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Radioforum
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Radio-DX, Werner53, gb, DX OberTShausen, audion, dxbruelhart

"Blitzempfang" auf 87,5 MHz

Startbeitrag von Radio-DX am 28.04.2009 19:40

Hier regnet es seit ca. vier Stunden recht kräftig. Zwischendurch gab es auch einige entferntere Blitze. Mein Empfänger "lauschte" die ganze Zeit auf der 87,5. Bei jedem Blitz war für wenige Sekunden ein Sender auf dieser Frequenz zu hören. Leider alles unid. Da diese Frequenz in DE nicht belegt ist, muß der (die) Sender ja von weiter her kommen. Gibt es dafür eine Erklärung? Mein Vorschlag: "Gewitterscatter".:D Nun Eure Vorschläge.

Antworten:

Blitzidee: Die Luft wird durch den Blitz kurzzeitig ionisiert ---> Reflexion von Signalen.

Ähnliches passiert bei Meteor-Scatter. So konnten hier (in der Schweiz) seinerzeit im OIRT-UKW-Band 24 Stunden pro Tag solche Kurzempfänge beobachtet werden.

von audion - am 28.04.2009 19:51
Da lag ich doch gar nicht so falsch. Nennen wir es eben "Blitzscatter" :D

von Radio-DX - am 28.04.2009 19:59
Zitat
Radio-DX
Da lag ich doch gar nicht so falsch. Nennen wir es eben "Blitzscatter" :D


Das ist ja mal cool!
Ich wünsche mir einen Dauerblitz :D

von DX OberTShausen - am 28.04.2009 20:12
Am wahrscheinlichsten scheint mir auf 87,5 in Thüringen via (Blitz-)Scatter empfangbar zu sein:
- Malvisi Network vom Monte Canate aus dem norditalienischen Apennin oder
- PR1 aus Czestochowa/Wreczyca

Hier konnte ich schon beide Sender empfangen, Malvisi geht hier dauerhaft, Czestochwa aus Polen kam hier mal bei hervorragendem Tropo im Dezember 2004 hierher.

von dxbruelhart - am 28.04.2009 20:40
Blitzzünder ... wenn ich vorschlagen darf. ;-)

Nebenbei: BBC Radio 4 auf 198 kHz ist seit Jahrzehnten der beste Blitzwarndienst. Vom vereinzelten leisen Knarzen bis zur Unhörbarkeit des Senders weiß man, wann das Ungemach vom Himmel hereinbricht.

gb

von gb - am 01.05.2009 10:15
lt.cqdl gibt es ein europäisches Netzwerk von Privatleuten zur Blitzortung nach dem DF Verfahren ( direction finding über orthogonal versetzte magnetische Schleifenantennen ). Wird jetzt durch TOA Netzwerk ( time of arrival ) ersetzt, nachdem hochpräzise GPS Uhren preiswert zur Verfügung stehen ( Prinzip: Differenz der Signallaufzeiten zur Blitzortbestimmung ). Auf der HAM RADIO wird es einen Vortrag zu diesem Thema geben.

von Werner53 - am 01.05.2009 12:49
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