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das 35cm Band

Startbeitrag von peeraxel am 15.01.2011 11:40

Es gibt einen Bereich, der sich mal zu scannen lohnt. Zwischen 855 und 870 MHz haben holländische Piraten eine Spielwiese gefunden. Das entspricht E69 (jetzt auch mit LTE) und etwas drüber- dort senden u.a. Funkkopfhörer. Die Stationen benutzen Leistungen von einigen 100W Richtantennen und Wideband-FM, so dass ERP-Leistungen bis zu 100 KW entstehen. Das ist also so viel, wie die stärksten analogen TV-Sender einst für ihre Tonträger einsetzten. Es soll auch schon mindestens einen Piraten im Ostfriesischen geben. Aktuell ist das Band hier leer - kommt ja auch auf die Antennenrichtung an. Aber ich bin gespannt auf den nächsten Tropo.

Antworten:

Hört sich interessant an.
Ich werde das Band mal mit ein Funkscanner in W-FM Modus beobachten.

von _Yoshi_ - am 15.01.2011 12:04
Hi,

ich hätte mal Interesse an diesem Band.
Wäre mal was neues.
Habt ihr auf dem 35 cm. Band schon was empfangen?

Gruß Carsten



von lumpi_sunny - am 28.07.2011 23:58
Keine Empfaenge in 16348 und 14797.

von PowerAM - am 29.07.2011 04:59
Zitat
peeraxel
einigen 100W, Richtantennen und Wideband-FM, so dass ERP-Leistungen bis zu 100 KW entstehen.


Also nehmen wir 500 Watt (wenn die denn wirklich soviel am HF-Ausgang haben):

500 W nach 100 000 W entsprechen einem Leistungsfaktor 200 sind rund 22 dB. Das braucht eine ordentliche Richtantenne :-) . Dann wäre aber die Horizontal-Keule so scharf, dass man links und rechts davon bald nichts mehr hört. Wenn es eine Vertikal-Keule ist, dann würde mich ein Foto dieses gestockten Systems brennend interessieren ;-) . Wideband-FM trägt NICHTS zu einer Leistungserhöhung bei (schränkt aus andern Gründen die Reichweite eher etwas ein), es bezeichnet lediglich den Frequenz-Hub.

Daher: Man wird nur relativ nahe etwas hören. :-(

von audion - am 29.07.2011 07:11
Habe diesen alten Thread mal wieder ausgegraben, weil mir heute etwas berichtet wurde. Anscheinend soll in NL ein Teil der ehemaligen 35 cm "Szene" jetzt auf dem leeren ehemaligen TV-Band I aktiv sein, nachdem 35 cm ja mit LTE belegt wurde. Weiß jemand mehr darüber?

von Zintus - am 08.02.2017 12:26
Mit dem SDR konnte ich im 35cm Band noch nichts hören oder sehen.

Das mit dem Band I hört sich interessant an.
Was für Betriebsarten werden überhaupt durchgeführt?
Audio oder auch Video (TV)?

von _Yoshi_ - am 08.02.2017 16:31
WFM-Audio, so wie auf 3 Meter.

Davon dass Band I genutzt werden soll habe ich noch nicht gehört, wohl aber (sehr selten) 4 Meter, also das ehemalige BOS-Band bzw. davon dann das Unterband.

von WiehengeBIERge - am 08.02.2017 18:15
Das Band liegt eh so gut wie Brach bei normalbedingungen.
Ich konnte dort bisher noch nichts Empfangen bis auf den Rest 4m BOS und eben einige Babyfones auf 40MHz.
Hin und wieder auch mal die Träger von Funkfernsteuerungen.

von _Yoshi_ - am 08.02.2017 19:03
Zitat
WiehengeBIERge
WFM-Audio, so wie auf 3 Meter.

Davon dass Band I genutzt werden soll habe ich noch nicht gehört, wohl aber (sehr selten) 4 Meter, also das ehemalige BOS-Band bzw. davon dann das Unterband.


Ja, das ist ja benachbart. Möglicherweise schwirren die irgendwo in den paar MHz Niemandsland zwischen BOS Unterband und TV-Kanal 4 herum. Mein Kollege wusste aber auch nichts Genaues. Ist ja eigentlich schon fast ein Wunder, dass das schöne Band schon so lange brachliegt. Vielleicht sollte ich mal eine Moxon-Antenne bauen für den Bereich.

von Zintus - am 08.02.2017 19:11
Intressant wäre wenn z.b. auf E4 Analog TV gesendet werden würde.

von _Yoshi_ - am 08.02.2017 19:18
Man darf sich diese "Funkamateur"-Piraten aber eh nicht so vorstellen wie die Musikpiraten auf 3 Meter. Das hat beides quasi überhaupt nichts miteinander zu tun außer dass beids verboten ist ;-). Es ist viel weniger Betrieb und Vorzugsweise auch eher an Wochenenden.
Vor 15 Jahren befanden sich diese Stationen noch im 60 cm Band. Damals habe ich da auch tatsächlich mal was gehört, aber nicht hier zu Hause, sondern in Almelo. Ging mit einem 08-15-Scanner und Teleskopstab aber auch nur bis zur nächsten Stadt...

von WiehengeBIERge - am 08.02.2017 19:24
Ich habe schon in den neunziger Jahren manchmal Stationen auf 35 cm gehört. Anfang der Neunziger waren schon viele von 60 cm auf 35 cm abgewandert. Ich glaube, dass mir mal ein holländischer Pirat sagte, dass die 60/35 cm-Aktivitäten ihren Ursprung in den unbemannten UKW-Piratensendern hatten, die auf diesen Bändern ihre Modulation zugeführt bekamen. Irgendwann in den Siebzigern und Achtzigern. Möglicherweise waren damals die Peiler der (damaligen) PTT noch nicht für diese Frequenzen ausgerüstet? 1991 war ich mal bei jemandem in der Provinz Groningen im Studio, der mir seinen "alten" 60 cm- Sender zeigte und seinen "neuen" 35 cm-Sender.

von Zintus - am 08.02.2017 19:37
70 Mhz ist ein in NL und UK rege und gern genutztes Amateurfunkband. In Deutschland wegen Bahn- und Rangierfunk / BOS noch nicht zugelassen :heul:

Aber nutzen die Audio im Band I oder komplettes analoges TV Signal ?

von Frankfurt - am 08.02.2017 20:17
Zitat
WiehengeBIERge
Man darf sich diese "Funkamateur"-Piraten aber eh nicht so vorstellen wie die Musikpiraten auf 3 Meter. Das hat beides quasi überhaupt nichts miteinander zu tun außer dass beids verboten ist ;-).


Vor allem hat das überhaupt nichts mit Amateurfunk zu tun.

von DH0GHU - am 08.02.2017 23:27
Ich habe, wie gesagt, auf 70 MHz und/oder dem Band I noch keine derartigen Signale gehört. Auf 60/35 cm wurde/wird breitbandiges FM gemacht, genau wie auf dem UKW-Rundfunkband (Band II), meist auch in Stereo. Es wundert mich eigentlich, dass die dort nie analoges Fernsehen ausgesendet haben.

von Zintus - am 09.02.2017 06:24
@Zintus: Irgendwann vor vielen Jahren habe ich aber gelesen, dass Piraten nach Sendeschluß der NOS TV gesendet hatten, und dabei sogar Kabelkopfstationen "gekapert" haben?

von DH0GHU - am 09.02.2017 08:15
Zitat
DH0GHU
@Zintus: Irgendwann vor vielen Jahren habe ich aber gelesen, dass Piraten nach Sendeschluß der NOS TV gesendet hatten, und dabei sogar Kabelkopfstationen "gekapert" haben?


Ja, da gibt es sogar Video ins Youtube. Ist in der Schweiz auch passiert.

Man sendet in der Nähe der Kabelkopfstation nach Sendeschluss auf der gleichen Frequenz - und schon ist man im Kabel.

Es wurden sogar schon Satellitenuplinks gekapert. Alles möglich.

Wolfgang

von Wolfgang R - am 09.02.2017 08:41
Stimmt. Die hat man bei uns damals nach Sendeschluss von NL 1 Smilde auf VHF Kanal 6 empfangen. Ich weiß nicht ob die auch im Band 1, z.B. nach Sendeschluss auf K 4 Ijsselstein (Lopik) aktiv waren.

von Zintus - am 09.02.2017 14:35
Zitat
Zintus
Ich habe schon in den neunziger Jahren manchmal Stationen auf 35 cm gehört. Anfang der Neunziger waren schon viele von 60 cm auf 35 cm abgewandert. Ich glaube, dass mir mal ein holländischer Pirat sagte, dass die 60/35 cm-Aktivitäten ihren Ursprung in den unbemannten UKW-Piratensendern hatten, die auf diesen Bändern ihre Modulation zugeführt bekamen. Irgendwann in den Siebzigern und Achtzigern. Möglicherweise waren damals die Peiler der (damaligen) PTT noch nicht für diese Frequenzen ausgerüstet? 1991 war ich mal bei jemandem in der Provinz Groningen im Studio, der mir seinen "alten" 60 cm- Sender zeigte und seinen "neuen" 35 cm-Sender.


Also so ne art Studiolink.
Da wird wie in Italien üblich vom Studio (sagen wir mal 65MHz) ein Signal zu ein UKW Sender (z.b. 102,1MHz) zur Modulationsspeisung gesendet.
Manche Links sind komplett in Stereo und RDS.

Laufen auf diesen Frequenzen auch QSOs?

von _Yoshi_ - am 09.02.2017 20:25
Auf Rhodos wurden auch mehrere dieser 900 Mhz Links verwendet-das war dort vor der GSM Einführung noch 1991 so.
In Deutschland gab es z.B. auch viele TV-Umsetzerübernahmen nach Sendeschluss-aber leitder die Zuschauerzahl nur auf ein Tal beschränkt :drink:

von Frankfurt - am 10.02.2017 07:29
900 MHz-Links waren auch in Italien als Feeder recht verbreitet, bevor GSM sich richtig ausbreitete (also so um 1993 gab es noch viele 900 MHz-Links, um 930-950 MHz).

von dxbruelhart - am 10.02.2017 08:36
Die ganzen "Out Of Band"-Piraten sind QSO-Stationen und keine Musikabspielstationen wie die auf 3 Meter. Daher ja mein Begriff "Funkamateur"-Piraten weiter oben. Und wer Anführungszeichen richtig lesen und deuten kann wird das auch verstanden haben.

von WiehengeBIERge - am 10.02.2017 17:00
Es gab einen legalen CB-Funk in Großbritannien und der Schweiz auf 934 MHz. In den USA ist Amateurfunk im Bereich 902 ... 928 MHz zugelassen. Informationen über andere Aktivitäten findet man auf www.934mhz.com

von hegi_ms - am 10.02.2017 23:18
Hallo,

Ich bin von ursprung ein Grenzbewohner (Limburg-NRW) aber wohne jetzt in Ost-Brabant.
Ich kann schon was zu diesem Thema sagen.

Ich kann seit kurzem einige 35 cm (865 - 875) Stationen empfangen dank eine selbsgebastelte 19 el. Yagi. Die ist doch schon mal mehr als 2 Meter lang.
Sie sind vor allem im Westen und Nordens NL aktiv. Aber mann kann auch einige Stationen aus Brabant empfangen. Dan mussen die aber wohl nach Ost ausstrahlen für euch, das passiert weniger.

Mann benutzt oft 28-el Antennen oder die sogenannten "Cellwaves".
Am meisten sind die zwichen 865 - 868 und dan 870 und höher > aktiv.
Die Sendeleistungen liegen oft im mehrere 100-en Bereich.
Meistens Abends und am WE aktiv.
Einen "amateur" kenn ich sogar. :xcool: Der ist oft im südosten onair. Darum hab ich schon öfter mal was gehört.

Der empfang auf diesem Band ist sehr wechselhaft. Viel Fading. Manche spielen Musik, aber meistens nur DX.
Es lohnt such mit SDR-stick z.b. mal rein zou hören, aber man bracht eine gut zugespitzte Antenne, aber mit eine zu kaufen "China-Antenne" geht es aber auch schon!

Gerne hör ich hier mal was ihr denn so empfängt noch auf 35 cm.
Schade das es in Deutschland da kaum was gibt. Nichts.

Gruss

von Grenzländer - am 13.11.2017 00:06
In dem Zusammenhang kann auch das 863MHz Band von Interesse sein.
Da sind zwar viele Funkkopfhörer zu finden aber ich denke das da auch einige umgebaut als Studiolink oder gar mit mehr Leistung direkt genutzt werden.

von _Yoshi_ - am 13.11.2017 05:14
Stören die bei den Leistungen nicht auch in Deutschland entsprechende ISM-Anwendungen wie Alarmanlagen, etc ? Denke der Bereich ist europäisch harmonisiert-na dann viel Spass mit den Alarmanlagen :D

von Frankfurt - am 13.11.2017 07:51
Die Alarmanlagen liegen zwichen 868 und 870.
Das Gebiet wird sorgfältig freigehalten.

von Grenzländer - am 13.11.2017 08:02
Mache sind ja auch umgebaut.
Aber mann benutzt auch alte ATF3- Autotelefon Anlagen.

Und dan einen Converter vor dem Tuner.

Heut mal wieder reinhören

von Grenzländer - am 13.11.2017 17:20
Diese alten Niederländischen ATF3 Autotelefone hatten mit unseren Schnurlos Telefone nach dem CT+1 Standard eins gemeinsam.
Die sendeten total unverschlüsselt Analog in N-FM.

Die schnurlos Telefone Arbeiteten bei 930MHz.
Mit ein normalen Funkscanner konnte man die Telefongespräche sehr leicht mithören.
Einige Telefone hatten eine Simple Sprachinvertierung (wie das Ehemalige C-Netz).
Mit einen Decoder war ein Mithören auch problemlos möglich.

von _Yoshi_ - am 13.11.2017 19:23
Da ist wieder eine Station

von Grenzländer - am 13.11.2017 20:54
Ich habe heute mal als Beifahrer meinen Funkkopfhörer mitgenommen (abends um ca. 20 Uhr) und getestet was so rein geht in diesem Frequenzbereich. Außerhalb von bewohnten Gebieten ist gar nichts empfangbar, nur rauschen. In ungefähr der Hälfte der Dörfer, durch die ich gefahren bin, habe ich ein Signal empfangen.Es wurde aber immer ein TV-Ton (wahrscheinlich über Funkkopfhörer) übertragen (z. B. Tagesschau). Einmal wurde sogar ein kleineres Dorf (Einwohner ca. 250) durch ein Signal (Ortsschild Anfang bis Ortsschild Ende) komplett versorgt. In den Städten kam mindestens immer einmal ein Signal an, manchmal auch mehrere hintereinander, aber dass ich mal gleichzeitig zwei Signale empfangen habe, kam nie vor. Hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht.

von 101,4 - am 16.11.2017 21:15
Mit welchen (preiswerten) Geräten kann man Funkkopfhörersignale empfangen?

von Wellenjaeger - am 16.11.2017 22:50
Mit Funkkopfhörern.:gruebel:

von Karl Ranseyer - am 16.11.2017 23:16
Zitat
Wellenjaeger
Mit welchen (preiswerten) Geräten kann man Funkkopfhörersignale empfangen?


Mit jedem anständigen Handscanner; da es nicht mehr allzuviele analoge Dienste gibt, werden die auf dem Gebrauchtmarkt oft günstig angeboten. Man achte auf einen durchgehenden Frequenzbereich.

von dxbruelhart - am 17.11.2017 04:54
Ich hatte mir bei Ebay einen Passenden Funkkopfhörer mit Stufenloser Abstimmung gekauft.
Die Empfängerplatine hab ich mit Antennenbuchse (BNC) sowie einigen Modifikationen in ein Anderes Gehäuse gebaut.

Die Schaltung ist ähnlich wie ein UKW Rundfunkempfänger aufgebaut.
Nur das der eigentliche Tuner in ein Weißblechgehäuse sitzt.
Auf der Empfängerplatine ist ein Sony IC nebst normaler SFE10,7MHz Filter.(280KHz)
Diesen hab ich für meinen Zweck auf 150KHz ausgetauscht.
In diesem IC ist ein normaler Stereo Decoder wie der auch bei UKW Radios verwendet wird.
Bei den Funkkopfhörer werden je nach Hersteller unterschiedliche Pilottöne verwendet.
Standard ist 19KHz und einige nutzen 25KHz.(z.b. Vivanco)
Dazu hab ich einen Umschalter mit eingebaut so das ich zwischen diesen 2 umschalten kann.
Neben bei wirkt der Schalter auch als Stereo/Mono Umschalter.

Mit diesen Empfänger konnte ich an einer Externen Antenne schon einiges empfangen.

von _Yoshi_ - am 17.11.2017 05:11
Ich nutze einen Vivanco FMH 6050

von 101,4 - am 17.11.2017 06:03
Ja richtig der Empfänger im Vivanco 6050 Funkkopfhörer ist recht brauchbar.
Wenn man dem eine gescheite Antenne Spendiert und den Keramikfilter tauscht dann geht da einiges.

Zum Thema Funkkopfhörer gibt es einen alten Beitrag.
Aber da dann zuletzt nur noch nutzloses geschrieben wurde hab ich da nichts mehr dazu geschrieben.

http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?13738,370848,page=1

von _Yoshi_ - am 17.11.2017 16:54
Mittlerweile gibt es allerdings das Problem dass der Frequenzbereich 863 bis 864 MHz direkt neben dem LTE 800 Uplink Frequenzbereich liegt u. bereits ein einfaches Smartphone für Störungen bei der Übertragung beim drahtlosen Kopfhörer sorgen kann.
Verantwortlich sind da die sog. Ausserbandstöraussendungen bei LTE.

Die meisten Leute dürften mittlerweile zu Systemen mit drahtlosen Kopfhörern gewechselt haben welche digital im 2,4 GHz Band übertragen.
Eine digitale Übertragung wäre zwar auch eine Lösung für das 863 MHz Band, aber in diesem Band ist leider eine Übertragung eines Audiosignals nur in analoger(!) Form erlaubt.
Bei digitalen Übertragungssystemen ist eine Korrektur von Übertragungsfehlern möglich, bei analogen Übertragungssystemen jedoch nicht.

von Winnie2 - am 17.11.2017 18:21
In der Drahtlos Kopfhörertechnik hat sich Bluetooth als Digitales Medium durchgesetzt.
Und Bluetooth ist ein geschlossenes System was nur mit jeweils 1 gekoppelten Gerät funktioniert.
Reichweitensteigerung geht recht einfach wenn man 2,4GHz W-Lan Antennen einsetzt.

von _Yoshi_ - am 17.11.2017 18:32
Zitat
_Yoshi_
Und Bluetooth ist ein geschlossenes System was nur mit jeweils 1 gekoppelten Gerät funktioniert.

Ähm. Nö. Das ist softwareabhängig. Theoretisch lassen sich bei Bluetooth bis zu 7 Empfangsgeräte (Slaves) an ein Sendegerät (Master) koppeln, sprich pairen.
Das wird in der Realität allerdings von kaum irgendeinem Hersteller unterstützt.

Zitat
_Yoshi_
Reichweitensteigerung geht recht einfach wenn man 2,4GHz W-Lan Antennen einsetzt.

Funktioniert im Prinzip, ist allerdings offiziell nicht erlaubt bei Bluetooth die Sendeleistung per Antennenmodifikation zu erhöhen.

von Winnie2 - am 17.11.2017 19:41
Trotzdem bleibt Bluetooth ein geschlossenes System.
Es sei es gibt Sicherheitslücken wo man den Funk Datenverkehr mitlesen kann und z.b. die gestreamte Musik mithören kann ohne das man erst Pairen muss.

Teilweise braucht man bei Bluetooth höhere Sendeleistung um 2 - 3 Räume zu überwinden.
Daher sind Antennenmodifikationen in solchen fällen erforderlich.

Wobei ich hab damals auch so manchen Videosender mit einer 2,4GHz Richtantenne modifiziert.
Aber heute würde man mit so was das eigene W-Lan lahmlegen.

Aber wir sind jetzt ganz schön Offtopic.

von _Yoshi_ - am 17.11.2017 20:36
Zitat
_Yoshi_
Trotzdem bleibt Bluetooth ein geschlossenes System.


Richtig.

Zitat
_Yoshi_
Es sei es gibt Sicherheitslücken wo man den Funk Datenverkehr mitlesen kann und z.b. die gestreamte Musik mithören kann ohne das man erst Pairen muss.


Eine Verschlüsselung ist bei Audiostreaming über Bluetooth - meines Wissens nach nicht vorgesehen - aber der Empfänger muss das Muster der Kanalsprünge kennen.
Bluetooth wechselt sehr schnell die Übertragungsfrequenz. Ist dem Empfänger das Sprungmuster nicht bekannt dann bringt das nicht viel.
Dann bräuchte man ein Empfangsgerät welches alle Bluetooth Kanäle gleichzeitig empfängt um den übertragenen Stream rekonstruieren zu können.

Zitat
_Yoshi_
Teilweise braucht man bei Bluetooth höhere Sendeleistung um 2 - 3 Räume zu überwinden.
Daher sind Antennenmodifikationen in solchen fällen erforderlich.


Oder man achtet beim Kauf gleich auf ein Gerät mit der höchsten zulässigen Sendeleistung. Es gibt unterschiedliche 3 verschiedene Niveaus bei der Sendeleistung.
Ohne die Geräte aufzumachen kann man keine Antennen modifizieren. Bei Bluetoothgeräten befinden sich die Antennen immer in den Gehäusen.

Ansonsten empfehle ich dir dich nicht vom Funkmessdienst der BNetzA erwischen zu lassen... Durch zu hohe Sendeleistung verlieren die Geräte ihre Zulassung.

von Winnie2 - am 17.11.2017 21:37
Heute ist etwas tropo auf dem Band

von Grenzländer - am 17.11.2017 22:02
Heute abend sind wieder einige Piraten aktiv

von Grenzländer - am 17.11.2017 23:09
Sehr Preiswert ist ein SDR-stick

von Grenzländer - am 17.11.2017 23:13
Zitat
Winnie2
Zitat
_Yoshi_
Trotzdem bleibt Bluetooth ein geschlossenes System.


Richtig.

Oder man achtet beim Kauf gleich auf ein Gerät mit der höchsten zulässigen Sendeleistung. Es gibt unterschiedliche 3 verschiedene Niveaus bei der Sendeleistung.
Ohne die Geräte aufzumachen kann man keine Antennen modifizieren. Bei Bluetoothgeräten befinden sich die Antennen immer in den Gehäusen.

Ansonsten empfehle ich dir dich nicht vom Funkmessdienst der BNetzA erwischen zu lassen... Durch zu hohe Sendeleistung verlieren die Geräte ihre Zulassung.


Man muss es ja nicht maßlos übertreiben mit der Antenne, aber so ein 3db Rundstrahler reicht dafür locker aus und fällt auch nicht weiter auf.
Aber generell ist das 2,4GHz Band eh stark durch ISM gestört.

von _Yoshi_ - am 18.11.2017 09:40
Mittlerweile wird das 2,4 GHz Band v.a. durch WLAN genutzt.

von Winnie2 - am 18.11.2017 11:02
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