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Fritz! Wlan-Repeater jetzt "Dauerzünder"-tauglich

Startbeitrag von Wiesbadener am 29.04.2010 10:13

Ein Firmware-Update macht es möglich, dass der Fritz! Wlan-Repeater jetzt auch ohne PC genutzt werden kann. Das Ding verfügt ja über einen eingebauten UKW-Mini-Sender (Reichweite laut Tests ca, 100 Meter). Jetzt kann man bis zu 20 Webradio-Stationen programmieren und die Kiste im Nonstop-Dauerbetrieb laufen lassen, also etwa ein Internetradioprogramm 24/7 in der eigenen Wohnung auf einer UKW-Frequenz durchdudeln lassen, ohne dabei eine externe Zuführungsquelle wie PC oder Wlan-Internetradio zu benutzen.


http://www.teltarif.de/fritz-wlan-repeater-firmware-update/news/38527.html

Das Ding gibt's ab 60 EURs in Online-Shops

Die 50 interessantesten Antworten:

Das hab ich in dem anderen Fritz Repeater Thread schon gesagt. Da wollte mir ja keiner glauben. :rolleyes: Aber Schwamm drüber. :cheers:

Ich hab neulich erst in einer Computerzeitschrift (PC Welt oder PC go) gelesen das es ab sofort neben dem Gerät von Fritz auch noch zwei weitere Hersteller geben soll die einen Repeater anbieten der über einen eingebauten Minizünder 24/7 ein Webradio streamen und verbreiten kann. Und der Hersteller Sphairon plant einen WLAN Router mit einem solchen eingebauten UKW Zünder. Na dann mal fröhliches DXer ärgern. :rolleyes:

von Spacelab - am 29.04.2010 12:41
Zitat
Yoshi2001
Baut der W-lan-Repeater nach einer Zwangstrennung den Web Stream wieder Automatsch auf?


Bei einer Zwangstrennung konnte ich das natürlich noch nicht testen, aber ich habe einfach mal den Router aus- und wierder eingeschaltet. Ergebnis: Der Repeater baut die W-Lan-Verbindung wieder auf, startet den UKW-Sender inkl. RDS und sendet einen dauerhaften Piep-Testton.
Man kann den Stream dann entweder wieder per Webinterface oder auf dem Berührungs"empfindlichen" Anzeigefeld des Geräts starten.

Zitat
Wiesbadener
@Yoshi2001: Keine Ahnung, ich fordere mal ein Testgerät an um das auszuchecken.


Dann wünsche ich dir ganz viel Spaß mit dem Touchscreen, den du bitte nicht berührst, schief anguckst oder zu zügig bedienst.

von kielerförde - am 29.04.2010 14:46
... sehr schön. Dann kann ich ja meine persönliche sunshine-live Funzel aufbauen.

Hat das Teil einen Antennenanschluß, oder was ist da für eine Sendeantenne dran? Dann könnte man einen Nachverstärker dranhängen *gg*

Übrigens ich hatte mal folgende Konstruktion: Kabelanschluß in einen alten Hirschmann Mehrbereichsverstärker am UKW-Eingang rein.

Am Ausgang hatte ich ein Kathrein Kreuzdipol als "Sendeantenne". War klasse im Umkreis von ca. 500m ums Haus herum konnte man damals dann Starsat Radio (schon lange Geschichte :-(( ) und andere Kabelsender hören. Hatte ich auf dem Dachboden montiert. War ca. 2 Jahre in Betrieb, hat jedoch neimanden von der BnetzA interessiert. Ist aber schon fast 20 Jahre her...

von raeuberhotzenplotz1 - am 29.04.2010 20:43
Zitat
Sascha45
Ist das Ding auch nicht als Repeater und nur als FM Transmitter einsetzbar, d.h. als normaler Netzwerclient der nur das FM Signal überträgt und kein WLAN Signal verstärkt.


Ich fürchte nicht. Ich finde dazu jedenfalls keine passende Funktion in den Einstellungen (die ich auch nur ungern verändern möchte, da jetzt noch alles funktioniert ;) ). Ich versuche das aber noch in Erfahrung zu bringen.

Zitat
Dr. Antenne
Der Transmitter hat ja auch RDS-PS. Hat er auch noch andere Sachen wie PTY auf Lager (egal, auch wenns statisch ist).?
Nein. Dafür aber dynamisches PS.

von kielerförde - am 29.04.2010 21:16
Ich kann die Begeisterung nicht nachvollziehen. Diese Minizünder halte ich für eine Seuche sondersgleichen. Schon mehrfach ist es mir passiert, dass eine wichtige Frequenz (beispielsweise von einem der Deutschlandradios) auf einmal nicht mehr hörbar ist, weil irgendjemand in der Nachbarschaft meint, den Häuserblock mit seinem Bibelfunk oder ähnlichem versorgen zu müssen - und der Sender dann den Empfang richtiger Sender auf über einem halben Megahertz Breite kaputtmacht. Wer unbedingt zünden will, sollte Techniker werden und sich dann bei den einschlägigen Adressen bewerben - oder eben nach Holland fahren. :rp:

von freiwild - am 30.04.2010 10:32
Zitat
Wiesbadener
Ein Firmware-Update macht es möglich, dass der Fritz! Wlan-Repeater jetzt auch ohne PC genutzt werden kann. Das Ding verfügt ja über einen eingebauten UKW-Mini-Sender (Reichweite laut Tests ca, 100 Meter).

[...]


Ich hätte dazu mal eine Frage als Laie: Die Reichweite dieser Mini-Sender beträgt 100 Meter?!

Wenn diese Dinger auch nur einigermaßen Verbreitung finden, sind sie nicht nur ein Ärgernis für DXer und Radiofreaks, vielmehr wird dadurch doch der UKW-Empfang in dichtbesiedelten Wohngegenden mehr oder weniger stark sabotiert?!

Wer ist auf die Idee gekommen, so etwas zuzulassen? Oder übersehe ich hier etwas? :eek:

von grundrauschen - am 30.04.2010 11:42
Zitat
kielerförde
Zitat
Yoshi2001
Baut der W-lan-Repeater nach einer Zwangstrennung den Web Stream wieder Automatsch auf?
Bei einer Zwangstrennung konnte ich das natürlich noch nicht testen, aber ich habe einfach mal den Router aus- und wierder eingeschaltet. Ergebnis: Der Repeater baut die W-Lan-Verbindung wieder auf, startet den UKW-Sender inkl. RDS und sendet einen dauerhaften Piep-Testton.
Man kann den Stream dann entweder wieder per Webinterface oder auf dem Berührungs"empfindlichen" Anzeigefeld des Geräts starten.
Mich würde jetzt brennend interessieren, ob nach einer Zwangstrennung der Webstream fortgesetzt wird oder ob der Testton kommt.

Zum PS:
Kann man die RDS-Daten selbst vorgeben oder werden z. B. Interpret und Titel oder Sendername vom Stream übernommen und dann als RDS ausgegeben?

von Günni74 - am 01.05.2010 07:30
Es würde mich trotzdem einmal interessieren, wie denn der Klang der gestreamten Sender dann im UKW-Bereich ist. Die Aussage "küchenbrüllwürfeltauglich" hilft da wenig.

Ist der Klang über eine Stereoanlage nun brauchbar oder nicht? Das ist ja nun die Aussage, auf die wir, denke ich, alle warten.

Danke vorab für die Antworten. ;)

von Noch ein Hannoveraner - am 01.05.2010 10:51
@kielerförde: Dieses Audiobrücken-Aussetzer habe ich auch, und nervig ist gar kein Ausdruck: Zum PC rennen (zwei Etagen), Stream wieder starten, zurück zum Radio und genießen. Manchmal klappt's nur wenige Minuten, manchmal läuft's aber auch über mehrere Stunden durch.

Trotzdem bevorzuge ich die Audiobrücke:
- der Klang ist signifikant besser als über den Repeater
- die Lautstärke lässt sich deutlich höher regeln als beim Repeater
- man kann alle Sender hören. Über den Repeater laufen (wie übrigens auch beim Fritz!Mini) nur Streams bestimmter Formate.

von effemm - am 02.05.2010 12:05
@effemm:

Zitat
effemm
Die Reichweite ist mit 100 Meter durchaus realistisch angegeben. Das Übliche halt: Im Haus weniger, auf freiem Feld mehr.


Da hat sich hinsichtlich der Reichweite bei Dir wohl eine Null zuviel eingeschlichen! Auf der Herstellerseite ist zu lesen:

Zitat

Der UKW-Sender des FRITZ!WLAN Repeaters bietet eine Sendeleistung von 50nW (ERP) und entspricht damit den Vorschriften der Bundesnetzagentur für den Betrieb von UKW-Minisendern. Mit dieser Sendeleistung kann bei freier Sichtverbindung zwischen dem FRITZ!WLAN Repeater und einem UKW-Radio eine maximale Reichweite von ca. 10 Metern erzielt werden.
Sollte die UKW-Reichweite deutlich unter 10 Meter liegen, gehen Sie so vor: ...

Im Haus scheint die Reichweite durch die Wände sehr begrenzt zu sein. So lese ich hier, dass manche Anwender nicht über eine Reichweite von 3 Metern kommen! Es gibt in dem verlinkten Forum übrigens eine Bauanleitung, wie man mit einer einfachen Selbstbauantenne eine größere Reichweite erzielen kann.

von DX-Fritz - am 16.05.2010 10:42
Zitat
Lutz2
Solche Geräte sollten meiner Meinung nach auch mit einer höheren Leistung, sagen wir bis 500mW, angeboten werden, halt unter der Maßgabe: Verkauf in der EU erlaubt, Betrieb verboten.

Du wirst lachen, so ist es bereits seit langem. Die EU macht's möglich. Das Gerät muß nur über eine entsprechende Zulassung/Zertifizierung verfügen. Dann gilt: Kauf, Verkauf und Errichten sind zulässig. Der Betrieb jedoch nicht, denn dafür ist eine Einzelgenehmigung mit individueller Frequenzzuweisung notwendig. Und ohne die wird es sehr schnell sehr teuer, egal wieviele Bapperl auf dem Sender kleben. Ist übrigens im Betriebsfunk nicht anders, auch dort gilt: Betrieb nur mit Einzelgenehmigung mit Frequenzzuweisung. Der Unterschied zum UKW: Auf UKW kommt noch die medienrechtliche Lizenz dazu.

Nochwas: Die auf Ebay angebotenen Chinesensender haben grundsätzlich KEINE entsprechende Zertifizierung, der Verkauf ist grundsätzlich innert der EU verboten. Sonst wären die Dinger nicht so billig. Diese Dinger werden auch nie eine entsprechende Zertifizierung bekommen, dafür sind sie einfach zu schlecht.


von Nohab - am 16.05.2010 15:13
So ein teil hab ich mir bestellt, mal schauen wenn er kommt, wie die Leistung bei dem Gerät ist, evtl dann was verstärken

Den kann man super zum DXen benutzen, wenn man da NDR2 oder den DK 3 einstellt so kann man dann abgleichen, sollte man in wie bei mir im Roadstar bei Tropo oder sporadic-e mal zu hören sein

Aber so eine Leistung wie das normale W-Lan müßte der schon haben, das man paar meter damit raus kommt, man is ja erfinderisch;)

von Rheinländer - am 16.05.2010 17:37
Zitat
DerMatze
So jetzt hat auch bei uns der Fritz Repeater Einzug gehalten, und setzt mir schön fleißig Kick FM auf 92,6 MHz um. :D
Die Reichweite ist dabei schon ganz beachtlich, ganz im Gegensatz zu dem was der alte Zünder zu Wege gebracht hat.

Werd ihn mal durchlaufen lassen!
Spätestens bis zur Zwangstrennung ist Schluss und man muss den Stream von Hand wieder aktivieren, oder?

von Günni74 - am 16.05.2010 17:40
Zitat

So ein teil hab ich mir bestellt, mal schauen wenn er kommt, wie die Leistung bei dem Gerät ist, evtl dann was verstärken

Von verstärken rate ich dringenst ab. Da kommt nur Müll hinterher raus, Stichwort Ober-und Nebenwellen! Deshalb sind auch die Chinasender größter Müll! Wenn zünden, dann mit richtigem Equipment. Sollte der Fritz Wlan Sender tatsächlich soweit reichen, droht die die selbe Strafe, als hättest du mit 10W gezündet ;) Selbst wenn nur 50nW rauskommen, verliert er die Zulassung, wenn man dran rumbastelt und wird genauso illegal wie ein Züdner mit mehr Leistung.


Zitat

Spätestens bis zur Zwangstrennung ist Schluss und man muss den Stream von Hand wieder aktivieren, oder?

Zwangstrennung gibts hier schon seit über einem Jahr nicht mehr :p

von BFBS - am 16.05.2010 18:10
Zitat
BFBS
Zitat

So ein teil hab ich mir bestellt, mal schauen wenn er kommt, wie die Leistung bei dem Gerät ist, evtl dann was verstärken

Von verstärken rate ich dringenst ab. Da kommt nur Müll hinterher raus, Stichwort Ober-und Nebenwellen! Deshalb sind auch die Chinasender größter Müll! Wenn zünden, dann mit richtigem Equipment. Sollte der Fritz Wlan Sender tatsächlich soweit reichen, droht die die selbe Strafe, als hättest du mit 10W gezündet ;) Selbst wenn nur 50nW rauskommen, verliert er die Zulassung, wenn man dran rumbastelt und wird genauso illegal wie ein Züdner mit mehr Leistung.

japs:)mit dem Thema will ich mich mal mehr befassen,aber den mit jemandem hier via e-mail.oder mal übers Telefon,hier im forum wird sowas ja sicher nicht gerne gesehen;)

von Rheinländer - am 16.05.2010 18:39
Also ich habe auch so einen kleinen Chinesischen Empfänger. Bauähnlich wie dem bekannten Belkin Modell aber viel kraftvoller. Schließe das Teil an der Cinch meines Internetradios an und empfange bis zu 50m draußen im Auto noch das Signal. Ob das erlaubt ist oder nicht weiß ich nicht. Aber ich kann in der näheren Umgebung jedenfalls z.B. einen Radiosender mit RDS überbieten und habe dann den RDS Code plus meinen Rauschfreien Sender...

von digitalfrontier - am 16.05.2010 18:52
Ja, da hat ELV offensichtlich Lieferschwierigkeiten.
Der Liefertermin wird seit Monaten immer wieder aufgeschoben um
mehrere Wochen. Ankündigung war wohl schon vor über einem halben Jahr
(ELV Heft 1-2010) .

Das Teil oben (SUP2) basiert übrigens nicht - wie oben geschrieben - auf einem Rhom-IC , sondern auf einem
Baustein mit DSP-Technik ( Si4711 ).

EDIT :
http://www.elv-downloads.de/downloads/Leseproben/Journal/01-2010/SUP2.pdf

von carkiller08 - am 15.07.2010 21:57
Aus eigener Erfahrung heißt bei ELV (und bei Conrad übrigens auch) "Komplettbausatz" dass das Teil noch selbst zusammen gelötet werden muss. Ansonsten steht nämlich immer noch der Satz "Fertig aufgebaut und geprüft" dabei. Es kann höchstens sein das verschiedene Bauteile, zum Beispiel der DSP oder sonstige sehr kniffelige Teilchen, schon ab Werk aufgelötet sind.

von Spacelab - am 16.07.2010 05:54
Zitat

Aus eigener Erfahrung heißt bei ELV (und bei Conrad übrigens auch) "Komplettbausatz" dass das Teil noch selbst zusammen gelötet werden muss. Ansonsten steht nämlich immer noch der Satz "Fertig aufgebaut und geprüft" dabei. Es kann höchstens sein das verschiedene Bauteile, zum Beispiel der DSP oder sonstige sehr kniffelige Teilchen, schon ab Werk aufgelötet sind.


Was'n Käse! - Ich will das Teil doch nutzen und nicht erst noch zusammenlöten müssen! :-(

Warum lassen die die Bauteile nicht in China verlöten, da kostet das aufgrund des optimalen Lohnniveaus nicht viel. ;-)

Hat den denn schon jemand mal getestet? Sind Klang und Reichweite größer als beim LineX?

von DXer_2008 - am 16.07.2010 08:30
Es geht hier nicht um die Kosten die der Zusammenbau verursachen würde. Sondern den meisten Bastlern geht es da um den Spaß an der Freude. Ich kenne welche die kaufen sich solche Bausätze, löten diese voller eifer zusammen, und wenn sie fertig sind werden sind sie uninteressant geworden. Außerdem kann man beim selbst zusammen bauen ja auch was über das Gerät und deren Funktionsweise lernen.

von Spacelab - am 16.07.2010 08:43

FRITZ!WLAN Repeater

Hallo!


Ich habe mir vor etwa 2 Wochen auch einen FRITZ!WLAN Repeater zugelegt.

Sofort nach der Installation habe ich die zum damaligen Zeitpunk aktuelle Firmware Version 68.04.83 Installiert.

Mein Fazit:
WLAN funktioniert super! :spos:
Aber der UKW-Sender überträgt ein übles Brummen mit, das besonders stark an den Signalflanken zu hören ist. :sneg:
Bei Küchenradio verwende ich jetzt den Trick die Telekopantenne an einem metallischen Gegenstand zu erden.
Das funktioniert zwar ganz gut, aber mobil ist das ganz dann nicht wirklich. :rolleyes:
Leider sind diese Stromfilter zum Vorschalten für die Steckdose ja sündhaft teuer.
Die Preise liegen bei knapp unter 200 ¤uro. :eek:
Frage: Kennt jemand eine günstigere Alternative?
Dann kommt noch erschwerend hinzu, dass die Übertragung von Internetradio-Stationen sehr, sehr leise moduliert wird.
Die Alternative mit der Audio-Brücke erfolgt - wie ich hier schon gelesen habe - auch bei mir nur stockend & abgehackt! Wenigstens stimmt dann die Lautstärke!
Ärgerlich war ja bisher auch, dass die Streams mit der DSL-Zwangstrennung spätestens alle 24 Stunden unterbrochen wurden...

Update:
Das gehört jetzt endlich der Vergangenheit an! :hot:
Mir der aktuellen Firmware Version 68.04.84 laufen die Streams auch über den erneuten Verbindungsaufbau hinaus weiter! :cheers:
Viel Spaß beim Ausprobieren!


Viele Grüße,
Carsten



von CarstenD - am 18.07.2010 13:58

FRITZ!WLAN Repeater

Zitat
tommy0910
Zitat
CarstenD
Mir der aktuellen Firmware Version 68.04.84 laufen die Streams auch über den erneuten Verbindungsaufbau hinaus weiter!


Kann ich nicht bestaetigen. Firmware 68.04.84. Streams werden nicht automatisch wieder aufgenommen!


Hm... :rolleyes:
Heute Morgen war bei mir der Stream auch wieder unterbrochen. :wall:
Aber vorgestern habe ich den Stream vor Mitternacht eingeschaltet und am Morgen danach war er immer noch da. :eek:

Vielleicht verschiebt sich ja der Zeitpunkt der Zwangstrennung immer ein bisschen nach vorne, da der Router diese auch aus Gründen der Verbindungsstabilität schon vorweg nimmt. :confused:

Da hab ich mich wohl zu früh gefreut! Schade!

von CarstenD - am 19.07.2010 19:44

Re: FRITZ!WLAN Repeater

Zitat
CarstenD
Aber der UKW-Sender überträgt ein übles Brummen mit, das besonders stark an den Signalflanken zu hören ist. :sneg:


Die HF läuft vermutlich durch einen Teil des Netzteils ins Stromnetz. Dabei wirken die Gleichrichterdioden als HF-Schalter die mit 50Hz geschaltet werden. Das Brummen betrifft dann vor allem Radios in der Nähe von Stromleitungen.

Abhilfe: Drosseln in die Stromleitung zum Router und/oder kleine Kondensatoren den Gleichrichterdioden parallel schalten. Achtung: Bei Schaltnetzteilen sind die auf der Primärseite und müssen genug Spannung aushalten. Die Modifikation sollte nur von Leuten gemacht werden die sich damit auskennen. Überbrückt man die falschen Dioden gibt's ein Unglück.

Falls der Router ein Steckernetzteil hat reicht es vielleicht schon das Kabel ein Stück weit aufzurollen.

Manchmal wird der Brummeffekt nicht vom Sender selbst verursacht, sondern von einem anderen Gerät mit Gleichrichter welches am selben Stromkreis hängt. Versuch mal den Router über ein langes Verlängerungskabel irgendwo anders einzustecken.

Stefan

von Stefan Heimers - am 19.07.2010 20:10

Re: FRITZ!WLAN Repeater

Zitat
Stefan Heimers

Versuch mal den Router über ein langes Verlängerungskabel irgendwo anders einzustecken.


Der Vorteil des FRITZ!WLAN Repeaters ist ja, dass er direkt in die Steckdose gesteckt wird und somit schön aufgeräumt ist! :xcool:
Ich fände einen günstigen Netzfilter zum Vorschalten die beste Lösung! :cool:

Apropos:
Mir ist vor kurzem erst ein Universal-Netzteil abgeraucht.
Wer kann mir ein Modell mit besonders niedriger Störstrahlung empfehlen?
Bedingung: Die Ausgangsstromstärke sollte 1500 mA bei 12 Volt betragen.

von CarstenD - am 19.07.2010 20:27
Zitat
Lutz2
Die Dinger scheinen wohl alle noch nicht ausgereift zu sein. :(

In der Zeitschrift "Chip" wurden vor längerem mal 3 solche Repeater mit eingebautem UKW Sender vorgestellt. KEINER baute nach der Zwangstrennung die Verbindung zum Stream wieder auf. Die Redaktion fragte bei Palm (U.S. Robotics) nach warum man diesen Fehler nicht behebe und bekam die Antwort das ein dauerhaftes Senden nicht vorgesehen sei. Der FM-Modulator sei lediglich ein Zusatzfeature das bei Bedarf mal zugeschaltet werden kann. Die Geräte seien immer noch in erster Linie Repeater.

@CarstenD: Ich empfehle für sowas immer ein "Tischnetzteil" wie man es damals für CB-Funkgeräte genutzt hat. Die Teile sind auch nicht allzu teuer. Ich hab hier noch ein ur-altes Exemplar davon rum stehen mit 12V 2A.

von Spacelab - am 20.07.2010 06:38
Zitat
Spacelab
In der Zeitschrift "Chip" wurden vor längerem mal 3 solche Repeater mit eingebautem UKW Sender vorgestellt. KEINER baute nach der Zwangstrennung die Verbindung zum Stream wieder auf. Die Redaktion fragte bei Palm (U.S. Robotics) nach warum man diesen Fehler nicht behebe und bekam die Antwort das ein dauerhaftes Senden nicht vorgesehen sei. Der FM-Modulator sei lediglich ein Zusatzfeature das bei Bedarf mal zugeschaltet werden kann. Die Geräte seien immer noch in erster Linie Repeater.

Wenn dem so ist, wäre die Anschaffung des Linex-Minisenders wohl sinnvoller.
Bei dem hat man ja auch den Vorteil, dass beispielsweise einfach ein MP3-Player über einen gewöhnlichen 3,5-mm-Klinkenstecker angeschlossen werden kann.


von Lutz2 - am 20.07.2010 07:06
Ich habe jetzt auch den Fritz-Repeater, hier mal meine ersten Eindrücke und Kritikpunkte:

Positiv:

- Die Steuerung der Streams ist wirklich sehr einfach über das Internetportal realisierbar
- Die Leistung des Senders ist völlig ausreichend um eine 3-Zimmer-Wohnung mit 90 qm² wie hier zu versorgen. Am vom Router weitest entfernten Punkt rauscht es jedoch schon heftig mit Brüllwürfeln, diese sorgen nur in dem Raum in dem der Repeater steht für völlig einwandfreien Stereo-Empfang. Mit besseren Radios wie dem Degen ist es aber absolut kein Problem.
Trick: Schließt man ein 0815-Kabel an den Audio-Eingang des Repeaters an oder bastelt sich selbst eine Antenne (Mini-Klinke an Dipol o.ä.), erhöht sich die Reichweite des Senders etwas (bis zu ca. 15 Meter).
- Geil: Die RDS-Funktion, die frei prorgammierbar ist

Negativ:

- Das Ding unterstützt nur MP3-Streams, Windows Media, OGG etc. funzt nicht
- Die bereits erwähnte fehlende Wiederaufnahme des Sendebetriebs nach Trennung der Internetverbindung.
- Die Eingangslautstärke des Repeaters ist nicht regelbar, bei leise modulierten Streams muss man bis zum Anschlag aufdrehen um etwas zu hören. Generell werden fast alle Streams zu leise übernommen.


von Wiesbadener - am 27.07.2010 12:39
Ergänzung: Ich habe jetzt an den Audio-Eingang (!!!) des Fritz-Repeaters per selbst zurecht geschustertem Adapter (Mini-Klinke auf Koax) eine aktive DVB-T-Zimmerantenne angeschlossen. Offenbar absorbiert das Teil auch am Audio-Eingang etwas die Strahlung des Mini-Senders und an der Antenne kommt somit etwas Gewinn zustande. Immerhin erweitert sich der Empfang des UKW-Signals damit von 5 bis 10 Meter im normalen Betriebszustand (was bei Brüllwürfeln mit Ach und Krach bis zum Nachbarzimmer reicht) auf gut 100 Meter bei der "frisierten" Lösung. Sprich: Unsere Wohnung ist auch mit Brüllwürfeln nun bestens versorgt und mit guten Antennen und Radios reicht das Signal nun noch ca. 5 Häuser weiter :hot:

Wenn ich das gewusst hätte, dann wäre ich kurz nach der Sprenung des alten Senders mal zum Pfaffenberg gefahren und hätte ein Antennenfeld abgeschraubt und auf unserem Gartenhaus in Betrieb genommen :D :D :D :D

von Wiesbadener - am 29.07.2010 08:45
@Spacelab: Im Falle des Fritz-Repeaters ist es aber sogar so, dass schon der Anschluss eines iPods o.ä. (was ja auch offiziell vorgesehen ist) an den Audio-Eingang des Geräts die Reichweite des UKW-Senders erhöht. Außerdem sollte man auch erwähnen, dass es im Handel auch zahlreiche "unfrisierte" Minizünder gibt die weiter reichen als der frisierte Fritz-Repeater.

von Wiesbadener - am 29.07.2010 09:01
Der anschluss eines 1 oder 1,5 Meter langen Verbindungskabels ist aber doch eine etwas andere Klasse als eine aktive Antenne mit selbst gebautem Adapterkabel dran zu basteln.

Das es legale Sender zu kaufen gibt die eine höhere Reichweite haben als das Fritz Teil zeugt doch eigentlich von der schlechten Qualität, oder einem nicht ausreizen des zulässigen seitens Fritz. Denn irgendwie müssen die anderen Geräte ja auch ihre Zulassung bekommen haben. Man könnte den Gedanken jetzt noch weiter spinnen und sagen dass das Fritz Gerät erst mit angeschlossenem Audiokabel auf die zulässige Leistung kommt.

Mich würde sowieso mal interessieren wie weit ein sauber aufgebauter LEGALER Mini-Zünder überhaupt geht. Ich behaupte einfach mal das die meisten Geräte ihr Potential gar nicht voll ausschöpfen können. In erster Linie fallen mir da nicht abgestimmte Antennen ein oder eine viel zu schwache Stromversorgung. Ich hatte mal einen Sender von Schweiger (war ein Gerät der ersten Stunde) das eine feste Antenne hatte. Das war ein dünner Draht der kunstvoll im Gehäuse verlegt war. Auf spielereien am Klinkenkabel reagierte das Gerät nicht. Dafür aber sehr heftig auf berührungen oder sogar auf dinge in der Nähe des Senders standen. Lies man den Zünder frei irgendwo herunter baumeln war die Reichweite sehr beachtlich. Leider hatte das Teil nur 5 feste Frequenzen die hier allesamt unbrauchbar waren.

von Spacelab - am 29.07.2010 09:52
Zitat
Felix II
gibt es denn überhaupt irgendwelche Möglichkeiten (jetzt vom Fritz-Repeater mal abgesehen) Streams rund um die Uhr abzuspielen bzw. weiterzuverteilen ?
Bei mir macht es nicht mal Winamp am PC, wenn die Zwangstrennung erfolgt nimmt der das Abspielen des Streams nicht wieder auf.

mfG: Felix II

------------------------
Wer später bremst fährt länger schnell.
------------------------


Wikipedia: Standart bezeichnet häufig eine Falschschreibung des Wortes Standard


Also meine beiden Internetradios muvid-715 und 815 nehmen den Stream nach der Netztrennung sofort wieder auf. Es ist wohl alles eine Sache der Firmware.

von Wiesbadener - am 29.07.2010 13:08
Zitat
Felix II
gibt es denn überhaupt irgendwelche Möglichkeiten (jetzt vom Fritz-Repeater mal abgesehen) Streams rund um die Uhr abzuspielen bzw. weiterzuverteilen ?
Bei mir macht es nicht mal Winamp am PC, wenn die Zwangstrennung erfolgt nimmt der das Abspielen des Streams nicht wieder auf.

mfG: Felix II

------------------------
Wer später bremst fährt länger schnell.
------------------------


Wikipedia: Standart bezeichnet häufig eine Falschschreibung des Wortes Standard


Beim Winamp muss man den Stream mehrmals in die Playlist eintragen.
Bei einer Netztrennung springt er dann automatisch zum Nächsten Titel in der Playlist und spielt diesen ab.

von _Yoshi_ - am 29.07.2010 15:24
Ich hab die Fehlersuche aufgegeben und eben auf JetAudio zurückgegriffen. Vielleicht liegts aber auch einfach am schäbbigen Internet hier, damals O2 DSL16000 mit effektiv 4000-5000, jetzt Freenet/1&1/QSC mit gerade 4500 statt bezahlten 16000 (sonst 8-9000), wobei gerade noch ein Leitungsschaden hinzukommt, wodurch ich c.a. alle 2 Minuten eine neue IP bekomme.
Und so läuft DSL in einer Großstadt, innenstadtnah.

von Japhi - am 29.07.2010 20:01
Wenn nicht bald ein Firmware-Update kommt zur Wiederaufnahme des Streamings werde ich wohl bald den Repeater wieder abklemmen und zur Internetradio-Verteilung den Muvid plus angeschlossenem UKW-Mini-Zünder nutzen. Grund: bei einigen Sendern scheint es Dauerstreaming-Sperren zu geben. Bei vier meiner Lieblingsradios werde ich nun beim Streaming per Repeater jeweils nach einer Viertelstunde rausgehauen (habe hier eine statische IP), ich denke mal da gibt es ein System, dass IPs ausliest und dann die "Dauerhörer" irgendwann ausgrenzt. Beim Muvid wäre der Stream sofort wieder gestartet, beim Fritz-Receiver muss man aber wieder an die Software ran um den Stream neu zu starten, und das ist echt lästig.

von Wiesbadener - am 13.08.2010 10:32
Zitat
Spacelab
Aber das gibt es leider immer wieder das man nach einer gewissen Zeit einfach vom Stream gekippt wird.


Und ich hab mich schon gewundert dass mein "Radio Jodlerwirt" nach einiger Zeit immer ausgeht und wenn ich das Radio aus- und wieder einschalte verbindet er sich wieder.:(

das ist doch mal ein Argument gegen die Gebetsmühlen "die Zukunft ist Webradio"

von digi-john - am 16.08.2010 08:51
*hochol*

Heute gab es ein Firmwareupdate für den Repeater.

Leute lasst die Finger davon, danach ist der UKW-Sender nur noch ein Drittel so stark. :sneg:
Selbst direkt neben dem Repeater ist der Zünder dann nicht mehr mit Vollausschlag zu empfangen.
Was soll das?? :mad:

Ich hab, dank Google, ein Downgrade auf die letzte (84er) Version gemacht, danach war er in gewohnter Stärke wieder empfangbar.

von DerMatze - am 23.11.2010 20:44
Vielleicht hat dem Hersteller mal irgendwer auf die Füße getreten und jetzt muss er die Grenzwerte einhalten.

Die Reichweite dürfte damit wohl genauso mies sein wie mit dem Belkin Tunecast 3. Wie ich heute feststellte wird bei dem Teil nicht das Kopfhörerkabel als Antenne benutzt. Sondern der Hersteller hat ein noch nicht mal 5cm kurzes Stück Kabel in das Gerät eingelötet das als Antenne dient. :wall:

von Spacelab - am 23.11.2010 21:55
@Spascelab: Ja, ich war auch schockiert, nach dem Upgrade meinte ich zunächst dass der UKW-Sender nun gar nicht mehr funzt, weil im Nachbarraum nur noch Rauschen kam. Erst als ich mit dem Degen direkt zum Repeater bin habe ich gemerkt dass auf UKW noch was sendet. Die Reichweite hat sich also von 50 m auf max. 1 bis 2 Meter verringert. Da kann man nicht nur von einem Drittel weniger Leistung sprechen. Auch ich habe dank einem Internet-Link schnell wieder die alte Firmware aufgespielt, nun geht alles wieder normal (Gott sei Dank). Also: Finger weg vom Upgrade!

Ja, die Antenne ist dieses 5 cm-Stück Kabel, aber trotzdem dient ein angeschlossenes Kabel oder ein Draht im Ausgang als zusätzlicher Antennenverstärker. Mit etwas Spielerei lässt sich so die Reichweite erhöhen (ich weiss, das ist alles nicht BNetzA-konform!).

von Wiesbadener - am 24.11.2010 05:48
Hallo,

eine Frage hätte ich da noch. Hat das jemand schon einmal versucht, ob man über die Klinkenbuchse von extern NF einspeisen kann, so dass man das Gerät als ganz normalen FM-Transmitter verwenden kann? Wäre mal interessant. Ansonsten müsste man das Gerät öffnen, wo sich bestimmt ein Einspeisepunkt finden würde. Wäre nur noch der Piepton zu eliminieren, der bei fehlendem Webstream auftritt. Jedoch verschwindet dieser sowieso nach etwa einem Tag Dauerbetrieb bei mir, so dass ich, sollte man über die Klinkenbuchse einspeisen können, das Gerät erst gar nicht öffnen würde. Mein Vorhaben wäre folgendes: Ich würde gerne ein NF-Signal von einem Satellitenreceiver einspeisen, so dass der Fritz auf diese Art tatsächlich Dauerzündertauglich wird, denn der Webstream ist mir dann doch leider etwas zu unzuverlässig, da dieser in unregelmässigen Abständen abreisst. Ich werde das bei Gelegenheit mal testen. Ich habe diese Idee nur mal ins Forum gebracht, um herauszufinden, ob das vor mir vielleicht schon jemand erfolgreich versucht hat.

von Klaus-Dieter_Frankfurt/M - am 01.03.2012 07:12
Zitat
Klaus-Dieter_Frankfurt/M
Hallo,

eine Frage hätte ich da noch. Hat das jemand schon einmal versucht, ob man über die Klinkenbuchse von extern NF einspeisen kann, so dass man das Gerät als ganz normalen FM-Transmitter verwenden kann? Wäre mal interessant. Ansonsten müsste man das Gerät öffnen, wo sich bestimmt ein Einspeisepunkt finden würde. Wäre nur noch der Piepton zu eliminieren, der bei fehlendem Webstream auftritt. Jedoch verschwindet dieser sowieso nach etwa einem Tag Dauerbetrieb bei mir, so dass ich, sollte man über die Klinkenbuchse einspeisen können, das Gerät erst gar nicht öffnen würde. Mein Vorhaben wäre folgendes: Ich würde gerne ein NF-Signal von einem Satellitenreceiver einspeisen, so dass der Fritz auf diese Art tatsächlich Dauerzündertauglich wird, denn der Webstream ist mir dann doch leider etwas zu unzuverlässig, da dieser in unregelmässigen Abständen abreisst. Ich werde das bei Gelegenheit mal testen. Ich habe diese Idee nur mal ins Forum gebracht, um herauszufinden, ob das vor mir vielleicht schon jemand erfolgreich versucht hat.


In dem Fall würde ich dir eher raten einen kleinen Mini-Zünder mit 220 V-Anschluss direkt an den Sat-Receiver einzubinden. So mache ich es am Wochenende: Flux FM über Webstream und den Fritz-Reater, egoFM vom Sat-Receiver auf den Mini-Zünder. Ich finde es freilich auch schade, dass sich der Fritz-Repeater nach Stream-Abbruch nicht wieder automatisch einwählt, oft steht bei mir auch ein leerer Träger.

Wenn du übrigens die Reichweite des Fritzes erhöhen willst, wende mal folgenden Trick an: Schließe ein Kabel (z.B. Ohrhörer) an den Eingang an und wickele das Kabel um den Repeater rum. Du wirst dich wundern, wie sich die Reichweite erhöht.

von Wiesbadener - am 01.03.2012 07:46
Danke für den Tip. Grundsätzlich spricht nichts gegen einen kleinen Mini-Zünder. Dabei fehlt mir aber noch etwas, das ich vergessen habe in meinem letzten Beitrag anzugeben. Der Fritz hat den einzigen FM-Transmitter, bei dem man die RDS-Aussendung selbst beeinflussen kann. Das ist, auch wenn es für den einen oder anderen nun merkwürdig vorkommen mag, mir dann schon ziemlich wichtig. Oder kennt jemand einen "legalen" Mini-Zünder für meinen Zweck, bei dem man den RDS-Text selbst generieren kann. Das einzige Gerät, das ich kenne, ist der SUP2 von ELV, jedoch bewegt der sich für meine Zwecke leider nicht im legalen Bereich, und den darf ich leider aus bestimmten Gründen nicht überschreiten.

von Klaus-Dieter_Frankfurt/M - am 01.03.2012 08:01
*hochroll*

Ich übverlege, mir den Fritz Repeater zuzulegen, da er auch Internetstreams verarbeiten kann. Jetzt wurde hier berichtet, dass die Reichwetie sehr stark begrenzt wurde. Da ich durch dicke Wände strahlen muss, ist die Frage, ob man 1. diesen noch kaufen sollte 2. dieses Downgrade noch durchführen kann, damit die Räume noch versorgt werden. Sollte das Downgrade möglich sein, wie führe ich es durch?

von pfennigfuchser - am 08.10.2012 08:41
Ich habe schon seit fast 2 Jahren den Fritz Repeater im Einsatz. Die WLAN Reichweite ist sehr gut und dank günstiger Positionierung auf dem Wohnzimmerschrank ist die Reichweite bombastisch. Den UKW Zünder kannst du allerdings total in die Tonne treten. Mit nem 5 Meter Kabel hab ich ne höhere Reichweite. Ein Downgrade ist laut AVM problemlos möglich. Aber leider nicht mit allen Versionen. Ich hab es selbst noch nicht ausprobiert aber man soll laut mehreren Forenberichten zufolge nicht von jeder Version auf jede Version downgraden können. Anscheinend wird da beim Update teile verändert die man nicht mehr rückgängig machen kann. Da hilft wohl nur ausprobieren.

Im großen und ganzen bin ich mit dem Repeater recht zufrieden. Den UKW Zünder benötige ich eh nicht von daher ist mir dieser Wurst. Auf das was es mir ankommt ist die WLAN Reichweite und die ist mehr als überzeugend. Allerdings hängt sich der Repeater so alle 2 Monate einmal auf. Dann sendet er zwar noch aber man kann sich nicht mehr einbuchen. Dann muss man das Teil für ein paar Sekunden aus der Steckdose ziehen und schon klappt alles wieder. Was mich aber doch sehr stört ist dass das Handshake zwischen Router und Repeater nicht funktioniert. Der Laptop oder das Handy wechseln wenn ich durch die Wohnung gehe irgendwann brav vom schwächer werdenden Router zum stärkeren Repeater. Allerdings geht das nicht unterbrechungsfrei. Zuerst flieg ich aus dem WLAN und dann bucht sich das Handy oder der Laptop wieder beim stärkeren Sender ein.

von Spacelab - am 08.10.2012 09:00
In unmittelbarer Nähe des Repeaters ist erhöhter Rauschteppich auf allen Frequenzen, das ist bei mir auch so, das liegt nicht am UKW-Sender des Fritzrepeaters sondern eher am WLan-Modul, das ist an meiner Fritzbox ohne UKW-Sender auch so, jeder WLan-Router scheint das bei den meisten Empfängern so zu erzeugen, ein paar Meter entfernt ist das Rauschen aber so gut wie weg.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 18.10.2012 07:19
Das wäre jetzt mal interessant herauszufinden woran das liegt. Ich hab gerade mal ein altes Taschenradio an die Fritzbox gehalten und das rauscht auch über das komplette UKW Band. Das rauschen wird leiser wenn ich den DECT Sender der Box abschalte. Aber ganz weg geht das nicht. Der Fritz Repeater rauscht in der Tat stärker. Aber das könnte auch an der anderen WLAN Antenne liegen oder an der eventuell höheren Sendeleistung. Ich mein die Fritzboxen sind ja nicht gerade wegen ihrer hohen Reichweite bekannt. Das man da nachträglich etwas filtern kann glaube ich kaum. Man könnte höchstens dem Empfänger einen Bandpassfilter verpassen der nur den UKW Bereich durchlässt. Das KÖNNTE die Störungen reduzieren.

von Spacelab - am 18.10.2012 08:04
Ich habe mir jetzt auch so einen Fritz Repeater über die Bucht gekauft, um rbb radio eins hier im Haus zu verbreiten. Leider ist eine neuere Firmwareversion drauf.

Hat mal einer einen Link, wo man die ältere (gute) Version bekommt? Bei Guugel finde ich außer Kaufangeboten nichts.

Gibt es eine Möglichkeit, den FM-Transmitter des Repeaters auf 87,50 MHz einzustellen?

von Optimierer - am 30.03.2013 10:37
Was man so in anderen Foren liest nein. Die AVM Jungs sind da sehr offen und unterstützen (inoffiziell) auch dieses OpenSource Firmware Projekt für ihre FritzBoxen. Man muss jetzt nur noch einen finden der die Firmware des Repeaters zerlegen und umprogrammieren kann. Also ich kanns nicht. Meine Programmierzeiten sind schon lange vorbei. Die Firmware der modernen Geräte sind so komplex und so ineinander verschachtelt das macht keinen Spaß mehr.

von Spacelab - am 30.03.2013 12:58
Zitat
Optimierer
Ich habe mir jetzt auch so einen Fritz Repeater über die Bucht gekauft, um rbb radio eins hier im Haus zu verbreiten. Leider ist eine neuere Firmwareversion drauf.

Hat mal einer einen Link, wo man die ältere (gute) Version bekommt? Bei Guugel finde ich außer Kaufangeboten nichts.

Gibt es eine Möglichkeit, den FM-Transmitter des Repeaters auf 87,50 MHz einzustellen?


Hier eine wenn auch nicht gan legale Möglichkeit des Reichweiten-Tunings: Einfach an den Audio-Eingang des Repeaters ein normales Mini-Klinke-Kabel (auch Ohrhörer gehen) anschließen und dieses Kabel um den Repeater wickeln. Am besten ein Radio an den Empfangsrand stellen, laut drehen und testen wann es am wenigsten rauscht. Mit der alten Firmware komme ich so auf einen Radius von ca. 500 Metern im Freien (statt 50), mit der neuen immerhin auf 20 (statt einem Meter).

von Ihre Majestät - am 31.03.2013 10:17
So, endlich mal Zeit gefunden, den Repeater aufzuschrauben (4 mal 6er Torx). Neben den beiden WLAN-Antennen rechts und links auf kleinen Platinen, die senkrecht auf die Hauptplatine aufgelötet sind, gibt es oben auch eine etwas längere, ebenfalls senkrecht auf die Hauptplatine aufgelötete, ca. 5 cm lange komplett verkupferte "Brückenplatine". Diese ist augenscheinlich die (im Vergleich zu Lambda/4 viel zu kurze) FM-Sendeantenne, jedenfalls ist sie nur auf einer Seite per Leiterbahn an die Elektronik der Platine angeschlossen und auf der anderen Seite frei. Hier einfach einen dünnen, ca. 75 cm langen Draht angelötet (das wäre dann Lambda/4) und seitlich aus dem Gehäuse geführt, und die Reichweite ist trotz aktueller Software im ganzen Haus ok ;-) Ohne diese Maßnahme sind es besonders auf den unteren Frequenzen nur ein paar mickrige Meter.

Und die Frequenz 87,50 MHz kann man auch manuell per Browser einstellen...RDS funzt..
Alles in allem macht das Gerät jetzt, was es soll. Also empfehlenswert!

von Optimierer - am 11.04.2013 23:12
ftp://ftp.avm.de/fritz.box/fritz.wlan_repeater_ng/firmware/deutsch/previous/fritz.wlan_repeater_ng_68.04.84.image

Allerdings hat sich die Lautstärke bei meinem Repeater hierdurch nicht nennenswert verbessert. Die Reichweite allerdings deutlich (in's Positive).

Hatte den mit einer Teleskop-Antenne gepimpt - wirklich zufrieden war ich allerdings nie.

- Häufige Abstürze
- Keine Wiederaufnahme der Streams nach Absturz o.ä.
- UKW-Teil schaltet einfach ab und sendet nur die Pieptöne

Inzwischen hat er das Zeitliche gesegnet und wurde durch ein Sonos Play5 ersetzt. :)

von Lord Deimos - am 21.05.2013 14:36
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