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HCJB sendet auf Kurzwellen ab August aus dem Ostfriesland

Startbeitrag von dxbruelhart am 19.07.2011 09:29

Ab August sollen auch aus Ostfriesland Kurzwellensendungen von HCJB, der “Stimme der Anden” ausgestrahlt werden.

Kielerförde schreibt dazu:

http://www.dxaktuell.de/

HCJB nimmt eigenen Kurzwellensender in Deutschland in Betrieb
18. Juli 2011
Wenn Kurzwellenhörer den Namen des ältesten Missionssenders der Welt lesen, denken sie natürlich gleich an Ecuador. Aus Quito sendet seit fast 80 Jahren “Radio HCJB” christliche Programme in den verschiedensten Sprachen. Zum Einsatz kommen dafür u.a. Kurzwellensender in Quito selbst, in Australien, Chile und in Litauen, von wo u.a. deutsche HCJB-Sendungen für Mitteleuropa abgestrahlt werden. Nun wird ein neuer Standort in Betrieb genommen:

Ab August sollen auch aus Ostfriesland Kurzwellensendungen von der “Stimme der Anden” ausgestrahlt werden. Dafür werden, in Rücksprache mit der Bundesnetzagentur, auf der Frequenz 3995 kHz Testsendungen durchgeführt. Maximal wird mit einer Leistung von 10 Kilowatt gesendet, zunächst sollen jedoch etwa 3 Kilowatt eingesetzt werden. Wie groß das Empfangsgebiet sein wird, kann noch nicht exakt bestimmt werden. Das Team der Sendeanlage versucht aber mit einem Halbwellendipol eine Signalausbreitung in Nord/Süd-Richtung zu erwirken. Empfangsbeobachtungen von Kurzwellenhörern sind natürlich gern gesehen. Anfangs wird in AM oder im Einseitenbandverfahren mit vermindertem Träger gesendet; die Kurzwellenmacher haben sich aber ebenfalls DRM-Tests vorgenommen.

“Inhaltlich wollen wir ein vielfältiges, überkonfessionelles christliches Programm ausstrahlen, dass positiv die christliche Botschaft vermittelt, von der kulturellen Vielfalt erzählt, die die Welt zu bieten hat, aber auch zB. von den Problemen der dritten Welt oder auch über Einschränkungen der persönlichen Freiheit berichten – gerade auch in Bezug auf die freie Ausübung des christlichen Glaubens in restriktiven Systemen in Teilen der Welt”, heißt es von den Initiatioren des Projektes. Auf dem Programm werden selbstverständlich die bekannten HCJB-Sendungen in deutscher Sprache stehen, eventuell wird später eine Erweiterung des Sprachenangebots und die Aufnahme weiterer Programme vorgenommen.

Der Standort in Ostfriesland wäre der dritte, “kleine”, neue Kurzwellensender in Deutschland. 2008 startete @#$%& mit einem Kurzwellensender in der Eifel nahe der Ortschaft Kall auf 6005 kHz (später auch 5980, 6085 kHz), in diesem Jahr folgten vereinzelte und unregelmäßige Tests von MV Baltic Radio aus Göhren (9480 kHz) in Mecklenburg-Vorpommern und einer Projektgruppe aus Bayern auf 6150 kHz. Außerdem gibt es neben Versuchssendungen aus Kall weitere Bestrebungen, auf dem AM-Bereich in Deutschland aktiv zu werden – und das ohne den großen Senderbetreiber Media Broadcast.

Ueber den Senderstandort ist mir noch nichts genaueres bekannt; weiss da jemand mehr dazu?

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Zitat
kielerförde
@DABM: Es gibt noch ein Göhren bei Schwerin...


Ah.... und ich hab gedacht das es Göhren auf Rügen sei.

von DABM - am 19.07.2011 12:28
Vor dem Hintergrund seiner langjährigen Programmtradition von Sendungen in plattdeutscher Sprache (für die deutsche Exilgemeinde in Südamerika) klingt es ja schon irgendwie plausibel, daß HCJB nun ausgerechnet in der norddeutschen Tiefebene seine Fühler ausstreckt... habe den Sender früher sehr geschätzt (und zeitweise auch recht persönliche Kontakte unterhalten), da neben der christlichen Botschaft auch regelmäßig über "Land und Leute in Südamerika" und Politisches aus der Region berichtet wurde, und die DX-Sendung am Samstagmorgen war Pflichtprogramm. Als Zweifler bzw. nicht so religiös motivierter Rundfunkteilnehmer hoffe ich, daß man diese Inhalte beibehält...habe den Sender seit Ewigkeiten nicht mehr gehört, außer mal dx-mäßig über Kununurra/AUS. Auch wenn KW-Direktempfang aus Quito allemal exotischer ist als aus dem Großraum Worpswede, werde ich öfter mal bei der 3995 reinhorchen, die ist ja noch eingespeichert ;)

von ardey.fm - am 19.07.2011 19:24
Die DX-Sendungen und "Land und Leute" gibt's übrigens immer noch, wie auch eine Nachrichtensendung. In vielen Sendungen gibt's auch schöne Musik aus den Anden. :spos:
http://www.hcjb.de für mehr Details.

von kielerförde - am 19.07.2011 19:31
Ist da schon bekannt mit was für Leistungen da gefahren werden soll ?

Nicht das ich den Sender demnächst aus dem Heizkörper hören kann. :joke:

von _Yoshi_ - am 19.07.2011 20:15
Das hört sich schon mal gut an mit 10kW und Nord Süd Ausrichtung.
So mit ist Leer schon mal halbwegs verschont.

Aber ich warte erst mal ab in wie weit der Radioempfang beeinflusst wird, vor allen wenn der Sender zu einen Rauschgenerator (DRM) wird.

von _Yoshi_ - am 19.07.2011 20:30
Wer war den früher auf der 3995 ? Ah, genau die DW . Hoffen wir mal das die 6075, wenn in einigen Monaten die DW die 6075 für immer abschaltet, für Deutschland erhalten bleibt.

von DJ Taifun - am 19.07.2011 20:46
Ihr macht Euch schon wieder zu viele unnützte Gedanken über ungelegte Eier. Wartet doch erst mal ab, bis gesendet wird.

von Radioboy - am 20.07.2011 07:09
Nur mal so'ne Frage nebenbei: Ist denn inzwischen auch bekannt, WER der technische Betreiber des Senders ist? Kann mir nicht vorstellen, dass HCJB da selbst tätig wird?

von Eckhard. - am 20.07.2011 09:40
Zitat

Ist denn inzwischen auch bekannt, WER der technische Betreiber des Senders ist?

Ja. Aber wenn er denn möchte, daß es bereits bekannt wird, möge er (auch Teilnehmer dieses Forums) es bitte selbst hier schreiben...
EDIT: falsche Info entfernt.

von iro - am 20.07.2011 10:34
Ist das vielleicht ein Betreiber, der in einem Lowlevel Forum nicht erwähnt werden möchte?
Trotzdem möchte ich dem Sender viel Erfolg wünschen, trotz christlichem Inhalt ist das Programm gut anhörbar. Aus Kall war das Programm hier auch mit einem selbstgebastelten KW-Radio zu hören, ich hatte mich schon gewundert, dass so ein entfernter Sender so gut zu empfangen ist. Ich hatte mich dann aber nicht weiter damit befasst, da mein Bastelradio auch keine brauchbare Skala hat, man findet gerade mal das 49 Meter Band, und den Rest muss man raten und auf Glück hoffen. ;-)

von Bolivar diGriz - am 20.07.2011 12:43
Wer hat als "normaler" Hörer ein Radio mit 75 m -Band ? Ich habe etliche Radios ,aber keines kann 3995 khz empfangen.Hat man denn keine Frequenz im 49 m -Band gefunden,da sind doch etliche Sender weg.

Gruss - Hempe :cheers:

von Hempe - am 20.07.2011 13:21
Zitat
Exidor
Ist das vielleicht ein Betreiber, der in einem Lowlevel Forum nicht erwähnt werden möchte?
Nein. Definitiv nicht!

von iro - am 20.07.2011 15:56
Zitat

Hat man denn keine Frequenz im 49 m -Band gefunden,da sind doch etliche Sender weg.


Kommt darauf an, zu welcher Uhrzeit man senden will. Während der Dunkelheit ist die 3995 mit 10 kW schon gut, tagsüber geht die gar nicht.

von Wolf Sch - am 20.07.2011 18:59
Ich denke auch, der durchschnittliche HCJB-Hörer wird einen Weltempfänger besitzen...und in der Generation 70+ ist Kurzwelle schon durchaus noch ein Begriff...

von ardey.fm - am 20.07.2011 19:12
Wer einen Weltempfänger besitzt, hat auch die Möglichkeit, das 75-m-Band zu empfangen. Die samstägliche DX-Sendung ist -bis auf eine kleine Andacht- frei von religiösen Inhalten und sehr informativ. Wenn mit der 3995 kHz ein weiterer Verbreitungsweg, parallel zur 5940 kHz aus Sitkunai, geschaffen wird, ist das eine gute Sache. Die Kurzwelle ist noch lange nicht tot :-)

von Heinz Schulz - am 21.07.2011 08:23
Laut http://www.geocities.jp/binewsjp/userlist1.txt:
3995 1830-1845 D VOICE OF AMERICA Cro Biblis 1-7

Eine Viertelstunde VOA auf kroatisch aus Biblis.


von Christian_66 - am 21.07.2011 19:11
Zitat
Heinz Schulz
Wer einen Weltempfänger besitzt, hat auch die Möglichkeit, das 75-m-Band zu empfangen.

Nun ja, nicht alles, was als "Weltempfaenger" gehandelt wird, ist auch fuer den Empfang des 75-m-Bandes ausgelegt ...

von kokido7 - am 22.07.2011 09:22
Hallo zusammen!

Ein paar Infos kann ich mal dazu geben:

Also wegen des allgemeinen Kurzwellenempfangs im Leeraner Raum braucht man sich wohl kein Sorgen machen, eher im Gegenteil: Bin mal gespannt,wie weit die Bodenwelle überhaupt reichen wird. Bei der doch recht bescheidenen Sendeleistung ist das selbst in direkter Umgebung kein Problem. (Anders wärs, wenn da mit 500 kW gesendet werden würde. Das würde allerdings in allen Richtungen Kosten verursachen, die jenseits von gut und böse wären und bleibt daher ausgeschlossen. Nicht nur die Stromkosten wären exorbitant, auch der Stromanschluss, der das leisten könnte, wäre selbst quasi unbezahlbar. Wahrscheinlich müsste man sich 100 Jahre an die EWE binden, damit die das überhaupt machen. :rp: )

Wir werden allerdings leider schon genug Schwierigkeiten haben, den Sender schnellstmöglich on Air zu bekommen: Er wurde diese Woche hier angeliefert, vertikal auf ner Spezialpalette wurde er verschickt, horizontal auf Europalette kam er hier an. Und anscheinend hat irgend ein Depp versucht, das Gerät mit Hilfe eines Gabelstaplers durch den Luftabzug anzuheben. :wall: Jetzt ist es ziemlich schwer beschädigt: Neben jeder Menge Beulen und Kratzer sind neben den Bauteilen des Abluftkamins selbst (ein Zwischenblech des Sendergehäuses ist so eingerissen, dass man die Gabel eines Staplers wohl recht problemlos nachweisen kann) sind mindestens die Röhre, ein variabler Vakuumkondensator und die Röhrenfassung hin. Allein hier liegen die Kosten für die Reparatur wohl bei deutlich über 4000 ¤. Was sonst noch beschädigt wurde, kann ich nicht sagen, da muss wohl erst ein Gutachter ran.
Und dann muss die Kiste erst mal wieder hochgewuchtet werden, bei 500 kg und einer Konstruktion, die auf "stehend" ausgerichtet ist, gar nicht so einfach.

Wenn man die Fotos vor dem Versand mit einer Spedition mit denen jetzt vergleicht, ist das schon sehr traurig. :(

Alles weitere dann demnächst.

Übrigens: im Winterhalbjahr laufen sehr viele deutschsprachige Sendungen im 75m Band: Taiwan, Korea, Polen, früher auch DW/BBC in DRM. Für den Bereich von - sagen wir mal 1000 - 2000 km ist es in den Wintermonaten ideal für Europasendungen. Der Nachteil liegt aber darin, dass im Prinzip nur 5 Kanäle zur Verfügung stehen, mit Radio Vatikan und seiner leicht Ausserband-Frequenz von 4005 khz 6 Kanäle (Laser Hot Hits, die zur Zeit ebenfalls jeden Abend entweder auf 4015 oder 4025 khz senden, zählen wir mal nicht mit, da Pirat aus UK.)

73, Stephan

PS: Wenn hier jemand mitliest, der Erfahrung mit Röhrensendern hat und nicht allzu entfernt von Nordwestdeutschland wohnt, bitte melden.

von DerStephan - am 24.07.2011 09:23

HCJB sendet auf Kurzwellen ab August aus dem Ostfriesland

@ DerStephan: Eure Reaktion beim Ankommen und optischer Kontrolle des Sender hätte ich nicht sehen wollen. - :mad:
Wer hat denn da zwischen Südamerika und Ostfriesland eine Spezialpalette gebraucht?? Auf jeden Fall viel Erfolg, ich hoffe es bestand eine Transportversicherung und ihr bekommt dies letztlich so geregelt. Bin zwar demnächst im Norden, aber leider ohne Ahnung vom Röhreninnenleben von KW-Sendern - ;-).

von KlausD - am 24.07.2011 09:51
> Wer hat denn da zwischen Südamerika und Ostfriesland eine Spezialpalette gebraucht??

Soweit wars nicht, der Sender kommt schon aus D.
Aber gerade da hätte ich nicht erwartet, dass man so mit empfindlichen, wenn auch schwerem Gut umgeht... :-(



von DerStephan - am 24.07.2011 12:28
Jetzt sendet HCJB auf 3995, das geht hier mit O=3 rein (mit Störnebel, ansonsten wohl besser), habe gerade eine ID gehört; auch Lutz Winkler hat dies auf Twitter gemeldet (und ich habe dies nachvollzogen).

von dxbruelhart - am 13.08.2011 19:17
lt. A-DX und http://www.classicbroadcast.de/news.html kommt die 3995 aber vorläufig aus Kall bis die neue Anlage in Weenermoor fertig ist.

von EmmWeh - am 13.08.2011 19:31
Ja, da haben die Leute aus Kall-Krekel dies ganz gut gerichtet, hatte zuvor die A-DX Mails noch nicht gelesen, aber da hat ja doch einer klar gemeldet, dass eben aus Kall-Krekel ab morgen wohl mit Sendetests zu rechnen ist; jetzt sind sie schon eher fertig geworden, und der Empfang ist toll, wie Wolfang Büschel in der A-DX Liste meldet, aus verschiedensten Standorten quer durch Europa kommen zumindest im KW-Nahbereich (bis etwa gut 1000 km) ganz gute Empfangsergebnisse.

von dxbruelhart - am 13.08.2011 19:31
Der Sender ist auf jeden Fall hier noch Off Air.
Ich hab es vorhin mit dem Degen 1103 getestet.

Wie weit reicht auf dieser Frequenz eigentlich die Bodenwelle ?

von _Yoshi_ - am 14.08.2011 07:52
Zitat
_Yoshi_
Wie weit reicht auf dieser Frequenz eigentlich die Bodenwelle ?

Das hängt von vielen Faktoren ab: Antennentyp, Bodenleitfähigkeit, Sendeleistung, Frequenz.
Und die Frage der Reichweite ist ja auch relativ: bei welcher Feldstärke endet die Reichweite?
Bei HCJB aus Kall, so viel mehr als 10 bis 20 km werden es wohl nicht sein. Vielleicht auch nur 5 km.

von Christian_66 - am 14.08.2011 20:44
Kall ist hier mit einem vernünftigen Radio und QRM-freiem Standort durchaus noch zu empfangen. Für Wortsendungen auch durchaus ausreichend.

von Bolivar diGriz - am 15.08.2011 07:34
Gestern Abend um 19:00Uhr UTC selbst mit 1 Chip Empfänger Elta im 75 Meter Band gut hörbar.

Mit dem Morphy zur Zeit guter Empfang.

QTH Taunus


von Morphymen - am 15.08.2011 07:48
Auch ich habe gestern abend sehr guten Empfang auf 3995 kHz gehabt. Auf dem Kenwood R-1000 plus KW-Loop konnte ich gegen 18 Uhr UTC das Programm in Mennoniten-Platt mit SINPO 45343 hören.

von Heinz Schulz - am 15.08.2011 09:04
Das 75m-Band geht in den dunklen Stunden immer ganz gut, da geht auch was mit 100 -200 Watt wenn man außerhalb der toten Zone ist. Selbst tagsüber würde es brauchbar sein, sieht man immer wieder an den AFU-Stationen im 80m-SSB Band......


von Radioboy - am 15.08.2011 10:01
Aktuell sendet man auch wieder. Genauere Werte zum Empfang erspare ich mir, der Senderbetreiber wünscht ja keine Postings im "low level "Radio"forum".



von Marc_RE - am 15.08.2011 20:08
Kleiner Empfangsbericht aus Oberbayern:
Mit der eigentlich für die oberen Kurzwellenbänder ab 10 MHz gedachten Doublet auf dem Balkon und einem Amateurfunk-TRX FT1000MP geht hier 3995 kHz für DXer-Ohren recht brauchbar ;).
Das untere Seitenband ist dabei stärker gestört als das obere Seitenband, in USB gehts also recht gut. Hier stört auch das Fading nicht so stark, normaler AM-Empfang ist leider in Fading-Phasen ziemlich verzerrt.
Mit was für einer Leistung wird denn aktuell gesendet?

.. und wieso sollte HCJB hier keine Postings wünschen?


von DH0GHU - am 15.08.2011 21:24

HCJB sendet auf Kurzwellen ab August aus dem Ostfriesland

Zitat
Ulrich Hilsinger
.. und wieso sollte HCJB hier keine Postings wünschen?

HCJB = Programmbetreiber ist nicht gemeint, sondern der momentane Senderbetreiber in Kall (s. weiter o.)

von KlausD - am 16.08.2011 00:02
HCJB ist das egal, den Leuten aus der Eifel leider nicht. Aus mir nicht bekannten Gründen ist das Forum für die "Low Level" und Berichte über die sind von denen hier nicht erwünscht, siehe auch den Eintrag unter "news" auf der Seite von denen. Daher darf hier ja auch nicht mehr über ein weiteres von denen ausgestrahltes Programm geschrieben werden da sonst rechtliche Schritte drohen.

Kindisch, aber so sind einige Eifelinsassen nunmal.


von Marc_RE - am 16.08.2011 00:15
Dann ist hier vielleicht die Verwendung des im Kurzwellenbereich häufig gebrauchten Begriffs 'clandestine' (für nicht öffentlich gemachte Sendestandorte) angebracht. ;-)

von Saarländer (aus Elm) - am 16.08.2011 12:58
Um Gotteswillen, diese Stationen werden von Amateuren betrieben, die Stationen aus den Niederlanden nennen sich sogar so. Mit dem bösen Wort fing das ganze Theater doch wohl an. In Kall arbeitet selbstverständlich ein hochprofessioneller Kindergarten Senderbetreiber.



von Marc_RE - am 16.08.2011 14:00
Und genau mit dieser beginnenden Diskussion machen wir ihnen doch wieder Freude. Die reiben sich doch bestimmt schon die Hände und warten auf den nächsten Eintrag, der ihnen nicht passt. Und wenn ich ehrlich sein soll: Mich interessieren diese Projekte aus der Eifel gar nicht mehr. Sollen die doch senden wo sie wollen, wann sie wollen und was sie wollen.
Sobald HCJB nicht mehr aus Kall sendet, können wir ja offen darüber wieder schreiben. Allerdings würde ich von einem Betreiber einer Sendestation schon erwarten, dass er diesen Kindergarten mit low level allmählich mal lässt. Wir regen uns ja auch nicht mehr über deren Verhalten Anfang dieses Jahres auf - aber manche Personen brauchen dieses ewige Bashing wohl...

von oli84 - am 16.08.2011 14:38
Zitat
oli84
Mich interessieren diese Projekte aus der Eifel gar nicht mehr. Sollen die doch senden wo sie wollen, wann sie wollen und was sie wollen.



Zitat
Jassy
Bis dahin: Totschweigen! Dieser Laden verdient nichts anderes. Es tut mir leid.


:spos:
Volle Zustimmung, mich interessieren diese Frequenzen des Eifller Sendebetreibers in keinster Weise mehr. Bis vor einiger Zeit, bevor das hier zum „low-level“ abgestuft wurde, hatte ich ja noch Interesse an diesem Sendebetreiber aber nach dem ich erfahren habe was da für Amateure hantieren interessiert mich dieser Laden nicht mehr, zumal aus meinen früheren Empfangsversuchen die Empfangspegel aus Kall-Ekel doch hier im Aachener Süden doch ziemlich dünn und unbedeutend ausfallen, sowohl auf UKW, KW und MW. 3995kHz werde ich erst dann einschalten sobald der Sendebetreiber wechselt.


von Pirat 07 - am 16.08.2011 17:45
Jetzt sind der Sender und die Antennen aufgebaut in Weenermoor und jetzt wird seit 16h MESZ getestet von diesem Standort aus auf 3995 kHz.
Hier kommt jetzt nur ein sehr schwaches Signal an, das ich mit SSB wohl erkennen kann, ich kann aber kein Audio in AM oder auch in SSB wahrnehmen.
Von welchem Standort aus in Weenermoor wird jetzt gesendet?

von dxbruelhart - am 08.06.2012 14:48
Hier kommt außerhalb des häuslichen Störnebel ein ganz ordentliches Signal an, 3 S-Stufen auf dem E5 mit Teleskopantenne. Müsste noch Bodenwelle sein...

von iro - am 08.06.2012 15:12
Mal schauen ob ich die Volle Bodenwelle Empfangen kann.

Auf dem Degen kommt das Signal Knüppeldick an.

In Moment ist da ein Wortbeitrag zu hören.

von _Yoshi_ - am 08.06.2012 15:24
Nach dem Lesen der aktuellen Postings meinen Kenwood TS-570D (KW-Transceiver) eingeschaltet, da es im Moment der am schnellsten greifbare KW-Empfänger war. Beim Einschalten gegen ca. 22.25 brüllend laut, sogar schon als ich mit trockenem Finger die leere Antennenbuchse berührte.

Dann Antennenkabel angeschlossen, Ergebnis 9 +15 dB. Wenige Minuten später setzt starkes Fading ein. Bei Beginn des russischen Dienstes nur noch schwankend zwischen S7 und S9. Kurz vor Umschaltung auf den russischen Dienst kam noch eine Ansage, dass von Kall aus gesendet wird (???). Seltsam. Antennenrichtung geändert? Würde Sinn machen. Zielgebiet (Russland) ist östlich, ich südlich vom Standort. Bei Wechsel des Zielgebiet um 22.30 von Senderichtung Süd auf Ost umgeschaltet? Würde die schwächere Feldstärke erklären. Mein QTH ist 45 km vom Senderstandort Weenermoor entfernt.

von Zintus - am 08.06.2012 20:39
Ich verstehe nicht, warum man auf solchen frequenzen sendet, die eh nur weltempfänger erreichen können.

Also die warscheinlichkeit, das jemand auf KW schaltet ist schonmal gering, aber das jemand dann auch noch seinen Weltempfänger vom Dachboden krahmt ist viel geringer.
Wenn das Programm gehört werden will, muss man doch wenigstens auf für normale AM Radios typischen Freqenzen senden.

Hat das einen grund ?

von UKW vs. DAB+ - am 20.09.2013 21:22
Zitat
UKW vs. DAB+
Hat das einen grund ?


Man kann auf Kurzwelle mit wenig Aufwand um die ganze Welt senden - siehe Wikipedia

von EmmWeh - am 21.09.2013 08:31
Nach dem Motto: "Ihr habt wohl nicht mehr alle Weltempfänger auf dem Dachboden" ?

Scherz beiseite: Es ist richtig, dass "normale AM-Radios" nicht den gesamten Kurzwellenbereich empfangen können. Am häufigsten ist bei denen das 49m-Band (6-MHz-Bereich) enthalten, eventuell der Bereich 6 ... 10 MHz. Das 75m-Band (3950 ... 4000 kHz) hatte in Europa nie eine große Bedeutung.

Andererseits ist dieses Band in Europa mittlerweile fast leer, und so war es wohl zum einen möglich, eine Genehmigung für den Sendebetrieb zu bekommen, zum anderen sind kaum Gleichkanalstörungen zu erwarten.

Hierzu noch ein Schwank aus meiner Jugendzeit: Mit einem Detektorempfänger (Kosmos Radiomann) hörte ich mit einer Langdrahtantenne nicht nur den Ortssender Langenberg auf 971 kHz, sondern am Abend bei ganz herausgedrehtem Drehko das deutschsprachige Programm der BBC. In der Wohnzimmer-Musiktruhe der Eltern ging es auf 1295 kHz natürlich wesentlich besser. Irgendwann fiel mir auf, dass zu bestimmten Zeiten auf Mittelwelle ein BBC-Programm in einer anderen Sprache lief, mit dem Radiomann hörte ich aber zur gleichen Zeit eine Sendung für "Ostdeutschland". Angesagt wurden Kurzwellenfrequenzen und eine UKW-Frequenz "für Berlin und Umgebung". Vermutlich hörte ich die damals benutzte "krumme" Frequenz 3952 kHz.

von hegi_ms - am 21.09.2013 09:17
Radio HCJB sendet mittlerweile neben 3995 kHz und 7365 kHz auch auf 5920 kHz.

http://www.hcjb.de/index.php?id=382

Außerdem sendet eine Musikstation den ganzen Tag schon auf 6040 kHz.

von 101,4 - am 11.09.2016 12:32
Zitat
Radiologe
Der ist da immer, ist doch Channel 292 !


Ok.
So Oft Scanne ich das 49m Band eh nicht ab.
Da bin ich auch nicht auf dem Laufenden was da noch so in der Luft ist.

HCJB geht via Bodenwelle nach wie vor ohne größere Probleme.
Aber man merkt schon das der Störnebel deutlich zugenommen hat.:-(
Stellenweise ist das Signal durch Starkes Rauschen angeriffen.

von _Yoshi_ - am 11.09.2016 13:45
Zitat
Radiologe
Die Musikstation auf 6040 kHz ist bestimmt Eigthies Radio !


Den hatte ich vor einigen Wochen auch schon mal. War aber nur eine Endlosschleife.

von Cha - am 11.09.2016 15:16
Zum Jahresende wird das Deutsche Programm eingestellt.:-(

Quelle: http://files.webbuilder.hosteurope.de/hosteurope16446/file/oktobernovember2016.pdf

von Sandy N - am 01.10.2016 16:50
In der Andenstimme wird erwähnt das der Deutsche Dienst aus Quito eingestellt wird.
Aber:
Nicht betroffen von der Entscheidung sind die Sendungen der Arbeitsgemeinschaft Radio HCJB
e.V. in Deutschland, die wie gewohnt weiterhin ausgestrahlt werden.
Dann bleibt doch der Sender aus Nordeutschalnd weiterhin on Air. Oder:gruebel:
Ich wuste garnicht das es noch Sendungen direkt aus Quito gibt. Dachte das diese schon längst eingstellt wurde. Denke noch an die Schaumschläger Antenne damals direkt aus Quito:D

von DJ Taifun - am 01.10.2016 17:51
Es gibt Die Andenstimme in Quito, die ein deutsches Programm erstellt.
Dieses wird direkt aus Ecuador um 04-0430 UTC auf 6050 kHz gesendet, wo ansonsten Programme in "Indianersprachen" zu hören sind.
Außerdem ist es über den von Radio HCJB Deutschland angemieteten Sender in Weenermoor zu (recherchierbaren) Zeiten zu hören.

Daneben gibt es Radio HCJB Deutschland, die ebenfalls deutschsprachige Sendungen erstellen und über den eigenen Sender in Weenermoor abstrahlen. Diese bleiben in Zukunft.

Der Sender in Ecuador auf 6050 kHz bleibt ebenfalls, nur ohne die Sendung in Deutsch.

von iro - am 01.10.2016 18:37
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