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Sender Radio Bremen und Steinkimmen

Startbeitrag von MatthiasW. am 26.10.2002 18:04

Radio Bremen und der NDR Sender Steinkimmen.

Wie weit gehen die Sender? Wo kann man sie regelmäßig emfangen? Reichte der alte Standort von Radio Bremen im Leher Feld (Nähe Uni an der Autobahn) UKW-mäßig weiter? Wie weit geht die Mittelwelle von Bremen eins auf der 936 KHz?
Welcher Standort ist die bessere Wahl, Bremen Walle oder das benachbarte Steinkimmen (bei Delmenhorst)?

Die 50 interessantesten Antworten:

Bei Hamburg:

ja, Leher Feld ging besser. Kein Wunder, der Turm war AFAIK höher. Oberneuland mit etwa 300 Meter wäre auch knapp 100 Meter höher als die derzeitigen 195 Meter Antennenhöhe. Damit hätte RB auch in Hamburg weiter relativ gut mobil gehört werden können.
Trotzdem ist Bremen hier besser als Steinkimmen. Liegt natürlich auch an den besseren Frequenzen, aber selbst die freie 99,8 MHz geht meist nur bei angehobenen Bedingungen ohne Außenantenne. Die Mittelwelle geht hier ständig rein.

von Ole - am 26.10.2002 18:16
Westerländer:

Was ging auf Römö noch so alles? Ich bin alle paar Jahre mal in der Gegend und hatte letztes Jahr auf Fanø gerade mal folgenden Bandscan erstellt:

88,7 DR P1 (Ølgod)
89,1 Radio Nora (Sylt)
89,6 NDR 1 Welle Nord (Sylt)
89,8 Klassik Radio (Sylt)
90,9 NDR 1 Welle Nord (Sylt)
92,3 DR P3 (Ølgod)
92,7 NDR Info (Sylt)
93,2 NDR 2 (Flensburg)
93,5 Arkens Radio (Esbjerg)
94,3 NDR Radio 3 (Sylt)
95,1 DR P1 (Aabenraa)
95,6 N-Joy Radio (Sylt)
96,1 NDR Radio 3 (Flensburg)
97,2 DR P3 (Aabenraa)
97,7 DR P4 (Ølgod)
99,0 DR P4 (Ølgod)
99,9 DR P4 (Aabenraa)
101,4 R.SH (Flensburg)
101,7 Radio Victor (Esbjerg)
102,1 DR P2 (Aabenraa)
102,5 DR P2 (Ølgod)
102,8 R.SH (Sylt)
103,3 Deutschlandfunk (Flensburg)
103,7 DR P4 (Esbjerg) -> nach Koordinaten bei Andreas steht der vielmehr auf Fanø irgendwo bei Nordby. Wundert mich, denn in Esbjerg steht bereits ein recht hoher (40- 50 m?) Gittermast mit zwei-drei Yagis dran. In FM-List sind die Koordinaten auch etwas verschoben. (?)
104,8 delta radio (Sylt)
105,4 Radio Victor (Esbjerg)
106,8 Radio Victor (Esbjerg)

+ div. dänische Lokalradios (v.a. Holsted, Victor und Arkens auf diversen Frequenzen). Selbst Delta aus Flensburg ging nicht mehr. (-> Andreas, kannst du mal das Diagramm posten? Der Einzug nach NW muß ordentlich sein)

Aber seit wann sendet BFBS R1 von Steinkimmen? Meinst du Visselhövede?

von Ole - am 26.10.2002 19:23
In Langenselbold, 25 km ONO Frankfurt am Main, geht Steinkimmen noch auf 2 Frequenzen ständig und ohne allzu grosse Mühe, ein Satellit 700 mit Teleskopantenne reicht da:
99,8 NDR 2 und 105,7 Antenne Niedersachsen
gehen da ständig, wobei NDR 2 da besser geht als die Antenne.
In der Champagne in Frankreich, am Lac du der, da geht Steinkimmen auch ständig, Antenne auf 105,7. NDR 3 auf 94,4 und FFN auf 102,3 gehen da noch als reglmässige Tropo-Scatter. Bremen geht aber weder in Langenselbold noch am Lac du der ständig.

von dxbruelhart - am 26.10.2002 20:31
Mein Eindruck ist auch, daß der RB-Sender Leher Feld weiter reichte.
In Hamburg geht doch aber die 93.8 und die 88.3 sowie der DLF an vielen Stellen mobil noch gut zu empfangen.


Hier mal die Frequenzen vom Waller Turm in HB im Überblick:

bremen eins: 93.8
100 KW, Hauptstrahlrichtung in Grad: 047, 157, 267

Nordwestradio: 88.3
100 KW, Hauptstahlrichtung in Grad: 047, 157, 267

Funkhaus Europa: 96.7
50 KW, Hauptstrahlrichtung in Grad: 056, 157, 267

bremen vier: 101.2
100 KW, Rundstrahlung


Deutschlandfunk: 107.1
100 KW, Rundstrahlung (bin mir nicht sicher???)

des weiteren:
Radio Wir von hier auf 89.8, NDR Info auf 95.0 und Deutschlandradio Berlin auf 100.3 mit je 1 KW Rundstrahlung sowie Offener Kanal Bremen auf 92.5 mit 0.3 KW.



Steinkimmen:

NDR1 Niedersachsen: 91.1
100 KW, Rundstrahlung

NDR2: 99.8
100 KW, Rundstrahlung

Radio 3: 94.4
100 KW, Rundstrahlung

radio ffn: 102.3
100 KW, Rundstrahlung

Hitradio Antenne: 105.7
100 KW, Rundstrahlung

sowie
N-Joy auf 92.9 und NDR Info auf 98.2 mit je 1 KW Rundstrahlung.


Allein schon auf Grund der Richtstrahlung bei den "älteren" RB-Sendern sieht man, wie stark und bewußt Radio Bremen in niedersächsische Gebiete eingstrahlt :
1. Westlicher Hamburger Raum,
2. Richtung Nienburg, Neustadt, Hannover und
3. Richtung Oldenburg, Emsland.

Der Sender Bremerhaven übernimmt dann die Versorgung von Teilen der Küste und Wilhelmshaven und Cuxhaven.



von MatthiasW. - am 26.10.2002 20:33
@dxbruelhart:
Auch das entspricht meinem Eindruck. Der Standort Steinkimmen reicht weiter als der von RB. Besonders gut gehen die Frequenzen NDR2 auf 99.8 und Radio 3 auf der 94.4. Selbst z.B. in Winschoten (Niederlande) wechselt das RDS noch zwischen der näheren Auricher und der weiter entfernten, aber stärkeren Steinkimmener Frequenz. 105.7 und 102.3 machen dagegen schon eher schlapp. Radio Bremen ist in Leer schon etwas schwächer als die genannten Steinkimmener NDR-Frequenzen in Winschoten (nur mal so als Beispiel).



von MatthiasW. - am 26.10.2002 20:43
@ Ole:

Auch wenn "Westerländer" naheliegend ist, bin ich immer noch Westerwälder :-)

Stimmt. BFBS ist Visselhövede, nicht Steinkimmen.. diese Senderstandorte verwechsle ich schon seit ich sie kenne... :-(

Zum meinem Standort auf Römö: Ich hab mich einfach mit Satellit 700 und eingebauter Teleskopantenne und Papier auf den "Spidsbjerg", den höchsten "Berg" der Insel, gemacht und dort viele Stunden probiert, denn auf dem flachen Land zählt jeder Meter Höhe!!
Highlights meiner nichtdigitalisierten Logs (war schön öfter da oben, da hat sich einiges angesammelt, was nicht jedes Mal ging):

Sehr beobachtenswert ist die 97.0: Hier wechselt sich WDR 3 vom Teutoburger Wald mit NRK P3 aus Norwegen ab und das bei Normalbedingungen (je ca. 380km)! Beide Sender sind nicht gerade stark, aber, sofern man von der 97,2 aus Aabenraa nicht zu sehr beeinträchtigt wird, ungestört. Ebenfalls P4 NORGE kann oft auf 100.1 oder 101.0 empfangen werden.

Empfehlenswert ist es, die Antenne mal vertikal auszurichten, dann gibt es Holländer en masse! Testfrequenz ist die 101.0.. kommt R1 NOS, dann gehen auch viele andere Stationen aus Holland und zwar ständig!
Oft ist auch der Empfang der BBC-Programme aus Tacolnestone möglich!

Weitere interessante Sender:
92.1 NDR 2, Torfhaus
Sender Aurich
Steinkimmen (diesmal wirklich: z.B. 102.3 FFN)
103.6 Radio HH (auch auf der Cuxhaven-Frequenz! geht immer)
Interessant ist das jagen nach den Helgoland-Frequenzen. Einmal gabs Überreichweiten, da war NORA aus Helgoland stärker als RSH von Sylt...

Was auch noch ganz erwähnenswert ist:
Angefangen hat das ganze eigentlich eines morgens mit ziemlichen Störungen in den Fernsehprogrammen der Ferienanlage. Da ich draussen die teilweise gestockten Yagis auf einem Gittermast sah, war mir natürlich klar, dass die Programme alle terrestrisch geholt wurden (ARD, ZDF, NDR, RTL, SAT1, DR1, TV2) und auf spezielle Kanäle umgesetzt wurden. Es mussten also fürchterliche Überreichweiten herrschen. Das ganze war schon so "schlimm" geworden, dass das WDR-Fernsehen stärker wurde als der Sender Niebüll(?) von (damals noch) N3 und diesen damit weggedrückt hat!!!
Da ich mir meinen 6-Meter-Ausziehmast mit UKW-Kreuzdipol auf der Spitze mitgebracht habe, wurde dieser direkt für TV-Empfang missbraucht und damit das ganze Band durchsucht.. Innerhalb von ein paar Tagen konnte man den Weg der Überreichweiten verfolgen: NRW (auf UKW war WDR2 auf 99.2 zu der Zeit Ortssender), Holland (u.a. Fryslan TV total rauschfrei), GB (sehr oft dabei war Channel 4), Norwegen (NRK1), Schweden, Polen (POLSAT) und dann war der Spuk auch wieder vorbei. Während auf UHF Channel 4 präsent war, kam ich auf Band 1 dank Sporadic E in den Genuss von abwechselnd ORF und tve1 (Spanien) und auf UKW kam Radio aus Griechenland... so viel Überreichweiten auf einmal hab ich sonst noch nie erlebt... und das mit einem einfachen UKW-Radio-Kreuzdipol im Mai 2001.

von Westerwälder - am 26.10.2002 20:50
Ja, in Hamburg geht Bremen oftmals mobil noch gut, aber für ernsthaften Empfang rauscht es einfach an diversen Ecken zu stark. Zumindest hier im nördlichen Umland. Am brauchbarsten sind hier 93,8/88,3
96,5 ist zu schwach, 107,1 MHz taugt nix, da das RDS eh direkt auf 101,9 MHz umspringt.

Wo wir gerade bei RB sind: Gibt es in Bremerhaven einen Unterschied zwischen 89,3/100,8 und 92,1/95,4/104,3? Ich kenne hier einige Ecken, an denen Bremerhaven dauerhaft gerade unter RDS-Schwelle zu empfangen ist - allerdings nur auf den ersten beiden QRGs. Bremen geht dort gar nicht, dafür Cuxhaven mit RDS - 6 km weiter bei mir zu Hause kann man den Empfang vergessen, sowie Heide als stärkster NDR-Sender.

von Ole - am 26.10.2002 20:51
Westerwälder: *LOL, sorry :-) OK, soweit ist Westerland von Römö ja auch nicht :-))

OK, 18 m über NN macht da aufm platten Land natürlich ne Menge aus. Auf Fanø ist der höchste Punkt wahrscheinlich irgendne Düne mit ungefähr derselben Höhe. :-) Ich stand damals auf geschätzt höchstens 10 Meter über N.N. Wenn ich mal wieder da bin, werde ich mal schauen, was man auf "höher" gelegeneren Punkten empfangen kann.

AdamCurry: Nach allen Daten müßte Steinkimmen ja auch weiter reichen. Vergleiche nur mal die haat

Steinkimmen = 274 Meter
Bremen-Walle = 194 Meter

Entfernung zu mir aber

Steinkimmen = ca. 130 km
Bremen-Walle = ca. 110 km

Eventuell liegt Steinkimmen schlicht hinter dem Radio-Horizont, währenddessen Bremen knapp drinnenliegt. Denn Bremen fadet oftmals auch ganz nett, ein stabiler Empfang ist aktuell z.b. nur mit meinem Weltempfänger nicht möglich. Nach West wäre das natürlich umgedreht. Könnte es daran liegen?

von Ole - am 26.10.2002 21:03
@ Ole:
Auf den Bremerhavener Sender achte ich im Raum HH bzw. in SH nicht so, da regelmäßig der Bremer Standort - z.B. auf der A7 Richtung Norden - besser geht.

RB1 aus Bremerhaven auf der 89.3 (25 KW) müßte auch Richtstrahlung haben. RB4 auf 100.8 war früher schwächer, kann evtl. sein, daß sich im Zuge der Neuordnung der Programme da was geändert hat.



von MatthiasW. - am 26.10.2002 21:09
AdamCurry: Ich weiß nicht. Meine Aussage bezog sich hier aber auch auf meinen Weltempfänger aus dem Aldi, mit 3-Element geht Bremen natürlich ständig. Fast zumindest, selbst bei der Telekom im Kabel rauschte die damalige Hansawelle an einigen Abenden ordentlich. Frage mich jetzt aber nicht, wo die das empfangen, ich tippe auf den Postturm in Norderstedt an der U-Bahn Richtweg oder in Kaltenkirchen, dort an einem Turm auf der rechten Autobahnseite (von Süd kommend).
Mobil geht auf der Autobahn Bremen Eins bei mir auch bis ca. Neumünster. Aufm Bahnhof dort hats der oben besagte Weltempfänger vor kurzem auch geschafft. Aber bei einer Fahrt durch die Dörfer hier schwankt der Empfang logischerweise recht stark, hier gibt es natürlich auch mal einen "Hügel" oder die Bebauung, die den mobilen Empfang stört.

von Ole - am 26.10.2002 21:28
In St. Peter-Ording (da bin ich manchmal) ist RB auf allen Frequnzen sowohl vom Sendestandort Bremen als auch von Bremerhaven noch befriedigend zu empfangen, wobei die Bremer QRG`s stärker einfallen. Je nachdem, wie die atmosphärischen Bedingungen dort sind, sogar mit RDS. Die Sender aus Steinkimmen, insbesondere NDR 2 99,8 MHz haben Ortssenderqualität (RDS durchgängig).
In Frankfurt a.M., wo ich wohne, kann ich, seitdem der MW-Sender 936 kHz wieder durchgängig mit 50 kW sendet (zu Zeiten von "Funkhaus Europa" hat man abends auf 10 kW reduziert), das Programm abends mit O=3 empfangen. Die italienischen Stationen, die dort ebenfalls senden, stören zwar bisweilen, aber es hält sich erstaunlicherweise in Grenzen.

von Heinz Schulz - am 26.10.2002 21:40
@AdamCurry:
Seit wann wird auf den ersten 3 Bremen-Frequenzen mit Richtstrahlung gearbeitet? Laut Wittmoor-Liste 2002 wird auf allen Frequenzen mit Rundstrahlung gearbeitet.:confused:
Was die Empfangbarkeit betrifft, sind in Hannnover alle Bremen-Frequenzen bis auf die 96,7 MHz besser empfangbar als die Steinkimmen-Frequenzen. Bremen ist halt doch näher, da kann auch die höhere Antennenhöhe von Steinkimmen nichts wesentlich ausgleichen. Von Steinkimmen geht die 99,8 am besten, gefolgt von der 94,4. Die 91,1 wird von der 90,9 (Hannover) trotz 200 KHz Abstand schon ziemlich gestört. Die 102,3 und die 105,7 gehen gar nicht. Von den Bremen-Frequenzen schneidet die 96,7 mit nur 50 KW gegenüber den 100 KW-Sendern deutlich schlechter ab. Die 101,2 ist auch ein Problemfall: Hier macht vor allem die 101,4 (Brocken/100 KW) den Empfang von Bremen4 mit gewöhnlichen Empfängern schwer. Manchmal stört sogar hr3 auf 101,2 vom Habichtswald Bremen4. Zum Schluss noch eine Frage: Warum darf die 96,7 nur mit 50 KW betrieben werden?

von Hannoveraner - am 27.10.2002 12:52
@ Hannoveraner:

Auf den ersten drei RB-Frequenzen wird definitiv mit Richtstrahlung gearbeitet. Das hat auch historische Gründe. RB war bereits früher auf niedersächsische Hörer angewiesen und strahlte bewußt verstärkt in niedersächsische Regionen mit dichterer Besiedlung. Wenn Du Dich z.B. noch an die Hansawelle erinnerst, wirst Du vielleicht auch bemerkt haben, daß RB die gegen NDR2 positioniert hatte und bewußt dort auf übertriebenen Lokalkolorit im Programm verzichtet hatte. Das galt auch für das bundesweit geschätze Radio Bremen 2 (88.3). Die vierte Frequenz, Bremen 4, kam Mitte der 80er hinzu. Dort begann man zunächst mit geringerer Sendeleistung, wenn ich mich recht erinnere, zunächst mit unter 10 KW. Das wurde dann auf 25 KW später erhöht, danach wurde dann mit 100 KW gefahren. Bevor der HR3-Sender Habichtswald den Sendebetrieb aufnahm, war RB4 auch noch recht gut im Hannoveraner Raum zu hören. Das änderte sich mit der Inbetriebnahme schlagartig. Der HR3-Sender beginnt spätestens 70 KM süd-östlich von Bremen das RB4-Programm zu stören. In Hannover selbst dominiert eigentlich bereits HR3. So ab Garbsen stören sich beide Frequenzen gleich stark. Diesen Sachverhalt hatte ich damals als Schüler Radio Bremen 4 einige Male schriftlich geschildert. Das schien die aber nicht weiter zu interessieren - oder sie hatten es nicht begriffen, daß HR3 deren Frequenz empfindlich stört - statt dessen bekam ich eine Autogrammkarte von einem RB4-Moderator (dessen Namen ich hier wohl besser nicht schreibe) und ein kurzes Dankschreiben.

Seitdem der DLF in Hannover die 94.0 in Betrieb genommen hat, ist auch der Empfang von RB1 auf der 93.8 im engeren Umkreis der DLF-Frequenz gestört. Ebenso im Raum Bad Oeynhausen - Minden, dort stört auch ein DLR-Sender mit 0,5 KW auf der 93.9 MHz.



von MatthiasW. - am 27.10.2002 14:33
@ Marcus:

Bremerhaven:

bremen eins:
89.3 MHz, 25 KW

NordwestRadio:
95.4 MHz, 25 KW
Das NordwestRadio ist Nachfolger von Radio Bremen 2 und wird gemeinsam mit dem NDR betrieben. Radio Bremen 2 sendete früher in Bremerhaven auf der 92.1 MHz. Auf der 95.4 wurde das Schlagerprogramm Radio Bremen Melodie ausgestrahlt, welches ebenfalls eingestellt wurde.

Funkhaus Europa:
92.1 MHz, 25 KW

bremen vier:
100.8 MHz, 25 KW


Interessant ist auch, daß Radio Bremen dem NDR seine UKW-Frequenzen der 5. Kette überläßt und dort komplett NDR Info ausgestrahlt wird. Früher gab es hier Übertragungen politischer Dabatten. Als der NDR diese Frequenzen für sein viertes Programm nutzen konnte, wurde zunächst die RDS-Senderkennung "NDR 4 RB" ausgestrahlt. An Tagen mit politischen Debatten nutze RB die Frequenzen dann noch gelegentlich und schaltete das NDR4 Programm ab. Seit einiger Zeit wird nach meinem Eindruck nur noch NDR Info (so heißt der Sender ja jetzt) von den beiden Sendern mit ihren Standorten im Land Bremen für den NDR abgestrahlt.



von MatthiasW. - am 27.10.2002 14:50
@AdamCurry:
Interessant! Ich frage mich nur immer wieder, warum man für Bremen4 nicht die 107,1 genommen hat? Die 101,2 hat es in Niedersachsen und in Hamburg nämlich wirklich schwer. Was hr3 auf 101,2 betrifft, kann ich deine Beobachtungen nicht bestätigen. Meinen Erfahrungen nach, dominiert in Hannover überwiegend Bremen4 auf der 101,2. Erst weiter südlich Richtung Springe oder Hildesheim muss sich Bremen4 hr3 geschlagen geben. Außerdem hatte ich bisher immer angenommen, dass für das Durchschlagen von hr3 auf 101,2 Tropo-Wetterlagen verantwortlich sind.

von Hannoveraner - am 27.10.2002 15:06
Komisch. So selten bin ich in Hannover eigentlich nicht. Meine Erfahrungen sind, daß spätestens ab Hannover Nord HR3 dominiert. Wenn ich am Messeschnellweg z.B. lang fahre, kommt eigentlich fast nur noch HR3 auf der Frequenz, sogar mit RDS. In Laatzen hat RB4 keine Chance mehr. Auf jeden Fall wird RB4 ja noch ins Kabelnetz von Hannover eingespeist.

Zur anderen Frage:
Radio Bremen 4 startete ja als Musikradio nach anglo-amerikanischem Vorbild (und die Frequenzsituation war eine andere als heute). Damals waren auch die Frequenzen wichtig, die wurden im Programm bejingelt und es gab Sendenamen. So bot es sich an, in Bremen auf die 101.2 und in Bremerhaven auf die benachbarte 100.8 zu gehen. Man konnte z.B. so Sendenamen wie "101-Mix" usw. nutzen. Außerdem wilderte man auch noch direkt in der Nähe der Frequenzen von ffn (102.3) und NDR2 (99.8).



von MatthiasW. - am 27.10.2002 15:19
@AdamCurry:
Ab Laatzen kann es mit dem RB4-Empfang tatsächlich schon kritisch werden. Als Laatzen noch eine eigene Kabelkopfstation hatte, wurde RB4 auch nicht eingespeist. Erst seit Laatzen ans hannoversche Kabelnetz angeschlossen ist, wird auch RB4 eingespeist.
zu Ole:
Die 101,2 Habichtswald sollte der hr lieber für hr xxl benutzen. Die entstehenden Empfangslücken von hr3 können bestimmt mit freiwerdenden xxl-Frequenzen (z.B. 100,1) geschlossen werden.

von Hannoveraner - am 27.10.2002 16:18

Re:

Die 101,2 ist extra gekommen, da viele Gebiete von Nord-West-Hessen nur verzerrt vom Meissner versorgt werden.
Auf der Autobahn sollte man so oder so nur die Habichtswald-Sender anwählen, da diese einfach gut reinknallen :-)

Interessant ist es zu beobachten , dass immer nur irgendwelche hörerlose Jugendradios irgendwo aufgeschaltet werden sollen. Das scheint wohl ein allgemeines Problem der Foren zu sein !

von Der Hörer - am 27.10.2002 16:47

Re:

Der Hörer:

soweit ich weiß, ist die 101,2 vorwiegend für die Autobahnversorgung gedacht. Für den Standort Hohes Gras war ursprünglich ja auch nur eben diese 101,2 MHz für die "Autofahrerwelle" hr3 vorgesehen. Ich frage mich nur, auf welcher Autobahn die Hoher Meißner-Sender in Verbindung mit Rimberg und Sackpfeife schwächeln. Auf der A7/A5 nach Frankfurt hatte ich mit hr1 in Nordhessen nie Probleme. Erst im weiteren Verlauf zischelts dann sehr häufig. Auch auf der A4 nach Erfurt gibt es Ecken, die ein deutliches Rauschen resultieren lassen. Dort wechselte mein RDS aber eh nur zwischen 89,5/97,7 und 106,2.

von Ole - am 27.10.2002 17:34

Re: RB4

...auf jeden Fall kann ich mich noch gut an die RB4-Jingles aus den Anfangszeiten erinnern:

Ob im Autoradio-
oder mit'm Walkman auf'm Clo,
hier ist Radio Bremen Vier in Eurem Radio:
auf UKW hunderteins Komma zwo!

(...) und der Bremerhavener macht
sein's auf hundert Komma acht!

Hier in der nördlichen Region Hannover (Wedemark) geht
93,8 fast in Ortssenderqualität (billig-Radiowecker)
88,3 etwa auch so wie 93,8
101,2 wird je nach Ausrichtung der (Teleskop- bzw. Draht-) Antenne von SAW auf 101,4 vom Brocken angekratzt
96,7 ist etwas schwächer, aber sauber
95,0 und 89,8 gehen nur mit gutem Tuner und Richtyagi, dann aber stabil.

Gruß Torsten.

von Torsten - am 27.10.2002 17:41

Re:

@ Thorsten
Da waren noch Zeiten *schwärm* Müsste einen dieser "Raps" müsste ich noch auf ner Uralt-Cassette haben.

@ Adam
Wann hat RB den Standort gewechselt?

Raum Osnabrück:
Gut gehen hier 88,3 und 93,8. 96,7 hat seit 95 mit N-Joy aus Lingen (96,6) zu kämpfen, 101,2 konnte sich bis vor ein paar Wochen nördlich der Stadt gegen WDR4 von Langenberg (101,3) durchsetzen, aber das DLR Berlin hat in Tecklenburg von 101,0 auf 101,1 gewechselt und der Sender hat nen ziemlich guten Standort. Essig mit RB4 im Auto *grrrrrr*
Steinkimmen geht auf allen 100kW-Frequenzen fast in Ortssender-Quali. Interssant: Fährt man von Osnabrück in Richtung Bad Oeynhausen/Hannover wechselt RDS schnell auf die Steinkimmener Frequenzen. Zur Info: Osnabrück wird mit 8kW (NDR1, NDR2, Radio 3) bzw 10kW (die Superhits und Abwechslung hoch drei) versorgt.

von Staumelder - am 27.10.2002 17:54

Re:

Staumelder: Der Wechsel muß 1996/1997 gewesen sein. 1995 plante man noch, einen neuen UKW-Sendemast in Eigenregie im Naturschutzgebiet Oberneuland zu bauen. AFAIK 300 Meter hoch und für die Abstrahlung von Das Erste und den fünf UKW-Programmen. Da kamen aber die Naturschützer und nach starkem Druck entschied man sich (wohl auch unter dem Aspekt, Geld für Personal zu sparen), die Sender bei der Post zu parken. Ob Radio Bremen die Sender dort noch selbst betreut oder das von der Telekom machen läßt, weiß ich nicht. Ich tippe aber auf letzteres, denn vor zwei Jahren wurde auch der Senderstandort in Bremerhaven am Bürgerpark aufgelöst (steht er noch) und die RB-eigenen Sender in einer herbstlichen Nacht-und-Nebel-Aktion (ok, es war wenigstens Nacht und Nebel :-) ) in einer Nacht nach Schiffdorf zum Telekom-Sender gebracht. (Kann sein, dass damit gleichzeitig die Sendeleistung der 100,8 (eine der 6,5 kW-QRGs AFAIK) raufgefahren wurde. Ich werde da mal bei Radio Bremen anfragen.).

von Ole - am 27.10.2002 18:46

Re:

Torsten:

"...auf jeden Fall kann ich mich noch gut an die RB4-Jingles aus den Anfangszeiten erinnern:

Ob im Autoradio-
oder mit'm Walkman auf'm Clo,
hier ist Radio Bremen Vier in Eurem Radio:
auf UKW hunderteins Komma zwo!

(...) und der Bremerhavener macht
sein's auf hundert Komma acht!"

Hallo Torsten,

richtig, daran entsinne ich mich auch. Das lief glaube ich einen ganzen Monat vor dem Sendestart als Endlosband auf der 101.2. Axel P. Sommerfeld, Bertold Brunsen, Eva Schütte und Wolfgang Hagen von RB4 haben das (glaube ich) intoniert.


Staumelder:

@ Adam
Wann hat RB den Standort gewechselt?

Tja, wann war das. Nach der Sprengung des Turmes am Leher Feld lief kurze Zeit nur ein RB Programm, das war die Hansawelle und zwar über die Mittelwelle. Hatte das abends gehört, das fällt mir noch ein. Könnte so 1998 (oder evtl. etwas eher?) gewesen sein?


Marcus:

Ich habe eine alte UKw Frequenzliste grfunden und wid Bremerhaven zweimal 25 KW und zweimal mit 6,5 KW betrieben?? Wisst ihr was darüber

Richtig. Es gab zunächst nur Radio Bremen 1 (besser bekannt als die Hansawelle) und Bremen 2. Später kam das 3. Programm hinzu und dann auch noch Bremen 4. Wie in Bremen wurden auch in Bremerhaven die früheren Ketten gut mit Sendestärke sowie Richtstrahlung ausgestattet. das später hinzugekommene Radio Bremen 3 hat in HB z.B. auch nur 50 KW (obwohl man das eigentlich nicht merkt). In Bremerhaven wurden zunächst nur RB1 und RB2 mit 25 KW ausgestrahlt, jetzt haben alle Programme 25 KW.

Haupt-UKW-Sender ist für RB aber eindeutig der Bremer Sender. Die Reichweite von Bremerhaven ist nicht so dolle.



von MatthiasW. - am 27.10.2002 18:49

Re:

Nachtrag: Einen Turm gibts in Oberneuland jetzt trotzdem: den kleinen für die Mittelwelle. Inwiefern das für die Umwelt jetzt förderlicher ist, weiß ich aber auch nicht :-)

AdamCurry: mal ganz kurz. Wieso redest du ständig von Richtstrahlung in bestimmte Gebiete? Werden hier mehr als 100 kW ERP abgegeben? Sonst wäre es doch eher förderlicher, 100 kW ERP rund abzustrahlen.

von Ole - am 27.10.2002 18:54

Re:

Ole:

"AdamCurry: mal ganz kurz. Wieso redest du ständig von Richtstrahlung in bestimmte Gebiete? Werden hier mehr als 100 kW ERP abgegeben? Sonst wäre es doch eher förderlicher, 100 kW ERP rund abzustrahlen."

Hauptstrahlrichtung der UKW-Sender eins und zwei ist Richtung HH, NI - H (Hauptrichtung) und OL. Hatte das auch von einem RB-Techniker bestätigt bekommen. Das merkt man auch, die 93.8 oder die 88.3 kommt noch z.B. in Wunstorf problemlos rein, die mit 100 KW rund abgestrahlte 101.2 hat nicht nur auf Grund der HR3-Störung dort schon Probleme.

Die Mittelwelle soll früher, wie ich gehört habe, auch Richtung Linz / Österreich (also Richtung Süd-Osten) gerichtet gewesen sein. Wie das heute mit der Mittelwelle ist, weiß ich nicht. Das stimmt, der Sender steht in Oberneuland, einem noblen Bremer Wohnviertel.

von MatthiasW. - am 27.10.2002 19:03
@MatthiasW.:
Ich habe heute noch mal den Empfang von RB 4 in Hannover ( vor allem in den östlichen Stadtteilen) getestet. Ich muss eingestehen, dass hr3 auf 101,2 doch öfter, als ich es bisher beobachtet habe, den RB 4-Empfang stört. Die Störungen nehmen wohl Richtung Osten zu.
Besonders übel ist der Empfang von RB4 auf dem Südschnellweg: Dort macht ein Mischprodukt aus NDR2 und Radio3 RB4 platt. Der Störnebel vom Hemminger Sender hat einen ungefähren Radius von 4 km !!:-(

von Hannoveraner - am 10.11.2002 16:53
Bremerhaven geht auf Wangerooge schwächer als erwartet. Ich hätte etwa ein gleich starkes Signal wie aus Aurich (25 kW-Sender) erwartet. Dagegen ist selbst die 96,4 aus Aurich noch ein Stück stärker als die Frequenzen aus Bremerhaven. Geht man auf die "Aussichtsdüne", welche gut 18m über NN hat, wird das Signal zwar stärker, erreicht aber immernoch nicht die Stärke von Aurich. Auch auf dem alten Leuchtturm ist Bremerhaven noch geringfügig schwächer. Ich schließe daraus, daß die Schwerpunkthöhe in Bremerhaven gegenüber Aurich deutlich tiefer liegen muß, sollte mit 25 kW gen Westen geblasen werden.
Wie weit geht denn Bremerhaven nach West? Norderney? Borkum? Westfriesische Inseln?

von Thomas (Metal) - am 10.11.2002 17:01
@ Hannoveraner: Genau. Auf Höhe Garbsen / B6 sind hr3 und RB4 etwa gleich stark und liefern sich nette Gefechte. Richtung Norden wird ganz allmählich RB4 stärker, aber ein Hörgenuß stellt sich frühestens ab NRÜ ein - und auch da gibt´s immer noch ein Grisseln.

@ Thomas (Metal): Ein guter mobiler Empfang der RB-Sender aus Bremerhaven ist bis etwa Jever / Esens möglich. In Aurich ist´s schon fast vorbei. RB aus Bremen kommt da bereits stärker durch.



von MatthiasW. - am 10.11.2002 17:23
@Matthias W:
Die Übertragungen aus dem Parlament laufen immer noch auf NDR Info-Sender Bremen.
Gleichzeitig sind sie jetzt übrigens auch im TV-Programm vom OK-Bremen, und damit auch im Internet zu sehen.

@Ole:
Die Wartung geschieht von Telekommitarbeitern.



obiges Bild zeigt die ehemalige Sendeanlage im Leher Feld.
Das Bild kommt von Radio Bremen aus dem Jahr 1979 und ist im Original A4 groß.

tschau
Roland



von rolandk - am 29.11.2004 14:02
Ich finde den Kampf zwischen 101.2 und 101.1 Kaltenkirchen auf der A1 hinter Rosengarten von Hamburg kommend immer recht interressant. Durch die huegelige Landschaft wechselt es da immer ne Zeit lang welcher der beiden gerade wen platt macht. Im Kabel HH wird Bremen4 glaube ich ueber ADR eingespeisst (meine jedenfalls Artefakte rauszuhoeren). Hat uebrigens keinen Audio Pegel Limiter weshalb das Aussteuern bei Analogaufnahmen noch richtig spass macht.

von Nordlicht2 - am 29.11.2004 21:36
Nordlicht2:

Das dämliche ist ja, dass der "Kampf" zwischen Bremen 4 und Radio Nora auf der A1 eigentlich beide Programme zwischen Tostedt und Sittensen zumindest in Standardradios komplett untauglich zum hören macht. Ständig rauscht die jeweils andere Station rein oder überlagert den Feindsender gleich ganz. Bei Bremen 4 ist noch ein Ausweichen auf die 100,8 MHz möglich - allerdings ist die Feldstärke da dann doch im Vergleich teilweise deutlich niedriger.

von -Ole- - am 30.11.2004 16:34
An meinem alten Wohnort Hanerau-Hademarschen (bei Itzehoe) kommen mit Sangi aus Bremen am besten die 93,8 und die 88,3 (teilweise auch mit RDS). Die 96,7 konnte ich nicht oder nur schwach loggen, die 101,2 wird von NORA auf 101,1 plattgemacht. Aus Steinkimmen kann man in Hademarschen nur 91,1 empfangen, da alle anderen QRGs sich neben Ortssendern befinden. Aus Bremerhaven sind alle 4 Radio Bremen-QRGs annehmbar zu hören, allerdings meist ohne RDS. Die 100,8 von bremen vier hat mit Klassik Radio aus Schleswig zu kämpfen, setzt sich aber durch (mit Säuseln im Hintergrund).

von Mittelholsteiner - am 01.12.2004 12:09
*erneut ausgrab* :)

Da ich heute in Wilhelmshaven war, konnte ich einmal mehr die Reichweite vom Sender Steinkimmen miterleben. Der Empfang war in und vereinzelt um die Stadt manchmal etwas verkratzt und nicht mehr unbedingt bombig, zumindest wenn man nur mit einem Single-Tuner von der Stange dort umher fährt. Dabei betrug die Entfernung gerade mal 57km, ich hätte gedacht dass die 100kW-Sender auch WHV noch bis in die letzte Ecke knisterfrei versorgen. Auch in Bremerhaven, was ja eine nahezu gleichgroße Entfernung zu Steinkimmen aufweist, ist selbst der mobile Empfang der starken UKW-Sender auch nicht mehr so optimal wie vermutet (daher ja schon Füllsender beim NDR). In östliche Richtung werden die Steinkimmen-Frequenzen nach meinen Erfahrungen auch schon hinter Verden wieder verlassen. Wenn ich an all das denke, frage ich mich wie weit der Sender denn nach Westen Richtung NL kommt. Bis zur Grenze sind es ja doch noch um die 80 Kilometer...

Wie ist denn der Empfang von 99.8 und Konsorten in Papenburg oder z.B. entlang der A31? Und in wie weit sind Lingen und Aurich dort die bessere Wahl?

von Dr. Antenne - am 26.07.2010 21:45
Ist ja witzig.

Hier hinter Braunschweig (am Elm) ist Steinkimmen (187 Km) und Bremen-Walle (172 Km) teilweise recht beifahrertauglich.
Richtung Braunschweig verschlechtert sich der Empfang erstmal und taucht aber später wieder auf.

An der Unterdachantenne bei entsprechender Ausrichtung auch RDS. Ausnahme Bremen 4, wird vom Habichtswald torpediert, egal wie die Antenne gerichtet ist.

Aktuell ist meine Dachantenne jedoch anders ausgerichtet. Auf den Frequenzen von Bremen und Steinkimmen empfange ich daher andere Programme.
Ausnahme 99,8 NDR2 von Steinkimmen. Kommt immer irgendwie, trotz falscher Ausrichtung.

Auch DVB-t von Bremen und Steinkimmen habe ich schon mehrfach mit ner Unterdachantenne empfangen.

von bikerbs - am 26.07.2010 22:37
Zitat

Dabei betrug die Entfernung gerade mal 57km, ich hätte gedacht dass die 100kW-Sender auch WHV noch bis in die letzte Ecke knisterfrei versorgen.


Flachland eben. Smilde schafft auch nicht so viel mehr, genauso wie Lopik. Hier in 64km Entfernung geht Smilde auch nicht so pralle im Auto. Im Harz stellt man halt 200m Mast auf eine 500m Erhöhung und hat damit eine weitaus größeres abdeckungsgebiet dann ein 300m Mast auf 5 Meter.

von Jassy - am 27.07.2010 19:34
@ Dr. Antenne

Danke für deine korrekten und absolut zutreffenden Aussagen bzgl. UKW- Empfang in WHV. Man wollte mir das nie so recht glauben.
WHV ist und bleibt unterversorgt, was UKW der "Platzhirsche" angeht. Und das betrifft nicht nur Steinkimmen, Aurich ist hier genauso doof zu empfangen.

Entlang der A31 spielt Steinkimmen keine Rolle - Papenburg und Umgebung hat noch Aurich, direkt dahinter übernimmt die 97,8 aus Lingen.

von HAL9000 - am 27.07.2010 20:22
Zitat
HAL9000
@ Dr. Antenne

Danke für deine korrekten und absolut zutreffenden Aussagen bzgl. UKW- Empfang in WHV. Man wollte mir das nie so recht glauben.
WHV ist und bleibt unterversorgt, was UKW der "Platzhirsche" angeht. Und das betrifft nicht nur Steinkimmen, Aurich ist hier genauso doof zu empfangen.


Da hättest Du auch nur mich fragen brauchen. :D Ich kann es ebenfalls bestätigen, wenn ich an meine Fahrten Richtung Hooksiel denke. Steinkimmen ist nicht mehr absoluter Ortssender und Aurich ist zu weit westlich, um die komplette ostfriesische Halbinsel störungsfrei zu versorgen. Aber weiter östlich wäre es Käse für Borkum, da genannte Insel sehr weit westlich liegt und auch eigentlich schon von Aurich unterversorgt ist. Wie ist es eigentlich mit der 101,8 MHz des Deutschlandfunks? Geht diese noch in WHV ordentlich?

Zitat
HAL9000
Entlang der A31 spielt Steinkimmen keine Rolle - Papenburg und Umgebung hat noch Aurich, direkt dahinter übernimmt die 97,8 aus Lingen.


Das stimmt so nicht. Habe ich neulich noch mit meinem Degen austesten können. Es gibt eine Landzunge zwischen Rhede (Ems), Dörpen und Lahden, in der sowohl Aurich als auch Lingen Probleme haben. Hier hilft Steinkimmen bestens aus. Weiter westlich dürfte es aber auch nicht gehen, sonst wäre ganz schnell Ebbe mit Steinkimmen. :D

von NurzumSpassda - am 27.07.2010 20:56
@ HAL9000:
kein Ding dafür ;) . Irgendwo hatte ich hier von schlechtem Empfang in Wilhelmshaven vorher auch schon mal gelesen gehabt.


Leider hatte ich keine Gelegenheit mal in WHV-Süd nahe des Marinemuseums (war das Ausflugsziel) zu scannen. Dabei hätte mich schon interessiert, wie speziell auch die 101.8 in WHV ankommt. Auch die 104,9 mit angeblicher Ausblendung nach Osten hätte mich interessiert.

Guter Empfang von NDR 2 war eigentlich nur oben auf dem Deich, weiter unten oder hinter dem Deich fing die 99,8 wie gesagt zu schwächeln an. Die 98,1 wurde (soweit ich das verfolgen konnte) nicht einmal angewählt. Mit dem Technisat Radio aus dem anderen Auto wäre der Empfang wohl allgemein besser gewesen, aber ohne zweite Antenne wird man wohl einfach keinen wirklich zufriedenstellenden Empfang in und um WHV erreichen. Das musste ich mir auch nochmal denken, als in der Innenstadt ein Golf III mit zwei 16V-Dachantennen vorbeigerauscht kam. Der Besitzer hatte dafür wohl bestimmt seine guten Gründe... :D .

Wenn man überlegt, dass z.B. die 97,6 aus Visselhövede mit nur 30kW und einer sogar etwas niedrigen Antenne auch schon über 50 Kilometer weit knisterfrei durchkommt, wundert es mich, dass Steinkimmen mit 100kW und einer höheren Antenne nur geringfügig weiter reicht.

von Dr. Antenne - am 27.07.2010 22:05
Ich war früher mit meinen Eltern oft in Dangast in Urlaub, gehört zu Varel und liegt direkt gegenüber von WHV am Jadebusen, man blickt direkt auf die Stadt. In Dangast ist Steinkimmen (99,8) Ortssender, Aurich (98,1) fällt schwächer ein. Das ändert sich genau auf halber Strecke Richtung WHV entlang der A29, erst kurz vor Wilhelmshaven ist Steinkimmen angekratzt während Aurich gleichzeitig stärker einfällt als in Dangast und Varel. Wenn man aus südl. Richtung auf der A29 die Ausfahrt nach Varel nahm war auf den blauen Radioschildern bis kurz vor der Ausfahrt "NDR 2, 99,8 E" zu lesen. Fuhr man aber weiter an Varel Richtung Norden vorbei stand auf dem folgenden Radioschild "NDR 2, 98,1 E". Früher stand sogar noch "98,15" auf den Schildern, die 5 wurde später einfach überdeckt, was man bei genauerem hinsehen erkennen konnte.

von Rosenelf - am 27.07.2010 23:22
Zitat
HAL9000
@ Dr. Antenne

Danke für deine korrekten und absolut zutreffenden Aussagen bzgl. UKW- Empfang in WHV. Man wollte mir das nie so recht glauben.
WHV ist und bleibt unterversorgt, was UKW der "Platzhirsche" angeht. Und das betrifft nicht nur Steinkimmen, Aurich ist hier genauso doof zu empfangen.

Weswegen ich nicht verstehe warum man nicht aus Nordosten auffüllt. Da wäre Cuxhaven doch eine Alternative, wenn man denn auch die UKW-Sender zum Fmt verlagern würde und mit ND senden könnte. Ich kenn die Situation von Wangerooge. Dort ist allerdings ganz klar Aurich außer bei N-Joy der Platzhirsch, was auch wenig verwundert, man sieht den Sendemast. So als Tip: Auf die Aussichtsdüne und dann in Richtung Anleger schauen. Was allerdings Cuxhaven betrifft ist es dort ein Trauerspiel: Man sieht auch den NDR-Mast, aber es kommt normalerweise kaum was an; zumindest nicht das Signal was man erwarten würde. Setzt aber Tropo-Überreichweite ein, geht der Empfang sehr schnell als Ortssender durch.
Das HBV auch in WHV nicht besonders gut ankommt habe ich mir fast schon gedacht, da man in HBV nicht einen extremen Antennenschwerpunkt hat. Und da ist offensichtlich so auf dem flachen Land bei 50 bis 60 km bereits eine Grenze erreicht.
Andererseits bieten diese Gegebenheiten natürlich die Möglichkeit für häufige Tropo-Überreichweiten. Irgend ein Mückenschiß in der Luft und schon ist das Signal da. Dennoch sind mir da die ständigen Mittelgebirgsreflexionen deutlich lieber, weil eben damit permente Fernempfänge ohne Fading möglich sind.

von Thomas (Metal) - am 28.07.2010 06:19
Zitat
Thomas (Metal)
Zitat
HAL9000
@ Dr. Antenne

Danke für deine korrekten und absolut zutreffenden Aussagen bzgl. UKW- Empfang in WHV. Man wollte mir das nie so recht glauben.
WHV ist und bleibt unterversorgt, was UKW der "Platzhirsche" angeht. Und das betrifft nicht nur Steinkimmen, Aurich ist hier genauso doof zu empfangen.

Weswegen ich nicht verstehe warum man nicht aus Nordosten auffüllt. Da wäre Cuxhaven doch eine Alternative, wenn man denn auch die UKW-Sender zum Fmt verlagern würde und mit ND senden könnte.


Das wäre überhaupt die bessere Lösung auch im Raum Cuxhaven. Ich verstehe sowieso nicht warum die privaten Radioprogramme ffn und Antenne sowie DLR mit 20 kW noch immer von dem niedrigen Türmchen in Otterndorf abgestrahlt werden.

1. wäre die Reichweite vom FMT Cuxhaven nach Südwesten und damit im Raum Butjadingen bis nach Wilhelmshaven weitaus höher und 2. wären gerade hier in Otterndorf damit die Störungen auf UKW und im Kabel beseitigt.

von Rosenelf - am 28.07.2010 07:30
Mit etwas mehr Power und dem FMT als Senderstandort sollte man mehr Gebiet wesentich besser versorgen können als jetzt.

Laut Radio Mobile müsste die Versorgung in WHV durch Steinkimmen noch ausreichend sein, aber wahrscheinlich macht die Bebauung der Stadt da einiges zu nichte.

99,8 und 97,9


von Dr. Antenne - am 28.07.2010 18:26
Zitat
Dr. Antenne
Mit etwas mehr Power und dem FMT als Senderstandort sollte man mehr Gebiet wesentich besser versorgen können als jetzt.

Laut Radio Mobile müsste die Versorgung in WHV durch Steinkimmen noch ausreichend sein, aber wahrscheinlich macht die Bebauung der Stadt da einiges zu nichte.

99,8 und 97,9

Kurze Frage: Welche Antennenschwerpunkthöhe hast Du für den Fmt gewählt? Falls Du auch 75m wie aktuell angesetzt hast, bringt das kaum was außer einer leichten Nordverlagerung. Da der Fmt CUX mit Bremen baugleich ist, sollte natürlich der Schwerpunkt auf etwa 192m, so in Bremen, angehoben werden. Dann wäre die Verbesserung auch spürbar.
Was spricht dagegen: Unter normaler Betrachtung erreicht man weder DK, noch NL, noch GB mit wirklich störenden Feldstärken...

von Thomas (Metal) - am 28.07.2010 18:53
Zitat
Jassy
Das wurde ich nicht ohnehin so sagen, denn bei der geringsten Tropo ist dem halben Norden dabei.

Es mag durchaus sein, daß bei leichter Tropo schon sehr viel ganz unten ankommt, man sich also quasi schlagartig in eine Mittelgebirgslandschaft versetzt fühlt. Was Cuxhaven betrifft, so ist es allerdings doch definitv ein Binnensender mit "nur" 10 bis 20 kW ERP. Auf Grund der größeren Schwerpunkthöhe würde ich mehr von einer größeren Permanentreichweite ausgehen. Hingegen würde bei höherer ERP bei gleichbleibendem tiefen Schwerpunkt die DX-Reichweite ;-) massiv steigen.

von Thomas (Metal) - am 28.07.2010 19:58
Nein das ist der jetzige Zustand. Steinkimmen 100kW und Holter Höhe mit 10kW aus 75 Metern. Für ein Vergleichsbild, bei dem der FMT mit 192m anstatt der NDR Mast mit 75m genommen wird, kommt später noch. :)

Das Bild sollte nur die jetzige Situation darstellen um mal die "Lücken" um Wilhelmshaven und Bremerhaven zu zeigen.

von Dr. Antenne - am 28.07.2010 20:00
Zumindest die Privatsender sollten von Otterndorf zum FMT Cuxhaven verlegt werden. Der NDR wird an seinem eigenen Standort Holter Höhe festhalten,. Aber die 20 kW aus ca. 60 m Höhe hier in Otterndorf bringen wirklich nicht viel, im Gegenteil, in Turmnähe gibt es nur Störungen und auf manchen Frequenzen je nach Ortslage überhaupt keinen Empfang. Die Reichweite ist auf ca. 30 km im Umkreis beschränkt.

von Rosenelf - am 28.07.2010 23:56
Letztes Jahr war ich unterwegs Richtung Wingst, und kurz vor Otterndorf brach der Empfang von RSH auf 103,8 auf einmal komplett weg bzw. man hörte dass das Radio vollkommen übersteuerte. Das hab ich bei dem Radio noch nie und an keinem anderen Ort bisher gehabt.

Wenn man NDR 2 auf 102,6 nach Bremen hin verfolgt, merkt man auf der A27 kurz vor Bremen, dass irgendwas manchmal dazwischen funkt. Ich vermute dass das ffn ist. Auch bei Oldenburg kämpfen die beiden gegeneinander. ffn mit der 102,6 auf den FMT zu verlegen wäre nicht so optimal, denn sie stört sich mit Stadthagen bei Tropo regelmäßig. Ein Wechsel z.B. auf 102,5 wäre vielleicht besser.

von Dr. Antenne - am 29.07.2010 08:30
Zitat
Fischer's Fritz
Das kann ich überhaupt nicht bestätigen!
ffn auf 102,6 konnte ich regelmäßig ohne Tropo auf der A27 bis ca. Schwanewede kurz vor Bremen einwandfrei empfangen!
das sind definitiv mehr als 30km!


Richtung Bremen mag sein, Richtung Stade schwächelt er aber schon an der Kreisgrenze Richtung Himmelpforten, ok, sind etwas mehr als 30 km. Die 2 kW Frequenzen brechen aber noch eher ab und sind in der Gegend schon gar nicht mehr aufnehmbar. In der anderen Richtung bei Varel hatte ich in der Ortschaft Neuenburg (Zetel) auf 102,6 schon einen Mix aus Stadthagen und Otterndorf, obwohl Stadthagen deutlich weiter ist.

Zitat
Dr. Antenne
Letztes Jahr war ich unterwegs Richtung Wingst, und kurz vor Otterndorf brach der Empfang von RSH auf 103,8 auf einmal komplett weg bzw. man hörte dass das Radio vollkommen übersteuerte. Das hab ich bei dem Radio noch nie und an keinem anderen Ort bisher gehabt.


Ich kenne hier Leute, die nichtmal den NDR empfangen können, da der Sender das UKW-Band stellenweise so stark übersteuert. Manche haben tatsächlich nur bei Antenne und ffn störungsfreien Empfang. Das bestätigen sogar Fernsehtechniker hier am Ort, die nichts gegen diese Störungen machen können. Bei Kabel sieht es teilweise nicht viel besser aus. Auch in meiner Wohngegend ist z.B. NDR Info nicht zu empfangen, sogar im Autoradio sind die Übersteuerungen erheblich.

Ich verstehe den Sinn der UKW-Verbreitung von diesem Turm ohnehin nicht. Der Ort liegt 3 m über NN, bringt also mit einem ca. 60 m hohen Turm inmitten des Ortes effektiv noch weniger als der NDR-Mast auf der Holter Höhe.

von Rosenelf - am 29.07.2010 22:05
Zitat
NurzumSpassda

Zitat
HAL9000
Entlang der A31 spielt Steinkimmen keine Rolle - Papenburg und Umgebung hat noch Aurich, direkt dahinter übernimmt die 97,8 aus Lingen.


Das stimmt so nicht. Habe ich neulich noch mit meinem Degen austesten können. Es gibt eine Landzunge zwischen Rhede (Ems), Dörpen und Lahden, in der sowohl Aurich als auch Lingen Probleme haben. Hier hilft Steinkimmen bestens aus. Weiter westlich dürfte es aber auch nicht gehen, sonst wäre ganz schnell Ebbe mit Steinkimmen. :D


Ich zitiere mich ausnahmsweise mal selbst, weil ich den Empfang an der A 31 nun auch mit Autoradio austesten konnte. Wie ich vermutet habe, gibt es keinen lückenlosen Empfang zwischen den Sendern Aurich und Lingen. Im Bereich Dörpen gehen beide Sender nicht ordentlich, so dass Steinkimmen aushilft. Aber auch der geht nicht ganz rauschfrei, da er in meinem Swing nur noch einen HF-Level in Höhe 3 von 8 erreicht. So springt das Radio fleißig zwischen 104.3, 104.9 und 105.7 hin und her, bleibt aber meistens auf der 105.7. Kurz vor Haren (Ems) übernimmt dann klar Lingen.

Ich stelle mir den Empfang gerade unter Tropo schwierig vor. Schon gestern wurde ffn aus Aurich (103.1) regelmäßig von Niederländern angegriffen. Auch NDR 1 (92.8) hat wegen der Nachbarsender von Simone FM bei Normalempfängern schon Probleme und fällt als Ergänzungssender aus. Für DXer ist die Ecke auf jeden Fall interessant, da Smilde für evtl. Übersteuerungen schon weit genug weg sein dürfte.

von NurzumSpassda - am 21.06.2017 09:23
Ich kann die Beobachtungen von NurzumSpassda bestätigen. Von Rhede bis Lathen gibt es auf der A31 eine Versorgungslücke seitens der Sender Aurich und Lingen, die teilweise von Steinkimmen aufgefüllt wird. Ich fahre die Strecke öfters, da ich in der Gegend wohne (Haren).
An stabilen Empfang von Bremen 1 oder Bremen 4 ist auf der A31 südlich von Papenburg nicht zu denken, da die Hügellandschaft des Hümmlings die Signale aus Bremen "abschottet". Steinkimmen scheint mit seiner größeren Höhe und der geringeren Entfernung über die Hügel "hinwegzuleuchten".

Zu Hause in Haren läuft bei uns in der Küche meistens Bremen 1, das ich über eine Unterdachyagi an den "Küchentuner" heranhole. Wenn absolut keine Tropo herrscht (z.B. windiges Regenwetter), ist der Empfang stabil. Bei Tropo bricht der Empfang gelegentlich kurz ein. Wahrscheinlich befindet sich der Bremer Sender ganz knapp innerhalb des Radiohorizonts. Ich nehme an, dass bei Tropo manchmal ein Signal entgegengesetzter Phasenlage für die kurze Auslöschung sorgt.

von Zintus - am 22.06.2017 06:20
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