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Radioforum
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28
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Radio-DX, shianne, _Christoph, Mc Jack, _Yoshi_, Erich Hoinicke, Hagbard Celine

DX-Datenlogger für mobilen Einsatz

Startbeitrag von Radio-DX am 02.05.2009 21:26

Die Idee hatte ich vor einiger Zeit, als ich nach einem Outdoor-Scann mein Gekritzel auf den Notizzetteln auswertete. Könnte man nicht die Anzeigedaten von der Frequenzanzeige und RDS abgreifen und irgendwie per Knopfdruck speichern. Dann hätte man z.Bsp. einen Datensatz von der Frequenz + RDS (PI oder PS) eines empfangenen Senders. Dieser müßte sich dann am PC weiter verarbeiten lassen (drucken o.ä.) Mein Epfänger ist ein Elta 3569 mit Eigenbau RDS-Decoder. Bisher habe ich die Daten aufgeschrieben oder ein Foto mit beiden Anzeigen zusammen gemacht. Das nervt aber alles etwas. Besonders bei Sporadic-E, wo es oft sehr schnell gehen muß. Da ich von Software und Kontrollertechnik nichts verstehe, bitte ich die Experten hier im Forum um ihre Meinung. Vieleicht lässt sich ja ein Temperatur-Datenlogger o.ä.dafür unbauen. Ich hoffe, es bleibt keine "Schnapsidee" von mir.

Antworten:

Da lässt sich bestimmt was basteln.
Eventuell mit Speicherkarte o.ä

Auf jeden fall ne intresante idee.

von _Yoshi_ - am 02.05.2009 21:49
Screenshots? RDS-Software gibt es bereits, somit wäre das vielleicht der einfachste Weg..

von Mc Jack - am 02.05.2009 21:54
Ich denke, diese Sache wird einige Leute hier interessieren. Also muß schnell eine Lösung her.:D

von Radio-DX - am 02.05.2009 21:54
Radio-DX meinte einen direkten RDS Logger ohne angehängten PC.
Es sollen alle relevanten daten wie RDS-PS, PI , und die Frequenz automatisch oder nach knopfdruck gespeichert werden.
Da denke ich an eine Speicherkarte wo die ganzen logs mit Uhrzeit (UTC?) in eine Exeltabelle gespeichert werden.

von _Yoshi_ - am 02.05.2009 22:16
Die einfachste Lösung wäre natürlich ein Netbook mit RDS-Software, wenn man sie mit einem USB-RS232-Konverter zum Laufen kriegt. Aber natürlich ist das nicht so ganz, was du suchst.

Vergiss die Idee mit dem Temperatur-Datenlogger, der ist auf einen Zahlenwert zur gleichen Zeit spezialisiert. Du könntest Frequenz oder Signalstärke (falls überhaupt gemessen) mitloggen, aber was bringt dir das in dem Fall? Fast nichts, vermute ich. Sein Zahlenraum reicht auch nicht einmal aus, um die hexadezimalen PI-Codes abzubilden (die Konverterlogik stell ich mir richtig lustig vor, egal, mit welchen Wertebereichen er arbeitet)...

Mit einem Mikrocontroller wäre das zumindest nicht unmöglich, wenn die Rechenleistung zur Auswertung ausreicht und das Protokoll bekannt ist. RS232 auslesen ist Standard, auf ne SD-Karte schreiben sollte eigentlich auch gehen, sagt zumindest Tante Google. Selbst machen kann ich sowas leider nicht, mein C reicht gerade mal für Schleifen und ähnliche Dinge.

Allerdings solltest du dir im Klaren sein, dass dir so eine automatische Lösung das Mitschreiben nur dann ersparen kann, wenn tatsächlich auch verwertbare Daten in Form von PI oder gar PS anfallen. Eine Benutzer-Interaktion, um auch RDS-lose Logs zu erfassen, würde die Komplexität um einige Größenordnungen steigern. Dann fehlt nicht mehr viel zur Netbook-Lösung ;)

PS: Die Excel-kompatible Speicherung ist wirklich das kleinste Problem. CSV ("comma-separated values") existiert und wird als normale Tabelle dargestellt :D

von Hagbard Celine - am 02.05.2009 22:36
Warum ist immer alles so kompliziert?:confused:
Ich als Laie dachte, man könne die Anzeigedaten einfach irgendwo abgreifen und bei (sinnvoller) Anzeige von PI oder PS durch Knopfdruck speichern. Sozusagen eine Momentaufnahme (von Frequenz + RDS) machen. Die Aufbereitung der Daten könnte mit einer Software am PC erfolgen. So würde sich der Schaltungsaufwand für das "Speichermodul" evtl. in Grenzen halten. Datum und Uhrzeit brauch ich nicht unbedingt. Aber wie schon gesagt, ich verstehe nicht viel davon.
Ach, eine Löschtaste brauchen wir dann auch noch.:D

von Radio-DX - am 03.05.2009 00:22
Also ganz ohne Aufwand gehts nicht.
Man braucht einen Mkrokontroller oder ein PC.

Letzteres ist wohl besser.

Da brauchst du ein Programm auf dem PC, das über die serielle Schnittstelle die RDS-Daten komplett einliest und entsprechend dekodiert und dir dazu noch Informationen, die du von Hand getippt hast, speichert.
Das alles in eine Tabelle rein.
Die kannst du dann von Hand anschauen.

Problem:
Zitat
Hagbard Celine
Selbst machen kann ich sowas leider nicht, mein C reicht gerade mal für Schleifen und ähnliche Dinge.

Genau so gehts mir.

Ich bekomme LEDs am Mikrokontroller zum Blinken und kann Ports einlesen - mehr nicht.
Zur Zeit zumindest.

Am PC habe ich bis jetzt noch nie Ports eingelesen.
Dürfte unter Windows 2000 und höher auch schwierig sein...

Eine einfache Lösung habe ich aber noch:

Filme das Display mit den RDS-Daten mit einer Video-Kamera und kommentiere akustisch.
Kannst du hinterher auswerten.
Auch wenns keine perfekte Lösung ist, es ist für den Laien machbar.





von shianne - am 03.05.2009 09:10
Heute hätte ein "DX-Datenlogger" bei mir gute Dienste geleistet. Mehrere PI-Codes pro Minute.:eek: Nur einen Teil konnte ich speichern.

Ich habe in einem anderen Forum noch einen Thread zu diesem Thema eröffnet. Das größte Problem sind die fehlenden Daten von der Anzeige, Prozessor und (oder) Controller meines Radios (Elta 3569).
Nun habe ich mir folgendes überlegt. Gibt es eine Möglichkeit, die Daten der eingestellten Frequenz aus der PLL o.ä. zu gewinnen? Wenn das nicht gehen sollte, könnte man zu den RDS-Daten die Frequenz evtl. von Hand (kleine Tastatur) eingeben. Ist nur so eine Idee von mir. Auch Eure Ideen sind hier weiterhin gefragt.

von Radio-DX - am 17.05.2009 21:30
Ein guter Kompromiss aus Mobilen Einsatzfähigkeit und PC Technik würde sich eventuell hierfür ein PDA anbieten.
Jetzt weis ich nicht wie gut die PDA geschirmt sind in Bezug auf Störstrahlung.

Weiter müsste man wissen was für Anschlüsse so ein PDA hat damit man ihn auch mit dem Empfänger verbinden kann.

Weiter braucht man dafür auch die entsprechende Software die den RDS Datenstrom dekodieren kann und die Daten dann in einer Exeltabelle ablegt.


von _Yoshi_ - am 17.05.2009 22:04
Also ältere PDAs haben eine serielle Schnittstelle.
Wie das mit den neueren Modelen aussieht, weiß ich nicht.

Eine Videokamera ist da wohl noch der praktikabelste Kompromiss.

von shianne - am 18.05.2009 15:08
Wie ich oben schon schrieb, verstehe ich nicht viel von Controllern und Software. Ist es denn wirklich so schwer irgendwelche Daten zu speichern? Heute wird doch jeder "Dreck" mit einem Controller verarbeitet. Ist der Weg von "unserem" RDS-Decoder bis zur Speicherung wirklich noch so weit? Die Leute, die dafür die Software entwickelt haben, können das sicher besser beurteilen. Oder bin ich wirklich der Einzige den dieses "Projekt" interessiert? Zu einer finanziellen "Entschädigung" im vertretbarem Rahmen bin ich gern bereit.

von Radio-DX - am 18.05.2009 15:29
Zitat

Ist es denn wirklich so schwer irgendwelche Daten zu speichern?

Zumindest nicht so einfach.
Zumal es im Leben noch mehr zu tun gibt und somit die Zeit für solche Beschäftigungen oft nicht vorhanden ist;)
Leider.

Es gibt aber, soweit ich weiß, ein RDS-Decoder-Programm, was den Datenstrom mitschreibt.
Frag mich aber jetzt nicht, welches das ist.

von shianne - am 18.05.2009 19:34
Die einfachste Lösung wäre vermutlich, wenn man es irgendwie schaffen könnte, den rohen RDS-Datenstrom (CLOCK und DATA) mitzuschneiden. Theoretisch müßte das mit jedem stereo-fähigen Aufnahmegerät gehen, da CLOCK mit 1187.5Hz und DATA mit einer dazu passenden Rate gesendet werden. Ein Kanal könnte dann das CLOCK-Signal aufzeichnen, der andere das DATA-Signal.

Diesen Datenstrom könnte man dann offline bequem auswerten, mit Filtern, Fehlerkorrektur usw. würde man evtl. sogar noch deutlich mehr dekodieren können, als mit einem eingebauten oder Standalone RDS-Decoder.

Nur mal so ins Blaue hineingedacht...

von _Christoph - am 19.05.2009 07:33
Na das ist doch mal ein Ansatz. Die Idee mit "Aufnehmen" hatte ich auch schon. Nur wollte ich die Daten auf ein Diktiergerät sprechen. (Frequenz+PI+PS) :D



von Radio-DX - am 19.05.2009 09:19
Und es kommt für euch wirklich nicht in Frage, sich für ganz kleines Geld ein altes, gebrauchtes Notebook zu kaufen und die RDS-Daten ganz simpel und primitiv abzuspeichern, im Zweifelsfall per Screenshot?



von Mc Jack - am 19.05.2009 09:24
Bleibt noch das Problem mit der dazugehörigen Frequenz.
Also schnell ein paar Lösungsvorschläge und los geht es. :D

von Radio-DX - am 19.05.2009 10:05
Den Screenshot entsprechend benennen, z.B. 94_3_18.05.09.jpg ;)

von Mc Jack - am 19.05.2009 10:29
Zitat
Radio-DX
Bleibt noch das Problem mit der dazugehörigen Frequenz.
Also schnell ein paar Lösungsvorschläge und los geht es. :D


Aufsprechen per (i.d.R. eingebautem) Mikrofon :-)

von _Christoph - am 19.05.2009 11:21
Also etwa so, wie ich es jetzt im Haus auch mache (ohne Mikrofon). Zum Beispiel PC mit RDS-Decoder verbinden und mit RDSDX abspeichern.
Das ist mir aber bei Sporadic-E oft zu langsam. So wie vorgestern,da sind mir bestimmt 50-70% der empfangenen Codes durch die "Lappen" gegangen. Den PI-Code in den Länderlisten suchen ist oft recht mühsam. Und das alles noch outdoor??? Na ich weiß nicht, ob das vom Handling her die optimale Lösung ist.
Noch haben die Digicam- und Diktiergerät-Lösung die Nase vorn. :D

von Radio-DX - am 19.05.2009 13:18
Zitat

Die einfachste Lösung wäre vermutlich, wenn man es irgendwie schaffen könnte, den rohen RDS-Datenstrom (CLOCK und DATA) mitzuschneiden.

Nun, genau das meinte ich.
Nur eben mit einem dieser Decoderprogramme für den PC.
Ich erinnere mich daran, dass es da eines gab, was die Rohdaten in eine Datei schrieb.

Und nun habe ich es auch gefunden:
Quelle: http://www.ukwtv.de/artikel/pc/RDS-Decod_PC.pdf
Zitat:

Zitat

RDSDEMO bietet ebenfalls schon in der De-
mo-Version einen sehr großen Funktionsumfang.
Wie RDSS0350 ist es auch für Radiosender zur Un-
tersuchung des übertragenen Codes interessant.
Hervorzuheben sind die vielfältigen Analysemöglich-
keiten, die Fähigkeit, USA-Sonderfunktionen des
RDS zu entschlüsseln und das Verwenden von
RDS-Samples. So kann man einmal aufgenomme-
nen Code beliebig oft abspielen und analysieren
oder auch die kompletten empfangenen Rohdaten
untersuchen.


Mal so eine analoge Idee:

Die Grundig-Autoreverse-Laufwerke aus Autoradios haben einen doppelten Stereo-Tonkopf eingebaut.
Wenn man die Elektronik davor anpasst, sollte es möglich sein, 4 Kanäle gleichzeitig aufzuzeichnen.
Aber fragt mich nicht, was ein RDS-Decoder zu leichten Gleichlaufschwankungen sagt.

DRM lässt sich zumindest nicht vom Band decodieren.
Und nur teilweise, wenn man den geregelten Gleichstrommotor durch einen Elektronikmotor ersetzt...

Ein weiteres Problem ist dann das Decodieren des aufgezeichneten Signales:
Das muss nämlich eine Rechteckform und einen passenden Pegel haben.
Da braucht man etwas Elektronik zu.
(oder man probiert einfach, das Signal zu übersteuern, soweit das nicht die Flankensteilheit negativ beeinflußt)

Mit einem Rechner sollte es auch möglich sein, 3 Kanäle gleichzeitig aufzuzeichnen.
Aber ob ein Netbook oder Laptop das macht? (meiner nicht, aber das zählt ja nicht...)

Wenn man Filter verwendet, müsste doch auch ein Zweikanalgerät reichen.
1187,5kHz ist eine Frequenz, die kommt auf einen Kanal.
Ein bestimmter Bereich für die Daten auf den anderen Kanal.

Kommentare sollten sich mit dem Taktsignal (CLOCK) auf einem Kanal speichern lassen,
wenn man die Sprache im Frequenzbereich einengt und in einen tieferen Frequenzbereich transformiert.

Das alles ist aber wieder mit viel technischem Aufwand und Wissen verbunden.
Auch wenn es sehr interessant ist.



von shianne - am 19.05.2009 15:16
Zitat
shianne
Zitat

Die einfachste Lösung wäre vermutlich, wenn man es irgendwie schaffen könnte, den rohen RDS-Datenstrom (CLOCK und DATA) mitzuschneiden.

Nun, genau das meinte ich.
Nur eben mit einem dieser Decoderprogramme für den PC.


Wobei aber meines Wissens nach keines dieser Programme in der Lage ist, einen "Sound"-Datenstrom auszuwerten, sondern alle Programme setzen leider auf die Windows-Only-Lösung mit der mißbrauchten COM-Schnittstelle, was zudem auch zwingend einen Live-Mitschnitt der Daten auf einem Rechner voraussetzt.

Meine Idee mit der "Audio"-Aufzeichnung würde dagegen nur ein einfaches Aufnahmegerät voraussetzen und würde dann hoffentlich(!) eine plattformumabhängige (beispielsweise in Java implementierte) Auswertung der beiden Audio-Kanäle vornehmen.

Zitat

Ich erinnere mich daran, dass es da eines gab, was die Rohdaten in eine Datei schrieb.

Und nun habe ich es auch gefunden:
Quelle: http://www.ukwtv.de/artikel/pc/RDS-Decod_PC.pdf
Zitat:

Zitat

RDSDEMO bietet ebenfalls schon in der De-
mo-Version einen sehr großen Funktionsumfang.
Wie RDSS0350 ist es auch für Radiosender zur Un-
tersuchung des übertragenen Codes interessant.
Hervorzuheben sind die vielfältigen Analysemöglich-
keiten, die Fähigkeit, USA-Sonderfunktionen des
RDS zu entschlüsseln und das Verwenden von
RDS-Samples. So kann man einmal aufgenomme-
nen Code beliebig oft abspielen und analysieren
oder auch die kompletten empfangenen Rohdaten
untersuchen.


Jo, mein ururaltes RRDS konnte das damals auch. Aber das nutzte halt auch nur den wüsten DOS-Only COM-Port-Vergewaltigungs-Hack. Gaaaanz übel!

Zitat

Mal so eine analoge Idee:

Die Grundig-Autoreverse-Laufwerke aus Autoradios haben einen doppelten Stereo-Tonkopf eingebaut.
Wenn man die Elektronik davor anpasst, sollte es möglich sein, 4 Kanäle gleichzeitig aufzuzeichnen.
Aber fragt mich nicht, was ein RDS-Decoder zu leichten Gleichlaufschwankungen sagt.


Rein von der Theorie her sollte es vollkommen egal sein, denn das CLOCK-Signal gibt den Takt vor und das DATA-Signal bezieht sich immer auf das CLOCK-Signal. Mit welcher Taktrate (oder eben Bandgeschwindigkeit) hier gearbeitet wird, ist vollkommen egal.

Zitat

Ein weiteres Problem ist dann das Decodieren des aufgezeichneten Signales:
Das muss nämlich eine Rechteckform und einen passenden Pegel haben.
Da braucht man etwas Elektronik zu.
(oder man probiert einfach, das Signal zu übersteuern, soweit das nicht die Flankensteilheit negativ beeinflußt)


Ich könnte mir vorstellen, wenn Du die Signale mit entsprechenden Filtern behandelst (ist ja egal, wie rechenintensiv das ist, da Du ja nachträglich, als nicht in Echtzeit auswertest), auch aus "schlechten" Signalen (kein Rechteck, verzerrt, evtl. sogar mit Rauschen überlagert) noch sehr, sehr viel herausholen kannst.

Zitat

Wenn man Filter verwendet, müsste doch auch ein Zweikanalgerät reichen.
1187,5kHz ist eine Frequenz, die kommt auf einen Kanal.
Ein bestimmter Bereich für die Daten auf den anderen Kanal.

Kommentare sollten sich mit dem Taktsignal (CLOCK) auf einem Kanal speichern lassen,
wenn man die Sprache im Frequenzbereich einengt und in einen tieferen Frequenzbereich transformiert.


Also das mit der Sprache würde ich im ersten Schritt erstmal beiseite lassen, hier könntest Du sogar soweit gehen, daß wenn erkannt wird, daß sich im Audiofile keine auswertbaren Daten befinden (sprich, CLOCK nicht erkannt wird), das Audiofile im Klartext am Lautsprecher ausgegeben wird. Wenn Du also zwischendrin etwas aufgesprochen hast, dann hättest Du zumindest die Audio-Ausgabe davon. Und der Rest wird dann als RDS-Datenstrom angesehen und entsprechend digital ausgewertet :)

Ciao
Christoph

von _Christoph - am 19.05.2009 15:40
Eventuell lässt sich das Programm für das SoDiRa (software defined radio) dafür nutzen.
Meine "Soundkarte" schafft solche Experimente aber nicht, mein Rechner wohl auch nicht...

von shianne - am 19.05.2009 17:55
Zitat

Radio-DX: ...Den PI-Code in den Länderlisten suchen ist oft recht mühsam...

--> PI-Code search (Bildmitte)

von Erich Hoinicke - am 19.05.2009 20:18
Danke!
Aber wenn die PI-Codes so schnell wechseln wie am Sonntag, ist jeder zusätzliche Handgriff "schädlich". Ich konnte erst ab 19.30 Uhr scannen und habe 15 Sender mit PI-Code (11 mit PS) gespeichert. Es hätten locker doppelt so viele werden können, aber suchen und speichern (+ Hektik) haben es "vermasselt". Genau in solchen Situationen entstand meine Idee: PI (PS) Anzeige da -> Knopfdruck -> alles gespeichert. Wird aber wohl ein Traum bleiben. :confused:

von Radio-DX - am 19.05.2009 20:54
Und was spricht dagegen, Frequenz und PI-Code schnell zu notieren? Mit passenden Vordrucken (also keine Schmierzettel!) kann man damit wunderbar bei Sporadic-E-Öffnungen arbeiten und die Identifikation anschließend in aller Ruhe vornehmen.

von _Christoph - am 19.05.2009 22:02
Zitat

Es hätten locker doppelt so viele werden können, aber suchen und speichern (+ Hektik) haben es "vermasselt". Genau in solchen Situationen entstand meine Idee: PI (PS) Anzeige da -> Knopfdruck -> alles gespeichert. Wird aber wohl ein Traum bleiben.

Ich weiß, es klingt jetzt fürchterlich altmodisch, aber ich kann's mir nicht verkneifen: Mein DX-Datenlogger ist und bleibt ein Stift und Papier. Der Zettel vom letzten Sonntag sah so aus:

89.1 5206
87.5 5220
88.6 5059
...

Bis auf die Uhrzeit ist mit diesen 7...8 Ziffern pro Log das Wichtigste festgehalten. Man darf sich beim konzentrierten "Jagen und Sammeln" eben nicht mit Recherchieren aufhalten. Dafür bleibt "danach" Zeit genug >klick

von Erich Hoinicke - am 19.05.2009 22:04
Na dann war ich ja schon auf dem Stand der Zeit. High-Tech -Zettel, -Stift und -Cam. :D

von Radio-DX - am 19.05.2009 22:17
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