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Angriffe auf Hotbirdtransponder?

Startbeitrag von Mujek3 am 13.06.2009 19:29

Seit einiger Zeit beobachte ich Probleme beim Empfang des HB Transponders 12303 V (RTV Slovenia, BVN und New Channel TV auf Persisch). In einem polnischen Forum habe ich nun von dem Verdacht gelesen, dass bestimmte Transponder immer wieder absichtlich aus dem Gebiet des Iran oder Iraks gestört werden.

Heute nun hat es den Transponder 11117 V getroffen. Dort sendet u. a. BBC Persian. Die Programme dieses Transponders haben vor einiger Zeit auf 11470 V gesendet, sind aber wohl aufgrund der Probleme auf den oben genannten Transponder ausgewichen.

Mir fallen Probleme sofort auf, da ich Hotbird mit einer 45er Antenne schielend empfange.


http://forum.satkurier.pl/viewtopic.php?f=77&t=9848

PS: Ich kann den Transponder jetzt wieder empfangen.

Die 50 interessantesten Antworten:

Bei Hotbird schielend mit 45er Schüssel muss man sich eigentlich bei Empfangsstörungen nicht wundern...

Aber es gab schon früher Meldungen über absichtliche Störungen verschiedener Sendungen für den Iran über Hotbird
(nicht die bekannten Mikrowellen-Störsender in iranischen Städten, die sowieso nicht funktionieren):

2005:
http://www.ncr-iran.org/de/index.php?option=com_content&task=view&id=101&Itemid=77

2003:
http://www.handelsblatt.com/politik/international/kuba-blockiert-us-radio-fuer-iran;645536

(Achtung: könnte beides auch Propaganda der "anderen Seiten" sein...)

Auch interessant:
http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/medien_politik/iran126.html

von iro - am 13.06.2009 20:26
Mit einer 60er im Fokus war das Signal ebenfalls weg. Der Member mit 90cm hatte ein deutlich schwächeres Signal. Ein dritter Member hatte weder mit seiner 80er, noch mit seiner 180er Empfang.

Eigentlich könnte ich Hotbird noch stärker reinkommen lassen, aber dann wäre Astra 2 auf dem dritten LNB weg ;) Erst bei stärkerem Regen verschwinden die schwächsten Transponder von Astra 2/Eurobird und Hotbird. Auf den für mich wichtigsten Transpondern habe ich eine mindestens zufriedenstellende Reserve.



von Mujek3 - am 13.06.2009 20:34
Ich habe noch eine kurze Meldung von satkurier.pl vom 11.6.09 zum Thema gefunden, auf die sich wohl auch die Beiträge in dem zitierten Forum beziehen.

Zitat
satkurier.pl
Wielu widzów zauważyło, że sygnał transpondera RTV Slovenije z satelity Hot Bird - 13E, emitowany z uplinku Dom¸ale, jest od jakiegoś czasu zakłócany. Teoretycznie powodem może być zła pogoda w tym mieście. Jednak zgodnie z nieoficjalnymi informacjami przyczyna jest poważniejsza. Według operatora Eutelsat chodzi o celowe zakłócenia z terenu Iranu lub Iraku.


http://satkurier.pl/news/47505/problemy-z-tp-rtv-slovenije.html

Übersetzung:

Viele Zuschauer bemerkten, dass das Signal des RTV Slovenija Transponder auf Hotbird 13°O, dass über den Uplink Domzale gesendet wird, seit einiger Zeit gestört ist. Theoretisch kann dies die Folge von schlechtem Wetter vor Ort [des Uplinks - györgy] sein. Nach inoffiziellen Informationen ist die Ursache jedoch ernster. Eutelsat geht von einer absichtlichen Störung aus, die aus dem Gebiet des Irans oder des Iraks stammen soll.

von Mujek3 - am 13.06.2009 22:55
Habe mir das Spectrum auf 11117 V mal angesehen. Genau auf Transpondermitte war über dem normalen Signal ein starker Leerträger. Konnte den Transponder aber gerade noch mit sehr niedriger Signalqualität empfangen. Exakt um 2:55 Uhr verschwand der Träger und die Signalqualität stieg drastisch an. Sieht wohl wirklich nach gezielter Störung aus.

von phaserotator - am 14.06.2009 01:05
Ich kann mir beim Besten Willen nicht vorstellen das solche Störungen in Europa verifizierbar wären. Weil die Störangriffe müssten ja über terrestrische Sender erfolgen, und die wären dann ja lokal beschränkt. Um im Ku-Band mit einem bzw. mehreren Sendern auf dem Gebiet von Iran, Irak oder sonst wo in der Ecke noch in Europa wahrgenommen zu werden wären imho mehrere Gigawatt ERP erforderlich.

Generell würde ich dem Irank solche Attacken ja zutrauen, aber denke sowas würde dann mehrere terrestrische Sender nahe der iranischen Grossstädte erfolgen. Aber im Ku-Band hätten die Störfelder wohl allenfalls die Fläche von einigen Quadratkilometern. Aber in Europa würde man davon nichts spüren.

Bliebe noch die Möglichkeit der Störung über eigene Satelliten. Aber auf der Geostationären Umlaufbahm müsste man dann ziehmlich nah an die 13° Ost ran, wo aber nichts iranisches ist. Bliebe noch die Möglichkeit durch LEOs, aber der Iran hat da imho auch kein entsprechendes Netz.

von Martyn136 - am 14.06.2009 04:43
Lieber Martyn, hast du mal über die Tatsache nachgedacht, daß ein Signal erstmal zum
Satelliten hochmuß? Und das die Angriffe eben nicht auf der Downlink-Seite erfolgen,
sondern der Uplink gestört wird. Dazu kommt, daß die Empfangsantennen oben am Satelliten
einen recht großen Öffnungswinkel haben, um dem Transponderinhaber einen Uplink innert
seines Versorgungsbereiches zu ermöglichen. Mit anderen Worten: Da, wo das Downlink-
Signal empfangbar ist, kann auch was hochgeschickt werden. Auch ein Störsignal.
Und genau das dürfte phaserotator beobachtet haben. Die einzige Lösung, um dies zu
verhindern, ist es eben, den Öffnungswinkel der Uplinkantenne am Satelliten wesentlich kleiner
zu machen und dem Transponderinhaber damit auf ein bestimmtes Gebiet festzulegen, von wo
der Uplink erfolgen kann.

Und warum stört ein einzelnder Träger einen ganzen Transponder? Weil der Sender
herunterregelt, um Übersteuerung und Überlast zu verhindern. Was zur Folge hat,
daß alles andere auf dem Transponder ebenfalls heruntergeregelt wird.
Dieser Effekt ist übrigens auch gut auf einem Amaterfunksatelliten/Lineartranspondern zu
beobachten, wenn irgendein Schwachmat mal wieder nicht fähig ist, die eigene Sendeleistung
auf das notwendige Maß zu reduzieren.




von Nohab - am 14.06.2009 07:04
Ja... aber kann den Eutelsat da gar nix machen? Die Sateliten gehören doch Eutelsat und die entscheiden doch wer da senden darf und wer nicht. Oder? Wenn das so leicht geht mach ich es auch mal :D SPASS!!! HI

von DABM - am 14.06.2009 10:27

Angriffe auf Hotbirdtransponder?

Also so ganz aus der Luft gegriffen, scheinen diese Störungen von Sendern auf Eutelsat / Hotbird auch nicht zu sein, denn auch das Arab News Network klagt darüber -hier-. Die in der Presseerklärung angesprochenen Untersuchungen sollen wohl mittlerweilen ergeben haben, daß diese Störsignale von syrischem Staatsgebiet ausgehen.

Dazu eine weitere Presseerklärung aus meiner mailbox, die bisher wohl auf der deutschen ANN-Seite noch nicht veröffentlicht ist:

ANN Arab News Network
Presseerklärung - 11.06.2009

Funkpiraterie – Syrien verhindert mit Störsendern die Ausstrahlung von ANN über Eutelsat

Sehr geehrte Damen und Herren; Liebe Kollegen

seit dem 9. Mai 2009 wird die Ausstrahlung über Eutelsat des unabhängigen Fernsehsenders ANN –Arab News Network unter kriminellem Einsatz von Störsendern verhindert. Die Ermittlungen haben mittlerweile ergeben, daß diese Störsignale von syrischem Staatsgebiet ausgehen. Eine Kopie des Schreibens der Betreibergesellschaft mit diesen Erkenntnissen ist beigefügt.
Bereits in der vergangenen Monaten wurde von dieser syrischen Störquelle die Ausstrahlung unserer Programme über Nilesat und Arabsat verhindert. Wir erachten diese Einschränkung der Presse – und Meinungsfreiheit als Funkpiraterie und als kriminellen Akt eines undemokratischen Regimes.

Die syrische Regierung verletzt damit demokatische Grundregeln in massiver Weise. Einhergehend mit der Unterstützung der Hisbollah im Libanon unter Zuhilfenahme iranischer Kontakte zeigt sich erneut, welche undemokratische Geisteshaltung von dem derzeitigen syrischen Regime ausgeht.

Ich bitte Sie daher dringend, auf den syrischen Botschafter einzuwirken, dass diese bewussten Störungen eines europäischen Satelliten unmittelbar unterbleiben. Was heute mit ANN geschieht, kann morgen jeden anderen Nachrichtensender treffen. Nach unserer Einschätzung muss man diesem kriminellen Funkpiratentum entgegenwirken.

Ich bitte Sie daher um Ihre Unterstützung und Veröffentlichung dieser Presseerklärung

Mit freundlichem Gruß
Rolf O(xxxx) – Landesbeauftragter
ANN – Arab News Network Deutschland


NS: Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich habe mit dem Sender nichts zu tun und auch keine Verbindungen zu ihm, auch wenn sich das Deutschland-Büro im Rhein-Main-Gebiet befindet ( was ich auch gerade erst eben zu meiner Überraschung festgestellt habe )

von KlausD - am 14.06.2009 10:57
Jetzt ist der TVEi-Transponder auf Hotbird betroffen. Offensichtlich wird das Programm für Astra auch von Hotbird abgenommen, denn auch auf Astra bleibt der Bildschirm trotz idealer SQ schwarz.

Auf dem oben genannten Hotbirdtransponder (11727 V) werden u. a. Pars TV (auf Persisch), BBC Arabic und die Radioprogramme von BBC World in verschiedenen Sprachen ausgestrahlt.

PS: Die anderen Transponder laufen wieder normal. Auch die Doppelbelegung 11117 V und 11470 V.

von Mujek3 - am 14.06.2009 11:51
Ich vermute, das die Wahlen im Iran, die Proteste dagegen und die Berichterstattung in den ausländischen Medien, die über Hotbird im Iran zu empfangen sind, das Problem sind. Sowas mag man im nicht ganz so liberalen Iran nicht so wirklich...Ist aber aber nur eine Vermutung (wenn auch eine naheliegende).

von Mc Jack - am 14.06.2009 12:10
@Mc Jack: Denke da liegst du mit deiner Vermutung ganz richtig. Habe auch gehört, dass die Pressearbeit ausländischer Journalisten extrem behindert wird.
Übrigens auf 11727 V ebenso ein starker Leerträger in Bandmitte. Bei 300kHz RBW (Auflösungsbandbreite) liegt er ca. 15dB über Nutzsignal. Die Träger sind HF Technisch sehr sauber (gute Frequenzstabilität und geringses Phasenrauschen).

von phaserotator - am 14.06.2009 12:21
Dann verstehe ich jedoch nicht, warum Eutelsat keine Schritte unternimmt, um dieses Funkterrorismus zu unterbinden. Schließlich ist das iranische Staatsfernsehen ebenfalls Kunde bei Eutelsat. Ein Druckmittel wäre also vorhanden.

PS: Der 11117 V ist schon wieder tot.


von Mujek3 - am 14.06.2009 12:35
Naja...öhm...der Iran ist Teilhaber bei Eutelsat...:) Vermutlich deshalb auch das Störfeuer aus Syrien, um sich nicht in Verdacht zu bringen...Ist dann aber schon sehr weit hergeholt, so ganz ohne Fakten. ;)

von Mc Jack - am 14.06.2009 12:38
Warum auch immer und von wem auch immer gestört wird, es zeigt in meinen Augen sehr deutlich das man sich nicht von Satellitentechnik abhängig machen darf, eine unabhängige terrestrische Ausstrahlung muss deshalb unbedingt erhalten bleiben.

von mor_ - am 14.06.2009 12:44
Zitat
Mc Jack
Naja...öhm...der Iran ist Teilhaber bei Eutelsat...:)


Hast du dazu genauere Angaben? Im Wikipediaartikel werden zwei Firmen (aus FRA, ESP) als größte Teilhaber aufgezählt. Der Rest befände sich im Streubesitz (ca. 42%)

von Mujek3 - am 14.06.2009 12:50
BVN hat offensichtlich genug. Das Programm wird jetzt auch über HB 12207 H ausgestrahlt.

@mor Bezüglich der Terrestrik hast du recht. Wenn es nach mir ginge, wäre der terrestrische Empfang auch in D der Hauptempfangsweg.

von Mujek3 - am 14.06.2009 13:16
BBC Persian (11117 V) ist wieder drauf, wird allerdings auch gestört. Mit größeren Antennen sollte der Empfang möglich sein.

PS: Das Störsignal ist offensichtlich abgeschwächt worden (aufgrund internationaler Proteste?? - siehe Post Sebastian Dohrmann), so dass der Empfang in der Kernausleuchtzone wieder möglich ist. Im Iran selbst, wo für den Empfang dieses Transponders Schüsselgrößen zwischen 120 und 150 cm notwendig sind, dürfte der Bildschirm jedoch schwarz bleiben.

von Mujek3 - am 14.06.2009 13:55
Zitat
györgy3
BVN hat offensichtlich genug. Das Programm wird jetzt auch über HB 12207 H ausgestrahlt.


Das ist aber geplant, das Signal auf dem alten Transponder wird Ende des Monats abgeschaltet.
http://www.bvn.nl/ontvangst/hotbird-wijziging


von Marc_RE - am 14.06.2009 14:32
Heise hat es auch:
http://www.heise.de/newsticker/Elektronisches-Stoerfeuer-gegen-Opposition-im-Iran--/meldung/140382
Beruft sich dabei auch auf die BBC. Und berichtet, daß Journalisten und Agenturen unter
Druck gesetzt werden, um eine unabhängige Berichterstattung zu verhindern.

Hier noch ein Bericht über die Situation im Iran:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30523/1.html


von Nohab - am 14.06.2009 19:32
Ich habe mal eben 5 Minuten New Channel TV (HB 12303 V SR:27500, wird als Kanal e Jadid eingelesen) geschaut als es gerade nicht gestört wurde und die Webseite besucht. Auch ohne ein Wort Persisch zu sprechen, wird sofort klar, weshalb der Sender sehr unangenehm für die iranische Führung ist: Frauen ohne Kopftuch, im TV eine Frau mit kurzärmligem Poloshirt und Baseballkappe, Berichte über Demonstrationen von US-Exiliraner, die iranische und US-Flaggen schwenken. Auf der Webseite verlinkte Youtubevideos, in der sich Exiliraner gegen die Anwendung der Scharia in UK aussprechen.


von Mujek3 - am 14.06.2009 21:49
Ich habe bei "BBC-Persian" nur ein SNR von rund 8db mit einer 80iger Schüssel auf Hotbird im Focus.
Ist der Transponder schon immer so schwach oder liegt da ein Störsignal jetzt ständig mit drunter? Ab 6db wären schon Aussetzer etwa, habe also kaum Empfangsreserve, bei diesem Transponder.

"BBC Arabic" kommt z.B. mit ca. 14,5 db deutlich stärker rein, so wie die meisten Hotbirdtransponder.
"SF info" macht ca. 13 db bei mir.


von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 15.06.2009 05:23
Gestern in den Tagesthemen war eine Live schalte zum ARD Studio Iran. Und...? Richtig es wurde wieder massiv auf dem Hot Birt Transponder der ARD gestört. Dem Reporter hatte mann ein Arbeitsverbot erteilt und sein Techniker hat mann gleich mal mitgenommen.Dem ZDF ging es auch nicht besser der Reporter konte zwar noch Live senden aber mann hat danach sein Büro auf dem kopf gestellt, ihn auf die straße gesetzt und alles mitgenommen. Nach dem Interview der ARD war das Störsignal ganz plötzlich weg. Meine Siegnalstärke auf dem Transponder fill gleich mal um 55% ab ich habe sonst auf dem Transponder 95%. (Die Wolten wohl den steinmeier nicht sehn....:) ) Und das geht bestimmt noch die nähsten Tage so weiter.

von DABM - am 15.06.2009 09:05
Zitat
Nordi
Auf dem Sender IRINN wurde am Samstag die Tagesschau/Tagesthemen der ARD als Aufzeichnung nahezu 1:1 übernommen mit Voice-Over.
Was da genau "übersetzt" wurde, kann ich leider nicht sagen.

Möglichkeit 1: "Schaut, wie schlecht über unser Land berichtet wird."
Möglichkeit 2: "Im ARD-Bericht heißt es: 'Achmadin-Djihad hat die Wahl gewonnen, es gibt keine Zweifel. In Teheran sind quasi alle Menschen glücklich."

von kielerförde - am 15.06.2009 11:03
Denke mal das einzige was Eutelsat machen koennte ist die Empfangsantenne am Sat soweit wegzudrehen, dass sie aus der Region nichts mehr empfangen kann. Nur sind dann wohl auch alle anderen Uplinks von dort weg und das geht wohl rechtlich nicht in Ordnung.
Wenn man das so sieht, wie empfindlich der Sat Empfang gegenueber Piraten Stoerungen ist, wird es nur eine Frage der Zeit sein bis sich das welche zum Hobby machen. Vor allem wird man die Quelle nur sehr schwer orten koennen.
Da bleibt dann nur den Uplink Datenstream zu 'multiplexen', von verschiedenen weit auseinander liegenden Uplink Standorten auf verschieden Uplink Frequenzen verteilt. Etwas kompliziert aber wohl zumindst gegen Hobby Piraten oder solche mit kleinem Budget dauerhaft wirkungsvoll da allenfalls eine etwas hoehrere Fehlerrate der Datenstreams auftreten koennte.

von Nordlicht2 - am 15.06.2009 12:23
Zitat
Nordlicht2
Da bleibt dann nur den Uplink Datenstream zu 'multiplexen', von verschiedenen weit auseinander liegenden Uplink Standorten auf verschieden Uplink Frequenzen verteilt. Etwas kompliziert aber wohl zumindst gegen Hobby Piraten oder solche mit kleinem Budget dauerhaft wirkungsvoll da allenfalls eine etwas hoehrere Fehlerrate der Datenstreams auftreten koennte.

Das macht aber die Nutztung eines Satellitensystems sehr unflexibel z.B. in Bezug auf Nutzung neuer Übertragungsverfahren usw.

Für Hobby Praten ist die Sache, denke ich, immer noch zu kostspielig und aufwendig. Aber vielleicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis z.B. 9Live das DSF Quiz "wegbügelt" oder umgekehrt.

von phaserotator - am 15.06.2009 12:53
Naja unflexibel schon aber eben sicherer. Das setzt so eine Art Stern Netzwerk vorraus in das sich der jewaeilige Anbieter anschliesst. Aehnlich wie das System der ARD nur eben weltweit. Aber wie man gestern sehen konnte legt ja selbst die ARD keinen Wert auf einen Backup Uplink, na ok die haben ja nen Backup Satelliten.:eek:

von Nordlicht2 - am 15.06.2009 13:40
Zitat
Nohab
Lieber Martyn, hast du mal über die Tatsache nachgedacht, daß ein Signal erstmal zum Satelliten hochmuß? Und das die Angriffe eben nicht auf der Downlink-Seite erfolgen,
sondern der Uplink gestört wird. Dazu kommt, daß die Empfangsantennen oben am Satelliten
einen recht großen Öffnungswinkel haben, um dem Transponderinhaber einen Uplink innert
seines Versorgungsbereiches zu ermöglichen. Mit anderen Worten: Da, wo das Downlink-
Signal empfangbar ist, kann auch was hochgeschickt werden. Auch ein Störsignal.
Und genau das dürfte phaserotator beobachtet haben. Die einzige Lösung, um dies zu
verhindern, ist es eben, den Öffnungswinkel der Uplinkantenne am Satelliten wesentlich kleiner
zu machen und dem Transponderinhaber damit auf ein bestimmtes Gebiet festzulegen, von wo
der Uplink erfolgen kann.

Ich wäre davon ausgegangen das moderne Satelliten nicht einfach den Uplink 1:1 umsetzen würden, und so ein Störsender-Leerträger weitestgehend ausgefiltert werden würde, so das er dann im Downlink nicht mehr feststellbar wäre, sondern allenfalls erhöhte Bitfehlerraten.

Zitat
mor_
Warum auch immer und von wem auch immer gestört wird, es zeigt in meinen Augen sehr deutlich das man sich nicht von Satellitentechnik abhängig machen darf, eine unabhängige terrestrische Ausstrahlung muss deshalb unbedingt erhalten bleiben.
Den Iranern würde das aber auch nicht helfen, den terrestrisch liesse man wohl eh nur regierungskonforme Sender senden, so das die Bevölkerung da auch keinen Gewinn hätte.

von Martyn136 - am 15.06.2009 15:32
Zitat
Martyn136
Ich wäre davon ausgegangen das moderne Satelliten nicht einfach den Uplink 1:1 umsetzen würden, und so ein Störsender-Leerträger weitestgehend ausgefiltert werden würde, so das er dann im Downlink nicht mehr feststellbar wäre, sondern allenfalls erhöhte Bitfehlerraten.


Den Eindruck könnte man haben, aber jedes Gramm, dass man an Nutzlast einspart spart bares Geld beim Transport des Satelliten ins All. Warum sollte man auch das Signal im Orbit nochmal neu aufbereiten? Der Satellit selbst ist eigentlich nur ein sehr exponierter Umsetzer... So bezeichnete es ein Techniker bei SES einmal...

von Ex-Trierer - am 15.06.2009 16:53
Es spart nicht nur Gewicht, es erspart Probleme. Je mehr Technik eingesetzt wird desto mehr kann auch kaputtgehen. Hier unten kein großes Problem, da oben kann aber nicht mal eben der Bereitschaftsdienst rausfahren und den Umsetzereinschub wechseln.
Und nur durch diese Technik ist es möglich mal eben ein Modulationsverfahren oder sonstwas zu ändern.
Letztendlich wäre es wohl maximal möglich die Uplinkfrequenz zu ändern. Wirklich wirksam ist das natürlich nicht, einmal am Sender drehen bis die Störung wieder auf dem Spektrum des Downlinks erscheint. Das gleiche Spiel kennen CB-Funker noch von Trägerdrückern.

von Marc_RE - am 15.06.2009 17:06
@phasenrotator: Wie wertest du das Empfangssignal aus? Gibt es eventuell die Möglichkeit, uns einen Screenshot deiner Software (?) mit dem Störsignal zur Verfügung zu stellen? Das wäre sehr interessant!

von kielerförde - am 15.06.2009 18:09
Der ZDF-Transponder (11054 H, u. a. mit TV Persia und Tapesh TV) auf Hotbird schwächelt auch gerade ein bisschen. Ich weiß allerdings nicht, ob es am schlechten Wetter hier, am Uplink oder an absichtlichen Störungen liegt.

von Mujek3 - am 15.06.2009 18:31
@dokä: Screenshots sind gemacht. Habe hier aber gerade nur einen langsamen Internetzugang. Werde das Reinstellen der Bilder dann demnächst nachholen.
Es gibt im Netz aber auch einen "Online Spectrumanalyzer" an einer drehbaren Schüssel, werde mal nach dem Link suchen.

@györgy3: ZDF Transponder sieht sauber aus.
Was mir noch aufgefallen ist, dass die Träger auf 11117 MHz V heute auch fast ungedämpft auf die H-Ebene durchschlagen, obwohl da eigentlich eine Transponderlücke sein sollte. Da wird wohl wirklich mit sehr viel Energie gearbeitet. Gestern war das Kreuzpolarisationsverhalten noch ok.

Edit: Link Spectrumanalyzer:
Online Spectrumanalyzer
Hoffe der Link funktioniert. Bei Span kann man mit 50Mhz anfangen, dann sieht man auf jeden Fall den ganzen Transponder. Für Hotbird bei Position 640 eingeben. Übrigens wenn alle gleichzeitig probieren, funktioniert garnichts mehr...
Edit: glaube ich bin zu blöd zum Verlinken.;)

von phaserotator - am 15.06.2009 18:45
Aha, na das erklärt natürlich die ganzen Störungen die ich die letzten Tage beobachten konnte. Es ist wirklich unglaublich, errinnert schon stark an den kalten Krieg in seiner Bestform. Das Iran an Eutelsat beteiligt ist, kann ich mir übrigens ehrlich gesagt nicht ganz vorstellen. Intelsat macht schon eher Sinn. Von daher wäre es am sinnvollsten den Transponder von IRIB komplett abzuschlaten. Ich brauche keine rachsüchtigen, egozentrischen Mullas auf meinem Fernsehschirm.

Was man an der Stelle von Eutelsat sonst sinvolles machen könnte ist derzeit sehr wenig, außer man könnte den eigentlichen Transpondernutzern eine andere geheime Up-Linkfrequenz zuteilen, die dann auf die Down-Frequenz umgesetzt wird. Allerdings haben, soviel wie ich weiß, die Satelliten fest konfigurierte Down-/Up-Verhältnisse. Für neuere Satellitengenerationen könnte man ein speziell zu entwickelndes Frequenzhoppingverfahren benutzen. Terrestrisch wird sowas ja bereits des Öfteren benutzt. Antennen mit extremen Öffnungswinkeln sind theoretisch gut allerdings bräuchte man dann quasi für jedes Land solch eine Antenne, oder der Satellit strahlt nur Programme aus einem Land aus, dann müssten außerdem die Antennen sehr große Ausmaße besitzen.

von Jens1978 - am 15.06.2009 20:17
Man könnte auch einfach die offiziellen iranischen Programme und die Oppositionsprogramme auf einen Transponder packen. Dann würden sie sich selbst das Licht ausknipsen.

PS: Technisch ist diese Lösung sicherlich problematisch (Stichwort Uplink)

von Mujek3 - am 15.06.2009 20:23
Eigentlich gute Idee, stimmt. Technisch aber eigentlich kein Problem, denn meines Wissens gibt es doch die Möglichkeit den Multiplex erst im Satelliten zu generieren, so hat man die Möglichkeit das mehrere Uplinks einen Transponder direkt benutzen können. Weiß grade nicht ob das bei diesem Satelliten integriert ist. Aber Eutelsat war einmal ein Verfechter dieser Technik. Weiß bloß nicht was überhaupt draus geworden ist.

von Jens1978 - am 15.06.2009 20:32
Hier noch die gewünschten Screenshots des gestörten Transponders.
Die schmale Spitze in der Mitte ist die Störung:


Und nochmal mit grösserer Amplitudenauflösung (2dB pro Scalenteil):


Und in grosser Frequenzauflösung sieht man, dass es zwei Träger sind:


Nicht wundern über die krummen Frequenzen, die LO-Frequenz meines Test-LNBs stimmt nicht ganz. Signal ist auch nicht besonders Sauber, da nur eine notdürftig aufgestellte alte (leicht verbeulte) 60er Schüssel.

von phaserotator - am 15.06.2009 21:11
Zitat
Jens1978
Von daher wäre es am sinnvollsten den Transponder von IRIB komplett abzuschlaten. Ich brauche keine rachsüchtigen, egozentrischen Mullas auf meinem Fernsehschirm.
"Wir sind gegen Zensur, deshalb zensieren wir Euch jetzt zurück!" - Das wäre nicht gerade eine glaubwürdige Antwort des "Westens".

von freiwild - am 15.06.2009 21:30
Kannst du mal die Nachbartransponder mit draufpacken. Die muessten dann staerker sein, etwa so stark wie die Stoertraeger auf 11117V oder? Wenn der Hotbird wirklich 'abschwaecht' und nicht der Traeger selbst die Demodulation im Empaenger so stark durcheinander bringt, dass der Empfang kaum moeglich ist. Bei mir gehts nur mit starken Aussetzern.

von Nordlicht2 - am 15.06.2009 23:25
Heute Morgen, es ist nur eine Hinweistafel auf "BBC-Persian" zu sehen, ist das Signal in alter Stärke, mit 80iger Schüssel kommen etwa 13,5 db bei mir an.
Sind die Störsignale aktiv gehts bei mir auf ca. 7-8db runter, ist so gerade noch empfangbar. Das sollte dann im Zielgebiet tatsächlich zum Nichtempfang dieses Transponders führen.
Ich hoffe, das Ganze artet nicht noch weiter aus....

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 16.06.2009 07:19
Beim BBC-World Service wurde heute frueh berichtet, dass man im Iran Mobilfunknetze abgeschaltet hat und Internetverbindungen blockt. Zudem sollen Satellitenempfangsanlagen wieder "von staatlichen Organen" beschlagnahmt und demontiert worden sein.

von PowerAM - am 16.06.2009 07:45
Zitat
Ex-Trierer
Warum sollte man auch das Signal im Orbit nochmal neu aufbereiten? Der Satellit selbst ist eigentlich nur ein sehr exponierter Umsetzer... So bezeichnete es ein Techniker bei SES einmal...

Tja, SES ist aber nicht das Maß aller Dinge.

Aber genau das kann Eutelsat auf manchen Transpondern, der Satellit kann zwei Uplink-Streams zu einem Downlink-Stream zusammenmischen. Das erklärt, warum von 2 unterschiedlichen Ländern oft in einem Paket Programme vertreten sind (Neapel und Domzale zB).

von andimik - am 16.06.2009 08:01
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Heute Morgen, es ist nur eine Hinweistafel auf "BBC-Persian" zu sehen, ist das Signal in alter Stärke, mit 80iger Schüssel kommen etwa 13,5 db bei mir an[...]

Die Hinweistafel ist normal, denn BBC Persian sendet nicht 24 Std. sondern nur 8 Std. am Tag.
Zitat
PowerAM
Beim BBC-World Service wurde heute frueh berichtet, dass man im Iran Mobilfunknetze abgeschaltet hat und Internetverbindungen blockt. Zudem sollen Satellitenempfangsanlagen wieder "von staatlichen Organen" beschlagnahmt und demontiert worden sein.



13,4333 - RX: Blaupunkt Palm Beach (Sharx), Grundig WKC 6400 RDS (82 / 110 kHz), Sony CD-X MP70 (mobil), Lextronics Eton E5 (53 kHz), Roadstar TRA-2350 P (82 / 110 kHz)
52,7167 - ANT: 3-Element Yagi (UKW), Dipol (UKW) -> Wandlitz, Brandenburg

Joa, das geistert schon seit ein paar Tagen durch die Medien. Anfangs hieß es, die Iranische Führung wolle selbst die Ergebnisse der Wahl verbreiten und diese nicht von Auslandssendern ins Land tragen lassen. Das es nicht nur das ist, dürfte inzwischen klar sein. Einigen Korrespondenten (ZDF, BBC, ARD) wurden auch Aufzeichnungen entwendet und/oder zensiert.

von Sebastian Dohrmann - am 16.06.2009 08:44
Zitat
andimik

Aber genau das kann Eutelsat auf manchen Transpondern, der Satellit kann zwei Uplink-Streams zu einem Downlink-Stream zusammenmischen.


Diese Skyplex-Technologie wird nur auf den Transpondern 91 und 92 verwendet. Zumindest sind mir keine weiteren bekannt, die vielleicht in jüngster Zeit auf diese Technologie umgestellt wurden.

Alles andere läuft über eine Erdefunkstelle, die die diversen Programme zusammenmuxt, unabhängig davon, ob sie vor Ort produziert, per Internet/Webstream zugespielt oder von anderen Satelliten empfangen und nur umgesetzt werden.

Daher würde das mit dem iranischen Staatsfernsehen und der politischen Konkurrenz auf einem Transponder zumindest auf Hotbird nicht funktionieren, da der Uplink von IRIB im Iran steht.

http://www.uplinkstation.com/gk/IRIB-Uplink.html

Die übernehmen höchstens mal Al Manar auf ihrem Feed-Kanal, wenn dort mal wieder gegen Israel gehetzt wird, da Al Manar mittlerweile in Europa nicht mehr offiziell verbreitet werden darf.

Anders siehts wohl auf Arabsat aus. Dort läuft seit kurzem VoA TV Persian auf dem selben Transponder wie der Alalam News Channel. Dort würden die Iraner sich selbst jammen.
Aber Arabsat ist im Iran wohl ohnehin weniger 'wichtig'.

von Saarländer (aus Elm) - am 16.06.2009 11:02
@Nordlicht2: Hier endlich noch ein Screenshot mit Nachbartranspondern. Übereinandergelegt: Rot das ungestörte Signal, Grün das gestörte.


Also das Nutzsignal geht durch die Störung nur sehr minimal in die Knie. Hauptproblem ist wohl die hohe spektrale Energiedichte des Störsignals.

von phaserotator - am 16.06.2009 14:33
Ich denke, die Angst, dass jetzt auch unkritische Inhalte gestört werden, ist unbegründet. In diesen Ländern verrecken die Menschen zwar zu hunderttausenden, aber wenns darum geht, das Bildnis der Chefs zu erhalten, hams Geld - und sowas aufzubauen kostet sicher einiges.

von elchris - am 16.06.2009 14:41
@phaseroator,

danke, genau das wollt ich noch mal sehen...

Ich glaub nicht, das das so wahnsinnig teuer ist einen wahrscheinlich unmodulierten Traeger mit etwas mehr Leistung als der Leistung der normalen Uplinks nach oben zu schicken. Wenn der Traeger moduliert waere (und da reicht simples Rauschen) wuerde gar nichts mehr gehen. So geht ja nur die Bitfehlerrate nach oben da eben nicht das gesamte Spektrum gestoert ist sondern nur ein Teil. Wobei, bei mir zumindest so, dass man noch fast alles sehen / hoeren kann aber mit Aussetzern.
Sollte mich nicht wundern, wenn die nen ganz gewoehnlichen U-Wagen benutzen oder ein sowieso vorhandenes Backupsystem.

Die Signalpegelanzeige bleibt bei meinem Vantage unveraendert bei 88, mit oder ohne Stoerer aber die Receiver werten das sicher anders aus. Die Q sinkt aber von 91 auf 74.

von Nordlicht2 - am 16.06.2009 16:10
Glaube aber schon, dass da im Moment gigantische Leistungen im Spiel sind. Die haben wohl gegenseitig aufgerüstet und geben alles was das Zeug hält. Wundere mich auch über die Herkunft des Horizontalen Signalanteils. Es sind die selben beidern Träger, allerdings mit leichtem Frequenzversatz von ca. 3kHz nach unten. Das Signal scheint auch ein paar zehntel Grad mehr aus Westen zu kommen als der Vertikale Hauptanteil. Der Effekt tritt sowohl beim Drehen des LNBs um 90Grad als auch beim Umschaltern der Polarisationsebene auf, kann also auch kein LNB Fehler sein. Vor paar Tagen konnte man die andere Ebene noch komplett ausblenden.

von phaserotator - am 16.06.2009 16:25
Zitat
freiwild
["Wir sind gegen Zensur, deshalb zensieren wir Euch jetzt zurück!" - Das wäre nicht gerade eine glaubwürdige Antwort des "Westens".


OT:
Spätestens seit den angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak ist es mit der Glaubwürdigkeit des Westens ohnehin vorbei.

von Ex-Trierer - am 16.06.2009 17:30
Zitat
andimik
ur 2 TP? Ich hab mal was von 8 gelesen ...

Schön erklärt wird es auf http://www.eutelsat.com/products/1_1_7_pop_skyplex.html

Genau das meinte ich :spos: Gut das es doch schon anscheinend eine Weile gibt.
Zitat
freiwild
"Wir sind gegen Zensur, deshalb zensieren wir Euch jetzt zurück!" - Das wäre nicht gerade eine glaubwürdige Antwort des "Westens".

Generell richtig, aber an der Nase sollte man sich auch nicht rumführen lassen.

von Jens1978 - am 16.06.2009 19:46
Es sieht dass Iran stört die uplink-frequenze. Ich habe BBC Persian heute in mein Heim in Estland empfangt - Es hat immer hoch signalqualität, aber die sendung war gestört. Hier ist ein video mit dem empfang.

Ich denke dass wenn Eutelsat weiss, was ist besste für ihre Kunden, dann sie sollten Iran eine Ultimatum geben - ende die Störungen oder vergessen alle Vertrage und ende Iranische(IRIB; PRESS TV etc) sendungen auf Hotbird.

von ES5NHC - am 17.06.2009 16:28
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