Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
39
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Spacelab, WiehengeBIERge, Marc_RE, Nohab, Martyn136, Radio-DX, kielerförde, ACDC, March, Aquarium, ... und 13 weitere

UKW- und terrestrische TV-Antennen aus China

Startbeitrag von Westwind am 29.06.2009 16:08

Antworten:

Da würde ich schon allein der Optik wegen zuschlagen.

von kielerförde - am 29.06.2009 16:17
Naja. Ich bleib da lieber bei unseren bekannten "guten" Antennen :D Die oben verlinkten sehen mir er nach Plastikbombern aus.


Ich find die Farbig angemalten Elemente toll :D :joke:

EDIT: Kann man diese Dinger etwa über Fernbedienung bedienen? :eek: (Remote-controlled Distance ≥6m )

von Aquarium - am 29.06.2009 16:26
Für mich sieht das farbig angemalte Teil eher aus wie ein Mordwerkzeug! :D

von Fischer's Fritz - am 29.06.2009 16:28
einige haben ganz schön viel plastik dran. :sneg:

was soll die #4 anstellen? frequenzen anbohren?? :confused:

aber fast alle sind mit rotor ausgestattet! :hot:

von Tesco.live - am 29.06.2009 16:30
#1 soll angeblich 20-28dB machen :eek: Alter Schwede. Auf der Website sind so einige Sachen dabei, da denkt man erst man sei bei der BnetzAg :D

Diese sieht aus, wie ein durch ein Sieb gezogener Entenschnabel :D

von Aquarium - am 29.06.2009 16:34
Das sind ja übelste China-Plastikbomber. Exklusives aussehen ging hier garantiert mal wieder über Funktionalität. Und wenn ich das ganze Plastik sehe gebe ich den Antennen keine allzu große Haltbarkeit. Allein schon die Fernbedienung sieht typisch Chinaböller mäßig aus. Nach dreimal drücken kaputt oder so. :rolleyes:

von Spacelab - am 29.06.2009 16:41
Interessant finde ich auch diese UKW Yagi
http://www.xinxidi.com/uppic/200812229472417734.jpg

von March - am 29.06.2009 16:47
:eek: Da sind ja sogar auf dem Bild schon die Elemente schief. :eek:

von Spacelab - am 29.06.2009 16:58
Was ja bei UKW nicht so wirklich schlimm ist ;-)

von WiehengeBIERge - am 29.06.2009 17:02
Was mir aber schon zeigt mit welcher Sorgfalt dort gearbeitet wurde.

von Spacelab - am 29.06.2009 17:09
So isses. Aber das ist halt China-Zeug, was erwartest du :D?

Wegen der Lackierung:
Da gibt es in China noch ganz andere Kuriositäten, wie z.B. Platinen mit eingeätztem Reichsadler und Hakenkreuz :rolleyes:

von WiehengeBIERge - am 29.06.2009 17:16
Und was soll das werden:
http://www.xinxidi.com/uppic/2008121715394880426.jpg
Die Doppelhaubitze für den modernen DVB-T-Soldaten?

Das Ding kenne ich irgendwoher:
http://www.xinxidi.com/uppic/2008121715391086122.jpg
70er. Radio Shack. Damals aber noch aus japanischer Produktion.
Immerhin ist die Verstärkung mit 8dB recht moderat.


von Nohab - am 29.06.2009 17:18
Zitat
WiehengeBIERge
Wegen der Lackierung:
Da gibt es in China noch ganz andere Kuriositäten, wie z.B. Platinen mit eingeätztem Reichsadler und Hakenkreuz :rolleyes:

Autsch. *headdesk*
Es gibt Dinge, die sollte man einfach bleiben lassen. Weil einfach nur geschmacklos.


von Nohab - am 29.06.2009 17:20
Nicht zu fassen, was an Schrott so auf den Markt geschmissen wird. :wall:

von DX-Project-Graz - am 29.06.2009 17:22
Zitat
Aquarium
Ich find die Farbig angemalten Elemente toll :D :joke:


Sieht aus wie eloxiertes Alu.
Hm... hat man so ein furchteinflößendes Teil auf dem Dach, schleichen am Ende diese Leute: http://www.cb-forum.com/ ums Haus... :D

Die hier erfreut besonders die Hausfrau:
http://www.xinxidi.com/uppic/2008122210535541316.jpg
Mit Nudelsieb und gleich zwei Wok-Schaumlöffeln.

von lambic - am 29.06.2009 17:22
Zitat
Nohab
Und was soll das werden:
http://www.xinxidi.com/uppic/2008121715394880426.jpg
Die Doppelhaubitze für den modernen DVB-T-Soldaten?

Das Teil ist der Knaller! :joke:

Zitat
Nohab
Das Ding kenne ich irgendwoher:
http://www.xinxidi.com/uppic/2008121715391086122.jpg
70er. Radio Shack. Damals aber noch aus japanischer Produktion.
Immerhin ist die Verstärkung mit 8dB recht moderat.

Das ist doch das Logo von Mitsubishi in der Mitte.

von Spacelab - am 29.06.2009 17:30
Logos sind denen sowas von egal :D.
Wie gesagt, die drucken oft einfach das drauf, wozu sie gerade Lust haben....

von WiehengeBIERge - am 29.06.2009 17:33
Und ich dachte schon die würden zugekauftes Zeug verkaufen. Denn Mitsubishi hat ja auch mal Unterhaltungselektronik hergestellt. Ob die das aber immer noch machen glaub ich nicht. Ich weis das die mal in den 80ern versucht haben in Europa und speziell hier in Deutschland mit Autoradios Fuß zu fassen. Hat aber nicht geklappt. Die Leute standen wohl nicht so auf Tasten die so klein waren das man sie am besten mit nem Kugelschreiber bediente, oder Autoradios mit einer winzigen analogen Skala aber dafür mit einer Aufnahmefunktion auf Kassette. Qualitativ mussten die Teile noch nicht mal so schlecht gewesen sein, aber von der Bedienung her waren die Dinger total fummelig und undurchdacht. Ich selbst hatte mal ein CD-Radio von Mitsubishi (war Baujahr so 1986 herum) im Keller deponiert. Das Teil war der absolute Heuler. Analoge Skala zum Sender einstellen, aber ein CD Laufwerk mit einem kleinen LED Display das lediglich die Tracknummer anzeigen konnte. Dafür hatte das Ding 2x 6 LEDs die einen VU Meter darstellten und wie bei einem Tapedeck den Aufnahmepegel der CD anzeigten. Im UKW bzw. AM Modus sollten die Dinger zusammen mit der analogen Skala die gerade eingestellte Frequenz anzeigen. Das war aber extrem ungenau. Ich wollte das Radio vor einem knappen Jahr mal als "Gag" in meine Radiowand im Geschäft einbauen bis mir meine Mutter erzählte dass das Teil beim letzten Hochwasser das Schwimmen gelernt hat und sie es darauf hin einfach weggeschmissen hat. :mad:

SORRY ich schweife mal wieder ab... :rolleyes:

von Spacelab - am 29.06.2009 17:56
http://www.xinxidi.com/uppic/200931718435588870.jpg
Das Teil schraub ich mir auf's Autodach und fahr mal in Twente über die Dörfer :-)

Über das Design des Steuergerätes kann man aber wohl streiten.

Bei den anderen Antennen und Receivern trifft man allerdings auf einige Bekannte Designs. Die Receiver kenne ich z.B. als Satconn.

von Marc_RE - am 29.06.2009 18:16
Diese Antenne ist zwar nicht so bunt, dafür aber "HDTV compatible"

http://www.xinxidi.com/uppic/2008122418192454575.jpg

In den 60er Jahren wurden die Farbfernsehn Antennen eingeführt.
Seit einigen Jahren gibt es DVB-T Antennen.
Es läßt sich eben alles verkaufen.

von ACDC - am 29.06.2009 19:16
Gibt es hier doch auch, alles ist neuerdings DVB-T oder HDTV tauglich, Stecker, Kabel usw. Die Colorantennen gab es aber erst in den 70ern haufenweise, davor waren die UKW-Antennen Stereotauglich. In den 80ern waren die dann Privat-TV geeignet.

von Marc_RE - am 29.06.2009 19:53
Zitat
Marc_RE
Privat-TV geeignet.
"Besonders widerstandsfähig. Hält alles aus."

von kielerförde - am 29.06.2009 20:11
Was es auch noch gibt ist "SAT Antennenkabel mit Deutsche Bundespost Zulassung"
Zu kaufen gibt es das hier:
http://www.computerkabelversand.de/CC-Koaxialkabel.html

Da ist zu lesen:

Zulassung durch die Deutsche Bundespost
DBP-Zulassungs-Nr.: BZT G 670 103 E
Das Kabel ist geeignet für Kabelfernsehen.


Da hat wohl einer was von einer ganz alten Verpackung abgeschrieben.

von ACDC - am 29.06.2009 20:19
Interessant die "Kunst"Antennen. Bis Deutschland sind die Antennen nicht in Handel gelangt.:D

von DJ Taifun - am 29.06.2009 20:41


Erkenne ich da etwa das Logo einer deutschen Automarke auf der Fernbedienung?

von Lahnwelle - am 29.06.2009 20:53
Na wenn das halbe Logo einer italienischen Automarke auf dem Empfänger in Monitorform prangt...

von Marc_RE - am 29.06.2009 22:27
Optisch sind die Antennen auf jeden Fall intressant, und ansonsten wären die Empfangseigenschaften auch intressant. Die Angaben auf der Seite, wonach die Antennen durchgehend für 47-860 MHz geeignet sein sollen und dabei einen Gewinn von 18-30 dB haben sollen, kann allerdings ungmöglich stimmen.



Auch wenn die Reflektorscheiben durchaus was bringen mögen, 25-30 dB können unmöglich stimmen. Denke so 2-12 dB könnten eher hinkommen.

Nur wenn die Daten schon so unrealistisch angegeben werden, find ich das ganze einfach nicht vertrauenswürdig.

von Martyn136 - am 29.06.2009 23:28
Vielleicht ist mit Gewinn ja ein eingebauter Verstärker gemeint: 2db Antennengewinn und 28db Verstärker? :D

von BFBS - am 29.06.2009 23:39
Mir würde die Speerspitze ja zu denken geben, besonders zu Taifunzeiten... :eek:

von CBS - am 30.06.2009 11:04
Zitat
BFBS
Vielleicht ist mit Gewinn ja ein eingebauter Verstärker gemeint: 2db Antennengewinn und 28db Verstärker? :D
Ein Verstärker kann aber nur den Pegel anheben, aber nicht den Antennengewinn verbessern.

von Martyn136 - am 30.06.2009 11:30
Ich frage mich wirklich, was diese 23Ele. UKW/VHFIII Yagi bringt.
http://www.xinxidi.com/uppic/200812229472417734.jpg
http://www.xinxidi.com/product.asp?ClassID=3&NClassID=&Page=2

Laut Angaben ist sie ja für 88-230Mhz geeignet ...
Und bringt einen Gewinn von 18dB (könnte doch eigentlich hinkommen bei 23 Elementen)

Auch wenn die 18dB nicht erreicht werden ...
Eine schlecht verarbeitete 23 Ele. UKW-Yagi dürfte doch trotzdem einen viel höheren Gewinn haben als eine gute Yagi mit 7, 8, oder 9 Elementen ?!
Oder wie seht ihr das?

von March - am 30.06.2009 12:32
Wie lang soll eine 23 El. UKW-Ant. sein? Ich habe mal eine 22 El. Antenne für Kanal 10 gebaut. (liegt noch hier rum) Die hatte schon eine Länge von etwa 6,5 m.
Auch die 18 dB scheinen mir zu hoch. Max. 15 dB dürfte eher hinkommen.
Mir sehen die seltsamen Objekte eher wie das Ergebnis eines Schülerwettbewerbes aus. Thema: Metall und Plastik skurril in Szene gesetzt. :D

von Radio-DX - am 30.06.2009 15:18
@March: Iwo! Auf die Länge kommt es mitnichten an. Es müssen schon die Länge der Elemente und die Abstände zueinander EXAKT(!) stimmen. Dabei wurden schon desöfteren Fehler gemacht. Ich habe eine Konni-17-ele-Antenne. Bei der wurde auch einfach die Berechnung für eine kleinere Yagi herangenommen und diese dann einfach verlängert. Das Ergebnis ist natürlich etwas besser als z.B. bei einer 6-ele-Yagi, aber nicht etwa dreimal so gut, sondern vielleicht geschätzte 20% besser. Der Öffnungswinkel wird etwas kleiner, das ist ja das wichtigste. Das Vor-Rück-Verhältnis verbessert sich dabei kaum mehr, eher verschlechtert sich das noch etwas. Deshalb hat meine Antenne einen mehrfach Reflektor (ich glaube es sind 5 Elemente). Ob die jetzt soviel bringen, sei mal dahingestellt. Das müsste man in absolut flachem Terrain ohne umliegende Bebauung testen. In Tischardt hat man alleine topographiebedingt schon Reflexionen.
Einige Mitglieder des UKW-AKs haben sich ja schon ausführlich mit der Thematik beschäftigt. Vielleicht liest ja einer davon mit und kann sich dazu äussern. Am interessantesten scheint mir jedenfalls eine Stockung von Yagis zu sein, was natürlich bei einer Wellenlänge von 3m schon monströse Ausmaße annimmt und auch von der mechanischen Seite gut geplant sein will. Sowas dann noch drehbar hinzubekommen, dürfte eine ziemliche Aufgabe sein. Ich würde sie nicht als unlösbar bezeichnen, aber schon als, na ja, sagen wir mal recht "abgefahren".


von Peter Schwarz - am 30.06.2009 16:14
Also eine 23 El. UKW Yagi wäre schon sehr groß.

von Spacelab - am 30.06.2009 17:00
Oft bringen Gruppenantennen dann mehr als extrem lange einzelne Antennen.
Konkret kommt es auch immer auf die Empfangssituation an. Im Raum Leipzig wurde so früher versucht, neben der Erhöhung des Gewinns auch unerwünschte Nachbarkanäle "auszublenden".

von hetietz - am 30.06.2009 17:17
Zitat

Peter Schwarz: Auf die Länge kommt es mitnichten an.

Hm, doch, doch! Die Länge in Kombination mit optimierten Direktorabständen. Darum wurden ja bei Yagis die Direktorabstände im Laufe der Zeit immer grösser. Man sehe sich einmal die Kathrein Monoka-Antennen der letzten und besten Serie an! Sie sind computeroptimiert. Z. B. dort:

http://radiomann.homepage.bluewin.ch/fernsehantennen/kathrein.jpg



von audion - am 30.06.2009 19:24
Die Länge oder genauer das Verhältnis von Länge zur Wellenlänge entscheidet bei der Yagi-Antenne über den bestenfalls zu erreichenden Gewinn. Das weiß man schon seit Jahrzehnten. Alles andere ist dann darauf zu optimieren (siehe die Veröffentlichungen von Günter Hoch, DL6WU, in der Zeitschrift UKW-Berichte). Für die von March zitierte Monsterantenne wird ein Frequenzbereich von 3:1 angegeben. Selbst die Breitband-Antennen für das UHF-Fernsehen überdecken noch nicht einmal einen Bereich von 2:1. Und der Gewinn ist bei diesen Antennen keineswegs über den ganzen Frequenzbereich konstant. Er durchläuft meist im oberen Drittel des Frequenzbereichs ein Maximum. Am unteren Ende ist er dann vergleichsweise gering. Also: Für den UKW-Bereich kann man von der Monsterantenne nicht viel erwarten.

von Ingo-GL - am 30.06.2009 20:18
Ich habe eben mal nachgesehen, die 17 El. UKW-Ant. von Peter Körner ist 5,08 m lang. Die Antenne besitzt aber schon 5 Reflektoren, wovon vier nicht bei der Länge ins Gewicht fallen. Also haben wir nur 13 Elemente, die für die Gesamtlänge verantwortlich sind. Bei der 23 El. Antenne würden 21 Elemente die Länge ergeben (weil 3 Reflektoren). Da die Direktorabstände in Dipolnähe am kleinsten sind und sich in Strahlrichtung der Antenne vergrößern, kann man sicher von 10 bis 11 m Gesamtlänge der 23er UKW-Ant. ausgehen. Hier ist schon ein beachtlicher mechanischer Aufwand erforderlich, um die Antenne vor dem Verbiegen zu schützen.(Seitlich vor Winddruck und nach unten wegen Eigengewicht, "Vogelparkplatz", Schnee, Eisregen, Raureif.....) Ich habe schon einige "Monsterantennen"von 6 bis 7 m Länge gebaut und kann davon ein Lied singen. Eine Taube auf dem vordersten Reflektor wirkt dann wie ein Sack Zement. :D

von Radio-DX - am 30.06.2009 20:39
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.