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Antenne Tirol in Bayern

Startbeitrag von Frequenz1 am 08.09.2003 06:18

Hallo,

wer kann auf welchen Frequenzen und wo Antenne Tirol in Bayern empfangen.
Habe sie im Bereich zwischen A95 und Benediktbeuren auf der 103.4 gehört und dann auch noch im Walchenseetal über Krün bis Mittenwald un nach Österreich rein auf der 103.4. Vom gleichen Standort gin Radio Arabella Tirol auf der 104.3 zumindest im Walchenseetal rein.

Hat von den beiden Frequenzen jemand das genehmigte Strahlungsdiagramm ?

Danke

Wo hört ihr die Antenne aus Tirol in D ?

Antworten:

89,9 aber gaaanz maues Signal.

von Horst - am 08.09.2003 06:45
Man muss beachten, dass die praktisch nur in Tirol empfangbar sind. Vgl. die Telekomstudie auf rtr.at

Die haben ja keine die Zugspitze, aber nur eine Funzel am Patscher Kofel.

http://www.rtr.at/web.nsf/deutsch/Rundfunk~Regulierung~Rechtsinfos~Rechtsinformationen~VeroeffentlichungspflichtigeRechtsakte~UKWStudie

von andimik - am 08.09.2003 06:59
Ich höre die auf 106.8 (KB-Hahnenkamm) und 103.4 (Sankt Johann-Harschbichl). Sind aber beides absolut miese Frequenzen. Die 106.8 wird selbst im eigentlichen Sendegebiet (also im Bereich Kitzbühel/Sankt Johann) öfter mal platt gemacht von 106.9 B5aktuell vom Brotjacklriegel. Der brettert da richtig gut rein (RDS). Die 103.4 hat mit 103.5 Antenne Bayern vom Brotjacklriegel das gleiche Problem. KroneHit hat da mit 102.9 (KB-Hahnenkamm) und 105.1 (St.Johann) zwar leistungsschwächere, aber wesentlich bessere Frequenzen erwischt.
Nur hin und wieder fadet auch mal die 89.9 oder auch die 107.4 rein.
Mit Strahlungsdiagramm kann ich leider bei beiden nicht dienen. Evtl. die RTR fragen...



von Andreas W - am 08.09.2003 07:15
Antenne Tirol hat den Patscherkofel, allerdings wird die 101,8 nur mit 500 Watt für Innsbruck-Stadt betrieben (im Vergleich zu 50 kW beim ORF). Interessant ist, dass für Antenne Tirol ursprünglich die 103,4 MHz vom Patscherkofel (koordiniert mit 50 kW) vorgesehen war, und anfangs mit 6 kW für die Antenne in Betrieb ging. Aufgrund der schon angesprochenen Interferenzen mit Ismaning und Brotjacklriegel wurde die QRG jedoch weiter in den Westen zum Standort Inzing (Ranger Köpfl) verlagert, wo sie heute mit 7 kW funkt. Damit wird das Gebiet zwischen Innsbruck und Landeck abgedeckt. Die 101,8 MHz, die heute vom Patscherkofel strahlt, war die vorige Inzing-QRG, man hat also getauscht.

von Wiesbadener - am 08.09.2003 07:25
Warum hat man dann eigentlich nicht die 106.5 mit ihren ursprünglichen 50kW genommen? Welle 1 hätte mit der 103.4 schon auch auskommen können.



von Andreas W - am 08.09.2003 07:39
ich hab früher JEDEN Abend die Antenne Tirol auf 101,8 gehört Mono - aber gut



von DigiAndi - am 08.09.2003 08:12
Mittlerweile kann man aber getrost auch Antenne Salzburg hören. Abgesehen, dass beide Programme nicht so besonders sind, kommen größtenteils sogar dieselben Musiktitel in derselben Reihenfolge auf beiden Programmen.



von Andreas W - am 08.09.2003 08:29
München: 89,9 vs. 90,0 -> Antenne T. ist trotzen hörbar
101,8 vs. 101,7 -> Antenne S. relativ gut empfangbar

von Doktor Z. - am 08.09.2003 08:57
@Doktor Z.

Mit welcher Anlage empfängst Du das in München ??

von Frequenz1 - am 08.09.2003 09:11
Ich kann Antenne Tirol nördlich von Memmingen nur auf der 89,9 empfangen, aber nur ganz schwach und mit perfekt ausgerichteter Teleskopantenne und Satellit 700, 100 Meter höher wird der Empfang auf der Frequenz schon besser, aber empfang im Autoradio ist bei mir unmöglich

von Thomas Birkle - am 08.09.2003 10:43
ich empfange mit einem AIWA "CT-R505M"-Autoradio unterm Dach (2.OG) und Wurf/bzw. kleiner Zimmerantenne. (München Nord)

von Doktor Z. - am 08.09.2003 10:56
Antenne Tirol geht hier nur auf 107.4 (Jenbach - Larchkopf) rein, allerdings auch recht schwach (nur 1 Balken auf der Feldstärkeanzeige beim Sat700).
Antenne Salzburg auf 101.8 (Salzburg - Untersberg) dagegen recht stark (Vollausschlag, mit RDS), sofern ich die Stabantenne exakt ausrichte, da auf gleicher Frequenz B 5 aktuell aus dem Tegernseer Tal noch ein gutes Stück stärker daherkommt.



von DX-Fritz - am 08.09.2003 11:31
@ Wiesbadener:

Zwar korrekt, wie Du die Historie der Frequenzumstellungen bei Antenne Tirol beschrieben hast, aber ganz logisch wurde da nicht vorgegangen:

Interferenzen mit Ismaning 103,2 und Brotjacklriegel 103,5 im früheren Fall Patscherkofel 103,4: Da stellt sich sofort die Frage nach Patscherkofel 88,5 mit Ismaning 88,4 und Patscherkofel 96,4 mit Brotjacklriegel 96,5.

Einzige Erklärung: Daß im Fall der 103,4 die Leistung niedriger war und nie jene der ORF-Sender erreichte (Du sagtest, daß es 6 kW waren). Weshalb wurde dann nicht auch mit 45 kW wie beim ORF gefahren, um auf eigenem Tiroler Gebiet die Störungen wegzudrücken ??

Erklärung des Tausches wäre außerdem, daß die 103,4 auf dem Rangger Köpfl über den Walchensee hinweg die Münchner Vororte erreichen soll. Ich habe aber letztes Jahr im Münchner Südwesten stattdessen nur Brotjacklriegel 103,5 hören können.
Außerdem ist ja das Sendernetz anders gestaltet als beim ORF, die Sender längs des Inntals (Wörgl und Jenbach/Larchkopf) sind erheblich stärker als die kleinen ORF-Füllsender. Vielleicht sollte deswegen Patscherkofel und jetzt das Rangger Köpfl nicht mit starker Leistung senden ?
Durch Verlagerung der 106,8 vom Kitzbüheler Horn zum Hahnenkamm kommt man Brotjacklriegel 106,9 etwas entgegen, was aber den Nachteil hat, daß man mit St. Johann/Harschbichl 103,4 einen weiteren Sender nötig hat, dessen Frequenz quasi ein Splitting mit Rangger Köpfl darstellt, das dadurch möglich ist, daß die Frequenz ursprünglich am Patscherkofel war. Beide Frequenzen sind aber total ungeschickt, da im Nordosten Tirols sämtliche Brotjacklriegel-Frequenzen am Wilden Kaiser reflektiert werden.

Gruß, Stefan

von Stefan Z. - am 08.09.2003 11:50
@Stefan Z:
Aber auch bei der 106.8 stelle ich mir die Frage, die du dir bei der 103.4 vom Patscherkofel gestellt hast: Warum fuhr man da nicht einfach die volle Sendeleistung, die in Genf 1984 schließlich koordiniert wurde. Mit 5kW statt 1kW würde man denke ich noch bisschen besser wegkommen gegenüber der 106.9 vom Brotj.



von Andreas W - am 08.09.2003 12:06
@Doktor Z.

Ist ja wohl ein ziemlich cooles Radio ?
Kenn ich gar nicht. Was für einen Kanaltrennungswert bei UKW hat der ?

von Frequenz1 - am 08.09.2003 16:12
@Frequenz1
naja, ist ein ca. 8 Jahre altes Autoradio mit 25kHz Abstimmschritten. Welche Filter genau drinnen sind, weiß ich allerdings net.

von Doktor Z. - am 08.09.2003 17:14
@Doktor Z
Mag mit deinen Empfängern klappen, aber
"München: 89,9 vs. 90,0 -> Antenne T. ist trotzen hörbar 101,8 vs. 101,7 -> Antenne S. relativ gut empfangbar" mag ich mal bezweifeln. Die 101,8 ist alles andere als "gut" in Mü. zu empfangen (nämlich gar nicht).

von Schwabinger - am 08.09.2003 17:21
Doch, die 101.8 ist durchaus nicht schlecht zu empfangen, man muß halt nur sicherstellen, daß die Antenne Richtung Gaisberg ausgerichtet ist und nicht Richtung Tegernseer Tal. Und natürlich sollte der Empfänger die DLF-Störfunzel auf 101.7 ausblenden können.

von _Christoph - am 08.09.2003 17:55
Hm, die 103.4 hatte ich seinerzeit kurz nach dem Sendestart von Antenne Tirol in Sendling im Autoradio empfangen können. Seit dem nie wieder. Bin mir nicht sicher, ob es damals Überreichweiten waren. So wie ich das hier lese, waren das wohl die 6KW vom Pattcherkofl.

Was die Nichtnutzung der Sendeleistungen betrifft, scheint es wohl so, daß Bayerische Großsender in Östereich Empfangs-Bestands-Schutz genießen. Umgekehrt scheint das wohl nicht ganz zu sein...

von Hagen - am 08.09.2003 21:01
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