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Neuer Sendestandort in Rostock-Krummendorf/Toitenwinkel (Mecklenburg-Vorpommern)

Startbeitrag von Chief Wiggum am 04.10.2011 10:02

Mahlzeit !

In der heutigen Ausgabe der BNetzA Daten taucht für Rostock ein neuer Sendestandort (Rostock Toitenwinkel) für einige UKW Frequenzen auf. Betroffen sind die

88,9 (N-Joy)
90.2 (LOHRO)
97,3 (Antenne MV)
105,6 (Ostseewelle)

Koordinierungsstatus ist noch "A".
Standort soll ein Feld in der Nähe von Krummendorf sein (12E07´39 , 54N07´51) Antennenhöhe 150 Meter. 4 Meter Standorthöhe ü.NN.

Ich vermute mal, da sich die Telekom es sicherlich nicht leisten kann , wirds sicher kein neuer Fernsehturm gebaut, sondern nur ein Stahlgittermast errichtet werden, falls die Planungen umgesetzt werden.
Wird der alte Fernsehturm im Südwesten der Stadt dann womöglich abgerissen ?
Er stand ja auch in einem neu gebauten Wohngebiet, möglicherweise gabs ja dort Beschwerden...
Gab es schon entsprechende Meldungen in den lokalen Medien dazu ?

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Re: Neuer Sendestandort in Rostock / Mecklenburg-Vorpommern geplant

Genau so ist es. Durch die Privatisierung der Bundespost haben alte rechtliche Grundlagen (Monopol des Sendebetriebs für die Bundespost) keinen Bestand mehr. Auf Grund dieses Monopols sind die Rundfunksenderstandorte in der DDR mit allen technischen Einrichten per Einigungsvertrag von der DDR-Post an die Bundespost gegangen und befinden sich heute bei den Rechtsnachfolgern DFMG (Grundstücke, Gebäude, Türme und Masten) und MEDIA BROADCAST (technische Einrichtungen, bei LW- und MW-Sendern auch Masten).

In diesem Jahr ist auch die Frequenzvergabe durch die Bundesnetzagentur an einen Netzbetreiber gefallen (Novelle des Telekommunikationsgesetzes), sodass zukünftig jeder Programmveranstalter oder Multiplexbetreiber selbst den Netzbetreiber aussuchen kann.

Bei DAB alt und DVB-T hat es einheitliche Frequenzvergabeverfahren für ganz Norddeutschland (also auch in MV) gegeben mit dem Ergebnis, dass
1) bei DAB Digitalradio Nord (inzwischen aufgelöst) Netzbetreiber ist (gewesen ist),
2) bei DVB-T der NDR Netzbetreiber für seine zwei Multiplexe ist und MEDIA BROADCAST für die übrigen. Über die gegenseitige Standortnutzung gibt es Vereinbarungen zwischen dem NDR und MEDIA BROADCAST.

Durch die gesetzlichen Änderungen werden die privaten Verträge nicht sofort hinfällig. Was da genau drin steht, wissen wir nicht. Theoretisch (nach Gesetzeslage) könnte der NDR selbst ein Grundstück in Rostock kaufen und den Mast errichten. Ob das privatrechtlich geht, ist eine andere Frage.

(Der Zeitungsartikel zeugt von viel Unkenntnis. Und das Foto von Waldenburg ist völlig unpassend.)

von Manfred Z - am 10.07.2012 22:14

Re: Neuer Sendestandort in Rostock / Mecklenburg-Vorpommern geplant

Wie versprochen, hier nun ein paar Bilder von der Baustelle des neuen Rostocker Sendeturms.

update:http://www.garlipp.de/blog/2013/04/01/sendemast-rostock-toitenwinkel/


Blick Richtung Norden/Krummendorf, rechts der Bauplatz,links das Funk/ Leuchtfeuer

im Hintergrund das Steinkohlekraftwerk Rostock-Blick Richtung Nordwesten, rechts vor dem Bagger wird der Turm wahrscheinlich stehen

Die Baustelle ist eingemessen, im Rapsfeld sieht man schon, wo mal die Abspannungen ihre Fundamente bekommen werden.

Standort Elektroschaltkasten



Die Altstadt Rostocks Blick Richtung Südwesten

von jug - am 21.04.2013 15:30

Re: Neuer Sendestandort in Rostock / Mecklenburg-Vorpommern geplant

Von der Website der Stadt Rostock (man beachte die Anlagen):

----------------------------------------------------------------------------------------

Vorlage 2013/BV/4274 (Auszüge)

Beschlussvorlage

Einvernehmen der Gemeinde nach § 36 BauGB für das Bauvorhaben (Bauantrag)
"Neubau eines abgespannten Stahlgittermastes als Senderstandort für Hörfunk- und Fernsehdienste,
h=250 m, mit Betriebsgebäude", Krummendorfer Str., Az: 03409-12

Beratungsfolge:

26.02.2013 Ortsbeirat Gehlsdorf, Hinrichsdorf, Krummendorf, etc

Vorberatung

26.03.2013 Bau- und Planungsausschuss

Entscheidung

Beschlussvorschlag:

Das Einvernehmen der Gemeinde für das Bauvorhaben (Bauantrag)
„Neubau eines abgespannten Stahlgittermastes als Senderstandort für Hörfunk- und Fernsehdienste,
h=250 m, mit Betriebsgebäude“, Krummendorfer Str., wird erteilt.

Beschlussvorschriften: § 7 Abs. 5 Hauptsatzung der Hansestadt Rostock

Sachverhalt:

- § 7 Abs. 5 der Hauptsatzung der Hansestadt Rostock erfordert für Bauvorhaben ab 500.000 EUR Rohbausumme
die Entscheidung des Oberbürgermeisters über das „Einvernehmen der Gemeinde“ im Einvernehmen mit dem Bau- und Planungsausschuss.

- Bauplanungsrechtlich besteht Genehmigungsfähigkeit

Anlagen:

1) Anlage 1 zur Herstellung des Einvernehmens der Gemeinde 03409-12 (37 KB)
2) Ansicht Stahlgittermast 03409-12 (675 KB)

----------------------------------------------------------------------------------------

Aus der Sitzung des Ortsbeirats:

Zitat

Herr NN (Vorsitzender):

- Der Ortsbeirat Gehlsdorf/NO hat sich im November 2012 genauestens mit den Unterlagen der Bauvoranfrage beschäftigt
- Bauausschuss empfiehlt Zustimmung, davon ausgehend dass dieser Sendemast nur zivilen Zwecken dient und keine der Gesundheit schädigende Strahlung sendet


von Manfred Z - am 27.04.2013 06:59

Re: Neuer Sendestandort in Rostock / Mecklenburg-Vorpommern geplant

Auf die Frequenzbelegung bin ich dann auch gespannt.

Gesetzt sind vermutlich mal die 7 Marlower-Frequenzen:

91,0 NDR 1 Radio MV 100kW(?)
93,5 NDR 2 30kW(?)
88,2 NDR Kultur 100kW(?)
102,8 NDR Info 100kW(?)
96,7 DKultur 30kW(?)
100,8 Antenne MV 100kW(?)
104,8 Ostseewelle 100kW(?)

Von den heutigen Rostocker Frequenzen bereits fuer Krummendorf koordiniert:
88,9 5kW (bleibt vermutlich N-Joy)
90,2 0,1kW (heute Radio Lohro, bleibt wahrscheinlich Radio Lohro)
97,3 5kW (heute Antenne MV, duerfte frei werden)
105,6 0,2kW (heute Ostseewelle, duerfte frei werden)

Bisher nicht fuer Krummendorf koordinierte Rostocker Frequenzen:
95,8 0,16kW (heute NDR 1 Radio MV, nicht mehr notwendig, geht vermutlich als 95,7 nach Malchin)
106,5 1kW (heute DLF, weitere Nutzung unklar)
107,9 0,1kW (bisher unbelegt, geht vermutlich nach Malchin)

Denkbar waere, dass z.B. der DLF von 106,5 auf 97,3 wechselt. Die 105,6 koennte an einen neuen Anbieter wie z.B. Klassik Radio oder Radio Teddy gehen.

In Malchin bereits auf Sendung:
103,5 NDR Info 1kW
94,4 N-Joy 1kW
98,7 NB-Radiotreff 88,0

Neu koordiniert fuer Malchin:
95,7 0,1kW (NDR 1 Radio MV?) [ex 95,8 Rostock]
97,6 0,1kW (NDR Kultur?)
101,5 0,1kW (Antenne MV?)
106,2 0,05kW (NDR 2?)
107,9 0,1kW (Ostseewelle?) [ex plan Rostock]

Vielleicht geht auch eine der Frequenzen in Malchin an Deutschlandradio Kultur. NDR 2 koennte ohne Fuellsender auskommen, dank 60kW aus Roebel.

Wie sieht es denn eigentlich in Malchin mit dem DLF-Empfang aus? Vermutlich via Dargun oder Waren?

von Habakukk - am 24.07.2013 11:24

Re: Neuer Sendestandort in Rostock / Mecklenburg-Vorpommern geplant

Ich denke, so stark muß man Richtung Westen gar nicht ausblenden. Was soll von den Leistungsstarken Frequenzen gestört werden ?

- 100.8 fällt mir nur die Klassik Funzel in Schleswig ein, die eh keine Reichweite hat.

- 102.8 steht gegen die 102.9 Kisdorf. Unter normalen Bedingungen aber überhaupt kein Problem. Da ist die 107.3 Schwerin vs.107.4 Kisdorf schon ein ganz anderes Kaliber. Die hauen und stechen sich auch unter ganz normalen Bedingungen.

- 104.8 geht wohl nur gegen die 104.7 aus Kiel sowie 104.9 Itzehoe. Letztere sind aber beides Glühlampen mit geringer Reichweite. Also eher kein Problem

- 91,0 könnte sich mit der No-Joy Funzel in Flensburg bekriegen

- 88.2 ist relativ frei

- 93,5 ebenso und auch leistungsmäßig weit schwächer als die 100 KW Brummer

Dazu kommt ja noch, das die UKW Antennenfelder doch schon ein ganzes Stück niedriger hängen werden als der GF-Zylinder und somit die Reichweite schon ein wenig begrenzen. Die einzig leicht problematischen Frequenzen könnten die 100,8 sowie 91,0 sein. Diese sind Richtung NW belegt und das Signal geht direkt über die Ostsee mit entsprechender Reichweite. Unter normalen Bedingungen wohl nicht problematisch aber bei leichten Tropo doch sicherlich. Aber da gibt es hier ganz andere Karäter wie eben die 107.3 vs. 107.4 sowie 101.1 Kaltenkirchen vs.101.2 Kiel und die 97.2 Klassik Radio vs 97.2 DR P3, welcher trotz der "nur" 60 KW eine immense Reichweite hat.
Auch sollte man nicht immer von Empfängern ausgehen, an denen entsprechende UKW Antennen hängen, sondern von 0815 Radios, die eh schon eine eher bescheidene Empfangsqualität haben.

von Uncle_Sam - am 27.07.2013 21:43

Re: Neuer Sendestandort in Rostock / Mecklenburg-Vorpommern geplant

Zitat
Welle72
Bleibe dabei. Würde man Richtstrahler verwenden, gerade in Grenznähe zum Wasser/Ausland, könnte man geziehlter mit höherer Leistung senden. Warum bekommt Doberan ein 1kW-Sender und GÜ 10KW? DBR liegt ja gerade mal 15 KM vor HRO....:wall:

Diese Tatsache spricht aber gegen einen Rundstrahler. Denke man wird westlich mit geringer Leistung senden dafür aber mehr Richtung Osten (HST/Rügen).

Wir sprechen hier von einem neuen Grundnetzsender. Da machen sone Funzeln für mich wenig Sinn. .

Wenn man das Ganze mal von "Oben" betrachtet ist das zukünftige DAB-Sendernetz nur auf Mecklenburg beschränkt. Was ist mit Vorpommern? Habe ich da was verpasst?

.
Wo soll de 10KW-Sender in GÜ stehen? Auf dem FMT Güstrow Nord? Dieser ist doch keine 100m hoch oder wird über NN gemessen?


Krummendorf und Doberan(Kühlung) senden nicht rund, sondern haben 6dB Einzüge Richtung Dänemark.
In der Anlage kann man die geplanten regionalen Muxxe sehen. Und die angemeldeten 4 Senderstandorte für den Bereich 11B, ist Zukunft pur. 4 Sender davon 2x 10 KW für so ein kleines Versorgungsgebiet!
Der NDR wird nicht einen Landesmuxx nutzen, sondern wieder einen Regionalmuxx -11B Rostock.12B ist Regionalmuxx in West MV.


http://s1.directupload.net/file/d/3397/xugmbc4a_pdf.htm 1.Regionalmuxx
http://s14.directupload.net/file/d/3397/39kczce4_pdf.htm 2.Regionalmuxx

von jug - am 01.10.2013 05:42

Re: Neuer Sendestandort in Rostock-Krummendorf / Mecklenburg-Vorpommern


Sonstige Funkanlage 231,40 20,000 7,69 0,48 DVB-T K29
Sonstige Funkanlage 231,40 20,000 6,94 0,43 DVB-T K46

Sonstige Funkanlage 225,90 30,000 9,32 0,52 DAB K5C
Sonstige Funkanlage 225,90 30,000 9,32 0,52 DAB K11B

Sonstige Funkanlage 187,25 55,000 14,67 0,91 UKW I 88.2
Sonstige Funkanlage 187,25 55,000 11,26 0,62 UKW I 91.0
Sonstige Funkanlage 187,25 55,000 7,11 0,44 UKW I 93.5
Sonstige Funkanlage 187,25 55,000 6,83 0,42 UKW I 96.7
Sonstige Funkanlage 187,25 55,000 12,13 0,92 UKW I 100.8
Sonstige Funkanlage 187,25 55,000 10,81 0,82 UKW I 102.8
Sonstige Funkanlage 187,25 55,000 10,80 0,82 UKW I 104.8

Sonstige Funkanlage 146,80 130,000 6,03 0,23 UKW II 88.9
Sonstige Funkanlage 146,80 130,000 18,57 1,01 UKW II ??.?? (90.2 wohl nicht)
Sonstige Funkanlage 146,80 130,000 5,93 0,34 UKW II 97.3
Sonstige Funkanlage 146,80 130,000 1,17 0,08 UKW II 105.6


Man kann das ja mal mit dem vergleichen, was wir schon durch BNetzA-Senderdaten-Updates wissen (DVB-T, DAB, UKW unten):

DVB-T 237m 30-300 46dBW
DAB 229m 20-290 34dBW

UKW 150m 130-280 37dBW, 20dBW, 37dBW, 23dBW

Die angegebenen Richtungen der EMF-DB entsprechen also immer dem Beginn der Hauptstrahlungsrichtungen laut BNetzA-Senderdaten (

von Habakukk - am 06.12.2013 13:36
Ob die zusaetzlichen Abschirmgitter zwischen Reflektor und Mast dann auch wegen der fuer Deutschland doch ungewoehnlich hohen Sendeleistungen angebracht werden und nicht nur zur Entkopplung? 160kW ERP, da reicht ein nomaler max. 10kW Transistor Sender wohl gar nicht aus. Gibt es das ueberhaupt schon irgendwo in Deutschland, UKW mit ueber 100kW?

Ich bleibe bei meiner Vermutung, die 8 abgewinkelten 6,5 kW belastbaren UKW Felder nach Osten, und die geraden nur 2,5 kW belastbaren in die anderen 3 Richtungen.
Die DAB Antenne bekommt die Ausblendung durch das fehlen der Dipole in Richtung Nord und die UHF Antenne durch eine ungleichmaessige Ausrichtung der Doppeldipole in die 8 Richtungen. So sieht es jedenfalls auf dem Foto aus.
Somit duerfte fuer den K5C auch noch mal ein geaendertes Diagramm kommen.

Ich kopiere mal aus dem heutigen BNA Thread direkt hier rein:

Neu (A) 88,2 91,0 93,5 96,7 100,8 102,8 104,8 Rostock Toitenwinkel (120735, 540746) 5m, 200m.

88,2, 160kW, D 30-140
91,0, 100kW, D 30-140
93,5 40kW, D 40-140
96,7 40kW, D 30-140
100,8 125kW, D 30-140
102,8 100kW, D 30-140
104,8 100kW, D 50-140

TNARRostock Toitenwinkel 88.200A D MV 5200 52.0 HD 42.0 41.0 44.0 49.0 50.0 50.0 50.0 51.0 52.0 52.0 52.0 52.0 52.0 52.0 52.0 48.0 46.0 44.0 42.0 41.0 41.0 41.0 41.0 41.0 41.0 38.0 34.0 33.0 33.0 33.0 38.0 42.0 42.0 40.0 40.0 42.0

TNARRostock Toitenwinkel 91.000A D MV 5200 50.0 HD 40.0 42.0 44.0 47.0 50.0 50.0 48.0 49.0 50.0 50.0 50.0 50.0 50.0 50.0 50.0 46.0 44.0 42.0 40.0 39.0 39.0 39.0 39.0 39.0 39.0 36.0 32.0 31.0 31.0 31.0 36.0 38.0 40.0 39.0 39.0 40.0

TNARRostock Toitenwinkel 93.500A D MV 5200 46.0 HD 37.0 39.0 41.0 41.0 45.0 45.0 44.0 45.0 46.0 46.0 46.0 46.0 46.0 46.0 46.0 42.0 40.0 38.0 36.0 35.0 35.0 35.0 35.0 35.0 35.0 32.0 28.0 27.0 27.0 27.0 32.0 37.0 37.0 37.0 37.0 37.0

TNARRostock Toitenwinkel 96.700A D MV 5200 46.0 HD 37.0 39.0 41.0 44.0 45.0 46.0 44.0 45.0 46.0 46.0 46.0 46.0 46.0 46.0 46.0 42.0 40.0 38.0 36.0 35.0 35.0 35.0 35.0 35.0 35.0 32.0 28.0 27.0 27.0 27.0 32.0 37.0 37.0 37.0 37.0 37.0

TNARRostock Toitenwinkel 100.800A D MV 5200 51.0 HD 41.0 43.0 45.0 48.0 49.0 49.0 49.0 50.0 51.0 51.0 51.0 51.0 51.0 51.0 51.0 47.0 45.0 43.0 41.0 40.0 40.0 40.0 40.0 40.0 40.0 37.0 33.0 32.0 32.0 32.0 37.0 41.0 41.0 41.0 41.0 41.0

TNARRostock Toitenwinkel 102.800A D MV 5200 50.0 HD 41.0 43.0 45.0 48.0 49.0 50.0 48.0 49.0 50.0 50.0 50.0 50.0 50.0 50.0 50.0 46.0 44.0 42.0 40.0 39.0 39.0 39.0 39.0 39.0 39.0 36.0 32.0 31.0 31.0 31.0 36.0 41.0 41.0 41.0 41.0 41.0

TNARRostock Toitenwinkel 104.800A D MV 5200 50.0 HD 37.0 42.0 41.0 42.0 44.0 49.0 48.0 49.0 50.0 50.0 50.0 50.0 50.0 50.0 50.0 46.0 44.0 42.0 40.0 39.0 39.0 39.0 39.0 39.0 39.0 36.0 32.0 31.0 31.0 31.0 36.0 35.0 35.0 36.0 36.0 36.0

von Nordlicht2 - am 17.02.2014 20:24
Im anderen Thread hatte ich ja schon mal eine Übersicht drin, was so alles neu koordiniert wurde in letzter Zeit und als Folge der Verlagerung von Marlow nach Rostock sonst noch so zu erwarten ist:
http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,966384,1189301#msg-1189301

Nochmal der Disclaimer: Alles REINE SPEKULATION!

ALT:
NDR1 R.MV NDR 2 NDR Kultur NDR Info N-Joy Antenne MV Ostseew. DLF DKultur Lohro Neu

Marlow 91,0 100 93,5 30 88,2 100 102,8 100 100,8 100 104,8 100 96,7 30
Rostock 95,8 0,16 88,9 2 97,3 2 105,6 0,16 106,5 1 90,2 0,08
Röbel 88,5 10 107,0 60 94,7 10 100,4 4 97,4 4 93,8 5 92,2 0,2 102,4 3 90,0 3
Waren 98,3 0,2 93,0 0,2 91,3 0,2
Malchin 103,5 1 94,4 1
Güstrow 92,5 1,3 104,4 0,63 107,7 1,3 98,0 0,4 106,0 0,8
Dargun 89,8 0,5
Stralsund 92,1 0,4 89,3 0,25
Greifswald 101,0 0,16 104,3 0,2 106,8 0,16

============================================================================================================================================
NEU:
NDR1 R.MV NDR 2 NDR Kultur NDR Info N-Joy Antenne MV Ostseew. DLF DKultur Lohro Neu

Rostock-Toit. 91,0 100 93,5 40 88,2 160 102,8 100 88,9 5 100,8 130 104,8 100 97,3 5 96,7 40 90,2 0,1 105,6 0,2
Rostock 106,5 1
95,8 0,16
Röbel 88,5 10 107,0 60 94,7 10 100,4 4 97,4 4 93,8 5 92,2 0,2 102,4 3 90,0 3
Waren 98,3 0,2 93,0 0,2 91,3 0,2
Malchin 103,5 1 94,4 1 101,5 0,1 95,7 0,1
Güstrow 94,1 0,1 104,4 0,63 107,7 1,3 98,0 0,4 106,0 0,8
Dargun -
Demmin 91,8 0,2 92,5 1 87,8 0,2 97,6 0,5 107,9 0,1 89.8 1 106.2 0.5
Stralsund 89,3 0,25 92,1 0,4 96,3 0,1
Greifswald 101,0 0,16 104,3 0,2 96,9 0,1 106,8 0,16



Rostock
Die 95,8 von NDR 1 wird obsolet. Die 97,3 von Antenne wird obsolet, denkbar wäre Ersatz für die schlecht empfangbare 106,5 DLF. Die 105,6 der Ostseewelle wird obsolet, wahrscheinlich Ausschreibung für Privatradio (Radio Teddy oder Klassik Radio). Insgesamt 3 Frequenzen, die frei werden und neu ausgeschrieben wurden.

Die früher für Rostock geplanten Frequenzen 94,0 und 107,9 wurden nach Güstrow (94,1) und Demmin (107,9) verlagert.

Güstrow
Für NDR 1 MV ist die 1,3kW starke 92,5 nicht mehr notwendig, deshalb vermutlich Wechsel auf die schwächere 94,1. Verlagerung der 92,5 nach Demmin.

Malchin
NDR Kultur und N-Joy haben dort bereits je eine 1kW-Frequenz, weil sie in Röbel nur mit 4kW senden. Die 2 neu koordinierten Frequenzen gehen wohl am ehesten an den Privatfunk.

Demmin
Koordiniert wurden 7 neue Frequenzen. 92,5 mit 1kW (ex NDR 1 Guestrow) sehe ich am ehesten bei NDR 2, weil die schwächere Rostocker 93,5 auf die schwächere 99,8 auf Rügen trifft. Röbel 107,0 mit 60kW dürfte hier nicht mehr so die Rolle spielen. Weitere Frequenzen: 89,8 1kW (hier wird DLF Dargun verlagert), 91,8 0,2kW (NDR 1?), 87,8 0,2kW (NDR Kultur?), 97,6 0,5kW (Antenne MV?), 107,9 0,1kW (Ostseewelle), 106,2 0,5kW (DKultur?)

Stralsund
Hier wurde kürzlich die 96,3 nachkoordiniert. Ich tippe mal am ehesten auf DKultur. Sollte DKultur die nicht mehr benoetigte 92,1 von NDR 1 bekommen, kann auf die 96,3 auch ein neues Programm (Klassik Radio Radio Teddy, OK MV, etc.) drauf. Alternativ kann ebenso die 92,1 ausgeschrieben werden...

Greifswald
Hier wurde kürzlich die 96,9 nachkoordiniert. Da diese je 200kHz von 96,7 Rostock und 97,1 Helpterberg entfernt ist, käme eigentlich am ehesten DKultur in Frage. Die haben aber bereits die 106,8 dort. Wahrscheinlich also eher für ein neues Programm (Klassik Radio, Radio Teddy, etc...)?
[Update 27.2.] Das Dradio gibt bekannt, dass Dkultur von 106,8 auf 96,9 wechseln wird. Damit wird die 106,8 frei, unklar ist für wen.

von Habakukk - am 18.02.2014 19:25
Zitat
Harald Z
Nach https://www.kathrein.de/fileadmin/media/druckschriften/99811574.pdf
UHF wie auf Seite 92 wahrscheinlich 8 bays, also H=7,52m
DAB wie auf Seite 80 drei mal nebeneiander und wahrscheinlich dann vier mal übereinander.
Gelten die 245m Gesamhöhe mit oder ohne Blitzfangkorb?

Zitat
Nordlicht2
245m und 40cm mit Blitzfangkorb.

Die DAB Antenne ist wie die in Aurich allerdings nur 3 statt 6 Richtungen. Vergleichbar mit der UHF Antenne aber keine Doppel sondern Einzeldipole vor jeweils massiver Reflektorwand je Dipol.
Die DAB Antenne erstreckt sich laut Projekt Zeichnung Krummendorf ueber ca. 6m, die UHF Antenne ueber ca. 14m.


Der Uebergang von der DAB zur UHF Antenne ist gut an den aussen am GFK gefuehrten Blitzableiter zu sehen. Ich denke mal das es einer ist. Genauso sieht man auch den Uebergang vom UHF Teil zum obersten Teil im Zylinder, wo sich keine Antenne sondern die Leiter usw. zum oberen Ausstieg befindet. Fuer diesen Teil kann man von den 14m wohl noch einmal ca. 2m abziehen. So bleiben dann 12m, was fuer eine 12 Bay UHF Antenne H=11,32m (nach Kathrein pdf Seite 92), genau passt. Dann hat die UHF Antenne ca. 15,1dB Gewinn. Ca. denn in Krummendorf gibt es laut BNA Liste leichte Einzuege Richtung Schwerin. Die DVB-T Sender duerften dann mit knapp unter 2kW auf das Kabel gehen um auf 40kW ERP zu kommen.

Die DAB Antenne ist leider nicht in dem pdf aufgefuehrt. 6 Dipole uebereinander wird auf 6m knapp sein. Die von Harald Z angefuehrte 2 Dipol Antenne hat z.B. einen vertikalen Dipolabstand von 1,10m. Ich wuerde mal von 4-fach gestockt ausgehen. Wie man den Gewinn bei 6 Richtungen vor Reflektorwand berechnet, keine Ahnung. Duerfte aber ungefaehr einer 2 Bay UHF Antenne entsprechen, auch wenn die mit Doppeldipolen in 8 Richtungen sendet und nicht mit Einzeldipolen in 6 Richtungen. Also vielleicht 7dB..

von Nordlicht2 - am 22.02.2014 19:27
Update 26.03.

Die UKW Felder Richtung Nord und Sued sind nun auch montiert worden.




Eine Halterung wurde in ca. 26m Hoehe montiert. Koennte durchaus fuer eine kleine Richtfunkantenne sein.


Stadtweide ist von Krummendorf aus frei zu sehen (Foto stark gezoomt).


Aus Richtung Ost wirkt schon alles komplett.




Nur noch die 8 UKW Felder der westlichen Richtung inklusive 2er Reflektoren befinden sich am Boden.


Es wird sehr duennes Kabel gezogen, koennte fuer die Signalbeleuchtung sein…


Blick von der A20, Parkplatz Warnowtal (stark gezoomt)


Die HF Kabel unter der Trasse sind noch nicht angeschellt worden, sondern sind nur provisorisch mit Seilen angebunden.

von Nordlicht2 - am 26.03.2014 22:16
Drei neue UKW-Sender für Rostock zugelassen

Klassik Radio, RADIO TEDDY und JazzRadio Rostock erhalten Lizenz

Die Medienvielfalt in Rostock wird größer. Voraussichtlich ab September 2014 werden drei weitere Radio-Sender im dortigen UKW-Netz zu hören sein. Das hat der Medienausschuss Mecklenburg-Vorpommern, das Entscheidungsgremium der Medienanstalt, in seiner heutigen Sitzung nach einer im Dezember 2013 bundesweit erfolgten Ausschreibung beschlossen.

Die Lizenzen erhalten:

Hörfunk-Veranstalter Programm-Name

Klassik Radio GmbH & Co. KG (Augsburg) Klassik Radio

RADIO TEDDY (Radio im Filmpark Babelsberg
GmbH & Co. KG) (Potsdam) RADIO TEDDY

JazzRadio Rostock GmbH i.G. (Berlin) JazzRadio Rostock

Dr. Uwe Hornauer, Direktor der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern: „Dass Klassik Radio den Zuschlag erhalten hat, wird alle Fans von Mozart, Beethoven oder ‚klassischer‘ Filmmusik freuen. Damit hat der Sender nun insgesamt vier Standorte in Mecklenburg-Vorpommern, an denen er sein Programm über UKW verbreitet: Schwerin, Wismar, Stralsund und Rostock – fast eine kleine Landeskette. Ähnliches gilt für das Familienprogramm von RADIO TEDDY, es wird nun neben Schwerin auch in der größten Stadt des Landes zu hören sein. Mit dem Zuschlag für JazzRadio trägt der Medienausschuss dem Wunsch nach mehr Jazz an der Ostseeküste Rechnung. JazzRadio betreibt bereits in Berlin ein sehr erfolgreiches Programm, das soll nun auch in unserem Bundesland stattfinden.“

Die genauen Frequenzen, auf denen die neuen Sender in Rostock zu hören sind, kann die Medienanstalt M-V erst im Juli, spätestens im August 2014 nach Abstimmung mit der Bundesnetzagentur bekanntgeben.

Hintergrund

Seit dem vergangenen Jahr wird in Rostock-Toitenwinkel ein neuer Funkturm errichtet, der den bisherigen Funkturm in Marlow (ca. 30 Kilometer östlich von Rostock) ersetzt. Dadurch ergeben sich in Rostock neue UKW-Kapazitäten. Die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern schrieb diese UKW-Frequenzen aus. Die Ausschreibungsfrist endete am 31. Januar 2014. Insgesamt bewarben sich neun private Radioveranstalter aus ganz Deutschland. Der Medienausschuss Mecklenburg-Vorpommern prüfte die Unterlagen, hörte alle Bewerber an und traf heute seine Entscheidung.

Quelle: MMV


von WellenreiterBN - am 23.04.2014 17:04
Zitat
Mecklenburger
Zitat
Steve-o1987
"Meine HiFi-Anlage ist ans Rostocker Kabel angeschlossen und bei Klassik Radio zeigt der Tuner zwar Stereo an, aber trotzdem ist es KEIN Stereosignal was da in der Kopfstation als Quelle genommen wird. Das ist schon seit min. 9 Jahren so. Das habe ich schon bei der Urbana angemahnt, aber mal wimmelte mich ab. Bei DVB-C oder DVB-S hat man richtige Stereoeffekte. Im Rostocker Kabel-UKW ist alles mittig, also mono."


Habe das nochmal gecheckt und kann das so bestätigen. Ist mir vorher nicht so aufgefallen, da ich den Sender kaum höre.
Die Reaktion des Anbieters (jetzt wohl Infocity) auf den Hinweis ist sehr unerfreulich.
Man ist dort wohl hauptsächlich interessiert, Telefon-und Internet-Anschlüsse zu vermarkten.
Die Kabelgebühren kommen ja eh rein.
Der richtige Ansprechpartner ist m.E. aber Kabel Deutschland, da die das technisch in der Hand haben.
Vermute aber, wenn die drei neuen Sender in HRO ab Aug. on Air sind, könnte sich das geklärt haben.:)


ob die dann den 100 Watt? Brummer:hot: aus Toitenwinkel in der Kopfstation in Stadtweide rauschfrei empfangen werden mit den Antennen nach Westen gerichtet? Hast du da Hoffnung bei Kabel Deutschland?
Hoffen wir mal, das Klassikradio bei DAB+ über den Bundesmuxx auch noch in Rostock senden wird. Da brauchst du kein UKW und Kabel mehr. Ein DAB+ Technisat 100 Adapter reicht dann für rauschfreien Empfang . Sollte Klassikradio auch noch einmal ihr DAB Signal nicht mehr durch den NF-Kompressor schicken, wäre dann über DAB+ auch der perfekte Klang möglich.

von jug - am 27.04.2014 09:53
Update 24.Mai:

Die noch fehlende Kabeltrasse wurde geliefert.




Diese 2 Reflektoren werden anscheinend doch nicht montiert?


2 GPS Antennen wurden installiert, eine an der Kabeltrasse und eine zweite hinten bei den Kühlern.




Eine Sat Antenne sowie eine zweite noch verpackte wird installiert.


Alle UKW Antennenfelder sind nun montiert und verkabelt.







Im Gebäude ist schon vieles fertig. Die Sender sind aufgebaut, verkabelt und haben Strom.
Weichen sind von Kathrein, die UKW und TV Sender von Rohde und Schwarz und die DAB Sender von Plisch.
Der DLF wird die 97,3 MHz bekommen, das ZDF den K24 und die ARD den K26. Die Marlower UKW Frequenzen bleiben wie gehabt und auch N-Joy behält die 88,9 MHz.
Somit wird die 106,5 wohl ganz wegfallen und eine andere schwächere Frequenz nach Krummendorf koordiniert. Diese steht anscheinend noch nicht fest und koennte vielleicht von Bad Doberan, Guestrow oder Ribnitz umziehen.
Die Zufuehrung erfolgt ueber Glasfaser, Sat und auch Richtfunk. Unterschiedlich, je nachdem ob TV, UKW Radio oder DAB+ Radio.

von Nordlicht2 - am 24.05.2014 17:51
Diese Frequenzen sind noch auf der Stadweide koordiniert:

TNARRostock 95.800K 012E044854N0418012E044254N0412D MV 45 85 22.0 HD 20.2 19.8 19.5 20.2 21.5 22.0 21.5 20.2 19.5 19.8 20.2 19.8 18.5 16.5 14.0 10.0 6.0 2.0 2.0 2.0 2.0 2.0 2.0 2.0 2.0 2.0 2.0 2.0 2.0 2.0 6.0 10.0 14.0 16.5 18.5 19.5
TNARRostock 106.500K 012E070054N0500012E065454N0454D MV 65 80 30.0 HD 10.0 10.0 15.0 20.0 25.0 30.0 30.0 30.0 30.0 30.0 30.0 30.0 30.0 30.0 30.0 30.0 30.0 29.0 28.0 29.0 30.0 30.0 30.0 30.0 30.0 30.0 30.0 28.0 23.0 18.0 18.0 10.0 10.0 10.0 10.0 10.0

Wenn wir mal die 106,5 betrachten und uns vor AUgenführen, dass der Abstand zwischen Stadweide und Krummendorf ca 6km beträgt und in Richtung 10 dbw=10W Zome liegt und uns mal die neue Stadtantenne anschauen,

TNARRostock Toitenwinkel 105.600KA 012E073954N0751012E073354N0745D MV 4150 23.0 HD 20.0 20.0 20.0 20.0 19.0 17.0 19.0 21.0 21.0 20.0 19.0 18.0 18.0 20.0 23.0 23.0 23.0 23.0 23.0 23.0 23.0 23.0 23.0 23.0 23.0 23.0 23.0 23.0 21.0 19.0 18.0 17.0 17.0 17.0 18.0 19.0

so stellen wir fest dass wir nur 3db Luft zwischen max Ausblendung und Hauptstrahlungsrichtung. Also maximal 13dbw=20W in Richtung Innenstadtmöglich wären. Hier sind aber noch Abstriche zu machen, wegen den 6km Unterschied, sodass wir effektiv bei 10W landen würden.

Also über die bestehende Stadtantenne in Krummendorf ist das keine wirtschaftlich sinnvolle Lösung.

Bei der 95,8 liegt die neue Hauptstrahlungsrichtung in der aktuellen Ausblednungszone und wir haben ein ähnliches Problem.

von Marcus. - am 13.06.2014 21:39
Schwerin war für den TV-Empfang für Rostock kein Thema da Marlow mit weniger Antennenaufwand besser zu empfangen war.

Indoor-TV-Empfang aus Marlow war in HRO zu Analog-Zeiten leider kaum bis garnicht möglich. Das Problem mit der schlechten Feldstärke vom Sendestandort Marlow im TV sowie Radiobereich ist bis heute geblieben.

Da half auch die Erhöhung der Sendeleistung nicht wirklich viel. Daher wurde in Stadtweide auch das ZDF und N3 mit ausgestrahlt. Warum die ARD nicht, erschliesst sich mir nicht bis heute.

Wenn Krummendorf OnAir geht ist das alles Schnee von Gestern.

NDR2 aus SN auf 98,5 kommt bei mir in Lütten Klein besser rein als aus Marlow auf 93,5. Die mag aber 5m weiter schon wieder anders sein.

DVB-T geht in LK auch Indoor in Fensternähe Richtung Stadtweide mittels Ministabantenne.

Auf die Frage hin ob Stadtweide nach Aufschaltung des neuen Sendern in Krummendorf überflüssig wird und ggf abgerissen werden sollte stellt sich nicht da dieser Standort wichtige Richtfunk- und andere Funkaufgaben hat.

Stadtweide ist ein wichtiger Bestandteil des Richtfunknetzes von MB. Auf dem Turm in SN-Großer Dreesch ist außer Richtfunk-und Mobilfunk weit weniger los als auf dem Turm in Stadtweide. Abgerissen hat man diesen auch nicht.

Da Marlow auch Richtfunkaufgaben übernommen hat und ja bekanntlich wegfällt stellt sich mir die Frage welcher Standort zukünftig die Richtfunk-Lücke nach Stadtweide schliessen soll.

von Welle72 - am 15.06.2014 16:56
Dehnmedia vermeldet soeben (Zitat einer Voarbinfo des NDR) den 5. August als offiziellen Starttermin für den neuen Sendemast. Auch die Umstellung der DVB-T-Kanäle wird bestätigt. Die bisherigen DVB-T-QRG aus Marlow (ARD-NDR K29, ZDF K46) laufen noch bis 19.8. als Simulcast weiter.

Zitat
http://www.dehnmedia.info/?page=update&subpage=arch1406
18.6.2014 • DVB-T: Umschaltung auf Rostock-Toitenwinkel am 5.8.

Der neue 245 Meter hohe Sendemast Rostock-Toitenwinkel geht am 5. August offiziell in Betrieb, meldet der NDR. Von dort werden dann der ARD/NDR-Multiplex (Kanal 26 statt K29) und der des ZDF (Kanal 24 statt K46) verbreitet (Suchlauf notwendig!). Damit werden die Sendeanlagen in Marlow und Rostock-Stadtweide ersetzt, die am 19. August abschaltet werden. Am neuen Standort wird vom 14. bis 20. Juli getestet.
Der NDR wird auch seine fünf UKW-Programme vom neuen Standort senden - auf den von Marlow bzw. Stadtweide bekannten Frequenzen. Die beiden Altsender werden zuvor - am 4. August um 24 Uhr - außer Betrieb gehen. Gleichzeitig übernimmt der Deutschlandfunk die bisherige UKW-Frequenz 97,3 MHz von Antenne MV. Im Vorfeld hatte NDR1 gestern in Güstrow und Stralsund die UKW-Frequenz gewechselt.
Marlow, errichtet 1955, war eine der ältesten noch aktiven Sendeanlagen des DDR-Fernsehens. Ein Grund für den Neubau war der schlechte UKW-Empfang von NDR1 in der 30 km entfernten Hansestadt. Stadtweide war als Füllsender für das Stadtgebiet im Gleichwellenbetrieb mit Marlow am Netz.
Quelle: Vorabinfo des NDR vom 18.6.


von Analog-Freak - am 18.06.2014 13:27
Zitat
Nordlicht2
Demmin wird uebrigens alle NDR Programme abstrahlen. Da werden die Privaten wohl in Demmin nichts, dafuer aber vielleicht die 2 neuen Frequenzen in Malchin bekommen?


Hmm, wir hatten das ja schon mal paar Seiten vorher, dass es in der EMF-Datenbank seltsamerweise 9 Eintraege gibt:
http://emf3.bundesnetzagentur.de/bnetzachart/Standort.vtl.aspx?fid=266

Sonstige Funkanlage 57,85 170,000 8,10 1,64
Sonstige Funkanlage 57,85 170,000 8,06 1,40
Sonstige Funkanlage 57,85 170,000 5,67 1,22
Sonstige Funkanlage 57,85 170,000 5,83 1,30
Sonstige Funkanlage 57,85 170,000 3,39 0,76
Sonstige Funkanlage 57,85 170,000 3,49 0,54
Sonstige Funkanlage 57,85 170,000 2,90 0,49
Sonstige Funkanlage 57,85 170,000 2,92 0,67
Sonstige Funkanlage 57,85 170,000 3,58 0,77

In der UKW.TXT-Liste sind aber bisher nur 7 Frequenzen aufgetaucht. Es ist also denkbar, dass da noch 2 Frequenzen nach kommen. Vielleicht gehen ja noch 2 weitere aus Malchin rueber?

Zitat

Die 92,5 und die 92,1 wurden fuer DKultur und NDR2 freigeraeumt, so der NDR.

Kann man die 92,5 sowohl in Guestrow als auch in Demmin betreiben? Guestrow 92,5 wurde aber aus der Liste der koordinierten Frequenzen entfernt.
92,1 Greifswald wird also NDR2? Haben die da wirklich ein Versorgungsproblem?

von Habakukk - am 18.06.2014 14:04
Am 17.6. wurden die Frequenzen von NDR 1 MV in Güstrow (94,1 statt 92,5 MHz) und Stralsund (96,3 MHz statt 92,1 MHz) gewechselt. Die neuen Frequenzen sind etwas leistungsschwächer, die Stereo-Versorgung bleibt aber voll enthalten.

Am 1.7. gehen für alle 5 UKW-Programme des NDR neue Frequenzen in Demmin in Betrieb. Die Frequenzen der Radioprogramme werden sein:

NDR 1 97,6 MHz
NDR 2 92,5 MHz
NDR 3 91,8 MHz
NDR4 101,5 MHz
N-Joy 95,1 MHz

In der KW 29 (14. - 20.7.) findet am Standort Rostock-Toitenwinkel ein Probebetrieb für alle Rundfunkdienste (Hörfunk und Fernsehen) statt, um die Antennenanlage auf ihre Funktionsfähigkeit gemäß Pflichtenheft zu prüfen. Während der Betriebszeit am Standort Rostock-Toitenwinkel werden die entsprechenden UKW-Sender am Standort Marlow ausgeschaltet.

Am 5.8. erfolgt die Einschaltung des Senders Rostock-Toitenwinkel u.a. mit den 5 UKW-Programmen des NDR und mit 2 DVB-T-Multiplexen (ARD/NDR K26, ZDF K24).
Die UKW-Sender in Marlow und Rostock-Stadtweide werden am 4.8. um 24 Uhr abgeschaltet. Die Frequenzen entsprechen denen in Marlow bzw. Rostock-Stadtweide.
Der Deutschlandfunk erhält eine neue Frequenz (97,3 MHz- bisher Antenne MV).

Die DVB-T-Sender in Marlow und Rostock-Stadtweide werden am 19.8. außer Betrieb genommen.

Info vom NDR 18.06.2014

von jug - am 18.06.2014 16:12
Ja, da muß ich dir leider zustimmen. Wenn man die A19 von Berlin hochkommt gehen BB Radio/Antenne BB bei sehr guten Bedingungen und einem guten Autoradio bis maximal Linstow/Krakow am See, dann ist es aber auch essig. Ortsfest bekommt man in der Region Güstrow/Bützow NDR 1 Welle Nord und auch RSH, mobil sieht das schon schlechter aus.

Seit dem Frequenzwechsel von NDR 1 Radio MV in Güstrow hat sich der mobile Empfang dieses Programms in der Region verschlechtert. Westlich von Güstrow führt die B104 in eine Senke, da gehen Marlow und Schwerin verrauscht und die neue wohl auch schwächere Güstrower QRG gar nicht. In Bützow und auf dem Zubringer zur A20 ist NDR 1 jetzt auch nicht besser zu empfangen als vorher, das Autoradio springt ständig zwischen Marlow und Schwerin hin und her, was bei lokaler Werbung und Kurzinfos sehr spaßig ist, weil man nichts komplett hören kann, außer man hält an. Zwischen Bützow und der A20 ist der NDR 1-Empfang dann sehr "berauschend".

Mit einem nicht so guten Autoradio (in meinem Dienstwagen) geht NDR 1-Radio MV aus Lübeck kommend auf der A 20 frühestens ab Grevesmühlen und ab Wismar dann stabil. Da kann man dann viel eher Welle Nord sauber hören bis etwa A20 Ausfahrt Jürgenshagen/Kröpelin.

In der Rostocker Innenstadt kann man bei guten Bedingungen dänische Sender aufnehmen, Normalität ist das aber nicht mal im berauschten Zustand.

Der neue Sendemast in Toitenwinkel überragt die weithin sichtbaren Kühltürme des Heizkraftwerkes ca. um das doppelte und dürfte so zum neuen Wahrzeichen werden.

Bisher ist die Region Güstrow/Bützoiw vollkommen DVB-T frei, veilleicht ändert sich das ja, aber bei dem bescheidenen Angebot ist das es keine Alternative für TV-Junkies.

von Kunos-Radiothek - am 26.06.2014 14:20
So hier nochmal die Uebersicht.


ALT:
NDR1 R.MV NDR 2 NDR Kultur NDR Info N-Joy Antenne MV Ostseew. DLF DKultur Lohro Neu

Marlow 91,0 100 93,5 30 88,2 100 102,8 100 100,8 100 104,8 100 96,7 30
Rostock 95,8 0,16 88,9 2 97,3 2 105,6 0,16 106,5 1 90,2 0,08
Güstrow 92,5 1,3 104,4 0,63 107,7 1,3 98,0 0,4 106,0 0,8
Röbel 88,5 10 107,0 60 94,7 10 100,4 4 97,4 4 93,8 5 92,2 0,2 102,4 3 90,0 3
Waren 98,3 0,2 93,0 0,2 91,3 0,2
Malchin 103,5 1 94,4 1
Dargun 89,8 0,5
Stralsund 92,1 0,4 89,3 0,25
Greifswald 101,0 0,16 104,3 0,2 106,8 0,16

============================================================================================================================================
NEU:
NDR1 R.MV NDR 2 NDR Kultur NDR Info N-Joy Antenne MV Ostseew. DLF DKultur Lohro Neu

Rostock-Toit. 91,0 100 93,5 40 88,2 160 102,8 100 88,9 5 100,8 130 104,8 100 97,3 5 96,7 40 90,2 0,1 105,6 0,2
Rostock 106,5 1
95,8 0,16
Güstrow 94,1 0,1 104,4 0,63 107,7 1,3 98,0 0,4 106,0 0,8
Röbel 88,5 10 107,0 60 94,7 10 100,4 4 97,4 4 93,8 5 92,2 0,2 102,4 3 90,0 3
Waren 98,3 0,2 93,0 0,2 91,3 0,2
Malchin 103,5 1 94,4 1
Dargun -
Demmin 97,6 0,5 92,5 1 91,8 0,2 101,5 0,1 95,1 0,1 87,8 0,2? 107,9 0,1 89.8 1 106.2 0.5
Stralsund 96,3 0,08 89,3 0,25 92,1 0,4
Greifswald 101,0 0,16 106,8 0,16 104,3 0,2 96,9 0,1


von Habakukk - am 27.06.2014 07:17
Da sich die Leute, die vor Ort beobachten, offenbar eher in dem digitalen Forum nebenan aufhalten, uebernehme ich mal die Verlinkung der Meldung der NDR-Technik hier:

http://www.ndr.de/der_ndr/technik/Rostock-Demmin-Guestrow-Marlow-Sender-Empfangsveraenderungen-Mecklenburg-Vorpommern,rostocksender102.html

Zitat

In der Zeit vom 15.07. bis 18.07. finden am Standort Rostock-Toitenwinkel diverse Testeinschaltungen für UKW und DVB-T statt, um die Antennenanlage auf ihre Funktionsfähigkeit gemäß Pflichtenheft zu prüfen. Während der Betriebszeit am Standort Rostock-Toitenwinkel werden die entsprechenden UKW-Sender am Standort Marlow und Rostock-Stadtweide ausgeschaltet.

Am 05.08. erfolgt die Einschaltung des Senders Rostock-Toitenwinkel mit u.a. zwei DVB-T-Multiplexen (ARD/NDR K26, ZDF K24) sowie den 5 UKW-Programmen des NDR:

Hörfunk-Welle Frequenz Sendeleistung
NDR 1 Radio MV: 91,0 MHz 50 dBW (100kW)
NDR 2: 93,5 MHz 46 dBW (40kW)
NDR Kultur: 88,2 MHz 52 dBW (158kW)
NDR Info: 102,8 MHz 50 dBW (100kW)
N-JOY: 88,9 MHz 37 dBW (5 kW)

DVB-T Fernsehbouqet Kanal
ARD/NDR 26
ZDF 24

Die UKW-Sender in Marlow und Rostock-Stadtweide werden am 04.08. ca. um 24:00 Uhr abgeschaltet.

Die DVB-T-Sender werden an denselben Standorten am 19.08. außer Betrieb genommen.

Bereits am 17.06. wurden die Frequenzen von NDR 1 Radio MV in Güstrow (94,1 statt 92,5 MHz) und Stralsund (96,3 MHz statt 92,1 MHz) gewechselt.

Am 01.07. sind für alle 5 UKW-Programme des NDR neue Frequenzen in Demmin in Betrieb gegangen. Die Frequenzen der Radioprogramme sind:
Hörfunk-Welle Frequenz Sendeleistung
NDR 1 Radio MV: 97,6 MHz 27 dBW (500W)
NDR 2: 92,5 MHz 30 dBW (1kW)
NDR Kultur: 91,8 MHz 23 dBW (200W)
NDR Info: 101,5 MHz 20 dBW (100W)
N-JOY: 95,1 MHz 20 dBW (100W)


von Habakukk - am 14.07.2014 14:12
Es ist alles ausser der UKW 97,3 MHz, DAB NDR und DVB-T K26 in Krummendorf on Air. Auch die Lohro 90,2 kommt schon aus Krummendorf.


Empfangstests DAB+

Die Aussetzer auf der A20 bei Wismar Mitte sind nicht mehr. Minimum 5 Balken mit meiner passiven Fensterklemmantenne. Weiter bei der Tankstelle wo ich sonst immer 4-5 Balken hatte sind es jetzt 10-12 Balken. Ab dann Vollausschlag bis Triebsees. Erster Aussetzer unter der Brücke an der Abfahrt Grimmen Ost. Noch weiter beifahrertauglich bis etwa Abfahrt Greifswald.
Ich dachte mir ja schon, dass er auf Grund der Antennenhoehe von 230m und dem echten Flachland weit kommen wird aber ich hab mich um 10km verschätzt. So kommt er doch deutlich weiter als z.B. Kiel Richtung Hamburg.


Empfangstests UKW

Das in Hamburg jetzt nichts mehr so richtig geht schrieb ich schon. Im Nahbereich ist die Versorgung im Übergang Schwerin zu Rostock nun aber gut geschlossen. Durchweg alle Programme in der automatischen Senderliste. Die 150m Antenne kommt etwas schlechter nach Osten als Stadtweide. Kann man ja nun gut vergleichen und auch die 90,2 rauscht bei Tessin doch etwas mehr als vorher. Der Wechsel von NDR2 erfolgte bei Triebsees ueber die 99,1 Helpterberg bevor dann Garz genommen wurde. Antenne MV schaltete zwischen Triebsees und Grimmen auf Graz um. NDR1 MV hatte auch mal Demmin drinnen, DLF sowieso.
Beim vielen Zappen kommt das Radio aber auch gerne mal durcheinander.

Ich vermute auch, dass zumindest UKW noch nicht mit voller Leistung gesendet wird. Es wurde gesagt, erst wird eine Halbantenne getestet, dann die andere und erst dann beide zusammen.


Empfangstests DVB-T

Nur mal bei Neukloster probiert. Da ging er schon. Ansonsten haette ich noch langsamer fahren muessen um alles zu testen.


Erstaunlich gut ist die Reichweite des Senders Demmin. Selbst die 95,1 geht gut auf der A20. Generell habe ich das Gefühl, dass alle Frequenzen auch auf dem nach Nordwest gerichteten Antennenfeld aufgeschaltet wurden obwohl anders koordiniert. Das teste ich die Tage noch mal genauer.

In Stralsund ist DKultur inzwischen auf der 92,1 MHz aufgeschaltet worden.


Hier noch die Richtfunkantenne welche an der untersten Plattform montiert wurde:



von Nordlicht2 - am 15.07.2014 18:58
Heute waren keine Tests mehr, dafuer aber sehr gute Tropo, so wie jetzt auch gerade wieder. DR und SR knallen auf UKW und DAB voll rein.

Demmin ist lustig.
Da gesagt wurde die Antenne sei selektiv, was sie nach NordWest aber nicht ist, habe ich dann noch mal ne Tour gemacht.
Nun, entweder hat die MB die Kabel zu den Antennenfeldern falsch angeschlossen oder es gab eine kurzfristige Planaenderung.
Jedenfalls senden die 91,8, 95,1, 101,5 und die 107,9 nur nach Nordwest aber nicht nach Suedwest. Mit dem Ergebnis, dass diese 4 Frequenzen selbst im Demminer Stadtgebiet kaum sinnvoll ankommen. Das V/R des Antennefeldes plus Gittermast, das nimmt zu viel weg. Mein Radio hat immer wieder auf die auch schon schwache 95,5 aus Ruegen geschaltet!
Zumindest die 91,8 und die 107,9 sind genau umgekehrt in der BNA Liste koordiniert, weshalb ich eher an einen Beschaltungsfehler denke. Allerdings bedeutet das dann auch, dass die MB sich nicht die Muehe macht mal nachzumessen was sie denn so in die Luft schicken. Oder irgendwer hat irgendwo einen Schreibfehler bei der Umsetzung der Koordinierung in die technischen Beschreibungen gemacht. Evtl. haben dadurch auch die 89,8, 92,5, 97,6 und die 106,2 um 3dB verkehrte Sendeleistung, was den sehr guten Empfang auf der A20 erklaert.
Versorgungsluecken sind ganz klar in Demmin und westlich davon aber nicht auf der A20 bei Triebsees. Stoeren tun die 4 Frequenzen auch so herum nirgendwo. Nur die 101,5 beisst sich mit der 101,4 was aber durch die 92,1 Stralsund sowieso keine Rolle spielt.
Ich schreib vielleicht mal an den NDR, die sollten wissen wie rum es denn sein soll.

von Nordlicht2 - am 18.07.2014 20:48
Hallo alle zusammen laut "satellifax.de" Meldung vom 01.Aug.2014
Zitat
SatelliFax
MEDIA BROADCAST verbessert erneut die Radio- und TV-Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern und nimmt zum 5. August 2014 den Senderstandort Rostock-Toitenwinkel in Betrieb. Dann schaltet der Sendernetzprovider UKW-Radioprogramme von öffentlich-rechtlichen und privaten Senderanbietern sowie die DVB-T Bouquets von ARD und ZDF auf. Sämtliche Programme können zum Einschaltdatum unter folgenden Frequenzen empfangen werden:

- Öffentlich-rechtliche UKW-Programme
Deutschlandradio Kultur - 96,7 MHz - 40 kW
Deutschlandfunk - 97,3 MHz - 5 kW
NDR 1 Radio MV - 91,0 MHz - 100 kW
NDR 2 - 93,5 MHz - 40 kW
NDR Kultur - 88,2 MHz - 160 kW
NDR Info - 102,8 MHz - 100 kW
N-JOY - 88,9 MHz - 5 kW

- Private UKW-Programme
Antenne MV - 100,8 MHz - 125 kW
Lokalradio Rostock (LOHRO) - 90,2 MHz - 100 W
Ostseewelle Hit-Radio Mecklenburg-Vorpommern - 104,8 MHz - 100 kW

- DVB-T Programme
ARD/NDR-Bouquet - Kanal 26 - 40 kW
ZDF-Bouquet - Kanal 24 - 20 kW

Der neue Senderstandort verbessert nicht nur den Inhouse- und Indoor-Empfang für Radio und TV in der Region Rostock, sondern optimiert auch die überregionale Rundfunkversorgung entlang der Ostseeküste. Zugleich schafft MEDIA BROADCAST bereits die Voraussetzungen zur Verbreitung des neuen Digitalradios im DAB+ Standard. Der Start erster Programme ist noch im Sommer 2014 geplant.

Der Funkturm in Rostock-Toitenwinkel ist im Eigentum der Deutschen Funkturm (DFMG). Er wurde im Zeitraum April 2013 bis August 2014 errichtet. Die Gesamthöhe des Funkturms beträgt 245,40 Meter. MEDIA BROADCAST betreibt in Rostock-Toitenwinkel zehn UKW-Sender und zwei DVB-T Sender und hat die Voraussetzungen für den Start von DAB+ Sendeanlagen geschaffen. www.media-broadcast.com


von Niklas Merkelt - am 05.08.2014 11:31
Die Antennefelder in Demmin sind nun richtig beschaltet.:spos:
91,8, 95,1, 101,5 und 107,9 sind auf der A20 nur noch stark rauschend oder gar nicht mehr empfangbar. Das hat man schon vor 2 Wochen in Ordnung gebracht, ich konnte es aber erst jetzt pruefen.

Rostock geht auf der A20 bei Wismar deutlich staerker als vorher Marlow. Da hat sich die Versorgung deutlich verbessert.
Aufgefallen ist mir, dass die 88,9 N-Joy bei Wismar ca. 10dB weniger hat als die 97,3. Nach Sueden und Osten ist der Pegelunterschied zwischen den beiden dann deutlich geringer. Ich gehe mal davon aus, dass das kein Fehler ist, sondern man die 103,7 mit 5kW in Bad Doberan behalten wird. Frage mich dennoch, wie man das realisiert hat. Das behalte ich noch mal im Auge, nicht das meine Pegelanzeige irgendwie gesponnen hat oder dort eine Ausblendung bei 88,9 wirkt oder gar nochmal kurz Stadtweide an war..:xcool:

LOHRO kommt auch gut nach SuedWesten und geht schon ab der Abfahrt Bad Doberan stoerungsfrei. Sicher auch schon vorher, ich hatte aber erst da probiert. Nach Osten ist ab Tessin vorbei.

Nach Osten hab ich auf 85km Entfernung mindestens 10dB weniger Pegel als vorher mit Marlow. Das kann sich aber aendern, wenn die Tropo nach Sueden nicht mehr ist. Bei solchen Wetterlagen gehen andere Richtungen oftmals etwas schwaecher als normal. Der Uebergang zu Garz erfolgte mit meinem Autoradio wieder teilweise ueber Helpterberg und Demmin. Allerdings war und ist wie gesagt nach Sueden sehr sehr starke Tropo. Roebel 97,4 hat die 97,3 DLF Rostock gestoert. Roebel geht da sonst gar nicht. Muss ich mal auf schlechtes Wetter warten.

von Nordlicht2 - am 05.08.2014 19:09
Zitat
ric78
ich glaube es ist eher die frage, warum man für millionen einen neuen sender erbaut ,der am ende keinerlei verbesserungen im verhältniss aufwand zur gesamtreichweite zu verzeichnen lässt. das ist enttäuschend. :-(


Warum hat man denn damals den Standort Marlow ausgesucht?!
Die Gebiete, die jetzt um Marlow liegen (bis ca.40 km Umkreis)sind eindeutig im Nachteil, denn sie werden von Garz und Helpterberg nur unzureichend versorgt!
Ganz besonders schlimm betrifft es Usedom und die nördlichen Teile von Rügen und das sind gerade die beliebtesten Urlaubsgebiete, man darf nicht nur die Einwonerzahl im besagten Gebiet zu Grunde legen!
Diese Gegenden waren zu Ostzeiten,wegen fehlenden Westempfang benachteiligt und die Planung vernachlässigt weiterhin sträflich den Nordosten!
Die DVBT Funzeln Wolgast und Heringsdorf auf Usedom, kann man ganz und gar vergessen!
Helpterberg und Garz sind zu weit weg, das gilt für DVBT sowie auch UKW!
Ein Bild auf die Versorgungskarte sagt doch alles und bei DAB wird das Drama weitergen!
Allein für Rostock nur einen 2,5 KW Sender einzusetzen spricht doch schon Bände!
Züssow ganz und gar zu streichen war schon ein extremer Fehler!
Dem Schreiber, das auf DVBT wegen SW nur vertikal gesendet wird, ist nicht richtig bei DAB ist das oK! Die damalige Entscheidung, das Marlow vertikal sendet hatte ganz andere Gründe, auch wenn jetzt digital gesendet wird, aber das beste kommt noch in 1-2 Jahren, wenn Media Brodcast auf DVBT-T2 umrüstet!Hier werden komplett neue Empfangsteile nötig!
DE ist fast das letzte Land das auf MPEG2 mit entsprechender Qualität sendet!
Soll man da evt. noch Hurrah schreien?!:mad:

B.P. ehemaliger Sendetechniker bei Rügen Radio

von bernhard47 - am 06.08.2014 14:22
@bernhard47: man muss bei DVB-T klar sagen, dass hier in MV nur eine absolute Rest-Grundversorgung betrieben wird. Das machen NDR/ZDF wirklich nur, weil man medienpolitisch gewollt >90% der Bevölkerung eine technische Alternative zu Kabel und Satellit anbieten will. Das ist sowieso gerade in MV ein teurer Spaß auf die Einwohnerzahl gerechnet. Daher macht man es so billig wie nur möglich. Das ist ähnlich wie in der Schweiz, wo per DVB-T auch nur noch das allernötigste gemacht wird. Alleine dass man nur zwei Muxe anbietet spricht schon eine deutliche Sprache.

Und die Prioritäten in der Netzplanung haben sich natürlich verändert - als Marlow geplant wurde, und das war ja einer der ersten TV Sender in der DDR, war Flächenabdeckung für Dachantennenempfang das Ziel. Und da man bei jedem eine Dachantenne erwarten durfte, auch in den Städten, wurden die Sender nicht zwingend in Stadtnähe gebaut. Heute ist das in der Terrestrik anders: der Vorteil wird vor allem im inhaus-Empfang und einfachen Mobilempfang gesehen. Flächendeckung ist nicht mehr das absolut vorrangige Ziel. Es ist einfach wichtiger, dass die 200.000 Rostocker potentiell mit ner Zimmerantenne die Sender empfangen können, als 99% Flächendeckung. Wenn die Mäuse draußen um den Sender in Marlow Zimmerantennenempfang haben, ist das halt heute nicht mehr das Optimum... und solange die dt. TV Sender die Terrestrik auf dem Land nur noch als Resterampe betrachten, wird sich da auch nix ändern.

von Terranus - am 06.08.2014 16:59
Zitat
Terranus
@bernhard47: man muss bei DVB-T klar sagen, dass hier in MV nur eine absolute Rest-Grundversorgung betrieben wird. Das machen NDR/ZDF wirklich nur, weil man medienpolitisch gewollt >90% der Bevölkerung eine technische Alternative zu Kabel und Satellit anbieten will. Das ist sowieso gerade in MV ein teurer Spaß auf die Einwohnerzahl gerechnet. Daher macht man es so billig wie nur möglich. Das ist ähnlich wie in der Schweiz, wo per DVB-T auch nur noch das allernötigste gemacht wird. Alleine dass man nur zwei Muxe anbietet spricht schon eine deutliche Sprache.

Und die Prioritäten in der Netzplanung haben sich natürlich verändert - als Marlow geplant wurde, und das war ja einer der ersten TV Sender in der DDR, war Flächenabdeckung für Dachantennenempfang das Ziel. Und da man bei jedem eine Dachantenne erwarten durfte, auch in den Städten, wurden die Sender nicht zwingend in Stadtnähe gebaut. Heute ist das in der Terrestrik anders: der Vorteil wird vor allem im inhaus-Empfang und einfachen Mobilempfang gesehen. Flächendeckung ist nicht mehr das absolut vorrangige Ziel. Es ist einfach wichtiger, dass die 200.000 Rostocker potentiell mit ner Zimmerantenne die Sender empfangen können, als 99% Flächendeckung. Wenn die Mäuse draußen um den Sender in Marlow Zimmerantennenempfang haben, ist das halt heute nicht mehr das Optimum... und solange die dt. TV Sender die Terrestrik auf dem Land nur noch als Resterampe betrachten, wird sich da auch nix ändern.


Ja, das ist so wie beschrieben, aber trotzdem ein innerlicher Widerspruch!
Die am meißten besuchte Bäderküste, mit den beiden größten dt.Inseln, ist am schlechtesten mit TV und UKW versorgt, na Rostock/Warnemünde ging es bis dato ja genau so!
Wir hier im Osten der ehemaligen DDR haben den "Westen nur bei Tropo bekommen und den Osten mit riesigen Antennenaufwand!
Urlaub wollen sie alle hier machen, aber dann schnell wieder nach Hause, raus aus der multimedialen Wüste, vom schnellen Internet ganz zu schweigen!:p

von bernhard47 - am 06.08.2014 20:00
So, heute morgen in den Ruhner Bergen gewesen und verglichen. Zum Glück gab es keine oder kaum condx gen Norden (von DNK war gar nix zu bemerken), hier die Vergleiche:

DVB-T: K24 und K26 gingen heute morgen (Nudelsieb korrekt ausgerichtet) beide mit ca 62% Signalstärke und 100% Quali, genauso gut wie K29. Auf K46 gab's wie üblich leichte Probleme wegen Hamburg. Wider Erwarten keine Probleme mit dem SFN auf K26, egal ob die Antenne aus Schwerin oder Rostopck ausgerichtet war :)
Für's DX sind die neuen Kanäle eher günstiger, da 1.) insgesamt ein Kanal weniger belegt und 2.) ab 19.8. der Hamburg1-Mux auf K46 mehr Chancen hat wieder anzukommen. Allerdings fällt damit der Tropo-Indikator RTL aus Hannover/Braunschweig auf K24 nun weg.
In Schwerin könnte meinetwegen schon morgen das ZDF-Bouquet auf K24 wechseln (hoffentlich tut es das bald), damit gäbe es bei entsprechender Tropo endlich mal die Chance, die Kopenhagener Regionalprogramme hereinzubekommen, DIGI TV 2 auf K51 aus KBH war öfter schon mal da.

UKW:Hier kommt erheblich weniger an als aus Marlow. Vor allem auf 88,9; 93,5; 96,7 und 100,8 sowie 104,8 MHz ist das der Fall. Bei mir zuhause in Lübz ist kaum noch etwas zu bemerken, bis Montag abend war (außer 88,9) zumindestens brauchbarer Mono-Empfang möglich. Lediglich die 91,0 kam noch an, aber etwas schlechter. Auf der Fahrt in die Ruhner Berge war lediglich die 91,0 in Mono akzeptabel bis nach Siggelkow (halbe Strecke), dann verschwand auch die fast.
Noch drastischer war die Situation auf meinem DX-QTH in den Ruhner Bergen: Trotz freier Sicht nur sehr schwache Signale, auch bei der 91,0. Überall lediglich S=1. Die 88,9, vorher wenigstens hörbar wurde durch Berlin 88.8 und 89.0 RTL regelrecht weggedrückt, auch der DLF auf 97,3 war nicht mehr nachweisbar. Die genannten QRG gingen bis Montag dort im Autoradio sogar in - wenn auch leicht angerauschtem - Stereo.

Fazit:: Bei DVB-T leichte Verbesserung, bei UKW auch in Richtung Süden deutliche Verschlechterung!

von Analog-Freak - am 06.08.2014 20:30
Zitat
bernhard47

Ja, das ist so wie beschrieben, aber trotzdem ein innerlicher Widerspruch!
Die am meißten besuchte Bäderküste, mit den beiden größten dt.Inseln, ist am schlechtesten mit TV und UKW versorgt, na Rostock/Warnemünde ging es bis dato ja genau so!
Wir hier im Osten der ehemaligen DDR haben den "Westen nur bei Tropo bekommen und den Osten mit riesigen Antennenaufwand!
Urlaub wollen sie alle hier machen, aber dann schnell wieder nach Hause, raus aus der multimedialen Wüste, vom schnellen Internet ganz zu schweigen!:p


wohnst du in MV? Rügen hat nach der Wende den Sender Garz bekommen. Radio und TV sind doch dort sehr gut versorgt. Und überhaupt diese Behauptungen über den schlechten Radio Empfang in MV. DVB T braucht hier in MV keiner, da alle über Sat oder Kabel empfangen. Solange über Antenne kein HD kommt, kann man sich diese Sender sparen.
Zurück zum Radio,was nicht perfekt war, war der rauschfreie Stereoempfang in der Wohnung z.B.für 200 000 Rostocker. Das funktioniert nun perfekt (LORO natürlich nicht in 10 km Entfernung)
Ich hatte z.B. in der Vergangenheit nur ein Problem mit dem mobilen DLF Empfang im Raum Tribsees auf der A20.Da war ein Spitzenempfänger gefragt. Aber alle anderen Sender waren schon immer überall gut zu empfangen, ein Radio mit guter RDS Umschaltung setze ich natürlich voraus. Also kein Billiggerät aus dem Baumarkt. oder Discounter

von jug - am 06.08.2014 20:53
Zitat
Ihre Majestät
Spannende Frage: Gibt es nun Orte in MV, wo kein wirklich zufriedenstellender UKW-Empfang mehr möglich ist? Aussagen wie "Marlow war vorher stärker" nützen nix, wenn als Alternative eh ein Standort wie Röbel, Garz. Schwerin oder Helpterberg stärker ist.


So wie du fragst, ist die Antwart -> nein.

Wuerdest du das Wort 'mehr' in der Frage weglassen, waere die Antwort janein.

Der Bereich Dargun Neukahlen Teterow ist auf Grund der vielen Huegel schwierig. Dort braucht man ein Autoradio, das sehr schnell auch auf relativ schwache Frequenzen wechselt. Meines hatte ein paar Schwierigkeiten, weil es zu lange gewartet hat, was aber auch an meinem staendigen umherzappen gelegen hat. Ich hatte mit meinem Frequenzscanner parallel das ganze Band ueberwacht und wusste dann, dass es eigentlich umschalten muesste (war natuerlich nicht allein im Auto).
In Teterow selber geht Rostock besser als ich erwartet haette. Eigentlich genauso wie vorher Marlow. Nur im Bereich der Kreuzung 104 / 108 ist der Empfang schlechter. Dort ist man dann wirklich zu nah an dem Huegel der Richtung Rostock abschirmt. Es rauscht nicht wirklich weg aber RDS liest mein Radio dort nicht mehr ein. Aus Roebel geht dort auch nur NDR2 wirklich gut. Info und N-Joy natuerlich vom Sender Malchin. Ich wette, die 95,7 wird dort noch genutzt werden. NDR1 oder Antenne MV? Letzterer hat bisher auf Demmin verzichtet.

Demmin liefert in Demmin nun die mit Abstand starksten Frequenzen. Ich muss mich bei der MB fuer die ungewollte Testkonfiguration bedanken. Nun weiss ich genau, wie sich 3dB Unterschied auf gleicher Frequenz von gleichem Standort auswirken. DLF geht jetzt in Malchin gerade so ohne rauschen, wobei er bei meiner letzten Tour deutlich hoerbar anrauschte. Auf der A20 Naehe Tessin genau umgekehrt (dort geht natuerlich Rostock). Auch geht von den Antennenfeldern mehr nach hinten raus als 90 Grad zur Seite. Nach Nordost sind alle Frequenzen spuerbar staerker geworden, so ist in Loetz jetzt schon recht stabiler Empfang. Und nach West, auch die 100W und 200W gehen jetzt bis Dargun brauchbar.
Rostock ist in Demmin nun ca. 7dB schwaecher als Garz und etwa gleich auf mit Helpterberg. Ist aber nicht an jedem Punkt in Demmin so.

Mein 85km Vergleich mit Rostock in der oestlichen Hauptabstrahlrichtung. Mindestens 10dB schwaecher als Marlow. Aber nicht konstant, auf 85km fadet es doch schon deutlich spuerbar. 100km Schwerin oder Bremen gehen in Hamburg selten auch mal komplett im Rauschen unter.

von Nordlicht2 - am 07.08.2014 08:32
@bernhard47
du bist nicht der Einzige, der hier aus Vorpommern schreibt aber der Einzige mit scheinbar schlechten Empfangsgeraeten. Ich fahre sehr oft und mit verschiedenen Autos auf Usedom herum. Wirklich rauschen hab ich da nie aber es ist in der Tat sehr grenzwertig, wenn man von NDR1, N-Joy, Ostseewelle (kommen aus Wolgast) und Antenne MV absieht (hohe Leistung Heringsdorf) und nur NDR2, Kultur, Info und die DRadios meint. Das Problem ist der viel zu niedrige Standort in Heringsdorf. Geplant / koordiniert war alles fuer einen neuen Sender in Korswandt, was im Vergleich sehr erhoeht liegt. Warum das nie realisiert wurde ist fraglich, sicher wegen der Kosten. So hat man bei den letzt genannten Programmen einen Mix aus Garz, Helpterberg und Heringsdorf. In Wolgast hat NDR2 das Problem, dass die Ostseewelle mit der 100,0 Garz platt macht, der eigentlich besser als der 60km entfernte Helpterberg geht.
Die Polen aus Swinoujscie kommen in der Tat besser weg.
Zu behaupten, Usedom sei mit MPEG4 und DAB aus Polen versorgt ist aber quatsch. Das trifft nur auf den oestlichen Teil zu und auch da mobIl nicht alltagstauglich.

Zur Ostkueste Ruegens. Da hatte Garz mit den alten DKultur und DLF Frequenzen bei Binz Probleme, weil die nur gerichtet nach Sueden sendeten. Mit der Verlagerung nach Sassnitz gehen die jetzt auch dort. Die jetzigen Frequenzen aus Garz gehen auf ganz Ruegen mehr als ausreichend.
Da gibt es viele Gegenden in Deutschland mit deutlich weniger Empfangspegel. Fahr mal im Gebirge umher.

Marlow hat weder auf Ruegen unterstuetzen muessen, noch auf Usedom wirklich unterstuetzen koennen.

von Nordlicht2 - am 08.08.2014 05:30
Ein Blick auf die Seder Netzkarte, egal ob FM oder DVBT sagt doch alles, ohne hier weiter zu diskutieren und Messfahrten zu unternehmen!
Es ist eine bestätigte Tatsache, das der Nordosten der ehemaligen DDR aus Kostengründen (Einwohnerzahl pro Quadratmeter), an den Überlappungszonen der jeweiligen Versorgungsgebiete unterversorgt bzw. nur Outdoor Empfang möglich ist!
Die weißen Flecken sind hier im Nordosten von Deutschland am größten, was auch die Struktur des Bundeslandes wiederspiegelt!
Es gibt keine Versorgungspflicht mehr und dies weil zu dünn besiedelt und das wird immer mehr, ziehen sich die Privaten auch aus der Versorgung zurück!
Ich wohne hier auf Mönchgut(Rügen) und kann in exelenter Qualität Dänemark und Polen in MPEG4 DVBT2 per Antenne empfangen!
Diesen Unterschied zwischen den vermatschten MPEG2 und der MPEG4 Technik müsstet ihr mal sehen!
DE hat fast 10 Jahre das MPEG2 ausgebaut und müssen jetzt schmachvoll einsehen, das auch umgerüstet werden muss!!
Rostock gerade in Betrieb gegangen, ist davon auch betroffen und das beste die MPEG2 Dekoder kannst du alle in die Tonne werfen, da nicht aufwährtskompatibel!
Mich selber betrifft es nicht!
Ich habe lange Zeit auf Marlow und auch in Garz als Sendetechniker gearbeitet und kenne auch das pro und kontra der Frequenz und Standortplanung, die aber nie öffentlich diskutiert wurde!
Wenn ihr da so einige Hintergründe kennen würdet!
Als Rentner schreibe,ich ab und zu für die "Infosat"und bin techn. Berater des NDR,aßerdem als ehemaliger Funker von Rügen-Radio auch Amateurfunker!
Natürlich hole ich meine Signale über einen 2,50 Meter Parbolspiegel(drehbar C+KU Band)
auf einen 55 Zoll 4K Panasonic LED mit MPEG4 Empfangsteil in die gute Stube!
Mit Dr, Dish bin ich gut befreundet(schon aus "alten Zeiten)

vy 73 ruegen 47 (sprich Nachtfalke):xcool:

von bernhard47 - am 08.08.2014 11:44
Zitat
bernhard47
Ich wohne hier auf Mönchgut(Rügen)


Wo bitte genau? Bis gestern habe ich mich mal wieder in Groß Zicker herumgetrieben, kam also auch mal nach Baabe, Göhren, Middelhagen, Lobbe, Thiessow. Klein Zicker habe ich dieses Jahr nicht geschafft.

Apropos Klein Zicker: die Sowjets hatten da oben aufm Berg ja die Radarstation halb eingebuddelt und die Antenne drehte sich Tag und Nacht - wieviele Jahre lang eigentlich? Ich erinnere mich noch daran, daß der Funkstrahl alle paar Sekunden in Groß Zicker selbst in einem radiofreien Walkman die Wiedergabe mit einem Piepton ruiniert hat. Welcher Frequenzbereich war das eigentlich? War das für z.B. die Anwohner von Groß Zicker gegenüber auch ein gesundheitliches Thema?

Und in Middelhagen hinten im "Großen Garten" konnte ich im Sommer 1990 noch 94.3 RIAS 2 mit nem UKW-Wurfdipol empfangen. Wäre mir neu, wenn heute noch irgendwas aus Berlin da oben länger gehen würde. Oder täusche ich mich da? Um 1996 herum gingen manchmal Fritz und Radio Brandenburg, später auch noch Radio Eins, irgendwann hatte ich da auch kein Glück mehr und heute isses mir wurscht.

Allgemein finde ich da oben die Radiolandschaft besonders grauslig. Die Kneipen und Busfahrer haben meist Ostseewelle laufen mit diesem stumpfsinnigen Ballermannprogramm und den ultrapenetranten Selbstbeweihräucherungs-Jingles. Alternativ NDR 1 MeckPomm, also die Wahl Pest oder Cholera. Oder NJoy, was es auch nicht besser macht. NDR 2 scheint weitgehend keinen zu interessieren, was ich durchaus nachvollziehen kann, ist halt ein Programm für "weit weg im Westen". Antenne MV habe ich nirgendwo gehört. NDR "Kultur" ist meist auf dem Niveau von Klassikradio, also nahezu moderations- und weitgehend inhaltsfreies Wellnessgedudel. Und NDR Info ist tags halt ein "mach ich mal 15 Minuten an"-Programm und nachts, wenns kulturell interessant wird, stellen sie "ooost-nordoooost 3, Tonne erloschen" durch. Schönen Dank auch...

Ein Radio habe ich seit vielen Jahren im Urlaub gar nicht mehr dabei. Inzwischen ziehe ich mir in der Ferienwohnung nichtmal mehr Satradio, sondern schaue auf Wetteronline, was mich erwartet und der Rest ist mir wurscht.

Und weißt Du zufällig, was der Antennenmast an diesem Standort hier am Waldrand in den Zicker Bergen nahe des ehemaligen großen trigonometrischen Punktes soll? Steht da einzig mit nem Stab drauf herum wie die Kopfstelle einer alten Gemeinschaftsantenne, nur daß ich dort nie so etwas in Funktion erlebt habe.



von Chris_BLN - am 08.08.2014 19:27
Zitat
Chris_BLN
Zitat
bernhard47
Ich wohne hier auf Mönchgut(Rügen)


Wo bitte genau? Bis gestern habe ich mich mal wieder in Groß Zicker herumgetrieben, kam also auch mal nach Baabe, Göhren, Middelhagen, Lobbe, Thiessow. Klein Zicker habe ich dieses Jahr nicht geschafft.

Apropos Klein Zicker: die Sowjets hatten da oben aufm Berg ja die Radarstation halb eingebuddelt und die Antenne drehte sich Tag und Nacht - wieviele Jahre lang eigentlich? Ich erinnere mich noch daran, daß der Funkstrahl alle paar Sekunden in Groß Zicker selbst in einem radiofreien Walkman die Wiedergabe mit einem Piepton ruiniert hat. Welcher Frequenzbereich war das eigentlich? War das für z.B. die Anwohner von Groß Zicker gegenüber auch ein gesundheitliches Thema?

Und in Middelhagen hinten im "Großen Garten" konnte ich im Sommer 1990 noch 94.3 RIAS 2 mit nem UKW-Wurfdipol empfangen. Wäre mir neu, wenn heute noch irgendwas aus Berlin da oben länger gehen würde. Oder täusche ich mich da? Um 1996 herum gingen manchmal Fritz und Radio Brandenburg, später auch noch Radio Eins, irgendwann hatte ich da auch kein Glück mehr und heute isses mir wurscht.

Allgemein finde ich da oben die Radiolandschaft besonders grauslig. Die Kneipen und Busfahrer haben meist Ostseewelle laufen mit diesem stumpfsinnigen Ballermannprogramm und den ultrapenetranten Selbstbeweihräucherungs-Jingles. Alternativ NDR 1 MeckPomm, also die Wahl Pest oder Cholera. Oder NJoy, was es auch nicht besser macht. NDR 2 scheint weitgehend keinen zu interessieren, was ich durchaus nachvollziehen kann, ist halt ein Programm für "weit weg im Westen". Antenne MV habe ich nirgendwo gehört. NDR "Kultur" ist meist auf dem Niveau von Klassikradio, also nahezu moderations- und weitgehend inhaltsfreies Wellnessgedudel. Und NDR Info ist tags halt ein "mach ich mal 15 Minuten an"-Programm und nachts, wenns kulturell interessant wird, stellen sie "ooost-nordoooost 3, Tonne erloschen" durch. Schönen Dank auch...

Ein Radio habe ich seit vielen Jahren im Urlaub gar nicht mehr dabei. Inzwischen ziehe ich mir in der Ferienwohnung nichtmal mehr Satradio, sondern schaue auf Wetteronline, was mich erwartet und der Rest ist mir wurscht.

Und weißt Du zufällig, was der Antennenmast an diesem Standort hier am Waldrand in den Zicker Bergen nahe des ehemaligen großen trigonometrischen Punktes soll? Steht da einzig mit nem Stab drauf herum wie die Kopfstelle einer alten Gemeinschaftsantenne, nur daß ich dort nie so etwas in Funktion erlebt habe.



Ggf alte Militär-Hinterlassenschaft? Vieleicht ein Bunker an dieser Stelle unter der Erde?

von Welle72 - am 08.08.2014 20:10
Zitat
Mc Jack
Zitat
Manager.
Zitat
bernhard47
Besonders schecht kommt die Ostküste Rügens und die ganze Insel Usedom weg!
Hier mit dem Auto zu fahren, ist ohne Fading garnicht möglich und da gibt es keine Alternativfrequenzen wo der RX mal schnell umschalten kann!


Zur Ostküste Rügens kann ich nichts sagen. Da war ich noch nicht.
Aber im Urlaub auf Usedom hatte ich durch die 3er-Kombination Heringsdorf / Helpterberg / Garz (bei einigen Programmen kommt dann noch Wolgast als weitere Alternative hinzu) immer stabilen, meist sehr guten Empfang im Auto. Autoradio war ein BMW-Werksradio made by Becker.


@Bernhard47:
Usedom soll besonders schlecht wegkommen?
Was sind denn das schon wieder für Räuberpistolen?
Ich kann mich an allerbestem Strandempfang mit einem Stück Draht in Ückeritz erinnern. Auf den verschiedenen Fahrten kreuz und quer auf der Insel konnte ich mich nie über einen mangelhaften Empfang erinnern. Wie denn auch?! Heringsdorf, Wolgast, Helpterberg und Garz versorgen die Insel wirklich gut. Auf Rügen war ich 2008, auch dort ist mir keine Versorgungslücke aufgefallen, zumindest nicht bei den NDR-Programmen und den Privaten aus MV. Sicher, es geht immer besser, aber das ist überall so. Und was hat dieses Geplenke mit DAB und DVB/MPEG4 hier zu suchen?

Hatte hier jemand Langeweile?


Bzgl. Usedom: Ich war da zugegeben noch nicht. Bloß steht da doch mitten der Sender Heringsdorf in der Marmelade. Selbst bei der nicht berauschenden Antennenhöhe wird der Sender doch dort wohl was leisten. :confused:

von Dr. Antenne - am 11.08.2014 16:55
Zitat
bernhard47
Es gibt keine Versorgungspflicht mehr und dies weil zu dünn besiedelt und das wird immer mehr, ziehen sich die Privaten auch aus der Versorgung zurück!
Ich wohne hier auf Mönchgut(Rügen) und kann in exelenter Qualität Dänemark und Polen in MPEG4 DVBT2 per Antenne empfangen!
Diesen Unterschied zwischen den vermatschten MPEG2 und der MPEG4 Technik müsstet ihr mal sehen!


Hallo,
naja in Dänemark läuft das alles nicht so rund wie es hier von dir beschrieben wird. Von 2006 - 2009 wurde der Mux 1 in MPEG2 ausstrahlt (Testbetrieb). Seit dem 01. November 2009 gibt es auch Mux 2 der in MPEG4 (DVB-T1) gesendet wird. Am 12. Januar 2012 wurde der erste Mux 1 auf MPEG4 (DVB-T1) umgestellt. Also hier der erste Boxtausch!

Beim offiziellen Start von DVB-T in Dänemark (am 01. November 2009) teilte Boxer mit, dass DVB-T2 nicht in näher Zukunft geplant war. Anfang 2012 änderte Boxer seine Meinung und teilte mit, dass man doch einige Programme (HD Programme) in DVB-T2 ausstrahlen würde. Also hier der zweite Boxtausch.

Jetzt wird über DVB-T2 H.265 in Dänemark nachgedacht. Also der dritte Boxtausch innerhalb von wenigen Jahren.

Übrigens ist die Qualität von Boxers DVB-T2 Signal nicht besonders gut. Ich kann TV2 Dänemark HD sowohl bei Boxer als auch bei Canal Digital empfangen - Canal Digital ist bei weitem besser. Dasselbe gilt für DR1 und DR3! Hinzu kommt, dass man (auch) hier Dänemark mit Deutschland nicht vergleichen kann. DVB-T ist in Dänemark eine gute und günstige alternative zum Satelliten TV, weil man nur auf diesem Verbreitungsweg an unverschlüsselte Sender rankommt. In Deutschland dagegen dient DVB-T eher als backup.

Viele Grüße aus Flensburg

Morten Hesseldahl

von Morten Hesseldahl - am 12.08.2014 08:21
@Nordlicht2
Ja, und der NDR wird bei der DAB+ Aufschaltung am 1.9. wohl durch Abwesenheit "glänzen" !
Da werden wir wohl auf den sogenannten "St.Nimmerleinstag" warten dürfen.:-(
Lt. dessen Begründung liegt die Ursache dafür gaanz woanders.:confused:
Wer es denn glaubt :

Sehr geehrter Teilnehmer
sehr geehrte Teilnehmerin,

wir freuen uns über Ihr Interesse an DAB +.

Unsere Planungen für den DAB+ Ausbau sind in den vergangenen 2 Jahren deutlich konkretisiert worden (Frequenzverhandlungen mit dem Ausland, Vertragsverhandlungen mit den Eigentümern der Fremdstandorte, Statik-Prüfungen von Sendemasten, Antennenplanung, Optimierung des Sender-Standortkonzeptes, Abgleich mit den Planungen der bundesweiten Programmanbieter, u.v.m.)
Die ARD ist zudem vom Erfolg von DAB+ überzeugt und hat inzwischen der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfes (KEF) einen positiven Evaluationsbericht vorgestellt. Die KEF hat sich allerdings vorbehalten, erst zu einem späteren Zeitpunkt über die Freigabe der DAB+ Projektmittel für die Zeit ab 2015 endgültig zu entscheiden. Der NDR wird sich bis zu einer solchen Entscheidung beim weiteren Ausbau von DAB+ sehr zurückhalten.
Leider wird daher der NDR-Mux nicht zusammen mit dem Bundes-Mux im September auf Sendung gehen.
Wir können Ihnen aber mitteilen, dass der Sender in Rostock-Toitenwinkel beim weiteren Netzausbau Priorität einnehmen wird.
Es tut uns leid, Ihnen daher momentan keine verbindlichen Aussagen zum DAB+ Ausbau in Mecklenburg Vompommern machen zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Technische Teilnehmerberatung

Norddeutscher Rundfunk/Sendertechnik
Tel. 08000 637 099


QTH: Rostock Mitte
Geräte: Yamaha DAB-Tuner TD-500; Grundig Satellit 700; Roberts solar DAB2

von Rostocker. - am 22.08.2014 10:07
Zitat

DAB+ ist störungsfrei, da stimme ich Dir zu. Der Unterschied ist nur folgender:
Wenn ich mich bei UKW mobil vom Sender entferne, dann kann ich noch die Nachrichten zu Ende hören, auch wenn der Sender schwächer wird und störbehaftet ist. Bei DAB+ ist entweder das Signal in sehr guter Qualität da oder eben gar nicht da. Das Ende der Nachrichten empfange ich so nicht. Des Weiteren ist ja die Sendefrequenz bei DAB um das Doppelte höher als bei UKW. D. h., um die gleiche Reichweite wie bei UKW zu erreichen, muss eine höhere elektrische Leistung zugeführt werden. Das erhöht die Betriebskosten, welche durch die MUX-Nutzung aber wieder reinkommen. Weiterhin werden die DAB-Frequenzen von den Häuserwänden reflektiert, die von den UKW-Frequenzen noch locker durchdrungen werden konnten. Ein guter Indoor-DAB-Empfang ist somit fraglich. Das könnte m. E. nur durch eine Erhöhung der Leistung ausgeglichen werden. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. DAB wird mit stark reduzierter Leistung gefahren, in der Hoffnung, dass das durch SFN aufgefangen werden könnte. DAB im L-Band wurde ja schon beerdigt. Das jetzige DAB ist für die Empfängerseite nicht so der Brüller.


Du hast aber vergessen, dass durch die digitale Übertragung mit FEC, die benötigte Feldstärke geringer ist und sich die Signale durch das SFN auch aufsummieren.
Das gleicht die größere Dämpfung mehr als deutlich aus.Leistungsstakre Sender sind bei DAB oder DVB-T sogar kontraproduktiv.
Hinzu kommt in Rostock noch, dass die DAB Antenne 40m höher hängt und auch nicht so gerichtet Sendet wie die UKW ANtenne.

von Marcus. - am 22.08.2014 11:31
Achtung, OT:
@ RheinMain701: Doch, doch, es gab schon nahezu flächendeckenden UKW- Empfang in der DDR. Nur eben nicht nach heutigem Brüllwürfelstandard und in Thüringen waren es nicht immer die DDR- Sender, welche am besten gingen. :D Auf fast jedem Dach fand sich damals eine UKW- Richtantenne und nicht nur ein Rund- oder Kreuzdipol. Und weil manche UKW- Programme teilweise nur in Mono sendeten (z.B. Stimme der DDR) und das Band nicht so überfüllt war wie heute und in den Städten im Gegensatz zu heute keine Kabelnetze, Schaltnetzteile und Frequenzumrichter störten, hatte man mit den an Barkas, Wartburg, Trabant, Lada und Co. damals üblichen langen Peitschenantennen oder Lambda- Viertelwellenteleskopantennen auch in 80 bis 100 km Entfernung von einem Grundnetzsender noch ausreichenden Empfang. Wo das nicht ging, versorgten die 1.000 kW aus Burg auf der MW 783 die allerschönste DDR der ganzen Welt flächendeckend mit guten Nachrichten (vorzeitige Planerfüllung, Ernteschlacht und Waffenbrüderschaft mit den sozialistischen Brudervölkern). Und mindestens die Hälfte des Klassenfeindes im Westen gleich noch mit. :cool: Teilweise war die Versorgung besser als heute. Warum z.B. der rbb am Standort Calau nicht alle Programme mit 100 kW ERP ausstrahlt, verstehe ich nicht (weil es aber so ist, sieht man dort noch richtig viele 7- Elemente- Antennen Richtung Berlin). Es sei denn, der Altkreis Herzberg (Elbe- Elster) will nach fast 200 Jahren endlich zurück nach Sachsen und hört eh nur MDR. :cheers:

von dlf-fan - am 23.08.2014 14:53
Zitat
idefix7919
So insgesamt haben sich für die drei Standorte 8 Veranstalter beworben (davon 6 für Rostock)

"Die Bewerber sind

RNO Rhein-Neckar-Odenwald-Radio GmbH & Co. KG (Mannheim) für alle drei Standorte,

Radio TEDDY GmbH & Co. KG (Potsdam) für Stralsund,

Rundfunk Nordost e.V. (Stralsund) für Stralsund,

MVP Lokalradio GmbH (Berlin) für alle drei Standorte,

pure Medien Network pMN GmbH (Berlin) für alle drei Standorte,

Evangelischer Presseverband Norddeutschland GmbH (Kiel) für alle drei Standorte,

Radio BOB GmbH & Co. KG (Kassel) für alle drei Standorte,

Kombinat FM / Baltic-Rush-Events / c/o Manuel Steinmöller (Rostock) für Rostock.

Der Medienausschuss Mecklenburg-Vorpommern wird in den kommenden Wochen die Unterlagen prüfen, alle Bewerber anhören und danach die medienrechtliche Zuweisung der UKW-Übertragungskapazitäten vornehmen."

Quelle: medienanstalt-mv.de

http://medienanstalt-mv.de/media/pressrelease/397/PM_54_2014_Acht_Bewerber.pdf


Klassikradio hat tatsaechlich einen Rueckzieher gemacht, was auch verstaendlich ist wo sie nun ueber DAB+ mit deutlich groesserer Reichweite senden. Wird spannend, ob man in Schwerin abschaltet.
Bisher sind zumindest die 95,8 und die 105,6 fuer Krummendorf vorgesehen, wobei aber auch eine 3. UKW Antenne kommen wird, die dann nur in Sued und West sendet. Vorausgesetzt die Bewerber wollen auch wirklich senden wenn sie die Kosten kennen, was in MV und NordBrandenburg ja schon des oefteren nicht der Fall war.

von Nordlicht2 - am 04.09.2014 09:19
Zitat
Marcus.
Zitat

Mit meiner Dachantenne war der Rostocker Sender 5C heute Abend ab Höhe Sender Röbel(85 km) auf der A19 zu empfangen und das mit 2,5 KW.


Habe ich dir doch gesagt, aber du hast damals über die nur 2,5 kW gemeckert.

Zitat
Wenn der NDR in Rostock nicht auf dem 11B senden möchte, würde ich den 11B seiner eigentlichen Bestimmung als Regional-Muxx zuführen.


Selbst wennd er Sender on air gegangen wäre, ist die Planung Murks. Für DAB benötigt es ein SFN und kein MFN, da ja Schwerin auf 12 B funkt.

Zitat

Alle neuen Bewerber für Übertragungskapazität in Rostock erhalten Sendeplatz auf dem 11B.


und wer soll das bezahlen ??

Ein Medienrechtlicher Platz reicht ja nicht. Die Sendekosten müssen bezahlt werden und das ist ein hauptproblem von DAB+.
Bei UKW ist jeder Sender dafür verantwortlich. Bei DAB+ muss man einen Mux vollbekommen bzw mindestens zu 2/3 damit sich das ganze auch rechnet. Schau dir doch mal das Drama an, um die neuen Sender im Bundesmux. Da muss jeder Anbieter unterzeichnen.

Die Platzhirsche auf UKW versuchen DAB+ so lange verhindern wie es geht. (würde icha uch an Ihrer Stelle machen). Denn die Konkurrenz ist ungleich größer.


Natürlich wäre der Sendeplatz murks gewesen, weil es kein SFN mir Schwerin gewesen wäre. Der NDR gehört ja auch nicht auf einen Regionalmuxx, das war doch nur der Versuch, private Anbieter auf DAB zu locken. Der NDR gehört in SN und HRO auf einen der beiden Landesmuxx Kanäle und das ist dann ein SFN.
Natürlich wären 5 KW besser gewesen, aber ich weis nun, dass selbst die 2,5 KW Leistung in Krummendorf ein technisches Meisterwerk für die DAB Antenne in punkto Einzüge Richtung Dänemark darstellt. Mehr geht momentan nicht, da Dänemark auf dem Kanal 5 noch Fernsehen sendet.:D

von jug - am 06.09.2014 23:02
DAB+ ist mit Rostock bei Wismar Mitte nun mit genuegend Reserve zu empfangen. Wo sonst teilweise auch mal kurz 0 Balken waren, sind jetzt Minimum 6 von 15 (kurz hinter Abfahrt Mitte aus Rostock kommend). Ob das auch schon fuer einfache Scheibenantennen ausreicht, wie sie leider oft von den Autoherstellern bei Serienausstattung verwendet werden, wuerde mich mal interessieren.
In Greifswald ist bei relativ freier Sicht nach Westen immer Empfang mit einfacher Teleskopantenne gegeben (3-5/15 Balken auf Balkon in 3m Hoehe). Es schwankt auf Grund der Entfernung von mehr als 80km witterungsbedingt. Am Besten ist es bei Regenwetter. SFN Stoerungen treten bei starker Ueberreichweite auf wenn z.B. auch mal 7A aus Hamburg aufkommt. Im Stadtgebiet findet man immer Stellen, an denen auch mal Audio geht. Wer etwas hoeher wohnt duerfte am Westfenster Empfang haben, ein Versuch lohnt sich.
In Stralsund sieht es noch besser aus. Beim Durchfahren der Neubaugebiete ca. 70% mit Audio. Nur im abgeschatteten tief gelegenen Hafen und in der Innenstadt geht kaum was. In Altefaehr (gegenueberliegende Wasserseite auf Ruegen) 6 Balken in 1m Hoehe.
Es ist erstaunlich wie genau die Prognosekarten sind. Was sie aber nicht beachten, sind Autobahnbruecken. Beispiel die Eisenbahnbruecke suedlich von Grimmen. Da ist nicht wie prognostiziert kein Empfang, sondern auf der Bruecke fast Vollauschlag. Auch Abschattungen durch kleine Huegel werden etwas zu stark einbezogen. So passt es fuer Rostock im extrem flachen Osten sehr genau zu meiner Fensterklemmantenne aber auf der A19 ist der Empfang dann etwas besser als vorhergesagt und auch auf der B 105 ist bis Stralsund kein einziger Aussetzer. Erst die 89,3 DLF bringt den BMux um den Fuellsender Stralsund herum zum Schweigen (200m Umkreis).
Auf der A19 Richtung Roebel ging es mit meiner Fensterklemmantenne bis Malchow kurz vor dem Sender Roebel. Pritzwalk wuerde ausreichen um die A19 und die A24 durchgaengig mit dem BMux zu versorgen.

von Nordlicht2 - am 14.09.2014 10:57
Zitat
yagiantenne
Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal an Steve-o1987, Mecklenburger und jug wenden, mit der Thematik, welche am 26.+27.04 und am 04.09. hier erörtert wurde.
Dass die Kabelbetreiber die Programme "Klassik-Radio" und "MDR Sputnik" im Kabel-UKW nur in mono anbieten ist kein hinnehmbarer Lapsus sondern krasser Rechtsbruch !
Der "Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien (Rundfunkstaatsvertrag - RStV -)" § 52a [Regelung für Plattformen] verbietet es Plattformbetreiben Programme bei der Weiterleitung technisch und inhaltlich zu verändern !
Jetzt müsste sich nur noch jemand finden, der bei der Staatsanwaltschaft eine Anzeige stellt.
(wie schon gesagt, ich bin kein Kabelkunde)


Dann müsste man bei KDG auch Klage wegen der Sache mit den öffentlich-rechtlichen Sendern einreichen. KDG speist hier in Rostock im analogen Kabel die WDR/Sat-Version vom Ersten ein. Früher war das mal die NDR-Version (natürlich stark verpixelt dank DVB-T Zuführung).
Zu MDR Sputnik: der MDR ist ja schon seit fast 2 Jahren nichtzahlender Kunde der KDG, also warum sollte KDG da handeln und den Sender jetzt in Stereo anbieten?

Man müsste sich wirklich mal an Klassik Radio wenden, aber wenn Klassik Radio hier schon seit gut 10 Jahren so angeboten wird und niemand den Fehler gemeldet hat, warum sollte man da jetzt handeln? Das zeigt doch nur, dass den Sender in Rostock so gut wie niemand im Kabel hört.

von Steve-o1987 - am 24.09.2014 08:23
Zitat
Marcus.
Rady Teddy hat aber mit sicherheit noch die beste der Frequenzen ergattert.

Die Stadtweide steht immer noch ...

Aber solange wir nicht die koordinierten Frequenzen mit Diagrammen kennen, ist es ein raten ins blaue.
Denn es gäbe durchaus Konstellationen die man nur von der Stadtweide oder einem anderen Stadtort von dieser Seite und nicht von Toitenwinkel sinnvoll betreiben kann.


Die auch fuer Toitenwinkel koordinierte 105,6, die der 95,8 in nichts nachsteht (die 95,8 wird bei Ueberreichweiten von Berlin gestoert), haette man schon lange, genauso wie die 95,8 fuer Teddy, in Betrieb nehmen koennen.
Das von den anderen Kandidaten noch nichts zu hoeren ist, wird eher daran liegen, dass sie es nicht so eilig haben oder eben gar nicht mehr wollen. Die haben alle genug Geld um eine Ausschreibung zu finanzieren und machen die genaue Kosten / Nutzen Analyse erst, wenn die Kosten und der Nutzen auch bekannt sind.
Stattdessen werden neue Frequenzen fuer Tessin, Grimmen und Jarmen beantragt, wobei Grimmen inzwischen auch schon koordiniert wurde. Wenn mir jemand erzaehlen will, dass es Verzoegerungen wegen schwer zu findender 100W Funzelfrequenzen gibt, halte ich dagegen. Es reicht dazu mal nen Scan zu machen und man sieht wie leer das UKW Band in MV ist.
Nun, immerhin wird die neue Installation fuer irgendwas gut sein und sie erfolgte erst ueber ein halbes Jahr nach Inbetriebnahme des neuen Sendestandortes. Da tut sich dann demnaechst vielleicht doch noch etwas im Rostocker UKW Band.

von Nordlicht2 - am 08.03.2015 21:59
Zitat

Das kann auch an Mischprodukten liegen, die dein Radiowecker durch die zahlreichen starken Frequenzen auf der 105,6 erzeugt. Probier doch mal ein anderes Radio.
Sollte die 105,6 von den LogPer Antennen kommen, duerfte die vor allem in Rostock Lichtenhagen und Warnemuende kaum empfangbar sein. Aber warum sollte Jazz auf diese Richtung verzichten, wo nach Westen doch volle 200W erlaubt sind? Also wenn die LogPer fuer Jazz installiert wurden, dann vielleicht wirklich an der falschen Mastseite.
Was macht denn die 88,9 zur Zeit im Nordwesten der Stadt? Hat sie noch volle 5kW dahin und ist neben der 97,3 dort die staerkste empfangbare Frequenz? Ist auf der 104,2 Tessin schon was zu hoeren?


Also dass der NDR extra eine neue Antenne Installieren lässt, nur um über einen Zeitraum Geld sparen, glaube ich persönlich nicht.

In der Tat macht, die Austrahlung von Jazz Radio über die 140m keinen Sinn, da diese ja für die 150m Antenne korrdiniert wurde. Inwieweit die 140m Antenne günstiger ist, kann ich nicht beurteilen. Allerdings sollte diese Frequenz schon an jmd gehen der auch Interesse hat, die Frequenz max. auszunutzen.

Die 140m ist für Frequenzen die gen Norden richtig ausgeblendet werden müssen. Das bekommt man mit der 150m Antenne nicht hin ohne Feldstärke in Richtung HRO zu verlieren.

Wenn ich mir zum Beispiel mal die alte DLF Frequenz 106,5 anschaue, die mit max 1kW betrieben werden darf. Nach Nordosten (von der Stadtweide aus gesehen) nur 10W. Diese könnte man über diese Antenne wohl mit bis zu 500W betreiben.

Warum die Antenne allerdings nicht auf den Kernbereich von HRO ausgerichtet ist, ist die Frage. Falsch montiert oder sind doch die gefundenen Frequenzen der Grund?

Als 3.Möglichkeit für den aktuellen Jazz Radio Empfang wäre auch ein Testbetrieb der 140m Antenne möglich.

von Marcus. - am 14.03.2015 16:08
Zitat

Vielleicht möchte JazzRadio dann doch nicht so viel Geld ausgeben, und deshalb gabs nur die kleine Lösung? Die Kosten bemessen sich doch, wenn ich es mal richtig gelesen haben, nach der Höhe und der Antennenanlage, sprich wieviele Antennen montiert und wieviel Sendeleistung? Außerdem muß man doch nicht, nur weil etwas so koordiniert wurde, den Rahmen auch komplett ausschöpfen. Weniger geht doch bestimmt auch, nur eben nicht mehr..


Die Kosten gehen nach der höhe der Antenne über Grund, das ist Richtig. Diese kosten sind allerdings nicht liniear, sondern unstetig. Es sit also möglich, dass die Kosten der beiden nur 10m unterschiedlichen Antennen gleich ist oder nicht. Muss mals chauen iwo habe ich noch ein altes pdf Dokument rumfliegen. Der Zweite Punkt ist natürlich die max. Strahlungsleistung.

Natürlich muss man den Rahmen nicht komplett ausnutzen. Es gibt ja auch gewisse tolleranzen bis 2,9 db im Bereich nach oben. Da wir aber nicht wissen wie die beiden fehlenden Frequenzen koordiniert werden, lässt sich kein abschließendes Urteil fällen.

Nehmen wir zum Beispiel an, die beiden Frequenzen werden nur für die Konfiguration in 140m koordiniert. Ein Anbieter wäre aber bereit mehr Geld (sofern das der Grund ist, dass Jazz Radio nicht über die 150m Antenne sendet) für die Verbreitung auszugeben, dann erhält das ganze einen faden beigeschmack.

Die andere Möglich wären neben der wirtschaftlichen die technische Seite und zwar, dass die 150m Antennte nicht mehr belastet werden kann. Dass kann ich mir aber bei 2 x 5kW und 2 x 0,1 kW wirklich nicht vorstellen.

von Marcus. - am 14.03.2015 20:32
Hab nun auch noch mal die 105,6 testen koennen.

Auf der A20 oestlich kommt sie spuerbar weiter als die 95,8 / 90,2. Westlich von Rostock geht sie dagegen deutlich weniger weit. Hat Teddy noch RDS, sind bei Jazz immer noch leichte Rauscheinbrueche. Geht Teddy bei Kroepelin, ist von Jazz schon fast nichts mehr.
Noerdlich vom Mast hat die 105,6 bis zu 30dB weniger Pegel als die 95,8. Man kann dort auf der A19 auch gut am Scanner beobachten, wie man in die Senderichtung kommt, wenn man von Krummendorf nach Sueden fahrt. In Warnemuende ist deshalb auch kein beifahrertauglicher Empfang moeglich, schon kurz vor der blauen Tankstelle gibt es kraeftige Rauscher. Das liegt dort aber scheinbar zusaetzlich auch an Oberwellen, die sich im Tuner bilden. Ist als wenn staendig ein anderes Programm durch Kabellecks dazwischen funken wuerde.
Auf dem A20 Parkplatz am Kreuz A19 hat die 105,6 etwas mehr Pegel als die 95,8, weshalb ich denke es wird mit 200W gesendet.
Somit kommt Jazz also wirklich von den neuen LogPer Antennen. Wenn wir davon ausgehen, dass die auch an der richtigen Seite montiert sind, wird sicher auch die 106,5 darueber gesendet werden oder andere Frequenzen welche nicht nach Norden duerfen. Es ist dann wirklich nur eine sehr preiswerte Antenneninstallation die nur das Rostocker Zentrum in Door abdeckt und Warnemuende gar nicht.

An den Mobilfunkmasten in Tessin und Grimmen wurden noch keine UKW Antennen montiert.
Als DRadio wuerde ich gegen die 89,4 Jarmen Einspruch erheben, wenn nicht Grimmen oder Jarmen an DRadio gehen. Die wird den DLF 89,3 aus Stralsund im Bereich Grimmen stoeren welche dort els eine von mehreren schachen DLF Frequenzen oft durch das RDS ausgewaehlt wird. Vielleicht stattdessen die in Demmin ungenutzte 87,8 nach Jarmen umkoordinieren. Die ist nach Norden frei.

von Nordlicht2 - am 17.03.2015 11:25
So, ein knappes Jahr danach und off-topic...

Zitat
Welle72
Zitat
Chris_BLN
Und weißt Du zufällig, was der Antennenmast an diesem Standort hier am Waldrand in den Zicker Bergen nahe des ehemaligen großen trigonometrischen Punktes soll? Steht da einzig mit nem Stab drauf herum wie die Kopfstelle einer alten Gemeinschaftsantenne, nur daß ich dort nie so etwas in Funktion erlebt habe.



Ggf alte Militär-Hinterlassenschaft? Vieleicht ein Bunker an dieser Stelle unter der Erde?


Inzwischen ist das Dach des kleinen Häuschens im Hintergrund eingestürzt und ich konnte oben reinschauen. Das Gebäude hatte ich bislang ignoriert, es ist vorderseitig hüfthoch eingegraben, der Eingang (Stahltür) ist hinten. Drinnen liegen Schutt (offenbar auch einige Asbestplatten) und das eingestürzte Dach, auch ein alter Bürodrehstuhl mit Kunststoffbezug.

[attachment 5524 bunker.jpg]

[attachment 5525 schutt.jpg]

Auffällig: Strom war bis da hoch in den Wald gelegt, fein säuberlich abgesichert. Am spannendsten ist das, was unter dem Schutt liegt:

[attachment 5526 technik.jpg]

BRG war ja Ungarn, hier steht aber auch RFT drauf. Irgendwie wohl sowas in der Art (eBay-Fund):



Der Ranger, der in der Gegend seit Jahren Kräuterführungen anbietet, erzählte mir, einer seiner Gäste hätte mal gesagt, dies wäre eine Funkstation der NVA gewesen, da hätte tatsächlich jemand drin gesessen. Hätte wohl um die 20 solcher Stellen gegeben (DDR-weit? An der Küste?). Ist mir zu DDR-Zeiten nie aufgefallen. Wir sind da maximal 30 Meter weiter regelmäßig vorbeigelaufen, es gab dort einen großen, weithin sichtbaren trigonometrischen Punkt und einen Wanderweg. Auf der Halbinsel gegenüber war die Sowjetarmee mit ihrer Radarstation:

http://www.rtv-pvo-gsvg.narod.ru/podrazdel2.htm?id=rota/633
http://www.rtv-pvo-gsvg.narod.ru/foto/view_position/thiessow_1990_south.jpg
http://www.rtv-pvo-gsvg.narod.ru/foto/view_position/thiessow_1990_west.jpg
http://rtv-pvo-gsvg.narod.ru/foto/633rlp/photo.htm
http://rtv-pvo-gsvg.narod.ru/guns.htm


Hier noch die Antenne oder das, was davon übrig ist:



von Chris_BLN - am 17.07.2015 15:14
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