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Stereo-Internet-Tower mit DAB und DAB+ diese Woche beim Real

Startbeitrag von Bastian Karl am 23.11.2009 20:21

http://www.real.de/wochenangebote_unterhaltung.html?id=97&module__angebote_angebot=147197&module__angebote_showEntries=0&module__angebote_maxEntries=24

Antworten:

Meinst du den?


Quelle : real.de

von Aquarium - am 23.11.2009 20:32
ja den mein ich

von Bastian Karl - am 23.11.2009 20:34
Zitat
real.de
Netzwerkverbindung über WLAN/LAN, DAB/DAB+/UKW-PLL Radio mit RDS, Internet-Radio mit Audio-Streaming

Für unschlagbare ¤ 279 ,-

Wenn ich fragen darf... Was hast du für Erwartungen?

von BieMa - am 23.11.2009 20:43
Ist bestimmt nicht schlecht das teil.Vielleicht können ja noch andere zu dem Gerät was sagen.

von Bastian Karl - am 23.11.2009 20:46
Sieht eigentlich ganz vernünftig aus, auch von den Boxen her und die Ausstattung kann sich auch sehen lassen.

Für ne Spielerei sind aber 279¤ fast zuviel Geld, aber wenn jemand ohnehin ein Webradioanlage sucht ist es schon in intressantes Angebot.

von Martyn136 - am 23.11.2009 22:05
Hat jedoch wie ich vermute keinen externen Antenneneingang und liefert dann wie manch anderes Gerät aus dem Hause bei DAB und UKW nur das Minimalangebot an Programmen. Das find ich ist noch der größte Nachteil.

von mago - am 24.11.2009 07:09
Ohne weiter die Details gelesen zu haben befürchte ich dass das Ding in Sachen Trennschärfe und Empfindlichkeit auf UKW sicher wesentlich schlechter ist als Tuner von Markenherstellern. Höhere Antennenpegel werden es auch sicher eher überfordern.

Sicher mit Scheunentorfiltern, wäre nur die Frage ob es auf UKW mit schmalerern Filtern etwas erträglicher wird.

Auf DAB wird es auch eher nicht gerade DX tauglich sein und beim Internetradio wäre zu prüfen ob es genügend Formate kann.

Ich jedenfalls bin mit modifiziertem herkömmlichen UKW Tuner und eingebundenem DVB-S und Internetradio vom PC sicher zufriedener.

von RainerZ - am 24.11.2009 08:45
Zitat
RainerZ
Ohne weiter die Details gelesen zu haben befürchte ich dass das Ding in Sachen Trennschärfe und Empfindlichkeit auf UKW sicher wesentlich schlechter ist als Tuner von Markenherstellern. Höhere Antennenpegel werden es auch sicher eher überfordern.


Soweit ich informiert bin, hat das Gerät ein Stück Draht als Wurfantenne und keinen Antenneneingang. Letzteren müsste man also schonmal nachrüsten, um ihm überhaupt einen nennenswerten Pegel zuzuführen.

Der Tuner wurde in der jüngeren Vergangenheit von diversen Supermarktketten separat angeboten und war hier im Forum schon mehrfach Diskussionsthema.


von Weltempfängermatze - am 24.11.2009 15:55
Zitat
real,-
Netzwerkverbindung über WLAN/LAN, DAB/DAB+/UKW-PLL Radio mit RDS, Internet-Radio mit Audio-Streaming, Empfang von ca. 15.000 Sendern aus aller Welt, volle Navigation von angeschlossenen USB-Geräten, Cardreader 3 in 1, 2 Lautsprecher und 1 Subwoofer, 1080p, integr. iPod-Docking-Station, Direktumwandlung von CD auf MP3 Player (o. iPod), zusätzl. Lastfm vorbereitet, inkl. 30 Tagen kostenlosen Testzugangs

Zahl der Stationstasten?
Nur eine Wurfantenne ist m. E. ein Manko. Für eine "Spielerei" sicherlich zu teuer. Wenn ich aber jetzt so ein Geschoss für Internetradio unbedingt brauchen würde, würde ich zuschlagen. Brauche ich aber nicht. Kann ganz gut ohne spezielles Internetradiogerät leben. Und DAB habe ich schon.

von Schwabinger - am 24.11.2009 16:54
Zitat
RainerZ
Sicher mit Scheunentorfiltern, wäre nur die Frage ob es auf UKW mit schmalerern Filtern etwas erträglicher wird.

Dennke die Frage ist überhaupt ob man da Filter tauschen kann, oder bei einem kombinierten FM/DAB Tuner nicht eher DSP eingesetzt wird.

von Martyn136 - am 24.11.2009 23:53
Internetradio höre ich über das Handy, da brauche ich nicht so ein hässliches Plastikgeschoss!

von Handydoctor - am 25.11.2009 06:02
Dürfte vermutlich ein DSP sein, sowas hier vielleicht. Heißt ja nicht unbedingt, daß man da nicht frickeln kann, oft wird da ZF zugeführt - und die will man ja selektiver machen.

Aber lohnt das bei solchen Plastebombern?

von Chris_BLN - am 25.11.2009 11:35
Den Tuner gibt es ohne Empfangsteil (nur Internet) ab Montag für 90 Euronen bei
Penny. Das wäre dann richtig für die, denen Radioempfang unwichtig ist.


von Nohab - am 26.11.2009 14:04
Zitat
Nohab
Den Tuner gibt es ohne Empfangsteil (nur Internet) ab Montag für 90 Euronen bei
Penny. Das wäre dann richtig für die, denen Radioempfang unwichtig ist.


Regards
Nohab.


Der IR-715 hat sehr wohl einen UKW-Tuner an Bord, auch wenn die Penny-Werbung´diesen verschweigt. ;)

von Weltempfängermatze - am 26.11.2009 15:14
Bei uns im Prospekt ist er nicht angeboten....

von mago - am 26.11.2009 16:18

Für 90,- ohne DAB wär's dann vielleicht interessant (ist wohl der IR 715-2). Zumindest um mal zu testen, ob deren last.fm mit der bei der Squeezbox mithalten kann. Dann wär's echt der Renner. Bloß komme ich nächste Woche bei keinem Penny vorbei, der das haben könnte. Bei unterstützten Formaten listet m3-electronics MP3 / WMA /AAC / FLAG aber kein OGG :(,

Besser zum Multimediaplayer wechseln:
http://www.real.de/wochenangebote_unterhaltung.html?id=97&module__angebote_angebot=147198&module__angebote_showEntries=0&module__angebote_maxEntries=24
vermutlich MMP-R 150 oder MMP-R 151 sein, mit einem DVB-T-Tuner, Festplatte muss wahrscheinlich nachgekauft werden, aber 149, sind da eher akzeptabel, als 279,- für die überflüssige DAB-Spielerei. Und online bekommt man beides u.U. noch günstiger.
Beim MMP steht nix leider von last.fm-Unterstützung, und die listet die m3-electronic-Webseite nur beim IR 815, aber immerhin wird Ogg unterstützt. Dafür ist da kein FLAC gelistet, was aber laut Verüpackung gehen soll.
Also auch keine eierlegende Wollmilchsau...



von Hagen - am 27.11.2009 03:43
Ein Webradiotuner mit FM Empfangsteil ist aber nichts besonderes mehr, die gibts ja wie Sand am Meer.

Das Intressante am Real Angeobt ist ja das DAB Empfangsteil, das iPod Dock und die 2.1 Lautsprecheranlage mit 2-Wege Boxen.

von Martyn136 - am 28.11.2009 13:50
Die Lautsprecher gehen aber eher in Richtung "Brüllwürfel". Eine nennenswerte Qualität würde ich davon nicht erwarten.

von Spacelab - am 28.11.2009 17:10
Mit Echtholzboxen können sie es sicher nicht aufnehmen, aber so ganz schlecht sehen die Boxen nicht aus, denke besser als die ganz kleinen Surroundplastikböxchen dürften sie allemal sein.

von Martyn136 - am 28.11.2009 19:59
Nur leider kann man nicht nach der Optik gehen und nach den verwendeten Materialien erst recht nicht. Ich hab schon 200 Liter Echtholzboxen gehört die einem das Frühstück wieder hochkommen lassen. Natürlich gibt es auch kleine Lautsprecher die, wenn man mal die physikalischen Grenzen bedenkt, richtig gut klingen. Aber dazu gehören dann schon hochwertige Lautsprecherchassis und vor allem eine gute Portion Know-How im Boxenbau. Wenn ich mir mal so die Qualität der restlichen Komponenten anschaue glaube ich wohl eher nicht das man ausgerechnet bei den Lautsprechern aus dem vollen geschöpft hat. Glaub mir, ich habe schon mein ganzes Berufsleben mit sowas zu tun und die Lautsprecher sind immer das teuerste an einer HiFi Anlage da sie prinzipbedingt immer das schwächste Glied in der Kette sind aber das meiste leisten müssen. Da der Teufel aber nun mal ein Eichhörnchen und das Leben kein Ponyhof ist, hat irgend so ein Depp mal herausgefunden das man auch mit nem Stück Presspappe und nem frisierten Kühlschrankmagneten ein Lautsprecherchassis bauen kann und da sogar Töne raus kommen. :wall: Die Teile werden dann in billige Pressspan Gehäuse gepflanzt die so undicht sind das es aus jedem Spalt pfeift und für ganz schmales Geld über Großhändler vertrieben. Und genau diese Brüllwürfel werden dann solchen Plastikbombern aus Fernost beigepackt. Wenn man etwas Glück hat und der Verstärker nicht gleich beim ersten Kontakt mit einer komplexen Last, sprich ordentlichen Chassis und einer richtigen Frequenzweiche, zusammenklappt wie ein kaputtes Schweizer Taschenmesser, dann KANN man die Anlage noch ungemein aufwerten indem man die beigepackten Brüllwürfel direkt in die Tonne tritt und was ordentliches von den einschlägigen Markenherstellern anschließt. Andererseits... wenn ich mal so in den Katalogen blättere und sehe das halbwegs gute Regallautsprecher so bei 200 Euro das Paar erst losgehen, die ganze Anlage aber nur 279 Euronen kostet erspare ich mir lieber jeden weiteren Kommentar und denk mir nur meinen Teil... :rolleyes:

von Spacelab - am 28.11.2009 21:09
Zitat

Ein Webradiotuner mit FM Empfangsteil ist aber nichts besonderes mehr, die gibts ja wie Sand am Meer.


Das besondere an diesem Angebot ist aber die 42cm - Komponentenbreite

von Felix II - am 29.11.2009 08:36
@Spacelab, für wirklich ordentliche Regallautsprecher würde ich sogar eher noch 150-200¤ pro Stück ansetzen. Ordententliche, große Standboxen für sehr gute Stereowiedergabe kosten sogar mindestens 400-500¤ pro Stück, damit hat man wenigsten schon mal sehr guten Klang und das ist trotzdem noch lange kein Hi-End. Das wäre für die meisten Leute sowieso der Overkill, aber im 1-2K¤-Bereich für seine Stereo- oder Dolby-Digital-Anlage investieren ist für viele Leute drinnen und lohnt sich, im Sinne des guten Klangs, wirklich.
Wer viel Wert auf sehr gute Stereowiedergabe legt sollte für die Frontsatellitenlautsprecher lieber gute Standboxen hinstellen und kann dann eher auf Subwoofer verzichten, guter leistungsfähiger AV-Receiver und dazu 2 Standboxen für die Front, so ab etwa einen Meter Höhe und ausreichend Volumen, liefern auch für Heimkinowiedergabe genügend Bass, mit (2-Front-)Satellitenboxen und Subwoofer kann man niemals so gute Stereowiedergabe erreichen wie mit großen Standboxen.

Für Flachbild-TV wird ja oft auch allerhand Kohle locker gemacht, aber dann wird oft über die internen Lautsprecher gehört, der Klang ist damit einfach nur gruselig.

Die Leute, die sich son billig Plastikscheiß-Lautsprechergedöns in die Wohnzimmer stellen haben für mich auf jeden Fall krumme Ohren ;-). Sowas ist doch eher etwas für die Gartenlaube oder Werkstatt, das klaut dann wenigstens keiner und wenn doch ist es wieder schnell ersetzbar.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 29.11.2009 10:36
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Das wäre für die meisten Leute sowieso der Overkill, aber im 1-2K¤-Bereich für seine Stereo- oder Dolby-Digital-Anlage investieren ist für viele Leute drinnen und lohnt sich, im Sinne des guten Klangs, wirklich.
Also das wäre zum Radio- und Musikhören schon zuviel Geld, soviel würde ich nicht ausgeben wollen. Persönlich wäre mein Limit da bei so etwa 350¤. Denke da sollte man schon was halbwegs brauchbares bekommen können.

Hinzu kommt ja noch, das wenn man nicht gerade auf klassische Musik steht, das erhältliche Quellmaterial, egal ob es jetzt gekaufte CDs, gedownloadete MP3/WMV Files, FM oder DAB Radio ist, eh qualitativ nicht so gut ist das es eine 1.500¤ Anlage ausreizen könnte.

von Martyn136 - am 29.11.2009 21:54
Eine qualitätsvolle Anlage klingt erst mal grundsätzlich bei jeder Musikrichtung egal ob Klassik, Pop, Rock, Jazz usw. gut, wer das einmal gehört hat, will es eigentlich nicht mehr missen.
Natürlich, wenn das Quellmaterial kaputtkomprimierte UKW-Sender sind oder niedrigbittige Webstreams bzw.niedrigbittige verlustbehaftete Codecs oder auch mies aufgenommene meist aktuelle Audio-CDs sind, dann klingt es nicht mehr so sehr gut. Trotzdem klingt es immer noch besser als mit "Brüllwürfeltechnik", allerdings werden mit höherwertigen Anlagen auch schonungslos alle Schwächen des Quellmaterials richtig gut hörbar, das Meiste klingt aber trotzdem deutlich besser, es lohnt immer sich etwas Ordentliches hinzustellen, so lange der WAF oder das Finanzielle nicht die entscheidenden Faktoren dagegen darstellen ;-).
Natürlich gibt auch Dinge die man so gut wie gar nicht wahr nimmt, zb. kann ein sehr gutes Chinc-Kabel von Reichelt für etwa 10¤ genau so gute akustische Eigenschaften haben wie ein 80¤ Oelbachkabel, Glaube versetzt oft auch Berge, bei manchen Sachen lohnt die Investition, bei manchen wieder nicht, die dünnen schwarzen Chinc- Beipack-Strippen, gehören natürlich weggeworfen bzw. kann man z.B pima damit Tomaten anbinden ;-).

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 29.11.2009 23:19
Zitat

kann ein sehr gutes Chinc-Kabel von Reichelt für etwa 10¤ genau so gute akustische Eigenschaften haben wie ein 80¤ Oelbachkabel, Glaube versetzt oft auch Berge, bei manchen Sachen lohnt die Investition, bei manchen wieder nicht, die dünnen schwarzen Chinc- Beipack-Strippen, gehören natürlich weggeworfen bzw. kann man z.B pima damit Tomaten anbinde


Das ist natürlich falsch, denn die Beipackkabel sind den von dir aufgeführten gleichwertig bei normalen Verbindungen (1,5 meter). Wenn du natürlich ein Kabel quer durch die Wohnung ziehen willst ist es ratsamer ein besser geschirmtes zu verwenden, aber nicht wegen dem Klang sondern nur um Störeinflüsse von ausserhalb zu unterbinden.

Im Blindtest würdest du mit Sicherheit nicht raushören ob ich ein Beipackkabel angeschlossen habe oder ein 10Euro Reichelt-Kabel. ;-)

von Felix II - am 30.11.2009 08:24
Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Bei hochwertigem Kabel ist der Wiederstand geringer was sich in einer präzisieren Wiedergabe der hohen Frequenzen widerspiegelt. Diese Frequenzen sind sehr wichtig für die räumliche Wiedergabe. Bei den Standardlängen von 1,5 oder 3 Metern sind die Unterschiede aber so gering das man das getrost vernachlässigen kann. Ich rede aber jetzt hier nur vom Kabel selbst! Die Steckverbindungen sind wieder eine andere Geschichte. Werden billige Stecker verwendet geht auch das teuerste Kabel baden.

Im übrigen würde ich ein 10 Euro Cinch-Kabel nicht als "sehr gut" bezeichnen. Sowas ist normale Standardqualität. Oder sollte es zumindest sein. Bei einem sehr guten Cinch-Kabel bekommt man für nen 10er noch nicht mal einen Stecker.

von Spacelab - am 30.11.2009 09:05
Also den Unterschied zwischen 1,5m schwarzen Beipack-Kabel und einem gleichlangen 10¤ Kabel mit vergoldeten, vollgeschirmten Steckern von Reichelt und schon recht dicken Zuleitungen kann ich sofort wahr nehmen, da bestehe ich auch den Blindtest, natürlich muss auch immer das Quellmaterial stimmen.
Allerdings nicht den zwischen diesem 10¤-Kabel und einem vom Oelbach, das würde wahrscheinlich Stunden dauern, dass ich da etwas bemerken würde, oder gar nicht, oder meine Anlage und Ohren sind dafür nicht gut genug.

Bei noch klanglich höherwertigen Anlagen fällt sicher auch dieser Unterschied bei analoger Audioverbindung noch auf.

Ich kann auch den Unterschied bei einer im Bluerayplayer abgespielten Audio-CD hören, ob es über HDMI in den AV-Receiver rein geht oder über optisches Kabel, das dauert allerdings eine Weile bis man das hört, über HDMI ist es tatsächlich geringfügig knackiger und klingt etwas weniger eckig digital, obwohl beides gleichwertige digitale Signale sind, welche nur als 2-Kanal-PCM in den AVR gehen. Einen elektrischen SPDIV-Ausgang hat mein BD-Player leider nicht, dass ich damit noch vergleichen könnte. BD-Player steht auf Bitstream, d.h. eigentlich komplette Dekodierung des Audiosignals macht der AVR.

Bei einer Blueray ist der Unterschied natürlich sehr deutlich, da die HD-Audio-BD-Formate datenmäßig nicht durch die SPDIV-Schnittstellen passen, allerdings bei einer Audio-CD hätte ich auch nicht gedacht einen ganz geringen Unterschied zu hören, ist aber so, kann natürlich an der optischen Wandlung und Rückwandlung auch liegen, dass da ganz geringfügig der Klang beeinflusst wird. Das optische Kabel welches ich verwende ist 50cm lang und ein nicht ganz so billiges dünnes, allerdings auch kein besonders teures um die 10¤ etwa. Das HDMI-Kabel zum AVR ist 1m lang, mit vergoldeten Steckern und Ferritkernen an den Enden war auch nur etwa 10¤ im Versandhandel.



von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 30.11.2009 10:17
Cinch-Kabel braucht man für so eine Anlage wohl eh nicht, es sei den man möchte den TV anschliesen. Die Lautsprecher werden in der Preisklasse wohl nur über Klemmbuchen angeschlossen.

Wenn ich aktuell Cinch-Kabel bräuchte würde ich sowas nehmen: http://cgi.ebay.de/Chinch-Video-Kabel-1x-Cinch-Stecker-Cinchstecker-5m_W0QQitemZ110446444611 (Von der Kabeldicke her sehen die vernünftig aus, vergoldete Stecker halte ich für verzichtbar, und für 3,78¤ pro Paar kann man nicht meckern.

von Martyn136 - am 30.11.2009 14:45
Zitat

Ich kann auch den Unterschied bei einer im Bluerayplayer abgespielten Audio-CD hören, ob es über HDMI in den AV-Receiver rein geht oder über optisches Kabel, das dauert allerdings eine Weile bis man das hört, über HDMI ist es tatsächlich geringfügig knackiger und klingt etwas weniger eckig digital, obwohl beides gleichwertige digitale Signale sind, welche nur als 2-Kanal-PCM in den AVR gehen.

Das ist interessant. Aber durchaus nachvollziehbar. Hier pfuscht einer deiner D/A Wandler. Üblicherweise der im Blu-Ray Player. Das ist in den einschlägigen Foren schon seit längerem ein beliebtes Thema. HDMI unterstützt nämlich, im Gegensatz zu einer normalen optischen oder elektrischen (SPDIF) Verbindung, keine 44,1khz Abtastrate. Hier muss der Wandler im Player halt auf (mindestens) 48khz hochrechnen. Bei meinem Sony BD-Player kann ich das im Menü einstellen wie er sich in einem solchen Fall verhalten soll (hochrechnen auf 48khz, 96khz, 192khz). Das hochrechnen von 44,1khz auf 48khz stellt viele Wandler auf eine harte Probe. Wirklich richtig gut, sprich sogar messtechnisch (fast) verlustfrei, klappte das bei meinen Tests nur mit dem PC und entsprechender Software.

Zitat
Martyn136
Wenn ich aktuell Cinch-Kabel bräuchte würde ich sowas nehmen(...)

Ne wohl eher nicht. :D Das ist nämlich Video-Cinch-Kabel. Das heißt das Kabel hat einen Eigenwiederstand von 50 bis 75Ohm (je nach Hersteller). Für eine Digitalverbindung (SPDIF) gut, aber für Analog nicht wirklich empfehlenswert. :D Im übrigen haben vergoldete Stecker schon noch einen tieferen Sinn als nur gut auszusehen. Denn selbst im heimeligen Wohnzimmer gibt es Feuchtigkeit und vor allem Sauerstoff. Beides bringt normale Stecker mit der Zeit zum Oxidieren und verschlechtert so rapide die Übertragungsqualität weil die Übertragungswiederstände zwischen Stecker und Buchse ins unermessliche steigen.

von Spacelab - am 30.11.2009 18:08
Zitat

Beides bringt normale Stecker mit der Zeit zum Oxidieren und verschlechtert so rapide die Übertragungsqualität weil die Übertragungswiederstände zwischen Stecker und Buchse ins unermessliche steigen.


waaaa ! Voodoo ! Hex Hex...

Steckverbindung. Entweder es geht (Ton da) - oder es geht nicht (kein Ton...), da gibt es nichts dazwischen*. Das einzige was man Billigkabeln anlasten kann ist die Tatsache das wenn man die viel steckt und dabei schnell einen Kabelbruch erleiden können. Nicht schön wenn mal eben so ein Kanal ausfällt und man mal eben auf die Suche gehen muß.

Das ist genau das gleiche wie mit den optischen Kabeln. Angeblich dürfen die ja eine bestimmte Länge nicht überschreiten und wenn doch müssen es irgendwelche supa-dupa-hastdunichtgesehen- optischen Kabel sein. Blödsinn. Kumpel hat eins, preiswerteste Machart (war damals in der Metro gekauft), das ist 25 Meter lang und das tut hervorragend seine Aufgabe erfüllen.

*Der Bereich dazwischen zwischen "ok" und "da ist was faul" und "kein Ton" ist so knapp wie beim digitalen Radio oder Fernsehen -> "Bild/Ton da" - "Spratzer/Aussetzer" - "kein Signal" um das jetzt mal als groben Vergleich herzunehmen.

von Felix II - am 30.11.2009 21:22
Ehrlich kann ich bei Chinch Kabeln keine hörbaren Unterschiede feststellen. Aufgrund der geringen Leistungen wäre das auch kaum logisch. Probleme hatte ich bei Analogübertragung mit knacken durch Einschalten von Geräten Probleme, wahrscheinlich von den Nachbarn. Das habe ich mit Chich Kabeln für KFZ erledigt. Viel mehr hört man doch wie gut oder schlecht ein Signal ankommt und oft klingt es wie vom Internet mit geringen Datenraten übertragen. Oldiestar vom SAT mit 192kBit/s klingt wie 96kBit/s. Selbst zu Hause habe ich das Autoradio Blaupunkt Woodstock DAB54 mit UKW Sharx und DAB. Das geht mit UKW von Bayern bis zur Ostseewelle. Mit Sat klingt es super, aber auch aus UKW und DAB holt dieses Gerät alles raus. Es sind 4 Analogausgänge für Verstärker verfügbar. Es ist sehr klein, sparsam und hat noch UKW und DAB Radiotext in der unteren Zeile, was je nach eingespielter Software besser oder schlechter geht. SD Karten Leser ist auch noch da. Der 5 Band Equalizer und die Höhen, Tiefen und Tiefbass Einstellmöglichkeiten machen es perfekt. Klang lässt sich auch noch für jede Quelle einzeln einstellen. Der Sat Empfänger wandelt Dolby auch noch in 2 Analogeingänge. Das ist zu Stereo auch ein deutlicher Gewinn. Ich habe ja nur 2 Ohren. Es schafft trotzdem einen räumlichen Eindruck vor allem ohne lästigen Klirrklang und das ist echt aussterbend. Heute noch ein Gerät mit Raumklang ohne Klirren zu finden ist mir noch nicht gelungen. Wo finde ich eine gute Anlage, die dieses Autoradio schlägt am Besten mit dazugehörigen Lautsprechern. SPIDF koaxial oder besser optisch warten schon Jahre. Kann mir eigentlich kein besseren Klang vorstellen und habe eben noch keinen gehört.

von pomnitz26 - am 01.12.2009 08:16
Zitat

Entweder es geht (Ton da) - oder es geht nicht (kein Ton...), da gibt es nichts dazwischen*.

Wir reden hier von einer ANALOGEN Verbindung und nicht von einer DIGITALEN. Bei Analog gibt es viel mehr als nur "geht" und "geht nicht". Wäre schön wenn es so wäre. Dann hätte ich nicht unzählige Stunden mit suchen verbracht wo der müde muffelige Sound her kommt. Nur um dann irgendwann festzustellen das der liebe Kunde, um vielleicht 1 oder 2 Euro zu sparen, irgendwo ein Billigkabel oder Adapter mit nicht vergoldeten Steckern aus dem Home-HiFi Bereich im Auto installiert hat. :wall:

Zitat

*Der Bereich dazwischen zwischen "ok" und "da ist was faul" und "kein Ton" ist so knapp wie beim digitalen Radio oder Fernsehen -> "Bild/Ton da" - "Spratzer/Aussetzer" - "kein Signal" um das jetzt mal als groben Vergleich herzunehmen.

Aber ganz im Gegenteil! Und das hat ganz und gar nichts mit Voodoo zu tun sondern mit der Macht der Gewohnheit. Wenn man merkt "das ist was faul" ist man schon jenseits von gut und böse. Wenn man weit vorher schon mal das Kabel ausgetauscht hätte wäre der berühmte "Aha Effekt" gekommen. Denn die Verschlechterung kommt ja nicht von jetzt auf gleich, sondern geht langsam und schleichend vor sich. Bei digitalen Übertragungen, zum Beispiel beim TV oder Radio, gibt es eine Fehlerkorrektur die bis zu einem bestimmten Punkt solche Verluste ausgleichen kann. Dann fällt sie aber schlagartig rapide ab und es gibt Klötzchen bzw. Blubbern und kurz darauf ist dann komplett Feierabend.

Zitat

Das ist genau das gleiche wie mit den optischen Kabeln. Angeblich dürfen die ja eine bestimmte Länge nicht überschreiten und wenn doch müssen es irgendwelche supa-dupa-hastdunichtgesehen- optischen Kabel sein. Blödsinn. Kumpel hat eins, preiswerteste Machart (war damals in der Metro gekauft), das ist 25 Meter lang und das tut hervorragend seine Aufgabe erfüllen.

Hier muss ich dir recht geben. Ich hatte in meiner alten Wohnung 30(!) Meter optisches Kabel billigster Machart verlegt und hatte nie Probleme.

von Spacelab - am 01.12.2009 08:28
Zitat

im Auto


im Auto gibt es erhöhte Anforderungen an Steckverbindungen, da geb ich dir recht. Die Kabel jedoch sind sie selben. Wichtig ist im Auto auch eine gescheite Abschirmung der Strippen, sonst hat man schnell Störgeräusche in den Lautsprechern. Hättest ja mal eher erwähnen können das dir um mobiles Equipment geht.

Am Heimverstärker treten solche Effekte alle nicht auf (höhere Feuchtigkeitsbelastung etc.) und darum ist es da auch völlig wurscht welche Cinchkabel man da verwendet. Und es gibt auch keine klanglichen Unterschiede ;-)

von Felix II - am 01.12.2009 09:17
Ich höre ebenfalls keinen Unterschied zwischen Billigstrippe und teurem Kabel.
Probleme machen, wenn überhaupt, eben die Stecker. Da gibt dann meist
irgendwann die Lötstelle vom Innenleiter am Mittelpin auf, ein Kabel mit
Massebruch im Stecker hatte ich auch schon. Aber das sind Dinge, die auch
sofort auffallen.

Überlegt man mal, welche Kennwerte ein Audiokabel hat (Kapzität,
Serieninduktivität), dann kommt man sehr schnell zu der Einsicht, daß das Kabel
keinen hörbaren Einfluß auf das Audiosignal haben kann. Ausnahme: Der Geräte-
ausgang ist extrem hochohmig. Die im HiFi-Bereich üblichen 600 Ohm bis
2 kOhm stellen kein Problem dar. Der Einfluß vom Kabel beginnt da jenseits
der 300kHz. Nur zur Erinnerung: Das menschliche Gehör endet deutlich unter
20kHz, je älter umso niedriger, die CD endet ebenfalls bei 20kHz.

Wer vernünftige Chinch-Kabel braucht, löte sie sich selbst.
Kabel: z.B. http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=31920;PROVID=2402
Stecker z.B. http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=63160;PROVID=2402
Die Stecker gibt es mit verschiedenen Farbkennungen.
Anständig und preiswert. Wird sauber gelötet, hält es ewig.


von Nohab - am 01.12.2009 09:36
Zurück zur Real Anlage wollte ich fragen wie ihr denn nun diese Anlage im Vergleich zu einem Technisat Multyradio einschätzt, was die Empfangsleistungen und den Klang betrifft?

Das Technisat Multyradio hätte den Vorteil das es deutlich günstiger wäre (Neugeräte ab 150¤, Ausstellungsgeräte ab 120¤) und somit in einem Rahmen liegen wo man es als Spielerei kaufen könnte. Ausserdem könnte das Multyradio auch noch AM (analog und DRM).

von Martyn136 - am 03.12.2009 19:59
Das MultyRadio wurde hier im Forum nicht gerade gut bewertet. Schwacher Empfang und der Prozessor(?) stört durch Störstrahlung den Empfang noch zusätzlich. Aber am besten benutzt du mal die Suchfunktion. Das TechniSat Teil wurde hier schon ausführlich besprochen.

von Spacelab - am 03.12.2009 20:38
Das Multyradio kann kein DAB+. Das Teil hier schon. Angeblich.

von kielerförde - am 03.12.2009 20:44
Zitat
Martyn136
Das Technisat Multyradio hätte den Vorteil das es deutlich günstiger wäre (Neugeräte ab 150¤, Ausstellungsgeräte ab 120¤) und somit in einem Rahmen liegen wo man es als Spielerei kaufen könnte.

120 bis 150 ¤ sind aber eine teure Spielerei.

von Schwabinger - am 07.12.2009 18:35
Und für ein Radio das sich beim Empfang selbst ein Bein stellt schon zweimal. :rolleyes:

von Spacelab - am 07.12.2009 19:11
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