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Radioforum
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Erster Beitrag:
vor 7 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
radiohead, Spacelab, PowerAM, DX-Matze, Rosenrot, ScheichManfred, Morphymen, _Yoshi_

Antenne mit Lautsprecher verbunden?

Startbeitrag von radiohead am 06.11.2010 17:01

Habe eines meiner Radios aufgeschraubt und da war ich etwas verwundert. Wieso ist der Antennenanschluss auch mit dem Lautsprecher verbunden? Und für was ist diese goldige Folie am Gehäuserand?



Ist das wirklich notwendig oder könnte der Lautsprecher auch ohne Anschluss an das Antennenkabel betrieben werden?

Sorry wenn ich ev. so doofes Zeugs frage, aber ich verstehe von dieser Materie nicht viel....

Antworten:

Hat wohl jemand rum gebastelt, der keine Ahnung hatte !

Das Antennenkabel geht von dem RS 500 Modul direkt zur Antenne.

War das Gerät neu oder gebraucht ?

von Morphymen - am 06.11.2010 17:41
So wie das aussieht hat man dort die Abschirmung mit dem Lautsprecher Chassis verbunden.
Ich denke der wird auch als Gegengewicht genutzt sofern die Seele des Koaxialkabel mit einer Teleskopantenne verbunden ist.

Im Microspot RA-319 hat man das Koaxialkabel mit ein Alublech (Dient Tatsächlich nur zur Abschirmzwecken) verbunden und die Seele geht direkt zur Teleskopantenne.

von _Yoshi_ - am 06.11.2010 17:41
Am Lautsprecher selbst, also an der Schwingspule, sind die Kabel definitiv nicht angeschlossen!

von ScheichManfred - am 06.11.2010 20:55
Dient scheinbar als Gegengewicht.

von PowerAM - am 07.11.2010 13:54
Danke für die Antworten.

Zitat

War das Gerät neu oder gebraucht ?


Das Gerät war neu. Habe es wieder zurückgegeben, da der Lautsprecher total verzerrt klang. Anscheinend ist es ein Produktionsfehler, denn es "chrosten" auch alle anderen Radios des gleichen Typs, die im Geschäft waren.

von radiohead - am 08.11.2010 12:57
So etwas hab ich auch schon mal bei einem Radio gehabt. Was war dann das für ein Radio das du da hattest?

von Spacelab - am 08.11.2010 14:09
Es war ein Dual Solar Radio.

Unterdessen kann ich ja schon fast froh sein, dass das Gerät kaputt war und ich es zurück geben konnte. Denn ich habs in einem schwachen Moment gekauft und es wäre schlussendlich sowieso nur ungenutzt rumgestanden.

Der Empfang war sowieso nur mittelmässig. 12D Bayern Ensemble wurde zwar im Manual Tune mit 2 Balken angezeigt, aber einlesen bzw. abspielen ging nicht. Zum Vergleich: Mit dem Microspot RA-318 geht bei mir das 12D Ensemble an gewissen Stellen fast blubberfrei.





von radiohead - am 08.11.2010 18:21
Einen so schlechten Empfang bin ich ja von Dual gar nicht gewohnt. Wenn man mal bei den Schweizern nach liest was die so von den Dual Geräten halten.

von Spacelab - am 08.11.2010 18:50
Es war bis jetzt das schlechteste Dual Gerät, das ich je in den Händen gehabt habe. Die Hülle ist zwar hui, Inhalt aber pfui!

Habe ja das Gerät aufgeschraubt. Da war so viel mit Leim verklebt und es sah überhaupt nicht professionel aus mit dieser Alufolie am Gehäuserand etc. China Schrott für einen total überteuerten Preis.

Der Dual DAB 4 hat ja schon gerattert im DAB Betrieb. Damals dachte ich, das könne man fast nicht unterbieten. Dieser Dual Solar klang aber nochmals deutlich schlechter und es war nur noch ein verzerrter Ton hörbar. Da musste mir sogar der Verkäufer recht geben und er sagte, dass er dies mit der Zentrale anschauen werde, damit gleich alle Geräte aus dem Verkauf gezogen werden...

Naja, werden wir mal sehen ob er es auch wirklich macht... Denn im Interdiscount habe ich mit dem MPman MP40 DAB+ auch schlechte Erfahrungen gemacht und damals versicherte mir der Verkäufer ebenfalls diese Geräte sofort aus dem Verkauf zu nehmen, da diese im DAB+ Betrieb immer abstürzten.

Das ist jetzt schon ein paar Wochen her und der unbrauchbare MPman MP40 ist noch immer im Verkaufsregal.

Denen ist doch das egal. Hauptsache man macht Umsatz. Motzt ein Kunde nimmt man das Gerät zurück. Irgend ein Trottel wirds wohl schon nicht merken, dass das alles nur billigster China-Schrott ist, das gar nicht funktioniert.


von radiohead - am 08.11.2010 19:47
Zitat
PowerAM
Dient scheinbar als Gegengewicht.


Bei meinem DAB-Böller aus UK wurde am Gehäusedeckel eine Kupferfolie angebracht die nochmals mit einer Plastikfolie isoliert war. Man hat Masse auf diese Folie mit einem dicken Klecks angelötet.

Der Empfang war trotzdem beschissen. Auf der 104.4 konnte ich im Erdgeschoss statt France Info einen selbst produzierten Leerträger hören. Wenn ich die Platine bei geöffnetem Gerät etwas von der Teleskopantenne und Folie wegzog, verschwand der Träger. Auf DAB war das Gerät auch kein Empfangswunder.

Leider nur ein Böller.

von DX-Matze - am 08.11.2010 20:15
Das Prinzip verfolgt auch mein britisches ONN ODABR-01 aka Albrecht DR-600. Hier arbeitete man im Spanplattengehaeuse mit Folien und verwendete ein Blechformteil in der Rueckwand als elektrisches Gegengewicht und gleichzeitig als Montagebasis fuer die Teleskopantenne. Diese kann man entfernen und erhaelt dafuer eine F-Anschlussbuchse fuer abgesetzt montierbare Antennen.

Ich habe meinONN-Radio um zwei Lautsprecherbuchsen erweitert und verzichte auf die internen Plaerrquellen. Mit zwei Regallautsprechern auf dem Schreibtisch beschalle ich gut klingend mein Buero. Als abgesetzte Antenne kommt ein Eigenbau zum Einsatz, der UKW und Band-III empfangen kann und mit zwei Saugnaepfen auf die Fensterscheibe genapft wurde. Aus Berlin empfange ich damit alle DAB-Kanaele sowie alles auf UKW. Mit dieser Antennenausrichtung gewann ich etwas ausserhalb von Lehnin noch Wittenberg, Halle, Brocken und Torfhaus hinzu. Letzterer allerdings bereits wetterabhaengig.

von PowerAM - am 09.11.2010 05:53
Warum benutzen denn nicht alle Hersteller den Lautsprecher als Gegengewicht? Der ist doch so wie so vorhanden und hat doch mehr Gegengewicht als so ein dünne Folie.

von Spacelab - am 09.11.2010 08:06
Genau, die Folie ist leichter und der Lautsprecher hat mehr Gewicht als die Folie :)


von Rosenrot - am 11.11.2010 10:14
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