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"Wunschdenken" Aufbau einer UKW-Antenne (Unterdach)

Startbeitrag von 88,7 MHz am 27.07.2009 10:23

Direkt über meiner Wohnung liegt der ca. 50 qm große Wäscheboden von diesen Wäscheboden aus erreicht man über eine "Hühnerleiter" noch den Spitzboden, dieser liegt dann nochmal gut ein Stockwerk höher wie der Wäscheboden.
Der Spitzboden wird seit Jahren nicht genutzt! Er dient wohl nur dem Schornsteinfeger als Zugang an die Schornsteinklappen der Kaminabzüge. Von diesem Spitzboden aus, gibt es eine umwerfende Aussicht! ( Dachluke ) Meine Idee wäre, dort mit einem Standmast ( Balkonständer mit Gewichtplatte ) eine UKW- Antenne zu montieren. Eine 7 Element Yagi denke ich mir, so wie diese hier---> http://www.berlin-satshop.de/ukw-antenne-7-elemente-wb207-L657.htm. Das Antennenkabel lege ich dann an einen Combiner zu meiner Satanlage und in der Wohnung trenne ich die Signale über den umgekehrten Combiner wieder.
Jetzt brauche ich Eure Vorschläge und Erfahrungen für ein gut geschirmtes Antennenkabel damit sich die Verluste in Grenzen halten ( Verstärker geht nicht, da kein Strom auf dem Spitzboden ) und welche UKW Antenne taugt wirklich was ?
Ich wohne hier im höchst gelegenen Stadtteil mit fast 500 Höhenmeter, da müsste doch eigentlich einiges zu empfangen sein. In der Wohnung geht mit Teleskopantenne relativ problemlos, neben ( Nordhelle und Langenberg natürlich ) Ederkopf, Sackpfeife, Olsberg, Bad Marienberg, Linz, Koblenz, Eifel, Bonn, Aachen, ( mit den "Roadstar" auch die Funzel Siegen ) Großer Feldberg, und je nach Ausrichtung Belgien über Liège und RTL, wenn sich WDR 3 ausblenden lässt.
Die Antenne würde ich wohl Richtung Südost ausrichten... Vielleicht lässt sich der Kreuzberg empfangen? WDR 3 Bärbelkreuz könnte mit der Antenne ausgeblendet werden?
Dach ist nicht isoliert, nur Dachpfannen und eine Art "Plastikfolie "
Also: Eure Vorschläge / Erfahrungen .... :)

1. ) Gutes Antennenkabel ?

2. ) Empfehlenswerte Unterdachantenne ?

3. ) Mast mit Standfuss ( Gewichtplatte ) was gibt es da?

Antworten:

SAT-taugliches Antennenkabel ist sehr gut geeignet um
eine FM-Antenne mit dem Empfänger zu verbinden.

Antennenmast mit Balkonständer und Gewichtplatte wird
mit einer 7-Element FM-Yagi nur als Unterdachantenne funktionieren.
Eine Mastrohr am Dachsparren oder zwischen Dachsparren und Boden
festgeschraubt erfüllt den selben Zweck und ist einfacher über die
Hühnerleiter zu transportieren.

Die Bauteile für Ein- und Auskopplung der Signale in die
SAT-Verkabelung sind sorgfältig auszusuchen,
terrestrische Eingänge von Multischalter haben teilweise
hohe Koppeldämpfungen für den terrestrischen Signalweg.

von LogPer - am 27.07.2009 10:50
Für deine Absichten würde ich eine getrennte Niederführung für die UKW-Antenne in Betracht ziehen.

Gruß,

Wolfgang

von Wolfgang R - am 27.07.2009 11:00
Ich auch, unbedingt.
Die Multiswitch-Einheiten haben eine Durchgangsdämpfung, die jenseits von gut und böse ist.
Ein Verstärker wäre fast unumgänglich....Lieber ein separates Kabel, sofern dies möglich ist.

von Mc Jack - am 27.07.2009 11:10
@ sept secrets:
Die WB207 ist eigentlich recht brauchbar, ich hatte sie eine Zeit lang unter Dach (aber nicht fest aufgestellt). Aber richtig überzeugt hat sie mich erst in Kombination mit einem Rotor am Antennenmast auf dem Dach; ist zwar nur 3m höher, aber anscheinend absorbiert bei uns das Dach + Isolierung recht stark. Da gingen Sender mit RDS, die ich vorher nicht mal im Rauschen erahnen konnte.

von Joe2006 - am 27.07.2009 11:12
Hallo

Eine Grosse Antenne unter Dach kann unter Umständen schlechter sein als eine kleinere.
Die Bedingungen unter Dach sind anders. Es gibt zum Beispiel Reflektionen und Verzerrungen da
sich die Antenne in einem geschlossenem Raum befindet. Je grösser die Antenne um so mehr ist die
Antenne auf ein gleichmässig verteiltes Elektromagnetisches Feld angewiesen.
Keinesfalls das Teil in einen Raum hineinstopfen wo die Antenne mit Ach und Krach hineingeht !!
MFG aus dem DAB+ Land.
Det.

von RADIO354 - am 27.07.2009 11:51
Zitat

Für deine Absichten würde ich eine getrennte Niederführung für die UKW-Antenne in Betracht ziehen.


Zitat

Ich auch, unbedingt.
Die Multiswitch-Einheiten haben eine Durchgangsdämpfung, die jenseits von gut und böse ist.
Ein Verstärker wäre fast unumgänglich....Lieber ein separates Kabel, sofern dies möglich ist.


Wäre mir auch am liebsten ! :spos: Das Bohrloch vom Sat-Kabel in die Wohnung konnte ich eben noch mit einen kleinen Stemmeisen weiten, so das noch ein weiteres Kabel sich durchführen lässt. Problem! Das alte Bohrloch vom Dachboden runter zum Fenster ist jetzt recht schmal, da die Nachbarn die "meine" Satantenne mitbenutzen, immer mehr Kabel durch das Nadelöhr gelegt haben!
Das ist schon eine besonders dicke Wand die durchbohrt werden müsste und hier geht leider nichts ohne nachbarliche Beobachtung und Beschuss! Ich hasse nix mehr, wie neugierige Blicke! Denn eigentlich, sind eigene Antennen nicht gern gesehen und Blockwarte gibts überall ( Obwohl Satantennen hier mittlerweile überall sind.)
Wäre vielleicht ein Twin-Kabel die Lösung?

von 88,7 MHz - am 27.07.2009 12:43
Genau! Handeslübliches Koaxkabel tut es, solange nicht sehr große Entfernungen überbrückt werden. Kabel direkt von der Antenne an den Eingang des Tuners. Keine Weichen, kein Verstärker, keine Dosen. Das ist verlustfrei. Optimal ist die Richtwirkung unter Dach nicht, aber besser als gar nix. Man kann auch einfach ein Stück Antennenmast hernehmen, dies dann an einem Dachbalken mit der passenden Schelle befestigen und die Antenne daran ein Stück drunter montieren. Das habe ich schon so gesehen jedenfalls.


von Peter Schwarz - am 27.07.2009 13:10
Optimal ist die Richtwirkung unter Dach nicht, aber besser als gar nix.

Ja, aber so eine Außenantenne ist leider nicht möglich, schon wegen dem Blitzschutz. Die Gewitter haben hier oben immer eine schöne Angriffsfläche. Der Spitzboden ist recht groß und hat die Form der "Mittelwohnungen" hier im Haus, also etwas weniger wie 40qm. Die Aussicht ist herrlich! Eine Fotocamera kann das gar nicht einfangen. Sämtliche Nachbarstädte sind sichtbar,- Altena, der Wixberg / Flugplatz Hegenscheid ( gehört schon zu Iserlohn ) Werdohl, Halver, Radevormwald, Wuppertal u.s.w. . Nicht umsonst baut man hier in direkter Nachbarschaft super teure Eigentumswohnungen mit Panoramablick...

von 88,7 MHz - am 27.07.2009 13:20
So! Glück gehabt! Mit etwas Olivenöl ließ sich auch noch ein viertes Kabel durch die Bohröffnung ( Dachboden- zum Fensterbohrloch ) durchführen. Somit dürfte das Antennenkabelverlegen in einem "Rutsch" von Antenne zum Radio kein Problem sein, ohne das was dazwischen geschaltet werden muss.
In den nächsten Freischichten werde ich mich dann mal ans Werk begeben...
Hmm.- Wenn da noch ein Twinkabel durchgeht, könnte ich vielleicht noch eine UHF-Antenne für DVB-T anschließen... Wenn man einmal anfängt! .... ;-)

von 88,7 MHz - am 27.07.2009 14:22
Zitat
sept secrets
Hmm.- Wenn da noch ein Twinkabel durchgeht, könnte ich vielleicht noch eine UHF-Antenne für DVB-T anschließen... Wenn man einmal anfängt! .... ;-)


Falls nicht, liese sich das relativ verlustfrei über eine Mast-Bereichsweiche zusammenführen. Jedenfalls ist die Beeinträchtigung wesentlich geringer als die eines Multischalters.

Mehrbereichsverstärker mit getrennten Eingängen scheidet ja wegen der Versorungsspannung aus. Die Teile habe ich noch nie fernspeisbar gesehen.

Gruß,

Wolfgang

von Wolfgang R - am 27.07.2009 14:49
Ich denke es hängt von der Dachbeschaffenheit ab ob sich das lohnt.

Wenn es ein ungedämmtest Dach ist bei dem du von ihnen die Dachziegel siehst, dann dürftest du darunter schon einen ordentlichen FM Empfang haben.

Wenn es aber ein modernes, gedämmtest Dach ist dann kannst du dir den Aufwand vermutlich sparen, weil die Empfangssituation dann nicht nennenswert besser sein wird als mit Teleskopantenne im Zimmer.

von Martyn136 - am 27.07.2009 16:29
@Wolfgang R

Natürlich gibts fernspeisbare Mehrbereichsverstärker, z. B. Kathrein VCA20 und VCB20.

von Yagi - am 27.07.2009 16:50
Zitat
Radio 534
Eine Grosse Antenne unter Dach kann unter Umständen schlechter sein als eine kleinere.
Die Bedingungen unter Dach sind anders. Es gibt zum Beispiel Reflektionen und Verzerrungen da
sich die Antenne in einem geschlossenem Raum befindet. Je grösser die Antenne um so mehr ist die
Antenne auf ein gleichmässig verteiltes Elektromagnetisches Feld angewiesen.
Keinesfalls das Teil in einen Raum hineinstopfen wo die Antenne mit Ach und Krach hineingeht !!

Nein, dem kann ich so nicht 100% zustimmen. Bei meinen Versuchen kam zwar heraus, daß eine 4-Element-Yagi kaum geringere Empfangspegel liefert als eine unter Dach entsprechend den Möglichkeiten niedriger angebracht 8-Element-Yagi. ABER die Richtwirkung! Da würde ich niemals auf eine 8-Elemente-Yagi verzichten wollen.
Was die Antenne betrifft: Ggf. kannst Du ja auch eine von Konni beziehen. Dort mußt Du allerdings größten Wert darauf legen, daß sie für 87,5 bis 108 MHz ausgelegt ist. Andernfalls hilft nur die Eisensäge.

Zitat
Wolfgang R
Mehrbereichsverstärker mit getrennten Eingängen scheidet ja wegen der Versorungsspannung aus. Die Teile habe ich noch nie fernspeisbar gesehen.

Nicht zwingend. Ich habe auch schon einige geöffnet und die Netzteile seperrat in ein neues Gehäuse "unten" untergebracht. Dazu braucht man allerdings noch eine 2-Draht-Führung nach Oben. In diesem Fall also nochmals mit Ziehband versuchen ;-) Mit etwas Glück bekommt Du da auch noch ein Kabel für die Rotorsteuerung mit durch. Bei Ankaro hatte ich damals 12V Wechselspannung gemessen. Alternativ solltest Du Dich natürlich noch nach 2nd-Hand Ware bezüglich Antennenverstärker mit Phantomspeisung umsehen. Ich habe zuletzt einen im Mai 2006, DVB-T-Umschaltung, in Betrieb genommen...und das ist er auch noch; leider für Dich :-( .


von Thomas (Metal) - am 27.07.2009 19:25
>Ja, aber so eine Außenantenne ist leider nicht möglich, schon wegen dem Blitzschutz. Die
>Gewitter haben hier oben immer eine schöne Angriffsfläche.

Aber beachten: Hat die Unterdachantenne einen kleineren Abstand als 1 Meter zur "Außenhaut",
ist diese zu erden.

http://www.antennenbau.de/informationen/vorschriften_blitzschutz/



von Herbert Zeisig - am 28.07.2009 09:38
@secrets: Wenns nur der Blitzschutz ist, der lässt sich ja installieren!

von Peter Schwarz - am 28.07.2009 15:10
(1) Standfuß:

Guck mal im Auktionshaus unter "Schirmständer" (also nicht Regen-, sondern Garten-). Die Teile für 20 ¤ sind recht robust, und nehmen Mastrohre bis 48 mm auf. Ich finde diese Lösung für Unterdach generell günstiger als eine Festmontage an einem Dachbalken. Man ist flexibler und kann einfacher die günstigste Position austesten, je nachdem, welche Sender gewünscht sind. Auch eine 90°-Drehung für Vertikalempfang dürfte da problemloser ausfallen. Und wenn's den Schornsteinfeger stört, ist das Teil schnell verschoben.

(2) 5- oder 7-ele?

Ich kenne die Raumverhältnisse nicht. Wenn es eine freie Längsachse gibt, könnte eine 7-ele gegenüber einer 5-ele etwas besser sein, aber eben nur bei Ausrichtung in die Achsrichtung und genügend Abstand zur Wand. Ansonsten würde ich ohne Rotor das Quäntchen Mehrgewinn nicht überbewerten und eine handlichere 5-ele nehmen.

(3) Rotor?

Mach's!!! Kann bei Innenmontage sogar der billigste Conrad sein. Gerade die Reflexionen des Daches sind bei Festausrichtung unberechenbar. Du wirst Dich wundern, welche versteckten Sender sich durch Drehung der Yagi noch entdecken lassen! Strom wirst Du doch vom unteren Wäscheboden irgendwie herholen können. Und das eine Steuerkabel wirst Du auch noch irgendwie durch die Wand flutschen lassen können. ;) Yagi ohne Drehen können ist wie Auto ohne ... naja fast.

von Erich Hoinicke - am 28.07.2009 15:11
Zitat

>Ja, aber so eine Außenantenne ist leider nicht möglich, schon wegen dem Blitzschutz. Die
>Gewitter haben hier oben immer eine schöne Angriffsfläche.

Aber beachten: Hat die Unterdachantenne einen kleineren Abstand als 1 Meter zur "Außenhaut",
ist diese zu erden.

http://www.antennenbau.de/informationen/vorschriften_blitzschutz/

Nur mit dem PA verbinden oder ein richtiger Blitzschutz, wie bei Aufdachmontage?

von BFBS - am 28.07.2009 16:09
Ja, Erichs Vorschlag ist gut, sofern der Dachboden kaum oder nie begangen wird. Solange der Kaminfeger an sein Kläppchen kommt, sollte es da keine Probleme geben. Vielleicht turnt ab und zu ein Marder drauf rum, aber sonst?



von Peter Schwarz - am 28.07.2009 16:13
Zitat

Nur mit dem PA verbinden oder ein richtiger Blitzschutz, wie bei Aufdachmontage?

PA und Blitzschutz sind zwei verschiedene Dinge. Wenn der Abstand zur außenhaut < 1m ist, dann muss ein Blitzschutz vorgenommen werden. Potentialausgleich muss _eigentlich_ sowieso immer gemacht werden ;-).

von WiehengeBIERge - am 28.07.2009 17:05
Viele Fragen wurden ja schon beantwortet.

Im Rahmen einiger Änderungen - will ich hier nicht weiter ausbreiten - habe ich statt des bisher benutzten starren Mast (eine Bohnenstange übrigens) einen Standfuß auf den Dachboden gestellt. Er gehörte zu einem Sonnenschirm und ist aus Kunstoff.
Sehr leicht, aber standfest. Notfalls kann man den Fuß mit Sand befüllen. Finde ich aber unnötig.

Ein neues, sperat verlegtes, Kabel habe ich mir auch geleistet. Jedoch bei etwa 17 Meter Länge ist der Empfang schwächer als in der noch aktuellen Installation. Da muß ein Verstärker her.

Die bisher verwendeten Antennen (VHF inzwischen abgebaut) gehen alle in einen Mehrbereichsvertärker (Kathrein VCC 37 mit 20 dB Verstärkung; Dämpfung? K.A.). An der Ableitung ist noch ein SAT-Weiche und in der Wohnung die übliche Antennendose.
Was im Radio rauskommt, kann sich sehen lassen, denke ich. Werfe da nur mal den 194/204 Kilometer entfernten Rhön-Empfang ein. Dieser ist teilweise auch in Stereo geniessbar.
Sept secret, Du hattest ja schonmal im OT-Forum Verwunderung darüber zum Ausdruck gebracht. Wünsche Dir auch viel Erfolg mit dem Empfang Deiner Wunschsender.

Mittlerweile habe ich einen modifizierten Empfänger, der noch einiges zu Tage fördert, was vorher versteckt war. Daher die Eingangs erwähnte Änderung. Ein paar Programme aus dem zusätzlichen Empfang möchte ich nämlich gern verbessert haben.

Geerdet ist die Empfangsanlage übrigens nicht. Jedoch die aussen angebrachte UHF-Antenne für DVB-t-Fernempfang mit direkter Niederführung. Am Mast hängen auch noch 2 kleine SAT-Antennen, die eine gemeinsame Niederführung mit den unter Dach befindlichen Antennen haben. Denke das reicht.

Wegen fehlenden Strom auf dem Dachboden: Wäre zu prüfen, falls gebraucht, ob da noch ein Kabel durchpasst. Fällt doch garnicht auf, wenn ein Kabel kein Koax ist. ;) Notfalls mit einer Leitung (sind doch zwei Kabel durchgezogen?) auskommen.

Übrigens ist meine UKW-Antenne 6,50 Meter über Grund und meine Behausung etwa 90 Meter ü.N.N.

Gutes Gelingen. :spos:

von bikerbs - am 30.07.2009 16:17
Danke!
Sind ja wirklich gute Ansätze im Thread aufgetaucht! Der Sonnenschirmständer schwebt mir auch vor, zumal wäre die Sache flexibel.
Ja und bikerbs: Deine Empfänge verwundern mich wirklich.!

von 88,7 MHz - am 30.07.2009 17:15
So! Gerade eben mit dem Degen nach ewiglanger Zeit auf dem Spitzboden gewesen. Rauf kommen ist schwieriger und oben angekommen ist dann die linke Seite offen und man sieht dann nochmal die Höhe zum eigentlichen Wäscheboden.
In einer Ecke hängt auch noch im Holzbalken eine alte Mastschelle und die ehemaligen Kabelhalter führen in meine Wohnung. Das aus meiner Wohnung mal eine Antenne zum Dachboden gewesen sein muss konnte ich schon einmal feststellen nur auf die Mastschelle hab ich nicht geachtet. Diese alten Wandbohrungen wurden schon vor meiner Zeit verschlossen.
Da "oben" geht viel! Und der Degen überschlägt sich fast. Einige Niederländer und Wallonen konnte ich einloggen. Positiv, der Degen trennt dort sauber WDR 3 "Wittgenstein" von WDR 5 "Langenberg"
Mit der Antenne muss ich dann den besten Platz suchen, der wohl entgegen meiner Erwartung mehr mittig liegt.
Ich denke fast! Auf diesen Teil des Hauses hat sich seit Jahren keiner mehr blicken lassen, Dachpfannen sind dort gelagert ( Ersatz ) ein uralter Spülstein wurde dort entsorgt. Aber, trocken ist es da, das Dach scheint völlig dicht.
Geräusche aus dem Haus sind da völlig verstummt und verschluckt.
Ja, und dann ging's die Hühnerleiter wieder runter :-) Früher hat mir Höhe nichts aus gemacht und ich bin zuhause öfter auf's Dach gestiegen, das hat sich aber ein bißchen geändert... ;-) Störend ist da wirklich der kurze offene Grat mit dem Blick nach unten.

von 88,7 MHz - am 03.08.2009 15:52
Gestern ist alles geliefert worden: Als Mast und Standfuss habe ich mir jetzt ein drehbares" 3-Bein Campingstativ" ausgesucht. Das hat eine ca Höhe von 128 cm und ist wirklich "standhaft". ( Eigentlich für Sat-Schüssel gedacht.) Das Stativ hat an die 25 Euro gekostet.
Die Wittenbergantenne erscheint mir nicht besonders stabil, als Außen/ Dachantenne kann ich mir das windige Ding nicht vorstellen! Unterdach dürfte da ja nichts passieren. So eine 7 Element-Antenne nimmt schon ganz schöne Ausmaße an! Antenne und Stativ habe ich trotz gestern "gefühlte " 97,7 ° Crad auf dem Spitzboden montiert, abends dann das Kabel gezogen. Heute oder Morgen dann nur noch "Feinarbeiten" Ich bin ja mal gespannt: Ob sich die Mühe gelohnt hat?

So spontan: Das 3-Beinstativ kann ich jeden der Unterdach etwas montieren will, nur empfehlen! :spos:
Trotz der doch recht langen Antenne, bleibt das Stativ standhaft, lässt sich schnell zusammenklappen und war beim Transport zum Spitzboden über die Hühnerleiter ein Leichtgewicht.
---> http://www.elektro-buzzer.de/product_info.php?cPath=74_342_345&products_id=1008&osCsid=7dea739c4b7e1be3a1a3c03ba0063692
Wer mehr Höhe brauch, kann sicherlich ganz einfach ein längeres Mastrohr auf das Stativ setzen.



von 88,7 MHz - am 07.08.2009 07:58
Danke für den Tipp. Bei Conrad (940348) kostet so ein 3-Beinstativ das doppelte (!).

von Harald Z - am 07.08.2009 11:26
So, das Monsterteil ist jetzt am Roadstar angeschlossen! Nun, einige sagten ja schon das es Reflexionen geben kann- dem ist auch teilweise so! Trotz Ausrichtung südost, drängen sich viele Wallonen in den Empfang.
Sehr stark aus südost kommt allerdings der Rimberg. Der Kreuzberg mit Bayern 1 kommt leider nur sehr schlecht. Der große Reflektor der Antenne leistet trotzdem dann teilweise wieder gute Arbeit ( Macht sich z.B. bei Langenberg bemerkbar.).
Schwierige Verhältnisse da oben,- auch das Dachgebälk ist hinderlich beim hantieren und ausrichten der relativ großen Antenne.
Vielleicht wäre der Wäscheboden darunter besser gewesen ? Nur da kann so ein riesen Teil nicht stehen, ohne das sich ein "Blockwart" daran "stößt"
Den gelegentlich macht die Verwaltung eine Inspektion,- nur über die Hühnerleiter zum Spitzboden gehen die nicht..... ;-)
Ein Antennenrotor ist eine feine Sache, nur der Radius ist in dem doch mit Dachsparren und Gebälk " verbauten Gewölbe" nur sehr begrenzt.
Und jetzt mag ich erstmal keine "Hühnerleitern" mehr sehen ! War doch schon ein ganz schönes auf und ab! Und ich mag einfach keine "offenen" Seiten mit dem Blick nach unten.





von 88,7 MHz - am 08.08.2009 18:48
Na wunderbar, dann kanns ja losgehen mit der Wellenjagd. :cool:

Trotz großen Dachboden würde bei mir der Einsatz eines Rotors nur bedingt Hilfe leisten. Daher habe ich zwei Antennen. Gottseidank geht es hier ohne Hühnerleiter auf den Dachboden und ich kann meine Antennen manuell bei Bedarf ausrichten.

"[...] Trotz Ausrichtung südost, drängen sich viele Wallonen in den Empfang. [...]"
Sowas habe ich hier auch. Natürlich keine Belgier, ist klar. Dafür MDR & Co. Komischerweise aus der Gegenrichtung - also NRW, Niedersachsen-West nicht so auffällig. Davon ausghend, wenn keine der Antennen in die entsprechende Richtung zeigt.

Wie schaut es denn allgemein mit dem Rhön-Empfang aus?

Speziell BR-Programme: Geht der Pfaffenberg?
Hier kommt er ab und zu an und zwar mit den Programmen Bayern1, 2 und 3.

von bikerbs - am 08.08.2009 20:14
Im Moment kommt der Kreuzberg 98,3 4 ( normal 98,3 ) recht gut. ( Roadstar zeigt auf Signalpegel 4 ) nur wird der BR von WDR 3 Nordhelle und WDR 3 Siegen in die Mangel genommen...

von 88,7 MHz - am 08.08.2009 20:22
Ja die Probleme hab ich hier mehr als einmal.
Beispiel Bayern 3 vom Ochsenkopf auf 99,4 und daneben 99,5 NDR info vom Torfhaus. Gehe ich auf 99,35 dann gehts.
Leider nicht mit jeder Frequenz machbar.

Nordhelle wird wohl nicht mehr stören, da ja 98,1. Wohl eher Siegen auf 98,4.
Naja, da kommen Tage, da hörste von Siegen nix auf 98,3.
Bei mir ging seit Tagen Bayern2 vom Ochsenkopf brilliant und von der Funzel aus Goslar nix zu hören. Beide Standorte nutzen sogar die selbe Frequenz (96,0).

Na, da wirst Du noch so manches entdecken. Kannste ja mal Fernempfangsberichte im Forum "nebenan" schreiben.

von bikerbs - am 08.08.2009 21:05
Nordhelle wird wohl nicht mehr stören, da ja 98,1

Leider doch! Hab das Teil ja direkt vor der Nase! ( ca 12 Kilometer ) Die Nordhelle breitet sich auch so mit dem guten Radio aus.

von 88,7 MHz - am 08.08.2009 21:20
Bayern 2 könnte evtl. auch über den Pfaffenberg auf 88,4 gehen.

Über den Sender Pfaffenberg gibts eine tolle Seite:

http://www.sender-pfaffenberg.de/index.html

von Rosenelf - am 08.08.2009 21:25
Soooo breit macht sich Nordehelle?

Bei 0,2 MHz Abstand schaut das hier so aus:
BFBS vom Drachenberg ist auf 93,0 mit 40 KW und 10 Kilometer Entfernung. WDR 2 von der Sackpfeife (93,2) aber.

Der Empfang ist übrigens auf einen unmodifizierten Heim-Tuner zurückzuführen. Das modifizierte Autoradio bringt sogar
Bayern 2 (93,1) vom Kreuzberg mit Versatz auf 93,15. Hörenswert ist das aber nicht gerade.



von bikerbs - am 08.08.2009 21:57
93,2 kommt vom Mc Biel [tm] im Teutoburger Wald. Die Sackpfeife (bekloppter Name) sendet auf 92,3, also neben NDR2 auf 92,1.
EDIT: Um was zum Thema beizutragen: Mein Bremen Mp74 trennt auch ohne Sharx 200khz absolut sauber neben einem Ortssender.

von BFBS - am 08.08.2009 22:07
Jo BFBS, da haste Recht. Verflixt nochmal, habe ich verwechselt. 92,3 und 93,2 beide WDR 2 und beide gehen hier.

Apropo Sackpfeife! Kann man im OT-Forum unter kuriose Orte ablegen. :D
Eigentlich sag ich immer Biedenkopf. Aber seitem alle von der Sackpfeife reden, dann eben Sackpfeife :)
Die beiden WDR-Programme von dort nennen sich gar Wittgenstein.

von bikerbs - am 08.08.2009 22:20
Bei mir sieht das übrigens so aus auf dem Dachboden, ich hab da aber relativ viel Platz.

9-Element UKW mit Rotor, dann ein fix angehängter UHF-Rechen für K25 RTL Hrvatska (Zagreb) und ganz oben eine frühere Schöckl-VHF.



von DX-Project-Graz - am 08.08.2009 23:14
@ DX-Project-Graz
Ist die 9 Element selbstgebaut?

von WiehengeBIERge - am 09.08.2009 08:17
Ich kann von so viel Platz auf dem Dachboden nur träumen. Wenigstens kann ich eine 5-Element-Antenne unterbringen und dazu noch eine UHF-Antenne auf dem Dachgebälg.

Möchte aber v.a. auf die UKW-Antenne, auch wenn sie nur auf dem Dachboden ist, nicht verzichten, da dort schon auch sehr nette Empfänge möglich sind. So kann ich in Augsburg z.B. noch Radio Seefunk halbwegs ordentlich hören, direkt neben dem Hohenpeißenberg. Das schätze ich schon sehr.

von Bengelbenny - am 09.08.2009 08:22
Zitat
WiehengeBIERge
@ DX-Project-Graz
Ist die 9 Element selbstgebaut?


Ja, aus dem Hause Vogelsberger mit dem wetterfesten Tupper-Dipolkasten ;-)
Sehr zu empfehlen! Das Ding hat mir schon sehr interessante Empfänge beschert. Einige Scatter im Degen sind nun ständig empfangbar mit Yagi+Sony und vorallem die O=Werte der Empfänge sind deutlich besser als mit der schrottigen Conrad 5-Element die ich bisher hatte.

von DX-Project-Graz - am 09.08.2009 11:27
Ah ja. Kam mir gleich so bekannt vor :D.

von WiehengeBIERge - am 09.08.2009 11:30
Hier mal ein Foto von der engen Dachluke aus, Richtung Nordost. Relativ gut erkennen, kann man die Autobahnbrücke "Schlittenbachtal" und dahinter die Firma "Kostal"




Aber, den richtigen Ausblick fängt diese Kamera nicht ein :-(

von 88,7 MHz - am 21.08.2009 12:41
@88,7: Was ist aus dem Projekt geworden?

@DX Project Graz: Ist deine UKW-Antenne bauähnlich der 9 Elementeyagi von Tripol?

von B.Zwo - am 18.10.2013 20:32
Die Antenne steht jetzt schon über 4 Jahre an der Stelle , angeschlossen am Sony XDR - F1 und Bayern via Kreuzberg ist ständig empfangbar, manchmal sogar der Ochsenkopf. Salzburg hatte ich schon empfangen können, ich glaube das war letztes oder vorletztes Jahr.. Es hat sich gelohnt.

von 88,7 MHz - am 19.10.2013 08:31
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