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Langwelle Europe 1 Felsberg

Startbeitrag von Dampfradio am 21.09.2010 00:06

Mein Ortsvorsteher hat mir gerade berichtet dass man in Erwägung zieht die 183kHz in Felsberg im Jahr 2015 abzuschalten.

Die 50 interessantesten Antworten:

Geht die Diskusion schon wieder los?
Schön wär´s ja, aber glaubt Tatsächlich jemand daß an den bestehenden LW Sendern noch Irgendwas Verändert wird?
Die einzige Änderung die Irgendwann passieren wird ist die Abschaltung.
Damit ich nicht Missverstanden werde: Ich bin ein großer Fan der LW.
Hab nur leider meine Wünsche und Hoffnungen längst Begraben bzw. der Realität angepasst.

von SK1 - am 21.09.2010 07:34
Zitat
SK1
Geht die Diskusion schon wieder los?

Ich hoffe nicht.
Zitat
SK1
Schön wär´s ja, aber glaubt Tatsächlich jemand daß an den bestehenden LW Sendern noch Irgendwas Verändert wird?
Die einzige Änderung die Irgendwann passieren wird ist die Abschaltung.
Damit ich nicht Missverstanden werde: Ich bin ein großer Fan der LW.
Hab nur leider meine Wünsche und Hoffnungen längst Begraben bzw. der Realität angepasst.

Ebenso denke ich auch. Es ist meiner Meinung nach utopisch zu glauben, dass die LW von DKULTUR noch weiter laufen wird wenn Europe 1 2015 wirklich abschaltet. Ich halte es durchaus für wahrscheinlich, dass das DRadio seine Langwellensender sogar vorher abschaltet. Ich hab ja nichts gegen die Langwelle, aber man sollte da auch realistisch bleiben.

Um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen... Was würde denn mit der Sendeanlage in Saarlouis passieren? Sollte (Könnte) man diese aus historischen Gründen erhalten? Vielleicht sendet danach auch jemand anders darüber (VoR? :D)

von Sebastian Dohrmann - am 21.09.2010 07:57
Guten Morgen,

Tatsächlich geht hier in der Ostschweiz mit dem Tuner Philips FT 650 die LW 177 khz D Kultur
auch am Tage. Ich verwende die mitgelieferte, kleine Rahmenantenne.
Leider kann Ich im Autoradio die 177 khz nicht einstellen weil nur das 9 khz Raster geht.
Wäre Interessant das mal zu testen. Ich fürchte aber auch, dass die LW villeicht mal OFF
genommen werden. DRadio sollte mal seine Programme so umkrempeln, das eines als Wortprogramm fungiert. Das könnte natürlich mit 3 sinnvoll angeordneten LW Frequenzen schon ganz Deutschland
versorgen. Aber Ich glaube es nicht mehr...

von RADIO354 - am 21.09.2010 08:01
Zitat
Was würde denn mit der Sendeanlage in Saarlouis passieren? Sollte (Könnte)


Die Anlage steht in Oberfelsberg auf dem Sauberg. Das gehört zu Überherrn und nicht zu Saarlouis.

Die Sendehalle steht unter Denkmalschutz, die sollte also erhalten bleiben. Die Masten müßten auch gewartet werden, allein ein Neuer Anstrich kostet doch schon ne Menge.Vielleicht als Weltkulturerbe, wie die Völklinger Hütte, das wäre eine Möglichkeit.

von Dampfradio - am 21.09.2010 11:34
Zitat
Dampfradio
Zitat
Was würde denn mit der Sendeanlage in Saarlouis passieren? Sollte (Könnte)


Die Anlage steht in Oberfelsberg auf dem Sauberg. Das gehört zu Überherrn und nicht zu Saarlouis.

Ja, ok. Der Sender heißt trotzdem Saarlouis und wird ja auch so in Listen geführt. Solange wir beide vom Selben sprechen ist doch alles gut. :)

Das mit der Sendehalle habe ich vermutet, weil ich meine das mal gelesen zu haben.

von Sebastian Dohrmann - am 21.09.2010 11:42
Zitat
Ja, ok. Der Sender heißt trotzdem Saarlouis und wird ja auch so in Listen geführt. Solange wir beide vom Selben sprechen ist doch alles gut


War ja auch nicht böse gemeint. Als die Anlage gebaut wurde gab es ja auch das Saarland in der Form von Heute noch nicht.

von Dampfradio - am 21.09.2010 11:53
Anscheinend ist auch in Frankreich das grossflächige AM-Hören Geschichte. Immerhin waren die Sender auf LW (Europe1, RTL und RMC) lange Zeit die einzigen Privatsender, die man in Frankreich flächendeckend hereinbekam. Würde es in Deutschland in jedem HAushalt Geräte mit gutem LW-Teil geben, wäre es so einfach, mit einem Nachrichtenprogramm mittels der drei deutschen Langwellen (153, 207 und 177kHz) das Land zu versorgen. Für ein reines Wortprogramm ist die Qualität ausreichend, die Störungen sind geringer als auf MW und kaum Fading.



von Peter Schwarz - am 21.09.2010 15:08
Zitat
Marcus.
Auf dem Land gibt es auf UKW nur die 3 Programme von Radio France (Inter, Musique und Culture) mit etwas Glück noch France Info und France bleue.
Wobei ich auch schon an Flecken war, in dem dir der Autoradiosuchlauf komplett durchrasselt. Da ist dann vielleicht sehr verrauscht etwas France Inter, aber wirklich unbrauchbar.

von kielerförde - am 21.09.2010 17:20
Mehr als 90% der Bevölkerung in einem Flächenstaat auf UKW zu versorgen, lohnt sich wirtschaftlich sowieso nicht. Damit kann man rund ein Drittel des Staatsterritoriums vergessen.

Zitat
Peter Schwarz
Anscheinend ist auch in Frankreich das grossflächige AM-Hören Geschichte.

Die französische Jugend wird die gleichen Radiohörgewohnheiten haben wie auch in anderen entwickelten Staaten. Handys, iPod & Co. kennen außerdem auch nur UKW. Und wer käme da noch auf die Idee, dass es einen anderen Wellenbereich gibt? Was ist das überhaupt, Wellenbereich?

von Wasat - am 21.09.2010 17:33
Zitat
Sebastian Dohrmann
Stimmt (wenn auch erst seit Anfang des Monats). Ist allerdings nicht der Grund. DKultur gibt's auch auf MW, DAB, DVB-S,... Da braucht's keine teure Langwelle.

_________________________________________
QTH: Bad Honnef • 7°13' O 50°37' N
Radio-DX.eu
Equipment: Onkyo T-4970 | Microspot RA-319 | Sangean ATS-909
Radio: kick!fm | WDR 5 | FLAIX FM | Radio ZU | NRK P3 | NRK mP3 | Radio SiTy


Ja, ich wollte schon immer DVB-S im Auto installieren, geht sicher hervorragend. Und DAB wird ja von den großen Privatsendern abgeblock, die sich Konkurrenz vom Hals halten wollen und in der KEF tut der DVB-T-Patentinhaber Reimers gegen DAB, was er kann, um DAB zu verhindern.

von RudiP - am 21.09.2010 21:47
Zitat
RudiP
Zitat
Sebastian Dohrmann
Stimmt (wenn auch erst seit Anfang des Monats). Ist allerdings nicht der Grund. DKultur gibt's auch auf MW, DAB, DVB-S,... Da braucht's keine teure Langwelle.

_________________________________________
QTH: Bad Honnef • 7°13' O 50°37' N
Radio-DX.eu
Equipment: Onkyo T-4970 | Microspot RA-319 | Sangean ATS-909
Radio: kick!fm | WDR 5 | FLAIX FM | Radio ZU | NRK P3 | NRK mP3 | Radio SiTy


Ja, ich wollte schon immer DVB-S im Auto installieren, geht sicher hervorragend. Und DAB wird ja von den großen Privatsendern abgeblock, die sich Konkurrenz vom Hals halten wollen und in der KEF tut der DVB-T-Patentinhaber Reimers gegen DAB, was er kann, um DAB zu verhindern.

Und neben deinem Zynismus hast Du keine MW im Auto? ;-)

von Sebastian Dohrmann - am 22.09.2010 06:25
Das Problem ist ja das die Lang- und Mittelwelle ein teurer Spaß ist. Und das mal zwei wenn man überlegt wie wenige nur noch auf einen der AM Bereiche umschalten. Umso mehr Elektronik in unsere Häuser und Autos einzieht, umso uninteressanter wird AM für die Sender. Denn durch die ganze Elektronik vergrößert sich der Störnebel dramatisch und da müssen die Sender entweder mit noch mehr Leistung senden oder Reichweitenverluste hinnehmen.

von Spacelab - am 22.09.2010 06:30
So ist es. Ich bin auch ein Fan der AM-Bänder, wenn es da noch interessantes zu hören gibt, aber warum soll DKULTUR (es könnte auch jeder andere Sender in D sein), welcher schon auf der MW zu hören ist, eine Langwelle braucht. Ich hätte auch umgekehrt nichts dagegen die MW abzuschalten und dafür die LW noch etwas weiter leben zu lassen, aber beides parallel...

von Sebastian Dohrmann - am 22.09.2010 06:56
Die AM-Bereiche kann man in Städten (und vielen Autos) vergessen. MW und LW dort so gut wie nie Störungsfrei zu empfangen. In meinem Auto gehen hier™ nur 549 und 720 relativ störungsarm, in dem Haus, in dem ich gerade sitze (Elberfeld-Nordstadt), gehen auch nur die beiden, jedoch gestört. (Sogar UKW ist hier aufgrund von HF-Müll nicht wirklich gut zu empfangen).
Kommentar eben dazu: "Mach das weg, das is ja nur Rauschen". Also ICH konnte da was hören ;-)
MW und LW sind einfach nicht mehr wirklich zu nutzen heutzutage, und es tun auch nur noch die wenigsten, lieber scheppern im Klang statt Dumpf, scheint die Devise.
Und das wird in anderen Ländern, auch mit AM-Tradition, nicht viel anders sein. MW- oder LW-Hörer sind mir bis jetzt in fast keinem Land untergekommen, nichtmal UK oder Frankreich. Es wird so gut wie immer UKW gehört, soweit ich dies mitbekommen habe.
Also lohnen sich (leider) auch keine 2000kW mehr via LW.

Ich könnte mir vorstellen, dass über kurz oder lang zuerst die 183 Europe 1 dichtgemacht wird, dann irgendwann RTL 234 (RTL hält sich ja sogar in D noch mit Einschnitten auf MW), und die 162 France Inter wird noch lange laufen, solange die AKWs in FR noch Strom dafür liefern.

von Japhi - am 22.09.2010 17:28
In Frankreich sind die Autos aber speziell für die LW entstört. Da die LW aber gerade auf dem Land gebraucht wird wo es keine UKW Frequenzen gibt, ist das auch heutzutage noch vertretbar.

Gerade in Städten mit Straßenbahnen ist das Problem mit der MW und LW noch größer.

von Marcus. - am 22.09.2010 17:38
Zitat
Sebastian Dohrmann
So ist es. Ich bin auch ein Fan der AM-Bänder, wenn es da noch interessantes zu hören gibt, aber warum soll DKULTUR (es könnte auch jeder andere Sender in D sein), welcher schon auf der MW zu hören ist, eine Langwelle braucht. Ich hätte auch umgekehrt nichts dagegen die MW abzuschalten und dafür die LW noch etwas weiter leben zu lassen, aber beides parallel...


Huch? AM? Meinst Du dieses 100-kW-Senderchen in Berlin auf 990 kHz? Das hat sicher nicht annähernd die Reichweite, die der LW-Sender von D-Kultur haben könnte, wenn Europe1 nicht wäre.

Auch wenn ich ehrlich gesagt denke, daß jene, die das Ende von MW/LW in Zentraleuropa kommen sehen, mittelfristig recht haben: Das Sendernetz der D-Radios auf UKW ist so miserabel, daß jede, auch jede zusätzliche, MW/LW-Frequenz ein Segen ist/wäre, solange es keinen flächendeckenden DLF/D-Kultur-Empfang auf DAB/DAB+ gibt. Und an den glaubt momentan wohl leider fast niemand.

Wenn man die Inhalte dieser Programme betrachtet, ist das Gebührenzahlergeld da auch viel besser angelegt als bei irgendwelchen Hitwellen der ARD-Landesanstalten. Übrigens auch so ein Unterschied zu Frankreich: Dort sind die qualitativ höherwertigen Programme auf UKW am besten ausgebaut, und die Dudelsender dürfen sich mit Funzeln rumärgern, bei uns brüllt der Schrott auf UKW aus allen Löchern, und Qualitätsprogramme darben mit "Funzelnetzen" und auf AM vor sich hin...





von DH0GHU - am 22.09.2010 18:15
Zum Beispiel die 694 vom Hr würde sich anbieten. Frankrfurt-Weißrichen würde ja reichen.

Die Doppelbelegung in Berlin mit DLR ist in der Tat unsinnig. Aber mit den 100 KW auf der 990 khz und 100 Kw von Alex auf der 97,7 würde eine Umbelegung auf DLF auch tagsüber nicht soviel bringen.

Aber man muss noch sagen, dass die MW doch noch häufiger empfangen werden kann als die Langwelle.

von Marcus. - am 22.09.2010 18:36
Ich vermute, dass das DRadio in den nächsten Jahren die AM-Ausstrahlungen deutlich aufräumen wird. So genial ich die Reichweite der 153 kHz auch finde, der Muffelklang ist alles andere als angenehm. Ein vernünftiger Klang geht aber nicht, weil knapp unterhalb irgendeine Utilitystation sendet. Dann doch lieber die MW-Sender weiter betreiben...

Wenn man mal überschlägt, kostet der reine Betrieb der 500 kW-Brummer das DRadio pro Stück zwischen 50.000 und 90.000 Euro im Monat (Annahme TRP = ERP und kWh-Preis für Großabnehmer bei 12 ct, Wirkungsgrad 50-80% wegen evtl. modulationsgesteuerter Ausgangsleistung bei neuen Sendern). Der monatliche Gesamtetat des DRadio beträgt überschlagen 14 Mio. Euro (40 ct/Monat * 35 Mio Gebührenzahler). Somit macht alleine Donebach etwa 0,5 % des Gesamtetats aus. Dafür könnte man im Gegenzug schon die eine oder andere brauchbare Musiksendung in DWissen bezahlen. Nur hören kann sie dort keiner ;).

von Thomas R. - am 22.09.2010 18:55
Europe 1 bleibt bis auf weiteres auf Sendung; der Mediumwave Circle meldet nun aber, dass Europe 1 im kommenden 2015 die Frequenz von 183 auf 180 kHz umstellen wird, sobald der Deutschlandradio-Kultur Sender auf 177 kHz abgeschaltet hat (die wollen ja per ende 2014 abschalten).

von dxbruelhart - am 13.10.2014 04:58
Zitat
Optimierer
Sehr schön. Dann hört endlich das Überlagerungs-Gefiepe auf und man kann Europe1 auch auf (VW-) Autoradios einstellen, die nur das 9kHz-Raster beherrschen (VW Rhapsody, Skoda Symphony).
Na endlich, obwohl bei manchen Volvos ist die 183 trotz 9kHz Raster tatsächlich verfügbar!

von Anonymer Teilnehmer - am 13.10.2014 19:08
Ganz ehrlich: Was für einen Sinn macht jetzt noch eine Frequenzanpassung außer bürokratische Anpassung an den Frequenzplan?

Zitat

Dann hört endlich das Überlagerungs-Gefiepe auf und man kann Europe1 auch auf (VW-) Autoradios einstellen,
Einfach nur peinlich für einen Autohersteller in dessem Land der Sender mit der 183kHz steht und schon seit Jahrzehnten sendet. Aber meines Wissens nach können die meisten Autoradios doch mit der 183kHz umgehen. :confused:

von Jens1978 - am 13.10.2014 20:17
Möglich wäre ja, dass in Frankreich irgendetwas auf 189 kHz stört. (Island?)

Wegen den beiden Sonderfällen haben viele Autoradios im Langwellenbereich ein 3 kHz-Raster. Mein Kenwood hat sogar ein 1 kHz-Raster, wäre also sogar für die Mongolen brauchbar, wenn man dort hinfahren sollte.

von RheinMain701 - am 13.10.2014 20:26
Abstimmschritte von 1 kHz wären auch sinnvoll, wenn es die Problematik mit 183 kHz nicht gäbe. Wie oft muss man ein oder zwei Kilohertz nach oben oder unten verstimmen, um bestimmte Störungen (Nachbarkanal oder Störgeräusche) auszublenden oder den Klang etwas anzupassen (z.B. mehr Höhen wenn die ZF-Filter sehr schmal sind). Was früher bei analogen Radios mit einfacher Drehko-Abstimmung ganz normal war, wird jetzt als "besonderes Feature" behandelt.

1 kHz-Schritte auf MW und LW und gut is!

von Zintus - am 14.10.2014 05:46
Die Mongolen betreiben ihre 5 LW-Sender noch im Frequenzraster, wie er vor dem Genfer Wellenplan von 1976 galt, also 2 kHz nach oben verschoben.

Auf Langwelle erfolgte die Rasteranpassung allerdings in Abschnitten erst 1986 bis 1990, weil man auf andere in diesem Bereich tätige Funkdienste Rücksicht nehmen musste.

von Wasat - am 14.10.2014 10:24
Zitat
dxbruelhart
Europe 1 bleibt bis auf weiteres auf Sendung; der Mediumwave Circle meldet nun aber, dass Europe 1 im kommenden 2015 die Frequenz von 183 auf 180 kHz umstellen wird, sobald der Deutschlandradio-Kultur Sender auf 177 kHz abgeschaltet hat (die wollen ja per ende 2014 abschalten).


Kann sich durch diesen Frequenzwechsel der Empfang von BBC Radio 4 auf 198kHz im südwestdeutschen Raum verbessern?

von alzarius - am 14.10.2014 17:43
Zitat
alzarius
Kann sich durch diesen Frequenzwechsel der Empfang von BBC Radio 4 auf 198kHz im südwestdeutschen Raum verbessern?


Also der Empfang von 189 kHz könnte sich verbessern, aber ich kenne kein Radio, bei dem die 183 die 198 kHz gestört hätte.

von Cha - am 15.10.2014 15:44
Ich wohne momentan ca. 25km Luftlinie entfernt (östlich) vom Felsberg.
Mit einfachen Radios konnte ich bislang nicht die 198kHz empfangen; das Signal wird völlig von Europe1 überlagert.
Mit dem gleichen Empfangsequipment in NRW hatte ich stets optimalen "LW-Empfang" was BBC Radio 4 anbelangt.

von alzarius - am 15.10.2014 17:40
Was für ein Radio hast du denn? Empfängst du mit der eingebauten Ferritantenne? Wenn ja, versuche es mal mit einer selektiven externen Antenne. Vorschlag: Die LW-Wicklung einer Ferritantenne aus einem alten Radio mit einem Drehkondensator parallel schalten. Koppelwicklung von ca. 5 bis 10 Windungen ebenfalls auf den Ferritstab und mit abgeschirmter NF-Leitung an die Antennenbuchse des Radios. Das Ganze in ein Plastikgehäuse einbauen. Ich verwende bei mir eine Abzweigdose für Feuchräume (Elektroinstallation). Die beiden Enden des Ferritstabs schauen aus den Löchern heraus, wo bei der Abzweigdose normalerweise die Kabel durchgesteckt werden.

Dann das Radio auf 198 kHz einstellen und mit dem Drehko auf bestmöglichen Empfang abstimmen.

Ich habe mir etwas Ähnliches gebaut mit Vorverstärker, dessen Eingang (Gate eines BF 245) am heißen Ende des Parallelkreises liegt. Allerdings würde ich bei deinen Großsignalstörungen durch den nahegelegenen Großsender nicht auch noch vorverstärken. Das wäre nur kontraproduktiv.

von Zintus - am 16.10.2014 05:08
Vielleicht ist der Eingangskreis (meist der Ferritstab selbst) nicht gut abgestimmt? Im Radio sollte es hinten am Drehkondensator zwei kleine Trimmer haben, einen für den Oszillator, einen für den Eingang. Da kann man den Feinabgleich auf eine bestimmte Frequenz optimieren.

Der Eingang verstimmt sich auch, wenn die Spule auf dem Ferritstab verschoben wird. Falls da schon mal ein Bastler gewütet hat...

von Stefan Heimers - am 16.10.2014 18:49
Es war ein Grundig Radiorecorder (RR??) aus den 80ern.
Bestimmt gibt es zum DXen etwas Besseres; die Leistungsfähigkeit auf LW kann ich nicht beurteilen; auf UKW konnte man aber doch einige Fernempfänge erreichen, die mit Brüllwürfeln am gleichen Standort absolut nicht gingen.

von alzarius - am 19.10.2014 17:21
Ich höre aus aktuellem Anlass seit gestern Europe 1 (sehr gute Berichterstattung, Diskussionsrunden etc.), und stelle fest, daß der Empfang an meinem QTH in der Nähe von Düssedorf absolut unverzerrt ist. Das war früher nicht so - früher war der Ton stark verzerrt.

Ist das noch das Resultar des umgeknickten Sendemasts, daß man nicht mehr nach Osten ausblenden kann, oder hat man im Zuge der Abschaltung des 177 KHz die Ausblendung verändert, daß der Ton nicht mehr nach Osten verzerrt ist?

Sehr angehmer Ton & Empfang, und der stärkste Sender auf LW - noch stärker als RTL, der etwa gleich stark wie France Inter reinkommt, mit O=4, während Europe 1 ganz klar O=5 ist.

von Klaus Wegener - am 08.01.2015 13:29
Hat Europe 1 denn selbst je was verlauten lassen, dass sie einen Frequenzwechsel bei der Abschaltung von DKULTUR überhaupt in Betracht ziehen? Wenn der Sender vielleicht auch nur noch bis Ende 2015 läuft (mal so als Annahme), warum sollte man für die 11,5 Monate jetzt noch die Frequenz wechseln?

von Sebastian Dohrmann - am 08.01.2015 21:50
Ich habe gestern ebenfalls ueber die Langwelle gekurbelt und auch am Berliner Stadtrand bietet die 183 kHz nun das staerkste Signal. Klanglich finde ich es sogar ausgesprochen ansprechend - kein Vergleich mit dem dumpfen Deutschlandfunk! Das Deutschlandradio Kultur klang zwar klar und sauber, mir persoenlich aber zu flach.

von PowerAM - am 09.01.2015 06:00
Als aktiver Nicht-Langwellenhörer war ich doch erstaunt, was sich nach den jahrenlangen Abschaltungs-Orgien noch so alles auf dem Band tummelt. Rumänien auf 153 wäre problemlos verständlich gewesen (sofern es mit der Sprache klappt), die Franzosen gingen sowieso, BBC auf 198 war kein größeres Problem (nur eben seeeeehr leise) und dazu noch mehrere UNIDS, u.a. auf 207 und am oberen Ende.
Ehrlich gesagt, seitdem solche Pegelbrenner wie DLF und DLR von der Skala verschwunden sind, machen die AM-Bänder direkt wieder Spaß.
Wenn selbst unterwegs mit einem Woodstock DAB52 und einer 16V-Antenne schon solche Logs möglich sind...;)

von Mc Jack - am 09.01.2015 06:21
Zitat
Mc Jack
Als aktiver Nicht-Langwellenhörer war ich doch erstaunt, was sich nach den jahrenlangen Abschaltungs-Orgien noch so alles auf dem Band tummelt. Rumänien auf 153 wäre problemlos verständlich gewesen (sofern es mit der Sprache klappt), die Franzosen gingen sowieso, BBC auf 198 war kein größeres Problem (nur eben seeeeehr leise) und dazu noch mehrere UNIDS, u.a. auf 207 und am oberen Ende.
Ehrlich gesagt, seitdem solche Pegelbrenner wie DLF und DLR von der Skala verschwunden sind, machen die AM-Bänder direkt wieder Spaß.
Wenn selbst unterwegs mit einem Woodstock DAB52 und einer 16V-Antenne schon solche Logs möglich sind...;)


Auf 207kHz hast du in deiner Gegend jetzt sicher gute Chancen auf Island-Empfang. Der Sender ist uebrigens auch inhaltlich sehr interessant, da kam mir nachts schon uebelster Metal unter. ;-)

von Habakukk - am 09.01.2015 08:19
Mir scheint fast, ich muesste mir fuer die Langwelle auch noch 'ne Rahmenantenne bauen?! Der Eton E5 leidet unter seiner zu kleinen Ferritantenne. Mit dem Wegfall der 177 kHz stopft mir auch nichts mehr den Empfaenger zu. Bis auf den sehr starken Franzosen und die ebenfalls recht kraeftig einfallenden Polen und Rumaenen sind die anderen Signale eher duenn und koennten "mehr Antenne" vertragen.

von PowerAM - am 09.01.2015 08:31
Island wäre doch mal was. :)
Abgesehen vom Woody habe ich nur gerade kein Langwellenradio zur Hand, von einem sicherlich sehr guten Röhrenradio einmal abgesehen. Das hat jedoch noch den ersten Satz Elkos verbaut, den ich lieber erst einmal tauschen möchte. Ich fürchte nur, bevor das passiert ist, hat der letzte LW-Sender längst abgeschaltet...

von Mc Jack - am 09.01.2015 08:33
Ich habe einen modifizierten Sangean ATS909 (mit AM-Verstaerkung), mit dem geht die Langwelle vergleichsweise gut. Aber Island ist hier im Sueden schwierig.
Auf dem Twente-SDR geht Island jetzt taeglich (besser als auf 189kHz), damit kann man dann gut das eigene Signal vergleichen.

Zurueck zu Europe 1: eure Empfangsbeobachtungen deuten darauf hin, dass derzeit wieder ueber die Reserveantennen gesendet wird. Das war doch vor der DRadio-Abschaltung nicht so, oder?

Das deutet also auf Arbeiten an den Hauptantennen hin.

Christian hatte ja 2 Seiten vorher entsprechendes angedeutet:
Zitat
dxbruelhart
Europe 1 bleibt bis auf weiteres auf Sendung; der Mediumwave Circle meldet nun aber, dass Europe 1 im kommenden 2015 die Frequenz von 183 auf 180 kHz umstellen wird, sobald der Deutschlandradio-Kultur Sender auf 177 kHz abgeschaltet hat (die wollen ja per ende 2014 abschalten).


Also fuer mich ist die logische Schlussfolgerung, dass die gerade die Hauptantennen auf 180kHz umbauen.

von Habakukk - am 09.01.2015 08:53
Mir ist auch schon aufgefallen dass Europe 1 zur Zeit im Gegensatz zu früher außerordentlich gut funktioniert und gar nicht mehr verzerrt ist.

Genauso ist mir auch bei BBC Radio 4 die leise Modulation aufgefallen. Bei mir ist es so dass mit meinem Degen DE 1103 die 198 kHz nur an manchen Tagen verständlich ankommt und dann trotzdem immer mit starkem Hintergrundrauschen. An vielen anderen Tagen ist das Rauschen deutlich lauter als die Sprache und man kann kaum etwas verstehen.

Weiß eigentlich jemand wie gut die Empfangseigenschaften des Degen DE 1103 auf LW, MW und KW sind im Vergleich zu anderen guten Empfängern?

von BetacamSP - am 09.01.2015 09:02
Zitat
Habakukk
Zitat
BetacamSP
Weiß eigentlich jemand wie gut die Empfangseigenschaften des Degen DE 1103 auf LW, MW und KW sind im Vergleich zu anderen guten Empfängern?


Nach meinem Empfinden:
KW: gut
MW: brauchbar
LW: bescheiden

Kann ich bestätigen.
Allerdings liegt das bei der LW vor allem an der schlechten Antenne. Wie an anderer Stelle schonmal geschrieben, habe ich vor ein paar Tagen des Öfteren die 171kHz (Medi1) als auch die 1188kHz (Ungarn MR4) mit dem Sony SW77 und Rahmenantenne tagsüber recht gut hören können. Während der SW77 mit der normalen Antenne auch schon sehr gute Empfangsergebnisse liefert, ist dies beim Degen nicht der Fall. Wenn man allerdings die Rahmenantenne induktiv an den Degen anschließt (einfach davor stellen), dann können auch mit dem Degen nahezu die gleichen Ergebnisse beobachtet werden. Will heißen, mit dem Degen konnte ich ähnlich stark auch Medi 1 sowie Ungarn tagsüber empfangen. Nur die Sprach-/Tonqualität finde ich beim Degen im AM Bereich überhaupt nicht gut.
Die LW 207kHz aus Island geht im Norden mit Rahmenantenne übrigens tatsächlich auch tagsüber.

von Jens1978 - am 09.01.2015 10:19
Zitat
Habakukk

Zurueck zu Europe 1: eure Empfangsbeobachtungen deuten darauf hin, dass derzeit wieder ueber die Reserveantennen gesendet wird. Das war doch vor der DRadio-Abschaltung nicht so, oder?

Das deutet also auf Arbeiten an den Hauptantennen hin.
.................
Also fuer mich ist die logische Schlussfolgerung, dass die gerade die Hauptantennen auf 180kHz umbauen.


Da die Hauptantenne von Europe 1 seit August 2014 nur noch aus 2 Masten besteht und die Reserveantenne schon immer nur 2 Masten hatte, ist der Empfang in Rückwärtsrichtung jetzt immer viel besser als vorher, egal, ob von der Haupt- oder Reserveantenne gesendet wird.

Die Richtwirkung ist jetzt in jedem Fall viel schlechter als zuvor, als noch über die Hauptantenne mit 4 Masten gesendet wurde.

von RealRock - am 09.01.2015 13:54
Zum DE 1103:

Zitat
Habakukk
KW: gut
MW: brauchbar
LW: bescheiden


Kann ich so bestätigen. Der Trick ist, bei Langwelle auf die Teleskopantenne umzuschalten. Das geht nur mit einem Trick (einfach mal googeln), dann ist er auf LW bei voll ausgezogener Antenne aber spitze.
Mit dem gleichen Trick lässt sich der DE1103 auch auf Frequenzen unter 100 kHz einstellen, z.B. DCF77 auf 77,5 kHz.

von ScheichManfred - am 09.01.2015 16:09
Die LW von Europe 1 wird mittlerweile technisch von BCE Luxemburg mitbetreut. Hatte erfahren, sie würden dort einen neuen Langwellensender bauen, bin mir aber nicht sicher, ob dort noch grössere Umbauten anstehen. Zzt. ist wohl effektiv die Richtwirkung ziemlich ausser Kraft. Wenn die Lagardère-Gruppe letztes Jahr BCE mit Erneuerungen beauftragt hat, spricht das klar gegen Abschaltungsgedanken.

von Randfunker - am 11.01.2015 01:08
Ich war die Tage in Südfrankreich und habe mal kurz die Langwelle gecheckt.

RTL und Europe 1 gingen überhaupt nicht (Empfänger Sangean 909). Das wundert mich etwas, besonders bei RTL.

Bei Europe 1 könnte es wirklich daran liegen, dass jetzt rund und nicht mehr mit Richtstrahlung gesendet wird. Folglich geht in Richtung Frankreich weniger Leistung raus. Dafür ist der Empfang in Deutschland jetzt (immer noch) störungsfrei.

Bei früheren Aufenthalten (liegen jedoch schon 20 Jahre zurück), waren die beiden Stationen (RTL und Europe 1) in Südfrankreich "ortsüblich". Oder waren die Empfänger früher besser?

von Klaus Wegener - am 28.10.2015 15:42
Zitat
Klaus Wegener
Ich war die Tage in Südfrankreich und habe mal kurz die Langwelle gecheckt.

RTL und Europe 1 gingen überhaupt nicht (Empfänger Sangean 909). Das wundert mich etwas, besonders bei RTL.

Bei Europe 1 könnte es wirklich daran liegen, dass jetzt rund und nicht mehr mit Richtstrahlung gesendet wird. Folglich geht in Richtung Frankreich weniger Leistung raus. Dafür ist der Empfang in Deutschland jetzt (immer noch) störungsfrei.

Bei früheren Aufenthalten (liegen jedoch schon 20 Jahre zurück), waren die beiden Stationen (RTL und Europe 1) in Südfrankreich "ortsüblich". Oder waren die Empfänger früher besser?


Ich machte da aehnliche Erfahrungen. Das duerfte an verminderter Leistung liegen, als am Radio. Ich kenne zwar auf der LW weder fuer Europe 1 noch fuer RTL einen Abschalt-Termin, allerdings denke ich dass dieser auch bald kommen wird. Ich kenne niemanden, ausser DXer die das noch auf LW hoeren.

Die Sender stehen nicht ohne Grund im Ausland, - sie kommen aus einer Zeit in der Privatrundfunk in Frankreich nur aus dem Ausland sendete. Monte Carlo ist da ein aehnliches Thema.

von 102.1 - am 28.10.2015 20:11
Zitat
102.1
Ich kenne zwar auf der LW weder fuer Europe 1 noch fuer RTL einen Abschalt-Termin, allerdings denke ich dass dieser auch bald kommen wird. Ich kenne niemanden, ausser DXer die das noch auf LW hoeren.


Ich bin zuversichtlich, dass dieser Termin nicht bald kommen wird. :)

Der RTL-Sender in Beidweiler wurde erst im Jahr 2011 installiert. Seine Leistung beträgt übrigens 1500 kW (vormals 2000 kW).

Die neue Sendetechnik von Europe 1 wurde irgendwann in den letzten Monaten (!) in Betrieb genommen und befindet sich in einem kleinen Häuschen in der Nähe der ehemaligen Reserve-Antenne, welche jetzt als Hauptantenne dient. Die Feeder-Leitungen zur großen, denkmalgeschützten Senderhalle wurden gekappt; die zwei verbliebenen Masten der ehemaligen Hauptantenne dienen nun als Reserve.

Die LW-Frequenzen machen durchaus Sinn, zumal diese Programme in Frankreich zwar über ein großes, jedoch keineswegs lückenloses UKW-Netz verfügen. Über LW wird das Programm für Hörer in UKW-unversorgten Gebieten und insbesondere auch für Autofahrer empfangbar - ein nicht zu unterschätzender Gewinn an Hörerreichweite für die kommerziellen Privatradios. DAB+ ist in Frankreich ohnehin kein Thema.
Nicht zuletzt ermöglicht die LW unter anderem auch den einfachen, mobilen Empfang in frankophonen Ländern wie Luxemburg, Belgien sowie dem Saarland ;).

von Felsberg - am 28.10.2015 20:31
Zitat
Felsberg
Zitat
102.1
Ich kenne zwar auf der LW weder fuer Europe 1 noch fuer RTL einen Abschalt-Termin, allerdings denke ich dass dieser auch bald kommen wird. Ich kenne niemanden, ausser DXer die das noch auf LW hoeren.


Ich bin zuversichtlich, dass dieser Termin nicht bald kommen wird. :)

Der RTL-Sender in Beidweiler wurde erst im Jahr 2011 installiert. Seine Leistung beträgt übrigens 1500 kW (vormals 2000 kW).

Die neue Sendetechnik von Europe 1 wurde irgendwann in den letzten Monaten (!) in Betrieb genommen und befindet sich in einem kleinen Häuschen in der Nähe der ehemaligen Reserve-Antenne, welche jetzt als Hauptantenne dient. Die Feeder-Leitungen zur großen, denkmalgeschützten Senderhalle wurden gekappt; die zwei verbliebenen Masten der ehemaligen Hauptantenne dienen nun als Reserve.

Die LW-Frequenzen machen durchaus Sinn, zumal diese Programme in Frankreich zwar über ein großes, jedoch keineswegs lückenloses UKW-Netz verfügen. Über LW wird das Programm für Hörer in UKW-unversorgten Gebieten und insbesondere auch für Autofahrer empfangbar - ein nicht zu unterschätzender Gewinn an Hörerreichweite für die kommerziellen Privatradios. DAB+ ist in Frankreich ohnehin kein Thema.
Nicht zuletzt ermöglicht die LW unter anderem auch den einfachen, mobilen Empfang in frankophonen Ländern wie Luxemburg, Belgien sowie dem Saarland ;).


Moegen sie moeglichst lange auf Sendung bleiben. Ich kenne nur niemanden ausser DXer die das wirklich hoeren. Selbst in Frankreich fand ich die letzten Jahre immer weniger bis kaum Radios mit LW Empfang.

von 102.1 - am 28.10.2015 21:25
Die Sonderrolle der LW in Frankreich rührt auch daher, dass damals in den 50ern privater Rundfunk in Frankreich verboten war, sodass man privaten Rundfunk einerseits aus dem Ausland senden musste und andererseits mit einer Frequenz das ganze Land abdecken musste, was nur mit Langwellenfrequenzen ging.

Europe I hatte früher durch die Abstrahlrichtung auch noch den Nebeneffekt, in den nordafrikanischen Kolonien noch empfangen werden zu können.

Werden eigentlich auch heute noch für den französischen Markt gebaute Autos langwellenentstört?

von Lahnwelle - am 28.10.2015 22:14
Was ist eigentlich aus dem Plan der Umstellung des Senders auf 180 kHz geworden? Kann die Reserveantenne ( jetzige Hauptantenne) einfach umgestellt werden?
Ich hatte in den 90ern einen Clio und der war top AM -entstört .Jetzt mit meinen Corsa C ist AM Empfang nur bei stehenden Auto möglich.:sneg:

Gruss - Hempe :cheers:

von Hempe - am 29.10.2015 11:28
Hallo,
Für alle welche die alte Europe1 Sendehalle mit den noch stehenden LW-Sendern besichtigen möchten......am 10.9.2017 ist im Saarland "Tag des offenen Denkmals". Es gibt stündliche Führungen durch die Serndehalle.
https://tag-des-offenen-denkmals.de/laender/sl/68/

Gruss

von Rosenrot - am 03.08.2017 18:14
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