Frage zu Mini-UKW-Sendern

Startbeitrag von Wiesbadener am 13.05.2009 13:13

Ich weiss nicht ob ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht habt: sobald ich einen Mini-UKW-Sender nicht über Batterien, sondern mit 220 Volt-Spannung betreibe, erhöht sich die Reichweite des Senders. Habe die Erfahrungen mit beiden Modellen (einem Schwaiger und einem von Pollin Electronic) gemacht. Nun frage ich mich: sorgt das Stromkabel für den "Antennengewinn" oder wie ist das Phänomen zu erklären?

Antworten:

Ich denke mal, da wird ganz einfach über die Zuleitung die HF mit abgestrahlt.
Die Leitung wirkt somit als Antenne.

Funktioniert nicht nur mit der Netzzuleitung, sondern auch über die NF-Zuleitung.


von shianne - am 13.05.2009 13:29
...und sorgt somit dafür, dass die erlaubten 50 nW ERP mal um ein vielfaches überschritten werden? Oder sehe ich das falsch? In jedem Fall scheint es tatsächlich die Regel zu geben: je länger das Stromkabel und die HF-Zuleitung, desto größer die Reichweite des Zünders.

von Wiesbadener - am 13.05.2009 13:33
Dass eine geringfügige Erhöhung der Spannung (bis 3 V) die Reichweite erhöhen kann ist doch ganz normal. Und wahrscheinlich liefert dein Netzteil etwas mehr Spannung, Stromstärke oder beides als die Batterien.
Ich würde es aber durchaus befürworten, wenn du mal wie im Ausgangsposting angedacht einen solchen Sender mit 220 Volt fütterst. Dabei aber bitte die Ohren zuhalten und vorher kontrollieren ob ein Feuerlöscher im Haus ist ;-)

von ANDREAS R-|-DJ - am 13.05.2009 13:38
ich habe mich auch mal damit beschaeftigt, aber auf andere Weise.

Ich verwendete den Belkin Tunecast mit 2 AAA Baterien und wickelte 10 Meter Kabel rings herum. Die Reichweite hatte sich dadurch erheblich verbessert.

Da ich mich aber auf dem fast 2000 m2 Grundstueck meiner Eltern befand kam das Signal nicht sonderlich stark weiter ueber die Grundstuecksgrenze hinaus.

Andere Frage: Mit externem Stromkabel, ist dann der Belkin Tunecast fuer den Dauerbetrieb ausgelegt?

Mit wieviel Ampere seit ihr unterwegs? bzw. wieviel Ampere verkraftet das Teil? Ich konnte mich erinnern keine Amperezahl gesehen zu haben....

von 102.1 - am 13.05.2009 13:39
Zitat
Schwabe
Mit externem Stromkabel, ist dann der Belkin Tunecast fuer den Dauerbetrieb ausgelegt?
Exakt zwei dieser Geräte sind mir beim längeren Betrieb mit Netzteil schon durchgebrannt.

von kielerförde - am 13.05.2009 14:05
Zensiert.

von PowerAM - am 13.05.2009 14:41
Zitat
PowerAM
Beachtet die Eingangsspannungen, dann sollten die Geraete auch halten!
Hihi, dachte ich auch! :)

von kielerförde - am 13.05.2009 14:44
War's der? Warum ist er gestorben und nach welcher Betriebszeit?

von PowerAM - am 13.05.2009 14:48
Neinnein, meine Aussage bezog sich auf den Belkin Tunecast. Ich hab noch einen der beiden und könnte nochmal nachsehen, was genau sich da verabschiedet hat.

Gestunken hat der Scheiß, ich musste stundenlang durchlüften.

von kielerförde - am 13.05.2009 14:58
Zitat

Mit wieviel Ampere seit ihr unterwegs? bzw. wieviel Ampere verkraftet das Teil? Ich konnte mich erinnern keine Amperezahl gesehen zu haben....

Das Gerät "nimmt" sich immer so viel Strom, wie es braucht, es ist also nicht schlimm, ein Netzteil zu nutzen, welches mehr Strom liefern kann als gebraucht wird...

von WiehengeBIERge - am 13.05.2009 17:02

Mit wieviel Ampere seit ihr unterwegs? bzw. wieviel Ampere verkraftet das Teil?

Hä? Meinst Du jetzt, wieviel Strom das zieht und wieviel das Netzteil liefern kann und ob das passt? So herum gäbe die Frage Sinn, andersrum nach den Gesetzen der Elektrotechnik irgendwie nicht.


von Peter Schwarz - am 13.05.2009 18:52
Also, Jungs! Auf den ehrwuerdigen Herrn Ampere oeffne ich jetzt mal ein :cheers:!!

von PowerAM - am 13.05.2009 18:58
Zitat

Mit wieviel Ampere seit ihr unterwegs? bzw. wieviel Ampere verkraftet das Teil? Ich konnte mich erinnern keine Amperezahl gesehen zu haben....

An dieser Stelle passt dann mal wieder das "Nuhr"-Zitat :-)
http://www.nuhr.de/images/wallpaper/800/02.jpg

Wieviel Ampere liefert denn das Kraftwerk, und wieviel verkraftet deine Kaffeemaschine...???
Fällt was auf?



von Marc_RE - am 14.05.2009 08:11
Habe heute mal die brüllwürfeltaugliche Reichweite meiner drei Zünder mit Batterie- und Netzbetrieb verglichen:

Batteriebetrieb:

Schwaiger: 5 Meter
Pollin No Name: 20 Meter
Getor No Name: 50 Meter

Netzbetrieb

Schwaiger: 15 Meter
Pollin No Name: 50 Meter
Getor No Name: 150 Meter

In DX-Qualität ergeben sich beim Schwaiger 50, beim Pollin 200 und beim Getor gar 500 Meter Reichweite, obwohl aus dem Erdgeschoss gefunkt wird.

Also: jeweils ca. dreifache Reichweite bei Betrieb der Sender aus der Steckdose. Der Getor strahlt dabei hier in der Wohnung so stark, dass er am Degen selbst im Garten noch jede Menge Mischprodukte produziert und der Sendersuchlauf des Autoradios selbst am anderen Ende des Wohngebiets noch auf "meiner" Frequenz anhält. Das Ding werde ich nicht nutzen, da es mir das DX-Vergnügen gründlich vermasselt.

von Wiesbadener - am 14.05.2009 12:26
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