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Als das UKW-Band noch "Lücken" hatte...

Startbeitrag von Stephan Kaiser am 07.11.2003 15:31

(Anfang der 80er) war z.B. in Duisburg ein nahezu ständiger Empfang vom Säntis 105,6 möglich. Auch 102,3 AFN Stuttgart war fast immer "drin". War damals Mitbegründer des ersten Senders, der von Belgien nach NRW sendete (Radio BNL www.radio-benelux.de) und weil ich natürlich das Programm auch zuhause hören wollte, hatte ich meine 8-Element-Yagi unterm Dach montiert; und aus der Richtung waren dann gerade die neu aufgekommenen belgischen Privatsender bestens zu hören: 101,0 Radio Seven Brüssel (der uns, Radio Benelux dann später auch zwang, auf 101,2 zu wechseln ,ein weiterer Grund war die damalige 100,9 (!) aus Bonn). Dann noch 102,0 Radio Judaica Brüssel, 103,5 Radio Maeva Brüssel und 104,0 European University Radio Antwerpen.

Noch mehr "Frequenzlückennostalgiker" aus NRW...????

Die 50 interessantesten Antworten:

Säntis soll damals sogar bis an die holländische Nordseeküste gegangen sein, was ich ohne weiteres glaube (wenn die Frequenz frei ist).
Ich selbst hatte auf einem Leuchtturm auf Walcheren mit dem S700 in der Hand Stuttgart empfangen. Das erst vor drei Jahren, als in NL das Band noch relativ frei war. Da sieht es jetzt leider schon anders aus, auch aus Belgien stören die neuen 4FM und Q-Music Sender ziemlich das Dxen.

Die NRW-Lokalradiofunzeln sind eine Pest, wenn man mich fragt.
Machen innerhalb des Sendegebietes zu 80% kein vernünftiges Signal, so daß die Hausfrau im Küchenbrüllwürfel doch wieder zu WDR2 greift oder zum benachbarten Lokalen , weil der besser hergeht als der eigentlich zuständige, aber dafür verseuchen sie das ganze Band. Es gibt Ecken, da kann man nahezu alle NRW-Lokalsender auf mind. einer Frequenz hören.
Selbst hier in Kerkrade bekomme ich noch Dortmund, Essen, Mülheim und sogar Radio MK!

von PeterSchwarz - am 07.11.2003 16:17
Heute sind solche Reichweiten gar nicht mehr überbrückbar.

- unempfindlichere Geräte (besonders TV)
- antennenähnliche Gebilde zieren den meisten Empfänger
- elektrische Störquellen, die es in solch einer Fülle noch vor 20 Jahren nicht gab

von WellenJäger - am 07.11.2003 16:21
Bei freien Frequenzen (heute eine Seltenheit) sind durchaus noch weite Entfernungen zu überbrücken. Mein entferntester Standort - bei normalen Bedingungen oder mit anderen Worten ständig - ist der Puy-de-Dome, auf 95.5 France-Culture. Dieser Standort liegt im französischen Zentralmassiv, 476 km von Uster entfernt.
Aber zur Hauptfrage:
In Lünen bei Dortmund DRS 3 vom Säntis bis 1991 (Einschaltung Donnersberg 105.6) noch ständig auf 105.6, war also bei Normalbedingungen immer empfangbar.

von dxbruelhart - am 07.11.2003 17:25
Ist DRS nicht Mitte der 80er (so ca. 85/86) gestartet und nicht "Anfang der 80er"...

Die "Normalbedingungen" in Lünen bei DO bezweifel ich mal (auch bei freiem UKW-Band), denn Normalbedingungen heißt auch mit dem bekannten Küchenquäker für jedermann (aber wer das Gras nicht nur in der Schweiz sondern auch in Deutschland so schön wachsen hört...).

von Schwabinger - am 07.11.2003 18:38
DRS 3 ist soweit ich das im Kopf habe 1983 gestartet. Am Säntis aber auf 103.1!

von -Ole- - am 07.11.2003 18:53
Doch, das ist Fakt. Auch ich konnte in Dortmund in den 80ern die 103,1 den DRS 3 hören. Er wechselte aber ständig mit SWF3.



von Werner K. - am 07.11.2003 18:54
Hier noch ein Beispiel wie ein Fernempfang verschwand:


Ich erinner mich da an SWF3 den ich im unteren Sinntal auf 103,1 empfangen konnte. Das war der erste Sender, der für mich über 100 MHz empfangbar war (Empfänger: Radiorecorder ITT Touring 220 mit Telskopantenne mit zwei abgebrochenen Gliedern...Antenne bestand/besteht aus etwa 10 Gliedern). Die Kunst bestand für mich darin den Sender permanent zu empfangen. Als ich ihn entdeckte (Winter 83/84?) war der Empfang in Mono sehr gut, das Stereo mäßig angerauscht. Als es dann Frühling wurde, wurde der Empfang deutlich schwächer, sodaß ich kaum noch zuhörte. Im Herbst 85/86 versuchte ich mich erneut und wollte hartnäckiger sein. Im Frühling 86 gab es dann wieder das gleiche Bild: Es war fast nur noch Rauschen hörbar. Erschwerend kam hinzu, daß SWF3 zu diesem Zeitpunkt auch noch die Frequenz wechselte (von 103,1 auf 101,1) und ich durch Zufall einige Tage später wieder fand, allerdings praktisch genauso schlecht wie zuvor. Durch einen weiteren Zufall fand ich auf der Straße einen Teleskopstab, wohl eine abgebrochene Autoantenne, die ich dann über die Teleskopantenne des Radiorecorders stülpte. Ergebnis: SWF3 war auch über den Sommer hinweg zumindest in Mono einwandfrei empfangbar.
1987 gab es dann einen Dämpfer: Ein Wochenende lang war ein Testton auf 101,1 zu hören, der SWF3 mächtig störte. Am Sonntag war ich den durch Tüftelei soweit, daß ich ihn fast vollständig ausgeblendet hatte und am Montag war er dann ganz verschwunden. Vermutlich war es ein erster Test aus Bamberg-Buttenheim.
Ab Ende Juli 1988 war dann Schluß mit Lustig, Antenne Bayern begann mit seinen Testsendungen auf der 101,1 und ich begab mich im Haus wieder auf die Suche nach den besten Plätzen für SWF3. Da zwischenzeitlich Sommer war konnte ich aber SWF3 nicht mehr sauber empfangen. Im Herbst wurde dann noch am Donnersberg wegen Bauarbeiten die Leistung reduziert, sodaß von SWF3 praktisch nicht mehr zu hören war. Letzlich hatte ich der Stelle wo die Tesleskopantenne am Radio befestigt war ein ca. 90 cm langes Kabel angeknotet (ohne die Antenne leitend zu berühren) und mit einem Reißnagel an der Wand befestigt, was eine deutlich Verbesserung brachte, konnte hierdurch doch im Zusammenspiel mit dem Rolladen (!!! Je nach Höhe des Rolladens war mal stärker mal schwächer ABY weg) Antenne Bayern vollständig ausgeblendet werden (SWF3 war aber auf Grund der Leistungsreduzierung weiterhin zu schwach für einen sauberen Mono-Empfang). Schließlich wurde im Spätherbst 88 die Leistung am Donnersberg wieder erhöht und der Empfang wurde zumindest in Mono wieder annehmbar. Antenne Bayern war aber für mich aus diesem Grund die ersten fünf Jahre ein rotes Tuch...
Ich vermute mal, daß Mobi änliche Probleme hatte. Auf seiner Seite schreibt er, daß der Grund für seine erste UKW-Antenne der Empfang von SWF3 war.
Übrigens war es mit RPR (103,6) ähnlich, jedoch war das Programm wirklich nur bei angehobenen Bedingungen hörbar bis 1990 die 100,6 in Ober-Olm in Betrieb genommen wurde. Mit der Installation einer ersten 8-Elmente-Yagi-Antenne auf dem Dach ging dann auch im Sommer die 103,6.
1985 war noch DT64 auf 102,2 bei angehobenen Bedingungen empfangbar, sowie AFN auf einer mir heute leider unbekannten Frequenz über 100 MHz (vermutlich 102,4). DT64 ging mit der Inbetriebnahme der 102,7 dauerhaft, sodaß ich der 102,2 keine Bedeutung mehr schenkte.

von Thomas (Metal) - am 07.11.2003 19:43
Bei mir in Lagenhagen bei Hannover ging AFN Stuttgart (damals noch auf 102,4) Mitte der 80er auch fast immer, mit einem Sony ST-JX5 Tuner an einer 3-Element-Außenyagi auf dem Reihenhaus ca 9m über Grund. Oft hatte ich bei leicht angehobenen Bedingungen auch Radio M1 aus Südtirol auf 104,7 drin, das waren noch Zeiten! Und häufig ging auch 93,6 FFB aus Berlin. War aber nicht so interessant, weil das gleiche Programm auch vom Schalke bei Goslar auf 92,65 mit 100W ortssenderähnlich ankam...
Und bis nachmittags das "NDR-Gastarbeiterprogramm" auf 99,5 vom Torfhaus on air ging, konnte man immer vormittags schön Bayern 3 vom Ochsenkopf auf 99,4 hören.

von Optimierer - am 07.11.2003 22:28
SWF3 habe ich damals in Südniedersachsen immer auf 98,4 von der Hornisgrinde gehört.

von digifreak - am 07.11.2003 22:34
Der weiteste Sender, der hier in Kerkrade derzeit ständig geht:
Bremen (RB1 93,8 und NWR 88,3)
sowie
Raichberg (SWR 1 88,3; SWR3 94,3 und Antennea 103,4)
sowie aus GB
Wrotham und Tacolneston

Vorgestern abend ging auf 95,4 France Inter.
Das kommt vom Roc Tredundon bei Brest in der Bretagne.
Bei Tropo funktioniert der Fernempfang noch auf Frequenzen, die halbwegs frei sind.

An die 80er kann ich mich noch erinnern, was den Empfang von Sendern aus dem Elsass in der Nähe von Stuttgart anging.
101,4 RFA war problemlos zu hören, ebenso France Info auf 104,4.
Plötzlich war dann die 104,4 durch einen Testton überlagert, und das ca 1 Jahr lang, bis dann dort Antenne Bayern auf Sendung ging.
Dessen Sendestart hatte ich dann auf 101,5 mitverfolgt, was dann den Empfang von HR4 auf 101,6 beeinträchtigte (letzteren vermisste ich dann nicht zu sehr, war eher enttäuscht daß Antenne nicht so gut herging wie Bayern3.)
Lange Zeit war AFN auf 102,4 allein auf weiter Flur, neben DRS3 auf 103,1, später 105,6.
Sehr verärgert war ich über die Aufschaltung von SWR4 auf 105,6 vom Donnersberg. Da war Säntis nur noch mit Richtantenne aufzunehmen. Nachdem dann noch die Leistung gen Norden gedrosslet wurde und Stuttgart auf 105,7 kam, war endgültig Sense mit DRS3.
Daraufhin war ich fast beruhigt, als ich bei Fahrten auf der Alb bemerkte, daß DRS3 zunehmend uninteressanter wurde und ich nicht allzuviel verpasste.

Ach ja, an meinem Zweit-QTH Frickenhausen gehen immerhin Cottbus und Berlin städnig. Auch Röbel/Müritz (107,0) und Hamburg (99,2/90,3) sind dort häufiger zu empfangen.
Das aber mit "Monster-Yagi" auf Rotor.

von PeterSchwarz - am 08.11.2003 14:32
bei uns damals in sachsen,also wo ich gewohnt hatte,ging immer RIAS 2 von der 94,3,damals fast immer als ortssender



von Robert S. - am 08.11.2003 15:09
WDR vom Langenberg ging früher in Kappelrodeck auch ständig.



von frequenzfreak - am 09.11.2003 16:26
Zitat
PeterSchwarz
Die NRW-Lokalradiofunzeln sind eine Pest, wenn man mich fragt.
Es gibt Ecken, da kann man nahezu alle NRW-Lokalsender auf mind. einer Frequenz hören.
Selbst hier in Kerkrade bekomme ich noch Dortmund, Essen, Mülheim und sogar Radio MK!


Das nennt man dann wohl Grundversorgung... Ja, damals war ab 103 Mhz alles frei. Und auf den Frequenzen 102-108 tummelten sich dann auch die Vrijen Radios aus dem flämischen Belgien. Ich erinnere auch an Radio Noordzee aus Hasselt (heute Hit FM), Radio Atalntis aus Bocholt (spoäter Bree), Radio Grensland aus Kinrooi und natürlich das wohl uns allen noch bekannte Arcan Radio (gibts auch heute noch, ist aber nun der regionalen Kette Top Radio zugehörig, vorher gehörte es auch mal zu FM Limburg).
Es gibt übrigens eine CD-Reihe mit alten Mitschnitten dieser Sender.
De groetjes van mijneer kramer ;-)


von DJstefankramer - am 23.09.2007 13:26

Vor dem Sendestart von RSH 1986 war hier in Hamburg über 100 mhz alles frei für Fernempfang. BFBS Bielefeld war der einzige Sender in diesem Frequenzbereich, der ständig ging. Der WDR hatte schon einige Sender über 100 mhz. Dadurch waren Langenberg, Eifel/Bärbelkreuz und Bonn regelmäßig in Hamburg zu hören. Auch SWF 3 vom Donnersberg kam öfter mal durch und einmal kam tatsächlich DRS 3 vom Säntis auf 103,1 durch (alles mit Teleskopantenne auf dem Dachboden). Ich dachte erst, es wäre SWF 3. Nur wunderte ich mich, daß vor den Nachrichten keine Werbung kam. Dann kam die Ansage und ich war doch etwas überrascht. Es blieb bei dem einen Säntis-Empfang.

Auf 98,7 ging damals fast ständig AFN vom Großen Feldberg. Später wurde dann der NDR kultur-Sender in Hannover verstärkt und die N-Joy-Funzel in Neumünster in Betrieb genommen, so daß es damit heute vorbei ist. Bei Süd-Tropo ist AFN-Empfang auf 98,7 aber auch heute noch möglich.

von Lorenz Palm - am 23.09.2007 16:34
Ja da machte Radiohören noch riesenspass. Zu den deutschsprachigen Belgiern, wie BNL kamen noch ettliche Flamen durch bis hier, Arcan, Maeva, Caroline, Atlantis und und und....
Auch der Säntis 105,6 ging fast ständig. Bei angehoben Bedingungen gingen öfter auch DDR-Sender.
Erinnere mich DT64 mehrmals auf 102,?? gehört zu haben. Studio Brüssel 102,8 ging hier auch ständig.
Samstags sendete der WDR-Üwagen bei 103,4MHZ Übertragungen der Fussball-Bundesliga, Hier zu hören bei Heimspielen von Borussia MG und Bayer-Ürdingen.
Besonders am Wochenende kamen diverse NL-Piraten dazu. Radio Eisbär, Radio Elute oder Studio Pauline sendeten Wunschprogramme mit unglaublicher Hörerresonanz, ohne auf bereits belegte Frequenzen Rücksicht zu nehmen.
Meine Antennen bestanden aus diversen Klingeldrahtstücken, die kreuz und quer durchs Zimmer gespannt waren, von der Technik damals null Ahnung.
Dann ging irgendwann los mit neuen WDR-Sendern über 100MHZ, DLF auf UKW, und auch die Niederländer rüsteten auf. Eine Weile blieb der Bereich 104-108MHZ noch verschont, doch mit Start des
Pseudo-Lokalfunks NRW wurde das Band kompett verseucht.

von Karl Ranseyer - am 23.09.2007 16:36
Damals hätte man schon DXen sollen, da war es wesentlich einfacher, weit entfernte Sender zu empfangen und oft sogar zu HÖREN! Heut ist alles zugefunzelt und es scheint kein Ende zu nehmen...


von Peter Schwarz - am 23.09.2007 17:12
In Lünen bei Dortmund DRS 3 vom Säntis bis 1991 (Einschaltung Donnersberg 105.6) noch ständig auf 105.6, war also bei Normalbedingungen immer empfangbar.

Auch ich konnte in Dortmund in den 80ern die 103,1 den DRS 3 hören. Er wechselte aber ständig mit SWF3.

Da würde mich aber mal stark die Ausrüstung interessieren, mit der das "ständig" möglich gewesen sein soll. Ein exponierter Standort und ein empfindlicher Empfänger mit Teleskopantenne oder Standarddachyagi dürfte dafür wohl kaum hinreichend gewesen sein. Die am weitesten entfernten UKW-Sender, die unter solchen Bedingungen bei Normal-Condx hier ständig zu empfangen sind, dürften Bremen (ca. 200km), Lopik/ Smilde (ca. 170km), Hoher Meißner (ca. 170km), Großer Feldberg (ca. 160km) und Genk (ca. 150km) sein - vor 17 Jahren wie heute. Eine der (für mich) gravierendsten Veränderungen, die sich durch die NRW-Pest ergeben hat, ist - von den Möglichkeiten hinsichtlich Überreichweitenempfängen abgesehen - vor allem der nur noch mäßige Empfang der 91.4 aus Markelo, die bis zum Sendestart von Do91zwo in quasi Ortssenderqualität ankam.

von ardey.fm - am 23.09.2007 17:16
Welches Radio Caroline hast du denn gehört? Aus Baalen?
Radio Atlantisse gabs auch zu Hauf, in meinen Mitschnitten habe ich mindestens drei: Aus Antwerpen, aus Bocholt/Bree und aus Lummen. Wir haben hier wohl meist das Atlantis aus Bree gehört, weil der Sender auch ohne Überreichweiten gut reinpowerte. War zwar ein typisches flämisches "Familie Radio", aber z.T. auch sehr gute Programme. Mit dabei war ja auch mein alter FRSH-Kollege Bert van Leer, der mit seinen Jingles auch den ganzen Sound von Atlantis sehr prägte. Peter Verbruggen hingegen war ja lange Zeit bei Radio Grensland aus Kinrooi.
Habe Dich übrigens in Erkrath vermißt!!
Greetz, Kramer

von DJstefankramer - am 23.09.2007 17:19
@ terrdx: Der Säntis-Empfang gelang in Lünen, an einer normalen Lage eher am Stadtrand, also weder an einer exponierten noch an einer schlechten Lage. Die Empfangsausrüstung war IMHO wie folgt: Der Empfänger war der Tuner Kenwood KT-1100D; der wurde an einer grossen Yagi betrieben, entweder an einer Stolle US-13 oder an einer 18 Element-Yagi oder so etwas ähnliches. Diese Empfänge wurden von SOLAR MAX erzielt, der mittlerweile ja auch im Forum schreibt, so kann er vielleicht auch noch etwas dazu sagen.

von dxbruelhart - am 24.09.2007 06:19
In "Fast-NRW" (nördlich von Osnabrück) konnte ich viele Sender aus RLP ständig™ hören. So fadete SWF2 aus Bad Marienberg auf 95,4 rein (im Wechsel im RB3 aus Schiffdorf), SWF3 war nach mitternächtlichen Abschaltung von Smilde auf 94,8 in gute Quali zu hören und auf der 87,6 wechselten sich hr3 (Sackpfeife) und NDR2 (Hamburg) ab. Oberhalb von 104 MHz war das Band auch noch recht frei, das damalige Alsterradio kam häufig auf 106,8 MHz durch. Auch aus Richtung Süden gingen eine ganze Menge (kleine) Sender. Radio Köln (107,1), Radio Sauerland (100,2 und 106,5), SWF (106,3 und 107,4) usw.. Auf 103,8 wechselten sich WDR4 (Nordhelle) und RSH (Heide) ab. Lang ists her... Mittlerweile sind die meisten Frequenzen anderweitig belegt.

von Staumelder - am 24.09.2007 07:47
Radio Sauerland 100,2 ??? :confused:
Das müsste dann aber Radio MK gewesen sein! ( Hohe Steinert Lüdenscheid ) also nix mit Radio Sauerland !

von 88,7 MHz - am 24.09.2007 09:03
@ Staumelder

Von wegen Alsterradio - Du hast doch sicher schon zu "Radio 107"-Zeiten in OS übers Band gekurbelt. :D


von Jean-Jacques - am 24.09.2007 09:29
@ sept secrets: Jau, ich meinte natürlich Radio MK aus Lüdenscheid. Man sollte solche Sachen vielleicht doch nicht "aus dem Kopf" schreiben ;-)

@ Jean-Jacques: Dito :D

von Staumelder - am 24.09.2007 10:33
SWF3 auf 103,1? :eek: das wusste ich gar nicht!
Wann kamen eigentlich welche SWF-Sender auf den Donnersberg? Welche Frequenzen von wann bis wann? :confused:

von DC3 - am 24.09.2007 11:56
Hallo,

Zitat
DC3
SWF3 auf 103,1? :eek: das wusste ich gar nicht!
Wann kamen eigentlich welche SWF-Sender auf den Donnersberg? Welche Frequenzen von wann bis wann? :confused:


Doch, doch, SWF3 gab es tatsächlich auf 103,1 vom Donnersberg ;) Kann ich noch gut erinnern. Muß irgendwann in den 80er Jahren gewesen sein, die 103.1 wurde damals im laufenden Programm beworben und war exotisch, da "sehr hoch". Irgendwann wechselte man dann auf 101.1 MHz.

In Düsseldorf konnte ich die 103.1, dank freiem Band, damals gut empfangen. Heute wohne ich in Frankfurt/Main und der Donnersberg ist hier "Hauptsender" für den SWR. Ohne Donnersberg war der SWF in FFM damals dann nicht so gut zu hören, denke ich? Allenfalls über Mainz oder Weinbiet...

Gruss,
Klaus


von Klaus Wegener - am 24.09.2007 12:57
SWF 3 vom Donnersberg ging auch hier ständig, wenn auch verrauscht auf 103,1.
DRS 3 vom Säntis 105,6 kam tatsächlich an einer selbstgebastelten Drahtantenne im Sony-tuner fast ständig, zwar nur knapp über Rauschen aber verständlich.

Zitat
DJstefankramer
Welches Radio Caroline hast du denn gehört? Aus Baalen?

Standort des Senders weiss ich nicht mehr, QRG war etwas über 104Mhz.

Radio Atlantisse gabs auch zu Hauf, in meinen Mitschnitten habe ich mindestens drei: Aus Antwerpen, aus Bocholt/Bree und aus Lummen. Wir haben hier wohl meist das Atlantis aus Bree gehört, weil der Sender auch ohne Überreichweiten gut reinpowerte. War zwar ein typisches flämisches "Familie Radio", aber z.T. auch sehr gute Programme. Mit dabei war ja auch mein alter FRSH-Kollege Bert van Leer, der mit seinen Jingles auch den ganzen Sound von Atlantis sehr prägte. Peter Verbruggen hingegen war ja lange Zeit bei Radio Grensland aus Kinrooi.

Meinte auch das Atlantis aus Bree.

Habe Dich übrigens in Erkrath vermißt!!
Greetz, Kramer


Konnte leider nicht, vielleicht 2008 wieder.

Gruss,

Michael

von Karl Ranseyer - am 24.09.2007 14:35
Ja, die 103,1 war damals (Winter 1983/84) auch mein Einstieg zu SWF3. Die Frequenz war für mich auch die erste oberhalb von 100 MHz. Daß das Programm eines war, wonach man sich heute die Finger lecken würde brauche ich nicht weiter zu erwähnen. Somit für mich eine weitere Pop-Welle neben Bayern3 und hr3. SDR3 konnte ich damals auf 96,5 nicht zwischen 96,3 und 96,7 trennen, die 99,7 hatte offenbar noch ein anderes Antennendiagramm.
Die 103,1, das war hier mal zu lesen, wurde 1983 am Donnersberg für SWF3 aufgeschaltet. Die zuvor mit 30 kW genutzte 89,9 wechselte damit zum Weinbiet. Es wäre mal interessant, was das für das Rhein-Main-Gebiet bedeutet hat. ERP-Reduktionen auf ähnliches konnte man im Herbst 1988 und im Frühjahr 1989 beobachten, was die Reichweite dort deutlich einschränkte. Vielleicht hat hr3 gerade deshalb 1981 sein Programm reformiert.

von Thomas (Metal) - am 24.09.2007 17:48
Der SWF hatte echt massig Overspill. Man versorgte nicht nur, mit Ausnahme des Stuttgarter Talkessels, das gesamte SDR-Gebiet mit, sondern auch
- das ganze Elsaß
- große Teile der Schweiz, eigentlich fast alles nördlich des Alpenhauptkamms
- Vorarlberg
- das westl. Tirol
- in Bayern bis kurz vor München und in Teilen Frankens
- große Teile Hessens (in der Rhön hatte ich anno 1989 einwandfreien Empfang mit dem Kofferradio vom Donnersberg)
- das ganze Rheinland
- das Ruhrgebiet
- Saarland
- Luxemburg
- das östliche Belgien


von Peter Schwarz - am 24.09.2007 20:31
Weiß eigentlich jemand, von wo SWF1 anno 1987 auf 103.6 sendete?

Ich habe in meinem historischen, 20 Jahre alten Bandscan, einen entsprechenden Eintrag...

http://www.christophlorenz.de/radio/fm/bandscan/mucwest_1987.php

Ciao
Christoph

von _Christoph - am 24.09.2007 20:40
@ _Christoph:
Waldburg 60 kW

von Manager. - am 24.09.2007 20:44
@ Christoph: Das muss Waldburg gewesen sein.

Nachtrag: Mist, zu spät... ;)

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 24.09.2007 20:45
Vielen Dank :-) Ist jetzt in meinem Bandscan korrigiert, und mit nur 130km Entfernung gar nicht mal so spektakulär.

von _Christoph - am 24.09.2007 21:27
Ach jaaa, alte Bandscans...die können auch ganz witzig sein. Muß mal die alten Reflexionen rausholen, die noch in Hektogramm-Form vervielfältigt wurden.
Das beste fand ich damals ja diesen ellsässischen Sender via 100.4...das gabs aber nur ein Wochenende lang ;-)



von Peter Schwarz - am 24.09.2007 21:43
Nicht zu vergessen die damaligen FreeRadio Sender aus dem Rheinland wie Radio Nightrider, Radio Aktiv, Radio FM, Radio Powerplay und auch das Radio Lieschen (mit weiblicher DJ´in). Das war noch höhrenswerte Zeiten.
Da war noch das Mobile Radio Benelux aus einen Wohnmobil auf UKW das quer durch das Rheinland und das Bergische Land fuhr und dabei auf Sendung war. Denke noch gern an diese Zeiten zurück.

von DJ Taifun - am 24.09.2007 21:48
An meinem Heimatort Niederneisen bei Limburg/Lahn gingen früher ständig:

Stuttgart 102,3
Mannheim 103,0
Säntis 103,1 (später 105,6)
weiterer DRS 3-Sender auf 105,3
Radio Ohr 104,9
Radio Studio 1 105,8
Radio Drops 105,9
Euro-Radio 106,8
Radio M1 104,05 (???)



von Wiesbadener - am 25.09.2007 14:23
Thread wieder hochhol

Die Flatsch-Frequenzen 104,05 und später 106,70
von M1 waren selbst im Raum Selb/Wunsiedel
teils beifahrer- bzw. brüllwürfeltauglich hörbar.

Bis zur Leistungsreduzierung des Säntis fuhr ich
Sonntags oft zum Großbüchlberg (Mitterteich),
um die Charts auf DRS 3 zu hören.

Ein Bekannter im Raum Marktleugast/Frankenwald
hatte sogar noch bis zur Aufschaltung von SLF-Remda
terrestrisch Freude an DRS 3; erst dann gelang es
ihm nicht einmal mehr mit seiner 14-Element-Yagi
am Rotor, die Störung auszublenden.

von FrankenWalder - am 09.10.2009 14:20
Als das Band noch frei war erfreute ich mich an meinem Heimatort bei Limburg/Lahn u,.a. über den Empfang von:

DT 64 (102,2 und 102,7 MHz)
BFBS 1 (103,0 MHz)
Radio Ladies First (100,4 MHz)
Stadtradio Karlsruhe (104,8 MHz)
Radio Ohr (104,9 MHz)
DRS 3 (105,6 MHz)
Radio Drops (105,9 MHz)

Heute sieht es da so aus:

auf 102,2 SWR 4 Weinbiet
auf 102,7 DLF Nordhelle
auf 100,4 big-fm Diez
auf 103,0 Antenne bayern Pfaffenberg
auf 104,8 hr1 Heidelstein
auf 104,9 big-fm Ahrweiler
auf 105,6 SWR 4 Donnersberg
auf 105,9 FFH Gr. Feldberg

von Wiesbadener - am 09.10.2009 14:25

104,9 aus Ahrweiler ist big fm und nicht RPR 1.

von Lorenz Palm - am 09.10.2009 14:54
Leider konnte ich von den damaligen Lücken nicht sonderlich profitieren. Die für mich interessantesten Programme waren "zugedeckt". Habe ja auch guten Empfang nach SüdOst, jene Gegend, die heute der MDR abdeckt. Zudem besaß ich keinen trennscharfen Empfänger.
Dennoch: Vom früheren Fernempfang funzt der Kreuzberg/Rhön (204 Km) mit Bayern 1+ 3 (204 Km) gut wie eh und je :spos:
Ochsenkopf (245 Km) mit Bayern 1/2/3 ist heute gestört von Programmen anderer Standorte.
Gr. Feldberg/Ts (265 Km) mit hr1 + 2 kommt auch wie eh und je in unterschiedlicher Stärke. Bei hr3 schauts anders aus. Hier hört man auch mal D-Radio Kultur vom Gr. Waldstein.
Wech ist RIAS 2 vom Gr. Waldstein und auch die nun von Bayern 1 am Ochsenkopf genutzte Frequenz geht hier nicht.
Garnicht ging der SWF. SDR kam sporadisch mit Südfunk1 (98,8 Waldenburg, 338 Km) und Südfunk3 (99,9 Heidelberg, 336 Km).
Aber es geht auch anders, trotz der Masse an hinzugekommenen Privatsendern und zusätzlicher Frequenzen für die Öffis, habe ich schöne brauchbare Fernempfänge. Dank trennschärferer Geräte.
Südfunk 1, jetzt SWR1 BW aus Waldenburg geht dauerhaft, ebenso SWR 2 (93,8).
Heidelberg kommt sporadisch mit SWR 1 BW (97,8) und SWR 2 (88,8).

Ging früher aus dem SWF-Land garnichts, gehen heute SWR 1 RP (99,1) und SWR 3 (101,1) vom Donnersberg (341 Km). Sporadisch kommen auch Hornisgrinde (432 Km) und Raichberg/Alb (444 Km).
Auch der Grünten (510 Km) ist mit Bayern 3 auf 95,8 öfter mal zu hören.

von bikerbs - am 09.10.2009 20:29
Ochsenkopf (245 Km)

Meinste nicht, Der Ochsenkopf ist nicht doch weiter entfernt ? Denke der liegt noch ein ganzes Stück hinter dem Kreuzberg.

von 88,7 MHz - am 09.10.2009 20:35
@ sept secret

Das passt schon mit Ochsenkopf. Denk daran, ich habe ja Deiner Behausung gegenüber eine andere Peilung dahin. Kommt ja hier via Thüringen und Unterharz daher.

von bikerbs - am 09.10.2009 21:17
Auch ich freute mich sehr über den Empfang "exotischer" Sender im damals noch relativ freien UKW-Band. In ungünstiger Tallage nördlich von Marburg aber mit 8-El-Antenne und Burdewickverstärker konnte ich mit meinem KT 1100 u.a. regelmäßig hören:

AFN Stuttgart, 102,4
DRS 3, Säntis,103,1 danach 105,6
er wurde später leider von Mülhausen auf 105,5 öfters gestört.
RTL Hosingen, 97,0
M 1 vom Schwarzenstein in Südtirol 104,7 - das war toll!

An der Grasnarbe kamen von dort auch an:
Radio Brenner auf 104,05, R.Eisack auf 102,8, R.Tirol auf 101,45 und Radio Conrad auf ?




von R.Oberlahn - am 10.10.2009 09:11
AFN 104.7 aber sicher nicht aus Stuttgart. Wo kam das her? Stuttgart war 102.4 (heute 102.3)


von Peter Schwarz - am 10.10.2009 09:48
Nach heftigem Suchen habe ich meine alte Frequenzliste gefunden.Es stimmt, AFN Stuttgart kam auf 102,4. Ich habe diese und andere Angaben korrigiert bzw. erweitert.

von R.Oberlahn - am 10.10.2009 10:06
Das Vergnügen, DRS 3 bei mir daheim mit Zimmerantenne ungestört zu hören, hatte ich leider nach Beginn meiner DX-Leidenschaft nur einmal, in der Nacht vom 2. auf 3. Oktober 1991, einige Wochen bevor auf der 105,6 SWF4 vom Donnersberg auf Sendung ging.
Glücklicherweise hatte damals irgendjemand die Idee, fortan am 03.10. einen Feiertag zu veranstalten, so dass ich am nächsten Morgen nicht zur Schule musste, und dieses Ereignis voll auskosten konnte.

Heute ist die 107,8 vielleicht noch die ungestörteste Frequenz vom Säntis. Ich konnte Rete Uno vor ein paar Jahren bei Tropo auch mal fast durchgehend bei der Fahrt zur Arbeit nach Saarbrücken hören.

von Saarländer (aus Elm) - am 10.10.2009 11:21
Zitat
Wiesbadener
DT 64 (102,2 und 102,7 MHz)


Waren das Sonneberg und Inselsberg?

Zitat
Wiesbadener
Radio Ladies First (100,4 MHz)


Standort Hornisgrinde, wo jetzt Regenbogen sendet?

Zitat
Wiesbadener
Radio Drops (105,9 MHz)


Wo kam der denn her?

Zitat
Wiesbadener
Radio Ohr (104,9 MHz)


Kennst du noch ein paar Stellen in Hessen, wo Radio Ohr heute immernoch geht?

von DX OberTShausen - am 10.10.2009 15:24
Ich kann zwar nicht von allzu exotischen Erlebnissen berichten, aber in meiner Dx-er Zeit Mitte der 80-er gingen in Wuppertal die Hessen wesentlich besser als heute. Die 89,3, die 94,4 und später die 102,5 waren relativ gut zu empfangen. Jetzt, wo es mehrere Gleichwellen gibt oder Solingen auf 94,3 oder Bonn auf 102,4 sendet, ist die Zahl der Feldberg-Hörer im Bergischen Städtedreieck sicher einstellig geworden.

Aber ich bin nicht traurig: Letztlich gibt es heute wesentlich mehr Sender als vor 20 Jahren und für exotische Hörerlebnisse nutzt man eben das Web und keinen Piratensender aus B/NL mehr.

von Free Speech - am 10.10.2009 16:25
Und hier kann man den säntis sicher Total vergessen weil die Frequenzen zugefunzelt sind

Aber hier was vom BR zu hören oder Fun Radio aus Belgien ist auch schon toll

Worauf ich hier noch warte auf Ö3 die 99,0MHz ist hier noch brauchbar frei:)

Wenn ö3 hier schon mal empfangen wurde?

von Rheinländer - am 10.10.2009 17:08
Zitat
Uhlerborner
Aber ich bin nicht traurig: Letztlich gibt es heute wesentlich mehr Sender als vor 20 Jahren und für exotische Hörerlebnisse nutzt man eben das Web und keinen Piratensender aus B/NL mehr.


Eigentlich schade das du das so siehst, denn die Piratenszene in Bel./NL. hatte schon was für sich.
Siehe auch den allerersten Eintrag dieses Treads.

von Radiodj - am 10.10.2009 21:15
... ging Anfang der 90er in Leipzig-Grünau mit dem HMK-Tuner am Fensterdipol in etwa 20 Meter Höhe über Grund fast ständig Bayern1 auf 93,7; Radio M1 auf 104,9; DRS3 auf 105,6; ABay auf 107,7 und SDR1 auf 98,8. Gelegentlich ging auch Ö3 auf der 99,0. An der GA (7-Elemente Richtung Meißner), die nochmal fast zehn Meter höher war, ging France Info auf 104,4 und SWF3 auf 101,1 fast immer. Manche hier haben z.B. für Duisburg derartige Empfänge angezweifelt. Ich tue das nicht. Und ich stimme der Aussage zu, dass "früher" einfach bessere Geräte am Markt waren. Das hängt meiner Ansicht nach damit zusammen, dass damals noch Radio zugehört wurde, heute dient Radio meist nur noch der Hintergrundberieselung. Und natürlich ist da auch die Geiz-Ist-Geil-Mentalität. Wer billig will, kriegt das auch. Mein HMK-Tuner schafft noch bei geringsten Feldstärken einen ordentlichen anhörbaren Monoempfang, wenn es denn kein QRM gibt (weder Gleich- noch Nachbarkanal). Also selbst mit S1 noch gut anhörbar. Das kann ich so heute noch auf der 98,6 beobachten, bis zur Rauschgrenze. Diese Frequenz ist also hier in Halle völlig frei für Antenne Brandenburg aus Calau.Und genau so war das damals der Fall, gelangen die Empfänge doch mit den serienmäßigen (breiten) ZF-Filtern. Getunt habe ich den HMK-Tuner erst Mitte der 90er. Zuvor war (nicht nur) über Mitteldeutschland aus DXer-Sicht eine schleichende Pest hereingebrochen, welche bis heute anhält: Privatradios, Zufunzelung und Pseudo-Regionalisierung.

von dlf-fan - am 10.10.2009 21:51
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