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Radioforum
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Spacelab, Matthias K., Radiopirat, Marc_RE, Felix II, Jassy, shianne, Nohab, delfi, audion, Peter Schwarz

50 nW vs. 50 mW UKW-Sender

Startbeitrag von Matthias K. am 18.05.2009 15:56

Es gibt seit einiger Zeit diese zugelassenen UKW-Transmitter mit 50 nW ERP.
Wenn ich diesen in der Wohnung anschließe, habe ich einerseits nach 10 Metern Entfernung oder einer Mauer eine miese Quaität, im Keller kommt natürlich gar nichts mehr an, aber andererseits kann ich außerhalb der Wohnung auch im 50 Meter Umkreis das Signal im Autoradio hören.

Wenn ich nun eine Grundstücksfrequenz beantrage, kann ich bis zu 50 mW zugeteilt bekommen.
Diese sind auch nötig, wenn ich in jedem Winkel der Wohnung einen guten Empfang haben möchte.

Jetzt heißt es aber auch, dass der Betreiber Sorge zu tragen hat, diese Grundstücksgrenzen einzuhalten, andernfalls die Bundesnetzagentur dabei "hilft ;-)" diese Grenzen einzuhalten.

Mir fällt dazu nur ein, sie begrenzen meine erlaubte Leistung auf 10 nW.
Was hat man also davon ?

Oder anders gesagt, wie tolerant muss die BNetzA/RegTP sein, dass ich eine Leistung im Milliwattbereich vor dem Komma betreiben darf, obwohl es technisch ziemlich unmöglich sein wird, die Grenzen einzuhalten ?

Wozu die einmaligen und die fortlaufenden (hohen) Gebühren bezahlen, wenn die Leistung später

Antworten:

mein Vorschlag um die Gebühren für die "Grundstücksfrequenz" zu sparen.
Einfach mehrere solcher "schwachen" Sender betreiben, die ja erlaubt sind.
"In jedem Eck des Grundstücks", wo es notwendig ist. So ist das Grundstück versorgt und man benötigt keinen stärkeren.

von Radiopirat - am 18.05.2009 17:51
Du meinst, er soll sich sein Grundstück zufunzeln?
So nach Art 'Deutschlandfunk reloaded'? ;-)


von Nohab - am 18.05.2009 18:03
genau! :joke: :cheers:

von Radiopirat - am 18.05.2009 18:12
Wäre eigentlich eine gute Idee. Bei Überreichweiten kann man dann vielleicht sogar in der Küche die Wohnzimmer-Frequenz hören...

von delfi - am 18.05.2009 18:45
:spos: :spos: :spos: :joke: :joke: :joke:

von audion - am 18.05.2009 19:07
Hm, einen sparsamen Rechner und über WLAN als Stream senden.

Nachteil: Die Reichweite und vor allem lässt sich das nicht mit einem UKW-Radio empfangen.

von shianne - am 18.05.2009 19:37
Alles Schmarrrrrn! Kauf Dir bei ebay einen der besseren Sender (also ohne deutsche Zulassung) und sei glücklich. Diese decken locker Deine Hütte ab und den Strassenzug noch dazu, übers freie Feld bis etwa 1km Reichweite...wenn man sie noch etwas aufmotzt, reichen sie sogar noch weiter. Kostenpunkt: Inkl. Versand um 20 Euro!

von Peter Schwarz - am 18.05.2009 20:40
Zitat

Also der Messwageneinsatz kostet 900 Euro und dann kommt noch die eine oder andere Kleinigkeit dazu.


Jaja, man lässt auch echt ein Messwagen ausrücken wenn man mit gefülhte 200mW sendet auf ein völlig freie Frequenz :rolleyes: .

von Jassy - am 18.05.2009 20:52
Wenn jemand eine Störung meldet, leider ja. Die müssen dieser Störmeldung ja dann nachgehen.

von Marc_RE - am 19.05.2009 04:38
@Peter Schwarz: Ich möchte dich doch bitten solche "illegalen" Tipps zu unterlassen. Sowas kann böse nach hinten losgehen. Ich hatte selbst jahrelang neben Leuten gewohnt die mit Vorliebe "Ich weis was! Ich weis was!" gerufen haben. Ironischer weise waren das immer die Leute die am freundlichsten gegrüßt haben.

von Spacelab - am 19.05.2009 06:16
Aber nochmal zurück zum Kern.
Nehme ich ein Grundstück, 500 x 100 m
Um dieses Grundstück herum sind auch fremde Grundstücke.
Mittig in das Grundstück ragt verzahnt ein anderes hinein.

Es ist doch nicht möglich, sich auf das Grundstück zu begrenzen,
nicht bei der Größe und nötigen Leistung.
Und man baut ja keine 10m Bleiwand drumherum.

Was wäre zu erwarten ?

Ansonsten muss ich mal wieder sagen, dass "typisch Deutschland" wieder übertrieben wird, was die Rechte, Pflichten und die Bürokratie angeht.

In Italien ist auch noch keiner an den vielen kleinen Sendern gestorben.

Die kleinen 50 nW Transmitter müssen bestimmte Bedingungen erfüllen und zugelassen sein.
Das ließe sich auch auf 100mW übertragen.
Gut, für die Anwendung im Auto wäre es ärgerlich, da könnte tatsächlich so einiges "weggedrückt" werden.
Stationär könnte es so ablaufen:
Das Gerät prüft die eingestellte Frequenz automatisch empfangstechnisch (Feldstärke Schwellwert), bevor es darauf sendet.
Bei jeder Stromunterbrechnung gibt es eine neue Überprüfung.
Auflage: Darf nur stationär betrieben werden.

Wenn ein solches Gerät eine passende Zulassung (Hersteller) durchlaufen hat, kann es keine gefährlichen Störungen/Oberwellen etc verursachen.
Durch die automatische Empfangsprüfung kann kein bestehendes Programm in seinem Sendegebiet gestört werden.
Ein weitere Erlaubnis / Zulassung ist nicht erforderlich.
Der Sende-Radius ist zwar erheblich größer, als bei den 50 nW Teilen,
aber dennoch viel zu gering, um damit als neuer Stadtsender aufzutauchen, der rentabel arbeiten könnte.

Bleibt es bei dieser Ausstrahlung bei "Retransmittion" von bestehenden Radios aus dem Web, Sat, Kabel... liegen auch Gema-Zahlungen und sonstige Pflichten eines Programmanbieters vor - das könnte ggf. ja auch Auflage werden.

Das wäre ein Vorschlag, der nie kommen wird, aber man wird ja noch träumen können, von der logischen einfachen Welt ;-)

von Matthias K. - am 19.05.2009 10:38
ich habs so gemacht: Ich gehe von einer Stelle von der gut Leistung rausgeht per Kabel -chen aus dem Transmitter raus, dann in einen regelbaren Verstärker und von da via doppelt geschirmten Kabel auf sämtliche angeschlossenen UKW-Radios. Ergebniss: Überall bester Empfang. Wer jetzt sagt: "öh, da haste ja immer ein Kabel rumliegen!" ...jepp, aber das kann man durchaus auch gut verstecken bzw. sauber an der Wand lang führen.

Diese Methode ist für mich nach einigem Rumprobieren die beste, man ist durch die Direktverbindung auch nicht unbedingt an eine freie Frequenz gebunden. Soll heißen: Abstrahlung der ganzen Sache geht beinahe gegen null (Sender und Verstärker im Metallgehäuse, Verstärker zusätzlich sowieso in seinem eigenen Metallgehäuse) und geht das Senderchen mal aus weil man zu lange kein Signal draufgeschickt hat bekommt man wenigstens kein Rauschen sondern dann eben ein "Notradioprogramm" wenn man eine eigentlich belegte Frequenz wählt.

von Felix II - am 19.05.2009 10:48
Find ich ne gute Idee sich seinen eigenen "Kabelumsetzer" zu basteln. Und billiger als einen professionellen Umsetzer zu kaufen wie ihn beispielsweise die KDG einsetzt ist es sicher auch.

von Spacelab - am 19.05.2009 11:26
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