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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
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Schlosser, Kay B

Aufbau von Superturnstile- und Schlitzantennen sowie Ringdipolen

Startbeitrag von Kay B am 12.06.2009 14:17

Ich hätte mal einige, zugegeben spezifische Fragen zu folgenden Antennenformen:


Schmetterlingsantenne / Superturnstileantenne

Auf dieser Seite gibt es eine Bauanleitung für eine Schmetterlingsantenne für 434 MHz.



Hat jemand die Formeln zur Berechnung der Maße für andere Frequenzbereiche zur Hand? Wie groß muß der Abstand zwischen den beiden Antennenhälften sein? Ändert sich mit dem Abstand zwischen den beiden Antennenfeldern der Wellenwiderstand?



Schlitzantenne

Wie werden die Abmessungen hierfür berechnet? In welchem Verhältnis steht die Länge des Schlitzes zur Wellenlänge? Und wie breit muß der Schlitz sein?



Ringdipol

Ein Ringdipol ist bekanntlich nichts anderes als ein in kreisform gebogener Dipol. Wie groß muß der Abstand (in Relation zur Wellenlänge) zwischen den beiden Enden sein?

Am Senderstandort Vokel in den Niederlanden waren ebenfalls Ringdipole im Einsatz. Allerdings waren dies keine Faltdipole.



Quelle

Wie man auf dem Bild sieht, besteht diese Antenne aus einem Metallring, der an einer Stelle unterbrochen ist. Die Speisung erfolgt über eine Art Bügel innerhalb des Metallrings und einem Verbindungsstück zwischen diesem Bügel und dem Metallring.

Ich habe mal versucht, das Teil zu skizzieren:



Dieses Verbindungsstück läßt sich offensichtlich auf dem Bügel hin- und herschieben. Wird dadurch der Wellenwiderstand verändert?

Antworten:

Zitat

Hat jemand die Formeln zur Berechnung der Maße für andere Frequenzbereiche zur Hand?


Das ist eigentlich kein Problem. Alle Maßangaben stehen im Bezug zur Wellenlänge. Bei bekannten Abmessungen und der Frequenz für die die Antenne dimensioniert ist, kannst Du sie leicht über das Verhältnis der Wellenenlängen umrechnen.

Zitat

Ein Ringdipol ist bekanntlich nichts anderes als ein in kreisform gebogener Dipol. Wie groß muß der Abstand (in Relation zur Wellenlänge) zwischen den beiden Enden sein?


Das ist vermutlich nicht kritisch.

Zitat

Allerdings waren dies keine Faltdipole.


Du hast hier einen gestreckten Lambda/2 Dipol.

Zitat

Dieses Verbindungsstück läßt sich offensichtlich auf dem Bügel hin- und herschieben. Wird dadurch der Wellenwiderstand verändert?


Es handelt sich hierbei um eine Gamma-Anpassung. Diese wird benötigt, um ein unsymmetrisches Koaxiakabel an den Strahler anzuschließen und dabei eine Anpassung des Koaxialkabels an den Fußpunktwiderstand vorzunehmen. Hierbei macht man sich die Verteilung des Stromes und der Spannung auf dem Lambda/2-Dipol zu nutze, aus deren Verhältnis sich der Widerstand berechnet. Zu den Enden hin nimmt die Spannung zu und der Strom ab. Der Widerstand nimmt daraus resultierend ebenfalls zu.

von Schlosser - am 13.06.2009 18:35
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