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Autoradio zuhause nutzen

Startbeitrag von fm_am_dx am 12.01.2011 17:33

Hallo alle,

Ich weiss nicht, ob diese Frage schon früher behandelt wurde:
Ich habe mir vor einige Zeit ein Autoradio gekauft, den ich später im Auto einbauen werde.
Es handelt sich über den Blaupunkt Bremen MP74.
Leider habe ich jetzt noch keine Möglichkeit, ihn ins Auto ein zu bauen.. und möchte ihn erstmal stationär benutzen.

Kann jemand mir erklären, wie das geht, und was ich dafür brauche?

im Voraus Dank für Ihre Antworten :)

Die 50 interessantesten Antworten:

Ich habe grad auch die Forum Suchmaschine bemüht weil ich weiß das dieses Thema hier schon einmal durchgekaut wurde. Leider finde ich den Entsprechenden Thread nicht mehr.

Die Frage interessiert mich auch brennend. Würde auch gern ein Autoradio zuhause in der Küche einbauen.



von electroSMOG - am 12.01.2011 17:49
Ein 12 Volt Netzteil, Lautsprecher und ein passendes Adapterkabel um das alles an das Autoradio anzuschliessen.

von Chief Wiggum - am 12.01.2011 17:57
Die Steckerbelegungen sollten in der Bedienungsanleitung genau angeführt sein.

von delfi - am 12.01.2011 18:01
Hatte mir auch schon sowas in der Art fürs Badezimme überlegt, bin nur noch am Überlegen wie ich die Antennenfrage löse, ich weiß gar nicht ob mein Bremen MP76 auch 50Hz Schritte kann, hatte das lang nicht mehr in Betrieb, somit würde der Kabelanschluß ja schonmal flach fallen. Geschaltet würde das dann mit dem Lichtschalter. Ein Kumpel von mir hat als Antenne den Dachträger sagt er, der Empfang ist jedenfalls spitze und auch DXen ist damit möglich.

von Anonymer Teilnehmer - am 12.01.2011 18:07
Zitat
Chief Wiggum
Ein 12 Volt Netzteil, Lautsprecher und ein passendes Adapterkabel um das alles an das Autoradio anzuschliessen.

Ich habe mich inzwischen informiert, und man hat mich gesagt, dass es ein "ziemlich grosser Teil" ist und es kostet etwa 50 Euro.. "Da es viel Ampere braucht"
würde das billiger gehen?

von fm_am_dx - am 12.01.2011 18:20
Ich habe selbst keine Ahnung von sowas, aber falls es das ist, dann ja, es geht günstiger:

http://cgi.ebay.de/Netzteil-Schaltnetzteil-AC-Adapter-12-Volt-5-A-/160522883655?pt=RC_Modellbau&hash=item255fe8d247

von Anonymer Teilnehmer - am 12.01.2011 18:23
12 Volt / 5 Ampere sollte auf jeden Fall ausreichen.
Ich hatte mein Blaupunkt Woodstock DAB 54 mit einem 2A Netzteil betrieben , es funktionierte ohne Probleme.
¤dit : Link nachgereicht (http://forum.mysnip.de/read.php?8773,459839,466757#msg-466757)

von Chief Wiggum - am 12.01.2011 18:28
Hallo, fm_am_dx
Ich hab mir mal vom Betreiber der HP Pro DAB.de, er ist Schreiner, eine Kiste bauen lassen, um ausgemusterte Autoradios auch stationär betreiben zu können. Beim damaligen Technischen Klubdienst des RMRC besorgte ich mir ein schön fettes Netzteil, das aus Netzstrom die erforderlichen 12 Volt macht. Maximal kommen an die 14 Volt heraus. Die Amperezahl beträgt 7/8. Gekostet hat das damals so um die 50 Euro. Und sowas würde ich dir auch empehlen. Was soll man sparen, wenn das Beste gerade gut genug ist.
Gruß
Reinhold

von Reinhold Heeg - am 12.01.2011 18:31
Man kann auch ein Computernetzteil benutzen, so hab ich das immer gemacht. Für die belastung dieses Netzteil habe ich auch immer noch eine alte Festplatte dabei angeschlossen. Funzt 1A!

von Jassy - am 12.01.2011 18:35
Zitat
RoboCop
ich weiß gar nicht ob mein Bremen MP76 auch 50Hz Schritte kann


Nein kann es leider nicht.

von electroSMOG - am 12.01.2011 18:38
Hatte ich auch so in Erinnerung, beim kleinen Bruder war ich mir sicher, also werde ich mir wohl eine gescheite Antenne "bauen" müssen.

von Anonymer Teilnehmer - am 12.01.2011 18:50
Zitat
RoboCop
Hatte mir auch schon sowas in der Art fürs Badezimme überlegt, bin nur noch am Überlegen wie ich die Antennenfrage löse, ich weiß gar nicht ob mein Bremen MP76 auch 50Hz Schritte kann, hatte das lang nicht mehr in Betrieb, somit würde der Kabelanschluß ja schonmal flach fallen. Geschaltet würde das dann mit dem Lichtschalter. Ein Kumpel von mir hat als Antenne den Dachträger sagt er, der Empfang ist jedenfalls spitze und auch DXen ist damit möglich.


Genau diese Konfiguration habe ich seit ca. einem Jahr. Dazu habe ich zwei 1A-Steckernetzteile im Einsatz, eins für den Dauerplus, eins für den Schaltplus über einen eigenen Schalter in der Lichschalterleiste. Da der Raum vorher schon über einen Antennenanschluss verfügte, habe ich natürlich das vorhandene Kabel verwendet (Dose natürlich ausgebaut und F-Verbinder verwendet), Der endgültige Antennenanschluss am Radio wird über einen selbstgebauten Adapter realisiert, den ich aus einem abgeknipsten Endstück des Antennenkabels aus dem Armaturenbrett eines Schrottautos vom Verwerter hergestellt habe.

Das andere Ende des Antennenkabels kommt an meiner "Schalttafel" aus, wo ich theoretisch auch die drehbare 8-Element aufschalten könnte. Im Moment ist jedoch ein im Dachfirst vergrabener c't-Dipol (UKW-Dimensionen) angeschlossen. Das reicht im Bad für 18 Programme. Damit ist der Senderspeicher des JVC-Radios dann auch voll.

Zitat
Mc Jack
....sowie den PI-Code und die Feldstärke in dB anzeigen.


Über welche Tastenkombination hast Du das hinbekommen?

von Channel Master - am 12.01.2011 21:31
Das MP74 kann 50 kHz-Schritte im Demomodus.

Das Woodstock 54 auch.

...sowie den PI-Code und die Feldstärke in dB anzeigen.

Wie stellt man das ein?

Bernhard


von Bernhard W - am 12.01.2011 21:36
12 Volt / 5 Ampere sollte auf jeden Fall ausreichen.
Ich hatte mein Blaupunkt Woodstock DAB 54 mit einem 2A Netzteil betrieben , es funktionierte ohne Probleme.


12...14 V und 5 A genügen, das kann ich bestätigen.

2 A genügt, wenn man nur leise hört. Dreht man (versehentlich) etwas lauter, bricht die Spannung an überlastfesten Netzteilen ein und das Radio bootet neu, wie beim Anlassen des Motors. Das kann ziemlich auf die Nerven schlagen, deshalb rate ich zu mind. 4 A.

Wer auch mal laut hören will und 4 Lautsprecher angeschlossen hat, braucht ein Netzteil, das mind. 10 A liefern kann.

Bernhard


von Bernhard W - am 12.01.2011 21:47
Räusper.
Lacht nicht. Aber was zum Heimbetrieb von Autoradios als Netzteil hervorragend funktioniert sind sämtliche Trafos für Modellbahnen mit Gleichstrom, also eigentlich alle ausser Märklin. Schauen dass die Polarität stimmt und langsam aufdrehen, bis das Ding läuft. So hatte ich schon zu Kinderzeiten die abgelegten Blaupunktradios meines alten Herren zum Laufen gebracht, nachdem die Antennen- und Lautsprecherkabelfrage mit viel Klingeldraht gelöst war... :D

von Noch'n Saarländer - am 12.01.2011 21:47
Wenn man Netzteil und Radio in ein Gehäuse bauen will sollte man drauf achten das das Netzteil störarm ist und gut abgeschirmt ist. Vorallem beim LW/MW Empfang. Ein PC Netzteil wäre da nicht optimal. Und die haben ja auch noch störende Lüfter.

50 kHz Zwischenschritte find ich nicht so wichtig. Denn Radio mit Doppeltuner und Phasen-Diversity können auch auf der exakten Frequenz die Störer ausblenden, und dabei meist sogar noch Stereo empfangen.

von Martyn136 - am 13.01.2011 01:01
Weil noch niemand drauf eingegangen ist noch diese Ergaenzung: Antennenadapter oder Anschlusskabel mit dem benoetigten Autoradiostecker an der einen und herkoemmlichem Koax- oder F-Stecker an der anderen Seite kann man sich nach Bedarf selbst anfertigen. Wenn das Radio in raeumlicher Naehe zu Schaltnetzteilen, Computern usw. betrieben werden soll, dann verwendet man fuer den Anschluss an die Dachantenne moeglichst gut geschirmtes Kabel (mit hohem Schirmungswert) zur Anfertigung des benoetigten Anschlusskabels. Die dabei entstehende Fehlanpassung durch abweichende Impedanzwerte ist eher theoretischer Natur und kann fuer den reinen Empfang ignoriert werden.

Aufpassen sollte man, wenn beabsichtigt wird, Werksradios der Fahrzeughersteller zuhause zu verwenden. Einige geben die Versorgungsspannung fuer den/die Antennenverstaerker ungefragt mit auf die Antennenleitung - und das will man fuer Heimbetrieb keinesfalls haben.

von PowerAM - am 13.01.2011 05:49
Zitat
Bernhard W
12 Volt / 5 Ampere sollte auf jeden Fall ausreichen.
Ich hatte mein Blaupunkt Woodstock DAB 54 mit einem 2A Netzteil betrieben , es funktionierte ohne Probleme.

12...14 V und 5 A genügen, das kann ich bestätigen.

2 A genügt, wenn man nur leise hört. Dreht man (versehentlich) etwas lauter, bricht die Spannung an überlastfesten Netzteilen ein und das Radio bootet neu, wie beim Anlassen des Motors. Das kann ziemlich auf die Nerven schlagen, deshalb rate ich zu mind. 4 A.

Wer auch mal laut hören will und 4 Lautsprecher angeschlossen hat, braucht ein Netzteil, das mind. 10 A liefern kann.



Wie gesagt, bei mir reicht ein 1-Ampere-Netzteil vollkommen aus. Es sind allerdings nur zwei Lautsprecher mit einer Maximalbelastbarkeit von je 15W angeschlossen. Da die Lautsprecher einen hohen Wirkungsgrad besitzen, muss die Lautstärke auch nicht so hoch aufgerissen werden um den Raum vollkommen ausreichend zu beschallen. Ich schätze mal, dass wir nie über ca. 3W Musikleistung je Kanal auf die Boxen geben, aber dann ist es schon richtig laut...

von Channel Master - am 13.01.2011 10:20
Das muss nicht fuer jedes Autoradio ausreichen! Meine Erfahrung ist eher gegenteilig. Waehrend das Blaupunkt Palm Beach C50 Sharx gerade so noch mit einem 1 A-Steckernetzteil bei geringer Zimmerlautstaerke lief haben andere Geraete bei vergleichbarer Lautstaerke bereits einen Strombedarf jenseits von 1,4 ... 1,6 A. Ich hatte ein JVC filtermaessig modifiziert, das bereits bei Stummschaltung sogar 2,2 A verbraten hat. Dabei wurden die Endstufen auch abgegebenes NF-Signal schnell warm und irgendwann ziemlich heiss. Einige Verstaerkerschaltungen machen das ja absichtlich. ;)

Konventionelle Netzteile stecken kurze Lastspitzen meist schadlos weg, bedanken sich bei laengerer Ueberlastung aber mit ihrem Ableben. Schaltnetzteile sind i. d. R. dagegen geschuetzt. Die meisten gehen kurz aus und laufen neu an, das Radio ist dann kurzzeitig stromlos. Einige gehen aber auch ganz aus und muessen vom Netz getrennt werden, damit sie wieder anlaufen.

von PowerAM - am 13.01.2011 11:56
Beim Anschluss von Lautsprechern an Autoradios galt immer die Regel,
die beiden (oder vier) Kabelverbindungen getrennt zu halten.
Dadurch sind angeblich (aktive) Lautsprechersysteme über (3,5mm)-Klinkenstecker
nicht für Autoradios geeignet - natürlich auch Kopfhörer.
Von Philips wurde damals ein ein spezieller Adapter als Lösung angeboten.

von Karl Kaiser - am 13.01.2011 11:56
Zitat
PowerAM
Weil noch niemand drauf eingegangen ist noch diese Ergaenzung: Antennenadapter oder Anschlusskabel mit dem benoetigten Autoradiostecker an der einen und herkoemmlichem Koax- oder F-Stecker an der anderen Seite kann man sich nach Bedarf selbst anfertigen. Wenn das Radio in raeumlicher Naehe zu Schaltnetzteilen, Computern usw. betrieben werden soll, dann verwendet man fuer den Anschluss an die Dachantenne moeglichst gut geschirmtes Kabel (mit hohem Schirmungswert) zur Anfertigung des benoetigten Anschlusskabels. Die dabei entstehende Fehlanpassung durch abweichende Impedanzwerte ist eher theoretischer Natur und kann fuer den reinen Empfang ignoriert werden.

Aufpassen sollte man, wenn beabsichtigt wird, Werksradios der Fahrzeughersteller zuhause zu verwenden. Einige geben die Versorgungsspannung fuer den/die Antennenverstaerker ungefragt mit auf die Antennenleitung - und das will man fuer Heimbetrieb keinesfalls haben.


Also ich betreibe an einem Schaltnetzteil 12V 4,5A zwei Autoradios, aber eins ist immer nur an davon und es funktioniert super. Ein Antennenadapter von KFZ auf 75Ohm hab ich mir selbst gebaut, ebenfalls mit einem Stück Antennenkabel aus einem Schrottfahrzeug vom Verwerter.

Zu der Sache mit der Speisung von Werksradios der Fahrzeughersteller kann ich sagen, dass es bei mir keine Beeinträchtigungen gibt. Ich betreibe ein VW RCD 300 das 12V speist auf der Antennenleitung und den stationären Verstärker stört das nicht, ebenso wenig den Multischalter....

von Kenny S. - am 13.01.2011 13:55
Zitat
PowerAM
Aufpassen sollte man, wenn beabsichtigt wird, Werksradios der Fahrzeughersteller zuhause zu verwenden. Einige geben die Versorgungsspannung fuer den/die Antennenverstaerker ungefragt mit auf die Antennenleitung - und das will man fuer Heimbetrieb keinesfalls haben.
Bei Werksradios benötigt man oft ausserdem auch noch einen CAN Bus Emulator.

von Martyn136 - am 13.01.2011 14:36
@Bernhard W./Channel Master:

Der Weg in das Servicemenü des Bremen MP74 ist folgender:

1. Die RDS-AF-Funktion ausschalten (ist kein Muss, aber sehr hilfreich)
2. Das Radio ausschalten
3. Im ausgeschalteten Zustand die Tasten und (die Programmspeichertaste oben links) gleichzeitig drücken und gedrückt halten. Dabei das Radio einschalten. Die Tasten erst loslassen, wenn das Radio auch wirklich eingeschaltet ist.

Voilà, und schon ist man im Servicemenü, das so aussieht:



Der linke Teil der Anzeige ist der "richtige" Teil.
Ganz oben ist der PI-Code zu sehen. Die mittlere Zeile, beginnend mit "FS", zeigt die Feldstärke als Hexadezimalwert an. Dieser lässt sich mithilfe des Windows-Rechners in einen "normalen" Dezimalwert umrechnen:



Der Wert "FS46" im Bild oben steht demnach für 70dB.

Wer in den Alpen wohnt und sich über bärenstarke, aber total verzerrte Programme ärgert, darf sich gern mit der unteren Zeile beschäftigen. Der Wert "MP" stellt einen noch nicht näher definierten Wert für Multipath, also Mehrwegeempfang dar. Je höher der Wert, desto größer der Störanteil im Signal.

Der rechte Teil der Anzeige zeigt die Aktivitäten des zweiten Tunerteils an. Seine Suchlauf-Aktivitäten beendet man mit einem Druck (es können auch zwei sein) auf die Taste . Damit wird der "Measuring Mode" geändert. Ich kann nur empfehlen, den zweiten Tuner ruhig zu stellen. Die FS-Anzeige des ersten Tuners (linke Seite) wird dann nämlich auch ruhiger und damit brauchbarer. ;)
Die Zeile ganz unten zeigt auf der linken Seite einen Wert für die Qualität in 19 Stufen an. Ich gehe davon aus das es sich um einen Wert für den Signal/Rauschabstand handelt. Der Wert schnellt erst ab einem gewissen Antennensignal in die Höhe.

Ich darf euch abschließend glaubhaft versichern, allein für die Anzeige von Signalstärke und Mehrwegeempfang war der Kaufpreis jeden einzelnen Cent wert.
Für Antennenmodifikationen, -Ausrichtungen oder Versuchen mit Antennenverstärkern ist die dB-Anzeige absolut perfekt. Die Anzeige scheint dermaßen genau zu sein, das einem fast die Spucke wegbleibt.



edit: Bechstaben verwuchselt

von Mc Jack - am 13.01.2011 15:44
Schließe mich den Ausführungen von Kenny S an.
Allerdings habe ich zwei Netzteile á 2 Ampere. Antennenadapter habe ich ebenfalls selbst angefertigt.
Da zwei Antennen vorhanden, kann jedes Radio wahlweise mit der einen oder anderen Antenne verbunden werden.

Hier mal der Turmbau von Babel mir. ;-)

Ganz oben ist das VW Radio. Unten die dazugehörigen Lautsprecher. An den Lautsprechern befinden sich Buchsen, so daß die Fummelei mit den Strippen beim möglichen Abbau (Scannen draussen mit externer Autobatterie) entfällt. Daher habe ich ein weiteres Paar Anschlußkabel angefertigt.
Das andere Radio ist ein Blaupunkt Coloradio DJ 50. Umgerüstet mit schmaleren Filtern (110/110/80). Das VW Radio hat ja Sharx.

von bikerbs - am 13.01.2011 15:59
Danke McJack für die Erklärung!!! :cheers:

Jetzt hab ich es auch auf die Reihe bekommen. Hab glaub früher immer den Fehler gemacht MENU+1 nicht gedrückt zu halten.


Nochmals DANKE

Edit: Mit dieser Funktion sollte man eigentlich immer jemand suchen der das eigene Auto fährt :rp:

von electroSMOG - am 13.01.2011 16:43
@McJack:

Vielen Dank, das werde ich morgen direkt mal am MP76 ausprobieren. :hot:

von Channel Master - am 13.01.2011 19:07
Nicht dafür. Bin auf Deinen Bericht gespannt.

@ElektroSMOG:

Ja, das könnte äußerst hilfreich sein. Speziell S-Kurven können schon mal urplötzlich geradeaus verlaufen...:D

von Mc Jack - am 13.01.2011 19:27
@McJack:

Es ist mir zunächst nich gelungen (am MP76). Meinst Du mit "Tasten erst loslassen, wenn das Gerät an ist" auch den Einschaltknopf oder nur die "1" und "Menü"?

von Channel Master - am 14.01.2011 10:11
Das dürfte m.E. egal sein. Sobald das Display angeht und die ersten Töne zu hören sind, können eigentlich alle Tasten losgelassen werden. Entscheidend ist IMHO nur, das beim Einschalten die Tasten und gedrückt sind. Muss das mal simulieren, vielleicht gibt es tatsächlich einen Haken an der Sache und er fiel mir bislang gar nicht auf...

von Mc Jack - am 14.01.2011 10:26
Ich glaub, man muss die Taste zum einschalten auch fest halten, sondern passiert gar nichts.

von Jassy - am 14.01.2011 10:32
Also bei mir geht es nur mit AUSGESCHALTETER ZÜNDUNG hab ich heute festgestellt. Sobald die Zündung an ist funktioniert es nicht mehr.

Ihr müsst einfach bei ausgeschalteter Zündung "Menü" und 1 gedrückt halten und das Radio einschalten. Dabei die Tasten nicht loslassen.

Edit: Leider funktioniert die Anzeige damit während der Fahrt nicht.

von electroSMOG - am 14.01.2011 17:22
Zitat
electroSMOG
Also bei mir geht es nur mit AUSGESCHALTETER ZÜNDUNG hab ich heute festgestellt. Sobald die Zündung an ist funktioniert es nicht mehr.

Ihr müsst einfach bei ausgeschalteter Zündung "Menü" und 1 gedrückt halten und das Radio einschalten. Dabei die Tasten nicht loslassen.


Danke für den Hinweis. Jetzt funktioniert es. Den Einschaltknopf muss man übrigens nur kurz drücken. Die "1" und "Menü" muss man so lange festhalten, bis der erste Sound aus den Lautsprechern kommt.

Zitat

Edit: Leider funktioniert die Anzeige damit während der Fahrt nicht.


Wenn man aber die "1" und "Menu" festhält und dann den Zündschlüssel dreht, dann geht's auch während der Fahrt. ;) Das Ist allerdings ein Mega-Affengriff, zumindest wenn man das vom Fahrersitz aus macht. ;)

von Channel Master - am 15.01.2011 19:03
Zitat
Channel Master
Wenn man aber die "1" und "Menu" festhält und dann den Zündschlüssel dreht, dann geht's auch während der Fahrt.


Ja funktioniert. Danke für den Tipp!

von electroSMOG - am 16.01.2011 18:45
Ich habe hier noch ein Industrienetzteil aus einem Großrechner rumliegen. Da kommen 5 Volt und +/- 15 Volt raus. Ich habe mir die Schaltung noch nicht genau angesehen, ob man das auch auf 12 Volt drosseln kann. Ein Spannungsstabilisator sollte es aber auch tun.

Falls das Teil jemand zur Versorgung seiner Autoradios braucht, kann er es gerne für lau haben.


von Kay B - am 20.01.2011 00:41
CB-Funkgeräte-Netzteile mit Trafo und so etwa mit 2-3A bei 13,8V Dauerleistung, mindestens, sind nun mal für heimbetriebene Autoradios auch mit am besten, da diese bereits ordentlich HF-entstört sind. Ein nicht entstörtes PC-Schaltnetzteil mit einem hohen Störspektrum ist für ein Rundfunk-Empfangsgerät denkbar ungeeignet.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 20.01.2011 10:13
Zitat
bikerbs
Schließe mich den Ausführungen von Kenny S an.
Allerdings habe ich zwei Netzteile á 2 Ampere. Antennenadapter habe ich ebenfalls selbst angefertigt.
Da zwei Antennen vorhanden, kann jedes Radio wahlweise mit der einen oder anderen Antenne verbunden werden.

Hier mal der Turmbau von Babel mir. ;-)

Ganz oben ist das VW Radio. Unten die dazugehörigen Lautsprecher. An den Lautsprechern befinden sich Buchsen, so daß die Fummelei mit den Strippen beim möglichen Abbau (Scannen draussen mit externer Autobatterie) entfällt. Daher habe ich ein weiteres Paar Anschlußkabel angefertigt.
Das andere Radio ist ein Blaupunkt Coloradio DJ 50. Umgerüstet mit schmaleren Filtern (110/110/80). Das VW Radio hat ja Sharx.


Das Rack von dir ist echt der hammer - Nostalgisch würd ich schon sagen. Schon mal überlegt, Deinen Rechner so zu WLanén das Deine Musik darüber läuft? Ich denke ich hätte voll das problem mit meinem Freund, wenn ich nun den Schrank mit den Handtüchern aus dem bad nehme, um mir so einen (auch wenn er schon wieder richtig irre ist und irgendwas hat!!!) ins Badezimmer zu stellen.. ;)
Liebe Grüße

von Glühwurm - am 20.01.2011 13:55
Habe diese interessante Ausführung gefunden. Ist das eine Blaupunkt-Lösung oder ist das heimgemacht? Der runde gelbe Sticker scheint auf eine professionelle Nutzung hinzudeuten.

http://cgi.ebay.de/DAB-Radio-Blaupunkt-/300515880620?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item45f8246eac

von Dah-di-dah-dit Dah-dah-di-dah - am 22.01.2011 18:36
@ DLR-Fan Sachsen-Anhalt

Zitat

Ein nicht entstörtes PC-Schaltnetzteil mit einem hohen Störspektrum ist für ein Rundfunk-Empfangsgerät denkbar ungeeignet.


Wie gesagt, das ist ein Industrienetzteil. Ich kann jetzt aber nicht sagen, ob das ein Schaltnetzteil ist. Jedenfalls sind joghurtbechergroße Elkos drin. Die dürfte ja ordentlich glätten.


von Kay B - am 22.01.2011 18:42
@Peadbam: Das Teil scheint ein Demonstrator für Händler oder
Messen zu sein. Das Radio in der Kiste ist ein Blaupunkt Hannover 106,
das erste seriengefertigte DAB-Radio von Blaupunkt. DAB+ kann es garantiert nicht.

@Kay B: Ob es ein Schaltnetzteil ist, ist einfach festzustellen:
Ist ein dicker fetter schwerer Trafo mit Eisenkern drin, der auf
die abgegebene Leistung paßt, ist es linear. Da kann es nur
passieren, daß es unterhalb 3 MHz mit 100 Hz knattert, da helfen
4 Keramikkondensatoren mit 100nF über die Gleichrichteranschlüsse
gelötet. Findet sich jedoch im Innern nur ein kleiner Ferrittrafo,
evtl. sogar von hörbarem Pfeifen begleitet, dann ist es ein
Schaltnetzteil und muß möglicherweise entstört werden.
Noch eine Warnung, bei manchen Industrienetzteilen ist die
Sekundärmasse mit der Netzseite verbunden, Netzstecker falschrum
in der Dose und Bumms!


von Nohab - am 22.01.2011 20:21
@ Nohab

Zitat

Ob es ein Schaltnetzteil ist, ist einfach festzustellen:
Ist ein dicker fetter schwerer Trafo mit Eisenkern drin, der auf
die abgegebene Leistung paßt, ist es linear.


Das ist schon klar. :D

Ich kann es im Moment nur nicht sagen, ob es ein lineares Netzteil oder ein Schaltnetzteil ist, weil das Ding verpackt auf dem Dachboden liegt. :D


von Kay B - am 22.01.2011 20:44
@ Glühwurm

Freut mich, wenn Dir mein Rack gefällt. :)

Du schriebst u.a.: Schon mal überlegt, Deinen Rechner so zu WLanén das Deine Musik darüber läuft?
Nein, solche Überlegungen habe ich noch nicht angestellt. Denn die momentane Distanz zwischen Rechner und und Musikanlage ist nicht sehr groß. Für die Hintergrundberieselung während der Zeit am PC reicht mir das so.
Könnte sein, daß sich das bald ändert und da wär's dann schon eine Überlegung wert.

von bikerbs - am 22.01.2011 21:27
Ich möchte mein Autoradio Blaupunkt Bremen RCM 127 in ein Holzgehäuse einbauen. Ein paar Bauteile hierfür habe ich mir heute schon besorgt.

Jetzt stehe ich vor der Frage, ob es ein Problem ist, wenn ich an dieses Autoradio Lautsprecherboxen mit einer Impendanz von 8 Ohm anschließe (Nenn-/Musikbelastbarkeit: 30/50 Watt), obwohl in der Einbauanleitung des Blaupunkt beim Lautsprecheranschluss "4 AL (4 Ohm/35 W) steht. Beissen sich die unterschiedlichen Ohm-Angaben?

Die PC-Lautsprecher Hama I340, die ebenfalls im Keller rumstehen, da sie nicht mehr benötigt werden, kann ich für diesen Zweck vermutlich ohnehin vergessen.

von DX-Fritz - am 13.03.2017 21:21
Hallo,
die 8 Ohm Lautsprecher sind überhaupt kein Problem, kannst du anschließen. Da die Impedanz eine frequenzabhängige Größe ist, handelt es sich bei dem angegebenen Wert (4 Ohm/8 Ohm) sowieso immer nur um einen groben Mittelwert.

Die Hama-Lautsprecher sind aktive Lautsprecher (mit integriertem Verstärker), die sind ungeeignet. Bei einem Neupreis von 30 Euro kannst du die Dinger vermutlich sowieso in die Tonne kloppen, was den Klang angeht.

von ScheichManfred - am 13.03.2017 21:37
Zitat
ScheichManfred
Hallo,
die 8 Ohm Lautsprecher sind überhaupt kein Problem, kannst du anschließen. Da die Impedanz eine frequenzabhängige Größe ist, handelt es sich bei dem angegebenen Wert (4 Ohm/8 Ohm) sowieso immer nur um einen groben Mittelwert.


Danke, das ist eine sehr erfreuliche Nachricht! Dann brauche ich wenigstens keine Lautsprecher oder Boxen dazukaufen.

von DX-Fritz - am 14.03.2017 09:43
Wie geht ihr eigentlich mit der Fehlanpassung von 75Ohm (Hausanlage) zu 50 Ohm bzw. 150Ohm um?

Ich hatte schon KFZ, da brachte der (unangepasste) Adapterstecker von 150Ohm groß auf 50 Ohm klein deutliche Verschlechterungen im Empfang mit sich. Das Radio hatte nervige Aussetzer im Empfang, weil das RDS auf Grund der geringen Empfangsfeldstärke immer auch einen anderen Sender wechseln wollte. Das originale Radio mit großem Antennenstecker spielte einwandfrei.

Wohlgemerkt hatte das KFZ noch eine ausgewachsene Teleskopantenne, also nix mit Stummel- oder gar aktiver Antenne

Wolfgang

von Wolfgang R - am 14.03.2017 09:49
Bei der Antenne am Auto versuche ich immer das ich einen 75cm Stab montieren kann.
Von diesen Kurzen "UHF Aktiv Zäpfchen" halte ich eh nicht viel.
Ich will ja schließlich guten Empfang im Auto und da ist die gesamtoptik nebensache.

von _Yoshi_ - am 14.03.2017 11:02
Zitat
Wolfgang R
Wie geht ihr eigentlich mit der Fehlanpassung von 75Ohm (Hausanlage) zu 50 Ohm bzw. 150Ohm um?
Wolfgang

War das alte Radio vielleicht mit aktiver Antenne unterwegs? Vielleicht fehlte sowas? In 90% war das immer des Problems Lösung beim Wechsel des Radios. Trotzdem blieb der Empfang immer hinter Werksradios zurück.
Zitat
Wolfgang R
Wohlgemerkt hatte das KFZ noch eine ausgewachsene Teleskopantenne, also nix mit Stummel- oder gar aktiver Antenne
Wolfgang

Gelesen.

von pomnitz26 - am 14.03.2017 13:28
@_Yoshi_

Ja da bin ich der gleichen Meinung wie du.. Allerdings bin ich zb. bei meinen derzeitigen Mercedes W 202 ( C Klasse Kombi BJ 97 ) trotzdem erstaunt wie gut die Heckscheibenantenne in Verbindung mit dem Kenwood KDC-BT 73 DAB auf UKW empfängt..
Vor dem Kombi hatte ich einen W 201 ( Mercedes 190 E ) gefahren welcher eine klassische 75 cm Stabantenne hatte welche vom Empfang auch nicht besser war.. Das Kenwoodradio hatte ich im W 201 übrigens auch schon in Betrieb ;)

von DaPickniker - am 14.03.2017 17:34
150 Ohm Wellenwiderstand hatte vor allem die Koax-Leitung. Das war ein (eher schlechter) Kompromiss zwischen der niederohmigen Fußpunktimpedanz bei UKW und der hochohmigen Impedanz bei Mittelwelle.

Der Vorkreis des UKW-Empfangsteils war dann auch auf ca. 150 Ohm abgeglichen (Maximum). Die Verstimmung ist in der Regel aber unkritisch.

Der Mittelwelleneingang war ohnehin hochohmiger.

Prinzipiell finde ich ein Autoradio zuhause eine gute Idee. Autoradios müssen mit widrigen Empfangsbedingungen zurecht kommen, die Empfangsteile sind oft recht gut.

Die Lautsprecherimpedanz (4 Ohm) ist der Mindestwert. Bei Lautsprechern mit höherer Impedanz ist nur die maximale Ausgangsleistung etwas geringer. Bei wesentlich niedrigerer Impedanz der Lautsprecher kann dagegen zu hoher Ausgangsstrom fließen und die Endstufe wird zu heiß oder schaltet sicherheitshalber ab.

von Bernhard W - am 14.03.2017 20:50
Bei Autoradios hat sich in der Entwicklung der Tunertechnik auf UKW die letzten 10 Jahre nochmal extrem etwas getan. Wenn ich mitbekomme, was aktuelle Werks-Geräte z.B. bei VW und Skoda für eine enorme Trennschärfe und Empfangsleistung besitzen, wird wohl ein normaler UKW-Tuner oder Taschenradio nicht mal annährend nur an diese Empfangsergebnisse heranreichen. Auch der legendäre Onkyotuner mit Dynas, den es früher mal gab, muss sich wohl bei solchen guten (VW)-Geräten geschlagen geben.
Ist so ein aktuelles VW-Radio eigentlich ohne Fahrzeug lokal zu Hause betreibbar, geht das ohne Fahrzeug überhaupt an?

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 16.03.2017 08:40
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