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[TV] Nagelneue VHF Band I Antenne von Wisi bei eBay

Startbeitrag von Optimierer am 03.02.2011 16:29

Für alle TV-DXer, die Interesse haben (habe ich beim Suchen nach terr. Antennen soeben entdeckt):

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=360340366745&ssPageName=STRK:MEWAX:IT

Die Auktion stammt nicht von mir und ich werde auch nicht mitbieten.

Gruß Torsten.

Antworten:

Wenn ich mal so über das flache Land fahre dann kann ich da noch so einige VHF Band I Antennen auf den Dächern sehen. Die wurden mal gebraucht, aber diese wurden halt nach der Einstellung des TV-Senders noch nicht vom Dach montiert. Das betrifft recht viele Hausbesitzer die ländlich wohnen habe ich so festgestellt. Nur um die Antenne zu demontieren steigt da niemand auf das Dach.
Ich habe auch noch jemand in meiner Verwandtschaft der hat noch eine gebrauchte Band I Antenne, nur müsste die halt jemand vom Dach herunterschrauben.
Besteht da genügend Nachfrage dass es sich lohnen würde eine gebrauchte noch funktionsfähige Antenne für VHF I auf dem Markt anzubieten? Für 5 ¤ steige ich da nämlich nicht aufs Dach und schraube das Teil herunter, obwohl ich das sehr wahrscheinlich dürfte da diese nicht mehr gebraucht wird.

von Winnie2 - am 03.02.2011 17:25
In meiner alten Wohngegend im östlichen Schwarzwald hängen auch noch hunderte VHF-I Antennen für den ehemaligen E4 vom Raichberg, vor allem im Landkreis Rottweil. ;)

Da ich im Sommer sehr aktiv bin, was DX auf VHF-I betrifft, würde es sich wohl noch lohnen eine aufs Dach zu stellen, wenn der Vermieter mitmacht. :)

von DX-Matze - am 03.02.2011 18:10
Eine Monokanalantenne macht fürs DXen nicht viel Sinn und 26 EUR für den Versand sind ebenfalls arg happig. Ein Schnäppchen ist das nicht...

von Frequenzfieber - am 04.02.2011 07:19
Mehrelementantennen sind im Band I traditionell nur fuer einen Kanal. Das liegt daran, dass die Antennenabmessungen sich bereits fuer den Nachbarkanal massiv unterscheiden und das prozentual eine grosse Aenderung an der Antenne erfordert. Selbst einfache Dipole im Band I sind ueblicherweise nur fuer einen Kanal angegeben, funktionieren aber trotzdem einigermassen, wenn sie fuer die Bandmitte ausgelegt sind.

Fuer Sporadic-E ist uebrigens der Antennengewinn eher nebensaechlich. Signale liegen dann meist in ausreichender Staerke vor, man muss nur eben das gesamte Band abdecken koennen. Die Vorteile mehrelementiger Antennen liegen im Band I daher eher im besseren Vor-/Rueckverhaeltnis und in der dann ueberhaupt erst fuehlbaren Richtwirkung. Mit mehrelementigen Antennen versuchte man dann aber frueher eher ein Signal unter normalen Bedingungen ueber weitere Entfernungen reflexionsfrei heranzuholen. Um nennenswerten Gewinn aus einer Band I-Antenne zu holen muss diese unverhaeltnismaessig gross werden. Abgesehen von der dabei entstehenden Windlast und dem auf die Mastanlage wirkenden Biegemoment ist sowas auch nur mit grossem Aufwand langzeitstabil und haltbar hinzukriegen. Und die Antenne wird mit zunehmender Elementanzahl deutlich schmalbandiger - im Normalfall ist das das eine knallharte Einkanalantenne mit kaum noch Gewinn auf dem/n Nachbarkanaelen.

von PowerAM - am 04.02.2011 08:10
Ein "Haustür zu Haustür" Versand ist immer teurer. Der Käufer bezahlt da nämlich mit den Versandkosten die Bequemlichkeit des Verkäufers nicht auf die Post laufen zu müssen gleich noch mit. Und dann auch noch Hermes... :rolleyes:

Wir haben hier auf dem Dach auch noch eine Band-I Antenne. Die war damals für die Göttelborner Höhe Kanal 2. Sobald es wieder etwas wärmer und vor allem trockener ist gehts aufs Dach und dann kommt der ganze Antennenwald da runter.

von Spacelab - am 04.02.2011 08:21
Im Sommer bin ich mit den Indoor-Ergebnissen eigentlich recht zufrieden, ich würde halt vor allem bei Meteor Scatter gerne etwas mehr rausholen, sollte ich zu einer Breitbandantenne fürs Band I greifen?

von DX-Matze - am 04.02.2011 11:33
@ PowerAM:

Sehr schöner Beitrag! Danke! :spos:

von Frequenzfieber - am 04.02.2011 13:50
Hallo,
Sich solch eine Monsterantenne auf das Dach stellen, dazu bei dem Sturm, der heute über Norddeutschland fegt.
Aber ich hatte mir selber mal eine 3-Elemente Band I Antenne speziell für Kanal 4 (Ochsenkopf) gebaut. Mit Erfolg hatte ich dann das Erste mit BR-Regionalteil in Leipzig empfangen können.
Doch leider hatte mir mehrere Stürme das Monsterteil zerstört.
Ich habe dann den übrig gebliebenen Faltdipol horizontal zum Empfang von sporadischen ÜR genutzt und u.a. Spanien, damal. Sowjetunion, Norwergen usw empfangen.
Die Alustäbe des Reflektors u. Direktors wurden in kurze Stücke zerteilt und im Garten als Pflanzstäbe genutzt.

von schnappdidudeldey - am 05.02.2011 09:44
Och wenn die Antenne eine gute Qualität hat, stabil aufgebaut und entsprechend am Mast befestigt ist hält sie auch so manchen Sturm aus. Die Kanal 2 Antenne ist die bei uns auf dem Dach ist, ist auch so ein Monster. Aber als ein Sturm mal das halbe Dach abgedeckt hat, hat das der Monsterantenne nix ausgemacht. Das Teil hängt heute noch am Mast als sei nichts gewesen.

von Spacelab - am 05.02.2011 10:40
Ich habe eine Reichweitenkarte des damaligen E4 Ochsenkopf, die Leipzig als Empfangsgebiet noch einschließt. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass es nicht so ganz einfach im Stadtgebiet war.
Insofern ist der seinerzeitige Erfolg von.schnappdidudeldey bemerkenswert.
Sporadic E war ein beträchtliches Problem, auch in meiner Heimat in der Nordost-Uckermark, wo zwar fast alle Antennen auf Fernempfang von Berlin gerichtet waren, aber der nicht so weite Sender Helpterberg auf E3 sogar über viele Jahre guten Empfang mit Unter-Dach-Antennen ermöglichte.
Als meine Kenntnisse als Teenager so weit vorangeschritten waren, dass ich selbst die Regie über die Antennen im Haushalt übernehmen konnte, kam daher diese Antenne weg. Es wäre unökonomisch gewesen, sie weiterhin einzubinden. Gerade im Sommer ereignete sich sehr oft Sporadic E - wenn ich mich richtig erinnere, speziell aus Spanien und Italien.

von hetietz - am 05.02.2011 15:16
Hallo,

Auch ich habe schon einige Jahre eine 4 Elemente Kanal 2 Antenne von Hirschmann im Mast: es bewegen sich schon die Elemente jetzt im Sturm aber das ist es dann auch. Nix verbogen usw.

In Sachen Empfang: auf Kanal E02/R1 und E03 einfach Spitze, aber ab R2, K04 usw braucht man wirklich eine K04 Antenne oder eine Breitband Antenne. Die sind meistens 2 oder 3 Elemente, mehr geht nicht in Band 1 wenn breitband....

Es ist daher so praktisch m:oglich eine Breitband Antenne zu benutzen sonst muss man, wie ich hier mit 2 verschiedenen Band 1 Antennen arbeiten. Die zweite Antenne die ich benutze ist eine Fuba 4 Elemente Kanal 4 Antenne. Die ist noch benutzbar so bis K03, ist jedoch dann schon deutlich schwächer im Empfang als die K02 Antenne, und K2 ist total nix mehr, keine Richtwirkung usw. Aber ab K4 und R3 ist die K4 Antenne der grosse Sieger.

Also.........

Jedoch sind manchmal bei richtigen Sporadisches Es konditionen die Signale so stark das ein Dipol auch völlig ausreicht. Eine Dipol für K3 wäre dan ideal.

gruss aus sturmischen Holland, Frans

von fransigh - am 05.02.2011 15:22
Wenn es um Breitbandigkeit geht, könnte man sich vielleicht diese Antenne besorgen http://shop.tripol.de/karte/a8603.php?sid=d9adbfe92cba273&nettoprice=23.20&bruttoprice=27.61&vat=19 . Oder eben selbst eine bauen, wie ich es tat.

von UlliBG - am 05.02.2011 16:30
Die Tripol Band I wird nicht mehr hergestellt. Man hat sich schon vor längerer Zeit vergeblich bemüht,
noch ein Exemplar für mich zu beschaffen.

von lambic - am 05.02.2011 17:08
Mal noch kurz zur Qualität vom Ochsenkopf bei Leipzig.
Ständiger Empfang war nur eigeschränkt möglich, meist war das Bild flau und Empfang schwankend.
Kanal 10 vom Harz war ja hier sowieso erste Wahl. Aber dieses Thema wurde schon in mehreren Threads behandelt.
Ich hatte die Band I Antenne vertikal an einer Holzstange!!! an einem Nebengebäude befestigt, um Empfangsbeeinträchtigungen durch einen Metallmasten einzuschränken, der durch die Konstruktion geragt hätte.
Die Konstruktion war zwar abgespannt und sorgte bei uns auf dem Dorf für Aufsehen, trotzdem riss ein Sturm die Antenne herunter.
Nachdem das Teil verbogen war, habe ich es, wie oben beschrieben, noch zum ÜR-Empfang benutzt.
Ich muss mal noch hinzufügen, dass meine Großeltern tatsächlich eine sog. Ochsenkopfantenne Ende der 50er auf dem Hausdach hatten. Die hatte dann nach dem Mauerbau tatsächlich die FDJ vom Hausdach geholt. Das seltsame war aber, dass dieser Band-I Dipol horizontal auf dem Dach befestigt war, so zeigt es ein altes Foto. Damit wäre die Antenne für den Ochsen unbrauchbar gewesen. Das schien aber die damaligen Genossen nicht interessiert zu haben.
Vielleicht war es auch der Neid, dass sich meine Großeltern schon in den 50ern eine Flimmerkiste leisten konnten.
Übrigens sendete man in Leizig auf dem Kanal 3, ehe man auf die 9 wechselte !!

von schnappdidudeldey - am 05.02.2011 17:48
Zitat
lambic
Die Tripol Band I wird nicht mehr hergestellt. Man hat sich schon vor längerer Zeit vergeblich bemüht,
noch ein Exemplar für mich zu beschaffen.


Ist ja schade, aber dann müssten sie die Antenne auch aus dem Programm nehmen.

von UlliBG - am 05.02.2011 18:08
Zitat
schnappdidudeldey
Ich muss mal noch hinzufügen, dass meine Großeltern tatsächlich eine sog. Ochsenkopfantenne Ende der 50er auf dem Hausdach hatten. [...] Übrigens sendete man in Leizig auf dem Kanal 3, ehe man auf die 9 wechselte !!

War in dem Fall die horizontale Band-I-Antenne nicht eher für diesen ehemaligen Kanal 3?

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 05.02.2011 18:43
Der Tripolladen schein sowieso irgendwie nicht mehr aktuell zu sein. Seit über einem Jahr scheint das Programm nicht aktualisiert worden zu sein...

von raeuberhotzenplotz1 - am 05.02.2011 18:48
Verstehe ich das richtig? Eine Antenne die für VHF Kanal 3 gebaut wurde hätte damit den höchsten Wiederverkaufswert im gebrauchten Zustand?
Sind nicht alle Antennen irgendwo eine Kompromisslösung. Gerade die Breitband UHF-Antennen müssen ja in einem 320 MHz beiten Frequenzbereich brauchbar funktionieren.

von Winnie2 - am 05.02.2011 19:35
Lies dir den laengeren Beitrag von mir und danach den von Frans durch... ;)

Das ganze Band I kannst Du - theoretisch - nicht einmal mit einem Dipol fuer die Bandmitte abdecken. Praktisch geht es einigermassen, solange man Abstriche beim ohnehin mageren Antennengewinn und dem Abfallen der "Empfindlichkeit" neben dem Hauptkanal in Kauf nimmt.

Die Beobachtung, nach der es einen Kanal oberhalb des Hauptkanals (fuer den die Antenne bemessen ist) noch ganz gut geht, kann ich bestaetigen. Mehrelementige Antennen werden noch schmalbandiger und funktionieren abseits ihres Hauptkanals nur mit massiven Einbussen.

von PowerAM - am 06.02.2011 09:33
Der Wechsel in Leipzig von K 3 auf K 9 erfolgte, soweit ich dies recherchieren konnte, wohl im Verlaufe des Jahres 1960.
Ochsenkopf K 4 gab es seit 1956, wobei der neue höhere Turm 1958 in Betrieb genommen wurde.
Auch die Rundfunksender auf UKW reichten dadurch sehr weit.

von hetietz - am 07.02.2011 11:17
Ich hab mir tatsächlich so eine 4-Element Antenne für E4 von Konni kommen lassen. Natürlich hängen hier auch noch viele auf den Dächern, insbesondere im südlichen Dänemark, aber waghalsige Schraubversuche in luftiger Höhe an rostigen Teilen wollte ich mir nicht antun.

Der Kanal ist hier jetzt wunderbar frei, perfekt um Signalspuren aufzuspüren. Bis vor wenigen Wochen ging fast durchgebend M.Penice auf E4 (Ita-Kanal B) mit MS-Scattern (ca. 1000 km) des Trägers auf 62,26 MHz. Der ist jetzt abgeschaltet. Dafür sind noch einige Signale auf R2 übrig. Bei längerem Warten von einigen Minuten flackern auch immer wieder FM-Signale aus dem OIRT-Band per MS auf. Hierbei ist der Antennengewinn durchaus entscheidend. Ich freu mich schon auf die nächste Sporadic-Saison. Auch da ist der Antennengewinn von Vorteil: 6 dB können z.B. darüber entscheiden, ob 100W-Sender im Rauschen versinken oder nicht. Und ich hoffe auch immer noch darauf , OIRT per Tropo aus Kaliningrad zu bekommen.


von peeraxel - am 07.02.2011 12:06
Zitat
hetietz
Der Wechsel in Leipzig von K 3 auf K 9 erfolgte, soweit ich dies recherchieren konnte, wohl im Verlaufe des Jahres 1960.
Ochsenkopf K 4 gab es seit 1956, wobei der neue höhere Turm 1958 in Betrieb genommen wurde.
Auch die Rundfunksender auf UKW reichten dadurch sehr weit.


Das erklärt jetzt einiges.
Wir hatten 2 Antennen auf dem Dach:
1. den Band I Dipol horizontal für Kanal 3 Ostfernsehen Leipzig
2. eine kleine, gestockte Halbwellendipol-Antenne, vorne die Elemente über Kreuz verbunden, dahinter das gleiche, aber nicht verbunden als Reflektor für Kanal 10 Westfernsehen Sender Torfhaus.
Beide Antennen hatten getrennte Antennenzuleitungen, genannt damals "Litze".
Dieses Antennenkabel war ca. 10mm breit, glaube 240 Ohm, ungeschirmt.

Um den Empfang "verbessern" zu können, wurde über das Antennenflachkabel Alufolio gewickelt und dann solange am Kabel verschoben, bis das Bild besser wurde. Ende OT

Die oben angebotene Band I-Antenne könnte man schön im Deutsche Historischen Museum den nächsten Generationen präsentieren, welche Antennenmonster z.T. noch bis vor kurzem von Nöten waren, um Fernzusehen.

von schnappdidudeldey - am 07.02.2011 12:17



von PowerAM - am 07.02.2011 12:58
Eine VHF Kanal 5 Antenne wäre für mich interessant ...

von andimik - am 07.02.2011 15:48
PowerAM: "Die Folienummantelung ist 'ne simple Mantelwellensperre... ;)"

Bist Du da so sicher ?? :confused:

Mantelwellen sind die Domaine der Koaxialkabel, aber nicht der symmetrischen Flachbandkabel, denn letztere haben ja gar keinen Mantel ;-) . Diese Alufolien hatten eine ganz andere Wirkungsweise. Sie können auch gar keine Mantelwellensperre sein, da Aluminium nicht "magnetisierbar" ist wie etwa Ferrit-Material.

Die Alufolien wirkten als kapazitive Schieber um Blindanteile unschädlich zu machen. Das entspricht etwa einem Antennenanpassgerät im Amateurfunk. Oft wurden sie aber schlicht falsch ausgeführt: Die Alufolienwicklung darf KEINE Kurzschlusswindung darstellen, Anfang und Ende sind isoliert voneinander zu halten. Das Missachten dieser Notwendigkeit war mitunter ein Grund, dass "es" bei vielen Leuten nicht funktionierte. --> Semi-Profi-Antennenliteratur: "Anpassung nach Munzing".

von audion - am 07.02.2011 17:21

Re:

Mag' auch sein. ;)

von PowerAM - am 08.02.2011 06:02

Re:

Es ist erstaunlich, dass man per Zufall noch immer hin und wieder eine Band I-Antenne sehen kann. So ging es mir heute beim Lauf durch eine Kleingartenanlage im Westen Leipzigs (Stadtteil Wahren). Diese hat natürlich keine Funktion mehr, die am selben Mast angebrachte Sat-Antenne schon.

von hetietz - am 12.02.2011 18:47
Und hier noch eine neue K4-Antenne von Hirschmann entdeckt:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=280681686797&ssPageName=STRK:MEWAX:IT

von Optimierer - am 24.05.2011 17:17
In meinem Nachbardorf ist eine Band I-Antenne neben einer UHF- und einer Band III-Yagi auf einem Hausdach montiert und Richtung Berlin ausgerichtet. Das macht natuerlich ueberhaupt keinen Sinn und ich vermute, dass diese Antenne faelschlisch fuer eine UKW-Antenne gehalten und so verbaut wurde. Die Antennenanlage auf dem Haus einer Gartenlaube muss bis heute auf den sonst ueblichen Satellitenempfang verzichten, in der Empfangsrichtung steht dichter Baumbewuchs.

von PowerAM - am 25.05.2011 05:03
Die angebotene Hischmann-Antenne hat einen Schleifendipol in Sparausführung. Die Empfangsleistung dürfte gegenüber einer Lambda/4 Schleife geringer sein.

von digifreak - am 26.05.2011 18:01
Einen "Schleifendipol in Sparausführung" gibt es nicht !
Das Erregerrelement ist vielmehr ein lanbda/halbe-Dipol mit T-Match Einspeisung unterhalb.
An den Verbindungsstellen zum Dipolstab beträgt die Impedanz 300 Ohm symmetrisch.
Im Anschlusskasten befindet sich ein BalUn auf 75 Ohm Koaxanschluss.
Hatte vor vielen Jahren so eine Vierelenmentantenne auf das 4m-Band umgebaut.
Funktionierte hervorragend ;-)

von Jürgen Martens - am 26.05.2011 19:51
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