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DAB News

Startbeitrag von Morphymen am 18.02.2009 16:41

lt. Satelitten News auf Sat 1 Seite 526, will die ARD an einem DAB Neustart festhalten.

Nach Informationen des "Meinungsbarometers Digitaler Rundfunk" haben sich die Intendanten der ARD
darauf geeinigt, einen neuen Anlauf für digitales terrestisches Radio in Deutschland zu unternehmen.
Die Intendanten wollen die Freigabe von zweckgebundenen Gebührengeldern beantragen.
Bisher fand das DAB- Rundfunksystem in Deutschland keine Akzeptanz.

Meine Meinung ist folgende:
Da der Trend zu digitalen Signalen in allen Bereichen zu nimmt, warum auch nicht im Rundfunk ?
Wenn hier in Hessen kein HR oder privater Sender DAB ausstrahlt, wird auch niemand sich einen
DAB Empfänger kaufen.
Einer muß den Anfang machen.

Wir haben hier in Hessen DLF und DKULTUR in DAB, und aus Bayern sieben Stationen,
welche bei mir im Taunus gut empfangbar sind.

Die 50 interessantesten Antworten:

Der HR hatte damals zum Start von DAB die ganzen "Plus"-Wellen gestartet, die aus "zweckgebundenen Gebührengeldern" finanziert wurden.

Wer hat als erstes die DAB-Verbreitung eingestellt? Richtig, der HR!

Kaum hatte man UKW-Frequenzen von der vorherigen Doppelversorgung der alten 4 Wellen freigemacht und die Plus-Programm dort aufgeschaltet, war das Interesse an DAB kaum noch vorhanden (gut, von den 4 Plus Programmen sind nur noch zwei übriggeblieben - YouFM und hr-info).

Einzig der nationale und private Rundfunk sind noch heute auf DAB drauf.

Von mir aus dürfte der HR keinen einzigen Cent mehr aus den Gebühren dafür bekommen, da man die damaligen Gelder nicht ganz so eingesetzt hat.

von Oliver.M - am 19.02.2009 08:57
DAB Geräte werden sich in heutiger Zeit einfach schwer durchsetzen, solange die Auswahl an Programme so gering ist im Vergleich zu UKW.
Gute Chancen hat DAB, wenn es mehr 3in1 Geräte gibt, die UKW, DAB und WLAN(I-Radio) können.
Dann schaut das sicher anders aus. Wenn es mal solche Gerät für ca. 100 - 150 Euro gibt, könnte da schon was gehen.
Ein weiterer Faktor für den Misserfolg bisher, ist die wirtschaftliche Lage. Die Leute haben derzeit wichtigere Dinge im Kopf, als sich ein digitales Radio zu kaufen. Wäre die Lage besser, würde es sicher besser laufen.

von Radiopirat - am 19.02.2009 11:37
Zitat

Der DLF sendet jetzt im Lokalpaket Muenchen auch nur noch mit reduzierter Bitrate (64kbps-Mono). Na prima...

Dazu könnte jetzt noch angefügt werden, dass nun das Kulturradio DKULTUR mit 128kBit sendet.

Immerhin wird jetzt Platz frei für neue Programme. Sollten diese kommen, kanns einem
fast egal sein. 64kbit-Mono für gesprochenen Text kann bei Mobil und Portabelbetrieb akzeptiert
werden. Die 128kbit beim DKULTUR gehen auch noch - bei "anständigen" Encodern.

Angeblich haben die beiden Programme auf 12D and 11C in Berlin/BRBG die gleichen Einstellungen
bekommen - kann das leider zurzeit nicht überprüfen. Vielleicht ist das eine Vor-Massnahme für ein
bundesweites Ensemble. ;-)

Ferner: Der Datendienst TMC-BDR in München heisst nun: MILEurope

Deutschland ... da passiert was... da wird umgebaut...

Es kommt mir vor: ALLE WARTEN IMMER IM STILLEN KÄMMERLEIN - BIS WIEDER DAB IM THREAD ERSCHEINT!


von drahtlos - am 19.02.2009 19:46
Ohne eine erneute Diskussion anfangen zu wollen: In der Schweiz gibt es vor allem einen Faktor, der DAB auch in Deutschland zu einem Erfolg verhelfen würde, nämlich eine interessante Palette an Programmen, von denen viele nicht über UKW zu empfangen sind. Allen voran natürlich die DRS-Musikwelle, die bis Ende 2008 noch über die Beromünster-Mittelwelle verbreitet wurde und nun mobil nur noch über DAB gehört werden kann. Das Programm ist recht beliebt und hat sicher zahlreiche Leute zum Kauf eines DAB-Radios animiert. Auch der Nachrichtenkanal DRS4 und das Jugendprogramm Virus sind terrestrisch exklusiv über DAB zu hören.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 21.02.2009 07:37
Hallo Zusammen,

Da wäre auch noch der bessere Indoorempfang von DAB in der Schweiz.
DAB muß so einfach sein wie UKW : Radio anschliessen, Antenne herausziehen und Los !
aber nicht erst : No Signal und lange Sucherei eines geeigneten Standortes fürs Radio.
Habe mal wegen DAB Baden- Württemberg auf 12 B beim Netzbetreiber nachgefragt und
es sind weder Leistungserhöhungen noch zusätzliche Sender geplant für dieses Netz.
Falls DAB in Deutschland die " Kurve kriegt " wird wohl paraleel ein anders Netz aufgebaut
und mit DAB+ betrieben und das Ganze als " Weicher Übergang " realisiert werden.
MFG Detlef.

von RADIO354 - am 21.02.2009 08:40
Zitat
Pfänder
DAB Geräte werden sich in heutiger Zeit einfach schwer durchsetzen, solange die Auswahl an Programme so gering ist im Vergleich zu UKW.
Gute Chancen hat DAB, wenn es mehr 3in1 Geräte gibt, die UKW, DAB und WLAN(I-Radio) können.
Dann schaut das sicher anders aus. Wenn es mal solche Gerät für ca. 100 - 150 Euro gibt, könnte da schon was gehen.
Ein weiterer Faktor für den Misserfolg bisher, ist die wirtschaftliche Lage. Die Leute haben derzeit wichtigere Dinge im Kopf, als sich ein digitales Radio zu kaufen. Wäre die Lage besser, würde es sicher besser laufen.


Bitte sehr:



Bildquelle: real,- Prospekt



von Mc Jack - am 21.02.2009 20:50
Zitat

Bisher fand das DAB- Rundfunksystem in Deutschland keine Akzeptanz.

Ich möchte jetzt nich die billionste Pro-Contra-DAB anzetteln.
Aber geben sich die ARD-Indendanten mit der Forderung nach
Zitat

Freigabe von zweckgebundenen Gebührengeldern

nicht selbst die Antwort, dass das bisher auch aus zweckgebundenen ;-) Gebührengelder für DAB verschleuderte Geld nicht vollkommen sinnlos "investiert" worden ist?
Wenn man einen Fehler macht, sollte man versuchen diesen nicht gleich wieder zu machen.

Aber in Krisenzeiten von Banken gleich welcher Couleur von Firmen wie Opel und Schaeffler gelten ja die einfachsten Dinge auch nicht mehr :wall:

BTW
Vielleicht sollte man mal andere als die bisher erfolglosen Öffis ran lassen. Was die bisher in Sachen DAB hingekriegtt haben, ist so toll nun auch wieder nicht. Beispiel Hessen (wobei der hr immerhin aus dem DAB-Dschungel 2 weitere UKW-Programme rausgeholt hat, genauso wie FFH).
Also DAB ohne die ARD-Kleinstaaterei mit fader Würzbeimischung DLR und ohne provinzielles kleinkariertes Denken von parteiabhängigen regionalen LMAs.
Also bundesweite Private von FL bis GAP.




von Schwabinger - am 23.02.2009 17:50
Zitat

ielleicht sollte man mal andere als die bisher erfolglosen Öffis ran lassen. Was die bisher in Sachen DAB hingekriegtt haben, ist so toll nun auch wieder nicht. Beispiel Hessen (wobei der hr immerhin aus dem DAB-Dschungel 2 weitere UKW-Programme rausgeholt hat, genauso wie FFH).
Also DAB ohne die ARD-Kleinstaaterei mit fader Würzbeimischung DLR und ohne provinzielles kleinkariertes Denken von parteiabhängigen regionalen LMAs.
Also bundesweite Private von FL bis GAP.

Dann wäre sogar ich - hört, hört - für DAB. Nur leider wollen die Verantwortlichen ja gar keine Konkurrenz und deshalb ist DAB ja so jämmerlich. Gegen die Technik ist wenig zu sagen, aber es war nie gedacht, dass die Menschen tatsächlich mehr Anbieter empfangen können, im Gegenteil, wie ich immer sage. Statt WDR 1-5 plus SWR1-4 in Köln ist DAB so geplant, dass man WDR 1-12 und KEIN SWR mehr bekommt. In Mainz statt SWR 1-5 dann SWR 1-10 aber KEIN BR oder Regenbogen mehr. Genau deshalb wird DAB+ auch nix. Es sitzen dort die selben Nasen am Drücker wie bei DAB (alt), und deshalb wird es auch genauso scheitern. 20 bundesweite Privatsender mit Schlagerwelle, Heavy-Metal-Welle, Dance-Welle etc. DAS wäre was!!! Das ist aber nicht gewollt und nicht kommen - leider!!!

von Free Speech - am 23.02.2009 18:05
Da möchte ich der Koordinate sogar mal zustimmen. Einzig über die Programmauswahl ("Schlager, Heavy-Metal, Dance") ließe sich streiten. ;-)
Presseschau: http://www.infosat.de/Meldungen/?msgID=51735
Ich finde das ja sowieso niedlich und lustig, dass man bekanntgibt "am 26. März Bedarf" anzumelden. Sowas hab ich noch nie verstanden, warum kann man nicht einfach "heute" oder "gestern" Bedarf anmelden?! Egal.

Zitat
Infosat
...die Erlaubnis für den NDR über bestehende UKW-Sender hinaus neue digitale Radiokanäle starten zu dürfen
Wieso, macht er doch schon.
Zitat
Infosat
Der NDR sei am 26. März Thema
Da weiß ich jetzt schon was rauskommt.
Zitat
Infosat
die ARD befinde sich „auf gutem Weg“
Bravo.
Zitat
Infosat
Ab 2010 sei dann ein zielgerichteter, sukzessiver Netzausbau vorgesehen. Dies solle zunächst in regionalen Inseln geschehen.
Hihi.

von kielerförde - am 23.02.2009 18:41
Zitat

Ab 2010 sei dann ein zielgerichteter, sukzessiver Netzausbau vorgesehen.


Ja, und vorher völlig planloser subventionierter Netzausbau...kein Wunder das es nicht läuft. :rolleyes:

Ein einziger deutschlandweiter DAB+-Kanal, 18 Programme bei 64kbps, also schlechterer Qualität mit Spartenprogrammen aller Couleur, wäre besser als alles bisherige...aber es lohnt sich eh nicht, sich darüber aufzuregen oder sich Gedanken zu machen. Sowas wird in diesem Land nicht kommen...
Ich bin mal schwer gespannt, was nach UKW+Internetradio kommt...mein Radiokonsum beschränkt sich derzeit auf Internetradio und UKW...obwohl DAB an sich nicht schlecht ist. Aber alles tausend Mal schon erzählt...

von Japhi - am 23.02.2009 22:19
Zitat

Daher ist es absoluter Schwachsinn DAB in so ein Gerät zu integrieren. Es sei denn das Internet fällt mal aus.

DAB - es kommt doch sehr darauf an, wo man wohnt - man kann doch nicht immer alles in die gleiche Tüte werfen.... Internet-Radio geht auch nur dort, wo es entsprechende Versorgung gibt. Aber diese Diskussionen sind ja schon lange (k)alter Käse. Leider wird jede Meldung zu DAB von einigen hier im Forum immer gleich in die Mülltonne geworfen. Es gibt doch auch erfolgreiche Beispiele, siehe Dänemark. Im übrigen kommt die Idee - DAB mit Internet zu koppeln - NICHT aus Deutschland, scheinbar sind sich - technisch gesehen - beide nicht sehr feindlich gesinnt und kommen gut miteinander aus. Im Gegensatz zu hier im Forum - es lebe OFDM.

von drahtlos - am 24.02.2009 07:55
Zitat
drahtlos
Zitat

Daher ist es absoluter Schwachsinn DAB in so ein Gerät zu integrieren. Es sei denn das Internet fällt mal aus.

Leider wird jede Meldung zu DAB von einigen hier im Forum immer gleich in die Mülltonne geworfen.


Die Zukunft wird den Geräten gehören, die mehrere Standarts beherrschen, dazu gehört Internet und DAB/+ genauso wie DRM/+ und "alles was neu ist", sind doch schon die ersten Chips dafür entwickelt, soll man da dann DAB weglassen nur weil ein paar das "nicht mögen" ? :confused:



von digi-john - am 24.02.2009 09:08
Zitat
Habakukk
Um zum eigentlichen Thema beizutragen: Der DLF sendet jetzt im Lokalpaket Muenchen auch nur noch mit reduzierter Bitrate (64kbps-Mono). Na prima...


Am Freitag hatte DLF bei DigitalRadio Nord (beobachtet bei 12A Nds. und 12C HH) noch 192 kBit/s Joint Stereo. Seit gestern werden nun 192 kBit/s "Mono D" (also Dual Mono) gesendet (beobachtet bei 12D SH, 12C HH und 12A Nds.).

In 12C Hamburg sind die beiden DAB+ Programme "DAB+56" und "DAB+80" weiterhin on air; ebenso wie "ROCKLAND_+" in 12C Sachsen-Anhalt.
LF "citycom" (in DMB ?) im Raum Hannover/Hildesheim ist auch noch aktiv.

von Manager. - am 01.03.2009 19:48
DLF im NRW-Ensemble verbreitet sich neuerdings auch in "Mono D" bei unverändert 128 kbit/s, sagt jedenfalls das Gerät von Pure mit der Technik von Frontier Silicon. Radioscape meldet einfach nur "Mono".
Mono D hat es beim DLF vorübergehend schon einmal gegeben.

Korrektur:
Albrecht DR600 und Sangean DPR200 (Technik von Radioscape) melden "Mono D", ebenso macht das der DPR 215 (Sangean/Frontier-Silicon).

Die Geräte von Pure Digital nennen das "Stereo". Sie unterscheiden nicht zwischen Dual-Mono und Joint Stereo.

von Ingo-GL - am 01.03.2009 21:35
Zitat
dokä
Zu dem Ding gibt es hier einen Thread im Forum inkl. Testberichten. Im Übrigen kann die Schachtel kein DABplus und ist damit letzte Wahl.


Dann wäre vielleicht dieser für Dich eine Alternative: Klick

Der Maximum MR-2000 von Kjaerulff empfängt

Internet-Radio
DAB
DAB+
UKW

Näheres zu diesem Gerät gibt es bei Dr.Dish TV zur Zeit täglich um 11:25 Uhr und um 13:25 nach den Berichten zur Dreambox 8000HD und der Nano-Box zu sehen
oder gleich direkt hier: klick

Eine Bedienungsanleitung (31 Seiten, deutsch) zum Maximum MR-2000 steht hier zum Download bereit: klick

von DX-Fritz - am 22.03.2009 22:59

Re: DAB News - RadioScape ist pleite

RadioScape sucht Gläubigerschutz. Verwalter eingesetzt.

Das Geschäft mit DAB- und DAB/DRM-Modulen war schon im Dezember 2008 eingestellt worden. Grund: Kostendruck und sinkendes Volumen. Für das verbliebene Geschäft mit Komponenten für die DAB-Sendetechnik wird ein Käufer gesucht.

Pressemeldung vom 30. April:

Zitat

RadioScape Ltd – in Administration

Seeks protection from creditors whilst pursuing the sale of the Broadcast business

30th April 2009, London – The board of directors of RadioScape Ltd, ("the Company") today placed the Company into Administration. Mark Hopkins and Matthew Hammond of PricewaterhouseCoopers ("PWC") have been appointed as Administrators and all matters regarding the future of the business now rest with the Administrators.

Background

In October 2008, the Company announced that it would exit the DAB module market by the end of 2008. This was primarily due to severe financial constraints on the Consumer Receivers business resulting from both pricing pressure and volume decline. This division was closed in December 2008.

In parallel with this move the Company investigated ways in which it could refinance the Broadcast business to put this business on a stronger financial footing for the future. This ultimately lead the Company into M&A discussions with a prospective acquirer and heads of terms were signed early this year.

This acquisition, targeted to close within the next few weeks, has been dependent on the acquirer securing finance to complete the transaction. At this stage financing has still not been secured, and the Board has had to reconsider the future for this business in conjunction with legacy creditor issues from the old Receivers business.

As a result, the Board has concluded that it had no choice but to place the Company into Administration on 30 April 2009.

The Administrators are, at present, in active discussions with a prospective acquirer of the Broadcast business and there is still a strong desire to complete an acquisition transaction over the coming weeks if at all possible.


von Manfred Z - am 09.05.2009 14:59

DAB braucht kein Mensch, bei der Qualität auf keinen Fall.

Ich habe gehört, dass einer der DVB-T Kanäle für DAB geopfert werden soll, 5 oder 12, glaube ich. Was passiert dann mit den darauf befindlichen Sendern ? Ich mag DVB-T sehr, man kann problemlos mobil Fernseh schauen und mit einem 20 Euro teuren DVB-T Stick einfach in Originalqualität Sendungen aufnehmen. Das Einzige was mich an DVB-T in Deutschland stört ist die Bildqualität und das Fehlen von AC3 Ton. Pro7 ohne Dolby Digital ist einfach wie DVD ohne 5.1 Ton. Schade, dass man hier den Ton nur einem Sender mehr wegen opfert.

von Marcin Wilk - am 13.05.2009 23:17
Lieber Marcin, deine freien Meinungsäusserungen in allen Ehren, aber ob man DAB braucht oder nicht, wurde schon in zig anderen Threads durchgekaut und ist keine Antwort auf die konkrete Frage von The Saint. Ich habe zwar auch keine, kann es mir aber durchaus vorstellen, dass einige Standorte aufgegeben wurden. Mich dünkt auch hier in der westlichen Bodenseeregion der Mobilempfang des baden-württembergischen 12B-Pakets in letzter Zeit etwas schlechter. Plötzlich gibt es kurze Aussetzer an Stellen, wo es früher keine gab. Erst hatte ich meine Bastelantenne in Verdacht (passive UKW-Stabantenne mit alter Antennendose als UKW/DAB-Splitter am Woody54), aber das schweizerische 12C und auch das hier nicht überall mobil empfangbare 12D aus Bayern gehen wie immer.

Was DVB-T auf VHF angeht: auch darüber wurde hier in letzter Zeit viel geschrieben, vor allem im "DVB-T Bayern"-Thread. Kurzfassung: es werden UHF-Ersatzkanäle aufgeschaltet, kein Programm wird verlorengehen. Ich finde die ausschliessliche Nutzung von UHF-Kanälen bei DVB-T durchaus sinnvoll.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 14.05.2009 04:13
habe mal eine technische Frage zu DAB-Sendeanlagen:

kann man bei DAB Sendeanlagen auch wie bei UKW "Richtstrahl" machen, so dass nur in eine bestimmte Richtung viel Leistung rausgeht?

Grund meiner Frage ist der 11C von München. Der sendet mit nur 1kw vom Olyturm. Könnte man da die Anlage so einstellen, wenn er denn z.B. mit 3-5 kw senden würde, dass die max. Leistung nur in Richtung Nordwest rausgeht?

Mir wäre es recht, wenn der stärker senden würde, weil der Ismaninger offensichtlich nicht wirklich in Augsburg stark ankommt.

von Radiopirat - am 14.05.2009 20:13
Der Sangean DPR 215 zeigt die für einen Konfigurationsfehler typischen Symptome: Wenn ich von einem Programm des NRW-Ensembles auf 12A Rheinland-Pfalz wechsle, dann meldet der DPR 215 ungewöhnlich lange "Tuning", während er das gewählte Programm schon wiedergibt. Nach dem Wechsel in die umgekehrte Richtung verschwindet "Tuning" rascher.

Nachtrag:
Und das erklärt vielleicht auch, warum The Saints Radio das Rheinland-Pfalz-Ensemble nicht mehr wiedergibt. Manche japanische Autoradios jedenfalls lehnen Ensembles mit Konfigurationsfehler komplett ab. Welchen Chipsatz die wohl verwenden?

von Ingo-GL - am 15.05.2009 16:13

Sorry, wollte mich nicht so abfällig über DAB äußern.

Ich finde die Technologie einfach veraltet und die Bitraten sind in vielen Ländern auf 128 kbit/s Niveau. Ich würde mir lieber mehr Sender per DVB-T wünschen als DAB.

Wieviel nutzen denn DAB im Auto ? Ich kenne außer ein paar Radiofreaks niemanden. Mein Vater weiß z.B. gar nicht, dass es DAB gibt, mein Bruder auch nicht. Stationär ist DAB mittlerweile denke ich entbehrlich, da ich viele Sender in besserer Qualität über DVB-S empfangen kann. Außerdem ist das UKW Angebot in Berlin so gut, dass ich mit UKW sehr zufrieden bin. WRN ist z.B. ein Hammer auf UKW, genauso BBC World. Außerdem habe ich auf UKW mit einer guten Antenne einige polnische Sender.

DAB wurde ja soweit ich weiß in Polen vorübergehend eingestellt.

von Marcin Wilk - am 15.05.2009 17:21
Zitat
Marcin Wilk
Ich würde mir lieber mehr Sender per DVB-T wünschen als DAB.


Ja, dann aber bitte erstmal ein DVB-T-Netz bauen, das ich störungsfrei im ganzen Land mobil und indoor per Stabantenne empfangen kann. Dann unterhalten wir uns wieder darüber...
Ich bin mit Bitraten von 128k auch in keinster Weise einverstanden. Der Lichtblick ist halt hier DAB+, aber ich schätze mal, dass man die Bitraten dort auch wieder unterdimensionieren wird.

Zitat
Marcin Wilk
Ich kenne außer ein paar Radiofreaks niemanden. Mein Vater weiß z.B. gar nicht, dass es DAB gibt, mein Bruder auch nicht.


Tja, das ist das Problem von DAB schlechthin.

Zitat
Marcin Wilk
Wieviel nutzen denn DAB im Auto ? Stationär ist DAB mittlerweile denke ich entbehrlich, da ich viele Sender in besserer Qualität über DVB-S empfangen kann.


Das Auto ist für mich eigentlich der einzig sinnvolle Einsatzort für DAB. Störungsfrei, kein Rauschen und eine technisch einwandfreie Qualität (wäre mit entsprechenden Bitraten möglich). Zu Hause brauche ich persönlich auch kein DAB. Schüssel auf's Dach und man hat mir Radio erstmal ausgesorgt...

von DigiAndi - am 15.05.2009 19:48
Hallo Zusammen,

Die Zeit der KEF Entscheidung nähert sich unaufhaltsam. Ich schliesse mich erstmal dem Beitrag
von DigiAndi an. Bis auf den Umstand das Ich DAB auch im Hause nutze an Stellen wo
Ich ausser der Stromversorgung für`s Radio nicht noch das HF Signal heranführen will.
Zum Beispiel Balkon, Bad, Essecke.
Persönlich glaube Ich das eher ein Kamel durch`s Nadelöhr geht als das Privatsender dauerhaft
Flächendeckend in Deutschland aufschalten, selbst dann nicht wenn die Anwesenheit von
Oeffentlich- Rechtlichen Sendern auf den Gleichem Multiplex die Kosten für die Privaten etwas
mildern dürften. Privatsender = viele Menschen mit geringen Kosten zu erreichen aber nicht :
mit hohen Kosten dünnbesiedelte Gebiete zu versorgen.
Das allerdings ist bei den Oeffentlich- Rechtlichen Veranstaltern anders denn alle müssen Zahlen
und es besteht ein Grundversorgungsauftrag und das bedeutet Radio auch im dünnbesiedelten
Gebieten anzubieten.
MFG aus dem DAB+ Land.
Detlef.

von RADIO354 - am 16.05.2009 10:08
Zitat

auch DVB-T während der Fahrt ist möglich

Diese Antwort habe ich kommen sehen - daher: 1. solange es überhaupt Sender hat, 2. wo baue ich das Ding hin?, 3. sehe ich eine Programmanzeige? 4. Nachrichten rund um die Uhr? 5. Verkehrsdurchsagen?, 6. die Verkehrssicherheit bleibt wohl auf der Strecke! Haben wir eigentlich schon x-mal diskutiert.
(Der Autofahrer kommt schlecht weg, ein wenig Angeberei ist schon dabei und - warum stellen die Fahrzeughersteller bei 8km/h den Empfang ab, also auch keine wirkliche Alternative!)

So, jetzt noch auf DVB-T2 warten und auf zig Herstellter mit Diversity. Also gesamthaft gesehen: mindestens soviel Spezialität wie DAB mit oder ohne Plus

von drahtlos - am 16.05.2009 17:34
Mit Diversity beim Empfänger und kräftig angezogener Fehlerkorrektur auf der Senderseite ist
mit DVB-T eine DAB-ähnliche Performanz möglich. So gesehen ist es im Grunde egal,
ob DVB-T oder DAB. Aber lieber Marcin, Radio via DVB-T ist politisch nicht gewollt,
um eben DAB nicht zu gefährden. Leider übersehen die verantwortlichen Sesselpfurzer,
daß Freeview (DVB-T) in Großbritannien eben auch mit zum Erfolg von DAB beigetragen hat.
Dabei würde DVB-T-Radio gerade hier in DL dem Digitalrundfunk zum Durchbruch verhelfen,
weil man sofort mit einigen Millionen Teilnehmern starten würde. Aber wie gesagt,
Sesselpfurzern das logische Denken beizubringen, ist schwer. Eher geht eine ganze
Kamelherde durch ein Nadelöhr.

@drahtlos: Selbst bei kräftig angezogener Fehlerkorrektur dürften auch ohne DVB-T2 mehr
als 40 Radios in ein Bouquet passen, ergo reicht normales DVB-T aus. Und ein
Bouquet würde das komplette UKW-Band aufnehmen können und noch Platz für zusätzliche
Programme bieten. Zweitens, DVB-T-Radio braucht genausoviel Rechenleistung wie DAB+,
deshalb ist der Aufwand nicht höher. Evtl. ist das sogar rein auf Softwareebene zu machen,
so daß es bei der Hardware bis auf den erweiterten Frequenzbereich kaum Unterschiede
geben dürfte. Der eigentliche Vorteil ist bei DVB-T eben, daß es bereit billige Empfänger
gibt ( ab 20 Euronen ) und diese bereits in vielen Haushalten vorhanden sind.
Bei DAB+ müßte man komplett bei 0 anfangen. Was die Senderseite anbelangt, da ist es
eben so, daß grundsätzlich neu aufgebaut werden muß, egal welches System man wählt.
DVB-T kommt allerdings mit weniger Sendern aus, man schaue sich an, wieviele Sender
man in NRW für den aktuellen Versorgungsstand benötigt, DAB braucht da sicherlich deutlich mehr Standorte.



von Nohab - am 16.05.2009 17:36
Zitat

... DAB braucht da sicherlich deutlich mehr. [Sender]

Nein! Warum denn ???
1. Für DAB und DVB-T gelten die gleichen physikalischen Gesetze.
2. DAB ist auf VHF, DVB-T auf UHF ---> klarer Vorteil für DAB.

DAB und DVB-T Radio sind politisch beide ungewollt, also: kein Kriterium. Denn es geht der Politik nur um das Verhindern von Konkurrenzprogrammen (nicht um die Technik an sich).

Wenn der Preis für DVB-T-Radio "Diversity" und "weiter angezogene Fehlerkorrektur" heisst (also mindestens 2 Autoantennen und ein entsprechender Tuner), dann erübrigt sich jede weitere Diskussion. Dass DVB-T mobil keine Alternative zu DAB ist, müsste nach der 352647384. Diskussionsrunde langsam klar sein.

von audion - am 16.05.2009 17:57
Zitat

Dabei würde DVB-T-Radio gerade hier in DL dem Digitalrundfunk zum Durchbruch verhelfen,
weil man sofort mit einigen Millionen Teilnehmern starten würde.


Das ist aber auch eine gewisse Milchmädchenrechnung. Diese Millionen Teilnehmer sind zwar technisch in der Lage, DVB-T-Radio zu emfangen, haben die Dinger aber in erster Linie zum Fernsehschauen gekauft! Nach der Logik müsste DVB-S-Radio der Bringer überhaupt sein, da erreicht man zweistellige Millionen an Teilnehmern, und trotzdem taucht kein einziges der reinen Sat-/Kabelradios mit einer relevanten Prozentzahl in den Umfragen auf.

DVB-T-Radio würde auch erst ein Erfolg werden, wenn es Küchenradios, Autoradios etc. zusätzlich zur installierten TV-Receiver-Basis (bei denen Radio nur Beiwerk ist) gäbe.

von Habakukk - am 16.05.2009 18:44

DAB News

Zitat
delfi
Nennt mir einen DVB-T-Empfänger, der sich selbst den stärksten Sender raussucht, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin. SFN-Sendernetze sind zwar ganz schön. Aber wenn ich alleine zwischen München und Salzburg unterwegs bin, können, wenn zum Beispiel Das Erste schaue, drei Frequenzen in Frage kommen. Ich will nicht händisch einen Sendersuchlauf oder so machen.

Diversity ist beim Auto ganz nett, aber wozu? Mit dem richtigen Empfänger gehts auch mit einer Antenne ganz gut.


Hallo!

Das Navigationsgerät Mio C728 +TV-Box hat einen Dual-Tuner.
Es soll den Angaben nach auch die automatische Kanal-Umschaltung beherrschen.

Schade, dass ein AF-System - wie bei RDS oder DAB - bei DVB-T nicht in den Standard integriert wurde.
Das ist wohl auch der Grund, warum solche Geräte so selten sind! :rolleyes:

Kennt jemand andere Geräte, die den Empfang ein und desselben Programms über die Grenzen eines SFNs mittels automatischem Kanalwechsel beherrschen?
Wenn ja: Wie funktioniert dies in der Praxis?

Außerdem würde mich generell mal eure Erfahrungen mit Navigationssystemen mit integriertem DVB-T Tuner interessieren.

Das Mio C728 ist für mich aus dem Grund, dass es sowohl einen FM-Transmitter als auch einen DVB-T Tuner hat, interessant.
Normalerweise muss man sich - z.B. bei Blaupunkt - für eins von beidem entscheiden.

Ich kenne sonst nur den NextBase SDV385 als portablen DVD-Player mit DVB-Tuner, der dies bietet.
Obwohl ich bei diesem Gerät an der Qualität stark zweifle... :rp:

Viele Grüße,
Carsten


von CarstenD - am 16.05.2009 20:13
In der Network Information Table können Alternativfrequenzen desselben Multiplexes und die Frequenzen anderer Multiplexe angegeben werden. Bei DAB sind allerdings auch Verweise auf UKW-Sender und Digitalradio Mondiale möglich. Das ist bei DVB nicht vorgesehen.
DVB-T ist nur dann kostengünstiger als DAB, wenn der Multiplex voll belegt ist. DVB-T ist also nichts für dünn besiedelte Gebiete.
Ein Taschenradio, dem nach 3 bis 4 Stunden Betrieb der Strom ausgeht, finde ich nicht sonderlich attraktiv. DVB-T-Radio kann nicht den Nachteil des höheren Stromverbrauchs im Vergleich zu DAB und DVB-H aufholen. Der Leistungsverbrauch wird zwar dank technischer Fortschritte bei all den genannten Technologien zurückgehen. Der Nachteil bleibt aber auf der Seite von DVB-T.

von Ingo-GL - am 16.05.2009 20:40
Hallo Zusammen,

Radio soll portabel indoor funktionieren, dass wird ganz einfach erwartet und dem wurde/ wird
auf UKW durch das leidige Zufunzeln auch Rechnung getragen.
Also muss Zimmerantennenempfang Deutschlandweit her das wird es aber mit DVB- T so wie
es zur Zeit daherkommt nicht geben, dass ist nicht zu bezahlen.
Also geht Radio per DVB- T nur in Ballungsgebieten oder Hauptstrassen wenn ausgebaut.
Es werden zu viele Menschen ausgeschlossen das wäre eine gegenüber Heutigem UKW Radio
unzulässige Verschlechterung der Empfangsbedingungen.
Beim DAB ist es auf Grund der Tieferen Frequenz und der geringeren Bandbreite eher möglich
dieses zu verwirklichen zumindest mit einem Mux das können dann 15 DAB+ Programme sein.
Bestimmt mehr als es in einigen dünn besiedelten Gebieten Heute auf UKW gibt. Ausserdem wäre
bei einem Betrieb der DAB(+) Grundnetzsender mit 10 Kw eine Reichweite vergleichbar mit 100 Kw
auf UKW vorhanden also Overspill aus benachbartem Gebiet.
MFG Detlef

von RADIO354 - am 17.05.2009 08:46
Zitat

Mobil / portabel muss ja nicht nur der Einsatz im fahrenden Kfz sein, es wäre auch der Empfang mit den kleinen TV-Geräten, USB-Empfängern, Handy usw. Überall dort, wo keine mit vertretbarem Aufband zu realisierende Sat-Versorgung möglich oder sinnvoll erscheint.

Da hat ja vermutlich niemand etwas dagegen - nur immer gleich gegen DAB ausspielen, das ist weniger sinnvoll.

RADIO354
Zitat

Mux das können dann 15 DAB+ Programme

Wenn man es genauer mit DVB-T vergleicht, ergibt es dann bei 4 Ensembles (DAB) = 1 DVB-T Mux = 60 DAB+ Kanäle. So viele Programme liessen sich - wenn überhaupt - nur in Grosstädten realisieren. Daher macht die Aufteilung auf 1/4 DVB-T Kanal für DAB schon Sinn. Hiermit schliesse ich für meine Bedürfnisse die 5963igste DAB Diskussion.;-)

von drahtlos - am 17.05.2009 17:39
Zitat

Mich dünkt auch hier in der westlichen Bodenseeregion der Mobilempfang des baden-württembergischen 12B-Pakets in letzter Zeit etwas schlechter. Plötzlich gibt es kurze Aussetzer an Stellen, wo es früher keine gab.


Diese Beobachtung habe ich in den letzten Tagen auch gemacht. Wo gewöhnlicherweise 12B mit einem Pocket DAB-Radio "problemlos" ging, ist der Empfang in letzter Zeit viel schlechter geworden und es blubbert viel öfter und schneller....

Wurde etwas an den DAB-Sendern Feldberg/Wittoh verändert?

von radiohead - am 18.05.2009 18:21
Zitat
radiohead
Zitat

Mich dünkt auch hier in der westlichen Bodenseeregion der Mobilempfang des baden-württembergischen 12B-Pakets in letzter Zeit etwas schlechter. Plötzlich gibt es kurze Aussetzer an Stellen, wo es früher keine gab.


Diese Beobachtung habe ich in den letzten Tagen auch gemacht. Wo gewöhnlicherweise 12B mit einem Pocket DAB-Radio "problemlos" ging, ist der Empfang in letzter Zeit viel schlechter geworden und es blubbert viel öfter und schneller....

Wurde etwas an den DAB-Sendern Feldberg/Wittoh verändert?


Sekikichantait?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.05.09 20:24 durch radiohead.


Auch hier in Bregenz ein "me too". Der Pegel am Dual ist um etwa 3 Klötzchen zurückgegangen, bei exakt selben Standort, vorher Fehlerrate 8 bis 13, jetzt bis ca. 30, knapp an der Blubbergrenze.

M.

von Cyberjack - am 18.05.2009 19:55
Guten Morgen,

Betrifft DAB BW auf 12 B :
Indoor bemerke Ich auch eine Verschlechterung des Empfanges. Der war an einer bestimmten
Stelle mit dem Dual DAB 4 immer ganz " sauber " aber nun gurgelt es auch stark.
Mobil outdoor im Auto ist das aber nicht zu 100 % eindeutig feststellbar. Habe es Heute Morgen
getestet. Villeicht waren aber auch die Bedingungen noch leicht angehoben.
Auf der Internetseite des Netzbetreibers ist nichts zu einer Veränderung am Netz zu finden.
MFG Detlef.

von RADIO354 - am 19.05.2009 08:02
Zitat
Wiesbadener
Kann das sein, dass es durch die Sender des Schweizer DAB-Ensembles zu einer Dämpfung oder sogar Ausfällen kommt? In Konstanz etwa konnte ich vor einem halben Jahr den 12 B in Nähe des Fernmeldeamtes kaum empfangen.

An den 12C-Standorten hier in der Region wurde in der letzten Zeit meines Wissens nichts mehr geändert. Ausserdem müsste das (schwächere) bayerische 12D dann noch deutlicher betroffen sein. Das geht hier aber wie immer.

Da nun schon mehrere Meldungen über Empfangsverschlechterungen aus verschiedenen Regionen vorliegen, kann man die Ursache auch nicht eindeutig auf einen Standort festnageln. Komische Sache. Hat jemand Lust und Zeit, bei Digitalradio Südwest nachzufragen?

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 19.05.2009 10:13
Guten Abend,
Zum DAB Empfang auf K 12 B BW ;

Mobilerweise fehlte gerade um 22:20 Uhr auf dem Heimweg etwa 50 % von der normal üblichen
Signalstärke so schlecht war`s hier in der Region überhaupt noch nicht gewesen. Schau mer ma...
Habe ja keinen Anspruch darauf. Die Sache in Konstanz rührt im Wesentlichen daher das dort
ein DAB Sender der Schweizerischen DRS auf Kanal 12 C mit 500 W werkelt und das Signal
vom Kanal 12 B, welches in Konstanz etwas schwachbrüstig ist, etwas beeinflusst.
Nun kann es aber auch so sein das der Empfang in KN noch schlechter geworden ist, wir beobachten
ja das irgentwo was nicht so ist wie es sein sollte. Mit der DAB Sache in KN gab es vor Jahren
schon mal Aerger und der Schweizer Sender musste abgeschaltet werden. Das ging über Monate,
Dann wurde der Sender wieder eingeschaltet ohne das irgentwas am 12 B Empfang in KN
verändert wurde. Lassen wir den Geist in der Flasche.....
MFG Detlef.

von RADIO354 - am 19.05.2009 20:58
UPDATE

Hallo Zusammen,

Etwas seltsam : Ich bin Heute Mittag um 12:20 Uhr zur Arbeit gefahren, Habe DAB aus BW eingestellt
gehabt, Der Empfang war im normalen Rahmen gewesen. Heute Abend um 22:10 Uhr auf der
Heimfahrt war der Empfang genauso schlecht wie Abends am 19. Mai. Villeicht könnte das
noch Jemand bei sich zu Hause vergleichen. Möglicherweise wird Abends die Leistung reduziert ??
Würde mich arg wundern. Werde die Nächsten Tage nochmals vergleichen ob das so bleibt.
Bei der Witterung Heute Abend hätte der Empfang eher gut sein sollen aber nicht unbrauchbar
MFG aus dem DAB+ Land.
Detlef.

von RADIO354 - am 20.05.2009 20:42
In meiner Wohnung ist der Empfang jetzt wieder normal, ich kann also keine Signaleinbrücke mehr feststellen. Ich habe auch Antwort bekommen, von der SWR-Technik:

Sehr geehrter Herr Brülhart,

Ihr Mail kam über verschiedene Stellen - Digitalradio Südwest, Media
Broadcast und unserer Netzmanagementzentrale - letzendlich zu mir zur
Beantwortung. Dem komme ich hiermit gerne nach.

Ich habe inzwischen einmal bei den zuständigen Stützpunktsendern
nachgehakt. Uns sind keine Störungen oder Arbeiten an den verschiedenen
DAB-Senderstandorten bekannt. Weiterhin wurde an diesen Standorten auch
nichts geändert. Alle Sender laufen ohne Probleme mit ihren Sollwerten.
Somit sind die DAB-Programme auf Kanal 12B allgemein empfangbar.
Um aber dennoch, eventuell vor Ort, den DAB-Empfang überprüfen zu
können,wäre es net,t wenn Sie die Orte nenen würden, wo der DAB-Empfang
nicht funktionieren soll. Ist von der Empfangsverschlechterung nur der
Kanal 12B betroffen oder auch andere Empfangskanäle?

Mit freundlichen Grüßen


von dxbruelhart - am 21.05.2009 06:14
Hallo...

In einem Anderen Forum steht mehr dazu Link : http://www.pro-digitalradio.de/phpBB2/viewforum.php?f=13 Ja in Osterburg kam wohl das Signal aus Rhinow, Pritzwalk oder
Pinnow herüber die dürften wohl offair sein. Was vom DAB Netz BRB noch sendet weiss
kaum jemand ganz genau. SSL ist wohl nur in Belin on Air ??.

UPDATE 2
Heute das gleiche Trauerspiel mit dem DAB " Empfang " auf 12 B : Mittags zumindest stabil
Abends ( 22:20 Uhr ) kaum ein Ton zu hören. Habe diesen MUX dann weggeschaltet.
MFG Det.

von RADIO354 - am 21.05.2009 21:04
Seit 9.4. ist sunshine live über DAB in Berlin und Brandenburg zu empfangen!


Wir freuen uns, Euch mitteilen zu können, dass sunshine live seit 09.04. in Berlin auf das DAB-Netz aufgeschaltet wurde. Bis zum 30. Juni könnt Ihr Euer Electronic Music Radio jetzt also auch auf diesem Weg in Berlin und Teilen Brandenburgs empfangen.

Gesendet wird über VHF 12D/11C

Quelle:sunshine Live

Also eigentlich nicht nur in Berlin. Aber gut wenn alle Türme Off Air sind brauch ich mich nicht wundern.

von Denny - am 22.05.2009 07:04
Hallo Rolf @ all....

Ja das ist seltsam genau wie die Sache das Ich mittags gegen 12:30 auf dem Weg nach Buchs SG
das DAB Signal aus BW stabil hören kann und am Abend gegen 22:20 Uhr in der Gegenrichtung
das Signal aus BW wesentlich schwächer aufzunehmen ist. Wobei der Empfang der Anderen DAB
Muxe auf 12 C und 12 D wie immer ist. Auch in der Tiefgarage,
Übrigens ist aber der Indoorempfang Heute Morgen, Mittags und auch Abends in Etwa gleich
geblieben. Signal Error am Dual DAB 4 um die 40 % Mittags etwas mehr so 50 %- Das kann Ich
mir jetzt nicht erklären. Ich werde mal versuchen mit dem Techniker der DRS zu telefonieren.
Das habe Ich in der Vergangenheit schon mehrfach gemacht und Ihm mal die Sache schildern.
MFG aus dem DAB+ Land Detlef.

von RADIO354 - am 22.05.2009 20:48
Guten Morgen,

Ich konnte um Punkt 5:55 Uhr dabei sein wie das DAB - Signal vom BW Mux auf 12 B
ganz kurz weg war und dann stärker als Vorher wieder da, es war nämlich so das Ich Gestern
gegen 21:00 Uhr zu Arbeit gefahren bin da war der Empfang stabil gewesen. Heute Früh um
05:30 Uhr aber wieder sehr mager. Deswegen bin Ich wieder zurückgefahren und legte mich
" auf die Lauer " . Bis 05:55 war an dem Ort wo Ich gewartet habe nur ein schwacher Pegel
aus BW zu sehen und keine Wiedergabe. Dann der beschriebene Umschaltvorgang und SWR 1
tönte glasklar aus dem Radio. Wahrscheinlich wird um 22:00 Uhr " runtergeschaltet * Naja.
Wünsche noch einen schönen Sonntag.
MFG aus em DAB+ Land.
Detlef.

von RADIO354 - am 24.05.2009 04:26
Eine interessante Beobachtung! Es wäre gut, wenn du das noch an weiteren Tagen verifizieren könntest. Dass in der Nacht auf Sonntag am Sender gebastelt wurde, wäre zwar eher ungewöhnlich, aber man weiss ja nie...
Wo war denn dein Beobachtungspunkt bzw. welchen Standort hast du mutmasslich empfangen? Waldburg? Ich weiss schon, dass das bei DAB nicht so einfach herauszufinden ist, aber oft kann man anhand des UKW-Empfangs abschätzen, welcher Standort am ehesten in Frage kommt.

Wenn ich dran denke, werde ich mich auch mal abends oder kurz vor 6 Uhr morgens auf die Lauer legen und schauen, ob sich die Signalstärke ändert.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 24.05.2009 07:19
@ Rolf,

Mein Standort war in 9470 Buchs SG am Ortsausgang Richtung Haag dort auf dem Gelände
meiner Stammgarage ( Werkstatt, die sich um mein Auto kümmert ).Hier der Link dazu : http://maps.google.com/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=Lang%C3%A4ulistrasse+70,+9470+Buchs,+SG&sll=37.0625,-95.677068&sspn=33.214763,56.513672&ie=UTF8&ll=47.174895,9.466803&spn=0.006958,0.013797&t=h&z=16
Da kannst Du es mal auf der Karte Nachverfolgen. Ich weiss aber das dieses Umschalten schon
länger sein muss denn wenn Ich Frühschicht habe beginnt diese um 05:00 Uhr und da habe Ich
auch schlechten bis kein Empfang auf DAB aus BW gehabt und höre seit dem zu der Zeit
kein DAB mehr auf 12 B obwohl es nicht schlecht ist mobil in der Schweiz per Übernahme
MDR Info zu hören. Ich denke da kommt das meiste aus Waldburg aber auch Witthoh per Reflektion
ist nicht ganz von der Hand zu weisen.
MFG Detlef.

von RADIO354 - am 24.05.2009 10:02
Ich habe ja versprochen, hier selbst nix mehr zu DAB zu schreiben, aber gemäß dem Titel hier eine DAB Meldung, entsprechend den Marketing-"Nachrichten" aus Bayern:
"Erwin Linnenbach, Chef der Regiocast und einer der einflussreichsten Hörfunkmanager in Deutschland, fordert Staatsgelder für das Digital-Radio. Doch das hat er nicht wirklich ernst gemeint. - Im März dieses Jahres erhielt Uli Hoeneß für die Öffentlichmachung “eines Traums” reichlich Resonanz in den Medien: Für zwei Euro Aufschlag auf die Rundfunkgebühren könnten künftig alle Spiele der ersten und zweiten Fußballbundesliga frei empfangbar sein. Für diese absurde Idee erntete der Bayern-Manager sogar Zustimmung, zumindest bei hartgesottenen Fußballfans. Eine ähnlich verrückte Idee äußerte Erwin Linnenbach am Montag dieser Woche indem er forderte, “aus dem Konjunkturpaket II nicht nur Straßen oder Schienennetze zu finanzieren, sondern den Sendernetzaufbau im Band III für digitalen, terrestrischen Hörfunk aufzubauen.” Im Gegensatz zum Fußballmanager Hoeneß kann Radiomanager Linnenbach allerdings nicht einmal auf hartgesottene Fans unter den Hörern setzen, sondern höchstens auf einige versprengte Digitalradio-Befürworter in Landesregierungen, Landesmedienanstalten und öffentlich-rechtlichen Funkhäusern. Erwin Linnenbach, Chef der Radio-Holding Regiocast und damit einer der einflussreichsten Hörfunkmanager in Deutschland, ist nicht bekannt dafür, dass er irrsinnige Dinge öffentlich von sich gibt. Er weiß genau, dass DAB und alle Nachfolgemodelle des Digitalradios schon tot sind, weil die “Radio-Musik längst im Internet spielt”, wie Kollege Hans-Dieter Hillmoth nicht müde wird, öffentlich zu bekunden. Der Geschäftsführer von “Hit Radio FFH” und stellvertretende Vorsitzende des privaten Rundfunkverbands VPRT, “ist schon längst die dauernde Diskussion über ein mögliches terrestrisches Digitales Radio ja oder nein leid: Es würde mich wundern, wenn das klappen würde.” Ähnlicher Überzeugung dürfte auch Linnenbach sein, sonst hätte er nicht mit seinem Unternehmen so ambitionierte Internet-Projekte wie das Fußballradio “90elf” gestartet und wäre wohl auch keine Kooperation mit dem Endgerätehersteller “NOXON” eingegangen. Nein, den “Hoeneß für’s Radio” hat Erwin Linnenbach sicherlich nur gemacht, um zu provozieren. Warum sollten auch weitere Steuergelder für Digital-Plattformen vergeudet werden, für die trotz zahlreicher Experimente in den vergangenen beiden Jahrzehnten bei Hörern, Geräteherstellern und letztlich auch bei den Radiomachern selbst kein Bedarf geweckt werden konnte - und für die es in Zukunft auch keine Notwendigkeit geben wird. Ständig wachsende Zugriffszahlen auf Livestreams und On-Demand-Angebote zeigen, dass die Ablösung der Ultrakurzwelle durch das Internet längst begonnen hat. Für die wenigen versprengten Digitalradio-Fetischisten in öffentlichen Amtsstuben wird es höchste Zeit, sich andere Betätigungsfelder zu suchen, wenn sie selbst nicht zu Auslaufmodellen werden wollen. Und Privat-Radiomacher sollten sich endlich um attraktive und zukunftsträchtige Inhalte für ihre Programme kümmern, denn im Internet wartet jede Menge Konkurrenz. Die Zeiten, in denen zugeteilte UKW-Frequenzen gleichzeitig Lizenzen zum Geld drucken waren, gehen langsam aber sicher zu Ende.

http://www.blogmedien.de/?p=1286

von Free Speech - am 26.05.2009 13:06
Hallo Zusammen,

Ich möchte wählen können. Mobil hat bei mir das digitale Radio die " Nase vorn *. Zum Einen
weil Ich insgesamt unter mehr Stationen wählen kann, und bestimmte Programme auf UKW
Störanfälliger sind als digital. Das hat mit der Topographie hier zu tun.
Stationär nutze Ich dagegen auch andere Empfangswege : Satellit, Kabel, Internet. Für den
" Schnellen Radioempfang zwischendurch " wie auf dem Balkon, Bad, Essecke gehen UKW
und Digitalradio je nachdem was Ich gerade hören möchte und wie das Programm am besten oder
überhaupt zu hören ist : Radio Liechtenstein geht nur über UKW und SWR 1 auf dem Balkon nur
per DAB. Weil Radio den meisten nicht so wichtig sein dürfte wie Fernsehen ist eine Digitalisierung
für viele " kein Thema " da das Vorhandene ja ausreicht oder Selbstgemachtes per MP3 werkelt.
Was Ich nicht möchte : alles über das Internet abwickeln zu müssen .
Ich möchte keinen W- lan Router im Hause haben. Eine Internet- Flatrate für Mobil finde Ich unter
den derzeitigen Gegebenheiten unpraktisch : Wohne im Grenzbereich A, CH, D, Da wird es enge.
Ich muss im Auto auch nicht 10000 Sender verfügbar haben. Der Markt soll / wird es richten.
Es kann tatsächlich noch eine ganze Weile analoges UKW vorhanden sein. Wenn es keinen
Mehrwert an die breiten Massen zu vermitteln gelingt umzurüsten.
MFG Detlef.

von RADIO354 - am 26.05.2009 14:09
Momentan noch nicht...

Fakt ist, Autoradios für Internetradioempfang wurden vorgestellt und kommen dieses Jahr auf dem Markt.
Jedoch: Die Flatrates für UMTS sind noch zu teuer und die Bedeckung zu lückenhaft.

Aber das hat man über den normalen Internetzugang im Haus vor Jahren auch noch gesagt.

@Home haben immer mehr Leute eine DSL-Flat.
WLAN-Internetradios als Stand-Alone-Gerät sind heute schon billiger, als die DAB-Radios - ach überhaupt, man sieht sie im Vergleich zu DAB sogar im Media Markt rumstehen.

Und wer sowieso am PC/Laptop sitzt, der baut sich für Radio keine "TV-Karte mit UKW-Radio" mehr ein.
* Klick * HouseTime FM an * "lausch´n´surf".



von Matthias K. - am 26.05.2009 15:41
Ist jetzt nicht Internetradio-gegen-DAB. Trotzdem trifft der Satz Matthias K.
Zitat

man sieht sie im Vergleich zu DAB sogar im Media Markt rumstehen.

irgendwie voll ins schwarze.
Die Internetgeräte interessieren derzeit auch den Normalo (noch) kaum. Ein Normalo der Radio über Internet "entdeckt" ist mit dem Mediaplayer & Co. ganz zufrieden.
Aber dass Noxon & Co. nicht nur im M-Markt, sondern auch bei den anderen "Verdächtigen" und beim C-Rad im Regal stehen, DAB-Geräte aber meist nicht, sagt viel aus (man erinnere sich an den einstigen "Regelbetrieb").


von Schwabinger - am 26.05.2009 16:50
Mal diesen komischen Thread hochhol..
Zitat
Jassy
Entschuldigung, der 11C hat 7,5kW Rund :D

Alles hier zu lesen:

http://www.ukwtv.de/sender-tabelle/DAB/Deutschland/Bayern.htm


Gestern morgen konnt ich das 11C Ensemble am Brotjacklriegel empfangen :
;)


Ausserdem noch dieses Ensemble auf 12A:

Scheint wohl auch ein DAB+ Test zu sein. Woher ?

Ich muss sagen, der DAB Empfang in Bayern war doch recht gut im Gegensatz zu UKW , wo es immer mal wieder Rauscheinbrüche gab...




von Chief Wiggum - am 13.07.2009 07:57
Zitat
Chief Wiggum
Mal diesen komischen Thread hochhol..
Zitat
Jassy
Entschuldigung, der 11C hat 7,5kW Rund :D

Alles hier zu lesen:

http://www.ukwtv.de/sender-tabelle/DAB/Deutschland/Bayern.htm


Gestern morgen konnt ich das 11C Ensemble am Brotjacklriegel empfangen :
;)


Ausserdem noch dieses Ensemble auf 12A:

Scheint wohl auch ein DAB+ Test zu sein. Woher ?


Regensburg



Ich muss sagen, der DAB Empfang in Bayern war doch recht gut im Gegensatz zu UKW , wo es immer mal wieder Rauscheinbrüche gab...




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. Update Helpterberg


von RudiP - am 13.07.2009 08:11
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