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DAB aus Belgien und Holland, Empfangsberichte, Empfangstipps

Startbeitrag von Matthias K. am 07.09.2011 16:40

Leider wohne ich ja zur Zeit nicht so "empfangsoptimal", wie noch vor 5 Jahren, aber dennoch wäre es hier wohl immer noch gut zum Testen und dabei was zu erreichen (immer noch Velbert), wenn ich einen Mast aufs Dach setzen dürfte (das lässt mein Vermieter nicht zu).
Mein nächstes Heim soll eher Eigentum werden. Dabei waren schon Gebäude dabei, wo ich wieder mit Antennen-Spielchen anfangen könnte (und sollte :)) und welche, wo es keinen Sinn machen würde oder nicht erlaubt wäre, man macht es ja nicht davon abhängig. Gestern habe ich was angeguckt im Loch von Heiligenhaus.
Vielleicht ist es morgen soweit, vielleicht auch in Jahren noch nicht.

Nun, so würde ich gerade gerne praktische Erfahrungen sammeln, muss mich aber mit der Theorie begnügen.

Ich empfange hier ja am geöffneten Fenster (sozusagen halb-indoor) auf der Westseite 12A, 12B und 12C, also beide belgischen Pakete und das holländische Paket.
Leider nicht durchgängig und selten brauchbar gut.
Über UKW sind einige Belgier und Holländer deutlich besser, also brauchbar zu empfangen, auch wenn es rauscht.

Nun komme ich zu meinen (theoretischen) Überlegungen:
Könnte ich mit einer 4-Element-Antenne auf dem Dach alle drei Ensembles gleichzeitig erfassen (ohne drehen, auf einer fixen Position) und zwar so, dass auch nach 20m Kabeldämpfung und schlechten Bedingungen genug davon ankommt?
Wenn nein, würden dann zwei dieser Antennen reichen?
Falls eine VHF-Band III -Antenne mit 6 Elementen nötig würde, wären dann vielleicht sogar drei Antennen nötig?
Es geht ja um den Öffnungswinkel, den man sich mit jedem Bruchteil eines dBs an Antennengewinn, also jedem weiteren Element weiter verringert.

Betrachte ich die Sendemasten, die mir einen Empfang eines der drei Ensembles ermöglichen würden, so ergäbe sich zwischen dem Nördlichsten und dem Südlichsten ungefähr ein Winkel von 90 Grad, von Velbert aus gesehen.

Je nach genauen Ort, wo man in Velbert (und Umgebung, ggf. auch andere Höhen im Bergisch Land) wohnt und wie hoch die Antenne ist (allgemein und über Dach), hat man einzeln betrachtet und gut ausgerichtet recht sicher Empfang für.../aus...

Belgien Wallonie:
Liege (Bol D-Air): 1.9 kW
Verviers: 0.4 kW
Malmedy: 0.2 kW

Belgien Flandern:
Genk: 1 kW
Millen: 1 kW

Niederlande:
Geldrop-Mierlo: 4 kW / (später zus. privat: 630 Watt)
Arnhem: 2 kW (630 W) (Standort kommt besser durch, trotz weniger ERP)
Lopik: 2 kW (500 W)
Roermond: - (160 W)

Die folgende Grafik verdeutlich das.
Lila eingefärbt ist die Fläche vom Holland-Ensemble.
Orange - Flandern.
Grün - Wallonie.

Die grünen Linien dürften den optimalen Empfang des jeweiligen Ensembles markieren.
Die blauen den zweibesten Empfang, die rot-braunen den drittbesten.
Die hellbraunen Linien zeigen den maximal benötigten Öffnungswinkel.


Die 50 interessantesten Antworten:

da brauchste sicherlich ne antenne ich denke eher 2 die eine etwas nach NW die andere nach SW dann sollte es klappen?

Du bist aber auch so schon ein Glückspilz!

Wo wir von der Mosel heim kamen, habe ich die belgischen sender auf meinem one mini noch gespeichert gehabt

Bin damit überall rum gelaufen, auch draußen und auch oben am Waldrand war ich gewesen, ich habe daheim zu 100% keine chance was via DAB+ aus Holland oder belgien zu empfangen!

Auch nicht weiter oben am Waldrand, wo ich bisher alles mögliche empfangen konnte, wo auch keine störquellen sind.

Deswegen wird es keinen zweck haben eine Antenne dafür zu kaufen oder selbst eine zu Bauen



von Rheinländer - am 07.09.2011 17:40
Ein ähnliches Projekt habe ich auch vor, allerdings mit ein paar Erweiterungen bzw Änderungen ;) Ich würde gerne 11A (RLP Linz 10kW*) und eventuell 10D/11D[ (Bayern Kreuzberg / Rhön 10kW*) mit aufnehmen. Die 105,3MHz ist hier ständig empfangbar und mit 10kW könnte der Empfang wie bei UKW so eben über der Grasnabe möglich sein :) 11D würde wohl so lange empfangbar sein bis in NRW umgeschaltet wird. Für die Programme aus NL wird hier bereits ein einfacher Dipol auf dem Dach reichen, da ich auch im EG teilweise die Programme empfangen kann.

Ich werde als nächstes dafür eine Yagi Antenne entwerfen und bauen. Es wird wohl eine leichtbau 6 Elemente Yagi für den DX Betrieb werden die man mit einfachsten Mitteln aus dem Baumarkt für wenige Euros bauen kann :) Eine selbstgebaute Yagi Antenne für DVB-T aus NL habe ich seit einigen Jahren bereits im Einsatz.

von Funkschatten - am 07.09.2011 19:19
Persönlich würde ich eine empfangsstarke kompakte DVB-T-Antenne (so heissen diese leider immer noch) nehmen. Da gibt es Aussenantennen (ohne Dipole und Direktoren) welche einen relativ breiten Öffnungswinkel haben und auch noch einen eingebauten Verstärker. Oftmals können diese Antennen auch vertikale und horizontale Signale empfangen. Leider gibt es inzwischen auch einen Nachteil, das Band III wird nicht mehr so gut unterstützt wie das Band IV/V, da das Fernsehen vom Band III weg ist und die Antennen kleiner wurden.

von drahtlos - am 07.09.2011 20:10
Ich könnte hier eine VHF-Antenne am Rande des Notausstiegs "über Dach" befestigen :-x
Das Problem: Die ist ja schwieriger zu verstecken, als eine Sat-Flachantenne oder so eine 33er-Schüssel.;)

Mein Balkon liegt leider auf der Ost-Seite.
Da verstecken sich sogar zwei Schüsseln. :xcool:

von Matthias K. - am 07.09.2011 20:27
Zitat
Wetterauer
12B empfange ich hier fast jeden Morgen.


@Wetterauer:
Das Objekt meiner Begierde...
Welche Antenne hast du verwendet?
Auf UKW bekomme ich L'Eglise mit 5-Ele vertikal Dachantenne in GG ohne weiteres.
Deswegen frage ich mich, ob mit 'ner Bd.III-Yagi auf DAB auch was gehen könnte.


von lambic - am 08.09.2011 14:22
Zitat
lambic
Zitat
Wetterauer
12B empfange ich hier fast jeden Morgen.


Normale Teleskopantenne! Allerdings habe ich die original Antenne gegen eine 70cm lange Antenne ausgetauscht.


von DX OberTShausen - am 08.09.2011 15:59
@Wetterauer:
Respekt!

@Japhi:
Laut Sendertabelle müsste Heidelberg/Königstuhl (relevant für GG) seit August
abgeschaltet sein.



von lambic - am 08.09.2011 19:09
Ich habe heute mal mit meinem Projekt angefangen :-) Eine 4 Elemente (eigentlich auch) DX-Yagi-Antenne für 12A ist schon berechnet und mit MMANA simuliert und optimiert. Allerdings überlege ich noch ob ich besser eine Yagi-Antenne bastel die in der Mitte des DAB Frequenzbandes liegt, denn für 5A ist die aktuelle Yagi-Antenne schon fast ein Dämpfungsglied :joke:

Werte für 12A
Gewinn: 7,02dBd
Impedanz: (74,757+0,056j) Ohm
SWR:1

Länge der Elemente:
Direktor: 63,976cm
Dipol: 60,149cm
1. Direktor: 55,322cm
2. Direktor: 58,156cm (Länger als 1. Direktor - Eigenartig, aber nach MMANA so das beste Ergebnis)

Position auf dem Boom:
Direktor: 0cm
Dipol: 34,6056cm
1. Direktor: 44,7112cm
2. Direktor: 74,3168cm


Wie ich schon oben geschrieben habe ist die Antenne nur für Kanal10-12 brauchbar, bei 5A ist es schon ein Dämpfungsglied :mad:

Werte für 5A
Gewinn: 0,66dBd
Impedanz: (19,249-196,375j) Ohm
SWR:30,83 :joke:


von Funkschatten - am 10.09.2011 17:55
Also beim TV war früher in Wuppertal Roermond wesentlich besser als Genk oder Lüttich empfangbar.
Bei UKW ist es hingegen bis heute so, dass man die 97,9 auf der Fahrt von Süden von Köln bis Wuppertal Nord via A3 und A46 praktisch durchhören kann. Bei den QRGs aus Lüttich und Roermond ist das lange nicht so. Die besten zum testen sind hier die 88,2 aus Roermond und die 99,5 aus Lüttich.

von Free Speech - am 15.09.2011 18:16
Ich habe heute an meinem Projekt weitergearbeitet, die Antenne ist nun fertig. Der erste Test mit dem DUAL DAB4 war schon sehr erfolgreich, 12C gab es mit Vollausschlag :eek: Allerdings kam das beste Signal nicht wie vermutet aus Arnhem sondern viel weiter westlich, es können also nur Loon op Zand oder Mierlo / Geldrop-Mierlo sein. Arnhem scheint hier doch stark abgeschattet zu sein, bei DVB-T ist es ähnlich. Da ist Doetinchem um einiges besser empfangbar.

Morgen werde ich dem DUAL DAB4 eine SMA Buchse verpassen und mal 12A/B testen. Der erste Schnelltest hat aber schon gezeigt dass die Empfangbar sind. Leider hat der Anschluss an der Tunerplatine nicht richtig funktioniert, es gab einen Effekt wie bei einem Wackelkontakt das Signal war mal gut mal extrem schlecht obwohl die Antenne nicht bewegt wurde. Der gewünschte Kanal 12A12B, wegen BRF, war dabei um einiges stärker als 12A.

Mit dem Noxon DAB Stick lässt sich an der Antenne nun die Programme aus NL empfangen, Belgien habe ich noch nicht ausprobiert weil ich wegen dem Wackelkontakt am DUAL4 noch kein Maximum finden konnte. Dann kann ich hier bald BRF1 hören ohne Störungen durch Radio WMW :-)

von Funkschatten - am 15.09.2011 18:52
Zitat
Funkschatten
Leider hat der Anschluss an der Tunerplatine nicht richtig funktioniert, es gab einen Effekt wie bei einem Wackelkontakt das Signal war mal gut mal extrem schlecht obwohl die Antenne nicht bewegt wurde.

Das klingt nach einem Masseproblem. Das hatte ich bei meinem Mondo zu Anfang auch als ich die F-Buchse nachgerüstet hatte. Ich hatte die Antennenabschirmung auf einen Massepunkt der Hauptplatine gelötet, was dazu führte daß das Antennenkabel als Antenne verwendet wurde und nicht die angeschlossene Antenne. Als ich das Kabel für die Abschirmung direkt auf das Tuner Abschirmblech gelötet habe, funktioniert das Radio mit der Dachantenne so wie es soll. Einen Massepunkt auf der Venice 7 Platine zu suchen wäre sicherlich eleganter gewesen, aber es funzt und es guckt ja keiner in das Gerät ;)

von Mr. DABelina - am 15.09.2011 20:05
Zitat
Mr. DABelina
Das klingt nach einem Masseproblem. Das hatte ich bei meinem Mondo zu Anfang auch als ich die F-Buchse nachgerüstet hatte.

Ja das habe ich bereits vermutet. Leider scheint es ein größeres Problem zu sein, denn auch der Antennenanschluss liegt nach Mulitimeter auf Masse, das habe ich vorher schon festgestellt :eek: Zwischen Masse (Batteriefach oder Tunerabschirmung) und Antennenanschluss messe ich etwas mehr als 1 Ohm :confused: Die Stabantenne funktioniert daran,die Yagi hat hingegen weiterhin dieses Masseproblem.

von Funkschatten - am 16.09.2011 13:50
Ich hab jetzt mal ein Video vom Empfang mit dem Pure Evoke 2s bei Youtube online gestellt:
http://www.youtube.com/watch?v=HeVUSmNvYtA


von Matthias K. - am 17.09.2011 09:55
Zitat
Funkschatten
Zitat
Mr. DABelina
Das klingt nach einem Masseproblem. Das hatte ich bei meinem Mondo zu Anfang auch als ich die F-Buchse nachgerüstet hatte.

Ja das habe ich bereits vermutet. Leider scheint es ein größeres Problem zu sein, denn auch der Antennenanschluss liegt nach Mulitimeter auf Masse, das habe ich vorher schon festgestellt :eek: Zwischen Masse (Batteriefach oder Tunerabschirmung) und Antennenanschluss messe ich etwas mehr als 1 Ohm :confused: Die Stabantenne funktioniert daran,die Yagi hat hingegen weiterhin dieses Masseproblem.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.09.11 15:50 durch Funkschatten.


Schau mal hier: http://forum.digitalfernsehen.de/forum/digital-radio/284225-dual-dab-4-antenne-verbessern.html#post4936425
Der Antennenanschluss liegt zwischen zwei Massekontakten. Vielleicht ist beim Anlöten ein kleiner Kurzschluss entstanden?

von Mr. DABelina - am 17.09.2011 10:31
@Mr. DABelina:
Danke für den Tipp :spos: Ich habe nach langer Fehlersuche das Problem gefunden. Es lag nicht an der Masse und auch nicht an einer falschen Lötbrücke.

Die kleine Lötstelle wo im Bild die Stabantenne angelötet ist eignet sich irgendwie nicht dafür um da etwas anderes anzulöten als ein kleines Kabel. Ständig gab es Wackelkontakte oder bei dickeren Kabeln, wie bei einem Antennenkabel das zur BNC Buchse führt, löste sich das Kabel wieder. Ich bin irgendwann auf die Idee gekommen das Lötauge hinter der Lötstelle zu benutzen und seit dem funktioniert es :) Auch die Stabantenne hat am Lötauge einen etwas besseren Empfang.

Erster Test aus dem Dachfenster ohne Tropo
12C (Programme aus NL)
Das Ergebnis ist sehr gut, die Programme empfange ich selbst mit horizontaler Antennenstellung teilweise mit 6-7 Balken :eek:, und lassen sich die Programme noch ausblenden. In vertikaler Antennenstellung lassen sich die Programme aus NL nicht mehr ausblenden, das Minumum sind 1-2 Balken (4 werden zum Empfang benötigt).

12A (Belgien VRT)
Der Empfang ist möglich, in einem großen Öffnungswinkel sind die Programme mit 1 Balken empfangbar. Es lassen sich zudem 3 Maximalstellen finden in denen der Empfang bis auf 3 Balken geht. An einer Position empfange ich 4 Balken und kann das Programm wiedergegeben :-)

Ich werde als nächstes mal ausprobieren welchen Sender ich da empfange, ich Tippe auf Genk der normal abgeschattet ist :eek:

12B (Belgien RTBF)
Der Empfang ist nur an 2 Postionen sehr schwach möglich, es gibt dann aber immerhin bis zu 3 Balken und die Programme können eingelesen werden. Die Wiedergabe ist nicht möglich :rolleyes:

Als Vergleich das Pure One Mini DUAL DAB4 mit Stabantenne
12C ist empfangbar, 12A/B nicht beides mal wird Service nicht verfügbar angezeigt.

Was steht als nächstes an?
-> Test bei Dunkelheit (da empfange ich 12A häufig mit Stabantenne mit 1-2 Balken)
-> SMA Buchse statt BNC Buche am DUAL DAB4
-> Erneuter Test etwas weiter oben dann sollte 12B auch empfangbar sein
-> Bei erfolgreichem Test: Neuausrichtung der VHF Dachantenne nach Belgien (zudem vertikal anbringen)
-> Auf der Berghalde einen Bandscan machen mit der gebauten DX-Antenne



von Funkschatten - am 17.09.2011 15:53
Zitat
Funkschatten
12B (Belgien RTBF)
Der Empfang ist nur an 2 Postionen sehr schwach möglich, es gibt dann aber immerhin bis zu 3 Balken und die Programme können eingelesen werden. Die Wiedergabe ist nicht möglich :rolleyes:


Hier in GG mit vertikaler Bd.III Dachyagi am PPS003
auf 12 B ein winziger Balken (ohne Tropo). Es wird nichts eingelesen.
Wohl zu schlechte Signalqualität.
Ist halt weit weg...


von lambic - am 18.09.2011 13:06
Ha, Wittenberg-Antennen hat angekündigt, bald (mehr) VHF-Antennen speziell für DAB im Angebot zu haben.
Noch sind sie nicht lieferbar, das soll sich aber bald ändern.

Damit werden folgende Wunschpunkte erfüllt:
1.) Es ist ein einfaches Dipol erhältlich
2.) Es gibt eine 3-Element-Antenne (sonst bekommt man eigentlich nur 4 aufwärts)
3.) Es gibt eine 5-Element-Antenne (Vorteil dieser 5er, siehe Punkt 4)
4.) Die drei genannten Antennen werden "Vormast" montiert, das macht die Montage und den Betrieb mehrerer dieser Antennen am gleichen Mast leichter und die Empfangseigenschaften bei "vertikal" (auch ohne Ausleger) besser.



Diese Antennen sind gerade für dieses Vorhaben praktisch, selbst wenn man die 3-Element-Antenne nur indoor und on Tour zum Testen benutzt.
Außerdem sind sie auf K11/K12 hin optimiert, das ebenfalls praktisch für Benelux ist (noch).

Für den Bundesmux auf K5 wären sie glatt zum falschen Bandende hin optimiert, da bleibt nicht mehr viel Gewinn, betrachtet man die Grafik.
Da würde es Sinn machen, wenn sie die gezeigte Antennenreihe in doppelter Ausführung anbieten würden.
Einmal so wie sie ist mit dem Vermerk: "Für K8 - K12" und dann nochmal alle Antennen, optimiert und mit dem Hinweis versehen: "Für K5 - K7".


von Matthias K. - am 20.09.2011 15:12
Ja optimal! Vormastmontage brauch ich nämlich auch noch für BEL/NL. Gestern abend bin ich in BO-Langendreer auf den Hügel (Kaltehardt) und hab den DUAL DAB4 ausgepackt. 12C 4-5 Balken, blubberfreier Empfang, 12A kurzzeitig Audio. Höhe ist eben durch nichts zu ersetzen.

von Japhi - am 20.09.2011 15:54
Sowas dann als DAB PLUS-Antennen zu verkaufen, ist der reinste Hohn. Man nehme einen alten VHF-BandIII-Rechen und gut is. Nur aufpassen, dass man keine Kanal(gruppen)antenne erwischt, sowas gab es nämlich auch!

von Peter Schwarz - am 20.09.2011 17:08
Zitat
Peter Schwarz
Sowas dann als DAB PLUS-Antennen zu verkaufen, ist der reinste Hohn. Man nehme einen alten VHF-BandIII-Rechen und gut is. Nur aufpassen, dass man keine Kanal(gruppen)antenne erwischt, sowas gab es nämlich auch!


Auch 3dB hauen einen nicht vom Hocker.

Mit einer Kanalgruppenantenne (Kathrein) mache ich gerade meine Empfangsversuche.
Von den Maßen her scheint sie auf Kanal 8 optimiert.

Habe mir deshalb hier
spaßeshalber eine 3m-Yagi für 225 MHz (Kanal 12) berechnen lassen. Soll mit 10 Elementen rechnerisch 11,8 dB bringen...


von lambic - am 20.09.2011 18:11
Ich habe am Freitag und an Samstag noch ein paar Vergleichserfahrungen sammeln können.
Das hat mir erneut gezeigt, dass die beim Kenwood DAB-Autoradio mitgelieferte Folienantenne zwar nicht so gut ist, wie eine richtig gute KFZ-Dachantenne/Außenantenne, aber doch auch gar nicht mal so schlecht, wie hier oft gemeint wird, man könnte eine deutlich schlechtere Antenne haben!

Und zwar fuhr ich am Freitag mit meiner Frau nach Renesse (NL) ans Meer.
Von zu Hause bis zur bzw. nach der holländischen Grenze (A40, vor Venlo) hörte ich unseren Bundesmux, bis dahin absolut aussetzerfrei!

Kurz nach der Grenze gab es erste Aussetzer, die schnell häufiger und schlimmer wurden.
Er kam nochmal etwas besser nach Venlo zurück, bevor er ganz verschwand.
An dem Punkt wurde noch kein holländisches Ensemble eingelesen oder gar abgespielt, auch wenn es in Deutschland weit vorher Punkte gegeben hätte, wo das der Fall gewesen wäre.
Da kam dann kurz gar nichts, Suchlauf nicht erfolgreich.

Aber nur wenige km auf der E34/A67 (A40 nach deutscher Grenze) weiter hinter Venlo kam es dann, dass Niederland-Ensemble.
Es spielte von da an aussetzerfrei perfekt ab, bis ich etwas mehr als halb Holland von Ost->West durchgequert hatte.
Ab da gab es hin und wieder Aussetzer. Es wurden immer mehr, je mehr ich mich der Region Zeeland näherte.

Auf der Halbinsel rund um Zierikzee und Renesse war kein brauchbarer Empfang mehr möglich.
Zum Glück gibt es da eine extrem gute Auswahl über UKW, so dass dort ein einziges und kleines DAB-Paket eh wenig Sinn macht und gegen UKW verblasst.

Der Beweis dafür, dass es nicht an der Folien-Scheibenantenne liegt, schaffte mir wieder mein Sangean DPR34+.
Auf dem Parkplatz vor dem Strand am Hotel Zeeuwse-Stromen stellte ich es mit ausgezogener Antenne auf das Dach.
Dort gab es gar keinen Empfang.
Auf die Motorhaube oder dem Kofferraumdeckel gestellt gab es die gleichen verblubberten Fragmente, wie beim Kenwood-Autoradio mit Folienantenne.
Also unter´m Strich überhaupt kein Unterschied.
Jetzt wird die Sangean-Miniteleskop-Antenne auch nicht das Non-Plus-Ultra sein, aber auch zum besseren Mittelfeld gehören.
Klar, dass es besseres gibt, aber halt auch schlechteres.

Am nächsten Tag ging es weiter nach Antwerpen (B).
Direkt nach der belgischen Grenze machte ich einen Suchlauf und das flämische Ensemble wurde gefunden und abgespielt.
Aussetzerfrei spielte es ab - ich kam in Antwerpen an, es spielt ungestört weiter, egal welche Häuser oder Unterführungen im Weg standen, sogar im Parkhaus. Es war mehr eine Tiefgarage. Ab Deck -1 gab es zwar ein paar Aussetzer, aber letztlich spielte es auch noch auf Deck -3 ab, wo ich das Auto letztlich parkte.

Abends ging es über die Regionen Hasselt und Roermond zurück nach Hause.
Das flämische Ensemble spielte und spielte, keine Aussetzer. Als die Wallonie näher kam, wurde auch dieses Ensemble eingelesen, aber zum brauchbaren Abspielen kam es selten, also kehrte ich zum flämischen zurück.

Später zurück in Holland auf der A2 von Maastricht in Richtung Eindhoven, also zwischen Meers und Boukoul wurde ZU KEINER ZEIT das holländische Paket abgespielt, noch nichtmals eingelesen!
Stattdessen wurde öfter der deutsche Bundesmux eingelesen, aber nicht abgespielt.
Dafür hörte ich auf der A2 bis später noch ein Stücken weit der der A73 folgend das flämische Paket.

Dann gab es einen Bereich, wo mal DR-D, NRW und VPRT eingelesen wurde, aber nichts mehr abgespielt werden konnte.
Das änderte sich auch wieder in Deutschland reingefahren nicht (Elmpt).
Erst zwischen Elmpt und Niederkrüchten kam der Bundesmux zurück, der dann aber auch gleich wieder perfekt ohne Aussetzer abgespielt wurde.
Vom Landesmux NRW war noch keine Spur.
Ich habe dann nochmal zwischen Mönchengladbach und Viersen in den NRW-Mux reingehört, aber der setzte mir viel zu oft aus - zurück zum Bundesmux, alles klar.

Wieder mal zeigt es mir, dass meine Scheibenantenne DOCH ok ist, wenn sie auch keine Wunder vollbringt.
1kW ist wenig, je nach Gelände und das NRW-Netz so wie es noch ist, lange nicht gut genug ist.
Das störende an der Scheibenantenne ist, dass der Empfang besser ist, wenn der versorgende Sender vor einem liegt. Liegt er im Rücken ist das Auto (Holme, Scheiben...) selbst im Weg.
Das wäre mit Magnetantenne auf dem Kofferraumdeckel nur leider auch so.
Zwei Antennen, also zus. zur Antenne vorne eine hinten, das wäre wohl eine optimale Lösung.

Aber auch in Sachen Klang bin ich positiv wie negativ überrascht worden.
Im holländischen Paket klingen die meisten Stationen trotz nur 128 kbps MP2 (vermutlich JS) relativ gut, wie ich meinte, sogar besser als unsere AAC+ Programme NRJ und Kiss, zumindest im Kenwood-Autoradio während der Fahrt. Zu Hause am Pure Evoke 2s fand ich das Holland-Paket bisher etwas schlechter klingend, zumindest schlechter als Lounge. Die Klangschwächen von MP2 sind im Auto besser ertragbar, insgesamt viel besser hörbar, zumindest bei Programmen wie Radio 1, 2, 4, 5, 6 und 3FM.
Nur FunX klang verzerrt, dumpf, verschliert und stark hörbar quantisiert (wie 32 kHz UND digitaler Decimator-Effekt), so schlimm, dass ich FunX zu keiner Zeit hören wollte, selbst nicht, wenn meine Lieblingslieder laufen, einfach grausam und viel schlechter als unsere Beispiele NRJ/Kiss.

Sehr positiv überrascht und nachhaltig von unserem Bundesmux enttäuscht wurde ich beim hören des VPRT-Muxes in Belgien.
160 kbps MP2, vermutlich auch JS, klangen bei MNM und MNM Hits (auch Studio Brüssel) viel besser als alle Programme in unserem Bundesmux!
Da scheint alles auf Digitalradio, auf MP2 und auf die Bitrate hin optimiert worden zu sein.
Nachdem ich so lange am Stück diese drei belgischen Radioprogramme gehört hatte und dann auf den deutschen Bundesmux wechselte, gefiel er mir noch viel weniger als vorher.
Da lagen klanglich Welten zwischen. Nachdem man so viel Gutes gehört hatte, fiel das Schlechtere einfach viel deutlicher und störender auf.
Selbst Lounge FM stellte mich nicht mehr so richtig zufrieden.
Dabei ist es glatt Nebensache, dass zu dem Zeitpunkt des Wechsels zusätzlich auf MNM gerade perfekte Musik am Stück lief, während ich bei Kiss/NRJ sofort die gleichen 3 Lieder hörte, die ich einen Tag zuvor beim Verlassen des deutschen Netzes hörte, die man ja fast jede Stunde hören kann.

Man stellt also fest, dass man sehr viel schon im Studio optimieren kann. Genauso wie man an der Standleitung bereits viel kaputt oder gut vorbereiten kann.
Aber eben auch, dass es für jeden Codec eine Mindestbitrate gibt, bevor es mit jedem einzelnen Kilobit hörbar schlechter wird.

Anstatt sich zu freuen, dass man nun mit 80-96 kbps (AAC+) in etwa die Qualität erreichen kann, wie bei MP2 mit 128-192 kbps erreichen könnte und dabei natürlich 50% Übertragungs- Kapazität und Kosten gespart werden, musste es ja unbedingt noch mehr Ersparnis sein, damit DAB+ am Ende nicht besser klingt, als DAB-alt.

Das ist eigentlich nur noch traurig.


von Matthias K. - am 30.10.2011 17:15
Zu Venlo möchte ich anmerken, dass dort merkwürdigerweise die DAB Muxe aus Genk besser zu empfangen sind als die Niederländischen. Da muss unsere "Westerbuurt" noch dran arbeiten. ;)

von Bolivar diGriz - am 31.10.2011 08:29
@Matthias: Das liegt daran, dass in den niederen Landen DAB noch nicht landesweit ausgestrahlt wird, sondern nur über einige Standorte in den nordwestlichen Provinzen.
Konkret handelt es sich um folgende Standorte:

Amsterdam (Hemweg)
Arnhem
Den Haag
Haarlem
Hilversum
IJsselstein
Lelystad
Loon op Zand
Mierlo
Rotterdam (Waalhaven)
Quelle: http://www.radio-tv-nederland.nl
Die Leistungen liegen im Bereich bis 4kW.

Ich kann in Zuid-Limburg ebenfalls nur bei gutem Tropo das niederländische DAB-Paket empfangen.


von Peter Schwarz - am 31.10.2011 09:22
@zerobase now:
Eigenartig dass es in Moers nicht funktioniert :confused: In Dinslaken kann ich Loon op Zand sogar im EG empfangen. Auch Belgien kann ich im 2.OG empfangen.

von Funkschatten - am 31.10.2011 10:05
Zitat
Funkschatten
@zerobase now:
Eigenartig dass es in Moers nicht funktioniert :confused: In Dinslaken kann ich Loon op Zand sogar im EG empfangen. Auch Belgien kann ich im 2.OG empfangen.

Ich kann bei mir daheim, und liege schon höher auch nichts aus benelux empfangen!

von Rheinländer - am 31.10.2011 10:48
@Rheinländer:
Lohmar liegt aber auch einiges weiter entfernt bzw noch weiter SÖ von Loon op Zand als Moers oder Dinslaken. Eventuell blendet man Richtung Moers tatsächlich schon aus und Dinslaken ist noch im Öffnungswinkel. Mit Yagi Antenne kann ich das Maximum in Loon op Zand ausfündig machen (Vollempfang) während Arnhem nur auf 8-10 Balken kommt.

Funktionieren denn bei dir in Lohmar die DVB-T Programme aus Belgien? Die kann ich hier nicht empfangen. Ich habe da schon alles probiert, aber ich bekomme nicht einmals einen Signalbalken angezeigt.

von Funkschatten - am 31.10.2011 11:07
Zitat
Selbstzitat
Habe mir deshalb hier
spaßeshalber eine 3m-Yagi für 225 MHz (Kanal 12) berechnen lassen. Soll mit 10 Elementen rechnerisch 11,8 dB bringen...


Inzwischen habe ich mir dieses 3m-Teil mit Brocken aus dem Baumarkt gebaut und aufs Dach montiert. Ziemlicher Rechen. Wiegt aber nur 1,2 Kilo.:D
Aus Richtung der Wallonie bekomme ich mit dem Fulljoin PPS003 damit einen Feldstärke"punkt" (kleinster Balken). Das hatte ich auch schon mit der 5-Ele-Yagi...
Was mich stutzig machte: Wenn die Abschirmung des Koaxkabels nicht angeschlossen war,
machte das keinen Unterschied. Das lässt vermuten, dass an der Kopfhörerbuchse des Fulljoin keine Tunermasse anliegt. Dummerweise kriegt man das Gehäuse nicht zerstörungsfrei auf (Widerhakenkonstruktion?), um eine "richtige" Antennenbuchse einbauen zu können.

Ich hatte vor zwei Wochen in der Wallonie zu tun und habe in der Nähe von Liege den RTBF-Mux eingelesen.
Es hätte ja sein können, dass der Fulljoin schwache Signale beim Einlesen ignoriert, die er eigentlich (schlecht) empfangen könnte. Aber zu Hause wurde dann trotz der Signalanzeige
nichts erkannt.




von lambic - am 31.10.2011 17:52
@Japhi
Bin heute Nachmittag deiner Anregung gefolgt und kann beides nur bestätigen.

Durch das etwas klobige Gehäuse war ausreichend Platz für den Einbau einer F-Buchse.

Der DAB 4 hat nach Anschluss an die 10-Ele-Yagi tatsächlich sofort einen Mux auf 12B eingelesen. Mit viel Geblubber hörte ich dann - DAB Baden-Württemberg :wall:.

Es dürfte sich um Karlsruhe (1kW) handeln, das übermorgen auf 11B wechseln soll. Immerhin ca. 110 km entfernt und aus der Gegenrichtung der Yagi empfangen (sie hat nur ein Reflektorelement).
Nennen wir es also erst mal einen Teilerfolg.

von lambic - am 01.11.2011 19:04
@lambic:
Wie sieht es nach der Abschaltung von 12B bei dir aus? Ich werde mir nun auch eine größere Yagi Antenne bauen um Linz empfangen zu können. 12A/B laufen bei mir problemlos sogar mir Stabantenne. Bei DVB-T geht aber leider nichts aus Belgien.

von Funkschatten - am 04.11.2011 15:46
12B Baden Württemberg kommt heute schwächer rein als gestern. Schwer zu sagen, ob das witterungsbedingt ist oder ob in Baden wirklich was abgeschaltet wurde. Was ich erst gestern merkte: Bad Mergentheim (BaWü12B, 1kW, ca. 100km) ist näher, als ich dachte...

Am Dual DAB4 muss ich noch einen Schalter einbauen, um zwischen Nachrüstbuchse und Teleskopantenne umschalten zu können. Die empfängt auch in eingeschobenem Zustand mit.

DVB-T aus Belgien geht hier v.a. wegen Gleichkanalbelegungen auch bei Tropo nicht. Bisher nur ab und zu Pegelzuckungen auf Genk 41 und 47.

DVB-T aus Dudelange/LUX Kanal 7 ging bei mir immer wieder bei Tropo (meine Kanal 7/8-Yagi ist derzeit abgebaut). Leglise 12B liegt ja nicht weit dahinter...

von lambic - am 04.11.2011 17:28
Ich finde es gut dass du überhaupt etwas empfangen kannst obwohl die Kanäle doppelt belegt sind. Leider habe ich hier das Problem dass ich Linz nicht von Hilversum getrennt bekomme :mad: Auf 11A ist laut DUAL DAB4 einfach nichts zu empfangen, dabei ging 5A heute morgen störungsfrei mit Stabantenne :rolleyes:

Ich werde wohl gleich die SMA Buchse einbauen, und sowohl die Stabantenne als auch meine 4 Elemente Yagi mit einem SMA Stecker ausrüsten, dann kann ich die bei bedarf tauschen.

von Funkschatten - am 10.11.2011 16:23
Der Dual DAB 4 hat beim DXen eine Tücke zu bieten: In der Funktion zeigt er die zuletzt auf dem betreffenden Kanal eingelesene Kennung ein, auch wenn die aktuell gar nicht empfangen wird. Erst wenn man einen Factory Reset macht, ist sie dann weg.


von lambic - am 10.11.2011 16:36
Das habe ich noch nicht beobachten können, beim manuellen einlesen von Rheinland-Pfalz hat es bei mir sofort funktioniert obwohl ich vorher MTV-NL auf diesem Kanal eingelesen habe und dieser auch noch in der Liste war und immer noch ist.

Allerdings sind mir ein paar andere Dinge aufgefallen die man im DX Betrieb beachten muss, manchmal behält das Gerät beim manuellen Kanalwechsel die Feldstärke und/oder die Namensinformation des vorherigen Kanals. Das führt dann dazu dass man Scheinsignale sieht wo keine sind ;)

Abhilfe schafft das erneute Aufrufen der manuellen Suche oder ein Kanalwechsel und wieder zurück zum gewünschten Kanal. In der automatischen Suche tritt das Problem nicht auf.

von Funkschatten - am 10.11.2011 16:54
Zitat
Funkschatten
Das habe ich noch nicht beobachten können, beim manuellen einlesen von Rheinland-Pfalz hat es bei mir sofort funktioniert obwohl ich vorher MTV-NL auf diesem Kanal eingelesen habe und dieser auch noch in der Liste war und immer noch ist.


Er zeigte bei mir die zuletzt eingelesene Kennung (DAB Baden W.), wenn kein oder ein zu schwaches Signal empfangen wurde.

von lambic - am 10.11.2011 17:46
Zitat
lambic
Er zeigte bei mir die zuletzt eingelesene Kennung (DAB Baden W.), wenn kein oder ein zu schwaches Signal empfangen wurde.


Das passiert wenn man zu schnell die Frequenz wechselt. Also wenn du z.B. von 11A auf 11B in dem Moment wechselst, wo 11A gerade eingelesen wurde. Zumindest ist es bei mir so.

Auf 12B habe ich hier immer abwechselnd BW oder Belgien :) Irgendwas geht auf 12B immer. Dort flackert es zumindest immer wenn ich am scannen bin. Ich habe hier die Erfahrung gemacht, dass morgens Belgien besser reinkommt und abends BW. Trotz Abschaltung auf dem Königstuhl wird 12B aus BW ab und zu noch eingelesen. Keine Ahnung woher das Signal kommt. Ich habe es allerdings heute noch nicht getestet. Heute wurden ja noch ein paar Sender abgeschaltet.

von DX OberTShausen - am 10.11.2011 22:53
Zitat
Wetterauer
Trotz Abschaltung auf dem Königstuhl wird 12B aus BW ab und zu noch eingelesen. Keine Ahnung woher das Signal kommt.


@Wetterauer:
Vermutlich aus Bad Mergentheim (1kW). Das dürfte von dir und mir etwa gleich weit entfernt sein (ca. 100km). Es liegt genau "im Rücken" meiner Dachyagi. Abschalttermin steht in der Liste noch keiner.

Seit ca. 21:00 gestern abend ist es mit RTBF vorerst wieder vorbei.
Es ging etwa drei Stunden durchgängig mit kurzen Signaleinbrüchen.

Korrektur:
..und ist auch schon wieder da. ;)

von lambic - am 11.11.2011 06:54
12C Niederlande ist hier ein guter Tropo-Indikator. Die letzten Tage kam der häufig mal mit 4-5 Balken im Dachgeschoss herein. Unter Normalzuständen ist er nicht vorhanden.


von Peter Schwarz - am 12.11.2011 10:38
Gerade kann ich im Schlafzimmer indoor perfekt 12 A, B und C hören.
Holland fast Vollausschlag (Signalstärke) beim Pure Evoke 2s, 100% Qualität.
Flandern 7 Balken, 95% Quali.
Wallonien 7 Balken, 75-80% Quali.

Vom SWR Linz ist nichts zu vernehmen.

von Matthias K. - am 14.11.2011 22:14
Zitat
lambic
Der Dual DAB 4 hat beim DXen eine Tücke zu bieten: In der Funktion zeigt er die zuletzt auf dem betreffenden Kanal eingelesene Kennung ein, auch wenn die aktuell gar nicht empfangen wird. Erst wenn man einen Factory Reset macht, ist sie dann weg.


Das ist wieder einer der kleinen feinen Unterschiede zwischen den (Software)Versionen und Chipsätze !
Venice 5 zeigt das letzte Empfangene Ensmble an, Venice 7 nicht.

von Chief Wiggum - am 14.11.2011 22:30
Zitat
Funkschatten
@Rheinländer:
Lohmar liegt aber auch einiges weiter entfernt bzw noch weiter SÖ von Loon op Zand als Moers oder Dinslaken. Eventuell blendet man Richtung Moers tatsächlich schon aus und Dinslaken ist noch im Öffnungswinkel. Mit Yagi Antenne kann ich das Maximum in Loon op Zand ausfündig machen (Vollempfang) während Arnhem nur auf 8-10 Balken kommt.

Funktionieren denn bei dir in Lohmar die DVB-T Programme aus Belgien? Die kann ich hier nicht empfangen. Ich habe da schon alles probiert, aber ich bekomme nicht einmals einen Signalbalken angezeigt.

Nein :-( via UKW klappts und damals natürlich TV analog, konnte man je nach wetter und Tageszeit ein mehr oder weniger brauchbares Bild aus Lüttich empfangen, ich habs auch mal weiter oben probiert und konnte auch dort nichts einlesen, offenbar ist die sendeleistung zu gering, bzw man blendet zu stark aus, oder analog ist wesentlich robuster also unempfindlicher

von Rheinländer - am 15.11.2011 06:03
Ich hole noch einmal diesen alten Thread hervor: wie weit reicht das 12B-Ensemble der RTBF aus Liege, Verviers & Spa unter Normalbegindungen nach Deutschland rein? Vermutlich nicht sehr weit, da die Sendeleistung doch relativ schwach ist? Kann im Koeln / Duesseldorfer Raum noch etwas empfangen werden, oder ist hinter Aachen schon Schluss (wird Aachen ueberhaupt erreicht)?

von Klaus Wegener - am 02.11.2012 14:10
Hier im Forum wurde ja immer mal wieder von Empfängen in Raum Velbert/Wuppertal berichtet. Ich denke aber mal, dass in und um Düssedorf unter Normalbedingungen nix zu holen sein wird.

von zerobase now - am 02.11.2012 14:21
Mobil oder stationär?

Mobil ist so A4/A61 am Kreuz definitiv Ende, weil die Aussetzer zu viel werden. Zwischen DN und AC je nach Strecke noch ok. Stationär denke ich sollte Köln noch drin sein.

von mago - am 02.11.2012 14:55
Zitat
Klaus Wegener
Ich hole noch einmal diesen alten Thread hervor: wie weit reicht das 12B-Ensemble der RTBF aus Liege, Verviers & Spa unter Normalbegindungen nach Deutschland rein? Vermutlich nicht sehr weit, da die Sendeleistung doch relativ schwach ist? Kann im Koeln / Duesseldorfer Raum noch etwas empfangen werden, oder ist hinter Aachen schon Schluss (wird Aachen ueberhaupt erreicht)?


Hier in Lohmar an meinem wohnort geht Lüttich am Dachfenster mit nicht ganz aussetzbarem Ton, Oben in Heite in nähe des Fernsehturmes geht der immer mit 1 Balken, geht also nur dort wo man unverbaute fernsicht nach westen hat und oben bleibt!

Sonst muss man bis höhe Manderscheid auf der A1 Richtung Trier fahren

Was ich mich allerdings frage, wenn man einen Höheren Antennenaufwand betreiben würde, ob das was bringt? Man sagt ja immer wo nix is oder zu wenig da kann man auch nix empfangen

von Rheinländer - am 02.11.2012 16:50
Zitat
_Hartmut_
Zitat
Rheinländer
Was ich mich allerdings frage, wenn man einen Höheren Antennenaufwand betreiben würde, ob das was bringt? Man sagt ja immer wo nix is oder zu wenig da kann man auch nix empfangen


Zu Beginn meiner DAB Scans hatte ich nur eine Teleskopantenne von ca. 60cm, damit bekam ich das NL KPN-Bouqeut (ca.70Km) auch nur mit einem Balken und Aussetzer.
Also beschloss ich mir eine 6er Richtantenne für VHF zu bauen und das hat sehr viel gebracht.
Jetzt mit der Yagi gehts beständig mit 6 von 10 Balken und ohne Aussetzer.
Also wieso sollte das bei dir nicht auch funzen ?



okay, du hast mich überzeugt , wenn ich mein neues Dab radio habe, wo man möglichst eine externe antenne anschließen kann, dann werde ich mir eine kaufen müssen, sie selbst zu bauen dazu fehlt mir die erfahrung und die ahnung. Ich denke DAB+ oder VHF antennen gibt es zu kaufen wo es auch gut mit geht. Die Antenne kann ich über oder unter der satschüssel fest montieren, ausrichten sollte einfach gehen, bzw da wo man die meisten balken bekommt...

Dann kann man auch mal testen ob der Feldberg hier an kommt, oder gar was aus Bayern geht. BW müßte machbar sein. Dann evtl ne 2 antenne kaufen

Innerhalb von 14 tagen hat man ja Rückgaberecht

von Rheinländer - am 02.11.2012 18:20
Geniess dein Empfang noch Hartmut, denn am 1.12.2012 wird der Sender Mierlo auf 12C abgeschaltet...!! In Alkmaar sind schon die neue DAB Antennen installiert, Bilder kommen gleich.

von Jassy - am 02.11.2012 18:29
Zitat
Jassy
Geniess dein Empfang noch Hartmut, denn am 1.12.2012 wird der Sender Mierlo auf 12C abgeschaltet...!! In Alkmaar sind schon die neue DAB Antennen installiert, Bilder kommen gleich.


Uuups, gerade gesehen. Das betrifft mich wohl auch?
Ich weiss jedoch nicht ob ich hier Mierlo mit 4 Kw oder Lopik mit 2 Kw empfange, ...
Lopik geht hier auf UKW jedenfalls besser als Mierlo, ...

von xxxxxxxxxxxxxx - am 02.11.2012 23:30
Zitat
lambic
@Japhi
Bin heute Nachmittag deiner Anregung gefolgt und kann beides nur bestätigen.

Durch das etwas klobige Gehäuse war ausreichend Platz für den Einbau einer F-Buchse.

Der DAB 4 hat nach Anschluss an die 10-Ele-Yagi tatsächlich sofort einen Mux auf 12B eingelesen. Mit viel Geblubber hörte ich dann - DAB Baden-Württemberg :wall:.

Es dürfte sich um Karlsruhe (1kW) handeln, das übermorgen auf 11B wechseln soll. Immerhin ca. 110 km entfernt und aus der Gegenrichtung der Yagi empfangen (sie hat nur ein Reflektorelement).
Nennen wir es also erst mal einen Teilerfolg.


Hallo,
ich will meinem DAB4 am Wochenende auch eine Antennenbuchse einbauen.
Könnt ihr mir sagen, wo was angelötet werden muss, vielleicht habt ihr ein Bild für mich?
Danke ;)

von xxxxxxxxxxxxxx - am 06.03.2013 20:56
Zitat
WellenreiterBN
Eben in Siegburg das wallonische Paket empfangen,neu sind

Prem +
PureFM +
Viva +

Siehe:
http://www.wohnort.org/DAB/belgium.html#Wallon
Ruud

von Ruud - am 09.03.2013 19:21
Zitat
WellenreiterBN
Eben in Siegburg das wallonische Paket empfangen,neu sind

Prem +
PureFM +
Viva +

Ja, das ist schon seit ein paar Tagen so. Man ändert aber immer wieder die Bitraten und Codierung. Deswegen lohnt eine mmp-Dateianalyse auch noch nicht wirklich.
Ich mache alsbald mal eine Aktualisierung der DAB-Sendertabelle Belgien, wo ich dann auch diese Situation berücksichtigen werde.

von oli84 - am 09.03.2013 22:37
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