Seiten Probleme hast?

Dann fehlt den Netbooks ja nur noch ein Stereo-NF-Eingang um Ton-Mitschnitte anzufertigen.
Und ein PCMCIA-Schacht sollte da standardmäßig dran sein.

Zumal es da auch UKW-Epfänger gibt.
Nur: Sind die DX-tauglich?

Wenn ja, könnte sich ja das typische Aussehen des "Shack" des DXers verändern.


von shianne - am 23.11.2008 15:11
Zitat
shianne
Zitat
Mc Jack
DVB-T: Ja, geht, kein Problem. Sogar mit dem Eee 701, dessen CPU-Takt (betagter Celeron M) tatsächlich nur 630 MHz beträgt.



Wirst dich ärgern, zu früh gekauft zu haben.


Nein, warum sollte ich? Weshalb sollte ich mich ärgern, wenn ein Gerät das tut, was es soll? :confused:
Aber davon ab: Ich habe das 701 wieder zurück gebracht und mir statt dessen das 900 gegönnt.

Zitat

Und der macht das ruckelfrei, obwohl du schon mit flashbasierenden Seiten Probleme hast?


Magst du mir kurz erklären, was das eine mit dem anderen zu tun hat?
Zur Frage: Ja, die Wiedergabe ist selbst mit dem Diversity-Stick einwandfrei. Nicht oder nur schlecht möglich sind die zeitversetzten Aufnahmen bzw. der Aufnahmevorlauf.

von Mc Jack - am 23.11.2008 15:22
@mobi: Welcher Terratec-Stick läuft nicht unter Linux? Mein Terratec Cinergy XE Stick tut es unter Linux ganz hervorragend.

von Ex-Trierer - am 23.11.2008 15:40
huch habe ich Terratec geschrieben ?
Sorry ich meine natürlich den Technotrend USB2 Stick

http://www.dvbshop.net/product_info.php?refID=geizhals&info=p31_TechnoTrend-TT-TV-Stick-USB-2-0-inkl--Antenne---TT-Viewer.html

benutze den TSReader als Software für den Stick

von mobi - am 23.11.2008 15:54
Der DRM Traveller läuft prima auf meinem eeePC 901, DVB-T mit dem Terratec Stick auch. Allerdings finde ich das Display aller eeePCs zu grobkörnig.

von wavefinder - am 23.11.2008 22:15
Dream war eine der ersten Anwendungen, die ich auf dem eeePC 1000H (Windows XP) ausprobiert hatte.
Da im Gegensatz zum Desktop PC fast keine Störungen den Empfang trüben, dachte ich eigentlich, das wäre nun die Ideallösung.
Allerdings gibt's ein Problem mit dem Audioeingang, der eigentlich nur für Mikrofone vorgesehen ist.
Mit der Realtek-Software (aber auch den Windows-Soundeinstellungen) kann man leider nur zwischen Mikrofon und Soundmixer als Aufnahmequelle wählen. Line-In gibt's nicht.

Wählt man Mikrofon, wird das NF-Signal auf 10 kHz begrenzt, und das DRM Signal wird mehr oder weniger abgeschnitten, je nachdem wo es im NF-Spektrum liegt.
Liegt wohl daran, dass die Software zur Verwendung der eingebauten Mikrofone optimiert ist.

Wählt man Soundmixer, hat man zwar das volle Spektrum auch für die Aufnahme, aber dann stört jede andere Audioausgabe. Habe mich anfangs gewundert, warum jedesmal, wenn das Signal gerade gut genug zur Audiodekodierung war und eine halbe Sekunde Audio ertönte, sofort wieder das SNR eingebrochen ist.

Ich habe ja immer noch diese Billiglösung mit AM-Weltempfänger und dem Oszillator vom Radiorecorder als künstlichem Träger, so dass ich das DRM-Signal stufenlos im NF-Spektrum hinundherschieben kann, und wenn es dann außerhalb des DRM-Audiofrequenzbereichs liegt (so bei 12 bis 22 kHz), funktionierts halbwegs mit starken Signalen.

Aber ein richtiger Line-In wäre wesentlich praktischer. Den hat aber wohl kaum ein Netbook.

Daher habe ich mich erstmal mit anderen Spielereien beschäftigt. Gerade habe ich Videostreaming über WLAN zum Laufen gebracht, sowohl mit ProgDVB von der Sat-TV-Karte im Desktop-PC, als auch mit VLC das Bild, das mir der Standalone Receiver an die Analog-TV Karte im PC liefert.

Einen DVB-T-Stick will ich mir aber auf jeden Fall auch noch anschaffen.








von Saarländer (aus Elm) - am 24.11.2008 15:04
Hab ich ein Glück, dass mein neuer Laptop einen Line-In hat. Dafür muss aber der Rechner im Akkubetrieb laufen, sonst gibt's zu starke Störungen.

von andimik - am 24.11.2008 15:34
@andimik: Was für einer ist das denn?

von Ex-Trierer - am 24.11.2008 16:52
Zitat
Mc Jack
Zitat:

Und der macht das ruckelfrei, obwohl du schon mit flashbasierenden Seiten Probleme hast?



Magst du mir kurz erklären, was das eine mit dem anderen zu tun hat?

Ich hätte jetzt gedacht, dass dein RAM zu voll ist.
Aber mit Linux und Flash habe ich auch teils schlechte Erfahrung gemacht.

(Bei Videos kann man ja die FLV-Datei per 'Live HTTP headers' herunterladen und mit VLC anschauen.
Nur bei Flash-Grafiken wirds richtig blöd.
Am besten Flashblock...)

Demnächst werde ich mal ein Acer Netbook mit DVB-T USB-Stift probieren.
Hier hat jemand eines.

Der Line-In fehlt leider inzwischen bei vielen Laptops.
Aber dass das Mikrofon auf 10kHz begrenzt wird, ist mir neu.

von shianne - am 24.11.2008 19:08
Hallo an alle,

der Mikrofoneingang bei Notebooks hat noch einen anderen Haken, nämlich das das alles Monoeingänge der einfachsten Art sind.

Das führt dazu, das 1. SDR Empfänger nach dem IQ Prinzip nicht funktionieren und 2. der mögliche SNR negativ beeinflusst wird.

Ich überlege darum, ob ich mir für eventuelle mobile Aktionen eine ordentliche Stereo USB Soundkarte hole. Hat jemand damit Erfahrungen?

Viele Grüße Rainer




von Funkerberg - am 24.11.2008 19:45
@shianne:

Dazu muss ich erklären, dass ich den Arbeitsspeicher auf die maximal mögliche Größe von 2048MB "aufgebohrt" habe. Aber auch mit den "normalen" 512MB lief die Sache (DVB-T) recht brauchbar...Nur gegen Ende der Akkulaufzeit, als das System vermutlich den Bustakt noch weiter drosselte, gab es nur noch Standbilder zu sehen. Das war vorbei, als ich das Netzteil anschloß. Die 2Gig RAM habe ich dem Gerät spendiert, um die Auslagerungsdatei unter XP abschalten zu können. Dadurch konnte ich auf der winzigen Festplatte zusätzlichen, kostbaren Speicherplatz freischaufeln. Das hat bislang auch sehr gut funktioniert, bis auf eine *sehr* alte Version von Adobe Photoshop, die diese RAM-Spielchen nicht mitmacht. Was mich bei dem Netbook gestört hat, waren die etwas trägen Reaktionszeiten unter XP. Ich schiebe das hauptsächlich auf die etwas langsame Schreibgeschwindigkeit der SSD, aber natürlich auch auf den Leitsungshunger von XP. Aus diesem Grund bin ich gerade dabei, Windows 2000 auf meinem Eee 900 zu installieren. Es war ein wenig knifflig, aber die Sache ist geglückt. Es sind noch keine Programme installiert, deshalb kann ich im Moment noch nichts weiter schreiben..

von Mc Jack - am 24.11.2008 19:46
Wenn man DRM mit einem Netbook/Laptop sauber dekodieren möchte, kommt man meist um die Anschaffung einer USB-Soundkarte nicht herum, die internen Chips sind meist zu störbehaftet, man bekommt oft trotz bestem Empfangssignal nur niedrige Signal-Nutzabstände.

Mein Aldi-Netbook kommt mit einem DVB-T-USB-Stick von Yakumo bestens zurecht, sogar Aufzeichnen geht.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 24.11.2008 22:14
Hab einen "echten" Laptop, Amilo 2550 von Fujitsu-Siemens, der hat einen kombinierten 3,5 mm Klinkenstecker für Line in bzw. Mikro.

DRM-Empfänge gehen eigentlich gut (so wie am Stand-PC), mach die meisten Logs auf drmrx mit dem Laptop. Eingesetzt wird der Elektor USB Receiver.

zB http://www.drmrx.org/forum/showpost.php?p=51386&postcount=425

von andimik - am 24.11.2008 22:14
Wer einen "echten" Line-In haben will, sollte auf einen HD-Audio-Soundchip (statt nur AC97) achten, diese haben sehr flexibles Signal-Routing. (Es ist mir allerdings nicht bekannt, ob und wenn ja welche Netbooks so etwas bieten.) Nötigenfalls kann man sich immer noch 'n Behringer UCA202 (o.ä.) oder 'nen USB-Soundstöpsel besorgen.

von Stephan Großklaß - am 24.11.2008 22:40
Dann spinnen wir den Faden kurz weiter:
Welche USB-Soundstöpsel sind gut und empfehlenswert? Ich denke dabei hauptsächlich an den Line In, der bei den meisten Laptops einfach nur miserabel klingt und oftmals wie 'ne abgenudelte Ferro-Cassette aus den 80ern rauscht...Super-Ultra-HighEnd muss es nicht sein, aber eine für 256er-mp3 angemessene Qualität für Aufnahmen vom Sat-Receiver oder UKW-Tuner wäre schon optimal. Ach ja, Plattenspieler gabs ja auch mal. ;) Die Vinyl-Scheiben sollen schließlich auch irgendwann einmal auf die HDD. Natürlich nicht mit den ach so tollen USB-Plattenspielern. :kotz:

von Mc Jack - am 24.11.2008 23:13
Für DRM über Mike-In reicht ein:

http://www.amazon.de/TerraTec-USB-Stick-Bauweise-Stereo-Ausgang-Digitalausgang-Mikrofoneingang/dp/B000WL23KC/ref=sr_1_20?ie=UTF8&s=ce-de&qid=1227594407&sr=8-20

Dazu hat man gleich einen gut klingenden Optical-Out für die Stereoanlage.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 25.11.2008 06:35
Für guten Line-IN benötigt man allerdinhs schon:

http://www.amazon.de/Terratec-Aureon-5-1-Externe-Soundkarte/dp/B0000T01LY/ref=sr_1_8?ie=UTF8&s=ce-de&qid=1227595060&sr=8-8

Ob diese Karten unter Linux funktionieren kann ich nicht sagen unter Windows gibts keine Probleme, Klang ist gegenüber der meisten Laptopsoundchips bei beiden überragend.



von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 25.11.2008 06:43
also die Griffin iMic's (erste Serie - grau - NICHT weiß) funzen einwandfrei unter Linux & Windows. Benutze derzeit 2 als Soundkarten für Line In unter Suse 10.2 für Icecast Streaming.
Die Teile sollten auch unter Windows als DRM Soundkarte funzen, hab noch einen hier liegen ... ich könnte ja mal seinen Elektro Empfängr rauskramen und ne Runde testen

von mobi - am 25.11.2008 09:52
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Für DRM über Mike-In reicht ein:
http://www.amazon.de/TerraTec-USB-Stick-Bauweise-Stereo-Ausgang-Digitalausgang-Mikrofoneingang/dp/B000WL23KC/ref=sr_1_20?ie=UTF8&s=ce-de&qid=1227594407&sr=8-20
Dazu hat man gleich einen gut klingenden Optical-Out für die Stereoanlage.


Eben nicht, denn dieser USB Audio Stick hat nur einen Monoeingang, das heisst bestimmte
Arten von SDR Empfängern wie z.B. der SDR Elektor IQ funktionieren damit nicht.

Ich werde jetzt mal einen Behringer UCA202 testen, die sind einigermaßen Preiswert.

Am besten sind allerdings USB Soundkarten mit 96 kHz Abtastung, denn da hat man im
PC eine größere Bandbreite, insbesondere für AM interessant.

Viele Grüße Rainer

von Funkerberg - am 25.11.2008 11:22
Habe heute mal DVB-T auf einem Acer Aspire One (Windows XP) probiert.
Empfänger war ein MSI DigiVox mini 2 mit zugehöriger Antenne und mitgelieferter Software.
Also Abspielen klappte einwandfrei. Aufnehmen konnte ich nicht probieren (ist nicht mein Gerät).
Auch das Bild erschien mir zum Fernsehen vollkommen in Ordnung.
Systemauslastung nach Taskmanager war zwischen 20% und 28%.
Bild: Systemauslastung und Sender (97kB)

Nun, die Netbooks sind wohl doch eher fürs "Net" gedacht.
Zumindest von den Soundkarten her.

Wenn man noch dies und das zukauft, wirds ja vom Preis her doch wieder ein kompletter Laptop.
Aber das muss jeder selber wissen.

Die NF-Eingänge (Line-In) kann man übrigens auch bei einigen Laptops selber nachrüsten.
Bei einem Gericom 1st Supersonic M6T habe ich das erfolgreich gemacht.
Das ändert aber nichts an der Qualität der Soundkarte. (aber besser als Mikrofoneingang)

Edit: 26.11. 6:58 --> Bild zur Systemauslastung (Verweis) hinzugefügt



von shianne - am 25.11.2008 18:23
also der Griffin iMic funzt als USB Soundkarte für DRM, ich habs eben mal mit meinem Elektor Empfänger getestet.
Mit interner Soundkarte oder mit iMic, B5aktuell auf der 6085 mit jeweils ~ 12 db c/n ohne Audio.
Das Spektren sahen identisch aus.


von mobi - am 27.11.2008 21:22
Zitat
shianne
Habe heute mal DVB-T auf einem Acer Aspire One (Windows XP) probiert.
Empfänger war ein MSI DigiVox mini 2 mit zugehöriger Antenne und mitgelieferter Software.
Also Abspielen klappte einwandfrei. Aufnehmen konnte ich nicht probieren (ist nicht mein Gerät).
Auch das Bild erschien mir zum Fernsehen vollkommen in Ordnung.
Systemauslastung nach Taskmanager war zwischen 20% und 28%.
Bild: Systemauslastung und Sender (97kB)

Nun, die Netbooks sind wohl doch eher fürs "Net" gedacht.
Zumindest von den Soundkarten her.

Wenn man noch dies und das zukauft, wirds ja vom Preis her doch wieder ein kompletter Laptop.
Aber das muss jeder selber wissen.





Den Preisgedanken muss man bei Netbooks streng genommen sowieso über Bord werfen, denke ich. Ab 329¤ gibt es bereits "richtige" Notebooks mit "richtigem" Prozessor, 15''-Bildschirm und einer Festplatte mit ausreichender Kapazität. Im Vergleich dazu kann z.B. das Asus Eee 701 für 229¤ nichts mehr ausrichten, das 900A für 299¤ eigentlich auch nicht. Die Kernidee der Netbooks beschränkt sich mittlerweile nur noch auf das niedrige Gewicht und die Rucksack-taugliche Größe.
Und genau da können die Winzlinge richtig punkten. Videos und DVB-T gucken, surfen in akzeptabler Auflösung und den Lieblings-Webstream auf die Stereo-Anlage weiter geben. Da habe ich ein Noxon, ein DVB-T-Portabel, einen Video-Player und die Tauschbörse :D für unter 300¤ im Rucksack. So gesehen sind die Teile für unterwegs und in der Wohnung dann doch wieder richtig gut. ;) Und genügend Spielraum für diverse Hardware-Spielereien lassen sie auch. Aber das ist ein anderes Thema, welches ich zu gegebener Zeit an anderer Stelle weiter führe.

von Mc Jack - am 27.11.2008 21:41
Hier noch mein Testbericht mit dem Medion Netbook Akoya E1210: Mit dem USB-Stick Hauppauge WinTV HVR-900 funktioniert's tadellos und ruckelfrei auf DVB-T, analog empfängt der Stick auch, falls noch jemand eine AFN-Funzel in Reichweite hat oder in Garmisch wohnt. Der Prozessor langweilt sich bei 30% Auslastung, gleichzeitige Aufnahme funktioniert auch bei gleicher Auslastung. Auch im Energiesparmodus keine Einbussen. Line-In ist ebenfalls Fehlanzeige. Mehr als einen Spielfilm schafft der ohnehin schwachbrüstige Akku allerdings nicht.

von EmmWeh - am 27.11.2008 21:52
Zitat
mobi
also der Griffin iMic funzt als USB Soundkarte für DRM, ich habs eben mal mit meinem Elektor Empfänger getestet.
Mit interner Soundkarte oder mit iMic, B5aktuell auf der 6085 mit jeweils ~ 12 db c/n ohne Audio.
Das Spektren sahen identisch aus.


Der ist ja schick :-)
Und hat richtig stereo in/out, da könnte ich ja auch nochmal schwach werden :-)

von Funkerberg - am 28.11.2008 09:13
Zitat
Mathias Weber
analog empfängt der Stick auch, falls noch jemand eine AFN-Funzel in Reichweite hat oder in Garmisch wohnt
Nicht zu vergessen: Kabel-TV oder der eigene Videorekorder ;)

von andimik - am 28.11.2008 10:03
Zitat
andimik

Nicht zu vergessen: Kabel-TV oder der eigene Videorekorder ;)


.... oder den Sat-Receiver mit Modulatorausgang.

von Saarländer (aus Elm) - am 28.11.2008 10:50
Hab denn Asus Eee 701 läuft mit meiner SkyStar USB 2 HD CI wunderbar.
Schau Abends oft damit. Nur sollte man dann nicht noch nebenbei auf Flashseiten oder sonstige CPU lastigen Sachen machen.
Selbst übers Netzwerk kann man gucken.
So kann man auch im Sommer schön im Garten TV schauen.
Nur von HD sollte man die Finger lassen.
Premiere läuft dagegen auch Wunderbar. CPU lasst geht dann zwar auf 50% rauf, läuft aber trozdem alles Ohne Unterbrechung.

von robin1990 - am 28.11.2008 15:22
Zitat
Mc Jack
Den Preisgedanken muss man bei Netbooks streng genommen sowieso über Bord werfen, denke ich. Ab 329¤ gibt es bereits "richtige" Notebooks mit "richtigem" Prozessor, 15''-Bildschirm und einer Festplatte mit ausreichender Kapazität. Im Vergleich dazu kann z.B. das Asus Eee 701 für 229¤ nichts mehr ausrichten, das 900A für 299¤ eigentlich auch nicht. Die Kernidee der Netbooks beschränkt sich mittlerweile nur noch auf das niedrige Gewicht und die Rucksack-taugliche Größe.

Kommt drauf an, wie man es nutzen will.
Will man einen Arbeitsplatzrechner ersetzen kann/sollte man einen Laptop nehmen.
Will man ohnehin einen neuen Laptop "zum Herumtragen" sollte man ernsthaft nachdenken.
Mindestens ein Netbook hat 1024x768 Bildpunkte. Reicht zum normalen Arbeiten.
Mit PCMCIA-Kartenschacht gibt es auch welche. Auch mit der Express-Ausführung.
So kann man am Arbeitsplatz ordentlich Peripherie anschließen.

Und ein Netbook mit SSD ist sowieso bei dem Preis herausgeworfenes Geld.
Die 300¤ legt man fast schon allein für ein Flash-Speichermodul hin, was 10 Jahre hält.
Sowas gibt es auch schon - für die Industrie.
Die SSDs in Netbooks sind nur Wegwerfware.
Wers kauft, meinetwegen. Ich nicht.

Die Rechenleistung und der Arbeitsspeicher sind für Nicht-Vista-Nutzer und Durchschnitts-Nutzer vollkommen ausreichend.
(inzwischen jedenfalls, ich rechne mit 1GHz und 1GB RAM)
Auch für Adobe Photoshop reicht das, wenn man es nur gelegentlich nutzt.
(habe ich auch probieren dürfen, aber viele Bilder würde ich damit nicht machen)

Die Festplatten sind auch groß genug.
Alles andere geht über externe Festplatten.


Und für Spezialanwendungen sind sowieso Tower immer noch die beste Wahl.
(Video-/Musik-/Bild-/... Bearbeitung)

Was meiner Meinung nach fehlt sind standardmäßiger UMTS-Zugang (oder schneller),
ein Videoausgang (damit man auch mal am Fernseher Video schauen kann)
und ein 12V-Anschluss mit PKW-Adapter.

Baut man dann noch GPS mit ein, kann man gleich navigieren.

Interessant wäre es auch, einen DVB-T-Empfänger einzubauen.
Die Netbooks sind ja sowieso auf Multimedia-Verwendung ausgelegt.

Und warum soll man sich verschiedene Geräte kaufen, wenn eines alles kann?

Auch wenn es langsam vom Thema abschweift - einige Überlegungen ist es schon wert.



von shianne - am 28.11.2008 19:39
ich habe heute mal DRM/DVB-T auf meinem Lenovo S10e Ideapad getestet, läuft beides wunderbar.
Bei DRM kann man sogar in den LowPower Modus runterschalten, dann geht zwar die Prozessorauslastung hoch (~ 80 %), Audio wird aber weiter decodiert.
Getestet mit dem Digital World Traveler und DWT Orginal Software bzw. Dream (die läuft wie bei meinem IBM Thinkpad aber nicht so stabil wie die Orginal Software) und selbstgebaute Magnetic Loop.
Für DVB-T habe ich den Technotrend TVStick mit TS Reader und VLC benutzt.

Interessanterweise läuft seit mehr einer Stunde B5Aktuell ohne Aussetzer mit SNR zw. 14.5 & 17.5 dB obwohl der Sender hier grad um die Ecke steht (Unterföhring BR Sender Ismaning).

Ideapad:
http://82.129.38.50/~wm/downloads/idea_1.jpg

B5Aktuell mit Dream:
http://82.129.38.50/~wm/downloads/drm_2.jpg

B5 Aktuell mit DWT Org. Software
http://82.129.38.50/~wm/downloads/drm_3.jpg

B5Aktuell Umschaltung der CPU von LowPower auf Performance (CPU Auslastung 80 > 30%)
http://82.129.38.50/~wm/downloads/drm_4.jpg



von mobi - am 15.12.2008 18:21
Zitat
Weihnachten bei MSI – Ab sofort gibt es beim Kauf eines Wind U100 oder eines Wind PCs – zwischen dem 17. November und 31. Dezember 2008 – einen kostenlosen DigiVox Mini II DVB-T-Stick dazu.


Auf der MSI-Seite Fax-Formular runterladen und Stick abholen!

von schnappdidudeldey - am 16.12.2008 07:46
Wer kein MSI-Netbook hat kann es ja mal mit dem "MSI DIGI VOX MINI DUO DVB-T STICK" versuchen, gibts aktuell bei Conrad für 30¤, hat sogar 2 DVB-T-Tuner drinnen.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 16.12.2008 08:30
Bei mir war gestern schon Weihnachten. :-)
Ein paar Kollegen haben wieder bei Reichelt bestellt, und da hab ich mich grad drangehängt. Nun habe ich den Terratec Cinergy Hybrid T USB XS FM.

Nach langjähriger Internetlektüre zu DVB-Karten war ich bei Terratec zwar skeptisch, aber auf dem eeePC 1000H mit XP SP3 ließ sich die Home Cinema Software installieren und läuft auch problemlos mit dem Stick, obwohl die Installation der zugehörigen Visual C Runtime sich aufgehängt hatte.

Die 16 saarländischen DVB-T Kanäle gehen problemlos mit der kleinen beigelegten Magnetfußantenne, den Analogtuner nutze ich, um den Mediamaster 9800S über dessen Modulatorausgang dranzuhängen und damit Sat-TV zu gucken, und UKW ist ein nettes Gimmick, das ich gestern noch nicht eingehend getestet habe.
Zumindest habe ich hier - im Gegensatz zur Analog-TV/Radio-Karte im Desktop-PC nicht mit Störungen durch denselben zu kämpfen, auch Nicht-mehr-ganz-Ortssender kommen noch halbwegs rauschfrei rein und man kann auch auf Mono schalten.

Für DVB-T hab ich auch mal die Stabantenne drangehängt, die sonst mit dem Digitmod T1 verwendet wird, und die häufig geäußerte Vermutung, dass solche USB-Sticks nicht ganz so empfangsstark seien, kann icht für diesen hier nicht bestätigen. An den selben Antennenpositionen, wo ich mit dem Digitmod gerade so Empfang von K7 aus Dudelange und K46 aus Saarburg habe, konnte auch der Stick die Programme nach einigen Versuchen einlesen und wiedergeben.

Nur schade, dass im Suchlauf-Menü keine Signalstärkeanzeige vorhanden ist, die gibt's nur als Einblendung bei der Wiedergabe. Dafür gibt's aber eine Riesen-Drop-Down-Listbox, aus der man wirklich alle möglichen UKW-Frequenzen und TV-Kanäle auswählen kann, inklusive Kabelsonderkanäle für alle möglichen Länder, und die unterschiedlichen Kanalraster im VHF I und III - Bereich.
Wegen der Signalstärkeanzeige werde ich jedenfalls auch noch ProgDVB und AltDVB probieren, die ich schon testweise als (W)LAN-Streaming-Client auf dem EeePC installiert habe.
Wenns damit klappt, kann ich auch wirklich mal mobile Empfangsversuche starten.

Ansonsten gibt's als Zubehör noch ein Adapterkabel für Composite und S-Video.
Das kann ich ggf. mal gebrauchen, falls mein zukünftig geplanter DVB-S2/HD/Festplatten/Blindscan-Receiver keinen Modulatorausgang mehr hat und auch kein universelles LAN-Streaming erlaubt.




von Saarländer (aus Elm) - am 16.12.2008 12:14
Hallo,
Ich hab mir überlegt, ein DRM-Signal, welches ich über den WebSDR empfange an die Dream-Software weiter zu leiten. Nun die Software läuft, das DRM-Rauschen hör ich im Lautsprecher Input hab ich auf Steromix und Output auf Lautsprecher eingestellt. Ich hör aber nichts. Ist das eine dumme Idee oder läßt sich das verwirklichen?
WebSDR ist das hier: http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/
Vielen Dank für die Antworten.

von DJ DAREK - am 17.11.2015 19:31
Du bekommst doch kein DRM-Signal aus Twente geliefert, sondern einen Stream, eine leicht zeitverzögerte und komprimierte aac oder mp3-Aufnahme.
Ich würde dieses Projekt zügig beenden, mich für den SDR-Anfang mit einem HCJB-Pappradio für pi x 60-70€ versorgen und dann weitermachen.
Bei mir laufen Winrad und Dream samt Pappradio am Netbook eigentlich ganz brauchbar, man sollte nur nix anderes nebenbei machen.

von iro - am 17.11.2015 21:50
Ich bin davon ausgegangen, dass das DRM-Rauschen die Dream-Software dekodieren und für mich hörbar machen kann. Es gab mal einen DRM-Empfänger aus Italien, der im Netz verfügbar war, das ist aber nicht mehr der Fall. Damals zu Finden auf globaltuners.com. Ich konnte sogar am frühen Abend Radio New Zeeland in DRM damit dekodieren. Davon abgesehen, für DRM würde ich keine müde Mark ausgeben.

von DJ DAREK - am 17.11.2015 23:57
Zitat

Davon abgesehen, für DRM würde ich keine müde Mark ausgeben.
Geht mir genau so. Aber so ein Pappradio kann ja noch etwas mehr... Es bietet an meinem Rechner zwar weniger Spektrum als Twente (nur 200 kHz jeweils), dafür lässt sich aber mehr daran einstellen und man kann eigene Antennen am eigenen Standort verwenden. Nette Spielerei. Für die Investition in einen richtigen "großen" SDR ist bei mir aber auch nicht mehr genug Interesse an der Kurzwelle vorhanden. An der MW schon eher (die kann das Pappradio übrigens nicht wirklich, es ist für KW ausgelegt).

von iro - am 18.11.2015 08:59
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