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fransigh, Mc Jack, p_korner, LogPer, Jassy, Karl Kaiser, Toto_Pfalz, audion, Channel Master, DX-Project-Graz, carkiller08, bikerbs

Welche UHF Antenne: Fuba XC 391 oder Televes Dat75??

Startbeitrag von fransigh am 21.02.2011 11:47

Hallo,

Ich möchte noch eine UHF Antenne montieren. Da ich noch mehrere neue Antennen habe jetzt mal eine Frage welche Antenne am Besten wäre: Empfang auf die Kanäle 22, 29, 32, 35, 41, 45, 48, 55 und 59. (horizontal Polarisiert)

Ich will damit zusätzlich DX betreiben. Eine gute rauscharme Verstärker habe ich schon: Triax MFA24 mit 25dB Verstärkung um 1,8dB Rauschzahl.

Als Antennen kommen 3 möglichkeiten: Fuba XC391-C (21-48), 12-17dB, Fuba XC391-D (21-60), 10-17dB und eine Televes DAT75, (21-69) 10-18dB laut Datenblatt

Da ich bis jetzt ein Fuba Fan gewesen bin aber diese Televes Antenne auch sehr gut sein soll laut Angaben und gut "gematched" über dem ganzen UHF Band find ich es schwer zu entscheiden.

Ich weiss das diese Fuba XC391-C bis UHF48 geht, jedoch ist er im unteren Teil des UHF Bandes sehr gut. Ich könnte eventuell auf UHF59 verpassen, wäre jedoch schade wenn ich auch UHF55 verlieren würde. Da steht gegenüber das UHF60-69 im Zukunft nicht mehr für DVB-T benutzt werden wird.

Bin ganz neugierig nach euren Meinungen, danke im Voraus,

gruss Frans

Antworten:

Ganz einfach: Nimm die ISKRA DTX-92F UHF-Antenne - eine Hochleistungs-Yagi, 2.4m lang, 14-16dB Gewinn, und das Beste: Neupreis ¤ 30,--

Guter Gewinn über das gesamte UHF-Band, sehr zu empfehlen.

Damit hol ich mir meine Fernempfänge zuhause ran...

http://www.catena.si/sl/ISKRA/Antena_DTX-92_F_Iskra/

von DX-Project-Graz - am 21.02.2011 15:19
Wie weit sind denn die Sender auf den Kanälen 55 und 59 von Dir entfernt? Eventuell könnten beide ja sogar mit einer XC391C mit reinkommen, so sie denn nicht weiter als ca. 70-80km entfernt sind.

von Channel Master - am 21.02.2011 15:21
Zitat
DX_Project_Graz
Nimm die ISKRA DTX-92F UHF-Antenne - eine Hochleistungs-Yagi, 2.4m lang, 14-16dB Gewinn, und das Beste: Neupreis ¤ 30,--


Das ist zweifellos eine gute und sehr preiswerte Antenne, aber:

Auch für diese Antenne gelten die physikalischen Gesetze.

Yagis können niemals eine solche Bandbreite bei nur 2 dB Gewinnvariation haben. Technische Angaben zu Antennen in Prospekten sind - von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen - moderne Versionen von "Grimms Märchen".

von audion - am 21.02.2011 16:36
> Fuba XC 391 oder Televes Dat75??

Nimm die Fuba!
Die Televes-Antennen haben viel zu hoche Missanpassungsverluste wegen hohe SWR.


> eine Televes DAT75, (21-69) 10-18dB laut Datenblatt

Nicht in Wirklichkeit... Siehe Unterschied zwichen Raw Gain und Net gain auf:
http://www.hdtvprimer.com/ANTENNAS/comparing.html
Die "AntennasDirect XG91 Yagi/Corner-Reflector" ist etwa wie die Fuba.

/Peter

von p_korner - am 22.02.2011 09:00
Hallo,

Danke für die Reaktionen bis soweit: also Fuba soll da am 1. Stelle kommen.

Hängt nun noch davon ab welcher Typ: C oder D

@Channel Master: Kanal 55 ist 150km entfernt ( Steinkimmen-Veendam) und Kanal 59 ist 104km entfernt (Lingen-Veendam)

Wie gesagt ist Typ C sehr gut im Bereich 21-48, ich hab jedoch keine Ahnung wie es oberhalf Kanal 48 aussieht. Typ D ist 21-60, jedoch schächer im unterem Teil des UHF Bandes.

Wenn es wenigere kalt wäre, würde sich ein Test lohnen, die Antenne wird in einer Höhe von 8 Meter montiert werden.

gruss Frans

von fransigh - am 22.02.2011 17:19
Zitat
fransigh
Wie gesagt ist Typ C sehr gut im Bereich 21-48, ich hab jedoch keine Ahnung wie es oberhalf Kanal 48 aussieht. Typ D ist 21-60, jedoch schächer im unterem Teil des UHF Bandes.


Hallo Frans, die XC391C ist für diese hohen Kanäle ziemlich ungeeignet.
Hier sind die Diagramme aus dem Fuba-Katalog von 1991:



Verlängert man die Kurve bei der C-Antenne, wird deutlich das sie auf Kanal 59 kaum noch Gewinn hat.
Für Deine Zwecke ist die XC391D besser geeignet. Die höhere Dämpfung auf den hohen Frequenzen gleicht sie durch den höheren Gewinn wieder aus. Zum DXen ideal.

von Mc Jack - am 22.02.2011 19:02
Zitat
fransigh

Ich will damit zusätzlich DX betreiben. Eine gute rauscharme Verstärker habe ich schon: Triax MFA24 mit 25dB Verstärkung um 1,8dB Rauschzahl.

Als Antennen kommen 3 möglichkeiten: Fuba XC391-C (21-48), 12-17dB, Fuba XC391-D (21-60), 10-17dB und eine Televes DAT75, (21-69) 10-18dB laut Datenblatt



Bin ganz neugierig nach euren Meinungen, danke im Voraus,

gruss Frans



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.11 13:02 durch fransigh.


Wenn du noch Euros übrig hast bestelle dir mal diesen Vorverstärker. Rauschmaß bei sagenhaften 0,35 dB! Und den gibts mit 18dB und 36dB Verstärkung!

von Toto_Pfalz - am 22.02.2011 19:06
Ich nutze erfolgreich die Tripol ATX 91 zum DXen.
http://shop.tripol.de/karte/a3710.php
Nicht vergessen: Symetrierglied mitbestellen!!! Die Antenne sonst ohne geliefert.

Toto_Pfalz hat die VV's von TGN-technology erwähnt.. Diese rauschmarmen Vorverstärker sind echt Klasse.
Da die Tripol ATX 91 einen längeren Kabelweg hat, entschied ich mich für 36 dB.
Einen 18 dB-Vorverstärker nutze ich an einer anderen Antenne mit kürzerem Kabel.

von bikerbs - am 22.02.2011 20:27
!!! ULNA3036 !!!
******************
hat im Lieferzustand
bei Speisung durch ein externes Netzteil
die intern geregelte 5V Spannung am Signalausgang
zum DVB-T Empfänger

Nicht jeder DVB-T Empfänger ist am Antenneneingang DC tauglich
und auch nicht jedes HF-Messgerät .......

Bei externer Speisung Null Ohm Chip Widerstand entfernen.

PS : ULNA 3018 und 3036 neigen zu Schwingungen.


von LogPer - am 23.02.2011 20:01
Also das mit den Antennen Gewinnkurven macht klare Sache: Fuba XC391 Typ D!!!

Vorverstärker werde ich mir gut überlegen. Ich sage: Wenn...dann gut!

Vielleicht mache ich dann doch noch einen Test zwischen Fuba D und Televes Dat75.

Das im hoheren Bereich des UHF Bandes eine höhere Dämpfung gilt gleicht in der Tat den niedrigen Gewinn im unterem Bereich des UHF Bandes aus, sowie die Gewinnkurve. Ich hatte darüber noch nicht nachgedacht.

Ich bin ganz neugierig wie sich die von euch genannten Verstärker verhalten gegen den bisherigen (kommerziellen) Modelle von zB Polytron oder Triax.

Jetzt mal warten auf Frühlingswetter.....

gruss aus verschneitem Holland

von fransigh - am 23.02.2011 22:15
Zitat
LogPer
!!! ULNA3036 !!!
******************

PS : ULNA 3018 und 3036 neigen zu Schwingungen.


Was meinst du damit denn, bzw. wie machen die sich denn bemerkbar?

von Toto_Pfalz - am 24.02.2011 06:42
Im Normalbetrieb sind beide Typen sehr gute rauscharme Verstärker.

Falls die Verstärker schwingen, entstehen über den gesamten Frequenzbereich
verteilte Störfrequenzen. Mit 75 Ohm Abschluss am Signaleingang schwingen
die Verstärker nie, mit Kathrein AOT65 und 5m Sat-Kabel schwingt ULNA 3036
sehr häufig, ULNA 3018 sporadisch.

Am ULNA 3018 hat ein 3db Dämpfungsglied geholfen, aber für DX mit minimalen Signalpegel
nicht wirklich befriedigend. Ich kann die Eingangsimpedanz der Verstärker nicht messen,
aber ich vermute eine Fehlanpassung.

edit: typo


von LogPer - am 24.02.2011 16:47
Zitat
Frans
Kanal 55 ist 150km entfernt ( Steinkimmen-Veendam) und Kanal 59 ist 104km entfernt (Lingen-Veendam)


Das ist ja schon DX-Entfernung. Da wird es selbst mit einer XC391D schon knapp. Wahrscheinlich musst du sogar stocken, um aus dem K55 ein stabiles Signal rauszuholen.

Zitat
LogPer
Falls die Verstärker schwingen, entstehen über den gesamten Frequenzbereich
verteilte Störfrequenzen. Mit 75 Ohm Abschluss am Signaleingang schwingen
die Verstärker nie, mit Kathrein AOT65 und 5m Sat-Kabel schwingt ULNA 3036
sehr häufig, ULNA 3018 sporadisch.


Für die ULNA 3018 kann ich die Schwingneigung bestätigen und zwar tatsächlich auch in Abhängigkeit vom Antennentyp und Luftfeuchtigkeit. Ich habe folgende Antennentypen im Zusammenspiel mit dem ULNA 3018 getestet:

WISI EB66: Starke Schwingneigung, außer bei Regen.
Kathein AOS42: Mittlere Schwingneigung.
Fuba XC391D: Mittlere Schwingneigung.
Fuba XC343C: Geringe Schwingneigung.

Machmal hilft es, das Kabel kurz ab- und wieder aufzuschrauben. Auch scheint ein etwas dickerer Innenleiter Vorteile zu haben. Alles in allem sind die Dinger auf Dauer unzuverlässig und daher bei mir nicht mehr dauerhaft in der Anlage verbaut. Allerdings ist das Rauschmaß unerreicht, daher setze ich die Teile bei Experimenten immer noch gern ein.



von Channel Master - am 24.02.2011 22:08
Also der Sender Steinkimmen Kanal 55 ist zwar 150 km weit entfernt, jedoch ist die bei Experimente immer empfangbar. Mann muss zwar genauestens ausrichten, jedoch ist dann das Signal mehr oder weniger stabil. Hängt davon ab, glaube ich, dass wir hier im Norden von Holland und Deutschland so richtig Flachland haben und von mir aus das Sicht richting Osten, sagen wir Oldenburg/Bremen, frei ist.

Die Sender in Steinkimmen ist richtig "powered-up" jedoch weiss ich nicht die genaue kW's die da inm Äther geschickt werden.

Wenn ich das so lese met den ULNU Verstärker mache ich das erst mal nicht. Ich fänge dann erst mal an met Triax MFA524.

Die Televes DAT75 hat ein MRD (dazugehörige Dipolkastenverstärker), 13dB um max2dB Rauschzahl. Laut Todd Emslie's Internet seite (deep fringe UHF reception) sollte das eine sehr gute Kombination sein.

von fransigh - am 25.02.2011 07:00
Analog Devices ADL5523 wäre ein sehr guter
Low Noise Amplifier für DVB-T im Band IV-V.
Leider bisher nirgends in kleinen Stückzahlen
zu beschaffen.

Ich verwende als LNA ein ADL5523 Evaluation Board
- Verstärkung 20dB / Rauschen 0,8 db bei 900 MHz / UDC=5V

zusammen mit einem alten

Wisi VM36 ( Band I&II / III / I&V ),
Verstärkung 25db / Rauschen 5db / UDC=7.5V

von LogPer - am 25.02.2011 12:08
Erste Testergebnisse: Fuba Xc391-D: auf 8 Meter Höhe montiert: Emfang auf die genannten Kanäle, vor Allem K55 Steinkimmen geht gut. K59 Lingen schwankt wegen enorme Bäumer der Nachbarin die meine Antennen hasst und ich Ihre enorme Bäume (+15 Meter auf SüdOst...)

Mit Fuba XC391-C kommen aus Bremen dazu K42 und K22 (siehe Gewinnkurven....) Mit Fuba XC391-D kein Spur davon.

Televes Dat 75 mit und ohne MRD getestet: kein K22 und 42, wohl aber K55 und stärker als Fuba D: K59. Allerdings geht der Empfang (viel) besser mit passiven Dipol und der von mir bei den Fubas benutzten Triax MFA324 UHF Verstärker (25dB Verstärkung um 1,8dB Rausch)

Wie immer: Kompromisse...

@P. Korner: zum DX-en wird dann doch die Fuba xc391 D am Idealsten sein obwohl bei mir jeder Antenne im Verdacht steht auf ein oder mehreren Kanälen ein Fehlanpassung ( ober- oder unterhalb 75 Ohm) zu haben, wegen Antennendesign oder Dipol-Balun.....

Habe auch noch ein Dipolkasten Verstärker AKV für Fuba UHF Antennen neu im Karton: taucht das was? Soll laut Angaben um 19dB Verstärkung haben, Ruasch ist mir leider nicht bekannt, bringt das Vorteile so ein Teil? Oder ist es zu altmodisch mit zu hohem Rauschmass?

Bis soweit erste Testergebnisse!

von fransigh - am 01.03.2011 19:21
Wenn der AKV145 gemeint sein sollte: der hat 4,5dB Rauschmaß bei 19dB Verstärkung. Frequenzbereich 470-790 MHz. Fernspeisung über das Koaxkabel (24V- , Minus an Innenleiter).

Der Einsatz bietet sich da doch als Ausgleich für die Kabeldämpfung an, wenn du sowieso die XC-Antennen da hast.

von carkiller08 - am 01.03.2011 20:07
@P. Korner: zum DX-en wird dann doch die Fuba xc391 D am Idealsten sein obwohl bei mir jeder Antenne im Verdacht steht auf ein oder mehreren Kanälen ein Fehlanpassung ( ober- oder unterhalb 75 Ohm) zu haben, wegen Antennendesign oder Dipol-Balun.....


Genau, besonders bei der Televes Dat 75 ist das der Fall.
Ein Freund von mir hat einmal probiert mehrere DAT 75 für DX zu stocken, hat aber alles weggenommen wegen schlechte Ergebnisse.

Irgendwo zu hause habe ich die SWR-kurve für die Fuba, und sie ist viel besser als für die Televes, wo die Fehlanpassungsverluste mehr als 3dB sein kann. Das heisst, etwa die halbe Signal ist weg...

Übrigens, hat jemand die alte Wisi EZ74 probiert? Die sieht bei Simulationen besser aus als erwartet.
Die Hirschmann FESA 818N-60 ist auch eine Alternativ, besonders nach einigen Modifikationen.

/Peter

von p_korner - am 02.03.2011 12:10
Zitat
p_korner
Die Hirschmann FESA 818N-60 ist auch eine Alternativ, besonders nach einigen Modifikationen.



Das klingt sehr interessant. Hast Du dazu ein paar Informationen? Ich besitze die 818N-60, und sie ist unmodifiziert schon absolute Klasse.

Bei einem Scan am Dollart Nähe Emden konnten wir mit dieser erstklassigen Antenne und einem ULNA3018 am Anschlußkasten Dänemark, England, Frankreich, Belgien und Süddeutschland loggen und vor allen Dingen auch *sehen*. Da waren echte Überraschungen dabei!


von Mc Jack - am 02.03.2011 18:13
Jaja, so eine Hirschmann 818-N60 hatte ich auch mal und blöderweise verkauft. Wenn jemand der noch hat und sich davon verabschieden will.....

@ carkiller08: es handelt sich in der Tat um ein AKV145. Also Rauschmass von 4,5dB: ist das nicht viel zu viel für DVB-T DX? Die 19dB sind ja nicht schlecht aber das Rauschmass,......

Es ist nicht so das das Rauschmass so niedrig wie möglich sein sollte? Ideal max 2dB oder niedriger? Wenn man ein Verstärker nachschalten würde nach einem Vorverstärker dann darf der zweite Verstärker ein höheres Rauschmass haben habe ich verstanden.

Wer weiss da mehr?

Habe noch mal weiter gesucht in meinem vollgebauten Garage: habe noch eine neue Fuba FSA481 ( 10 Elemente VHF III Antenne K5-12) gefunden und dazu noch ein AKV 130 Dipolkastenverstärker, neu im Karton. Soll 18dB Verstärkung liefern (175-224MHz) mit 2,5dB Rauschmass, Der soll sich dan doch ganz gut für DAB-DX einzetsen lassen, oder???

gruss, Frans

von fransigh - am 02.03.2011 18:53
Zitat
fransigh
Habe noch mal weiter gesucht in meinem vollgebauten Garage: habe noch eine neue Fuba FSA481 ( 10 Elemente VHF III Antenne K5-12) gefunden und dazu noch ein AKV 130 Dipolkastenverstärker, neu im Karton. Soll 18dB Verstärkung liefern (175-224MHz) mit 2,5dB Rauschmass, Der soll sich dan doch ganz gut für DAB-DX einzetsen lassen, oder???


Gratuliere, Frans! :spos:
Bloß nicht verkaufen! Bei ebay habe ich den AKV130 schon seit Jahren nicht mehr gesehen.
Falls Du zwei davon hast, tausche ich ihn gegen eine Fuba Band-III mit 13 Elementen. ;)

von Mc Jack - am 02.03.2011 19:00
@McJack: ich werde dieses Wochenende mein Garage gut aufräumen und durchsuchen.

Wenn jemand sich gegenseitig was tauschen will und nach Bremen fährt am Freitag 11. März könnte das eventuell ja kombiniert werden.

Hallte dich auf den Laufenden!

von fransigh - am 02.03.2011 19:13
Danke. Wir hatten ja schon mal das Vergnügen. Die E4-Antenne von Dir ist bei mir immer noch in guten Händen. ;)

von Mc Jack - am 02.03.2011 20:29
@ Mc Jack und OT:

Was hast du mich damals geschenkt? ;-) Das ding funzt mehr als perfekt!

von Jassy - am 02.03.2011 20:30
Zitat

ein AKV 130 Dipolkastenverstärker, neu im Karton. Soll 18dB Verstärkung liefern (175-224MHz) mit 2,5dB Rauschmass, Der soll sich dan doch ganz gut für DAB-DX einzetsen lassen, oder???


Die habe ich auch hier herum liegen, hat allerdings gar nicht so gut funktioniert.. Ich könnte das ding allerdings auch nicht vernünftig mit Strom anspeisen, denn der Microspot unterstützt das nicht.

von Jassy - am 02.03.2011 20:34
Das war eine Fuba 10-Elemente Band-III, also eine FSA481.

von Mc Jack - am 02.03.2011 20:40
p_korner
Die Hirschmann FESA 818N-60 ist auch eine Alternativ, besonders nach einigen Modifikationen.

> Das klingt sehr interessant. Hast Du dazu ein paar Informationen? Ich besitze die 818N-60, und sie ist unmodifiziert schon absolute Klasse.


Neuer Koax-Balun-Symmetrierübertrager (und Dipolgehäuse),
Reflektorwand etwa 10-15mm nach hinten,
3 von den 4 kurzen Einzeldirektoren ganz vorne länger machen (oder austauschen): Länge wie die benachbarten anderen Direktoren.

/Peter

von p_korner - am 03.03.2011 14:15
So und jetzt hängt zum Test die Televes Dat75 mit MRD (Dipolkasten Verstärker mit 13dB Verstärkun um 2dB Rauschmass) im Mast.

Eigentlich ganz erstaunlich das das ganze gleichgut DVB-T empfängt als eine Fuba D mit 25dB Verstärker um 1,8dB Rauschzahl.
Antennentechnik bleibt überraschen. Ik kann jedenfalls keine Erklärung dazu finden.

Weitere Ergebnisse folgen.

von fransigh - am 05.03.2011 17:12
Zurück ist die Fuba XC391 D im Mast mit 25dB Triax Verstärker (1,8dB Rauschzahl)

Wo bei Televes Dat75 Steinkimmen UHF K55 nur schankend hineinkam ist das Signal mit Fuba und Triax Verstärker äusserst Stabil. Mit Technisat Digipal2: Signal 63, Qualität 100%.

Laut Daten hat Steinkimmem K55 ja auch 100!!!kW und somit sind die 150km Luftlinie kein Problem.

Es folgt noch ein letzter Test mit Fuba -C und dann hat sich die Sache, wie schon von den Meisten von euch erwähnt, Fuba als absoluter Sieger erwiesen!!!

Alles montiert mit Pope H43 Coax Kabel (20 meter Länge)

gruss Frans

von fransigh - am 07.03.2011 17:52
Die Diagramme der Hersteller habe ich mal filzmalerisch in Kurven mit gleichem Maßstab übertragen.
Fast alle Hochleistungsantennen beginnen mit 12dB auf K21 und gipfeln mit 18dB bei etwa K54.
Damit wird aber kaum die Empfangsleistung erhöht, sondern eher die Kanaldämpfung ausgeglichen.
Also habe ich diese nominelle Steigerung zum realistischen Vergleich einfach heraus gerechnet
und als waagerechte Basis auf Null gelegt.

Nur kleinere Richtantennen machen ab K38 die Biege - und tatsächlich auch die gute Fuba XC391-D,
die abweichend auch mit nur 10dB auf K21 startet und über K50 mit gut 16dB dann auf 15dB sinkt.
Die Televes DAT45 liegt bei K60 auf 17,5dB und gipfelt bei K63(!) mit knapp 18dB.
Die Televes DAT75 liegt bei K60 auf 18,5dB und gipfelt bei K65(!) mit 19dB - das kommt mir spanisch vor.
Bei K60 bewegt sich die AOT65 auf 18dB - die AOS65 liegt fast durchgehend um 1dB niedriger.

Insgesamt unterscheiden sich die Datenblätter der meisten Hochleistungsantennen nur geringfügig.

Allerdings weicht die Tripol ATX91 nach Datenlage (!!!) ganz erheblich von der Einheitslage ab.
K21/13dB - K28/16dB(!!!) - K38/16,5dB - K50/gut 18dB als Maximum - K60/17,5dB...


Quelle - "Triboom 75" ist baugleich mit König KN-70 und Televes DAT75

Nach meinen ersten, aber aktuell bereits umfangreichen Erfahrungen mit der König KN-70
(vermutlich baugleich mit Televes DAT75) wurden meine (zu hohen) Erwartungen eher enttäuscht.

Daher werde ich mich auf die feine englische Art demnächst auf leistungsfähige Gruppenantennen
bis K38...40 konzentrieren, um endlich auch ohne Tropo den Empfang aus Metz in Tondorf zu meistern.
Zum Beispiel mit der über 3m langen A8725 - TV-Antenne UHF ATV 25/21-40 von Tripol.
Damit sind angeblich locker nochmals 4dB mehr an Gewinn zu erzielen - ideal für K22...K39 aus Metz.
Die AOS32 erreicht bis etwa K28 immerhin 3dB mehr, um dann bis K32 um 1,5dB zu sinken.

Im Prinzip wird hier das Maximum der UHF-Bereichsantennen um 200...250MHz nach unten versetzt,
um so die Höchstleistung auf K38 zu trimmen - und die dabei noch mögliche Empfangszone unter K21
vernachlässigend in Kauf zu nehmen.

Mal sehen, was meine geliebte Empfangspraxis als einziger Maßstab dazu sagen wird.
Die aktuellen Erfahrungsberichte von Toto_Pfalz machen die Daten von Tripol zur Makulatur.

-

Abends am 29.04.11 bei Tondorf auf 568mNN schaffte die KN-70 endlich stabilen Empfang von Sendern,
die bisher oft nur bei leicht angehobenen Bedingungen zu dekodieren waren.

K54-NL von Maastricht (Peilung Genk) über Heerlen (trotz massiver Abschattung) und Roermond -
bis sogar Venlo aus 107km (der Peilung nach noch etwas östlich vom Industriepark Zingsheim).

Trotz massiver, topografischer Abschattung gelingen auch sehr knapp, aber stabil die Sender Genk,
Lüttich (Hohes Venn) und sogar Vlessart (genau über den gesamten Kamm der Schneeeifel entlang
mit über 700mNN - mit dem leider völlig verarmten, schönen 300m-Sendemast).

Sehr schön war auch die Störung auf K29-RTL bei genauer Peilung auf Wesel in 132km wegen GI.

Schade nur, dass meine breite König KN-70 mit 184cm so praktisch wie angegossen in mein Auto passte -
vielleicht werde ich das etwas teure Biest auf Probe doch noch behalten...

von Karl Kaiser - am 30.04.2011 19:37
Zitat
Karl Kaiser
Die Diagramme der Hersteller ...


Da ist durchaus Skepsis am Platz. Solche Diagramme sind zu oft einfach Werbung in einer pseudowissenschaftlichen Mogelpackung.

von audion - am 01.05.2011 11:19
Gestern nachmittag habe ich drei Hochleistungsantennen getestet.
Auf 600mNN im Raum Ormont (Eifel - Dreiländereck Belgien/NRW/RP)
aus dem Handgelenk gestemmt ohne Unterzug mit 18dB-Inline-Verstärkern
über 2m Koax am 7" DK DVB-T1778, der offenbar doch 5V ausgibt.

Signalpegel
166% deutlich bester Wert des Kanals
166% Maximalpegel bei Peilung
088-p Empfang nur punktuell, also knapp haltbar
___ !!! keine Dekodierung

817N37 - AOT65 - 70-KN

K21 115% 087-p 117-p 095km Dudelange (Lux)
K22 142% 124% 149% 114km Metz (Luttange)
K22 089% ___ !!! 114% 143km Feldberg (Taunus)
K24 146% 143% 147% 095km Dudelange (Lux)
K27 151% 150% 153% 095km Dudelange (Lux)

K34 129% 114% 129% 114km Metz (Luttange)
K34 088% ___ !!! 086-p 143km Feldberg (Taunus)
K36 135% 123% 135% 114km Metz (Luttange)
K37 110% 110% 107% 114km Metz (Luttange)
K37 087% 088-p 089% 143km Feldberg (Taunus)

K52 ___ !!! 082-p 091% 143km Feldberg (Taunus) - 817N37 als Band-IV-Bereichsantenne
K54 ___ !!! ___ !!! 086% 143km Feldberg (Taunus)
K66 ___ !!! 063-p 083-p 079km Vlessart (Belgien)

Etwa 090° Peildifferenz zwischen Metz und Feldberg.
Kanalgleichen hier ohne Empfang von den Sendern K22-Wuppertal, K24-27-34-54-NL, K27-Nordhelle/HSK(h), K36-K/BN und K37-Stolberg.

Fazit - mit der "hochdekorierten Königin" Kathrein AOT65 können in meinem Praxistest viele Kanäle nicht dekodiert werden -
speziell vom Feldberg war mit der längsten und teuersten Antenne nur (!!!) K37 störungssicher. Alles nur Deko - oder was?


035 Euro für 2,72m Hirschmann FESA 817N37 (ehemals aber fast 140 Euro)
x2
070 Euro für 1,84m König ANT-UHF70-KN
x2
140 Euro für 2,82m Kathrein AOT65

von Karl Kaiser - am 28.06.2011 15:32
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