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vor 14 Jahren, 10 Monaten
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KlausKB, Terranus, armer Zünder, chris2612, Andreas W, DeutschlandRadio, _noname_, Hifi-Freak, KlausD, Brubacker, ... und 12 weitere

Die spinnen, die Telekomiker und die DLRs

Startbeitrag von KlausKB am 18.10.2003 10:42

Frankfurt am Main (ots) - DeutschlandRadio und T-Systems haben
heute in Freiburg ihren Vertrag zum Betrieb von Sendeanlagen für
Lang- und Mittelwelle erneuert. Damit fiel gleichzeitig der
Startschuss für die digitale Verbreitung des Programms. Ab Januar
2004 rüstet T-Systems die Sendeanlagen auf den neuen Standard um.
Dann werden die Programme DeutschlandRadio Berlin und
Deutschlandfunk über Mittel- und Langwelle täglich analog als auch
digital zu empfangen sein. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis Ende
2016 und ein Volumen von 110 Millionen Euro.

„Das gleichzeitige Ausstrahlen analoger und digitaler Signale mit
einer Sendefrequenz im täglichen Betrieb ist ein Novum in der
deutschen Rundfunklandschaft“, sagt Konrad F. Reiss, Vorstand
Deutsche Telekom und CEO von T-Systems. „Mit digitalen Sendern
stellt T-Systems eine Technik zur Verfügung, die dem Hörer mehr
Klangqualität bietet, und dem Programmveranstalter damit mehr
Hörer."

Ernst Elitz, Intendant von DeutschlandRadio, ergänzt: „Mit
unseren beiden Hörfunkprogrammen über Lang- und Mittelwelle
erfüllen wir den Auftrag nach einer bundesweiten Versorgung aus dem
geltenden Rundfunkstaatsvertrag nun auch im digitalen Format. Damit
geben wir gleichzeitig Anstöße zur Digitalisierung aller
Hörfunksysteme.“

-------------------------------------------------------------------------------

Wenn sich das dann so anhört, wie auf der 177 anl. der IFA, dann ist DRM auf LW/MW gestorben.
Glaubt man denn wirklich, dass man mit 11 kbps neue Hörer für DRM gewinnen kann?
Wo ist denn bei einem Simulcast-Betrieb die Qualitätsverbesserung?
Die AM-Qualität leidet, und die Audioqualität des DRM-Sigtnals ist miserabel, Radio Sawa lässt grüßen.
Oder hat man einen neuen Modus erfunden, von dem man nur noch nichts gehört hat?
Was ich bis jetzt an Simulcast gehört habe, war jedenfalls nur Schrott.
Die Einführung des Simulcast-Betriebes ist das Todesurteil für DRM.
Herr Elitz ist von allen guten Geistern verlassen.

Antworten:

Meinst Du das machen die freiwillig? Niemand schaltet seinen Zünder freiwillig ab, und sei er noch so klein. Besitzstandwahrung oder so heißt das. Fragt den Schlauen Det von den MM.

von armer Zünder - am 18.10.2003 11:11
@KlausKB

Was soll diese Beleidigung gegenüber Ernst Elitz ? Einenen besseren Intendanten könnte ich mir für das DeutschlandRadio kaum vorstellen.


@ZWOBOT
Die DLR Frequenzen abschalten??? Warum ?? Etwa für privaten Dudel-Flachfunk??
Hoffentlich wird das DeutschlandRadio den Weg der UKW Verbreitung weiter fortsetzen.

Es ist doch immer wieder bemerkenswert wie in diesem Forum auf das DeutschlandRadio eingehämmert wird.

von Rudolf K. - am 18.10.2003 11:23
@Rudolf K.: Ich habe nicht die Absicht, Herr Elitz zu beleidigen. Er ist sicher ein guter Intendant. Ich hätte auf der IFA auch gerne mit ihm gesprochen, aber er war gerade in einem anderen Gespräch, da wollte ich nicht stören.

Fakt ist: ALLE, mit denen ich in Berlin gesprochen habe, auch die DLR-Leute selbst, hielten nichts von dem oben erwähnten Simulcast-Betrieb.
In der bisher gehörten Form ist er eine deutliche Verschlechterung, da kann man auch gleich bei AM bleiben. Damit kann man keinen Blumentopf, und schon gar keine neuen Hörer, gewinnen.
Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, falls die Telekomiker etwas Revolutionäres im Köcher hätten.
Aber das hätten sich ja dann schon zur IFA testen können.
Haben sie aber nicht. So lange bleibe ich leidenschaftlicher Gegner dieses Modus.

von KlausKB - am 18.10.2003 11:33
So kann es DRM wie DAB passieren. Die sollten den neune Sender nur auf DRM laufen lassen lassen oder garnicht. Wenn das Beispiel schule macht, werden dann alle MW-Sender im Simulcastverfahren gefahren. Die analoge Qualität wird schlechter und DRM kann lnage nicht aupsoielen, was klanglich möglich ist. Um das Henne-Ei-Problem zu lösen, sollten am besten alle Wellen der ARD auf Mittelwelle z.B. zum Jahreswechsel alle komplett auf DRM umstellen. Mit einmal giebt es dann richtig was auf die Ohren. Normale Radiohörer werden nicht umsteigen, wenn DRM nicht mindestens UKW-Quallität bietet. Stereo oder nicht wird wohl bei kleinen Radios wohl nicht das Thema sein. Da hört man den Stereo-Efeckt eh nicht bei so nah beeinander stehenden Boxen.

Wenn DRM duchschlägt könnte es eine neue Plattform für Private Musikprogramme werden, die was anderes Senden z.B. Heavy Metal, Hardrock,Grunge, Indipendentent ect., wie die Dudler. Zumindest am Tag ist das MW-Band ziehmlich lehr. Die Bandbreitenerweiterung wäre in dem Zeitraum auch möglich. Da geht dann auch Stereo. Bei Sonnenuntergang müsten sie dann wegen der Raumwellenausbreitung vom Sender gehen, weil sie sonst International stöhren würden. Da könnte man doch ein paar Tagesprogramme unterbringen, oder?
Oder kann man die Reichweite der MW-Sender duch Runterfahren der Leistung in der Nacht auf Tagesreichweite runterbringen?

von Hifi-Freak - am 18.10.2003 11:45
Die Situation auf Mittelwelle ist schwierig genug: Unterschiedliche Tagesreichweiten, abhängig von der Sendefrequenz - große Tag/Nacht-Unterschiede inkl. abendlichem QRM - jahreszeitlich bedingte Unterschiede beim Empfang.
Wenn dann noch ein völlig unsinniger Simulcast-Betrieb hinzukommt, kann man diesen Frequenzbereich auch gleich zu Grabe tragen.
Ohne Zerobase wird es für die Mittelwelle, und damit für DRM im Bereich 531-1602, ganz eng. Aber das ist leider weit und breit nicht in Sicht.
Das ist so ähnlich wie bei der EU, wo jeder Mini-Staat einen eigenen Kommissar fordert.

von KlausKB - am 18.10.2003 11:53
Durch dieses Simulcast werden die sich noch die letzten Hörer der 207 aus Aholming vergraulen. Mich störts weniger, ich hab keinen Empfänger für LW, der für MW steht im Keller und die funzeln von DLF/DLR rauschen hier schon. Im Kabel hätte ich die beiden Sender, aber immer wenn ich mal einschalte gibts Klassik, hässliche Musik oder gequatsche. Macht einen Sender zu einem Musiksender (breites Musikspektrum, ähnlich SWR1) und den anderen zu nem Wortsender, dann passt das, aber so haben beide Sender keine Identität und sind mir relativ egal.

von elchris - am 18.10.2003 12:01
Dieses Simulcastverfahren wurde übrigens von Sony entwickelt und nennt sich SCS ( Single Channel Simulcast ). Hier ist ein Artikel aus dem Haus Telefunken in dem das Verfahren näher beschrieben wird:

http://www.telefunken-sendersysteme.de/Presse/TSB_IFA_2003.pdf

Man müßte vielleicht mal die Techniker vom DLF und von T-Systems fragen, was die zum Thema zu sagen haben.

von chris2612 - am 18.10.2003 13:39
Hilfe!

Das DeutschlandRadio tötet DRM!

Für digitale Ausstrahlungen gilt: Nichs geht über Bitrate -- außer noch mehr Bitrate. Wer Bitrate wegwirft durch Simulcast, der gehört bestraft. Damit verbinden sich auf geniale Weise die Nachteile der digitalen und analogen Ausstrahlung auf einer Frequenz. Analog ist noch schlechter als sowieso schon, und digital kann seine Vorteile nicht ganz ausspielen.

Vorschlag: Weiterhin analog über die MW- und KW-Sender, dafür die LW-Sender komplett in DRM.

von alqaszar - am 18.10.2003 13:44
Man sagt also dem Hörer:
Von deinen Gebühren nehmen wir 110 Mio. und rüsten damit die Sender um.
Dann kannst du uns überall empfangen. Gut, mit deinem alten Radio rauscht es zwar etwas, und es klingt auch nicht mehr so kräftig.
Dann kauf dir doch einfach ein neues. Da hast du dann eine schöne Telefonqualität, aber die ist immerhin digital.
TOLL!

von KlausKB - am 18.10.2003 13:55
@Chris2612:
"Optional bietet TELEFUNKEN SenderSysteme die Möglichkeit an, analoge
und DRM-Signale gleichzeitig zu übertragen. Dieses SCS-Verfahren (SCS,
Single Channel Simulcast) wurde von Sony entwickelt und überträgt alle
Signale in einem Kanal (9 kHz oder 10 kHz). Damit wird der „sanfte“
Übergang von AM zu DRM ermöglicht, ohne daß die bisherigen Hörer auf
den Empfang der AM-Programme verzichten müssen. Ebensowenig sind
sie gezwungen, zu einem vorgegebenen Zeitpunkt einen DRM-Empfänger
anzuschaffen."

Bei diesem Super-Verfahren braucht man überhaupt keinen Übergang mehr, auch keinen "sanften". Die letzten AM-Hörer werden weglaufen. Und einen DRM-Empfänger wird sich bei dem tollen Klang bestimmt niemand anschaffen.

von KlausKB - am 18.10.2003 14:02
@Rudolf K
"Einenen besseren Intendanten könnte ich mir für das DeutschlandRadio kaum vorstellen."

Ich kann mir im grunde keinen schlechteren Intendanten als eben diesen Ernst Elitz vorstelllen.
Und wenn das DLR sich nun anschickt, DRM zu einem 2. DAB zu machen, dann macht der Intendant hier auch keine gute Figur, so wie er das mit seinen beiden Programmen auch nicht gerade macht (2 eher ähnliche Programme mit gleichartigen Abend-Klassik-Schienen, statt 2 richtige und ernstzunehmende Programme).

von Schwabinger - am 18.10.2003 14:54
Ich finde den Schritt in die digitale Richtung seitens des DLR sehr gut. Vielleicht tut sich dann ja mal was in Richtung Digitalisierung. Deutschland ist in meinen Augen nämlich auf dem besten Wege den Anschluss ins digitale Zeitalter zu verlieren.

Dennoch frage ich mich: Was soll diese Simulcast-Geschichte? Ich habe es selbst nicht gehört und kann mir nur aufgrund Eurer Postings ein (offensichtlich schreckliches) Bild machen. Ich schlage folgendes für die Mittelwelle vor:

1.) Eine der beiden Gleichwellen-QRG's wird digitalisiert, die andere sendet analog weiter (gehen wir mal von einer Digitalisierung der 549 kHz zum 01.06.2004 aus)
2.) Ab dem 01.04. wird das laufende Programm auf der 549 in regelmässigen Abständen für den Hinweis der Digitalisierung zum 01.06. und einem empfohlenen Wechsel auf die 756 unterbrochen, die analoge Ausstrahlung wird Mitte Mai eingestellt
3.) Ab 01.06. startet das DLR Köln digital auf der 549, ob die beiden Standorte für eine flächendeckende Versorgung tagsüber ausreichen kann ausgetestet werden. In einem anderen Thread hiess es dass eine digitale Gleichwelle bzw ein digitaler Kleinsender auf der gleichen Frequenz kein Problem wäre. Könnte mir vorstellen dass sowohl SH, MV und Brandenburg durch den Standort Nordkirchen nicht ausreichend versorgt werden. Ebenso müsste überprüft werden ob und wie sich die Standorte nachts auslöschen bzw ergänzen und was Nachbarfrequenzen (Belgien auf 540 oder Finnland auf 558) anrichten.
4.) Die analoge Versorgung über 756, 1269 und 1422 müsste aureichen, ansonsten gibt es ja die beliebten UKW-Senderchen für diejenigen die DLR K bisher im Bastelkeller nur über Opis Röhrenradio auf MW gehört haben.

Durch dieses Szenario kann das DLR die Pole Position im DRM-Bereich einnehmen und so evtl die anderen Stationen mit in das digitale Zeitalter nehmen. Über eine Abschaltung der kleinen UKW-Sender kann sicher erst gesprochen werden wenn genügend DRM-Empfänger im Umlauf sind. Vielleicht wird ja doch noch etwas aus meiner Idee mit der Auteilung der beiden Programme in Schwerpunkt Wort/Schwerpunkt Musik, Hörspiele (wg. der Stereophonie) und eine Ausstrahlung des Wortporgramms auf AM (DRM) und des Musikprogramms auf UKW.

von Staumelder - am 18.10.2003 15:22
@Staumelder: Sehe ich ähnlich. Gleichwelle bei AM-Sendern ist immer problematisch, weil zwischen den Sendern ein "Verwirrungsgebiet" entsteht, das einen vernünftigen Empfang unmöglich machen kann (Verzerrungen und Fading, bis hin zur vollständigen Auslöschung).
Das kann man immer wieder bei der 594, oder auch bei der 549 beobachten.
Für DRM dagegen ist Gleichwelle ideal, weil die sich dann noch gegenseitig verstärken.
Die 549 bietet sich da förmlich an. Bisher wurde Gleichwelle ja nur mit Sendern kleiner Leistung in Berlin getestet.
Wie sich das mit größeren Sendeleistungen und größerem Senderabstand darstellt, weiß noch kein Mensch.
Es könnte sogar eine flächendeckende Versorgung möglich sein, wenn man im Norden und im Süden noch ein paar Funzeln auf gleicher Frequenz installiert.

von KlausKB - am 18.10.2003 16:20
@ KlausKB.

Ich wollte keinesfalls das Simulcastverfahren schönreden. Ich habe so ein Signal bisher weder analog noch digital gehört. Der Link sollte lediglich eine Info sein, daß es bei Telefunken eine Veröffentlichung im Internet dazu gibt.

Vielleicht sollten sich die aktiven DRM Hörer doch einmal mit ihren Erfahrungen an den DLF wenden um zu erfahren warum man sich für diesen Simulcastbetrieb, der offensichtlich weder digital noch analog überzeugt, entschlossen hat. Irgend eine Erklärung aus technischer Sicht muß man ja den Leuten geben.

Sendernetzbetrieb@dradio.de

von chris2612 - am 18.10.2003 16:56
@Chris2612: So habe ich es auch gar nicht verstanden. Mich hat lediglich der Text selbst mit dem "sanften Übergang" gestört. So etwas halte ich für Quatsch, jedenfalls so lange man mich nicht vom Gegenteil überzeugen kann.
Und die IFA-Tests konnten das nun wirklich nicht.
Man braucht nur einen Satz funktionierende Ohren, um unschwer zu erkennen, dass das AM-Signal leicht verrauscht ist, und zudem saft- und kraftlos klingt.
Und das DRM-Signal konnte man noch nicht mal bei einer Signalstärke von 9 + 30 dB decodieren. Da kamen nur ab und zu mal ein paar Audiofetzen rüber.
Und das mit sage und schreibe 11.6 kbps! Das ist Telefonqualität.
Das kann man allenfalls noch akzeptieren, wenn man auf Kurzwelle 10 000 km sicher überbrücken will, aber doch nicht bei einer Inlandsversorgung auf MW/LW.

Ich bin davon überzeugt, dass man mit dem "sanften Übergang" einen Irrweg beschreitet, und damit der Digitalisierung keinen guten Dienst erweist.
Leider war auf der IFA der Technische Direktor nicht da.

Wenn es ein Verfahren gibt, bei dem zusätzlich zum AM-Signal DRM mit 23 kbps übertragen wird, dann bin ich sofort dabei. Allerdings darf das SNR nicht unter dem AM-Träger leiden.
Das sehe ich aber weit und breit nicht.



von KlausKB - am 18.10.2003 17:25
Wenn man DRM nu halbherzig einführt, kommt das herraus,wie wir es von DAB kennen. Um einen harten Schnitt, wie bei der Umstellung auf DVB-T in Berlin, wäre wichtig, wenn es zu selben Zeit bei allen deutschen Sendern passieren würde und zeitgleich dazu auch geignete Empfänger zu erstehen sind. Die Werbung darf natürlich auch nicht fehlen. Nur wenn das neue Verfahren einem breiten Masse bekannt ist, wird es sich auch durchsetzen. Werbung bringt es nicht von alleine. Die ersten mutigen "Tester" müssen es für gut befinden und es ihren Freunden und Bekannten erzählen, wie gut es ist. Nur durch diese Mund-zu-Mund-Prooaganda wird es einem Selbstläufer.

von Hifi-Freak - am 18.10.2003 21:24
Man bräuchte einfach mehrere Reinholds, die mit ihrem Kampfgeist für DAB missionieren gehen, dann könnte das schon was werden!

von armer Zünder - am 18.10.2003 21:27
Wieso senkt man die Sendeleistung der analogen AM sender nicht ein wenig und sendet dafür auf NEUEN Frequenzen Digital in DRM ? Das würde doch auch nicht viel mehr kosten, aber mehr bringen.
Simulcast würde ich das vorgeschlagene übrigens nicht bezeichnen, denn damit bezeichnet man eher die gleichzeitige Nutzung zweier unabhängiger Systeme.
Ich würde es eher "Mischnutzung" nennen ...

von Terranus - am 19.10.2003 00:02
@ZWOBOT
>es gibt regionen (z.b. in NRW,HE,BW,RP) wo kein ausreichender empfang von
>DLF und DLR BLN möglich ist auf diese bereiche sollte man sich mit der
>zufunzelung beschränken

NRW ist ausreichend mit DLF und D-Radio versorgt. Oder reichen Mittelwelle, Langwelle, UKW und DAB noch nicht aus.

von M. Schirmer - am 19.10.2003 00:49
Richtig schlecht versorgt sind, vorallem DLR Berlin, der Süden Deutschlands, allen voran praktisch ganz Südbayern, Schwarzwald Bodensee etc.
Und hier gibt´s derzeit auch keine ausreichende AM Versorgung - also von Grundversorgung kann da keine Rede sein.
Wer im bayerischen Wald DLR Berlin empfangen will kommt ums Kabel/ Sat nicht herum.

von Terranus - am 19.10.2003 01:27
@terranus:
wie sieht es mit der KW 6005 kHz aus?

von digifreak - am 19.10.2003 11:05
Mit den KW-Frequenzen der D-Radios sieht es eher schlecht aus.
Der Sender auf 6190 (DLF) stammt noch aus dem Jahr 1950. Herr Elitz hat angekündigt, dass der still gelegt wird, wenn die Ersatzröhren aufgebraucht sind.
Das gilt auch für die 6005. Wenn keine Ersatzteile mehr vorhanden sind, ist Feierabend.



von KlausKB - am 19.10.2003 11:33
Die 6005 kommt tagsüber sauber rein, nachts geht sie oft im 49m Mischmasch unter.
Die 6190 ist wohl der Nostalgie von DLF Technikern zu verdanken - den bringen fürs normale Radiohören tut sie nicht viel... tagsüber hörbar, aber dumpf und schwach, nachts wird sie von anderen platt gefahren.
Aber: ich finde die KW per DRM wäre im Gegensatz zum angekündigten Verfahren keine schlechte Idee: mit ordentlich Sendeleistung wär da eine D-Weite Versorgung drin.

von Terranus - am 19.10.2003 13:04
Wenn DLR Berlin und Köln auf LW gleichzeitig digital und analog senden werde ich wohl diesen Empfang emiden. Ein Verlust für die Radiolandschaft auf AM!!!

Die gleichzeitige Asstrahlung habe ich zur IFA auf 855 KHZ und 177 KHZ praktisch im Bundesland Brandenburg miterlebt - eigentlich Superempfang- mit Grauen vernommen! Praxis und Theorie sollten doch eine Einheit bilden.

Keiner von denen Verantwortlichen hat sich diese Töne auf AM zur IFA auf AM analog angehört, sonst würden sie nicht so eine Entscheidung treffen. Praxisfremdheit zeigt sich ja auch mit der fast täglöichen Zuschaltung von Funzeln auf FM- Verstopfung von FM!!!! Die hören eben nie Radio über FM oder AM- meist nur Kabel oder im Rundfunkhaus über Digitalkabel. Die meisten sind aber auf FM oder AM angewiesen!

von gunter333 - am 19.10.2003 13:23
@Terranus: EIn sicherer Empfang in Deutschland ist über die Kurzwelle leider nicht zu erreichen. Dazu sind die Ausbreitungsbedingungen zu instabil.
Da gibt es jahreszeitliche Unterschiede, Tag/Nacht-Unterschiede, tote Zonen, geomagnetische Störungen usw.
Außerdem genießen KW-Frequenzen für die Inlandsversorgung keinerlei Schutz, d.h. die können jederzeit von einem Auslandsdienst platt gebügelt werden.

Diese sind klar im Vorteil, weil sie i.d.R. nicht nur eine Frequenz einsetzen, sondern mehrere, und dann noch von versch. Standorten.
Nur so lässt sich die instabile KW beherrschen.
Künftige DRM-Empfänger werden über eine automatische Frequenzsuche (ähnlich RDS) verfügen, und sich immer die beste QRG herauspicken.

von KlausKB - am 19.10.2003 13:47
Ja,soll ich noch was da zu sagen ?
Also,ich konnte Einblick nehmen in eine Liste(Quelle nenne ich mal nicht :-))))
wo noch so Senderchen geplant sind,allerdings waren keine Frequenzen angeführt und ob diese realisiert werden ,konnte man mir nicht sagen !!!!
Also,ich habe von folgenden weiteren Standorten gelesen !!!!!!!!!!
>Linz/Rhein,Kontanz,Krefeld,Dorsten,Jena,Saarbrücken

von EAWRC-Redaktion UKW/TV - am 19.10.2003 14:12
" Die spinnen, die Telekomiker und die DLRs"....

Erkundigen Sie sich doch bitte erst mal über die Hintergründe, bevor so etwas gepostet wird...erstens steht überhaupt nicht fest, ob das Simulcast-Verfahren über Jahre hin gefahren wird und nicht doch nach einer ausreichenden Übergangsphase in reines DRM überführt wird, zweitens bedarf es dafür einer Neuordnung der AM-Wellenbereiche, drittens beinhalten die 110 Mio EUR nicht nur die Neuinvestions- sondern auch die Betriebskosten sämtlicher AM-Sender über den gesamten Zeitraum... und ...und... und....
Was die Qualität des reinen DRM-Signals betrifft: Mit dem richtigen Empfänger erhält man auch ein vernünftiges Audiosignal...

Aus kurzen (und zu dem meist irreführenden) Pressemeldungen ist so etwas in der Regel nicht zu entnehmen.
Es ist ja grauenhaft... der mit Abstand einzige, der hier über dem Niveau eines Bildzeitungslesers mitdiskutiert, ist Herr Rudolf K.

von DeutschlandRadio - am 19.10.2003 14:37
@ DeutschlandRadio:
Zitat

Aus kurzen (und zu dem meist irreführenden) Pressemeldungen ist so etwas in der Regel nicht zu entnehmen.
Dann wäre es ja wohl an der Pressestelle des DLR dies klarzustellen oder sauberer zu formulieren ( siehe u.a. Meldung im ARD-Text ). Hier wurde nur auf der Basis der Tests zu IFA 2003 ( habe dort Simulcast-Betrieb selbst mit Kollegen erlebt, klang auf einem sehr guten AM-Empfänger mit optimaler Aussenantenne noch immer gewaltig schlechter als sonst im Alleinbetrieb ) und der PM "diskutiert". Also auch mal an die eigene Nase fassen !!

von KlausD - am 19.10.2003 15:19
Grauenhaft ist vor allen Dingen das Simulcast-Verfahren selbst, jedenfalls in der auf der IFA vorgeführten Version. Wenn es eine bessere gibt, kann man uns ja gerne aufklären.
Welcher Empfänger liefert denn bitteschön das "vernünftige Audiosignal" mit den sagenhaften 11.6 kbps?
DRM macht nur Sinn mit einer deutlichen Qualitätsverbesserung gegenüber AM, aber doch nicht mit einer Telefonqualität.
Wir diskutieren nicht auf Bildzeitungs-Basis, sondern auf der Basis dessen, was wir mit eigenen Ohren gehört haben. Und das war alles andere als überzeugend.
Gibt es ein besseres Simulcast-Verfahren?
Dann bitte auf der 177 testen. Wir senden gerne Empfangsberichte. Oder hat man daran kein Interesse?

von KlausKB - am 19.10.2003 16:32
Womit wir bei der "Neuordnung der AM-Bereiche" wären, und die kann ich weit und breit nicht erkennen. Dringend erforderlich wäre sie jedenfalls.

von KlausKB - am 19.10.2003 16:39
Wer hat unter dem Namen "DeutschlandRadio" gepostet? Ich kann mir kaum vorstellen, daß dies ein Mitarbeiter des Senders war. Das entspräche nicht dem Stil des Hauses, vor allem der Schlußsatz nicht.

Üblicherweise schreiben Mitarbeiter des D-Radio ihren Namen unter ihre Korrespondenz.

von _noname_ - am 19.10.2003 17:13
Ja wenn man Kritik übt, und so unkonstruktiv war die Kritik doch nicht, gleich als Bildzeitung abzustempeln zeigt nur dass man kritikunfähig ist.
Und es ist doch einfach nur eine Tatsache, dass bereits ohne Simulcast D-Radio im Süden Deutschlands auf Langewelle und Mittelwelle ungenießbar ist.
Und das auch mit optimalen Geräten!

von Terranus - am 19.10.2003 17:19
@noname: Selbstverständlich werden Namen unter die Geschäftskorrespondenz geschrieben, sofern es sich um Briefe oder eMails handelt.
Aber hier im Forum stellt sich ja niemand "offiziell" da. Sie selbst vermummen sich ja völlig hinter dem sinnigen Pseudonym "noname".
Und was Stil ist, brauche ich hier wohl weiter nicht zu erläutern, wenn solche Threads wie ..." Die spinnen, die Telekomiker und die DLRs"....auftauchen und obendrein Mitglieder der D-Radio-Geschäftsleitung angegriffen werden.

Sie können mir gerne und sachlich mailen: Rundfunkversorgung@dradio.de

von DeutschlandRadio - am 19.10.2003 17:27
Was sagen Sie dann zur sachlichen Kritik, dass ein guter Empfang der AM-Sender vorallem in Bayern und BadenWürtemberg nicht möglich ist? Bei Simulcast würde er sich noch verschlechtern, vorallem für das D-Radio kann das doch nicht gut sein.
Ich hab gar nichts gegen DLR/DLF - sind bestimmt interessante Programme.

von Terranus - am 19.10.2003 17:35
@ DeutschlandRadio

Die Kritik am geplanten Simulcastbetrieb beschränkt sich nicht nur auf Beiträge in diesem Forum. Auch Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, wie z.B. dem "Radio-Kurier" weisen auf die Unzulänglichkeiten dieser Betriebsart hin:

http://www.addx.org/textarchiv/03-19-14-15.pdf

Es wäre also schon interessant zu erfahren, welche Beweggründe DLF und DLR dazu veranlassen ab 2004 in diesen Simulcastbetrieb zu senden.

von chris2612 - am 19.10.2003 17:55
Ich finde es merkwürdig, daß der Schlaue Det sogar schon am Sonntag abend arbeitet... ich kenne ein paar Sesselpupser, die schalten ihren PC nicht vor Montag in der Früh an - freies WE muß sein, man gönnt sich ja sonst nichts! :p

von armer Zünder - am 19.10.2003 18:05
@armer Zünder:

Mann, hast Du ein Panorama an Dir vorbeiziehen!! Und wen meinst Du mit "Sesselpupser"?

von Fritzchen - am 19.10.2003 18:41
Hab das hier alles noch gar nicht durchgelesen, bin ja grad erst heimgekommen, aber ich find´s keine gute Lösung mit dem Simulcast. Während der Tests von der IFA ging da hier bei mir gar nix. Dagegen schaffte die 855kHz mit ihren paar kW es regelmäßig zu mir runter, als sie DRM-only sendete.
Ich bin der Meinung, das DLR sollte so mutig sein und - entweder hopp oder topp - voll auf DRM setzen und mindestens einen LW-Sender und die Hälfte der MW Frequenzen auf DRM umstellen oder auf AM bleiben. Nägel mit Köpfen machen. Der Simulcast bringt meiner Meinung nach nix. Meld mich wieder, wenn ich die ganzen Beiträge durch hab.

von Andreas W - am 19.10.2003 18:51
Andreas W schrieb:

Zitat

Meld mich wieder, wenn ich die ganzen Beiträge durch hab.

Viel Spass. Hier war einiges Unsinniges los.

von Brubacker - am 19.10.2003 18:54
Finde ich auch- entweder Donebach oder Aholming voll auf DRM umstellen - das würde dieses System voranbringen.
Dann könnte man den DLF in guter Qualität wirklich in ganz D (und darüber hinaus!) hören.

Ich finde, die Verantwortlichen sollten sich mal die Vorschläge der Leute hier anhören - viele haben eben auch Ahnung und interessieren sich dafür.
Und warum sollten wir hier den Simulcast Betrieb schlecht machen ? Wenn es besser geht, als bisher gezeigt, warum nicht. Aber der Probebetrieb war ein halbe Sache.
mfG
Terranus

@ armer Zünder: könntest du mal mit den Frotzeleien aufhören ? Danke.

von Terranus - am 19.10.2003 19:12

Re: Die spinnen, die DXer!

Zitat

@ DeutschlandRadio

Die Kritik am geplanten Simulcastbetrieb beschränkt sich
nicht nur auf Beiträge in diesem Forum. Auch
Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, wie z.B. dem
"Radio-Kurier" weisen auf die Unzulänglichkeiten dieser
Betriebsart hin
Mit dem feinen Unterschied, daß es sich dabei um sachlich gehaltene Veröffentlichungen handelt.

Im übrigen ist die offensichtliche Überraschtheit angesichts dieser Pressemitteilung schon beachtlich, denn wer Hintergrundgespräche zu schätzen weiß, der kennt diese Absichten des Deutschlandradios bereits seit der IFA. Aber an solche Informationen kommt man natürlich nicht, wenn man Leute als "spinnende Telekomiker" diffamiert.

von B. Antworter - am 19.10.2003 19:36
@Fritzchen:

> Mann, hast Du ein Panorama an Dir vorbeiziehen!! Und wen meinst Du mit "Sesselpupser"?

Schön, daß Du Deinen Kameraden in Schutz nehmen willst, aber Pano, why Pano?? :confused: Ich hab den völlig klaren Blick, was denkst Du denn? Mit Sesselpupser meinte ich natürlich niemand speziellen vom Mainzelmännchenfunk, sondern ein paar mir Bekannte.

Aber wo wir schon mal dabei sind:
Wie heißt eigentlich der Rest von euch?
Anton, Berti, C?, Det, E? und Du, Fritzchen sind mir noch namentlich bekannt. Wie heißt der Rest?

@Terranus Saurus: Das Forum ohne F(r)otzeleien wär nicht dieses Forum... :D

von armer Zünder - am 19.10.2003 19:42

Klarstellung

Hmm, es fällt mir noch immer schwer zu glauben, daß hier jemand vom D-Radio mitdiskutiert; aber warum nicht. Schließlich bin ich bekennender Hörer der beiden Programme. Weiter so!

Ich möchte meine Distanzierung von aller unsachlichen Kritik betonen und die Kritik am Simulcast unterstreichen.

Was Pseudonyme betrifft: das ist doch wohl legitim?

von _noname_ - am 19.10.2003 19:56

Re: Klarstellung

Zunächst mal bleibt festzuhalten, was die Praxis bisher gezeigt hat anhand der Strahlungsversuche auf 177 und 855kHz:

1. Die AM Hörer haben das Rauschen des einen DRM Trägers als sehr störend empfunden. Hörer mit SSB-Empfängern, wo man nur einzelne Seitenbänder empfangen kann, dürften in der Unterzahl sein. Der klassische DLF Programmhörer wird wohl eher mit einem etwas älterem Gerät zuhören (Kofferradio), zumindest aber nicht mit einem Profi-Weltempfänger.

2. Der DRM Empfang auf 177kHz und 855kHz war im Gegensatz zur reinen DRM Ausstrahlung auf 855kHz oder auch 1485kHz nicht, kaum oder nur schwer möglich. Hier können künftige Empfänger möglicherweise das Signal einwandfreier herausfischen, aber das muss sich erst zeigen. Aber auch dann scheinen keine sonderlich hohen Bitraten gefahren werden können, was uns zu Punkt 3 führt.

3. Bitraten um 10kbps sind gelinde gesagt schrecklich für die Ohren. Die Deutsche Welle sendet derzeit teilweise mit 14kbps. Dies klingt in meinen Ohren (über entsprechendes Equipment gehört) nicht mehr besser als ein vergleichbarer einwandfreier AM Empfang. Der klangliche Vorteil dürfte bei Raten um 10kbps noch sehr viel mehr wegfallen. Erst ab 17kbps und aufwärts kann man nach meiner Erfahrung von einer klanglichen Verbesserung sprechen. Und auch ein neuentwickelter Empfänger macht aus dieser schlappen Rate keinen besseren Klang. Woher auch? Mag höchstens sein, dass künftige Empfänger Simulcast Ausstrahlungen besser empfangen und man dadurch die Bitrate noch etwas hochschrauben kann. Den möglichen Klang einer reinen DRM Ausstrahlung wird man aber nicht erreichen.

Die drei Punkte zusammen ergeben für mich ganz klar: der Simulcast macht wenig Sinn. Und damit ist die Diskussion in diesem Thread durchaus äußerst berechtigt. Denn die genannten Argumente, die auf derzeitigen Praxiserfahrungen beruhen, sind ja nun mal da und müssen erst mal widerlegt werden.

Deshalb bin ich auch der Meinung, dass das DeutschlandRadio hier mutig sein sollte und zumindest einige Sender komplett umstellen sollte. Hier mein Vorschlag:

177kHz - bleibt analog, da wegen 183kHz DRM ohnehin problematisch und die 177kHz für viele bisher die einzige Möglichkeit für DLR Berlin-Empfang ist.

153kHz/207kHz (DLF): Die 207kHz soll ja die Lücke füllen, die durch Ausblendungen der 153kHz entstehen. Ich wohne selber aber mitten in der Ausblendung und kann sagen, dass die 153kHz ausreichend wäre zum Empfang bis an die Ränder Bayerns. Die Feldstärke kommt naturgemäß nicht an die der 207kHz ran, reicht aber meiner Ansicht nach aus, auch auf schlechteren Empfängern. Die 207kHz könnte also meiner Meinung nach komplett auf DRM umgestellt werden, die 153kHz sollte bleiben, da sie große Teile Deutschlands versorgt, die keine ausreichende UKW/MW-Versorgung haben.

Da die 153kHz analog bleibt, könnte man alle MW-Sender, die "innerhalb" deren Sendebereich liegen, komplett auf DRM umstellen. Nach meiner Liste ist das Ravensburg 756kHz, Thurnau 549kHz, Heusweiler 1422kHz, Nordkirchen 549kHz und bedingt Königslutter 756kHz. Alternativ könnte man sowohl Ravensburg 756kHz als auch Königslutter 756kHz analog belassen. Neumünster 1269kHz erscheint mir als wichtig und sollte unbedingt analog bleiben.

In Berlin gibt es für das DRadio Berlin 3 LW/MW-Frequenzen. Die 177kHz sollte aus obigen Gründen analog bleiben. Man könnte also auf 855kHz und 990kHz komplett auf DRM umswitchen, da deren Reichweite eh innerhalb der 177kHz liegen. Eine der beiden sollte man für den DLF nutzen.

Zusammengefaßt wäre das also:

DRM DLF:
Aholming 207kHz (Bayern, Baden-Württemberg)
Thurnau 549kHz (Nordbayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen)
Heusweiler 1422kHz (Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Teile NRWs)
Nordkirchen 549kHz (NRW, Teile Niedersachsens)
Berlin 855kHz (Berlin, Brandenburg)

DRM DRadio
Berlin 990kHz (Berlin, Brandenburg)

AM DLF:
Donebach 153kHz (ganz Mittel-/Süddeutschland)
Ravensburg 756kHz (Teile BWÜ, Bayerns)
Königslutter 756kHz (Teile NSA, SAN, MEV)
Neumünster 1269kHz (Norddeutschland)

AM DRadio:
Oranienburg 177kHz (Norddeutschland)



von Andreas W - am 19.10.2003 20:30

Re: Klarstellung

@David [OT]:
Ohja, du hast recht, jetzt weiß ich was du meinst. War ja ein übles Wochenende. Tja schade, scheinbar kann man den Kindergarten hier nicht mal 2 Tage unbeaufsichtigt lassen. Und diese Hiphop-Gören aus dem anderen Forum waren ja auch die totalen Bringer. Solche Doofköpfe, also ehrlich... Naja, schöne Grüße!
Und gleich wieder zurück zum eigentlichen Thema!



von Andreas W - am 19.10.2003 22:41

Re: Klarstellung

@ Andreas W: Die DRM-Simulcast-Versuche auf der LW 177 kHz hatte ich auch verfolgt, schließlich ist der Sender von meinem Küchenfenster aus schon deutlich zu sehen. Mein Uralt-Weltempfänger (Siemens RK 651) brachte ein deutliches Rauschen, mit Bandbreiteneinstellung "schmal" war es wider Erwarten sogar noch störender. Nach langer Zeit habe ich auch wieder ein DDR-Röhrenradio "Intimo" rausgekramt und zum LW-Betrieb überredet. Erstaunlich war, daß der beim Siemens-Empfänger störende Rauschanteil hier überhaupt nicht wahrnehmbar war, das sonst recht flach klingende Signal hatte erschreckend viel Fülle. Richtig sind mir aber die Ohren beim Programm der DW im 49 m-Band abgefallen. Daß Kurzwelle so gut klingen kann...

Fazit: Keine Ahnung, was der Siemens-Empfänger aus dem HF-Matsch macht - es klingt jedenfalls grauenhaft! Um so mehr habe ich mich gewundert, daß die Röhrenkiste sich davon nicht aus der Ruhe bringen ließ, trotz provisorischer Antenne (4 m "Langsdraht"). Einen DRM-fähigen Empfänger bzw. eine Decodersoftware besitze ich nicht.



von PowerAM - am 20.10.2003 09:33
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