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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
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Toto_Pfalz, Marcin Wilk, Rosti 2.0, Kay B

Analoger TV Empfang - Scan vom 30.04.2009 -

Startbeitrag von Toto_Pfalz am 30.04.2009 21:02

Neues zuhause, etwas höher als bislang gelegen, daher ein Scan: (der QTH bleibt gleich)

Ein Scan mit der bekannten Tripol 19 Elemente Antenne auf unserem Balkon, mit Nachverstärker (25dB).

E26 AFN TV (M, NTSC) in Farbe mit O=2-3 (Sender KL-Einsiedlerhof 3kw 16km)
E40 TF 1 (L, Secam) in s/w ohne Ton mit O=1-2 (Sender Donon 66kw 118km)
E50 France 3 (L, Secam) in s/w mit Ton mit O=1 (Sender Donon 66kw 118km)
E53 France 2 (L, Secam) in s/w ohne Ton mit O=1 (Sender Donon 66kw 118km)

Der Balkon hat eine Öffnung zwischen ca. 160° und 10°, dazwischen ist das Haus schattet gegen Osten ab.
Antenne wurde gedreht, aber der beste Empfang von AFN bedeutete auch den optimalen Empfangen der Dononsender.
Merkwürdigerweise ist weder aus Forbach noch aus Metz/Luttage auch nur der Hauch eines Bildes zu bekommen, dabei gehen im Radio hier einzig die Luttage Frequenzen auf UKW aus Frankreich in sehr guter Qualität, während der Donon stark verrauscht bleibt.

Habe noch ein Foto vom Empfang von TF 1 auf Kanal 40 upgeloadet

Antworten:

Ich habe nun die Tripol ATX-91 unterm Hausdach ausgerichtet, allerdings (noch) nicht auf einen Mast montiert. Die Antenne liegt gerade an der Grenze der Glaswollisolierung und lugt nur ein klein wenig drüber hinweg.
Es liegen etwa 3,5m Koaxkabel, dann kommt ein Vorverstärker diesen Typs und danach ein Verbindungskabel von ca. 50 cm, dann das Netzteil des Vorverstärkers. Dieses ist mit dem "normalen (Belling-Lee) Antennenstecker mit einem entsprechenden Gegenstück auf ein anderes Koaxialkabel verbunden. Dessen Ende steckt nach ca. 3m in der Antennenweiche. Von dort gut 5m Koaxialkabel ehe über F-Stecker die Verbindung in die Hausanlage erfolgt. Es gehen dann mindestens nochmals 5m Koax zur Antennendose im Wohnzimmer.

Empfangserfolg war der zunächst etwas schlechter als wie mit der 19Elemente auf dem Balkon.

Ich habe nun den Nachverstärker erst unten direkt vor dem Fernseher im Wohnzimmer angeschlossen. Das Bild wurde aber nur leicht besser.
Dann ein Versuch mit dem Nachverstärker direkt nach dem Vorverstärker unterm Dach.
Ergebnis: Erhebliche Verbesserung !

AFN KL auf E 26 lässt NTSC-Farbe flackern.
TF 1 auf E40 hat nun Ton und läuft ziemlich stabil.
France 2 auf E 53 ist kaum zu erkennen.
France 3 auf E 50 "knapp über der Grasnarbe" aber zeitweise trotzdem ein verrauschter Ton.
Auf E43 kommt nochmals France 3 mit der Elsass-Regionalversion aus Nordheim, sogar etwas besser als auf E50 vom Donon.
Auf E62 flackert nochmals TF1 ähnlich wie France 2 vom Donon rein.

Beim DVB-T stoppt der Suchlauf nun zusätzlich zu E30, E44, E57 und E60 nun auch auf E34, E36 und E54 kann aber nichts einlesen und zeigt auch keine Signalstärke an. (Möglicherweise Interferrenzen durch die beiden Verstärker !?)


Edit: Links zu Screenshots (TF1, France3 Donon und Nordheim) ergänzt.


von Toto_Pfalz - am 17.05.2009 10:07
Ein Vorverstärker ;) gehört aber direkt hinter die Antenne und hat in der Regel ein weitaus geringeres Rauschmaß! Deine "wilde" Verstärkerei mag zwar im Moment gut laufen, aber ich bin mir sicher mit einem echten, rauscharmen Vorverstärker ("nicht die billigen Inline-Verstärker ausm Baumarkt") kannst du weitaus mehr rausholen!

TF1 auf E62 wird übrigens auch von Nordheim aus ausgestrahlt! E34 und E54 gehören zu DVB-t Rhein-Main (u.a. gr. Feldberg, Hohe Wurzel), ich kenne die geografischen Gegebenheiten bei dir aber nicht, das kann sich ja von Tal zu Tal verändern....

EDIT: ach ja ;) Interferenz bezeichnet die Überlagerung von zwei oder mehreren Wellen und tritt in der Praxis vornehmlich durch Reflektion auf ;)
Du meinst vermutlich Intermodulation. Wie das bei DVB-t aussieht entzieht sich meiner Kenntnis.

von Rosti 2.0 - am 17.05.2009 10:25
Hier in Südwestthüringen / nördliches Unterfranken gibt's überhaupt nichts analoges mehr.

Hat sich die Reichweite von AFN TV aus Einsiedlerhof mit dem Bau des neuen Antennenturmes und der Umstellung von E30 auf E26 eigentlich verändert?


von Kay B - am 17.05.2009 16:06

In Berlin geht analog auch kaum noch was außer je nach Lage in der Stadt Polsat und TVP2 aus Stettin ( interessant wegen werbefreier Formel 1 Übetragungen ) oder TVP 2 aus der Woiwodschaft Lebus.

von Marcin Wilk - am 17.05.2009 16:13
Zitat
Kay B
Hat sich die Reichweite von AFN TV aus Einsiedlerhof mit dem Bau des neuen Antennenturmes und der Umstellung von E30 auf E26 eigentlich verändert?


Meines Erachtens nach nicht.

von Toto_Pfalz - am 18.05.2009 15:42
Zitat
MiRo
Ein Vorverstärker ;) gehört aber direkt hinter die Antenne und hat in der Regel ein weitaus geringeres Rauschmaß! Deine "wilde" Verstärkerei mag zwar im Moment gut laufen, aber ich bin mir sicher mit einem echten, rauscharmen Vorverstärker ("nicht die billigen Inline-Verstärker ausm Baumarkt") kannst du weitaus mehr rausholen!

TF1 auf E62 wird übrigens auch von Nordheim aus ausgestrahlt! E34 und E54 gehören zu DVB-t Rhein-Main (u.a. gr. Feldberg, Hohe Wurzel), ich kenne die geografischen Gegebenheiten bei dir aber nicht, das kann sich ja von Tal zu Tal verändern....

1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.05.09 12:31 durch MiRo.


Habe deine Bemerkungen einmal genutzt und den Vorverstärker direkt an die Antenne gehängt. Habe dann auch 3m Kabel bis zum Nachverstärker gelassen. (Habe verschiedene Kabellängen gestestet, dies schien die beste Entfernung zu sein) und das ganze wie gehabt verbunden.

France3 aus Nordheim auf E43 kommt jetzt zeitweise sogar in Farbe (flackert immer wieder rein)
Die restlichen Kanäle sind weitestgehend unverändert, TF1 auf E40 vom Donon ist nach wie vor der "beste" der französischen Kanäle bringt aber im Gegensatz zu France 3 auf E43 keine Farbe. Warum auch immer.

von Toto_Pfalz - am 21.05.2009 16:39
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