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Aufschaltung BR + ABY Füllsender Ludwigsstadt

Startbeitrag von Starsailor001 am 25.01.2010 10:07

Die Aufschaltung der seit Jahren verlangten( von Kommune und Bürgern) und geplanten Füllsender des BR In Ludwigsstadt/Kreis Kronach steht kurz bevor.
Wie die Technik des BR schriftlich mitteilt evtl. noch diese Woche wenn es die Witterung zulässt ansonsten auf jeden Fall dann Anfang Februar.

Gesendet wird dann auf folgenden Frequenzen mit je 50 Watt.

Bayern 1 98,4
Bayern 2 89,6
Bayern 3 93,1
BayernKlassik 92,2
B 5 104,8


Scheinbar hat man nochmal kleine Korrekturen an den Frequenzen vorgenommen als es die einst geplanten waren.

Auf FM /SCAN/MAPS sind die Frequenzen auch schon zu sehen.Was mir auffällt ist, das allein die Bayern1 Keule recht rund und groß ist, die anderen eher nach Süden gerichtet?
Mal sehn wenn sie aufgeschaltet sind was bei mir davon so ankommt.Ich werde berichten.

Edit Jassy: Thread Titel aktualisiert.

Die 50 interessantesten Antworten:

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Radio 1 sendet da ja seit Jahren mit 20 Watt wenn ich richtig informiert bin.Allerdings mit dicker Keule gen Norden.Somit kommt er bei mir noch recht gut rein auf 93,7 und sogar viel weiter nördlich noch bei Neckeroda,Teichel kurz vor Blankenhain.Auch kurz vor Saalfeld bei Fischersdorf/Obernitz im Tal kommt die 93,7 noch an erst Richtung Stadt wird sie wieder schwächer.

Die Strahlrichtung der BR Sender sieht ja nun wirklich anders aus auf FM Maps.Ich bin ja mal neugierig...

Da ich hier noch schwachen Kreuzberg Empfang habe bin ich mal gespannt wie sich das auswirkt auf 93,1 ebenso mit 89,6 dort bekomme ich noch schwach Bayern2 aus Bamberg.


Ja also Kreuzberg stellt da unten wirklich kein Problem da.Der kommt da mit normalen Empfänger fast oder gar nicht an also eher gar nicht ...

Das wäre dann wie oben schon gesagt wirklich mal eine sinnvolle Funzel wenn man sich die Topographie anschaut....liegen ja alle bisherigen BR Sender hinter dem "Kamm" des Rennsteiges.
Der Sender soll ja bei Ludwigsstadt/Ebersdorf oberhalb positioniert sein also bei dem vorhandenen Fernsehumsetzer ??
Die Radio1 Funzel steht ja glaub ich an etwas anderer Stelle..


Übrigens Robert am Skihang siehts grad so aus ...Auf dem 1. Bild der Webcam ist ein Mast zu sehen ..ist das der Radio 1 Sender??

http://www.skizentrum-ludwigsstadt.de/Webcam/webcamaktuell.html


von Starsailor001 - am 25.01.2010 11:41

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Zitat

Scheinbar hat man nochmal kleine Korrekturen an den Frequenzen vorgenommen als es die einst geplanten waren.

Es gab 2008 im April eine erste leichte Korrektur der ursprünglich geplanten Daten und dann nochmal im November 2008 eine letzte Änderung der Planung mit teils neuen Frequenzen.

Zitat

Auf FM /SCAN/MAPS sind die Frequenzen auch schon zu sehen.Was mir auffällt ist, das allein die Bayern1 Keule recht rund und groß ist, die anderen eher nach Süden gerichtet?

Derzeit sind leider noch veraltete Diagramme für die ursprüngliche Planung in Pressig mit 10 Watt (160-20 Grad) hinterlegt. Bei Bayern 1 ist bisher kein Diagramm hinterlegt, deshalb sieht die Keule hier anders aus (fälschlicherweise 50 Watt Rundstrahlung).
Entsprechend sagen die Diagramme momentan also nichts aus. Laut Planung wird künftig mit 50 Watt Richtung 110-190 Grad (Südost, also Keule Richtung Ludwigsstadt) gesendet.

Zitat

Radio 1 sendet da ja seit Jahren mit 20 Watt wenn ich richtig informiert bin.Allerdings mit dicker Keule gen Norden. [...] Die Strahlrichtung der BR Sender sieht ja nun wirklich anders aus auf FM Maps.Ich bin ja mal neugierig...

Wie gesagt, das in der FMLIST hinterlegte Diagramm entspricht noch der ursprünglichen Planung für Pressig mit 10 Watt Richtung Nord/West/Süd und darf deshalb nicht zum Vergleich herangezogen werden. Auch kommt Radio 1 imho von einem anderen Standort, der etwas exponierter liegt. Evtl. kommt Radio 1 mit 20 Watt also vielleicht ähnlich weit wie der BR dann mit 50 Watt.
Standort Radio 1: http://maps.google.com/maps?ll=50.487778,11.370278&spn=0.03805,0.06727&t=k&hl=en
Standort BR: http://maps.google.com/maps?ll=50.495,11.367778&spn=0.03805,0.06727&t=k&hl=en

von Habakukk - am 25.01.2010 13:22

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Richtig, der Mast in dem webcam Bild ist der ehemalige TVU für 1.Prgr Kanal 9. Der war zuständig für den Ortskern von Ludwigsstadt und wurde genau wie der jetzige UKW Standort des BR vom TVU Lauenstein gespeist. Die Topographie dort ist so schwierig, dass der BR gleich drei TVUs auf kleinstem Raum gebraucht hat. Auch an diesem Standort (im webcam Bild) war kein direkter Ballempfang vom Ochsenkopf möglich.
Der Telekom-Standort von wo ZDF und BFS kamen sowie jetzt noch Radio 1 kommt, liegt ca. 500m weiter nördlich vom Mast im Webcambild, und ca. 100m höher. Übrigens war auch dort kein Ballempfang des ZDF und BFS vom Waldstein möglich, weswegen ein TVU der östlich von Tettau stand als Quelle genutzt wurde.

von Terranus - am 25.01.2010 13:28

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Ja das ist ne Mischung aus Thüringisch und Fränkisch.Wobei heute doch eher leicht das fränkische überwiegt.Aber man merkt schon das das Tal, das Loquitztal ist und nördlich des Kammes Richtung Thüringen zeigt und letztendlich ja bei Kaulsdorf in die Saale mündet.

Doch Einheimische z.B. aus Pressig oder Förtschendorf oder Teuschnitz hören sofort wer ein echter "Ludschter"von da unten ist..:-)

Im Mittelalter gehörte Lauenstein/Ludwigsstadt dem Grafen von Orlamünde also einem Thüringer,noch heute soll dort auf der Burg Lauenstein die "weiße Frau" hier und da ihr Unwesen treiben....:-)

Einen schönen Ausblick kann man von der Thüringer Warte bei Lauenstein genießen, wie der Name schon sagt, weit nach Thüringen hinein.
Oder aber lieber gleich vom Wetzstein auch ganz in der Nähe.Von dessen Turm geht der Blick zum Schiefergebirge bei Neuhaus über die Saalfelder Höhe, nach Jena-Lobeda(da sieht man sogar die Wohnblöcke!!),fast ganz Ostthüringen,Erzgebirge,Fichtelgebirge,Fränkische Schweiz,Kloster Banz,Staffelberg,Veste Coburg und die 2 Gleichberge bei Römhild.Bei klarem Wetter geht der Blick sogar bis Leipzig.Den Bleßmast sieht man glaub ich natürlich auch :-)....

soviel dazu OT .

von Starsailor001 - am 25.01.2010 21:54

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

da will ich euch mal mit bildern weiterhelfen:

nähe bahnhof:

von hier kam TV K9

"stein" (DFMG):

von hier kam TV 28 46 + aktuell "radio 1"

DVB-T mäßig siehts auch mau aus! bleß & ochse kommen ganz schwach an & dann evtl. nur mit guter antenne. das wars dann aber auch schon!

von Tesco.live - am 26.01.2010 13:22

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Ebersdorf meinst du sicher :-)
Also der Mast ca. 2Km nordwestlich von Ludwigstadt zwischen Ebersdorf und Ludwigstadt auf so einer Bergkuppe das wird der BR UKW Sender...Der steht auf dem Mösseberg 577m über NN Glaube ich auf der Karte.

..........................................................................................
Und der Radio 1 Ukw Sender ist das der Mast der ca 1 Km westlich von Ludwigstadt auch im Wald steht?Das ist doch der 2.auf deinen Bildern da oben oder ?

Beide sieht man auch bei Google Maps im Satbild ganz gut.

von Starsailor001 - am 26.01.2010 15:44

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Der BR in Ludwigsstadt sendet !

Ich wohne 15 km nördlich etwa.Meine erste Einschätzung.Empfangsbericht:
Gut gemachte Funzel,die Richtwirkung nach Südosten ist hier nördlich trotz der 50Watt voll spürbar.
Der Empfang ist wesentlich schlechter als die 93,7 von Radio 1 die ja auch nach Norden voll rausgeht.
Stereoempfang ist nicht möglich.
Auf meiner 6 stelligen LED Anzeige leuchtet die 1.LED schwach, bei Radio1 leuchtet sie voll und dort auch Stereo möglich.

Bayern 1 98,4 --nicht identifizierbar,nur Mischmasch aus Keula,Lobenstein und Kreuzberg

Bayern 2 89,6 - fast nicht identifizierbar, da Bamberg hier auch reinkommt,Meißner u Chemnitz auch stören

Bayern 3 93,1 -hörbar,muß aber Kreuzberg B2 per Richtwirkung ausblenden ansonsten nur Kampf
beider Sender,kommen etwa gleichstark hier an

BayernKlassik 92,2-kommt recht sauber, hörbar aber halt schwach,

B 5 104,8-kommt recht sauber,fast am stärksten


von Starsailor001 - am 28.01.2010 09:54

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Oha :eek:
Gestern war noch nix zu hören,oder bei mir kommt nix an,ich habe einige Ecken getestet wo die 93,7 recht gut kommt,da war noch nix zu hören,naja ich bleib am Ball,werd morgn Vormittag eventuell mal ne Meßfahrt machn ;)
Heut wars mir zeitlich net möglich da ich 2 Stunden mit Schneeschaufeln verbracht habe.
Kann auch sein daß ich Sonntag am Lift in ,,Ludsch,, bin,dann kann ichs natürlich direkt vor Ort testen ;)

@ starsailor:wo genau wohnst du da eigentlich,kann doch nur um den Hohenwartestausee rum sein oder ;)


von Robert S. - am 28.01.2010 11:55

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Keine Ahnung wie die das gemacht haben...hab heute Morgen einfach mal im Radio probiert und siehe da er sendet.
Aber wie gesagt die Keule nach Südosten ist stark zu merken, ich glaub da kommt bestimmt auch nix mehr in Steinheid bzw Neuhaus oben an.Und Richtung Kronach dürfte nach Steinbach am Wald B85 den Berg runter auch ganz schnell Schluß sein.

Im Auto hab ich noch nicht probiert was da hier vor Ort ankommt, muß ich auch mal testen.

@Robert S. Ja genau,fast Richtig.Ich wohn in Kaulsdorf/Saale also quasi am Eingang zum
Stausee :-)



Da ist wohl der ganze Schnee südlich vom Kamm und in Franken hängengeblieben heute Nacht und bis Neuhaus hoch, denn hier kam gerademal noch 1cm Neuschnee runter.Schneeschaufeln blieb mir erspart :-)

von Starsailor001 - am 28.01.2010 16:15

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Ja die Karte scheint recht realistisch zu sein.So kann das in etwas aussehen.
Erstmal danke fürs erstellen.

@ Robert S.

Falls du morgen ein Meßfahrt machst oder am Sonntag zum Skilift nach Ludscht bin ich nat. auch sehr neugierig.
Vielleicht ist am ehesten dann die 93,1 zu bevorzugen, da man den Kreuzberg von Neuhaus kommend rel.gut dann ausblenden kann und er auch schnell nachlässt.Oder auch die 92,2 wenn man Radio1 aus Neustadt b.Coburg gut ausblenden kann??
Anbieten würde sich dafür z.B. die Strecke über Neuhaus-Lichte-Gebersdorf-Gräfenthal-Probstzella nach Ludwigsstadt, weil man dort die Sender aus Bayern ganz gut ausblenden kann(den Pippelsdorfer Berg runter) und man quasi frei Sicht nach Osten ins Tal zu hat.

Auf der Kammstrecke von Neuhaus-Ernstthal-Piesau-Spechtsbrunn-Kalte Küche könnte es auch interessant sein, wenn man dort dann die Abfahrt nach Ebersdort(den Berg runter) nimmt, Richtung Ludwigsstadt.

von Starsailor001 - am 28.01.2010 17:36

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

@ Starsailor: die Meßfahrt muß eventuell verschoben werden :(
Es hat heut wie wild geschneit und ich hab somit morgen Vormittag einiges zu tun...
Denk aber mal daß ich das in den nächsten tagen mal nacholen werde.

Interessant dürfte wirklich sie Strecke Kalte Küche-Spechtsbrunn sein,da macht auch die 93,7 großen Spaß,gleich 3 Sender tummeln sich auf dem Stück auf dieser Frequnz :D
Die 92,2 aus Neustadt spielt bei uns hier keine Rolle mehr,da ist NDR 2 auf 92,1 schon interessanter,bzw die 92,3 mit Bayern 2.
Die 93,1 sollte nicht unterschätzt werden,der Kreuzi kommt trotzdem noch recht stark hier,ich denke der wird die Funzel schon bei Spechtsbrunn platt machen.

von Robert S. - am 28.01.2010 22:19

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Im Bayerntext gibt es jetzt auch ne offizielle Bekanntgabe auf Seite 479/480.

Interessant:


BR-Intern

Die neuen BR-Frequenzen in Ludwigsstadt

Bayern 1 98,4 MHz
Bayern 2 89,6 MHz
Bayern 3 93,1 MHz
BR-KLASSIK* 92,2 MHz
B5 aktuell 104,8 MHz

* BR-KLASSIK aus technischen Gründen
nur in mono empfangbar



Der Empfang der 102,3 ist also sogar mit professionellem Ballempfängern nicht in stereo möglich...
Mit normalem Aufwand ging nämlich in der Gegend BR4 praktisch gar nicht.


von Terranus - am 28.01.2010 23:33

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Zitat
TerranusI
BR4 kommt doch sowieso per Satellit und ist mit ADR weitgehend synchron.
Denke eher, es ist schlicht das Geld. Für ne 50Watt Funzel bauen die keine Satanlage auf.
Man hat ja 50 Jahre gebraucht um festzustellen, dass es dort einen Füllsender braucht :rolleyes:

49,7°N - 11,2°O - Lkr. FO

Oder man hat beim Aufbau der Ballempfangsantennen mit besseren Ergebnissen für BR-Klassik gerechnet. Wobei ich denke, daß die Empfangspegel aufgrund von Messungen vor Ort eigentlich bekannt sind.
Damit bleibt die OT-Frage, wieviel auf der 102,3 wirklich gen Nordwest, Ludwigsstadt, rausgeht. BNetzA schreibt 10kW, allerdings für 190m, tatsächlich sendet man aus 80m; mit 50kW ND?. Wenn man sich ein Gedankenspiel mit der 104,3 erlaubt, vorausgesetzt es sind wirklich nur 10kW: Der Inselsberg stört dort genauso wie auf 102,3, allerdings dürften bei der 104,3 aus 190m mit 50kW nach Nordwest gesendt werden. Laut den BNetzA-Daten ist die 104,3 gegenüber der 102,3 mit höherer ERP zu betreiben. Es bliebe aber der schlechte Übergang zum Hohen Bogen, 104,4, wo man außer der 87,6 vom Dillberg kein wirkliche Alternativfrequenz hat. Allerdings darf auch nicht verschwiegen werden, daß der Wendelstein dort bereits sich stark säuseln bemerkbar macht. Fazit demnach: 104,3 gegen 102,3 am Ochsenkopf tauschen und die 102,3 nach BT zum Oschenberg.

von Thomas (Metal) - am 31.01.2010 12:42

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Etwas verspätet habe ich heut mal meine Messfahrt gemacht :)
Ich bin von Haselbach kommend über Spechtsbrunn über die Kalte Küche gefahren,für Nichtortskundige,dort befindet sich die Landesgrenze Bayern-Thüringen und der Abzweig nach Ebersdorf und Ludwigstadt.Letzeres ist von dort noch 9 km etfernt.
Von ,,Empfang,, kann man erst ab Spechtsbrunn sprechen und selbst da kommen die Funzeln noch net wirklich gut.

Bayern 1 98,4 MHz am Besten empfangbar
Bayern 2 89,6 MHz stört sich selbst :joke:
Bayern 3 93,1 MHz stark gestört durch Kreuzberg
BR-KLASSIK* 92,2 MHz Gestört durch Radio 1 aus Neustadt bei Coburg
B5 aktuell 104,8 MHz leicht estört durch HR 1 vom Heidelstein

An der ,,kalten Küche,, sind die Funzeln natürlich problemlos empfangbar,mein Bremen wollte aber lieber auf den Ochsenkopf ausweichen :)
Morgen teste ich das Ganze mal direkt in Ludwigstadt wenn ich zum Lift geh,heut wars wirklich mehr eine Messfahrt :)

Die 93,7 kommt da allemal besser raus,die geht selbst hinter Spechtsbrunn noch ganz gut,wenn da nicht die Störungen durch MDR 1 wären...

von Robert S. - am 06.02.2010 15:17

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Heut endlich mal getestet,und zwar mit Bayern 3 auf der 93,1.
Strecke Spechtsbrunn-Kalte Küche:mein Radio schaltet erst wenige 100 m vor dem Abzweig nach Ebersdorf auf die 93,1,dann gehts die Serpentine hinunter,da ist auf der 93,1 plötzlich wieder BAYERN 2 zu hören :joke:
RDS schaltet auf den Ochsenkopf zurück,also die 99,4,so gehts dann bis hinunter nach Ebersdorf weiter,erst ca 1 km vorm Ort übernimmt die 93,1 komplett und das RDS bleibt auf ihr.
Empfang in Ludwigstadt natürlich problemlos :)
Der Empfag ist so gut das auf der Skihüttn jetzt auch Radios ohne Antenne eingesetzt werden können,wie auf folgendem Bild zu sehn ist :)



Das Radio wurde wohl absichtlich so hingelegt um es vor Schnee zu schützen,eingestellt war die 104,8,es lief B 5 Aktuell.
An der Talstation hat sich nix geändert,da dudelt RADIO 1 weiter vor sich hin

von Robert S. - am 13.02.2010 17:07

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Heut wieder getestet,diesmal BAYERN 1
Fazit: RDS schaltet fast genauso um wie bei BAYERN 3,also ab Kalte Küche und dann die Serpentiene runter immer hin und her zwischen 90,7 und 98,4.

Auf dem alten Radio an der Almhütte lief heut mal was ganz Anderes.
Erst löbliche Klänge von Roland Kaiser-Amore Amore (wie geil:D) und der kam auf MDR 1 Radio Thüringen,welches auf der 103,6 gehört wurde.
Später schaltete jemand auf Antenne Thüringen welches man auf 107,6 empfing.
Das werden wohl keine Bayern gewesen sein ;)

von Robert S. - am 14.02.2010 20:27

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Schön, endlich hören auch die "Ludscht'er" die Programme, für die sie Gebühren zahlen.
(und die Kinderlein können abends dem "Betthupferl" auf Bairisch lauschen)

Trotzdem bleibt die Frage:
Wäre ein anderer Standort nicht effektiver für die ganze Kronacher Rennsteigregion gewesen,
z.B. von Lauenstein aus gerichtet nach Süden?

Vor 7 Jahren geisterte auch mal Marienroth durch die Senderdatenbank und wurde hier diskutiert:
http://forum.mysnip.de/read.php?8773,78375,page=1
Weiß jemand, weshalb die nicht realisiert wurde?

von FrankenWalder - am 15.02.2010 08:56

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Interessant der Testbericht Robert. Man kann sagen eine wirklich gut gedachte Funzel, wirklich nur für dieses spezielle Sendegebiet Ludwigsstadt und 3 Km Umgebung :-) .So soll es ja eigtl. auch sein.

Ich hab auch mal auf meiner täglichen Strecke die Frequenzen ausprobiert (Leutenberg-Gahma-Ruppersdorf-Bad Lobenstein).Die Funzel geht nur teilweise in harten Kampf mit gleich belegten Sendern ab 2 Km vor Gahma(bei Burglemnitz) über Gahma bis 1 Km nach Gahma. Dort ist sie hörbar aber t sehr schwankend, da dort auch schon die Sender aus Norden/Westen und Osten auf den gleichen Frequenzen einfallen.

Radio 1 hingegen geht von Burglemmnitz herauskommend aus dem Wilschttal über Gahma,Ruppersdorf bis auf hoch nach Eliasbrunn dann übernimmt ganz hart MDR1 Sachsen.Ist dort eh sone kleine "Senderscheide".

Ob man die Funzel hätte anders planen können für den ganzen Kreis Kronach, gute Frage.Wenn dann höchstens von oben aufm Kamm also(Steinbach am Wald) nähe Kreisel als Rundstrahler vllt 500 Watt aber halt auf "freien Frequenzen"... nicht den jetzigen, die unten in Ludwigsstadt verwendet werden.
Ein Sender Lauenstein würde meines Erachtens auch nicht übern Berg nach Kronach runter kommen ebenso wie südlich des Kammes gelagerte stärkere Funzeln z.B bei Pressig oder Teuschnitz nicht wirklich nach Norden rauskämen.Der jetzige Radio1 sender Pressig-Marienroth geht von Steinbach am Wald runter nach Ludscht ganz schnell flöten, der kann wirklich nur den Raum Pressig,Teuschnitz,Wilhelmsthal bis vllt Buchbach,Kehlbach Birnbaum versorgen.Schon in Nordhalben schächelt Pressig-Marienroth ganz stark.

von Starsailor001 - am 17.02.2010 18:25

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

heute gabs eine kleine exkursion ins fränkische outback mit insg. 4 dx-kollegen hier aus den forum zum sender ludwigstadt. die zufahrt war nun endlich wieder frei, nach den langen winter!

der empfangsradius des senders ist wirklich nur auf ludwigstadt & ebersdorf beschränkt. die ballempfangszuführung erfolgt vom ochsenkopf. allerdings wird hier RUND gesendet & nicht wie angenommen & in der bnetza eingertragen gerichtet!

im anschluss waren kurz noch auf der "Thüringer Warte". hier kam ein dvb-t handy zum einsatz, was mich ja echt verblüfft hat! ein "sauguter" tuner mit ner stummelstantenne - vom 26m hohen aussichtsturm wurde DVB-T CZ empfangen!!! die verschlüsselten leipziger waren kurz sichtbar, aber natürlich nicht decodierbar. die thüringer warte ist also ein echter DX-standort mit einen hohen stellenwert!

die impressionen:
br-füllsender 'ludsch'


radio1 standort 'ludsch'


thüringer warte:






von Tesco.live - am 28.03.2010 17:51

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Richtig,ich war auch erstaunt was man da oben alles empfangen konnte.
DVB-T vom Meißner(E55) ging,auch einige Röhn Kanäle.
Und das alles mit dem kleinen LG Handy :)
Überraschend war der DVB-T Empfang auf E 66 der Tschechen,mit NOVA TV :eek:
Fazit,da oben wird demnächst ne richtig geile DX Scan Aktion gestartet :spos:

Auch UKW mäßig ist dort einiges los,Brocken,Torfhaus,Meißner sind Ortsender,nur die 101,4 ist da doppelt belegt,kein Wunder bei Sichtweite zum Kulmberg ;)

Auch die Tschechen aus Pilsen feuern dort ordentlich rein :cool:


von Robert S. - am 28.03.2010 17:58
Zitat
TerranusI
Schon witzig, wo der BR sendet, muss auch die Latrine stinken, seien es noch so wenig Einwohner :rolleyes:
Wie im Kindergarten - will auch haben !

49,7°N - 11,2°O - Lkr. FO

[Halb-OT] Da fällt mir natürlich Burgsinn ein ;-) , es ist mit dem nordwestlichen Oberfranken jedoch nicht zu vergleichen. Der BR funzelt da freundlich auf 5 Frequenzen vor sich hin, die allerdings auf Grund der zu geringen Leistung keinen Mehrwert bringen. Nunja, vielleicht für die im Jenseits [Exkurs nach Burgsinn: Die paar Bewohner über der Bahnlinie direkt am Berg werden so genannt] und im Auto marginal weniger Verzerrungen zwischen Burgsinn und Mittelsinn vielleicht, wobei da RDS häufig schon wieder auf den Kreuzberg zurückwechselt.
Antenne Bayern könnte ja in GEM-Hofstetten die 101,7 in Betrieb nehmen, mit 500W. Der BR wäre dann möglicherweise genötigt die 10W auch entsprechend aufzubohren...

von Thomas (Metal) - am 22.11.2010 13:54
Nun, grundsätzlich würde ich schon eine Lanze für eine 10W-Funzel brechen, ein entsprechendes Versorgungsgebiet vorausgesetzt. Aber hier fallen die 10W unter die Nachweisgrenze der Bevölkerung. Dort wo man tatsächlich eine Verbesserung erzielen könnte, kommt man zu schwach an. Aber das ist im Vergleich zu Ludwigstadt ein Meckern auf höchstem Niveau. 1997 war Bayern1 fast ein Jahr ausgefallen, gestört hat es offenbar niemanden. Und bei Bayern1 behaupte ich mal, daß dieses Programm durchaus seine Zuhörer hat. Aber man darf unterm Strich froh sein, daß es nur 10W sind, so bleiben keine 5km südwestlich vom Sender WDR2 in Stereo und RDS auch in einer (extremen, nnw-exponierten) bewohnten Tallage (!) erhalten.
Dennoch wäre es, um zum Thema zurückzukehren, ein Kandidat, wo man einen QRG- und ERP-Krieg zwischen ö. r. und Privat erwarten könnte.

von Thomas (Metal) - am 22.11.2010 18:56

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Zitat
TerranusI
BR4 kommt doch sowieso per Satellit und ist mit ADR weitgehend synchron.
Denke eher, es ist schlicht das Geld. Für ne 50Watt Funzel bauen die keine Satanlage auf.
Man hat ja 50 Jahre gebraucht um festzustellen, dass es dort einen Füllsender braucht :rolleyes:

49,7°N - 11,2°O - Lkr. FO


Dort ging 50 Jahre Bayern 1 und etwas später Bayern 2 nicht sauber, 40 Jahre Bayern 3 nicht!!!!

Nicht gehen heißt aber unverrauscht in Mono war Empfang möglich?
Die hätten doch dann spätestens in den End 60ern (soweit ich weiß wurde da in Bayern die Sterofonie eingeführt, von anderen Anstalten bereits 1963 in den USA 1961) Füllsender bauen müssen!

von Radionicki - am 23.11.2010 00:22

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Zitat
TerranusI
Im Bayerntext gibt es jetzt auch ne offizielle Bekanntgabe auf Seite 479/480.

Interessant:


BR-Intern

Die neuen BR-Frequenzen in Ludwigsstadt

Bayern 1 98,4 MHz
Bayern 2 89,6 MHz
Bayern 3 93,1 MHz
BR-KLASSIK* 92,2 MHz
B5 aktuell 104,8 MHz

* BR-KLASSIK aus technischen Gründen
nur in mono empfangbar



Der Empfang der 102,3 ist also sogar mit professionellem Ballempfängern nicht in stereo möglich...
Mit normalem Aufwand ging nämlich in der Gegend BR4 praktisch gar nicht.


49,7°N - 11,2°O - Lkr. FO


Normaler Aufwand heißt Dachantenne mit Rundempfang?
Aber Bayern4 gibt es doch schon Anfang der 80er!!! Warum dann erst jetzt die Funzel?


Wie sah es mit B5 aus?

von Radionicki - am 23.11.2010 00:29
Zitat
Kay B
Ich verstehe das auch nicht so richtig, daß man Ludwigsstadt so lange unversorgt gelassen hat.

Gerade, weil man zu Zeiten des Kalten Krieges doch davon ausgehen mußte, daß der DDR-Rundfunk dort leicht Fuß fassen konnte.

Vielleicht weil man international andere "Partner" bei Koordinierungen am Tisch sitzen hatte. Dennoch wäre gerade für Ludwigsstadt eine Koordinierung bei Genf84 oder früher sinnvoll gewesen. Genau genommen hätte man in der Region sogar Versorgungsbedarf für einen etwa 500W-starken Sender von gleichem Standort...

von Thomas (Metal) - am 23.11.2010 18:49
@ Thomas (Metal)

Zitat

Vielleicht weil man international andere "Partner" bei Koordinierungen am Tisch sitzen hatte.


Meinst du jetzt, daß die DDR oder die Sowjetunion etwas dagegen gehabt hat?


Zitat

Dennoch wäre gerade für Ludwigsstadt eine Koordinierung bei Genf84 oder früher sinnvoll gewesen. Genau genommen hätte man in der Region sogar Versorgungsbedarf für einen etwa 500W-starken Sender von gleichem Standort...


Rein strategisch hätte sich ein überdimensionierter Westsender nördlich des Rennsteiges, der offiziell nur für die Versorgung Ludwigsstadts zuständig wäre, anbieten müssen.


von Kay B - am 23.11.2010 19:04

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Zitat
Kay B
Ich verstehe das auch nicht so richtig, daß man Ludwigsstadt so lange unversorgt gelassen hat.

Früher war man einfach nicht so verwöhnt wie heute und Alternativen (=Konkurrenz) gab es auch keine. Hätte aber nicht gedacht, dass es so viele Jahre dauern würde bis dort ein UKW-Füllsender eingeschaltet wird.

War vor vielen Jahren (kurz nach der Grenzöffnung) selbst mal dort und konnte die BR-Programme mobil noch brauchbar in Mono (teilweise verzerrt) empfangen.


Zitat
Kay B
Gerade, weil man zu Zeiten des Kalten Krieges doch davon ausgehen mußte, daß der DDR-Rundfunk dort leicht Fuß fassen konnte.

Du bist wohl noch zu jung, um die DDR-Programme noch selbst gehört zu haben. :)
Abgesehen von DT64, dass aber erst in der Endphase ab 1987 ein richtiges Programm war, waren die Ost-Radiowellen im Westen ähnliche "Quotenbringer" wie heutzutage DKultur.
Da brauchte sich in München niemand Sorgen zu machen... :D

von Manager. - am 23.11.2010 20:01
@ Manager.

Zitat

Du bist wohl noch zu jung, um die DDR-Programme noch selbst gehört zu haben. :)


Da würde ich viel für geben, wenn ich noch so jung wäre. :-)

Mir ist klar, daß die DDR-Sender nicht so wirklich der Brüller waren. Ich gehe halt einfach nur davon aus, daß Ottonormalradiohörer überhaupt erstmal das hört, was er halbwegs vernünftig gut empfangen kann.

Trotzdem ist es seltsam, daß man hier das eigene bayerische Territorium so unversorgt ließ, während man gleichzeitig alles daran setzte, möglichst weit in die DDR reinzustrahlen.

Wie gut war der Empfang der DDR-Programme überhaupt in Ludwigsstadt?


von Kay B - am 23.11.2010 22:26

Re: Aufschaltung BR Füllsender Ludwigsstadt

Zitat
Manager.
Du bist wohl noch zu jung, um die DDR-Programme noch selbst gehört zu haben. :)
Abgesehen von DT64, dass aber erst in der Endphase ab 1987 ein richtiges Programm war, waren die Ost-Radiowellen im Westen ähnliche "Quotenbringer" wie heutzutage DKultur.
Da brauchte sich in München niemand Sorgen zu machen... :D


Wobei der BR bis auf den Zündfunk auf Bayern 2 doch auch nicht so atraktive Programme hatte (wenn man mal von der Hochkultur absieht). Bayern 3 war früher ein Schlager und (seichter) Pop-Sender. (Der Schlager viel weg, der seichte Pop blieb). Wenn man das mit dem alten HR 3 oder Ö 3 vrgleicht, ein lahmer Sender.

von Radionicki - am 23.11.2010 22:40
Zitat
Radionicki
Ich gehe bei den Empfangsbedingungen davon aus, dass auf einigen Häusern noch richt große UKW-Monster-Antennen zu sehen sind. (14 oder 18 elementig).
Oder ging BR 1-3 an der normalen UKW (Kreuz) Antenne in rauschfreiem Stereo?

Bei großem Aufwand (Rotor) müßte aber dann Programme des HR und des SDR zu empfangen gewesen sein, oder?

Vorweg: Widersprichst Du Dir da nicht ein bischen? Zuvor schreibst Du, daß 40 Jahre Bayern3 dort nicht sauber gegangen sein soll, vermutest aber einen Fernempfang des SDR :rolleyes: .
Die SDR- und heutigen SWR-Sender Aalen und Waldenburg gehen auf den Höhen des Frankenwaldes und des Fichtelgebirges, sowie dort, wo die Landschaft nach Südwest weit offen ist. Bei letzterem spreche ich von der Gegend vor dem Fichtelgebirge, Landkreis BT. In Ludwigsstadt würde ich allenfalls einen Reflexionsempfang für möglich halten. Da man aber bereits hinter dem Hauptkamm ist, sind die Chancen doch sehr gering. Dagegen tauchen dort auf Grund der Lage hr (Hoher Meißner) und NDR (Torfhaus) bereits auf. Andererseits würde ich dort heute den RBB fast als wahrscheinlicher ansehen als den SWR.

von Thomas (Metal) - am 24.11.2010 08:00
Aufgrund der dichten Bewaldung ist es mit Reflexionen auch nicht sehr weit her ...
Es ist halt so, dass es den Versorgungsanspruch mit Wurfantenne bis ins letzte Loch bis in die 90er Jahre noch nicht so gab. Und auch wenn es dort oben im Auto etwas knarzte - das interessierte in München keinen. Und mit Yagi war ja der Ochsenkopf brauchbar zu kriegen. Das richtig schwierige Gebiet beschränkt sich ja auch nur auf die Ortsmitte von Ludwigsstadt ganz unten im Tal, schon an den Hängen ist der Empfang wieder brauchbar.
Im TV Bereich sieht es da anders aus - hier musste früh ein Umsetzer her, da sonst wirklich nichts ging. Und da ließ man ja auch nichts anbrennen, dort oben war die TVU Dichte sehr hoch.

Der Bless geht in dem Gebiet besser als der Ochsenkopf, v.a. die beiden 100kW Sender. Remda existierte ja noch nicht.

von Terranus - am 24.11.2010 12:27
Zitat
Thomas (Metal)
Zitat
Radionicki
Ich gehe bei den Empfangsbedingungen davon aus, dass auf einigen Häusern noch richt große UKW-Monster-Antennen zu sehen sind. (14 oder 18 elementig).
Oder ging BR 1-3 an der normalen UKW (Kreuz) Antenne in rauschfreiem Stereo?

Bei großem Aufwand (Rotor) müßte aber dann Programme des HR und des SDR zu empfangen gewesen sein, oder?

Vorweg: Widersprichst Du Dir da nicht ein bischen? Zuvor schreibst Du, daß 40 Jahre Bayern3 dort nicht sauber gegangen sein soll, vermutest aber einen Fernempfang des SDR :rolleyes: .
Die SDR- und heutigen SWR-Sender Aalen und Waldenburg gehen auf den Höhen des Frankenwaldes und des Fichtelgebirges, sowie dort, wo die Landschaft nach Südwest weit offen ist. Bei letzterem spreche ich von der Gegend vor dem Fichtelgebirge, Landkreis BT. In Ludwigsstadt würde ich allenfalls einen Reflexionsempfang für möglich halten. Da man aber bereits hinter dem Hauptkamm ist, sind die Chancen doch sehr gering. Dagegen tauchen dort auf Grund der Lage hr (Hoher Meißner) und NDR (Torfhaus) bereits auf. Andererseits würde ich dort heute den RBB fast als wahrscheinlicher ansehen als den SWR.


Danke für die Aufklärung!

Kann sein dass ich mir wiedersprochen habe.
Aber es ist doch durchaus möglich, dass der zuständige Ortssender Bayern 3 nicht im sauberen Stereo geht (Teleskopantenne, einfache Dachrundempfangsantenne, etc.), aber mit der 18er Stolle, RFT etc. noch ein ferner Sender hörbar in Mono reinkommt, oder?

von Radionicki - am 24.11.2010 17:26
Zitat
Kay B
Mir ist klar, daß die DDR-Sender nicht so wirklich der Brüller waren. Ich gehe halt einfach nur davon aus, daß Ottonormalradiohörer überhaupt erstmal das hört, was er halbwegs vernünftig gut empfangen kann.

Klarer Fall von Denkste. ;) - Nicht auf die Empfangbarkeit, sondern auf die Inhalte kommt es doch in erster Linie an.
Nach der Logik würde DKultur jetzt dank der neuen 96,5 zahlreiche Hörer im Ruhrgebiet hinzugewinnen. Der Hörer-Zuwachs wird aber ganz sicher überschaubar bleiben...


Zitat
Kay B
Trotzdem ist es seltsam, daß man hier das eigene bayerische Territorium so unversorgt ließ, während man gleichzeitig alles daran setzte, möglichst weit in die DDR reinzustrahlen.

a) Kosten Nutzen
b) keine Frequenzen koordiniert
Unversorgt stimmt auch nicht; sagen wir lieber unterversorgt...


Zitat
Kay B
Wie gut war der Empfang der DDR-Programme überhaupt in Ludwigsstadt?

Besser als BR, Antenne und DLF.


Zitat
Radionicki
Wobei der BR bis auf den Zündfunk auf Bayern 2 doch auch nicht so atraktive Programme hatte (wenn man mal von der Hochkultur absieht).

Attraktiv ist relativ. >>Was dem einen sin Uhl, ist dem anderen sin Nachtigall.

von Manager. - am 24.11.2010 18:51
@ Manager.

Zitat

Klarer Fall von Denkste. ;) - Nicht auf die Empfangbarkeit, sondern auf die Inhalte kommt es doch in erster Linie an.
Nach der Logik würde DKultur jetzt dank der neuen 96,5 zahlreiche Hörer im Ruhrgebiet hinzugewinnen. Der Hörer-Zuwachs wird aber ganz sicher überschaubar bleiben...


Das ist jetzt natürlich ein sehr krasses Beispiel, was du da bingst. Mit meiner Annahme, daß Ottonormalhörer das hört, was er überhaupt erstmal vernüftig empfangen kann, meinte ich den Empfang mit Teleskop- oder Wurfantenne.

In einer Gegend, in der die Programme des benachbarten Landes besser als die des eigenen Landes empfangbar sind, kann es schonmal vorkommen, daß die Fremdprogramme verstärkt gehört werden. ;-)


Zitat

a) Kosten Nutzen


Als ob man sich bei dem im Geld schwimmenden BR jemals über sowas Gedanken gemacht hätte. :rolleyes: Zudem hatten sie dort schon Fernsehumsetzer in Betrieb, sodaß nicht mal in neue Infrastruktur, sondern nur in neue Sendetechnik investiert werden mußte.

Dann kommt auch noch hinzu, daß sich Radio 1 dort schon sehr früh breit machte, ohne, daß dies den BR irgendwie beeindruckt hat.


Zitat

b) keine Frequenzen koordiniert


Das dürfte für eine Füllfunzel eigentlich nie so ein Problem gewesen sein. Die DDR dürfte sich bei sowas eigentlich nicht quergestellt haben. Schließlich brauchte sie im Gegenzug bei der Koordinierung neuer Frequenzen im Grenzbereich ebenfalls die Einwilligung der Bundesrepublik. Anders wäre meiner Meinung nach die Inbetriebnahme des leistungsstarken E25 (250 KW) vom Berliner Schäferberg zum Beispiel nicht möglich gewesen.


Zitat

Unversorgt stimmt auch nicht; sagen wir lieber unterversorgt...


Kommt halt darauf an, was als versorgt gilt. Für heute Ansprüche mit Küchenbrüllwürfeln würde ich schon unversorgt dazu sagen.


von Kay B - am 25.11.2010 01:38
Zitat
TerranusI
Die 107,1 ist nicht die bessere Frequenz, die hat noch stärkere Einzüge.

49,7°N - 11,2°O - Lkr. FO

Das mag auf das realisierte Diagramm zutreffen, die BNetzA-Liste sagt das Folgende, was theoretisch möglich wäre:

102,3 100kW, Ant 190m. Einzüge 30-70° 6dB, 110-130° 3dB, 290-340° 10dB
107,1 100kW, Ant 190m. Einzüge 80-100° 3dB, 210-240° 6dB

Die 104,3 vielleicht auch noch dazu:
104,3 100kW, Ant 190m. Einzüge 300-330° 3dB

So gesehen könnte man da durchaus eine Verbesserung erzielen. Ich wäre allerdings für einen Ringtausch in der Region:
89,3 => BT-Ochsenberg, Radio Mainwelle, Diagramm und ERP wie bisher auf 104,3.
102,3 => Ochsenkopf, D-Radio Kultur, Diagramm und ERP wie bisher bei Bayern4
104,3 => Ochsenkopf, B5-Aktuell, 100kW, zusätzliche Einzüge nach Südosten für Hoher Bogen
107,1 => Ochsenkopf, Bayern4, 100kW, Diagramm und ERP nach Genf84 maximal ausgenutzt

Zusätzlich noch erforderlich für den Übergang zwischen Ochsenkopf und Hoher Bogen:
92,3 => Dillberg, B5Aktuell, Diagramm und ERP wie bisher bei Bayern2
102,0 => Dillberg, Bayern2, Diagramm und ERP wie bisher bei B5Aktuell


von Thomas (Metal) - am 25.11.2010 10:29
@ Hoddat

Eine Alternative wäre auch noch, die 102.3 und die 103.2 vom Ochsenkopf auf vertikal umzuzstellen um die Störungen mit der 102.2 vom Inselsberg und der 103.3 vom Heidelstein zu minimieren. Dann wäre der Störabstand vielleicht hoch genug, um in Ludwigsstad die 102.3 in Stereo zu empfangen und umzusetzen.



@ Thomas (Metal)

Zitat

Die 104,3 vielleicht auch noch dazu:
104,3 100kW, Ant 190m. Einzüge 300-330° 3dB


War die 104.3 eigentlich mal für AFN vorgesehen, da man am Ochsenkopf noch so eine starke Frequenz koordiniert hatte?


von Kay B - am 25.11.2010 12:45
@Thomas:
Ochsenkopf und Hoher Bogen überschneiden sich direkt, außerdem ist der Dillberg weiter östliche Richtung tschechische Grenze schon zu weit weg, um übernehmen zu können.
Auf der 102,3 Ochsenkopf würde ich wegen Wendelstein 102,3 auf keinen Fall ein anderes Programm als Bayern 4 ausstrahlen. Die beiden senden ja schon nicht mit vollen 100 kW gegeneinander, weil Ochsenkopf nur mit 50 kW abstrahlt und noch über eine niedrigere Antenne sendet, was mit der höeren verglichen vielleicht eher auf ca. 30 kW hinausläuft. Trotzdem merkt man natürlich das Säuseln und Zischeln, was bei unterschiedlichem Programm noch viel heftiger wäre.
Die 10kW-Orschenberg-Lösung für die 104,3 ( - 10bB und noch einmal vielmehr aufgrund der niedrigeren Höhe) halte ich wegen Inselsberg 104,2 und Hoher Bogen 104,4 eher für gut.
Mein Vorschlag wäre:
- Das Privatradio erhält die 89,3 Gr. Waldstein anstelle der 88,0.
- Die 88,0 wandert zurück zum Ochsenkopf. DKultur könnte dann entweder die 88,0 oder die 91,2 bekommen, die jeweils andere Frequenz wird Bayern 1 NB/Opf. Vielleicht ist die 88,0 für Bayern 1 sogar besser, da man dort etwas mit Gelbelsee 88,0 machen könnte.
- Die Konstellation 107,1 Aalen versus 107,1 Ochsnekopf ist trotz Einzüge schlecht. Die Abhilfe könnte sein, den Ochsenkopf auf 107,2 senden zu lassen und den Ettersberg auf einer anderen Frequenz senden zu lassen. Das Problem Calau 107,2 würde ich nach Vorbild der 103,2 noch am ehesten in Kauf nehmen, da Calau und der Ochsenkopf viel weiter voneinadern entfernt liegen. Heidelstein 107,3 wäre kein Problem, da dieser merh Richtung Hessen sendet. Problematischer ist 103,2 versus 103,3; da würde ich irgendwie versuchen, den Heidelstein auf 103,4 zu shiften und Torfhaus 103,5 zum Drachenberg zu verlegen.

von Stefan Z. - am 25.11.2010 12:48
@ Stefan Z.

Meine Fresse, eine Kettenreaktion bis nach Niedersachen! :eek:

Radio Ton müßte seine Frequenz 103,5 MHz dann auch ändern, wenn der DLF auf dem Heidelstein auf 103,4 MHz wechseln würde. Und wer was, was das wiederum alles zur Folge hätte.

Soweit ich weiß, haben DLF, die hessischen Sender und die Latrine je eigene Antennenanlagen. Somit könnte man den DLF vertikal polarisieren. Das Problem 102,3 MHz vom Ochsenkopf gegen 102,2 MHz vom Inselsberg wäre damit aber noch nicht gelöst.


von Kay B - am 25.11.2010 13:14
Kay B:
Bad Mergentheim 103,5 versus Heidelstein 103,4 halte ich für nicht so schlimm wie Ochsenkopf 103,2 versus Heidelstein 103,3. Ebenso wenig wie Kreuzberg 93,1 versus Bad Mergentheim 93,2, weil der Heidelstein immerhin ca. 10 km weiter entfernt ist. Da die Belastung aber noch ziemlich hoch ist und Bad Mergentheim 103,5 als einzige 20 kW hat, würde ich die 103,4 nach Süden mit Einzügen belegen.
Bezüglich Gelbelsee und Ochsenkopf 88,0 wäre wie früher dasselbe Programm von Vorteil, damals Bayern 4, jetzt dann Bayern 1. Hinzu kommt, daß Gelbelsee nur 10 kW-ND hat und Ochsenkopf aufgrund der Richstrahlung Richtung Gelbelsee statt 25 kW wahrscheinlich nur ca. 10 kW. Wäre immer noch der Wahnsinn, ließe sich aber durch den Dillberg-Sender für Niederbayern/Oberpfalz abpuffern.
Bezüglich Calau habe ich die Entfernung als Argument genannt. Man könnte aber auch der hohen Antenne auf dem Ochsenkopf größere Einzüge Richtung Calau geben, somindest oberhalb von 100 MHz. Die 107,1 müßte als 107,2 natürlich auf die höhere Antenne wechseln. Die 88,0; 91,2 und 102,3 wären auf der niedrigeren Antenne.
Es stimmt, daß die 102,3 weiterhin Probleme mit Inselsberg 102,2 hätte. Das Problem ist schwierig zu lösen, die 50 kW auf der niedrigeren Antenne = ca. 32 kW von der hohen wie koordiniert bringt ja ca. - 5 dB gegenüber 100 kW. Die restlichen 5 dB hat der BR gegen den Inselsberg nicht realisiert, da man bei Bayern 4 innerhalb Bayerns im Frankenwald wohl nicht zu starke Verluste wollte.

von Stefan Z. - am 25.11.2010 15:49
Zitat
Kay B
In einer Gegend, in der die Programme des benachbarten Landes besser als die des eigenen Landes empfangbar sind, kann es schonmal vorkommen, daß die Fremdprogramme verstärkt gehört werden.

Das ist richtig. Und wenn wir damals nicht den Kalten Krieg gehabt hätten, wären es sicherlich auch einige mehr gewesen. So aber wurden sowohl im Westen wie im Osten bevorzugt die West-Programme gehört.


Zitat
Kay B
Das dürfte für eine Füllfunzel eigentlich nie so ein Problem gewesen sein. Die DDR dürfte sich bei sowas eigentlich nicht quergestellt haben. Schließlich brauchte sie im Gegenzug bei der Koordinierung neuer Frequenzen im Grenzbereich ebenfalls die Einwilligung der Bundesrepublik.

Nein, damit hat das nichts zu tun. Die Sendernetze waren damals überall noch nicht so dicht wie du es heute kennst. Die DDR hatte ja in Thüringen auch nur 2 Grundnetzsender über die alle UKW-Programme ausgestrahlt wurden. Die Füllsender kamen alle erst im Laufe der Jahre.

von Manager. - am 25.11.2010 18:08
Also Richtigen und Guten Bayern 4 Empfang kann man im Südosten Thüringens vergessen.
Außer man hat ne gute Heimanlage mit exakt ausgerichteteter Antenne.
Alle Ottonormal Radiohörer bekommen hier daheim oder noch schlimmer im Auto die Zange von 102,2 Inselsberg und auch schon 102,5 Ronneburg zu spüren..Ich behaupte mal die Bayern4 Frequenz geht wirklich nur mobil auch brauchbar auf fränkischem Gebiet..in Hochfranken und noch Richtung Vogtland.

Auch die 88,0 geht ab Landesgrenze Thüringen nur noch teilweise gut und wird auf jeder halbwegs Höhe vom Inselsberg 87,9 angebissen.Richtung Vogtland hingegen geht diese weitaus besser.
Wenn ich in Saalburg die 88,0 einstelle und Richtung Leutenberg fahre..ist auf der Berg- und Wetterscheide bei ELIASBRUN schluß ab da hammert der Inselsberg volle Kracht rein..und 88,0 geht allmählich unter und wird verschluckt.

Zu Ludwigsstadt nochmal.Es ist schon kurios.Jetzt wo die Einwohnerzahlen dort massiv sinken schaltet man Funzeln auf!.
Über viele jahrelang Platzhirsch am Ort war der Coburger Privatsender Radio 1, der auf 93,7 von dort schon seit den 90ern sendet übrigens die beste Funzel aus Ludscht von nem anderem Standort mit ordentlicher Reichweite (Schleiz/Saalfeld stellen kein Problem dar, diese Funzel kommt sogar noch auf der B 85 Richtung Weimar nach Teichel Richtung Neckeroda hoch und um Großkochberg herum!

Zu DDR Zeiten war in Ludwigstadt Blessbergempfang möglich brauchbar aber nicht unbedingt stereophon.Der nächste Großsender war dann erst Inselsberg,Leipzig oder Chemnitz nach Blessberg wieder, welche aber man dort mit etwas Geschick und auf einer kleinen Anhöhe auch mässig reinbekommen kann.

Das Empfangsloch Ludwigsstadt ist schon fast einzigartig
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Aber die gleichen Probleme hat man auf Thüringer Seite.Dort aber sind sie ungelöst.
Z.B in Probstzella oder Gräfenthal.Dort kommen die eigentlichen Ortssender von Remda oder Blessberg mobil eher mittel bis ganz mies..und nur stationär brauchbar.Dort spendiert der MDR aber keine Füllsender.Geplant war allerdings mal etwas in Gräfental.Die hat man aber mit Sicht auf Kosten und Einwohner verworfen.
Somit dürfen die Probstzellaer und Gräfentaler in Thüringen jetzt gut und gerne die bayerischen Funzeln aus Ludwigsstadt nutzen um guten Empfang zu haben :-) aber solange sie dort weiterhin Rostbratwurscht essen und keine Weißwurscht..ist das denke ich auch in Ordnung *fg*


von Starsailor001 - am 25.11.2010 18:19
Zitat
Kay B
Eine Alternative wäre auch noch, die 102.3 und die 103.2 vom Ochsenkopf auf vertikal umzuzstellen um die Störungen mit der 102.2 vom Inselsberg und der 103.3 vom Heidelstein zu minimieren. Dann wäre der Störabstand vielleicht hoch genug, um in Ludwigsstad die 102.3 in Stereo zu empfangen und umzusetzen.
Extra ein vertikales Antennenfeld zusätzlich auf den Ochsenkopf montieren wäre aber die teuerste aller Lösungen.

Und ansonsten glaub ich mal gelesen zu haben, das vertikal bei grösseren Leistungen in entfernteren Empfangsorten nicht so gut ist und durch Reflektionen mehr zu Verzerrungen neigt. Kenne in der Praxis auch keine FM Sender mit mehr als 5KW ERP die vertikal polarisiert senden würden.

Ausserde wäre billiger BR Klassik in Ludwigsstadt dann über DVB-S zuzuführen. Bei einem RDS Frequenzwechsel hätte man dann zwar etwas Versatz aber denke damit könnte man auch leben.



von Martyn136 - am 25.11.2010 19:26
@ Terranusl

nuja..nuja...

ganz so würd ich das net sagen das hier nix mehr ankommt.

Die Radio 1 Funzel z.B. geht sehr gut nach Norden und Nordosten raus.Die bekommt man in Saalfeld und Rudolstadt und Schleiz noch rein.

Die Funzeln des BR vom Standort Ebersdorf sind sehr viel ungünstiger, die kommen bei mir hier 25 km nördlich auch noch an aber wesentlich schwächer, mobil nicht mehr brauchbar.Aber für die Leute in der Grenzregion Thüringens also Probstzella und Gräfenthal,Lehesten ne echte Alternative zum rauschenden und verzerrten Empfang der Thüringer Programme.Die Funzel in Ludwigsstadt füllt das Dreieck der Städte Ludwigsstadt,Probstzella ,Gräfenthal und Lehesten mit ca. 13 000 Einwohnern recht gut aus.Ludwigstadt selber hingegen hat ja nur ca 3500 Einwohner.

Die 102,0 von Antenne Bayern muß ich mal testen, ich versprech mir davon aber nicht viel da die Frequenz sehr eingequetscht ist zwischen Jena 101,9, Heidlstein 101,9,Inselsberg 102,2, und Plauen 102,0 sowie Bad Lobenstein 101,8. Mal sehn was bei rumkommt.der stärkste Störer hier dürfte die 101,9 aus Jena sein.

von Starsailor001 - am 25.11.2010 20:40
Zitat
Stefan Z.
Kay B:
Bad Mergentheim 103,5 versus Heidelstein 103,4 halte ich für nicht so schlimm wie Ochsenkopf 103,2 versus Heidelstein 103,3. Ebenso wenig wie Kreuzberg 93,1 versus Bad Mergentheim 93,2, weil der Heidelstein immerhin ca. 10 km weiter entfernt ist. Da die Belastung aber noch ziemlich hoch ist und Bad Mergentheim 103,5 als einzige 20 kW hat, würde ich die 103,4 nach Süden mit Einzügen belegen.

Da denke ich an die Zeit vor etwa 2000 und die 107,9 vom Kreuzberg zurück. Die kam im Raum Bayreuth fast genauso schwach an, wie die hessischen Programme vom Heidelstein. Die ober UKW-Antennenanlage am Kreuzberg war damals noch eine andere, man hatte Antennenfelder nur in eine Richtung. Beziehe ich das jetzt auf den Heidelstein, so könnte man ggf. in Richtung Kronach ebenso abschalten. Es käme dann dort auch noch kaum etwas an, Antenne Bayern 103,2 hätte keinerlei Störungen durch die 103,3 mehr. Dafür hätte der DLF östlich des Heidelsteins eine Lücke. Hier würde ich gerne eine hier im Bezug auf AFN genannte 107,5 in den Ring werfen. Die Frequenz ist frei, sehr frei. Warum nicht mit 20kW vom Bleßberg nach 180° +/- 70° (hessische Heidelsteinanntenne) senden? Remda 107,6 wäre damit geschützt. Der Bleßberg würde in Hessen keinensfalls Störungen vs hr4 hervorrufen, für ihn ist üblicherweise an der Rhön Schluß. Buchen sehe ich auch nicht als Problem: Man sendet schon heute 96,9 Bleßberg vs Wertheim. Im Versorgungsgebiet von Wertheim stört der Bleßberg trotz der geringen ERP nicht. Weiter südwestlich wäre der Bleßberg noch schwächer.
Alternativ könnte man sich die 107,5 natürlich auch noch am Bamberger Sender vorstellen.
Eine zusätzliche Option, falls man den Einzüg der 103,3 nicht so groß machen möchte, wäre Alternativen für Antenne Bayern zu verbessern. Ich denke da an die 103,8. Auf der 180° +/-70° Antenne am Bleßberg könnte man mit 5 kW wunderbar nicht nur Coburg, sondern auch das Maintal versorgen. mdr Figaro Ronneburg (103,9) wäre durch die Einzüge bereits wieder geschützt.
Zitat
Stefan Z.
Bezüglich Calau habe ich die Entfernung als Argument genannt. Man könnte aber auch der hohen Antenne auf dem Ochsenkopf größere Einzüge Richtung Calau geben, somindest oberhalb von 100 MHz. Die 107,1 müßte als 107,2 natürlich auf die höhere Antenne wechseln. Die 88,0; 91,2 und 102,3 wären auf der niedrigeren Antenne.

Bisher sehe ich ganz ehrlich keine Probleme von 107,1 Ochsenkopf vs Aalen. Selbst hier am QTH2 ist Aalen nur per Richtantenne überhaupt auf der 107,1 empfangbar. Ich hätte Empfangsort von Aalen allenfalls noch den Hienberg (A9 Schnaittach - Hormersdorf) im Verdacht, aber auch hier kann man auf andere Frequenzen ausweichen.
Auf Baden-Württemberger Seite habe ich mich allerdings mit der 107,1 noch nicht beschäftigt. Dadurch, daß ich kürzlich die 89,3 gestetet hatte und dort im Bereich der Raststätte Frankenhöhe den Waldstein noch empfangen habe, gehe ich davon aus, daß der Ochsenkopf dort ebenso noch ankommt. Wobei an der Landsgrenze selbst noch ein Höhenzug verläuft, womit B-W etwas geschützt sein sollte. Die andere Frage ist natürlich: Ist hier im Sinne Genf84 Aalen bereits zuständig oder eigentlich noch Waldenburg? Da die Situation jetzt eine andere ist müßte man fragen: Geht dort wo Ochsenkopf auf B-W-Gebiet eventuell stört als Alternative Bad Mergentheim (103,5) oder Langenburg (88,6)?
Zitat
Stefan Z.
Ochsenkopf und Hoher Bogen überschneiden sich direkt, außerdem ist der Dillberg weiter östliche Richtung tschechische Grenze schon zu weit weg, um übernehmen zu können.
Auf der 102,3 Ochsenkopf würde ich wegen Wendelstein 102,3 auf keinen Fall ein anderes Programm als Bayern 4 ausstrahlen. Die beiden senden ja schon nicht mit vollen 100 kW gegeneinander, weil Ochsenkopf nur mit 50 kW abstrahlt und noch über eine niedrigere Antenne sendet, was mit der höeren verglichen vielleicht eher auf ca. 30 kW hinausläuft. Trotzdem merkt man natürlich das Säuseln und Zischeln, was bei unterschiedlichem Programm noch viel heftiger wäre.
Die 10kW-Orschenberg-Lösung für die 104,3 ( - 10bB und noch einmal vielmehr aufgrund der niedrigeren Höhe) halte ich wegen Inselsberg 104,2 und Hoher Bogen 104,4 eher für gut.

Der Hohe Bogen ist etwa in einen Viertelkreis Schwandorf - Rotbühl - Oberviechtach als Ortssender anzusehen. Beim Ochsenkopf würde ich dies etwas bei Kastl - Ensdorf - Schwandorf - Oberviechtach ziehen.
Dillberg ist in der Tat in diesen Maßstäben nur bis Vilseck - Nabburg - Schwandorf eine Alternative. Da habe ich mich vielleicht durch die vielen ehemaligen Ballempfänge dorthin, u. a. auch Waidhaus, täuschen lassen.
Hohe Linie kommt ebenso nicht wirklich über Amberg - Nabburg - Roding beeindruckend hinaus.
:-( Es bleiben also die zwei Giganten Ochsenkopf und Hoher Bogen, die dann zwischen Waidhaus - Nabburg - Oberviechtach keine ausreichend statibilen Alternativfrequenzen hätten... Obwohl es wäre zumindest interessant, ob RDS, so die Frequenzen aller genannten vier Standorte frei wären da durchgehend einen brauchbaren Empfang herzaubert.
Was die 102,3 vs Wendelstein betrifft: Da wären natürlich auch 10kW (=maximaler Einzug) von der oberen (ND-)UKW-Antenne denkbar, was Wendelstein weit weniger belasten würde.
Zitat
Stefan Z.
Mein Vorschlag wäre:
- Das Privatradio erhält die 89,3 Gr. Waldstein anstelle der 88,0.
- Die 88,0 wandert zurück zum Ochsenkopf. DKultur könnte dann entweder die 88,0 oder die 91,2 bekommen, die jeweils andere Frequenz wird Bayern 1 NB/Opf. Vielleicht ist die 88,0 für Bayern 1 sogar besser, da man dort etwas mit Gelbelsee 88,0 machen könnte.

Nicht nur das, die bemängelte Störung durch Pilsen 91,4 vs 91,2 wäre damit auch aufgehoben. Für das D-Radio ändert sich hingegen nichts, es wäre praktisch egal, ob man gegen Pilsen 89,3 vs 89,1 oder 91,2 vs 91,4 fährt.

Zitat
Stefan Z.
Es stimmt, daß die 102,3 weiterhin Probleme mit Inselsberg 102,2 hätte. Das Problem ist schwierig zu lösen, die 50 kW auf der niedrigeren Antenne = ca. 32 kW von der hohen wie koordiniert bringt ja ca. - 5 dB gegenüber 100 kW. Die restlichen 5 dB hat der BR gegen den Inselsberg nicht realisiert, da man bei Bayern 4 innerhalb Bayerns im Frankenwald wohl nicht zu starke Verluste wollte.

...womit wir wieder beim Ausgang wären...

von Thomas (Metal) - am 25.11.2010 21:46
@ Stefan Z.

Zitat

Es stimmt, daß die 102,3 weiterhin Probleme mit Inselsberg 102,2 hätte. Das Problem ist schwierig zu lösen, die 50 kW auf der niedrigeren Antenne = ca. 32 kW von der hohen wie koordiniert bringt ja ca. - 5 dB gegenüber 100 kW. Die restlichen 5 dB hat der BR gegen den Inselsberg nicht realisiert, da man bei Bayern 4 innerhalb Bayerns im Frankenwald wohl nicht zu starke Verluste wollte.


Mit den Störungen zwischen der 102.2 vom Inselsberg und der 102.3 vom Ochsenkopf müßten der BR und Antenne Thüringen aber leben können. Denn in jenen Gebieten, in denen diese Störungen auftreten (Teile von Südthüringen, Westoberfranken und Unterfranken) sind weder der Ochsenkopf noch der Inselsberg zuständig.

Hier bei mir in Südwestthüringen sind sowohl Ochsenkopf wie auch Inselsberg noch Ortssender, sodaß sowohl die 102.2 wie auch die 102.3 mit normalen Radios ständig angekratzt sind. Zuständig ist aber der Bleßberg bzw. auf bayerischer Seite sind es Kreuzberg und Coburg.

Einzig für den Landkreis Schmalkalden-Meiningen dürfte der Inselsberg mit zuständig sein, aber dort geht der Ochsenkopf dann nicht mehr so stark. Selbst in Suhl geht auf 100,3 MHz schon Planet Radio vom Eisenberg statt DLF vom Ochsenkopf.



@ Manager.

Zitat

Das ist richtig. Und wenn wir damals nicht den Kalten Krieg gehabt hätten, wären es sicherlich auch einige mehr gewesen. So aber wurden sowohl im Westen wie im Osten bevorzugt die West-Programme gehört.


Ich will einfach nur sagen, daß ich es sehr seltsam finde, daß man zu Zeiten des Kalten Krieges dieses in die DDR hineinreichende Stück Bayern so unversorgt (oder unterversorgt) ließ, wo doch die "Zonenrandgebiete" und West-Berlin in anderen Bereichen oft bevorzugt behandelt wurden.


Zitat

Die Sendernetze waren damals überall noch nicht so dicht wie du es heute kennst. Die DDR hatte ja in Thüringen auch nur 2 Grundnetzsender über die alle UKW-Programme ausgestrahlt wurden. Die Füllsender kamen alle erst im Laufe der Jahre.


Wann gingen denn eigentlich die UKW-Füllsender vom Erleshügel bei Suhl auf Sendung? Dieser Füllsender ist eigentlich nur für die Versorgung des Suhler Talkessels vorgesehen, reicht aber aufgrund seiner exponierten Lage weit nach Bayern hinein.

Spätestens zu jener Zeit sollte es dem BR möglich gewesen sein in Ludwigsstadt auch eine Funzel in Betrieb zu nehmen.



@ Starsailor001

Zitat

Aber die gleichen Probleme hat man auf Thüringer Seite.Dort aber sind sie ungelöst.
Z.B in Probstzella oder Gräfenthal.Dort kommen die eigentlichen Ortssender von Remda oder Blessberg mobil eher mittel bis ganz mies..und nur stationär brauchbar.Dort spendiert der MDR aber keine Füllsender.Geplant war allerdings mal etwas in Gräfental.Die hat man aber mit Sicht auf Kosten und Einwohner verworfen.


Der MDR ist halt leider mehr oder weniger auf Media & Broadcast und deren horrende Preise angewiesen, während der BR einfach seinen alten TV-Umsetzer umwidmen konnte.



Wie gut geht eigentlich Bayern 4 aus Coburg in Ludwigsstadt? Wäre das vielleicht eine Alternative für den Ballempfang?


von Kay B - am 26.11.2010 11:50
Ich würd sagen aus Coburg ist in Ludwigsstadt selbst so gut wie nix weiter zu hören,auch Bamberg oder Kreuzberg allenfalls an der Grasnarbe.
Am einzig tauglichsten (ohne die jetzigen Füllsender) war immer noch der Ochsenkopf.
Coburg geht erst wieder gescheit ab dem Rennsteig, Richtung süden.Die 5 Kw vom Eckardtsberg in Coburg( der ist ja auch nur so auf 500m ü NN ?? ) müssen ja quasi über ein 15 km breites und bis knapp 800 hohes Gebirgsmassiv hinwegsenden, hinter den Rennsteig tief ins Tal der Loquitz
+++++++++++++++++++++++

Ich glaube mal gelesen zu haben das die Radio 1 Funzel extra per Standleitung aus dem Funkhaus Coburg zugeliefert werden muß??

von Starsailor001 - am 26.11.2010 15:42
Zitat
Stefan Z.
@Thomas;
@Martyn:
0,3 MHz-Abstand war früher die Norm. Das sollte auf jeden Fall ausreichen. Im konkreten Fall stehen Ochsenkopf und Hoher Bogen weit auseinander und senden weder auf 88,0 noch auf 88,3 mit hoher Leistunng bei 25 kW Ochsenkopf in diese Richtung und nur 5 kW über die Hauptantenne am Hohen Bogen. Eine andere Antenne auf dem Hohen Bogen würde ich eher mit Ausblendung nach Westen für die 101,9 wegen Dillberg 102,0 bevorzugen.
Ich würde mich nicht so starr auf 300kHz festlegen.

Bei zwei Grundnetzsendern, gleicher Polarisation und Nachbarschaft würde ich schon gerne 400 kHz oder mehr haben.

Bei Funzel Füllsender, unterschiedlicher Polarisation hingegen würde ich selbst 200 kHz als ausreichend sehen.

von Martyn136 - am 26.11.2010 21:50
Zitat
Mc Jack
Selbst die 91,5 hätte mich nicht gewundert..:D


---------------------------------------Mitschnitte || Technik || Dütt un Datt---------------------------------------
| ..88....90....92.:).94....96....98....100....102....104....106....108 MHz |


Geht da schlecht,die ecke sit gen Norden hin abgeschattet,selbst die 90,2 kam nur verzerrt,normalerweise sollte die 89,8 auch net so gut kommen,wegen Torfhaus,aber dort geht das schon ;)

von Robert S. - am 02.01.2011 23:22
Zitat
Robert S.
Ich hab die tage mal beim Liftbesuch in Tettau spaßeshalber mal JUMP gehört,schon lustig welche Frequenzen das Radio da auf dem kurzen Stück Piesau - Tettau anwählt :joke:

89,8 90,2 90,4 96,9 100,9 und 105,6

Gut oder :D

Das verwundert mich ehrlich gesagt nicht. Es ist typisch für Empfangsorte in eingeschnittenen Tallagen wo auf den umliegenden Höhen leistungsstarke Sender sehr stark einfallen. Am QTH2 wechselt das RDS bei Bayern3 in ähnlicher Weise: 96,3 (häufigste) - 99,3 - 93,4 - 97,6 - 99,8 und 99,4 (seltenste).

von Thomas (Metal) - am 03.01.2011 10:45
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