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BnetzA 16.03.2010 [Ausgewertet]

Startbeitrag von Jassy am 15.03.2010 18:29

Nichts veröffentlich heute. Vielleicht kommt morgen noch was. Yep, 16.03.2010:

HESSEN:
A -> K: 93,2 Asslar 320W

NORDRHEIN-WESTFALEN:
Neu (A): 91,0 Wuppertal (70833, 511354), 330m, 75m, 250W, D 150-240, 290-0

ÖSTERREICH:
Neu (A) 103,2 Bad Gleichenberg (155600, 465100), 609m, 68m, 6kW Horizontal, 2,5kW Vertikal = 8,5kW Mixed, D 0-100
107,9 Eisenerz 1 (145737, 473157), 1910m, 13m, 100W, D 160-180, 260-320

A -> K: 102,3 Kirchdorf Krems 4 200W Vertikal

SCHWEIZ:
Neu (A) 106,5 Feusisberg Strickli (84605, 471058), 830m, 16m, 500W Vertikal, D 40-90

FRANKREICH:
Neu (A): 95,5 98,0 105,7 Bellegarde Lancrans 2 200W
101,6 107,5 107,9 Belley le Melon 200W
90,4 98,5 101,4 Bourg en Bresse Corgenon 1000W
96,3 107,5 Bruyers 100W
101,4 Chamonix Mont Blanc Im 100W
87,7 Pont S Vincent le Fort 100W
90,4 93,2 98,5 St Andre Fort Du Sappey 100W
91,0 St die Fourcharupt 500W
90,1 Neufchateau Rouceux 1000W
97,2 97,7 100,3 104,6 Val Thorens 2 100W
88,9 Val Thorens Pointe de la Masse 100W

A -> K: 92,9 Nancy Malzeville 1000W

POLEN:
Neu (A): 100,4 Nysa 1000W

A -> K: 96,0 Olesnica 1000W

Gelöscht (K): 107,9 Bailogard 60kW

TSCHECHIEN:
Neu (A): 101,1 Jihlava Hosov 500W
93,0 Most 200W

A -> K: 103,3 Klatovy Stepanovice 400W

Gelöscht (K): 93,7 Strakonice 1000W
91,1 Znojmo 1000W

Antworten:

Re: BnetzA 15.03.2010 [Keine Daten]

DAB Veröffentlichungsdatum 16. 3. 2010:

Sachsen 12A:
Wilkau Hasslau A4-> K4 (10 kW ND)


Dänemark 13B:
Zu zahlreichen bereits koordinierten Standorten gibt es neue A-Einträge.
Teilweise Koordinaten und Standorthöhe geändert. Teilweise soll die Sendeleistung um 3 bis 6 dB ansteigen.

Neue Standorte:
Frederikshavn
Orum
Randers

von Ingo-GL - am 16.03.2010 13:21

Re: BnetzA 15.03.2010 [Keine Daten]

Zitat

DAB Veröffentlichungsdatum 16. 3. 2010:


Interessant, ich lade immer noch die Files von 8.3.2010 runter, inklusiv DAB...

von Jassy - am 16.03.2010 14:28

Re: BnetzA 15.03.2010 [Keine Daten]

Wo erhält man diese Daten?

Gruß

von digitalfrontier - am 16.03.2010 14:40

Re: BnetzA 15.03.2010 [Keine Daten]

In diesem Zusammenhang wollte ich mal Fragen was die ganzen Abkürzungen bei Status für eine Bedeutung haben.
Irgend wo hatte das mal jemand aufgelistet aber ich kann es nicht mehr wiederfinden.

Z.b.

K4 = Koordiniert 4 ( Geliehener Kanal andere Region)

K5 = Koordiniert 5 ( RCC06 )

KA = Koordiniert Antrag ?

KI = Koordiniert International ?

Da gab es ja noch weitere, mal sehen ob ich hier alle zusammenbekomme.
Vielleicht sollte man oben ein Thread festmachen wo alle Abkürzungen zu den BNetzA Daten erläutert werden.
So haben auch die Neulinge hier im Forum eine Möglichkeit die Kürzel richtig zu deuten.



von _Yoshi_ - am 16.03.2010 14:54

Re: BnetzA 15.03.2010 [Keine Daten]

5 ist nach RCC06. 4 ist ein geliehener Kanal, z.b. aus einer anderen Region

von Marcus. - am 16.03.2010 15:06

Re: BnetzA 15.03.2010 [Keine Daten]

KI = intern

KI bekommt man normal nicht zu Gesicht.

entsprechend gibt es auch A4 und A5

von Marcus. - am 16.03.2010 15:21

Re: BnetzA 15.03.2010 [Keine Daten]

Aus der Worddatei "Beschreibung der Datensatzkenner" (siehe Seite "Senderdaten" der Bundesnetzagentur):

A Koordinierungsanfragen der deutschen Verwaltung und auch der ausländischen Verwaltungen
A4 Koordinierungsanfragen gemäß Abkommen GE06, Artikel 4 der deutschen Verwaltung und auch der ausländischen Verwaltungen
A5 Koordinierungsanfragen gemäß Abkommen GE06, Artikel 5 der deutschen Verwaltung und auch der ausländischen Verwaltungen
AT Koordinierungsanfrage während der Transitionperiod (GE06)

K Koordinierungsergebnis
KA Koordinierungsergebnis – Dieser Kenner spiegelt das zu beachtende Schutzrecht des Auslandes gegenüber Deutschland sowie Deutschland gegenüber dem Ausland wider. Ein individueller Anspruch kann aus diesen Schutzrechten nicht abgeleitet werden. Es bindet ausschließlich die betroffenen Verwaltungen.
K4 Vgl „KA“ – Ergebnis gemäß Abkommen GE06, Artikel 4.
K5 Vgl „KA“ – Ergebnis gemäß Abkommen GE06, Artikel 5.
KT Vgl „KA“ – Ergebnis während der Transitionperiod (GE06).

"KI" gibt es in der öffentlichen Datei der Bundesnetzagentur normalerweise nicht. In der nichtöffentlichen vielleicht. In dem Fall spiegelt es das Ergebnis einer Inlandskoordinierung wider.

@Jassy
Die Dateien von heute sind nach wie vor verfügbar.

Dateigrößen/kByte laut Seite Senderdaten der Bundesnetzagentur:

Datum UKW TVA DVB-T DAB
08.03.2010 1306 97 216 371
16.03.2010 1308 97 217 373


von Ingo-GL - am 16.03.2010 15:23

Re: BnetzA 15.03.2010 [Keine Daten]

Zitat

@Jassy
Die Dateien von heute sind nach wie vor verfügbar.

Kannst du mir dann vielleicht die UKW Datei schicken, denn ich kann hier nachwievor nur die alte Datei runterladen, und das von mehrere Rechner :confused:

von Jassy - am 16.03.2010 15:37

Re: BnetzA 15.03.2010 [Keine Daten]

Wo erhalte ich diese Datensätze von der Bundesnetzagentur?

Beste Grüße ;-)

Zitat
HenniVID
Wo erhält man diese Daten?

Gruß


von digitalfrontier - am 16.03.2010 15:39

Re: BnetzA 15.03.2010 [Keine Daten]

Re: BnetzA 15.03.2010 [Keine Daten]

http://www.bundesnetzagentur.de/enid/ce1aa411db1687596c2b1a43b1b23de8,0/Rundfunk/Senderdaten_5eg.html

Der Weg dahin:
Bundesnetzagentur
Frequenzordnung
Rundfunk
Senderdaten

Es handelt sich um Textdateien. Ich importiere sie in selbst gebastelte Access-Datenbanken.
Kroes hat einen Dateibetrachter entworfen und hier im Forum vorgestellt. Den Link muss ich noch suchen.

von Ingo-GL - am 16.03.2010 15:45

Re: BnetzA 15.03.2010 [Keine Daten]

Nur ein Vorschlag: Könnte man die Abkürzungen in ein neues Topic geben und das oben festmachen?

von andimik - am 16.03.2010 15:46

Re: BnetzA 15.03.2010 [Keine Daten]

DVB-T am 16. März 2010:

Die Liste enthält 2902 Datensätze (2900 am 08.03.).

Land	Sendername		Kanal	Status	ERP H	ERP V	Pol	AntChar	Datum Änd

NEU:

AUT Mattersburg 30 A5 43.0 V D 09.03.2010
AUT Rechnitz 30 A5 40.0 V D 09.03.2010
AUT Salzburg 55 A5 39.0 H D 09.03.2010

D BW Heilbronn 23 A5 37.0 H N 10.03.2010

A -> K:

D ST Wittenberg 43 K4 47.0 V N 11.03.2010

RAUS:

AUT Rechnitz 30 K5 40.0 H D 11.01.2008

D HH Hamburg Höltigbaum 53 KT 40.0 H N 22.02.2010

Erläuterungen:
Rechnitz K 30: horizontal raus, vertikal rein.
Höltigbaum K 53: auch Hamburg K 53 KT (Fernsehturm) müsste gelöscht werden.
Heilbronn K 23: Neuantrag mit geänderten Standortdaten (wie schon K 26, 50 in der Vorwoche).
Wittenberg K 43: dauerhafte Modifikation des Plans GE06 ( vergl. Halle K 43 mit Status A5).


von Manfred Z - am 16.03.2010 17:15

Re: BnetzA 15.03.2010 [Keine Daten]

Zitat
Manfred Z
...
Wittenberg K 43: dauerhafte Modifikation des Plans GE06 ( vergl. Halle K 43 mit Status A5).
[/code]

Vermutlich SFN Halle - Wittenberg auf K 43 für das zweite MDR-Bouquet.

von Winnie2 - am 16.03.2010 19:31
SCHWEIZ:
Neu (A) 106,5 Feusisberg Strickli (84605, 471058), 830m, 16m, 500W Vertikal, D 40-90
Auf der 106,5 soll nun Radio FM1 starten, es wurde gerade eben auch eine neue Funkkonzession für Radio FM1 inklusive der 106.50 Feusisberg-Strickli veröffentlicht. Das heisst, dass diese Frequenz wohl bald in Betrieb geht.


von dxbruelhart - am 16.03.2010 21:49
Da ist Wuppertal dann ja endlich in der offiziellen Liste...mal schauen, wieviele Jahre es jetzt noch bis zur endgültigen Aufschaltung dauert. ;)
Das Programm gibt es übrigens (zumindest diesen Monat noch, dann schaltet Freenet ab und ein anderer Platz muss her) unter http://freenet-homepage.de/c.kaltenecker/Senderdaten.exe ... Verbesserungsvorschläge werden immer gerne gehört und manchmal auch umgesetzt. ;)

von Kroes - am 16.03.2010 21:55
Ich nehem nicht an, dass es eine Linux Version gibt? Unter wine läuft es nämlich nicht.

von Marcus. - am 16.03.2010 22:08
Erweitert FM1 damit nochmals sein ohnehin schon grosses Sendegebiet?

von Peter Schwarz - am 16.03.2010 22:24

BnetzA 16.03.2010 [Ausgewertet]

Zitat

HESSEN:
A -> K: 93,2 Asslar 320W

Asslar liegt nördlich von Wetzlar an der A45. Sowohl Wetzlar, als auch Giessen sind z.Zt. jeweils mit allen hessischen Privatprogrammen versorgt. Ausserdem kann nach heutiger Sachlage davon ausgegangen werden, dass dort in naher Zukunft vermutlich mindestens eine Frequenz freiwerden wird. Da auch DLF / DLRK dort jeweils schon auf Sendung sind, bleibt eigentlich nur ein Füllsender für FFH (recht unwahrscheinlich) oder für hr info (?) - :confused:.


von KlausD - am 16.03.2010 23:04
Zitat
KlausD
dort jeweils schon auf Sendung sind, bleibt eigentlich nur ein Füllsender für FFH (recht unwahrscheinlich) oder für hr info (?


Wird hr info werden.

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/rmn01.c.7115527.de.htm

"Derzeit gebe es drei neue für Bad Nauheim, Wetzlar und die Autobahnstrecke Frankfurt-Wiesbaden".

Zum Amüsieren: "Der Sender bemühe sich, immer wieder starke Frequenzen hinzuzukaufen", da hat der Schreiber wohl nicht alles so ganz richtig verstanden....

Zitat
KlausD
Ausserdem kann nach heutiger Sachlage davon ausgegangen werden, dass dort in naher Zukunft vermutlich mindestens eine Frequenz freiwerden wird.


Ist damit der FFH-Einstieg bei Main FM gemeint? Kartellrechtlich ist es ja wie erwarten durchgegangen.

von Tom84 - am 17.03.2010 04:43
Ja, die 93,2 in Wetzlar fällt an hr-info, ebenso gehen die 88,9 Bad Nauheim und die 89,8 Wiesbaden-Delkenheim on Air. Letzterer erst nach Umbaumaßnahmen des Sendeturms (nach meiner Info nicht vor Herbst 2010)

von Wiesbadener - am 17.03.2010 05:50
Zitat
Peter Schwarz
Erweitert FM1 damit nochmals sein ohnehin schon grosses Sendegebiet?


Genau, FM1 wird nun nicht nur die Region rund um Rapperswil, sondern eben auch das Zürcher Oberland und die Stadt Zürich richtig erreichen können (wobei die Stadt Zürich nicht offiziell, durch den Standort aber zwangsläufig mit versorgt wird - durch die Frequenzbelegung wird aber wohl nicht die ganze Stadt Zürich mit FM1 beschallt, da der Pfänder doch an gewissen Ecken sicher stärker sein wird)

Wer kommt nun übrigens auf die 91,0 in Wuppertal? Der DLF? Ist der da noch nicht richtig zu empfangen?

von dxbruelhart - am 17.03.2010 06:01
Besteht denn die Chance, dass die Frequenz von Wuppertal nicht auf Sendung geht? 3 FM wäre damit nicht mehr empfangbar. Die Sender aus Wuppertal haben bekanntlich eine sehr große Reichweite.

von pfennigfuchser - am 17.03.2010 06:34
Die 91,0 ist schon lange in der Planung, angeblich für den DLF, wegen der Überlappung 102,7/102,8.
Sie war erst mit 500 Watt vorgesehen und wurde jetzt um 3dB reduziert auf 250 Watt.
Ich habe schon in der Anfangsphase die BNA und LfM auf Probleme mit 90,8 Herne
und 91,2 Dortmund hingewiesen. Die 90,9 3fm, die es zu retten gilt, zählt hier nat. nicht.
Abgesehen davon wird der Sender auch HR 1 Biedenkopf und 91,1 Eifel "plattmachen".
Grüße von Cronenberg nach Cronenberg^^

von Der Chef - am 17.03.2010 08:47
@ Der Chef

Würde nicht in diesem Fall schon im Koordinierungsverfahren ein Testbetrieb Sinn machen ?

Man sollte gerade bei solchen Fragen grundzätzlich einen praktischen Test in Erwägung ziehen.


aber davon abgesehen dachte ich, man würde in NRW an einer großen Lösung arbeiten um das Problem 102,7/102,8 zu beheben: Stichwort `Neustrukturierung UKW `
Die Umkoordinierung von D-Radio Frequenzen an BFBS Standorte muß ja ein Ziel beinhalten :confused:






von Skeletor - am 17.03.2010 09:49
Die 91,0 in Wuppertal ist unbedingt erforderlich, wenn der Kappes mit Nordhelle und Wesel nicht grundsätzlich beseitigt wird, was ja nicht gewollt ist.
Mit trennscharfem Empfänger wird 3FM immer noch gehen und hr1 von der Sackpfeife ist nicht gerade Ortssender, außer am Mollenkotten. Im Süden ist der Feldberg eh die bessere Wahl, wird / wurde auch zur Kabeleinspeisung verwendet.

von Free Speech - am 17.03.2010 10:37
Ein Test würde im Tal der Wupper ein brauchbares Ergebnis bringen, und das reicht dem DLF ja,
daß der neue Sender auf allen Höhen um Wuppertal herum und darüber hinaus mit 3fm und seinem hohen Hub zu Störungen führt, ist dem DLF ja dann egal.....
Die Sackpfeife/Biedenkopf kommt in meinem Sharx-Autoradio überall stärker als der Feldberg, im Wuppertaler Süden kommt auf den Biedenkopf-Freq. sehr oft die RDS-Kennung, beim Feldberg, außer bei Überreichweiten nie.
Es sieht so aus als ob man den zuerst geplanten Standort W-Hahnerberg, im Wuppertaler Süden, gegen W-Westfalenweg
tauschen will, obwohl die Standort-Angaben noch die vom Hahnerberg sind.
Denn zuerst strahlte der Sender nach Norden, u.a. Richtung Herne und Dortmund, jetzt soll er wahrscheinlich vom Wuppertaler Norden Richtung Süden senden(ähnlich wie auch Radio Wuppertal), sowieso nicht mehr in Richtung Herne/Dortmund und mit Ausblendung Richtung Biedenkopf. 3fm adee...........
Die Um-Koordinierungen mit mehren 100kW-Sendern für den BFBS in NRW "helfen"
nicht dem DLF, sondern sind als Ersatz für die 96,5 vorgesehen, die dafür DLR-Kultur erhält.

von Der Chef - am 17.03.2010 11:10
Ich hab im Briller Viertel früher die 94,4 wesentlich besser reinbekommen als die 91,0. Ist aber auch wurst, wer in Wuppertal hört schon hr1?! Auch die Zeiten von Hilversum 3 sind wohl vorbei.

von Free Speech - am 17.03.2010 11:25
Hmmmm was? Auf HR 1 ist grade diese Woche in der Morning-Show wieder Patrick Lynen/Tim Mix^^ zu hören, und 3fm ist spätestens seit Mitte der 70er bis heute! ein Vorbild für kreatives, provozierendes, lebendiges und musikalisch vielseitiges Radio....

von Der Chef - am 17.03.2010 11:34
Na, ja. Wie viele Wuppertaler hören anno 2010 mobil hr1 oder 3FM. Ein Dutzend? Wenn überhaupt! Stationär geht Internet / Sat. Wenn überhaupt noch Fremdsender gehört werden, dann SWR1/3. Aber ich schätze weit über 90% hören WDR/Radio NRW/DLR/BFBS in Wuppertal im Auto.

von Free Speech - am 17.03.2010 11:49
Klar mit "normalen" Empfängern ist ja auch bei diesen Neu-Koordinierungen nichts anderes mehr empfangbar. Massen von Sender haben inzw. ein kleines gut versorgtes Zielgebiet von vllt 5 km Radius, stören sich aber mit anderen Sendern auf 50 km und mehr...

von Der Chef - am 17.03.2010 11:58
Das ist ja der Mist mit dieser Funzelei!

von Free Speech - am 17.03.2010 12:03
3FM wäre schon ein ziemlicher Verlust, zumal der auch im Tal mit simplen Radios beifahrertauglich geht.

Könnte es nicht sein, dass das eine Funzel für das örtliche Radio NRW werden soll, die die Versorgungslücken an den Südhängen in Cronenberg und Ronsdorf beseitigen soll? Ist ja offensictlich hier gerade in Mode. Der Standort Hahnerberg wäre dazu allerdings auch nicht ideal.

von koslowski - am 17.03.2010 12:06
Doch der Standort Hahnerberg wäre geeignet, die Versorgungslücken in Ronsdorf, Sudberg usw.
einigermassen zu schließen. Nein die 91,0 hatte der DLF ja schon vor einem Jahr in seinen
Frequenlisten aufgeführt, obwohl zu dem Zeitpunkt überhaupt noch nichts koordiniert war.
Und HR 1 ist nat. quasi ganz "weg" weil die 94,4 zw. Roermond und Solingen auch keine
wirkliche Altenative mehr darstellt.

von Der Chef - am 17.03.2010 12:58
Der Eintrag der 91,0 in der Senderdatenbank des Deutschlandradios muß so gegen Ende 2008 gewesen sein.Merkwürdig war das schon :rolleyes:

von Skeletor - am 17.03.2010 16:48
Zitat
Der Chef
Die Um-Koordinierungen mit mehren 100kW-Sendern für den BFBS in NRW "helfen"
nicht dem DLF, sondern sind als Ersatz für die 96,5 vorgesehen, die dafür DLR-Kultur erhält.


Wäre klasse wenn man BFBS für diesen Tausch begeistern könnte.:spos:
Hoffentlich wird das nicht durch die Landtagswahl in NRW ausgebremst.



von Skeletor - am 17.03.2010 17:38
Die neuen Sender für BFBS werden sicherlich nicht mit 100 KW betrieben, dafür bräuchte man sehr abenteuerliche Konstruktionen.
In anderen Ländern ist es üblich zu koordineiren was theoretisch möglich ist, in deutschland wird / wurde eigentlich immer praxiswerte angenommen.

von Marcus. - am 17.03.2010 17:51
@Marcus

Das ist mir klar,dass die 100KW Koordinierungen nur einen theoretischen Wert haben.

Was letztendlich in der Praxis möglich ist wird sich zeigen.

von Skeletor - am 17.03.2010 17:57
Ja, die Topographie um Wuppertal ist recht "spannend", hf-technisch gesehen. Im Tal geht sicher (probiert habe ich da in der Gegend noch wenig bis nicht) kaum was von ausserhalb, auf den Höhen ändert es sich dann sprunghaft je nach Exposition. Tlw. sind die Niederländer und Belgier im Bergischen Land sehr präsent, andernorts dann wieder eher Sender aus Rheinland-Pfalz, Hessen etc.
91.0 ist also sicher suboptimal, da sie von allen Seiten in die Zange genommen wird, von daher ja eine typische DLR-Funzel (um der Erwartung auf Schwarzens üblichen Läster-Nebensatz Genüge zu tragen)!

von Peter Schwarz - am 17.03.2010 19:02
In Wuppertal ist es was den Empfang angeht wie die Kriterien für die Immobilienbewertung: Lage, Lage, Lage.
Am schlechtesten ist es unten an der Wupper hinter der Hardt. Dort geht echt nur NRW und selbst Langenberg und Nordhelle sind verzerrt, also nur WDR2 und Radio Wuppertal (künftig DLF?) rauschfrei. I

Im Osten gibt es Stellen, an denen Osnabrück passabel kommt, an den Westhängen (wurde hier schon diskutiert) geht fast alles aus NL und B besser als z.B. im 40 km westlich liegenden Neuss. Am Sudberg und anderen Stellen ist der Empfang wie im 40 km südlich liegenden Köln (5x SWR3 z.B.)

Mobil haben in den 80ern viele Leute SWF3 gehört, auch wenn der Empfang an vielen Stellen der Stadt suboptimal ist, seit Radio NRW ist das aber merklich zurück gegangen. Interessanterweise hat SWF3 ja früher auch bis zum AK Wuppertal Nord (A1, A46) und AK Breitscheid berichtet. Seit der Wilde Süden dazu gestoßen ist, ist ja am Kölner Ring Schluss, sodass man wegen Staumeldungen SWR1/3 auch gar nicht mehr hören kann.

von Free Speech - am 17.03.2010 19:18
Sollte man von Hahnerberg senden, wird es sicherlich ein reines "Fest" mit der 91,0. Die Reichweite von Radio Wuppertal war bei 500 Watt sehr weit; selbst in Essen war mit 500 Watt guter Empfang möglich. Daher glaube ich, dass die 91,0 sehr weit reichen wird.

Nun, gegen Roermond wurde in Essen DLR auf 88,3 aufgeschaltet und ist eigentlich nicht vernünftig empfangbar. Ich denke, dass es ähnlich mit der 91,0 sein wird. Hohe Reichweite aber nur mit Störungen.

von pfennigfuchser - am 18.03.2010 06:52
Hier wird eine Energieverschwendung betrieben, um Programme, die maximal 1% der Bevölkerung hören, im letzten Kellerloch empfangbar zu machen...was dann nicht gelingt, oder allenfalls in einer Handvoll Kellerlöcher um den Sender herum. Schon dreist, so viel Geld in den Sand zu setzen, und das noch mit Gebührengeldern. Auf der anderen Seite wird bislang erfolgreich verhindert, dass im bevölkerungsreichsten Bundesland Programme zu hören sind, die eine grössere Anzahl von Personen interessiert. Es ist doch einfach zum :wall: (wobei ich nichts gegen die Programme des Deutschlandradios habe, ich finde es einfach nur vollkommen unverhältnismässig)


von Peter Schwarz - am 18.03.2010 11:23
Wie auch immer...jedenfalls würde die 91,0 das Problem Wesel vs. Nordhelle nur im Raum Wuppertal entschärfen.

@Peter Schwarz

Du bist doch ein Gegner der Funzelei wenn ich Deine Beiträge hier im Forum richtig verstehe..
Dann wäre es doch mal ein Anfang wenn zwischen BFBS und dem Deutschlandradio
ein Deal realisiert werden könnte.

Übrigens kassiert das Deutschlandradio nur ein Bruchteil der Rundfunkgebühren.


von Skeletor - am 18.03.2010 18:22
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