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Mc Jack, LeipzigNewsMan74, Rolf, der Frequenzenfänger, Robert S., Wolfgang R, Nohab, lambic, RainerZ, shianne, teucom, _Yoshi_, delfi

Gibt es DVB-T-Receiver mit kanalweiser Antennenstromversorgung und "Drehbefehle" für Antenne?

Startbeitrag von LeipzigNewsMan74 am 02.05.2009 10:09

Hi Leute, habe mal ein Frage...

...kennt jemand von Euch nen DVB-T Receiver, wo man die Stromversorgung für Verstärker oder Aktivantennen pro Kanal ab oder zuschalten kann? Bei den mir bekannten Receivern geht das ja nur global, also im "alle oder keiner"-Verfahren.

Antworten:

Re: Gibt es DVB-T-Receiver mit kanalweiser Antennenstromversorgung?

Ich kenne auch keinen. Allerdings sehe ich auch wenig Sinn in einer solchen Funktion. Ein stromloser Verstärker hat ja eine ziemliche Dämpfung und ist normalerweise nicht erwünscht. Wenn es darum geht, Übersteuerungen zu bekämpfen, ist das Abschalten der Verstärkerspeisung nicht der ideale Weg (auch wenn es in manchen Fällen durchaus zum Erfolg führen kann... aber es bleibt trotzdem "Gebastel"... ;)).

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 02.05.2009 10:17

Re: Gibt es DVB-T-Receiver mit kanalweiser Antennenstromversorgung?

Nein, solche Receiver sind mir nicht bekannt.
Was soll das bringen? Der angeschlossene Verstärker benötigt immer eine Spannungversorgung.
Hat er diese nicht, dämpft er, theoretisch gegen unendlich.

von Mc Jack - am 02.05.2009 10:18
OK, das gibt es also nicht, da sind wohl die guten alten Sperrkreise der einzige Weg um Übersteuerungen zu verhindern.

Wenn man eine UHF-Antenne konstruieren könnte, die sich dreht.... gibt es denn DVB-T-Receiver, die sowas unterstützen - also bei Berlin dreht's nach Nordost, beim Ochsenkopf nach Süd-Südwest, usw - sobald man den entsprechenden Sender wählt

von LeipzigNewsMan74 - am 02.05.2009 10:26
Gibt's auch nicht. Aber du kannst dafür einen normalen Antennenrotor mit Positionsspeichern nutzen.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 02.05.2009 10:27
Ja, die Lösung schwebte mir bisher auch vor. Denn wenn RobertS kommt und mir ne Antenne setzt, dann soll die Lösung dann keine Wünsche offen lassen. Habe erst an einen "Diseqc-Schalter für 4 UHF-Antennen" gedacht, aber sowas wird ja dann sicher auch von keinen DVB-T-Receiver unterstützt bzw. so einen Schalter gibt es nicht.

von LeipzigNewsMan74 - am 02.05.2009 10:36
Nö, bringt auch nichts. Wenn die Antenne schon aufs Dach kommt (Zeit wirds ;) ), solltest du ruhig in einen Antennenrotor investieren. Das Teil von Conrad kostet nur 60¤ und arbeitet bei mir schon seit mehreren Jahren völlig fehlerfei. Vergiss die UKW-Antenne nicht.;)

von Mc Jack - am 02.05.2009 10:53
Richtig und wenn du alles zusammen hast sagste bescheid und ich komm rauf :D

von Robert S. - am 02.05.2009 11:12
Ja, in Sachen UKW-Antenne muss ich noch was mit 14 oder 18 Elementen auftreiben. Bisher hab ich nur welche mit 7 gefunden.

@Robert, sowas wie Masten, Halterungen und sowas müssten wir zusammen einkaufen, da hab ich 0 Ahnung.

von LeipzigNewsMan74 - am 02.05.2009 11:14
Das mit dem Spannungen schalten, DiSEq und drehen geht natürlich schon, nur nicht Ouit-of-the-Box.: Per Mini-PC mit DVB-T-Karte, da ist einfach nur etwas Programmieraufwand gefragt. Es geht sogar softwaremässige Antennenjustierung. :-). Die APIs sind bei den gängigen DVB-T/C/S Tunerkarten eh gleich.

von teucom - am 02.05.2009 15:00
Zitat
LeipzigNewsMan74
Ja, in Sachen UKW-Antenne muss ich noch was mit 14 oder 18 Elementen auftreiben. Bisher hab ich nur welche mit 7 gefunden.

@Robert, sowas wie Masten, Halterungen und sowas müssten wir zusammen einkaufen, da hab ich 0 Ahnung.

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.05.09 13:16 durch LeipzigNewsMan74.


Wenn du UKW-Antennen mit 14 oder 18 Elementen über dem Rotor montieren willst, kannst du die UHF-Antenne vergessen. Solch einen UKW-Trümmer und dazu noch eine UHF-Antenne mit brauchbaren Werten packt der Rotor nicht. Unabhängig davon musst du dann auch beim Antennenrohr tiefer in die Tasche greifen, solche Trümmer montiert man nicht an ein 36mm-Rohr.

Nimm' 42- oder noch besser 48mm-Rohr, eine 8-Elemente UKW-Yagi und eine 43-Elemente UHF-Yagi. Das packt der Rotor, zumindest tut er das bei mir.

Sofern das Antennenrohr noch nicht vorhanden ist kommen dann noch Kosten für die Dachdurchführung, für die notwendige Erdung sowie Masthalterungen für die Befestigung am Dachstuhl auf dich zu. Die Dachdurchführung sollte schon professionell gemacht werden, man will ja schließlich kein undichtes Dach. Hinzu kommt dann noch die entsprechende Entlohnung für die durchführende Person, die nicht zu knapp sein sollte. Immerhin ist der Mann für mehrere Stunden auf dem Dach, welches er zum Teil auch noch abdecken muss, und riskiert dabei seine Knochen.

Mit anderen Worten: 500¤ + X sollte man schon einplanen.



von Mc Jack - am 02.05.2009 15:10
Öhem Jürgen,also Antennen aufbaun und anschließen ist kein Problem,aber Dachdecken,Dachdurchführung und sowas,das hab ich im Leben noch nicht gemacht,da sollte wirklich ein Profi ran.
Nix für ungut aber das ist mir dann ne Nummer zu groß,naja wie gesagt die Antennen hänge ich dir dran,daran solls net scheitern :)

von Robert S. - am 02.05.2009 15:40
Die reinen Dacharbeiten habe ich bei mir auch nicht selbst durchgeführt, das hat ein Bekannter von mir gemacht, der damit jahrelang sein Geld verdient hat. Nichtsdestotrotz ist die Anlage immer noch nicht geerdet, was ich dann schleunigst nachholen muss..:rolleyes:

von Mc Jack - am 02.05.2009 15:46
Wenn es darum geht, einen Antennenverstärker und Rotor nach Kanal zu steuern, müsst man mal jemand fragen,
der gut Mikrokontroller programmieren kann.

Folgende Idee:

Die Kanalanzeige des DVB-T-Empfängers auswerten (am besten macht sich das, wenn die über eine 7-Segment-Anzeige läuft,
ansonsten muss man an die Abstimmspannung des HF-Eingangsteiles ran).
Diesen Wert einlesen (über 8Bit-Port bei 7-Segment-Anzeige, ansonsten über ADW).

Nun zwei weitere Werte zuordnen:

Einer für die Höhe der Versorgungsspannung bzw. bei keiner Versorgungsspannung ein Koax-Relais ansteuern, was den Antennenverstärker überbrückt.

Einen weiteren Wert für den Rotor, damit der gesagt bekommt, wohin er sich zu drehen hat.
Die Rotorsteuerung arbeitet man am besten gleich mit in den Mikrokontroller ein.

Die ganzen Einstellungen sollten sich über eine Flüssigkristallanzeige und Taster erledigen lassen.
(Taster für Rotor lnks/rechts drehen und für Versorgungsspannung hoch/runter)

Soweit meine Idee.
Die Umsetzung ist mir leider viele Nummern zu hoch.
Ich bin eher Analogelektroniker.

Aber ich bin mir sicher, dass es Leute gibt, die sowas können.

Wer kennt jemand?

von shianne - am 02.05.2009 16:04
Von den DVB-T Receivern gibt es oft auch baugleiche Satversionen.
Kann man da nicht was drehen ?

Eventuell durch Tunertausch und anpassen der Firmware ?

von _Yoshi_ - am 02.05.2009 17:00
Lassen wir doch die Machbarkeit erstmal aussen vor, denn die bisherigen Vorschläge finde ich nicht so prickelnd. Der von shianne ist viel zu aufwändig und der von Yoshi dürfte mit grosser Wahrscheinlichkeit in die Hose gehen.

Man muss sich darüber im Klaren sein, was man mit der Anlage anfangen will. Wenn's ums reine DXen geht, wäre mir eine herkömmliche Rotorsteuerung lieber, da sie ganz bestimmt einfacher und schneller zu bedienen ist als jede Bastellösung. Wenn am gleichen Rotor auch eine UKW-Antenne gedreht werden soll, bleibt wohl eh' nichts anderes übrig.
Soll das Ganze sogar zum täglichen Normal-Fernsehkonsum genutzt werden, kann ich von einer Drehlösung nur komplett abraten. Zappen wird mit sowas zur grossen Qual und die anfängliche Freude über die schicke Drehanlage wird im Alltagsbetrieb sehr schnell verflogen sein. Mehrteilnehmerfähig ist es zudem auch nicht.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 03.05.2009 06:33
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Man muss sich darüber im Klaren sein, was man mit der Anlage anfangen will. Wenn's ums reine DXen geht, wäre mir eine herkömmliche Rotorsteuerung lieber, da sie ganz bestimmt einfacher und schneller zu bedienen ist als jede Bastellösung. Wenn am gleichen Rotor auch eine UKW-Antenne gedreht werden soll, bleibt wohl eh' nichts anderes übrig.
Soll das Ganze sogar zum täglichen Normal-Fernsehkonsum genutzt werden, kann ich von einer Drehlösung nur komplett abraten. Zappen wird mit sowas zur grossen Qual und die anfängliche Freude über die schicke Drehanlage wird im Alltagsbetrieb sehr schnell verflogen sein. Mehrteilnehmerfähig ist es zudem auch nicht.


Aus diesem Grund fahre ich zweigleisig.
Die drehbare UHF-Antenne ist ausschließlich zum DXen gedacht, die geplante Anlage mit feststehenden Antennen zum Fernsehen schauen und für mehrere Teilnehmer, sprich mehrere Geräte im Haus.

von Mc Jack - am 03.05.2009 06:50
Das TV-DXen im UHF-Band habe ich ganz aufgegeben. Mit DVB-T macht das einfach keinen Spass mehr...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 03.05.2009 07:00
Nur eine kleine Zwischenfrage meinerseits:
Weiter oben schreibt Ihr von den empfohlenen Rohrduchmessern. Gibt es bei Euch echt jemanden, der mit 36- oder 42-mm-Rohren arbeitet? Die Leute die ich so kenne, haben mindestens ein stabiles 6-cm-Rohr montiert. (Das schaukelt bei Wind und Sturm auch weniger).

von delfi - am 03.05.2009 08:23
@ LeipzigNewsMan74: Wenn du wirklich so ein Monster aufs Dach setzen darfst, dann sollte es auch kein Problem sein, eine Schüssel aufs Dach zu packen. Damit ist das Thema 'normales' Fernsehen erledigt. Zum DVB-T-DXen sehe ich eine Kopplung zwischen Programmplatz und Antennen-Richtung als eher hinderlich an, wenn das Band aufgeht, kann jede Frequenz in jede Richtung möglich sein. Was Rotoren anbelangt, willst du wirklich richtig große Teile drehen, ist Conrad natürlich die falsche Adresse, da gibt es besseres:
http://www.boger.de/shop/group/14/
oder:
http://www.wimo.com/cgi-bin/verteiler.pl?url=uebersicht-antennen-rotoren_d.html

Rechne mit mindestens einem Euro pro kg Tragkraft. Und Oberlager niemals vergessen!



von Nohab - am 03.05.2009 17:37
Zitat
Robert S.
Öhem Jürgen,also Antennen aufbaun und anschließen ist kein Problem,aber Dachdecken,Dachdurchführung und sowas,das hab ich im Leben noch nicht gemacht,da sollte wirklich ein Profi ran.
Nix für ungut aber das ist mir dann ne Nummer zu groß,naja wie gesagt die Antennen hänge ich dir dran,daran solls net scheitern :)


Also, ich hatte das erste mal auch Schiss, sowas zu machen. War dann aber eigentlich ganz easy.

Du brauchst halt nen "Bleiziegel" anstelle des Ziegels der dort vorher war, dadurch wird das Rohr geschoben und zusätzlich kommt dann noch ne Abdichtung aus Gummi über Rohr und Flansch am Ziegel. Sicherheitshalber habe ich alles noch weiträumig mit selbstschweissendem Klebeband und Silikon abgedichtet.

Bei mir sieht das besser aus, als auf den Foto, aber als Anhaltspunkt, so sollte der Mast von aussen dann aussehen:


Dort wo die Dampfsperre (falls vorhanden) verletzt wurde, muss diese mit stabilem Klebeband wieder versiegelt werden.

So viel Abdecken musst du auch nicht, wenn Dachfenster vorhanden sind. Da reichen dann vier Ziegel. Ohne Dachfenster freilich mehr, denn irgendwie muss das Zeug (und du...) ja raus.

Der Mast wird dann an wo sich zwei Balken treffen verschraubt, und zwar so, dass er sowohl in der vertikalen als auch horizontalen bombenfest sitzt - hoffe, man kann sich das bildlich vorstellen, wie ich das meine.

Ich vermeide in letzter Zeit jedoch Masten und begnüge mich mit Dachsparrenhaltern, das reicht bis 100cm Spiegel und UKW-Antenne noch ohne Probleme und kannst du komplett von oben einfach zwischen zwei Sparren verschrauben, der Halter ist hierfür verschiebbar. Die meisten Hausbesitzer haben nämlich ein Problem damit, wenn in den schön ausgebauten Dachboden ein Mast ragt.

Für riesen Antennen geht das natürlich nicht.

Nein, ich bin kein Antennenbauer. Ich helfe nur meinen Freunden und Bekannten, sich von dem Moloch namens KabelBW zu lösen.

Gruß,

Wolfgang

von Wolfgang R - am 04.05.2009 10:50
Und da frei nach Murphy der Mast am Ende immer zu weit vom Dachbalken entfernt ist, wenn der
Bleiziegel richtig sitzt, nehme man eine 'Affenschaukel' (auch Teleskop-Masthalter genannt):
https://www.xmediasat.com/shop/artikel/Teleskop-Masthalter-Peuser-TM50-60mm-xm27678.htm
Das Ding wird auf die benötigte Breite (=Abstand zweier Dachbalken) auseinandergezogen und dann
mit den Dachbalken verschraubt.

Die Dachsparrenhalter, die Wolfgang R meint, sehen so aus:
https://www.xmediasat.com/shop/artikel/Aufdach-Sparrenhalter-mit-Antennenmast-XXL-xm972.htm

(Gibt natürlich noch andere Lieferanten, aber der hat schön große Bilder, einfach Mauszeiger über den
Vorschaubildchen liegen lassen.)



von Nohab - am 04.05.2009 11:36
@ Wolfgang R: Die Antenne im Hintergrund sieht ja interessant aus. Gehört aber wohl zu nem anderen Haus. Wenn das hier in der Ecke (BB/Sifi) ist dann wohl ziemlich exponiert (spekuliere auf Säntis VHF, UHF? und weitere UHF nach Osten??? Was da wohl mal alles analog reinkam?

von RainerZ - am 04.05.2009 11:39
Man kann die Speisespannung vom DVB-T-Receiver auch als Schaltspannung für einen selbstgebauten Antennen- bzw. Verstärkerumschalter nutzen
(evtl. Reedschalter mit Erregerspule).
Von Spaun gibt's einen fertigen Umschalter für ca. 30 Euro, ich weiß aber nicht, was er taugt (Dämpfung?).

von lambic - am 04.05.2009 13:12
Zitat
RainerZ
@ Wolfgang R: Die Antenne im Hintergrund sieht ja interessant aus. Gehört aber wohl zu nem anderen Haus. Wenn das hier in der Ecke (BB/Sifi) ist dann wohl ziemlich exponiert (spekuliere auf Säntis VHF, UHF? und weitere UHF nach Osten??? Was da wohl mal alles analog reinkam?


Das Bild ist aus dem Internet geklaut, keine Ahnung, wo diese schöne Antenne eigentlich steht.

Bei uns in BB/Sifi war - je nach Standort - entweder eine UHF Richtung Pforzheim/Schömberg für ARD/ZDF und SW3 oder eine VHFIII (ARD) und UHF (ZDF/SW3/SAT1/RTL) nach Stuttgart Standard. In jeder leicht exponierten Lage war eigentlich immer noch eine VHF-Kanal7-Antenne ganz oben am Mast für "den Schweizer" vom Säntis.

Weiter in Richtung Herrenberg/Rottenburg, also die A81 Richtung Singen runter, sah man dann zunehmends Kanal4-Antennen für den Raichberg. Dort ging in höheren Lagen dann meistens auch "der zweite Schweizer" vom Säntis auf UHF. Dafür entfiel hier dann entgültig der SAT1/RTL-Empfang von Stuttgart, der schon in Sifi/BB teilweise grenzwertig war.

Somit im Raum BB/Sifi

ARD
ZDF
SW3
SF1 (brauchbar, mit Vorverstärker im Klemmkasten bis auf leichtes Moire gut)
SAT1 (je nach Lage gut bis brauchbar)
RTL (je nach Lage gut bis brauchbar)

Das Krasse Gegenteil sind jedoch die teilweise im Tal gelegenen Häuser in den umliegenden Dörfern, in so einem bin ich aufgewachsen! Da kam ARD wie gehabt von Stuttgart und ZDF/SW3 von der örtlichen Funzel vertikal(!) mit 100W. Da gabs später dann keine Privaten und Schweiz war auch nicht drin.

Hoffe deine Frage beantwortet zu haben, auch wenn das Bild keine typische Antenne bei uns im Raum zeigt. Diese kann man - wie schon erwähnt - eigentlich immer an dem Kanal7-Monster an der Spitze erkennen. Mittlerweile arbeitslos, versteht sich :(

ORF ging bei uns noch nie, der Rolf meinte mal was von "natürlichem Hindernis Schwäbische Alb", was es glaube ich ganz gut trifft.

Gruß,

Wolfgang

von Wolfgang R - am 04.05.2009 15:58
Dachsparrenhalter mit 1,1m Rohr für Sat-Antennen bis 100cm?
*grübel*
Direkt unterhalb des Dachgiebels montiert könnte das _die_ Alternative für aufwändige Dachdurchführungen sein. Vorausgesetzt, die Dachlatten kamen nicht zu Ulbrichts Zeiten aufs Dach...
Wenn sich der Jürgen jetzt von seinem 14-Elemente UKW-Trümmer verabschiedet und sich statt dessen auf was realistisches beschränkt, könnte er bald eine drehbare Antenne auf dem Dach haben. ;)

Wusste gar nicht das Dachsparrenhalter für solche Kräfte konzipiert sind...

edit2:
Mensch, so'n Dachsparrenhalter wäre ja sogar was für den Robert..;)

von Mc Jack - am 04.05.2009 21:39
Sind ja alles sehr interessante Ansätze. Ich werde in nicht all zu ferner Zukunft dann eine eigene Wohnung beziehen. Allerdings ist es in Leipzig schwer, eine Unterdachwohnung bzw oberstes Obergeschoss zu finden, wo es a) erlaubt ist Antennen auftzustellen und b) nichts zwangsverkabelt ist - und alles noch wenn möglich unter 300 Euro warm und bis zu 60qm mit freiem Blick Richtung CZ.

Dann hole ich mir dieses Teil:

http://www.antennentechnik.de/Shopxt/product_info.php?info=p37

...und empfange damit die Tschechen in Leipzig. Mir hat einer gesagt, er schafft das damit, da krieg ich das auch hin. Als Verstärker versuche ich irgendwo so ein ULNA-Gerät aufzutreiben oder ein ähnlich gutes. Falls es auf Grund der Empfangunterschiede innerhalb Leipzigs doch nicht geht, kann ich die Antenne dann zumindest für einen dauerhaften Empfang von Ochsenkopf E40 bzw Berlin E44 nutzen.

Ursprünglich wollte ich 3 stationäre (Ochsenkopf, Berlin, Usti) und eine drehbare UHF-Antenne (zum DXen) aufstellen. Falls das die örtlichen Gegebenheiten und mein Geldbeutel nicht hergeben, würde ich sage "I settle for less", sprich: ausschließlich eine Drehanlage. Falls es sich noch lohnt käme eine UKW, eine Band I und VHF-Antenne (falls sich das überhaupt noch lohnt) dazu. Alles was geht, soll bei mir gehen, und wenn es 1000 Euro kostet, drauf geschissen. Andere geben ihr Geld für viel sinnlosere Dinge aus, z B 9live-Anrufe oder sowas. Und da ich weder zum Krafttraining gehe und auch kein Auto habe ist so eine einmalige Anschaffung zu verschmerzen. Wenn meine Infineon-Aktien in ein paar Wochen auf 5 sind ist mir eh alles egal, da lach ich drüber :cheers:

Sat habe ich ja noch meine alte Astra/Hotbird Schüssel, die allerdings als Drehanlage nicht viel taugen würde. Außerdem sind die Sender, die mich interessieren verschlüsselt (U.S. Inlandssender / die Tschechen / die Balkanesen). Nur MSNBC ist offen, aber es ist ungewiss wie lange der noch aufgeschaltet bleibt. Bei meinem Glück isser weg, einen Tag nachdem meine Anlage steht.

von LeipzigNewsMan74 - am 09.05.2009 10:47
@ Jürgen: Berlin,aussig und Ochsenkopf in Leipzig ständig via DVB-T,das wär in etwa so wie wenn ich bei mir Gaisberg und Säntis ständig haben möchte ;)
Bei Tropo werden diese Standorte sicher des öfteren in Leipzig zu sehn sein,aber ständig,nie im Leben,außer mir beweist Jemand das Gegenteil,dann lasse ich mich überzeugen.

von Robert S. - am 09.05.2009 11:24
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