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Thomas (Metal), Hagbard Celine, Bernhard W, 88,7 MHz, Marcus., Fischer's Fritz, Wiesbadener, DX-Matze, Starsailor001, Free Speech, ... und 15 weitere

Ist der Hardberg für den hr wirklich nötig?

Startbeitrag von Fischer's Fritz am 23.01.2009 17:00

Hallo in die Runde,
mir kam vor längerem schon einmal die Idee, ob der Sender Hardberg in Südhessen wirklich für die Verbreitung der hr-Programme notwendig ist,
denn es besteht ja schon eine Versorgung durch Gr. Feldberg und Würzberg.
So könnte man freie Frequenzen schaffen, ähnlich wie beim Rimberg.

hr1 ist zu empfangen über 94,4 und 88,1 - die 90,6 vom Hardberg könnte genutzt werden vom DLF.
hr2 geht über die 96,7 und 97,4 - 95,3 beispielsweise für hr-Info.
hr3 gibts auf 89,3 und 89,7 - die 92,7 bekommt You FM.

Für hr4 würde ich den Sender auf dem Hardberg lassen, zwecks Regionalprogrammen.
Was meint ihr, würde sich das Realisieren lassen, allein technisch gesehen. Politisch ist natürlich wieder ein anderes Gebiet...

Antworten:

Die Frage kam mir irgendwie bekannt vor! Antworten finden sich eventuell hier.

http://forum.mysnip.de/read.php?8773,551985,page=1

von 88,7 MHz - am 23.01.2009 17:12
Ja, ist er. Gerade der südliche Odenwald hat tief eingeschnittene Täler, die von dir genannten Alternativen gehen z. B. um Hirschhorn nur unzureichend.
Nach Norden versorgt er teilweise am Taunus entlang, wo in Richtung Feldberg abgeschattet ist. Im Rhein-Main-Gebiet um Frankfurt/Offenbach/Hanau selbst wird der Hardberg durch den Odenwald abgeschattet, einen großen Lückenfüller im Sinne einer deutlichen Verbesserung gäbe es da nicht. Nach Westen wird der Empfang deutlich besser und erreicht dann auch Ortssenderqualität. Auch dort sind hrInfo und YouFM bereits versorgt. Nach B-W würde man nur hr1-3 gegen die von Dir genannten Programme austauschen. Bis Anfang Oktober 1986 konnten die hr3-Hörer allabendlich erleben wie der Empfang ohne Hardberg ist: Da lief auf 92,65 für einige Stunden das Gastarbeiterprogramm :sneg: .
Würzberg wäre für so eine Aktion interessanter. Seit man am Hardberg mit 50kW und neuerem Mast sendet, sind die Lücken um Michelstadt deutlich kleiner geworden. Aber auch dieser Mast ist nicht hoch genug um ordentlich in die Täler "hineinzuleuchten".

von Thomas (Metal) - am 23.01.2009 17:20
Bei DVB-T ist der Hardberg entbehrlich. Ich denke mal hätte man 50 kW vom Würzberg eingesetzt hätte man sich den Hardberg u.U. sparen können.

von Wiesbadener - am 23.01.2009 17:27
Zitat
Wiesbadener
Bei DVB-T ist der Hardberg entbehrlich. Ich denke mal hätte man 50 kW vom Würzberg eingesetzt hätte man sich den Hardberg u.U. sparen können.

Genauso macht man das doch aber! :confused:

von Rosti 2.0 - am 23.01.2009 17:31
Muss man in jedem Tal 1a Empfang haben? Ich meine nein. Wenn man auf den Frequenzen andere Programme verbreiten würde, hätten viel mehr Menschen auch außerhalb der Täler was davon. Und die Leute "in den Tälern" würden dann halt die neuen Programme hören, na und?

von Free Speech - am 23.01.2009 17:36
Also ich empfange den Hardberg in Frankfurt mit einfachsten Geräten. Aber das hatte ich wohl schonmal geschrieben ;) :)

von Nordi - am 23.01.2009 17:59
Also für die Versorgung von Baden-Württemberg ist der Hardberg essentiell! :D

von freiwild - am 23.01.2009 18:09
Ich hab das im Hinblick auf die Programmversorgung gesehen. Die paar Verzerrungen kann man denke ich aushalten. Mit einem Standardradio ist beispielsweise Radio Regenbogen fast im ganzen Schwarzwald verzerrt, weil die Hornisgrinde die Täler nicht richtig erreichen kann. Dennoch gibts hier genug Hörer!

Was würde es für Hessen konkret bringen:
Man könnte die Funzeln von You FM und hr-Info im Tal abschalten, da sie nicht mehr benötigt werden, und wenn nötig Füllsender im Odenwald für hr1-3, wovon man aber nicht viel benötigen wird.

Was hat man dadurch geschaffen? Flächendeckender Empfang von 7 Sendern statt 4.
Außerdem strahlt der Feldberg fast ähnlich weit wie der Hardberg nach Baden-Württemberg und dass man jetzt noch hr3 mit RDS vor Stuttgart empfangen kann ist für mich kein Argument. Der hr versorgt Hessen. Sicherlich ist Overspill schön aber soweit von der Landesgrenze weg, braucht man kein Empfang mehr erwarten, zumal es in der heutigen Zeit das Internet usw. gibt.

von Fischer's Fritz - am 23.01.2009 18:33
Zunächst kann man sich natürlich fragen, wieso der HR damals unbedingt einen Standort beziehen musste, der 1,5 km von der baden-württembergischen Grenze entfernt ist. Wenn gleichzeitig ein Füllsender im östlichen Odenwald bezogen und bis auf 5 kW aufgedreht wurde, geschah das anscheinend im vollen Bewusstsein, dass dies nicht der optimalste Standort für die Versorgung Südhessens ist.

Ich denke, dass mich mein Eindruck nicht täuscht, wenn ich der Meinung bin, dass Krehberg und Würzberg ein Stück besser nach Norden rausgehen - wobei man bedenken muss, dass der Krehberg 50 Meter höher liegt als der Würzberg. Ich persönlich halte deshalb den Krehberg für den besten Standort auf hessischem Boden und wundere mich, wieso DVB-T nicht von dort kommt - schließlich kann ich keine Strategie erkennen, DVB-T ausschließlich auf Telekom-Standorten oder auf HR-Standorten unterzubringen.

Ich muss zudem einwerfen, dass ich einen solch grenznahen Standort als Ergänzung für die Funzelketten generell für Unsinn halte. Da ich bezweifle, dass sie in der MA von Baden-Württemberg auftauchen - und nur das zählt für die Sender - würde das einen deutlich geringeren Reichweitengewinn bedeuten, als es zum Beispiel mit dem Rimberg der Fall war.

von Hagbard Celine - am 23.01.2009 18:38
Der Hardberg ist für das Ried schon interessant: Ein störungsfreier Empfang ist nunmal vom Feldberg nicht möglich. Das merke ich insbesondere an hr3 und hr1 - die anderen beiden schalte ich nicht ein. Eine Aufgabe des Standorts wäre für den hr schon ein Verlust.
Wenn man diesen Gedanken allerdings mal weiter spinnt, könnte man hr4 schon zugunsten eines anderen Programms abschalten, da über die 102,5 und 101,6 das gleiche Regionalprogramm Rhein-Main/Südhessen läuft - es gibt ja nur noch die 3 Pseudo-Regioprogramme, alle anderen Fenster sind ja auch kostengründen eingestellt worden. Welchen Sinn dieses Regioprogramm macht, ist eine andere Frage.

von Oliver.M - am 23.01.2009 18:48
Man könnte sagen, Hardberg ist das Linz des HR ;-)


von Peter Schwarz - am 23.01.2009 19:41
Zitat
Hagbard Celine
Zunächst kann man sich natürlich fragen, wieso der HR damals unbedingt einen Standort beziehen musste, der 1,5 km von der baden-württembergischen Grenze entfernt ist.


Na, weil die Sackpfeife fast genausoweit von NRW entfernt ist. Und in der Rhön hat sich der hr sogar einige Meter ins 'Ausland' getraut: Der Heidelstein ist einige 100m hinter der hessisch-bayerischen Grenze.

Ich würde sagen, dass das damals Strategie vom hr war. Schließlich war das Sendegebiet im Vergleich zu BR, NDR oder SWF doch sehr klein.

von m83 - am 23.01.2009 19:48
Re Nordi:
Der Hardberg kommt zweifellos in Ffm an, würde aber nur in Einzelfällen besser zu empfangen sein als die Stadtfrequnzen von DLF, hrInfo oder YouFM. Zu meiner Zeit in Ffm-Ginnheim war die 92,7 durch die 92,8 aus Bad Marienberg völlig geplättet. Wobei man sagen muß, daß Ginnheim sowieso besser nach Nordwesten empfängt, die 102,9 macht dort je nach Gebäudeseite auch die 103,0 vom Pfaffenberg vollkommen (!) platt.
Re 50Grad:
Grundversorgungsauftrag ;-) . Den Anstalten ja auch Gebüren zu. Zumindest im Programm kommt man diesem Auftrag ja nach meiner Meinung immer weniger nach :sneg: . Ob man die Lücke dann mit 50kW füllen muß, darf diskutiert werden. Wobei der Hardberg mit deutlich weniger ERP bei den aktuellen Schwerpunkthöhen auch in Hirschhorn oder Neckarsteinach vermutlich nicht mehr einwandfrei ankommen würde. So gesehen wäre da vielleicht ein Sender im Odenwald á la Eifel (SWR, 300m hoch aber nur 8kW) besser gewesen. Auch am Mittelrein um Lorch hilft Hardberg übrigens aus. Aber dafür hatte der hr mal eine andere Lösungsmöglichkeit ;-) .
Der hr hat natürlich auch nie in dem Umfang wie der BR in den 70ern/80ern Frequenzen für eine weitere Kette (Gastarbeiter, ab 1980 Bayern4) koordiniert. Außer der 91,9 und den Stadtfrequenzen fällt mir nichts ein. Man hat offenbar auf den neuen Wellenplan und der Zuteilung von neuen Ketten und Standorten (Wasserkuppe, Dillenburg) gehofft und konnte dies auf Grund der damaligen politischen Verhältnissen auch. Eine 90,4 nur von Ffm aus zu betreiben gehört für mich dazu. Sicher hätte man nicht mit 100kW vom Feldberg gegen Frankreich (Donon 90,3) senden können und wegen Nordhelle 90,3 hätte der WDR auch Einzüge gewünscht. Ein Diagramm wie am Gr. Waldstein (liegende 8 nach 120 und 300°) mit 20kW wäre heute eine begehrte Frequenz für Rhein-Main, z. B. für YouFM, wobei für Wiesbaden und Rüdesheim auf Grund des Einzuges definitv eine Stadtfunzel notwendig wäre. ...am Waldstein ging sowas, das war ja kalter Krieg ;-) , für die Gastarbeiterprogramme hat man lieber die hr3-Abendversorgung an Hardberg und Biedenkopf-Sackpfeife geopfert.
Da man auch in Mittelfranken vom Hardberg profitiert möchte ich natürlich nicht verschweigen :D . Ich hoffe er bleibt uns so erhalten.

von Thomas (Metal) - am 23.01.2009 19:52
Re m83:
Gerade Sackpfeife kann man keinen zu großen Overspill nach NRW vorwerfen, nach RLP sowieso nicht, da geht i. d. R. Feldberg besser. Klar geht "Biedenkopf" auch hinter den 700 bis 800m hohen Bergen, aber eben sicher nicht in der Qualität, wie sie für Otto-Normal zur durchgehenden Berieselung in der Küche oder gar Auto notwendig wäre. Die 99,5 wird keine 60km für Radio MK bereits wieder eingesetzt. Da schirmt das Rothaargebirge doch gewaltig ab. Am Haarstrang um den Möhnesee reichen sogar 200W aus Osnabrück um die 87,6 mit einem anderen Programm zu belegen.

von Thomas (Metal) - am 23.01.2009 19:58
. Die 99,5 wird keine 60km für Radio MK bereits wieder eingesetzt.

99,6 HR 2 Biedenkopf und Radio MK "Plettenberg" 99,5 stören sich aber trotzdem nicht.... ;-) Der Biedenkopf ist im Raum MK noch sehr gut empfangbar- knallt hier bei mir, mit jedem billigen Duschradio rein! Stört mich aber nicht...;-)

von 88,7 MHz - am 23.01.2009 20:26
Ich persönlich bin der Meinung, dass man die Versorgung in Hessen allgemein etwas kleinteiliger hätte angehen sollen - wie man es ja auch in Rheinland-Pfalz gemacht hat. Das Geländeprofil ist so sehr unterschiedlich nicht, hauptsächlich kleinteiliges Mittelgebirgsland, das oft nur von mindestens 2 Seiten zu versorgen ist.

Ein Beispiel: Der Feldberg hat zwar 100 kW und eine massive HAAT, aber das Gebiet, das er in nördliche und östliche Richtung versorgt, ist lächerlich klein. Keiner kann mir erzählen, dass dieser Sender eine wesentliche Reichweite über Westerwald, Knüll und Vogelsberg hinaus hat, Ausläufer teilweise eingeschlossen. In der östlichen Wetterau, keine 50 km Luftlinie entfernt, muss man oft genug auf die Sender aus Rhön oder Odenwald zurückgreifen, und das nur, weil irgendwelche lächerlichen 250er im Weg sind. Die gibt es in der Gegend aber dummerweise zuhauf. Mit einer kleinteiligen Senderkette, die vermutlich entweder den Sender Hoherodskopf oder einen Füllsender im hessischen Spessart enthalten würde, gäbe es dort sicher etwas weniger Probleme.

von Hagbard Celine - am 23.01.2009 20:44
Zitat

Ich persönlich bin der Meinung, dass man die Versorgung in Hessen allgemein etwas kleinteiliger hätte angehen sollen

Sehe ich überhaupt nicht so. Im hügeligen Gelände findest du immer irgendwo in der Nähe eines Senders eine Abschattung. Ich kann hier im Rheintal mit dem Donnersberg überhaupt nichts anfangen: total verzerrt. Trotzdem ist der Donnersberg sehr wichtig und ist zwischen Saarbrücken und Fulda zu empfangen. Bei meinen Eltern (10 km von Langenberg) war Langenberg total verzerrt und wir haben auf die Nordhelle zurückgegriffen. Ist deshalb Langenberg überflüssig? Der Feldberg ist zwischen Köln und Straßburg zu empfangen und hat dort Hörer. Ist er "schlecht" nur weil östlich des Taunus irgendwas abgeschattet ist? Nein! Im Gegenteil: Ich finde die Aufstellung der hr Grundnetzsender nahe der Grenzen mit 100 kW (Biedenkopf, Rhön, Meißner) ideal um eine hohe Reichweite zu haben, sodass möglichst viele Menschen die Programme empfangen können, egal wo sie wohnen. Das sorgt für die Vielfalt in Deutschland, dass man eben NICHT nur die Landessender hören kann. Und RLP hätte bestimmt gerne 100 kW auf dem Donnersberg oder in Koblenz, was sich wegen Frankreich/Belgien/Luxemburg wahrscheinlich nicht koordinieren ließ.
Trotzdem wäre ich zur Erweiterung der Vielfalt dafür, Sender, die nur für einen Bruchteil der technisch (Reichweite) erreichten Hörer interessant sind, umzuwidmen (andere Programme). Und dann käme man zum Ergebnis, dass man Aachen, Bonn, Hardberg u.a. umwidmen könnte und ggf. für echte "Notfälle" noch ne 100 W Funzel in Täler stellen könnte. Das wird natürlich wohl nie passieren, weil sich die bisherigen Frequenzinhaber nicht Konkurrenz ins Land holen wollen.

von Free Speech - am 24.01.2009 07:52
Zitat
Thomas (Metal)
Gerade Sackpfeife kann man keinen zu großen Overspill nach NRW vorwerfen,


Klar ist in den tiefern Tälern des Sauerlands der rauschfreie Sackpfeifen-Empfang nicht gegeben und Richtung Nordwest schirmen die Sauerlandhöhen schon gut ab. Aber auf der A44 zwischen Kassel und Dortmund und selbst in Dortmund und Bochum ist der hr vertreten und wird von UnityMedia ins Kabel eingespeisst!
Wenn ich dass mit dem NDR-Empfang südlich von Hann. Münden vergleiche... Da ist auf der A7 spätestens direkt an der Grenze Schluss mit gutem Empfang, trotz 100kW aus dem Harz.

Ich liebe Overspill, keine Frage. Nur wenn man dies früher bei UKW-Koordinierungen konsequent durchgezogen hat, sollte man dies genauso bei Digitalradio (egal ob DAB oder sonstwas) machen.

Für YouFM wäre die Region südlich der Bergstraße wahrscheinlich gar nicht so interessant. Erstmal das oben geschilderte MA-Problem und die Konkurrenz ist mit BigFM, DASDING und Energy sehr stark.

Die 92.7 vom Hardberg ist nicht zu unterschätzen, sie ist auch im Raum Dieburg/Hanau/Südlicher VB Ortssender (und nochmal einiges stärker als Mudau *g*).

Wie weit geht denn die 107.0 von hr info nach Süden? Kommt sie im Raum Starkenburg/Ried noch gut an? Wäre sie nicht ein guter Tausch? hr info auf den Hardberg und die 107.0 an den Hardberg-verlierenden Sender...?!

von m83 - am 24.01.2009 11:12
Zitat
m83
Klar ist in den tiefern Tälern des Sauerlands der rauschfreie Sackpfeifen-Empfang nicht gegeben und Richtung Nordwest schirmen die Sauerlandhöhen schon gut ab. Aber auf der A44 zwischen Kassel und Dortmund und selbst in Dortmund und Bochum ist der hr vertreten und wird von UnityMedia ins Kabel eingespeisst!
Wenn ich dass mit dem NDR-Empfang südlich von Hann. Münden vergleiche... Da ist auf der A7 spätestens direkt an der Grenze Schluss mit gutem Empfang, trotz 100kW aus dem Harz.

NDR Harz in Hessen würde ich sogar mit hr Biedenkopf im Sauerland vergleichen. Selbst auf der A45, die ich in den 80ern/90ern alle viertel Jahr gefahren bin, war Biedenkopf spätestens ab Lüdenscheid nicht mehr durchgehend ohne Einbrüche empfangbar. Und die Autobahn befindet sich auf den Höhen! In Dortmund geht Biedenkopf so gerade noch bei günstiger Lage mit einfacher 80er-Ausrüstung ;-), also Radiorecorder, in Mono rauschfrei. Weiter nach Westen, Essen war stehts mein Reiseziel ;-) , ging nichts mehr brauchbar. Wenn man also wie in Dortmund sogar hr1-3 in Stereo ins Kabel bringt, hat man an einem höheren Standort abgegriffen, die Lage "am Boden" ist anders.
Im Gegensatz dazu steht Hardberg. Er ist mit dem SWR-Sender Heidelberg "gegenüber" bezüglich Reichweite nach Baden-Württemberg vergleichbar. Und genau diesen Overspill würde man damit schießen. Dann lieber die grenznahen Sender so belassen und die in der Mitte ersetzen, wie eben am Rimberg. Natürlich sehe ich jetzt keinen Sender mehr in der Mitte von Hessen :D . So gesehen steht dann Feldberg am weitesten von einer Landesgrenze weg ;-) , dessen Schlachtung sollte aber außer Frage stehen.
Mein Ansatz daher: Mast für ca. 300m Schwerpunkt auf den Hardberg, die 50kW-Strahler als 10kW-Strahler betreiben (weiterhin ND) und die Verlagerung der Würzberg-Frequenzen (weiterhin D, aber ggf. nicht mehr 298 sondern 0°) dorthin prüfen. Ich muß mal RadioMobile rechnen lassen...

von Thomas (Metal) - am 24.01.2009 12:26
Zitat
Hagbard Celine
Zunächst kann man sich natürlich fragen, wieso der HR damals unbedingt einen Standort beziehen musste, der 1,5 km von der baden-württembergischen Grenze entfernt ist. Wenn gleichzeitig ein Füllsender im östlichen Odenwald bezogen und bis auf 5 kW aufgedreht wurde, geschah das anscheinend im vollen Bewusstsein, dass dies nicht der optimalste Standort für die Versorgung Südhessens ist.

Versorgung des südlichen hessischen Odenwaldes ist sicherlich die Hauptaufgabe des Hardberg. Das Gebiet reicht bis zum Neckar, Neckarhausen und Hirschhorn gehören zu Hessen.

Sicherlich war man bei der Standort-Auswahl nicht abgeneigt, das gesamte Rhein-Neckar-Ballungsgebiet mit zu versorgen. Mehr Hörer bedeutet auch höhere Werbeeinnahmen. Rundstrahlung ist meiner Meinung nach aber nicht notwendig, man könnte dann etwas Energie sparen.

Übrigens: Wer mal in die Gegend um Wald-Michelbach kommt: Im Nachbartal, 3 km östlich des Ortsteils Siedelsbrunn (zu dem der Senderstandort gehört) liegt Straßburg. Wer von dort 4 km nach Süden fährt, kommt durch Ober-Schönmattenwaag (Ourewällerisch (odenwälderisch): "Owwer-Schimmeldewog") nach Korsika.

Bernhard


von Bernhard W - am 24.01.2009 13:20
Zitat
Thomas (Metal)
Mein Ansatz daher: Mast für ca. 300m Schwerpunkt auf den Hardberg, die 50kW-Strahler als 10kW-Strahler betreiben (weiterhin ND) und die Verlagerung der Würzberg-Frequenzen (weiterhin D, aber ggf. nicht mehr 298 sondern 0°) dorthin prüfen. Ich muß mal RadioMobile rechnen lassen...


Muhahaha, das wär ja mal was. Dann kommt der Hardberg bei mir endlich so an, wie man es erwarten würde. Die 200 Meter extra machen sicher auch an Nordhängen in 90 km entferntem flachwelligem Gebiet ordentlich was aus. Ich vermute allerdings leichte Probleme für die 92,6 von Radio Bob :D

von Hagbard Celine - am 24.01.2009 13:49
Re Hagbard Celine:
Radio Mobile läuft gerade, werde aber voraussichtlich erst am Abend dazu kommen dies ins Netz zu stellen. Beim ersten Durchsehen im Vergleich 10kW 300m ND vs 50kW 107m ND: Im Odenwald geht die Feldstärke zurück, aber die Einbrüche in den Tälern wurden deutlich geringer. Auch weiter entfernt ist die Feldstärke geringer, der Empfang aber nicht mehr so streng auf die Höhenlagen beschränkt.

von Thomas (Metal) - am 24.01.2009 14:01
Zitat
Bernhard W
.. Versorgung des südlichen hessischen Odenwaldes ist sicherlich die Hauptaufgabe des Hardberg. Das Gebiet reicht bis zum Neckar, Neckarhausen und Hirschhorn gehören zu Hessen. ..

Nicht nur. Der hr sieht auch den Bereich um Königstein / Kronberg usw. = unterhalb des Feldberg / Ts. ( Zitat: " ...Teile des Vordertaunus, die aus topografischen Gründen nicht vom Sender Grosser Feldberg, sondern vom Hardberg versorgt werden ..." ) sowie das Rheintal gen Westen als zu versorgendes Empfangsgebiet an. Da es deshalb dort zu angeblichen Empfangsstörungen der 92,7 "kommen könnte", wird vom hr z.B. auch weiterhin einer sinnvollen notwendigen Erhöhung der 92,5 in Wiesbaden auf die ursprünglich problemlos koordinierbare Leistung widersprochen. Kommentar ist da wohl überflüssig.


von KlausD - am 24.01.2009 17:21
Hallo KlausD,

die Versorgung unterhalb des Gr. Feldbergs durch den Hardberg klingt sogar plausibel. Das hatte ich nicht bedacht.
Am oberen Hang des Königstuhls ist ein (DX)-Parkplatz, da schaltet mein Autoradio vom Königstuhl-Gipfel (1,5 km) zum Donnersberg (70 km) um, weil der dort stärker einfällt.

> 92,5 in Wiesbaden...

Da stehe ich gerade auf der Leitung. Bei mir in Mannheim kommt auf 92,5 nur RTL auf lëtzebuergesch vom Banert bei Hosingen.

Bernhard


von Bernhard W - am 24.01.2009 17:48
Das Folgende kam bei Radio Mobile für Hardberg heraus:

1. 50kW ND, 107m

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-1-jpg.html

2. 10kW ND, 300m

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-2-jpg.html

3. 5kW 30°, 2Felder, 300m

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-3-jpg.html

Nachträge:

4. 20kW 120 und 300° vom Gr. Feldberg, 73m

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-4-jpg.html

5. 100kW ND Gr. Feldberg

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-5-jpg.html

6. 5kW 298°, Würzberg, 66m

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-6-jpg.html

7. 50kW ND Hardberg, 107m

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-7-jpg.html

von Thomas (Metal) - am 24.01.2009 19:47
Weitere Files:

1. hr3 Grundnetz zu Zeiten des Gastarbeiterprogramms, also ohne Sackpfeife und Hardberg

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-8-jpg.html

2. Sackpfeife, 100kW ND, 105m (NRW)

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-9-jpg.html

3. Sackpfeife, 100kW ND, 105 (Nordhessen)

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-b-jpg.html

4. Heidelstein, 50kW 310° (+/-70°), 180m

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-b-jpg.html

5. hr3-Grundnetz derzeit

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-c-jpg.html

von Thomas (Metal) - am 24.01.2009 20:30
Feine Bildchen! :spos:

Interessant, dass das HR-Grundnetz derzeit auch in die 40er-Regionen abfällt stellenweise. Da kann ich die Grundlage für meine Zerobase Hessen doch etwas schwächer auslegen. Die mache ich aber wohl erst, wenn ich mir die Zeit dafür locker nehmen kann - sprich eher nicht jetzt vor den Klausuren ;)

von Hagbard Celine - am 24.01.2009 22:36
Zitat
Bernhard W
Hallo KlausD,

die Versorgung unterhalb des Gr. Feldbergs durch den Hardberg klingt sogar plausibel. Das hatte ich nicht bedacht. Am oberen Hang des Königstuhls ist ein (DX)-Parkplatz, da schaltet mein Autoradio vom Königstuhl-Gipfel (1,5 km) zum Donnersberg (70 km) um, weil der dort stärker einfällt.

> 92,5 in Wiesbaden...

Da stehe ich gerade auf der Leitung. Bei mir in Mannheim kommt auf 92,5 nur RTL auf lëtzebuergesch vom Banert bei Hosingen.
Bernhard

Guten Morgen / Mittag.
Da hat KlausD vollkommen recht. Im Bereich Kaiserslautern ist allerdings auf der 92,5 auch DASDING zu hören ( sollte wenigstens ) und was Wiesbaden betrifft -klick-. Ansonsten liegrt Du mit RTL-Radio sogar rund um den Rhein-Main-Flughafen vollkommen richtig.
Beste Grüsse von Radio-Schlumpf

von Rhein-Willi - am 25.01.2009 10:07
Also ich bleibe dabei: anstelle von 50 kW Hardberg und 5 kW Würzberg wären 50 kW Würzberg völlig ausreichend gewesen. das Rheintal und die Bergstraße sind optimal durch den Gr. Feldberg versorgt, in Bensheim etwa springt das RDS nie auf die Hardberg-QRGs. Für den zentralen Odenwald wäre natürlich ein Sender nötig gewesen. Interessante Frage ist: würden alle jetzigen Hardberg-QRGs auch mit 50 kW in Würzberg koordinierbar sein?

von Wiesbadener - am 25.01.2009 11:51
Zitat
Wiesbadener
Also ich bleibe dabei: anstelle von 50 kW Hardberg und 5 kW Würzberg wären 50 kW Würzberg völlig ausreichend gewesen.

Wenn sich Hirschhorn und Neckarsteinach an BaWü anschließen würden, könnte man darüber nachdenken. So aber ist es egal wieviel Power man in Würzberg rausbläst, da der Sender über das Neckartal hinwegstrahlt.

=> Hirschhorn und Neckarsteinach können weder vom Gr. Feldberg noch von Würzberg vernünftig versorgt werden. Nur Hardberg geht dort von den hr-Standorten problemlos. Auch Krehberg versorgt die beiden Orte alles andere als optimal.

von Manager. - am 25.01.2009 19:49
Ich merks doch jeden morgen im Zug auf dem Weg zur Arbeit, Richtung Eberbach von Mosbach/Heilbronn kommend, Feldberg gut, nach dem Tunnel auf Hirschhorner seite Tot, erst ab Heidelberg wieder brauchbar.

Allerdings hat der Hardberg jede Menge Overspill, heute mal wieder gemerkt als im Zug bei Herrenberg DRS1 wieder ankrazt, DRS3 übrigens auch noch hinter Herrenberg nochmals gut, dann macht Stuttgart aber den Garaus. Aber das gehört eigentlich nicht hierher ;)

von DX-Matze - am 25.01.2009 20:30
Radio Mobile für den Würzberg:

1. 50kW nach 298° (+/-70° = 2 von 4 Richtungen), 66m

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-d-jpg.html

2. 50kW ND, 66m

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-e-jpg.html

3. 50kW nach 298° (+/-70° = 2 von 4 Richtungen), 66m [besser aufgelöst, nur Hessen-Süd]

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-f-jpg.html

4. 50kW ND, 66m [besser aufgelöst, nur Hessen-Süd]

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-g-jpg.html

5. 10kW nach 298° (+/-70° = 2 von 4 Richtungen), 300m

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-h-jpg.html

6. 10kW ND, 300m

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-i-jpg.html


Selbst bei 50kW ND aus 66m sind Hirschhorn und Neckarsteinach nicht ausreichend versorgt. Für die Zusammenstellung 10kW ND / 300m muß ich für die Hessen-Süd-Auflösung noch rechnen lassen.


NACHTRAG:
Damit ist auch 10kW ND, 300m mit Auflösung Hessen-Süd (Height = 150km) da:

http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-j-jpg.html

Bei den anderen war die Height = 300km.

von Thomas (Metal) - am 25.01.2009 20:57
Wie währe es eigentlich wenn man Eberbach-Neckarwimmersbach für die Versorgung nehmen könnte? Kommt ja auch auf Hirschhorner Seite ganz gut raus.

von DX-Matze - am 25.01.2009 21:04
Zitat
BlackDay
Wie währe es eigentlich wenn man Eberbach-Neckarwimmersbach für die Versorgung nehmen könnte? Kommt ja auch auf Hirschhorner Seite ganz gut raus.

Ist mir auch schon aufgefallen, liegt doch recht gut um auch mit wenig ERP den hessischen Neckar zu versorgen. Eine andere Möglichkeit könnte der FMT Mudau sein. Rechne ich aber bestimmt nicht mehr heute ;-) .

von Thomas (Metal) - am 25.01.2009 21:07
Man könnte theoretisch Hirschhorn, Neckarsteinach und viele weitere Städte und Täler vom Königstuhl aus versorgen, wie es bei DVB-T praktiziert wird. Da wurden Hard- und Krehberg weitgehend entbehrlich. Vom Königstuhl könnte man dann gerichtet nach Norden senden, so wären die eingestezten Frequenzen etwas südlicher wieder frei. Bei (digitalem) Gleichkanalbetrieb geht das noch Bandbreiten schoneneder.

Ehrlich gesagt verstehe ich z. B. auch nicht, warum der WDR-Sender "Wittgenstein" (Sackpfeife bei Biedenkopf in Hessen) rund strahlt und nicht nur Richtung Wittgensteiener Land. Persönlich begrüße ich das selbstverständlich, so kann ich in Mannheim im Auto WDR2 hören. ;-)

Bernhard


von Bernhard W - am 25.01.2009 21:16
Die Frequenzen wurden so koordiniert, undkeiner hat sich danach beschwert.

Bei der Hornisgrinde, Göttelborner Höhe und Moseltal war das anders, aber da waren es ja auch die Franzosen

von Marcus. - am 25.01.2009 21:26
Ich finde den HR-Sender Marburg neben dem Spiegelslustturm überflüssig. Sogar hier in Wehrda, nur 4 km Luftlinie vom Sender entfernt, ist in der Tiefgarage im Autoradio auf den Marburger Frequenzen nur Rauschen, während die Frequenzen von der Sackpfeife mit Vollausschlag ankommen. Oder kann mir einer überzeugend erklären, warum der Sender Marburg notwendig ist?

von Lahnwelle - am 25.01.2009 22:16
Zitat
Bernhard W

Ehrlich gesagt verstehe ich z. B. auch nicht, warum der WDR-Sender "Wittgenstein" (Sackpfeife bei Biedenkopf in Hessen) rund strahlt und nicht nur Richtung Wittgensteiener Land. Persönlich begrüße ich das selbstverständlich, so kann ich in Mannheim im Auto WDR2 hören. ;-)

Zitat
Marcus.
Die Frequenzen wurden so koordiniert, undkeiner hat sich danach beschwert
.
Genau, und keiner wird seinen Besitzstand freiwillig aufgeben. Oder warum strahlt der Brocken rund? Mit Ausnahme von DKULTUR auf 97,4 gibt es hier keine Lizenz bzw. Versorgungsauftrag. Aber Jassy freut es trotzdem:cool:

von dlf-fan - am 26.01.2009 15:54
Zitat

Aber Jassy freut es trotzdem:cool:


Jo :D Ist für mir der einzige weg 89.0 RTL in vernünftige Qualität zu hören :D

von Jassy - am 26.01.2009 16:00
Die Franzosen haben aber gemeckert, und es wurde geändert. Die Frage ist nur warum .

Veileicht kann da jemand AUskunft geben.

-----------------------------------------------------------leicht OT ------------------------------------------------------------------------

@ Thomas Metal

Könntest du mir RM Karten von den DLR, DLF (inkl. Saarburg und Hornisgrinde) und Big FM Saarland, vom Saarland anfertigen.

von Marcus. - am 26.01.2009 18:30
Re Marcus:
Um nicht zu sehr OT zu werden poste ich die unter Radio Mobile.

von Thomas (Metal) - am 28.01.2009 20:09
Graben wir mal was altes aus ;-) .
Heute vor 30 Jahren gab es Grund zur Freude für Hardberg und Biedenkopf: hr3 konnte abends durchsenden und wurde nicht mehr von Gastarbeiterprogrammen unterbrochen. Möglich wurde dies da hr4 seinen Betrieb aufnahm.

von Thomas (Metal) - am 06.10.2016 06:38
Zitat
Thomas (Metal)
Graben wir mal was altes aus ;-) .
Heute vor 30 Jahren gab es Grund zur Freude für Hardberg und Biedenkopf: hr3 konnte abends durchsenden und wurde nicht mehr von Gastarbeiterprogrammen unterbrochen. Möglich wurde dies da hr4 seinen Betrieb aufnahm.

Da kann ich mich noch gut dran erinnern. War für mich prima, da der Feldberg an meinem damaligen Wohnort leicht verzerrt war, der Hardberg dagegen einwandfrei, beide mit mittlerer Feldstärke.

von Harald P. - am 06.10.2016 07:56
Oh ja, kenne ich auch noch. Abends nach 18.15 Uhr musste man die 89,5 im Münsterland wählen, da auf 87,6 Relikte übertragenen wurden.
Die Ansage kam, meine ich , von Werner Reinke. Hat jemand noch diese Umschalt-Ansage ?

von sup2 - am 06.10.2016 10:44
Zitat
sup2
Oh ja, kenne ich auch noch. Abends nach 18.15 Uhr musste man die 89,5 im Münsterland wählen, da auf 87,6 Relikte übertragenen wurden.


Ich kann mich auch noch daran erinnern, allerdings dachte ich, die Umschaltung war erst um 19 Uhr.

89.50 MHz vom Meissner war abends in Münster und Dortmund dann die einzige Möglichkeit, hr3 zu hören. Wenn es nicht wegen Tropo-Bedingungen Störungen gab, dann klappte das aber ganz gut.

73 de Uli

von ulionken - am 06.10.2016 19:58
Und wenn man statt dem Hardberg den HR .....wie auch beim Heidelstein von bayerischen Gebiet austrahlen würde...also vom Pfaffenberg gerichtet in Richtung Odenwald ????

von Starsailor001 - am 08.10.2016 17:11
Zitat
ulionken
Zitat
sup2
Oh ja, kenne ich auch noch. Abends nach 18.15 Uhr musste man die 89,5 im Münsterland wählen, da auf 87,6 Relikte übertragenen wurden.


Ich kann mich auch noch daran erinnern, allerdings dachte ich, die Umschaltung war erst um 19 Uhr.

89.50 MHz vom Meissner war abends in Münster und Dortmund dann die einzige Möglichkeit, hr3 zu hören. Wenn es nicht wegen Tropo-Bedingungen Störungen gab, dann klappte das aber ganz gut.

73 de Uli

Damals waren, um hier keinen falschen Eindurck zu erwecken, die Gastarbeiterprogramme auf UKW auf jeden Fall berechtigt. Andere adäquate möglichkeiten gab es schließlich nicht.
Warum man allerdings in Hessen an zusätzlichen Frequenzen von Großssendern nur die 91,9 heben konnte wäre mal interessant. Sicher, wenn ich hier an Geschichten denke für BFBS in Bielefeld mit 70kW auf der 101,5, läßt das schon erahnen was damals Sache war. Über 100 MHz praktisch alles frei doch es mußte rauschen :-( . Da waren ja die Vorabnutzungen mit dem hr4-Start, also vor dem offiziellen Start des Genfer Wellenplans im Jahr 1987, im Nachhinein schon fast erstaunlich. Natürlich wäre ein Start ab 1984 frisch ab der Koordination für Biedenkopf und Hardberg wünschenswert gewesen. Sogesehen und um den Bogen zum Thema zurück zu finden: Der Hardberg war nicht verzichtbar.

Zitat
Starsailor001
Und wenn man statt dem Hardberg den HR .....wie auch beim Heidelstein von bayerischen Gebiet austrahlen würde...also vom Pfaffenberg gerichtet in Richtung Odenwald ????

Und die Frage ist jest ernsthaft gemeint? :rolleyes: Nun, gehe mal an den hessischen Neckar und versuche den Pfaffenberg zu empfangen ;-) .

von Thomas (Metal) - am 08.10.2016 18:46
ich geb zu war etwas provokativ gemeint...weil der Pfaffe ja bis zur Mainmündung reinpowert...und an die pfälzische Weinstraße..
am hessischen Neckar würden eh NUR Funzeln noch helfen....!! oder :-) egal was man von Hessen her anpeilt...500 Watt Funzel oberhalb von Hirschhorn und gut ists !

Aber der Hardberg strahlt doch eh übern den Neckar drüber weg.--trotz Nähe...Der Odenwald ist und bleibt ein schwieriges Gebiet.

von Starsailor001 - am 08.10.2016 18:57
Zitat
Starsailor001
ich geb zu war etwas provokativ gemeint...weil der Pfaffe ja bis zur Mainmündung reinpowert...und an die pfälzische Weinstraße..
am hessischen Neckar würden eh NUR Funzeln noch helfen....!! oder :-) egal was man von Hessen her anpeilt...
Aber der Hardberg strahlt doch eh übern den Neckar drüber weg.--trotz Nähe...Der Odenwald ist und bleibt ein schwieriges Gebiet.

Legenden!
Am Neckar geht der Hardberg vollkommen ausreichend auf UKW.
Der Pfaffe powert? Wie wäre das denn? Stärker als die für das Gebiet zuständigen Sender? Nein. Er ist dort zum Teil in ordentlicher Qualität empfangbar. Aber gehe doch mal nicht ganz so weit. F-Ginnheim reicht. Was hörte ich in etwa der Hälfte aller Fälle dort in den 90ern auf der 103,0 im Auto? Vor allem RPR von der 102,9. Und die 93,4? Gut, aber zum Teil schon angesäuselt durch die 93,5 aus dem Schwarzwald.

von Thomas (Metal) - am 08.10.2016 19:03
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